Zusammenrücken, damit eff auch den Artiffocken gut geht

Papiere bitte! Was zu verzollen?

„Also, iff habe 300 Kilo Möhren dabei“ (Kaninchen Bertram lispelt ein wenig)

Ok, Möhren sind zollfrei, aber denken Sie bitte an die Möhrensteuer an Amerika!

„Häh? Iff lebe doch hier?Amerika?“

Na mann: An das Amt für Möhren, Erbsen, Radieschen, Ingwer, Kohl und Artischocken!

„Aff so, zahl iff gerne! Gerade die Artiffocken follen es ja auch gut haben!“

Wird Zeit dass die Quarantäne vorbei ist und es wärmer wird. Dann denkt man sich nicht mehr so viel Blödsinn aus 😂😁😂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Gott hat leider wenig Zeit

Und dank Karsten Wachsmuth eine weitere Blühwiese gegen das Artensterben geschaffen.
Seit Frühjahr 2017 die Nummer 152 im Projekt.
Auf nen Sonntag, am Tage des Herrn, bis in die Abendstunden geschuftet.
Gott so von oben: „Karsten, ist Sonntag, mach mal Pause“.
Karsten: „Geht nicht Chef, das mit der Schöpfung und so…
Da ist nicht mehr viel von über geblieben. Die Krone der Schöpfung hat viel kaputt gemacht.
Da müssen wir ran!!! Jetzt!!!“
Gott: „Ja, aber heute doch nicht. Kuck mal in die Bibel!“
Karsten murmelt grummelig: „Bibel, Bibel!! Mann, wir haben hier ganz andere Sorgen gerade….“
Gott: „Was hast Du gesagt?“
Karsten (nun laut und deutlich): „Wir haben hier ganz andere Sorgen gerade, Chef!“
Gott: „So ich muss los… Das Universum dehnt sich aus. Myriaaaaaaden von Galaxien, verstehst Du? Jede mit Aber-Trillionen von Planeten…..Puh, da ist watt los. Garnicht so einfach den Überblick zu behalten. Ihr Menschen habt alles, was Ihr braucht. Macht was draus!! Eigeninitiative und so!! Schlanker Staat und so“….und husch ist er weg…

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden für das Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

Karamba hat neue Schuhe erhalten

Endlich! Die Handverletzung ist soweit abgeheilt, dass es morgen wieder zur Arbeit geht (und dann wohl kurz darauf ins Home-Office).
Karamba hat endlich seine neuen Schuhe bekommen, Betrtram erhält seine Jahresimpfung und wir bereiten uns auf die Wasserknappheit vor (so sie denn kommt).
und: Kneipenzug trotz Corona

Die Handverletzung hat sich zum Glück gebessert. Morgen gehts wieder zur Arbeit. Freitag kommen die Fäden raus. Ein Segen.
Endlich wieder richtig anpacken. Zu tun gibt es genug.
Heute war noch einmal Frau Böhne vor Ort (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/). Kuno hat noch einmal ein Schmerzmittel und noch einmal ein Antibiotikum bekommen.
Es geht ihm wieder gut! Richtig gut sogar. Ein Glück, gute Nachrichten in dieser Zeit sind bitter nötig.

Ziege Karamba hat heute seine Schuhe erhalten. Diese muss er nun einige Zeit gegen die Moderhinke tragen.
Frau Böhne hat noch einmal die Klauen desinfiziert und ab ging es auf die Wiese.
„Karamba, Alter“, sag ich. „Wir machen jetzt zur Feier des Tages einen Kneipenzug. Die Tränke mache ich Dir so voll wie Du willst.
Und ich trink ne Flasche Mineralwasser. Das ganz harte Zeugs, mit Kohlensäure“.
Karamba ist begeistert. Angeduselt ziehen wir von Tränke zu Tränke.
„Nochmal das Selbe, Bartender“, ruft Karamba.
Ich fülle das gute frische und klare Regenwasser in die Tränke. „So jung kommen wir nicht mehr zusammen!! Auf einem Bein kann man schlecht stehen!“.
Recht hat er. Ich nehme einen extra Schluck Supersprudel. Gute Laune.
Karamba springt herum wie im Tollhaus und freut sich, sich endlich wieder mit den anderen Ziegen messen zu können.

Ja, und dann haben wir den Freigänger Bertram (den Wildkaninchen-Mix) heute eingefangen (Tanja Bültermann, Karsten Bültermann). Er ist auf Dauer nicht einzusperren. Ungefähr acht oder neun mal hat er es aus dem Alcatraz-Kaninchengehege nach draußen geschafft. Manchmal haben wir Habichte oder Bussarde als Fluchthelfer b
vermutet. Ernsthaft: Zum Teil hatten wir keine Erklärung für den gelungenen Ausbruch. Zuweilen ist er wieder und wieder gegen die Gitterstäbe gerast, dass er sich schwere Verletzungen zugezogen hat. Nun wohnt er in Freiheit. Mal im Garten von Philipp Horstmann und mal auf der Wiese und in den Stallungen bei den Schafen und Ziegen. Wie es unserer Majestät beliebt, denken wir 🙂 Die jährliche Impfung erwartet ihn heute trotzdem.
RHD1 + RHD2 + Myxomatose. Kinder wie die Zeit vergeht. Wieder ein Jahr herum.

Schlussendlich noch auf kommende härtere Zeiten eingestellt. Corona trifft die Gesellschaft brutal.
Uns als Gnadenhof genauso. Und im Sommer wird vermutlich ein weiteres Kapitel der Klimaerwärmung folgen.
Wir bereiten uns darauf vor, dass wir verstärkt Starkregen auffangen. An allen Seiten des Hauses haben wir mittlerweile Regentonnen und 1000-Liter-Fässer abgestellt (danke an Ele Luise Haine :-)),
mit denen wir das Wasser abfangen werden. Bis zu 6000 Liter können wir zwischenspeichern. Das spart Geld und sorgt für frisches Wasser für Tiere und Pflanzen.

Unser Bio-Garten, in welchem wir kostenlos Parzellen zum Bio-Gärtner abgegeben haben, ist voll ausgebucht.
Auch Kindergärten sind dabei. Sehr gut. Auch hier wird gegossen mittels abgefangenem Regenwasser.

Will ja hier keine Endzeitszenarien aufkommen lassen (das wäre auch wiederum nicht angemessen), aber wir alle werden durch Corona den Gürtel enger schnallen müssen.
Da ist etwas Gemüseselbstversorgung nicht der schlechteste Weg.
Und: Wasser wird in den nächsten Jahren ein kostbares Gut (noch deutlich kostbarer als jetzt schon).
Alles, was wir durch den Regen abfangen können, hilft Pflanzen und Tieren und dem Geldbeutel.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Spenden für den Gnadenhof:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Schweinchen Speedy ist mittlerweile zahm wie ein Hund

Schweinchen Speedy ist mittlerweile so zahm wie ein Hund…
Treu, liebenswert, verspielt, anhänglich, schlau und menschenbezogen. 😍✌️😄🙃🙋‍♀️🐷🐷🐽🐽🤔🤔🤔🤔

Da fragt man sich: Wieso essen wir Menschen Schweine aber keine Hunde?

Gnadenhof Brödel Melle
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Wir biegen auf der Zielgerade ein

Die Nummer 151. Danke an Karsten Wachsmuth für eine weitere Blühwiese.
Optimal: Eine bestehende Streuobstwiese wurde durch ein Blühareal erweitert.
Zudem hat er noch eine Fläche gemäht und angeharkt, sprich: Nährstoffe ausgetragen.
Ganz wichtig für die Artenvielfalt.
Das psotive bei der Anlage von Blühwiesen: Corona wird nicht gefördert,
denn die Maschine ist so laut, dass der Abstand weiterer Personen mindestens 50 Meter beträgt…;-)

Auf der Karte sieht man: Weitere Nektar- und Pollen-Lücken wurden geschlossen

90% unseres Zieles (vorerst) haben wir nun, nach 4 Jahren Arbeit, erreicht. Wir biegen jetzt
auf der Zielgerade ein…
Ab jetzt wird alles nur noch ein großer Triumph und wir feiern uns selbst 😉

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Blühwiese Nummer 150 ist angelegt

Trotz Corona:
Die Aktivitäten für den Artenschutz müssen weiter laufen, ansonsten haben wir (vielleicht) bald ein viel größeres Problem.
Danke an Karsten Wachsmuth – den unermüdlichen Arbeiter.
Blühwiese Nr. 150 ist nun auch fertig. Noch 20 Stück bis zum Bundesweit ersten gemeindeübergreifenden Blühwiesenkorridor.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Ein Virus hält die Welt im Atem – Und: Kampf gegen Bakterien

Ein Virus hält die Welt im Atem – und wir kämpfen gegen Bakterien
Gute Nachricht von unseren Ziegen 😀😀🎉🎉🎉🍾🍾🎁🎁♥️♥️😍😍🥰🥰

Ziege Kuno hat die Zahn-OP gut überstanden. Er kaut zwar zuweilen etwas schief, macht aber endlich wieder einen topfitten Eindruck
und hat einen gesegneten Appetit. Jeden Morgen und Abend hat er die Ehre etwa 10 bis 15 Minuten aufgeweichtes-Mash-Pferdefutter so viel er will zu futtern.
Die anderen Tiere schauen dann immer etwas neidisch über den Zaun, erhalten anschließend aber natürlich auch eine kleine Menge.
Sein Fell fängt wieder langsam an zu glänzen und auch seine „Hungerkuhle“ beginnt sich zu füllen. Ein Glück, als erste aufgenommene Ziege bei uns liegt Kuno uns natürlich besonders am Herzen.

Heute war Frau Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/) noch einmal vor Ort. Kuno hat ein Antibiotikum und ein Schmerzmittel gespritzt bekommen.
Die vorgeschlagene Behandlung war offensichtlich goldrichtig. Man merkt, wie das Tier seine Lebensfreude zurückgewinnt. 🥰🍾🎉✌️✌️

Auch Karamba geht es immer besser. Sobald endlich seine neuen Klauen-Überziehschuhe hier sind kommt er zu den anderen Tieren.
Wir haben nun Kiefernspäne als Einstreu für Schafe, Ponys und Ziegen bestellt. Kiefernspäne wirkt sehr stark antibakteriell und desinfizierend.
Bei einer Moderhinke, welche durch Bakterien übertragen wird, ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit mittels natürlicher Mittel vorzubeugen.

Gnadenhof Brödel Melle
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Die ersten Schritte zum Gänserollstuhl

Heute bei Esther Noël (http://www.naturheilpraxis-fuer-voegel.de/) und Liff gewesen und den Rollstuhl für Liffi und ihren (es wurde nun doch festgestellt: Sie ist eine „sie“)
Kumpel Sara besprochen.
Eigentlich wollten wir einige Gänse-Rollstühle aus Australien bestellen, jedoch gibt es dort Lieferprobleme, also nehmen wir das selber in die Hand.
Mit einem rudimentären Prototypen (das fertige Teil wird natürlich ganz ganz anders aussehen) besprochen, wie das Hilfswerkzeug aussehen wird.
Liffi wird dann bei Esther Noel leben, dort ist schon vieles für Gänse behindertengerecht eingerichtet.
Sie lebt dann mit einer zweiten gehbehinderten Gans (Sara) zusammen, mit welcher sie bereits eine Freundschaft geschlossen hat.
Sie kann dann dennoch bei Sonnenschein im Garten sitzen, Kontakt zu anderen Gänsen aufnehmen und weiterhin am Leben teilnehmen. 🙂 😀🙋‍♀️🌼🌻🌺🥀🦢☀️🌤💦🌬

Die Gretchenfrage: „Ja tut man dem Tier denn damit einen Gefallen? Leidet es denn nicht viel zu sehr?“ …kann hier klar beantwortet werden.
Liffi ist fidel und munter, neugierig und sprüht vor Elan. Wenn ein Tier so etwas zeigt, dann müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, dass
das Tier unterstützt wird. Vielen Dank an dieser Stelle auch noch einmal an Esther.
Liffi ist dem Tode schon einige Male von der Schippe gesprungen.
Schon dadurch, dass sie aus dem Gänsemastbetrieb freigekauft wurde (Alica Peitz) und dadurch, dass sie
eine Infektion, eine Lungenentzündung und massive Verdauungsprobleme (sie musste kurzfristig zwangsernährt werden)
überstanden hat. Solch ein Kampfgeist ist beeindruckend.

Heute also die Maße für die Rollstühle genommen und alle möglichen „Knackpunkte“ besprochen.
Und dann tasten wir uns langsam, Stück für Stück, an einen funktionsfähigen Gänserollstuhl heran.

Gnadenhof Brödel Melle
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Spenden für den Gnadenhof:
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Kuno ist wieder zu Hause

Heute Abend noch einmal bei Kuno vorbeigeschaut.
Es sieht schon garnicht schlecht aus.
Natürlich wird es nach der umfassenden Behandlung noch etwas dauern bis er wieder „in der Spur ist“,
aber er futtert und futtert das „Mash-Futter“ (eigentlich ein Ergänzungsfutter
für Pferde) schon ganz ordentlich (wir haben ihm zunächst nur eine kleine Menge gegeben, damit der Pansen nicht übersäuert).
Am Heu hat er sich auch schon erfolgreich versucht 🙂
Wir haben ihn dann auch direkt zu den anderen Tieren gelassen…

Kuno ist so etwas wie der Chef im Ring. Wer glaubt, Tiere würden keine „Freundschaften“ oder keine „Empathie“ empfinden,
der hätte heute dabei sein sollen, als Kuno zum Tierarzt gebracht wurde.
Das Blöken und Schreien der anderen Ziegen war herzerweichend.
Als er dann heute wankend, ob seiner Narkose, zurückgeführt wurde, haben ihn die anderen gleich neugierig
begrüsst.
Und vorhin, in der „Vorsichtig-Willkommen-Schleuse“ kam gleich sein bester Kumpel „Olaf“ (Meike Bdm)
zu ihm gerast.

Wir wissen nicht, wie sich sein Gesundheitszustand entwickelt, niemand weiß das.
Aber (mindestens) 2 schöne Jahre sollten auf jeden Fall noch machbar sein.

Gnadenhof Brödel Melle
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