Planung für Fertigstellung des Blühwiesenkorridors nahezu abgeschlossen

Gestern Abend die Planung für den Blühwiesenkorridor nahezu abgeschlossen.
Das wird noch einmal ein gutes Stück Arbeit. Wenn alles klappt,
dann können auch Insekten mit geringen Flugradien im nächsten Sommer auf einer Strecke von 35 Kilometern (Melle nach Hagen a.T.W.)
von Blühwiese zu Blühwiese fliegen, was sehr sehr wichtig für einen genetischen Austausch ist.
Nach 3,5 Jahren Arbeit ist das Werk dann vollendet (natürlich müssen die Flächen regelmäßig gemäht werden, dafür sind gemäß Vereinbarung
dann in den meisten Fällen die Eigentümer zuständig).

Gestern bei einem sehr netten Herrn direkt neben dem neu entstehenden Gewerbegebiet gewesen.
2 Areale stellt er für das Projekt zur Verfügung (insgesamt ca. 1500 m²).
Es existieren dort schon Totholzhaufen, ein Sandberg, Obstbäume etc. Das wird ein Paradies. 2 regionale Blühmischungen werden ausgebracht.
Und der nette Mann hat es auf den Punkt gebracht: „Es gibt Dinge, die schöner und wichtiger sind als Geld“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich abesetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Die höchste Spende aller Zeiten, danke!!!!

Großartig!!!! Die höche Spende, die wir jemals bekommen haben. 😃😃😃👑👑👑🐝🐝🦋🦆🐤🐦🐃🐐🐐🦜🦜🦜🦜🐇🐇🐇🐇🐓🐓🐓🦙🐑
Gestern auf unser Spendenkonto bei Betterplace geschaut und dachte, ich seh nicht richtig.
Die höchste Spende aller Zeiten (für uns) ist dort eingegangen. DANKE DANK DANKE !!! an Herrn W. (möchte gerne anonym bleiben).
Ein Großteil des Geldes wird für unsere Gnadenhofstationen,Tierarzt- und Futterkosten ausgeben.
Zudem werden wir weitere Areale einzäunen können um dort unsere Tiere eine schonende Blühwiesenbeweidung durchführen zu lassen.

Und außerdem: Wir werden von verschiedenen Geldern Bäume kaufen und Saatgut, für weitere Blüh- und Streuobstwiesen
UND: Bäume, die dem Klimawandel trotzen.

Die Klimazonen verschieben sich.
Aus diesem Grunde werden Fichten, Buchen und Eichen in den nächsten Jahren massive Probleme bekommen.
Heisst: Wir kaufen noch dieses Jahr Setzlinge ein, welche sich insbesondere auch in Südeuropa wohl fühlen, um diese auf einer
Schau- und Begehungsfläche in Melle als Mischkultur anzupflanzen:
Weißtanne, Douglasie, italienischer Ahorn, Manna-Esche, Edelkastanie und Robinie (zum Beispiel).

Das ist etwas, was wir ALLE tun können. Bäume pflanzen um CO2 zu sparen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Steuerlich absetzbare Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Durch Wut und Spaß lädt sich die Batterie immer wieder auf

Durch Wut und Spaß: Eine sich immer wieder selbst aufladende Batterie für Arten- und Umweltschutz
Manchmal werden wir gefragt, wo eigentlich die Enegrie zum Handeln herkommt.
Ganz einfach: Durch eine zuweilen schier unbändige Wut (🔥🔥😠😠😣💥💥💥💥🌪🌪🥊🥊🥊🎇🎇✴️✴️‼️‼️‼️‼️📣📣📢!!!!!), über das, was wir alle dem Planeten und seinen
Lebewesen antun.

Es ist nicht schwer „unbändig wütend“ zu sein, ein Blick in die Zeitung genügt:
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1840225/artensterben-wir-wissen-alles-und-aendern-doch-nichts

Und wenn wir dann immer wieder lesen, wie wenig Mensachen bereit sind, „härtere“ Gesetze (für den Artenschutz, gegen die Klimaerwärmung) zu akzeptieren,
es doch auch auf frewilligem Wege gehen sollte oder man doch „mehr Vertrauen in die Landwirtschaft“ haben sollte (Thank you for nothing!!)
dann wird schnell klar, dass hier auf der Wut- und Empörungsskala noch viel Luft nach oben ist.
Wut ist ein ganz ausgezeichneter Handlungsmotor und Wut steht einem zuweilen auch ganz schön im Weg.
Dann wird es Zeit einen Schritt nach hinten und nach links zu machen, und dann beginnt der Spaß 🙂

Vielleicht wird es Zeit „radikaler“ zu agieren (und gleichzeitig friedlich, es geht nur über einen friedlichen Weg) und in den „grünen Untergrund“ zu gehen.
Heute schon einmal geprobt und eine grüne Tarnung für den Kampf im Verborgenen ausprobiert.
Energie kommt auch durch Spaß und Vergnügen.
Gemeinsam mit George Trenkler (einer der wenigen, der wieder und wieder bereit ist für den Artenschutz auch Zeit und Geld zu investieren)
traditionell die Wiesen-Mahd „auf der Wiese hinter den 7 Bergen“ gemäht (gehört mittlerweile fest zum jährlichen Programm, irgendwann in etlichen Jahren werden wir mit Rollator, Krückstock
und Senioren-Balkenmäher die Mahd für Schmetterlinge & Co. durchführen).
Danach gabs ein Bio-Feierabendbier (gehört auch zum Spaß des Ganzen, und Arten- und Umweltschutz kann WIRKLICH Spaß machen) und die grüne Tarnung
wurde an einige unserer Gnadenhoftiere verfüttert.

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Bläuling und Kleiner Feuerfalter

Ordentlich geackert heute wieder
Die Schmetterlinge Billy „The Kid“ Bläuling und Freddy „Fight Club“ Feuerfalter sowie unsere Schafe und Ziegen freuen sich über ein schönes weiteres Refugium 🌳🌻🐝🐝🦋🦋🐞🦘🦘🐑🦜🐇🐩🦌🌴🌴🦔
Und: Parkplatz am Hauptquartier Kreimerhof nahezu abgeschlossen

Gestern auf einer unserer gepachteten Gnadenhof-(Blüh-)Wiesen einen „Bläuling“ entdeckt, eine echte Sternstunde.
Für solche Momente lohnt es sich, aktuiv zu sein!

Gestern Nacht noch einen kleinen Dialog belauscht:

Billy „the Kid“ Bläuling: Es ist höchste Zeit, dass unsere Wiese gemäht wird. Wenn das Refugium so bleiben soll, wie wir es brauchen,
dann muss langsam was passieren. Schafgarbengesellschaften auf magerem Boden, etwas Leimkraut, viele Gräser, Mohn, Kornblumen, wird Zeit dass die Schafe und Ziegen
loslegen und die Pflege übernehmen. Was ist da los? Die sollen mal in den Quark kommen“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter:
„Ich regel das. Ich flatter da hin, nehm die Naturfreaks in den Schwitzkasten, hau denen zwei, drei aufs Maul. Dann spuren die schon….“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Warum nur musst Du immer so aggro sein? Wir können das doch auch nett regeln? Einfach mal höflich fragen…
Wir sind doch keine Rocker-Gang, wir sind selten gewordene kleine Schmetterlinge…Dezentes Auftreten ist gefragt finde ich… Die machen das doch nicht als Beruf oder so….“

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter: Du bist viel zu vorsichtig! Mach Dir doch in die Hose, Mann!
Das ist so wie das, was bei den Menschen immer in der Zeitung steht, die FDP und so, „wir
brauchen freiwillige Verpflichtungen, mehr für den Naturschutz zu tun“. Freiwillig! Selten so einen Blödsinn gehört. Frewillig macht niemand was!
Freiwillig passiert bei den Menschen garnix (holt einen kleinen Schlagring und ein winziges Butterfly-Messer raus).
Ich flatter da jetzt hin, hau denen was auf die Schnauze, das beschleunigt
die Entscheidungsfindung…“

Billy „the Kid“ Bläuling: „Nein, verdammt noch mal. So geht es nicht. Gewalt ist keine Lösung.“

Freddy: „Gewalt ist keine Lösung???? Schau Dich doch mal um, wie allgemeinhin mit unseren Refugien umgegangen wird. DAS (!!) nenne ich Gewalt, oder nicht, oder was????!!!“

Gestern dann um 23.30, kleines, leises Klopfen an der Haustür.
Ich öffne…Ein kleiner Bläuling flattert aufgeregt vor mir hin und her und scheint kommunizieren zu wollen.
Gleichzeitig versucht er hektisch einen „kleinen Feuerfalter“ (Flügelspannweite etwa 25 Millimeter) im Zaun zu halten.
„Kleine Feuerfalter“ gehören übrigens ebenfalls zur Familie der Bläulingen. Dieser fuchtelt wirr mit irgendwas winzig kleinem vor meiner Nase herum…
Ich schnalle sofort: Verdammt, die Mahd, es wird Zeit!

Heute war es dann soweit. Gemeinsam mit Philipp Horstmann 1000 m² umzäunt und den Zaun eingegraben [sonst hauen die Ziegen ab] (danke!!),
sodass die Schafe, Ponys und Ziegen nun auch hier schonend eine Fläche beweiden können.
Feuerfalter (heute gesehen, ein Foto scharf (Wikipedia, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Feuerfalter#/media/Datei:Kleiner_Feuerfalter1.jpg), ein Foto SelfMade) UND einen „Bläuling“ auf EINER Fläche. Fast vor Begeisterung ohnmächtig geworden.

Freddy „Fight Club“ Feuerfalter saß zufrieden auf einem vertrockneten Grashalm herum und spielte mit seinem Butterfly-Messer rum. Auch der Bläuling atmete auf.
„Ist ja noch noch mal alles gut gegangen“.

Unsere Gnadenhof-Tiere waren glücklich, dass endlich ein neues Areal abgeweidet werden kann (mangels Regen ansonsten alles vertrocknet und verdorrt,
es wächst ja kaum noch etwas nach). Zwischendurch alkoholfreies Bier getrunken und Topfkuchen gefuttert (also wir, nicht die Tiere).

Danke auch an Minne Minna Minza und Lu Grengo für eine Patenschaft für die Ziege „Mobby Dick“. Danke an Valentina Andreev für eine Patenschaft für Kunigunde.
Danke an alle anderen Paten der Tiere (Merlin Dumke, Ulrike Zinn, Ute Hellige, Karin Kattner-Tschorn, Lars Albertmelcher, Tanja Menke, Lara Art,
Ulrike Zinn, Ele Luise Haine, Maike Niemann, Catrin & Jens, Christina Sudbrock, Ella Propella, Laura Geisler, Barbara Koebe, Meike Bdm, Philip Ufer & Johanna) sowie viele viele weitere regelmäßige Unterstützer, welche es uns ermöglichen, aktive Natur- und Tierschutzprojekte umzusetzen
(Lisa Fuchs,Thomas Allewelt, Marco Helm, Conny Knopf, Sarah Sara Kaufmann, Sonja Giesecke und und und :-)).

Und auch am Kreimerhof geht es toll weiter.
Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann haben den Parkplatz fast fertig (eine Auflage der Stadt).
Gerade noch Billy und Freddy mit winzigen Limousinen (mit Pedalantrieb und Sonnensegel) gesehen, wie sie sich die Vorzeigeplätze auf Parkdeck A gesichert haben.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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360-Grad-Bilder der Gnadenhof-Blühwiesen-Party

Vielen Dank an Sabine Kö und Christian für einige tolle 360-Grad-Bilder der Gnaden-Blühwiesen-Feier.
Wow, noch nie gesehen so etwas, danke 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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Ein neuer Paddock und ein Bläuling

Total klasse. Heute gemeinsam mit unserem Nachbarn Philipp Horstmann einen komplett neuen Paddock für die Ponys erstellt
Danke an Philipp und die Firma Hera GmbH & Co. KG aus Enger. Total gut.
Und: Auf unseren Flächen einen Bläuling entdeckt, dafür machen wir das Ganze 🌻🙂🦋🦋🐌🐞🐜🌻🌷😄😄😄😄

Bei der Firma Hera GmbH & Co. KG nicht mehr benötigtes Holz wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt und sogar angeliefert.
Philipp hat dieses vorbereitet und heute dann gemeinsam
knapp 4 Stunden gewerkelt. Danach gabs erstmal ein, zwei leckere Feierabendbier.
Sieht wieder super aus. Die Ponys können nicht mehr ausbüchsen, sich nicht mehr überfressen und dadruch keine Hufrehe mehr bekommen.

Und noch etwas besonders toll: Auf unseren Flächen einen Bläuling entdeckt 🙂
Das sind die Momente, in denen man weiss, dass sich der Aufwand lohnt.

Gnadenhof Brödel Melle
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Zwei tolle Lebensmittelpakete, die für Freude sorgen

Zwei tolle Lebensmittelpakete, die Freude machen
Und: Nachdenklichkeit, wegen eines neu entstehenden Schweinestalles (für über 1000 Tiere)
Droht eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene in Melle/Oldendorf?

Bei Familie Lau (solidarische Landwirtschaft in Melle, siehe dazu:
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/)

….heute wieder tolles Gemüse abgeholt. Große Portionen, man kann sich sogar davon überzeugen, wie diese angebaut werden. Absolut nachhaltig, BIO, regional produziert, gerantiert CO2-arm hergestellt.
Der Anblick lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Geht auch beim Elshof in Melle:
https://elshof-melle.com/

Hier wurden die Zeichen der Zeit verstanden. Es handelt sich hier um wegweisende Projekte, deren Modelle
nachhaltig, ökologisch und zukunftsträchtig sind.

Genau so große Freude wie bei uns über die hohe Gemüsevielfalt gab es heute bei unseren Tierchen.
Danke an den nah&frisch Markt Breeck (Melle Gesmold).
Danke an Ulli Breeck und Nathalie Könemann.
So werden nicht mehr verkaufbare Produkte einem sinnvollen Zwecke zugeführt. Total gut, so geht es auch!!
Es werden immer mehr, die sich Gedanken über unseren Planeten machen.
Bei den Kaninchen, Schweinchen, Enten und Co. gab es heute eine große Salatparty 🙂

————–
Und nicht so schön:

Gleichzeitig sehr nachdenklich wegen eines neu in Melle-Oldendorf entstehenden Schweinestalles für über 1000 Tiere.
Ist das noch zeitgemäß?

Schaut man sich den gestrigen Bericht des Weltklimarates an:
https://www.de-ipcc.de/254.php?

…dann lautet die klare Antwort: Definitiv und ohne wenn und aber Nein!

Die Produktion von Nahrungsmitteln fleischlicher Herkunft sorgt für immense Massen an CO2, Metahn und Lachgas (obwohl es gar kein witziges Gas ist).
Gleichzeitig, wenn man sich den aktuellen Wasserstand des Oldendorfer Mühlenbaches anschaut, wächst durch die entsprechende
Wasswerentnahme die große Gefahr, dass der Bach irgendwann schlichtweg austrocknet – mit katastrophalen Folgen für Flora und Fauna.
Nun wurde an dieser Stelle keine empirische Studie über die Folgen zusätzlicher Wasserentnahmen angestellt.
Wer „1 + 1“ zusammenzählen kann, dem wird klar dass Wasserentnahmen auf lokaler Ebene von mehreren Kubikmetern pro Tag nciht mehr funktionieren können…

Der Landkreis Osnabrück hat in diesem Sommer klar und deutlich gemacht, „dass unbefugte Wasserentnahmen“ drastisch bestraft werden können:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1816970/landkreis-osnabrueck-verbietet-wasserentnahme-aus-baechen-und-fluessen
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1812009/phase-zwei-des-wassersparens-gilt-weiter-bussgeld-bei-wasserentnahme-droht#comments-jump-to
Zitat: „Wird bei der Trockenheit Wasser aus einem Fließgewässer entnommen, bedroht das Tiere und Pflanzen, die dort leben.“

Wie kann es sein, dass trotz der omnipräsenten Klimaerwärmung einfach „weiter so wie bisher“ gemacht wird?
Von dem schlimmen Tierleid einmal abgesehen (und dieses nur als Randnotiz abzutun wäre fatal).
Eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene droht (viele Frösche, Libellen,
wasserbenötigende Kleinsäuger, Vögel etc. werden an dieser Stelle beipflichten. Ihnen droht der Verlust ihres Refugiums. Anders formuliert: Viele werden einfach sterben. Die Artenvielfalt sinkt. Noch mehr!!!).

Im Jahre 2019 hat ein solcher Bau schlichtweg keine Berechtigung mehr, noch schlimmer: Eine entsprechende Haltung sorgt für einen immensen gesellschaftlichen Schaden, auf allen Ebenen…

Und gleichzeitg: Landwirte sind einem hohen finanziellen Druck ausgesetzt, das Höfesterben ist ebenfalls und gleichzeitig eine Katastrophe.
Nun „nach der Politik schreien“ (es gibt zweifelsfrei viele PolitikerInnen, die einen guten Job machen“)?
Zu wenig!
Den Stimmzettel (oder das Votum für nachhaltige-ökologische Produltion) können wir an der Ladentheke abgeben.
In dem wir das kaufen, was wir kaufen (oder eben nicht kaufen).

Und gleichzeitig: Wir leben nun einmal in einer Marktwirtschaft. Der Marktwirtschaft war es immer schon immanent, dass jene, welche sich nicht an veränderte Rahmenbedingungen anpassen (z.B. den Klimawandel in diesem speziellen Falle) irgendwann einmal nicht mehr auf dem Markt existieren. Das klingt hart (und ist hart, es ist brutal!), aber es ist eben so….Wenn durch ein „Produkt“ hohe gesellschaftliche Folgeschäden entstehen, dann ist man geneigt zu sagen: „So ist es eben. Hat keine Berechtigung mehr auf dem Markt“. Auch das ist Marktwirtschaft, auch wenn sie weh tut (insbesondere den vielen Arten, welche (vielleicht) kein Wasser mehr im Oldendorfer Mühlenach finden werden….)…

Neuer Kunst- und Architekturstil: Twolefthand-Upcyclimismus

Neuer Kunst- und Architekturstil ins Leben gerufen:
Twolefthand-Upcyclimismus.

Danke an die Zentrale Autoglas GmbH aus Melle für eine Spende nützlicher Baustoffe.
Im Sinne der Kunst ein pragmatisches Kunstwerk geschaffen, welches zudem Artenvielfalt und CO2-Einsparung fördert.

Konkret: In diesem Falle wurde ein brilliantes, kaum zu übertreffendes Schutzgatter gebaut, um die entstehende Streuobstwiese vor den Ziegen zu schützen.

Walter Gropius, Mies van der Rohe, Daniel Libeskind waren große Architekten und Künstler.
Hundertwasser, Paul Klee, Kandinsky sowieso.
Ein neuer Kunst- und Architekturstil wurde heute in Melle am Gnadenhof Brödel gegründet.
Upcyclimismus.
Aus nicht mehr benötigten Reststoffen kunstvolle pragmatische Artensch- und Klimaschutzobjekte erstellen.
Die Ziegen sind etwas „angefressen“ wiel sie die entstehende Streuobstwiese nicht abfressen dürfen.
Kann nun mal nicht jeder machen was er will.
Wir sind froh und dankbar, weil wir dank der nicht mehr benötigten Holzpaletten Gelder einsparen können
und echte „Peripherie-Twolefthand-Upcyclimismus-Kunst“ entwickeln können.
Grandios!

Gnadenhof Brödel Melle
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Vorstellung der Tiere des Gnadenhofs Brödel, Heute: Joel

Nachdem die Tiere an den „Wulberg-Stationen“ nahezu alle vorgestellt (und auch viele Patenschaften schon vergeben) wurden,
folgen nun die Tiere am Standort „Kreimerhof“.

Heute: Joel
Zu uns gekommen: August 2017
Quessant-Schaf
Absolut lieb und neuigierig, manchmal fast schon verschmust
Frisst fast alles, besonders gerne aber Gras und frisches Heu
Zusammen mit seiner Freundin „Leonie“ ein unschlagbares Team
Gehört auch zu den Teiren, welche im Weideprogramm von Blumiger Landkreis Osnabrück
die Insekten (und die Welt als Ganzes) retten.
Standort aktuell: Am Zwickenbach, Melle
Hauptwohnsitz und Postadresse: „Am Kreimerhof“ (Gnadenhof Hauptquartier) in Melle/Oldendorf

Allgemeines zu unseren Patenschaften:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/patenschaften/

Gnadenhof Brödel Melle
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Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht

Das Konzept der Blühwiesen greift. Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht. Zwar ist es „nur“ Symptomkuriererei (ohne eine umfassend-nachhaltige Landwirtschaft (die wir durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützen können) wird
der Insektenschutz nicht funktionieren), aber Blühwiesen sind weit mehr als „nichts“
und für viele Arten eine echte Überlebenschance (auf kleinem Raum).
Heute eine besonders schöne Wiese begutachtet (blüht mittlerweile im dritten Jahr). Wegwarte, Rainfarn, Wild Möhre, Königskerze und und und….

Und Blühwiesen sind ansteckend: Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hat der Landwirt eine Sonnenblumen-Ringelblumen-Mischung ausgesät.
Sieht auch toll aus.
Und an den Insektenhotels ist ein echtes Gedränge. Viele Niströhren sind hoffnungslos ausgebucht.
An Wildbienen-Strand setzt sich das Gedränge fort. Jede Menge unterschiedliche Insekten liegen dort faul in der Sonne rum,
hören dem Meeresrauschen zu und freuen sich ihres Daseins.
„Eiiiiisssssscrrrreeeeme, möchte jemand Eiiiiisssssscrrrreeeeme?“ brüllt ein kleiner Buchfink.
„Hier!“, „Hier!“ und „Hier!“ (eine dicke Hummel paddelt eilig auf ihrer kleinen Luftmatraze zum Strand hin).
„Ich möchte 8 Kugeln, mit Sahne und Wiesenflockenblumenpollen!!! Kann ich mit Karte zahlen?“
„Logo!“, zwitschert der Buchfink fröhlich.
Was für ein Gedränge. Insekten im Urlaub, es lohnt sich, sich das mal anzuschauen.
Geht sehr gut an Blühwiesen.

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