4 Hühner aus der Legebatterie aufgenommen – Jedes Lebewesen zählt

4 Hühner aus der Legebatterie aufgenommen – Jedes Lebewesen zählt.

Manche Szenerien lassen ich auch nicht mit Ironie oder schelmischem Sarkasmus kommentieren.
Gestern 4 Hühner aus der Legebatterie aufgenommen. Die armen Tiere sehen schrecklich aus, total blass, kaum Federn, viele Federn zerrupft, Wunden
in der Haut…und es sind noch die „Besseren“. Die Tiere hatten bis gestern noch nie (!!) Tageslicht gesehen oder die Möglichkeit gehabt,
in Sand und Stroh zu scharren. Was wir Menschen den Tieren an Grausamkeiten antun, ist schwer in Worte zu fassen.

Für die Eingewöhnung- und Umgewöhnungszeit erhalten die Hühner ein Spezialfutter (Legemehl, einige wenige Körner,
Bierhefe und Muschelkalk, proteinreiche Melhwürmer). Die haben einen unglaublichen Hunger und Durst.
Heute schon 3 Portionen gefuttert und zwei Trinknäpfe komplett geleert.
Nachdem die Armen gestern noch völlig verängstigt in einer Ecke saßen, haben sie sich heute immerhin schon in Sonne getraut,
haben sich gewärmt und sogar schon in der Erde gescharrt. Die kriegen wir wieder fit 🙂

Danke an Tanja Bültermann und Karsten Bültermann, welche die Tiere von einer Sammelstation zu uns gebracht haben.
Der Verein „Rettet das Huhn“ https://www.rettet-das-huhn.de/ hat dafür gesorgt, dass innerhalb kürzester Zeit einige Tausend Tiere vermittelt wurden.
Vielleicht ist es ja für den Einen oder anderen interessant in Zukunft von dort Hühner aufzunehmen?
Der Verein sorgt dafür, dass jährlich über 10.000 Tiere aus der grausamen Massen-Käfighaltung befreit werden.So schlimm und grausam es ist: Es ist wieder auch schön zu sehen, wie die armen Mäuse langsam das „schöne Leben“ kennenlernen.

Gnadenhof Brödel Melle, http://gnadenhof-melle.de

Einweihung des Beweidungs-Wintercamps „Am Wulberg“

Einweihung des Herbst-/Wintercamps der Beweidungstiere mit der Nachbarschaft und Anlage weiterer Blühwiesen

Gestern Abend wurde gemeinsam mit der Nachbarschaft das Blühwiesen-Beweidungscamps eingeweiht.
Das war ein toller Abend! 🙂 Total nette Leute, lecker was zu essen, Herrliches Herforder und die guten Drinks aus
„Georgs Bioladen“ (Melle), http://georgs-bioladen.de.

Schöne Gespräche und ein entspanntes Flair. Mit der Stadt Melle wurde ausgehandelt, dass die Tiere hier bleiben können, sofern ein Konzept für eine
Blühwiesen-Mahd vorgelegt werden kann – und gerade keine Wiesen abgefuttert werden.,. Das haben wir erledigt, und wir haben gestern noch weitere Blühwiesen angelegt (Feldblumenmischung, Sand- und Magerrasen-Blumenmischung,
Spätsommeransaat Blühende Landschaft, Schmetterlings- und Wildbienensaum etc.). Das wird nächstes Jahr in allen Farben blühen und brummen und summen.
Und unsere Tiere werden nomadengleich dann von Wiese zu Wiese ziehen und diese abmähen.

Endlich: Der Bandheuwender ist da

Da ist das Ding!!
Was lange währt….endlich ist er da: Unser Bandheuwender!!
Jetzt können wir so richtig loslegen, wer braucht schon Hunderte PS und gigantische Landmaschinen 😉 ??
Mit dem 13-PS-Motoreinachser + Bandheuwender-Aufsatz springen wir einen Quantensprung nach vorne und erleichtern
uns, die Pflege und Mahd der Blühwiesen.

Mit dem Bandheuwender können wir nun Blühwiesen mähen und danach: Das Mahdgut/Heu wenden (was auch sonst?).
Es bleibt dadurch, wenn es denn rechtzeitig von uns eingeholt wird, frisch und nahrhaft und setzt keinen
Schimmel an (trocknet gleichmäßig von allen Seiten),…
kann also bedenkenlos an unsere Gnadenhoftiere verfüttert werden 🙂

Karsten Wachsmuth hat gestern eine weitere Fläche abgemäht und „zusammengeheut“.
Auch wenn körperliche Arbeit durchaus Spaß macht, so ganz ohne Maschinen sind wir zu langsam.

Auf einem der Bilder sieht man im Vordergrund die aktuell immer noch blühende Wiese, welche bereits im Sommer gemäht wurde.

Pfiffige Shetlandponys

In Ordnung, wir haben gelernt:

Shetlandponys sind schlauer als man denkt und lassen sich ungerne vorschreiben, wo sie zu stehen haben…
Amüsant sieht es ja aus 🙂

Gnadenhof Brödel Melle (http://gnadenhof-melle.de) +
Insektenschutz-Blühwiesen-Beweidungsprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de)

Wer eventuell für unsere Projekte spenden möchte, gerne hier:

https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61174&utm_campaign=widget

Oder hier:

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Pokalübergabe für „Deutschlands Naturwunder 2018“

Was für ein Triumph, Was für ein Tag! 🙂
Seit heute ist unsere Blühwiese in Melle (eine der von uns gestalteten 93 im Osnabrücker Land) offiziell „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“.
Siehe dazu auch:

https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/urkundenuebergabe-in-westerhausen-deutschlands-naturwunder-2018-ausgezeichnet/
und auch:
https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/


Artikel in der Neuen Osnabrücker Zeitung

Anwesend waren bei der Preisverleihung Karsten Wachsmuth und Kai (jeweils Blumiges Melle),
Dr. Michael Lübbersmann (Landrat LK OS und in Funktion als 1. Vorsitzender TERRA.vita)
Dr. Fritz Brickwedde (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hendrikje Willert (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Elisabeth Fleisch (Heinz-Sielmann-Stiftung)
Hartmut Escher (Geschäftsführer TERRA.vita und in Funktion als Vorstandsmitglied Europarc)
Reinhard Scholz (Bürgermeister Melle)
RA Detlev Böhm (Juristischer Vertreter der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Kanzlei Funk & Tenfelde Osnabrück)
Volker Wiesehahn (Flächeneigentümer und Hotel-Restaurant Hubertus)
Antje Broekmans (Grundschule Westerhausen)
Henning Müller-Detert (Pressestelle LK OS)
Melanie Schnieders (TERRA.vita)

Karsten Wachsmuth: „Es ist ein großer Tag für uns. Dass aus der „kleinen“ Idee, so etwas Großes erwachsen ist, macht uns auch ein wenig stolz. Natürlich machen wir weiter.
Um gegen das Insektensterben aktiv zu werden bedarf es gesamtgesellschaftlicher Anstrengungen, welche wir zu bewältigen haben. Wir haben keine andere Wahl als dieses zu schaffen,
die schlimme Alternative würde das Aussterben einer immensen Anzahl von Arten bedeuten.“

Kai Behncke: „Wir sind glücklich und danken der Heinz Sielmann Stiftung sowie EUROPARC Deutschland e.V. für den tollen Wettbewerb. Es erfüllt uns mit Freude,
dass wir gemeinsam gezeigt haben, das ein Funken einer Idee überspringen und einen positiven Dominoeffekt erzielen kann. Zudem sind wir sehr glücklich, dass unsere Gnadenhoftiere
eine ganz besonders wichtige Rolle, bei der Pflege und Erhaltung von „Deutschlands Naturwunder 2018″ spielen können. Wir danken auch unserem Rechtsanwalt Detlev Böhm, welcher mit hohem Einsatz dafür gesorgt hat,
dass Deutschlands Naturwunder 2018 auch in den kommenden Jahren mit tierischer Unterstützung sehr schonend gehegt und gepflegt werden kann.
Melle hat nun eine bundesweite Auszeichnung im Naturschutz erhalten, das ist etwas ganz Besonderes.
Wir freuen uns sehr, dafür einen Beitrag geleistet zu haben und danken den über 7000 Menschen, welche für uns abgestimmt haben.“

Tierische Unterstützung auf den Bildern:
Minischaf „Noisette“ und Zwergziege „Emil“.

Weitere Personen auf den Bildern:
Karsten Wachsmuth, Kai Behncke, RA Detlev Böhm

Nachbarschaftsbank platziert (für alle zur freien Verwendung)

Heute die zweite mobile Hütte für das Beweidungs-Wintercamp aufgebaut.
Und : Nachbarschaftsbank platziert

Damit die Tiere im Blühwiesen-Beweidungs-Wintercamp auch genügend Platz haben wurde heute die zweite mobile
Hütte aufgebaut. Regen- und Winddicht, jetzt haben alle genügend Platz, zudem werden wir in den nächsten Wochen noch zwei oder drei Tiere aufnehmen.

Die Ziegen und Ponys haben die Hütte gleich neugierig inspiziert.

Für die Nachbarschaft zum Verweilen haben wir für Jedermann eine Picknick-Bank errichtet. So kann man die beruhigenden Weidetiere genießen 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück + Gnadenhof Brödel Melle

Weitere Blühwiese angelegt

Ein sonniger Herbsttag. Genau das richtige um weitere Blühwiesen anzulegen (dieses Mal sogar mit regiozertifiziertem Saatgut, 2 Mischungen eingesetzt „Blumenwiese + „Feldblumen“).
und unsere Gnadenhoftiere auf eine neue frische, neue Weidefläche zu bringen.
Finden die super, trotz Elektrozaun.

Veterinäramt begutachtet Gnadenhof und Blühwiesen-Mahdtiere-Winterquartier – Alles paletti

Heute Besuch vom Veterinärmat des Landkreises Osnabrück bekommen – alles paletti 🙂
Und Abends „Fitnesscenter in der Natur“

Eine Tierärztin des Veterinäramtes LK Osnabrück hat heute unser neues Gnadenhof/Naturpark-Hauptquartier am Kreimerhof
sowie das Überwinterungsquartier der Blühwiesen-Mahd-Tiere am Wulberg begutachtet.
Aus Tierschutzsicht alles in Ordnung, spitze!! Noch einige Tipps und Anregungen bekommen, das war gut.
Nur einige Ohrmarken müssen wir noch setzen. Das wird am Wochenende erledigt.

Abends dann noch „Sportstudio BlühwiesenMahdgut wegharken“. In 1,5 Stunden schafft man mit einer guten Heuharke etwa 400 m², aufs Laufband braucht man danach nicht mehr.

Um nächstes Jahr weitere Blühwiesen anzulegen sind wir definitiv unterfinanziert.
Bitte stimmt hier für „Blumiger Landkreis Osnabrück“. Wenn wir 3000 Euro gewinnen, dann können wir mindestens 20.000 weitere m² anlegen.

https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung

Blühwiesen im Herbst einsäen

Heute 12 Kilogramm „Blühwiesenmischung“ geliefert worden.
Endlich gehts weiter 🙂
Auf den Bildern im Größenvergleich unsere Katze „Yemi Labbadia“ und ein Hühnerei.
12 Kilogramm regiozertifiziertes/regionales Saatgut haben uns einen Gegenwert im sehr hohen dreistelligen Bereich zahlen lassen.
Mit 12 Kilogramm lassen sich ca. 8000 m² Blühwiese anlegen.
Ok, günstig ist es nicht, aber bitter nötig!!

Warum jetzt und nicht im Frühjahr?

Dieses Jahr hat uns gelehrt: Wenn es extrem trocken ist, dann dauert es ewig, bis es keimt (wenn es überhaupt keimt).
Daher wird mittlerweile empfohlen, winterresistente Mischungen bereits im September (bis Anfang Oktober) einzusäen.
Durch die Bodenfeuchtigkeit keimen sie im Frühjahr auf jeden Fall…

Nicht zu vergessen: Viele Saatgutformen benötigen Frostperioden, um zu keimen.
Oh..das Saatgut „merkt“ wenn es unter 0 Grad ist und keimt erst danach?

Ja, ist tatsächlich so. Deswegen wird Saatgut teilweise auch künstlich „stratifiziert“ (z.B. temporär ins Kühlhaus gelegt), siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Stratifikation_(Botanik)

Fein. 8000 m² werden jetzt also angelegt. Und danach?
wir brauchen Geld, dringend, um weitere Blühwiesen zu schaffen.

Stimmt bitte für uns ab, dann wird das was:

https://www.ten-eg.de/privatkunden/strom/oekostrom-re/abstimmung

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Oder spendet:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Oder kauft unser einpflanzbares Kampagnenbuch:
https://doktor-kalle.de/produkt/buch-die-wubbjes-helfen-der-natur-das-einpflanzbuch/

Vorbereitung für die Tierversorgung im Winter beginnt

Der Sommer ist vorbei – Vorbereitung für die Tierversorgung im Winter laufen an

Heute einen Teil der Heuversorgung für den Winter anliefern lassen.
Durch die große Hitze in diesem Jahr ist es garnicht so einfach, etwas zu bekommen.

50 Ballen haben wir dennoch erstmal auftreiben können, zu einem fairen Preis.
Geliefert von https://www.pferde-seidel.de aus Bad Essen, gute Qualität.

Da die Nächte jetzt kühler werden haben wir auch die Meerschweinchen reingeholt. Finden die doof.
Im Spätfrühling, Sommer laufen die frei auf 1000 m² herum, aber jetzt wird es zu kalt.
Immerhin haben die einen schicken dreistöckigen XXL-Stall mit Verbindungsrampen und allem PiPaPo bekommen.

Falls jemand ein Meerschweinchen abgeben möchte: Platz für 2 Stück hätten wir noch.
Die leben bei uns in guter Haltung, mit top Futter, genug Platz und ab Frühling wieder in Außenhaltung.