Meller Idee für Klima- und Artenschutz gewinnt Abstimmungswettbewerb – Platz 1 in Niedersachsen

“Meller Idee für Klima- und Artenschutz gewinnt Abstimmungswettbewerb”.
10.000 Euro für Projekte gemeinsam mit Schüler*innen und Jugendlichen!!

Eine durch die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe eingereichte Idee hat beim EON-Ideenwettbewerb “Herzensprojekte für Kinder und Jugendliche”
mit 2273 Stimmen den ersten Platz in Niedersachsen erreicht. Damit verbunden ist ein zweckgebundenes Preisgeld von 10.000 Euro,
das nun in Klima- und Artenschutzprojekte in Melle fliesst:

https://www.eon.de/de/pk/service/energie.html

Kai Behncke: “Wir bedanken uns bei der E.ON Energie Deutschland GmbH sowie allen Menschen, die für uns abgestimmt haben.
Ein Dank gilt zudem allen Beteiligten, welche die Idee in unterschiedlicher Form bereits unterstützt haben bzw. noch unterstützen werden.
Namentlich hervorheben möchte ich dabei in alphabetischer Form Jutta Dettmann, Leon Grote, Uwe Krystosek, Eike Krystosek, Familie Mörixmann, Norbert Oberniehaus, Thilo Richter, Frank Vornholt und Jürgen Sixtus”.

Das Preisgeld wird im Jahre 2022 für ein Maßnahmenbündel eingesetzt, welches unter dem Oberbegriff “Junge Menschen für aktive Klima- und
Naturschutzmaßnahmen in der Stadt Melle gewinnen” zusammengefasst werden kann.
Die Vorhaben sind zudem angelehnt an das Projekt “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt
und Landkreis Osnabrück”

Ein Bestandteil der Aktivitäten ist die Meller Jugendkonferenz, welche im Jahr 2022 stattfindet. Diese besitzt den Themenschwerpunkt „Umwelt und
Nachhaltigkeit“. Auf verschiedenen Flächen werden jungen Menschen Mitmachaktionen angeboten, wie z.B. Bäume pflanzen, Vogelschutz- und Totholzhecken anlegen, ein
Feuchtbiotop erstellen, eine artenreiche Blühwiese schaffen, eine Trockensteinmauer bauen, Flächen für eine insektenschonende Schaf- und Ziegenbeweidung einzäunen etc..
Eine natürliche Beweidung durch Schafe und Ziegen des Gnadenhofes Brödel wird dabei zudem eine hervorgehobene Rolle einnehmen.
Zudem können Jugendliche selbstverständlich eigene Ideen einbringen, die dann gemeinschaftlich umgesetzt werden.

Ein weiterer Bestandteil ist die gezielte Anlage von sog. “Miyawaki-Wäldern” (Tiny forests).
Der japanische Botaniker Akira Miyawaki entwickelte Anfang der 1970er-Jahre eine Methode,
mit der sich selbst kleinste Brach- oder Rasenflächen erstaunlich schnell in Waldwildnis
verwandeln lassen. Die Kleinstwälder gelten als „natürliche Klimaanlagen“, verbessern die Luftqualität, steigern das Wohlbefinden und bieten
Vögeln, Insekten und Kleinsäugern neuen Lebensraum. Ein “Miyawaki-Wald” wächst etwas 10 mal schneller als ein herkömmlicher Wald.
Ein erster “Tiny forest”-Wald wurde im November mit über 50 Personen im Ortsteil Föckinghausen geschaffen. Beteiligt waren hierbei auch unterschiedliche Personen aus der Landwirtschaft.

Kai Behncke: “Ein großer Dank im Rahmen der Förderung gilt verschiedenen Landwirten, welche sich bereit erklärt haben, Flächen für Aufforstungen unterschiedlicher Art anzubieten.
Damit werden hilfreiche Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung durchgeführt. Es ist dabei sehr wichtig, diese Flächenangebote auch in einem möglichen Rahmen finanziell zu unterstützen. Ein Nutzen entsteht dabei für uns alle.”

Die nächste Miyawaki-Wald-Anlage ist für den Januar oder Februar im Meller Stadtteil Neuenkirchen geplant. Die entsprechende Fläche dafür wird durch die Familie Krystosek bereitgestellt.
Zum Einsatz kommen werden hier auch die sog. “HK-Päds”, ein zertifizierter Biodünger aus Pferdemist, der für die Schnellwachs-Wälder sehr nützlich sein kann.

Bestandteil Nummer 3 ist ein SocialMedia-Wettbewerb für Klima- und Artenschutz in Melle, der durch Geldpreise prämiert wird.
Hier können die Schüler*innen und Jugendlichen Filme ihrer Aktivitäten für Klima- und Artenschutz
auf TikTok, Facebook und Instagram hochladen. Eine unabhängige Jury, der z.B. auch Bürgermeisterin Jutta Dettmann angehört, wählt dann die
3 besten Filme (ausgerichtet an den Kriterien „individueller Einsatz“, „Kreativität“ und
„Medienwirksamkeit“) aus. Die Jugendlichen sollen sich dadurch gezielt und intensiv mit einer
medialen Verbreitung praktischer Natur- und Klimaschutzmaßnahmen befassen. Zudem
gewinnt dieses Thema auf lokalem/regionalen Raum innerhalb einer jugendlichen Zielgruppe
zusätzlich an Bedeutung.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden für weitere Aktivitäten:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Weitere Streuobstwiese in Melle (hier: Wellingholzhausen) heute fertiggestellt

Weitere Streuobstwiese in Melle (hier: Wellingholzhausen) heute fertiggestellt.
Danke an den Landwirt Hendrik Brinkmann, der dafür eine große Fläche bereitgestellt hat (zwischen “Auf der Bleie” und “Langer Weg”). Das hier entstehende Biotop ist atemberaubend!!! 🙂👍😃🍏🍎🍐🍒🦉🦇🦋🐛🐝🐌🐞🐜

Und: Anders als von der allgemeinen Bevölkerung gefordert, ist es eben keine Selbstverständlichkeit, dass dafür (allgemein) von Landwirten Flächen bereitgestellt werden.
Denn (allgemein) dienen landwirtschaftliche Flächen der ökonomischen Produktion – zur Deckung des Ernährungsbedarfes und des eigenen Einkommens.
Und nicht zu vergessen ist bitte: Neben dem Artensterben haben wir auch ein Höfesterben!
Diesen Herausforderungen müssen wir uns (insbesondere die “allgemeine Gesellschaft”) stellen! Ergo: Wir alle!

In diesem konkreten Falle ist es tatsächlich hochgradig beeindruckend.
Auf etwa 1500 m² wurde eine komplett neue Streuobstwiese geschaffen, mit etlichen (mittlerweile) selten gewordenen Obstarten.
Heute wurden die Stabilisierungspfähle gesetzt.

Und: Auf weiteren 2000 m² befindet sich bereits ein Altobst-Bestand. Man möge sich bitte die Fotos anschauen.
Alte, morsche Obstbäume dienen vielen Insekten (z.B. Wildbienen) als wichtige Brutstätte.
Eine Fülle von Vogelarten profitieren davon.
Auf dem Gelände befindet sich eine (mindestens) 200 Jahre alte Eiche, viele Obstbäume dürften bereits 70 oder 80 Jahre alt sein.
Heute hier eine Auffrischung eingepflanzt, damit die Fläche auch weiterhin als Streuobstwiese dient.
Auffrischungen von Streuobstwiesen sind ganz elementar wichtig! Es geht nicht nur um eine Fortführung von Kulturgut, es geht insbesondere auch um eine Fortführung von Langzeitbiotopen für weitere Generationen (egal ob
Steinkauz, Mensch, Igel, Blaumeise oder verschiedene Wildbienenarten).

Das Areal wird der kommenden, der danach kommenden und der anschliessend danach folgenden Generationen als HotSpot der Biodiversität dienlich sein.
Und darum geht es: An künftige Generationen denken!

Und jetzt spulen wir die Uhr mal 70-80 Jahre nach vorne.
Angenommen auch dann finden sich Menschen, die das Areal weiterhin bereitstellen und zudem eine weitere Obstbaum-Neuauffrischung unterstützen.
Dann wird (vielleicht) irgendwann ein Status entstehen, der von sich sagen kann: “Ein Viertel-Jahrtausend besteht hier eine Streuobstwiese”.
Das ist der Augenblick, in dem man vor Demut ganz still wird – und dort müssen wir hin!
Das Erbe weiter tragen, aktiv! Ein kleiner Teil des großen Ganzen sein, darum geht es!
Danke!

Finaler Stand es Kalenderjahres 2021: 270 Obstbäume im Landkreis gepflanzt (Bissendorf, Ostercappeln, Melle, Osnabrück)
8 neue Streuobstwiesen geschaffen, 3 Auffrischungen, 4 Jung-Obstwiesen-Erweiterungen.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden für weitere Aktivitäten:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Weitere Bäume heute gepflanzt

Dank des Spendenlaufes der IGS-Melle konnten viele viele Setzlinge zur CO2-Einlagerung und zur Förderung des Artenreichtums erworben werden. 🌱🌲🌳👍🌿😀🙂
Etliche wurden bereits eingepflanzt, viele werden noch in die Erde gesetzt.

Eine Mitmachaktion, die explizit durch die Spenden der IGS gestaltet wird: (Samstag, 11. Dezember, ab 11.00 Uhr):
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/6-11-melle-naehe-wellingholzhausen-baumpflanzaktion-fuer-etwa-50-personen/

Heute ging es weiter am Standort Oldendorfer Straße (gegenüber des Kombimarktes).
Etliches wächst hier schon durch eine Anpflanzung des letzten Jahres. Diese wurde heute erweitert.
Ca. 100 verschiedene Stecklinge (verschiedene Weidenarten, Birken, Rotbuchen, Winterlinde, Feldahorn, Kreuzdorn, Weissdorn etc.) in die Erde gesetzt.
Die 1,5 Grad Erderwärmung steht vor der Tür. Wir brauchen überall in den Städten viele viele Baumhaine, die für eine Kühlung sorgen.
Und wir sollten sie JETZT (!) anpflanzen, denn in etwa 9-10 Jahren toppen wir die 1,5…Und dann werden wir uns in den Siedlungen wünschen: “Hätten wir doch mal…”

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Der Winter zieht ins Land – Also: doppelte Futter-Rationen für all unsere Tiere.

Der Winter zieht ins Land – Also: doppelte Futter-Rationen für all unsere Tiere.
Danke an das Unternehmen “Thomas Philipps GmbH & Co. KG” für eine sehr sehr hohe Heuspende. Dank dieser brauchen sich unsere Schafe, Ziegen und Pferde keine Sorge vor den nächsten Monaten zu machen. 😍😃👍👍😀👍

In den nächsten 3 Wochen bringen wir all unsere Tiere in ihre Winterquartiere. So langsam kommen unsere Fahrzeuge wieder aus der Werkstatt. Steckhorden können also (endlich) wieder transportiert werden, um die Tiere einzufangen, ihre Klauen zu schneiden und die Chaostruppe in ihre Quartiere zu bringen.

Das Hauptlager wird “Am Wulberg” sein, ein Nebenquartier am Campingplatz Ludwigsee.
Schafe und Ziegen haben einen tollen Job gemacht, diverse Blühwiesen beweidet, Saatgut von einer Fläche zur anderen transportiert.
Auf dass es auch im nächsten Jahr wieder blüht und summt und die Insekten genug Nahrung finden.

Alle Tiere setzen wir jetzt auf doppelte Rationen, zudem erhalten sie ab jetzt auch Kraftfutter.
Kälte zieht Energie, aber das kriegen wir hin 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Ein großer Dank an den SV 28 Wissingen

Das erste Datum im neuen Jahr für eine gemeinsame Klimaschutzaktion steht fest. 🙂👍👍🌳🌳🌲🌱🌿
Ein großer Dank an den SV 28 Wissingen (https://www.sv28wissingen.de/) und Oliver Niekamp SV Wissingen. 👍

15.1. 2022.

Richtig stark was hier geleistet wird! Gesellschaftliches Engagement, das ZUSÄTZLICH (!) noch über den Einsatz eines Sportvereines hinausgeht.
Durch eine Mitglieder-Aktion (Neue Bäume für neue Mitglieder) können eine Vielzahl von Baumsetzlingen für ein Neubaugebiet in Bissendorf-Wissingen
zur Verfügung gestellt werden. Auch durch das Projekt “500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück”
werden weitere Setzlinge bereitgestellt.

Für das Neubaugebiet ist dieses ein Segen. Ein kühlendes Mikroklima wird einen Beitrag zur Klimaresilienz der Siedlung in Wissingen sorgen.
Für alle Helfer*innen wird es zudem ein tolles BIO-Essen geben. Zu diesem Ernährungskonzept demnächst weitere Infos…

Bitte hier anmelden, damit die Veranstaltung adäquat geplant werden kann:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/15-1-2022-gemeinsam-mit-dem-sv-28-wissingen-klimaschutzanpflanzung-in-einem-neubaugebiet/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Klima- und Artenschutzaktion in Osnabrück gut verlaufen

Klima- und Artenschutzaktion in Osnabrück gut verlaufen 🙂🌻🙃🙂🐌🦋🐞

Ein super Vormittag war das. Trotz eisigen, trüben und nassen Wetters haben 20 Personen (und eigentlich waren nur 14 angemeldet) im Businnesspark Netter Heide geholfen,
1000 Setzlinge einzupflanzen. Spitze!! Vielen vielen Dank!
Vielen Dank an die Ost & Koch GmbH sowie “Bonis Kaffeerösterei”, die das große Gelände für die Biotopgestaltung zur Verfügung stellen.

17 verschiedene Heckengewächse (Beerenträger) wurden heute verpflanzt. Die Hecke (ca. 60 Meter lang und 8 Meter breit) wird pro Jahr etwa 2,5 Tonnen CO2 einlagern und für viele viele Insekten und Vogelarten ein neues zu Hause bieten.
Heute waren viele Menschen das erste Mal bei einer der 500 AKA-Mitmachaktionen dabei.
Sehr ungewohnt auch: Viele junge Personen.
Die Entwicklung der letzten Mitmachaktionen (in den letzten 4 Wochen) ist sehr positiv, mehr dazu im Jahresfazit in 3 Wochen.
In der Insektenschutzzone “Netter Heide” befindet sich nun bereits eine Trockensteinmauer, eine Blühwiese und eine Hecke. Nächstes Jahr folgt das Feuchtbiotop.

Weitere Mitmach-Aktionen in diesem Jahr:

Mitmach-Aktionen

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Diskussionen um Schweinehaltung im Ortsteil Oldendorf

Mal wieder (nerviger aber auch unterhaltsamer 😉) Dorffunk. Gnadenhof-Standort “Kreimerhof” im Meller Stadtteil “Oldendorf”. Thema: Schweinehaltung! 😎🐽🐷🐽🐷🐽🐷
Und dennoch eine Einladung zum Dialog. Es gibt nichts, was sich nicht lösen lässt…

Die geplante Aufnahme der kleinen Wildschweinoma “Lisa” (gesprochen “Liza”, wie “Liza Minelli”) scheint im Ort nicht jedem zu gefallen.
Muss es ja auch nicht. Uns gefällt ja auch nicht alles, was im Ort geschieht. So etwas nennt man “Pluralismus”.

Schweinehaltung ist ein sensibles Thema. Völlig zu Recht! Die Sichtweisen der unterschiedlichsten Beteiligten verdienen gehört und beachtet zu werden. Unbedingt sogar!

Dazu gehört aber eben auch (!): Irgendwo in Bayern zittert eine kleine Wildschweindame um ihr Leben. Es hat sich niemand gefunden, der sie aufnehmen wollte.
Irgendwie (wie auch immer) ist es dazu gekommen, dass wir das tun wollen. Das ist unser (ehrenamtlicher) Job. Ein Tierleben ist in Gefahr. Wir betreiben
einen Gnadenhof. Na so ein Zufall, das passt ja irgendwie! Es lebt irgendwo ein Tier, dass gerne weiterleben möchte. Auch das ist ein gesellschaftlich berechtigtes Interesse in einer Demokratie.
Diese Feststellung ist keine Wertung, es ist eine sachliche Feststellung.

Gleichzeitig existiert eine völlig berechtigte Angst vor der Schweinepest. Aus der Ukraine hat sich diese über Polen mittlerweile bis nach Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern
ausgebreitet. “Schweinepest” ist nicht nur eine Art Grippe, es ist ein Horrorszenario sondergleichen!!! Für Mensch und Tier gleichermaßen. Es ist in der Tat etwas, was unbedingt, unter allen Umständen, zu verhindern ist!

Was hat das mit der Wildschweinomi (11 Jahre) Lisa zu tun?
Noch in Teilen unklar. Sie wurde von einem Veterinäramt in Bayern beschlagnahmt und die Zeit drängt! Ein neues Platzangebot hat sie (nämlich bei uns!).
Aktuell, und auch das ermöglicht das Rechtssystem der Bundesrepublik Deutschland, werden Blutproben analysiert…
Untersucht wird in Bayern das Blut der kleinen Dame auf afrikanische und klassische Schweinepest sowie Brucellose und Aujeszkysche Krankheit.
Zudem benötigt die Wildschweindame zwingend eine Ohrmarke. Ansonsten darf sie nicht transportiert werden.
Das Erbgebnis könnte zeigen: Ein Transport ist ungefährlich..
Das nehmen wir sie auf. Ohne jegliche Zweifel – um das in aller Klarheit darzustellen!

Hier gab es in den letzten Wochen mehrere Vor-Ort-Besuche des Veterinäramtes und viele viele Arbeitsstunden. Doppelzäune wurden gezogen und eingegraben. Das Gelände darf extern nicht mehr betreten werden.
Eine Fülle von Zusatzbarrieren wurden errichtet. Es gibt eine Hygieneschleuse. Desinfektionswannen, verschlossene Eingangstore, Hinweisschilder.
Zudem besteht hier nach in diesem Jahr erfolgreich (Prüfung!) absolviertem 6tägigem Intensivkurs im “Haus Düsse NRW” (Landwirtschaftskammer) ein entsprechender §11-Sachkundenachweis
(kannste mal sehen, wurde damals viel kritisiert, kann aber Leben retten).
Wir nehmen das Risiko in allerhöchstem Maße ernst. Der Gesetzgeber fordert bestimmte Rahmenbedingungen. Wir erfüllen diese Rahmenbedingungen! Die Demokratie ermöglicht so etwas!

Gleichzeitig stellen wir nach wie vor fest, dass hier im Ort eine ganze Menge Falschinformationen verbreitet werden. Insbesondere ein Landwirt aus dem Meller Stadtteil Oldendorf scheint sich dabei (wiederholt) besonders hervorzutun.
Ist ja schon ok, ich nehme das nicht krumm. Von hier aus (dennoch) die ausgestreckte Hand und das Angebot, über alles zu sprechen und gerne auch einmal vor Ort die Situation darzulegen.
Wir können gerne diskutieren, ein, zwei Bier trinken,
und Ansichten austauschen. Ich gebe auch ein paar Bio-Schnaps aus. Es gibt immer Missverständnisse! Eine Lösung findet sich!

Grundsätzlich ist es doch so: Es gibt unterschiedliche Meinungen, es gibt Kontroversen. Das ist kein Drama.
Klatsch und Tratsch und Streit ist ja irgendwie auch ein “Sport”.
Es sei jedoch von hier darauf hingewiesen, dass im Ort eine ganze Menge Geheimmitglieder der “(S)port-Aktiven (T)ier- und (A)rten(S)chutz (I)nteressen-Gemeinschaft” leben (kurz: S.T.A.S.I).
Heisst: Ich krieg früher oder später die Informationen doch eh verbal oder digital auf den Tisch geliefert, Mann!
Und dann frage ich mich: Warum diese Kreativität bei der Verbreitung von der Realität nicht immer in angemessener Weise entsprechenden Informationen?
MUSS das WIRKLICH sein?
Ein Drama ist das nicht, es gehört dazu. Gerne hier trotzdem einmal melden. Wir können die Befürchtungen mit Sicherheit ausräumen und Bedenken nehmen.
Es wurde hier noch nie jemandem “der Kopf abgerissen”. Trotz emotionaler Themen hat es in den vergangenen Jahren gerade einmal 3 (!) Personen gegeben, mit denen eine dauerhafte Auseinandersetzung und/oder Zusammenarbeit nicht möglich war.

Allerdings merke ich kritisch an: Es ist hilfreich, wenn auch von der ANDEREN Seite ein echtes Dialoginteresse besteht!!! Dazu gehört eben auch, dass eine Diskussion und Kontroverse aktiv geführt wird! Dann lässt sich alles lösen!
Bockige Extrem-Meinungen ohne Dialogbereitschaft helfen uns nicht weiter. Das endet (völlig zu Recht) in einer (hoffnungslosen) Isolation! Und dafür gibt es von hier auch kein Mitleid (ganz offen gesagt!)!.

Kai (Gnadenhof Brödel)

P.S. Kleine witzige Anekdote am Rande.
Der Nordkoreanische Auslands-Geheimdienst rief letzte Woche an und fragte, wie zur Hölle wir den Kreimerhof so betretungssicher geschaffen hätten?
Sie hätten da ein aktives Interesse für ihre Aussengrenzen. Sie haben es vorhin im Staatsfernsehen gebracht. Anbei: Auch die Nordkoreaner*innen sprechen das “R” eher wie ein “L”,
was beim “Gnadenhof Brödel” irgendwie komisch klingt…;-)…naja, nur ganz am Rande.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Dank an die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche

Eine sehr schöne Nachricht am Donnerstag Abend.
Die Tierschutzstiftung Wolfgang Bösche (http://tierschutzstiftung-boesche.de/) fördert im kommenden Jahr zwei Trockensteinmauern, die schon lange auf der Liste standen,
bislang aber nicht finanziert werden konnten. 15 Meter in Osnabrück und 15 Meter in Melle. Wir freuen uns sehr, vielen Dank 🙂

Wenn alle Mauern Ende 2022 fertig gestellt sind, dann ergibt sich folgendes Bild:

Ostercappeln: 90 Meter (aktuell 50 Meter)
Osnabrück: 30 Meter (aktuell 15)
Melle: 105 Meter (aktuell 75)
Hilter: 15 Meter
Georgsmarienhütte: 15 Meter

Gesamtmasse gesamt: ca. 350 Tonnen Gesteinmasse für Insekten, Amphibien, Reptilien, verschiedene Kleinvögel.
Wenn viele Menschen mitanpacken, dann geht das 🙂
Und dieses Frühjahr werden die Mauer bepflanzt, das wird herrlich 🙂

Mitmachaktionen im November und Dezember:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Perfekt, es ist geschafft! Vorgaben des Veterinäramtes erfüllt und neue Streuobstwiese für Melle/Oldendorf

Perfekt, es ist geschafft! Vorgaben des Veterinäramtes erfüllt und neue Streuobstwiese für Melle/Oldendorf. 🙂🙂🐝🐽🍏🍎🍒
Mit dem ersten Sonnenstrahl wurde der letzte Handschlag getan. Das Gnadenhofgelände am Kreimerhof ist jetzt für die Aufnahme der kleinen Wildschweinomi “Lisa” vorbereitet.
Ein bisschen stolz sind wir ja schon 🙂

Die Gespräche mit dem Veterinäramt liefen gut. Wir haben auf dem Gelände nun auch Desinfektionswannen und Desinfektionsmittel (vor einem Betreten des Stalles ist bei einer Schweinehaltung ein Wechsel der Klamotten sowie der Schuhe nötig). Das Gelände gleicht ein wenig “Alcatraz”, ein Betreten ist aufgrund der Schweinehaltung ab jetzt leider nicht mehr möglich (heute werden die Hinweisschilder dafür geliefert).
Der Eingang ist nun durch einen 2-Meter-Zaun gesichert.

Dafür jedoch wurden (und werden noch) auf dem Gelände und rund um das Gelände Obstbäume gepflanzt. Das wertet das Ortsbild auf. Ein Pflücken ist ausdrücklich erlaubt.
Viele viele alte Sorten wurden und werden hier eingesetzt. Insgesamt werden hier 16 Halb- und Hochstamm-Bäume gepflanzt. Das wäre dann Streuobstwiese Nummer 5 in dieser Saison.
Und jede Menge “Klimaschutzbäume” gepflanzt. Auch wenn wir den Gnadenhof ja “auslaufen” lassen. 10 Jahre (oder mehr) wird es uns noch geben. Die Bäume werden den immer älter werdenden Tieren wichtigen Schatten spenden.
So können wir gemeinsam alt werden…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Also dieses Jahr ist wirklich das Jahr der Maschinenseuche

Also dieses Jahr ist wirklich das Jahr der Maschinenseuche.😑😑😵
Nachdem es zunächst regelmässig unsere Balkenmäher und Fräsen erwischte und lange keine Ersatzteile wegen Corona aufzutreiben waren (zum Glück haben wir aktuell eine (!) Maschine, zwei weitere warten seit März und seit Juli auf Ersatzteile)
sind jetzt unsere Fahrzeuge dran.
Vor einigen Wochen erwischte es das Quad. Polizeikontrolle und ein Hinweis, dass langsam neue Reifen fällig sind.
Okidoki, das Ding in die Werkstatt unseres Nachbarn gebracht. Komplettwartung. Ohne Quad: Kein Transport von Steckhorden.
Ohne Transport von Steckhorden zum Einfangen der Tiere: Kein Umsiedeln von Schafen und Ziegen.

Heute früh war dann der Auspuff unserer Futtertransporters dran. Kawumms!!! Liegt das Ding auf dem Bürgersteig.
Naja, sollte eigentlich eh heute in die Werkstatt kommen.
Ohne Futtertransporter kein Transport von Futter oder Maschinen. Ohne Maschinentransport: Keine Blühwiesenmahd.

Wir nehmen es mit Humor. Es findet sich erfahrungsgemäß trotzdem eine Lösung (zumindest für den Transport des Futters).
Alles andere muss leider etwas nach hinten geschoben werden…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer für Maschinenreparaturen oder Futterkauf spenden möchte. Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck