Nächster Baustein der Insektenschutzzone in Osnabrück umgesetzt!

Nächster Baustein der Insektenschutzzone in Osnabrück umgesetzt!
Und: Es ist so weit! Die Veränderung ist da! Wir sind mitten drin! 🙂🌺🦋🤩😎🐏💦

Vielen Dank an alle fleissigen Menschen, die heute beim Bau der Trockensteinmauer in der Insektenschutzzone mitgeholfen haben.
Ein besonderer Dank gilt dabei Rebecca Ost, Deborah Ost und Lennard Koch.

Auf 11.000 m², kostenlos bereitgestellt durch die Firmen “Ost und Koch Immobilien GmbH” sowie “Boni’s Kaffeerösterei GmbH” ging es heute weiter.
16 Freiwillige waren heute mit dem Bau einer Trockensteinmauer beschäftigt. Weltklasse! Die Artenvielfalts-Mauer ist fertig!
Wichtig für viele Insekten. Diverse Wildbienenarten legen dort die Eier für ihre Nachzucht ab. Binnen knapp 3 Stunden wurden mit Spaten, Schaufeln und Schubkarren etwa 20 Tonnen Schotter und Steine bewegt und verbaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Hier entsteht ein Mikroklima, welches für verschiedene Arten ganz elementar ist. Die selten gewordene Zauneidechse liebt es z.B., viele weitere Arten werden sich hier ansiedeln.

Vielen Dank auch an die Aktiven der Sievers Group. Etliche Arbeitnehmer der SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG haben sich direkt nach Dienstschluss auf den Weg gemacht
und aufgrund eines internen Firmenmailings Hand angelegt. Absolut gut! Grossartig sogar!

Die im Frühjahr angelegten Blühwiesen (“Osnabrücker Mischung” und “Blühende Mischung Nord”) wollen im ersten Jahr noch nicht so recht. Das liegt auch daran,
dass für die Schutzzone extra Erde aufgeschichtet wurde, dann überwiegen sog. “Sukzessionspflanzen” wie z.B. die Melde. Macht aber nichts: Im nächsten Jahr wird es umso schöner und bunter.
Einiges blüht jedoch auch jetzt schon wie man sieht 🙂

Die Neue Osnabrücker Zeitung war heute vor Ort und wird berichten.

Die Idee der Insektenschutzzone Osnabrück stammt übrigens von den beiden oben erwähnten Unternehmen.
Eingegliedert in das Projekt “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück” entsteht hier nun ein starker “Projekt-Seitenast”.
Ein Mitmach-Projekt besteht aus einem stetig wachsendem Stamm und diversen Ästen. Viele viele Seitenäste entstehen jedoch erst durch eingebrachte Ideen und Initiativen.
In diesem Sinne: Das 500-AKA-Projekt wächst und wächst und wächst….
Ein großes Lob deswegen an die beiden Firmen und die Menschen, die heute ihren Feierabend für ein tolles Artenschutz-Projekt “investiert” haben.

Es hat Spaß gemacht wieder. Die müden Knochen meldeten sich am Ende des Abends ein wenig. Gemeinsam wurde noch das Ergebnis ein klein wenig gefeiert. BIO-Getränke (lecker BIO-Bier!), BIO-Essen, nachhaltig angebaut
und CO2-arm. Tierleidfrei mit ganz geringen CO2-Äquivalenzwerten. Das Brot stammte z.B. direkt vom “Bioladen Dicke Eiche” aus Bissendorf. Die Landwirte bauen hier das Getreide für ihre Produkte an, nach BIO-Massstäben.
Es ist dadurch ein bisschen teurer. Aber da müssen wir hin! Der Landwirtschaft faire Preise zahlen, damit nachhaltige Anbaumethoden eine echte Zukunft haben.

Auch die “Boni’s Kaffeerösterei GmbH” geht hier mit gutem Beispiel voran. Kaffee-Bauern/Bäuerinnen erhalten je nach Kaffesorte bis zum 10fachen (!!) Preis, der ansonsten nach Fair-Trade-Konditionen gezahlt würde.
Finanziert durch eine Preisumlage hier. Das ist globale Nachhaltigkeit! Lokal verzehren und global unterstützen.
Wo geht das? Im dortigen Café im Businesspark Netter Heide, Netter Platz 6, 49090 Osnabrück.
Siehe: https://www.boni-kaffeeroesterei.de/

Etwas nachdenklich nach Hause gefahren. Solche Veranstaltungen “berühren” die Seele.
Ich glaube, der Wandel ist da! Wir sind mittendrin!
Unabhängig von der heutigen Veranstaltung: In den letzten Tagen mit etlichen Menschen gesprochen, die sagen: “Die Veränderung MUSS kommen! Es brennt überall (im wahrsten Sinne des Wortes [USA, Kanada, Türkei, Griechenland, Italien]), das Wasser steht uns bis zum Hals [NRW, Bayern, Austria, Indien]!
Wir haben keine Zeit mehr zu überzeugen! Wir müssen handeln, jetzt! Wer nicht mitmacht, der verliert! Wer sich nicht überzeugen lässt, für den haben wir keine Zeit mehr!”
Und offen gesagt: Sie haben Recht!

Im Radio (auf WDR 4) lief heute auf dem Weg nach Hause “Songpoeten”.
Ein Special zu “Bob Dylan”, mit Cover-Songs von Wolfgang Ambros, den Ramones, Tracy Chapman etc.

In “The Times They Are A-Changin'”
heisst es z.B. “Come senators, congressmen, please heed the call
Don’t stand in the doorway, don’t block up the hall
For he that gets hurt will be he who has stalled
The battle outside ragin’
Will soon shake your windows and rattle your walls
For the times, they are a-changin’

Come mothers and fathers throughout the land
And don’t criticize what you can’t understand
Your sons and your daughters are beyond your command
Your old road is rapidly aging
Please get out of the new one if you can’t lend your hand
For the times, they are a-changin'”

Ich glaube, mittlerweile ist dieses Denken angekommen.
Wurde ja auch höchste Zeit! Denn Zeit haben wir nicht mehr!! Es zählt nur noch das aktive Handeln!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Weitere Mitmachaktionen:
Gerne anmelden 🙂 https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Arten- und Klimaschutz kostet Geld.
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Vielen Dank an die Neue Osnabrücker Zeitung für den schönen Artikel

Vielen Dank an die Neue Osnabrücker Zeitung für den schönen Artikel über die Mitmach-Aktion in Ostercappeln. 🦋🙂🌺🐸🐸🐤🐛🦋
Im Oktober folgt dort der Folgetermin für die Mauer. Im November dann die Baum- und Heckenpflanzaktion (auch Hecken wandeln übrigens erstaunlich viel CO2 um).
Wirklich toll, was dort Bürgerinnen und Bürger gemeinsam geleistet haben 🙂

Im NOZ-Artikel wird zudem sehr schön auf den Nutzen einer Trockensteinmauer eingegangen:
“Besonders Insekten sind von Trockensteinmauern angetan. Viele Wildbienenarten, aber auch Hummeln und Wespen nutzen die freien Ritzen als Unterschlupf. Doch nicht nur Insekten freuen sich über die Trockensteinmauer – Erd- und Wechselkröten nutzen größere Lücken gerne als Versteck. Für die selten gewordene Zauneidechse stellt die Mauer einen der wichtigsten Überlebensräume dar. In alten Natursteinmauern mit besonders großen Lücken kann man sogar Vögel nisten sehen. Besonnte Trockenmauern sind für Tiere besonders attraktiv. Hier wärmen sich Insekten oder auch Eidechsen nach einer klammen Nacht gerne auf. Wer eine Trockensteinmauer betrachtet, entdeckt Spinnen, die hier auf Jagd gehen und auch Gehäuseschnecken, die von dem mineralreichen Standort profitieren.”

Artikel: https://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/2382549/projekt-500-aka-in-venne-trockensteinmauer-an-muehleninsel-errichtet

Bildquellen: Neue Osnabrücker Zeitung, Karin Kemper 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Die Vorbereitung für die große Mitmachaktion für die Artenvielfalt in Melle am 14. August beginnt

Die Vorbereitung für die große Mitmachaktion für die Artenvielfalt in Melle am 14. August beginnt 🙂😎😃🦋🌺🐏🐏🐏🐏
Es sind noch einige Plätze frei, auch für Familien mit Kindern geeignet:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

Wieder mit Malkreide, Seifenblasen und tollem Essen (tierleidfrei, CO2-arm, BIO), geliefert vom Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn.
Hergestellt werden zwei Biotope für eine höhere Artenvielfalt.
Zum einen gegenüber des Hochregal-Lagers der Firma “Thomas Philipps GmbH & Co. KG” am Ochsenweg 31 in Melle (auf einem firmeneigenen Grundstück, 9700 m²)
sowie zum Anderen auf einem Grundstück an der Bad Essener Straße 55 in Melle/Oberholsten.
Zeitgleich (jeweils um 16.00 Uhr) wird an beiden Standorten begonnen. Die Koordinierung (wer möchte wo hin?) beginnt in der nächsten Woche.

An beiden Standorten wird eine Trockensteinmauer gebaut. Bei der “Thomas Philipps GmbH & Co. KG” werden zudem noch eine tolle Totholzhecke
und diverse Nisthilfen errichtet. Zudem wird hier eine große Fläche gemeinsam eingezäunt, damit hier Schafe eine schonende und insektenfreundliche Beweidung durchführen können.
Ab 19.00 Uhr gibt es bei Thomas Philipps tolles und leckeres Essen für alle.

Die Veranstaltung vorgestern in Ostercappeln hat es gezeigt: Gemeinsames Rödeln für die Umwelt macht Spaß, man sieht sofort einen Effekt, sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl…
Und wenn dann, spätestens nach einem Jahr, sich dort das pralle Leben der Natur tummelt, dann kann jedEr einzelEr sagen: “Ich war dabei! Wir haben gemeinsam etwas geschaffen!”.
Die hier geposteten Bilder zeigen die errichtete und stetig wachsende Trockensteinmauer der ersten Mitmachaktion in Melle und glücklich grasende Schafe
an den Standorten Bad Essener Straße 55 sowie bei Yonamo’s Kleine Arche (heute dorthin umgesiedelt) in Melle/Oberholsten.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Die Gesellschaft motivieren!

Meller Bifurkation im 5. Jahr in Folge ausgemagert
Und: “Schafi”: Herzlich willkommen im Team.
Und 2: Wir brauchen neue Ideen, um “die Gesellschaft” zu motivieren! 🦋🐏😎💪💪

We proudly present das Schwarz-Kopf-Schaf “Schafi” im Team.
“Schafi” hat einen sog. “Steineuter”. Nach der Geburt ihrer Lämmer wäre sie fast verstorben, hatte nahezu ihr gesamtes Fell verloren.

Der Tierhalter und eine Tierfreundin jedoch haben sich gut gekümmert. Jetzt darf sie hier ihren Lebensabend verbringen und gemütlich grasend für eine höhere Artenvielfalt sorgen.
Mittlerweile hat sie schon die ersten Freundschaften geschlossen und sich prächtig eingelebt. Schön zu sehen, wie sie jeden Tag mehr und mehr in der Truppe integriert ist.

In Melle zudem 50% der Bifurkations-Blühwiese ausgemagert und das Schnittgut am Randstreifen abgelagert.
Man kann förmlich zusehen, wie die Fläche dort jedes Jahr artenreicher wird. Je mehr Nährstoffe rausgezogen werden desto besser.
Dieses Jahr wächst dort z.B. Johanniskraut en Masse, ein Anzeiger für magere Böden.
Der Bauhof holt das zusammengeharkte Schnittgut dann ab. Die Kooperation mit der Stadt Melle läuft prima.
Die Stadt spart Geld und BürgerInnen kümmern sich um “ihr” Biotop. Hand in Hand.

Vermutlich wird dieses ein Modell werden, welches in den nächsten 20 Jahren an Bedeutung zunimmt. Es ist völlig unmöglich für eine Kommune, ein Land, einen Staat
die Aufgaben des Artensterbens und der Klimaerwärmung alleine zu bewältigen. Viel viel zu teuer, zu mächtig, zu groß. Es wäre absurd zu glauben,
dass es ohne ein aktives Zutun von Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen ist.

Wünschenswert sind Modelle, in denen Bürgerinnen mehr Verantwortung übernehmen.
Eine Pflege “ihrer” Fläche, “ihrer” Biotope, “ihrer” Stadtteilwäldchen, “ihrer” Stadtteilwiesen, “ihrer” Klimaschutzhaine.
Die Aktion in Ostercappeln/Venne hat es gestern gezeigt. 32 Personen * 2,5 Stunden = 80 Arbeitsstunden.
Aktionen wie diese fördern gesellschaftsübergreifend das Gemeinschaftsgefühl, ein Ergebnis wird schnell sichtbar und jeder Mensch kann sehen,
dass man auch als Einzelperson etwas Hilfreiches bewegen kann.

Eine schöne Idee zur gesellschaftsübergreifenden Biotopvernetzung (Initiiert von den Meller Bürgermeister-Kandidaten Frank Vornholt und der CDU Oldendorf (z.B. Anja Lange-Huber , Lars Albertmelcher ) sowie von André Berghegger wird aktuell verfolgt… immer mal wieder, wenn etwas Zeit ist, weiterentwickelt. Überlegungen werden angestellt,
wie so etwas zu schaffen und (in Teilen) zu finanzieren wäre. Hinter den Kulissen wird etwas gerödelt und gewerkelt. Mal sehen, was aus dieser Idee wird. So macht es Spaß ein Teil der Gesellschaft zu sein. Gemeinsam etwas bewegen, für den Klima- und Artenschutz.
Die Idee ist quasi ein Ausbau und eine Fortentwicklung des Konzeptes “Jeder Gemeinde ihr Biotop” von Prof. Berthold, welches in Ansätzen bereits Ende der 80er Jahre entworfen wurde:
https://www.mpg.de/biotopverbund-deutschland

In Ostercappeln konnte man sehen, was möglich ist, wenn zusammen mit politisch Aktiven eine Idee nach vorne gebracht wird. Ohre die Initiative von z.B. Rainer Ellermann und Erik Ballmeyer (CDU) wäre das nicht möglich gewesen.
Auch mit der Bürgermeisterkandidatin Jana Broeker-Stockhoff (GRÜNE) fand ein erster Gedankenaustausch statt und eine sehr schöne Idee für die Gemeinde Ostercappeln beginnt zu wachsen.
In Georgsmarienhütte war es das SPD-Ratsmitglied Margit Spreckelmeyer, die eine Idee für ein Naturschutzprojekt eingebracht wird, das gleichzeitig eine hohe Wertschätzung für die Landwirtschaft bewirken soll. Der Startschuss fiel schon vor einigen Monaten:
https://www.youtube.com/watch?v=1eWqWnY0KGA.
Nach den Sommerferien folgt dort die nächste Aktion.

In Melle und Georgsmarienhütte wurden schöne Aktionen gemeinsam mit den GRÜNEN umgesetzt.

Grundsätzlich bleibt: Politik ist ein “dickes Brett”, welches es zu bohren gilt, wenn wir nicht in 20 Jahren (oder auch, mit sehr viel Pech (“wetterbedingte Wärmeglocke wie zuletzt in Kanada” schon in 2 ! Jahren) in einer Art “Backofen” gegrillt werden wollen.
Kanada, die USA, jetzt Sardinien, Türkei, Griechenland lassen grüssen.
Noch ein viel viel viel dickeres Brett ist jedoch “die Gesellschaft”.

“ICH soll aktiv werden? Neeee, das ist Aufgabe der Politik!”,”Ich gehe arbeiten und zahle Steuern! Ich kann nicht auch noch Bäume pflanzen!” (wieso denn nicht?) “Verzichten, auf den Flug nach Sardinien?”
(um sich dann von dem Feuer durch die Küstenwache retten zu lassen und festzustellen, dass die Region für einen erholsamen Urlaub “ja nun doch etwas zu verkokelt sei” – und dann schnell nach Teneriffa zu fliegen, natürlich OHNE Kompensation der Flugreise).
Letzte Woche einen “Dialog des Irrsinns geführt”: “Also diese Fridays for Future-Aktivisten. Ein Unding was die fordern! Ein Unding was die wollen! Die sollen mal erstmal eine Ausbildung machen und weniger Auto fahren!”.
“Ja aber sind die Forderungen denn nicht genau richtig? Und ausserdem: Sie fahren doch auch Auto?”, “Ich fahre Auto, aber ich fordere auch keine Verbesserungen für den Klimaschutz!”
…da nähern sich Gespräche plötzlich sehr schnell dem Ende.
Die Gesellschaft zu motivieren und zu fordern – das ist die eigentliche Herkulesaufgabe.

Dass Klimawandelleugner mittlerweile isoliert sind, ist gut (und irgendwie auch schade, dass diese nicht “mitgenommen” werden konnten).
Mittlerweile ist bereits “Stufe 2” eingeläutet. “Wer blockiert: Wird ignoriert!” Alle mitnehmen können wir nicht. Wer zu langsam ist sieht irgendwann nur noch die Rücklichter.

Mitmachaktion in Ostercappeln/Venne ein voller Erfolg!

Großartiger Tag! Mitmachaktion in Ostercappeln/Venne ein voller Erfolg! 🙂🦋😎😃🌺
Und: 500 AKA-Projekt erhält Westenergie-Klimaschutzpreis

Das hat Spaß gemacht heute. Gemeinsam mit 32 Personen, darunter Ostercappelns Bürgermeister Rainer Ellermann sowie die Bürgermeister/In-Kanditaten/innen (in alphabetischer Auflistung)
Erik Ballmeyer , Jana Broeker-Stockhoff und Simone Jaschke heute zweieinhalb Stunden richtig richtig rangeklotzt. Bärenstark!

Eine Wiese ausgemagert und das Mahdgut entfernt (wichtig für eine Entwicklung von Blühwiesen)…
Und eine 20 Meter lange und etwa 1 Meter breite Totholzhecke wurde vollendet. Viele viele Nistplätze für Kleintiere sind hier entstanden.
Und ein Fundament für 20 Meter Trockensteinmauer geschaffen, an etlichen Stellen ist die Mauer sogar bereits fertig.
Der Schweiss lief heute in Strömen.

Es ist hochgradig beeindruckend, wie viele Menschen mitgewirbelt haben, um die Artenvielfalt anzukurbeln.
Mitten in Vennes Wohnzimmer. Und es ist nicht nur toll für die Biologische Vielfalt, es sieht auch noch schick aus!
Das Werk kann sich sehen lassen. Im Oktober folgt in Venne der nächste Mitmachtermin (wird noch bekannt gegeben), dann sogar mit Bagger- und Radlader-Unterstützung.

Vielen vielen Dank auch an das Unternehmen “Gartengestaltung Wloch” (https://gartenbau-wloch.de/), das eine sehr gute Vorarbeitung für diesen Tag geleistet hat.
Danke auch an den Heimat- und Wanderverein Venne, der die Aktion heute durch Bereitstellung seiner Infrastruktur gefördert hat.

Viele Kinder waren dabei und voll bei der Sache. Und etliche Riesen-Seifenblasen flogen durch die Gegend.
Ein besonderer Dank geht zudem an den “Venner Grill” (Martina Thomas).
Die Verpflegung war perfekt organisiert, mit viel Kreativität zubereitet und ein echter Genuss.
Gerne bei der nächsten Veranstaltung wieder 🙂 Sehr sehr lecker und sehr professionell vorbereitet.

Sehr schön und wichtig ist auch das gesellschaftliche Beisammensein nach den Veranstaltungen. BIO-Bier, BIO-Limonade, tolles Essen, nette Menschen…
Und viele interessante Gespräche, eine Vernetzungsförderung, neue Ideen…So soll es sein!

Das 500 AKA-Projekt hat heute zudem den Westenergie-Klimaschutzpreis der Gemeinde Ostercappeln erhalten.
Vielen vielen Dank, wir freuen uns sehr darüber! Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert, die auch im Rahmen der nächsten Mitmachaktionen
direkt in die Gestaltung der Mühelninsel investiert werden.
Ein Mitmachprojekt ist nur so stark, wie die Menschen, die es mitgestalten.
In diesem Sinne ist der Preis ausdrücklich eine Würdigung jener Aktiven (aus Ostercappeln und Umgebung), die an diesem Wochenende ihre Zeit und Energie eingesetzt haben,
um etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz zu leisten. Ostercappeln/Venne hat heute eine sehr sehr starke Leistung gezeigt.
Danke an alle, die dabei waren!

Zusatzinfo:
Im Rahmen des 500-AKA-Projektes gibt es ein Ernährungskonzept.
Die Ernährung ist tierleidfrei, in BIO-Qualität und weist geringe CO2-Äuivalenzwerte auf.

Generell: JedEr soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte…

In diesem Projekt ist es jedoch ein Anliegen, auf die Auswirkungen unserer Ernährung auf Artenvielfalt und Klimawandel hinzuweisen.

Kaufen wir BIO-Produkte, so ist der Nutzen für eine biologische Vielfalt weit größer als bei konventionellen Anbaumethoden.
Heisst auch: Wir müssen etwas tiefer in die Tasche greifen. Das jedoch ist es Wert, fördern wir doch damit das Artenreichtum und zahlen zudem die unbedingt nötigen fairen Preise an die Landwirtschaft.
Billigprodukte fördern (meist) Arten- und Höfesterben. Für eine artenreiche Welt ist es ganz elementar auch der Landwirtschaft die Preise zu zahlen, die nachhaltige Methoden erfordern.

Achten wir bei Nahrungsmitteln auf CO2-Äquivalenzwerte, so leisten wir etwas für den Klimaschutz.
Die nächsten Jahre werden es zeigen: Jeder Stein wird umgedreht werden (müssen), um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.
Das heute war absolut prima: Eine Portion der tollen Eintöpfe hatte in etwa einen CO2-Äquivalenzwert von 35-40 gramm.
Zum Vergleich: Eine Bratwurst liegt etwa bei 290 bis 370 gramm CO2-Äquivalenzwert.

Die nächsten Veranstaltungen:
3. August, Osnabrück, Ausbau des Insekten-Lehrpfades [die Veranstaltung ist leider voll belegt]

14. August, Melle: Fortsetzung des Ausbaus mehrerer Komplex-Biotope.
Anmelden:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden (Arten- und Klimaschutz kostet Geld):
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Die Artenvielfalt zurück in die Siedlung bringen

Die Artenvielfalt zurück in die Siedlung bringen – Schafe und Ziegen ca. zwei Wochen im Sommercamp am Heroldweg (Melle-Westerhausen) 😎😎🦋🌺🐑🐑🐑🐏🐏🐏🐏
Auf einem Areal am Heroldweg wurde dieses Jahr eine Blühwiese angelegt. Mitten in der Siedlung. Hat trotz diverser Schröpfschnitte eher “so la la” geblüht (der Boden ist noch zu nährstoffreich). Die Brennnessel ist dort noch eine zu starke Konkurrenz.
Für 2 bis 3 Wochen übernehmen jetzt 2 unserer Ziegen und 4 Schafe die Flächenpflege, damit sich dort mittelfristig eine artenreiche Wiese entwickeln kann.
Mehrere Wasserbehälter, Strohliegeplätze, 2 gemütlich ausgepolsterte Wind- und Regenschutzcontainer, ein grosser Baum der Schatten spendet. So lässt es sich gut gehen im Ferienlager. 🙂
Im Einsatz sind z.B. die Kaschmirziege “Apollon” (er hat nur 3 Klauen und humpelt deswegen, ist lammfromm und liebt es, wenn man seinen Kopf krault), seine Freundin “Black Mamba” (schwarz-weiss, rotze-rotze-rotzefrech und neugierig),
unser grosses, weisses Schaf “Lotta” (sehr zahm) (Marion Koch) und das kleine Schaf “Wolfgang (Wolle) Petry” (hat eine Stimme lauter als ein Rolling-Stones-Konzert) [weisses Fell, schwarzer Kopf].
Die Kolegen werden die Fläche etwas weniger “wild” aussehen lassen und gleichzeitig etwas für die biologische Vielfalt tun. Etliche Insekten z.B. lieben “Schafshinterlassenschaften”. Und verschiedene Fledermausarten lieben Insekten, die Schafshinterlassenschaften lieben.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Vielen herzlichen Dank an die mso digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück

Vielen herzlichen Dank an die mso digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück (z.B. an Malina Kruse-Wiegand ), den Bereitsteller einer riesengroßen Fläche (bis zum Horizont) sowie einen weiteren Unterstützer (namentlich noch nicht genannt). 🙂🦋💦😎😃🌺🌳🌳🌳🤩

Die mso digital GmbH übernimmt z.B. die Kosten für ein Feuchtbiotop, die Pflanzung von 200 Baumsetzlingen (inkl. Umzäunung gegen Wildverbiss) sowie die Anlage einer Blühwiese.
Der namentlich noch nicht genannte Unterstützer wird hier zudem die Anlage einer großen Streuobstwiese finanzieren.
Es wurde von hier bereits mit einigen Flächenanrainern gesprochen, welches Obst diese am Liebsten mögen 🙂 So haben Mensch, Klima und Tier etwas von dem Komplex-Biotop.

Die Fläche liegt im Meller Stadtteil Oldendorf an der Eisenbahnstraße. Man kann hier tief in die Weite der Meller Prärie schauen. Mit etwas Glück sieht man am Ende des Horizontes
eine Herde Bisons friedlich grasen. Das Areal wird im Jahr etwa 2,5 Tonnen CO2 umwandeln. Von dem Komplexbiotop werden viele viele Lebewesen profitieren. Insbesondere im Sommer,
wenn die Wasserquellen austrocknen.
Beginn der Flächenumwandlung (bislang ist sie noch recht artenarm) ist im Herbst.
Auch hierzu wird es eine weitere Mitmachaktion geben.
Das ist hier der neue Ansatz: Gemeinsam Strukturen schaffen, für Mensch und Tier, Klimaschutz und Artenvielfalt, Wohlfühloasen für alle.
Perspektivisch wird die Fläche zudem eingezäunt und durch unsere Schafe und Ziegen beweidet.

Danke an alle Unterstützer.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Vielen herzlichen Dank an die Firma “Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG”

Vielen herzlichen Dank an die Firma “Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG” (http://sievert.de). 😊🌳🌳🌳🌳🙂
Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, im Herbst 100 größere Baumsetzlinge zu sponsern, die in Ostercappeln/Venne an der Mühleninsel (Nähe der Straße “Im Diebusch”) in einer Gemeinschaftsaktion gepflanzt werden. 100 Setzlinge können schon nach einigen Jahren für einen schön kühlenden Hain sorgen.
Gepflanzt werden mindestens 15 Baumarten, vorzugsweise Laubbäume. Der Großteil der Setzlinge wird heimisch sein. Dazu kommen auch einige Arten aus südlichen Gefilden.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft aus – Eine Ära geht zu Ende

Das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” läuft in wenigen Wochen aus – Eine Ära geht damit zu Ende – es ist vorbei…💪🦋🌺🙂😎 Danke an alle, die mitgewirkt haben.
Verschiedene Flächen werden selbstverständlich weiter gepflegt
In wenigen Wochen ist es soweit…
Nach dem Projekt “Blumiges Melle” (2018) läuft im August das Projekt “Blumiger Landkreis Osnabrück” aus.

Im September 2016 hat alles mit einer Feststellung begonnen (“Das geht so nicht weiter. Wir müssen etwas machen!”).
Seitdem wurdem von uns im Landkreis etwa 400.000 m² Blühwiese, verteilt auf 225 Flächen geschaffen.

Mehrere Hundert Kilogramm regionales und mehrjähriges Saatgut (mindestens 40 Arten) wurden eingesetzt. Beteiligt waren knapp 1500 Personen
aus den unterschiedlichsten Bereichen (Kirchenkreise, Vereine, Kindergärten, Schulen, Firmen, Parteien, Landwirte, Kommunen, Privatpersonen).
Der ehrenamtliche Gesamtaufwand liegt bei ca. 9000 Stunden.
Nach einer Grobschätzung wurden und werden von den 225 Arealen etwa 60-70% nachhaltig von den Flächenbesitzern gepflegt.

Die Kartenübersicht der Blühwiesen: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Gezeigt wurde, dass die Welt (im Kleinen) verändert werden kann. Dafür braucht es nur wenige Personen, die ein solches Projekt initiieren…wenn sich denn dann viele weitere Menschen begeistern lassen (genau genommen bestand der “harte Kern” eigentlich immer nur aus 2 Personen).
Das hat gut geklappt.

Viele viele Spenden sind eingegangen. Im Laufe der Jahre wurden 9 Einachser/Fräsen/Balkenmäher verschlissen.
Wie viele Lebewesen haben profitiert? Schwer zu sagen…Mit Sicherheit einige Millionen. Die Landschaft wurde bunter und artenreicher.

Wie geht es weiter?
Etliche Wildblumenwiesen werden natürlich weiter von uns gepflegt. Gerade einige Areale, die über die Jahre kontinuierlich ausgemagert wurden, haben sich zu echten Artenvielfalts-Hotspots entwickelt.
Das geben wir natürlich nicht auf.
Durch das Projekt ist es zudem gelungen insgesamt knapp 5 Hektar Blühwiesen mit statischen Zäunen einzugrenzen. Hier übernehmen unsere Schafe, Gänse, Ponys und Ziegen die Pflege.
Auch im nächsten Jahr (im Projekt 500 AKA) werden noch 2 oder 3 Wildblumenwiesen dazu gekommen. Natürlich werden auch die Blühflächen innerhalb des 500 AKA-Projektes weiter betreut.

Insgesamt werden wir uns perspektivisch jedoch auf unseren Gnadenhof und das 500 AKA-Unterfangen (Anpflanzung von Klimaschutzbäumen sowie die Gestaltung und Betreuung von Komplex-Biotopen) konzentrieren.
Für das 500 AKA-Unterfangen wurde eine Betreuungs-Zusage verschiedener Biotope für 20 Jahre gegeben.

Hier der Link zu verschiedenen Mitmach-Aktionen:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Klar und sehr deutlich haben wir gemerkt, dass die letzten Monate mit den Projekt-Dreifachbelastungen kein Spaß mehr waren.
Man könnte sagen, dass wir auf dem Boden (und Zahnfleisch) kriechend das Blühwiesen-Projekt ins Ziel geschleppt haben. Mit Erfolg beendet, jedoch ausgepumpt, etwas ausgebrannt und mit einigen Blessuren ziemlich lädiert.
Neben vielen vielen unfassbar schönen Augenblicken (insbesondere wenn die Wiesen blühen) gab es auch Zeiten der Verzweifelung, der Komplettüberforderung und der Massivfrustration.
Es tut auch mal ganz gut so etwas durchzustehen.

Im August fällt durch das Projektende eine juristische Haftbarkeit weg – das ist gut.

Nach wie vor gibt es leider deutlich zu wenige Naturschutzgruppen im Landkreis.
Für einige Menschen sind Vereinsstrukturen genau das Richtige. Leicht lässt sich auch eine gemeinnützige UG gründen. Dafür braucht es genau eine Person – und 1000 Euro Startkapital.
Dann liegt der Status der Gemeinnützigkeit vor und es kann losgehen. Nur Mut! Die Welt braucht mehr Aktive! Und mehr Visionen! Loslegen!

Rückblickend kann gesagt werden: Es hat viel viel Spaß gemacht. Aberwitzig viel gelernt, über sich selbst und die Menschen. Sehr sehr viel war gut, toll und positiv. Einiges jedoch war auch ganz fürchterlich und mindestens zwei- oder drei Mal wurde auch ans Aufgeben gedacht.
Der Glaube an die Vision jedoch hat das verhindert und nun ist es geschafft (also das Projekt zumindest).
Die Insektenvielfalt ist damit nicht gerettet – dafür braucht es noch deutlich mehr Entscheidungen auf politischer Ebene. Und noch deutlich mehr Aktive! Diese Feststellung bleibt.
Unmöglich jedoch ist garnichts! Jede und jeder EinzelnE kann sehr viel bewegen. Das war schon immer so und wird nie anders sein.

Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, eine Kleingruppe für den Klima- oder Artenschutz ins Leben zu rufen.
Hilfreich ist Folgendes:

* Eine klare Vision (dann kommt der Rest von ganz allein)
* Neugierde, um ein Projekt als (soziologisches/psychologisches) Experimentierfeld zu betrachten, mit “Mut zur Lücke”, “Zocken und Bluffen” und der Freude darauf, noch sehr viel Lernen zu können
* Das Bewusstsein, dass jede “Niederlage” auch gleichzeitig ein “Sieg” sein kann
* Sich selbst und die Menschheit nicht so fürchterlich ernst nehmen, manchmal aber auch das genaue Gegenteil! Je nach Bedarf.

* Ganz gut ist es, wenn man ne kleine Macke und im Zweifelsfalle “ordentlich einen Nebenherlaufen hat” 😉

———–
Einige Fakten:

Die Positiven:

* Ca. 400.000 m² Blühwiese
* Etwa 700 Kilogramm regionales Saatgut
* Knapp 60 Schafe und Ziegen (gesamt) im Einsatz
* 1500 beteiligte Personen
* 18 Kilogramm an Gewicht verloren
* Zeitaufwand durch alle Beteiligten etwa 9000 Stunden, vielleicht auch deutlich mehr
* Viele viele tolle Menschen kennengelernt
* Gesamt-Finanzvolumen: Vielleicht so 130.000 Euro
* Ein irrsinnig umfangreicher Pressespiegel mit einigen TV-Auftritten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/

Die Negativen:

* einige wilde Streitereien
* 3 Hausverbote ausgesprochen, eines erteilt bekommen
* Ca. 20-25 schlaflose Nächte
* Manchmal blanker als blank liegende Nerven
* Einige wenige Komplett-Flachpfeifen kennengelernt
* Ein Konto, das auch schonmal 5stellig in den “roten Zahlen” war…

…und dann war da noch die Sache mit dem pädagogischen Instrument des Vorschlaghammers und den anschliessend kaputten Auto-Scheinwerfern (einer Komplett-Flachpfeife). Man darf sich schließlich auch nicht alles gefallen lassen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht 🙂 Und: War vielleicht nicht ganz nett und nicht in Gänze “richtig”, doch offen gesagt: Allein der Blick war es das wert…

Weiter geht es im Projekt
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

31.7. Mitmach-Aktion in Ostercappeln

Samstag, 31.Juli (ab 16.00 Uhr): Im Urlaub auf der Venner Mühleninsel (Ostercappeln) etwas für die biologische Vielfalt tun? Durch eigenes Anpacken etwas Schaffen? 🦋💪🌳🌺😃😃
Und danach noch eine kleine Feier an der frischen Luft? Mit tollem, leckeren und gesunden Essen? Seifenblasen für Kinder?
Kostenlos?
27 Anmeldungen gibt es schon.
Ein bisschen Platz ist noch 🙂
Anmeldung hier:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Die Blühwiesen auf der Mühelninsel haben sich sehr unterschiedlich entwickelt.
Auf Fläche 1 (Quelle: Google Earth) blüht trotz dreier unterschiedlicher Mischungen und unterschiedlicher Einsaatzeiträume kaum etwas (ganz offensichtlich muss das Areal noch weiter ausgemagert werden). Immerhin jedoch: Bestimmt 10 Exemplare der Kornrade entdeckt. Sieht man nur noch selten.
Fläche 2 ist ein Volltreffer: Phacelia, Buchweizen, Ackersenf, Ringelblume, Kornblume und Unmengen an Sonnenblumen entwickeln sich dort. Ganz herrlich. Die Sonnenblumen werden im Herbst wertvolle Kerne für viele Vogelarten bieten.
Am Samstag, 31.Juli (ab 16.00 Uhr) geht es gegenüber des Parkplatzes an der Mühleninsel los. Kalkschotter und Steine liegen bereit für eine große Trockensteinmauer.
Auch viel Totholz für eine Totholzhecke (sehr schönes Brutrevier für viele Tiere) wurde angeliefert.
Die Wiese wird gemäht sein und kann dann gemeinschaftlich abgeharkt werden. Herrlich duftendes Heu, das dann als Zwischenschichten in die Totholzhecke integriert wird. So entstehen Lebenräume für viele viele Arten.

Und nach der Arbeit (auch für Kinder geeignet)? Freuen und tolles Essen und kühle Getränke vom Venner Grill geniessen (alls BIO, alles nachhaltig, geringe CO2-Äquivalenzwerte).
Tierleidfreier Bauerntopf Sojaschnetzel, Gemüsebrühe, Kartoffeln, Möhren, Paprika, Olivenöl, Knoblauchzehen, Zwiebeln, passierte Tomaten, Tomatenmark Salz, Pfeffer, Paparikapulver, Zucker und frische Petersilie

Omas Bohnen-Kartoffeleintopf mit Räuchertofu Kartoffeln, Bohnen, Räuchertofu, Gemüsebrühe, Zwiebeln Essig, Senf, Öl, Salz, Pfeffer, Bohnenkraut Alle Zutaten aus biologischem Anbau.

Wir haben es in der Hand, wie viele Schmetterlinge, Vögel, Amphibien und Reptilien wir sehen. Das eigene Umfeld gestalten – mit viel Spaß dabei. Und anschließend glücklich und zufrieden ins Bett fallen 😉

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschu