Und noch eine Team-Erweiterung :-)

Und noch eine sehr angenehme und motivierte neue Person im Gnadenhof-Brödel-Team soll hier vorgestellt werden:

Philipp Hostmann

Philipp gehört zur direkten Nachbarschaft und hat uns schon oft auf unterschiedliche Art und Weise geholfen.
Dabei scheut er keine Mühen und Aufwände, total gut 🙂
Er ist auch der Pate von „Sir Henry“ und „Molly“.

ALter: 27
Beruf: Technischer Koordinator für Arbeitsvorbereitung
Gelernt: Fachkraft für Lagerlogistik mit im Anschluss erfolgreich bestandendem Logistikmeister.

Hobby: Ehrenamtlicher aktiver THW Helfer speziell Atemschutzgeräteträger, Unterstützung auf dem Gnadenhof

Ich helfe selbstverständlich auf dem Gnadenhof, da Tiere für mich einiges bedeuten.
Ich handele gerne, dort wo es gerade nötig ist!
Egal wie wann und wo, man hilft einfach so oft man kann.

Danke 🙂 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Danke an unsere vielen UnterstützerInnen

Danke an unsere vielen Paten und UnterstützerInnen,
hier mal einige Bilder der Schafe und Ziegen von heute Nachmittag 🙂
Den Tieren geht es prima, auch dank Eurer Patenschaften. Sofern Ihr das Hauftungsausschluss-Betretungs-Formular unterschrieben habt
könnt Ihr jederzeit die Fläche betreten und die Tierchen besuchen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit.
Bitte (wichtig!) jedoch kein Gemüse füttern. Bitte nur Zweige und Gras.

Die Tiere haben sich heute über jede Menge Äste und Zweige gefreut. Diese werden dann immer komplett (fast bis aufs Mark) abgenagt.

Und weil nicht nur unsere Tiere dankbar sind, dass Ihr sie fördert und unterstützt, sondern auch wir, so erhaltet Ihr natürlich ab und an auch kleine Dankespräsente.
Anfang September gehen an Euch verschiedene leckere Bio-Vegan-Aufstriche auf die Reise.
Lecker, tierleidfrei und biologisch nachhaltig produziert.

Danke!!!!

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Herzlich willkommen Valentina

Wir freuen uns über eine neue Aktive in unserem ehrenamtlichen Gnadenhof-Team.
Herzlich willkommen Valentina Andreev 🙂

Wir kriegen ja immer wieder Anfragen rein, ob man nicht „bei uns mitmachen“ kann.
Klar kann man das, allerdings hat ein Gnadenhof sehr wenig mit Rumtüddeln und mal ein bisschen Füttern zu tun (ok, das gibt es natürlich auch, aber eher am Rande).
Der Großteil der Arbeit ist körperlich sehr schwere Arbeit, bei Wind und Wetter, Tag und Nacht, zu jeder Jahreszeit. Ob man will oder nicht.

Was für Arbeiten fallen bei uns denn eigentlich so an?

Unsere Arbeit im Ehrenamt: Wie sieht die eigentlich aus?

Valentina scheut diese Tätigkeiten nicht, ist bereit zu schleppen und zu schuften und hat eine besondere Gabe bei Tieren.
Diese reagieren sehr schnell sehr zutraulich bei ihr.

Danke, wer „aus diesem Holz geschnitzt ist“,
der passt gut bei uns rein.

Valentina
29 Jahre alt
Geboren in Tbilisskaja / Krasnoda
Arbeitet auf der Notaufnahme als Gesundheits- und Krankenpflegerin

Hobbys: Sport (z.B. Karate, Stockkampf, Fußball, Bogensport)

Warum arbeite ich auf einem Gnadenhof?
Weil ich jedes Tier schätze und liebe.
Egal wie schlecht der Tag war, nach 10 Minuten unter Tieren ist das innere Gleichgewicht wieder hergestellt.
Tiere haben „keine Stimme“ in den Medien und „in der Politik“. Ich gebe ihnen eine.

Lebensmotto: Lebe heute und nicht morgen! Hör auf nur zu reden sondern Handle.

Gnadenhof Brödel Melle
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Planung für Fertigstellung des Blühwiesenkorridors nahezu abgeschlossen

Gestern Abend die Planung für den Blühwiesenkorridor nahezu abgeschlossen.
Das wird noch einmal ein gutes Stück Arbeit. Wenn alles klappt,
dann können auch Insekten mit geringen Flugradien im nächsten Sommer auf einer Strecke von 35 Kilometern (Melle nach Hagen a.T.W.)
von Blühwiese zu Blühwiese fliegen, was sehr sehr wichtig für einen genetischen Austausch ist.
Nach 3,5 Jahren Arbeit ist das Werk dann vollendet (natürlich müssen die Flächen regelmäßig gemäht werden, dafür sind gemäß Vereinbarung
dann in den meisten Fällen die Eigentümer zuständig).

Gestern bei einem sehr netten Herrn direkt neben dem neu entstehenden Gewerbegebiet gewesen.
2 Areale stellt er für das Projekt zur Verfügung (insgesamt ca. 1500 m²).
Es existieren dort schon Totholzhaufen, ein Sandberg, Obstbäume etc. Das wird ein Paradies. 2 regionale Blühmischungen werden ausgebracht.
Und der nette Mann hat es auf den Punkt gebracht: „Es gibt Dinge, die schöner und wichtiger sind als Geld“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich abesetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Die höchste Spende aller Zeiten, danke!!!!

Großartig!!!! Die höche Spende, die wir jemals bekommen haben. 😃😃😃👑👑👑🐝🐝🦋🦆🐤🐦🐃🐐🐐🦜🦜🦜🦜🐇🐇🐇🐇🐓🐓🐓🦙🐑
Gestern auf unser Spendenkonto bei Betterplace geschaut und dachte, ich seh nicht richtig.
Die höchste Spende aller Zeiten (für uns) ist dort eingegangen. DANKE DANK DANKE !!! an Herrn W. (möchte gerne anonym bleiben).
Ein Großteil des Geldes wird für unsere Gnadenhofstationen,Tierarzt- und Futterkosten ausgeben.
Zudem werden wir weitere Areale einzäunen können um dort unsere Tiere eine schonende Blühwiesenbeweidung durchführen zu lassen.

Und außerdem: Wir werden von verschiedenen Geldern Bäume kaufen und Saatgut, für weitere Blüh- und Streuobstwiesen
UND: Bäume, die dem Klimawandel trotzen.

Die Klimazonen verschieben sich.
Aus diesem Grunde werden Fichten, Buchen und Eichen in den nächsten Jahren massive Probleme bekommen.
Heisst: Wir kaufen noch dieses Jahr Setzlinge ein, welche sich insbesondere auch in Südeuropa wohl fühlen, um diese auf einer
Schau- und Begehungsfläche in Melle als Mischkultur anzupflanzen:
Weißtanne, Douglasie, italienischer Ahorn, Manna-Esche, Edelkastanie und Robinie (zum Beispiel).

Das ist etwas, was wir ALLE tun können. Bäume pflanzen um CO2 zu sparen.

Gnadenhof Brödel Melle
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Steuerlich absetzbare Spenden:
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Durch Wut und Spaß lädt sich die Batterie immer wieder auf

Durch Wut und Spaß: Eine sich immer wieder selbst aufladende Batterie für Arten- und Umweltschutz
Manchmal werden wir gefragt, wo eigentlich die Enegrie zum Handeln herkommt.
Ganz einfach: Durch eine zuweilen schier unbändige Wut (🔥🔥😠😠😣💥💥💥💥🌪🌪🥊🥊🥊🎇🎇✴️✴️‼️‼️‼️‼️📣📣📢!!!!!), über das, was wir alle dem Planeten und seinen
Lebewesen antun.

Es ist nicht schwer „unbändig wütend“ zu sein, ein Blick in die Zeitung genügt:
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1840225/artensterben-wir-wissen-alles-und-aendern-doch-nichts

Und wenn wir dann immer wieder lesen, wie wenig Mensachen bereit sind, „härtere“ Gesetze (für den Artenschutz, gegen die Klimaerwärmung) zu akzeptieren,
es doch auch auf frewilligem Wege gehen sollte oder man doch „mehr Vertrauen in die Landwirtschaft“ haben sollte (Thank you for nothing!!)
dann wird schnell klar, dass hier auf der Wut- und Empörungsskala noch viel Luft nach oben ist.
Wut ist ein ganz ausgezeichneter Handlungsmotor und Wut steht einem zuweilen auch ganz schön im Weg.
Dann wird es Zeit einen Schritt nach hinten und nach links zu machen, und dann beginnt der Spaß 🙂

Vielleicht wird es Zeit „radikaler“ zu agieren (und gleichzeitig friedlich, es geht nur über einen friedlichen Weg) und in den „grünen Untergrund“ zu gehen.
Heute schon einmal geprobt und eine grüne Tarnung für den Kampf im Verborgenen ausprobiert.
Energie kommt auch durch Spaß und Vergnügen.
Gemeinsam mit George Trenkler (einer der wenigen, der wieder und wieder bereit ist für den Artenschutz auch Zeit und Geld zu investieren)
traditionell die Wiesen-Mahd „auf der Wiese hinter den 7 Bergen“ gemäht (gehört mittlerweile fest zum jährlichen Programm, irgendwann in etlichen Jahren werden wir mit Rollator, Krückstock
und Senioren-Balkenmäher die Mahd für Schmetterlinge & Co. durchführen).
Danach gabs ein Bio-Feierabendbier (gehört auch zum Spaß des Ganzen, und Arten- und Umweltschutz kann WIRKLICH Spaß machen) und die grüne Tarnung
wurde an einige unserer Gnadenhoftiere verfüttert.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Bläuling und Kleiner Feuerfalter

Ordentlich geackert heute wieder
Die Schmetterlinge Billy „The Kid“ Bläuling und Freddy „Fight Club“ Feuerfalter sowie unsere Schafe und Ziegen freuen sich über ein schönes weiteres Refugium 🌳🌻🐝🐝🦋🦋🐞🦘🦘🐑🦜🐇🐩🦌🌴🌴🦔
Und: Parkplatz am Hauptquartier Kreimerhof nahezu abgeschlossen

Gestern auf einer unserer gepachteten Gnadenhof-(Blüh-)Wiesen einen „Bläuling“ entdeckt, eine echte Sternstunde.
Für solche Momente lohnt es sich, aktuiv zu sein!

Gestern Nacht noch einen kleinen Dialog belauscht:

Billy „the Kid“ Bläuling: Es ist höchste Zeit, dass unsere Wiese gemäht wird. Wenn das Refugium so bleiben soll, wie wir es brauchen,
dann muss langsam was passieren. Schafgarbengesellschaften auf magerem Boden, etwas Leimkraut, viele Gräser, Mohn, Kornblumen, wird Zeit dass die Schafe und Ziegen
loslegen und die Pflege übernehmen. Was ist da los? Die sollen mal in den Quark kommen“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter:
„Ich regel das. Ich flatter da hin, nehm die Naturfreaks in den Schwitzkasten, hau denen zwei, drei aufs Maul. Dann spuren die schon….“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Warum nur musst Du immer so aggro sein? Wir können das doch auch nett regeln? Einfach mal höflich fragen…
Wir sind doch keine Rocker-Gang, wir sind selten gewordene kleine Schmetterlinge…Dezentes Auftreten ist gefragt finde ich… Die machen das doch nicht als Beruf oder so….“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter: Du bist viel zu vorsichtig! Mach Dir doch in die Hose, Mann!
Das ist so wie das, was bei den Menschen immer in der Zeitung steht, die FDP und so, „wir
brauchen freiwillige Verpflichtungen, mehr für den Naturschutz zu tun“. Freiwillig! Selten so einen Blödsinn gehört. Frewillig macht niemand was!
Freiwillig passiert bei den Menschen garnix (holt einen kleinen Schlagring und ein winziges Butterfly-Messer raus).
Ich flatter da jetzt hin, hau denen was auf die Schnauze, das beschleunigt
die Entscheidungsfindung…“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Nein, verdammt noch mal. So geht es nicht. Gewalt ist keine Lösung.“

Freddy: „Gewalt ist keine Lösung???? Schau Dich doch mal um, wie allgemeinhin mit unseren Refugien umgegangen wird. DAS (!!) nenne ich Gewalt, oder nicht, oder was????!!!“

Gestern dann um 23.30, kleines, leises Klopfen an der Haustür.
Ich öffne…Ein kleiner Bläuling flattert aufgeregt vor mir hin und her und scheint kommunizieren zu wollen.
Gleichzeitig versucht er hektisch einen „kleinen Feuerfalter“ (Flügelspannweite etwa 25 Millimeter) im Zaun zu halten.
„Kleine Feuerfalter“ gehören übrigens ebenfalls zur Familie der Bläulingen. Dieser fuchtelt wirr mit irgendwas winzig kleinem vor meiner Nase herum…
Ich schnalle sofort: Verdammt, die Mahd, es wird Zeit!

Heute war es dann soweit. Gemeinsam mit Philipp Horstmann 1000 m² umzäunt und den Zaun eingegraben [sonst hauen die Ziegen ab] (danke!!),
sodass die Schafe, Ponys und Ziegen nun auch hier schonend eine Fläche beweiden können.
Feuerfalter (heute gesehen, ein Foto scharf (Wikipedia, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg), ein Foto SelfMade) UND einen „Bläuling“ auf EINER Fläche. Fast vor Begeisterung ohnmächtig geworden.

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter saß zufrieden auf einem vertrockneten Grashalm herum und spielte mit seinem Butterfly-Messer rum. Auch der Bläuling atmete auf.
„Ist ja noch noch mal alles gut gegangen“.

Unsere Gnadenhof-Tiere waren glücklich, dass endlich ein neues Areal abgeweidet werden kann (mangels Regen ansonsten alles vertrocknet und verdorrt,
es wächst ja kaum noch etwas nach). Zwischendurch alkoholfreies Bier getrunken und Topfkuchen gefuttert (also wir, nicht die Tiere).

Danke auch an Minne Minna Minza und Lu Grengo für eine Patenschaft für die Ziege „Mobby Dick“. Danke an Valentina Andreev für eine Patenschaft für Kunigunde.
Danke an alle anderen Paten der Tiere (Merlin Dumke, Ulrike Zinn, Ute Hellige, Karin Kattner-Tschorn, Lars Albertmelcher, Tanja Menke, Lara Art,
Ulrike Zinn, Ele Luise Haine, Maike Niemann, Catrin & Jens, Christina Sudbrock, Ella Propella, Laura Geisler, Barbara Koebe, Meike Bdm, Philip Ufer & Johanna) sowie viele viele weitere regelmäßige Unterstützer, welche es uns ermöglichen, aktive Natur- und Tierschutzprojekte umzusetzen
(Lisa Fuchs,Thomas Allewelt, Marco Helm, Conny Knopf, Sarah Sara Kaufmann, Sonja Giesecke und und und :-)).

Und auch am Kreimerhof geht es toll weiter.
Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann haben den Parkplatz fast fertig (eine Auflage der Stadt).
Gerade noch Billy und Freddy mit winzigen Limousinen (mit Pedalantrieb und Sonnensegel) gesehen, wie sie sich die Vorzeigeplätze auf Parkdeck A gesichert haben.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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360-Grad-Bilder der Gnadenhof-Blühwiesen-Party

Vielen Dank an Sabine Kö und Christian für einige tolle 360-Grad-Bilder der Gnaden-Blühwiesen-Feier.
Wow, noch nie gesehen so etwas, danke 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Ein neuer Paddock und ein Bläuling

Total klasse. Heute gemeinsam mit unserem Nachbarn Philipp Horstmann einen komplett neuen Paddock für die Ponys erstellt
Danke an Philipp und die Firma Hera GmbH & Co. KG aus Enger. Total gut.
Und: Auf unseren Flächen einen Bläuling entdeckt, dafür machen wir das Ganze 🌻🙂🦋🦋🐌🐞🐜🌻🌷😄😄😄😄

Bei der Firma Hera GmbH & Co. KG nicht mehr benötigtes Holz wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt und sogar angeliefert.
Philipp hat dieses vorbereitet und heute dann gemeinsam
knapp 4 Stunden gewerkelt. Danach gabs erstmal ein, zwei leckere Feierabendbier.
Sieht wieder super aus. Die Ponys können nicht mehr ausbüchsen, sich nicht mehr überfressen und dadruch keine Hufrehe mehr bekommen.

Und noch etwas besonders toll: Auf unseren Flächen einen Bläuling entdeckt 🙂
Das sind die Momente, in denen man weiss, dass sich der Aufwand lohnt.

Gnadenhof Brödel Melle
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Zwei tolle Lebensmittelpakete, die für Freude sorgen

Zwei tolle Lebensmittelpakete, die Freude machen
Und: Nachdenklichkeit, wegen eines neu entstehenden Schweinestalles (für über 1000 Tiere)
Droht eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene in Melle/Oldendorf?

Bei Familie Lau (solidarische Landwirtschaft in Melle, siehe dazu:
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/)

….heute wieder tolles Gemüse abgeholt. Große Portionen, man kann sich sogar davon überzeugen, wie diese angebaut werden. Absolut nachhaltig, BIO, regional produziert, gerantiert CO2-arm hergestellt.
Der Anblick lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Geht auch beim Elshof in Melle:
https://elshof-melle.com/

Hier wurden die Zeichen der Zeit verstanden. Es handelt sich hier um wegweisende Projekte, deren Modelle
nachhaltig, ökologisch und zukunftsträchtig sind.

Genau so große Freude wie bei uns über die hohe Gemüsevielfalt gab es heute bei unseren Tierchen.
Danke an den nah&frisch Markt Breeck (Melle Gesmold).
Danke an Ulli Breeck und Nathalie Könemann.
So werden nicht mehr verkaufbare Produkte einem sinnvollen Zwecke zugeführt. Total gut, so geht es auch!!
Es werden immer mehr, die sich Gedanken über unseren Planeten machen.
Bei den Kaninchen, Schweinchen, Enten und Co. gab es heute eine große Salatparty 🙂

————–
Und nicht so schön:

Gleichzeitig sehr nachdenklich wegen eines neu in Melle-Oldendorf entstehenden Schweinestalles für über 1000 Tiere.
Ist das noch zeitgemäß?

Schaut man sich den gestrigen Bericht des Weltklimarates an:
https://www.de-ipcc.de/254.php?

…dann lautet die klare Antwort: Definitiv und ohne wenn und aber Nein!

Die Produktion von Nahrungsmitteln fleischlicher Herkunft sorgt für immense Massen an CO2, Metahn und Lachgas (obwohl es gar kein witziges Gas ist).
Gleichzeitig, wenn man sich den aktuellen Wasserstand des Oldendorfer Mühlenbaches anschaut, wächst durch die entsprechende
Wasswerentnahme die große Gefahr, dass der Bach irgendwann schlichtweg austrocknet – mit katastrophalen Folgen für Flora und Fauna.
Nun wurde an dieser Stelle keine empirische Studie über die Folgen zusätzlicher Wasserentnahmen angestellt.
Wer „1 + 1“ zusammenzählen kann, dem wird klar dass Wasserentnahmen auf lokaler Ebene von mehreren Kubikmetern pro Tag nciht mehr funktionieren können…

Der Landkreis Osnabrück hat in diesem Sommer klar und deutlich gemacht, „dass unbefugte Wasserentnahmen“ drastisch bestraft werden können:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1816970/landkreis-osnabrueck-verbietet-wasserentnahme-aus-baechen-und-fluessen
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1812009/phase-zwei-des-wassersparens-gilt-weiter-bussgeld-bei-wasserentnahme-droht#comments-jump-to
Zitat: „Wird bei der Trockenheit Wasser aus einem Fließgewässer entnommen, bedroht das Tiere und Pflanzen, die dort leben.“

Wie kann es sein, dass trotz der omnipräsenten Klimaerwärmung einfach „weiter so wie bisher“ gemacht wird?
Von dem schlimmen Tierleid einmal abgesehen (und dieses nur als Randnotiz abzutun wäre fatal).
Eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene droht (viele Frösche, Libellen,
wasserbenötigende Kleinsäuger, Vögel etc. werden an dieser Stelle beipflichten. Ihnen droht der Verlust ihres Refugiums. Anders formuliert: Viele werden einfach sterben. Die Artenvielfalt sinkt. Noch mehr!!!).

Im Jahre 2019 hat ein solcher Bau schlichtweg keine Berechtigung mehr, noch schlimmer: Eine entsprechende Haltung sorgt für einen immensen gesellschaftlichen Schaden, auf allen Ebenen…

Und gleichzeitg: Landwirte sind einem hohen finanziellen Druck ausgesetzt, das Höfesterben ist ebenfalls und gleichzeitig eine Katastrophe.
Nun „nach der Politik schreien“ (es gibt zweifelsfrei viele PolitikerInnen, die einen guten Job machen“)?
Zu wenig!
Den Stimmzettel (oder das Votum für nachhaltige-ökologische Produltion) können wir an der Ladentheke abgeben.
In dem wir das kaufen, was wir kaufen (oder eben nicht kaufen).

Und gleichzeitig: Wir leben nun einmal in einer Marktwirtschaft. Der Marktwirtschaft war es immer schon immanent, dass jene, welche sich nicht an veränderte Rahmenbedingungen anpassen (z.B. den Klimawandel in diesem speziellen Falle) irgendwann einmal nicht mehr auf dem Markt existieren. Das klingt hart (und ist hart, es ist brutal!), aber es ist eben so….Wenn durch ein „Produkt“ hohe gesellschaftliche Folgeschäden entstehen, dann ist man geneigt zu sagen: „So ist es eben. Hat keine Berechtigung mehr auf dem Markt“. Auch das ist Marktwirtschaft, auch wenn sie weh tut (insbesondere den vielen Arten, welche (vielleicht) kein Wasser mehr im Oldendorfer Mühlenach finden werden….)…