Stillgewässer: Wichtig für die Artenvielfalt

In diesem Jahr wurden wieder einige Stillgewässer zur Förderung der Artenvielfalt und zur Unterstützung einer Klimaresilienz geschaffen bzw. gepflegt.

Auch bei neu angelegten Gewässern findet sich schnell viel Leben ein.
Schaut gerne einmal hier rein. Alle Aufnahmen stammen von selbst geschaffenen Teichbiotopen (mit Ausnahme des Verlandungsbiotopes
am Schürenort, das im Sommer auch mal “trocken fällt”, in diesem Fall ist das gewollt. Auf den Schürenort-Aufnahmen: Ein Marder),
Fuchs und Wiesel an der Eisenbahnstraße, Kaninchen, Elstern,
Kanadagänse, ein Storch (am Wulberg), badende Wildvögel (z.B. am Kreimerhof in Oldendorf), Fasane, eine kleine Maus in der Nacht, alles was da kreucht und fleucht.
Stillgewässer werden in Hitzesommern zu ganz wichtigen Wasserquellen.
Wir brauchen dringend mehr davon. Ganz viele Pflanzen profitieren zudem von solchen Refugien.
Und Insekten können aus dem nassen Lehm Feuchtigkeit aufnehmen. Verschiedene Schwalbenarten bauen damit zudem ihre Nester.

Vermutlich im Spätsommer beginnt der Bau weiterer Feuchtbiotope.

Die Klimaerwärmung können wir “in Schach” halten, wenn wir ganz vehement handeln!! Je mehr desto besser.

Mitmachaktionen:

Mitmach-Aktionen

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Ufftata, das nächste Stillgewässer ist so gut wie fertig.

Ufftata, das nächste Stillgewässer ist so gut wie fertig. 😍🥰🐳💦
Melle/Westerhausen (Eisenbahnstraße) heute nahezu abgeschlossen. Gebuddelt, geschippt, gebuddelt, geschippt, gebuddelt, geschippt.

Die Besiedelung geht so dermaßen schnell: Die ersten Frösche sind schon da, Die Wilkameras (Film kommt morgen) haben hier schon Besuche von Fuchs, Wiesel, Kaninchen, Enten, Wacholderdrossel, Fasan und und und und aufgenommen.

Die Zahl der angelegten bzw. betreuten (z.B. Verlandungsbiotop am Schürenort) Feuchtbiotope steigt damit auf 7. Hier einige Fotos davon….
Und die Schwertlilien in den Stillgewässern blühen, herrlich 🙂
Nachdem wir alle gemeinsam auf ganzer Linie versagt haben (anders kann es leider nicht ausgedrückt werden),
die Klimaerwärmung zu stoppen geht es jetzt nur noch darum,
Strukturen zu schaffen, die eine Linderung der Erwärmung versprechen.
Feuchtbiotope sind ein Teil davon. Sie begünstigen das Mikroklima in ihrer Umgebung, kühlen und sorgen für überlebenswichtiges Wasser für viele Arten. Natürlich müssen “kürzlich” angelegte Stillgewässer für einige Jahre betreut werden, damit sie einen stabilen Zustand erreichen (z.B. nicht “kippen”).

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Morgendlicher Waldspaziergang mit Schiegenlamm “Mini”

Morgendlicher Waldspaziergang mit Schiegenlamm “Mini” 😃😆🙃😍

Bevor der Tag beginnt ein kleiner Spaziergang mit den Hunden und Schiegenlamm “Mini”.
Sie ist (bedingt durch eine Fehlkastration einer Ziege) eine Kreuzung zwischen Schaf und Ziege, passiert selten, aber passiert.

Ihr Vater ist eine “Thüringer Waldziege”. Vermutlich fühlt sie sich deswegen so wohl im Wald 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Neu angelegte Stillgewässer aufgefüllt und mit Solarpumpen ausgestattet

Heute jede Menge Schafe und Ziegen umgesiedelt und die neu angelegten Stillgewässer aufgefüllt. 😊💦💧
Die Trockenheit ist derbe. Auf den Wildkameras, die das Leben an den Feuchtbiotopen aufnehmen, sieht man täglich, wie
der Wasserspiegel sinkt (demnächst mal einige Filme von Fuchs, Kaninchen, Fasan, Marder, Wiesel und Co., die sich dort tummeln).

Also heute etwa 1000 Liter in zwei Feuchtbiotope eingelassen, damit diese auch über den Sommer eine wichtige Trinkwasserquelle bieten.
So herrlich! Das Sumpf-Vergissmeinicht blüht bereits. Was für ein Glanz, was für Farben!
Die ersten Frösche haben sich eingefunden, Wasserkäfer…

Solarpumpen sorgen dafür, dass eine Wasserzirkulation stattfindet und die Kleingewässer nicht “kippen”.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Mal etwas Schönes aus dem Wildvogelbereich.

Mal etwas Schönes aus dem Wildvogelbereich.
Der Vogelkasten steht inmitten von unterschiedlichen Blühwiesen in Melle/Föckinghausen.

Die Meisen “Mighty Meise” und “Maike Meise” kümmern sich liebevoll umeinander und um ihren Nachwuchs.
Wer gerade auf den Eiern brütet, der wird vom Partner mit Raupen versorgt.

Und alle Meisenjungen haben es geschafft. Wieder drei Singvögel mehr auf der Welt.
Der Vogelkasten wurde durch ein Kameraschubfach “im Eigenbau” erweitert. Eingesetzt wurde eine Seacam-Wildkamera.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

Schon wieder Champions-League Finale. Schon wieder HSV!

Die Vorfreude ist riesig! Schon wieder Champions-League Finale.
Schon wieder HSV! 🙂🙃⚽️⚽️⚽️

Nachdem wir in den letzten Jahren den Pott gegen den FC Liverpool, gegen Bayern München, gegen Aston Villa Birmingham und gegen
den FC Chealsea, gegen Real Madrid (2 mal), gegen Dynamo Kiew sowie gegen Altona 93 (ein innerhamburgisches Stadtduell) gewonnen haben,
steht heute Abend ein Duell gegen Tennis Borussia Berlin an (keine Ahnung, wie die in das Finale eingezogen sind).

Die Vorfreude ist riesig, ganz Hamburg steht Spalier, um in Kürze den 9. Champions League-Triumph in Folge zu begrüssen.
Ich verstehe, dass einige Menschen Fussball mittlerweile als langweilig empfinden (wir können darauf leider keine Rücksicht nehmen).
“Hamburger Elb- und Nordseeluft” gibt es halt nur einmal in Europa.
In diesem Sinne: Nur der HSV!

Zeit der bunten Vielfalt beginnt, so herrlich 🥰😍

Mit Ziege Karamba zum Tierarzt
Und: Zeit der bunten Vielfalt beginnt, so herrlich 🥰😍😍🐝🐥🦋🐌🐢🐝

Der kleine Ziegenherr “Karamba” ist fürchterlich empfindlich für Moderhinke, eine sehr sehr schmerzhafte Klauenkrankheit.
Seitdem er bei uns lebt (4 Jahre) musste er schon etwa 15 mal zum Tierarzt.
Dafür hat er nun wieder etliche Monate Ruhe. Ein Schmerzmittel und ein Antibiotikum sorgen dafür, dass er etwa nach 24 Stunden nahezu beschwerdefrei ist.
Große Freude, als er zu seinen Kumpels Pony “Luke” und Ziege “Lucky” zurückkehrte. Glücklich setzen sich die drei an einen Tisch und kloppten erstmal ne Runde Skat.

Und die Zeit der Blumenvielfalt beginnt. So herrlich. Mit Geld nicht aufzuwiegen und der schönste Lohn für die viele Arbeit
auf den Wiesen. 😍😍😍🤩🥳🥳In der Regel blühen Wildblumenwiesen aus dem letzten Jahr etwa 5-6 Wochen früher, als Wiesen, die in diesem Jahr angelegt wurden.
Es blühen schon: Scharfer Hahnenfuß, Ackerwitwenblume, Rote und Weiße Lichtnelke, die ersten Kornblumen, Mohn, Zaunwicke…

Viel wichtiger als das eigentliche Saatgut ist bei Blühwiesen die Pflege.
Hier viele Tipps und Tricks dazu:

Eine Blühwiese anlegen

Die Fotos hier stammen von Wiesen, die in diesem Jahr im 6. Jahr in Folge gepflegt und ausgemagert werden.
Die entstehende Vielfalt ist gigantisch. Etwa nach 3 Jahren ausmagerung (Das Schnittgut abharken und von der Wiese entfernen) merkt man einen Effekt.
Insbesondere eine schonende Mahd durch Schafe, Ponys, Gänse und Ziegen hilft zudem. Da kommt dann z.B. Ziege Karamba ins Spiel.
Das Saatgut haftet an Fell, Wolle, Klauen an und wird weiter überall verteilt.

Oftmals hängen wir direkt an den Blühwiesen auch Vogelnistkästen auf. Einige sind dieses Jahr wieder mit Kameras ausgestattet (in den nächsten Tagen folgt
ein kleiner Film dazu).
Die Lütten Küken (mitllerweile kleine Fettis) sind so dermaßen vollgestopft mit Insekten, dass man sich fragt, wie sie eigentlich fliegen sollen 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Wildvogel-Auffangstationen in Stadt und Landkreis OS ?

Hier wurde einmal der Aufwand betrieben, die NOZ-Artikel rund um die Schließung der Wildvogelstation von Esther Noel
genauer unter die Lupe zu nehmen.
Z.B. dahingehend, ob eine ausgewogene Berichterstattung der Fall ist oder ob Wildvogel-Auffangstationen tatsächlich in der Region OS existieren.

Zwischenfazit: Tendenziell wurde der “Gegenmeinung” mehr Platz als Esther Noel eingeräumt. Die Recherche zu den Wildvogel-Auffangstationen, die in dem NOZ-Artikel benannt werden, ist leider mangelhaft.

Frau Noel wurde tatsächlich von der NOZ kontaktiert, wie im Artikel vom 7. Mai nachzulesen ist. Eine entsprechende Mail-Anfrage zur Beantwortung weiterer Fragen wurde, gemäß Aussage von Frau Noel, von ihr positiv beantwortet. Passiert seitdem sei jedoch nichts. Mittlerweile liegt der Fall vor Gericht. Frau Noel hat sich einen Anwalt genommen um bei der NOZ eine Gegendarstellung zu erwirken.

Die Artikel der NOZ wurden dahingehend betrachtet, ob Meinungen “Pro Noel” (also gegen die Schließung der Wildvogelstation”
oder “Contra Noel” (also für die Schließung) widergegeben wurden.
Der Einfachheit halber wurden, um eine Zählung zu ermöglichen, Absätze “bewertet”.

Artikel vom 23.4., “Tierhaltungsverbot für Bissendorfer Wildvogel-Hilfe von Esther Noël”
https://www.noz.de/lokales/artikel/bissendorftierhaltungsverbot-fuer-wildvogel-hilfe-von-esther-nol-24292383
Absätze Pro Noel: 6
Contra Noel: 2

Artikel vom 28.4., “So erklärt der Landkreis Osnabrück die Schließung der Wildvogelhilfe Bissendorf”
https://www.noz.de/lokales/bissendorf/artikel/landkreis-erklaert-die-schliessung-der-wildvogelhilfe-bissendorf-40000594Pro Noel: 3
Contra Noel: 9

Eine nicht sachgemäße Aussage des Journalisten:
Zitat:
In einem offenen Brief werfen die Unterstützer der Auffangstation (…) denen, die sich für die Schließung der Station stark gemacht haben, vor, keine wirklichen Tierschützer zu sein.

Richtigstellung: Eine solche Aussage ist in dem offenen Brief so nicht zu erkennen.
Es wird in dem offenen Brief lediglich die Frage geäußert: “Entspricht das (!) Ihrer Vorstellung von aktivem Tier- und Artenschutz?”

Artikel vom 7.5.: “Wie geht es weiter im Streit um die Wildvogelstation Bissendorf?”
https://www.noz.de/lokales/bissendorf/artikel/wie-geht-es-weiter-im-streit-um-die-wildvogelstation-bissendorf-40032885
Pro Noel: 0
Contra Noel: 2

Artikel vom 14.5.: Hier wird verletzten Vögeln und Wildtieren in der Region Osnabrück geholfen
https://www.noz.de/lokales/bissendorf/artikel/hier-wird-verletzten-voegeln-und-wildtieren-in-osnabrueck-geholfen-41090391
Genannt werden für Vögel 3 Auffang- und Anlaufstellen in der Region Osnabrück.
Z.B:
———–
* “Wolfgang Herkt: Zum Flugplatz 11, 49078 Osnabrück,
Telefon werktags 9:30 bis 17 Uhr: 0541 944450, mobil: 0171 7777320.
Dort werden alle Vögel, im Einzelfall auch andere heimische Tiere der besonders geschützten Arten versorgt.”

Richtig ist (und das ist seit Jahren bekannt), dass aufgrund der hohen Anzahl verletzter oder verhungernder Wildvögel
eine Vielzahl dieser Tiere dort nicht aufgenommen werden können.
Auf der entsprechenden Homepage der Tochter von Herrn Herkt ist in Bezug auf die Artenschutz-Betreuungsstation zu lesen:

“Corona-Update (Mai 2022): Ein Wort in eigener Sache:
Die derzeitige Gefährdungslage durch Corona (sowie die damit verbundenen Beschränkungen) erlaubt es nicht, dass wir noch weitere Singvogelnestlinge, bzw. -Ästlinge aufnehmen können. ”
———
* Zoologischer Garten Osnabrück: Am Waldzoo 2, 49082 Osnabrück, Telefon 0541 951050. Hier können alle Vögel außer Weiß- und Schwarzstorch und Kranich abgegeben werden.

Ein Anruf dort ergab: “Wir machen das schon seit Jahren nicht mehr, das wurde viel zu viel. Wir leiten Anfragen an Herrn Herkt weiter”.

———-

* NABU-Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen: Marienthaler Straße 19, 48565 Steinfurt-Borghorst, Telefon 02552 4433 oder 02552 3798.

Eine der angegeben Telefonnummern ist schlichtweg nicht vergeben: 02552 3798
Unter der anderen Rufnummer wurde bislang vergeblich versucht, jemand zu erreichen. Gibt man die Nummer “02552 4433” bei Google ein, so wird hier ein Café genannt (?). Nach Aussage von Frau Noel: Die Greifvogel-Auswilderungsstation in Steinfurt gibt es schon seit fast 5 Jahren nicht mehr! Der Herr ist schon lange verstorben.

Danke für eine Spende von tollen Hühnerställen

Vielen herzlichen Dank an Anni Niekamp für eine Spende von tollen Hühnerställen. Große Klasse! 🙂😊😃🙃☺️
Am Wochenende werden diese hier überführt.
Bei uns auf dem Gnadenhof leben aktuell, auf unterschiedlichen Flächen, etwa 8 Hähne und viele viele Hühner.
Etliche davon z.B. vom Verein “Rettet das Huhn” aus einer Massenhaltung befreit, einige stammen aus einem “Animal Hording”-Fall, andere aus den unterschiedlichsten Quellen…

Sie leben hier tatsächlich im Paradies. Viel viel Platz, etliche kleine Hütten und Häuser, Sand- und Staubbäder.
Sie entscheiden selber, wann sie draussen oder drinnen sein wollen. Und überhaupt: Was sie generell tun möchten…

Trotz der 8 Hähne läuft es im Großen und Ganzen recht harmonisch ab. Solange sie sich aus dem Weg gehen können
und jeder eine eigene Schar hat, läuft es (in der Regel) problemfrei.

Lediglich der kleine Troublemaker “Ralle” (wurde damals aus dem Tierheim übernommen, Maike Haske) sucht, trotz eigener Schar,
immer wieder “Ärger” bei den “Althähnen” (ist aber eher drollig als gefährlich ;-)).
Dafür haben sie ihm nun die Schwanzfedern gerupft, da ist er allerdings selber Schuld.

Nachkommen werden hier nicht so gerne gesehen (es würde hier irgendwann aus allen Nähten platzen und ein steigender Hähne-Anteil könnte
zudem große Gefahren mit sich bringen). Somit werden die Eier in der Regel den Schweinen, den Hühnern oder mir selbst zum Fraß vorgeworfen.

Wenn jedoch Tiere es immer wieder und wieder versuchen, und einfach nicht aufgeben, dann werden den wenigen Exemplaren 2 oder 3 Eier gewährt.
Ist dann halt so. Wer nicht aufgibt, wird belohnt.
Zu schön zu sehen sind aktuell die Enten “Tinchen” und das Huhn “Mutter Morgana”. Sie teilen sich die Brut ihrer Eier.
Wenn eine mal Hunger oder Durst hat, dann übernimmt die andere die Brut. Geht doch! Solidarverhalten unter Geflügel.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Artenvielfalt in die Siedlungen bringen

Artenvielfalt in die Siedlungen bringen – 😊🦋🐛🐝🦋
Weiterer Weideausbau am Heroldweg in Melle/Westerhausen

Heute war es nun soweit. Eine weitere Beweidungsfläche wurde eingezäunt (es handelt sich hierbei wohlgemerkt um Bauland, welches explizit zur Förderung der Artenvielfalt vorgesehen ist). Danke an den Anrainer Max für die tatkräftige Unterstützung.

Die Schafe “Lotta”,”Maria” (Mutti), “Dschiesis” (Lamm,schwarz), “Jesaja” (Lamm, braun) und die Ziegen “Apollon” und “Clara” übernehmen jetzt hier die Beweidung.

Auf der Nebenfläche weideten sie im letzten Jahr bereits eine Blühwiese ab. Insbesondere die Kombination von Schafen und Ziegen ist dafür günstig, weil diese ein unterschiedliches Verbissverhalten haben.
Ziegen sorgen für viele Offenstellen im Boden, wichtig als Brutrefugium für Wildbienen, und ggf. für eine Neueinsaat von Wildblumen.

Eine “first class Blühwiese” wird sich hier sicherlich nie entwickeln. Das Areal ist durch jahrelange Ablagerungen von Grünabfall und Grünschnitt hoffnungslos eutrophiert.
Es müsste wohl erst 5-6 Jahre intensiv ausgemagert werden.
Aber immerhin: Ackersenf entwickelt sich (im zweiten Jahr), die rote Lichtnelke blüht und einige Malven kündigen ihr lilafarbenes
Gewand an. Nun sollen Schafe und Ziegen erstmal “Tabularasa” machen. Es folgt dann der Versuch einer weiteren Blühwiesenaussaat.

Als die Schafe heute kamen ging es wie ein Lauffeuer durch die Siedlung. Etliche Menschen kamen zur Begrüßung aus ihren Häusern.
Sehr schön. Landleben ist einfach wunderbar 🙂

Und auch in Melle/Oldendorf am Schürenort geht es los. Die Ziegen “Moritz”, “Neptun”, “Stina” und “Kathrinchen” bilden die Vorhut.
Morgen folgen weitere…Beide Standorte erhalten zudem noch Baumverbiss-Schutz-Einzäungen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck