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Allgemein
Zeitgleich für die Artenvielfalt
Geschrieben:

Und das kommt dabei raus, wenn sich 65 Menschen an verschiedenen Orten zeitgleich für die Artenvielfalt engagieren! 👍😃🐞🐞🦋🐝🦋🐌🐞🐜🦎🦎🦎🦎
Zwei tolle Trockensteinmauern (40 Tonnen Schotter und Steine verbaut), eine große Totholzhecke, viele Nisthilfen für Fledermäuse, Steinkauz und weitere Vogelarten, eine Fläche für eine schonende Schafbeweidung vorbereitet…
Danke z.B. an das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG, den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. und die vielen tollen Freiwilligen aus unterschiedlichen Orten, die am 14.8. dabei waren. 😃

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Weitere Mitmachtermine (im Herbst und Winter werden die Maßnahmen für den Klimaschutz dominieren):

Mitmach-Aktionen

Noch mehr Termine für Arten- und Klimaschutz werden in Kürze veröffentlicht.

Film auf YouTube: https://youtu.be/2uctOC271IA

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Interviews mit den Bürgermeister-Kandidaten der Stadt Melle
Geschrieben:

Am Rande der 500 AKA-Veranstaltung wurden gestern Interviews mit den 5 Bürgermeister/in-Kandidat*innen geführt.
In alphabetischer Reihenfolge Jutta Dettmann, Silke Meier, Reinhard Scholz, Oliver Volkmer, Frank Vornholt.
Die Hauptfrage lautete: „Was würden Sie als Bürgermeister*in für den Arten- und Klimaschutz tun?“
Die zweite Frage konnten sich die Interviewten selber aussuchen, haben alle sehr gut gemacht.

Danke an das Filmteam des TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.

Sorry für die Tonqualität…Etwas selbstkritisch musste hier festgestellt werden, dass die nächste Investition wohl ein gescheites Aussenmikrofon sein wird.
Der kleine Film ist daher mit Untertiteln ausgestattet. Gerne auch den Ton etwas lauter schalten 😉

YouTube-Quelle:

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Vielen lieben Dank an das Filmteam vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.
Geschrieben:

Im Augenblick wird noch jede Menge Bildmaterial von der Aktion gestern ausgewertet und betrachtet. ☘🐝🙂🙃🌱🌱🌳
Vielen lieben Dank an das Filmteam vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V., das eine ganze Menge guter Schnappschüsse gemacht hat 🙂
Erfreulich wie viele junge Menschen gestern dabei waren. Einige wenige Jahre haben wir noch, um das Ruder herumzureissen.
Wenn wir alle uns schlau anstellen, dann können wir das schaffen!

Der Film mit den Interviews der Bürgermeister-Kandidaten folgt heute Abend …

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
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Ein schöner Tag für die Artenvielfalt in Melle
Geschrieben:

Was für ein toller Tag für die Artenvielfalt heute! Und für ein gemeinschaftliches Miteinander. 😀✌🐝🐞👍👍
An dieser Stelle folgt Bericht Nummer 1 (Bilder). Am Rande der Veranstaltung wurden zudem mit allen Bürgermeister-Kandidaten/innen (in alphabetischer Reihenfolge Jutta Dettmann, Silke Meier, Oliver Volkmer, Frank Vornholt, Reinhard Scholz) der Stadt Melle Kurzinterviews zu ihren Plänen
zu Arten- und Klimaschutz geführt. Der entsprechende Film folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit morgen Abend. Zudem wird morgen oder übermorgen Abend ein Kurzfilm zu den heutigen Aktivitäten gepostet. 🙂

Das war richtig stark heute! 65 Personen haben mitgewirbelt, daunter auch Teilnehmer aus Osnabrück und Bissendorf. Eine Person ist sogar aus Wuppertal angereist, wow!
Über 160 Stunden Engagement für eine höhere Artenvielfalt!

Ein großer Dank an alle Menschen, die heute an den beiden Biotopstandorten mitgemacht haben. An einem Samstag, mitten in den Sommerferien!
Auch viele Kinder waren dabei, haben mitgewirbelt oder Seifenblasen steigen lassen, sehr schön 🙂

Ein hervorgehobener Dank gebührt dem Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG, das nicht nur eine riesige Fläche bereitgestellt, sondern die Aktion auch durch viele Mitarbeiter*innen und eine hohe finanzielle Förderung unterstützt hat.
Zudem wurden alle Mitmachenden von der Firma nach Fertigstellung der Biotope zum Essen eingeladen. Danke! Ein gutes Beispiel für ein hohes gesellschaftliches Engagement! Danke auch an den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.! Sehr gut!

Was wurde heute an den beiden Standorten geschaffen?
2 Trockensteinmauern sind nahezu fertig (insgesamt 30 Meter lang), eine 12 Meter lange Totholzhecke wurde geschaffen (etwa 1,5 Meter hoch), eine Fläche von einem Hektar wurde für eine schonende Beweidung (wichtig für die Artenvielfalt) mit Zaunpfosten versehen und viele Nisthilfen (für Steinkauze, Sperlinge, Fledermäuse, Kleiber, Meisen & Co.) aufgehangen.
Die Totholzhecke bietet viele Nistmöglichkeiten, für Igel, Vögel, Insekten.
Die Trockensteinmauern stellen für etliche Insekten Lebensräume dar, auch Amphibien und Reptilien profitieren.
Insbesondere die selten gewordene Zauneidechse liebt solche Mauern. Nach Bundesnaturschutzgesetz mittlerweile eine streng zu schützende Art.

Sehr beeindruckend war das verbindende Miteinander bei der Erstellung der Biotop-Bestandteile. Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen kamen hier heute zusammen.
Und genau das ist ein ganz wesentliches Element einer Demokratie.

Anhänger*innen der Permakultur, Esoteriker*innen, Naturschützer „vom alten Schlage“, Politiker*innen von CDU, UWB (Bissendorf), GRÜNE, SPD…
Konservative Menschen, Veganer*innen, überzeugte FDP-Wähler*innen, junge und ältere Menschen, aus den unterschiedlichsten Kreisen….um gemeinsam etwas für die Artenvielfalt zu schaffen. Das sieht man nicht oft.

Und genau das ist der Weg! Unterschiedliche Meinungen, hier und da auch mal ein Streit, und letztlich doch wieder zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu gestalten.
Machen wir uns nichts vor: Die nächsten 10 Jahre werden ein Kraftakt sondergleichen. Die Gesellschaft steht vor Herausforderungen, an denen Gesellschaften zerbrechen können. Überall auf der Welt. Das Artensterben hält uns in Schach, die Klimaerwärmung ist und wird mit jedem Jahr mehr eine gigantische Herausforderung!

Kein Staat auf der Welt, kein Bundesland, keine Kommune, keine Stadt kann hier fertige Lösungen liefern! Wir alle sind gefragt! JedeR Bürger*in kann hier eine wichtige Rolle wahrnehmen. Die Bedeutung einer Einzelperson ist nicht zu unterschätzen.
Nicht: „Der Staat, das Land, die Gemeinde…sollte/müsste/könnte mal….(ich rufe da mal an, das ist deren Aufgabe! Wofür zahle ich Steuern?)“ sondern ein: „Ich/Wir werden aktiv und bieten folgendes an:…..“.
Das heute war ein guter und spannender Schritt in die richtige Richtung.

In diesem Sinne soll auch ein besonderer Dank an die Groß-Förderer des 500-AKA-Projektes gerichtet werden.
Namentlich:
Bingo Umweltstiftung Niedersachsen
Deutsche Postcode Lotterie
Haarmann Stiftung Umwelt & Natur Osnabrück
Naturschutzstiftung des Landkreis Osnabrück
Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück
Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte
Thomas Philipps GmbH & Co. KG

Die Förderer stellen das Geld bereit, um Trockensteine, Verpflegung, Nisthilfen, Werkzeug, Setzlinge für Hecken und Bäume, Obstbäume für Streuobstwiesen, Lehm und Ton für Feuchtbiotope, Zäune etc. zu errichten.
Aktiv werden: Das ist dann unsere gemeinsame Aufgabe. Wer es schön in seinem lokalen Umfeld haben möchte, der sei ermuntert gestaltend mitzuwirken.

Vielen Dank auch an die Bredenstein GmbH aus Melle (https://www.bredenstein-gmbh.de/), die viel Totholz und Astschnitt bereitgestellt hat. Ebenso diesbezüglich ein großer Dank an die AWIGO GmbH!
Top organisiert war auch die Verpflegung durch die Gasthaus Hubertus GmbH (https://www.gasthaus-hubertus.de/). Sehr professionell, sehr gute Abstimmung, erstklassiger Service. 10 von 10 Punkten!
Sämtliche Getränke und Lebensmittel wurden über Georgs Bioladen eingekauft (https://www.georgs-bioladen.de/).

Das Ernährungskonzept innerhalb des 500 AKA-Projektes ist ein wichtiger Baustein und setzt ein weiteres (kleines) Zeichen.
Grundsätzlich: Jeder Mensch soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte. Und es soll hier auch niemand belehrt werden.

Die Verpflegung im 500 AKA-Projekt ist BIO, tierleidfrei und weist geringe CO2-Äquivalenzwerte auf, weil:
* Durch eine gezielte BIO-Ernährung werden entsprechende Anbauweisen unterstützt, die häufig sogar die biologische Vielfalt fördern.
* Die Lebensmittel sind teurer als konventionelle Produkte – und das müssen sie auch sein! Geht es doch auch darum , dass Landwirte einen höheren Preis für ihre Arbeit erhalten. Nur wenn wir als Gesellschaft bereit sind, an der Theke „aus der Tasche“ zu kommen,
wird ein Umbau der Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit möglich sein. „Geiz ist Geil“-Mentalität hilft dabei nicht.“Geiz ist geil“ in Bezug auf Nahrungsmittel zerstört biologische Zusammenhänge, die Artenvielfalt und viele menschliche und tierische Existenzen
* Tierische Produkte weisen durch die Aufzucht der Tiere deutlich höhere CO2-Äquivalenzwerte auf, als nicht-tierische Produkte. Ein Beispiel: Eine Bratwurst (ca. 150 gramm) verursacht einen CO2-Äquivalenzwert von ca. 450 gramm (+-).
Eine kleine Terrine des Eintopfes heute (eine Portion) besitzt einen CO2-Äquivalenzwert von ca. 30 gramm.
* Naja, und eine subjektive Sichtweise: Als Betreiber eines kleinen Gnadenhofes wenig verwunderlich: Das Recht auf Leben hört ja nicht bei Hund, Katze, Hamster oder Goldfisch auf :-/

Es geht hierbei nicht darum, Essen und Verpflegung als „Wertung“ zu sehen, es geht jedoch auch darum einen weiteren Denkanstoss für die Einsparung von CO2 zu liefern.
Volkswagen z.B. hat diese Woche entschieden, dass in einer seiner Hauptkantinen kein Fleisch mehr angeboten wird.
Siehe Artikel vom 9.8.:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-markenhochhaus-serviert-keine-currywurst-mehr-a-cba162bd-1419-40aa-86a1-a989f9222766

Die Entscheidung, wie man mit einem solchen Thema umgeht, liegt bei jedem selbst.

Wie geht es weiter auf den Flächen an der Bad Essener Straße 55 und bei Thomas Philipps?
Im Herbst folgen Obstbäume, viele Obstbäume, alte Sorten. Und Vogelschutzhecken mit Beeren-Gehölzen, speichern diese doch auch eine Menge CO2.

Und allgemein: Ab dem Herbst folgen diverse Baumpflanzaktionen. Wir müssen Emissionen einsparen und Speicherkapazitäten schaffen.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Traumhaft wäre es, die Städte im Landkreis mit vielen vielen Bäumen zu kühlen. Klimatisch wird es in Städten im Sommer zu großen Herausforderungen kommen.
Wenn dann noch viele Steingärten vorhanden sind — dann steigen die Temperaturen noch einmal unnötig an.

Madrid z.B. plant diesbezüglich ein schönes Projekt. Einen grünen Stadtwall, der umfassend für eine natürliche Kühlung sorgt:
Artikel vom 1.8.2021: https://www.trendsderzukunft.de/500-000-baeume-madrid-will-sich-mit-gruener-stadtmauer-umgeben/
Ein durchaus beachtliches Konzept. 500.000 Bäume sollen dafür gepflanzt werden
Was Madrid kann, das können wir auch.
Melle oder Madrid – Hauptsache Italien!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Heute Nachmittag geht es los. Gemeinsame Biotopgestaltung.
Geschrieben:

Heute Nachmittag geht es los. Gemeinsame Biotopgestaltung.
Sämtliche Bürgermeister-Kandidat*innen der Stadt Melle sind auch dabei, alles ist vorbereitet. ✌☘🐝🐝🐞

Gestaltung von Trockensteinmauern, einer Totholzhecke, Aufbau von Nisthilfen, Setzen eines Zaunes für eine schonende Schafbeweidung.

Für Kurzentschlossene: Einfach um 16.00 Uhr zur Bad Essener Straße 55 (Melle/Oberholsten) oder zum Ochsaenweg 31 (Melle)(Thomas Philipps) kommen.
Etwa ab 19.00 Uhr gibt es leckeres Essen bei Thomas Philipps, BIO, tierleidfrei, CO2-arm…

Viele Dank an das Unternehmen „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“. Deren Mitarbeiter*innen haben gestern stundenlang gerödelt
und eine tolle Infrastruktur aufgebaut. Pavillons als Sonnenschutz, Tische, Sitzbänke, einen Kühlschrank für gekühlte Getränke.

Artenvielfalt zurückholen, das schaffen wir gemeinsam!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Klimaerwärmung und globale Destabilisierung – Über einen möglichen Zusammenbruch von Gesellschaften
Geschrieben:

Klimaerwärmung und globale Destabilisierung – Über einen möglichen Zusammenbruch von Gesellschaften 🔥🔥🔥💥💥🥊🥊🤿🤿🎳🎳🎇🌇🌅💣💣💣💣💣🧨🧨🧨⚔️⚔️🗡🗡🗡🗡🗡🗡

Ein Ausblick auf die kommenden Jahre – und eine schwarzmalerische (?) Endzeitstimmung

Der kürzlich veröffentliche Klimabericht der UNO ist eingeschlagen „wie eine Bombe“.
Bereits in etwa 10 Jahren ist eine globaler Anstieg der Temperatur auf 1,5 Grad mehr (gegenüber vorindustrieller Zeit) möglich:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-08/klimawandel-ipcc-bericht-weltklimarat-erderwaermung-extremwetter
Was bedeutet das für die kommenden Jahre? Ein tiefdunkler Ausblick ohne den Anspruch darauf, in der Einschätzung richtig zu liegen

Bildquelle: Kommerzielle Lizenz von https://www.shutterstock.com
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* Februar 2022: Die Waldbrände in Australien erreichen ein noch nie dagewesenes Ausmaß.
Das für die Artenvielfalt herausragend wichtige, 340.000 Quadratkilometer große Great Barrier Riff vor der Ostküste des Landes weist die bislang grösste Ausdehnung irreversibler Schäden auf.
Bereits zwischen 1996 und 2017 Jahren hat das Riff aufgrund der Wassererwärmung bereits etwa die Hälfte seiner Korallen verloren (https://www.dw.com/de/das-great-barrier-reef-leidet-unter-dem-klimawandel/a-55275573).
Die Vereinten Nationen warnten bereits im Jahre 2020 davor, dass etwa 90% aller Korallen weltweit absterben, wenn die Klimaerwärmung 1,5 Grad betrage:
https://www.dw.com/de/great-barrier-reef-droht-das-n%C3%A4chste-gro%C3%9Fe-korallensterben/a-52923877
Australien Premier Scott Morrison: „Unser Land leistet genug gegen die Klimaerwärmung. Ein Kohleausstieg ist nicht verhandelbar und steht somit auch nicht zur Diskussion.“

* Juli 2023: Wassermangel in der Nil-Region. Der Konflikt zwischen Ägypten, Äthiopien und Sudan spitzt sich zu. Eine militärische Eskalation wird befürchtet.
Das äthiopische Staudamm-Projekt „Großer Äthiopischer Renaissance-Damm (GERD)“ sorgt für viel Unmut. In Teilen Ägyptens, des Sudans und der südlichen Sahelzone bricht eine Dürre aus. Die Folge sind steigende Flüchtlingsströme in der Region. In anderen Teilen Afrikas wächst aufgrund des Wassermangels die Verzweiflung. Viele Menschen tun das einzig Richtige und Nachvollziehbare: Sie fliehen. Meist nach Norden.

* Herbst 2023: Deutschland ist gut durch das Jahr gekommen. Es war zwar relativ warm, aber große Katastrophen sind ausgeblieben. Das Bewusstsein, etwas gegen die Klimaerwärmung tun zu müssen, schwindet.
„Uns geht es doch gut“, merken viele Bürger*innen in Interviews an. „So schlimm ist es doch gar nicht. Bei Penny gab es neulich einen ganz tollen Ventilator im Angebot. Die Berichterstattung über das Klimadingsbums ist ideologisch geprägte Schwarzmalerei! Die sollen erstmal arbeiten gehen und etwas leisten! Besserwisser! Wollen uns vorschreiben, wie wir zu leben haben!“

* Winter 2023: Altkanzler Gerhard Schröder ist sauer, dass es bei VW jetzt ÜBERHAUPT keine Currywurst mehr gibt. In KEINER Betriebskantine. „Bei mir hätte es das nicht gegeben!!“.
Ein Betriebssprecher: „Pro Bratwurst entstehen zwischen 300 und 450 gramm CO2. Wir haben eine Verantwortung für unsere Nachkommen und müssen CO2-Einsparungen auch bei Nahrungsmitteln umsetzen!“

* Juni + Juli 2024: Eine bislang noch nie dagewesene Hitzewelle schwappt über Süd- und Mitteleuropa. In Caltanisseta, einem kleinen Ort auf Sizilien, wird mit 49,4 Grad der bisherige Europäische Hitzerekord gemessen.
Waldbrände wüten in ganz Südeuropa und vernichten Existenzen. Die Menschen stehen vor dem Nichts. Viele fliehen nach Norden.

Auch Deutschland bleibt von der Hitzewelle und dem ausbleibenden Regen nicht verschont. Ein Großteil der Ernte insbesondere in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist unweigerlich verloren. Bodenerosion nimmt zu. Der qualitativ hochwertige Boden der Magdeburger Börde fliegt als Staub mit den Westwinden mit. In Anlehnung an die „Dust Bowl“-Katastrophe in den USA (1930er Jahre, Die Periode war gekennzeichnet von heftigen Sandstürmen, die die Umwelt und die Landwirtschaft in Teilen der Great Plains von Amerika und Kanada stark schädigten. Die «Dust Bowl» war damals die schlimmste Dürre in Nordamerika seit ca. 1000 Jahren) erhalten Teile der betroffenen Bundesländer die Bezeichnung „Staubkammer Deutschlands“.
Der Landwirtschaftspräsident fordert Verlustkompensationen in Milliardenhöhe für die gesamte Branche. In der Bevölkerung wird dies mit einem Murren und Knurren vernommen: „Die Landwirte jammern immer nur! Uns zahlt auch keiner was, wenn die Geschäfte schlecht laufen. So geht das nicht! Auf was Wetter kann man sich auch einstellen, das gehört zum Unternehmergeist dazu. Bei Penny gibt es z.B. tolle Ventilatoren im Angebot! Man muss sich auch mal was einfallen lassen!“

* August 2024: Starkregenereignisse im ganzen Land. Die Elbe tritt über die Ufer, Passau gleicht einem Aquarium. Teile Niedersachsen melden Rekordpegelstände. Über 60 Tote, viele verendete Tiere, fruchtbare Böden werden weggeschwemmt.
Das Krisenmanagement: „Gegen solch apokalyptische Fluten sind wir machtlos. wir können nicht alle retten!“

* September 2025: Flüchtlingsströme nehmen weiter zu. Viele Griechen, Italiener, Spanien, Portugal und Menschen aus Ex-Jugoslawien wollen bei Verwandten in Deutschland unterkommen.
Die AFD verzeichnet starke Stimmengewinne. Ein AFD-Bundestagskandidat: „Das Boot ist voll, wir können nicht alle retten! Die Menschen sollen in ihren Ländern bleiben und sich in ihrer schönen Natur etwas aufbauen, wir müssen uns hier um uns kümmern. Wir wollen diese Menschen nicht!“
An etlichen Stammtischen in der Republik wird diese Aussage mit einem wohlwollenden Nicken quittiert.

* Oktober 2025: Die globale Erwärmung liegt jetzt bei 1,35 Grad. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat 438 ppm erreicht.
Bei der Bundestagswahl gewinnen „die Ränder“ dazu. Die AFD erreicht aufgrund ihrer „Angst & Hass-Kampagne“ und vieler Flüchtlinge in Deutschland 17 %. Viele Bundesbürger*innen haben vergessen, dass Deutschland selbst ein Flüchtlingsland war und ist (14 Millionen in den 40er Jahre, zwischen 1880 bis 1885 sind rund 850.000 Deutsche in die USA geflohen…).
Eine neue Öko-Partei hat sich gegründet. Die „Giga-GRÜNEN“ (auch „GiGis“ genannt, ausgesprochen: „DschiDschis“). Sie besteht aus vielen Wissenschaftler*innen, Fridays for Future Aktivisten, Extinction Rebellion, Linksautonomen und linken Fundis, die zuvor bei den GRÜNEN waren.
„Wir müssen radikaler werden!“, fordern sie. Ein Achtungserfolg: Die „GiGis“ erreichen 2,7%. Die GRÜNEN verzeichnen mit 25% ein neues Rekordergebnis bei einer Bundestagswahl.

* Januar 2026: Global wird eine Destabilisierung von Gesellschaften und Systemen verzeichnet. Die Klimaerwärmung sorgt für Fluchtbewegungen, Missernten, Dürrekatastrophen und einem Auseinanderdriften von sozialen Zusammenhängen.
Teile Nordafrikas gelten als nicht mehr bewohnbar. Viele Menschen fliehen. Nach Norden.
In den USA werden an der Grenze zu Mexiko über 250.000 Menschen beim Fluchtversuch gefasst, pro Monat!
Ein Rekord aus dem Jahre 2021 wird damit eingestellt: https://www.spiegel.de/ausland/usa-grenzpolizei-greift-213-000-menschen-nach-illegaler-einreise-aus-mexiko-auf-a-1257c680-7d72-4fc9-b014-4c819aa319c5.
In der Türkei leben mittlerweile über 5,5 Millionen Flüchtlinge. Nachdem es 2021 bereit zu Pogrom-Artigen Ausschreitungen gegen Syrer gekommen ist, (https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkei-ausschreitungen-gegen-syrer-in-ankara-17482257.html) ist das Klima mittlerweile vollends vergiftet. die Meinungsmache gegenüber nicht-türkischstämmigen Menschen ist auf dem Höhepunkt. Viele Flüchtlinge im Land: Geflohen vor nicht mehr lebenswerten Bedingungen in ihren Heimatländern – auch aufgrund der Klimaerwärmung.
Auf der Suche nach und mit der Hoffnung auf ein/em besseres/n Leben. Es kommt zu sozialen Unruhen im Land, die sich im Sommer 2026 auch erstmalig in den „Neuen Bundesländern“ abspielen.
Politisch tritt eine „Neue Rechte“ zu Tage, die noch offensichtlicher als die AFD ihre menschenverachtende Ideologie nach außen trägt. Das kommt in Teilen gut an.

* Sommer 2026: Die Nato führt einen Kongress in Berlin durch. Thema: „Klimaerwärmung und multilaterale Sicherheitsdefizite“.
Gastredner ist der „Grüne General“ Tom Middendorp (https://www.tageblatt.lu/headlines/general-tom-middendorp-warnt-in-luxemburg-vor-dem-klimawandel-als-sicherheitsrisiko/). Middendorp, 5 Jahre lang Oberbefehlshaber der Niederländischen Streitkräfte, warnte bereits in den Nuller und Zehner-Jahren massiv vor dem Klimawandel als Kriegsfaktor.
Er berichtet über Lebensraumverluste, über Konfliktursachen (https://www.spiegel.de/ausland/tom-middendorp-ueber-klima-und-konflikte-wasser-wird-das-neue-oel-a-ac91fa02-3f6e-467f-b01b-cc09788fcfe1) in Folge von Wassermangel und Flächenverlusten. Nur 3% des Wassers auf der Erde sind trinkbar. 2 Drittel sind im Eis der (schmelzenden) Polkappen oder von (schmelzenden) Gletschern eingefroren. 2 Milliarden Menschen in Süd- und Ostasien sind von diesem Gletscherwasser abhängig. Kurzfristig führt die Gletscherschmelze zu Überflutungen, langfristig zu Wassermangel.
In vielen Zonen der Welt schwindet das Ackerland. Menschen fliehen in die Städte (mit steigenden Arbeitslosigkeiten) oder nach Norden (zu Gesellschaften, die Flüchtlinge „nicht mehr haben wollen“). Eine Brutstätte für Frustration und Extremismus entsteht.
Eine zentrale Aussage von Middendorp: „Wir müssen den Klimawandel entpolitisieren, weil er uns alle beeinflusst, und anerkennen, dass er enorme Auswirkungen auf unsere Sicherheit hat. Im Green Deal der EU wird das Thema Sicherheit nicht einmal erwähnt, auf den Klimagipfeln wird es nicht angesprochen.“
Und: „Wenn ich als General aufstehe und sage: Der Klimawandel ist auch ein Sicherheitsproblem und wird die Spielregeln unseres Zusammenlebens massiv verändern, dann nehmen es auch andere, konservativere Menschen auf einmal ernster.“

Auf die Frage nach zukünftigen Folgen der Klimaerwärmung antwortet er: „Wir müssen mit enormen Konsequenzen rechnen. Wasserknappheit beeinträchtigt auch die Produktion von Nahrungsmitteln. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel – und ein Großteil der Menschen weltweit lebt entlang der Küsten, insbesondere in den Megacitys Südostasiens. Manche von ihnen haben doppelt so viele Einwohner wie die Gesamtbevölkerung der Niederlande. Und es steht zur Frage, ob diese Menschen dort bleiben können. Wenn nicht, werden sie auf der Suche nach besseren Bedingungen in andere Gegenden ziehen. Bei der Uno gibt es Schätzungen, dass sich in den nächsten Jahrzehnten Hunderte Millionen Migranten in Bewegung setzen werden.“
Gleichzeitig setzen Staaten Flüchtlinge als „Druckmittel“ ein, um politische Forderungen geltend zu machen. Die Türkei droht damit, die Grenzen nach Europa für alle zu öffnen. Belarus öffnet die Flüchtlingsroute erneut um Druck auf die EU auszuüben. Ein Versuch, der auch 2021 schon mal ganz gut geklappt hat: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/litauen-belarus-fluechtlinge-101.html

* Dezember 2026: Bei einer lokalen Baumpflanzaktion in einer Gemeinde im Landkreis Osnabrück finden sich an einem Sonntag über 300 Helfer*innen ein: „Wir müssen etwas tun! Wir sterben sonst!“, heisst es von Aktivist*innen.
Gleichzeitig strömen an diesem verkaufsoffenen Sonntag über 10.000 Menschen in die Mittel- und Oberzentren der Region um ausgiebig zu shoppen. Zweifelsfrei auch sehr wichtig, jedoch, in ein numerisches Verhältnis gesetzt, irgendwie komisch.

* Sommer 2028: Alles beim Alten. Waldbrände, wieder einige Flutkatastrophen. Man gewöhnt sich dran. Auf politischer Ebene gibt es nach wie vor kein einheitliches Vorgehen. Wenige Verbote und Verordnungen, viele Anreize, kaum Innovationen. Die Bundesrepublik ermuntert ihre Bürger*innen mehr in Eigenverantwortung zu leisten. Die Kernaussage: „Politik kann ihre Bürger nicht erziehen. Der Wandel muss aus der Gesellschaft kommen!“. Nicht alle sind mit diesem Satz einverstanden.
Die „GiGis“ liegen mittlerweile bei 4,5%. Die AFD hat leicht verloren, weil sich viele ihrer Anhänger radikalere Strömungen wünschen. Die „Neue Rechte“ liegt bei 4 %.

Erneut kommt es zu schlimmen Unruhen in einigen Städten – Flüchtlinge werden angegriffen und bewaffnen sich mittlerweile gleichfalls. Hoyerswerda, Rostock, Pirna, Dresden, Lübeck, Hamm, Dortmund sind nur einige Beispiele. Politbewusste Menschen fühlen sich an die „Baseballschläger-Zeit“ der frühen 90er (1990 bis 1994) in der Bundesrepublik erinnert.

Sicherheitsdienste haben Hochkonjunktur. Ebenso die Prepper-Szene. Anfragen nach Wasser-Entkeimern, Strom-Generatoren, Überlebens-Sets, Waffen, mobilen Schutzhütten, Stacheldraht, Alarmanlagen und bissfreudigen Hunderassen steigt stark an.
Bürgerwehren bilden sich. Es kommt zu Fällen von Selbstjustiz. In vielen Städten werden die Areale der „oberen 10.000“ mittlerweile durch private Sicherheitsunternehmen bewacht. Ein bisschen wie jetzt schon in Brasilien oder den USA. Die Mittelschicht macht lange Gesichter. Sie muss draußen bleiben und sich gegen zunehmend gewalttätige Strömungen selbst behaupten.
Komisch ist: Viel zu wenige Menschen werden aktiv gegen die Klimaerwärmung.
„Am Wochenende aktiv werden? Neeee….Ich hab so wenig Zeit. Klimaschutz ist was für die Politik! Oder für Unternehmen! Die sind doch verantwortlich!“ Mitmach-Aktionen werden meist nur von knapp 100 Menschen unterstützt.

* Herbst 2028: Flugreisen sind immer noch billig!
„Ich verzichte doch nicht auf meine Urlaubsreise nach Griechenland!“, äussert ein Bürger am Flughafen Münster/Osnabrück.
Auf die Antwort, dass in Griechenland doch so fürchterlich viel verbrannt sei und eine Vegetation aufgrund des steinigen Bodens Jahrzehnte brauchen würde, um sich zu erholen, erwidert er:
„Ich lasse mir meinen Urlaub nicht madig machen! Das ist Verbots-Partei-Mentalität. Ich buche um. Ich verzichte doch nicht auf meine Urlaubsreise auf die Malediven!“.
Am Flugschalter erinnert eine freundliche Dame den brummelnden Flugwilligen, dass die Landebahn auf den Malediven mittlerweile einen Großteil des Jahres unter Wasser steht.
„Die Klimaerwärmung verstehen Sie? Steigender Meeresspiegel in Kombination mit unkalkulierbaren Winden. Ich könnte Ihnen Helsinki anbieten? Oder Malmö? Oslo vielleicht? Dort ist es mittlerweile auch recht warm?“
„Gut, gib mir Oslo! Aber eine Kompensation zahle ich nicht. Das muss freiwillig sein. Die Klimaerwärmung darf mich preislich nicht einschränken!“
Und Klimakompensationen bleiben in der Tat, aufgrund mangelhaften politischen Willens und des Druckes der Flug-Lobby, freiwillig.
Immerhin, der Flughafen Münster/Osnabrück hat durch sein 2021 freiwillig gegründetes Kompensationsprojekt:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2354037/fmo-startet-projekt-fuer-kompensationszahlungen-in-der-region
…bereits auf 4000 m² einen Klimaschutzwald gepflanzt.
Ein einzelner Flug von Düsseldorf nach Mallorca (hin und zurück) für eine EINZELNE Person liegt im Jahr 2021 übrigens bei ungefähr 700 Kilogramm CO2-Ausstoss.
Das bedeutet: Für eine Person sind 70 !! Bäume nötig, die diese Menge (pro Jahr) kompensieren. 70 Bäume (pro Baum ca. 4 m²) machen bereits 280 m² aus.
Für einen Flieger mit 100 lustigen Mallorca-Touris, fröhlich „10 Nackte Friseusen“ singend, wären nach dieser Rechnung also etwa 7000 Bäume oder ein Platzbedarf von 28.000 m² notwendig. 2,8 Hektar!

* 2029: 1,45 Grad Erderwärmung. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat 462 ppm erreicht.
Die Situation spitzt sich massiv zu. Einige Kipppunkte scheinen erreicht. Der Meeresspiegel-Anstieg (pro Jahr!) liegt mittlerweile bei 7 Millimetern (im gesamten 18. Jahrhundert waren es gerade einmal 2 cm). Die Gletscher-Schmelze nimmt weiter zu. Pro Jahr etwa 550 Milliarden Tonnen Eis. Das ist, als ob jedes Jahr fünf Mal die gesamten Gletscher der Alpen schmelzen würden.
In der Antarktis schmelzen mittlerweile etwa 400 Milliarden Tonnen Eis jährlich. Permafrostböden tauen auf, mit gigantischen Mengen an Methan. Irreversible Kipppunkte beginnen eine nicht überschaubare Kettenreaktion in Gang zu setzen.

* Mai 2029: Das „Great Barrier Riff“ vor der Küste Australiens ist tot! Die Korallen haben die Meereserwärmung nicht überlebt. Auf der Welt gibt es ein Weltnaturerbe weniger. Die Folgen für die Tourismusindustrie im Nordosten Australiens sind dramatisch. Premier Scott Morrison: „Kollateralschäden gehören zum Leben dazu. Wichtig ist, dass die Kohleindustrie nicht beschränkt wird.“

* Oktober 2029. Bundestagswahl:
Linke: 5 %
Gigis: 6 %
GRÜNE: 19,5 %
CDU 19,5 %
SPD: 15 %
FDP: 5 %
AFD: 13 %
Neue Rechte: 7%
Andere: 10%

Verblödete rechte Arschgeigen (leider gut geschult in den Mechanismen der Bevölkerungs-Beeinflussung) wissen nicht mehr so genau, ob sie jetzt die GiGis oder die GRÜNEN mit einer Plakat-Schmutzkampagne überziehen sollen. Sie nehmen einfach Beide. In der Bevölkerung finden sich immer noch genügend Menschen, die doof genug sind, den rechten Arschgeigen zu glauben.
Eine linksextremistische Splittergruppe mit dem Namen „Kommando FKK“ (Kommando Feuriger Kampf gegen die Klimaerwärmung) fackelt daraufhin mehrere Autos der Agentur ab, die diese Plakate bundesweit verbreiten. Leider ein völlig falscher Weg!

* 2032: Die Kipppunkte werden überdeutlich. 1,55 Grad Erderwärmung. CO2-Gehalt in der Atmosphäre: 485 ppm. Eine erneute Hitzewelle in Europa. Ganze Wälder sterben auch ohne Waldbrand ab. Heimische Buchen und Eichen in Deutschland. Oftmals unwiderbringlich geschädigt.
Eine Aussage eines Deutschen Publizisten: „Unsere Kinder werden ganze Landschaften ohne alte Bäume haben.“ aus dem Jahre 2021 erweist sich als wahr.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/neuer-uno-klimabericht-unsere-kinder-werden-landschaften.1008.de.html?dram:article_id=499235
In Brandenburg bauen Landwirte mittlerweile Hirse und Soja an.

* 2033:
Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 40.000 Menschen hitzebedingt. Die Deutsche Ärztekammer schlägt Alarm. „Lassen Sie ältere Menschen in ihrer Nachbarschaft nicht im Stich. Versorgen Sie diese mit ausreichend Trinkwasser. Sorgen Sie für Kühlung.“
Penny erreicht einen Absatzrekord bei Ventilatoren. In den Innenstädten ist das Klima nicht mehr aushaltbar. Die Temperaturen liegen auch nachts noch oft über 25 Grad. Auch in vielen Vorstädten, mit ihren wunderschönen Steingärten, akkurat gepflegt und ein ganz ausgezeichneter Wärmespeicher für die gesamte Straße, kommt es zu vielen menschlichen Tragödien. Die Stadt Hamburg meldet im Hochsommer in ihren Krankenhäusern eine Komplettüberlastung: „Wir nehmen niemanden mehr auf!“ Nur noch Privatpatienten werden versorgt.
Auch Haustiere leiden massiv, viele versterben elendig.

* 2034: In einigen Ländern (Nordafrika, Asien) kommt es zu gesellschaftlichen Komplett-Zusammenbrüchen. Menschen fliehen (nach Norden). Militär-Etats werden weltweit aufgestockt. Kriege! Mit vielen Toten und Vertriebenen.
Der Waffenabsatz in Deutschland erreicht ein noch nie dagewesenes Maß. Einige fürchterliche Flutkatastrophen sorgen für viel Leid und unbeschreibliche Tragödien.
Es ereignen sich auch hierzulande diskursive Auflösungserscheinungen. Familien mit Kindern werden als „Verantwortungslos!“ beschimpft: „Ihr WUSSTET DOCH was passiert, und das tut Ihr Euren Kindern an?! Wie konntet Ihr noch Kinder zeugen??! Ihr seid so asozial!!“
Die Solidarität nimmt ab, die gesellschaftliche Kälte ist überall spürbar. Es entwickelt sich eine Art „Klimaerwärmungs-Darwinismus“. Jeder denkt nur noch an sich, an seine Familie, an seine Kleingruppe. Bedürfnisse werden durch scharfe Ellenbogen und zur Not mit der Faust durchgesetzt.
Vor Supermärkten patrouillieren mittlerweile private Sicherheitsdienste. Grundstücke werden neuerdings oft mit Mauern versehen. Nato-Draht wird ein Verkaufsschlager.

* 2036: Die Kipp-Kaskade (Auftauende Permafrostböden, brennende Wälder und damit zusätzliches CO2, tauende Gletscher und Polkappen und dadurch frei werdende Erdoberflächen mit wiederum einer folgenden Erwärmungsunterstützung, geringer werdende Landflächen, Bodenerosionen, Verlust von Ackerflächen…) ist nicht mehr aufzuhalten.
Einige politische Systeme existieren nicht mehr. Nordafrika ist bis auf wenige Enklaven menschenleer. In Südeuropa ist es ähnlich. Die Menschen drängeln sich dicht an dicht in Flüchtlingslagern in Mitteleuropa. Ein fürchterlicher Infektionsherd. Die „Perspektive“ für viele Menschen ist jämmerlich – es gibt keine Perspektive mehr. Es kommt in den Flüchtlingslagern vermehrt zu lebensgefährlichen Selbstverletzungen.

* 2037: Verschiedene Epi- bzw. Pademien erreichen Deutschland, die bislang hier klimatisch wenig Chancen hatten. Dengue-Fieber und auch das West-Nil-Virus breiten sich in einigen Regionen aus. 1,75 Grad Erderwärmung. 530 ppm CO2 in der Atmosphäre. Durch den Verlust ganzer Wälder und verzweifelte Aufforstungsversuche kommt der Mensch mit bislang unbekannten Krankheitserregern in Kontakt. Das sog. „Maputo-Virus“ greift um sich. Wer daran erkrankt leidet an einer Art schläfrigen Dämmerzustand. Virologen und Ärzte sind auch nach 6 Monaten noch relativ ratlos.

* 2038: Deutschland vollzieht den Kohleausstieg. Laschets Ankündigung wird wahr. In der Gesellschaft wird die Nachricht mit einem Achselzucken aufgenommen. Es ist zu spät. Viel zu spät.

*Ab 2045: Die Menschheit schlägt sich so durch. Mehr Menschen auf deutlich weniger Platz. Mit den entsprechenden Folgen. Es kommt zu Ernährungsengpässen. Auch in Mitteleuropa. In den letzten 25 Jahren ist es, weltweit, zu etwa 220 Millionen Toten aufgrund der Klimaerwärmung gekommen. Addiert man Todesfällen aus den entsprechenden militärischen Konflikten dazu, dann sind es etwa eine Viertelmilliarde.
In Mitteleuropa gibt es zumindest noch einige ganz passabel funktionierenden Demokratien mit einem Parlamentarismus. Im Bundestag sitzen mittlerweile 13 Parteien. Es gibt nur noch wenige einheitliche Strömungen. Die Risse in der Gesellschaft sind massiv und vermutlich nicht mehr zu kitten…Die Erderwärmung liegt mittlerweile bei 2,2 Grad.
Die Stimmen in der Bevölkerung, welche 2021 noch sehr stark zu hören waren:
„Die Berichterstattung über das Klimadingsbums ist ideologisch geprägte Schwarzmalerei! Die sollen erstmal arbeiten gehen und etwas leisten! Besserwisser! Wollen uns vorschreiben, wie wir zu leben haben!“…sind deutlich weniger geworden. Eigentlich haben diese Reaktion fast komplett aufgehört.

* 2100
Es ist so weit. Die Polkappen sind in einem solchen Maße geschmolzen, dass der Erde „aus dem Gleichgewicht“ gerät:
https://advances.sciencemag.org/content/2/4/e1501693
Heißt: Das Massenverhältnis auf dem Planeten hat sich durch den menschengemachten Klimawandel so massiv geändert, dass sich die Pole verschieben. Klingt wie Science Fiction, ist aber leider keine.
Dennoch ist es nichts, was man fürchten muss:
Vor 320 Millionen Jahren sei der Planet um 18 Grad verrutscht. Deutschland würde nach einem solchen Ereignis auf der Höhe der Sahara liegen. Vor 550 Millionen Jahren, just als höheres Leben entstand, scheint der Planet ebenfalls gekippt zu sein. Nordamerika etwa schob sich damals offenbar tief aus dem Süden auf den Äquator.
Solange Flugreisen günstig sind könnte man ja ohne Probleme von Deutschland (das dann ja in der Sahara-Zone liegt) nach Grönland fliegen (das dann in der Deutschland-Zone liegt). Leider jedoch kann es sein, dass ähnlich der Malediven auch auf Grönland viele Landebahnen unter Wasser sind. Da werden Milliardeninvestitionen nötig sein! Wer soll das nur alles zahlen?

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Tolle Bilder von Blühwiese 212
Geschrieben:

Vielen Dank an Sabine Waldhelm für diese tollen Bilder. 😃🐝🐝🌱🙂 Ausgesät Mitte Mai in Melle Mitte, Blühwiese Nummer 212. Mischungen: Blühende Landschaft Nord und Schmetterlings- und Wildbienensaum.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Samstag, 14.8. gilt es! :-)
Geschrieben:

Danke für den schönen Artikel im Meller Kreisblatt 🙂 🐝🌱🙂✊🌳🌴🌱🌿☘️

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2389439/aktion-fuer-den-klimaschutz-in-melle-so-kann-man-mitmachen

Samstag, 14.8., unter anderem bei der „Thomas Philipps GmbH & Co KG“. Je mehr öffentliche Berichterstattung über Arten- und Klimaschutzmaßnahmen, desto besser. Die Welt (zu Hause) retten wir nur gemeinsam. JedEr kann etwas tun.

Gerne mitmachen. Bitte zuvor hier anmelden, damit wir genügend Essen und Getränke bestellen 🙂

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

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Zwischen Hoffnung und Sarkasmus
Geschrieben:
Der neue Bericht des Weltklimarates ist da — Und es geht ab „wie Schmitz Katze“. Die Presse überschlägt sich förmlich. Eine kleine (Lokal-)Analyse zwischen mutmachender Freude und höchstmöglich-zynischem Radikal-Sarkasmus. Ist der Kampf (der ja nie richtig begonnen wurde) unweigerlich verloren..? Von Mut und Wut und Hoffnung und Kapitulation!
Heute vormittag ist der lang erwartete Bericht der UNO erschienen. Knapp 250 Wissenschaftler*innen haben jahrelang mehr als 14.000 Fachpublikationen analysiert, bewertet und diskutiert, um den neuen Bericht des »Weltklimarats« IPCC zu verfassen Um das Weltklima steht es noch viel schlimmer und desaströser als erwartet.
Eigentlich ist seit heute vormittag nichts mehr wie zuvor! Doch weitergehen wird es vermutlich (weitgehend) „wie immer“. Liest man heute Abend unterschiedliche Pressestimmen „quer“, dann mehren sich die Stimmen, die schreiben: „Es geht nur noch um Katastrophenverlangsamung! Eigentlich ist der Kampf (der übrigens nie richtig begonnen hat) verloren!“ Oder man liest: „Jetzt kommt es drauf an, wen man wählt!“ (in Teilen sicherlich korrekt…doch eigentlich geht es um viel mehr!) Übersicht in SPIEGEL-Wissenschaft: »Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner« https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimabericht-des-ipcc-der-planet-schwebt-in-lebensgefahr-und-mit-ihm-seine-bewohner-a-9971f00b-6ce1-4920-a075-d6385483a9a9
UN-Generalsekretär António Guterres sagte: »Die Alarmglocken sind ohrenbetäubend, und die Beweise sind unwiderlegbar.« Frans Timmermans, der stellvertretende Präsident der EU-Kommission, schrieb auf Twitter: Der Bericht zeige »die extreme Dringlichkeit, jetzt zu handeln, um die Klimakrise zu bewältigen«. Es sei »nicht zu spät«, einen unkontrollierbaren Klimawandel zu verhindern, »aber nur, wenn wir jetzt entschlossen und alle zusammen handeln«. Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schreibt z.B.: „Was jeder verstehen sollte: Auch bei der Einhaltung des Pariser Abkommens wird es mit den Wetterextremen nicht besser, sondern wir können nur noch verhindern, dass es noch viel schlimmer kommt. Die Erde wird auch dann bis mindestens Ende des Jahrhunderts wärmer sein als heute.
Und mit jedem bisschen zusätzlicher Wärme nehmen die Extreme an Häufigkeit und Intensität zu. Wie der IPCC weiter schreibt: »Viele Veränderungen, die auf vergangene und künftige Treibhausgasemissionen zurückzuführen sind, sind für Jahrhunderte bis Jahrtausende unumkehrbar.« Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ipcc-was-der-neue-bericht-des-weltklimarats-fuer-uns-bedeutet-a-8fec8732-2a82-465a-9ac3-c3467cf17672
Auf Facebook (nicht das „klügste Medium“ aller Zeiten und gleichzeitig ein ausgezeichneter Spiegel der Gesellschaft) wird vielfach „der Politik“ die Schuld zugeschoben. „Die Politik“ verlangsamt, „die Politik“ handelt nicht genug, „die Politik“ sei ja sowieso ein völliger Rohrkrepierer…. Blöd dabei nur, dass „die Politik“ ja gleichfalls nur ein Spiegelbild der Gesellschaft abgibt. „Benzinpreiserhöhung?? Ja sind die denn doof?“, oder „Kompensation meiner Flugreise? Ja, darf ich denn nicht mal mehr in den Urlaub fliegen?“, oder: „Fleischverzicht??! Wegen der paar gramm CO2? Eingriff in meine Freiheit!“ Tja…der Untergang ist angekündigt! Anders ist der Weltklimabericht nicht zu interpretieren! Schaut zu, was passiert! So wird es kommen!!!
Auf Bundesebene ist ersichtlich, dass nach der aktuellen Sonntagsfrage knapp 50% aller Wähler*innen für ein (weitgehendes) „Weiter So!“, oder einen Fortlauf mit bitte „nur geringen Änderungen“ oder „garkeinen Änderungen“ stimmen. Auch das gehört zur Demokratie dazu, akzeptiert! Unschön jedoch, dass alle Anderen dann auch davon betroffen sind. Auf lokaler/regionaler Ebene sind Änderungen einfacher. Hier sind etliche Akteure aus CDU/SPD/GRÜNE/UWG bekannt, die glaubwürdig Initiativen ergreifen, auch das kann gesagt werden! Positiv und mutmachend!
Wie sieht es nun mit den Mitmachaktionen z.B. im Rahmen des 500 AKA-Projektes aus?
Das Glas ist halb voll-Interpretation:
* Im Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt haben sich binnen 5 Jahren über 1500 Personen an Insektenschutzmaßnahmen beteiligt
* Im 500 AKA-Projekt werden sich bis zum Jahresende etwa 600 Personen an Maßnahmen für Arten- und Klimaschutz beteiligt haben. Das „2-Jahres-Ziel“ wird also schon nach einem Jahr erreicht. Mega! Danke an alle Aktiven!
* Die Anzahl der Flächenangebote für Arten- und Klimaschutz steigt massiv * Das Spendenvolumen steigt * Angebote von Firmen, Patenschaften für Biotope und Klimaschutzanpflanzungen zu übernehmen, steigen. Offerten, sich zu engagieren, steigen!
Das Glas ist halb leer-Interpretation:
* Im Landkreis Osnabrück leben etwa 350.000 Menschen. In 5 Jahren „Blumiger Landkreis“ haben sich somit gerade einmal 0,42 % der Bevölkerung an Mitmach-Aktionen beteiligt
* Im Jahr 1 des 500-AKA-Projektes reden wir über eine Beteiligung von 0,17 % der Gesamtbevölkerung des Landkreises * Wenn es um grundsätzliche strukturelle Fragen geht („Haste ne Fläche? Du schreibst doch immer, wie wichtig Bäume seien? Also haste ne Fläche? Ach darf man nicht, ja? Nicht erlaubt, ja? Oh…na dann?“, „Biste bereit privat was zu investieren? Du sagt doch immer, dass jeder Opfer bringen muss! Also biste bereit zu investieren, für Baumsetzlinge??!“, „Sonntag Abend, biste dabei?? Deine Fernsehsendung? Na watt denn? Biste nun dabei??? Ach doch nicht, ja?“, „Nimmste mal Urlaub? Machste das? Nimm doch Urlaub! Dann rocken wir das?!! Ist zwar nicht DEINE Fläche…aber mach doch trotzdem mit? 2 Tage, dann ist das Ding durch!“), dann wird die Luft plötzlich dünn, das Eis auch, oftmals nur noch Gebrummel….Irgendwas in der Art, wie : „Neee, passt gerade nicht so….Blablabla“. Die Reaktion hier liegt häufig noch nicht einmal mehr bei einem enttäuschten und leise gemurmelten „Fuck You!“.
Warum ist das so?
Nicht die geringste Ahnung! Die Angst vor dem Verlust „eigener Zeit, eigenes Geldes, eigener Pfründe“ muss so gigantisch sein. Und die Angst färbt ab! Dieses Denken hält hier auch immer mehr Einzug. Dann ist es vermutlich wohl doch besser mehr an sich selbst zu denken…Null problemo! Klingt eigentlich irgendwie gut und logisch. Wenn ich mit Menschen rede und diese frage: „Wäre das nichts? Mach doch mit! Ein einziges Mal! 2,5 Stunden! Tut nicht weh, gibt lecker Essen! Voll das gute Gefühl und so….!“ Dann höre ich: „Keine Zeit! Hab Feierabend! Ich mache nur was auf meiner Fläche, alles andere ist egal! Interessiert mich nicht! Die Politik ist gefordert! Muss zum Sport! Du bist doof! Ihr seid ideologisch verblendet! Keine Lust! Zahlt mir ja keiner! Nerv mich nicht! Hau ab! Mein Garten, sonst Nichts! Die Anderen machen ja auch nichts!“ und so weiter…
Mal offen gesagt: Vermutlich noch nie war es so einfach, aktiv zu werden! Einfach zu einem bestimmten Ort fahren, siehe https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/! Eine Schaufel mitbringen! 2,5 Stunden ackern, anschliessend gibt es lecker Essen, tolle Drinks! Einerseits: Es ist toll, dass die Zahl der Mitmach-aktiven steigt!
Andererseits: Es ist beschämend, wie gering die Anzahl der Menschen nach wie vor ist, die auch mal unabhängig ihres kleines Pissel-Gartens bereit ist, aktiv zu werden. Und am (angekündigten) Ende (wird wohl nicht mehr lange dauern): Waren es (wie immer) nur „Die ANDEREN!“. Im Zweifelsfalle: „Die Politik!“ ist schuld! Ein subjektiver Eindruck: Es wirkt zuweilen so, dass der Kampf (der noch NIE! so wirklich gegen die Klimaerwärmung begonnen hat…aufgegeben wird, bevor es losgeht!). Mut macht: Tolle Ideen, tolle Initiativen, von so manchen lokal/regionalen Politiker*innen. Egal ob z.B. CDU oder UWG… Wut erzeugt (hier, subjektiver Eindruck): Eine Visions- und ideenfreie Strategie von Teilen der aktuellen Bundesregierung und eines Grossteils von uns allen. Zum Glück gibt es etliche Menschen in Politik und Gesellschaft, die auch zu weiterführenden Schritten bereit sind.
⚠️⚠️⚠️⚠️ Und wer jetzt, in einem Anflug von „Ich-gehöre-doch-zu-den-Guten-Tribalismus“ meint, auf den „Like-Button“ zu klicken, der möge sich persönlich einmal fragen, ob er oder sie wirklich dazu gehört. „Like? Watt machste denn genau? Ich mach auch viele Fehler. Machste auch was gegen Deine Fehler? Was machste denn genau?! Und NEIN! Etwas weniger Fleisch essen zählt nicht! Und Aktivitäten, die NUR auf das EIGENE Grundstück bezogen sind, die zählen AUCH NICHT! Wir brauchen mehr! VIEL VIEL mehr!“⚠️⚠️⚠️⚠️ Blöd sind wir alle! Fehler machen wir auch alle (zu Hauf)! Fehler sind keine Schande. Entscheidend ist, was wir bereit sind trotz unser aller Fehler ZU TUN! Um Verbesserungen einzuleiten.
Und ja: Auch RADIKALE Ideen sind dabei gefragt.
P.S. Persönliche Notiz: Mir persönlich könnte es eigentlich egal sein. Ich bin 46, hab keine Kinder und will auch keine haben. In 30-40 Jahren „geht das Licht aus“. Mutmaßlich wird die Klimaerwärmung mir 5-6 Jahre klauen, aber ich komme schon irgendwie durch. Zukünftige Generationen haben da ganz andere Probleme!