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Wahlkampf ist Wahlkampf…ist Wahlkampf…ist Wahlkampf
Geschrieben:

Hier gab es eine ganze Menge Anrufe, Nachrichten und (wütende) Reaktionen, weil ein Mitglied der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe auf einem lokalen politischen Werbeflyer abgebildet wurde….🦋🐛🐝🌻🌼🌸🌺🥀🌹🌷🌞
Naja, ganz so „schlimm“, wie es von einigen Personen dargestellt wird, ist es dann vielleicht doch nicht.
Eine kleine subjektive lokale Anmerkung dazu.

Mir persönlich ist es egal, von welcher politischer Seite Ideen und Veränderungsbezeugungen geäussert werden.
Jeder möge sich selber ein Bild davon machen und eine Meinung bilden. Z.B. hier:

oder hier: https://www.noz.de/ (und JA: Journalismus darf und muss auch Geld kosten).

Mir (rein subjektiv) ist es auch völlig egal, welche Partei letztlich dringendst (!) notwendige Änderungen im Klima- und Artenschutz auf lokaler Ebene in die Wege leitet, sofern diese denn in die Wege geleitet werden.
Es geht um die Sache – egal wie hitzig der Wahlkampf ist – die Sache entscheidet (und etwas kleinlauter: auch wenn hier sicherlich selber das eine oder andere Mal schon übers Ziel „hinausgeschossen“ wurde)…

Eine fotographische Abbildung auf einem Flyer ist nicht per se eine (eigene) politische Meinungsäusserung, inbesondere dann nicht, wenn hier in Bezug auf Bildaufnahmen eher ein „Copyleft“ (z.B. Creative Commons Lizenz)
als ein „Copyright“-Bewusstsein vorliegt. Sie kann es sein, muss es aber nicht sein. Somit alles paletti und voll in Ordnung.
Politik und Umweltschutzpolitik (egal von wem) ist ein Agieren auf einem gesellschaftlichen Schachfeld. Das gilt für alle Beteiligten. Ein Schachzug ist niemals ein Schachzug in einem luftleeren Raum,
hinter einem einzelnen Schachzug steht immer auch ein ganzes Meer von Interessen – im Falle von hier: Für Umwelt- und Artenschutz.

Auch wurde hier die Erfahrung gemacht, dass etliche VertreterInnen von Parteien, die (also die Parteien) sich in der Vergangenheit kontraproduktiv in Bezug auf Arten- und Klimaschutz geäussert haben,
in der jüngeren Vergangenheit gute und angemessene Initiativen gezeigt haben (das hat hier durchaus auch verschiedentlich für Überraschungen gesorgt).
Und: Schonungslos gesagt: Mit 45 Jahren wurde hier mitunter festgestellt, dass sich bestimmte (politische) Meinungsbilder nicht mehr (in Gänze) aufrecht halten lassen.
Sehr schmerzvoll und befreiend zugleich.

Würde ich behaupten, dass einige Vertreter*innen von Parteien, die landläufig nicht als vehementer Verfechter einer Nachhaltigkeitspolitik gelten, sich in Bezug auf hier stattfindende unterschiedliche Projekte
nicht arbeitsintensiv und sinnstiftend engagiert hätten,
dann würde dieses nicht der Wahrheit entsprechen. Eine gute Idee ist eine gute Idee. Das gilt unabhängig von Parteien. Und wenn jemand eine sehr gute Idee mit viel Weitblick äussert bzw. umsetzt,
dann verdient diese Idee/Meinung Applaus! Genau wie eine Idee/Meinung, die man als „schlecht“ erachtet, Pfiffe erntet. Eine Sachorientierung!
Auch das ist nur eine subjektive Erfahrung/Meinung, die jedoch zwingend geäussert werden soll und muss.

Gleichzeitig gilt dennoch zweifelsfrei: Man wählt die Vertreter/Innen bzw. Parteien, mit denen jedEr in seiner/ihrer Meinung die grösstmögliche Überschneidung findet.

Auf einer Bundespolitischen Ebene fällt mir (als einzelne Stimme) die Wahl sehr leicht. Ich werde bei der Bundestagswahl die GRÜNEN wählen.
Auch wenn mir persönlich die Parteimeinung viel zu sehr mitteorientiert und viel zu wenig radikal ist.
Meiner subjektiven Meinung: Dieser Mangel an Radikalität (Radikalität ist im Urbegriff seiner Semantik etwas hochgradig Positives) wird uns vermutlich noch sehr schmerzhaft und scheppernd auf die Füsse fallen.
Trotzdem ist das die Partei, mit der ich auf Bundesebene, die meisten Übereinstimmungen sehe – also werde ich für Annalena Baerbock stimmen.
Insbesondere die in einem schlechten Stil nicht übertreffbare „Anti-GRÜNEN“-Kammpagne hat hier auf Bundesebene zumindest einen Wähler „zurück gebracht“.

Auf einer lokalen Ebene sind jedoch die Gestaltungsmöglichkeiten etwas anders. Die politische Meinungsbildung gleichfalls.
Eine Meinungsbildung ist hier viel komplexer (weil Auswirkungen leichter ermittelbar sind), personenabhängiger und erfahrungsorientierter.
Es macht schon durchaus Sinn, z.B. auch hier einmal etwas zu recherchieren: https://www.landkreis-osnabrueck.de/politik/politik/kreistagsinformationssystem

…und die eigenen (unterschiedlichen) lokalen Medienorgane sind ein guter Begleiter mit Blick auf die eigene Meinungsbildung.

Ganz allgemein: In den letzten 24 Monaten haben hier z.B. Ideen und Aktivitäten von unterschiedlichen Parteien bzw. PoltikerInnen für viel Anerkennung gesorgt.
Partei-Namentlich hervorgehoben: Die CDU, GRÜNEN, SPD, UWG.
Auch personell-namentlich wäre das hier ohne Weiteres möglich…(soll jedoch aufgrund einer überall spürbaren Hitzigkeit nicht geäussert werden).

Aus einer subjektiven Sicht (mehr kann ich eh nicht schreiben): Diese Parteien rücken hier in den subjektiven Fokus für ein Kreuz auf dem Wahlzettel.
Die AFD nicht, die FDP (für mich persönlich, rein subjektiv) auch nicht.
Auch wenn es hier über einen langen Zeitraum viele Diskussionen mit FDP-Anhängern gab (dieses hat zumindest für ein gewisses Grundverständnis gesorgt, warum diese Partei gewählt wird, was nicht bedeutet, dass
es der eigenen Meinung entspricht…), die Sichtweisen und Meinungen sind hier sehr unterschiedlich. In einer Demokratie ist das nicht schlimm, es ist ein Teil davon.

Mehr kann und soll von hier dazu nicht geäussert werden. Jeder möge sich selber eine Meinung bilden.
Wahlkampf ist spannend, aufregend, natürlich auch hitzig, und selbstverständlich auch polarisierend. Das gehört dazu…

Und dennoch: Die GROSSEN Aufgaben werden wir nicht ausschliesslich lösen, indem wir Kreuze auf Wahlzetteln machen.
Die GROSSEN Aufgaben lösen wir durch unser aller Engagement in Wald & Flur, Einkaufsladen, Konsumverhalten allgemein, dem eigenen zu Hause, dem eigenen Garten, dem eigenen lokalen Umfeld…Aber sicherlich auch durch den Gang zur Wahlurne.

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Biotopgestaltung: Wie geht es weiter in Ostercappeln/Venne?
Geschrieben:

Biotopgestaltung: Wie geht es weiter in Ostercappeln/Venne? 🦎🌳🍒🍏🍎🐛🐌😊😀

Die nächste Mitmachaktion in Ostercappeln/Venne findet am 16. Oktober statt.
Hier könnt Ihr Euch anmelden:

16.10.2021: Vollendung der Trockensteinmauer für die Artenvielfalt in Ostercappeln Venne (Ort: Mühleninsel)

Am 16. Oktober werden noch einmal etliche Meter Trockensteinmauer fertiggestellt.

Vielen Dank an Simone Jaschke, die für jeden weiteren Helfer bei der Aktion eine Projektspende ausgelobt hat. Absolut klasse! 😀
Ein weiterer Anreiz dafür, aktiv zu werden. Natürlich wird es auch wieder tolle Getränke und leckeres Essen geben.

Vielen Dank an Wilhelm Tiemeyer, der für die Aktion auf der Mühleninsel maschinelle Unterstützung angeboten hat. Absolut stark, so geht es noch einmal deutlich schneller und wir schaffen richtig viel an dem Tag. 😀

Im Herbst folgt dann von hier die Mahd der Flächen, damit die Blühwiesen im nächsten Frühjahr
wachsen und gedeihen können. Auf einer der Flächen (Im Diebusch) blüht es in allen Farben. Das wird nächstes Jahr, wenn die Mehrjährigen blühen, noch einmal um ein Vielfaches bunter.

Und im Spätherbst/Winter werden dann in Venne auf der Mühleninsel in einer weiteren Gemeinschaftsaktion (natürlich auch für Familien mit Kindern geeignet) viele Obstbäume (Hochstamm, alte Sorten) gepflanzt.
Dabei kommen einige ganz alte Arten zum Einsatz. Von der Birne „Stuttgarter Gaishirtle“ z.B. existieren in Deutschland nur noch etwa 100 Exemplare. In 25 bis 30 Jahren werden dann
weitere „Altbäume“ in Venne verortet sein.
Mit Unterstützung der Mitmachenden sowie der Sievert Baustoffe GmbH & Co. KG werden im Spätherbst/Winter dann zudem noch einige Hundert Laub- und Nadelbäume sowie beerenreiche Heckensetzlinge gepflanzt.
So lässt sich jede Menge CO2 einlagern, die Mühleninsel wird noch artenreicher, als sie schon ist. Und in etwa 3-4 Jahren können Menschen dort leckeres Obst ernten. 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Tüddelbilder für den Weltfrieden
Geschrieben:

Tüddelbilder für den Weltfrieden

Manchmal ist hier einfach keine Lust auf lange inhaltliche Texte…auch wenn diese der Kern jeder Veränderung sind.
Ab und an auch mal nur Tüddel-Bilder… ☔☔🥰☀️

Bei dem Regenwetter machen es sich viele Tiere hier gerne auch mal gemütlich.
Das Highlight heute Abend eine kleine Ente („Pauline“), die aus einer kleinen Nische unter der Stroh-Plane hevorgewatschelt kam.
Wenn es draussen kalt und nass ist, dann muss man es sich behaglich einrichten 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Der Sommer neigt sich dem Ende ….
Geschrieben:

Der Sommer neigt sich dem Ende ….

Es wird kühler und früher dunkel. Unsere Tiere gehen mittlerweile auch schon recht zeitig ins Bett, natürlich nicht ohne ein ausgedehntes Abendessen 🙂
Zweghahn „Helmut“, Schaf „Lotta“ und natürlich die Ponys „Nika“ und „Chayenne“ sind immer die ersten bei der Fütterung. Auch die beiden neuen Ziegen „Lilly“ und „Clara“ haben sich gut eingelebt.
Was für eine Rasselbande 🙂 Aktuell leben hier 115 Tiere, vom Meerschwein bis zur Deutschen Edelziege…

Die Arten- und Klimarettungstournee hat noch einiges vor.
Beweidet werden in diesem Jahr z.B. noch die Thomas Philipps-Fläche, der Schürenort, die Fläche am Campingplatz, einige Areale am Wulberg…
Der Dschungel am Heroldweg ist zur Hälfte schon recht gut ausgelichtet.

Und die weiteren Mitmachtermine stehen fest:

Mitmach-Aktionen

Anfang September gibt es noch ein Treffen mit IKEA-Osnabrück. Auch wenn es mit Blick auf die Klimaerwärmung manchmal aussichtlos ausschaut (einfach zu viele Idioten auf der Welt), wenn irgendwann mal das Licht ausgeht und man selbst zu Staub zerfällt, dann zählt
irgendwie doch auch der hinterlassene Fussabdruck.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Zeitgleich für die Artenvielfalt
Geschrieben:

Und das kommt dabei raus, wenn sich 65 Menschen an verschiedenen Orten zeitgleich für die Artenvielfalt engagieren! 👍😃🐞🐞🦋🐝🦋🐌🐞🐜🦎🦎🦎🦎
Zwei tolle Trockensteinmauern (40 Tonnen Schotter und Steine verbaut), eine große Totholzhecke, viele Nisthilfen für Fledermäuse, Steinkauz und weitere Vogelarten, eine Fläche für eine schonende Schafbeweidung vorbereitet…
Danke z.B. an das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG, den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. und die vielen tollen Freiwilligen aus unterschiedlichen Orten, die am 14.8. dabei waren. 😃

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Weitere Mitmachtermine (im Herbst und Winter werden die Maßnahmen für den Klimaschutz dominieren):

Mitmach-Aktionen

Noch mehr Termine für Arten- und Klimaschutz werden in Kürze veröffentlicht.

Film auf YouTube: https://youtu.be/2uctOC271IA

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Interviews mit den Bürgermeister-Kandidaten der Stadt Melle
Geschrieben:

Am Rande der 500 AKA-Veranstaltung wurden gestern Interviews mit den 5 Bürgermeister/in-Kandidat*innen geführt.
In alphabetischer Reihenfolge Jutta Dettmann, Silke Meier, Reinhard Scholz, Oliver Volkmer, Frank Vornholt.
Die Hauptfrage lautete: „Was würden Sie als Bürgermeister*in für den Arten- und Klimaschutz tun?“
Die zweite Frage konnten sich die Interviewten selber aussuchen, haben alle sehr gut gemacht.

Danke an das Filmteam des TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.

Sorry für die Tonqualität…Etwas selbstkritisch musste hier festgestellt werden, dass die nächste Investition wohl ein gescheites Aussenmikrofon sein wird.
Der kleine Film ist daher mit Untertiteln ausgestattet. Gerne auch den Ton etwas lauter schalten 😉

YouTube-Quelle:

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Vielen lieben Dank an das Filmteam vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.
Geschrieben:

Im Augenblick wird noch jede Menge Bildmaterial von der Aktion gestern ausgewertet und betrachtet. ☘🐝🙂🙃🌱🌱🌳
Vielen lieben Dank an das Filmteam vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V., das eine ganze Menge guter Schnappschüsse gemacht hat 🙂
Erfreulich wie viele junge Menschen gestern dabei waren. Einige wenige Jahre haben wir noch, um das Ruder herumzureissen.
Wenn wir alle uns schlau anstellen, dann können wir das schaffen!

Der Film mit den Interviews der Bürgermeister-Kandidaten folgt heute Abend …

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Ein schöner Tag für die Artenvielfalt in Melle
Geschrieben:

Was für ein toller Tag für die Artenvielfalt heute! Und für ein gemeinschaftliches Miteinander. 😀✌🐝🐞👍👍
An dieser Stelle folgt Bericht Nummer 1 (Bilder). Am Rande der Veranstaltung wurden zudem mit allen Bürgermeister-Kandidaten/innen (in alphabetischer Reihenfolge Jutta Dettmann, Silke Meier, Oliver Volkmer, Frank Vornholt, Reinhard Scholz) der Stadt Melle Kurzinterviews zu ihren Plänen
zu Arten- und Klimaschutz geführt. Der entsprechende Film folgt mit hoher Wahrscheinlichkeit morgen Abend. Zudem wird morgen oder übermorgen Abend ein Kurzfilm zu den heutigen Aktivitäten gepostet. 🙂

Das war richtig stark heute! 65 Personen haben mitgewirbelt, daunter auch Teilnehmer aus Osnabrück und Bissendorf. Eine Person ist sogar aus Wuppertal angereist, wow!
Über 160 Stunden Engagement für eine höhere Artenvielfalt!

Ein großer Dank an alle Menschen, die heute an den beiden Biotopstandorten mitgemacht haben. An einem Samstag, mitten in den Sommerferien!
Auch viele Kinder waren dabei, haben mitgewirbelt oder Seifenblasen steigen lassen, sehr schön 🙂

Ein hervorgehobener Dank gebührt dem Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG, das nicht nur eine riesige Fläche bereitgestellt, sondern die Aktion auch durch viele Mitarbeiter*innen und eine hohe finanzielle Förderung unterstützt hat.
Zudem wurden alle Mitmachenden von der Firma nach Fertigstellung der Biotope zum Essen eingeladen. Danke! Ein gutes Beispiel für ein hohes gesellschaftliches Engagement! Danke auch an den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.! Sehr gut!

Was wurde heute an den beiden Standorten geschaffen?
2 Trockensteinmauern sind nahezu fertig (insgesamt 30 Meter lang), eine 12 Meter lange Totholzhecke wurde geschaffen (etwa 1,5 Meter hoch), eine Fläche von einem Hektar wurde für eine schonende Beweidung (wichtig für die Artenvielfalt) mit Zaunpfosten versehen und viele Nisthilfen (für Steinkauze, Sperlinge, Fledermäuse, Kleiber, Meisen & Co.) aufgehangen.
Die Totholzhecke bietet viele Nistmöglichkeiten, für Igel, Vögel, Insekten.
Die Trockensteinmauern stellen für etliche Insekten Lebensräume dar, auch Amphibien und Reptilien profitieren.
Insbesondere die selten gewordene Zauneidechse liebt solche Mauern. Nach Bundesnaturschutzgesetz mittlerweile eine streng zu schützende Art.

Sehr beeindruckend war das verbindende Miteinander bei der Erstellung der Biotop-Bestandteile. Menschen aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen kamen hier heute zusammen.
Und genau das ist ein ganz wesentliches Element einer Demokratie.

Anhänger*innen der Permakultur, Esoteriker*innen, Naturschützer „vom alten Schlage“, Politiker*innen von CDU, UWB (Bissendorf), GRÜNE, SPD…
Konservative Menschen, Veganer*innen, überzeugte FDP-Wähler*innen, junge und ältere Menschen, aus den unterschiedlichsten Kreisen….um gemeinsam etwas für die Artenvielfalt zu schaffen. Das sieht man nicht oft.

Und genau das ist der Weg! Unterschiedliche Meinungen, hier und da auch mal ein Streit, und letztlich doch wieder zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu gestalten.
Machen wir uns nichts vor: Die nächsten 10 Jahre werden ein Kraftakt sondergleichen. Die Gesellschaft steht vor Herausforderungen, an denen Gesellschaften zerbrechen können. Überall auf der Welt. Das Artensterben hält uns in Schach, die Klimaerwärmung ist und wird mit jedem Jahr mehr eine gigantische Herausforderung!

Kein Staat auf der Welt, kein Bundesland, keine Kommune, keine Stadt kann hier fertige Lösungen liefern! Wir alle sind gefragt! JedeR Bürger*in kann hier eine wichtige Rolle wahrnehmen. Die Bedeutung einer Einzelperson ist nicht zu unterschätzen.
Nicht: „Der Staat, das Land, die Gemeinde…sollte/müsste/könnte mal….(ich rufe da mal an, das ist deren Aufgabe! Wofür zahle ich Steuern?)“ sondern ein: „Ich/Wir werden aktiv und bieten folgendes an:…..“.
Das heute war ein guter und spannender Schritt in die richtige Richtung.

In diesem Sinne soll auch ein besonderer Dank an die Groß-Förderer des 500-AKA-Projektes gerichtet werden.
Namentlich:
Bingo Umweltstiftung Niedersachsen
Deutsche Postcode Lotterie
Haarmann Stiftung Umwelt & Natur Osnabrück
Naturschutzstiftung des Landkreis Osnabrück
Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück
Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte
Thomas Philipps GmbH & Co. KG

Die Förderer stellen das Geld bereit, um Trockensteine, Verpflegung, Nisthilfen, Werkzeug, Setzlinge für Hecken und Bäume, Obstbäume für Streuobstwiesen, Lehm und Ton für Feuchtbiotope, Zäune etc. zu errichten.
Aktiv werden: Das ist dann unsere gemeinsame Aufgabe. Wer es schön in seinem lokalen Umfeld haben möchte, der sei ermuntert gestaltend mitzuwirken.

Vielen Dank auch an die Bredenstein GmbH aus Melle (https://www.bredenstein-gmbh.de/), die viel Totholz und Astschnitt bereitgestellt hat. Ebenso diesbezüglich ein großer Dank an die AWIGO GmbH!
Top organisiert war auch die Verpflegung durch die Gasthaus Hubertus GmbH (https://www.gasthaus-hubertus.de/). Sehr professionell, sehr gute Abstimmung, erstklassiger Service. 10 von 10 Punkten!
Sämtliche Getränke und Lebensmittel wurden über Georgs Bioladen eingekauft (https://www.georgs-bioladen.de/).

Das Ernährungskonzept innerhalb des 500 AKA-Projektes ist ein wichtiger Baustein und setzt ein weiteres (kleines) Zeichen.
Grundsätzlich: Jeder Mensch soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte. Und es soll hier auch niemand belehrt werden.

Die Verpflegung im 500 AKA-Projekt ist BIO, tierleidfrei und weist geringe CO2-Äquivalenzwerte auf, weil:
* Durch eine gezielte BIO-Ernährung werden entsprechende Anbauweisen unterstützt, die häufig sogar die biologische Vielfalt fördern.
* Die Lebensmittel sind teurer als konventionelle Produkte – und das müssen sie auch sein! Geht es doch auch darum , dass Landwirte einen höheren Preis für ihre Arbeit erhalten. Nur wenn wir als Gesellschaft bereit sind, an der Theke „aus der Tasche“ zu kommen,
wird ein Umbau der Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit möglich sein. „Geiz ist Geil“-Mentalität hilft dabei nicht.“Geiz ist geil“ in Bezug auf Nahrungsmittel zerstört biologische Zusammenhänge, die Artenvielfalt und viele menschliche und tierische Existenzen
* Tierische Produkte weisen durch die Aufzucht der Tiere deutlich höhere CO2-Äquivalenzwerte auf, als nicht-tierische Produkte. Ein Beispiel: Eine Bratwurst (ca. 150 gramm) verursacht einen CO2-Äquivalenzwert von ca. 450 gramm (+-).
Eine kleine Terrine des Eintopfes heute (eine Portion) besitzt einen CO2-Äquivalenzwert von ca. 30 gramm.
* Naja, und eine subjektive Sichtweise: Als Betreiber eines kleinen Gnadenhofes wenig verwunderlich: Das Recht auf Leben hört ja nicht bei Hund, Katze, Hamster oder Goldfisch auf :-/

Es geht hierbei nicht darum, Essen und Verpflegung als „Wertung“ zu sehen, es geht jedoch auch darum einen weiteren Denkanstoss für die Einsparung von CO2 zu liefern.
Volkswagen z.B. hat diese Woche entschieden, dass in einer seiner Hauptkantinen kein Fleisch mehr angeboten wird.
Siehe Artikel vom 9.8.:
https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/vw-markenhochhaus-serviert-keine-currywurst-mehr-a-cba162bd-1419-40aa-86a1-a989f9222766

Die Entscheidung, wie man mit einem solchen Thema umgeht, liegt bei jedem selbst.

Wie geht es weiter auf den Flächen an der Bad Essener Straße 55 und bei Thomas Philipps?
Im Herbst folgen Obstbäume, viele Obstbäume, alte Sorten. Und Vogelschutzhecken mit Beeren-Gehölzen, speichern diese doch auch eine Menge CO2.

Und allgemein: Ab dem Herbst folgen diverse Baumpflanzaktionen. Wir müssen Emissionen einsparen und Speicherkapazitäten schaffen.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Traumhaft wäre es, die Städte im Landkreis mit vielen vielen Bäumen zu kühlen. Klimatisch wird es in Städten im Sommer zu großen Herausforderungen kommen.
Wenn dann noch viele Steingärten vorhanden sind — dann steigen die Temperaturen noch einmal unnötig an.

Madrid z.B. plant diesbezüglich ein schönes Projekt. Einen grünen Stadtwall, der umfassend für eine natürliche Kühlung sorgt:
Artikel vom 1.8.2021: https://www.trendsderzukunft.de/500-000-baeume-madrid-will-sich-mit-gruener-stadtmauer-umgeben/
Ein durchaus beachtliches Konzept. 500.000 Bäume sollen dafür gepflanzt werden
Was Madrid kann, das können wir auch.
Melle oder Madrid – Hauptsache Italien!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Heute Nachmittag geht es los. Gemeinsame Biotopgestaltung.
Geschrieben:

Heute Nachmittag geht es los. Gemeinsame Biotopgestaltung.
Sämtliche Bürgermeister-Kandidat*innen der Stadt Melle sind auch dabei, alles ist vorbereitet. ✌☘🐝🐝🐞

Gestaltung von Trockensteinmauern, einer Totholzhecke, Aufbau von Nisthilfen, Setzen eines Zaunes für eine schonende Schafbeweidung.

Für Kurzentschlossene: Einfach um 16.00 Uhr zur Bad Essener Straße 55 (Melle/Oberholsten) oder zum Ochsaenweg 31 (Melle)(Thomas Philipps) kommen.
Etwa ab 19.00 Uhr gibt es leckeres Essen bei Thomas Philipps, BIO, tierleidfrei, CO2-arm…

Viele Dank an das Unternehmen „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“. Deren Mitarbeiter*innen haben gestern stundenlang gerödelt
und eine tolle Infrastruktur aufgebaut. Pavillons als Sonnenschutz, Tische, Sitzbänke, einen Kühlschrank für gekühlte Getränke.

Artenvielfalt zurückholen, das schaffen wir gemeinsam!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/