Vorhof zur Hölle und starke Gegenbewegung

Mannomann, es rappelt im Karton, und der Vorhof zur Hölle öffnet seine Türen.
Und gleichzeitig: Großer Motivationsschub auch im Landkreis Osnabrück…👍👍👏🤝👏🤝✌️🌳🌱🌿☘️🌻🌼🌱🌳🐿🦔

In der Gesellschaft entwickelt sich ein nie geahnter Kampfgeist und eine Gegenbewegung, wie sie vor einigen Jahren kaum möglich schien….
Wir verändern die Welt. Mit noch mehr Ideen und noch mehr Einsatz – auch im Landkreis Osnabrück.

Im „Spiegel“ wird heute erläutert, dass die Eisschilde Grönlands und der Antarktis derzeit so viel Eis verlieren, wie es nur die schlimmsten Klimaszenarien überhaupt vorhersagen:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/eis-der-antarktis-simulationen-warnen-vor-langfristigem-auftauen-a-ee20e95d-f682-46e4-bb3f-dc1a4c607c4a
…und sich der Anstieg des Meeresspiegels seit 2006 verzehnfacht hat
In der „Zeit“ ist zu lesen, dass der CO2-Wert in der Atmosphäre 2025 auf den höchsten Wert seit
3,3 Millionen Jahren steigen könnte: https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2020-07/klimaforschung-studie-co2-gehalt-atmosphaere-hoechstwert-university-southhampton

Spricht man aktuell mit Umweltaktivisten und vielfach auch mit eigentlich „unpolitischen“ Menschen aus der Bevölkerung, so werden plötzlich ganz neue Töne laut.
Von „Es reicht jetzt aber!!!“ (das ist noch so ziemlich das Harmloseste) bis hin zu „Jagen wir diese Nichtstuer, Artenvernichter und Klimaschutz-Verzögerer mit Schimpf und Schande aus ihren politischen Ämtern, ganz egal mit welchen Mitteln!!“

Morgen findet wieder ein „Global Action Day von Fridays for Future“ statt, und die Solidarität war vermutlich noch nie so groß wie jetzt. Sehr gut so!!! Genau richtig!!

Auch Strömungen eines (massenhaften ?) zivilen Ungehorsams werden immer lauter. Angesichts dessen, dass wir in den nächsten Dekaden unser Quartier auf dem Vorhof zur Hölle aufschlagen werden (und in vielen Gegenden des Planeten schon weit drüber hinaus) irgendwie verständlich und nachvollziehbar. So lange es friedlich bleibt (das muss es!) ist alles gut.

Gestern schrieb der Spiegel:
Klimawandel bringt öfter Wetterextreme in Deutschland. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist es in Deutschland fast zwei Grad wärmer geworden.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimawandel-bringt-oefter-wetterextreme-in-deutschland-a-6ae73fda-46e7-4b58-890a-de9cefdf58ee

Der Klimawandel fördert auch ganz massiv das Artensterben.
Heute sind hier wieder etliche alte Obstsorten angeliefert werden. Z.B. die Pflaumensorte „Graf Althanns Reneklode“ (seit 1850 kultiviert) oder auch die Sorte „Große Prinzessin Napoleon“ (seit etwa 1830).
In den nächsten Tagen wird eine weitere Streuobstwiese (Standort 2) ausgebaut.
Standort 1 (siehe Karte) (In Melle/Oldendorf) wurde letztes Jahr begonnen und dieses Jahr auf 40 Bäume ausgebaut. Standort 2 wird Ende Oktober 25 Obstbäume aufweisen. Standort 3 wird im November gemeinsam mit Gabriele Mörixmann und der Grundschule Westerhausen neu angelegt.
25 Obstbäume, darunter viele viele alte Sorten, werden hier angepflanzt.

Und wir beginnen jetzt wieder mit Schmackes die landkreisweite Aktion
„500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“ auszubauen.
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Corona war ja ein ziemlicher Hemmschuh, es muss jetzt aber endlich voran gehen.
Das Projekt wird ja bereits von mehreren Prominenten symbolisch unterstützt (Udo Lindenberg, Sarah Wiener, Thomas D., Guido Maria Kretschmar (siehe Bild)). Darüber hinaus haben auch Teile des Ortsrates Melle, Teile von „Melle for Future“, Personen des TSV Westerhausen, diverse Firmen, Fridays for Future Osnabrück, der Verein „Leben und Lernen Bissendorf“, die Wildtierhilfe Osnabrück, der BUND Kreis Gütersloh, der BUND Osnabrück, Fridays for Future AK Wittlage, der NABU Kreis Coesfeld sowie Fridays for Future Ibbenbüren eine unverbindliche Unterstützung zugesagt. Ebenfalls unterstützt wird das Projekt von Teilen der UWG, der SPD, der ÖDP sowie der GRÜNEN (Gruppierungen Melle/Fraktionen Landkreis Osnabrück).
Was möglich ist wird man sehen. Ist auch abhängig von der Förderung für Klimaschutz-Bäume, Hecken, Feuchtbiotope, Streuobstwiesen, Blühwiesen, Trockensteinmauern, Totholzhecken etc.
Wer für das Projekt spenden möchte (mit Spendenbescheinigung).
Das geht hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?utm_source=project_widget&utm_medium=project_75774&utm_campaign=widget

Heute Besuch von SPD/UWG-Kreistags-VertreterInnen gehabt

Heute Besuch von VertreterInnen der SPD/UWG-Kreistagsfraktion gehabt. 😊👍
Das war sehr wirklich sehr nett und interessant. Einiges über die Anlage von Blühwiesen erläutert und über verschiedene Klimaschutzmaßnahmen gesprochen.
Zudem auch über die Problematik geredet, dass ehrenamtliche Gruppen im Naturschutz oft einen Eigenanteil für Projekte bereitstellen müssen (das ist ja noch ok),
aber Förderbeträge für Projekte häufig in ihrer Gesamtheit erst nach einem Projekt erhalten, man also neben dem Eigenanteil noch einen sehr hohen Beitrag zusätzlich auslegen muss. Durch diese Regularien ist es leider verständlich, dass viele Gruppierungen gar nicht erst aktiv werden und besser keinen Projektantrag stellen. Kaum einer kann diese Hürde stemmen und das Risiko ist einfach zu hoch.

Insgesamt ein sehr nettes Gespräch.
Die UWG/SPD haben z.B. einen sehr positiven Antrag zur Förderung von Lastenrädern initiiert
(Matthias Pietsch z.B. hat dafür unermüdlich die Werbetrommel gerührt).
Auch sehr positiv war der Antrag, Gewässerrandstreifen im Artland auf 5 Meter Breite auszudehnen (z.B. Jürgen Lindemann).
Und eine „klare Kante“ hat Jutta Dettmann im Zuge des Thüringen-Kemmerich-FDP-CDU-AFD-Skandals gezeigt.
Die Nachricht war kaum draussen, vielfach (so schien es) wussten PolitikerInnen noch nicht so recht, wie und ob man sich positionieren sollte,
da hatte Frau Dettmann schon eine klare und unmissverständliche Haltung mit präzisem Bezug zur Deutschen Geschichte geäußert.
Das war beeindruckend!

Für den Fall, dass unser Projekt http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de (mit symbolischer Unterstützung durch Udo Lindeberg ;-)) etwas wird (die Anträge laufen),
so wurde ein hohes Unterstützungsinteresse geäußert. Und vermutlich werden wir auch nächstes Jahr noch eine große Blühwiese gemeinsam schaffen.
War ein guter Tag 🙂
Sehr erschreckend allerdings zugleich: Diverse unserer Obstbäume haben wieder Blüten, Ende September! Ein klares Ergebnis von Hitzestress und der Klimaerwärmung.
Die Bäume haben fürchterlich Durst gehabt, haben den Hitzestress überwunden und glauben, jetzt sei wieder alles ok. Nur leider kommt der Herbst :-/
Umso wichtiger:
Jeder Bürger/in hat die Möglichkeit, sich aktiv zu äußern und ein Stimmungsbild zu möglichen Maßnahmen des Landkreises zu Klimaschutz und auch zur Biodiversität
abzugeben:
https://klima-beteiligung.lkos.de/lkos/de/home

Leute beteiligt Euch und äußert Eure Meinung!

Der neue Balkenmäher ist da

Und da ist das Ding!!! Der neue Balkenmäher ist da!!
Ein Doppelmessermähwerk mit Schwinghebelbalken.

Vielen vielen Dank an die Menschen, welche für Blumiger Landkreis Osnabrück
gespendet haben. Vielen vielen Dank an Georgs Bioladen aus Melle (http://georgs-bioladen.de) (Eike Stolzenburg).
Ein solcher Balkenmäher (nur der Mähaufsatz selber) kostet mal eben schlappe 2300 Euro.
Damit jedoch können wir noch etliche Jahre viele viele Blühwiesen mähen, damit sich dort
die Artenvielfalt frei entfalten kann.

Mit Schwinghebelbalken. Was soll uns jetzt noch aufhalten 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das Projekt
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Verein oder gUG?

Gestern noch eine längere Beratung gegeben und einen interessanten Austausch gehabt. Die Anzahl der Personen,
die aktiv werden wollen steigt und steigt.
Janine und Katrin aus Laggenbeck und Westerkappeln überlegen, etwas Eigenes für den Natur- und Artenschutz
zu gründen.
Immer wieder interessant ist die Frage der hiesigen Rechtsform der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.
Wir sind eine gemeinnützige UG (Unternehmergesellschaft). Das ist vergleichbar mit einem Verein (gemeinnützig),
jedoch mit etwas mehr Möglichkeiten und man erspart sich viele Scherereien.
Eine gUG ist der Vorläufer einer gemeinnützigen GmbH.
Scherereien? Naja, ist vermutlich irgendwie auch eine Typfrage, nicht jede Struktur liegt jedem.
Selber in früheren Zeiten in verschiedenen Vereinen mitgewirkt.
Oft (natürlich keineswegs immer) lähmt dort das Gequatsche und Gequake fürchterlich.
Insbesondere im Naturschutz gibt es unzählige Bedenkenträger, die gerne alles besser wissen und wenn es drauf ankommt,
weit und breit nicht zu sehen sind („Es hat geregnet, war zu kalt, mein Hamster hatte Geburtstag, ich bin auf einen Legostein getreten…“).
Und es gibt (gerne und oft) viele Menschen, die alles mögliche zusagen („Ich mache dies, ich mache das“) und nichts kommt davon.
Natürlich (und ohne Frage) aber gibt es auch Vereine und Gruppendynamiken, die sich kongenial ergänzen.

Der Vorteil einer gUG ist: Man benötigt genau EINE (in Worten: „Eine“) Person, um eine Rechtsform zu gründen und kann dann nach einem
notariell beglaubigten Gesellschaftsvertrag (wird natürlich auch vom Amtsgericht und Finanzamt geprüft) loslegen und – nach erhaltener
Gemeinnützigkeit – auch Spendenbescheinigungen ausstellen. Die gUG hier hat auch genau EINEN Gesellschafter (dieser muss ein Gesamtvermögen von 1000 Euro in
das Unternehmen stecken).
Ein Gesellschaftsvertrag sieht dann z.B. so aus:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/gesellschaftsvertrag2.pdf

Heist: Mit etwa 1700 Euro für Gründungs- und Notarkosten hat man seine eigene gemeinnützige Organisation.

Die Erfahrungen hier: (Fast) Alleine kann man vieles (nicht alles) viel schneller und effektiver bewerkstelligen, als in einer großen Truppe.
Ist auch eine einfache Rechnung: 10 Personen, die 2 Stunden alles zerquatschen und zerquaken und ggf. mit Bedenken die Dynamik rausnehmen,
sitzen insgesamt 20 Stunden zusammen.
In 20 Stunden jedoch kann man als Einzelperson locker flockig 5 Blühwiesen fräsen, Saatgut aussäen und anwalzen. Und die Social Media-Arbeit schafft man auch noch.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Ein Tag im Dienst für die Partei

Alter Schwede, heute (fast) ein ganzer Tag im Dienst für die Partei.
Und: Wette wegen einer Blühwiese gewonnen ;.)

Los ging es morgens ganz früh in Melle/Gesmold. An der Gesmolder Straße, direkt dort, wo das neue Gewerbegebiet hin soll,
eine Blühwiese gemäht. Die Flächen hier waren bunt und pollenreich, allerdings wurde die Wiese erst dieses Jahr angelegt.
Nächstes Jahr blühen die mehrjährigen Pflanzen. Der „Volltreffer-Effekt“ bei Blühwiesen kommt fast immer erst im zweiten Jahr.

Immer wieder erhalten wir im Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ auch Unterstützung von PolitikerInnen.
Total gut. Heute stand Action für Flächen an, die durch Vermittlung der GRÜNEN zustande kamen.

Der GRÜNE Johannes Bartelt z.B. hat für das Projekt eine Wiese in Georgsmarienhütte/Kloster Oesede vermittelt.
An der „Lindenbreede“. Diese Fläche konnten wir sogar für 0 Euro pachten. Total gut 🙂
Heute dort 2/3 der Fläche gemäht und auch eine Wette gewonnen. Zu Beginn der Anlage hieß es nämlich von einem der Anwohner:

„Niemals wird das hier was, nie! Der Boden ist viel zu hart.“
„Kiste Bier, das schaffen wir“.
Ok, die Wette gilt.

Allerdings: Einen Boden so wie dort haben wir im gesamten Landkreis noch nicht gesehen.
6 bis 8 mal musste der Boden gefräst werden, fast wie Beton.
Heute jedoch das Resultat gesehen und sofort die Kiste Lammsbräu (alkoholfrei) abgeholt.

Für einen Klugscheißer (damit wäre dann wohl ich selber gemeint) gibt es ja nichts Schönes, als Recht (gehabt) zu haben.

„Ich will ja nicht sagen, dass ich Recht hatte. Aaaaber: Hatte ich Recht oder hatte ich Recht?“

Zwar kein „Volltreffer“ die Fläche, aber immer noch gut. Und nächstes Jahr wird es perfekt.
Heute dort z.B. den Hauhechel-Bläuling und (vielleicht) den Kleinen Sonnenröschen-Bläuling fotografiert (was allerdings schon irgendwie ein ziemlicher Hammer wäre, so ganz glaube ich das ja nicht).
Martin Robert Gach, kannst Du weiterhelfen?

Und munter gemäht und geharkt und geharkt und geharkt.
Dabei fröhlich vor mich hingesummt: „Die Partei Die Partei Die Partei hat immer Recht“…
Tüdelüdü, Tüdelüda….
„Sie hat uns alles gegeben.
Sonne und Wind und sie geizte nie.
Wo sie war, war das Leben.
Was wir sind, sind wir durch sie.
Sie hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt die Mutter der Massen.
Uns trägt ihr mächtiger Arm.“

Und jetzt alleeee: „Die Partei, Die Partei…hat immer Recht“.

Die Wiese abgeharkt und große Stängelhaufen aufgeschichtet. Dort können sich Kleintiere ihr Nest für den Winter vorbereiten.
Geräumige Mehrzimmerwohnungen, kuschelig warm. An den Rändern werden Brennnesselkulturen entstehen, so wichtig für die Raupen der nächsten Tagfalter-Generation.

Am Abend ging es dann weiter im Parteidienst auf einer Fläche von George Trenkler (bei den Meller GRÜNEN).
George unterstützt das Projekt schon seit vielen Jahren und hat uns schon verschiedene Hilfen vermittelt.
Immer wieder gut sind auch die Äpfel seiner Streuobstwiese.
Auch dort gemäht und gemäht und über die reiche Artenvielfalt dort gefreut. Als Dankeschön gab es noch eine Kiste leckeres Lammsbräu
und Treibstoff.

Tja, und der „Rote Drachen“ (so nennen wir unseren Einachser) hat dann, durch Verschleiß, einen Flügel verloren, siehe Bild.
Das juckt den „Roten Drachen“ natürlich nicht, der kann auch mit einem Flügel weitermachen.
Und ein Tagpfauenauge flatterte zudem noch ganz handzahm auf die Hand, und stimmte dann laut ein:

„Und, Genossen, es bleibe dabei;
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer Recht.
Gegen Lüge und Ausbeuterei.
Der das Leben beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Menschheit verteidigt,
Hat immer recht.
Die Partei, die Partei, die hat immer Recht!“

Und am Ende der parteiinterne Fahnenappell. „Grüner Genosse, In Anbetracht der Leistungen für die Grüne Revolution freue ich mich, Ihnen mitzuteilen…“

(„dass heute Ihre Ausreise…“ (denke ich verschmitzt))….

„dass Ihnen heute der Grüne Salamanderorden – Kategorie B – feierlich überreicht werden kann….“

Ich freue mich sehr und bin gerührt. Eine große Tüte Dinkelmehl und ein neues Paar Birkenstocksandalen sind auch dabei…
Im Ernst: Hat Spaß gemacht heute. Immer wieder schön zu sehen, wie sich Artenvielfalt entwickeln kann.
Wir alle haben es selber in der Hand.

„Die Partei hat immer Recht“, siehe: https://www.youtube.com/watch?v=dzdBE6c1cwA

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Der nächste Winter kommt bestimmt

Der Winter kommt bestimmt. 🥶🥶🌬💨☃️☃️❄️⛈💦💧☔️🌊🌫
Und was benötigen Insekten im Winter? Unterkünfte!
Und unsere Tiere? Viel viel viel Heu und muckeliges Stroh.

Heute jede Menge Baumwurzeln als Totholz aufgestellt. Vielen Dank dafür an Jörg.
Totholz ist ein wichtiges Brutrefugium für viele Insektenarten und in aufgeräumten Wäldern leider zu wenig anzufinden.
Auf der Fläche am Wulberg werden sich die Ziegen freuen, dass sie etwas zu klettern haben. Und die sonnenexponierte Lage
sorgt dafür, dass das Holz schnell porös wird und ab dem nächsten Jahr dann von den unterschiedlichsten Insektenarten bezogen werden kann.

Und jede Menge weiteres erstklassiges Heu heute angeliefert bekommen. Spitzenqualität.
Danke dafür an Jörg Heemann. Das Winterlager wird voller und voller. Das muss es auch.
Denn nasskalte Winter sind immer wieder eine echte Herausforderung.

Und natürlich müssen auch die Streuobstwiesen im Herbst noch erweitert werden.
Das passiert morgen. Die Pflaumensorte „Hermann“ freut sich darauf, etwas für die Biologische Vielfalt leisten zu können 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

All-You-Can-Eat-Salatparty

Heute morgen, noch vor der Arbeit, war es endlich soweit 🙂

In diesem Frühjahr hatten ja auf dem weitläufigen Gebiet unseres Gnadenhofes
3 Entenmütter, unabhängig voneinander irgendwo im Dickicht ihre Jungen aufgezogen.

Um vor Habicht & Co. geschützt zu sein, haben die Ladies ihre Jungen zusammengelegt
und sind dann fortan als „Patchworkfamilie“ durch die Gegend gezogen. Meist kamen sie nur vorsichtig und leise in der Dämmerung
hervor und blieben tagsüber in unterschiedlichen Büschen versteckt.
Zudem mussten sie ihre Jungen vor den „Alt-Erpeln“ schützen…

Heute nun endlich haben sich die Enten vergesellschaftet. Ohne Angriffe der „Alttiere“. Sehr gut.
Es leben nun 36 Laufenten bei uns, was für ein Geschnatter und was für eine Gaudi war das heute früh. Und Hunger haben die…Huiuiui
Das wurde erstmal mit einer großen Salatparty gefeiert.
Doch seht selbst 🙂

Ach ja: Damit unsere Laufenten und Gänse auf der entstehenden Streuobstwiese gegen die Sonne geschützt sind
wollen wir noch einige Obstbäume erwerben. Bitte stimmt hier für uns ab,
mit dem Geld können wir nicht nur für die Artenvielfalt sondern auch für das Tierwohl unserer Schnatterfamily etwas tun:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/detail/10132

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte (Mannomann, haben die Hunger):
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
Mit Spendenquittung 😉

Roter Mohn im September

Vor der Arbeit noch schnell ein paar Blühwiesen besucht. Ungewöhnlich und schön, auf einer der Flächen entwickelt sich aktuell ganz viel Mohn. Brigade Roter Sonnenaufgang beim Morgenappell 😉 Und in den nächsten Tagen wird unser neuer Mähaufsatz geliefert. Bis Ende Oktober folgen noch diverse Pflegeschnitte, damit es dann von Neuem blüht. Der grosse Knalleffekt bei mehrjährigen Blühwiesen folgt ja erst im zweiten Jahr. Für das nächste Jahr ist das Projekt voll ausgebucht. Das Ziel wird der Lückenschluss ins Stadtgebiet von Osnabrück sein. Insgesamt 14 Flächen planen wir dafür noch ein.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das Projekt
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Alte Obstsorten kehren zurück

So muss es laufen!!! Na bitte, geht doch. 😄😄🙂🙂🙃
Durch verschiedene Sponsoren (Firmen (Danke an die Firma SPIES PACKAGING aus Gesmold), Privatpersonen (Danke z.B. an Vera Rem und Peter Kleinherz )), diverse Eigenkäufe aus dem nicht enden wollenden Vermögen der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und Käufe durch Naturfreunde sind
insgesamt schon knapp 30 Obstbäume und diverse Speierlinge bestellt worden. Bärenstark!!!

Viele Bäume landen dann natürlich bei den Käufern im Garten und sorgen dort für einen hohen Nutzen.
In Melle/Oldendorf und in Melle/Bakum sind jedoch auch drei wunderschöne neue Streuobstwiesen (auch zum Pflücken für die Öffentlichkeit) geplant.

Falls jemand z.B. jemandem ein nachwachsendes, immer wieder neu tragendes Geschenk machen möchte (oder sich selbst
und der Artenvielfalt einen langfristigen Gefallen tun möchte): Die Obstbäume und Speierling-Setzlinge bekommt Ihr hier:
https://sperberbaum.de/shop/
Vom Kaufpreis gehen 1,50 Euro an den Gnadenhof Brödel (http://gnadenhof-broedel.de), 1,50 Euro an das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de)
und 3 Euro an den landwirtschaftlichen Bildungsträger „Transparenz schaffen“ Melle (https://www.transparenz-schaffen.de).

Und: Bitte stimmt hier für uns ab:
https://voting.pitmodule.de/o/fb135fc6914eb45/detail/10132
…mit dem durch die Abstimmung zu gewinnendes Geld ist die Fertigstellung der ersten Streuobstwiese
(entsteht in Melle/Oldendorf hinter dem Assmann-Parkplatz) dann nämlich schon gesichert.

Der Film zur Kampagne: https://www.youtube.com/watch?v=grkP9Pio-f4

Der Link zur Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/3987633924611911

Sperberbaum.de
Ein fast vergessener Wildobstbaum und alte Obstsorten als Symbole für eine hohe biologische Vielfalt☺️☺️☺️

Kampf gegen Windmühlen (gewinnen wir trotzdem)

Sie haben gesagt, unser Antrag für ein neues Naturschutzprojekt hätte keine Bundesweite Bedeutung.
Und sie haben gesagt, es sei nicht innovativ genug.
Na warte sagte Schwarte!!
Ok, Kritik bedeutet: Lernen und sich selbst hinterfragen und das Ganze als Chance sehen…
3 Monate Arbeit umsonst? NeNeNe, Freunde der Nacht. Gegen Windmühlen kämpfen können wir auch, bis einem Schwindelig wird 🙂 (also den Windmühlen…).
Heute einen neuen Antrag in den Briefkasten eingeworfen. Da habt Ihr innovativ! Hier kriegt Ihr innovativ!! Ich geb Euch innovativ!
Wieder und wieder anlaufen und den Stein nach oben rollen, bis er irgendwann stehen bleibt.
Innovativ, MannMannMann….!!!
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de