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Allgemein
Die Vorbereitung für die große Mitmachaktion für die Artenvielfalt in Melle am 14. August beginnt
Geschrieben:

Die Vorbereitung für die große Mitmachaktion für die Artenvielfalt in Melle am 14. August beginnt 🙂😎😃🦋🌺🐏🐏🐏🐏
Es sind noch einige Plätze frei, auch für Familien mit Kindern geeignet:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

Wieder mit Malkreide, Seifenblasen und tollem Essen (tierleidfrei, CO2-arm, BIO), geliefert vom Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn.
Hergestellt werden zwei Biotope für eine höhere Artenvielfalt.
Zum einen gegenüber des Hochregal-Lagers der Firma „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ am Ochsenweg 31 in Melle (auf einem firmeneigenen Grundstück, 9700 m²)
sowie zum Anderen auf einem Grundstück an der Bad Essener Straße 55 in Melle/Oberholsten.
Zeitgleich (jeweils um 16.00 Uhr) wird an beiden Standorten begonnen. Die Koordinierung (wer möchte wo hin?) beginnt in der nächsten Woche.

An beiden Standorten wird eine Trockensteinmauer gebaut. Bei der „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ werden zudem noch eine tolle Totholzhecke
und diverse Nisthilfen errichtet. Zudem wird hier eine große Fläche gemeinsam eingezäunt, damit hier Schafe eine schonende und insektenfreundliche Beweidung durchführen können.
Ab 19.00 Uhr gibt es bei Thomas Philipps tolles und leckeres Essen für alle.

Die Veranstaltung vorgestern in Ostercappeln hat es gezeigt: Gemeinsames Rödeln für die Umwelt macht Spaß, man sieht sofort einen Effekt, sie stärkt das Gemeinschaftsgefühl…
Und wenn dann, spätestens nach einem Jahr, sich dort das pralle Leben der Natur tummelt, dann kann jedEr einzelEr sagen: „Ich war dabei! Wir haben gemeinsam etwas geschaffen!“.
Die hier geposteten Bilder zeigen die errichtete und stetig wachsende Trockensteinmauer der ersten Mitmachaktion in Melle und glücklich grasende Schafe
an den Standorten Bad Essener Straße 55 sowie bei Yonamo’s Kleine Arche (heute dorthin umgesiedelt) in Melle/Oberholsten.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Die Gesellschaft motivieren!
Geschrieben:

Meller Bifurkation im 5. Jahr in Folge ausgemagert
Und: „Schafi“: Herzlich willkommen im Team.
Und 2: Wir brauchen neue Ideen, um „die Gesellschaft“ zu motivieren! 🦋🐏😎💪💪

We proudly present das Schwarz-Kopf-Schaf „Schafi“ im Team.
„Schafi“ hat einen sog. „Steineuter“. Nach der Geburt ihrer Lämmer wäre sie fast verstorben, hatte nahezu ihr gesamtes Fell verloren.

Der Tierhalter und eine Tierfreundin jedoch haben sich gut gekümmert. Jetzt darf sie hier ihren Lebensabend verbringen und gemütlich grasend für eine höhere Artenvielfalt sorgen.
Mittlerweile hat sie schon die ersten Freundschaften geschlossen und sich prächtig eingelebt. Schön zu sehen, wie sie jeden Tag mehr und mehr in der Truppe integriert ist.

In Melle zudem 50% der Bifurkations-Blühwiese ausgemagert und das Schnittgut am Randstreifen abgelagert.
Man kann förmlich zusehen, wie die Fläche dort jedes Jahr artenreicher wird. Je mehr Nährstoffe rausgezogen werden desto besser.
Dieses Jahr wächst dort z.B. Johanniskraut en Masse, ein Anzeiger für magere Böden.
Der Bauhof holt das zusammengeharkte Schnittgut dann ab. Die Kooperation mit der Stadt Melle läuft prima.
Die Stadt spart Geld und BürgerInnen kümmern sich um „ihr“ Biotop. Hand in Hand.

Vermutlich wird dieses ein Modell werden, welches in den nächsten 20 Jahren an Bedeutung zunimmt. Es ist völlig unmöglich für eine Kommune, ein Land, einen Staat
die Aufgaben des Artensterbens und der Klimaerwärmung alleine zu bewältigen. Viel viel zu teuer, zu mächtig, zu groß. Es wäre absurd zu glauben,
dass es ohne ein aktives Zutun von Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen ist.

Wünschenswert sind Modelle, in denen Bürgerinnen mehr Verantwortung übernehmen.
Eine Pflege „ihrer“ Fläche, „ihrer“ Biotope, „ihrer“ Stadtteilwäldchen, „ihrer“ Stadtteilwiesen, „ihrer“ Klimaschutzhaine.
Die Aktion in Ostercappeln/Venne hat es gestern gezeigt. 32 Personen * 2,5 Stunden = 80 Arbeitsstunden.
Aktionen wie diese fördern gesellschaftsübergreifend das Gemeinschaftsgefühl, ein Ergebnis wird schnell sichtbar und jeder Mensch kann sehen,
dass man auch als Einzelperson etwas Hilfreiches bewegen kann.

Eine schöne Idee zur gesellschaftsübergreifenden Biotopvernetzung (Initiiert von den Meller Bürgermeister-Kandidaten Frank Vornholt und der CDU Oldendorf (z.B. Anja Lange-Huber , Lars Albertmelcher ) sowie von André Berghegger wird aktuell verfolgt… immer mal wieder, wenn etwas Zeit ist, weiterentwickelt. Überlegungen werden angestellt,
wie so etwas zu schaffen und (in Teilen) zu finanzieren wäre. Hinter den Kulissen wird etwas gerödelt und gewerkelt. Mal sehen, was aus dieser Idee wird. So macht es Spaß ein Teil der Gesellschaft zu sein. Gemeinsam etwas bewegen, für den Klima- und Artenschutz.
Die Idee ist quasi ein Ausbau und eine Fortentwicklung des Konzeptes „Jeder Gemeinde ihr Biotop“ von Prof. Berthold, welches in Ansätzen bereits Ende der 80er Jahre entworfen wurde:
https://www.mpg.de/biotopverbund-deutschland

In Ostercappeln konnte man sehen, was möglich ist, wenn zusammen mit politisch Aktiven eine Idee nach vorne gebracht wird. Ohre die Initiative von z.B. Rainer Ellermann und Erik Ballmeyer (CDU) wäre das nicht möglich gewesen.
Auch mit der Bürgermeisterkandidatin Jana Broeker-Stockhoff (GRÜNE) fand ein erster Gedankenaustausch statt und eine sehr schöne Idee für die Gemeinde Ostercappeln beginnt zu wachsen.
In Georgsmarienhütte war es das SPD-Ratsmitglied Margit Spreckelmeyer, die eine Idee für ein Naturschutzprojekt eingebracht wird, das gleichzeitig eine hohe Wertschätzung für die Landwirtschaft bewirken soll. Der Startschuss fiel schon vor einigen Monaten:
https://www.youtube.com/watch?v=1eWqWnY0KGA.
Nach den Sommerferien folgt dort die nächste Aktion.

In Melle und Georgsmarienhütte wurden schöne Aktionen gemeinsam mit den GRÜNEN umgesetzt.

Grundsätzlich bleibt: Politik ist ein „dickes Brett“, welches es zu bohren gilt, wenn wir nicht in 20 Jahren (oder auch, mit sehr viel Pech („wetterbedingte Wärmeglocke wie zuletzt in Kanada“ schon in 2 ! Jahren) in einer Art „Backofen“ gegrillt werden wollen.
Kanada, die USA, jetzt Sardinien, Türkei, Griechenland lassen grüssen.
Noch ein viel viel viel dickeres Brett ist jedoch „die Gesellschaft“.

„ICH soll aktiv werden? Neeee, das ist Aufgabe der Politik!“,“Ich gehe arbeiten und zahle Steuern! Ich kann nicht auch noch Bäume pflanzen!“ (wieso denn nicht?) „Verzichten, auf den Flug nach Sardinien?“
(um sich dann von dem Feuer durch die Küstenwache retten zu lassen und festzustellen, dass die Region für einen erholsamen Urlaub „ja nun doch etwas zu verkokelt sei“ – und dann schnell nach Teneriffa zu fliegen, natürlich OHNE Kompensation der Flugreise).
Letzte Woche einen „Dialog des Irrsinns geführt“: „Also diese Fridays for Future-Aktivisten. Ein Unding was die fordern! Ein Unding was die wollen! Die sollen mal erstmal eine Ausbildung machen und weniger Auto fahren!“.
„Ja aber sind die Forderungen denn nicht genau richtig? Und ausserdem: Sie fahren doch auch Auto?“, „Ich fahre Auto, aber ich fordere auch keine Verbesserungen für den Klimaschutz!“
…da nähern sich Gespräche plötzlich sehr schnell dem Ende.
Die Gesellschaft zu motivieren und zu fordern – das ist die eigentliche Herkulesaufgabe.

Dass Klimawandelleugner mittlerweile isoliert sind, ist gut (und irgendwie auch schade, dass diese nicht „mitgenommen“ werden konnten).
Mittlerweile ist bereits „Stufe 2“ eingeläutet. „Wer blockiert: Wird ignoriert!“ Alle mitnehmen können wir nicht. Wer zu langsam ist sieht irgendwann nur noch die Rücklichter.

Allgemein
Mitmachaktion in Ostercappeln/Venne ein voller Erfolg!
Geschrieben:

Großartiger Tag! Mitmachaktion in Ostercappeln/Venne ein voller Erfolg! 🙂🦋😎😃🌺
Und: 500 AKA-Projekt erhält Westenergie-Klimaschutzpreis

Das hat Spaß gemacht heute. Gemeinsam mit 32 Personen, darunter Ostercappelns Bürgermeister Rainer Ellermann sowie die Bürgermeister/In-Kanditaten/innen (in alphabetischer Auflistung)
Erik Ballmeyer , Jana Broeker-Stockhoff und Simone Jaschke heute zweieinhalb Stunden richtig richtig rangeklotzt. Bärenstark!

Eine Wiese ausgemagert und das Mahdgut entfernt (wichtig für eine Entwicklung von Blühwiesen)…
Und eine 20 Meter lange und etwa 1 Meter breite Totholzhecke wurde vollendet. Viele viele Nistplätze für Kleintiere sind hier entstanden.
Und ein Fundament für 20 Meter Trockensteinmauer geschaffen, an etlichen Stellen ist die Mauer sogar bereits fertig.
Der Schweiss lief heute in Strömen.

Es ist hochgradig beeindruckend, wie viele Menschen mitgewirbelt haben, um die Artenvielfalt anzukurbeln.
Mitten in Vennes Wohnzimmer. Und es ist nicht nur toll für die Biologische Vielfalt, es sieht auch noch schick aus!
Das Werk kann sich sehen lassen. Im Oktober folgt in Venne der nächste Mitmachtermin (wird noch bekannt gegeben), dann sogar mit Bagger- und Radlader-Unterstützung.

Vielen vielen Dank auch an das Unternehmen „Gartengestaltung Wloch“ (https://gartenbau-wloch.de/), das eine sehr gute Vorarbeitung für diesen Tag geleistet hat.
Danke auch an den Heimat- und Wanderverein Venne, der die Aktion heute durch Bereitstellung seiner Infrastruktur gefördert hat.

Viele Kinder waren dabei und voll bei der Sache. Und etliche Riesen-Seifenblasen flogen durch die Gegend.
Ein besonderer Dank geht zudem an den „Venner Grill“ (Martina Thomas).
Die Verpflegung war perfekt organisiert, mit viel Kreativität zubereitet und ein echter Genuss.
Gerne bei der nächsten Veranstaltung wieder 🙂 Sehr sehr lecker und sehr professionell vorbereitet.

Sehr schön und wichtig ist auch das gesellschaftliche Beisammensein nach den Veranstaltungen. BIO-Bier, BIO-Limonade, tolles Essen, nette Menschen…
Und viele interessante Gespräche, eine Vernetzungsförderung, neue Ideen…So soll es sein!

Das 500 AKA-Projekt hat heute zudem den Westenergie-Klimaschutzpreis der Gemeinde Ostercappeln erhalten.
Vielen vielen Dank, wir freuen uns sehr darüber! Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert, die auch im Rahmen der nächsten Mitmachaktionen
direkt in die Gestaltung der Mühelninsel investiert werden.
Ein Mitmachprojekt ist nur so stark, wie die Menschen, die es mitgestalten.
In diesem Sinne ist der Preis ausdrücklich eine Würdigung jener Aktiven (aus Ostercappeln und Umgebung), die an diesem Wochenende ihre Zeit und Energie eingesetzt haben,
um etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz zu leisten. Ostercappeln/Venne hat heute eine sehr sehr starke Leistung gezeigt.
Danke an alle, die dabei waren!

Zusatzinfo:
Im Rahmen des 500-AKA-Projektes gibt es ein Ernährungskonzept.
Die Ernährung ist tierleidfrei, in BIO-Qualität und weist geringe CO2-Äuivalenzwerte auf.

Generell: JedEr soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte…

In diesem Projekt ist es jedoch ein Anliegen, auf die Auswirkungen unserer Ernährung auf Artenvielfalt und Klimawandel hinzuweisen.

Kaufen wir BIO-Produkte, so ist der Nutzen für eine biologische Vielfalt weit größer als bei konventionellen Anbaumethoden.
Heisst auch: Wir müssen etwas tiefer in die Tasche greifen. Das jedoch ist es Wert, fördern wir doch damit das Artenreichtum und zahlen zudem die unbedingt nötigen fairen Preise an die Landwirtschaft.
Billigprodukte fördern (meist) Arten- und Höfesterben. Für eine artenreiche Welt ist es ganz elementar auch der Landwirtschaft die Preise zu zahlen, die nachhaltige Methoden erfordern.

Achten wir bei Nahrungsmitteln auf CO2-Äquivalenzwerte, so leisten wir etwas für den Klimaschutz.
Die nächsten Jahre werden es zeigen: Jeder Stein wird umgedreht werden (müssen), um dem Klimawandel etwas entgegenzusetzen.
Das heute war absolut prima: Eine Portion der tollen Eintöpfe hatte in etwa einen CO2-Äquivalenzwert von 35-40 gramm.
Zum Vergleich: Eine Bratwurst liegt etwa bei 290 bis 370 gramm CO2-Äquivalenzwert.

Die nächsten Veranstaltungen:
3. August, Osnabrück, Ausbau des Insekten-Lehrpfades [die Veranstaltung ist leider voll belegt]

14. August, Melle: Fortsetzung des Ausbaus mehrerer Komplex-Biotope.
Anmelden:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden (Arten- und Klimaschutz kostet Geld):
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Die Artenvielfalt zurück in die Siedlung bringen
Geschrieben:

Die Artenvielfalt zurück in die Siedlung bringen – Schafe und Ziegen ca. zwei Wochen im Sommercamp am Heroldweg (Melle-Westerhausen) 😎😎🦋🌺🐑🐑🐑🐏🐏🐏🐏
Auf einem Areal am Heroldweg wurde dieses Jahr eine Blühwiese angelegt. Mitten in der Siedlung. Hat trotz diverser Schröpfschnitte eher „so la la“ geblüht (der Boden ist noch zu nährstoffreich). Die Brennnessel ist dort noch eine zu starke Konkurrenz.
Für 2 bis 3 Wochen übernehmen jetzt 2 unserer Ziegen und 4 Schafe die Flächenpflege, damit sich dort mittelfristig eine artenreiche Wiese entwickeln kann.
Mehrere Wasserbehälter, Strohliegeplätze, 2 gemütlich ausgepolsterte Wind- und Regenschutzcontainer, ein grosser Baum der Schatten spendet. So lässt es sich gut gehen im Ferienlager. 🙂
Im Einsatz sind z.B. die Kaschmirziege „Apollon“ (er hat nur 3 Klauen und humpelt deswegen, ist lammfromm und liebt es, wenn man seinen Kopf krault), seine Freundin „Black Mamba“ (schwarz-weiss, rotze-rotze-rotzefrech und neugierig),
unser grosses, weisses Schaf „Lotta“ (sehr zahm) (Marion Koch) und das kleine Schaf „Wolfgang (Wolle) Petry“ (hat eine Stimme lauter als ein Rolling-Stones-Konzert) [weisses Fell, schwarzer Kopf].
Die Kolegen werden die Fläche etwas weniger „wild“ aussehen lassen und gleichzeitig etwas für die biologische Vielfalt tun. Etliche Insekten z.B. lieben „Schafshinterlassenschaften“. Und verschiedene Fledermausarten lieben Insekten, die Schafshinterlassenschaften lieben.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Vielen herzlichen Dank an die mso digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück
Geschrieben:

Vielen herzlichen Dank an die mso digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück (z.B. an Malina Kruse-Wiegand ), den Bereitsteller einer riesengroßen Fläche (bis zum Horizont) sowie einen weiteren Unterstützer (namentlich noch nicht genannt). 🙂🦋💦😎😃🌺🌳🌳🌳🤩

Die mso digital GmbH übernimmt z.B. die Kosten für ein Feuchtbiotop, die Pflanzung von 200 Baumsetzlingen (inkl. Umzäunung gegen Wildverbiss) sowie die Anlage einer Blühwiese.
Der namentlich noch nicht genannte Unterstützer wird hier zudem die Anlage einer großen Streuobstwiese finanzieren.
Es wurde von hier bereits mit einigen Flächenanrainern gesprochen, welches Obst diese am Liebsten mögen 🙂 So haben Mensch, Klima und Tier etwas von dem Komplex-Biotop.

Die Fläche liegt im Meller Stadtteil Oldendorf an der Eisenbahnstraße. Man kann hier tief in die Weite der Meller Prärie schauen. Mit etwas Glück sieht man am Ende des Horizontes
eine Herde Bisons friedlich grasen. Das Areal wird im Jahr etwa 2,5 Tonnen CO2 umwandeln. Von dem Komplexbiotop werden viele viele Lebewesen profitieren. Insbesondere im Sommer,
wenn die Wasserquellen austrocknen.
Beginn der Flächenumwandlung (bislang ist sie noch recht artenarm) ist im Herbst.
Auch hierzu wird es eine weitere Mitmachaktion geben.
Das ist hier der neue Ansatz: Gemeinsam Strukturen schaffen, für Mensch und Tier, Klimaschutz und Artenvielfalt, Wohlfühloasen für alle.
Perspektivisch wird die Fläche zudem eingezäunt und durch unsere Schafe und Ziegen beweidet.

Danke an alle Unterstützer.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Vielen herzlichen Dank an die Firma „Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG“
Geschrieben:

Vielen herzlichen Dank an die Firma „Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG“ (http://sievert.de). 😊🌳🌳🌳🌳🙂
Das Unternehmen hat sich bereit erklärt, im Herbst 100 größere Baumsetzlinge zu sponsern, die in Ostercappeln/Venne an der Mühleninsel (Nähe der Straße „Im Diebusch“) in einer Gemeinschaftsaktion gepflanzt werden. 100 Setzlinge können schon nach einigen Jahren für einen schön kühlenden Hain sorgen.
Gepflanzt werden mindestens 15 Baumarten, vorzugsweise Laubbäume. Der Großteil der Setzlinge wird heimisch sein. Dazu kommen auch einige Arten aus südlichen Gefilden.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ läuft aus, wir arbeiten an einer Fortführung
Geschrieben:

Das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ läuft in wenigen Wochen aus – 💪🦋🌺🙂😎 Danke an alle, die mitgewirkt haben 🙂
Verschiedene Flächen werden selbstverständlich weiter gepflegt und natürlich versuchen wir, eine Fortführung zu erreichen.

In wenigen Wochen ist es soweit…
Nach dem Projekt „Blumiges Melle“ (2018) läuft im August das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ aus.

Im September 2016 hat alles mit einer Feststellung begonnen („Das geht so nicht weiter. Wir müssen etwas machen!“).
Seitdem wurdem von uns im Landkreis etwa 400.000 m² Blühwiese, verteilt auf 225 Flächen geschaffen.

Mehrere Hundert Kilogramm regionales und mehrjähriges Saatgut (mindestens 40 Arten) wurden eingesetzt. Beteiligt waren knapp 1500 Personen
aus den unterschiedlichsten Bereichen (Kirchenkreise, Vereine, Kindergärten, Schulen, Firmen, Parteien, Landwirte, Kommunen, Privatpersonen).
Der ehrenamtliche Gesamtaufwand liegt bei ca. 9000 Stunden.
Nach einer Grobschätzung wurden und werden von den 225 Arealen etwa 60-70% nachhaltig von den Flächenbesitzern gepflegt.

Die Kartenübersicht der Blühwiesen: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12

Gezeigt wurde, dass die Welt (im Kleinen) verändert werden kann. Dafür braucht es nur wenige Personen, die ein solches Projekt initiieren…wenn sich denn dann viele weitere Menschen begeistern lassen (genau genommen bestand der „harte Kern“ eigentlich immer nur aus 2 Personen).
Das hat gut geklappt.

Viele viele Spenden sind eingegangen. Im Laufe der Jahre wurden 9 Einachser/Fräsen/Balkenmäher verschlissen.
Wie viele Lebewesen haben profitiert? Schwer zu sagen…Mit Sicherheit einige Millionen. Die Landschaft wurde bunter und artenreicher.

Wie geht es weiter?
Etliche Wildblumenwiesen werden natürlich weiter von uns gepflegt. Gerade einige Areale, die über die Jahre kontinuierlich ausgemagert wurden, haben sich zu echten Artenvielfalts-Hotspots entwickelt.
Das geben wir natürlich nicht auf.
Durch das Projekt ist es zudem gelungen insgesamt knapp 5 Hektar Blühwiesen mit statischen Zäunen einzugrenzen. Hier übernehmen unsere Schafe, Gänse, Ponys und Ziegen die Pflege.
Auch im nächsten Jahr (im Projekt 500 AKA) werden natürlich noch weitere Wildblumenwiesen dazu kommen. Wir versuchen zudem eine Weiterfinanzierung des Blumiger LKOS-Projektes zu erreichen.

Hier schonmal der Link zu verschiedenen Mitmach-Aktionen:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Nach wie vor gibt es leider deutlich zu wenige Naturschutzgruppen im Landkreis.
Für einige Menschen sind Vereinsstrukturen genau das Richtige. Leicht lässt sich auch eine gemeinnützige UG gründen. Dafür braucht es genau eine Person – und 1000 Euro Startkapital.
Dann liegt der Status der Gemeinnützigkeit vor und es kann losgehen. Nur Mut! Die Welt braucht mehr Aktive! Und mehr Visionen! Loslegen!

Rückblickend kann gesagt werden: Es hat viel viel Spaß gemacht. Aberwitzig viel gelernt, über sich selbst und die Menschen. Sehr sehr viel war gut, toll und positiv. Einiges jedoch war auch ganz fürchterlich und mindestens zwei- oder drei Mal wurde auch ans Aufgeben gedacht.
Der Glaube an die Vision jedoch hat das verhindert und nun ist es geschafft (also das Projekt zumindest).
Die Insektenvielfalt ist damit nicht gerettet – dafür braucht es noch deutlich mehr Entscheidungen auf politischer Ebene. Und noch deutlich mehr Aktive! Diese Feststellung bleibt.
Unmöglich jedoch ist garnichts! Jede und jeder EinzelnE kann sehr viel bewegen. Das war schon immer so und wird nie anders sein.

Falls Ihr mit dem Gedanken spielt, eine Kleingruppe für den Klima- oder Artenschutz ins Leben zu rufen.
Hilfreich ist Folgendes:

* Eine klare Vision (dann kommt der Rest von ganz allein)
* Neugierde, um ein Projekt als (soziologisches/psychologisches) Experimentierfeld zu betrachten, mit „Mut zur Lücke“, „Zocken und Bluffen“ und der Freude darauf, noch sehr viel Lernen zu können
* Das Bewusstsein, dass jede „Niederlage“ auch gleichzeitig ein „Sieg“ sein kann
* Sich selbst und die Menschheit nicht so fürchterlich ernst nehmen, manchmal aber auch das genaue Gegenteil! Je nach Bedarf.

* Ganz gut ist es, wenn man ne kleine Macke und im Zweifelsfalle „ordentlich einen Nebenherlaufen hat“ 😉

———–
Einige Fakten:

Die Positiven:

* Ca. 400.000 m² Blühwiese
* Etwa 700 Kilogramm regionales Saatgut
* Knapp 60 Schafe und Ziegen (gesamt) im Einsatz
* 1500 beteiligte Personen
* 18 Kilogramm an Gewicht verloren
* Zeitaufwand durch alle Beteiligten etwa 9000 Stunden, vielleicht auch deutlich mehr
* Viele viele tolle Menschen kennengelernt
* Gesamt-Finanzvolumen: Vielleicht so 130.000 Euro
* Ein irrsinnig umfangreicher Pressespiegel mit einigen TV-Auftritten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/presse/

Die Negativen:

* einige wilde Streitereien
* 3 Hausverbote ausgesprochen, eines erteilt bekommen
* Ca. 20-25 schlaflose Nächte
* Manchmal blanker als blank liegende Nerven
* Einige wenige Komplett-Flachpfeifen kennengelernt
* Ein Konto, das auch schonmal 5stellig in den „roten Zahlen“ war…

…und dann war da noch die Sache mit dem pädagogischen Instrument des Vorschlaghammers und den anschliessend kaputten Auto-Scheinwerfern (einer Komplett-Flachpfeife). Man darf sich schließlich auch nicht alles gefallen lassen.
Humor ist, wenn man trotzdem lacht 🙂 Und: War vielleicht nicht ganz nett und nicht in Gänze „richtig“, doch offen gesagt: Allein der Blick war es das wert…

Weiter geht es im Projekt
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Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

Spenden:
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31.7. Mitmach-Aktion in Ostercappeln
Geschrieben:

Samstag, 31.Juli (ab 16.00 Uhr): Im Urlaub auf der Venner Mühleninsel (Ostercappeln) etwas für die biologische Vielfalt tun? Durch eigenes Anpacken etwas Schaffen? 🦋💪🌳🌺😃😃
Und danach noch eine kleine Feier an der frischen Luft? Mit tollem, leckeren und gesunden Essen? Seifenblasen für Kinder?
Kostenlos?
27 Anmeldungen gibt es schon.
Ein bisschen Platz ist noch 🙂
Anmeldung hier:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Die Blühwiesen auf der Mühelninsel haben sich sehr unterschiedlich entwickelt.
Auf Fläche 1 (Quelle: Google Earth) blüht trotz dreier unterschiedlicher Mischungen und unterschiedlicher Einsaatzeiträume kaum etwas (ganz offensichtlich muss das Areal noch weiter ausgemagert werden). Immerhin jedoch: Bestimmt 10 Exemplare der Kornrade entdeckt. Sieht man nur noch selten.
Fläche 2 ist ein Volltreffer: Phacelia, Buchweizen, Ackersenf, Ringelblume, Kornblume und Unmengen an Sonnenblumen entwickeln sich dort. Ganz herrlich. Die Sonnenblumen werden im Herbst wertvolle Kerne für viele Vogelarten bieten.
Am Samstag, 31.Juli (ab 16.00 Uhr) geht es gegenüber des Parkplatzes an der Mühleninsel los. Kalkschotter und Steine liegen bereit für eine große Trockensteinmauer.
Auch viel Totholz für eine Totholzhecke (sehr schönes Brutrevier für viele Tiere) wurde angeliefert.
Die Wiese wird gemäht sein und kann dann gemeinschaftlich abgeharkt werden. Herrlich duftendes Heu, das dann als Zwischenschichten in die Totholzhecke integriert wird. So entstehen Lebenräume für viele viele Arten.

Und nach der Arbeit (auch für Kinder geeignet)? Freuen und tolles Essen und kühle Getränke vom Venner Grill geniessen (alls BIO, alles nachhaltig, geringe CO2-Äquivalenzwerte).
Tierleidfreier Bauerntopf Sojaschnetzel, Gemüsebrühe, Kartoffeln, Möhren, Paprika, Olivenöl, Knoblauchzehen, Zwiebeln, passierte Tomaten, Tomatenmark Salz, Pfeffer, Paparikapulver, Zucker und frische Petersilie

Omas Bohnen-Kartoffeleintopf mit Räuchertofu Kartoffeln, Bohnen, Räuchertofu, Gemüsebrühe, Zwiebeln Essig, Senf, Öl, Salz, Pfeffer, Bohnenkraut Alle Zutaten aus biologischem Anbau.

Wir haben es in der Hand, wie viele Schmetterlinge, Vögel, Amphibien und Reptilien wir sehen. Das eigene Umfeld gestalten – mit viel Spaß dabei. Und anschließend glücklich und zufrieden ins Bett fallen 😉

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Scheiß Maschinengott!!
Geschrieben:

5 Jahre Blühwiesenextensivierung – Ganz Melle steht Kopf
Nur der „Maschinengott“ spielt nicht mit. Aktueller Zwischenstand gegen uns: 0:4. Das holen wir noch auf! 🦋🎃🎃🎃🎃✊✊✊💪

Was für ein Tag! Ganz Melle steht Kopf! Heute Abend zur Bifurkation gerast und begonnen die Blühwiese abzumähen.
Erneut eine 50% Mahd – Das 5. Jahr in Folge. Sogar das „Ursprungsschild“ von Blumiges Melle steht noch da.

Das gab ein Hallo! Ein Empfangskomitee stand bereit. Eine dicke Erdkröte, ein ganzer Haufen Wildbienen und ein kleiner Frosch,
der etwas nervös eine Rede probte: „In Anbetracht Ihrer Leistung für den Insektenschutz, tue ich Ihnen heute verleihen, den Froschorden 2. Güteklasse und Entengrütze bis an Ihr Lebensende…nee, …Mann, wie war das denn noch??“

Zufrieden mähe ich die Wiese ab. Was für ein Leben hier: Wiesen-Flockenblumen, jedes Jahr etwas mehr Johanniskraut (Das ist gut! Ein Anzeiger für einen mageren Boden), Malven, Hornklee, Königskerzen…Es wimmelt nur so vor lauter Insekten.
Jede Runde brüllen Frosch, Wildbienen, Kröte und ich ein lautes : „Olllllééééééé“ in die Weiten der Bifurkation und reissen dabei laut johlend unsere Arme, Beine und Fühler in die Luft.
Etwas irritierte Blicke einiger Spaziergänger. Geht mich aber nichts an.

Kröte, Frosch und Wildbienen zischen jede Runde eine Flasche Bier auf Ex. Ich darf nicht, muss noch fahren, amüsiere mich aber köstlich über die kleinen Gestalten.
Der kleine Frosch: „2. Güteklasse-Froschorden —Hicks— Entengrützeee…..Entengrützeeee für alle —Hicks— 5 Jahre Blühwiesenextensivierung, Kampf dem Faschismus!!“.

Ich weiss nicht in Gänze was er meint, ist mir aber auch egal und mit einem munteren „Olllllééééééé“ beginnen wir die Runde 14.
Da meldet sich der goddamn-motherfucking-shithole „Maschinengott“. Der „Maschinengott“ ist der beste Freund des „Fussballgottes“, der es in den letzten Jahrzehnten auch nicht sonderlich gut mit uns meinte.
Naja, ok, es gibt Schlimmeres. Es gibt viel Schlimmeres!

Aber dennoch: Aktuell zerpflückt der Fucking „Maschinengott“ wirklich alle und jede Maschine/n, die hier angefasst wird. Hatten wir in der Form noch nie.
Neue Maschine für viel Geld? Seit Monaten warten wir auf ein Zusatzteil.
Alte Maschinen zusammengestückelt: Seit Monaten in der Werkstatt. Es fehlt ein Ersatzteil, das nicht kommt.
Alte (sehr sehr alte) Maschine, mit viel Geld repariert: Der Maschinengott hat ihr den Dolchstoss versetzt, liegt jetzt auf dem Schrottplatz, zuvor komplett für alle möglichen Teile ausgeschlachtet.
Neue Maschine (die jetzige), eher die „Billigvariante“: Wird geliefert: Springt nicht an. Wird repariert und heute am Tag der Festspiele an der Bifurkation eingesetzt.

Eine Art Stahlgeschoss fliegt mir um die Ohren. Nichts Schlimmes: Nur ein Schraubenbolzen, in der Mitte durchbrochen. Würde sich gut platziert in der Schädeldecke sicherlich auch nicht schlecht machen. Damit der Maschinengott seinen Spaß hat, dreht sich der Balkenmäher in Windeseile um 90 Grad
und schlitzt aus lauter Langeweile noch einen Reifen auf. Hut ab! Kann man sich nicht ausdenken. Ganz großes Kino und zumindest ein echtes Event!

Ich sage dem Maschinengott laut in den Himmel, was ich von ihm halte und verwende dabei Begrifflichkeiten wie „Deine Mudda!!!“ und ähnliches.
Als Antwort landet neben mir klirrend ein Fahrradlenker, einige Auspuffe, Schrauben und Muttern (Muddas) und ein lautes Lachen dröhnt aus dem Himmel herab.

Ich verstehe: Es steht aktuell 0:4. Das ist kein Grund zu verzweifeln. Der scheiß Maschinengott wiegt sich in unserem privaten Duell in Sicherheit. Gut so, soll er! Was der Maschinengott nicht weiß: Es sind zwar alle „richtigen“ Maschinen in der Werkstatt, auf dem Schrottplatz oder in einer Endlos-Ersatzteil-Warteschleife.
Aber in meiner Garage lauern noch zwei pickobello Motorsensen auf ihren Einsatz.

Der große Fussballtrainer Huub Stevens hat mal gesagt: „Das Glück muss man durch Kampf erzwingen!“
Der Maschinengott weiß es noch nicht: Aber im Grunde kann er einpacken! Er kann sich warm anziehen! ABER GANZ WARM! Humor ist, wenn man trotzdem (gequält) lacht.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Ein Lob an das EU-Parlamentsmitglied Jens Gieseke (CDU)
Geschrieben:

Ein Lob an das EU-Parlamentsmitglied Jens Gieseke (CDU) 👍🙂🌳🦋

An dieser Stelle einmal ein ernst gemeintes Lob und eine Anerkennung.

Was war passiert: Fridays for Future und die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe haben einen der „Nach uns die Sintflut-Preise“ für die Entscheidung
des EU-Parlamentes verliehen, die „Gemeinsame Agrarpolitik“ (GAP) für weitere 7 Jahre ohne einen dringend benötigten Systemwechsel zu verabschieden.

Ein langer langer langer Begründungstext mit vielen Argumenten wurde für diese Verleihung verfasst:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wp-content/uploads/2021/07/eu_gap_final.pdf

und bei Herrn Gieseke um eine Diskussion gebeten.
Diese Diskussion sollte unserer Meinung nach schriftlich erfolgen, denn:
Vielen mündlichen Diskussionen ist immanent, dass es hier nicht immer nur und ausschließlich um Argumente geht, sondern rhetorische Kniffe eine besondere Rolle spielen.
Eine Diskussion zur GAP und den Auswirkungen auf Artensterben und Klimaerwärmung, bei der es wesentlich auf Studien, Untersuchungen und hart ermittelte Fakten ankommt, kann unserer Meinung nach zudem nur schriftlich stattfinden.
Genau dann sind Positionen überprüfbar (Faktencheck) – und ggf. durch weitere Untersuchungen be- bzw. widerlegbar (wer hat bei einem persönlichen Treffen schon mal eben so alle Studien und Untersuchungen parat?).
Ein ganz wesentlicher Ausdruck des Kritiktextes ist, dass die Meinungen der Wissenschaft eingebunden und gehört werden müssen. Das geschieht optimalerweise nach wissenschaftlichen Gesetzesmäßigkeiten, mit vielen vielen Belegen und Quellenangaben.

Herr Gieseke hat nun angeboten im Herbst nach Melle zu kommen und sich einer Diskussion zu stellen. Dafür gilt ihm unser Dank und unser Respekt. Gut gemacht!
Auch dieses Angebot ist ein wertvoller Ausdruck einer demokratischen Meinungsbildung und kann und muss wertgeschätzt werden.
Insbesondere bei einem polarisierenden und durchaus auch emotional aufwühlendem Thema wie der GAP ist dieses Angebot zweifelsfrei respektabel.
Eine schriftliche Diskussion wird jedoch von ihm abgelehnt.

Das kann akzeptiert werden, schließlich besteht in unserer Gesellschaft die Freiheit sich für oder gegen einen Diskurs zu entscheiden, was selbstredend auch für die Form der Diskussion geht. So viel Freiheit muss schon sein…
Dennoch bedauern wir dieses, da eben der Weg der schriftlichen Fakten- und Argumentengegenüberstellung auch gleichzeitig eine große Chance bietet und ein Zeichen setzt:
Die Positionen der Wissenschaft, angeführt in einem intensiven Quellenverzeichnis, gilt es bei bestimmten Sachfragen zu beachten.
Genau das ist eine herausragend wichtige positive Orientierung, welche die Wissenschaft bietet. Eine „Knapp-400-Milliarden-Euro-Entscheidung“ verdient die Anhörung wissenschaftlicher Empfehlungen umso mehr.
Das Angebot einer „nicht-schriftlichen“ Diskussion wurde wiederum von uns abgelehnt, da es unserer Meinung nach der Angelegenheit nicht in Gänze gerecht wird.

Wie auch immer: Die herangeführten Sachargumente bleiben. Unterschiedliche Auffassungen existieren, das ist kein Drama, gehört einfach dazu! Niemand „verliert sein Gesicht“ und es bricht „niemandem ein Zacken aus der Krone“.
Die Preisverleihung und der Text haben zumindest zu einem kleinen Diskurs geführt – auch darum geht es.

Denn: In einer politisch-gesellschaftlichen Landschaft, in der für viele Menschen „menschliche Fehler“ (das Aufmotzen eines Lebenslaufes, das Lachen im Hintergrund bei einer klimaerwärmungsbeeinflussten Tragödie) scheinbar massgeblicher und wichtiger als komplexe Inhalte sind, da möchten wir gerne daran erinnern, dass umfangreiche Sach- und Faktenzusammenhänge Entscheidungen (jeglicher Art) beeinflussen sollten.