Wie geht es weiter

Noch einige Neuankömmlinge – Und wie geht es hier weiter?

Unsere Enten „Dynamite“ und „Rambo“ haben sich prächtig gemacht
und watscheln mächtig gut gelaunt bei uns über die Wiesen oder nehmen in einem der Schwimmbassins ein Bad. 😄🍉🌻🐝☄️💦💧
Ja, und in den letzten Wochen wieder und wieder die Laufente „Friedolina“ gesucht (an verschiedenen Stellen im Dschungel sicherheitshalber kleine Wasserpötte und Futter hingestellt).
Offen gesagt: Schon einige Sorgen gemacht.
Diese waren unbegründet, heute kam sie laut schnatternd aus dem Dickicht gewatschelt mit einem lauten „Quak-Quak-Kuck-mal-wenn-ich-mitgebracht-habe“-Quak-Quak-Quak“.

Tja, das sind die Momente, in denen man blöd aus der Wäsche kuckt.
Naja, die kleinen Flitzer kriegen wir noch unter. 2 unserer Laufenten haben uns jetzt insgesamt 11 Küken beschert.
Toll…..;-)

Hier wird jetzt die Sommerpause eingeläutet. Die Akkus laden sich erstmalig nicht mehr von alleine auf (selbst wenn man sich Hektorliter Lammsbräu-Bier
reinkippt klappt es nicht mehr), dann ist es höchste Zeit zu reagieren, die Maschinen runterzufahren und eine Pasue einzulegen.
Fühlt sich aktuell alles irgendwie leer, ausgebrannt, kraftlos an…

Was liegt in den nächsten 5 Wochen an?
Maximal einige Wiesen mähen und Schafe umsiedeln, mit vieeeeeeel Ruhe und Geduld.
Und gemeinsam überlegen, welche Projekte wir schaffen können und wollen. Und tatsächlich sogar auch noch Pause vom Bürojob. Garnicht übel 🙂

Wie gehts dann weiter?

Anfang September kommt (noch nicht zu 100% sicher) die Aktionsgruppe „Ohne Kerosin nach Berlin“

Ohne Kerosin nach Berlin


nach Melle und schlägt ihr Klimacamp bei uns auf dem Gnadenhof auf….
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Irgendwo bei 80%

Vermutlich ab Spätsommer
Ein tolles neues Gemeinschaftsprojekt (Artenschutz) starten wir mit (wird noch nicht verraten)…
Es wird dabei um die Ansiedlung einer selten gewordenen Wildobstart gehen…
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Irgendwo bei 99%

2 Projektanträge sind noch im Feuer.
Kann sein, dass wir da „grünes Licht“ kriegen und plötzlich im 6stelligen Bereich
Pflanzen, Bäume, Saatgut, Maschinen etc. einkaufen können (könnte sein, dass wir dann mehrere Platin-Kundenkarten hier kriegen :-)), vieleicht werden es aber auch Rohrkrepierer.
Vieles wird abhängig von der Corona-Entwicklung sein.
Umsetzungswahrscheinlichkeit: Völlig unklar

a) In einem der unklaren Projekte („VIPS for IPS“ (Very important persons for Insektenparadiese)) geht es darum, gemeinsam im Rahmen
von groß angelegten Aktionstagen XXXXX_-Insektenbiotope (mit allem Zipp und Zapp) in Melle-Oldendorf anzulegen (aüf etwa 10.000 m²).
Mit Feuchtbiotopen, Stauden, Blühwiesen, Hecken, Wildfrüchten, Obstbäumen etc…
Gemeinsam mit vielen vielen Menschen. Und klar ist: Jeder Mensch, der etwas für die Artenvielfalt leistet ist ein VIP.
Deswegen „VIPS for IPS“…

b) In einem anderen Projekt („Baum zum Bier! Saatgut zum Saft“) wird es das Ziel sein, auf die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Arten- und Klimaschutz aufmerksam zu machen.
Auch hier sollen dann in Melle (z.B. auch mit vielen vielen Gastronomischen Einrichtungen und z.B. der Kulturwerkstatt Buer) im Rahmen
von größeren Aktionen Klimaschutzanpflanzungen, die Pflanzung von Blumenzwiebeln, die Schaffung von Wildblumenflecken etc. durchgeführt werden.
Hierbei soll es um die Vermittlung gehen: Kultur + Nachhaltigkeit = Heimat
Zugleich wollen wir dabei auf die CO2-Werte aufmerksam machen, welche Ernährung so mit sich bringt.
1 Kilo Rindfleich und ein Kilo Butter: Jeweils bei über 25 kg CO2
1 Kilo Kartoffeln, 1 Kilo Margarine: Jeweils deutlich unter 1000 gramm CO2

Und dann ist da noch die Aktion im Landkreis Osnabrück „500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de“, welche aufgrund von Corona ebenfalls noch völlig unklar ist.

Insgesamt werden wir weniger Projekte umsetzen, bei denen wir selber für andere „Vorturnen“ sondern tendenziell eher zu Projekten gehen, bei denen es leicht und einfach ist, dass sich Menschen beteiligen, an größeren gemeinsamen Aktivitäten. Bei denen jeder Mensch nach seinen eigenen Möglichkeiten etwas einpflanzen und umsetzen kann. Wenn 200 Menschen jeweils 5 Stunden investieren, dann kommt schneller etwas Sinnvolles bei raus, als wenn es nur kleine Naturschutzgruppen sind.

Aber erstmal: Einfach mal ne ganze Weile nur die Grundstufe bearbeiten, nicht mehr und nicht weniger.
Und das gibt auch viel Gelegenheit einfach mal träge in der Sonne zu sitzen, Schmetterlinge zu zählen und den Tieren beim Grasen zuzuschauen…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer uns unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Die Planung für die Blühwiesensaison 2021 ist abgeschlossen

Die Planung für die Blühwiesensaison 2021 ist abgeschlossen.
Etwa 12 Wiesen werden wir im nächsten Jahr noch anlegen, um den Blühkorridor zu verdichten und auszudehnen. Unter anderem werden weitere Flächen in Melle geschaffen, z.B. ein großes Verdichtungscluster rund um die Eisenbahnstrasse in Melle/Oldendorf, auf dem Gelände des Zoos in Osnabrück wird ein Paradies für Schmetterlinge und Bienen entstehen und in Riemsloh werden mehrere 100 Meter Vernetzungslinen erstellt, welche über Jahre hinweg nicht umgebrochen werden. So können sich auch die bodenbrütenden Wildbienen dort stabilisieren.
Ein Projekt wird in Osnabrück mit einem Kindergarten/Hort umgesetzt und auch in Hilter a.T.W. wird eine wichtige Lücke geschlossen. Wir kommen dann insgesamt auf eine Summe von 203 Arealen und ca. 400.000 m².
Vielen vielen Dank für die vielen Flächenangebote. Leider konnten wir nicht alles annehmen, was angeboten wurde -es wäre leider einfach nicht mehr schaffbar gewesen.
Danke an Georgs Bioladen (http://georgs-bioladen.de) (Eike Stolzenburg) für eine schöne Unterstützungsaktion.
Dort wird es möglich sein, dass Kunden den aktuellen Mehrwertsteuer-Rabatt an das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ spenden. Von dem Geld werden wir weiteres Saatgut sowie einen zusätzlichen Mäh-Aufsatz erwerben.
Danke 🙂 🙂 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Damit es weitergeht:
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Unser Kaninchen „Knoppke“ hat das Herz eines Löwen, den Mut eines Bären und die Coolness eines Falken.

Unser Kaninchen „Knoppke“ hat das Herz eines Löwen, den Mut eines Bären und die Coolness eines Falken.
Und vielleicht glaubt er, er sei ein Schaf oder eine Ziege 😄😄😄
Gerne läuft er inmitten der Herde herum, häufig in der Nähe von Lotta (Marion Koch).
Er lässt sich dann durch nichts beirren und hüpft auch gerne mal durch die Beine seiner etwas größeren Kumpels.

Gnadenhof Brödel Bissendorf Melle
http://gnadenhof-broedel.de

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Peace and Streit and Rock`n Roll

Ist alles so wie es ist. Frieden ist besser als Streit.✌️🌻🌻🌼🌷🌹🥀 Im öffentlichen Raum sind hitzige Kontroversen leider nowendig. Nach einigen wütenden Kontaktaustauschen nun endlich Ruhe. Definitiv haben wir (die Verantwortung übernehme ich (Kai) zu 100%) auch Fehler gemacht, in diesem Sinne ist auch von hier eine Entschuldigung angemessen – und soll an dieser Stelle ausgesprochen werden (Ja Ja, der Ko-Ko-Ko-Kochelikerkai (Koikarpfen)). In einem zünftigen Zoff liegt die „Wahrheit“ immer in der Mitte. Auch diese Erkenntnis gehört zu einem Dialog dazu. Auch wenn es zu GRAVIERENDEN Meinungsverschiedenheiten gekommen ist, so muss auf jeden Fall anerkannt werden, dass die andere Streitpartei ein Herz für Natur- und Umweltschutz hat. Auch wenn es derben Zoff gab, die „andere“ Partei hat ihre Sichtweisen, und auch das ist ok. Wenn man sich dann gegenseitig entschuldigt, dann ist das auch ein Zeichen von Größe, das ist von beiden Seiten geäußert worden. Für uns (naja, für Kai) bedeutet das: Fehler abstellen, klarer in der Kommunikation zu werden und anzuerkennen, dass unsere „SIchtweise“ nicht immer das „A und O“ ist. Weiter geht es. Das Insektensterben erfordert unser aller Engagement.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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Ein ARD-Kamerateam kündigt sich an

Schon wieder ne TV-Anfrage, dieses Mal für das ARD-Morgenmagazin 😄🦋🐞🐌🐝🐛🐴🌇🌇🌅🌄

Da auf der Welt zum Glück nicht nur unverschämte Menschen leben heute mal was Angenehmes:
Ein Tag Urlaub und nach und nach werden die kleinen Dankeschöns für unsere Paten verpackt und verschickt.
Binnen drei Wochen müssten dann alle etwas erhalten haben (falls nicht, bitte melden). Gute Sachen aus dem Bioladen (Georgs Bioladen aus Melle), garantiert tierleidfrei.
Z.B. Schokolade aus Kokosmilch, Reisschoki, Bio-Kürbis mit Super-Schoko und biologisch abbaubare Kaugummis.
Und kleine Loorbeersetzlinge machen sich auf den Weg.

Gestern ja ziemlich über zwei Personen aus Melle aufgeregt, welche in Aussicht gestellt haben,
dass wir(vielleicht) die Kosten für die Pflege einer Blühwiese durch ein Unternehmen zu bezahlen haben.
Eigentlich sagt man ja: „Mal ne Nacht drüber schlafen, morgen sieht das schon viel entspannter aus.“
Hmh…ich gebe ja zu, irgendwas ist da bei mir scheinbar nicht richtig verdrahtet. Ich laufe immer erst NACH
einer ruhigen Nacht zu verärgerter Höchstform auf, und in den nächsten Tagen wird es wohl noch schlimmer.
Vielleicht sollte ich mich allen Ernstes mal einige Sitzungen auf die Couch legen.
Andererseits: Freude und Liebe, Wut und Empörung sind geniale Handlungsmotoren, in diesem Sinne: Dank für den Treibstoff Ihr zwei Komiker! 🙂 🙂 🙂
Gehört auch dazu. Da wir ja über alles Berichten, was mit unseren Projekten so zu tun hat, gehören auch solche Stories dazu. Es macht Sinn einmal einen Eindruck zu vermitteln über das, was in Naturschutzprojekten so an tollen und weniger tollen
Dingen passiert.

Eben mit hochrotem Kopf im Garten herumgerödelt.
„Oh Oh“, höre ich Kaninchen „Heuschreck“. „Der Chef kommt, und er hat keine gute Laune“.
„Whaaaaaaaa“, murmel ich noch ziemlich auf Adrenalin vor mich hin, um danach einige Wörter auszustoßen, für welche ich mir gleich den Mund mit Seife auswaschen werde.
„Man CHef!!!“, ruft Schweinchen Speedy. „Nimm doch nicht immer alles so schwer! Entspann Dich mal! Du bist manchmal so ein komplett beknackter Hitzkopf, Du Idi! Stehst Dir doch wieder nur selber im Weg rum, Du Flachpfeife!!
Pflanz mal paar Bäume ein, das beruhigt Dich doch immer so gut!!!“
„Whaaaaaaaaaaaaa!!!“, antworte ich. Speedy hat Recht. Wieso reg ich mich über son Schweiß eigentlich immer so auf?

Das kann ich ganz einfach beantworten:
Es ist einfach ein Unding, wie viele Naturschutzgruppen solche oder ähnliche Erfahrungen machen. Es ist ÜBERALL das Gleiche (!!!), weil es immer einen kleinen Prozentsatz von Menschen gibt,
die einfach nicht das geringste Verständnis von ehrenamtlichen Einsatz haben, mit allen Dingen die dazugehören.
Die Kommentare unter den gestrigen Post zeigen, dass solch eine Haltung leider kein Einzelfall ist.
Trotz aller Freude in solchen Gesamtprojekten machen eben solche Pups-Nasen auch einfach unglaublich viel kaputt! Denn es führt dazu, dass
nicht mehr freimütig-positiv an Projekte herangegangen wird, sondern
vorsichtig-kritisch, was eine Menge Dynamik zerstört. Nach gestern werden wir unsere Strategie ganz merklich ändern.
Es ist ein ganz massiver Bruch, der nun kommen muss, und das ist schade, geht aber offenbar nicht anders.

Wir hören es immer mal wieder: Irgendwelche Flächenbesitzer (die zugegebenerweise juristisch absolut und definitiv im Recht sind)
stellen was zur Verfügung (was ja durchaus super ist, es ist im Prinzip sogar GROSSARTIG, weil es sonst ja garnicht vorangehen würde) und hegen dann (in ganz ganz seltenen Fällen)
überdurchschnittliche Erwartungen – nach dem Motto: „Für die nächsten Jahre seid Ihr unserere Fronarbeiter.
Ihr gehört jetzt uns!“
Dann jedoch (leider meine eigene Fehlplanung, nicht gut kalkuliert vom Kai) werden diese informiert, dass wir es schlichtweg nicht schaffen.
Gab vor zwei Jahren tatsächlich mal nen Burnout-Ansatz, naja, ist leider so…, hatten wir uns auch anders vorgestellt.
Trotzdem wird gedrängelt und gedrängelt. Also wieder hin…
Und dann sagen sie: Ihr habt unterschrieben. Ich MÜSST es machen, sonst seid Ihr vertragsbrüchig und wir überlegen auf Eure Kosten ne Firma anzuheuern.
Ok, das ist Frechheit Nummer eins. Frechheit Nummer zwei ist:
„Wir SELBER??? Also bitte!!! Neeeee! Wir können es nicht machen. Haben keine Maschinen.“
(stelle ich die Frage: „Und eine leihen? Oder ne Sense besorgen, gibt es für 30 Euro im Baumarkt, also mal SELBER vielleicht??“)….
Und was immer wieder passiert: Manche Leute meinen, sie würden einen PERSÖNLICHEN Gefallen tun und man müsste ihnen lebenslang PERSÖNLICH dankbar sein.
Die Leute sagen dann häufig: „Wir unterstützen doch so toll! Wir haben von Anfang das Projekt unterstützt, weil wir eine Fläche bereitgestellt und Euch mal nen Bier ausgegeben haben.“
Stimmt ja auch irgendwie, die Bereitstellung einer Fläche IST toll, das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht – wenn es eng wird – auch mal selber was machen kann.
Und es ist keine PERSÖNLICHE Unterstützung für die Menschen, die sich dann wieder und wieder auf Äcker und Wiesen schleppen. Es geht darum, dass eine Unterstützung
für die GESAMTTHEMATIK notwendig ist – für die Idee – für das EIGENTLICHE ZIEL. Das Ziel HINTER den Personen. Und hinter einer Person steckt: Richtig! Der Hintern!
In diesem Sinne gerne auch SELBER mal den eigenen Allerwertesten hoch kriegen.
Denn genau DANN entsteht ein echter und wirklicher Nutzen.

Es wäre schön zumindest ZU VERSUCHEN die Gesamtheit aller Informationen zu erlangen. Und nach einer ausgedehnten Meckerei ZU VERSUCHEN
einmal zu reflektieren, was man SELBER
noch anders machen könnte…DER VERSUCH zählt auch, nur muss man auch BEREIT SEIN, sich entsprechend etwas ZU STRECKEN. Stattdessen:
„Ey Menne!!!Ruf mal die Naturschutztrottel an! Die müssen hier noch einige Stunden was machen. Das machen wir doch nicht SELBER, whahahahah“.

Lang lebe das hellste Licht in der Kirche (ganz allgemein geschrieben)…Auf dass es ewig mit seinem wunderschönen Schein den Raum erhelle.

Ergo: Die Telefondrähte glühen heute weiter heiss. Für diesen Samstag planen wir bei den liebenswerten Personen die Mahd und werde da ein Theaterstück draus machen, was sich gewaschen hat.
Wir klären gerade juristisch ab was wir dürfen und was wir nicht dürfen. Das reizen wir gerne aus.
Es ist wichtig, sich nicht alles gefallen zu lassen! Es ist wichtig auch mal klare gesellschaftliche Zeichen zu setzen und auch mal eine stinkestinkesaure Position einzunehmen
und einigen Menschen (auf ironisch-subtile Art) den Meinungsboumerang zurückzusenden. So als Bildungsauftrag und pädagogisches Moment.

Schwein Speedy brüllt schon wieder aus dem Hintergrund: „Chef!!Pflanz Bäume! Deine Omme ist so knallerot, die explodiert gleich!“
Ich muss schmunzeln…Schweinchen Speedy hat eigentlich immer Recht.
Ja, und dann heute zwei Journalistengespräche geführt.

Das ARD-Morgenmagazin will zu uns nach Melle/Oldendorf kommen um über den Blühwiesenkorridor zu berichten. Diese oder nächste Woche.
Wow! Das wäre ja wirklich nett! Ich übe schon mal vor dem Spiegel: „Bei allem Positiven was wir erleben, bei aller herausragender Solidarität.
Es gibt da Eines, das muss ich jetzt nochmal loswerden…!“

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Es gibt Tage, das verflcuhe ich DIESES BESCHISSENE BLÜHWIESENHOBBY

Es gibt schon Dinge auf dieser Welt, da fehlen einem sämtliche Worte….🤭🤭🤭🤫🤫🤫🤬🤬🤬🤯🤯🤯😭😭😭😵😵😵🥴🥴🥴😷😷😷👻👻👻💩💩

Eine Familie, die Partner von Blumiges Melle war und ist, hat nun angekündigt ein Unternehmen zu beauftragen, um die Pflege der dortigen Blühwiese zu übernehmen. Wir hatten diese Partei vor 2 Jahren leider anschreiben müssen, dass wir es zeitlich einfach nicht mehr schaffen und völlig platt und am Ende sind (damals, als wir zwischendurch mal zusammengeklappt waren). Nach einigem Genöle dieser Leute („Ihr habt es zugesagt!!“) haben wir uns dann dort noch einmal hingeschleppt (denn es stimmt schon, wir hatten eine Absichtserklärung unterzeichnet, dass wir die Pflege übernehmen. Das können wir nicht von der Hand weisen).

Da es jedoch zu einigen, naja, sagen wir mal, „Unstimmigkeiten“ (im Besten Falle „Missverständnisse“), mit dieser Familie kam, wurde dann in diesem Jahr die Weigerung ausgesprochen, dass wir die Fläche weiter übernehmen werden (um es klar und deutlich zu sagen: Nicht einen Finger wollten (Vergangenheit) wir dort noch krumm machen). Diese Meinung haben wir geändert. Sehr sehr gerne kommen wir dort nun vorbei und erfüllen unsere Pflicht.

Denn: Nun haben wir den Salat: Die Ankündigung von dem lieben Herren des Hauses, dass jetzt ein Unternehmen auf unsere Kosten alles durchführen wird.
Bei allem Respekt und aller Sachlichkeit: Mir fehlen jegliche Worte – ich bin komplett sprachlos. Das Gute ist, dass ich (Kai) ja fernab davon bin ein cholerischer Hitzkopf zu sein (schön wäre es).
Um es mal so zu sagen: Da sind zwei Naturschützer, die viel Zeit und Kohle investieren, sich DEN ARSCH AUFREISSEN, um etwas gegen das Insektensterben zu unternehmen und dann kommen da einige Personen, die uns ganz offensichtlich als billige Gartenkräfte sehen (naja, ein bisschen Recht haben sie auch, wir haben ja eine Absichtserklärung für die Pflege unterzeichnet. Um es jedoch zu präzisieren: Wir SIND KEINE BILLIGE Gartenkräfte!!! Wir sind KOSTENLOSE Gartenkräfte, die sogar noch Zeit und Geld mitbringen!!. Während Fleischzerleger in den Massen-Fleisch-Fabriken für den Mindestlohn schuften, so schuften wir nicht nur kostenlos, sondern wir bringen noch Privatgeld für Saatgut und Benzin und so mit).

Ok, aber aus dieser Misere kommen wir leider wohl nicht so raus. Dann wollen wir bei der (an dieser Stelle) offensichtlich halbwegs „erzwungenen“ Mahd zumindest jede Menge Spaß haben und unserem Ärger Luft machen. Haben nun also angeboten, die Mahd durchzuführen und alles, was von den überdurchschnittlich liebenswerten Personen an uns gespendet wurde, zurückzuzahlen (und es ist mir den Spaß wert: Ich lege persönlich noch Fünf Euro drauf,damit die noch dran verdienen!). Dieser Tag wird in die Geschichte eingehen als Tag der Dankbar- und Verhältnismäßigkeit und als ausgezeichnetes Beispiel, wie gesellschaftlich mit ehrenamtlichen Naturschützern umzugehen ist. Wir freuen uns drauf und werden berichten.

Schon jetzt ist klar: Der Mahdtermin wird in unserem Projekt als nicht übersteigbarer „Tag der guten Laune“ in die Projektgeschichte eingehen. Das Gute ist: Es ist immer und überall unser Gutes Recht darüber eine Meinung zu haben (selbstverständlich ohne diese Personen namentlich zu erwähnen), und das sorgt dann zumindest dafür, dass wir dort mit einem letzten Funken Stolz und geradem Rücken hinkriechen werden. Um uns zu schützen wohl auch mit unserem Anwalt (mal wieder! Hätte vor 4 Jahren nie gedacht wie viel Anwaltskontakte diese Sachen so mit sich bringen). Es gibt Sichtweisen und Einstellungen auf dieser Welt, das glaubt man einfach nicht….Manchmal weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. DIESE Erfahrung ist absolut einzigartig in unserem Projekt.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Herausragende Blühwiese bei Spies-Packaging in Melle/Gesmold

Ganz ganz selten erleben wir es, dass eine Blühwiese vöiig HERAUSRAGEND wächst. 🧚‍♀️🧚‍♂️💐🌷🌹🍂🌸🌻🌼🌾🌿🐿
Von 191 angelegten Flächen haben wir es bislang genau 3 mal erfahren dürfen.

Die Fläche bei Spies Packing in Melle/Gesmold ist solch ein Areal (Piet Spies).
Hier sind mehrere Faktoren zusammengekommen. Der Boden ist relativ nährstoffarm, sandig und schotterig, was für Blühwiesen sehr sehr gut ist.
Zudem wurden 2019 mehrere Mischungen ausgesät, z.B. die Veitshöchsheimer Bienenweide Nord (Saaten Zeller)
und die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ sowie eine kleine Menge „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ (jeweils Rieger Hofmann).
Auf einem kleinen Streifen fand in diesem Jahr zusätzlich eine Neuaussaat statt.
Wichtig auch: Ein Hinweisschild sorgt dafür, dass die Wiese nicht betreten wird. Und auch beeindruckend: Knapp 100 Mitarbeiter haben letztes Jahr an der Erstellung der Wiese mitgewirkt!!

Die Pflanzen extra mit einem Bestimmungsbuch analysiert.
zeitgleich (!!) blühen hier:

Schafgarbe, Färber-Hunskamille, Nickende Distel, Kornblume, Wiesen-Flockenblume, Wegwarte, Roter Lein, Baluer Lein,
Natternkopf, Mohn, Johanniskraut, Wilde Malve, Rote & Weiße Lichtnelke, Wiesen-Pastinak, Koriander, Acker-Witwenblume,
Margeritte,Gelbe Resede, Phacelia, Gemeines Leimkraut und die mehlige Königskerze.

Gestern hier eine Insektenvielfalt entdeckt, welche fast unschlagbar ist.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Erstklassiges Heu

Vielen vielen Dank an Meister Schröder für eine tolle Spende ausgezeichneten Heus.😋😋😋🏅🏅🐎🐎🐎🐎🐎😄
Schafe und Ziegen und insbesondere aber Shetland-Ponys benötigen das ganze Jahr über ein Angebot
an rauhfaserigem Futter. Für die verdauung und Gesundheit ist das ganz elementar.
Und 6 große Rundballen reichen sogar aus, um den November, Dezember und auch den Januar zu überbrücken.
Dann werden die Tiere in ihren winddichten Unterständen stehen und während es draussen stürmt und regnet
das leckere Wiesen-Heu mampfen.

Große Klasse. Die Ballen heute gegen den Regen abgedeckt und eine ganze Menge Heu als Probe an die Tiere verfüttert.
Insbesondere die Ponys Nika und Chayenne, Schaf Molly, Lotti und die kleine Lola sowie Ziege Ivan waren ganz aus dem Häuschen.
Und nach einem ausgedehnten Frühstück hat sich die Bande erstmal regensicher in den Unterstand für ein Verdauungsschläfchen gelegt.

Gnadenhof Brödel Bissendort Melle
http://gnadenhof-broedel.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Ein Laufentenküken – Laut wie ein Elephant

Von den 4 geborenen Laufentenküken leben noch alle 4.
Das Munterste der Rasselbande ist eindeutig „Elephanto“ (weil er so laut fiept, wie es ein Elephant nicht besser könnte) 😉
Die Truppe muss sich noch etwas gedulden bis sie zur den anderen 19 Enten kommt.
Aktuell wird die kleine Meute mit Enten-Aufzuchtfutter aufgepäppelt, und ihre Mutter hegt und pflegt sie, schließlich ist es Nachts zuweilen recht kühl.

Wer sich an den Futterkosten beteiligen möchte, sehr gerne 🙂
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Gnadenhof Brödel Melle Bissendorf
http://gnadenhof-broedel.de

Danke an Coffee Perfect und die Hellmann Worldwide Logistics SE

Heute gab es eines der „Dankeschön“-Essen auf dem Gnadenhof Brödel. 😎😀😋
Danke an das Unternehmen „Coffee Perfect“ (CP Group GmbH) aus Osnabrück (insbesondere an Ute Ost, Rebecca Ost, Deborah Ost, Angelika Richter, Patrick Tiemesmann, Andreas Ost).
Danke zudem an Klaus Hellmann von Hellmann Worldwide Logistics SE & Co. KG für eine hohe Spende.
Das was dort passiert ist, ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit.
5mal haben die Aktiven in der ganz harten Corona-Zeit eingekauft, geschnippelt und Stunden über Stunden gekocht und zubereitet.
Mal eben so 80, 100 oder mehr Portionen.
Der Erlös ist direkt an unseren Gnadenhof Brödel gegangen.
Das sind die Augenblicke, welche uns stark berühren….eben weil Menschen sich stark machen für das Projekt! Danke!!!
Diese Solidarität ist aussergewöhnlch! Durch dieses Engagement war es möglich, dass wir den Betrieb in gewohnter Manier aufrechterhalten (kein Tier wird aufgegeben) und zudem auch unsere Artenschutzaktivitäten (Blumiger Landkreis Osnabrück) weiterführen können.

Von dem Geld konnten wir z.B. sehr viel Futter kaufen, wir konnten 3 Kaninchen gegen Myxomatose und RHD1+RHD2 impfen,
wir konnten die kranke Ente „Rönje“ behandeln lassen, wir haben einige Blühwiesen angelegt, die Pacht für ein Areal überwiesen und wir können einen hohen Teil der Behandlungskosten für das leider schwerkranke Kaninchen „Bertram“ bezahlen.

Spenden und insbesondere die stattgefundenen Aktion sind immer etwas Besonderes.
Wir versuchen im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten etwas zurückzugeben.
Heute gab es für alle Beteiligten eine Führung über den Gnadenhof und natürlich ein tierleidfreies Bio-Essen (das legendäre Chili sin carne von Julia Behncke)
und Bio-Drinks (von Georgs Bioladen (Eike Stolzenburg)).
Zudem als Zeichen der Dankbarkeit einige Baumsetzlinge.

Das Treffen war sehr sehr nett und angenehm, es hat Spaß gemacht! 🙂

Gnadenhof Brödel Melle Bissendorf
http://gnadenhof-broedel.de