Mille Grazie Miracolo Blu

Morgen wieder Naturschutzarbeiten in Ostercappeln 🙂🐝🐛🦋
Und: Grandiose Neuverpflichtung vom AC Mailand 🇮🇹

Nach der Zwangspause durch diverse Maschinenschäden geht es morgen weiter.
In Ostercappeln wird eine Blühwiese bei einer Privatperson (400 m² am Caldenhofer Weg) angelegt.
Anschließend wird auf der Mühleninsel in Venne die bereits angelegte Blühwiese noch einmal um 1000 m² erweitert.
Auf einem etwas trockenerem Stück gegenüber des Parkplatzes werden “Osnabrücker Mischung”
und die Mischung “Blühende Landschaft Nord” ausgesät.

Auch die ersten Hinweisschilder werden morgen errichtet.

Heute zudem eine grandiose Neuverpflichtung aus Italien vom AC Mailand im Rahmen einer internationalen Pressekonferenz begrüsst.
Maschine “Blaues Wunder” aus Italien (spielt natürlich auch in der “Squadra Azzurra”).
Die teuerste Verpflichtung, die wir bislang ever getätigt haben.

“Blaues Wunder”: “Es war schon immer mein Traum, im Landkreis Osnabrück zu spielen.
In dieser schönen Region mit diesen tollen
Fans. Ich freue mich auf viele produktive Auftritte und möchte eine tragende Rolle für den Naturschutz in dieser ganz fantastischen Gegend spielen. Schon als Kind habe ich in “Landkreis Osnabrück”-Bettwäsche geschlafen.
Es gibt keine Worte, die meine Freude beschreiben.”

Trainer Behncke: ” “Blaues Wunder” wird eine zentrale Position im Mittelfeld einnehmen. Es freut uns sehr, dass der Transfer geklappt hat.
Gemeinsam wollen wir nun den nächsten Schritt für den Artenschutz erreichen.”

La Gazzetta dello Sport (Italien) schreibt: “Ganz Italien weint. Eine Legende verlässt die Associazione Calcio Milan um in der Fremde sein Glück zu suchen. Viel Glück miracolo blu!”

El País (Spanien): “Ein international vielbeachteter Augenblick. “Blaues Wunder” schließt sich den Companeros aus dem Landkreis Osnabrück an. Große Dinge scheinen hier möglich zu werden.”

The Guardian (GB): “”Blaues Wunder” ist dem Mentalitätslockruf aus dem Landkreis Osnabrück gefolgt. Norditalien verliert eine Gallionsfigur, im Landkreis Osnabrück kennt die Euphorie keine Grenzen.
Hier wird heute die Nacht zum Tag gemacht!”

Die Trikots mit der Rückennummer 10 (“Blaues Wunder”) waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft.

Vielen Dank zudem an das Unternehmen “JANZEN Rasenmäher-Center GmbH” (https://www.janzen-rasenmaeher.de) aus Bissendorf, für die Vermittlung dieses kongenialen Transfers.
Danke zudem, dass es gelungen ist, die Maschine “Robocop” (den Routinier) wieder zum Einsatz zu bringen.

Naturschutz-Vereinspräsident Big Lebowski: “Die Flexibilität im Kader steigt dadurch beträchtlich. Robocop wird durch seine Erfahrung
der Mannschaft einen hohen Nutzen bringen. Ich erwarte jetzt, dass wir uns in der oberen Tabellenregion festsetzen!”

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Schneeweiße Laufenten

Vielen Dank an Sandra Jung, die uns neben einigen herrlich schneeweissen Laufenten und Hühnern noch diverse Stallungen und sehr viel Futter
vorbeigebracht hat 🙂
Die Tiere leben sich sehr gut ein, herrlich zu sehen.
Oft beobachtet von den Störchen “Kapitän Blablabla” und “Fräulein Smörebröd”.
Und: In einem Eulenkasten (!) hat sich mutmaßlich eine etwas größenwahnsinnige Meise eingerichtet (die Kameras werden das
in den nächsten Tagen zeigen). Ich habe sie “Familie Kamikaze” getauft (wenn es denn Meisen sind)…

Bei allen Nistkästen haben wir dafür gesorgt, dass artenreiche Wildblumenwiesen
in genügender Größe in maximal 100 Meter Entfernung liegen – allerdings: Es ist noch viel zu kalt für die Entwicklung
von Blühwiesen. Sonntag jedoch werden es hier 22 Grad, das wird für einen Schub sorgen 🙂
Insbesondere die Frühjahrsaufzucht ist für viele Vogelarten ein großes großes Problem!
Viele Junge sterben aufgrund von Nahrungsmangel oder von Vergiftungen.
Das hat massiv viel mit dem Einsatz von Pestiziden zu tun.
20% aller in Deutschland verkaufter Pestizide werden übrigens in Privatgärten eingesetzt.
Jedes chemische Insektizid im eigenen Garten fördert somit das Sterben im mühsam aufgehangenen Nistkasten.

Strukturen – in unterschiedlicher Form, auf unterschiedlichen Ebenen, sind ALLES (!) im Tier- und Naturschutz.

Vielen Dank in diesem Zusammenhang auch an Frank Strötzel, der uns mit seinem Versicherungsbüro (https://stroetzel.lvm.de)
auch in Bezug auf das 500 AKA-Projekt berät und mit sehr sehr viel Engagement unterstützt.
Heute besprochen, dass wir 15 Hektar innerhalb des Projektes versichern.

Naturschutz kostet Geld. Und dieses Geld MUSS, WOLLEN und WERDEN wir natürlich auch aufbringen.
Das hat auch damit etwas zu tun, dass die “Angriffe” gegen “uns” mit steigender Größe zunehmen.
Ist halt so, muss man “aushalten können”, und eine entsprechende “Defensive” aufbauen. Anwälte, Steuerberater, die den “Bunker” sichern – und wenn es nicht anders geht – auch mal zum Gegenschlag ausholen. In “solch einer” Welt leben wir.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Wer uns bei den Maßnahmen unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Trixies Küken sind geschlüpft

Augenblicke, die das Herz erfreuen. 🙂😍😍😍😊🐛🦋🐌🐣🐣🐣
Trixies Küken sind geschlüpft.

Es ist soweit, in Trixies Häuschen hat die Kamera gestern den Schlupf der Küken gemeldet. Herrlich!

Jetzt beginnt die “harte Arbeit”. Für einen Wurf verfüttern Meisen etwa 7000 bis 10000 Raupen/Insekten.
Also etwa 1 Kilogramm!
Bei allen Nistkästen haben wir dafür gesorgt, dass artenreiche Wildblumenwiesen
in genügender Größe in maximal 100 Meter Entfernung liegen – allerdings: Es ist noch viel zu kalt für die Entwicklung
von Blühwiesen. Sonntag jedoch werden es hier 22 Grad, das wird für einen Schub sorgen 🙂

Insbesondere die Frühjahrsaufzucht ist für viele Vogelarten ein großes großes Problem!
Viele Junge sterben aufgrund von Nahrungsmangel oder von Vergiftungen.
Das hat massiv viel mit dem Einsatz von Pestiziden zu tun.
20% aller in Deutschland verkaufter Pestizide werden übrigens in Privatgärten eingesetzt.
Jedes chemische Insektizid im eigenen Garten fördert somit das Sterben im mühsam aufgehangenen Nistkasten.

Aktuell sind hier 6 Nistkästen belegt 🙂 7 Kameras surren rund um die Uhr, morgen werden noch zwei weitere Zum Einsatz kommen.
Am Wochenende wird hier (so es die Maschinen erlauben) noch eine weitere Blühwiese angelegt.

500 AKA
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Noch 2 Tage “Schweine-Intensivkurs” bei der Landwirtschaftskammer

Noch 2 Tage “Schweine-Intensivkurs” bei der Landwirtschaftskammer.
Mittlerweile ein ganzer Ordner voller Unterlagen.

Heute Abend wird “auf die gute, alte Art” gelernt. 3 Energie-Drinks und den ganzen Inhalt ins Kurzzeitgedächtnis.
Morgen Nachmittag ist die Prüfung.

Wenn alles klappt liegt anschließend die rechtliche Grundlage vor, dass wir auch Schweine auf dem Gnadenhof halten dürfen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Interview mit Renee Karunungan

Im Rahmen der Untersützungskation für zwei bedrohte Umweltaktivisten aus Kolumbien (David Machado)
und Renee Karunungan (Philippinen)
[Spenden –> https://www.gofundme.com/f/support-fr-david-machado-renee-karunungan]
…konnte von hier ein Interview mit Renee Karunungan geführt werden, welches anbei veröffentlicht wird. 🙂
…….

Frage: Was ist Deine Motivation, Dich für den Schutz der Natur zu engagieren?

Wissenschaftlerin zu sein bedeutet nicht nur, die Natur zu retten. Es geht zugleich um
die Rettung der Menschheit. Die Natur wird sich letztlich selber helfen. Es sind jedoch wir Menschen,
die nicht bestehen können, wenn die Natur auf unsere Zerstörungen antwortet.
Klimagerechtigkeit z.B. behandelt nicht nur die Umwelt –
es geht um Menschen, Menschenrechte, Gender-Rechte, Gesundheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Frage: Was ist die schönste Erfahrung, die Du in der Natur gemacht hast?

Ich komme aus einem tropisch geprägten Land mit vielen Wäldern und Bergen, umgeben von der See.
Es gab viele Erlebnisse dort, die ich geliebt habe.
Am Schönsten war es immer auf menschenleeren Inseln zu campen und das Meer und die Sonne zu geniessen.

* Seit wann bist Du als Umweltaktivistin aktiv? Gab es für Dein Engagement ein Schlüsselerlebnis?

Insbesondere mein Studium hat dazu geführt, dass mir viele durch Menschen verursachte Ungerechtigkeiten klar geworden sind.
Ich habe dann für mich entschieden, dass der Einsatz für Klimagerechtigkeit eine entscheidende Schnittstelle ist.
Wir können Armut, Ungleichheit und Ungerechtigkeit nicht angehen, ohne uns dabei gleichzeitig gegen den Klimawandel zu engagieren.

* Kannst Du beschreiben, was Dir durch Deine Gegner widerfahren ist? Du warst auf den Philippinen in Lebensgefahr,
was genau ist geschehen?

Die Philippinen werden aktuell durch Rodrigo Duterte regiert. Er verletzt Menschenrechte und sorgt dafür, dass eine Jagd auf Aktivisten stattfindet.
Ich habe Artikel und Facebook-Posts veröffentlicht, die seine Machenschaften kritisiert haben.
Kurz danach habe ich Mord- und Vergewaltigungsdrohungen erhalten.

* Aufgrund Deiner Arbeit bekommst Du eine globale Aufmerksamkeit. Welches Zeichen, welche Aussage
möchtest Du “an die Welt” senden?

Die Klimaerwärmung ist ein durch Menschen verursachtes Problem – das auch durch Menschen gelöst werden kann.
Es geht nun darum, dass wir mit großen und kleinen Schritten die Welt wieder lebenswerter machen.

* Wenn Du genau EINE Entscheidung treffen könntest. Was würdest Du tun?

Dafür sorgen, dass die Emissionen der Welt im Jahre 2050 bei Netto-Null liegen.
Unternehmen müssen dabei gestoppt werden, für fossile Rohstoffe den Planeten zu durchwühlen und zu verbrennen.
Sämtliche Energie muss erneuerbar und nachhaltig werden.
Unterschiedliche Studien zeigen sehr klar, dass Netto-Null-Emissionen entscheidend sind,
damit die Erderwärmung bei 2 Grad gestoppt werden kann. Wir haben keine Zeit mehr!

* Eine finanzielle Unterstützung ist wichtig für Deine Arbeit.
Was können Menschen sonst noch tun?

Es ist wichtig, sich für Klimagerechtigkeit überall einzusetzen. Verhaltensweisen und Lebensformen müssen geändert werden.
LokalpolitikerInnen müssen ermuntert werden, sich für Umweltschutzaktivitäten einzusetzen.

Frau Karunungan, danke für das Interview.
Aus Sicherheitsgründen lebt Renee Karunungan mittlerweile in Großbritannien.

Spenden für David Machado (Kolumbien) und Renee Karunungan (Philippinen)

https://www.gofundme.com/f/support-fr-david-machado-renee-karunungan

Tag der Arbeit auf dem Gnadenhof Brödel

Endlich wurden heute alle Klauen geschnitten, das war aber auch Zeit
Und: Hufrehe von Pony Nika behandelt

Danke an Julia Behncke, Zofia Heitmann und Gillian für die tatkräftige Unterstützung.
Alle Klauen der Schafe und Ziegen wurden heute gekürzt.

Pony Nika hat leider einen schmerzvollen Hufrehe-Schub. Sie steht jetzt erst einmal einige Wochen
ausschließlich im Paddock und erhält trockenes Heu.
Danke an Imke für die Globuli. Zudem werden aktuell Nikas Hufe gekühlt.
Das macht es erträglicher 🙂

Morgen ziehen noch einige Laufenten und Hühner hier ein (Sandra Jung), extra noch zwei Zusatz-Hühnerhäuser bezugsfertig gemacht.

Danke an Zofia für die Unterstützung bei den Baumsetzlingen. Damit diese nicht von den Gänsen angeknabbert werden haben diese
zusätzlichen Draht und Stabilisierungs-Stäbe bekommen.

Hier mal ein (nicht-empirisches) Zwischenfazit zu den auf 3 kleinen Testflächen angepflanzten Setzlingen, die wohl auch
der Klimaerwärmung trotzen werden:

In Bezug auf Wachstum und Resistenz:

* Sehr gut:
Schwarzkiefer
Pinie
Ahornblättrige Platane
Steineiche
Edel-Kastanie
Europ. Hopfenbuche

* Gut
Elsbeere
Roteiche
Pekanuss
Zerr-Eiche
Trauben-Eiche

* Mittel
Douglasie
Manna-Esche

Viele viele andere Arten testen wir hier, können da aber noch viel zu wenig sagen.
Interessant können sein:
Flatterulme, Morgenländische Platane, Stieleiche, Baumhasel, Schwarznuss, Türkische Tanne

Und nach der Arbeit war dann auch noch Zeit für nen 1.Mai-Drink 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Biotopverbund durch 500 AKA-Projekt

Entstehender Biotopverbund in Melle durch 500AKA-Projekt 🙂🏋️🦋🐝🐛

Heute bei der Firma “Thomas Philipps GmbH & Co. KG” gewesen. Vielen Dank z.B. an Uwe Rummel.
Das Unternehmen stellt für das 500AKA-Projekt eine 9700 m² Fläche zur Verfügung.
Hier wird z.B. eine extensive Beweidung stattfinden und eine Streuobstwiese geschaffen.
Auch über eine Trockensteinmauer wurde heute gesprochen.
Das Unternehmen sieht vor, dass sämtliche Azubis bei der Gestaltung der Fläche mithelfen. Total gut 🙂
Vielen vielen Dank.

Dieses Areal wird das “Herzstück” auf einer Linie bereits gestalteten/noch zu gestaltenden “Komplex-Biotope”
zwischen “Melle/Mitte” und “Melle/Oldendorf” sein, Im Rahmen von “Blumiger Landkreis Osnabrück”, “Naturnahes Melle”, “500AKA”.
befinden sich dann auf einer Luftlinie von 5700 Metern sechs strukturreiche Biotope, die z.B.
Streuobstwiesen, Blühwiesen, Trockensteinmauern, Feuchtbiotope, Totholzhecken, Vogelschutzhecken, Totholzhaufen
& Co. enthalten.
Ein Biotop “für sich” ist auch schon eine tolle Sache. Durch einen kleinen Verbund jedoch steigt der Wert der Areale noch einmal an.
Heute zudem noch weitere Biotopschilder an anderen Flächen aufgestellt.
Ist ein bisschen wie beim Goldrauch damals in Klondike 😉 Durch Schilder die Claims sichern…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Weiterer Meilenstein geschafft

Ohne Bürokram geht es nicht,
gehört hier sogar mittlerweile zu den wichtigsten Aufgaben. 🤓🧐🧐🤓

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft! Das Finanzamt hat uns die Genehmigung erteilt, nun auch
Spendenbescheinigungen für die Zwecke Umweltschutz, Artenschutz und Tierschutz auszustellen 🙂

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Gemeinsame Baumpflanzaktionen mit dem Ortslandvolk Gesmold und Gabriele Mörixmann

Nachdem heute noch Feinheiten geklärt wurden: 😊🌲🌳🌿🌴🌱🌞
Baumpflanzaktionen im Herbst gemeinsam mit LandwirtInnen und BürgerInnen
Vielen vielen Dank an das Ortslandvolk Gesmold sowie an Gabriele Mörixmann.

In zwei Kleinprojekten wird es im Herbst auf lokaler Ebene die Möglichkeiten geben, gemeinsam Bäume zu pflanzen (auch für Familien mit Kindern geeignet).
Geplant ist eine Anpflanzung im unteren einstelligen Hektarbereich.

Wenn man durch die Lande fährt erkennt man, dass großflächige Wälder Opfer des Borkenkäfers geworden sind.
Die Aufforstung und anschließende Pflege ist eine Mammutaufgabe der hiesigen Landwirtschaft. Aus diesem Grunde
setzen wir in Kooperation mit dem Ortslandvolk Gesmold ein Zeichen und forsten gemeinsam einen Hektar mit 15 verschiedenen
Baumarten an einem Hauptwanderweg wieder auf. Auch in vielen kleinen Schritten kann man Großes bewirken.
Wichtig wird dabei zudem sein, auch die Pflegemaßnahmen der Anpflanzungen gemeinsam durchzuführen (denn mit dem Setzen eines Pflanzlings fängt die eigentliche Arbeit erst an).

Gemeinsam mit Gabriele Mörixmann wird es zu einer wewiteren öffentlichen Anpflanz-Aktion kommen.
Zudem haben die BesucherInnen hier die Möglichkeit, etwas über das Aktivstall-Konzept der Schweinehaltung
zu erfahren (https://aktivstall-fuer-schweine.de/).
Nach harter Pflanz-Arbeit können dann alle TeilnehmerInnen zwischen einer veganen Bio-Verpflegung
und Aktivstall-Produkten wählen.

Die beiden schicken Themen-Tafeln wurden übrigens aus dem Umfeld des Ortslandvolkes Gesmoldes erstellt. Sehr schön 🙂

Die beiden Projekte stellen wichtige Ableger-Maßnahmen des 500 AKA-Projektes dar.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Subjektive Darstellung der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe – Worum geht es uns bei den beiden Projekten?

* Entscheidend ist das schnelle und umgehende Handeln der gesamten Gesellschaft im Sektor des Klimaschutzes.
Baumpflanzungen geschehen nicht von alleine – die notwendige mehrjährige Pflege der Pflanzungen erst Recht nicht (z.B. durch einen Rückschnitt von Brombeeren, die die Setzlinge überwuchern)!
Viele LandwirtInnen/ForstwirtInnen handeln bereits in einem hohen Maße. Wünschenswert ist es (ganz allgemein gesprochen), insgesamt noch stärker die “allgemeine Bevölkerung” in Pflanzaktionen zu integrieren.
Wir alle gemeinsam müssen uns noch viel stärker in Maßnahmen des Klimaschutzes einbringen, damit etwa 2040 nicht die 1,5 Grad-Marke kippt

* Wichtig ist es zudem, “Gräben zu überwinden”.
In vielen sozialen Netzwerken wird ein aktives “Bauern-Bashing” betrieben. Dieses ist unserer Meinung nach völlig falsch,
übersieht es doch völlig, dass hier ein “systematischer Fehler” vorliegt (komplexes System, z.B. zu nennen sind “Geiz ist geil”, “Billig Billig Billig”, sowie ein (unserer Meinung nach)
völlig und gänzlich absurdes EU-Förderprogramm der GAP (Gemeinsame Agrarpolitik), das eine zusätzliche Verdrängung auf einem schwankendem und instabilem Markt fördert). Leider führt ein “Bashing” oftmals auch dazu, dass sich Menschen dann nach dem Motto:
“Die Schuldigen sind gefunden! ICH SELBER habe natürlich KEINE Schuld!” zurücklehnen und sich ihr Aktionsradius auf die räumliche Zone vom Sofa bis zum Kühlschrank
begrenzt. Diese unsäglichen Routinen in einem kleinen Rahmen gemeinsam aufzubrechen ist für uns ein Ziel.

* Ganz allgemein gesprochen. Je artenreicher Wälder sind desto besser. Das Ziel in den Projektes ist es mindestens 15 Arten auf den Flächen anzupflanzen.
Integriert wird dabei zudem ein Förster. Denn offen gesagt: Welche Baumarten in 25 Jahren bei steigenden Temperaturen
und sinkenden Niederschlägen noch CO2 umwandeln können: Das wissen (zumindest wir) nicht einmal ansatzweise.