Umzug des Bauwagens von Westerhausen zum Kreimerhof (Melle/Oldendorf)

Gnadenhof Melle Westerhausen/ Naturprojekt Kreimerhof Melle/Oldendorf

Umzug des Bauwagens vom Gnadenhof „Brödel“ Westerhausen zum Naturprojekt Kreimerhof

Nachdem die Stadt Melle (Bauamt) uns für den Abbau des Bauwagens auf dem Gnadenhof Brödel in Westerhausen (http://gnadenhof-melle.de)
eine Frist bis zum 1.September gesetzt hat, sind wir gestern dieser Aufforderung nachgekommen.
Der Wagen wurde zum Abend zu unserem Naturprojekt „Kreimerhof“ gezogen.

Ein hervorgehobener Dank gilt an dieser Stelle an Falk Landmeyer für dessen tatkräftige Unterstützung 🙂
(und er wollte noch nicht einmal Geld annehmen).

Hinter den Kulissen wird sich jetzt die Stadt Melle (Bauamt) mit der von uns mit der Wahrung unserer Interessen/Rechtsauffassungen
beauftragten Kanzlei (Funk Tenfelde, https://www.funk-tenfelde.de, darunter machen wir es nicht :-)) zusammensetzen und gemeinsam die Situation erörtern.
Einige Fakten und Rahmenbedingungen haben sich ja geändert (wird in einigen Wochen bekannt gegeben), sodass sich eine sehr sehr komplexe Rechtssituation ergibt.

Was wollen wir? Tier- und Artenschutz first! Und: Wir wollen, dass die Stadt Melle und seine Akteure eine Leuchtturmposition
in Niedersachsen im Umwelt- und Artenschutzbereich einnehmen (z.B. auch (aber nicht nur) durch unsere Projekte).
Gemeinsam können wir das schaffen, ohne jede Frage!
Wir akzeptieren jedoch, dass auch wir dafür Kompromisse eingehen müssen und natürlich auch Elemente des Baurechtes zu beachten haben.

Heiße Phase der Blühwiesenmahd in Melle

Gestern war ganz schön Action. Jetzt ist die Zeit der Blühwiesenmahd – mit unserem Schweiß die Wiesen gewässert 😉
Wilde Möhe, Rainfarn (ab und zu), Schafgarbe und die Wiesen-Flockenblume stehen oft in voller Blüte.
Auf verschiedenen Flächen 50% der Wiesen gemäht. Nur durch eine mehrmalige Mahd im Jahr bleibt das Artenreichtum der Wiesen erhalten.
Damit die Insekten nicht plötzlich verhungern werden aber nur Teile der Areale gemäht. Der Rest der Teilflächen folgt in ca. 3 bis 4 Wochen.

Ausbau Gnadenhoffläche Kreimerhof

Und Karsten Wachsmuth gibt ordentlich Gas. Die Gnadenhoffläche „Am Kreimerhof“ (http://gnadenhof-melle.de) wird stetig ausgebaut,
sodass dort bald die ersten Tiere einziehen werden.
Und anbei noch einige Bilder von der (jetzt amtlichen) Jahrhunderblühwiese zwischen Melle und Bissendorf.

Blühwiese blüht von 9.30 bis 12.30 Uhr

Melle: Blühwiese blüht von 9.30 bis 12.30 Uhr
Ein echtes Phänomen. Die Blühwiese in Melle/Westerhausen auf unserem Gnadenhofgelände (http://gnadenhof-melle.de),
welche im Auftrag der Heinz Sielmann Stiftung wissenschaftlich untersucht wird,
blüht aktuell zwischen 9.30 und 12.30 Uhr besonders intensiv.
Der Grund ist das dort wachsende Ferkelkraut. Dieses öffnet seine Blüten nur an sonnigen Tagen und nur vormittags.
Es sieht toll aus, goldgelb 🙂
Ansonsten sind dort unterschiedliche Malven, Wilde Möhre, Königskerzen und Natternkopf zu sehen.
Aktuell lassen wir unsere Tiere dort nicht grasen, damit die Wiese erst einmal wieder ordentlich hochwächst.

Blumen machen alle glücklich

Heute mehrere hundert Wildblumensträuße verschenkt.
Einfach mal Menschen eine Freude machen (und Tieren sowieso)!
Insektenschutzprojekt Blumiges Melle/Blumiger Landkreis Osnabrück im Finale des Niedersächsischen Umweltpreises 2018.
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de

Heute wieder eine Mahd durchgeführt. Es „tut zwar weh“, aber Blühwiesen müssen gerade im Sommer geschnitten werden
(so können Insekten dann nämlich bis in den späten Oktober Pollen und Nektar ernten).
Natürlich wurden nur 50% der Blühwiesen gemäht (so bleibt der Tisch reich gedeckt).

Ein Teil des Mahdgutes bliebt für eine Samenausbreitung erstmal liegen und wird in den nächsten Tagen entfernt.
Und wohin mit dem Rest? Unsere Tiere auf dem Gnadenhof Melle („Brödel“) freuen sich über Frischfutter (http://gnadenhof-melle.de).
Und dennoch hatten wir heute so viele Wildblumen „über“.
Also: Einfach mal Menschen eine Freude machen.
Im südlichen Landkreis haben wir zig Menschen, die wir spontan getroffen haben, einenn kleine Blumenstrauß überreicht (mit Flyer).
Zum Beispiel der Feuerwehr, der Polizei, einem Krankenhaus, einem Altersheim…und vielen, vielen, die einfach den Weg kreuzten.
Es ist ein schöner Anblick, wie sich Menschen darüber freuen – Das benötigen wir in einer sinnvollen, achtsamen Gesellschaft!

Auf unserem Gnadenhof fand es auch guten Anklang.
Ganz wichtig: Aufgrund verschiedener Nachfragen werden wir unsere Tiere verstärkt zur Mahd insektenfreundlicher Blühwiesen einsetzen.
Warum? Aus „Naturschutzgründen“ ist das sinnvoll. Die Tiere verdichten bei der Mahd den Boden nicht so stark wie unsere Maschinen.
Viele Wildbienen nisten im Boden und sind „not amused“ wenn unsere z.T. mehrere Hundert Kilo schweren Apperate auf einmal die Nistgänge
„zumachen“. Und: unsere Ponys, Schafen und Ziegen sorgen dafür, dass das Saatgut auf natürliche Art und Weise verbreitet wird, besser geht es nicht!

Ergänzend dazu: Einge haben ja mitbekommen, dass die Tierbeweidung auf der Gnadenhoffläche in Melle/Westerhausen (http://gnadenhof-melle.de)
eine klassische Meinungsverschiedenheit mit dem Bauamt Melle geschaffen hat.
Aber: Jetzt sind neue Fakten (aufgrund vielfältiger Unterstützungsangebote aus der Bevölkerung) vorhanden.
Und: Wir haben als zusätzliche Unterstützung eine renommierte Kanzlei beauftragt, eine einvernehmliche Lösung zu finden.
Ok, ganz günstig sind die nicht, aber es sind DIE BESTEN (und um Tier- und Naturschutz mit herrschenden Rechtsbedingungen in Einklang zu bringen, sind DIE BESTEN gerade gut genug).
Wir glauben nach wie vor, dass sich eine Lösung findet, von welcher der Natur-, Artenschutz und Tierschutz in Melle in höchstem Maße profitieren kann.
Und wir freuen uns drauf!! 🙂 Sicherlich können wir gemeinsam und bundesweit ein Zeichen setzen! Win-Win-Win-Win-Situationen schaffen.

Anbei noch einige Zusatzinformationen:
Die Projekte Blumiges Melle/Blumiger Landkreis (in Kombination) sind ins Finale des Niedersächsischen Umweltpreises eingezogen.
Ende August wird der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Klimaschutz
und Bauen, Herrn Olaf Lies, den Preis verkünden.

Und: Blumiges Melle/Blumiges Niedersachen steht bald für den renommierten Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN zur Abstimmung bereit.

Beides ist uns eine Ehre!!

Und dennoch ist es so:
Unsere Naturschutzarbeit und die juristische Unterstützung in Meinungsverschiedenheiten kosten Geld, viel Geld.
Vielleicht wollte Ihr Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61174&utm_campaign=widget
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Falls Ihr „nicht nur“ spenden wollt, sondern gerne eine adäquate Gegenleistung erhalten möchtet:
Kauft gerne unser einpflanzbares Naturschutzbuch für Kinder und Erwachsene:
http://das-einpflanzbuch.de

Saatgut „Osnabrücker Mischung“ blüht etwas mit etwas Verzögerung

Eine ganze Menge Leute haben ja etwas genörgelt. „Die Osnabrücker Mischung bringt ja garnichts. Da kommt ja garnichts“.
Und offen gesagt: Auch wir wurden etwas nervös, zumal ein Kilogramm Saatgut bei 130 Euro liegt. Es hat sich nun aber doch gezeigt, dass „Gut Ding Weile haben will“ 🙂
Auf einer Fläche in Bissendorf haben wir einen Teststreifen angelegt.
„Blühende Landschaft Nord“ und „Osnabrücker Mischung“ im Vergleich (Aussaaten wurden jeweils am 26.3. und am 26.5.) vorgenommen.
Während die „Blühende Landschaft Nord“ (ausgesät am 26.3.) schon im Mai anfing zu blühen ist der „Knalleffekt“ der „Osnabrücker Mischung“ erst jetzt
ersichtlich (3 !! Monate nach Aussaat). Schafgarbe in Massen, Kornblume, Mohnblumen, wunderschön :-).

Ganz offensichtlich wird es bei den Vergleichsaussaaten vom 26.5.
„Blühende Landschaft Nord“ fängt jetzt schon an, prächtig zu blühen (der erste Ackersenf ist da).
Die „Osnabrücker Mischungs“-Fläche sieht aus, wie eine Fläche auf dem Mars nach einem Sandsturm. Da brauchen wir noch etwas Geduld 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektenstervben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Sparkasse Osnabrück unterstützt „Blumiger Landkreis Osnabrück“

Eine richtig gute Nachricht. Die Sparkasse Osnabrück (Sparkassenverband Niedersachsen) unterstützt das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
[Artenvielfalt stabiliseren, Insektensterben stoppen, http://blumiger-lkos.de] mit einem hohen Betrag aus der Lotterie „Sparen und Gewinnen“.
Wir freuen uns sehr darüber und sagen danke. Das eröffnet dem Projekt weitere Möglichkeiten 🙂

Wir wünschen einen farbenfrohen, bunten Tag

Einen schönen blumigen Tag wünschen wir Euch 🙂

Anbei einige Bilder, welche gestern an verschiedenen Blühwiesen im Landkreis gemacht wurden.
Zudem erhalten wir immer wieder Aufnahmen, was aus dem verschickten Saatgut geworden ist.
Danke an Marie und Mechthild für einige weitere Bilder, welche wir hier veröffentlichen.

Die „Jahrhundertblühwiese“ am Campingplatz Ludwigsee

Menschenschlangen an der „Jahrhundertblühwiese“ zwischen Melle und Bissendorf
– Busse aus den Niederlanden reisen an – Rotes Kreuz hilft bei Hitzeschocks

Die entstehende „Jahrhundertblühweise“, 6000 m², unweit des Campingplatzes Ludwigsee (zwischen Bissendorf und Melle)
erweist sich immer mehr als überregionaler Tourismusmagnet.
Am heutigen Sonntag stauten sich Busse voller interessierter Blühwiesenfans aus dem gesamten Bundesgebiet.
Auch aus Belgien und den Niederlanden reisten Interessierte an.
„Das ist der großartigste Tag meines Lebens. Das ich das noch erleben darf.“, so ein 80jähriger Biologe aus Amsterdam.

Die Warteschlangen wiesen teilweise Längen mehrerer Hundert Meter auf. Das Rote Kreuz half mit kühlem Wasser, da
etliche Touristen offensichtlich nicht mit der großen Hitze gerechnet hatten. Mehrere Fernsehsender schalteten Liveberichte.

Eine weitere Besucherin, Gaby aus München: „Gerne zahle ich auch den Eintrittspreis von 80 Euro. Wann kriegt man schon einmal so etwas geboten? Ein Traum!“

Auch das Ordnungsamt weist an dieser Stelle noch einmal auf folgendes hin:
„Die Blühwiesen dürfen nicht betreten werden.
Es handelt sich hier um wichtige Schutzrefugien für Insekten. Aber auch viele Vögel und Kleinsäuger suchen hier ihre Nahrung und wünschen sich etwas mehr Ruhe.
Wir bitten die anreisenden Touristen daher, sich nur flüsternd an der Fläche vorbei zu bewegen.“

Bundestourismus-Minister Rico Reiselustig findet blumige Worte: „Ein schönes Beispiel
wie Tourismus und Umweltschutz harmonieren können. Die Jungs zeigen wie es geht. Man muss nur wollen!“

Im Ernst: Anschauen gerne, vom Rand aus. Bitte NICHT betreten!