Ausbrecherkönigin Eisberg

Unsere Kaninchen-Ausbrecherkönigin kann Wände hochklettern, unglaublich!!!

Unsere Stupsi-Ausbrecherkönigin „Eisberg“ hatte ja gestern ihre Impfung bekommen.
Kurz vorm Schlafengehen noch mal geschaut, ob alles ok ist, da saß sie auf einem 1,20 Meter hohem Dach von einem der Unterstände.
(unsere Kaninchen leben in einem relativ großen Außengehege mit mehreren Ställen, um sich ggf. auch mal aus dem Weg gehen zu können).
Wie zur Hölle hat sie das schon wieder geschafft????? Bislang hat sie es immer wieder geschafft, aus dem Hochsicherheitstrakt rauszukommen…

Heute morgen vor der Arbeit dann auf die Lauer gelegt und „in flagranti“ erwischt. Für „Eisberg“ ist ein Zaun keine Begrenzung sondern eine Fluchthilfe :-/

Blühwiesen-Beweidung wirft sonnige Schatten voraus

Vielen herzlichen Dank für eine hohe Spende der SCM Software-Labor GmbH (http://software-labor.de) und Christine S. 🙂
Die Spende wurde explizit für unser Projekt „Insektensterben stoppen! Blühwiesen anlegen! Pflege durch Gnadenhoftiere.“ entrichtet.
Uns freut das enorm, schließlich wirft das Projekt schon jetzt seine sonnigen Schatten voraus.
Die Planungen laufen, erste Materialbestellungen haben begonnen. Auf mindestens 10 Teilflächen in Melle werden diverse unserer Tiere eingesetzt
um Blühwiesen schonend zu beweiden. Für Insekten sind übrigens auch die „Hinterlassenschaften“ der Tiere eine wertvolle Nahrungsquelle.
In der öffentlichen Diskussion zum geplanten Insektenschutzprogramm der Bundesregierung wurden auch immer wieder Stimmen zur vereinfachten „kleinbäuerlichen“
Tierhaltung laut. Absolut sinnvoll. Und wir können auf diese Art und Weise Tiere vor dem Exitus bewahren und sie leisten noch einen tollen Beitrag zum Naturschutz.
Es gibt Szenarien, da sind alle glücklich 🙂

Ein klassischer Schafzaun jedoch reicht für unsere Beweidungstiere nicht, das haben wir jetzt mehrfach gemerkt. Insbesondere Ziegen haben ihren eigenen Kopf und
nehmen, wenn das Gras auf der anderen Seite des Zaunes „grüner“ ist, auch schon mal einen Stromschlag in Kauf.
Von der Spende werden wir Zaunpfosten und Zaundraht kaufen, auch eine große Menge regionales Saatgut (mit bis zu 80 Arten) wird davon erworben.
Danke 🙂
Selbstverständlich seid Ihr jetzt in die Hall of Fame aufgenommen: http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Wunschzettel an den Weihnachtsmann

Sonntagabendbeschäftigung. Bettelbriefe an den Weihnachtsmann?
Naja, so ähnlich. Um genügend Geld für die Insektenschutzprojekte und den Gnadenhof „Brödel“
zu bekommen, müssen wir im Prinzip permanent aktiv sein.
Im juristischen Verzeichnis der gemeinnützigen Einrichtungen als Empfänger von Geldauflagen sind wir.
Nun müssen wir aber auch die entsprechenden Richter davon überzeugen, dass wir
als Empfänger von Geldbußen (welche z.B. Straftätern auferlegt werden) auch „Gehör finden“.
Also werden heute ca. 100 Briefe verpackt. Inklusive Aufkleber „Blumiger Landkreis Osnabrück“
(Die Blühwiesenpiraten. Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen).
Katze Yemi und Hund Merlin leisten mir Gesellschaft und müssen mein Gequatsche ertragen.
Hund Merlin stellt sich vorsorglich schonmal schlafend. Ich merke das 😉
Katze Yemi fährt irgendwann dieselbe Strategie. Labere ich halt nachher den Mond voll, ich nehme das nicht persönlich.

Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Wer für unsere Projekte zu Weihnachten etwas spenden möchte bekommt für das nächste Leben 1000 Karmapunkte:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere
Und:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

Zeit für ein Jahresfazit

Auch der Bürgermeister gratuliert: Zeit für ein Jahresfazit
Wir freuen uns über die Glückwunsche von Herrn Scholz und Frau Rauer (siehe Bild).
Kriegt man ja auch nicht jeden Tag 🙂

Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. An dieser Stelle einmal ein subjektives Jahresfazit (Kai)

Was haben wir in diesem Jahr geschafft?

******** Anlage von etwa 40 Blühwiesen (ca. 90.000 m²) (7 davon gemeinsam mit Schulen, sieht dann
ungefähr so aus:
)

* Errichtung eines neuen Gnadenhof Hauptquartiers in Melle/Oldendorf
* Errichtung eines Winterquartierts (Blühwiesenbeweidungsstation)
* Aktuell beherbergen wir knapp 50 Tiere (vom Meerschweinchen bis zum Ponys)
* Fertigstellung eines Feuchtbiotops (ok, etwas Lehm fehlt noch, kommt demnächst)
* Aufbau eines Storchenkorbes
* Mitwirkung beim Meller Jubiläumsweg (super Projekt!!)

******** Preise:

Auszeichnung „UN Dekade Biologische Vielfalt“ für Blumiges Melle (2018)
3. Platz Niedersächsischer Umweltpreis
Gewinn Google Impact Challenge 2018
1. Platz Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten der Heinz Sielmann Stiftung und EURPOARC Deutschland
Platz 2, Deutschland summt. Kategorie: „Firmen-, Institutions- und Vereinsgärten“
Platz 1 Bereich Umwelt (2018): Niedersächsischer Engagementspreis „unbezahlbar und freiwillig“

Viele Hände durfen wir schütteln. Danke für die Glückwünsche.
Sind wir aber mal ganz ehrlich: Hätte es die Preise nicht gegeben, dann gäbe es uns heute nicht mehr (siehe weiter unten: Der Konflikt um unseren Gnadenhof).
Dann wären wir Geschichte. Der Räumungskonflikt hätte uns mit hoher Wahrscheinlichkeit „pulverisiert“ (auch wenn wir noch zwei „Kampf-Asse“ in der Hinterhand hatten).
Wir heben hervor: DANKE DANKE DANKE, an alle, die uns in unterschiedlicher Form unterstützt haben oder unterstützen. IHR gehört zu den Guten!

******** Weiterentwicklung der Strukturen

Zum Glück ist das Team größer geworden. Julia, Simone und Sabine sind am Kreimerhof dazu gekommen.
Auch am Wulberg wirkt jetzt noch jemand mit (Steffen).
Danke !!! 🙂
Wir haben mehrere Flächen dazu gepachtet, haben Ausweichareale für unsere Tiere, bessere Zäune, noch mehr Zaunpfosten, viele viele Kooperationspartner mittlerweile, gut!

******** Energie

Schier unerschöpflich, aber eben doch (leider) manchmal endlich. Wir machen das alles ehrenamtlich in unserer Freizeit
und gehen ansonsten „ganz normal“ arbeiten. Haben mehrfach im Jahr gemerkt, dass wir uns zuweilen „verhoben“ haben.
Dann sind wir genervt, schlecht gelaunt und einmal hatten wir sogar überlegt, die Brocken hinzuwerfen (hätten wir nie gemacht ;-)).
Hoffentlich haben wir draus gelernt. Nächstes Jahr wird es etwas weniger.

******** Der Konflikt rund um unseren Gnadenhof (alte Flächen)
Im Sommer mussten der Gnadenhof umgesiedelt werden, weil sich (gemäß Aussage der Stadt Melle) eine Person verbal beschwert hatte
(Tiere zu laut und würden stinken…ach sei doch ruhig!!) [wohlgemerkt in einer landwirtschaftlich geprägten Region, ca. 100 Meter entfernt von der Bahnlinie Amsterdam – Berlin].
Ok, der Konflikt ist erledigt, der Stadt machen wir keinen Vorwurf. Diese musste handeln und gemeinsam wurde ein guter Kompromiss gefunden.
Gute Arbeit vom Bauamt, soll auch mal hervorgehoben werden.

Uns hat das Theater ca. 9000 Euro gekostet, viel Zeit geraubt und Energie gekostet.
Es zeigt: Wir leben in einer Welt, in der trotz hohem ehrenamtlichen Einsatz und viel Engagement es immer noch Menschen gibt, die
etwas kaputt machen können (und wollen?). Das ist schade. Wir sind, man kann es nicht anders sagen, einige Zentimeter an der Insolvenz
der gemeinnützigen Einrichtung vorbeigeschrammt. Danke Danke Danke an alle, die gespendet haben!! Ohne Euch wären wir (wahrscheinlich) nicht mehr.

Noch ein Wort zu der Person, welche sich nach Angaben der Stadt beschwert hatte: Von dieser kam kein Wort der Entschuldigung, kein Wort des Bedauerns.
Vielleicht ein gutes Wort und die Bereitschaft einen Teil der horrenden Kosten zu übernehmen?
Im Gegenteil: Sie drohte sogar noch mit mit einer Zivilklage wegen Beleidigung (***** !!!). DAS !! hätte einen Knall gegeben.
Während der Karsten beispielsweise ja eine besonnene Person ist, sieht es beim Kai da schon mal anders aus.
Gerne wird da schon mal mit viel Gebrüll und schnell pochender Halsschlagader aus 50 Metern Anlauf genommen und zur „Blutgrätsche“ angesetzt.
Rüdes Foul? Rote Karte? Blödsinn! Wann wir vom Platz gehen bestimmen wir immer noch selber…

Naja, trotzdem, auch wir haben derbe Kratzer abbekommen und haben gelernt. wir sind vorsichtiger geworden. Während das Credo „früher“ lautete: „Erstmal machen, dann fragen“, so gestalten wir das mittlerweile
anders. Schlimm war insbesondere jene Erfahrung:
Es gibt Menschen, welche sich nicht im Ansatz darum scheren, was ihre „Beschwerde“ anrichten kann.
Das Ende einer Gnadenhof-Tierhaltung und den finanziellen Exitus einer ehrenamtlichen Einrichtung (mit dem damit verbundenen Ende aller Projekte) war denkbar und nahe.

Nun gut, selbstverständlich legen wir die Gesamtheit „unserer Karten“ nie komplett offen. Eines ist gewiss: Ein oder zwei Asse (zur Not auch gezinkt) hatten wir natürlich
noch in der Hinterhand. Wir sind aber froh, dass wir diese nicht ausspielen mussten, denn das wäre wirklich unschön geworden. Im Sinne der Tiere: Schwein gehabt
(alle Beteiligten) 😉
In der Tiersprache ausgedrückt: Wenn eine Ratte in die Ecke gedrängt wird, dann ist sie zu allem bereit.

Was wir nicht wussten (bevor wir mit unseren Projekten angefangen haben): Auch bei Natur- und Tierschutzprojekten kann es massiven Gegenwind gegeben.
Es gibt einige Personen, bei welchen wir vermutlich „verhasst“ sind (vielleicht). Einer Person mussten wir ein Hausverbot aussprechen.
Man muss (sollte) leider auch bei solchen Projekten in der Lage sein zuweilen auch mal seine Ellenbogen „mit Schmackes“ einzusetzen. Leider! Schöner wäre es anders.
Herzlich willkommen in der Realität der Menschheit.
Arbeit ohne Emotionen? Ein Graus! Geht nicht. Trotzdem ist die „Hitzkopf-Herangehensweise“ die Ausnahme, zum Glück. Eta 98% der Arbeit läuft freundlich, nett, sachlich, höflich, konstruktiv,
gemeinschaftlich, nachhaltig, politisch zukunftsträchtig, bedacht, geplant, korrekt.
Mittlerweile werden auch wir ruhiger und flippen nicht mehr bei jedem Nervtöter sofort aus.

Und: Der Streit hatte auch etwas Gutes. Sehr Sehr Sehr viel Aufmerksamkeit, sehr viel Implementierung von sinnvollen Inhalten in einen politischen Diskurs.
Oder anders ausgedrückt: wer gegen uns klagt (oder eine Räumung/Verlagerung oder was auch immer für Probleme macht), der wird von uns:
Politisch „instrumentalisiert“. Ohne Schonung, ohne Schonfrist, mit (fast) allen Mitteln, ohne besondere Rücksicht.
Wer auf uns keine Rücksicht nimmt oder unsere Arbeit (massiv) behindert oder beinträchtigt (und das im Zeitalter des größten Artensterbens seit ca. 66 Mio Jahren),
der kriegt eine Quittung serviert (nicht auf dem Silbertablett, mindestens aber im Schweinetrog, mit politischer Tragweite).
Das kann dann auch manchmal nicht so nett ausfallen. Und?
Wie man es in den Wald hineinruft so schallt es heraus. Eine Behindungen von Tier- und NAturschutzarbeit ist kein Kavaliersdelikt. Das war es noch nie und wird es auch nie sein.

Naja, ist ja noch mal gut gegangen. Zum Glück ist der Streit ja auch Geschichte. Dieser Jahresrückblick musste aber sein.
Ein „Sturkopf“ vergisst nie. Nicht im Guten (1000 Dank an so viele Menschen,
welche sich (teilweise bundesweit) mit uns solidarisch erklärt haben. Das war großartig!!!!)…
und auch nicht im „Schlechten“.

Finanzen:

Die ganz ganz schlimme Zeit haben wir mit einigen Dellen überstanden. Gottseidank!
Trotzdem bleibt unsere Lage immer noch „angespannt“.
Wer spenden möchte:

Gerne:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere?
Oder hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen?

Oder hier:

Ihr kriegt dafür einen Platz in der Hall of Fame und in den Herzen unserer Tiere:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Definitiv können wir nach wie vor jeden Cent gut gebrauchen.

In diesem Sinne. Einen schönen 2. Advent.

Umweltbildung mit Schulklassen: Öko-Landbau

Alles „Scheiße“ oder was? Umweltbildung mit Pferdemist?

Sieht zwar „gewöhnungsbedüftig“ aus, ist aber ein wertvoller Rohstoff.
Eine Weidehygiene, mehrfach in der Woche durchgeführt, ist ganz wichtig, damit die Tiere gesund bleiben.
Die Pferdeäppel und auch gröberer Schafs- und Ziegenmist werden also regelmäßig eingesammelt.

Zum Teil landet er dann auf unserer Wurmfarm:

https://www.youtube.com/watch?v=ZDlJDwzpY6Q&t

Der Tiermist wird dann ganz schnell zu wertvollem biologischen Pflanzendünger umgewandelt.
Das spart sogar Treibhausgase ein. Dafür gab es von der Stadt Melle 2017 einen der Klimaschutzpreise:

http://wurmpalast.de/regenwurmprojekt-erhaelt-innogy-klimaschutzpreis-2017-der-stadt-melle/

Und im nächsten Jahr werden wir mit Schulklassen ein gemeinsames Öko-Landwirtschaftsprojekt beginnen.
Wir stellen dafür ca. 400 m² zur Verfügung. Mit den Schülern wird dann Gemüse angebaut (Setzlinge ausschließlich aus Bio-Betrieben werden eingepflanzt).
Kartoffeln, Gurken, Zucchini, Tomaten, Bohnen, Radieschen etc.
Gut gedüngt mit dem Tiermist der Blühwiesen-Beweidungs- und Gnadenhoftiere. So pflegen diese nicht nur wertvolle
Blumenwiesen für Insekten sondern helfen mit ihrem „Mist“ sogar noch dabei, dass Kinder etwas über die Bedeutung
von natürlicher Landwirtschaft (ökologisch wertvoll) lernen.
Kein Witz: In den vergangenen Jahren haben wir manchmal erlebt, dass Kinder nicht wissen, wie man eine Schaufel oder einen Spaten ansetzt,
da wollen wir etwas machen. Die IGS Melle hat sich schon bereit erklärt, mitzuwirken. Weitere Schulen werden folgen.

Wie läuft das dann ab? Die Schulklassen kommen vorbei, lernen etwas über ökologische Anbaumethoden und sollen dann selber, unter dezenter Anleitung, auf den Flächen loslegen.
Jederzeit können diese dann auch mit ihren Eltern vorbei kommen und sich ein Bild von der Entwicklung der Pflanzen machen.
Sie können dann natürlich auch wann immer sie wollen bei der Pflege des Gemüses helfen (Unkraut zupfen, Nachdüngung etc.).
Und wenn das Gemüse so weit ist, dann wird gemeinsam geernet und alle Kinder sollen natürlich ordentlich was davon mit nach Hause nehmen.
Fördert die Identifikation mit „ihren“ Projekten und sorgt für eine Wertschätzung von Lebensmitteln.
Gleichzeitig wollen wir darauf aufmerksam machen, dass die „industrielle Landwirtschaft“ (mit Pestiziden & Co.) ein „Auslaufmodell“ ist und
schon sehr bald für eine noch größere Katastrophe sorgen wird, als bereits schon geschehen (viel Zeit haben wir nicht mehr).

Interessant ist: In diesem Jahr gab es zuweilen schon Mißbekundungen, weil Gemüseernten in Privatgärten so schlecht ausgefallen sind. Kein Wunder, ohne Bestäbung und ohne Insekten.
An der öffentlichen Umweltbildungs-Schulgartenflächen werden wir daher in direkter Nähe unterschiedliche Blühareale anlegen, damit sich die Gemüseernte durch viele viele Insekten auch lohnt.

Willkommensfrühstück im Dezember

Willkommensfrühstück auf dem Gnadenhof
Es ist ja ein Ritual bei uns, dass jedes Mal wenn ein neues Tier bei uns einzieht, ein großes Frühstück mit einigen Besonderheit serviert wird.
Gestern nun sind die beiden Ponys Honey und Elsa eingezogen.
Es gab heute erstklassiges Heu bis zm Abwinken, einige Äpfel, kleine Mengen Mineralfutter für die 4 Ponys. Für die Schafe und Ziegen zusätzlich etwas Kraftfutter
und frische Äste (finden die super, die nagen die Rinde davon ab, bis nur noch das blanke Holz zu sehen ist).
Unsere Minischafe übernachten gerne auch mal in den ausgepolsterten Wasserkanistern. Sogar unsere „Bob Marley-Rastafari-Ziege“ Elli geht da gerne mal rein (heute wurde extra noch ein Container mehr errichtet, die sind nämlich baugenehmigungsfrei)..
Bei Schafen und Ziegen ist wichtig, dass die Unterstände absolut winddicht sind – Zugluft wäre hochgradig riskant.. Morgens liegen sie dann mit verschlafenen Augen eng
aneinandergereiht in den Ställen oder Kanistern (dort sogar manchmal zu viert, ob wohl eigentlich jede Mange Platz in den Stallungen ist).

Grauer Dezember – Und trotzdem etwas Farbe

Was für ein lausiger Monat. Alles „grau in grau“, alle irgendwie krank, husten, schnupfen, hängen matt und mies gelaunt im Stall oder im Haus herum, einfach lausig.
Aber es gab auch einen schönen Moment heute. Die Hühner, die wir damals aus der Legebatterie aufgenommen hatten (man beachte die Vorher-Nachher-Bilder)
gehen immer mehr auf Wanderschaft. Und eindeutig: Aus vier „hässlichen Entlein“ sind vier wunderschöne Schwäne geworden.
Das Federkleid ist durch jede Menge Bierhefe im Futter wieder erstklassig.

Und noch etwas Tolles ist heute passiert: Unser Ausbrecher-Kaninchen „Eisberg“ (er wollte sich im Sommer und Hebrst partout nicht einfangen lassen und lebte bei unseren Nachbarn
unter einer Hecke) ist heute zurückgekehrt. Welcome home
:-). Zur Feier des Tages gab es ein Stück Gurke, frischen Salat, jede Menge Heu und ausnahmsweise etwas Kraftfutter.
Gerade noch rechtzeitig zurück gekehrt, denn in etwa 4 Wochen läuft der Impfschutz aus. Für 2 Tage kommt er in einen Käfig. Montag gehts erstmal zum Tierarzt, dann gibts ne Spritze.
Und anschließend kommt er wieder
in das große Außengehe (mit Stall) und (mittlerweile) eingegrabenen Zäunen (Buddeln ist ok, aber diesmal sind die Tunnel begrenzt ;-)).
Das gibt ein Hallo mit den anderen Kaninchenkumpels.
Auch unser Neuzugang „Princess“ hat mittlerweile die Vergesellschaftung geschafft. Ist jetzt die beste Freundin vom kastrierten Kaninchenbock „Heuschreck“.

Und jetzt schnell wieder ins Bett. Zuvor noch nen heißen Tee. Wird Zeit, dass der Frühling kommt (schön wärs).

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Heute dann doch noch mal aus dem Bett in den verregneten Dezembertag begeben.
Die letzten beiden Plätze im „Blühwiesen-Beweidungs-Winterquartier Am Wulberg“
sind nun belegt.
Die beiden Ponys Elsa und Honey sind heute gekommen. Danke an Sabine Berg.
Jetzt ist unser Tier-Station „Am Wulberg“ komplett voll.
Das war erstmal ein bißchen Trubel, als die „alteingesessenen“ Shettys Nika und Chayenne die beiden Neuzugänge begrüssten. Jetzt gewöhnen sie sich erstmal aneinander.
Ggf. erhalten sie noch eine Impfung gegegen Tollwut, eine Impfung gegen Herpes scheint wohl doch ein zu hohes Risiko zu sein.

Wichtig: Wir geben keine Tiere ab und vermitteln auch keine Tiere weiter (ich schreibe das hier weil immer mal wieder Anfragen kommen).
Unsere Tiere sind „Familienmitglieder“ und bleiben bei uns, bis sie und wir „alt und grau“ sein 😉

Und jetzt schnell wieder unter die warme Decke und „heiße Zitrone“ trinken.

Touristisches Hinweisschild für Blühwiese

Ok, touristisch ist eine Blühwiese vielleicht nicht das Louvre oder das Kolosseum oder so.
Dennoch hatten wir im Sommer einige Liebhaber, welche gezielt angereist sind, um die in allen Farben blühenden Blumenwiesen zu bestaunen (einer kam sogar aus Frankfurt :-)).

Eine durch unsere Gnadenhoftiere abgeweidete Wildblumenwiese (direkt beim Hotel Restaurant Wiesehahn Hubertus) hat ja im Sommer den Titel
„Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ gewonnen (ausgezeichnet von der Heinz Sielmann Stiftung und EUROPARC Deutschland e.V.). Nominiert durch den Naturpark TERRA.vita.

http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/pokaluebergabe-fuer-deutschlands-naturwunder-2018/

https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/
Darauf werden wir nun mit einem tollen Tourismus-Umweltbildungs-Hinweisschild aufmerksam machen (DIN A0).
Das Hotel hat einen gut besuchten (und lohnwenswerten) Biergarten. Somit ist wahrscheinlich, dass das Schild und die Wiese auch oft bestaunt werden.
Wenn einige die dargestellten Informationen mitnehmen und zu Hause umsetzen, dann ist wieder etwas gewonnen. 🙂

Teutoburger Energie Netzwerk eG fördert Blumiger Landkreis Osnabrück

Tolle Sache.
Blumiger Landkreis Osnabrück – Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, erhält weitere Förderung


Im Rahmen einer Online-Abstimmung der Teutoburger Energie Netzwerk eG sind 42 % der Stimmen auf unser Projekt gefallen.
Wow!!! Das bedeutet, dass wir eine zusätzliche Förderung des Unternehmens erhalten, mit welcher wir Saatgut für 2019 erhalten werden.

https://ten-eg.de/news?newsid=145

Im nächsten Jahr werden wir ja auf verschiedenen Flächen unsere Gnadenhof-Tiere für
eine Mahd der kräuterreichen Blühwiesen einsetzen – die freuen sich schon. Und die Wiesen werden viel schonender bearbeitet, als wenn
wir diese mit Maschinen mähen.

Die Biotopvernetzung der bisherigen Blühwiesen schreitet somit weiter voran.
Wir bedanken uns bei der TEN eG und bei allen, die für uns gestimmt haben, richtig gut!!! 🙂