Unsere rasenden Rasenmäher leisten einen Top-Job!
Bei Daniela Bischoff an der Bad Essener Straße (Melle/Oberholsten) auf einer 500-AKA-Fläche
findet eine schonende Beweidung statt.
Die Blühwiese dort ist zwar dieses Jahr noch nicht soooo toll gewachsen, einige Highlights jedoch gibt es gleichwohl.
Die Kornrade z.B.! (Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kornrade#/media/Datei:Kornrade2.jpg). In Mitteleuropa ist diese nur noch selten anzutreffen.
Auf der Fläche bei Daniela blühen sogar 5 !! Exemplare.
Wer eine Kornrade auf seinem Grundstück findet, dem kündigen sich Glück und Wohlbefinden an! In grossen Mengen sogar! 🙂
Und die Schafe sind happy! Naturschutz schafft Gewinner überall. Geht doch!
Sie futtern sich quer durch die Fläche und verteilen anhaftendes Saatgut wo immer sie gehen und stehen. 🙂
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Ein hervorgehobener Dank geht an die IGS Melle und die Initiatoren des Spendenlaufes. Absolut gigantisch, was diese auf die Beine gestellt haben!! 🌳🌳🌳🌳🌳😀😀😀
Durch die tollen Spenden werden viele viele weitere Bäume im Herbst in Melle gepflanzt werden (jederzeit besuch- und betrachtbar). Großartig!!
Wir werden berichten und daraus gemeinsame Pflanzaktionen machen 🙂
Nachfolgend die Pressemeldung:
IGS-Schüler laufen für den Klimaschutz
In Zusammenarbeit mit Kai Behncke startete die IGS ihren ersten
Sponsorenlauf nach der Corona-Pandemie für ein hehres Ziel.
Melle. Prima fürs Klima – das war die Bilanz des Sponsorenlaufes, an der mehr als 600
Schülerinnen und Schüler der IGS Melle teilnahmen.
Markus Gebauer, zuständig für den Fachbereich Sport an der IGS, organisierte den
Sponsorenlauf gemeinsam mit seinen Kolleginnen Maren Pötter, Katrin Schönhoff und Hannah
Sudhölter so, dass er auch in Zeiten der Corona-Pandemie durchgeführt werden konnte. Jede
Klasse lief einzeln, insgesamt dauerte die Veranstaltung drei Tage.
„Die Festlegung auf diesen guten Zweck hat mich wahnsinnig gefreut“, sagt Gebauer, selber
Familienvater, der den Sponsorenlauf zunächst vor allem als eine Chance sah, die nun wieder
erlaubte körperliche Bewegung im Kontext Schule für die Kinder und Jugendlichen
motivationsstark allgemein für einen „Guten Zweck“ umzusetzen. „Besonders gefreut hat mich,“
so Gebauer, „dass der Vorschlag für die Unterstützung eines Klimaschutzprojektes von
Schülerseite kam.“ Er sagt selber „dass dieses so wichtige Thema in den letzten 18 Monaten
durch Corona leider sehr stark in den Hintergrund getreten“ sei.
Und so kam der Kontakt zu Kai Behncke zustande, der als ehrenamtlicher Geschäftsführer der
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, seit Jahren viele Umwelt- und Artenschutzprojekte in Melle
auf die Beine stellt: „Unser Dank gilt den Initiatoren des Spendenlaufes der IGS-Melle. Das ist
eine tolle Sache. Von den Einnahmen werden wir viele unterschiedliche Baumsetzlinge
erwerben, darunter auch Arten, die dem Klimawandel trotzen können“, verspricht der
Hauptbegünstigte des Spendenlaufes.
„Der Verwendungszweck der Spendengelder greift natürlich auch super unser Anliegen als
zertifizierte Umweltschule auf“, freut sich Gebauer. Die Pflege der Streuobstwiesen, die Imkerei
im Rahmen des Jahrgangsübergreifenden Unterrichtes, das sind nur zwei Beispiele, die das
Engagement der Schule in Sachen Umweltschutz zeigen.
Geplant sei laut Behncke, auf „unterschiedlichen Arealen in Melle zwischen 15 und 20
unterschiedliche Baumarten einzupflanzen, um somit Monokulturen vorzubeugen.“ Als
Faustformel gelte, „dass ein Baum ab einem gewissen Alter etwa 10 Kilogramm CO2 pro Jahr
umwandelt. Um eine Flugreise nach Mallorca zu kompensieren, müssten etwa 70 Bäume
gepflanzt werden.“ Dazu wollten die IGS-Schülerinnen und Schüler einen Beitrag leisten.
Ein zweiter Teil des erlaufenden Geldes kommt dem Förderverein der IGS Melle zugute, der
dritte Teil des Kilometergeldes füllt schließlich die Klassenkassen der teilnehmenden Klassen.
Und was die Möglichkeiten für andere angeht, auch etwas zum Klimaschutz beizutragen
verspricht Kai Behncke: „Im Rahmen der Mitmach-Aktionen des Projektes „500 AKA – 500
Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück. Gemeinsam den
Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.“ wird es im Herbst mehrere öffentliche
Baumpflanzaktionen geben, die auch für Familien mit Kindern geeignet sind.“
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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auf die Verleihung des „Nach und die Sintflut-Preises“ und die Kritik an Ihrer Entscheidung, die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union für weitere 7 Jahre zu unterstützen, antworten Sie bislang ausweichend und nicht
hinreichend auf das entsprechende Kritik- und Diskussionspapier eingehend:
Die „Kritik“ bezieht sich zudem in keinster Weise auf Ihre Person (mit Sicherheit haben Sie schon viele sehr gute und sehr richtige Entscheidungen verabschiedet, das soll in keinster Weise in Frage gestellt werden).
Die Kritik moniert auch nicht die Leistungen der „Europäische Union“ sondern ausschließlich und lediglich die auch von Ihnen vertretende Entscheidung des Europäischen Parlamentes im Oktober 2020.
Eine Entscheidung dieser Art jedoch, die sich auf den Klimahaushalt, die ökologischen Zusammenhänge und den Fortbestand vieler unterschiedlicher Arten (insbesondere uns Menschen) in Stadt und Landkreis Osnabrück auswirkt,
kann (meiner Auffassung nach) nicht ohne Kritik hingenommen werden.
Die hohe Wertigkeit dieser Themen wird auf empirischer Basis in dem oben erwähnten Diskussionspapier ab Seite 6 belegt.
Es ist ein demokratisch wertvolles und wichtiges Unterfangen, dass sich Menschen in Ihrem Wahlkreis (2,5 Millionen Einwohner*innen) zu Entscheidungen dieser Art äussern.
Ein sachlicher Diskurs, eine faktenbasierte Auseinandersetzung ist ein herausragend wichtiges Element in einer Demokratie.
Ich möchte Sie deswegen höflich bitten, auf die wissenschaftlich fundierten und entsprechend recherchierten Argumente (siehe oben) in einem entsprechend angemessen Rahmen einzugehen.
Auf unsere per Email am 11.7. versandte Einladung haben Sie leider nicht reagiert, eventuell gab es hier ein technisches Problem?
Ich lade Sie somit nun zu einem öffentlichen schriftlichen Diskurs ein. So sind Argumente leichter be- bzw. widerlegbar, rhetorische Finessen spielen keine Rolle und Argumente sind zudem für die Öffentlichkeit nachvollziehbar.
In der Vergangenheit wurden zudem bei unterschiedlichen Sachthemen mittels des Mediums der schriftlichen Diskussion sehr gute Erfahrungen gesammelt. Verschiedene PolitikerInnen haben sich
hierdurch einen hohen zusätzlichen Respekt erworben. Der „Kern“ einer Meinungsverschiedenheit zu Sachthemen ist ja schließlich, dass Meinungen verschieden sind.
Nur durch Fakten und Argumente können diese belegt und begründet werden.
Mit freundlichen Grüßen, Dr. Kai Behncke
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle
Anmerkung: Es geht bei dieser Diskussion ausdrücklich nicht um eine Kritik an Landwirt*innen.
Das System ist deutlich komplexer (siehe dazu Kapitel 3 (ab S. 31)).
Heute die zweite Halbzeit an der Lindenbreede in Georgsmarienhütte gespielt. Glory Day!
Und: Ein kleines Wunder gezeigt bekommen! 😳😮😲🦋🐌🌳🌳🌳
Die Blühwiese dort weiter ausgemagert, damit sich die Artenvielfalt weiter steigert.
Wichtig: Nur eine Hälfte gemäht, hier wird sich noch dieses JAhr eine neue, frische Wildblumenwiese entwickeln.
Die andere Hälfte wird nicht angetastet und erst im Spätherbst gemäht. Ansonsten würde sich hier unter den Insekten eine dramatische Hungesnot abspielen, da viele Wildbienen und Tagfalter
nur Flugradien von wenigen Hundert Metern aufweisen.
Zudem einen kleinen Acker gefräst. Ein Anrainer hatte sich etwas beklagt, dass die Wildblumensamen auf seine Fläche wehen
und er dort nun Probleme mit ungewollten Beikräutern bekäme.
Auf meine „alten Tage“ werde ich scheinbar noch so was ähnliches wie ein Diplomat
und habe seine Fläche heute ohne Murren und Knurren gefräst.
Nicht ganz uneigennützig. Denn das Blühwiesen-Areal daneben ist ein absoluter HotSpot für unterschiedliche Schmetterlingsarten aus der Bläulingsfamilie.
Es ist völlig surreal, was dort herumflattert!! Im gesamten Landkreis OS in den letzten Jahren vielleicht 4 oder 5 Standorte gesehen, die eine solche
„Bläulings-Vielfalt“ aufweisen. Da können wir uns einen Streit nicht erlauben. Also „auf gut Wetter“ machen und sich kooperativ zeigen.
Irgendwie manchmal ja auch ganz nett. Haben uns dann heute Abend zudem eigentlich noch sehr angenehm unterhalten über verschiedene Arten, die in der Nähe der Fläche brüten
oder herumflattern 🙂
Der Hammer jedoch: Eine nette Dame von nebenan bat darum, einen kleinen Randstreifen bei ihr zu mähen. Schnell gemacht.
Komme ich zu einem Baum und denke: „Neee, kann nicht sein…Neee, hier doch nicht!“
Sagt die Dame: „Wissen Sie was das ist? Ein Speierling!“
Fast ohnmächtig geworden :-/ Gabriele Mörixmann: Schau mal, so sehen die aus, wenn sie „groß“ sind.
Hintergrund 1: In der gesamten Bundesrepublik wird der „Altbestand“ auf etwa 3500 (+-) Exemplare geschätzt. Also ein „Hauch von Nichts“!
Ein Großteil davon befindet sich in Bayern bzw. Bawü.
Hintergrund 2: Gemeinsam mit der Landwirtschaft (Gabriele Mörixmann & Ortslandvolk Gesmold) im letzten Jahr ein Ansiedlungsprojekt für den Speierling
im Landkreis Osnabrück durchgeführt. Der Speierling (eine Wildobstart) wird übrigens definitiv zu den Gewinnern der Klimakrise zählen.
Von den (grob geschätzt) etwa 400 Setzlingen, die letztes Jahr in unterschiedlichen Teilen des Landkreises gepflanzt wurden, haben (Grobschätzung) etwa 25%
den bitterkalten Winter überlebt. Der Speierling ist prädestiniert für lange Trockenphasen und hohe Temperaturen, kann bis zu 400 Jahre alt werden, und bietet vielen vielen Arten Nahrung durch seine Blüten und sein Wildobst.
Schon in der Antike (in Mittelitalien) wurden Werkzeuge und Musikinstrumente aus seinem Holz erstellt.
Einen hochgewachsenen „Alt-Speierling“ im Landkreis Osnabrück zu entdecken, das ist in etwa so, wie einen 5er im Lotto zu haben 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Heute mit Frank Strötzel vom TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. getroffen.
Der TSV ist der hervorgehobene Partner innerhalb des „500 AKA“-Projektes und hat bereits sehr gute Arbeit geleistet. 👍😊🌳🌳🦋😀
Wertvolle Nachhaltigkeitsstrukturen in Form unterschiedlicher Anpflanzungen wurden bereits umgesetzt.
In diesem Jahr hat der TSV wieder einige FÖJler, die sich (ohne Verwendung von Vereinsgeldern des TSV) auch hier bei uns in gemeinsamen Projekten einbringen werden. Uns freut das sehr, denn offen gesagt: Unsere Ressourcen sind (offen gesagt) am maximalen Limit und hier und dort bleibt auch schon mal etwas liegen.
Die Flächen, Projekte und Spielwiesen haben wir, damit junge Menschen etwas für die Natur gestalten können. Zudem werden sie einiges über Tierhaltung und ökologische Beweidung lernen. Angedacht sind zudem erneut gemeinsame Baumpflanzprojekte mit der Grundschule Westerhausen. Vielen vielen Dank für die tolle Unterstützung. Gemeinsam verbessern wir die Welt.
Was der TSV im Sport- und Naturbereich für die Gesellschaft leistet, das ist kaum in Worte zu fassen. Ein überdurchschnittlich hoher Nutzen, der weit über den Ort hinausstrahlt. Lichtgestalten und Vorbildfunktionen in diesem Verein. Hervorragend!
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Melle, Samstag 14.8. Mitmachaktion für Arten- und Klimaschutz
Heute früh mit den Verantwortlichen der Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG die öffentliche Aktion für den Arten- und Klimaschutz
am Samstag, 14. August (16.00 bis 19.00 Uhr) besprochen. Das wird etwas Tolles! 👍😊😃🦋🌳👍👍👍Gerne anmelden 🙂
Vielen Dank an das Unternehmen, welches sich mit viel Zeit, Geld und Men/Women-Power beteiligen wird.
Das Engagement ist wirklich herausragend. Unsere Umwelt gestalten wir gemeinsam artenreich und sorgen aktiv für mehr Klimaschutz. Gerne mitmachen!
Insgesamt werden an dem Tage 3 verschiedene Biotope gestaltet. Bau von Trockensteinmauern, Einzäunung einer großen Fläche für eine schonende Schaf-Beweidung, Aufbau einer kleinen Vogelschutzhecke.
Für Kinder werden z.B. Malkreide und Seifenblasen-Dosen vor Ort sein.
Das Unternehmen stellt Werkzeug, Materialien, Tische und Bänke sowie Pavillons zur Verfügung. Auch 2 E-Autos stellt die Firma bereit, um Teilnehmer von Fläche zu Fläche zu bringen. Der NDR hat bereits latentes Interesse an einer Berichterstattung geäussert. Vielleicht kommen diese vorbei.
Im Herbst folgt dort zudem die Anpflanzung einer Streuobstwiese und einer Vogelschutzhecke. Auch Hecken wandeln übrigens beträchtliche Mengen CO2 um.
Drei der vier Meller Bürgermeister-Kandidaten/innen haben Ihr Kommen angekündigt.
Wir hoffen auf viele Anmeldungen auch aus der Bevölkerung.
Der Tag ist gleichzeitig ein „Testballon“, um einmal zu schauen wie viele Bürgerinnen und Bürger tatsächlich aktiv bereit sind, ihr Umfeld aktiv für eine hohe biologische Vielfalt zu gestalten.
Einige Anmeldungen liegen bereits schon vor. Perspektivisch, bei den gravierenden kommenden Herausforderungen, wird es notwendig sein, dass alle Teile der Gesellschaft gemeinschaftlich „anpacken“.
Bäume pflanzen, die Artenvielfalt steigern, etwas für das eigene Umfeld tun.
Die Verpflegung (ausschließlich Bio, tierleidfrei, geringe CO2-Äquivalenzwerte) wird vom Gasthof/Hotel Hubertus/Wiesehahn bezogen. Lecker! Ein toller Eintopf und unterschiedliche Salate mit veganem Brot und Aufstrichen. Dazu natürlich tolle Säfte, Bier, Limonade & Co. Die Lebensmittel dafür werden von „Georgs Bioladen“ (Melle) erworben.
Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro (420 Cent) gebeten. 420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im Bereich von 280 ppm.
Zudem: Die Nahrungsmittel sind hochwertig, qualitativ auf Champions League-Niveau. Dafür ist auch ein entsprechender Preis für die Landwirtschaft angemessen. Da müssen wir hin: Faire und angemessene Preise für ökologisch hochwertvolle Lebensmittel an die Landwirtschaft zahlen. Und ja: Es darf und MUSS auch gerne preislich etwas höher liegen. Zum Wohle von Artenvielfalt und Landwirtschaft gleichermaßen. 🙂
Grundsätzlich gilt selbstverständlich: Jeder Mensch soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte. Durch unsere Ernährung jedoch haben wir einen maßgeblichen Einfluss auf den Klimahaushalt.
Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr hohen CO2-Äquivalenzwerten:
1 Kg Butter: Erzeugt etwa 24 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Rindfleisch: Erzeugt etwa 13 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Käse: Erzeugt etwa 8 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Schweinefleisch/Hühnerfleisch: Ca. 3,3 Kilogramm CO2-Äquivalente
Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr geringen CO2-Äquivalenzwerten:
1 Kg Margarine: Erzeugt etwa 1,3 Kilogramm CO2-Äquivalente
1 Kg Kartoffeln: Erzeugt etwa 0,13 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (130 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich weniger)
1 Kg Tomaten: Erzeugt etwa 0,09 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (90 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich! weniger (30 Gramm)!)
Generell: Sämtliche Lebensmittel variieren in ihren CO2-Äquivalente abhängig von Haltung, Fütterung und Anbauweise
Interessant in diesem Zusammenhang: Durch eine gezielte Auswahl von Nahrungsmitteln lassen sich pro Bundesbürger/in bis zu 2 Tonnen CO2 im Jahr sparen.
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Ein sehr angenehmes Treffen gab es heute beim Meller Bürgermeisterkandidaten der CDU, Frank Vornholt.
Nicht nur eine sehr sympathische Atmosphäre, zudem noch sehr produktiv und nachhaltig beeindruckend. 🌳🐾🌱🌻🌻🌼
Vor einigen Wochen war Herr Vornholt mit der CDU Oldendorf sowie André Berghegger bei uns zu Gast. In einem lockeren Austausch brachte er die Idee ins Spiel, dass vielleicht Kleinbiotope oder Baumpflanzungen auf den zahlreichen in Melle vorhandenen Kleinflächen (z.B. länglich zulaufende Feldbereiche, die von der Landwirtschaft nicht bearbeitet werden können, Kleinareale, auf denen sich ein Anbau nicht lohnt etc.) entstehen könnten.
Die Idee ist gut, sehr gut sogar. Denn ein großes Problem des Naturschutzes ist die Verfügbarkeit von Langzeitflächen, auf denen sich Artenbestände stabilisieren können. Und natürlich gilt: Je mehr Bäume desto besser.
Heute gemeinschaftlich die Idee weiter besprochen. Herr Vornholt hat sogar schon Kontakte zu Landwirten und weiteren möglichen Beteiligten aufgenommen, die sich eine Bereitstellung vomn Arealen unter bestimmten Bedingungen vorstellen können. Eine Idee, eine Vision könnte es sein, ein Meller „Biotopband“ zu schaffen. Eine Verknüpfung von Kleinbereichen, die dem Landkreis gehören, Landwirten, der Stadt, vielleicht auch Privatpersonen.
Umgestaltet zu Wildblumenwiesen, Hecken, Feuchtbiotope, Bäume unterschiedlicher Art, hier und dort eine Trockensteinmauer. Unter Einbindung einer breiten Allianz von Beteiligten. Vereine, BürgerInnen, Siedlungsgemeinschaften, Naturschutzgruppen, der Jägerschaft.
Finanziert z.B. durch Fördergelder oder auch Privatspenden. Eventuell sogar mit mehreren festen Aktionstagen, die jeweils jährlich an einem festen Datum stattfinden. Mit anschließendem netten Beisammensein.
Die Idee ist brilliant. Gut gemacht! 👍 Manchmal fragt man sich als Mitglied einer Naturschutzgruppe, wieso man eigentlich nicht selber drauf gekommen ist…🤔🤔🤭
Das Rohkonzept heute gemeinsam mit Leben gefüllt, überlegt, welche Schritte ggf. notwendig wären, wie eine gesamtgesellschaftliche Beteiligung zu erreichen wäre, welche Schritte dafür durchzuführen sind…Wir als gUG Umweltschutz und Lebenshilfe sind sehr gerne dabei. 😊
Da kann etwas draus werden. Mit etwas Glück sogar etwas mit einer kommunalen Strahlwirkung.
Auch über mögliche Beteiligungen von Aufforstungen wurde gesprochen, ein ganz wichtiges Element gegen die Klimaerwärmung.
In einem kurzen Brainstorming zudem die Möglichkeit von CO2-Senken in Form unterschiedlicher Biotope angerissen. Aber das ist noch ein recht „frisches“ und „neues“ Unterfangen.
Zudem heute noch eine kleine Gartenführung erhalten 🙂 Sehr artenreich, viele unterschiedliche Baumarten, sehr viele Rückzugsräume für Vögel und Insekten.
Vor drei Jahren hat Familie Vornholt hier bereits eine Wildblumenwiese angelegt – eine ganze Menge summendes Leben ist in dieser enthalten. Es wachsen hier sogar etliche Exemplare der „Wilden Karde“ (zumindest glaube ich, dass es diese ist).
In früheren Zeiten wurden die sehr stacheligen Köpfe dieser Pflanze zum „Karden“ (Kämmen) von Wolle benutzt, als Vorbereitung zum Spinnen von Garn.
Wie man sieht: Ein Magnet für das Tagpfauenauge.
Große Klasse! Heute Abend mit den GRÜNEN Georgsmarienhütte noch eine Blühwiese
an der Lindenbreede in Hütte gemäht. 🦋🐛🐝🐌🦋😃
Das Schnittgut abgetragen und in einer Vogelschutz-Miete aufgehäuft. Dadurch entstehen Nistmöglichkeiten sowie
Überwinterungshilfen.
Die gemähte Wiese wird sich jetzt bis zum Herbst noch einmal entwickeln und im September weiteren Pollen und Nektar spenden.
Durch die Ausmagerung wird es im nächsten Jahr noch etwas artenreicher. Wildblumenwiesen entwickeln ihr volles Potenzial erst über die Jahre.
Das Schöne an dieser Fläche: Sie ist ein absoluter HotSpot für viele Bläulings-Arten (Schmetterlings-Familie).
War ein schweisstreibender Arbeitseinsatz, doch das, wofür eine Einzelperson 7-8 Stunden braucht, wurde heute gemeinsam in 2 Stunden geschafft. Ein Nachbar kam noch vorbei und beklagte sich etwas, dass in seinem Garten durch die Blühwiese nun viele Wildblumen wachsen würden. In Übereinstimmung wurde vereinbart, dass die entsprechenden Flächen auf seinem Areal von hier in der nächsten Woche gefräst werden. Fand er auch gut und kam sogar mit aufs Foto 🙂 Es soll allen gut gehen!
Vielen Dank an alle, die dabei waren. Große Klasse!
Blumiger Landkreis Osnabrück, Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Nach uns die Sintflut-Preise für die Entscheidungen, mit dem mutmaßlich negativsten Einfluss auf Klima und Artenvielfalt in Stadt und Landkreis Osnabrück wurden heute mittag offiziell verliehen 🏆🏆🏆
Im Rahmen der Auftaktveranstaltung der Aktionswoche für ein soziales, gerechtes und ökologisches Osnabrück “So geht Zukunft !”
Weitere Entscheidungen mit einem hohen Stimmenanteil:
Förderung des Flughafens Münster-Osnabrück durch den Landkreis, Gewässer-Randstreifenentscheidung 2019
Übrigens: Innerhalb des Publikums-Votings wurden auch die GRÜNEN diverse Male genannt (Positionierung der Bundesspitze in Bezug auf den vereinfachten Bau von Windkraftanlagen und die damit verbundenen Artenschutzkonflikte)
Unter Beisein der Presse und eines buntgemischten Publikums wurden einige Reden gehalten und auf die Dinglichkeit eines effektiveren Arten- und Klimaschutzes aufmerksam gemacht.
Johanna Heimrich, Aktivistin bei Fridays for Future Osnabrück: “Dass in Zeiten der allgegenwärtigen Klimakrise ein Gericht die Politik zurechtweisen muss,
um deren Klimaschutzmaßnahmen auf ein der Krise angemessenes Maß zu bringen, spricht bereits Bände. Noch immer muss der Impuls für annähernd ausreichenden Klimaschutz von außen kommen,
von alleine tut sich zumindest in den aktuellen Regierungen viel zu wenig. Um darauf aufmerksam zu machen ist die Vergabe eines Negativpreises nur angemessen und angebracht.”
Dr. Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: “In den letzten 5 Jahren haben wir als Naturschutzgruppe
über 220 Blühwiesen angelegt, Feuchtbiotope, Vogelschutzhecken und Streuobstwiesen geschaffen sowie Klimaschutzanpflanzungen durchgeführt.
Das allein reicht jedoch nicht. Es ist gleichfalls wichtig, sich auch politisch zu äussern, wenn Entscheidungen die Artenvielfalt und den Klimahaushalt in unserer Region negativ beeinflussen werden.
Nach unserer Auffassung wird sich das ökologische Gesamtgefüge in Stadt und Landkreis
durch die genannten Entscheidungen verschlechtern. Es ist uns wichtig mit den Preisverleihungen vor den Wahlen die Bedeutung
von Natur und Klima als politisch unabdingbare und herausragende Maßgeblichkeit gesondert hervorzuheben.
Einige Grundsätzlichkeiten:
a) Es geht bei den Preisverleihungen um Entscheidungskritik und nicht um Partei- oder PolitikerInnen-Schelte.
Parteien/Politiker, die an dieser Stelle die Auszeichnungen erhalten, können an anderer Stelle sehr gute und sehr weitsichtige Entscheidungen getroffen haben.
Dieses gilt es generell und immer zu beachten.
b) In einem gesellschaftlichen Gesamtgefüge gibt es vielfältige unterschiedliche Meinungen. Es ist gänzlich unmöglich zu sagen, welche „Meinung“ nun, in absolutem Sinne,
die „richtige“ oder die „falsche Meinung“ ist. Der Rückschluss liegt nahe, dass es hier keine „absoluten Wahrheiten“ gibt.
Den ausgezeichneten Fraktionen/Personen etc. wird selbstverständlich die Möglichkeit gegeben, ihre Sichtweise der Dinge
zu Papier zu bringen. Auch diese Sichtwiese wird dann, zur Förderung einer Diskussion, über unsere (kleinen) Medienkanäle verbreitet.
Bedingung jedoch: Die Begründung MUSS wissenschaftlichen Grundsätzlichkeiten genügen. Eine „Meinung“ ohne Bezug zu Fakten, ohne entsprechende Belege, ohne Bezugnahme auf Studien und Untersuchungen wird nicht veröffentlicht.
c) Entscheidende Aussage der Preisverleihung:
Es geht um Inhalte! Es geht um wissenschaftliche Begründungen, faktenbasierte Nachweise. Sachargumente, komplex begründet!
Und eine zwingend zu erfolgende hohe Berücksichtigung von Klima- und Artenschutz.
Wer vor den Wahlen keine hinreichenden Lösungsvorschläge für diese Themenkomplexe anbietet, der ist unserer Meinung nach schlichtweg nicht wählbar.
Wer in einem komplexen Gesamtgefüge des Klimaschutzes und der Artenvielfalt Entscheidungen fällen möchte, der muss in der Lage sein, entsprechende komplexe Inhalte und mögliche Folgen zu benennen.
Natürlich erfordert es eine langwierige und zeitintensive Auseinandersetzung mit den „Fürs“ und „Wider“, unter Berücksichtigung von Studien und Forschungsergebnissen.
Alles andere ist oberflächlich.
Und: In einer Welt, in der viele Menschen sich in sozialen Netzwerken mit ach und krach (und wenn überhaupt) die Mühe machen, ihre Positionen mit 2 oder 3 Sätzen zu begründen (das ist zu wenig),
oder absurde Politiker-Memes mit völlig irrationalen (HASS-)-Positionen verbreiten, ist es umso wichtiger Inhalte und Sachargumente zu präsentieren.
Denn am Ende des Tages ist es genau das (!), worum es (eigentlich) gehen sollte.
Dass dabei lange Texte herauskommen kann dann schonmal passieren. Keine Entscheidungen zu komplexen Themen ohne eine komplexe Auseinandersetzung. Diese Erwartung muss definitiv auch an PolitikerInnen gestellt werden.
Heute ist es soweit! Gleich geht es los zur Preisverleihung der „Zitronenpreise“
für die (mutmaßlich) schlechtesten Entscheidungen in Bezug auf Artenvielfalt und Klimaschutz
in Stadt und Landkreis Osnabrück. 🥳🥳🏂🏋️♂️🤺🏇🏆
Eine Auszeichnung bezieht sich auf die Entscheidung der „Gemeinsamen Agrarpolitik“ der EU
und wird an die CDU-/FDP-Fraktionen des Europäischen Parlamentes (stellvertretend an den regionalen CDU-EU-Abgeordneten Jens Gieseke) verliehen.
Einige Grundsätzlichkeiten:
a) Es geht bei den Preisverleihungen um Entscheidungskritik und nicht um Partei- oder PolitikerInnen-Schelte.
Parteien/Politiker, die an dieser Stelle die Auszeichnungen erhalten, können an anderer Stelle sehr gute und sehr weitsichtige Entscheidungen getroffen haben.
Dieses gilt es generell und immer zu beachten.
b) In einem gesellschaftlichen Gesamtgefüge gibt es vielfältige unterschiedliche Meinungen. Es ist gänzlich unmöglich zu sagen, welche „Meinung“ nun, in absolutem Sinne,
die „richtige“ oder die „falsche Meinung“ ist. Der Rückschluss liegt nahe, dass es hier keine „absoluten Wahrheiten“ gibt.
Den ausgezeichneten Fraktionen/Personen etc. wird selbstverständlich die Möglichkeit gegeben, ihre Sichtweise der Dinge
zu Papier zu bringen. Auch diese Sichtwiese wird dann, zur Förderung einer Diskussion, über unsere (kleinen) Medienkanäle verbreitet.
Bedingung jedoch: Die Begründung MUSS wissenschaftlichen Grundsätzlichkeiten genügen. Eine „Meinung“ ohne Bezug zu Fakten, ohne entsprechende Belege, ohne Bezugnahme auf Studien und Untersuchungen wird nicht veröffentlicht.
c) Entscheidende Aussage der Preisverleihung:
Es geht um Inhalte! Es geht um wissenschaftliche Begründungen, faktenbasierte Nachweise. Sachargumente, komplex begründet!
Und eine zwingend zu erfolgende hohe Berücksichtigung von Klima- und Artenschutz.
Wer vor den Wahlen keine hinreichenden Lösungsvorschläge für diese Themenkomplexe anbietet, der ist unserer Meinung nach schlichtweg nicht wählbar.
Wer in einem komplexen Gesamtgefüge des Klimaschutzes und der Artenvielfalt Entscheidungen fällen möchte, der muss in der Lage sein, entsprechende komplexe Inhalte und mögliche Folgen zu benennen.
Natürlich erfordert es eine langwierige und zeitintensive Auseinandersetzung mit den „Fürs“ und „Wider“, unter Berücksichtigung von Studien und Forschungsergebnissen.
Alles andere ist oberflächlich.
Und: In einer Welt, in der viele Menschen sich in sozialen Netzwerken mit ach und krach (und wenn überhaupt) die Mühe machen, ihre Positionen mit 2 oder 3 Sätzen zu begründen (das ist armselig!),
oder absurde Politiker-Memes mit völlig irrationalen (HASS-)-Positionen verbreiten, ist es umso wichtiger Inhalte und Sachargumente zu präsentieren.
Denn am Ende des Tages ist es genau das (!), worum es (eigentlich) gehen sollte.
Dass dabei lange Texte herauskommen kann dann schonmal passieren. Keine Entscheidungen zu komplexen Themen ohne eine komplexe Auseinandersetzung.
Ansonsten heute früh noch schnell etwas Biotopgestaltung praktiziert. 5000 m² an der Eisenbahnstraße in Melle/Westerhausen werden Schritt-für Schritt artenreich gestaltet.
Einige Runden gemäht. Maschine „Razzo Rosso“ (die rote Rakete) macht sich ausgezeichnet.
Die bisherige Wiese ist (bislang) noch sehr monoton und arm an Vielfalt. Das wird geändert. Im Herbst werden hier etwa 30 Obstbäume für eine weitere Streuobstwiese gepflanzt.
Und ein kleiner magischer Moment: Auf der städtischen Fläche am Schürenort, die immer mal wieder von unseren Schafen und Ziegen beweidet wird, haben sich einzelne Exemplare der Kornrade durchgesetzt.
Pure Magie! Sieht man nur noch selten! Herrlich! Und an den Saumrändern hinter dem Schafzaun tobt das pralle Leben. Geht doch!
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