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Blühwiesenpflege: Schröpfschnitte und Auslichtung
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Das Gras hatte dieses Jahr ein irres Tempo. Damit Blühwiesen voll zur Geltung kommen sind immer wieder auch Korrekturschnitte nötig, damit die Wildblumen nicht überwuchert werden. Ist Arbeit, aber lohnt sich auch. Die zu betrachtende Vielfalt ist einfach herrlich 🙂

 

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Ziegendurchfall und Birkenkohle
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Wenn Ziegen Durchfall haben, dann ist das in etwa 50% aller Fälle ein Todesurteil. Es helfen eigentlich nur Colosan und Birkenkohle und erstklassiges Heu, wenn überhaupt…Das Magen-Darmsystem ist so fragil, dass sofort bei den ersten Symptomen eine Rundum-Betreuung stattfinden muss.

Die kleine Leni hatte gestern morgen die ersten (schweren) Durchfall-Anzeigen. Alle 2 Stunden werden ihr zwangsweise Medizin und viel viel Wasser eingegeben…Immerhin. Heute früh ging es ihr schon etwas besser. Wir hatten schon Fälle, die waren 5-6 Stunden nach den ersten Symptomen tot. Wir bleiben dran, Leni ist ein absoluter Sonnenschein (eigentlich), im Augenblick sitzt sie meist nur bedröppelt irgendwo im Schatten.

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Ganze Wagenladung zum Tierarzt
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Diese Woche nun ging es mit zahlreichen Tieren zum Tierarzt. Die Ziegen Neptun und Karamba haben einmal mehr eine Moderhinke-Behandlung erhalten. Sofern der Sommer nicht zu nass wird, so werden sie gesichert bis Oktober schmerz- und beschwerdefrei sein. Heute früh schon, einen Tag nach der Behandlung, liefen sie fröhlich und frei von Komplikationen über die Wiese.

Und die kleine Warzenente Gundula wird mit Schmerzmitteln und Antibiotika behandelt. Sie kann zur Zeit kaum laufen und hält sich zudem kaum auf den Beinen. Dank der Medizin wird das schon wieder. Herzergreifend ist, wie ihr Mann „Egon“ (ein großer weißer Erpel) sie überall hin begleitet und immer aufpasst, dass nichts passiert. Nach der Behandlung bekam Gundula erst einmal die Möghlichkeit, eine halbe Stunde allein in einem großen blauen Planschbecken zu baden. Das hat ihr gefallen.

Die Hitze und Trockenheit ist eine kleine HErausforderung. WIr haben überall kleine Wassernäpfe- und Wassertöpfe postiert. Die kleine Zwergente Friedolin badet bei über 25 Grad gerne mal in einem kleinen Topf 🙂

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Neue Blühwiese in Georgsmarienhütte – Und: Herrliche Ruhe auf dem Gnadenhof
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Am Wochenende in Georgsmarienhütte gewesen. Hier entsteht auf 200 m² eine neue, wertvolle Blühwiese basierend auf Regiosaatgut. Einige Tipps und Tricks vermittelt. Da werden sich die Insekten freuen. Kombiniert wird diese mit vielen Stauden. Aktuell blüht bereits der Storchenschnabel 🙂 Sind wir gegen das Insektensterben aktiv, dann unterstützen wir auch das Leben vieler vieler anderer Arten.

Und auf dem  Gnadenhof herrscht eine vorsommerliche Ruhe und Entspannung, herrlich ist es.

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Der Lohn der Arbeit
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Auch wenn Natur- und Artenschutzarbeit, genau wie Tierschutz, so manches Mal zum Verzweifeln ist.
Wenn der Frühling kommt, dann wird geernet.
Doch seht selbst: Z.B. Barbarakraut, Ehrenpreis, Sternmiere, Wiesen-Schaumkraut, Vergissmeinicht, Schafskabiose, Scharfer Hahnenfuß, Storchenschnabel, Wolliger Schneeball, Eberesche & Co.
Und die Tiere genießen die herrliche Sonntagsruhe 🙂

 

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Atemberaubendes Wachstum des Miyawaki-Waldes, Und: Adoptierte Wildente zieht 3 Küken auf
Geschrieben:

Das Wachstum des im letzten Oktober gemeinsam mit IKEA Osnabrück und dem Verein per se e.V. angelegten Kleinwaldes ist atemberaubend! Viele Pflanzen haben in diesem Jahr schon ca. 30 bis 40 cm zugelegt, das ist in etwa die Höhe, die ansonsten (bei „klassischem Wachstum“) in einem Jahr erreicht wird. Die Fläche beginnt langsam zu einem kleinen Urwald zu werden. Einzelne Setzlinge haben sogar 50 bis 60 cm zugelegt (ich würde es nicht glauben, wenn ich es nicht selber sehen würde) und sind bereits 1,20 meter hoch.

Ein kleiner Trick: An der Südseite des Miyawakis haben wir speziell Insektenmagneten gepflanzt, z.B. Ginster, Heckenrose, Kartoffelrose…

Und das gefällt auch den Tieren auf dem Gnadenhof. Eine kleine Wildente nutzt das Areal gerne als „Schutz von oben“, um ihre 3 Küken zu schützen. Es handelt sich um das großgewordene Küken, welches letztes Jahr von ihrer Mutter vergessen wurde. Zum Glück wurde die jetzige Ente („Karlinchen“) damals von einem Huhn adoptiert und dann bei uns im Badezimmer (und später im Meerschweinchengehege) großgezogen.

Wer es nicht glaubt siehe: https://www.youtube.com/watch?v=n4jc7Ry_drk&list=PLwIihHejeQXlolnftPpfDZiFFhW4jtpsr&index=101

Karlinchen hat jetzt selbst einen Lebenspartner. Die winzige weiße Zwergente „Otto“, die zwei Köpfe kleiner ist als sie selbst. Sie machen tatsächlich alles gemeinsam. Ist schon manchmal irgendwie schräg hier alles, funktioniert aber trotzdem :-).

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Umzüge in die Sommerlager
Geschrieben:

Unsere drei Meerschweinchen sind gestern in ihr neues Sommerlager umgezogen. Eine große, gut abgezäunte Wiese mit vielen Kräutern, zwei Schutzhäusern und jede Menge Platz. Mit Schatten und mit Sonnenflächen, hier wird es den Zwergen gut gehen.

Und auch die beiden verstoßenen Hühnerküken haben es geschafft. Nach einigen Wochen unter Rotlicht sind sie nun groß genug, um eigenständig draussen zu leben. Anfänglich noch ganz verschüchtert haben sie gestern nun einen Hahn und mehrere Alt-Hühner kennengelernt. Fanden sie gut. 🙂

Und Gartenarbeit erledigen bei uns Schafe und Ziegen, so bleibt der Garten in Schuss, artenreich und wir sparen Futterkosten…Geht doch. 🙂

 

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Bald geht es raus ins Sommerlager
Geschrieben:

Die kleine Meerschweinchenfamilie kann es kaum erwarten, bald geht es raus ins Sommerlager 🙂 Seit Oktober leben sie im Wintergarten und haben diesen komplett in Beschlag genommen. Sie lieben es ausserhalb der Käfigschale herumzuflitzen und schauen mittlerweile immer mal wieder sehnsüchtig aus dem Fenster.

Nächstes Wochenende ist das neue Aussengehege fertig, dann geht es auf eine herrliche Fläche, gut gesichert, mit viel viel Grün.

Und auch ihre beiden kleinen Freunde, die kleinen Hühnerküken ziehen demnächst nach draußen. Sie wurden von ihrer Mutter nicht angenommen und leben unter Rotlicht in einer kleinen Kiste. Bald lernen sie, wie man im Sand badet, in der Sonne liegt und Körnchen aus dem Boden pickt.

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Neue Blühwiese inmitten zweier Siedlungsgebiete
Geschrieben:

Die nächste Blühwiese inmitten zweiter Siedlungsgebiete. Der lange Regen der letzten Monate und die Tierbeweidung haben dafür gesorgt, dass
eine Wiesenfläche nur noch „nackte“ Erde ist.
Die Ziegen und Schafe werden aktuell auf verschiedene herrlich grüne Areale verteilt, damit sie endlich wieder in den Genuss frischen Grases kommen.
Zuvor jedoch wurde ein Kilogramm Regiosaatgut ausgestreut.
Die Tiere treten es mit ihren Klauen (oder Gänse-, Hühner- und Entenfüßen) in den Boden ein. Für ca. 6 Monate wird die Fläche anschließend nicht beweidet werden, eine herrliche Blühwiese kann sich entwickeln und aussamen, anschließend wird sie, im Oktober, von den Schafen und Ziegen „gemäht“.
Auch über die tierische Hilfe ist es möglich, Artenvielfalt zurück in den Siedlungsraum zu bringen.