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Allgemein
Ein sehr trauriger Tag: Speedy ist tot
Geschrieben:

Es gehört auf einem Gnadenhof dazu, trotzdem ist es immer wieder traurig, wenn Tiere ihre letzte Reise antreten.

Heute ist die „Schweineoma“ Speedy gestorben.

Ich glaube sie kam 2018 zu uns (oder war es 2019)? Ursprünglich lebte sie einmal in einem Kindergarten und musste dort weichen, weil das Veterinäramt festgelegt hatte, dass ein zweites Begleitschwein für sie notwendig sei.

Dann wurde sie zu uns gebracht. Anfänglich war sie fürchterlich wild, biss alles und jeden in die Flucht. Mit der Zeit jedoch gelang es, Vertrauen zu ihr aufzubauen.

Sie erlaubte es sogar irgendwann ihren Bauch zu kraulen (Video aus dem Jahr 2021):




Sensationell war ihre Freundschaft zum Kaninchen „Mandy“. Sogar der NDR berichtete damals (2019):




Speedy war etwas ganz Besonderes, kaum ein Tier hat den Gnadenhof hier so geprägt.

Nur ein Beispiel: Ich selber feiere Weihnachten immer gerne „allein“ (abseits von Menschen). Es war ein festes Ritual am 24.12. abends zu Speedy in den Stall zu gehen, mit einem kleinen Hocker und einer Laterne. Speedy bekam dann eine große Schale Kinderpunsch und Spekulatius-Kekse. Für mich gabs Lebkuchen und Tee (oder Bier). Und wir haben uns immer prächtig unterhalten und zusammen Pläne geschmiedet. Schön war das 🙂 Speedy grunzte dann zufrieden und wollte noch mehr Punsch & Kekse, das war machbar.

Ihre eigenen Artgenossen mochte sie irgendwie nicht. Wir haben es so gelöst, dass sie (wenn sie wollte) zumindest „Rüssel zu Rüssel“-Kontakt halten konnte, aber auch das war ihr oft zuviel.

Ihr Abschied hatte sich angekündigt. Sie war einfach schon sehr alt. Immerhin konnte sie zuletzt noch ihre geliebten Weintrauben mit Schwarzbrot genießen. Sie wird hier fehlen. Machs gut, kleines Schweinchen.

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Uff!! Kältephase ist überwunden
Geschrieben:

Mannomann, das war ein Kraftakt!! Ständig Wassernäpfe enteisen, Behausungen zusätzlich auspolstern, Wärmelampen aufhängen. Für die Schweine „Heu-Iglos“ bauen in denen es mollig warm ist, dazu eine andere Ernährung für einige der Tiere (z.B. angewärmtes Porridge mit Ölen, Nüssen, Obst, Haferflocken)…

Alle Tiere haben die Kältephase unbeschadet überstanden. Wir freuen uns sehr 🙂

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Verschneite Stille auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Zum Glück haben die Tiere das Geböller an Silvester hinter sich. Nun ist eine himmliche Ruhe eingezogen. Schnee bedeckt die Wiesen und Stallungen. Jeden Tag wird jede Menge Trinkwasser im Badezimmer abgefüllt, denn die Regenwassertonnen haben gefrorene Abläufe. So geht es aber auch. Ordentlich frisches Heu, lecker und ggf. auch muckelig warm und jede Menge Körner für das Federvieh machen es erträglich.

Eisschichten werden zweimal täglich aufgehackt, damit die Tiere auch an das Wasser kommen. Noch ca. 3 Monate, dann ist Frühling.

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Weihnachtsfeier auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Es ist wieder soweit. Bereits heute früh gab es die große Bescherung für alle unsere Tiere.

Jeder kriegt das, was er oder sie am liebsten mag. Nudeln mit Soße und etwas Olivenöl sowie Pfirsiche für die Schweine (und später dann Kekse und Erdnüsse). Äpfel, Paprika und Salat für die Gänse, Enten und Hühner. Für alle die doppelte Ration „normales Futter“. Leckerlies, viel viel extra Heu. Vorgestern vorsichtshalber mit Ziege Karamba noch bei der Tierärztin gewesen, damit er trotz seiner Arthrose und Moderhinke ein schmerzfreies Weihnachten erlebt. Ebenso Ziege Alfred, der mittlerweile auch schon etwas älter ist und immer mal wieder Probleme mit seinen Füßen hat.

Eine große Kältewelle rollt heran, somit Wärmelampen aufgehangen. Insbesondere Schweinchen Speedy liebt das sehr. Allen soll es insbesondere heute besonders gut gehen. Ist ja Weihnachten. Frohes Fest an alle. 🙂

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Leckerlies im grauen Dezember
Geschrieben:

Dezember bedeutet: Nass, kalt, grau in grau. Damit sich das Gemüt der Tiere aufhellt erhalten diese in der trüben Jahreszeit viel Extraheu und natürlich jede Menge Leckerlies. Damit lässt es sich leichter aushalten 🙂

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Schweineoma Speedy in Behandlung
Geschrieben:

Unsere kleine Schweineoma wurde diese Woche von einer unserer Tierärztinnen behandelt. Sie hat ein tränendes Auge, welches leider schon leicht eitert. Mit einer besonderen Salbe wird dieses nun zweimal am Tag behandelt.

Speedy lässt sich natürlich nicht gerne am Auge rumfummeln, was jedoch gut geklappt hat: Wenn sie ganz ganz besondere Leckerlies bekommt (Zuckerlakritze, nur in dieser Ausnahesituation) dann akzeptiert sie das ausnahmsweise 🙂

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Tetanus-Impfung
Geschrieben:

Die Tetanus-Auffrischung wurde nun durchgeführt. Unsere Ponys kennen das schon und ertragen es mit stoischer Ruhe. Ein kleiner Pieks und alles ist erledigt 🙂

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Familienmitglied Ziege Karamba
Geschrieben:

Ziege „Karamba“ lebt schon seit 2019 bei uns und ist längst zu einem Familienmitglied geworden.

Er hat es nicht leicht. Jedes Jahr, wenn der Herbst beginnt und es nass und kühl wird, dann entwickelt er eine schmerzhafte Moderhinke. Das kann so schmerzhaft sein, dass er sich nur noch kriechend und robbend vorwärts bewegen kann. Um das zu verhinden geht es bei den ersten Anzeichen zur Tierärztin. Schmerzmittel und Penicilin, kurze Zeit später geht es wieder (für ca. 6-8 Wochen). Dann folgt die nächste Behandlung. Ab dem Frühling, wenn es wärmer wird, ist er zum Glück Beschwerdefrei.

Die erste Behandlung in diesem Herbst hat er geschafft. Anschließend ging es wieder zu seinen Kumpels 🙂

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Kluge Schweinchen
Geschrieben:

Sobald es kalt wird erhalten unsere Schweinchen („Sancho “ und „Bratwurst“) große Mengen an zusätzlichem Heu und Stroh. Sie bauen sich damit dann kleine Nester und wühlen sich zuweilen so in die wärmende Behausung ein, dass man sie kaum noch sieht. Gibt es dann etwas zu Futtern sind sofort die großen Rüsselnasen da 🙂

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Einstallung der Tiere durchgeführt
Geschrieben:

Morgen wird der Landkreis Osnabrück vermutlich eine Einstallpflicht verkünden. Bis auf drei Laufenten, die beim Einfangen getürmt sind, sind hier bereits alle Tiere untergebracht. Insgesamt knapp 50 Stück. Gänse, Enten, Hühner und Hähne. Toll finden die es nicht, das Stresslevel steigt leider beträchtlich. In einigen Unterkünften haben wir Zwischenbarrieren gezogen, damit sich die Tiere auch mal aus dem Weg gehen können.

Anbei ein recht guter Artikel zur Vogelgrippe aus dem Spektrum