Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.

Die Uhr tickt….noch 6 Wochen, dann geht die Saison wieder los.
Blühwiesen, Blühwiesen, Blühwiesen…🐝🐛🦋🌼🌻🌞🌼🌸🌺

Im Augenblick ist es relativ ruhig, trotzdem wird auch im Winter möglichst viel
gewerkelt, ansonsten wäre das Frühjahr etwas “overloaded”.
Heute wieder 10 Millionen Zaunpfosten in die Erde geschlagen – die inoffiziell-offiziell beschissenste Naturschutzarbeit aller Zeiten ever!!! Ich kann die Dinger nicht mehr sehen! Muss aber sein. Ohne Zäune
keine Heckensetzlinge, keine Baumsetzlinge, keine Obstbäume – die werden rigoros vom Dammwild abgefuttert.

Und Nisthilfen angebracht (z.B. einen Starenkasten, eine Halbhöhle und einen Kasten für Mauersegler)
und weitere Obstbäume gesetzt.

Das Artensterben offensiv angehen – das hilft uns allen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Spenden (steuerlich absetzbar):
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Totale Vogel-Überwachung!

Heute jede Menge Nistkästen aufgehangen und so präpariert,
dass dort bei einer Besiedlung unterschiedliche Kameras zum Einsatz kommen können/werden.
Nisthilfen für Waldkäuze, Rabenkrähen, Stare, Steinkäuze, Spechte, Schwalben, Sperlinge, Mauersegler etc.

Die Kameras, in ganz unterschiedlicher Größe, teilweise mit WLAN, teilweise ohne, teilweise mit Solarpanelen,
sollen möglichst störungsfrei eine Besiedelung und Aufzucht von Jungtieren dokumentieren.
Verschiedene Nisthilfen haben zudem eine kleine Veranda erhalten.

Die Inhalte werden dann über Facebook, YouTube etc. zur Verfügung gestellt.

Nur das, was man kennt, was man inhaltlich verfolgt, wo man “mitfiebert”, das ist man bereit zu schützen.
Nistkästen sind jedoch nur die “Kür”. Viel wichtiger ist es, die passenden Lebensbedingungen zu schaffen.
Auch darauf wird im Rahmen der Kamera-Dokumentationen immer wieder eingegangen.

Heute auch die erste Steinkauzröhre aufgehangen.
Eine Wissenschaft für sich, bei der es so viele unterschiedliche Meinungen wie Naturschützer gibt.
Die einen sagen: Muss UNBEDINGT AUF einem Ast positioniert werden!!
Die anderen sagen: Muss UNBEDINGT UNTER einem Ast aufgehangen werden!!
Die nächsten sagen: Muss UNBEDINGT so aufgehangen werden, dass die Jungtiere leicht wieder in die Röhre zurückfinden.
Und Und Und …

Wir werden hier verschiedene Wege ausprobieren.

Einig ist man sich zumindest darüber, dass das Einflugloch nach Süden oder Osten zeigen sollte und dass die Röhre Schatten benötigt.
Wichtig ist auch, dass auf dem Boden entweder Asthaufen oder Hecken vorhanden sind, damit sich die gerade flügge gewordenen Jungen
in den ersten Tagen noch verstecken können.
Relevant ist auch, dass die Röhren in Richtung von Offenlandschaften aufgehangen werden. Gerne an Streuobstwiesen, die von Tieren
beweidet werden (da können wir mittlerweile einiges anbieten :-)).
Steinkauze benötigen Flächen, an denen sie Mäuse jagen können. Auch Insekten sind wichtig (verschiedene Käferarten z.B.).

Generell gilt natürlich beim Aufhängen von Nisthilfen: Keine Nägel in die Bäume schlagen.
Nen dicken Draht um einige Äste wickeln erfüllt genauso seinen Zweck 😉

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Laufente “Eddy” auf dem Wege der Besserung 😃😃😃🦆🦆🦆💃💃💃💃

Laufente “Eddy” auf dem Wege der Besserung 😃😃😃🦆🦆🦆💃💃💃💃

Lauf(E)nten-(E)rpel (E)ddy (von uns auch etwas technisch “3E” genannt) ist auf dem Wege der Besserung.
Letzte Woche lag er laufunfähig im Einstallgehege.
Vielleicht ist er gar ein Opfer der Geflügel-Einstallpflicht im Landkreis Osnabrück. Ein hoher Tierbesatz auf engem Raum führt logischerweise
schnell zu Krankheiten – und die Einstallung geht nun schon etliche Wochen. Zitternd und völlig apathisch eines Morgens gefunden, er robbte nur noch über den Boden und konnte sich nicht mehr aufrichten.
Erst einmal ordentlich abgerubbelt und warm eingepackt.

Beim Arzt mit ihm gewesen – und direkt danach in eine warme Einzelbox gebracht.
Eine leichte Bronchitis hat er.
Er wurde entwurmt (Endoparasiten können fürchterliches Unheil anrichten) und kriegt das beste Futter, was man sich vorstellen kann.
Zudem ab und an Oregano-Öl, ein Vitaminpräparat und hoch konzentrierten Pfefferminztee ins Trinkwasser.
Und siehe da: Sein Zustand hat sich deutlich gebessert.

Heute konnte er erstmal wieder eigenständig aufstehen und watschelt neugierig in seiner kleinen Kiste umher. Herrlich 😃😃
Endlich quakt er auch wieder und hat auch endlich wieder einen gesegneten Appetit.
Er liebt Haferflocken mit einem kleinen Schuss Leinöl. Und Kopfsalat, da flippt er aus.

Wir warten noch etwas ab, dass die Temperaturen wieder steigen. Dann kommt “3E-Eddy” wieder zu seinen Kumpels
und Kumpelinnen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Der Winter ist für unsere Tiere immer eine Herausforderung

Der Winter ist für unsere Tiere immer eine Herausforderung, die Einstallpflicht für Geflügel im Landkreis Osnabrück
kommt erschwerend hinzu. 🤓💃🦆🐓🐇🐖

Wir versuchen es, allen Lebewesen hier so angenehm wie möglich zu machen.
Ab und an erhalten unsere Tiere hier Besonderheiten für ein starkes Immunsystem.
Da wäre z.B. Leinsamöl, Maschfutter, Zusatzfutter mit einer Vielzahl von Spurenelementen,
Zusatzfutter mit Selen (viele Gebiete in Niedersachsen sind Selen-Mangel-Areale, das kann insbesondere bei Schafen schlimme schlimme Folgen haben),
Luzerne, naja, und ab und an auch mal einige Kräuterleckerlies.

Wenn diese Sonderfütterungen sind, dann geht es hoch her. Wir passen dann auf, dass auch die kleinen und schüchternen Quessantschafe
ihre Rationen bekommen. Ziege und Ponys können bei Futterneid nämlich ganz schön grob werden.
Und große Portionen Extraheu gibt es täglich.

Auch neue Mineralsteine gibt es immer wieder (ohne Kupfer). Insbesondere der “Himalaya-Salzstein” ist ein Fest für die Tiere.
Das ganze gute Zeugs gibt es übrigens zu fairen Preisen bei der “Wissinger Mühle” (Bahnhofstraße 11a, 49143 Bissendorf) zu erwerben )Carsten Nieragden). Lohnt sich, da mal vorbei zu schauen…

Auch die Hühner, Enten und Gänse freuen sich über das Pony-Maschfutter mit sehr sehr hoher Kräuterkonzentration, getränkt in Leinsamöl.
Die Einstallpflicht macht ihnen zu schaffen, hoffentlich ist das bald vorbei.
Ab und an kommt noch etwas Oregano-Öl ins Trinkwasser. Das hilft gegen allerlei Parasiten, und der Stall riecht ganz herrlich danach.

Gnadenhof Brödel
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Unsere politischen Wünsche für den kommunalen Wahlkampf

Dieses Jahr finden Kommunalwahlen statt. 🦔🌻🐿🐾🌞😊😊😊😎😎😎🧐🧐🧐🤓🤓🤓🐾
Hier unsere politischen Wünsche für den kommunalen Wahlkampf….
Natürlich haben auch wir eine politische “Grundhaltung”, die weit weg von (politischer) Neutralität liegt.
Und gleichzeitig gilt:
Gemeckert wird (parteiunabhängig) bei Sachentscheidungen, wenn es unserer Meinung nach etwas zu meckern gilt (bislang war das “in größerem und zeitlich längerem Rahmen” bei 3 Entscheidungen/Positionierungen der Fall:
Ganz massiv (massivst) bei der Gewässerrandstreifenthematik (das war so ziemlich das Krasseste bislang), zudem bei der EU-Agrarentscheidung zur “GAP” im Oktober letzten Jahres (auch ganz schrecklich) und in Bezug auf das jährlich stattfindende Gänse-Traditions-Essen der FDP Osnabrück.
Und applaudiert wird, wenn es unserer Meinung nach etwas zu applaudieren gibt.
Das ist beispielsweise bei der Lösung der Gewässerrandstreifen-Problematik geschehen oder bei dem Förderprojekt “Naturnahes Melle” der Stadt Melle, oder bei politischen Positionierungen gegenSchotter- und Steingärten, oder oder oder….
Unsere zwei Wünsche für den Wahlkampf lauten:
* Finanzielle Unterstützung von vom “Veterinäramt OS-Land” anerkannten und geprüften Gnadenhöfen im Landkreis Osnabrück (bei Vorlage entsprechender Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz durch die Gnadenhofbetreiber). Wünschenswert wäre eine Unterstützung für Futter-, Tierarzt- und Materialkosten.
Denn: Anders als Tierheime erhalten ehrenamtlich betriebene Gnadenhöfe nur in seltenen Fällen/sporadisch Unterstützung aus Steuergeldern.
Gnadenhöfe jedoch leisten einen wichtigen Beitrag für ein hohes Tierwohl und sind für viele Lebewesen die letzte Rettung vor einer ansonsten drohenden Schlachtung oder einer Euthanasie.
Durch ihre Öffentlichkeit und Transparenz tragen sie zudem zur gesellschaftlichen Bildung bei.
* Kostenlose Bereitsstellung (Leihe/Verpachtung) von landkreiseigenen Flächen für Naturschutzgruppen und Umweltverbände aus dem Landkreis Osnabrück (zur Gestaltung von Biotopen und zur Anpflanzung von “Klimaschutzbäumen”).
Denn: Das Hauptproblem von (vielen) ehrenamtlichen Naturschutzgruppen ist der Mangel an Gestaltungsflächen für Biotope.
Ohne Flächen jedoch gibt es keinerlei Möglichkeiten, “Rettungsinseln” in einer (oftmals) artenarmen Kulturlandschaft zu schaffen. Der Mangel an Flächen – so muss ganz klar gesagt werden – hat hier z.B. eindeutig dazu geführt, dass das geplante Klima- und Artenschutzprojekt “500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück” nach wie vor sehr wackelig “auf der Kippe” steht. In welche Richtung es “kippt” wissen wir erst im März. Und wenn es schlecht läuft, dann führt es dazu, dass der Mangel an Flächen dafür verantwortlich ist, dass etwa 70.000 bis 100.000 Euro “verfallen” und eben nicht für den Klima- und Artenschutz in der Region investiert werden.
Anders formuliert: Die Bereitschaft (von Gruppierungen, der Bevölkerung, Vereinen, Schulen, Firmen etc.), in der Regel ehrenamtlich und unbezahlt Arten- und Klimaschutzflächen zu gestalten ist hoch.
Auch der Unterstützungswille von Stiftungen oder Sponsoren, diese Projekte finanziell zu fördern ist durchaus beträchtlich (wir reden hier immerhin über zuweilen 5stellige Unterstützungsangebote für Material- und Pflanzkosten).
Der Mangel an Gestaltungsflächen, als Basis für Arten- und Klimaschutzmaßnahmen, jedoch ist das Maximalproblem…
Damit direkt in Verbindung stehend ist gleichzeitig eine gewichtige “MUSS-Bedingung” von verschiedenen Naturschutz- und Umweltstiftungen. Diverse Stiftungen fördern (durchaus nachvollziehbar) Biotop-Flächen nur dann, wenn diese gesichert für (mindestens) 20 Jahre zur Verfügung stehen. Wer einmal versucht hat Privatbesitzern “20-Jahresflächen” für eine Biotopgestaltung “abzuschwatzen”, der weiss, dass diese Bedingung nur ganz ganz wenige Menschen eingehen.
Ehrenamtlich durch Umweltgruppen gepflegte Biotope leisten einen wertvollen Beitrag in unserer Region für eine lokale bzw. regionale Artenvielfalt. Ohne Flächen: Keine Vielfalt.
Durch eine regelmäßige Pflege haben diese häufig zudem einen höheren naturschutzfachlichen “Wert” als verschiedene Kompensationsflächen, welche zuweilen einmalig geschaffen werden – ohne eine nachhaltige Erhaltung.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
(Betreiber des Gnadenhof Brödel sowie des Insektenschutz-Projektes “Blumiger Landkreis Osnabrück” (http://blumiger-lkos.de))
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Heute von der Spendenaktion “NP-hilft” den 1000 Euro-Scheck erhalten

Ein guter Start in den Tag. 😃😃🐝🦇🦅🐸🐛🦋🐞🐜🌼🌼🌻🌻🌞🌞🐿🦔🐾🐾🐾
Heute von der Spendenaktion “NP-hilft” den 1000 Euro-Scheck erhalten.
Vielen Dank an die Verantwortlichen der Aktion und an den NP-Markt in Melle/Westerhausen/Föckinghausen.
Danke an alle, die für uns abgestimmt haben.
Und das Geld direkt reinvestiert. Etliche Hochstamm-Obstbäume bestellt. Auf “Ökotopia” an der “Vinckenaue” (hinter dem Assmann-Parkplatz) wird die Streuobstwiese weiter ausgebaut, um dort einen HotSpot gegen das Artensterben zu errichten.
Und mit dem Geld wird begonnen, einen weiteren Artenvielfalts-Standort aufzubauen. An der Oldendorfer Straße (unweit der Aral-Tankstelle) entsteht im Februar die nächste Streuobstwiese.
Und ein kleiner Klimschutzhain wird hier gepflanzt. Etwa 50 Laub- und Nadelbäume werden hier eingesetzt.
Auch ganz wichtig für das Mikroklima.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Besuch von einem Fuchs

Unser Geflügel macht seit einigen Tagen morgens in den Einstallgehegen einen sehr aufgeregten Eindruck.
Die Nacht mal einige Kameras rund um “Fort Knox” aufgestellt. Sieh mal einer an.
Ein Fuchs, der sich in die Siedlung traut. Ganz schön neugierig.
Bestimmte Areale, dort wo die Schweine leben, meidet er allerdings. Auch ein wirksamer Schutz 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Die Märkte bestimmen wir alle

Steuer für 2019, Dankeschöns an unsere SpenderInnen – und noch mehr arme Hühnerseelen
Und 2021 ist Wahlkampf – Zeit entsprechende Zeichen zu setzen

Puhhhh…Ewig an der Steuervorbereitung für das letzte Quartal 2019 gesessen.
2019 liegen unsere Ein- und Ausgaben bei etwa 80.000 Euro.
Für Arten- und Klimaschutz und für den Gnadenhof. 2021 wollen wir erstmalig sechsstellig werden.

Danke an unsere Kanzlei “Buermeyer” (https://kanzlei-buermeyer.de) welche uns durch viele viele juristische Tipps und Tricks
berät und auch die Steuererklärung durchführt. Eine gemeinnützige UG (sehr leicht zu gründen) ist ähnlich wie ein Verein.
Der administrative Steueraufwand ist jedoch (mittlerweile) gigantisch. Es sind 4 große Kartons mit Hunderten von Belegen,
welche eingereicht wurden.
Sobald die Erklärung fertig ist (sicherlich erst im März) werden alle Zahlen erneut hier veröffentlicht:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/transparenz/

Dadurch kann jeder einsehen, welche Spenden wohin gegangen sind.

In den nächsten (ca.) 4 Wochen verschicken wir wieder kleine Dankeschöns.
Ausschließlich tierleidfrei und ausschließlich in BIO-Qualität, und nachwachsendes Saatgut (Mittelmeerkiefer) ist auch dabei.
Dauert ein büschen, wir sind etwas “overloaded” zur Zeit.

Und: Wir sind (leider) viel zu wenige im Landkreis Osnabrück (oder wo auch immer), die sich organisatorisch
um Tierrettung, Arten- und Klimaschutz kümmern.
Falls jemand Lust hat, selber was aufzuziehen:
Gerne melden. Tipps und Tricks zur Gründung von gemeinnützigen UGs (es braucht nur EINE Person) können wir geben.
Und dann ist es letztlich ganz simpel etwas gemeinnütziges zu Gründen, unabhängig von Vereinsstrukturen.

Esther Noel hat wieder viele arme Hühnerseelen aufgenommen. Auch wir wollen im Februar nachziehen
und zumindest einer kleinen Anzahl an Tieren ein schönes zu Hause, weit weg von der Massentierhaltung anbieten.
Der Stall für die armen Seelchen ist bereits fertig.

Machen wir uns nichts vor. Wir alle sind durch unser Ernährungs- und Konsumverhalten verantwortlich,
für das fürchterliche Tierleid, welches uns (oft im Verborgenen) umgibt.
Wir können jeden Euro gebrauchen, Esther Noel genauso.
2021 werden wir noch viel stärker die CO2-Äquivalenzwerte von Nahrungsmitteln “unter die Lupe” nehmen.
Denn – und da liefert die Wissenschaft klare und eindeutige Zahlen – Nahrungsmittel
können nicht nur Tierleid produzieren oder verhindern, sondern auch die Klimaerwärmung befeuern (oder löschen).
Da müssen wir alle gemeinsam hin (also zum Löschen).
Und 2021 ist kommunaler Wahlkampf – eine prima Gelegenheit diese Themen auch politisch noch stärker auf die Agenda zu bringen.

Esther kann jeden Euro sehr sehr gut gebrauchen, um vielen lieben Lebewesen zu zeigen, dass Menschen nicht
nur gierig und barbarisch sind sondern auch ganz anders können.
Denn während wir gleich ins Bett gehen spielen sich unweit von uns, in unterschiedlichen Ställen, fürchterliche Dramen ab, jetzt in diesem
Augenblick (die bei vollem Bewusstsein niemand von uns sehen oder essen möchte). Oftmals ohne Hoffnung. Einfach so, weil wir die Märkte so schaffen und gestalten, wie sie sind.

Spenden an Esther über Paypal:
stamnoel@aol.com

Gnadenhof Brödel
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Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden

Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden

Weiter ging es heute in Ökotopia. Der Staat braucht eine Aussengrenze.
Insgesamt faßt Ökotopia eine Fläche von 6700 m² und einen Umfang von etwa 700 Metern.
Zäune zu ziehen (gegen Wildverbiss) ist definitiv eine Angelegenheit, die wenig Spaß macht.
Weitere 150 Meter heute geschafft und noch einige Obstbäume stabilisiert.
Der kalte und emsige Januarwind würde diese sonst zur Seite neigen.

Etliches Saatgut in kleinen Pflanztöpfen ausgebracht, insbesondere die Orient-Platane.
Nachdem gemäß GALK bereits die ahornblättrige Platane auf die Klimaerwärmung mit verschiedenen Problemen reagiert,
könnte das (vielleicht) eine Alternative werden
(https://www.galk.de/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumliste/galk-strassenbaumliste).

Ökotopia ist in verschiedene Zonen eingegrenzt (siehe Karte).
Eine Streuobstwiesenzone, zwei Blühwiesen (verschiedene Arten), an den Rändern Wildgehölz-Hecken (mit zu 6 Meter breit),
verschiedentliche Stängelzonen, in denen keine Mahd stattfindet, ein großes Sandmagerrasen-Areal,
eine Baumzone und eine Extensivierungs-Zone, die zu einer Magerfläche entwickelt werden soll.

Josef Settele (2020, Die Triple-Krise. Artensterben, Klimawandel, Pandemien) beschreibt es sehr interessant.
Er weist darauf hin, dass trotz Klimaerwärmung und höherer Lufttemperaturen ein Szenario entstehen kann, welches
für einzelne Insekten “negativ” sein kann.
Mehr Pflanzen -> Mehr Schatten -> Weniger Erwärmung der Bodenoberfläche -> Schlecht für unzählige wärmeliebende Schmetterlingsarten.

Interessant auch seine Ausführungen zu den Wiesenknopf-Ameisenbläulingen.
Diese bräuchten offenes Grünland und seien stark von einer Beweidung oder Mahd abhängig. Ihre Hauptflugzeit läge im Juli/August. In dieser Zeit
legen sie ihre Eier auf dem “Großen Wiesenknopf” ab. Eine Mahd zum falschen Zeitpunkt könne die Eiablage verhindern.
Und ohne Mahd komme dieser Schmetterling nicht aus, weil entweder andere Pflanzen den Wiesenknopf verdrängen oder eine zu dichte Vegetation das
Mikroklima zu sehr beeinflussen würde.
Ergo: Auf diesen Flächen sei eine Mahd bis Ende Juni unbedingt abzuschließen und eine Zweitmahd im August durchzuführen.

Genau dieser Mahdrhythmus kann aber dazu führen, dass sich wiederum verschiede andere Wildpflanzen nicht so recht entwickeln können.

Wie man es macht, macht man es falsch (aus einer Sicht) oder richtig (aus einer anderen Sicht).
Auf Ökotopia werden wir dieses Jahr einmal versuchen, auf unterschiedlichen Teilbereichen (Blühwiese 1, Blühwiese 2, Sandmagerrasen)
zeitlich versetzte Mahdschnitte durchzuführen.

Settele schreibt: “Wie also soll man das alles unter einen Hut bringen? Die Lösung heisst: Habitatmosaike. Sie bestehen aus unterschiedlich genutzten Teilflächen, die jeweils anderen
Arten gerecht werden. Unterschiedlich nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit […]”.

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