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Klimaerwärmung und globale Destabilisierung – Über einen möglichen Zusammenbruch von Gesellschaften
Geschrieben:

Klimaerwärmung und globale Destabilisierung – Über einen möglichen Zusammenbruch von Gesellschaften 🔥🔥🔥💥💥🥊🥊🤿🤿🎳🎳🎇🌇🌅💣💣💣💣💣🧨🧨🧨⚔️⚔️🗡🗡🗡🗡🗡🗡

Ein Ausblick auf die kommenden Jahre – und eine schwarzmalerische (?) Endzeitstimmung

Der kürzlich veröffentliche Klimabericht der UNO ist eingeschlagen „wie eine Bombe“.
Bereits in etwa 10 Jahren ist eine globaler Anstieg der Temperatur auf 1,5 Grad mehr (gegenüber vorindustrieller Zeit) möglich:
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-08/klimawandel-ipcc-bericht-weltklimarat-erderwaermung-extremwetter
Was bedeutet das für die kommenden Jahre? Ein tiefdunkler Ausblick ohne den Anspruch darauf, in der Einschätzung richtig zu liegen

Bildquelle: Kommerzielle Lizenz von https://www.shutterstock.com
Bildquelle: Kommerzielle Lizenz von https://www.shutterstock.com

* Februar 2022: Die Waldbrände in Australien erreichen ein noch nie dagewesenes Ausmaß.
Das für die Artenvielfalt herausragend wichtige, 340.000 Quadratkilometer große Great Barrier Riff vor der Ostküste des Landes weist die bislang grösste Ausdehnung irreversibler Schäden auf.
Bereits zwischen 1996 und 2017 Jahren hat das Riff aufgrund der Wassererwärmung bereits etwa die Hälfte seiner Korallen verloren (https://www.dw.com/de/das-great-barrier-reef-leidet-unter-dem-klimawandel/a-55275573).
Die Vereinten Nationen warnten bereits im Jahre 2020 davor, dass etwa 90% aller Korallen weltweit absterben, wenn die Klimaerwärmung 1,5 Grad betrage:
https://www.dw.com/de/great-barrier-reef-droht-das-n%C3%A4chste-gro%C3%9Fe-korallensterben/a-52923877
Australien Premier Scott Morrison: „Unser Land leistet genug gegen die Klimaerwärmung. Ein Kohleausstieg ist nicht verhandelbar und steht somit auch nicht zur Diskussion.“

* Juli 2023: Wassermangel in der Nil-Region. Der Konflikt zwischen Ägypten, Äthiopien und Sudan spitzt sich zu. Eine militärische Eskalation wird befürchtet.
Das äthiopische Staudamm-Projekt „Großer Äthiopischer Renaissance-Damm (GERD)“ sorgt für viel Unmut. In Teilen Ägyptens, des Sudans und der südlichen Sahelzone bricht eine Dürre aus. Die Folge sind steigende Flüchtlingsströme in der Region. In anderen Teilen Afrikas wächst aufgrund des Wassermangels die Verzweiflung. Viele Menschen tun das einzig Richtige und Nachvollziehbare: Sie fliehen. Meist nach Norden.

* Herbst 2023: Deutschland ist gut durch das Jahr gekommen. Es war zwar relativ warm, aber große Katastrophen sind ausgeblieben. Das Bewusstsein, etwas gegen die Klimaerwärmung tun zu müssen, schwindet.
„Uns geht es doch gut“, merken viele Bürger*innen in Interviews an. „So schlimm ist es doch gar nicht. Bei Penny gab es neulich einen ganz tollen Ventilator im Angebot. Die Berichterstattung über das Klimadingsbums ist ideologisch geprägte Schwarzmalerei! Die sollen erstmal arbeiten gehen und etwas leisten! Besserwisser! Wollen uns vorschreiben, wie wir zu leben haben!“

* Winter 2023: Altkanzler Gerhard Schröder ist sauer, dass es bei VW jetzt ÜBERHAUPT keine Currywurst mehr gibt. In KEINER Betriebskantine. „Bei mir hätte es das nicht gegeben!!“.
Ein Betriebssprecher: „Pro Bratwurst entstehen zwischen 300 und 450 gramm CO2. Wir haben eine Verantwortung für unsere Nachkommen und müssen CO2-Einsparungen auch bei Nahrungsmitteln umsetzen!“

* Juni + Juli 2024: Eine bislang noch nie dagewesene Hitzewelle schwappt über Süd- und Mitteleuropa. In Caltanisseta, einem kleinen Ort auf Sizilien, wird mit 49,4 Grad der bisherige Europäische Hitzerekord gemessen.
Waldbrände wüten in ganz Südeuropa und vernichten Existenzen. Die Menschen stehen vor dem Nichts. Viele fliehen nach Norden.

Auch Deutschland bleibt von der Hitzewelle und dem ausbleibenden Regen nicht verschont. Ein Großteil der Ernte insbesondere in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen ist unweigerlich verloren. Bodenerosion nimmt zu. Der qualitativ hochwertige Boden der Magdeburger Börde fliegt als Staub mit den Westwinden mit. In Anlehnung an die „Dust Bowl“-Katastrophe in den USA (1930er Jahre, Die Periode war gekennzeichnet von heftigen Sandstürmen, die die Umwelt und die Landwirtschaft in Teilen der Great Plains von Amerika und Kanada stark schädigten. Die «Dust Bowl» war damals die schlimmste Dürre in Nordamerika seit ca. 1000 Jahren) erhalten Teile der betroffenen Bundesländer die Bezeichnung „Staubkammer Deutschlands“.
Der Landwirtschaftspräsident fordert Verlustkompensationen in Milliardenhöhe für die gesamte Branche. In der Bevölkerung wird dies mit einem Murren und Knurren vernommen: „Die Landwirte jammern immer nur! Uns zahlt auch keiner was, wenn die Geschäfte schlecht laufen. So geht das nicht! Auf was Wetter kann man sich auch einstellen, das gehört zum Unternehmergeist dazu. Bei Penny gibt es z.B. tolle Ventilatoren im Angebot! Man muss sich auch mal was einfallen lassen!“

* August 2024: Starkregenereignisse im ganzen Land. Die Elbe tritt über die Ufer, Passau gleicht einem Aquarium. Teile Niedersachsen melden Rekordpegelstände. Über 60 Tote, viele verendete Tiere, fruchtbare Böden werden weggeschwemmt.
Das Krisenmanagement: „Gegen solch apokalyptische Fluten sind wir machtlos. wir können nicht alle retten!“

* September 2025: Flüchtlingsströme nehmen weiter zu. Viele Griechen, Italiener, Spanien, Portugal und Menschen aus Ex-Jugoslawien wollen bei Verwandten in Deutschland unterkommen.
Die AFD verzeichnet starke Stimmengewinne. Ein AFD-Bundestagskandidat: „Das Boot ist voll, wir können nicht alle retten! Die Menschen sollen in ihren Ländern bleiben und sich in ihrer schönen Natur etwas aufbauen, wir müssen uns hier um uns kümmern. Wir wollen diese Menschen nicht!“
An etlichen Stammtischen in der Republik wird diese Aussage mit einem wohlwollenden Nicken quittiert.

* Oktober 2025: Die globale Erwärmung liegt jetzt bei 1,35 Grad. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat 438 ppm erreicht.
Bei der Bundestagswahl gewinnen „die Ränder“ dazu. Die AFD erreicht aufgrund ihrer „Angst & Hass-Kampagne“ und vieler Flüchtlinge in Deutschland 17 %. Viele Bundesbürger*innen haben vergessen, dass Deutschland selbst ein Flüchtlingsland war und ist (14 Millionen in den 40er Jahre, zwischen 1880 bis 1885 sind rund 850.000 Deutsche in die USA geflohen…).
Eine neue Öko-Partei hat sich gegründet. Die „Giga-GRÜNEN“ (auch „GiGis“ genannt, ausgesprochen: „DschiDschis“). Sie besteht aus vielen Wissenschaftler*innen, Fridays for Future Aktivisten, Extinction Rebellion, Linksautonomen und linken Fundis, die zuvor bei den GRÜNEN waren.
„Wir müssen radikaler werden!“, fordern sie. Ein Achtungserfolg: Die „GiGis“ erreichen 2,7%. Die GRÜNEN verzeichnen mit 25% ein neues Rekordergebnis bei einer Bundestagswahl.

* Januar 2026: Global wird eine Destabilisierung von Gesellschaften und Systemen verzeichnet. Die Klimaerwärmung sorgt für Fluchtbewegungen, Missernten, Dürrekatastrophen und einem Auseinanderdriften von sozialen Zusammenhängen.
Teile Nordafrikas gelten als nicht mehr bewohnbar. Viele Menschen fliehen. Nach Norden.
In den USA werden an der Grenze zu Mexiko über 250.000 Menschen beim Fluchtversuch gefasst, pro Monat!
Ein Rekord aus dem Jahre 2021 wird damit eingestellt: https://www.spiegel.de/ausland/usa-grenzpolizei-greift-213-000-menschen-nach-illegaler-einreise-aus-mexiko-auf-a-1257c680-7d72-4fc9-b014-4c819aa319c5.
In der Türkei leben mittlerweile über 5,5 Millionen Flüchtlinge. Nachdem es 2021 bereit zu Pogrom-Artigen Ausschreitungen gegen Syrer gekommen ist, (https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/tuerkei-ausschreitungen-gegen-syrer-in-ankara-17482257.html) ist das Klima mittlerweile vollends vergiftet. die Meinungsmache gegenüber nicht-türkischstämmigen Menschen ist auf dem Höhepunkt. Viele Flüchtlinge im Land: Geflohen vor nicht mehr lebenswerten Bedingungen in ihren Heimatländern – auch aufgrund der Klimaerwärmung.
Auf der Suche nach und mit der Hoffnung auf ein/em besseres/n Leben. Es kommt zu sozialen Unruhen im Land, die sich im Sommer 2026 auch erstmalig in den „Neuen Bundesländern“ abspielen.
Politisch tritt eine „Neue Rechte“ zu Tage, die noch offensichtlicher als die AFD ihre menschenverachtende Ideologie nach außen trägt. Das kommt in Teilen gut an.

* Sommer 2026: Die Nato führt einen Kongress in Berlin durch. Thema: „Klimaerwärmung und multilaterale Sicherheitsdefizite“.
Gastredner ist der „Grüne General“ Tom Middendorp (https://www.tageblatt.lu/headlines/general-tom-middendorp-warnt-in-luxemburg-vor-dem-klimawandel-als-sicherheitsrisiko/). Middendorp, 5 Jahre lang Oberbefehlshaber der Niederländischen Streitkräfte, warnte bereits in den Nuller und Zehner-Jahren massiv vor dem Klimawandel als Kriegsfaktor.
Er berichtet über Lebensraumverluste, über Konfliktursachen (https://www.spiegel.de/ausland/tom-middendorp-ueber-klima-und-konflikte-wasser-wird-das-neue-oel-a-ac91fa02-3f6e-467f-b01b-cc09788fcfe1) in Folge von Wassermangel und Flächenverlusten. Nur 3% des Wassers auf der Erde sind trinkbar. 2 Drittel sind im Eis der (schmelzenden) Polkappen oder von (schmelzenden) Gletschern eingefroren. 2 Milliarden Menschen in Süd- und Ostasien sind von diesem Gletscherwasser abhängig. Kurzfristig führt die Gletscherschmelze zu Überflutungen, langfristig zu Wassermangel.
In vielen Zonen der Welt schwindet das Ackerland. Menschen fliehen in die Städte (mit steigenden Arbeitslosigkeiten) oder nach Norden (zu Gesellschaften, die Flüchtlinge „nicht mehr haben wollen“). Eine Brutstätte für Frustration und Extremismus entsteht.
Eine zentrale Aussage von Middendorp: „Wir müssen den Klimawandel entpolitisieren, weil er uns alle beeinflusst, und anerkennen, dass er enorme Auswirkungen auf unsere Sicherheit hat. Im Green Deal der EU wird das Thema Sicherheit nicht einmal erwähnt, auf den Klimagipfeln wird es nicht angesprochen.“
Und: „Wenn ich als General aufstehe und sage: Der Klimawandel ist auch ein Sicherheitsproblem und wird die Spielregeln unseres Zusammenlebens massiv verändern, dann nehmen es auch andere, konservativere Menschen auf einmal ernster.“

Auf die Frage nach zukünftigen Folgen der Klimaerwärmung antwortet er: „Wir müssen mit enormen Konsequenzen rechnen. Wasserknappheit beeinträchtigt auch die Produktion von Nahrungsmitteln. Gleichzeitig steigt der Meeresspiegel – und ein Großteil der Menschen weltweit lebt entlang der Küsten, insbesondere in den Megacitys Südostasiens. Manche von ihnen haben doppelt so viele Einwohner wie die Gesamtbevölkerung der Niederlande. Und es steht zur Frage, ob diese Menschen dort bleiben können. Wenn nicht, werden sie auf der Suche nach besseren Bedingungen in andere Gegenden ziehen. Bei der Uno gibt es Schätzungen, dass sich in den nächsten Jahrzehnten Hunderte Millionen Migranten in Bewegung setzen werden.“
Gleichzeitig setzen Staaten Flüchtlinge als „Druckmittel“ ein, um politische Forderungen geltend zu machen. Die Türkei droht damit, die Grenzen nach Europa für alle zu öffnen. Belarus öffnet die Flüchtlingsroute erneut um Druck auf die EU auszuüben. Ein Versuch, der auch 2021 schon mal ganz gut geklappt hat: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/litauen-belarus-fluechtlinge-101.html

* Dezember 2026: Bei einer lokalen Baumpflanzaktion in einer Gemeinde im Landkreis Osnabrück finden sich an einem Sonntag über 300 Helfer*innen ein: „Wir müssen etwas tun! Wir sterben sonst!“, heisst es von Aktivist*innen.
Gleichzeitig strömen an diesem verkaufsoffenen Sonntag über 10.000 Menschen in die Mittel- und Oberzentren der Region um ausgiebig zu shoppen. Zweifelsfrei auch sehr wichtig, jedoch, in ein numerisches Verhältnis gesetzt, irgendwie komisch.

* Sommer 2028: Alles beim Alten. Waldbrände, wieder einige Flutkatastrophen. Man gewöhnt sich dran. Auf politischer Ebene gibt es nach wie vor kein einheitliches Vorgehen. Wenige Verbote und Verordnungen, viele Anreize, kaum Innovationen. Die Bundesrepublik ermuntert ihre Bürger*innen mehr in Eigenverantwortung zu leisten. Die Kernaussage: „Politik kann ihre Bürger nicht erziehen. Der Wandel muss aus der Gesellschaft kommen!“. Nicht alle sind mit diesem Satz einverstanden.
Die „GiGis“ liegen mittlerweile bei 4,5%. Die AFD hat leicht verloren, weil sich viele ihrer Anhänger radikalere Strömungen wünschen. Die „Neue Rechte“ liegt bei 4 %.

Erneut kommt es zu schlimmen Unruhen in einigen Städten – Flüchtlinge werden angegriffen und bewaffnen sich mittlerweile gleichfalls. Hoyerswerda, Rostock, Pirna, Dresden, Lübeck, Hamm, Dortmund sind nur einige Beispiele. Politbewusste Menschen fühlen sich an die „Baseballschläger-Zeit“ der frühen 90er (1990 bis 1994) in der Bundesrepublik erinnert.

Sicherheitsdienste haben Hochkonjunktur. Ebenso die Prepper-Szene. Anfragen nach Wasser-Entkeimern, Strom-Generatoren, Überlebens-Sets, Waffen, mobilen Schutzhütten, Stacheldraht, Alarmanlagen und bissfreudigen Hunderassen steigt stark an.
Bürgerwehren bilden sich. Es kommt zu Fällen von Selbstjustiz. In vielen Städten werden die Areale der „oberen 10.000“ mittlerweile durch private Sicherheitsunternehmen bewacht. Ein bisschen wie jetzt schon in Brasilien oder den USA. Die Mittelschicht macht lange Gesichter. Sie muss draußen bleiben und sich gegen zunehmend gewalttätige Strömungen selbst behaupten.
Komisch ist: Viel zu wenige Menschen werden aktiv gegen die Klimaerwärmung.
„Am Wochenende aktiv werden? Neeee….Ich hab so wenig Zeit. Klimaschutz ist was für die Politik! Oder für Unternehmen! Die sind doch verantwortlich!“ Mitmach-Aktionen werden meist nur von knapp 100 Menschen unterstützt.

* Herbst 2028: Flugreisen sind immer noch billig!
„Ich verzichte doch nicht auf meine Urlaubsreise nach Griechenland!“, äussert ein Bürger am Flughafen Münster/Osnabrück.
Auf die Antwort, dass in Griechenland doch so fürchterlich viel verbrannt sei und eine Vegetation aufgrund des steinigen Bodens Jahrzehnte brauchen würde, um sich zu erholen, erwidert er:
„Ich lasse mir meinen Urlaub nicht madig machen! Das ist Verbots-Partei-Mentalität. Ich buche um. Ich verzichte doch nicht auf meine Urlaubsreise auf die Malediven!“.
Am Flugschalter erinnert eine freundliche Dame den brummelnden Flugwilligen, dass die Landebahn auf den Malediven mittlerweile einen Großteil des Jahres unter Wasser steht.
„Die Klimaerwärmung verstehen Sie? Steigender Meeresspiegel in Kombination mit unkalkulierbaren Winden. Ich könnte Ihnen Helsinki anbieten? Oder Malmö? Oslo vielleicht? Dort ist es mittlerweile auch recht warm?“
„Gut, gib mir Oslo! Aber eine Kompensation zahle ich nicht. Das muss freiwillig sein. Die Klimaerwärmung darf mich preislich nicht einschränken!“
Und Klimakompensationen bleiben in der Tat, aufgrund mangelhaften politischen Willens und des Druckes der Flug-Lobby, freiwillig.
Immerhin, der Flughafen Münster/Osnabrück hat durch sein 2021 freiwillig gegründetes Kompensationsprojekt:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2354037/fmo-startet-projekt-fuer-kompensationszahlungen-in-der-region
…bereits auf 4000 m² einen Klimaschutzwald gepflanzt.
Ein einzelner Flug von Düsseldorf nach Mallorca (hin und zurück) für eine EINZELNE Person liegt im Jahr 2021 übrigens bei ungefähr 700 Kilogramm CO2-Ausstoss.
Das bedeutet: Für eine Person sind 70 !! Bäume nötig, die diese Menge (pro Jahr) kompensieren. 70 Bäume (pro Baum ca. 4 m²) machen bereits 280 m² aus.
Für einen Flieger mit 100 lustigen Mallorca-Touris, fröhlich „10 Nackte Friseusen“ singend, wären nach dieser Rechnung also etwa 7000 Bäume oder ein Platzbedarf von 28.000 m² notwendig. 2,8 Hektar!

* 2029: 1,45 Grad Erderwärmung. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre hat 462 ppm erreicht.
Die Situation spitzt sich massiv zu. Einige Kipppunkte scheinen erreicht. Der Meeresspiegel-Anstieg (pro Jahr!) liegt mittlerweile bei 7 Millimetern (im gesamten 18. Jahrhundert waren es gerade einmal 2 cm). Die Gletscher-Schmelze nimmt weiter zu. Pro Jahr etwa 550 Milliarden Tonnen Eis. Das ist, als ob jedes Jahr fünf Mal die gesamten Gletscher der Alpen schmelzen würden.
In der Antarktis schmelzen mittlerweile etwa 400 Milliarden Tonnen Eis jährlich. Permafrostböden tauen auf, mit gigantischen Mengen an Methan. Irreversible Kipppunkte beginnen eine nicht überschaubare Kettenreaktion in Gang zu setzen.

* Mai 2029: Das „Great Barrier Riff“ vor der Küste Australiens ist tot! Die Korallen haben die Meereserwärmung nicht überlebt. Auf der Welt gibt es ein Weltnaturerbe weniger. Die Folgen für die Tourismusindustrie im Nordosten Australiens sind dramatisch. Premier Scott Morrison: „Kollateralschäden gehören zum Leben dazu. Wichtig ist, dass die Kohleindustrie nicht beschränkt wird.“

* Oktober 2029. Bundestagswahl:
Linke: 5 %
Gigis: 6 %
GRÜNE: 19,5 %
CDU 19,5 %
SPD: 15 %
FDP: 5 %
AFD: 13 %
Neue Rechte: 7%
Andere: 10%

Verblödete rechte Arschgeigen (leider gut geschult in den Mechanismen der Bevölkerungs-Beeinflussung) wissen nicht mehr so genau, ob sie jetzt die GiGis oder die GRÜNEN mit einer Plakat-Schmutzkampagne überziehen sollen. Sie nehmen einfach Beide. In der Bevölkerung finden sich immer noch genügend Menschen, die doof genug sind, den rechten Arschgeigen zu glauben.
Eine linksextremistische Splittergruppe mit dem Namen „Kommando FKK“ (Kommando Feuriger Kampf gegen die Klimaerwärmung) fackelt daraufhin mehrere Autos der Agentur ab, die diese Plakate bundesweit verbreiten. Leider ein völlig falscher Weg!

* 2032: Die Kipppunkte werden überdeutlich. 1,55 Grad Erderwärmung. CO2-Gehalt in der Atmosphäre: 485 ppm. Eine erneute Hitzewelle in Europa. Ganze Wälder sterben auch ohne Waldbrand ab. Heimische Buchen und Eichen in Deutschland. Oftmals unwiderbringlich geschädigt.
Eine Aussage eines Deutschen Publizisten: „Unsere Kinder werden ganze Landschaften ohne alte Bäume haben.“ aus dem Jahre 2021 erweist sich als wahr.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/neuer-uno-klimabericht-unsere-kinder-werden-landschaften.1008.de.html?dram:article_id=499235
In Brandenburg bauen Landwirte mittlerweile Hirse und Soja an.

* 2033:
Pro Jahr sterben in Deutschland etwa 40.000 Menschen hitzebedingt. Die Deutsche Ärztekammer schlägt Alarm. „Lassen Sie ältere Menschen in ihrer Nachbarschaft nicht im Stich. Versorgen Sie diese mit ausreichend Trinkwasser. Sorgen Sie für Kühlung.“
Penny erreicht einen Absatzrekord bei Ventilatoren. In den Innenstädten ist das Klima nicht mehr aushaltbar. Die Temperaturen liegen auch nachts noch oft über 25 Grad. Auch in vielen Vorstädten, mit ihren wunderschönen Steingärten, akkurat gepflegt und ein ganz ausgezeichneter Wärmespeicher für die gesamte Straße, kommt es zu vielen menschlichen Tragödien. Die Stadt Hamburg meldet im Hochsommer in ihren Krankenhäusern eine Komplettüberlastung: „Wir nehmen niemanden mehr auf!“ Nur noch Privatpatienten werden versorgt.
Auch Haustiere leiden massiv, viele versterben elendig.

* 2034: In einigen Ländern (Nordafrika, Asien) kommt es zu gesellschaftlichen Komplett-Zusammenbrüchen. Menschen fliehen (nach Norden). Militär-Etats werden weltweit aufgestockt. Kriege! Mit vielen Toten und Vertriebenen.
Der Waffenabsatz in Deutschland erreicht ein noch nie dagewesenes Maß. Einige fürchterliche Flutkatastrophen sorgen für viel Leid und unbeschreibliche Tragödien.
Es ereignen sich auch hierzulande diskursive Auflösungserscheinungen. Familien mit Kindern werden als „Verantwortungslos!“ beschimpft: „Ihr WUSSTET DOCH was passiert, und das tut Ihr Euren Kindern an?! Wie konntet Ihr noch Kinder zeugen??! Ihr seid so asozial!!“
Die Solidarität nimmt ab, die gesellschaftliche Kälte ist überall spürbar. Es entwickelt sich eine Art „Klimaerwärmungs-Darwinismus“. Jeder denkt nur noch an sich, an seine Familie, an seine Kleingruppe. Bedürfnisse werden durch scharfe Ellenbogen und zur Not mit der Faust durchgesetzt.
Vor Supermärkten patrouillieren mittlerweile private Sicherheitsdienste. Grundstücke werden neuerdings oft mit Mauern versehen. Nato-Draht wird ein Verkaufsschlager.

* 2036: Die Kipp-Kaskade (Auftauende Permafrostböden, brennende Wälder und damit zusätzliches CO2, tauende Gletscher und Polkappen und dadurch frei werdende Erdoberflächen mit wiederum einer folgenden Erwärmungsunterstützung, geringer werdende Landflächen, Bodenerosionen, Verlust von Ackerflächen…) ist nicht mehr aufzuhalten.
Einige politische Systeme existieren nicht mehr. Nordafrika ist bis auf wenige Enklaven menschenleer. In Südeuropa ist es ähnlich. Die Menschen drängeln sich dicht an dicht in Flüchtlingslagern in Mitteleuropa. Ein fürchterlicher Infektionsherd. Die „Perspektive“ für viele Menschen ist jämmerlich – es gibt keine Perspektive mehr. Es kommt in den Flüchtlingslagern vermehrt zu lebensgefährlichen Selbstverletzungen.

* 2037: Verschiedene Epi- bzw. Pademien erreichen Deutschland, die bislang hier klimatisch wenig Chancen hatten. Dengue-Fieber und auch das West-Nil-Virus breiten sich in einigen Regionen aus. 1,75 Grad Erderwärmung. 530 ppm CO2 in der Atmosphäre. Durch den Verlust ganzer Wälder und verzweifelte Aufforstungsversuche kommt der Mensch mit bislang unbekannten Krankheitserregern in Kontakt. Das sog. „Maputo-Virus“ greift um sich. Wer daran erkrankt leidet an einer Art schläfrigen Dämmerzustand. Virologen und Ärzte sind auch nach 6 Monaten noch relativ ratlos.

* 2038: Deutschland vollzieht den Kohleausstieg. Laschets Ankündigung wird wahr. In der Gesellschaft wird die Nachricht mit einem Achselzucken aufgenommen. Es ist zu spät. Viel zu spät.

*Ab 2045: Die Menschheit schlägt sich so durch. Mehr Menschen auf deutlich weniger Platz. Mit den entsprechenden Folgen. Es kommt zu Ernährungsengpässen. Auch in Mitteleuropa. In den letzten 25 Jahren ist es, weltweit, zu etwa 220 Millionen Toten aufgrund der Klimaerwärmung gekommen. Addiert man Todesfällen aus den entsprechenden militärischen Konflikten dazu, dann sind es etwa eine Viertelmilliarde.
In Mitteleuropa gibt es zumindest noch einige ganz passabel funktionierenden Demokratien mit einem Parlamentarismus. Im Bundestag sitzen mittlerweile 13 Parteien. Es gibt nur noch wenige einheitliche Strömungen. Die Risse in der Gesellschaft sind massiv und vermutlich nicht mehr zu kitten…Die Erderwärmung liegt mittlerweile bei 2,2 Grad.
Die Stimmen in der Bevölkerung, welche 2021 noch sehr stark zu hören waren:
„Die Berichterstattung über das Klimadingsbums ist ideologisch geprägte Schwarzmalerei! Die sollen erstmal arbeiten gehen und etwas leisten! Besserwisser! Wollen uns vorschreiben, wie wir zu leben haben!“…sind deutlich weniger geworden. Eigentlich haben diese Reaktion fast komplett aufgehört.

* 2100
Es ist so weit. Die Polkappen sind in einem solchen Maße geschmolzen, dass der Erde „aus dem Gleichgewicht“ gerät:
https://advances.sciencemag.org/content/2/4/e1501693
Heißt: Das Massenverhältnis auf dem Planeten hat sich durch den menschengemachten Klimawandel so massiv geändert, dass sich die Pole verschieben. Klingt wie Science Fiction, ist aber leider keine.
Dennoch ist es nichts, was man fürchten muss:
Vor 320 Millionen Jahren sei der Planet um 18 Grad verrutscht. Deutschland würde nach einem solchen Ereignis auf der Höhe der Sahara liegen. Vor 550 Millionen Jahren, just als höheres Leben entstand, scheint der Planet ebenfalls gekippt zu sein. Nordamerika etwa schob sich damals offenbar tief aus dem Süden auf den Äquator.
Solange Flugreisen günstig sind könnte man ja ohne Probleme von Deutschland (das dann ja in der Sahara-Zone liegt) nach Grönland fliegen (das dann in der Deutschland-Zone liegt). Leider jedoch kann es sein, dass ähnlich der Malediven auch auf Grönland viele Landebahnen unter Wasser sind. Da werden Milliardeninvestitionen nötig sein! Wer soll das nur alles zahlen?

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Tolle Bilder von Blühwiese 212
Geschrieben:

Vielen Dank an Sabine Waldhelm für diese tollen Bilder. 😃🐝🐝🌱🙂 Ausgesät Mitte Mai in Melle Mitte, Blühwiese Nummer 212. Mischungen: Blühende Landschaft Nord und Schmetterlings- und Wildbienensaum.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Samstag, 14.8. gilt es! :-)
Geschrieben:

Danke für den schönen Artikel im Meller Kreisblatt 🙂 🐝🌱🙂✊🌳🌴🌱🌿☘️

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2389439/aktion-fuer-den-klimaschutz-in-melle-so-kann-man-mitmachen

Samstag, 14.8., unter anderem bei der „Thomas Philipps GmbH & Co KG“. Je mehr öffentliche Berichterstattung über Arten- und Klimaschutzmaßnahmen, desto besser. Die Welt (zu Hause) retten wir nur gemeinsam. JedEr kann etwas tun.

Gerne mitmachen. Bitte zuvor hier anmelden, damit wir genügend Essen und Getränke bestellen 🙂

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

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Zwischen Hoffnung und Sarkasmus
Geschrieben:
Der neue Bericht des Weltklimarates ist da — Und es geht ab „wie Schmitz Katze“. Die Presse überschlägt sich förmlich. Eine kleine (Lokal-)Analyse zwischen mutmachender Freude und höchstmöglich-zynischem Radikal-Sarkasmus. Ist der Kampf (der ja nie richtig begonnen wurde) unweigerlich verloren..? Von Mut und Wut und Hoffnung und Kapitulation!
Heute vormittag ist der lang erwartete Bericht der UNO erschienen. Knapp 250 Wissenschaftler*innen haben jahrelang mehr als 14.000 Fachpublikationen analysiert, bewertet und diskutiert, um den neuen Bericht des »Weltklimarats« IPCC zu verfassen Um das Weltklima steht es noch viel schlimmer und desaströser als erwartet.
Eigentlich ist seit heute vormittag nichts mehr wie zuvor! Doch weitergehen wird es vermutlich (weitgehend) „wie immer“. Liest man heute Abend unterschiedliche Pressestimmen „quer“, dann mehren sich die Stimmen, die schreiben: „Es geht nur noch um Katastrophenverlangsamung! Eigentlich ist der Kampf (der übrigens nie richtig begonnen hat) verloren!“ Oder man liest: „Jetzt kommt es drauf an, wen man wählt!“ (in Teilen sicherlich korrekt…doch eigentlich geht es um viel mehr!) Übersicht in SPIEGEL-Wissenschaft: »Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner« https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimabericht-des-ipcc-der-planet-schwebt-in-lebensgefahr-und-mit-ihm-seine-bewohner-a-9971f00b-6ce1-4920-a075-d6385483a9a9
UN-Generalsekretär António Guterres sagte: »Die Alarmglocken sind ohrenbetäubend, und die Beweise sind unwiderlegbar.« Frans Timmermans, der stellvertretende Präsident der EU-Kommission, schrieb auf Twitter: Der Bericht zeige »die extreme Dringlichkeit, jetzt zu handeln, um die Klimakrise zu bewältigen«. Es sei »nicht zu spät«, einen unkontrollierbaren Klimawandel zu verhindern, »aber nur, wenn wir jetzt entschlossen und alle zusammen handeln«. Stefan Rahmstorf, Leiter der Abteilung Erdsystemanalyse am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schreibt z.B.: „Was jeder verstehen sollte: Auch bei der Einhaltung des Pariser Abkommens wird es mit den Wetterextremen nicht besser, sondern wir können nur noch verhindern, dass es noch viel schlimmer kommt. Die Erde wird auch dann bis mindestens Ende des Jahrhunderts wärmer sein als heute.
Und mit jedem bisschen zusätzlicher Wärme nehmen die Extreme an Häufigkeit und Intensität zu. Wie der IPCC weiter schreibt: »Viele Veränderungen, die auf vergangene und künftige Treibhausgasemissionen zurückzuführen sind, sind für Jahrhunderte bis Jahrtausende unumkehrbar.« Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/ipcc-was-der-neue-bericht-des-weltklimarats-fuer-uns-bedeutet-a-8fec8732-2a82-465a-9ac3-c3467cf17672
Auf Facebook (nicht das „klügste Medium“ aller Zeiten und gleichzeitig ein ausgezeichneter Spiegel der Gesellschaft) wird vielfach „der Politik“ die Schuld zugeschoben. „Die Politik“ verlangsamt, „die Politik“ handelt nicht genug, „die Politik“ sei ja sowieso ein völliger Rohrkrepierer…. Blöd dabei nur, dass „die Politik“ ja gleichfalls nur ein Spiegelbild der Gesellschaft abgibt. „Benzinpreiserhöhung?? Ja sind die denn doof?“, oder „Kompensation meiner Flugreise? Ja, darf ich denn nicht mal mehr in den Urlaub fliegen?“, oder: „Fleischverzicht??! Wegen der paar gramm CO2? Eingriff in meine Freiheit!“ Tja…der Untergang ist angekündigt! Anders ist der Weltklimabericht nicht zu interpretieren! Schaut zu, was passiert! So wird es kommen!!!
Auf Bundesebene ist ersichtlich, dass nach der aktuellen Sonntagsfrage knapp 50% aller Wähler*innen für ein (weitgehendes) „Weiter So!“, oder einen Fortlauf mit bitte „nur geringen Änderungen“ oder „garkeinen Änderungen“ stimmen. Auch das gehört zur Demokratie dazu, akzeptiert! Unschön jedoch, dass alle Anderen dann auch davon betroffen sind. Auf lokaler/regionaler Ebene sind Änderungen einfacher. Hier sind etliche Akteure aus CDU/SPD/GRÜNE/UWG bekannt, die glaubwürdig Initiativen ergreifen, auch das kann gesagt werden! Positiv und mutmachend!
Wie sieht es nun mit den Mitmachaktionen z.B. im Rahmen des 500 AKA-Projektes aus?
Das Glas ist halb voll-Interpretation:
* Im Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt haben sich binnen 5 Jahren über 1500 Personen an Insektenschutzmaßnahmen beteiligt
* Im 500 AKA-Projekt werden sich bis zum Jahresende etwa 600 Personen an Maßnahmen für Arten- und Klimaschutz beteiligt haben. Das „2-Jahres-Ziel“ wird also schon nach einem Jahr erreicht. Mega! Danke an alle Aktiven!
* Die Anzahl der Flächenangebote für Arten- und Klimaschutz steigt massiv * Das Spendenvolumen steigt * Angebote von Firmen, Patenschaften für Biotope und Klimaschutzanpflanzungen zu übernehmen, steigen. Offerten, sich zu engagieren, steigen!
Das Glas ist halb leer-Interpretation:
* Im Landkreis Osnabrück leben etwa 350.000 Menschen. In 5 Jahren „Blumiger Landkreis“ haben sich somit gerade einmal 0,42 % der Bevölkerung an Mitmach-Aktionen beteiligt
* Im Jahr 1 des 500-AKA-Projektes reden wir über eine Beteiligung von 0,17 % der Gesamtbevölkerung des Landkreises * Wenn es um grundsätzliche strukturelle Fragen geht („Haste ne Fläche? Du schreibst doch immer, wie wichtig Bäume seien? Also haste ne Fläche? Ach darf man nicht, ja? Nicht erlaubt, ja? Oh…na dann?“, „Biste bereit privat was zu investieren? Du sagt doch immer, dass jeder Opfer bringen muss! Also biste bereit zu investieren, für Baumsetzlinge??!“, „Sonntag Abend, biste dabei?? Deine Fernsehsendung? Na watt denn? Biste nun dabei??? Ach doch nicht, ja?“, „Nimmste mal Urlaub? Machste das? Nimm doch Urlaub! Dann rocken wir das?!! Ist zwar nicht DEINE Fläche…aber mach doch trotzdem mit? 2 Tage, dann ist das Ding durch!“), dann wird die Luft plötzlich dünn, das Eis auch, oftmals nur noch Gebrummel….Irgendwas in der Art, wie : „Neee, passt gerade nicht so….Blablabla“. Die Reaktion hier liegt häufig noch nicht einmal mehr bei einem enttäuschten und leise gemurmelten „Fuck You!“.
Warum ist das so?
Nicht die geringste Ahnung! Die Angst vor dem Verlust „eigener Zeit, eigenes Geldes, eigener Pfründe“ muss so gigantisch sein. Und die Angst färbt ab! Dieses Denken hält hier auch immer mehr Einzug. Dann ist es vermutlich wohl doch besser mehr an sich selbst zu denken…Null problemo! Klingt eigentlich irgendwie gut und logisch. Wenn ich mit Menschen rede und diese frage: „Wäre das nichts? Mach doch mit! Ein einziges Mal! 2,5 Stunden! Tut nicht weh, gibt lecker Essen! Voll das gute Gefühl und so….!“ Dann höre ich: „Keine Zeit! Hab Feierabend! Ich mache nur was auf meiner Fläche, alles andere ist egal! Interessiert mich nicht! Die Politik ist gefordert! Muss zum Sport! Du bist doof! Ihr seid ideologisch verblendet! Keine Lust! Zahlt mir ja keiner! Nerv mich nicht! Hau ab! Mein Garten, sonst Nichts! Die Anderen machen ja auch nichts!“ und so weiter…
Mal offen gesagt: Vermutlich noch nie war es so einfach, aktiv zu werden! Einfach zu einem bestimmten Ort fahren, siehe https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/! Eine Schaufel mitbringen! 2,5 Stunden ackern, anschliessend gibt es lecker Essen, tolle Drinks! Einerseits: Es ist toll, dass die Zahl der Mitmach-aktiven steigt!
Andererseits: Es ist beschämend, wie gering die Anzahl der Menschen nach wie vor ist, die auch mal unabhängig ihres kleines Pissel-Gartens bereit ist, aktiv zu werden. Und am (angekündigten) Ende (wird wohl nicht mehr lange dauern): Waren es (wie immer) nur „Die ANDEREN!“. Im Zweifelsfalle: „Die Politik!“ ist schuld! Ein subjektiver Eindruck: Es wirkt zuweilen so, dass der Kampf (der noch NIE! so wirklich gegen die Klimaerwärmung begonnen hat…aufgegeben wird, bevor es losgeht!). Mut macht: Tolle Ideen, tolle Initiativen, von so manchen lokal/regionalen Politiker*innen. Egal ob z.B. CDU oder UWG… Wut erzeugt (hier, subjektiver Eindruck): Eine Visions- und ideenfreie Strategie von Teilen der aktuellen Bundesregierung und eines Grossteils von uns allen. Zum Glück gibt es etliche Menschen in Politik und Gesellschaft, die auch zu weiterführenden Schritten bereit sind.
⚠️⚠️⚠️⚠️ Und wer jetzt, in einem Anflug von „Ich-gehöre-doch-zu-den-Guten-Tribalismus“ meint, auf den „Like-Button“ zu klicken, der möge sich persönlich einmal fragen, ob er oder sie wirklich dazu gehört. „Like? Watt machste denn genau? Ich mach auch viele Fehler. Machste auch was gegen Deine Fehler? Was machste denn genau?! Und NEIN! Etwas weniger Fleisch essen zählt nicht! Und Aktivitäten, die NUR auf das EIGENE Grundstück bezogen sind, die zählen AUCH NICHT! Wir brauchen mehr! VIEL VIEL mehr!“⚠️⚠️⚠️⚠️ Blöd sind wir alle! Fehler machen wir auch alle (zu Hauf)! Fehler sind keine Schande. Entscheidend ist, was wir bereit sind trotz unser aller Fehler ZU TUN! Um Verbesserungen einzuleiten.
Und ja: Auch RADIKALE Ideen sind dabei gefragt.
P.S. Persönliche Notiz: Mir persönlich könnte es eigentlich egal sein. Ich bin 46, hab keine Kinder und will auch keine haben. In 30-40 Jahren „geht das Licht aus“. Mutmaßlich wird die Klimaerwärmung mir 5-6 Jahre klauen, aber ich komme schon irgendwie durch. Zukünftige Generationen haben da ganz andere Probleme!

Allgemein
Was macht man am Sinnvollsten am Abend eines Tages, an dem der desaströse Uno-Weltklimabericht erschienen ist?
Geschrieben:

Was macht man am Sinnvollsten am Abend eines Tages, an dem der desaströse Uno-Weltklimabericht erschienen ist?
Nachdenken, auch mal ein bisschen verzweifelt sein, noch mehr nachdenken, und: Bäume frei schneiden!

Mal wieder am Schlochterner Weg 😉
Als kleine Naturschutzzelle macht man ja auch Fehler. NIE WIEDER kaufen wir 50cm hohe Setzlinge!
Mittlerweile werden diese im 2 Jahr im Kampf gegen Brombeeren und Brennnesseln frei geschnitten.
Was für ein Fightclub. Doch es sieht gut aus!
Viele viele Waldkiefern, Ahorn, Esskastanie (gutes Futter für viele Tiere),
alle Schlehen haben es geschafft (voll gut!), Haselnuss, Birken, Eberesche, Weiden, Eichen, einige Buchen, Küstentannen, ein schöner Mischhain entsteht hier.
Ein bisschen wird dennoch noch nachgepflanzt im Herbst.

Am Rand der Fläche wächst eine Obstbaum-Allee. Herrlich. Das ist genau das Ziel der Biotope. Nahrung für viele Lebewesen schaffen.
Einige Äpfel der Sorte „Ingrid Marie“ probiert. Lecker!

Auch in der angelegten Südeuropa-Ecke sieht es prima aus: Viele viele Blumen-Eschen (Süditalien), Zerreichen (Südfrankreich), sogar eine Feige (!!), Roteichen
haben es geschafft. Dazwischen immer mal wieder kleine Zedern, die hart gegen die Brombeeren kämpfen.
Als ich den Blumen-Eschen (Fraxinus ornus) sagte, dass in etwa 10 bis 15 Jahren hier nahezu ihre natürliche Klima-Zone entsteht, fanden sie das ganz gut.
Amtssprache auf der Fläche wird dan italienisch sein – fanden sie auch gut 🙂

Man kann sich ja was vormachen…Aber es macht (einem selbst) irgendwie Mut, dass gemeinsames Handeln zur Schaffung von CO2-Speichern führen kann…
Der Hain am Schlochterner Weg wird in 2 Monaten noch etwas aufgefüllt, insgesamt jedoch kann auf diesem kleinen Fleckchen Erde gesagt werden: 2000 m² haben es geschafft.
Beim Einpflanzen vor 2 Jahren waren knapp 60 Leute dabei, in den beiden Folgejahren wurde das Areal noch etwas betreut…Ein kleines, kühlendes Fleckchen Erde wird hier wachsen und gedeihen.
Der Aufwand hat sich gelohnt!

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Herzlich willkommen Lilly und Clara
Geschrieben:

Herzlich willkommen Lilly und Clara.
Danke an Nicole Rasche, die die beiden Ziegen gebracht hat.
Die Lütten sind 4 Monate alt, sehr zahm und sehr stark aufeinander bezogen.
Haben sich sofort gut in die Herde integriert. Sehr schön 🙂

Die Tatsache, dass wir verschiedene Projekte zum Jahresende, beenden birgt auch viel Potenzial.
So können Energien und Gelder auf wenige Projekte (Gnadenhof, Blühwiesenpflege, 500 AKA) fokussiert werden.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
Was ist eigentlich aus den Anpflanzungen der „jüngeren Vergangenheit“ geworden?
Geschrieben:

Heute einige Bäume gepflanzt und etliche Obstbäume zusätzlich gegen Verbiss abgesichert.
Und: Was ist eigentlich aus den Anpflanzungen der „jüngeren Vergangenheit“ geworden?
Ein Lob an alle, die mitgewirbelt haben. Gemeinsam die Welt (also hier zu Hause) retten ist machbar! 😎🤓✊✊✌️✌️🦋🐛🐝🐌🐞

Das Klima wird wärmer und wärmer – etliche Arten jedoch werden der Klimaerwärmung auch hier trotzen können.
Die Libanon-Zeder ganz sicher z.B.! Heute diverse Setzlinge davon eingepflanzt.

Für den Klimaschutz: Sehr gut! Für die Artenvielfalt: Vermutlich von geringem Nutzen.
Allerdings: In Folge der Klimaerwärmung mehren sich mittlerweile auch Studien, welche den Nutzen „fremdländischer Arten“ für die heimische Fauna belegen können.
Insgesamt kontrovers diskutiert: https://www.lwf.bayern.de/biodiversitaet/biologische-vielfalt/230750/index.php
Jedoch nicht frei von Belegen: https://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/Sonstige_Veroeffentlichungen/TP5_WasKrabbeltImFremdenBaum_Natter_MP_28072018.pdf

Und einmal geschaut, was aus den in den letzten Monaten/Jahren gepflanzten Setzlingen und Bäumen geworden ist:

* Gemeinsam mit Gabriele Mörixmann und der Grundschule Westerhausen wurden etliche Baumsetzlinge auf der „Ökotopia“-Fläche (hinter dem „Assmann-Parkplatz“) in die Erde gebracht.
Durch eine Spende des Versicherungsbüros „LVM Versicherung Frank Strötzel“ sowie verschiedene Baumpatenschaften wurden zusätzliche Bäume in den Boden gebracht.
Am „Tag des Baumes“ wurde hier gemeinsam mit den Meller GRÜNEN noch einmal nachgepflanzt (z.B. George Trenkler, Malina Kruse-Wiegand, Silke Meier, Zofia Heitmann).

Ergebnis: Von den Obstbäumen sind über 90 % angewachsen, von den Laub- und Nadelbäumen haben etwa 75 % überlebt. Einigen hat der kalte Februar geschadet, an einigen Stellen wird nachgebessert.
Insgesamt wachsen hier etwa 30 Baumarten. Viele heimische, einige nichtheimische. Der große Klima-Erwärmungs-Gewinner (die Ess-Kastanie) macht sich hier sehr gut. Ansonsten wächst hier alles quer durcheinander.
Wenige Douglasien, die heimische Waldkiefer (siehe Foto, sieht ein bisschen aus wie ein Cheerleader), Ebereschen, Birken, unterschiedliche Eichenarten, Weiden, Walnuss und und und. Auch die Dürre-Perioden-Geheimwaffen (z.B. Speierling, Zerreiche, Steineiche, Europ. Hopfenbuche) freuen sich hier auf viele glückliche Jahre.

Die Fläche ist zudem ein Hotspot für viele Schmetterlingsarten. Etliche Bläulinge aber auch der Distelfalter tummeln sich hier sehr rege. Ein gigantischer etwa 3 Meter hoher „Königskerzenwald“ steht hier (im ganzen Leben so etwas noch nicht gesehen, völlig surreal, was sich hier alles tummelt!).
Zusätzlich hat sich hier eine große Gesellschaft der „Wilden Karde“ angesiedelt, wie auch immer sie das gemacht hat.. Eine mehrzonale Blühwiese (8 von 10 Punkten) bietet hier im mittlerweile 5. Jahr Nahrung und Schutz für viele Arten.

* Durch eine Spende des Versicherungsbüros „LVM Versicherung Frank Strötzel“ sowie verschiedene Baumpatenschaften wurde ganz munter an der „Oldendorfer Straße“ (gegenüber des Kombi-/Lidl-Marktes) gepflanzt.
Alle Obstbäume sind angewachsen und gedeihen ganz prächtig. Im September übernehmen hier Schafe die Wiesenpflege. Heute mit einer zusätzlichen Absicherung der Bäume begonnen.
Einer der Obstbäume ist bereits vollständig von einer Rankpflanze überwuchert. Sieht schön aus, wird aber trotzdem morgen davon befreit.
Eine gepflanzte Vogelschutzhecke wächst gut heran. Weissdorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel etc. Zudem sind viele Besenginster-Setzlinge angewachsen. Sehr schön!
Die angepflanzten Laub- und Nadelbäume wachsen „so la la“. Immerhin einige Feldahorne, unterschiedliche Eichenarten, Weiden, die Flatterulme (es wird gemunkelt, diese könne gleichfalls ein Gewinner der Klimaerwärmung werden)…
Viele Setzlinge heimischer Buchenarten haben es jedoch nicht geschafft. Hier wird im Herbst nachgepflanzt. Die Blühwiese (im 5. Jahr): 10 von 10 Punkten. Hätte die Skala auch die „11“, so würde ich „11“ geben…

* Fläche in Melle/Föckinghausen, Am Wulberg
Gemeinsam mit der Stadt Melle, der Grundschule Westerhausen, dem Verein „Tag der guten Tat“ und dem Unternehmen „Thomas Philipps“ wurde hier (vor 2 Jahren) eine Streuobstwiese und ein Klimaschutzhain geschaffen.
Der Klimaschutzhain wurde letztes Jahr im Herbst zusätzlich ergänzt.
Die Streuobstwiese entwickelt sich ganz prächtig. Der Baumhain wurde im Februar durch die -20 Grad etwas ausgedünnt. Erstaunlich dennoch: Viele „Südeuropa-Arten“ haben es trotzdem geschafft.
Hier wachsen Lärchen und Libanon-Zedern, heimische Rotbuche, Kiefern, Speierlinge, verschiedene Eichenarten unterschiedlicher geografischer Zonen, die unermüdlich kämpfende Steineiche (total beachtlich!), Vogelbeeren, die Elsbeere, Peka- und Schwarznuss, Pinien (!! Noch so ein Geheimfavorit),
heimische Buchen und Platanen (noch) in trauter Eintracht. Irgendwann kommt es zu einer natürlichen Verdrängung.

* Fläche Gelbe Riede/Lärchenweg
Gemeinsam mit Familie Werges (Ute Werges) hier eine Streuobstwiese geschaffen. Wächst perfekt!
Die in diesem Jahr angelegte Blühwiese ist ok, ist aber noch kein Volltreffer. Immerhin sehr viel Blauer Lein, Inkarnatklee, Mohn, Kornblumen…Nächstes Jahr blüht mehr.

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Manchmal wirkt es trotzdem irgendwie sinnlos und alles irgendwie „hilflos“…
Montag erscheint der Weltklimabericht des Weltklimarates IPCC

Die Lage ist desaströs (das ist nichts Neues). Die Lage ist jedoch offenbar noch etwas desaströser als gedacht.

Allein die Menge an Kohlendioxid, die im Westen der USA bei den Waldbränden freigegeben wurde (zunächst wurde z.B. der Ort „Lytton“ in Kanada binnen weniger Stunden ausgelöscht,
in Kalifornien traf es letzte Woche später den Ort „Greenville“, weg! Aus der Landkarte gebrannt!) umfasst das Volumen der durch Corona eingesparten Treibhausgase!
Die Kernaussagen des Weltklimaberichtes:

Der Klimawandel nimmt an Geschwindigkeit zu. Die Wahrscheinlichkeit, die Ziele des Pariser Klimaabkommens einzuhalten, wird geringer.
Das Systm Erde ist ein „träges System“. Bedeutet: Es dauert, bis sich eine radikale Reduktion der Treibhausgasemissionen in sinkenden Temperaturen manifestiert.
Die Lage des Planeten wird sich somit über eine längere Zeit verschlimmern. Eine Verbesserung wird nur bei einem massiven Wandel eintreten.
Hitzewellen werden wesentlich rascher als jedes andere Wetterphänomen zunehmen. Zugleich wird es mehr Niederschläge geben, mit Sturzregen, die zu Überflutungen führen. Die Grundregel lautet: Die Extreme werden häufiger.

Hilft ja aber alles nichts, muss ja trotzdem weiter gehen!

Also noch mehr Bäume pflanzen, noch mehr CO2-Speicher gestalten, Aufforsten, artenreich, Biodiversität fördern…
Entscheidend ist das MACHEN. Gemeinsam geht vieles schneller.
Im August wird z.B. gemeinsam mit der UWG (z.B. Uwe Duetscher) eine Trockensteinmauer geschaffen.
Gemeinsam bei den zahlreichen Mitmachaktionen wird gepflanzt, gewerkelt, gestaltet, gepflegt:

Mitmach-Aktionen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Heute kam das Angebot für eine weitere Baumpflanz-Mitmach-Fläche in Melle rein.
Ein Fichtenbestand ist hinüber (der Borkenkäfer!!) und soll in diesem Herbst artenreich aufgeforstet werden.
15 bis 20 Arten…Das wird was!
Unter anderem für diese Fläche wird die hohe Spende der IGS Melle (Spendenlauf) verwendet (Vera Rem). Wir berichten, wenn weitere Mitmach-Termine (mit lecker Essen und heissem Tee – oder Punsch) feststeht.

Das Meller Jugendparlament hat sich für eine Baumpflanzaktion angemeldet. In Melle an der Eisenbahnstraße entsteht das nächste „grössere Ding“, unterstützt durch verschiedene Sponsoren wie z.B.
die MSO Digital GmbH & Co. KG aus Osnabrück. Und im nächsten Jahr unterstützt durch die Meller Jugendkonferenz.

Hier (bei uns) hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass kleine „Wenig-Personen“-Aktivitäten (auf Dauer und ausschließlich) zwar durch Penetranz auch sehr ändern können, jedoch
für die gestiegenen Herausforderungen nicht einmal mehr ansatzweise ausreichen.

Also dreht das Konzept „hart Backbord“ und es geht massiv (und noch einmal deutlich mehr) in Richtung Mitmach-Aktionen.
50 Menschen X 2,5 Stunden = 125 Stunden für den Arten- und/oder Klimaschutz

Danach: Lecker BIO-Essen, tierleidfrei, geringe CO2-Äquivalenzwerte = In einem kleinen Rahmen wird das Bewusstsein geschärft und in einem Mikro-Rahmen entstehen (vielleicht) „weitere Märkte“.
Gesichert kann gesagt werden: Die Mitmach-Events führen zu einer ganz beachtlichen Vernetzung, und vielen vielen vielen neuen Ideen. Noch ist Hoffnung!

Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Die Vorbereitungen für die große Biotop-Mitmachaktion am Samstag, 14.8. laufen auf Hochtouren.
Geschrieben:

Die Vorbereitungen für die große Biotop-Mitmachaktion am Samstag, 14.8.
(ab 16.00 Uhr, Treffpunkte sind der Firmenparkplatz von Thomas Philipps (Melle, Ochsenweg 31) sowie die Bad Essener Straße 55 (Melle)) laufen auf Hochtouren. 🙂🦋🐛🐝🐌🐞🐤🐤🐦🐦🐧🐧🐼🐼

Anmelden und Mitmachen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

An beiden Standorten entstehen „Multiplex-Biotope“ (Ein Zusammenspiel mindestens dreier Biotoptypen, z.B. Blühwiese + Trockensteinmauer + Streuobstwiese + Vogelschutzhecke etc.).

Die knapp 10.000 m² des Unternehmens Thomas Philipps stellen eine Art „Zentrum“ eines kleinen Biotopverbundes dar (siehe Karte, gelb-rote-Punkte = Blühwiesen, MP = Entstehende oder bereits vorhandene MultiPlex-Biotope).
Errichtet werden dort am kommenden Samstag z.B. diverse Nisthilfen (von Steinkauzröhren über Fledermauskästen bis zu Nistmöglichkeiten für Kleiber, Zaunkönig, Meisen, Sperlinge etc.).

Wie man sieht: Noch sieht die Fläche relativ „leer“ aus. Eine im Frühjahr angelegte Blühwiese wird auch hier wohl erst im nächsten Jahr in allen Farben blühen.
Dennoch: Einige Kornblumen (mit Steinhummel-Besuch (glaube ich)), eine entstehende Schafgarbe-Gesellschaft, ein abwartendes Ochsenauge….konnten dort heute gesichtet werden.

Eine Trockensteinmauer und eine Vogelschutzhecke folgen am Samstag, den 14.8.
Vielen Dank an das Unternehmen „Bredenstein GmbH“ (Garten & Landschaftsbau) [https://www.bredenstein-gmbh.de/] sowie an die AWIGO GmbH, welche beide Totholz und Nistmaterial angeliefert/zur Verfügung gestellt haben.
Für einen schonende Beweidung wird das Areal am Samstag zudem eingezäunt.
Danke an die Thomas Philipps GmbH & Co. KG, welche nicht nur viel Geld sondern auch viel Men-/Women-Power zur Verfügung stellt.
Diverse Azubis und Mitarbeiter werden am Samstag die Biotopanlage unterstützen. Absolut beachtlich!!

Danke auch an die Gasthaus Hubertus GmbH (https://www.gasthaus-hubertus.de/) über welche wir die Verplegung für alle Teilnehmer*innen beziehen werden.
2 tolle Eintöpfe, Brot, viele Getränke. Alles tierleidfrei, BIO, geringe CO2-Äquivalenzwerte.
Die Zutaten werden über „Georgs Bioladen“ aus Melle gekauft (https://www.georgs-bioladen.de).

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird der bisherige Anmelde-Rekord gebrochen. Bislang liegen 52 Anmeldungen vor.
Für Familien mit Kindern geeignet, mit Seifenblasen, Malkreide und vielen vielen unterschiedlichen Tierchen, die im Hintergrund zuschauen und sich über das freuen, was dort entsteht: Ein erstklassiges, nachhaltiges Biotop, geeignet für weit über 5000 Arten.

Anmelden und Mitmachen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/grosse-mitmachaktion-fuer-den-artenschutz-in-melle-auf-unterschiedlichen-flaechen/

Im Herbst folgt dort eine Streuobstwiese. Gepflanzt werden z.B. die Birnensorte „Stuttgarter Gaishirtle“ (von etwa 1760, https://de.wikipedia.org/wiki/Stuttgarter_Gaishirtle), von welcher es in Deutschland nur noch etwa 100 Altbäume gibt.
Im letzten Jahr wurden in Melle bereits etwa 10 Exemplare angepflanzt. Das wird noch ausgebaut.
Auch folgt im Herbst die Anlage einer wichtigen Vogelschutzhecke.
Kürzlich ist (viel beachtet in der Natur- und Klimaschutzszene) eine Studie über die CO2-Speicherfähigkeit von Hecken erschienen:
https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hecken-als-klimaschuetzer/

Der Nutzen für den Artenschutz ist in den letzten Jahrzehnten hinreichend untersucht worden. Der Nutzen für den Klimaschutz, so die Untersuchung, kann gleichfalls durchaus beträchtlich sein.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Weitere Mitmachtermine im 500 AKA-Projekt (500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück) stehen fest!
Geschrieben:

Aufgeben aufgrund von Klimaerwärmung und Artensterben wird nicht akzeptiert! ✊✊😎🦋🌳🌳🌱🌿
Weitere Mitmachtermine im 500 AKA-Projekt (500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück) stehen fest!
Natürlich auch für Familien mit Kindern geeignet. Mit leckerem nachhaltigen BIO-Essen (geringe CO2-Werte)…
Und: Gummibären gegen die Klimaerwärmung!

Weitere Mitmachtermine des 500 AKA-Projektes stehen fest. Gerne teilen und verbreiten!

Ostercappeln/Venne am Samstag, 16. Oktober (11.00 bis 14.00 Uhr).
Vollendung der Trockensteinmauer.

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/16-10-ostercappeln-venne-vollendung-der-trockensteinmauer/

Vielen vielen Dank an Wilhelm Tiemeyer,
der für die Aktion einen Kleinbagger und Radlader bereitstellt! Große Klasse!

Trockensteinmauern schaffen wichtige Rückzugsräume für viele Kleintiere und Insekten. Sie stellen Hotspots der Artenvielfalt dar und
bieten zudem noch eine ästhetisch-schöne Betrachtungswelt für Spaziergänger*innen an. Durch ihr besonderes Mikroklima und ihre mineralischen Besonderheiten schaffen sie Lebensräume für viele bedrohte Arten…

Die Verpflegung wird wieder vom „Venner Grill“ bezogen (Martina Thomas). Es wird z.B. wieder den bereits jetzt schon legendären „Tierleidfreien Bauerntopf“ geben: Sojaschnetzel, Gemüsebrühe, Kartoffeln, Möhren, Paprika, Olivenöl, Knoblauchzehen, Zwiebeln, passierte Tomaten, Tomatenmark Salz, Pfeffer, Paparikapulver, Zucker und frische Petersilie…alles BIO mit einem marginalen CO2-Äquivalenzwert pro Portion. Auch durch unsere Ernährung können wir das Klima schützen und darauf achten, dass wir Nahrungsmittel kaufen, die geringe CO2-Werte beinhalten! Zudem sehr sehr wichtig: Hochwertige Lebensmittel kaufen, um (sofern wir die Möglichkeit haben) durch höhere Preise auch einen höheren Ertrag an die Landwirtschaft weiterzuleiten. Artensterben und Klimaerwärmung bekommen wir nur gemeinsam in den Griff.

Osnabrück: Samstag, 27.November (10.00 bis 13.00 Uhr)
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/27-11-osnabrueck-anpflanzung-einer-artenreichen-vogelschutzhecke-auch-zur-umwandlung-von-co2/
Erstellung einer ca. 70 Meter langen Vogelschutzhecke zur Förderung der Artenvielfalt. Pflanzung von weit über 1000 Heckensetzlingen. Einzäunung der Hecke gegen Rehverbiss.
Ausbau des Insektenlehrpfades im „Businesspark Netter Heide“ und gleichzeitig ein Element gegen die Klimaerwärmung. Auch hier wird es leckeres und nachhaltig produziertes BIO-Essen geben.

Interessant ist: Auch Hecken stellen große CO2-Speicher dar:

Siehe eine neue Studie unter https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hecken-als-klimaschuetzer/
Zitat: „Das überraschende Ergebnis: Pro Hektar werden in einer Hecke im Verlauf von 20 bis 50 Jahren 2,1 bis 5,2 Tonnen Kohlenstoff gebunden –
fast genauso viel wie in Wäldern. Dies kann mit der hohen Dichte an Ästen und Zweigen in Hecken und den guten Wachstumsbedingungen (…) erklärt werden. Besonders viel Kohlenstoff wird auch in den Wurzelstöcken der Hecken gebunden.“

Wer bereits online die SPIEGEL-Titelstory gelesen hat, der „hat keine weiteren Fragen mehr“:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-wo-das-klima-kippt-und-wo-wir-noch-eine-chance-haben-a-ca555079-08a3-44ac-9638-f9d56b02c69f

Doch Aufgeben ist nicht! Wir haben noch einige wenige Jahre, um das Ruder noch herumzureissen! Also mitmachen!
Verschiedene weitere Mitmachaktionen im Landkreis Osnabrück gegen Klimaerwärmung und Artensterben:

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Und: Gummibären gegen die Klimaerwärmung. 🙂🙂🙂😍😍😍😍

HARIBO veranstaltet ein Gewinnspiel. „5000 Euro für Deinen Verein“.
Wer eine entsprechende HARIBO-Goldbären-Tüte kauft, der findet auf der Innenseite der Packung einen Gewinncode.
Auf folgende Seite gehen:
https://vereinsfreude.haribo.com/

Bei Verein: „gUG Umweltschutz und Lebenshilfe“ auswählen (49324 Melle).
Dann unterstützt Ihr damit automatisch das 500 AKA-Projekt.
Mit etwas Glück können wir dann noch einmal einige Tausend Baumsetzlinge kaufen…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz