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Allgemein
Herrliches Wetter :-) Auch die Tiere mögen es und tollen durch den Schnee.
Geschrieben:

Herrliches Wetter 🙂 Auch die Tiere mögen es und tollen durch den Schnee. ☺️
Ganz amüsant: Am Standort Kreimerhof wurden ja zwei Weideflächen mittels eines Zugangs zusammengelegt.
Um diesen Zugang zu passieren müssen die Tiere eine Aushebung passieren (bei Starkregen läuft hier Wasser von Teich zu Teich über eine Art Bach,
der aber die meisten Zeit trocken ist). Pony „Luke“ hat Gefallen daran fgefunden Anlauf zu nehmen und mit einem Sprung über die Aushebung rüber zu setzen. Er macht das wieder und wieder.
Manchmal, wenn er den Sprung geschafft hat, nimmt er direkt wieder neu Anlauf und springt noch einmal drüber. Sein Kumpel „Alfi“ steht staunend daneben.

Bei Minusgraden gibt es extra Nahrung für alle. Schwarzhafer z.B., und die Schweine und Hühner bekommen Eier zu fressen (einige der Eier brate ich mir auch in der Pfanne, mit Zwiebeln
und im Sommer geernteten Fenchel, ein Hochgenuss).

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck?

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Die Zukunft ist jetzt
Geschrieben:

Ein weiteres Vernetzungstreffen gab es heute, mit Carolin vom Umweltforum und Nabu Osnabrück. ☺️
Ist schon fast überirdisch, was aktuell passiert.
Viele viele Gruppen bilden sich neu, werden noch aktiver als sowieso schon.
Der Zulauf ist immens und so noch nicht dagewesen.

Etliche KlimaaktivistInnen zudem, die in Lützerath dabei waren, sind bis in die Haarspitzen motiviert und tragen Ideen
für Pflanzaktionen und Biotopgestaltungen
in ihre Kommunen – und organisieren diese Klimaschutzaktionen selbst.
Es gab hier heute sogar eine erste Idee, Projektableger des „500 AKA“-Projektes zu bilden, also z.B.
„500 AKA“-Aktionen in Osnabrück, organisiert durch den Nabu oder das Umweltforum Osnabrück.
In Bissendorf dann z.B. „500 AKA“, organised by gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Gemeinde Bissendorf etc.
Da bleiben wir im Austausch,

Das Umweltforum Osnabrück/Nabu entwickelt gerade eine neue, tolle Projektidee für viel aktiven Arten- und Klimaschutz.
Und auch hier wird mit Feuereifer an einem weiteren Konzept gestrickt.
Die Zukunft ist jetzt!

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GRÜNE vs. AktivistInnen
Geschrieben:

Ein langes (und hochinteressantes) Streitgespräch, welches die Dissonanzen zwischen AktivitstInnen und den GRÜNEN ganz gut zusammenfasst.
Und ja: Im Kontext gesellschaftlicher Meinungsbildung macht es Sinn, eine „Paywall“ zu bezahlen und journalistischer Arbeit auch die entsprechende monetäre Wertschöpfung zu ermöglichen:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/luisa-neubauer-und-gruenen-fraktionschefin-katharina-droege-im-streitgespraech-a-51b49c93-a33e-4995-9b58-7c16d4a1d343?fbclid=IwAR09doLy5Z8XM89hsC0PGcHh17MSECVmN1S2jZZT6zOKnDIO80p10olR3Yk

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Auf gehts 2023!
Geschrieben:

Wocheneinkauf für den Gnadenhof – Danke an alle unsere UnterstützerInnen ☺️😍
Und: Beschlüsse des gestrigen Jahresplenums der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe für 2023 + 2024 (die Inflation lässt leider!! grüssen)…

Der Wocheneinkauf für den Gnadenhof ist nicht ohne.
Pro Woche gehen ca. 200 Kilogramm Geflügelfutter, 2 Säcke Heucobs (insbesondere der alte Herr „Luke“ liebt diese, wenn sie eingeweicht sind),
2 Säcke Apfel-Müsli, viel viel Gemüse und Obst und ca. 60 Ballen Heu durch.
Zudem natürlich immer auch mal Leckerlies, Knabberstangen, Mineralsteine & Co. Und wenn es dann losgeht: Eine riesige „Mampf- und Reinstopf“-Party beginnt. 🙂
Von dem Geflügelfutter haben zugleich etliche Wildvögel aus der Umgebung einen Nutzen.

Danke Danke Danke an die vielen UnterstützerInnen. Ohne Euch wäre es nicht möglich, den vielen Tieren ein Leben
frei von Schlachtung, und vor allen Dingen: Mit individuell gestaltbarer Freiheit!, zu ermöglichen Danke! 😍

Gestern gab es das zudem Jahresplenum der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.
Perspektivisch wurde beschlossen in verschiedenen Bereichen Abhängigkeiten zu reduzieren.
Zum Einen um Kosten zu sparen, zum Anderen um eigene Ressourcen deutlich effektiver auszuschöpfen.

Auf einem 1500 m²-Areal (Bissendorf) wird in Kürze eine Selbstversorgung gestartet.
Eine mehrjährige Blühwiese (300 m²) wurde bereits letztes Jahr geschaffen. Die Unterstützung der Insekten ist uns somit sicher.
Viel viel viel Gemüse für unsere Tiere wird dort angebaut werden.
Zudem soll es Schulklassen zu Erntezeiten ermöglicht werden, dort mitzuwirbeln und die Ernte kostenlos mit nach Hause zu nehmen.
Es macht schon Sinn, wenn Kinder praktisch erleben, dass es echte, schweisstreibende Maloche ist, Kartoffeln aus dem Boden zu holen, Erbsen und Bohnen zu ernten, Salat & Co.
Das steigert das Bewusstsein für und die Wertigkeit von Lebensmitteln.

Zudem pflanzen wir verstärkt eigene Setzlinge gegen die Klimaerwärmung an. Die Kosten pro Setzling liegen ansonsten, je nach Art, zwischen 40 Cent und 6 Euro.
Das müssen wir leider (zumindest teilweise) anders handhaben.

Auch werden wir verstärkt eigene Nährstoffanreicher (für Miyawaki-Wälder & Co.) umwandeln.
Pferde-, Schafs-, Ziegen- , Kaninchen- und Meerschweinchen-, Hühner-, Schweine-, Gänse- und Entenmist wird in deutlich stärkerem Maße als bisher
zu Schwammboden-Nährstoff-Anreicher umgewandelt. Dazu werden wir noch einmal etwa 30.000 Kompostwürmer bestellen, welche die Umwandlung dieses
Anreichers vorantreiben sollen. So schaffen wir ein Bodenkonglomerat, welches Starkregengüsse zurückhält und Nährstoffe langsam und nur bei Bedarf
abgibt.

Sehr interessant zudem:
Stabilisierung von Insektenpopulationen:

Als Pilotversuch wird im neu aufgelegten Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (danke an die Provinzial-Versicherung :-))
ein bislang eher selten eingesetztes Verfahren eingesetzt.
Um Genpools (regional) zu stabilisieren, werden wir einzelne Insektenarten (im Ei- und Larvenstadium) regional „von Fläche zu Fläche“ versetzen.
Auch wir sagen deutlich: „Insekten wollen wir nicht essen“ (komische Diskussion). Und wir wollen sie auch nicht gefährden.
Eine Umsiedlung der Eier und Larven geschieht nur dann, wenn auf der Umsiedlungsfläche bereits eine Population und auch entsprechende Nahrung vorhanden ist.

Oftmals ist der Genpool in einem Abstand von 5,10,15,30 Kilometern bei unterschiedlichen Arten völlig unterschiedlich und leider „abgeschottet“
(ist ein bisschen wie in Österreich, bei Menschen, die in verschlungenen Alpentälern leben (whahahaha, war nur Spaß 🙂 😁🤣).
Um einen Austausch dieser unterschiedlichen Genpools zu ermöglichen und Inzest zu vermeiden
(führt ansonsten nahezu zwanghaft zum Aussterben von Populationen) wird verstärkt auf einen unterstützenden Austausch gesetzt.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
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Vorbereitung für weiteren Miyawaki-Wald (Bissendorf)
Geschrieben:

Vorbereitung für weiteren Miyawaki-Wald (und ggf. Trüffel-Klimaschutzfläche) in Bissendorf 😊🌳🐝🦋

Ein sehr schönes Zoom-Meeting zur Planung weiterer Arten- und Klimaschutzmaßnahmen gab es heute mit der Gemeinde Bissendorf.
Danke, in alphabetischer Reihenfolge, an Mona Berstermann (Klimaschutzmanagerin), Guido Halfter (Bürgermeister),
Peter Kühn, Johanna Mandrella und Ingo Nagel von der Gemeinde Bissendorf.

Vorgestellt wurde von hier die Idee in Bissendorf einen Miyawaki-Wald (Tiny Forest) und/oder eine Trüffel-Klimaschutz-Artenvielfaltsfläche
anzulegen. Die Gemeinde prüft nun entsprechende Möglichkeiten.

Die Kosten und Umsetzung für die Projekte werden von hier übernommen, lediglich eine Bewässerung (im Falle des Miyawaki-Waldes) würde durch die Gemeinde stattfinden.

Geplant ist zudem die Schaffung der Biotope wieder unter Einbindung von interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu realisieren.
Als „kleine Belohnung“ winken neben der Erhöhung der Artenvielfalt und einer weiteren Klimaschutz-Struktur im lokalen Raum zudem ein hochwertiges Essen (BIO), ggf. mit Trüffeln aus der Region, sowie die Verlosung von Gutscheinen für nachhaltige
Produkte. Geplant ist es zudem als BIO-Bodenverbesserer für den Miyawaki-Wald wieder die sog. „HK-Päds“ (https://hagemann-krystosek.de/)
einzusetzen, die sich für die Pflanzungen sehr gut bewährt haben. Auch werden wieder nahezu 10.000 Kompostwürmer eingesetzt,
um Bodenaufwertungen zu realisieren.

Ein Artikel zu Miyawaki-Wäldern:
https://www.fluter.de/miyawaki-tiny-forrest-jordanien

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

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Manchmal sind es die kleinen Wunder, die man im Leben so braucht.
Geschrieben:

Manchmal sind es die kleinen Wunder, die man im Leben so braucht. 😊😍
Erinntert Ihr Euch noch an das Insektenschutz-Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“?
Insekten- und Artenschutz durch Blühwiesen?
Dank einer hohen Spende der Provinzial-Versicherung („Weitermachen ! :-)“, wird es in diesem Jahr weitergehen 🙂
Durch das Geld können wir Regio-Saatgut-Material (selbstverständlich mehrjährig) an Menschen verschenken und selber weitere Blühwiesen anlegen bzw. frisch aufwerten (zuweilen
reduziert sich die Vielfalt mit den Jahren). Vielen vielen Dank an die Provinzial-Versicherung. 😊

Das Insektensterben ist noch lange nicht besiegt. Global wird die Reduzierung der Insektenmasse auf 1 – 2,5 % / Jahr geschätzt.
Und doch sind wir in keinster Weise machtlos – und es ist durchaus beeindruckend, wie viel schon geschehen ist.

Wildblumenwiesen (basierend auf Regio-Saatgut), Insektenhotels, Totholz, Lesesteinhaufen oder Trockensteinmauern,
Sandschichten (sogenannte Sandariums), Stängel über mehrere Jahre stehen lassen (erst nach 2 Jahren sind diese porös genug, damit Eier hier abgelegt werden können), Wildheit in den eigenen Gärten zulassen,
Flächen ausmagern (erst dann kann sich sukzessive eine Artenvielfalt einstellen).

Die Chance dieser Neuauflage ist riesig. Zumal deshalb, weil eine Fülle von Wiesen mittlerweile bekannt sind, auf denen zumindest Kleinpopulationen verschiedener
Arten konstant leben. Z.B. gibt es mittlerweile Areale mit konstanten Bläulings-Zahlen (unterschiedliche Arten), Ochsenaugen, Wiesenvögelchen, Landkärtchen, etc.

Diese Populationen gilt es zudem mit „frischem Genmaterial“ zu unterstützen (etliche Wiesen sind zumindest theoretisch per Insektenflug
von Wiese zu Wiese erreichbar, oftmals hilft hier aber auch der Wind durch eine Zufallsstreuung).
Danke zudem an Markus Oliver-Braun, der in Bezug auf eine Schmetterlingsart (Kleines Wiesenvögelchen) regionale Exemplare von einer Wiese aus
Achmer zu einer Wiese in Melle bringen wird. Auch dadurch steigert sich die Widerstandsfähigkeit von Arten (Inzest rottet auf Dauer aus).

Die Neuauflage des Blumiger Landkreis Osnabrück-Projektes startet im April 2023.
Wir werden berichten und freuen uns über rege Untersützung.

Der Einfachheit halber gliedern wir das Projekt als „Subprojekt“ in 500 AKA ein.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Arbeit für die Natternkopf-Mauerbiene
Geschrieben:

Ein richtig richtig guter Tag ist heute. 🙃☺️
Überprüfung zu Fördermitteln bestanden, Vorsammlung der Steuererklärung 2021 abgegeben und in Osnabrück eine Blühwiese fürs Frühjahr flott gemacht.

Na bitte! In Osnabrück heute eine Wildblumenwiese heute gemäht und das Mahdgut abgetragen (keine Sorge, genügend Stängel für Überwinterungstiere wurden stehen gelassen).
Würde dieses Abtragen des Mahdgutes nicht geschehen, dann würde die Fläche durch Stickoxideintrag sukzessive immer nährstoffreicher.
Viele Wildblumen hätten dann keine Chance gegen aufkommende Gräser.
Es hat gut geblüht hier. Schafgarbe, Königskerzen, Wiesenflockenblumen, und sehr viel Natternkopf.
Folgerichtig ist die Fläche eine Heimstätte der Natternkopf-Mauerbiene [Wikimedia, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Natternkopf_mit_Mauerbiene.jpg) (tatsächlich schon einige Male dort gesehen).
Alle, die damals bei der Biotoperstellung dabei waren, können durchaus stolz auf sich sein.
Ohne diese Pflanze stirbt die Biene aus, sie ist auf den Blauen Natternkopf angewiesen.

Die große Trockensteinmauer stellt zugleich ein tolles Biotop für viele Insekten, Amphibien und Reptilien dar.

Und eine 70 Meter lange und 5 Meter breite Vogelschutzhecke (2021 im 500 AKA-Projekt angelegt) wächst und gedeiht.
Neulich noch bei den AutoreInnen dieser Studie rückversichert:
https://www.wald.de/hecken-sind-klimaschuetzer/

Sophie Drexler antwortete entsprechend:

„Eine auf Ackerland neu angelegte 5 Meter breite und 100 Meter lange Hecke, entsprechend 0,05 ha, speichert demnach im langjährigen Mittel rund 19 Tonnen CO2. “

Heute zudem eine Überprüfung der ordnungsgemäßen Verwendung von Fördermitteln für das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ positiv bestanden.
Und die Vorsammlung der Steuererklärung bei unserer Kanzlei abgegeben.
Die überprüfen noch einmal alles auf „Herz und Nieren“ und erstellen eine professionelle Bilanz.
In dieser Kanzlei arbeiten Vollprofis. Das kostet zwar auch ein paar Taler, ist sein Geld aber zu 100% wert.

Und ich? Zahlen, Rechnungen, Eingangs- und Ausgangskonten dröhnen durch meinen Kopf.
Ich trinke jetzt einen großen Vodka Lemmon (ohne Eis) 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Erhitzte Gemüter – Und Zwischentöne
Geschrieben:

Auch wenn die Gemüter in Bezug auf Lützerath und den Kohleausstieg aktuell massiv erhitzt
sind: Am Ende des Tages werden wir alle von der Klimaerwärmung und gegenseitiger Unterstützung abhängig sein.
In Lützerath gab es nicht nur unschöne Szene (von beiden Seiten).
Es gab auch viele schöne Eindrücke (von beiden Seiten).
PolizistInnen, die DemonstrantInnen geholfen haben (z.B. eine Brille im Schlamm zu finden),
durchaus nicht unbeeindruckend auch das offenbar gegenseitig eingehaltene Abkommen zwischen RWE und den beiden Tunnel-Besetzern,
ebenso wie die Unterstützung von DemonstrantInnen für die Exekutive (siehe Video)….
Entscheidend wird es sein, Lösungen zu produzieren. Protest, Protestformen, Gegenreaktionen und das ganze drumherum sind nur die Verpackung.
Danach kräht in wenigen Monaten kein Hahn mehr.

https://twitter.com/realjaywalking/status/1614611169200726018?fbclid=IwAR1Ky0kLKV1HIh1V44F6Bcfl6-dBmIwp38ojQHwZ9X7fKWlQAp5yFQ7yNm4

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Der Tag stand heute komplett im Dienste für die Tiere unseres Gnadenhofes.
Geschrieben:

Der Tag stand heute komplett im Dienste für die Tiere unseres Gnadenhofes.
Zunächst stand die Impfung zweier Kaninchen an.
Vielen Dank an die Tierarztpraxis von Frau Jordan (vormalig Weinert) in Melle/Westerhausen, welche die
Impfungen gegen Myxomatose und Kaninchenseuche wie gewohnt professionell durchgeführt haben.
Die beiden Hoppler sind happy, erst einmal wieder gut geschützt zu sein.
Nach der Behandlung gab es Kohlblätter und Salat 🙂

Zudem stand heute einer der obligatorischen Termine für die Hufbehandlung unserer Ponys an.
Vielen Dank einmal mehr an Nino Escher, der die Prozeduren gewohnt erstklassig durchgeführt hat.
https://www.hufbeschlag-ninoescher.de/
An mehreren Standorten sind die Hufe der Tiere nun wieder pikobello. 🙂

Herzerweichend zu sehen war: Als das Pony „Alfredo“ von seinem Uralt-Kumpel „Luke“ für die Behandlung kurzzeitig getrent wurde,
gab es Anzeichen von Panik bei beiden. Als sie dann wieder zusammengeführt wurden lautes Gewieher vor Freude und sie haben erst einmal
ihre Köpfe aneinander gerieben. Soll noch einmal jemand erzählen, Tiere könnten keine Freude oder Zuneigung empfinden…

Zudem wurde heute begonnen den Standort „Kreimerhof“ in Melle/Oldendorf etwas umzubauen.
Zwei kleine Miyawaki-Tiny-Forest Inseln entstehen hier, um für eine Kühlung des Klimas zu sorgen und die Aufenthaltsqualität der Tiere zu steigern.
Zudem wurde heute begonnen zwei Teilflächen zusammenzulegen, damit Ponys und Ziegen etwas mehr Auslauf haben.

Gnadenhof Brödel
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Urlaub, mehr Zeit und ein Markt, um Milliarden zu verdienen
Geschrieben:

Endlich Urlaub: Zeit, Biotope „auf Vordermann“ zu bringen und neue Ideen zu pushen 👍🤝🤝🤝😊
Und: Milliardengeschäft Klimaerwärmung 💶💶💶💰💰💰

Endlich Zeit, liegengebliebene Dinge aufzuarbeiten.
Heute eine Teilblühwiese ausgemagert (Mahd und Abtragung). Eigentlich viel zu spät in der Saison, aber im letzten
Jahr war zu wenig Zeit. Und ohne Ausmagerung reduziert sich die Vielfalt dort, weil zu viele Nährstoffe über Stickoxide in den Boden gelangen.

Diese Wiese ist seit knapp 7 Jahren in Betreuung. Vor etwa 4 Jahren (vermutlich durch Windverdriftung) fanden sich die ersten Exemplare
von „Coenonympha pamphilus“ ein (eine Schmetterlingsart, Kleines Wiesenvögelchen).
Mittlerweile hat sich hier eine stabile kleine Population angesiedelt. Viwlleicht 25, vielleicht auch 30 Exemplare.
Ein bisschen stolz macht das ja schon 🙂 Und immer wieder schön zu sehen: Viele viele Nisthilfen rund um die Blühwiesen waren besetzt.
Es wird übrigens empfohlen (zum Glück soll es ja noch einmal sehr kalt werden), Nistmaterial bis zum Frühling in den Kästen zu belassen. Bei massiver Kälte profitieren Vögel davon.

Im letzten Spätsommer die Wiese durch entsprechendes Saatgut weiter vergrößert. 60 – 70 Individuen wären besser.
Und natürlich frisches Genmaterial von Exemplaren anderer Flächen. Manchmal ist es der Wind, der die Flugradien von Insekten als glücklicher Zufall
erweitert.

Und die Klimaerwärmung schreitet voran und wird ein Milliardengeschäft (wohl eher Billionen).
Am Wochenende habe ich mich in vielen Diskussionsforen zu Lützerath rumgetrieben. Das stählt die Argumentation und man selbst kommt in Bezug auf Positionen nicht um eine Intensivrecherche herum, wenn man nicht absaufen will.
Etwa 100mal auf den Satz gestoßen: „Greta Thunberg ist Multimillionärin“, oft verbunden mit dem Nachsatz: „Der gehts doch garnicht um die Klimaerwärmung, der gehts nur ums Geld!“ (Oftmals (nicht immer) ein klassischer Diskreditierungsversuch der Klimabewegung, ein uralter Hut),
manchmal auch mit verschiedenen Beleidigungen versehen.

Achselzucken von hier. „Na und?“, lautet die Antwort.
Wir leben im Kapitalismus. Seit wann ist Geld verdienen denn etwas „Schlechtes“ geworden. Habe ich da etwas verpasst?
Teilen wir alle unsere Einkommen jetzt sozialistisch auf? Damit jeder was davon hat?

Ist doch genial, wenn jemand im Einsatz für eine gute Sache auch noch eine ganze Menge Geld verdienen kann.
Muss man erstmal hinkriegen (und braucht vermutlich ein ziemlich gutes Team dahinter).
Wenn jemand Ideen hat, ganz allgemein gesprochen (unabhängig von der Klimaerwärmung): Für neue Produkte, für neue Strömungen, für einen neuen Zeitgeist, und damit Geld verdient: Ist das schlecht?
Wohl kaum! Von Umweltschützern wird, aus Gründen die hier nicht so recht bekannt sind, aber scheinbar oftmals aberwitziges erwartet.
Die Handlung hat rein altruistisch zu sein, sie darf kein Geld einspielen, sonst ist da etwas faul dran!
Diese „Denke“ kann ich nicht verstehen.

Tatsächlich ist es so, dass die Klimaerwärmung auch ein Billionengeschäft ist. Und es werden wohl noch etliche Billiönchen dazu kommen.

Im SIEGEL steht heute:
„Die erneuerbaren Energien, vor allem aus Wind und Sonne, stehen vor einem beispiellosen Boom (…)“

Quelle:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-warum-2023-das-bisher-heisseste-jahr-in-der-geschichte-der-menschheit-werden-koennte-a-46da50b3-db35-4486-9aac-12269ff2d602
Momentan findet das Weltwirtschaftsforum in Davos statt.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/weltwirtschaftsforum-davos/weltwirtschaftsforum-in-davos-eine-welt-voller-brueche-18600012.html

Etliche Umweltschützer befürchten, dass es hier zu einem massiven Greenwashing kommt, dass Unternehmen ihre Ökobilanzen frisieren werden.
Politische Weichenstellungen werden von den Wirtschaftslenkern vermutlich nicht angemahnt. Und Verhaltensänderungen wohl auch nur bedingt.
Es ist jedoch auch so, dass etliche Unternehmen brilliante Ideen auf den Markt bringen.

Tropf- und Perlschläuche, für eine ganz neue Wasserversorgung, sind z.B. solche Ideen, mit denen sich einige Firmen gerade „Goldene Nasen“ verdienen.
Auch hier wurden etliche Meter dieser prima Erfindungen gekauft, um dieses Jahr besser auf die Trockenheit vorbereitet zu sein.

Bill Gates, wie üblich seiner Zeit voraus, investiert gerade massiv in Laborfleisch und CO2-Speichermedien.
KWK, Solarenegie, alternative Antriebsstoffe, Windkraftwerke (ob groß oder klein), neue grüne Märkte, neue grüne Jobs…
Es geht um „Restaurierung von Wäldern“, Dekarbonisierung, Null-Emissions-Schiffahrt.

Apropos Milliardengeschäft:
Unsere Steuerbilanz für 2021 (Vorselektion) ist nahezu abgeschlossen.
Erstmalig liegen wir bei Einnahmen und Ausgaben im unteren 6stelligen Bereich.
Die Unterlagen werden nun noch von einer Steuerkanzlei geprüft.

Ausgaben für Gehälter (inklsuive Abgaben für FÖJler): Ca. 2000 Euro (ca. 1,7 %)
Ausgaben für Steuerbüro: Ca. 4000 Euro (ca. 3,4 %)
Ausgaben für Versicherungen: Ca. 2000 Euro (ca. 1,7 %)

Der Rest des Geldes 2021 (irgendwas im Bereich von über 100.000 Euro):
Ausgaben für Gnadenhof, Klima- und Artenschutz.
Sobald die Bilanz von der Kanzlei final erstellt ist, wird diese hier veröffentlicht.

Und auch hier wird an verschiedenen Zusatzfinanzierungsmodellen gearbeitet.
Wir brauchen mehr Geld um schneller zu pflanzen, Biotope zu gestalten, Schutzräume für Flora und Fauna zu schaffen.
In den nächsten 1,5 Wochen wird diesbezüglich hier einiges auf Kurs gebracht.
So schlimm die Klimaerwärmung auch ist: Die Zeit war noch nie besser, dagegen Lösungen umzusetzen…und diese auch zu finanzieren.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz