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Regelmässiger Tierarzttermin von Ziege Karamba
Geschrieben:

Karamba hat es mit seiner Moderhinke nicht leicht. 7-8mal im Jahr muss er zur Tierärztin und bekommt dann unterschiedliche Spritzen. Zuletzt (immerhin) war er etwa 5-6 Wochen schmerzfrei, bevor es dann wieder losging.  Er leidet manchmal ganz schön, etwa 24 Stunden nach den Spritzen ist er dann zumindest für einige Wochen wieder fit. Und nach der Behandlung gibt es Eichenlaub zur Belohnung. 🙂

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Langeweile kommt hier keine auf
Geschrieben:

Die Biotoppflege hält ganz schön auf Trab. Weiter gehts mit dem 10-Punkte-Biotop in Melle gegenüber des Kombimarktes. Eine herrliche Wildblumenwiese/Streuobstwiese, eine Trockensteinmauer, ein kleiner Teich (mit vielen Fröschen). Es wimmelt von Insekten, große Gesellschaften von Schafgarbe, Pastinak (wächst hier in großen Mengen !), der Wiesenflockenblume, Johanniskraut, Wilde Malve, Lichtnelke etc. sind echte Magneten. Der Aufbau dieser Biotopstrukturen hat sich gelohnt.

Heute die ersten zwei Schafe (Heidi und Knoorki) dorthin übergesiedelt, die nun den Anfang der Beweidung machen werden. Für die Schafschur, das Behandeln der Klauen, die Entwurmung inklusive Einfangen und umsiedeln (2 Schafe) kann man mit etwa 3 Stunden rechnen. Langweilig wird es hier nicht.

Aber es wird auch belohnt. Die Vielfalt ist einzigartig, und die Obstbäume tragen immer mehr Obst. Und die Schafe jubelten, als es endlich auf die frische Wiese ging (Ferienlager :-)). Herrliche Pflaumen zudem heute dort geerntet.

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Nächste Wildblumenwiese wird beweidet
Geschrieben:

Und die nächste Wildblumenwiese wird beweidet. Dieses Mal am Campingplatz Ludwigsee. So langsam aber sicher sind alle Schafe geschoren, entwurmt und haben die Klauen geschnitten bekommen. Sie freuen sich sehr darüber und danken es mit herrlicher Biotoppflege.

Auf dem Areal am Ludwigsee hat sich eine riesige Pflanzengesellschaft mit dominierendem Hornklee angesiedelt. Schmeckt den Schafen ausgezeichnet. Und immer wieder drollig zu sehen: Der riesige Brutus und der kleine Noisette sind beste Kumpels und machen alles gemeinsam. 🙂

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Wir haben uns entschieden und sind jetzt ein Citizens forests-Ableger
Geschrieben:

Um in Zukunft einfacher handlungsfähig zu bleiben und noch weitere Arten- und Klimaschutzaktionen gemeinschaftlich durchführen zu können sind wir nun ein Ableger von „Citizens forests“ (https://www.citizens-forests.org). Angedacht ist zunächst im Herbst die öffentliche und gemeinsame Anlage eines weiteren Miniwäldchens in Ostercappeln (das wäre dann die Nummer 8) :-).

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Schafwolle zur Anzucht von Setzlingen
Geschrieben:


Ein sehr schöner Sonntag. Weitere Schafe wurden geschoren, damit diese gut durch den Sommer kommen.
Etliche Eichen umgetopft, Quercus pyrenaica, Quercus suber, Quercus frainetto, Quercus macrocarpa, Quercus acerifolia, Quercus dentata. Wenn sie groß sind, dann sollen sie helfen, den Planeten zu kühlen.
Es wird hier viel mit Bodensubstraten experimentiert. Sandiger Boden, Lehmiger Boden, Kalksubstrat, Schafwolle (hält die Feuchtigkeit) und liefert Phosphate, Kaffeepulver (macht den Boden sauer) und gut abgelagertem Pferdemist.
Und aus den Stochenkörben wird neugierig geschaut. Diese platzen mittlerweile aus allen Nähten 🙂

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Neues Aussengehege für die Schildkröten
Geschrieben:

Die Schildis haben eine neue Aussenfläche bekommen. Deutlich größer, mit viel Platz zum Sonnen (demnächst folgt noch eine Art Sandstrand). Sie lieben hohe Temperaturen und fühlen sich aktuell komplett wohl. Zudem ist ihr Schwimmteich deutlich vergrößert worden, sie haben jetzt sogar eine Stell,e, an der sie bis zu einem Meter tauchen können 🙂

 

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Schulkasse aus Münster in Aktion
Geschrieben:

Auch am 2. Tag hat die Schulklasse aus Münster wieder gute Arbeit geleistet. Schafe und Ziegen wurden auf die Wildblumenwiese umgesiedelt. Ponys wurden eingefangen, gewaschen und gestriegelt und mit einem Vorsorgeschutz gegen Milben und Zecken versehen. Tiere wurden gefüttert, entwurmt und ein Schaf geschoren.

Haben die Kids wirklich sehr gut gemacht und hatten glaub ich auch jede Menge Spaß, genau wie der kleine Hund „Kalle“, der oft dabei war. Vielen Dank an die Kinder, Vielen Dank an die Betreuerin Esther.

Die Schülerinnen fahren nun mit vielen neuen Eindrücken nach Hause und haben viel gelernt. Das Wetter hat nicht immer mitgespielt, es gab ein fürchterliches Gewitter, sodass wir dann entschieden hatten, dass alle Teilnehmer sicherheitshalber im Haus untergebracht wurden. War ganz schön Trubel, aber alle haben sich gut miteinander organisiert.

Eine weitere Wildblumenwiese wird jetzt sehr schonend für die Insektenvielfalt von Ziegen und Schafen beweidet, mit der Wiesenflockenblume, Heidenelke, Rundblättrige Glockenblume, Schafgarbe, Schafskabiose, Wiesenthymian, Bergsandglöcken, Johanniskraut, Wilde Malve und und und…. Das Saatgut wird von den Tieren durch Hufe und Fell zu anderen Standorten getragen, wo dann die nächsten Wildblumen etwas für die Vielfalt leisten werden. Viele Wildbienen und Schmetterlinge freut das sehr. Die Störche staunen über so viel Einsatz der „jungen Generetation“, ein Nutzen für die Tierwelt und die Vielfalt ist entstanden. Das hat Spaß gemacht 🙂

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Teil einer Schulklasse campiert bei uns
Geschrieben:

Für 2 Tage campiert ein Teil einer Schulklasse samt Betreuerin bei uns. Die Kids (Jahrgangsstufe 8) lernen etwas über Tierschutz und Tierbetreuung und über Artenschutz.

Sie machen ihre Sache ganz gut 🙂 Sind sehr motiviert und sehr sympathisch. Gestern wurden z.B. Schweine und Geflügel gefüttert, ein Huhn eingefangen und einige Wildblumen bestimmt.

Das Besondere: Die Kinder gestalten ihre Reise, Aufenthalte etc. weitgehend selbstorganisiert, ohne große Unterstützung von aussen. Sie lernen dadurch selbstständig zu werden. Machen sie ziemlich gut.

In der Nacht zog ein Unwetter auf. Es blitzte, donnerte und regnete in Strömen. Sicherheitshalber wurden alle Teilnehmer dann doch besser im Haus untergebracht. Sicher ist sicher.

 

 

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Einsatz gegen die Hitze
Geschrieben:

Es ist brütend heiß. Unseren Ponys haben wir Sonnenschutzwände aufgestellt, die auch rege genutzt werden.

Zudem erhalten alle Tiere die doppelte Menge frisches und kühles Wasser am Tag. 500 Liter aufgefangenes Regenwasser gehen da täglich schonmal durch, allein unsere 3 Ponys trinken zuweilen 120 Liter. Auch den Störchen ist es ziemlich warm. Es sind übrigens sogar 3 kleine Jungstörche, die erfolgreich aufgezogen wurden. Im Nest ist zuweilen solch ein Gedränge, dass sich die Altstörche in den leerstehenden Korb 10 meter weiter begeben.

….und täglich werden Schafe geschoren, damit sie die Hitze gut durchstehen können. Bald haben wir alle geschafft. Unsere Schweinchen erhalten abends manchmal Eis, oder gekühltes Obst, oder Beeren aus dem Tiefkühlfach. Sie lieben das. Schweinchen Speedy mag es, wenn man ihr immer mal wieder etwas Wasser auf den Kopf träufeln lässt. Gestern hat sie sich konsequent erstmal auf Ihr Eis gelegt. Alles, was kühlt, hilft.  🙂 Ein wirksamer Hitzeschutz wird bald auch der kleine Miyawaki-Wald sein. Er wächst prächtig. Einzelne Setzlinge haben bereits eine Höhe von 140 cm erreicht.

 

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Wildblumen sind pure Magie
Geschrieben:

Die Arbeit für die Anlage und Pflege von Blühwiesen und Blühstreifen ist zwar nicht unerheblich,
die Belohnung jedoch ist pure Magie. Ein „Traum in bunt“. Es blüht in allen Farben. Mohn, Blauer Lein, Johanniskraut, Kornblume, Natternkopf, Büschelschön, Königskerze, Wilde Malve, Wiesen-Margerite, Färbermaille, Wegwarte, Färber-Kamille, Taubenkropf-Leimkraut…
Und Katze Yemi und die Schweinchen liegen in der Sonne und genießen den Sonntag.
Etwas Stolz bin ich ja auch auf unsere Einfahrt und den Vorgarten. Wildnis pur. Es lohnt sich, das Wachstum in den Fugen und zwischen den Steinen zuzulassen. Manche Menschen sagen zwar: „Das sieht nicht aus!“, ich finde es wunderbar. Und ein entspanntes Summen und Brummen gibt es gratis dazu. Es ist absolut beeindruckend, wie wenig Substrat insbesondere Wegwarte, Wiesen-Margerite und Natternkopf benötigen.