Wir geben unseren Senf dazu

Cool, demnächst in Berlin. Ein Treffen, bei dem auch Vertreter der Bundesregierung dabei sein werden. Also von ganz oben. Von ganz ganz oben, fast schon so wie der Pabst oder Elvis oder Rudi Völler oder so. Geht um Insektenschutz. Wir als solide Mikrozelle sind auch dabei. Und die Gewässerrandstreifenthematik werden wir dort auf jeden Fall auch nochmal thematisieren. Geht doch!!

Und bitte unterschreibt unsere Petition:
http://artensterben-aufhalten.de

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Nachwuchs ist da

Heute morgen, mittelmässig gelaunt zunächst. Strömender Regen. Eine Fütter- und Versorgungsrunde mit zu füllenden Näpfen, frischem Wasser, Medizin und Co. dauert etwa 90 Minuten. In einem der Hühnerställe alles „klarschiff gemacht“, Eier entfernt etc. Plötzlich, aus der hintersten dunklen Ecke ein leises Fiepen. 2 Eier wurden wohl übersehen 🙂 Die beiden Winzlinge sind gut drauf. Sofort Kükenfutter ausgestreut. Jetzt können die sich bei dem Schietwetter den Bauch vollhauen. Die Glucke passt gut auf die beiden auf. Ein guter Start in den Tag 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Pflanzaktionen starten

Sehr schön, unsere nächsten Projekte stehen in der Zeitung 🙂
Wer Lust hat sich am 2. November (ab 10.00 Uhr; etwa 150 Meter entfernt vom Schlochterner Weg 40 in Melle) an den Baumpflanzaktionen (Klimaschutzflächen) zu beteiligen: Bitte pn oder mail an info [at] umweltschutz-und-lebenshilfe.de

25 Personen haben sich bereits angemeldet. Lecker Essen und Trinken wirds auch geben (nur Bio und ausschließlich tierleidfrei). Und alle Teilnehmer können sich einige Stecklinge (Weiden, Rotbuche, Kiefer, Spitzahorn) mit nach Hause nehmen.

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1910802/suedeuropaeische-baeume-werden-in-melle-gepflanzt

Wichtige Botschaften sehen immer gut aus

Aufgrund diverser Anfragen: T-Shirts (aus Bio-Baumwolle, Fair-Trade)
gibt es nun auf zum Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
oder auch zum Protest gegen die Gewässer-Randstreifen-Entscheidung im Landkreis Osnabrück:
http://artensterben-aufhalten.de

Könnt Ihr bei uns bestellen oder Ihr fragt nach den Logos, dann könnt Ihr den Druck selber in die Wege leiten.

Bei einer Bestellung: Ein Shirt liegt aufgrund der ökologischen Besonderheit und eines preislichen Mehraufschlages bei etwa 30 Euro.
Lieferzeit: Etwa 2 Wochen, leider nur gegen Vorkasse.

Der Almabtrieb ist geschafft

DEr Almabtrieb ist geschafft. Fast alle Tiere sind nun in ihrem Blühwiesen-Winterquartier.
Danke auch an Philipp Horstmann.
Etwa 2 Wochen können die Tiere noch einigermaßen frisches Grün kauen, dann beginnt die Winter-Heu-Fütterung.
Noch schnell einmal den Bauch vollschlagen. Und im nächsten Jahr gibt es wieder richtig richtig viel für den Artenschutz zu tun (aus tierischer Perspektive).

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Riesige Bio-Kartoffeln, fast so groß wie Kürbisse

Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln?
In unserem Falle stimmt es 😉
4 Bio-Sorten in diesem Jahr angepflanzt. Gedüngt mit den Hinterlassenschaften unserer Gnadenhof-Tiere.
Da sind einige Kawennsmänner dabei, eine der Kartoffeln fast so groß wie ein Kürbis. Ohne Pestizide, ausschließlich mit natürlichen „Schädlingsbekämpfern“ angebaut (z.B. Tagetes,
Ringelblume, Ysop, Laufenten gegen Kartoffelkäfer).
Hat gut geklappt. Und schmeckt auch gut.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Artenvielfalt ist wunderbar

Die erneute Entscheidung zu Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück von CDU/FDP/AFD hat bei vielen Menschen etwas ausgelöst – vorzugsweise Empörung!
Wir stellen deutlich mehr Anfragen und Unterstützungsangebote von BürgerInnen und Bürgern fest.

(Hintergrund: Auch in Naturschutzgebieten (in diesem Falle FFH-Gebiete)
darf gemäß Kreistagsentscheidung nun der Einsatz von Pestiziden stattfinden (die „Schutzzone liegt nur noch bei
einem Meter Abstand von Gewässern)).

Ein sehr netter Herr kam hier vorbei. Gemeinsam mit diesem werden wir im nächsten Frühjahr eine Blühwiese in der Nähe des Segelflugplatzes Melle anlegen.
Und er zeigte tolle Fotos (viele davon in Melle aufgenommen):
Segelfalter, Aurora-Falter, Kleiner Perlmuttfalter, Waldbrettspiel, Kaisermantel, Wasseramsel.

Wenn es sich dafür nicht lohnt aktiv zu werden und „die Natur“ zu schützen, für was denn dann?

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Nicht tot zu kriegen

Unsere Maschinen sind ein bisschen wie wir. Hier mal ne Schraube locker, dort eiert mal was,
hier was lädiert, da was gefrickelt…dafür aber nicht tot zu kriegen und immer in Bewegung 🙂

Heute hat es einen unserer alten Balkenmäher erwischt. Wird erst mal aussortiert, ein Ersatzteil bestellt.
Die Maschinen laufen hier so lange bis sie komplett auseinanderfallen. Mit nem Ersatz-Mähteil dann weiter
in Melle an der Oldendorfer Straße gearbeitet.
Diese Blühwiese ist nun für nächstes Jahr komplett vorbereitet.
Gemäht, Stängelhaufen für den Winter aufgeschichtet, nächstes Jahr blüht die Blühwiese dort bereits im vierten Jahr.

Das Besondere: Mittlerweile merkt man den Effekt, dass kontinuierlich Mahdgut
abgetragen wird. Die Wiese magert aus, das ist für Blühwiesen optimal.
Je weniger Nährstoffe, desto artenreicher.
Schön ist auch: Am Rande haben wir seit 2017 Stängel stehen gelassen. Diese werden nicht gemäht.
Die Stängel sind mittlerweile so porös, dass diese von vielen Insekten zur Eiablage genutzt werden.
Sehr schön.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Wildnis im Herzen

Unser Ausbrecherkönig „Bertram“ (Mix aus Wild- und Hauskaninchen) hat Ausbruch Nummer 5 erfolgreich geschafft (Tanja Bültermann) und ist
(genau so erfolgreich) wieder in die Biberfalle getappt 🙂
Ist ja schon ein Runninggag hier. Er ist nicht kontrollierbar, so tief können wir keine Zäune einbuddeln, aber alle Beteiligten
haben sich gut mit der Situation arrangiert 🙂

Dennoch werden wir (aus anderen Gründen) keine Kaninchen mehr auf unserem Gnadenhof aufnehmen.
Obwohl die Tiere jede jede Menge Platz haben (etwa 15 m² pro Tier),
eine gute tierärztliche Betreuung, sehr gutes Futter etc. hatten wir kürzlich, nach etwa 2 Jahren, wieder 2 Fälle von Chinaseuche bei uns
(trotz Voll-Impfschutz).
Das Risiko ist uns zu groß. Wir versuchen nun so gut es geht alle Erregerstellen (in der Regel Wildkaninchen von aussen) auszuschließen, werden
jedoch die Kaninchenhaltung „auslaufen“ lassen und keine weiteren Tiere mehr aufnehmen.
Das Risiko ist zu hoch und den Tieren tut man damit mit absoluter Sicherheit keinen Gefallen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Vorbereitung der Baumpflanz-Aktionen

Heute eine 3000m²-Fläche gemeinsam mit Karsten Wachsmuth mit Zaunpfosten versehen.
Unter anderem auf diesem Areal werden wir in den nächsten Wochen heimische Baumarten mit südeuropäischen Bäumen kombinieren, in der Hoffnung,
dass diese Kombination resistenter gegen das klimaerwärmungsbedingte Baumsterben ist (wir benötigen dringend mehr CO2-Speicher. und zwar sofort).

Wer Lust hat am 2. November beim Einpflanzen dabei zu sein (etwa 150 Meter entfernt vom „Schlochterner Weg 40“ in Melle).
Schreibt uns gerne eine Mail an info [at] umweltschutz-und-lebenshilfe.de oder eine PN.
Wir sorgen dann für Bio-Verpflegung für alle.
Und alle Teilnehmer können einen Setzling aus der Auswahl: Roteiche, Manna-Esche, Waldkiefer, Lärche, Weide

….mit nach Hause nehmen 🙂

Eingekauft haben wir auch schon:
* 120 Setzlinge von der südeurop. Manna-Esche
* 20 Mittelmeer-Zypressen
* 25 Blutbuchen
* 50 Europ. Lärchen
* 75 Spitzahorn
* 120 Weiden
* 5 Olivenbäume (winterhart)
* 3 Esskastanien
* 60 Waldkiefern
* 100 Roteichen
* 15 Zedern
* 15 Zerreichen
* 9 Pekauss-Bäume
* 25 Mittelmeer-Kiefern
* 10 Feigenbäume (winterhart)
* 15 Schwarznussbäume
* 10 Rotbuchen
* 15 Schlehen
* 5 Douglasien
* 15 winterharte Dattelpalmen

Dazu kommen insgesamt 120 Obstbäume aus dem 850-Baum-Programm der Stadt Melle
sowie einer großzügigen Spende der Firma Thomas Phillips.

In der Summe: Knapp 800 Bäume, immerhin 8 Tonnen CO2-Ersparnis.
Global gesehen: Nicht von Bedeutung.
Aber „nichts“ machen ist auch keine Lösung.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
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