Herzlich willkomen an 5 kleine Warzenenten

Neuaufnahme auf dem Gnadenhof Brödel – Ein „Herzlich willkomen“ an 5 kleine Warzenenten. 😀🥰🥰😍🙋‍♀️🙋‍♂️🦆🦆🦆🦆🦆✊✊✊✊✊✊✊

Die 5 stammen aus einer ungeplanten Vermehrung (das passiert schon mal) und konnten aus Platzgründen
nicht an ihrem Ursprungsort bleiben. Hier nun können sie leben bis sie irgendwann all und grau sind.
Das dauert aber noch, geboren sind sie nämlich im Juli 🙂
Vielen Dank an die lieben Tierfreunde, welche sie hierhin gebracht haben…
Als ungeplante Ente kurz vor Weihnachten kann das schonmal böse enden 🙁

Am Wochenende wurde die Gänse- und Entenweide um 500 m² erweitert…
Mittlerweile stehen hier 4 Bademuscheln für die Schnattermäuler. Und werden rege genutzt…

Herlich willkommen „Nelson Mandela“, „Rosa Parks“, „Russel Means“, „Margaret (Lilardia) Elizabeth Tucker“ und
„Sheila Watt-Cloutier“. Hier habt Ihr einen guten Platz.
Interessant war, dass die Gänse „Wanna“ und „Wee“ sofort zu den Kleinen eilten.
Schlussendlich dann hat sich aber Warzenenten-Vater „Rambo“ ihrer angenommen und ganz offensichtlich sofort Vatergefühle entwickelt.

Wer eine Patenschaft übernehmen möchte: Die fünf Enten sind noch nicht vergeben….
Bei Patenschaften gibt es unregelmäßig kleine Dankeschöns von uns und natürlich könnt Ihr Eure Schützlinge jederzeit besuchen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-broedel.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Preisvergabe an VertreterInnen aus der Landwirtschaft

Preisvergabe an die Landwirtschaft (Landkreis Osnabrück) für besondere Aktivitäten im Sinne einer höheren Artenvielfalt 🐝🌳🦆👓🐸🐛🐌🐞🍾🍾🍾🥂🏆🏆🏆
Wir erhalten ja nicht nur Preise, wir vergeben auch welche 🙂
In diesem Jahr werden wir einige Auszeichnungen an Landwirte (Familien, Betriebe, Gruppierungen) vergeben,
welche sich mit einem hohen Einsatz unterschiedlicher Ressourcen für die Artenvielfalt stark machen.
Auch werden dabei Aspekte wie Transparenz, Kommunikation, Bildungsvermittlung, Sichtbarkeit, Standfestigkeit (in zuweilen hitzigen Debatten),
Visionen und ein gesamtgesellschaftliches Denken berücksichtigt.
In diesem Jahr haben wir uns viel umgehört, recherchiert, zuweilen Landwirte auch besucht
und natürlich auch die Erfahrungen aus dem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ einfließen lassen.
Weit über 100 Projekte/Familien/Personen im Landkreis Osnabrück
sind dabei für ihr positives Engagement und eine entsprechende Auszeichnung in den Fokus gerückt.
Leider können wir aufgrund der hohen Anzahl nicht ALLE auszeichnen (auch wenn es alle verdient hätten).
Prämieren werden wir 4 bis 5 Familien und Gruppen.
Die Gewinner werden wir bis Anfang November bekannt geben.
Wichtig ist:
Wir ALLE (als Gesamtgesellschaft) leben (mittlerweile nachweislich)
in der Phase des größten Artensterbens in der Geschichte der Menschheit.
Die Situation ist nicht mehr katastrophal sondern hochgradig dramatisch.
Die Verantwortung dafür jedoch tragen wir gleichfalls ALLE. Mit jedem Kauf im Supermarkt z.B. entscheiden wir, in was für
einer Welt wir eigentlich leben wollen und welche Lebens-Verhältnisse wir stabilisieren möchten.
Wir ALLE haben es auf unterschiedlichen Ebenen relativ leicht in der Hand Verbesserungen umzusetzen. Sofern wir dieses wollen.
„Die Landwirtschaft“ (die es in dieser Verallgemeinerung so ja nicht gibt), wird in sozialen Netzwerken oftmals scharf attackiert.
Genau wie PrivatbürgerInnen, Politik, Verkehrswesen, Planung und Verwaltung, Industrie etc. etc. trägt diese – auch das ist zweifelsfrei belegt –
eine Mitverantwortung am Artensterben. Und gleichwohl gibt es viele viele Landwirte, die mit gutem Beispiel vorangehen
und etwas Nachhaltiges für mehr Artenvielfalt leisten. Zuweilen – auch das ist zu betonen – können sich breite Teile der Gesellschaft
an diesen Landwirten/Innen ein Beispiel nehmen, wenn es darum geht, etwas mit eigener Zeit, eigenen Mitteln, eigenem Privatgeld
positiv für die Allgemeinheit zu verändern. Auch darauf wollen wir mit den Auszeichnungen aufmerksam machen.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Blumiger Landkreis Osnabrück im aktuellen Greenpeace Magazin

Na so was! Blumiger Landkreis Osnabrück im aktuellen Greenpeace Magazin 🙂 ☺️☺️🐛🐛🐸🙃🙂🦹🦹🦹🦇🐛🦋🦋🐝🐝
Jetzt fehlen nur noch die New York Times und die Super-Illu.
https://www.greenpeace-magazin.de/wegweiser/kai-behncke

In diesem Jahr werden noch diverse Blühwiesen gemäht und nächstes Jahr geht es weiter.
Die 200er-Marke wollen wir auf jeden Fall knacken (aktuell sind wir bei 191 Blühaealen).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Damit es weitergeht: Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Danke an unsere Paten

Jetzt ist es aber wirklich höchste Zeit, kleine Präsente an unsere Paten zu versenden (grosses Sorry für die Verzögerung). 🐶🐥🐝🦆🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌳🌰🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫🍫
An den ersten Teil der Förderer/Innen des Wulberg-Standortes werden heute nun endlich die Sendungen verpackt, der zweite Teil der UnterstützerInnen
erhält nach dem nächsten Wochenende ein kleines Dankeschön. Nochmals vielen Dank! Ohne Euch wäre es nicht möglich, so vielen
Tieren ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen oder aber die Blühwiesen-Projekte zu gestalten.

Tierleidfreie Schokolade und Saatgut für klimaerwärmungs-stabile Baumarten, z.B. die Esskastanie, Schwarznuss, Roteiche,
Türk. Baumhasel, Europ. Hopfenbuche etc. geht auf die Reise.

Chaos-Kater Sam hat auch seinen Spaß. Er kugelt munter die Schwarznüsse durch das Wohnzimmer.😂😂😅

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Wer uns unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Actionday für den Artenschutz

Was für eine Action heute.
2 Blühwiesen gemäht damit es dort auch nächstes Jahr wieder blumig bunt wird. 🌻🌻🦋🐝🐛🦅🐥🐤
Mit den Flächenbesitzern wird in der Regel vereinbart, dass diese dann das Mahdgut wegharken, denn wenn man selber
an einem Biotop Hand angelegt hat, dann steigert das den Wert automatisch.
Es ist wichtig, dass sich Menschen mit „ihrem“ Biotop identifizieren. Das klappt in der Regel sehr gut, man sieht es schnell an den leuchtenden Augen…

Immer wieder interessant ist es mit Naturschützern der „älteren“ Generation zu sprechen. Häufig höre ich:
„Vor 40-50 Jahren, da gab es sooo viel mehr Leben in der Natur“.
Ja, das Artensterben ist fürchterlich. Aber Aufgeben gilt nicht. Jedes Kleinod hilft.
Und viele Blühwiesen blühen auch jetzt im Oktober noch ganz wunderbar.
Einer der Herren sagte heute: „Die Blühwiese war wieder wundervoll in diesem Jahr. Ich konnte meiner Frau alle 2 Wochen einen
Blumenstrauß in unterschiedlichen Farben
pflücken“. Sehr gut! 🙂
Vielen herzlichen Dank auch an Ruth Wernicke. Heute gemeinsam mit ihr Sanddorn und Schlehen-Ableger ausgegraben.
Sehr wertvolle Pflanzen mit hohem Vitamin C-Gehalt. Die Ableger werden an verschiedenen Stellen wieder eingesetzt, sehr hilfreich für ganz viele Vogelarten.
Wo Sanddorn und Schlehen wachsen, da wimmelt es nur so von Vogelarten.

Zudem heute das Gehege für Gänse, Hühner und Laufenten um 500 m² erweitert. Das Federvieh freut sich. Da Gänse jedoch sehr gerne
an Baumsetzlinge gehen wurden diese heute erstmal eingezäunt.
Bäume werden gesichert an Bedeutung zunehmen (was für ein Satz…), es lohnt sich für jedes Exemplar einiges an Aufwand zu betreiben.

Mit dem Verpächter einer unserer Flächen heute auf die gute alte Art den Pachtvertrag verlängert.
„Verlängerung?“, „Logo! Hier die Pacht.“, „Prima, Danke“, „Alles klar“.
Auf dem gepachteten Areal zudem die Zusage bekommen, dass wir dort langfristig eine Streuobstwiese anlegen bzw. erhalten können.
Die Obstbäume werden im November gemeinsam mit der Grundschule eingepflanzt.

Am Schürenort heute Igel-Überwinterungshilfen geschaffen. Ganz einfach…
Erst Äste und Zweige hinlegen und dann Mahdgut drauf stapeln. Wird muckelig warm und ist ein guter Winterschutz.
Nen Graben fertig ausgemäht…Feierabend

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, das geht sehr gut hier:
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Tolles Klimaschutzprojekt gemeinsam mit der LVM-Versicherung Frank Strötzel

Ein sehr schönes Projekt setzen wir u.a. mit Frank Strötzel (LVM Versicherungsagentur Melle) um.🌳🌳🌿🍃🍂🍁🌲🌻🐿🐿🦡🦅🦉🦇
Nachfolgend der Text:
Bei uns ist nicht nur die Farbe im Logo grün 😉
Wir kümmern uns!
Zusammen mit der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe und dem Bereich TSV Natur des örtlichen Sportvereins TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. haben wir uns folgendes überlegt:
Für jede neue Autoversicherung im Aktionszeitraum 1.9.2020 – 2.1.2021 stiften wir einen Baum für die Gemeinde Oldendorf mit ihren Ortsteilen. So können auch wir einen kleinen Teil dazu beitragen, den CO2-Ausstoss zu binden und dem Klimawandel entgegen zu wirken. Also vergleichen Sie jetzt, denn zusätzlich bieten wir Ihnen Service mit Herz und günstige Beiträge.
https://stroetzel.lvm.de/agenturhomepage/
LVM-Versicherungsagentur Frank Strötzel
Westerhausener Str. 80
49324 Melle
05422 94240
0170 5639000
05422 942418
info@stroetzel.lvm.de
Text von Kai: Wir freuen uns total über das Projekt. Übrigens hat Frank Strötzel unsere Naturschutzgruppe schon unterstützt, als wir noch ganz klein und winzig waren :-). Auch wir sind mit unseren Fahrzeugen für unsere Projekte Kunde bei Frank und können einen guten und zuverlässigen Service ausdrücklich bestätigen.
In Oldendorf wurden uns mehrere Flächen für eine lange lange Zeit kostenlos für Natur- und Klimaschutzprojekte zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung für die Projekte ist mittlerweile fast schon unheimlich.
Hier werden wir etwa 20 Baumarten (vorrangig heimisch und Laubgehölze) anpflanzen, um dadurch ein artenreiches Wäldchen zu schaffen.
Kurz vor dem Klimaschutzwald, südlich, legen wir einen Blühstreifen für Insekten an. Direkt hinter dem Blühstreifen schaffen wir gemeinsam mit Frank Strötzel und dem TSV Natur eine Obstbaumreihe, einige Wildgehölze (z.B. Schlehe) und werden auch einige Speierlinge anpflanzen. Direkt dahinter folgt dann die Wald-Aufforstung.
Auf diese Art und Weise schaffen wir gemeinsam gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung. Das Areal wird zunächst mit einem Schutzzaun gegen Wildverbiss abgesichert.
Verschiedene Lebewesen haben jetzt schon angefragt, wann sie dort einziehen können. Ein paar Jährchen wird es noch dauern bis die Bäume groß genug sind, aber dann sind etliche Plätze frei. 🙂 Gepflanzt wird im Januar 2021.

Laufenten beim Tanzen

Heute: Laufenten beim Tanzen
Und: Soll nochmal jemand sagen, Enten würden nicht durch Gestik und Mimik kommunizieren

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Naturschutzsport ein Segen und ein Privileg

Naturschutzarbeit – Bewegung auf dem Feld ein echter Segen und ein Privileg 🙂🦹‍♂️🦹‍♂️🦹‍♂️🦹‍♀️🦹‍♀️🧙‍♀️🧙‍♀️🙆‍♂️🙋‍♀️🙋🐸🐵🐻🦅🐝🐛🦋🐌🐞
Und 1: Alte Maschine schrott, dank Georgs Bioladen und vieler Spenden geht es zum Glück weiter
Und 2: Nationale Akademie der Wissenschaften warnt vor dramatischem Artensterben in der Agrarlandschaft – und nimmt ALLE (!) in die Pflicht

Auch wenn die Naturschutzarbeit zuweilen ganz schöner (zeitlicher) Stress sein kann (in schlecht gelaunten Zeiten fragt man sich,
wieso man sich als Hobby keine Modelleisenbahn zugelegt hat):
Ganz ganz häufig ist es auch ein Segen und ein Privileg und einfach eine ganz herrliche Beschäftigung 🙂

Heute den ganzen Tag „im normalen Job“ programmiert. Um dann den Kopf frei zu kriegen
abends den Balkenmäher und ne Heuharke geschnappt und Wiesen gemäht und extensiviert.

So wird es auch nächstes Jahr hier entweder WIEDER artenreich oder aber ENDLICH artenreich.
Beides ist super.
Dafür lohnt es sich, sich zu bewegen.
Der Balkenmäher und der Einachser, welchen wir 2017 für das Projekt erworben haben, haben beide unabhängig voneinander innerhalb weniger Tage schlapp gemacht.
Eventuell kann man die Dinger nochmal reparieren (Heftpflaster Eintausendunddrölf…).
Dank der hohen Spende von „Georgs Bioladen“ aus Melle sowie vieler vieler SpenderInnen auf Betterplace jedoch
konnten wir zum Glück bereits vor einigen Wochen Ersatz beschaffen (das Ende war absehbar). Danke noch einmal!
So geht es weiter mit der Förderung der Artenvielfalt.

Heute war in Melle/Oldendorf ein Stück neben der Beweidungsfläche „Schürenort“ dran.
Damit Wildblumen dort langfristig eine Chance haben muss der sehr nährstoffreiche Boden ausgemagert werden. Also heute
neben der Weidefläche einen Blühstreifen gemäht
und geharkt und geharkt und geharkt.
Das beweidete Areal soll auf Dauer durch die Tierbeweidung artenreicher werden.
Neben der Weide und dem Wasserablauf jedoch ist auch noch ein Stück (etwa 150 m²), welches sich nächstes Jahr über eine sehr artenreiche
mehrjährige und regionale Wildblumenmischung freuen wird.
Zudem den Wassergraben frei geschnitten. Ordentlich durch den Matsch gewatet. Auch das gehört dazu.

Es ist herrlich! Frische Luft, Bewegung und man sieht, was man geschaffen hat.
Anschließend stinkt man oft wie ein Iltis, ist ordentlich eingesaut, klitschnass geschwitzt, aber dennoch irgendwie glücklich.
Und der Hausarzt freut sich über gute Messwerte ob der ganzen Bewegung. Na also, geht doch 🙂

Klingt etwas schrullig (aber von Naturschützern erwartet man ja nichts anderes), aber man baut irgendwie auch
„Kontakt zu der Fläche“ auf (die man bearbeitet).
Jetzt nicht so metaphysisch-esoterisch „ich war noch nie so eine Einheit mit Dir, wie jetzt, Planet Erde. Du bist Ich und Ich bin Du!“ (es gibt ja nichts, was es nicht gibt),
sondern eher so, dass man von Monat zu Monat und von Jahr zu Jahr sieht, was
sich dort ansiedelt und welches neues Leben sich auf einer vormals relativ artenarmen Fläche entwickelt.

Wenn man wirklich will und bereit ist, etwas zu tun, dann kann man (ganz allgemein gesprochen) aus sehr monotonen grünen Einheitswiesen-Wüsten (häufig sind diese leider
ziemlich überdüngt, dann haben Wildblumen langfristig leider keine Chance) Paradiese für die Artenvielfalt gestalten.
Dauert etwas…zuweilen Jahre, aber lohnt sich.

Gestern ist eine vielbeachtete Studie u.a. der Leopoldina Nationale Akademie der Wissenschaften,
der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften und der Union der
Deutschen Akademien der Wissenschaften (noch mehr Wissenschaft geht nun wirklich nicht ;-)) erschienen:

https://www.leopoldina.org/presse-1/nachrichten/biodiversitaet-und-management-von-agrarlandschaften/
Zur Originalpublikation geht es hier:
https://www.leopoldina.org/publikationen/detailansicht/publication/biodiversitaet-und-management-von-agrarlandschaften-2020/

Klar und deutlich wird in dem Bericht zu „Biodiversität und Management von Agrarlandschaften“ beschrieben,
dass die Situation ganz massiv und hochgradig dramatisch ist.
„Der beobachtete Rückgang der biologischen Vielfalt in der Agrarlandschaft in Deutschland wird zukünftig die
Funktionsfähigkeit der Agrarökosysteme einschränken und spürbare Folgen für Mensch und Umwelt haben.“

Die aktuelle europäische Agrarpolitik zerstöre die Artenvielfalt, und die derzeit geplante Reform
gehe längst nicht weit genug, um das Artensterben aufzuhalten.

In dem Bericht findet jedoch keine „Schuldzuweisung“ statt (wie sie in sozialen Medien gerne praktiziert wird).
Sehr gut! Beleuchtet wird, dass die Situation viel viel viel komplexer ist, als dass man nur auf den Landwirten eindreschen (welch schlechter Wortwitz an dieser Stelle)
könnte.
Die aktuell stattfindenden Praktiken werden als logische Prozesse bezeichnet, denen sich Landwirte zu unterwerfen haben, sofern sie überleben wollen.
Dazu gehören Monokulturen, ein großflächiger Pestizideinsatz, größere Flächen und mehr Tiere. Letztlich alles, was die Landwirtschaft effizienter macht.

Daher empfehlen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine systemische Herangehensweise mit vielfältigen, parallelen Lösungsansätzen. Der wichtigste Ansatzpunkt seien die Subventionszahlungen im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP).
Diese sollten zukünftig stärker an tatsächlich erbrachte und messbare Ökosystemleistungen geknüpft werden.

Hervorgehoben wird auch:
Unterstützung von landwirtschaftlichen Betrieben: Für landwirtschaftliche Betriebe muss biodiversitätsfreundliche Produktion wirtschaftlich attraktiv sein. Sie sollten bei der Umsetzung entsprechender Bewirtschaftungsmethoden sowie bei Investitionen in innerbetrieblichen Naturschutz unterstützt werden. Neben dem ökologischen
Landbau sollten innovative Konzepte für den integrierten Anbau ausgebaut und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Auch der Handel wird in die Pflicht genommen (Auszug):
Einfluss durch Handel und Märkte: Produkte aus regionaler biodiversitätsfreundlicher Produktion sollten im Handel entsprechend gekennzeichnet werden. Zudem müsse die Infrastruktur verbessert werden, um regionale landwirtschaftliche Produkte lokal weiterverarbeiten zu können.

Klar benannt wird auch die Verantwortung der Kommunen:
„Verantwortung der Kommunen: Als sichtbare Vorreiter und Multiplikatoren sollten sie sich
stärker dafür einsetzen, die biologische Vielfalt auf ihren Flächen zu erhalten, zu pflegen und zu erhöhen.“

Und sehr positiv:
Veränderung der gesellschaftlichen Wahrnehmung und Wertschätzung: Das Bewusstsein für die Bedeutung biologischer Vielfalt in der Agrarlandschaft sollte grundlegend gestärkt werden und müsse sich auch in einem geänderten Konsumverhalten zeigen. Besonders wichtig sei es, die Bereitschaft zum Kauf biodiversitätsfreundlicher Produkte zu erhöhen und den Fleischkonsum zu reduzieren.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

Laufenten-Polonaise

Die nassen und trüben Tage kommen.
Unser Federvieh ist immer glücklich über Gemüse und Vitamine 🙂
Und die Laufenten ziehen, wenn es frischen Salat gibt, in einer Polonaise über die Wiesen.

Und dann taucht da immer neuerdings so ein komischer Typ auf: „Orange Utan“.
Orange Haare, orange Jacke. Wir wissen selber noch nicht genau, was er eigentlich vorhat, wer er überhaupt ist
und warum er hier auftaucht. Er meinte, er ürde jetzt öfters kommen und mitgestalten.
Ok, warum nicht….

Gnadenhof Brödel Melle
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Wer unssere Arbeit unterstützen möchte:
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Zahnbehandlung von Kaninchen Sky

Das kleine Kaninchen „Sky“ hat heute seine Zähne gekürzt bekommen.
Bei Kaninchen wachsen Zähne manchmal derart schief, dass diese sich nicht durch gegenseitigen Zahnabrieb verkürzen können.
Dann muss man mit einer Zahnzange nachhelfen.
Sky gehört zu den Freigängern. Ihre Freiheit steht bei Ihr über allem.
Also werden, wenn der Termin näher rückt, eine ganze Menge Fallen aufgestellt. Heute früh nun sass sie drin und sofort ging es auf
den Zahnarztstuhl. Fand sie nicht gut, ist aber überlebenswichtig.
Anschließend dann erst einmal ins Gehege zu den anderen. Vermutlich hat sie binnen einer Woche sowieso wieder
einen 10-Meter-Tunnel gebuddelt und grüsst fröhlich von der anderen Seite des Zaunes.

Kaninchen nehmen wir übrigens keine mehr auf. Diese Station lassen wir über die nächsten Jahre langsam auslaufen.

Gnadenhof Brödel Melle
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