Deine Meinung hat meiner Meinung zu folgen!

Hochsaison – das Handy ist jetzt für mehrere Monate aus (Kommunikation nur noch digital) 😉👣👁👀🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠🧠
Und: Meinungskämpfe “auf allen Ebenen” (VeganerInnen, NaurschützerInnen, (konservative) LandwirtInnen und so weiter) da hilft die Naturschutzbibel “Die Kunst des Krieges” von “Sun Tsu”
Und2: Kurswechsel hin zu einem lustigen Meinungs-Entertainment (da machen wir jetzt eine Show draus, mit allem “Zipp und Zapp”)…

Ursprünglich wurde mal gedacht: Hier ein bisschen Naturschutz, dort ein bisschen Tierschutz, alles Tutti…

Ist nicht so. Man begiebt sich (durchaus zuweilen auch ganz offensiv) in ein komplexes Meinungsgeflecht von
Politik, Landwirtschaft, Tierschützern, Veganern, Bürgern – mit allem PiPaPo.

Viele “wissen” (vieles) besser. “Macht das so und so!” –
Und wenn man äußert: “Es ist mir egal, wie Sie es in Ihren EIGENEN Projekten machen. Da haben Sie doch alle Freiheiten?”

Dann kommt als Antwort viel zu oft: “Eigene Projekte? Welche eigenen Projekte?”

Ok, das Gespräch findet dann (nicht selten) ein schnelles Ende. Zumindest dann, wenn es keine stichhaltigen und wissenschaftlich begründeten
Argumente gibt (leider auch viel zu oft der Fall, vieles basiert eher auf “Meinungen”).

Früher waren es hauptsächlich “Angriffe” aus konservativen Landwirtschaftskreisen oder der politisch wirtschaftsliberalen Ecke.
Mittlerweile halten sich die “Angriffe” die Waage mit Attacken “aus den eigenen Reihen” (Tierschützer, Hardcore-Veganer, Umweltaktivisten).

Früher häufig: “Entfernen Sie sofort diesen oder jenen Artikel aus dem Netz!”
Antwort: “Wieso denn? Ist es denn nicht aus diesen oder jenen Gründen richtig, dass..”
Rück-Antwort: “Entfernen Sie sofort diesen Artikel aus dem Netz! Linksgrün-versifft! Braucht kein Mensch!”

Mittlerweile (das Fell wurde irgendwie dicker) dient vieles einem Eigen-Entertainment. Manches nervt kolossal! Manches ist aber auch irgendwie ganz witzig.

Für alle Fälle, für alle Strategien, für alle Taktiken hilft genau EIN Buch:
“Die Kunst des Krieges” von “Sun Tsu”. Dort steht alles drin, was man wissen muss! Komplett!! Kompletto!!
Als Literaturquelle nicht meine eigene Erfingung, sondern ein Tip des WIRKLICH großen Naturschützers
Paul Watson (Mitgründer von Greenpeace und Gründer der Sea Shepherd Conservation Society).
Manchmal hilft es, andere Tipps zu befolgen…

Das Werk ist hier mittlerweile reichlich zerfleddert, enthält 1000sende kleine Randnotizen, und hilft: Immer!

Mittlerweile ist es so, dass die Mehrheit der “Angriffe” eher von NaturschützerInnen oder TierschützerInnen kommt.
Häufig auch von Ultra-Veganern.
Auch das ist ein Grund, warum das Handy hier mittlerweile aus ist. Es fehlt einfach die Zeit, alles bis ins kleinste Detail zu diskutieren.
Wir haben einfach keine Zeit mehr! Wir müssen handeln!

Der Klassiker:
Heidi N., aus der Naturschutzgruppe XYZ meldet sich:
“Ich bin seit 3 Jahren Steinkauzbeauftragte. Bei der Positionierung der Röhren gilt nur und ausschließlich folgendes Prinzip:
Blablabla”…

Antwort: “Aber in der Literatur gibt es eine Studie, die besagt, dass…”

Rückantwort: “Ich bin seit 3 Jahren Steinkauzbeauftragte. Bei der Positionierung der Röhren gilt nur und ausschließlich folgendes Prinzip:
Blablabla”…

Antwort: “Und XYZ et. al. (2019) sagen, dass…etc. etc. etc. Haben Sie das brücksichtigt?”

Rückantwort: “Ich bin seit 3 Jahren Steinkauzbeauftragte. Bei der Positionierung der Röhren gilt nur und ausschließlich folgendes Prinzip:
Blablabla”…

Manchmal versuche ich vorsichtig um die Person herumzuschleichen und zu schauen, ob irgendwo Drähte aus dem Nacken ragen. Vielleicht
rede ich garnicht mit einem “richtigen” Menschen. Vielleicht ein ausserirdischer Roboter, fremdgesteuert, mit einem Tonband.
In sich ewig wiederholender Endlosschleife: “Ich bin seit 3 Jahren Steinkauzbeauftragte. Bei der Positionierung der Röhren gilt nur und ausschließlich folgendes Prinzip:
Blablabla”…

Spätestens wenn ich versuche mit dem Zeigefinger-Fingerknöchel vorsichtig an die Stirn zu klopfen, dann merke ich:
“Nicht extra-terrestrisch. Eine von uns…Verdammt! Wie konnte das passieren??! Was haben die mit ihr gemacht?”

Manchmal gehe ich dann weg und murmel was von “Kann man sich nicht ausdenken sowas….”

Große Klasse sind auch immer wieder die Peter Wohlleben-JüngerInnen. Überhaupt nichts gegen die Inhalte von Peter Wohlleben
zur Gestaltung der Wälder. Absolut gute und interessante Bücher. Neben verschiedenen anderen Werken…Neben vielen verschiedenen anderen Werken und Studien, die aber leider
nicht an jedem Bahnhofskiosk herumliegen.
Und dann kommen die Wohlleben-Jünger: “NUR dieses Prinzip ist gut. SO und nicht anders muss es gehen!”

Antwort: “Na dann machen Sie es doch in ihren Projekten so. Ist doch prima!”

Rückantwort: “Ich HABE keine eigenen Projekte. SIE sollen es so machen!”

Ich: “Es gibt aktuell eine vierstellige Zahl von Studien zu diesem Thema. Ich kenne längst nicht alle. Könnte es nicht sein,
dass die Aussage von XY oder sogar Z, die besagt, dass…”

Rückantwort: “Das Prinzip von Peter Wohlleben ist das Richtige. Ich fühle mich da emotional irgendwie verbunden! Nur das!”

Ich schaue dann wieder vorsichtig nach Drähten aus den Ohren oder vage observierend, ob sich gleich ein Raumschiff nähert, welches
den Android mit nach Hause nimmt. Passiert aber nicht (bislang jedenfalls…).

Monstermässiges Entertaiment liefern hier auch immer wieder Hardcore-Veganer.

Jedoch vorsicht: Nichts gegen Veganer im Allgemeinen. Ich habe es endlich auch “fast” geschafft. Endlich einen Käse auf Pflanzenbasis gefunden,
der den “Käse-Suchtdruck” stillt (gibts bei Penny). Und (ohne Ironie) völlig richtig ist in der Tat, dass eine vegane Ernährung
viele Probleme des Planeten in Wohlgefallen auflöst. Viel Tierleid wäre vorbei. Eutrophierung von Böden wäre kein Problem mehr.
Die Ernährung wäre deutlich CO2 sparender…
Frei von Sarkasmus: Der Planet wäre um ein vielfaches lebenswerter, wenn sich die Menschheit zu einer vegetarischen oder veganen
Ernährung entscheiden würde.

Es gibt jedoch einige (wenige) Hardcore-Veganer, die in ihren Inhalten zwar völlig richtig liegen, in ihrer Form (häufig) jedoch
eine absolute Abwehrhaltung erzeugen. Ungefähr so, wie früher bei den Eltern. “Du MUSST den Spinat essen!” (um diesen dann als Reaktion
hamstermässig in den Backen zu verstecken und in einem unbeobachteten Augenblick in den Blumenkübel zu spucken).

Die Klassiker hier: “Ihr habt einen Gnadenhof. Ihr MÜSST Euch so der so positionieren! Ihr dürft nicht zusammen mit X und Y arbeiten.
Ihr HABT Euch zu empören, wenn dies oder das…”

Ich sage dann: “Oh, entscheiden Sie ruhig in Ihren eigenen Projekten selber, wie Sie diese gestalten…”

Antwort: “Ich HABE keine EIGENEN Projekte! SIE müssen es so oder so machen!! Nur SO! Ich erwarte das von Ihnen! Sie latenter Mörder, Sie miese Mordmaschine!!!”

Meist rufe ich dann meinen alten Kumpel Kim Jong-uns (Nordkorea) an.
“Kim, alte Keule! Ich hab da was für Dich. Ultra kompromisslos, nur eine Meinung, voll auf Linie…So richtig Hardcore!
Für Deine Partei vielleicht interessant? Soll ich da mal einen Kontakt herstellen?”

Kim: “Logo! Soll unser Geheimdienst die “abholen”? Zum Wohle des Volkes von Nordkorea? Wir brauchen kompromisslose Kämpfer für die Partei! Es gibt hier EINE Meinung. Meine!”

Ich: “Entscheide das mal selber! Ich persönlich HASSE es, für andere Menschen entscheiden zu müssen oder zu sollen…”

Kim: “Du weisst garnicht, was Dir da entgeht, mein Junge! Aber egal: Deine Entscheidung.”

Tja, und dann wird Abends wieder ein bisschen in “Die Kunst des Krieges” von “Sun Tsu” geschmöckert.
Wir gewinnen sowieso, steht ja in dem Buch auch so drin 😉

Und als neue Strategie werden hier ab jetzt vermehr “Angriffe” mit schmackes “durch den Kakao” gezogen (auf Basis von Hafermilch, ganz ernsthaft: Ausser Soja- und Hafermilch
gibt es hier tatsächlich keine “Milch”…Das wissen die Hardcore-Veganer aber nicht..).

Ich “weiss” doch auch Nicht, Mann! Frau! Wenn Du es BESSER weisst, dann setze es doch um. In EIGENEN Projekten!

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Die “heiße Phase” beginnt… 🔥🔥🔥☀️☀️☀️💥💥💥🔥⛈⛈⛈💦

Die “heiße Phase” beginnt… 🔥🔥🔥☀️☀️☀️💥💥💥🔥⛈⛈⛈💦
Und: Unser Standort “Am Wulberg” wird zum Vogelschutz-Gebiet ausgebaut.

Nistkästen überall, insektenfreundliche Blühwiesen und Vogelschutzhecken.
Total erfreulich ist immer wieder, wie die Nachbarn am Wulberg mitwirbeln. Jede Menge Schnittgut heute verbaut.
Da werden Paradiese für viele neue Vogelgenerationen geschaffen.

Und die “heiße Phase” beginnt. Wie viele Niederschläge in den nächsten Monaten kommen, das weiss niemand.
Mutmaßlich wird es mollig warm.
So viele Tropfen der kommenden Starkregen werden genutzt.
Am Standort “Oldendorfer Straße” (gegenüber vom Lidl) heute 2 1000-Liter-Wassercontainer positioniert.

Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt: Selbst neu geschaffene Streuobstwiesen (im November gepflanzt) haben im Sommer arg zu kämpfen.
Offen gesagt: Hätten wir nicht mit dem Brauchwasser unserer Gnadenhoftiere nachgewässert, so hätten es einige Obst-Bäume wohl nicht geschafft.

An einigen Standorten experimentieren wir ja auch etwas mit heimischen und “südlichen” Baumsetzlingen.
Es sind zu wenige Orte, um daraus empirische Schlüsse ziehen zu können.
Aber dennoch eine Feststellung:
An zwei Orten mit einem “Ultra-hot” Mikroklima (keine Verschattung, nur freie Fläche) haben es etliche
Arten wie Douglasien und Roteichen nicht geschafft. Platanen und Europ. Hopfenbuche sind “mit Ach und Krach” durchgekommen.
“Gewinner” waren Steineiche und Pinien soie Platanen.
Heimische Eichen (anders als die Traubeneiche oder die Zerreiche) haben es vielfach dort leider nicht geschafft.
Dennoch steht zweifelsfrei fest: Wir brauchen dringend und unbedingt auch viele heimische Baumarten. Für den Artenschutz elementar.
Wir versuchen es jetzt mit gezielter Bewässerung, abgeleitet aus Starkregengüssen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Vielen Dank an die Familie von Zofia Heitmann von den Meller GRÜNEN.

Vielen Dank an die Familie von Zofia Heitmann von den Meller GRÜNEN.
Gemeinsam heute die Gnadenhofwiese abgeäppelt und über ein mögliches gemeinsames Pflanzprojekt gesprochen.

Richtige Mentalität: Nicht lang schnacken, anpacken!

Gemeinsam heute Blühwiese 203 geschaffen.
150 m² Osnabrücker Mischung, Sand-Magerrasen-Mischung und eine Feldblumenmischung (alles regiozertifiziert). Die Insekten freuen sich jetzt schon. In ca. 11 Wochen wird es knallebunt…

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Heute ist internationaler Vollpfosten-Tag!

Heute ist internationaler Vollpfosten-Tag!
Da darf ich nicht fehlen und lasse mich natürlich auch nicht lumpen! 🧙‍♂️🧙‍♂️🧛‍♂️🧛‍♂️🦹🦹

Kleine Pfosten eingeschlagen, große Pfosten. Pfosten zur Abgrenzung von Flächen; Pfosten für Beweidungszäune.
Holzpfosten, für Totholz- und Stängelhecken oder Nistkästen.
Alte, rostige Pfosten, neue Pfosten…und noch mehr Pfosten. Pfosten auf sandigem Boden, Pfosten auf steinigem Untergrund.
Pfosten in Lehmböden…Hier ein Pfosten, dort ein Pfosten.
Zudem Baumsetzlinge eingepflanzt (zwar schon sehr sehr spät im Jahr, aber besser spät als nie).
30 Weiden und Birken. Damit die Pfosten nicht ständig in gleissender Sonne stehen.

Vollpfosten aller Länder: Vereinigt Euch!

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Weitere Nisthilfen verteilt :-)

Dank des gewonnenen Abstimmungswettbewerbes der primoza GmbH (https://primoza.de/Wachsende-Kalender)
konnten heute im Projekt “500 AKA” wieder etliche Nisthilfen an verschiedene GewinnerInnen verteilt werden.
Glückliche Gesichter… Und einige Piepmätze und Fledermäuse freuen sich über neue Heimstätten 🙂

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Black Mumbai und Karamba

Vielen Dank an die lieben Menschen von YonaMos kleiner Arche, die heute geholfen haben,
Karamba und “Black Mamba” (Mambo, Mumbai, Mimpfi – sie hat recht viele Namen 😉 ) zum Tierarzt zu bringen. 🙂

Die Hauterkrankung von Black Mamba bessert sich langsam und stetig. Heute hat sie eine Spritze Selen, ein Schmerzmittel
und etwas gegen Räudemilben bekommen.

Und Karamba leider nach wie vor unter Moderhinke. Erneut ein Schmerzmittel,
und ein Antibiotikum.
Heute Abend flitzen die beiden schon wieder munter über die Wiese.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

500 AKA nimmt an Fahrt auf – mit der Dynamik haben wir (offen gesagt) nicht gerechnet

500 AKA nimmt an Fahrt auf – mit der Dynamik haben wir (offen gesagt) nicht gerechnet 🙂🦋🦋🐛🐝
Und: Artikel der “Bürgerinitiative Venneresch”. Scheinbar Zeit für eine subjektive (politische?) Klarstellung
Und 2: Zwischen “supertoll” und “komplett gaga”.
Und 3: Maximum-Gaga-Erfahrung innerhalb unserer 5jährigen Geschichte!
Mannomann, hier geht es ab! Immer mehr Firmen melden sich und wollen unterstützen, mitmachen, MitarbeiterInnen z.B. für einen Arbeitstag zur Verfügung stellen. Endlich kommen die ersten Materiallieferungen an. Z.B. ein tolles Objektiv für unser Medienteam, welches in Zukunft tolle Bilder von den entstehenden Biotopen produzieren wird. Zäune, Zaunpfosten (für den Schutz von Baumsetzlingen, für eine schonende Beweidung), regionales Saatgut, Nistkästen, Schaufeln, Spitzhacken und und und…
Auch wenn es mit steigender Projektgröße steigenden Gegenwind gibt (warum eigentlich?), so steigt auch der Rückenwind ganz beträchtlich. Die Dynamik, die hier losgetreten wurde, ist aus subjektiver Sicht durchaus überraschend, z.T. sogar überwältigend…unlaublich positiv, konstruktiv, gestaltend, aktiv. Das ist klasse!! Leider haben die Tage zu wenig Stunden, aber das war schon immer so.
Eines soll hier an dieser Stelle (subjektive Meinung von Kai) jedoch einmal geäußert werden: Ein Artikel der “Bürgerinitiative Venneresch” (siehe Bild) hat ziemlich massive Kritik an den politisch Verantwortlichen der Gemeinde Ostercappeln geäußert. Zwar wurde sachlich richtig geäußert, dass die Initiative für das Projekt von “500 AKA” von unserer Naturschutzgruppe ausgehend gestartet wurde, jedoch empfinde ich die Wortwahl (“dankbar zugegriffen”) und “Im Wahljahr 2021 verstanden zu haben …” als unangemessen und möchte hierzu eine Meinung äußern.
Grundsätzlich: Viele Positionen der BI Venneresch können (von hier) in keinster Weise beurteilt werden. Grundsätzlich auch: Protest ist gut und richtig. Protest ist die Keimzelle für Konstruktivismus und ein ganz wichtiger Faktor innerhalb einer Demokratie. Eine Positionierung für Natur- und Umweltschutzbelange ist wichtig und dringend notwendig! Der Planet steht am Abgrund, aus den unterschiedlichsten Bereichen belegen das eine Fülle wissenschaftlicher Studien…
Und dennoch: Von “dankbar zugegriffen” kann hier keine Rede sein. Es wäre schön gewesen, wenn vor der Veröffentlichung dieses Artikels einmal eine entsprechende Rücksprache stattgefunden hätte. Richtig ist nämlich folgendes:
Eine Familie aus Melle hatte ursprünglich eine Großfläche für das Projekt zugesagt (siehe den Anhang dieser Positionierung). Als jedoch massive Zweifel an der dortigen Zuverlässigkeit deutlich wurden, musste “in Windeseile” eine Ersatzfläche gesucht werden. Die Erfahrungen waren traumatisch. Die Erfahrungen waren sogar so traumatisch, dass hier “politische Selbst- und Fremdbilder” massiv ins Wanken gerieten.
Gerade Personen aus dem ursprünglichen “Home-Polit”-Spektrum haben hier teilweise Pirouetten gedreht, für die man (frei nach Uschi Glas) einen “guten Magen braucht”…Zwischen “grün reden” und “grün handeln” gibt es scheinbar doch noch ganz erhebliche Unterschiede…(aber vielleicht ist es bei einem selbst auch so, das relativiert dann die Kritik wieder)… Von “Oh, geht-das-denn?-Was-kriege-ich-denn-dafür?-Also-ich-weiß-nicht-ob-Bäume-pflanzen-auf-meiner-Fläche-erlaubt-ist?-Und-überhaupt-es-muss-sich-ja-fürmich-auch lohnen…”) (um dann eine Stunden später auf Facebook die Wichtigkeit von Baumpflanzungen zu posten…) Bis zu: “Ja-klar-gerne-aber-ich-will-einen-Passus-im-Vertrag-dass-sofern-Ihr-die-Flächen-nicht-für-20-Jahre-pflegt-wir-ein-Unternehmen-beauftragen-und-Euch-die-Kosten-in-Rechnung-stellen. Wir-sind-auch-GROSSE-Umweltfreunde-ABER-natürlich-müsst-IHR-(bis an Euer Lebensende)-AUCH-DIE-FINANZIELLE!!!-Verantwortung-tragen.” Uschi Glas und “der gute Magen” mögen hier erneut erwähnt werden…
Durch die fürchterlich absurden Erfahrungen aus dem “Blumiger Landkreis Projekt” (und der Vorbereitung des 500 AKA-Unterfangens) wurde hier beschlossen, die jahrzehntelange politische Heimat zu verlassen – und aktuell eine Rolle “irgendwo im Nirgendwo” einzunehmen…(irgendwo zwischen GRÜNEN, UWG, ÖDP, SPD, Klimaliste und DKP). Es gibt kein politisches Erbrecht auf Klima- und Artenschutz – und wenn es andere Einzelpersonen besser machen, so muss das auch erwähnt werden. Was nicht bedeutet, dass es nicht ganz ausgezeichnete PoltikerInnen (auch im Landkreis Osnabrück) auf Ebene der GRÜNEN gibt. Viele sogar! Ich freue mich sehr über zwei tolle Initiativen der GRÜNEN aus Melle sowie einer weiteren Gemeinde.
Tja, und dann: Viele viele Monate Vorbereitung (wohlgemerkt: im Ehrenamt, nach der EIGENTLICHEN Arbeit), Hunderte Gespräche, Verhandlungen mit Stiftungen, sich selbst durch Antragsbestimmungen durchprügeln…, Absagen. Wieder aufstehen. Nachbessern. Nachhaken. Durch “Kanäle voller Hinterlassenschaften” schwimmen (Und nein: Fördergelder kommen eben NICHT von allein. Man MUSS tatsächlich etwas dafür tun! Nächtelang!!!)….Alles geriet auf einmal in Gefahr! Alles umsonst? Und dann wurde auch eine Anfrage an die politisch Verantwortlichen aus Ostercappeln und Venne gestellt.
Die Reaktion hat uns hier in einem SEHR HOHEN positivem Maße überrascht!! Die Verantwortlichen waren nicht nur “bis ins Detail” akribisch gut vorbereitet (selten so etwas erlebt!), sie haben auch Visionen geäußert, Anregungen formuliert… So wurde z.B. von den Personen angefragt, ob nicht auch Unternehmen aus Ostercappeln und Venne für die Umsetzung geeignet sein könnten? Im Rahmen einer hier erfolgten Analyse war das der Fall. Angebote wurden eingeholt und final tatsächlich zwei lokale Firmen beauftragt.
Was mich ganz persönlich beeindruckt hat: Ein hoher Einsatz und ein hohes Engagement in unterschiedlichen Gremiensitzungen. Und: Ich persönlich bin aufgrund meiner Vita sicherlich völlig und gänzlich unverdächtig, ein CDU-Wahlkämpfer zu sein. Wohl eher im Gegenteil: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/eine-subjektive-lebens-abrechnung-eines-aktiven-naturschuetzers-mit-der-cdu-fdp/
Und dennoch: Applaus denen, die Applaus verdienen! Das gesamte 500 AKA-Projekt wäre mangels 20-Jahres-Flächenverfügbarkeit gescheitert, wenn nicht die politisch Verantwortlichen aus Ostercappeln (z.B. Rainer Ellermann und Erik Ballmeyer ) sich konstruktiv und massiv für die Bereitstellung von Flächen eingesetzt hätten. Wir reden hier nicht nur über “Lippenbekenntnisse” sondern über ein erhebliches (auch zeitliches) Engament! Jetzt sagen KritikerInnen sicherlich: “Klar, ist ja Wahlkampf!” Ich: “Bereits in den Vorjahren war dieses Engagement bei der Gestaltung der Blühwiesen ersichtlich!” Siehe http://blumiger-lkos.de/insektenschutz-grossprojekt-in-venne/
Worum es geht: Macht es nicht Sinn, Aktivitäten und Engagement anzuerkennen? Auch wenn es nicht der eigenen “Blase” entspricht? “Tribalismus” brauchen wir für unser Wohlbefinden…Das ist so…Aber reicht das? Protestformen sind gut und richtig! Wir brauchen diese, wie die Luft zum Atmen. “Fridays for Future” z.B.! Positiv bahnbrechend und wegweisend! Aber auch: Protest wird auch schnell langweilig, wenn das “schaffende” Element fehlt (das ist jetzt eine allgemeine Aussage und in keinster Weise an die BI VENNERESCH gerichtet)! Für eine gemeinnützige Umweltschutz”gruppe” wird EINE Person benötigt (juristische Form der gemeinnützigen UG) – und dann kanns losgehen…
Ein “guter Magen” war zuletzt nötig, beim Posting verschiedener kommender Schritte des “500 AKA”-Projektes in Ostercappeln. Anstatt das Konstruktive anzuerkennen wurde gemeckert, gemeckert, gemeckert. Zum Glück ist der Kai nicht so besonders helle in der Birne und antwortet auch noch auf jedes Gemecker. Z.B. nach dem Motto: “Es stört Dich was in der Gemeinde? Dann mach doch was dagegen, bring Dich doch ein?” Manchmal kommen dann Antworten wie z.B. “Die GEMEINDE MUSS aber doch!” oder “”ICH” habe doch aber keine Steuergelder oder Fördergelder!”” Es liegt an jedem/jeder selber, welche Aktivitäten er oder sie für was einsetzt. Es gibt da unterschiedliche Wege. Meckern ist ok, meckern ist ein Anfang. Nur meckern, ohne weitere Schritte (ohne das selbstverständlich im Einzelfall beurteilen zu können) gleicht mir selber, wenn ich vollgefuttert auf dem Sofa sitze und beim Stand von 0:2 “meinen” HSV anschreie: “Lauft schneller!”…
Allgemein (deswegen arbeite ich nicht mehr in Vereinen): Wenn 20 Personen 2 Stunden reden. Das sind das 40 Stunden “Input”. In 40 Stunden Aktivität lässt sich der ökologische Nutzen auf lokaler Ebene beträchtlich erweitern. Trotzdem (und auch das verdient eine Anerkennung): Meckern und Nörgeln können auch sehr konstruktiv sein – wenn die entsprechenden Angebote geschaffen werden. Grundsätzlich: Wir arbeiten mit jeder politischen Partei zusammen. Ausnahmen: Alles “rechts” der FDP (virtuell oder sehr direkt ein Arschtritt an die AFD). Aber die AFD ist eigentlich auch keine richtige Partei sondern eher ein Haufen Mist!
Und 3: Maximum-Gaga-Erfahrung innerhalb unserer 5jährigen Geschichte! Und jetzt kommt sie, die Maximum-Gaga-Erfahrung (wenige Tage alt):
Tja, für das “500 AKA”-Projekt schien eine 9700 m² Fläche in Melle sehr geeignet. Zusagen lagen vor, die Familie wirkte sehr nett, es wurde von hiesiger Seite im Vorfeld ehrenamtlich eine Blühwiese geschaffen (keine Sorge: Der Name der Familie wird never ever veröffentlicht werden). Ja, und dann: Bei diversen Nachfragen (Und: “Ja! Naturschutz braucht eine Minimalkoversation!”) gab es keine Rückmeldungen mehr.
Selbst als Obstbäume in einem vierstelligen Bereich bereit für die Anpflanzunng waren gab es auf eine Nachfrage: “Können die bei Euch eingepflanzt werden?” keine Antwort. Die Nachfragen wurden erhöht: Mehrfach per Mail, Mehrfach per Whattsapp, Mehrfach telefonisch (inklusive AB)… Nichts! Keine Antwort! Ok, Panik hier! Die sind nicht zuverlässig! Das Risiko ist uns zu hoch! Das Gesamtprojekt droht zu scheitern! Sämtliche Arbeit für den Magen von Uschi Glas! Alles umsonst! Das Zusatzvolumen der zusätzlichen Arbeit lag bei etwa 160 Stunden! Alles komplett neu! Durch den gesamten Landkreis rasen! Neue Verhandlungen! Das Gesamtprojekt drohte zu scheitern!
Ganz klar und unmissverständlich formuliert: Hätte es nicht das Engagement der politisch Verantwortlichen aus Ostercappeln gegeben: Es wäre ALLES gescheitert! Und neulich meldete sich jemand aus der Familie, der 9700 m²-Ursprungsfläche: “Aus der Zeitung sei entnommen worden, dass das Projekt ja jetzt umgesetzt würde. Was denn nun mit der ursprünglich angebotenen Fläche passieren würden? Sie hätten ja noch garnichts gehört…”
Ich war so perplex, dass ich nicht genau wusste, ob ich in einem cholerischen Anfall die eigene Wohnungseinrichtung zertrümmern sollte, oder einfach besser nur nach Luft ringen die bessere Alternative wäre… In einem Dialog kam dann heraus, dass es Befindlichkeiten hinsichtlich der Projektgestaltung gab (Hintergrund: Jedes beantragte Projekt beinhaltet ein Risiko. Die Möglichkeit des Scheiterns ist immer eine Option. So war es auch in diesem Falle. Es gab z.B. trotz hunderter Stunden Vorbereitung in “Version 1” eine Absage. Und in der Tat hatten wir auch schon mal den “Mund zu voll” genommen und eine Projektankündigung nicht in Gänze umgesetzt. “Mea Culpa” (Kai)). Geäußert wurden dann in dem Dialog schon mal Dinge wie: “Und vor der Arbeit musste noch eine Einwilligungserklärung abgegeben werden, solch ein Aufwand” (ungefähr in diesem Tenor).
Ja: So kann es gehen: Naturschutzgruppen (und ihre Initiatoren) investieren 20% ihres PRIVAT!! verdienten Geldes um den Eigenanteil eines Projektes zu finanzieren (bei 100.000 Euro sind das schon mal: Na? ). Und zusätzlich Hunderte von Stunden, um “nach der eigentlichen Arbeit” Projekte voran zu bringen. Aber eine einfache Antwort auf eine einfache digitale Frage? Nothing! Und dann steht in der Presse: Projekt kommt! Geld ist da. Und plötzlich klingelt das Telefon.
Massives Kopfschütteln von hier. Der Magen von Uschi Glas grummelt! Und klar gesagt: Wäre das Engagement der Gemeinde Ostercappeln und ihrer politischen Verantwortlichen nicht gewesen: Es wäre alles einfach nur noch zum Kotzen gewesen! Es wäre NICHTS! passiert. Es wäre schön, wenn die Verantwortlichen der “Bürgerinitiative Venneresch” in Zukunft einmal (vor Veröffentlichung ihrer Positionen) eine Rücksprache halten würden…
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/ 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artensch

Schönes Gemeinschaftsprojekt in Melle

Sehr schönes Gemeinschaftsprojekt in Melle 🙂🙂🐸🐷🙊

Heute die Blühwiese Nummer 202 geschaffen, 1000 m² “Osnabrücker Mischung”
am Waldorfkindergarten Melle.
Vielen Dank an Sigrid, die die Erstellung der Blühwiese initiiert hat.
Auf einer Fläche der Stadt (knapp 1,5 Hektar) wurde bereits seitens der Stadt eine große Streuobstwiese geschaffen.

Vielen Dank an das Umweltbüro der Stadt Melle für die gemeinsame Konzepterstellung und gute Kooperation.
Vielen Dank an den Schäfer Josef, der das Areal mit seinen Tieren schonend beweidet.
Innerhalb des Projektes “500 AKA” soll (vermutlich aber erst 2022) noch eine Trockensteinmauer folgen.
Durch die Kombination unterschiedlicher Artenschutz-Elemente wird dieses Areal dann ein “Leuchtturmprojekt der Artenvielfalt”.

Hat Spaß gemacht heute. Aktive und praktische Umweltbildung.
Die Kinder waren munter dabei, in ca. 11-12 Wochen blüht es hier in allen Farben.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Die Einstallpflicht ist einfach nervig. 🐣🐣🐣

Die Einstallpflicht ist einfach nervig. 🐣🐣🐣
Um den Tieren noch mehr Platz zu geben, wird hier mit einem (eigentlichen) Grundsatz gebrochen: Es werden Tiere weitergegeben…
Ist bislang so gut wie nie passiert und geschieht auch nur, weil sich ein gutes Vertrauen zu den Menschen von “YoNaMo’s kleiner Arche” aus Melle/Oberholsten entwickelt hat.
Es lohnt sich deren Beiträge zu abonnieren: Manyo Yonamo.
Die machen gute Sachen dort 🙂 🙂 👍👍🦋🐣🦉🦉🦉😊🙂Total interessant.
Dort werden die kleinen Kücken und 4 Hühner aus der Massenhaltung nun leben (ein Massenhaltungs-Huhn wurde von seinen Kollegen schlimm gemobbt
und hat zum Glück seine Ruhe in einer etwas gemächlicheren Truppe gefunden…es blüht hier richtig auf).

Und heute früh wieder Medikamentenausgabe an Ziege “Black Mambo”.
Sie schaut mich an und sagt: “Verpiss Dich!”

Ich so: “Nichts da: Du brauchst drigend Spurenelemente!”

Sie: “Hatte ich gestern schon. Und jetzt verpiss Dich!”

Endet immer wieder damit, dass ich Ihr das Zeug unter viel Geplärre ins Maul stopfen muss. Dann erst ist so gnädig und fängt an zu kauen.
Hier ist immer watt los…Jetzt aber schnell ins Büro…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Mariah Carey und Bibo

Zugegeben: So ganz gewollt war dieser Nachwuchs nicht. 🐣🐣🙃😉😌🐧
Naja, egal…is wie’s ist. Vorhin erstmal Kükenstarter organisiert.
In Kürze erhalten die Zwerge Futter mit einem Impfstoff gegen Kokzidiose. Muss man scheinbar unbedingt aufpassen, dass Gänse und Enten nicht rangehen, denn das kann scheinbar fürchterlich schief gehen…

Einstallpflicht hin oder her…irgendwie bringen wir die Lütten durch die Krise.
Und Mutterhuhn “Mariah Carey” kümmert sich aufopferungsvoll. Es ist kalt draussen, die kleinen Tischtennisbälle sitzen
fast die ganze Zeit unter den wärmenden Flügeln. Und kommt ihnen jemand zu nahe, dann gibts Stress.
Das kleine gelbe Küken heisst Bibo, wie der Vogel aus der Sesamstrasse.
Wird mal ein ganz Großer! Vielleicht sogar Pabst, Angela Merkel, Dieter Bohlen oder Franz Beckenbauer 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck