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Allgemein
2023 kann kommen
Geschrieben:

Na bitte, geht doch! 2023 kann kommen!
Nahezu alle Insektenschutzflächen sind vorbereitet. Lediglich eine Schutzzone in Osnabrück steht noch aus.
7000 m² an der Grenze zu Bissdendorf und 3000 m² nahe Melle Mitte sind nun auch endlich fertig.
Abgeweidet, gemäht, abgeharkt, ausgemagert.
In diesem Jahr sogar 6 Wochen eher als im vorherigen Jahr.
Es sind mittlerweile Tonnen an Biomasse, die in den letzten 7 Jahren hier rausgezogen wurden.
In der Regel wird diese an den Flächengrenzen abgelagert, wo sich folgerichtig mittlerweile Brennnesselbestände entwickeln.
Für Tagfalter sind das kleine Paradiese.
Perfekt für viele viele bedrohte Arten. Echte Rettungsinseln.

Es ist ein tief befriedigendes Gefühl, wenn diese Arbeiten erledigt sind.
Einfach auch deshalb, weil die Auswirkungen schon nach wenigen Jahren sichtbar sind.

Wer möchte, dass Arbeiten auch 2023 fortfgeführt werden. Bitte spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Allgemein
Anmelden für den 26.11.
Geschrieben:

Während bei der Klimakonferenz in Ägypten scheinbar, gemäß Abschlusserklärung, nicht allzuviel herausgekommen ist (https://regionalheute.de/un-klimakonferenz-einigt-sich-auf-abschlusserklaerung-1668928926/), sind
hier die ersten 15.000 Helfer für die nächste Aktion gegen die Klimaerwärmung schon angekommen.
15.000 Kompostwürmer, die bei der gemeinsamen Anlage des Miyawaki-Waldes helfen sollen, den Boden aufzuwerten
und vor allen Dingen auch „Schwammstrukturen“ zu schaffen, um auch bei Starkregen möglichst viel Feuchtigkeit im Boden zu halten.

Naja, eine Handvoll Würmer hat Huhn Lieselotte gerade zum Frühstück verputzt.

Samstag, 26.11., Melle/Neuenkirchen. Ab 11.00 Uhr. Gerne anmelden. Auch für Familien geeignet.
Mit lecker Essen für alle. Gemeinsame Anlage eines Miyawaki-Waldes für eine hohe Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung.
Bringt Schaufeln und Spaten mit.

Anmelden:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

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Nachtrag zu den Klimaklebern und: Endlich wieder Insektenschutz an der Basis!
Geschrieben:

Endlich wieder Arbeit an der Basis: Insektenschutzaktion in Ostercappeln/Venne 😊🦋
Und: Nachtrag zu den Klimaklebern (und dann ist aber auch mal alles gesagt)

Ostercappeln/Venne, Mühleninsel

Einen Teil der Fläche heute gemäht und das Mahdgut von der Fläche verbracht. Ganz wichtig ist die Ausmagerung der Areale, ganz wichtig für verschiedene bedrohte Elemente von Flora und Fauna.
Das Areal an der Straße „Im Diebusch“ ist ein Hotspot für Schmetterlingsarten.

Jedes Mal ist es ein Highlight z.B. das „Landkärtchen“ dort zu sehen (siehe Bilder). Im Landkreis tummel ich mich seit 7 Jahren auf unterschiedlichen Wiesen. Fast 250 Blühwiesen haben wir geschaffen. Ich kenne jedoch nur 4 Areale, an dem diese schöne Art in stabilen Populationen vorkommt.
Das „Landkärtchen“ ist eine ziemlich coole Socke. Im Jahresverlauf haben die Individuen ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Es gibt es in der „Sommerausprägung“ und in der „Frühjahrsausprägung“. Sieht komplett und gänzlich unterschiedlich aus (wie man unschwer erkennt, lange wurde gedacht, es würde sich um unterschiedliche Arten handeln).

Mit sehr sehr großer Wahrscheinlichkeit wird die kleine Population des Landkärtchens auch im nächsten Jahr noch hier leben. Die Chancen sind sogar garnicht schlecht, dass sich die Population noch ausdehnt. 😊🥰
Ein Teil der Blühwiese wurde bewusst nicht gemäht. Etliche Insekten überwintern an Halmen und Stängeln.

Ein großes Problem für viele Insekten ist die Verschmutzung des Planeten durch Stickoxide aus dem Verkehrsaufkommen. Mich ärgert das sehr. Gleichzeitig fahre ich selber Auto, bin also ein Teil des Problems. Mittlerweile sind so viele Stickoxide in der Luft, dass Flächen auch ohne Düngung nährstoffreicher werden. Werden diese nährstoffreicher, dann dominieren irgendwann wenige Grasarten. Viele Wildblumen haben keine Chance. Sie bleiben weg. Insekten sterben aus.
Ganz gut ist dieses im folgendem kostenfreien Artikel erklärt:
„5 Jahre Krefeld-Studie: Was hat sich beim Insektensterben getan?“
https://www.spektrum.de/news/5-jahre-krefeld-studie-was-hat-sich-beim-insektensterben-getan/2070240

Zitat:
„Autoverkehr, Industrie und Landwirtschaft stoßen so viel Stickstoff aus, dass auf jeden Hektar Land in Deutschland so viel Dünger allein aus der Luft niedergeht, wie ein Bauer in den 1950er Jahren in Form von Stallmist auf seine Felder brachte. Für die meisten heimischen Pflanzen ist das ein Problem, denn sie sind an karge Bedingungen gewohnt. Wenn man die Flächen sich selbst überlässt, werden diese Hungerkünstler schnell von Pflanzen mit großen Stickstoffhunger verdrängt wie Brennnesseln oder fetten Gräsern. Mit den genügsamen Pflanzen verschwinden die Insekten, die sich auf diese Gewächse spezialisiert haben. Wenn man die Vielfalt der Vielfalt der Flora und Zahl und Artenreichtum der Insekten erhalten will, muss man Naturschutzflächen also »künstlich« mager halten.“

Leider ist es nach wie vor so: Die Reduzierung der Bio-Masse der Insekten wird auf etwa 1% pro Jahr geschätzt….

Bei vielen Blühwiesen im öffentlichen Raum ist das „Erscheinungsbild“ ein Thema. Auch in Venne gab es immer mal wieder kleinere (aber sehr nette) Diskussionen mit Anrainern. Auf sehr angenehmem Niveau. Zwar ging es auch immer um „visuelle Ordnung“ und „optische Sauberkeit“, gleichzeitig aber auch um Pollen- und Nektarvolumen von Pflanzen und Stauden, die Entwicklung der Arten, die Möglichkeiten ihnen zu helfen. Letztes Jahr haben wir nach der Diskussion sogar gemeinsam Eis gegessen
🙂

Mittlerweile bringe ich den beiden Anrainern bei jedem Venne-Besuch ein Pflänzchen mit. Heute z.B. einen Setzling, dessen Wurzeln mit Trüffelsporen geimpft sind. Auch auf diesem Wege kann man Diskussionen führen, sich austauschen und gemeinsam eine Lösung für Herangehensweisen für mehr Artenvielfalt finden. Wenn Menschen gegenseitig diskussions- und kompromissbereit sind macht das sogar noch Spaß :-)🙃

Ja, ich ärgere mich gesamtgesellschaftlich über die Art und Weise wie mit unserem Planeten umgegangen wird. Die Verschmutzungen stoßen mir übel auf.
Zu den Klimaklebern wurde landauf-, landab, und auch von hier in der letzten Woche, viel viel geschrieben. Ein bisschen verstehen kann ich durchaus auch, dass sich Menschen über die Klimakleber ärgern. Diese Protestform ist irgendwie, sagen wir mal, nicht so richtig genial. Ich kann verstehen, wenn Menschen das als Nötigung sehen. Ich kann verstehen, wenn Menschen davon genervt sind und ich kann verstehen, wenn Menschen sagen, dass diese Protestform der Klimabewegung schadet. Auch zählt das Argument, dass man ja nicht unbedingt Bilderrahmen beschädigen muss. Okidoki, alles nachvollziehbar.

Grundsätzlich muss gesagt werden: Diese Formen des Protestes sind ein Ausdruck zivilen Ungehorsams. Ziviler Ungehorsam ist im Rechtssystem von Demokratien klar geregelt. Er wird juristisch sanktioniert. Wer diese Protestformen betreibt, der kann zu hohen Geldstrafen oder auch mit Freiheitsentzug bestraft werden (genau das passiert ja aktuell auch in Deutschland mit den „Klimaklebern“).
Ziviler Ungehorsam ist eine Stärke von Demokratien. Das müssen diese aushalten können, sonst sind sie irgendwie wie Katar.
Ein sehr schöner Beitrag dazu in der Zeit:
https://www.zeit.de/campus/2022-11/luetzerath-raeumung-protest-kohle?utm_referrer=https%3A%2F%2Fgetpocket.com%2Frecommendations

Ziviler Ungehorsam wurde z.B. für die Abschaffung der Sklaverei ausgeübt. Für den Kampf von mehr Bürgerrechten der farbigen Menschen (z.B. nach dem nicht in Worte zu fassendem Schicksal von Emmet Till, https://de.wikipedia.org/wiki/Emmett_Till, Rosa Parks, Martin Luther King). Das Frauenwahlrecht wurde durch zivilen Ungehorsam erstritten. Gandhi hat diesen angewandt.
In der Geschichte der Bundesrepublik war ziviler Ungehorsam gleichfalls immer ein legitimes Mittel (welches ggf. juristisch sanktioniert wurde).
Anti-Atomkraft, die APO, und und und. So sind die Spielregeln!

Wem das nicht gefällt, der muss halt die Spielregeln ändern (Einzelne Personen von CSU und FDP versuchen das gerade, ich finde das völlig und absurd falsch!), oder nach Katar ziehen…

Was ich nicht verstehen kann ist die unverhältnismässig überbordende Empörung über die Aktivist:innen, die Vergleiche mit der RAF empfinde ich als völlig und komplett lächerlich (Alexander Dobrindt von der CSU hat im Geschichtsunterricht offenbar nicht gut aufgepasst, oder diesen gleich komplett geschwänzt), und ich kann nicht verstehen, dass sich über eine „Protestverpackung“ so massiv aufgeregt wird, das Erregungsniveau über den Zustand des Planeten (oft) von selbigen Personen oft einem Achselzucken gleicht (Neeee…ist auch nicht gut, kann man aber nichts machen…🤷‍♂️).

Die Klimaerwärmung wird ihre eigene Terrororganisation sein, nur leider kann man nicht mit ihr verhandeln. Sie arbeitet nach dem Motto: „Gewarnt wurde genug! Jetzt ist Zahltag! Und nächstes Jahr nochmal, und dann nochmal…..und so weiter….).

Manchmal diskutiere ich nur so zum (zweifelhaften) Spaß in Foren von Fridays for Future oder „Der letzten Generation“. Ganz klar muss gesagt werden: Es gibt dort Angreifer/innen, denen es garnicht um Argumente geht. Es gibt tatsächlich einen Teil der Gesellschaft, der nicht bereit ist, sich den Anforderungen der Klimaveränderung zu stellen und der noch nicht mal ansatzweise bereit ist, bestehende Verhaltensweisen und Lebensformen zu hinterfragen, ja noch nicht einmal zu diskutieren!

Da kann man dann leider nichts machen.
Diese Menschen werden brutal verlieren. Und wenn sie auf dem Weg der Veränderung nicht mitgenommen werden können, dann bleiben sie halt zurück.

Gleichzeitig fängt ENDLICH !! ein Diskurs an, der sich mit den vielen vielen Ursachen der Klimaerwärmung auseinandersetzt. Hat lange gedauert und nach wie vor ist die Empörung über die „Protestverpackung“ (leider) viel größer als die Empörung über die „Protestursachen“, doch es kommt etwas in Bewegung.
Die Umweltverbände und die Evangelische Kirche haben sich hinter die Klimakleber gestellt:
https://taz.de/Umweltverbaende-hinter-Klimaaktivismus/!5894768/

Ein wichtiges Zeichen!

Und auch in den sozialen Netzwerken wird wild über die Ursachen diskutiert. Das ist gut!
Der Prozess der Klimaerwärmung wird lang und schmerzlich sein. Lang geglaubte Weisheiten lösen sich auf. Alles verändert sich. Aber besser jetzt über Ursachen und Lösungswege gegen die Klimaerwärmung diskutieren (und sich trefflich streiten, Streit ist keine Schande) und entsprechend handeln, als sich fortwährend über das Verpackungsmaterial (die Form) der Proteste aufzuregen.

Naja, und vor allen Dingen: Handeln, aktiv werden! Einsparen!
Bäume pflanzen ist super, wird als Lösung jedoch nicht mal ansatzweise reichen! Da muss einfach mehr kommen. Ob es uns Menschen nun passt oder nicht.

Allgemein
Ich darf jetzt „Weili“ sagen
Geschrieben:

Mega! Persönlicher Brief von Stephan Weil (ich darf jetzt „Weili“ sagen).
Wann immer es hier noch zu externen Störungen im Betriebsablauf kommen wird (gerade gab es (mal wieder) eine anonyme Beschwerde „wegen dies und das“, sodass sich (mal wieder) eine staatliche Behörde hier meldete)
werde ich diesen Brief herausholen. „Wenden sie sich an Herrn Weil, wenn Sie was stört. Schützende Hand über uns…Sie verstehen…(und dann etwas leiser) „Aufsichtsrat VW, viel Geld im Spiel, internationale Interessen, legen Sie sich nicht mit dem Falschen an, nur ein Hinweis…“.

Im Ernst: Auch wenn ich gerne alles und jeden durch den Kakao ziehe, natürlich freut solch eine Überraschung am frühen Morgen.
Auch solche Dinge können motivieren.
Gleich gehts aber los: Heute steht die „Operation Rettung Landkärtchen“ (Ein Schmetterling) in Ostercappeln auf der Agenda.

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Besserwisser forever
Geschrieben:

Als Umweltschützer ist man manches Mal ein ganz schöner Schlaumeier, Nervtöter und Besserwisser sowie ein „Mit-dem-Finger-Auf-Andere-Zeiger“. 😷😵
Mein persönliches kleines sinnerfüllendes Hobby ist es, mich über Menschen aufzuregen, die unkompensierte Flugreisen durchführen und dadurch den Planeten verschmutzen.
Warum? Eine Flugreise pro Person (hin und zurück) verursacht z.B. von Europa nach USA etwa 3,5 Tonnen CO2.
Das ist etwa 35% des Jahresvolumens, den aktuell ein Mensch in Deutschland verbraucht (ca. 10 Tonnen pro Jahr).
Gemäß Weltklimarat muss jeder Mensch auf etwa 1 Tonne CO2/Jahr kommen, damit der Planet nachhaltig bewohnbar bleibt.

Das ist jedoch nur die halbe (sinnvolle) Wahrheit (ohne den Finger in die Wunde(n) zu legen wird es keine Veränderung geben).
Die andere (halbe) sinnvolle Wahrheit ist, dass man (also auch ich) selber auch noch sehr sehr viel verbessern kann und mit dem Finger immer auch auf sich selbst zeigen muss (an die eigene Nase fassen).
Umweltsünden, die von hier zur Verschmutzung des Planeten begangen werden, sind z.B. Autofahrten mit einem alten Diesel, Dosenbier, noch sehr viel zu tun bei der Dämmung des eigenen Hauses, noch sehr viel zu tun
bei der Abkehr von dem eigenen Verbrenner-Auto, noch sehr viel zu tun bei der Abkehr der Nutzung fossiler Energien (Gasheizung, muss dringend, wenn es sich irgendwann irgendwie finanziell lösen lässt, durch
eine Wärmepumpe ersetzt werden).

Die Lösung, die sich daraus ableiten lässt: Bleiben wir nervig und regen wir uns weiter auf!
Auch über uns selber.
Ich persönlich habe mich gerade vvor dem Spiegel angeschrien, dass ich ab jetzt nur noch Flaschenbier zu trinken habe.
Da habe ich ganz schön blöd geguckt danach und war irgendwie auch eingeschnappt, dass mich da jemand kritisiert. Geht ja nicht sowas! Schon am frühen Morgen, und sowieso!
Der Andere soll mal erstnmal selber, dieser blöde Besserwisser da!!

Insgesamt lässt sich auch viel über eine ehrliche Kompensation machen, die eigene CO2-Emissionen zumindest teilweise aufhebt.
Gemeinsam mit Birgit Schad soll es da im neuen Jahr ein noch nicht genau spezifiziertes Projekt geben, bei dem Menschen die Möglichkeit haben werden,
eine Emissionen durch eigene Taten aufzulösen. Wir werden berichten und „sind da was am Planen dran“.

Festzuhalten ist: Umweltengel sind wir alle nicht. Niemand. Nicht Greta Thunberg, nicht Luisa Neubauer, so gut wie kein Mensch.
Allerdings gibt es ein Gefälle. Ein Einwohner von Malawi z.B. verbraucht im Jahr etwa 100 Kilogramm CO2 (https://knoema.de/atlas/Malawi/CO2-Emissionen-Tonnen-pro-Kopf), also etwa 100 mal weniger als wir BundesbürgerInnen (bei logischerweise sehr geringem Wohlstand).
Und für uns WohlstandsbürgerInnen gilt: Bis zur Perfektion ist es noch ein weiter Weg. Vermutlich werden wir die Perfektion auch garnicht schaffen.
Es ist aber schon sehr viel damit getan bei sich selber anzufangen und eigene Emissionen zu senken und zu reduzieren.
Genau das ist (ausser nervig zu bleiben; es macht definitiv Sinn, sich über Verschmutzungen aufzuregen und sich an Verschmutzungen zu stören) das, was wir alle für uns sehr gut und einfach leisten können.

Und wer sich im Sinne eines modernen Ablasshandels „freikaufen“ möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?
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Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Pony „Luke“ sucht einen Kumpel. Alter Wallach gesucht.
Geschrieben:

Pony „Luke“ sucht einen Kumpel. Alter Wallach gesucht. 😊
—–Bitte teilen und verbreiten—–

Die Situation ist nicht ganz einfach. Unser alter Herr (Luke) steht seit Monaten lediglich in Gemeinschaft mit Ziegen
auf einer Wiese und sucht einen Kumpel. Wir hatten ihm zwar, kurz nach seiner Ankunft vor über einem Jahr, schon einmal einen (sehr sehr alten) Freund organisiert, dieser ist
jedoch mittlerweile verschieden.
Nach Rücksprache mit dem Veterinäramt und der gemeinsamen Abwägung der „Pros“ und „Contra“ haben wir uns nun entschieden, noch einmal einen treuen Gefährten zu suchen.

Gesucht wird ein möglichst altes Pony (zur Not auch Pferd). Es muss zwingend ein Wallach sein (!).

Was erwartet dieses hier? Ein schöner Offenstall, wechselnde Beweidungsflächen, eine gute Tierärztin und ein guter Hufschmied.
Erstklassiges Futter und ein sehr altes Pferd (Luke, Hengst, ca. 38 Jahre alt).
Luke ist nicht immer ganz einfach. Er hat viele Jahre als „Im-Kreis-Renn-Jahrmarkt-Pferd“ gelebt und kann zu Menschen schon mal ziemlich mürrisch sein.
Zu seinem letzten Kumpel-Pferd jedoch war er sehr verträglich und die beiden haben gut harmoniert.

Eine Vergesellschaftung mit Stuten ist leider ausgeschlossen. Das wurde bereits mehrfach versucht und war letztlich für alle Beteiligten (Luke, Stuten, Mensch)
eine Qualerei und ein fürchterlicher Stress. Wer kann helfen?

Für die Aufnahme des „Altpferdes/Altponys“ zahlen wir kein Geld. Wir fordern jedoch auch kein Geld und bieten lebenslang ein kostenloses zu Hause an.
Eine gute Betreuung ist gewährleistet. Ein Sachkundenachweis nach §11 liegt vor.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Kontakt: info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
Die Zeitverschwendung der Ewiggestrigen Extremisten
Geschrieben:

Im Grunde muss man es so sagen:
Jene Menschen, die tatsächlich glauben mit ein bisschen Bäume pflanzen und freiwilligen Aktivitäten liesse sich das Klima des Planeten retten, haben den Ernst der Lage nicht begriffen.
Das soll das „Bäume pflanzen“ nicht herunterspielen, natürlich bewirkt dieses auch etwas. Es reicht jedoch nicht.

Aktuell wird „die Gesellschaft“ geprägt durch eine Vielzahl von Menschen, die vehement alles beim Alten lassen wollen (nicht so schnell, nicht so viel, die sollen erstmal arbeiten gehen, meine Flugreise ist in Gefahr…das geht nicht!)
Guten Gewissens kann man in der Kritik so weit gehen und sagen: Jene Menschen, die immer wieder Fridays for Future oder „die letzte Generation“ angreifen, sorgen dafür, dass ein gesellschaftliches Klima entsteht, in dem
aktiver Klimaschutz „negativ“ belegt wird. Der Witz dabei: Diese KritikerInnen leisten oftmals nichts, rein garnichts, für einen aktiven Klimaschutz (weil sie den eigenen fetten, gutsituierten und wohlstandsverlausten Arsch nicht hochkriegen!!).

Die „Extremisten“ sind nicht jene Menschen, die sich mit waghalsigen Aktionen und unter großer Opferbereitschaft für das Klima stark machen.
Die Extremisten sind jene, die glauben, der „Status Quo“ (z.B. Nicht-Tempo-Limit, billige Flugreisen, Wohlstand, Wachstum, Konsum bis zum Ultimo, Ordnung über allem, persönliche Freiheit über allem) könne und müsse so weiterlaufen….

Wenig überraschend und eine logische Folge: Mit jedem Jahr des Nicht-Handelns, mit jedem neuen Temperatur- oder CO2-Rekord wachsen Strömungen, die sich von der „extremistischen Mitte“ abgrenzen.
Überraschend ist das nicht.

Ziemlich interessant ein Artikel in der taz:

„Wer genauer hinschaut, entdeckt in der viel beschworenen Mitte unserer Gesellschaft einen extremistischen Wahn des Weiter-so. Und wir haben nur die tragische Wahl zwischen einer extremistischen Mitte und dem Extremismus der Rechten.“

In diesem Kontext zudem durchaus treffend beschrieben:
„Wer aber das 1,5-Grad-Ziel ernst nimmt, wem klar ist, was für ein unfassbares Leid das weitere Schmelzen der Gletscher und das Verdursten der Welt nach sich ziehen werden, wer begriffen hat, dass die fossilen Rohstoffe in der Erde bleiben müssen, für den ist die FDP extremistischer als die – sagen wir mal – PKK.“

Wer über den angeblichen „Extremismus“ von Klima-Klebern diskutiert, der möge sich nachfolgenden Input einmal durchlesen:
https://taz.de/Debatte-um-Klimaproteste/!5892263/

Wir haben ganz, ganz, ganz andere Sorgen als nur Protestformen. DIe Diskussion darüber ist eine Zeitverschwendung. Ausschließlichn aktives Handeln (und Einsparen) zählt.

Allgemein
Danke an Familie Breeck
Geschrieben:

Vielen vielen Dank an den Nah- und Frischmarkt Breeck (insbesondere an Familie Breeck). ☺️☺️
Mehrere Jahre haben wir dort Gemüse- und Obstreste für unsere Gnadenhoftiere erhalten.
Es war immer wieder ein Fest für alle Tiere. Einige Lebewesen, die in ihrem „früheren Leben“
absurd schlechte Haltungsbedingungen durchgemacht haben, trauten zuweilen ihren Augen nicht, wenn es Mangos, Äpfel, Bananen oder Karotten gab.
Drei unserer Schweinchen haben wir bei einer Kiwi-Fütterung einmal erwischt, wie sie mit ihren Stummelbeinchen zu Cha-Cha-Cha-Rhytmen
tanzten.

Der Markt schliesst jetzt jedoch bald seine Tore für immer. Wir wünschen Familie Breeck und allen Angestellten an dieser Stelle alles Gute, vor allen Dingen Gesundheit.

Als kleines Dankeschön heute einige Trüffelbäume vorbeigebracht. Die Bäumchen der Firma www.teutotrueffel.de
sind mit dem Trüffel-Mycel geimpft.
Heisst: Bei guter Pflege können diese Bäume schon nach 6 oder 7 Jahren Trüffel produzieren.
Und: Bäume dieser Art sind sehr klimaresistent, denn das Trüffelmycel kann gigantische Längen erreichen und unterstützt die Uwrzeln des Baumes mit Wasser und Nährstoffen.

Vielen vielen Dank!

Allgemein
26.11.: Nächster Miyawaki-Wald in Melle
Geschrieben:

Klimakonferenz in Ägypten: Die Skepsis ist groß, dass hier wirklich Wirksames geschieht (möglich ist es aber). 🤔
Zu oft verpufften gemachte Zusagen als CO2 in der Luft. Der Emissions-fast-Rekordwert (aller menschlichen Zeiten) in diesem Jahr spricht Bände.
Gesichert ist aber: Lokales Engagement wirkt immer!☺️🥳

Na bitte, geht doch 🙂 Bereits 40 Anmeldungen für die Schaffung des Miyawaki-Waldes in Melle-Neuenkirchen!
Während in Ägypten auf der Klimakonferenz Entscheidungen getroffen werden, deren Wirksamkeit noch nicht abseh- bzw. bewertbar ist,
tun sich immer mehr Menschen zusammen, um „von unten“ die Klimaerwärmung und das Artensterben zu stoppen.

40 ist prima. Solche Anmeldezahlen machen echt Mut!
Schaffen wir 50, 60 oder 70?

Danke insbesondere an Eike Krystosek und Uwe Krystosek für das hohe Engagement.
Kompostwürmer für 600 Euro sind bereits auf dem Weg. Etwa 2000 Setzlinge sollen am 26.11. gepflanzt werden.
Dane an „Citizens forests“ (https://www.citizens-forests.org/), die die Aktion unterstützen werden.

Natürlich gibt es auch wieder erstklassiges Essen für alle Aktiven.
Bitte Handschuhe und Spaten mitbringen.

Samstag, 26.11., ab 11.00 Uhr, Miyawaki-Wald-Anlage (Tiny Forest), Im Hagen 22, Melle-Neuenkirchen

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/

Wer nicht dabei sein kann und trotzdem gerne für Arten- und Klimaschutz spenden möchte:

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Allgemein
Weihnachts-Pflanzaktion in Ostercappeln
Geschrieben:

Und noch eine 500 AKA-Pflanzaktion steht fest. 😍😊
Samstag, 10. Dezember ab 11.00 Uhr.
Schaffung einer artenreichen Vogelschutzhecke auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne. Mitmachaktion für etwa 20 Personen.
Aus gesicherten Kreisen wissen wir, dass sich der Weihnachtsmann mit seinem Rentier (oder so etwas ähnlichem) angekündigt hat und kleine Geschenke für Kinder verteilen wird 🙂
Ein Anmeldelink wird in Kürze bekannt gegeben.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück

Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?