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Allgemein
Was macht man am Sinnvollsten am Abend eines Tages, an dem der desaströse Uno-Weltklimabericht erschienen ist?
Geschrieben:

Was macht man am Sinnvollsten am Abend eines Tages, an dem der desaströse Uno-Weltklimabericht erschienen ist?
Nachdenken, auch mal ein bisschen verzweifelt sein, noch mehr nachdenken, und: Bäume frei schneiden!

Mal wieder am Schlochterner Weg 😉
Als kleine Naturschutzzelle macht man ja auch Fehler. NIE WIEDER kaufen wir 50cm hohe Setzlinge!
Mittlerweile werden diese im 2 Jahr im Kampf gegen Brombeeren und Brennnesseln frei geschnitten.
Was für ein Fightclub. Doch es sieht gut aus!
Viele viele Waldkiefern, Ahorn, Esskastanie (gutes Futter für viele Tiere),
alle Schlehen haben es geschafft (voll gut!), Haselnuss, Birken, Eberesche, Weiden, Eichen, einige Buchen, Küstentannen, ein schöner Mischhain entsteht hier.
Ein bisschen wird dennoch noch nachgepflanzt im Herbst.

Am Rand der Fläche wächst eine Obstbaum-Allee. Herrlich. Das ist genau das Ziel der Biotope. Nahrung für viele Lebewesen schaffen.
Einige Äpfel der Sorte „Ingrid Marie“ probiert. Lecker!

Auch in der angelegten Südeuropa-Ecke sieht es prima aus: Viele viele Blumen-Eschen (Süditalien), Zerreichen (Südfrankreich), sogar eine Feige (!!), Roteichen
haben es geschafft. Dazwischen immer mal wieder kleine Zedern, die hart gegen die Brombeeren kämpfen.
Als ich den Blumen-Eschen (Fraxinus ornus) sagte, dass in etwa 10 bis 15 Jahren hier nahezu ihre natürliche Klima-Zone entsteht, fanden sie das ganz gut.
Amtssprache auf der Fläche wird dan italienisch sein – fanden sie auch gut 🙂

Man kann sich ja was vormachen…Aber es macht (einem selbst) irgendwie Mut, dass gemeinsames Handeln zur Schaffung von CO2-Speichern führen kann…
Der Hain am Schlochterner Weg wird in 2 Monaten noch etwas aufgefüllt, insgesamt jedoch kann auf diesem kleinen Fleckchen Erde gesagt werden: 2000 m² haben es geschafft.
Beim Einpflanzen vor 2 Jahren waren knapp 60 Leute dabei, in den beiden Folgejahren wurde das Areal noch etwas betreut…Ein kleines, kühlendes Fleckchen Erde wird hier wachsen und gedeihen.
Der Aufwand hat sich gelohnt!

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Herzlich willkommen Lilly und Clara
Geschrieben:

Herzlich willkommen Lilly und Clara.
Danke an Nicole Rasche, die die beiden Ziegen gebracht hat.
Die Lütten sind 4 Monate alt, sehr zahm und sehr stark aufeinander bezogen.
Haben sich sofort gut in die Herde integriert. Sehr schön 🙂

Die Tatsache, dass wir verschiedene Projekte zum Jahresende, beenden birgt auch viel Potenzial.
So können Energien und Gelder auf wenige Projekte (Gnadenhof, Blühwiesenpflege, 500 AKA) fokussiert werden.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
Was ist eigentlich aus den Anpflanzungen der „jüngeren Vergangenheit“ geworden?
Geschrieben:

Heute einige Bäume gepflanzt und etliche Obstbäume zusätzlich gegen Verbiss abgesichert.
Und: Was ist eigentlich aus den Anpflanzungen der „jüngeren Vergangenheit“ geworden?
Ein Lob an alle, die mitgewirbelt haben. Gemeinsam die Welt (also hier zu Hause) retten ist machbar! 😎🤓✊✊✌️✌️🦋🐛🐝🐌🐞

Das Klima wird wärmer und wärmer – etliche Arten jedoch werden der Klimaerwärmung auch hier trotzen können.
Die Libanon-Zeder ganz sicher z.B.! Heute diverse Setzlinge davon eingepflanzt.

Für den Klimaschutz: Sehr gut! Für die Artenvielfalt: Vermutlich von geringem Nutzen.
Allerdings: In Folge der Klimaerwärmung mehren sich mittlerweile auch Studien, welche den Nutzen „fremdländischer Arten“ für die heimische Fauna belegen können.
Insgesamt kontrovers diskutiert: https://www.lwf.bayern.de/biodiversitaet/biologische-vielfalt/230750/index.php
Jedoch nicht frei von Belegen: https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/Sonstige_Veroeffentlichungen/TP5_WasKrabbeltImFremdenBaum_Natter_MP_28072018.pdf

Und einmal geschaut, was aus den in den letzten Monaten/Jahren gepflanzten Setzlingen und Bäumen geworden ist:

* Gemeinsam mit Gabriele Mörixmann und der Grundschule Westerhausen wurden etliche Baumsetzlinge auf der „Ökotopia“-Fläche (hinter dem „Assmann-Parkplatz“) in die Erde gebracht.
Durch eine Spende des Versicherungsbüros „LVM Versicherung Frank Strötzel“ sowie verschiedene Baumpatenschaften wurden zusätzliche Bäume in den Boden gebracht.
Am „Tag des Baumes“ wurde hier gemeinsam mit den Meller GRÜNEN noch einmal nachgepflanzt (z.B. George Trenkler, Malina Kruse-Wiegand, Silke Meier, Zofia Heitmann).

Ergebnis: Von den Obstbäumen sind über 90 % angewachsen, von den Laub- und Nadelbäumen haben etwa 75 % überlebt. Einigen hat der kalte Februar geschadet, an einigen Stellen wird nachgebessert.
Insgesamt wachsen hier etwa 30 Baumarten. Viele heimische, einige nichtheimische. Der große Klima-Erwärmungs-Gewinner (die Ess-Kastanie) macht sich hier sehr gut. Ansonsten wächst hier alles quer durcheinander.
Wenige Douglasien, die heimische Waldkiefer (siehe Foto, sieht ein bisschen aus wie ein Cheerleader), Ebereschen, Birken, unterschiedliche Eichenarten, Weiden, Walnuss und und und. Auch die Dürre-Perioden-Geheimwaffen (z.B. Speierling, Zerreiche, Steineiche, Europ. Hopfenbuche) freuen sich hier auf viele glückliche Jahre.

Die Fläche ist zudem ein Hotspot für viele Schmetterlingsarten. Etliche Bläulinge aber auch der Distelfalter tummeln sich hier sehr rege. Ein gigantischer etwa 3 Meter hoher „Königskerzenwald“ steht hier (im ganzen Leben so etwas noch nicht gesehen, völlig surreal, was sich hier alles tummelt!).
Zusätzlich hat sich hier eine große Gesellschaft der „Wilden Karde“ angesiedelt, wie auch immer sie das gemacht hat.. Eine mehrzonale Blühwiese (8 von 10 Punkten) bietet hier im mittlerweile 5. Jahr Nahrung und Schutz für viele Arten.

* Durch eine Spende des Versicherungsbüros „LVM Versicherung Frank Strötzel“ sowie verschiedene Baumpatenschaften wurde ganz munter an der „Oldendorfer Straße“ (gegenüber des Kombi-/Lidl-Marktes) gepflanzt.
Alle Obstbäume sind angewachsen und gedeihen ganz prächtig. Im September übernehmen hier Schafe die Wiesenpflege. Heute mit einer zusätzlichen Absicherung der Bäume begonnen.
Einer der Obstbäume ist bereits vollständig von einer Rankpflanze überwuchert. Sieht schön aus, wird aber trotzdem morgen davon befreit.
Eine gepflanzte Vogelschutzhecke wächst gut heran. Weissdorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel etc. Zudem sind viele Besenginster-Setzlinge angewachsen. Sehr schön!
Die angepflanzten Laub- und Nadelbäume wachsen „so la la“. Immerhin einige Feldahorne, unterschiedliche Eichenarten, Weiden, die Flatterulme (es wird gemunkelt, diese könne gleichfalls ein Gewinner der Klimaerwärmung werden)…
Viele Setzlinge heimischer Buchenarten haben es jedoch nicht geschafft. Hier wird im Herbst nachgepflanzt. Die Blühwiese (im 5. Jahr): 10 von 10 Punkten. Hätte die Skala auch die „11“, so würde ich „11“ geben…

* Fläche in Melle/Föckinghausen, Am Wulberg
Gemeinsam mit der Stadt Melle, der Grundschule Westerhausen, dem Verein „Tag der guten Tat“ und dem Unternehmen „Thomas Philipps“ wurde hier (vor 2 Jahren) eine Streuobstwiese und ein Klimaschutzhain geschaffen.
Der Klimaschutzhain wurde letztes Jahr im Herbst zusätzlich ergänzt.
Die Streuobstwiese entwickelt sich ganz prächtig. Der Baumhain wurde im Februar durch die -20 Grad etwas ausgedünnt. Erstaunlich dennoch: Viele „Südeuropa-Arten“ haben es trotzdem geschafft.
Hier wachsen Lärchen und Libanon-Zedern, heimische Rotbuche, Kiefern, Speierlinge, verschiedene Eichenarten unterschiedlicher geografischer Zonen, die unermüdlich kämpfende Steineiche (total beachtlich!), Vogelbeeren, die Elsbeere, Peka- und Schwarznuss, Pinien (!! Noch so ein Geheimfavorit),
heimische Buchen und Platanen (noch) in trauter Eintracht. Irgendwann kommt es zu einer natürlichen Verdrängung.

* Fläche Gelbe Riede/Lärchenweg
Gemeinsam mit Familie Werges (Ute Werges) hier eine Streuobstwiese geschaffen. Wächst perfekt!
Die in diesem Jahr angelegte Blühwiese ist ok, ist aber noch kein Volltreffer. Immerhin sehr viel Blauer Lein, Inkarnatklee, Mohn, Kornblumen…Nächstes Jahr blüht mehr.

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Manchmal wirkt es trotzdem irgendwie sinnlos und alles irgendwie „hilflos“…
Montag erscheint der Weltklimabericht des Weltklimarates IPCC

Die Lage ist desaströs (das ist nichts Neues). Die Lage ist jedoch offenbar noch etwas desaströser als gedacht.

Allein die Menge an Kohlendioxid, die im Westen der USA bei den Waldbränden freigegeben wurde (zunächst wurde z.B. der Ort „Lytton“ in Kanada binnen weniger Stunden ausgelöscht,
in Kalifornien traf es letzte Woche später den Ort „Greenville“, weg! Aus der Landkarte gebrannt!) umfasst das Volumen der durch Corona eingesparten Treibhausgase!
Die Kernaussagen des Weltklimaberichtes:

Der Klimawandel nimmt an Geschwindigkeit zu. Die Wahrscheinlichkeit, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, wird geringer.
Das Systm Erde ist ein „träges System“. Bedeutet: Es dauert, bis sich eine radikale Reduktion der Treibhausgasemissionen in sinkenden Temperaturen manifestiert.
Die Lage des Planeten wird sich somit über eine längere Zeit verschlimmern. Eine Verbesserung wird nur bei einem massiven Wandel eintreten.
Hitzewellen werden wesentlich rascher als jedes andere Wetterphänomen zunehmen. Zugleich wird es mehr Niederschläge geben, mit Sturzregen, die zu Überflutungen führen. Die Grundregel lautet: Die Extreme werden häufiger.

Hilft ja aber alles nichts, muss ja trotzdem weiter gehen!

Also noch mehr Bäume pflanzen, noch mehr CO2-Speicher gestalten, Aufforsten, artenreich, Biodiversität fördern…
Entscheidend ist das MACHEN. Gemeinsam geht vieles schneller.
Im August wird z.B. gemeinsam mit der UWG (z.B. Uwe Duetscher) eine Trockensteinmauer geschaffen.
Gemeinsam bei den zahlreichen Mitmachaktionen wird gepflanzt, gewerkelt, gestaltet, gepflegt:

Mitmach-Aktionen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Heute kam das Angebot für eine weitere Baumpflanz-Mitmach-Fläche in Melle rein.
Ein Fichtenbestand ist hinüber (der Borkenkäfer!!) und soll in diesem Herbst artenreich aufgeforstet werden.
15 bis 20 Arten…Das wird was!
Unter anderem für diese Fläche wird die hohe Spende der IGS Melle (Spendenlauf) verwendet (Vera Rem). Wir berichten, wenn weitere Mitmach-Termine (mit lecker Essen und heissem Tee – oder Punsch) feststeht.

Das Meller Jugendparlament hat sich für eine Baumpflanzaktion angemeldet. In Melle an der Eisenbahnstraße entsteht das nächste „grössere Ding“, unterstützt durch verschiedene Sponsoren wie z.B.
die MSO Digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück. Und im nächsten Jahr unterstützt durch die Meller Jugendkonferenz.

Hier (bei uns) hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass kleine „Wenig-Personen“-Aktivitäten (auf Dauer und ausschließlich) zwar durch Penetranz auch sehr ändern können, jedoch
für die gestiegenen Herausforderungen nicht einmal mehr ansatzweise ausreichen.

Also dreht das Konzept „hart Backbord“ und es geht massiv (und noch einmal deutlich mehr) in Richtung Mitmach-Aktionen.
50 Menschen X 2,5 Stunden = 125 Stunden für den Arten- und/oder Klimaschutz

Danach: Lecker BIO-Essen, tierleidfrei, geringe CO2-Äquivalenzwerte = In einem kleinen Rahmen wird das Bewusstsein geschärft und in einem Mikro-Rahmen entstehen (vielleicht) „weitere Märkte“.
Gesichert kann gesagt werden: Die Mitmach-Events führen zu einer ganz beachtlichen Vernetzung, und vielen vielen vielen neuen Ideen. Noch ist Hoffnung!

Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Die Vorbereitungen für die große Biotop-Mitmachaktion am Samstag, 14.8. laufen auf Hochtouren.
Geschrieben:

Die Vorbereitungen für die große Biotop-Mitmachaktion am Samstag, 14.8.
(ab 16.00 Uhr, Treffpunkte sind der Firmenparkplatz von Thomas Philipps (Melle, Ochsenweg 31) sowie die Bad Essener Straße 55 (Melle)) laufen auf Hochtouren. 🙂🦋🐛🐝🐌🐞🐤🐤🐦🐦🐧🐧🐼🐼

Anmelden und Mitmachen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

An beiden Standorten entstehen „Multiplex-Biotope“ (Ein Zusammenspiel mindestens dreier Biotoptypen, z.B. Blühwiese + Trockensteinmauer + Streuobstwiese + Vogelschutzhecke etc.).

Die knapp 10.000 m² des Unternehmens Thomas Philipps stellen eine Art „Zentrum“ eines kleinen Biotopverbundes dar (siehe Karte, gelb-rote-Punkte = Blühwiesen, MP = Entstehende oder bereits vorhandene MultiPlex-Biotope).
Errichtet werden dort am kommenden Samstag z.B. diverse Nisthilfen (von Steinkauzröhren über Fledermauskästen bis zu Nistmöglichkeiten für Kleiber, Zaunkönig, Meisen, Sperlinge etc.).

Wie man sieht: Noch sieht die Fläche relativ „leer“ aus. Eine im Frühjahr angelegte Blühwiese wird auch hier wohl erst im nächsten Jahr in allen Farben blühen.
Dennoch: Einige Kornblumen (mit Steinhummel-Besuch (glaube ich)), eine entstehende Schafgarbe-Gesellschaft, ein abwartendes Ochsenauge….konnten dort heute gesichtet werden.

Eine Trockensteinmauer und eine Vogelschutzhecke folgen am Samstag, den 14.8.
Vielen Dank an das Unternehmen „Bredenstein GmbH“ (Garten & Landschaftsbau) [https://www.bredenstein-gmbh.de/] sowie an die AWIGO GmbH, welche beide Totholz und Nistmaterial angeliefert/zur Verfügung gestellt haben.
Für einen schonende Beweidung wird das Areal am Samstag zudem eingezäunt.
Danke an die Thomas Philipps GmbH & Co. KG, welche nicht nur viel Geld sondern auch viel Men-/Women-Power zur Verfügung stellt.
Diverse Azubis und Mitarbeiter werden am Samstag die Biotopanlage unterstützen. Absolut beachtlich!!

Danke auch an die Gasthaus Hubertus GmbH (https://www.gasthaus-hubertus.de/) über welche wir die Verplegung für alle Teilnehmer*innen beziehen werden.
2 tolle Eintöpfe, Brot, viele Getränke. Alles tierleidfrei, BIO, geringe CO2-Äquivalenzwerte.
Die Zutaten werden über „Georgs Bioladen“ aus Melle gekauft (https://www.georgs-bioladen.de).

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der bisherige Anmelde-Rekord gebrochen. Bislang liegen 52 Anmeldungen vor.
Für Familien mit Kindern geeignet, mit Seifenblasen, Malkreide und vielen vielen unterschiedlichen Tierchen, die im Hintergrund zuschauen und sich über das freuen, was dort entsteht: Ein erstklassiges, nachhaltiges Biotop, geeignet für weit über 5000 Arten.

Anmelden und Mitmachen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

Im Herbst folgt dort eine Streuobstwiese. Gepflanzt werden z.B. die Birnensorte „Stuttgarter Gaishirtle“ (von etwa 1760, https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Gaishirtle), von welcher es in Deutschland nur noch etwa 100 Altbäume gibt.
Im letzten Jahr wurden in Melle bereits etwa 10 Exemplare angepflanzt. Das wird noch ausgebaut.
Auch folgt im Herbst die Anlage einer wichtigen Vogelschutzhecke.
Kürzlich ist (viel beachtet in der Natur- und Klimaschutzszene) eine Studie über die CO2-Speicherfähigkeit von Hecken erschienen:
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hecken-als-klimaschuetzer/

Der Nutzen für den Artenschutz ist in den letzten Jahrzehnten hinreichend untersucht worden. Der Nutzen für den Klimaschutz, so die Untersuchung, kann gleichfalls durchaus beträchtlich sein.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Weitere Mitmachtermine im 500 AKA-Projekt (500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück) stehen fest!
Geschrieben:

Aufgeben aufgrund von Klimaerwärmung und Artensterben wird nicht akzeptiert! ✊✊😎🦋🌳🌳🌱🌿
Weitere Mitmachtermine im 500 AKA-Projekt (500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück) stehen fest!
Natürlich auch für Familien mit Kindern geeignet. Mit leckerem nachhaltigen BIO-Essen (geringe CO2-Werte)…
Und: Gummibären gegen die Klimaerwärmung!

Weitere Mitmachtermine des 500 AKA-Projektes stehen fest. Gerne teilen und verbreiten!

Ostercappeln/Venne am Samstag, 16. Oktober (11.00 bis 14.00 Uhr).
Vollendung der Trockensteinmauer.

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/16-10-ostercappeln-venne-vollendung-der-trockensteinmauer/

Vielen vielen Dank an Wilhelm Tiemeyer,
der für die Aktion einen Kleinbagger und Radlader bereitstellt! Große Klasse!

Trockensteinmauern schaffen wichtige Rückzugsräume für viele Kleintiere und Insekten. Sie stellen Hotspots der Artenvielfalt dar und
bieten zudem noch eine ästhetisch-schöne Betrachtungswelt für Spaziergänger*innen an. Durch ihr besonderes Mikroklima und ihre mineralischen Besonderheiten schaffen sie Lebensräume für viele bedrohte Arten…

Die Verpflegung wird wieder vom „Venner Grill“ bezogen (Martina Thomas). Es wird z.B. wieder den bereits jetzt schon legendären „Tierleidfreien Bauerntopf“ geben: Sojaschnetzel, Gemüsebrühe, Kartoffeln, Möhren, Paprika, Olivenöl, Knoblauchzehen, Zwiebeln, passierte Tomaten, Tomatenmark Salz, Pfeffer, Paparikapulver, Zucker und frische Petersilie…alles BIO mit einem marginalen CO2-Äquivalenzwert pro Portion. Auch durch unsere Ernährung können wir das Klima schützen und darauf achten, dass wir Nahrungsmittel kaufen, die geringe CO2-Werte beinhalten! Zudem sehr sehr wichtig: Hochwertige Lebensmittel kaufen, um (sofern wir die Möglichkeit haben) durch höhere Preise auch einen höheren Ertrag an die Landwirtschaft weiterzuleiten. Artensterben und Klimaerwärmung bekommen wir nur gemeinsam in den Griff.

Osnabrück: Samstag, 27.November (10.00 bis 13.00 Uhr)
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/27-11-osnabrueck-anpflanzung-einer-artenreichen-vogelschutzhecke-auch-zur-umwandlung-von-co2/
Erstellung einer ca. 70 Meter langen Vogelschutzhecke zur Förderung der Artenvielfalt. Pflanzung von weit über 1000 Heckensetzlingen. Einzäunung der Hecke gegen Rehverbiss.
Ausbau des Insektenlehrpfades im „Businesspark Netter Heide“ und gleichzeitig ein Element gegen die Klimaerwärmung. Auch hier wird es leckeres und nachhaltig produziertes BIO-Essen geben.

Interessant ist: Auch Hecken stellen große CO2-Speicher dar:

Siehe eine neue Studie unter https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hecken-als-klimaschuetzer/
Zitat: „Das überraschende Ergebnis: Pro Hektar werden in einer Hecke im Verlauf von 20 bis 50 Jahren 2,1 bis 5,2 Tonnen Kohlenstoff gebunden –
fast genauso viel wie in Wäldern. Dies kann mit der hohen Dichte an Ästen und Zweigen in Hecken und den guten Wachstumsbedingungen (…) erklärt werden. Besonders viel Kohlenstoff wird auch in den Wurzelstöcken der Hecken gebunden.“

Wer bereits online die SPIEGEL-Titelstory gelesen hat, der „hat keine weiteren Fragen mehr“:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-wo-das-klima-kippt-und-wo-wir-noch-eine-chance-haben-a-ca555079-08a3-44ac-9638-f9d56b02c69f

Doch Aufgeben ist nicht! Wir haben noch einige wenige Jahre, um das Ruder noch herumzureissen! Also mitmachen!
Verschiedene weitere Mitmachaktionen im Landkreis Osnabrück gegen Klimaerwärmung und Artensterben:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Und: Gummibären gegen die Klimaerwärmung. 🙂🙂🙂😍😍😍😍

HARIBO veranstaltet ein Gewinnspiel. „5000 Euro für Deinen Verein“.
Wer eine entsprechende HARIBO-Goldbären-Tüte kauft, der findet auf der Innenseite der Packung einen Gewinncode.
Auf folgende Seite gehen:
https://vereinsfreude.haribo.com/

Bei Verein: „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ auswählen (49324 Melle).
Dann unterstützt Ihr damit automatisch das 500 AKA-Projekt.
Mit etwas Glück können wir dann noch einmal einige Tausend Baumsetzlinge kaufen…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Hoch lebe der Sozialismus! Er lebe hoch!
Geschrieben:
Unser gesamter Fuhrpark ist in der Werkstatt
Und: Hoch lebe der Sozialismus! Er lebe hoch! 🇰🇬🇭🇰🇩🇰🇨🇳🏴‍☠️🏴‍☠️🏴‍☠️🚩🚩🚩
 
Und nun ist es so weit. Alle (aber wirklich alle!) unserer Einachser und Balkenmäher sind in der Werkstatt.
Ein Fuhrpark von 15.000 Euro (30.000 D-Mark oder 270.000 Mark (Ost)).
Ich kenne dort mittlerweile fast jeden Monteur beim Vornamen. Die Lieferzeiten für Ersatzteile liegen aufgrund der CORONA-Kurzzeit z.T. bei 8 Monaten.
 
„Ey Rudi, wann kommt das Ersatzteil?“
„6 Monate, mit Glück auch schon in 5!“
 
„Wenn ich Dir 2 Säcke Zement, 3 Kupferrohre. 500 Kilo Zuckerrüben, einige Südfrüchte und ein Pfund Kaffee aus dem Westen organisiere, geht das dann schneller?“
„Tut mir leid, nichts zu machen. Der Parteiapparat, verstehst Du? Besondere Bedürfnisse, Wandlitz und so. Du verstehst? Wollen kurzen Rasen haben…“
 
Und wie ich verstehe! Plötzlich ergibt alles wieder einen Sinn. Es ist so weit. Er ist wieder da! Der Sozialismus!! Kurzfristige Warenverknappung, temporäre Plan- und Mangelwirtschaft! Das macht doch nichts! Das ist doch nur
der Übergang!!! Der Übergang zum Kommunismus. Zur befreiten Welt! In der alle Menschen frei und gleich sind – der Wert des Menschen nicht mehr abhängig von seiner kapitalistischen Schaffenskraft ist!!
Eine kleine Prüfung, ob wir bereit sind!??
 
„IMMER BEREIT!!!“
 
In der Werkshalle kommen einige Monteure rein. Ein fast schon epischer Moment. Uns allen wird klar:
Ein ganz ganz großer historischer Augenblick vollzieht sich gerade. Das kapitalistische Schweinesystem ist überwunden! Ausbeutung, Humankapital, Inwertsetzung der eigenen Freiheit! Freiheit gegen Geld, um Produkte zu kaufen, die letztlich doch nur unfrei machen!
Monetäre Bewertung eines ganzen Lebens mit Blick auf seine Produktivität. It`s all gone! Es ist vorbei! Wir sind alle gleich! Keiner ist mehr oder weniger wert! Der Wert eines Menschen begründet sich aus ihm selber. Nicht mehr aus seinem Status, seinem Wohlstand, seinem Haben!
 
Einen Augenblick Stille! Uns wird klar: Der Sozialismus ist wieder da!! Dann bricht es aus allen heraus! Freudenschreie!! Jubel!! Wir schütteln uns kräftig die Hände und schlagen uns auf die Schultern.
Wir sind tief bewegt!
Gestandene Männer haben Tränen in den Augen. Erich hatte Recht! Noch im August 89 in Erfurt folgerte er in Gänze richtig: „Den Sozialismus in seinem Lauf, halten weder Ochs noch Esel auf!“
 
Die Faust erhoben und geballt stehen wir geschlossen in einer Reihe. Das Herz pocht, die Wangen gerötet, Freudentränen laufen die Wangen runter! Wir singen die ehemalige Hmyne der UdSSR:
„Rühme dich, unser freies Vaterland, Sichere Festung der Völkerfreundschaft!“
Als kurz darauf „Die Gedanken sind frei“ angestimmt wird, behalte ich meine Meinung für mich (ich möchte diesen einzigartigen Augenblick nicht kaputt machen) und singe einfach aus voller Kehle mit.
 
Wir alle wissen es! Gelernt in den freiheitsorientierten Jugendgruppen, bei den zahlreichen Fahnenappellen, jederzeit stoisch vereint im Kampf gegen den Klassenfeind:
Der Sozialismus ist eine Entwicklungsstufe, die bei richtiger (nun, nennen wir es „Pflege“) schlussendlich zum Kommunismus führen muss! Ja gezwungenermaßen führen wird!!
Schon Marx war sich sicher!
Gesellschaftlicher und staatlicher Besitz der Produktionsmittel und eine gerechte Verteilung der Güter an alle Mitglieder der Gemeinschaft. Wir alle sind gleich! Du, ich, wir alle!
Der Kapitalismus ist überwunden und am goldenen Eingangstor des Kommunismus wartet die befreite Gesellschaft. Frei von allen Zwängen! Individuelle Bedürfnisbefriedigung! Keine Unterdrückung von wem auch immer!
 
Glückselig fahre ich nach Hause, krame irgendwo noch eine Bruderflagge der ČSSR raus und hisse diese am Straßenrand. Jenes Staates der geliebten Brüder und Schwestern, im Staatenverbund vereint für eine bessere Welt.
Was für ein unglaublicher Tag!!
 
Offen gesagt: Als ich heute einfach nur den ollen Balkenmäher für eine künftige Wiesenpflege in die Werkstatt brachte, da hätte ich NIE damit gerechnet, dass es heute noch so politisch wird…Ich dachte, es sei ein Tag wieder Andere, so ein ganz normaler Freitag ebend. Das ist das Schöne im Leben, jeder Tag bringt so seine Überraschungen mit sich.
 
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus! Hoch lebe der Sozialismus und die befreite Welt!
 
P.S. Obiger Beitrag enthält Elemente von Satire.
Es ist schon (zuweilen) ein bisschen erschreckend (aber auch ganz amüsant), dass ein solcher Zusatz scheinbar doch wohl nötig ist 😉😉🙃🙂
Das Humorvolle daran: In etwa 2-3 Jahren wird das nächste Buch veröffentlicht. Ein Zwischenfazit nach dann 8,9 Jahren Naturschutz.
Die „ich glaube alles, was auf Facebook steht“-Menschen erhalten darin ein eigenes Kapitel (natürlich anonymisiert) 😉
Allgemein
Sehr schöner Artikel über den Insektenlehrpfad des 500 AKA-Projektes am Osnabrücker Hafen :-)
Geschrieben:

Sehr schöner Artikel über den Insektenlehrpfad des 500 AKA-Projektes am Osnabrücker Hafen 🙂
Und: Wird ein Mitmach-Rekord gebrochen?? 🙂🙃🦋🌺🐏
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2385391/am-osnabruecker-hafen-gibt-es-einen-neuen-insektenlehrpfad

Der bisherige Teilnehmerrekord bei einer Mitmach-Veranstaltung lag übrigens bei 55 Personen (vor 3 Jahren, Baumpflanzaktion am Schlochterner weg).
Für die Mitmach-Aktion am 14. August liegen mittlerweile 49 Anmeldungen vor 🙂 Schaffen wir den Rekord? Gerne hier anmelden. Für Kinder geeignet. Mit Seifenblasen, Malkreide, lecker Essen und dem Bewusstsein, etwas für eine nachhaltige Zukunft zu schaffen:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten.
Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Nächster Baustein der Insektenschutzzone in Osnabrück umgesetzt!
Geschrieben:

Nächster Baustein der Insektenschutzzone in Osnabrück umgesetzt!
Und: Es ist so weit! Die Veränderung ist da! Wir sind mitten drin! 🙂🌺🦋🤩😎🐏💦

Vielen Dank an alle fleissigen Menschen, die heute beim Bau der Trockensteinmauer in der Insektenschutzzone mitgeholfen haben.
Ein besonderer Dank gilt dabei Rebecca Ost, Deborah Ost und Lennard Koch.

Auf 11.000 m², kostenlos bereitgestellt durch die Firmen „Ost und Koch Immobilien GmbH“ sowie „Boni’s Kaffeerösterei GmbH“ ging es heute weiter.
16 Freiwillige waren heute mit dem Bau einer Trockensteinmauer beschäftigt. Weltklasse! Die Artenvielfalts-Mauer ist fertig!
Wichtig für viele Insekten. Diverse Wildbienenarten legen dort die Eier für ihre Nachzucht ab. Binnen knapp 3 Stunden wurden mit Spaten, Schaufeln und Schubkarren etwa 20 Tonnen Schotter und Steine bewegt und verbaut. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!
Hier entsteht ein Mikroklima, welches für verschiedene Arten ganz elementar ist. Die selten gewordene Zauneidechse liebt es z.B., viele weitere Arten werden sich hier ansiedeln.

Vielen Dank auch an die Aktiven der Sievers Group. Etliche Arbeitnehmer der SIEVERS-SNC Computer & Software GmbH & Co. KG haben sich direkt nach Dienstschluss auf den Weg gemacht
und aufgrund eines internen Firmenmailings Hand angelegt. Absolut gut! Grossartig sogar!

Die im Frühjahr angelegten Blühwiesen („Osnabrücker Mischung“ und „Blühende Mischung Nord“) wollen im ersten Jahr noch nicht so recht. Das liegt auch daran,
dass für die Schutzzone extra Erde aufgeschichtet wurde, dann überwiegen sog. „Sukzessionspflanzen“ wie z.B. die Melde. Macht aber nichts: Im nächsten Jahr wird es umso schöner und bunter.
Einiges blüht jedoch auch jetzt schon wie man sieht 🙂

Die Neue Osnabrücker Zeitung war heute vor Ort und wird berichten.

Die Idee der Insektenschutzzone Osnabrück stammt übrigens von den beiden oben erwähnten Unternehmen.
Eingegliedert in das Projekt „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“ entsteht hier nun ein starker „Projekt-Seitenast“.
Ein Mitmach-Projekt besteht aus einem stetig wachsendem Stamm und diversen Ästen. Viele viele Seitenäste entstehen jedoch erst durch eingebrachte Ideen und Initiativen.
In diesem Sinne: Das 500-AKA-Projekt wächst und wächst und wächst….
Ein großes Lob deswegen an die beiden Firmen und die Menschen, die heute ihren Feierabend für ein tolles Artenschutz-Projekt „investiert“ haben.

Es hat Spaß gemacht wieder. Die müden Knochen meldeten sich am Ende des Abends ein wenig. Gemeinsam wurde noch das Ergebnis ein klein wenig gefeiert. BIO-Getränke (lecker BIO-Bier!), BIO-Essen, nachhaltig angebaut
und CO2-arm. Tierleidfrei mit ganz geringen CO2-Äquivalenzwerten. Das Brot stammte z.B. direkt vom „Bioladen Dicke Eiche“ aus Bissendorf. Die Landwirte bauen hier das Getreide für ihre Produkte an, nach BIO-Massstäben.
Es ist dadurch ein bisschen teurer. Aber da müssen wir hin! Der Landwirtschaft faire Preise zahlen, damit nachhaltige Anbaumethoden eine echte Zukunft haben.

Auch die „Boni’s Kaffeerösterei GmbH“ geht hier mit gutem Beispiel voran. Kaffee-Bauern/Bäuerinnen erhalten je nach Kaffesorte bis zum 10fachen (!!) Preis, der ansonsten nach Fair-Trade-Konditionen gezahlt würde.
Finanziert durch eine Preisumlage hier. Das ist globale Nachhaltigkeit! Lokal verzehren und global unterstützen.
Wo geht das? Im dortigen Café im Businesspark Netter Heide, Netter Platz 6, 49090 Osnabrück.
Siehe: https://www.boni-kaffeeroesterei.de/

Etwas nachdenklich nach Hause gefahren. Solche Veranstaltungen „berühren“ die Seele.
Ich glaube, der Wandel ist da! Wir sind mittendrin!
Unabhängig von der heutigen Veranstaltung: In den letzten Tagen mit etlichen Menschen gesprochen, die sagen: „Die Veränderung MUSS kommen! Es brennt überall (im wahrsten Sinne des Wortes [USA, Kanada, Türkei, Griechenland, Italien]), das Wasser steht uns bis zum Hals [NRW, Bayern, Austria, Indien]!
Wir haben keine Zeit mehr zu überzeugen! Wir müssen handeln, jetzt! Wer nicht mitmacht, der verliert! Wer sich nicht überzeugen lässt, für den haben wir keine Zeit mehr!“
Und offen gesagt: Sie haben Recht!

Im Radio (auf WDR 4) lief heute auf dem Weg nach Hause „Songpoeten“.
Ein Special zu „Bob Dylan“, mit Cover-Songs von Wolfgang Ambros, den Ramones, Tracy Chapman etc.

In „The Times They Are A-Changin'“
heisst es z.B. „Come senators, congressmen, please heed the call
Don’t stand in the doorway, don’t block up the hall
For he that gets hurt will be he who has stalled
The battle outside ragin‘
Will soon shake your windows and rattle your walls
For the times, they are a-changin‘

Come mothers and fathers throughout the land
And don’t criticize what you can’t understand
Your sons and your daughters are beyond your command
Your old road is rapidly aging
Please get out of the new one if you can’t lend your hand
For the times, they are a-changin'“

Ich glaube, mittlerweile ist dieses Denken angekommen.
Wurde ja auch höchste Zeit! Denn Zeit haben wir nicht mehr!! Es zählt nur noch das aktive Handeln!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Weitere Mitmachaktionen:
Gerne anmelden 🙂 https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Arten- und Klimaschutz kostet Geld.
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Vielen Dank an die Neue Osnabrücker Zeitung für den schönen Artikel
Geschrieben:

Vielen Dank an die Neue Osnabrücker Zeitung für den schönen Artikel über die Mitmach-Aktion in Ostercappeln. 🦋🙂🌺🐸🐸🐤🐛🦋
Im Oktober folgt dort der Folgetermin für die Mauer. Im November dann die Baum- und Heckenpflanzaktion (auch Hecken wandeln übrigens erstaunlich viel CO2 um).
Wirklich toll, was dort Bürgerinnen und Bürger gemeinsam geleistet haben 🙂

Im NOZ-Artikel wird zudem sehr schön auf den Nutzen einer Trockensteinmauer eingegangen:
„Besonders Insekten sind von Trockensteinmauern angetan. Viele Wildbienenarten, aber auch Hummeln und Wespen nutzen die freien Ritzen als Unterschlupf. Doch nicht nur Insekten freuen sich über die Trockensteinmauer – Erd- und Wechselkröten nutzen größere Lücken gerne als Versteck. Für die selten gewordene Zauneidechse stellt die Mauer einen der wichtigsten Überlebensräume dar. In alten Natursteinmauern mit besonders großen Lücken kann man sogar Vögel nisten sehen. Besonnte Trockenmauern sind für Tiere besonders attraktiv. Hier wärmen sich Insekten oder auch Eidechsen nach einer klammen Nacht gerne auf. Wer eine Trockensteinmauer betrachtet, entdeckt Spinnen, die hier auf Jagd gehen und auch Gehäuseschnecken, die von dem mineralreichen Standort profitieren.“

Artikel: https://www.noz.de/lokales/ostercappeln/artikel/2382549/projekt-500-aka-in-venne-trockensteinmauer-an-muehleninsel-errichtet

Bildquellen: Neue Osnabrücker Zeitung, Karin Kemper 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/