Samstag, 19.3.2022. 11.00 bis 13.30 – Weiterbau + Bepflanzung der Trockensteinmauer in Ostercappeln/Venne (Treffpunkt Mühleninsel)
– inklusive tolle Pflanzgeschenke für alle Mitmacher*innen. 😍🥰😊
Samstag geht es weiter. Die tolle Trockensteinmauer zur Förderung der Artenvielfalt auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne wird weitergebaut.
Meldet Euch gerne an. Alle Mitmacher*innen erhalten nicht nur ein tolles Essen und Getränke vom Venner Grill (BIO, ohne Tierprodukte,
um die CO2-Äquivalenzwerte der Nahrungsmittel gering zu halten), sondern können auch einige insektenfreundliche Stauden mit nach Hause nehmen.
Diese sind heute geliefert worden und wurden dank einer Spende des Unternehmens „Häcker Küchen GmbH & Co. KG“ erworben.
Auch die Trockensteinmauer in Venne wird damit bepflanzt, damit es bunt wird (eine herrliche Farbenvielfalt), herrlich riecht und sich ganze Generationen von Insekten freuen können.
Heute nen Tag Urlaub gehabt, um etliche Blühwiesen für den Frühling vorzubereiten, ansonsten reduziert sich dort
die Artenvielfalt- und das geht auf keinen Fall!
In Osnabrück in der Insektenschutzzone „Netter Heide“ die Wiese gemäht und abgeharkt.
Hier wird es diese Saison im 2. Jahr blühen, gesichert wird es ein Erfolg werden.
Zahlreiche Margeriten, Malven, Königskerzen etc. entwickeln schon Blätter, das wird blumig bunt „par excellence“.
In Kürze wird zudem die Trockensteinmauer bepflanzt.
Und herrlich zu sehen: Viele viele der 700 im Herbst gepflanzten Wildgehölz-Setzlinge (Pollen- und Nektarspender)
beginnen auszutreiben. Zugleich ein kleiner wirksamer Beitrag gegen die Klimaerwärmung. Die Mühe hier hat sich gelohnt 🙂
In Melle an der Bunshaltestelle „Schürenort“ beweiden unsere Schafe und Ziegen eine Fläche. Drumherum blüht dieses Jahr (im 4. Jahr) ein Blühstreifen.
Der Wind sorgt dafür, dass hier Samen auf die Weidewiese wehen, die dort von den Tieren weitergetragen und in den Boden getreten werden.
Heute auch diese Blühstreifen gemäht und abgetragen. Somit steht auch hier der Artenvielfalt nichts im Wege.
Am Abend in Bissendorf-Schledehausen (100 Meter von der Star-Tankstelle) eine Wildblumenwiese aufgepeppt.
2018 wurde hier schon einmal eingesät, manchmal, aufgrund von Bodenverhältnissen oder Mahdzeitpunkten, reduziert sich die Vielfalt leider stark.
Hier also heute aufgefrischt. Unter anderem die „Osnabrücker Mischung“ eingebracht.
Das liebenswerte Ehepaar hat sich unter anderem mit selbst gemachtem Apfel- und Holundersaft (die Früchte selbst gesammelt!) bedankt.
Danke ebenfalls 🙂
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Firma „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ bietet Gebäudekomplex für Flüchtlinge an. 🙂🙂👍👍🤝🤝😊
Danke an den Besitzer André Philipps sowie an den Standortleiter Uwe Rummel . Danke an Bürgermeisterin Jutta Dettmann , die sich für eine schnelle Entscheidungsfindung stark gemacht hat. Danke an die Vertreter*innen des Bauamtes und des Gebäudemanagements, die sich kurzfristig Zeit genommen haben.
Das ging flott! Vor Kurzem hat die Firma beschlossen, einen großen Gebäudekomplex am Hochregallager Ochsenweg für die Aufnahme von Flüchtlingen anzubieten. Heute vormittag fand bereits die gemeinsame Begehung mit Vertreter*innen des Bauamtes und des Gebäudemanagements statt.
Das Gebäude kann durch eine Vielzahl von Räumen theoretisch knapp 100 Flüchtlinge beherbergen. Warme, helle Zimmer, Rückzugsmöglichkeiten, Großräume, Duschen, Küchen, Spielräume für Kinder etc. Die Firma ist sogar bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um ggf. Umbaumaßnahmen durchzuführen, ggf. sogar einen kleinen Spielplatz zu schaffen, WLAN einzurichten…
Jetzt prüft die Verwaltung, was von dem Angebot realisiert werden kann, wo ggf. noch z.B. Brandschutzmaßnahmen umgesetzt werden müssen etc. Vielen vielen Dank an das Unternehmen!
Das ist ein riesengroßer Beitrag für ein Zusammenwachsen in der Not und eine Milderung des Leides.
Die aktuelle Zeit ist eine gigantische Herausforderung. Zu aller Erst für die vielen Flüchtlinge, die schlimmes Leid erlebt haben, und denen wir (als Gesellschaft) nun eine Willkommenskultur schaffen können. Gleichzeitig (und nachrangig – und dennoch auch ganz massiv) auch für viele Verbraucher und Konsumenten, die ob der hohen Benzinpreise zuweilen nicht mehr wissen, wie es weitergehen soll.
Niemand weiß, wie sich der Krieg entwickelt. Vermutlich jedoch ist die Zeit des Überflusses für viele Jahre vorbei. Es geht nun darum, zusammenzurücken, abzugeben (wenn es geht) und zu teilen (wo es möglich ist). Sich gegenseitig zu unterstützen, weniger „Ich“, mehr „Wir“… Jeder Mensch kann dazu einen kleinen Beitrag leisten.
Der den Flüchtlingen angebotene Gebäudekomplex befindet sich unweit unseres Gnadenhofstandortes (knapp 1000 Meter Luftlinie). Hier werden Flüchtlinge jederzeit die Möglichkeit haben, die Tiere zu besuchen und zu füttern. Vielleicht kann dieses zumindest den Kindern ein kleines bisschen Zerstreuung und ein wenig Ablenkung bieten.
Danke an alle Menschen, die sich engagieren. Für andere Menschen, für Tiere, für die Natur. Jeder kann etwas tun.
Samstag, 19.3.2022 😍😍🤩🥰
Ausbau und Verschönerung der Trockensteinmauer in Ostercappeln/Venne für die Artenvielfalt.
Auch für Familien mit Kindern geeignet.
Kleiner Anreiz: Kostenlose Steingarten-Stauden für alle HelferInnen, und: Leckeres BIO-Essen (ohne Tierprodukte) vom „Venner Grill“.
Die Aktion wird unterstützt durch eine Spende der Ostercappelner GRÜNEN.
Viele viele Steingarten-Stauden für etliche Trockensteinmauern im Landkreis werden aus einer Spende des Unternehmens „Häcker Küchen GmbH & Co. KG“
finanziert.
Z.B.: Moos Steinbrech ‚Rosenzwerg‘, Moos-Steinbrech ‚Pixi Pan Appleblossom‘, Thymian ‚Tabor‘, Teppich-Flammenblume ‚Emerald Cushion Blue‘, Hängepolster-Glockenblume,
Olymp-Felsenblümchen, Dost ‚Faltertreff‘, Scharfer Mauerpfeffer, Scharlachroter Feld-Thymian ‚Coccineus‘, Blaukissen ‚Blaumeise‘
Gemäß Gärtnerei werden die Stauden Mittwoch verschickt und sind hoffentlich am Freitag bei uns – und werden somit Samstag gepflanzt.
Samstag, 19.3.2022 – Weiterbau + Bepflanzung der Trockensteinmauer in Ostercappeln/Venne – inklusive tolle Pflanzgeschenke für alle Mitmacher*innenSamstag,
19.3.2022. 11.00 bis 13.30 – Weiterbau + Bepflanzung der Trockensteinmauer
in Ostercappeln/Venne – inklusive tolle Pflanzgeschenke für alle Mitmacher*innen
Meerschwein „Wendy“ hat sich eine juckende Hauterkrankung eingefangen.
Vielen Dank an das Team der Tierarztpraxis Weinert (https://tierarztpraxis-weinert.de/) für die gewohnt gute Behandlung. 😊☺️
Unter dem Mikroskop wurden Haarlinge deutlich, zudem besteht der Verdacht auf eine Pilzerkrankung. Alles sehr ansteckend!
In diesem Falle muss die ganze Truppe durch eine Behandlung durch, das kriegen wir schon wieder hin 🙂
„Eigentlich“ ist das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ja seit August 2021 vorbei, aber wen interessiert das schon?
Natürlich müssen weitere Blühwiesen geschaffen werden, wenn die Insektenvielfalt weiter bestehen soll.
Heute bei einer sehr netten und naturbewussten Dame unweit der Schwagstorfer Straße in Ostercappeln Blühwiese Nummer 226 (seit 2017) geschaffen.
Eingesetzt wurden z.B. die „Osnabrücker Mischung“ und der „Schmetterlings- und Wildbienensaum“.
Die Anlage von Blühwiesen ist durch die hohen Spritpreise brutal teuer geworden (so eine Fräse hat einen ziemlich großen Durst),
aber hier ist absolut klar, dass bei der Unterstützung der Insektenvielfalt auf keinen Fall gespart werden wird
(dann lieber in anderen Bereichen einschränken). Was können die Insekten für die schreckliche Situation, in der wir uns alle befinden (in unterschiedlichen Schweregraden)? Es MUSS weitergehen, die Artenvielfalt MUSS weiter unterstützt werden.
Wenn die ökologischen Netze zusammenbrechen, wenn Biodiversitätsstrukturen nicht mehr vorhanden sind,
dann geht auf dem Planeten das Licht aus. So setzt jeder seine Schwerpunkte, wie er oder sie meint, dass sie richtig seien.
Hier auf der Wiese jedenfalls wird es blumig bunt, regionales Saatgut, Vielfalt, und Nahrung für viele Lebewesen. Und eine Stabilisierung ökologischer Zusammenhänge, von denen auch wir Menschen abhängig sind.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Mit „Maus und Mann“ am Feuchtbiotop gearbeitet.
Danke an Daniela Bischoff & Familie 🙂
Noch vielleicht 3 Termine, und dann ist es nach über einem Jahr „500 AKA“-Projekt soweit:
Das erste „Super-Duper-Komplexbiotop“ auf einer Fläche (hier in Melle/Oberholsten) wird dann fertig sein. 😍😍🥳🥳🥳🤩🤩
Eine Blühwiese, in Kombination mit Obstbäumen, einer Vogelschutzhecke, einer Trockensteinmauer und einem Feuchtbiotop.
Viel mehr geht nicht! Heute Steine geschleppt, Schotter gekarrt und jede Menge Lehm.
Und wie man sieht (und das ist der schönste Lohn der vielen vielen Stunden Maloche):
Die ersten Gehölze der Vogel- und Insektenschutzhecke keimen aus.
Der Frühling kommt, und hier wird es den Lebewesen an Nichts mangeln.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Der Einsatz gegen die Klimaerwärmung und für eine hohe Artenvielfalt geht weiter. ☺️😊🙂🌳🌴🌱
In Melle existiert mittlerweile Miyawaki-Wald Nummer 3 (Bundesweit sind es ca. 40-50).
Danke an Familie Krystosek und Familie Arens und an den „PferdeSportClub Grönegau e.V.“. Richtig richtig gut, was heute geschafft wurde!! Danke für die O-Töne an Regina Haase, Eike Krystosek und Andreas Kükenbrink .
Danke an alle, die heute mitgewirbelt haben und danke, an folgende Unterstützer*innen:
* Bürgerverein Schiplage St. Annen e.V.
* Levi Kniephoff
* Kim Kniephoff
* Bjoern Steltenkamp-Kniephoff
* Daniel Aumüller
* Lisa Oermann
* Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur
* Stadt Melle
* E.ON Energie Deutschland GmbH
* IGS Melle
* gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
* Hagemann-Krystosek GmbH / Familie Krystosek
* Rahaus Oberflächentechnik GmbH
* Blitzfee Fotografie
* Volksbank
* VGH Dennis Wittkötter
* Ortsrat Neuenkirchen
Hier am Ortsrand von Schiplage/St. Annen entsteht- für jeden ersichtlich – ein echtes Paradies. Der YouTube-Film ist hier einsehbar: https://youtu.be/qZDRu5_ijJ0
Und Hammergut ist: Im Projekt „500 AKA“ haben mittlerweile, seit April 2021 insgesamt 708 Personen mitgewirbelt. Und es werden noch mehr!
Niemals aufgeben!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Wir sind auf Spenden angewiesen, das geht z.B. hier: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz https://youtu.be/qZDRu5_ijJ0
Vielen Dank an die 25 Menschen, die heute tatkräftig bei der Pflanzung eines weiteren Miyawaki-Waldes in Melle Neuenkirchen geholfen haben. 😊☺️😎🤩🌳🌴🌱🌿
Große Klasse! Vielen Dank insbesondere an Familie Arens und an Familie Krystosek für die tolle Vorbereitung und die Verpflegung der Aktiven.
Knapp 1000 Setzlinge wurden heute gepflanzt, 10.000 Kompostwürmer unterstützen die Pflanzen von unten, viele viele Tüten „HK-PÄDs“
(ein sehr guter Bio-Dünger) und jede Menge Stroh kam zum Einsatz. Auf 200 m², direkt am Ortseingang von St.Annen wächst nun ein Puffer gegen die Klimaerwärmung heran.
Beeindruckend ist auch die Sponsorenübersicht:
* Bürgerverein Schiplage St. Annen e.V.
* Levi Kniephoff
* Kim Kniephoff
* Bjoern Steltenkamp-Kniephoff
* Daniel Aumüller
* Lisa Oermann
* Haarmann-Stiftung Umwelt und Natur
* Stadt Melle
* E.ON Energie Deutschland GmbH
* IGS Melle
* gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
* Hagemann-Krystosek GmbH / Familie Krystosek
* Rahaus Oberflächentechnik GmbH
* Blitzfee Fotografie
* Volksbank
* VGH Dennis Wittkötter
* Ortsrat Neuenkirchen
Heute am späten Abend folgt noch ein kleiner Film zur Aktion.
Folgende Setzlinge wurden heute in den Boden gebracht:
Stieleiche
Traubeneiche
Hainbuche
Blutbuche
Vogelkirsche
Weissdorn
Hasel
Zitterpappel
Saalweide
Eberesche
Schlehe
Schwarzer Holunder
Esche
Feldahorn
Elsbeere
Heckenkirsche
Pfaffenhütchen
Heckenrose
Gemeiner
Wolliger
Faulbaum
Kreuzdorn
Felsenbirne
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Die Welt gerät aus den Fugen – Ja sind denn alle verrückt geworden? 😟😟😳😳
Ellenbogen werden ausgefahren – das Hauen und Stechen beginnt, Spenden brechen ein, Projektzusagen werden rückgängig gemacht
Dass auf dem Planeten etwas nicht stimmt, wurde in den letzten 3 Jahrzehnten durch Klimaerwärmung und Artensterben deutlich.
Mit winzigem historischem Geschichtsbewusstsein mag die Corona-Pandemie als Zusammenbruch der Wohlstandsgesellschaft gedeutet werden.
Doch es geht noch schlimmer! Der Ukraine-Krieg ist das schrecklichste Drama in Europa seit dem 2. Weltkrieg.
Individuelle Leidensgeschichten, Schicksale, die alles übersteigen, was man in den letzten Jahren in Europa gewohnt war.
Und auch (und nachrangig): Die Preise für Benzin, dies und das und jenes schnellen seit Monaten in die Höhe und erreichen ein Level,
welches Menschen völlig zu Recht die Sorgenfalten auf die Stirn treibt.
Seit dem Krieg ist für viele Menschen die (oftmals notwendige) Fahrt zur Tankstelle etwas,
was einem finanziellen Albtraum gleicht. Und es passiert das, was in der Geschichte in solchen Situationen immer passiert.
Ein Teil der Gesellschaft rückt zusammen und überlegt, was man gemeinsam machen kann, wie man gemeinsam teilen kann, wie man das weniger
Werdende dennoch so verteilen kann, dass es für mehr Menschen reicht.
Und ein anderer Teil der Gesellschaft beginnt das Hauen und Stechen und Anspitzen der Ellenbogen.
Gestern in einer Facebook-Gruppe gelesen: „Die Benzinpreiserhöhung ist die Schuld der GRÜNEN, jetzt sieht man, was man davon hat!“
Ich dachte, ich les nicht Recht!! Nicht, dass ich der größte Fan der GRÜNEN sei, aber solch absurde, dem Schwachsinn nahestehende Äußerungen, ist man sonst nur von Querdenkern gewohnt.
Völlig missachtend, dass im Bundestagswahlkampf CDU, SPD und GRÜNE eine preislich sehr ähnliche (und völlig Richtige!!) Vorstellung von der notwendigen Benzinpreiserhöhung hatten,
ist die aktuelle Preisexplosion mitnichten auf Beschlüsse der Bundesregierung zurückzuführen. Man nennt es auch „marktwirtschaftliche Ausrichtung am Weltmarkt“, was gerade passiert.
Dass es tatsächlich Menschen gibt, die in ihrer bornierten Sichtweise in Faceook-Gruppen nichts anderes zu tun haben, als die Ursache der (Preis)-Krise
in einer (mutmaßlichen) Klimaschutzpartei sehen, macht sprachlos – und ob der Verkürztheit der Aussagen auch wütend. Was zur Hölle ist da schiefgelaufen??! Wie konnte das passieren??!
Gleichzeitig mehren sich, wenn man denn dann versucht mit Studien zu kontern (laut scheppernd-unsachlich oder sachlich), Gegenstimmen der Art von:
„Glaub mal nicht alles, was in der Studie steht, die ist doch gekauft! Glaub mal lieber das, was ich sage!“
Was macht das dann? Eine Empörung, eine Wut, meldet sich wieder…
„Endlich“, dachte ich, „der emotionale Kampfgeist, der monatelang geschlafen hat, ist wieder da!“- und sitzt plötzlich und endlich wieder an der Tastatur.
Und endlich ist die Schreibblockade weg! Ich kann wieder schreiben! Bei aller Trauer, Verzweiflung, Ohnmacht zumindest ein kleines Zeichen an sich selbst, dass das Handeln irgendwie dann doch weitergeht.
…und es passiert noch mehr! Krisen beginnen sich zu überlagern. Um nicht falsch verstanden zu werden:
Das Wichtigste ist Lebensrettung und Lebenserhaltung. Und plötzlich gibt es mitten in Europa wieder ein Land, in dem die Lebenserhaltung
an die existenziellsten Grundbedürfnisse geht. Nichts ist wichtiger als das, ohne Zweifel.
Und als Folge dessen: Im Geldbeutel von uns allen wird es weniger und weniger. Das Geld schmilzt schneller als man Pieps sagen kann.
Mit den Folgen der „Jetzt-Erst-Recht-Solidarität“ und dem „ich-achte-nur-noch-auf MICH!“.
Beides ist irgendwie nachvollziehbar. Und es soll hier nicht thematisiert werden, was noch passieren kann…
Wir merken es hier aktuell auch: Die Spenden sind massivst eingebrochen. Offen gesagt: Nachvollziehbar, leider.
Einige angekündigte Finanzierungen und Projekte wurden zurückgezogen. Bedauerlich, aber auch gleichzeitig verständlich!
Die Brötchen werden kleiner gebacken oder fallen auch schon mal ganz aus.
Wenn es finanziell ans Eingemachte geht, dann spielen Dinge wie Klimaerwärmung und Artensterben eine viel geringere Rolle, leider!
Früher hieß es immer wieder: „Umweltschutz muss man sich leisten können!“.
Und da ist etwas Wahres dran…Wenn man nicht weiß, wie man die nächste Mahlzeit auf den Tisch bekommt, den nächsten Tank füllen kann, die nächsten Gehälter zahlen soll,
dann kommen Umwelt- und Naturschutz nicht mehr in den Blickwinkel. Es kann dafür Niemandem ein Vorwurf gemacht werden.
In den letzten Monaten haben wir an 2 Konzepten gearbeitet, die unseren Klima- und Artenschutzprojekten sowie dem Gnadenhof in der aktuellen Situation vielleicht „den Arsch retten werden“ (mit etwas Glück).
Wir werden das sehen, in den nächsten Monaten…
In den nächsten Wochen beginnt (vielleicht) eine Abstimmung, die – wenn genügend Menschen mitmachen – nicht nur dazu führen wird, dass
viele viele viele Maßnahmen für Artenvielfalt und Klimaschutz im Landkreis Osnabrück umgesetzt werden können, sondern auch dazu,
dass auch Auftragnehmer aus dem Landkreis finanziell profitieren werden. Und mit viel Glück sogar auch, dass sich etliche unserer Tiere nie wieder
Sorgen machen müssen.
Wir werden berichten und bitten jetzt schon um Eure Stimmen.
Mit einigen Mausklicks kann dann etwas geschehen, was die (medial stark in Vergessenheit geratene) Klimaerwärmung und das (nicht mehr beachtete) Artensterben
stark angehen wird, zum Wohle aller.
Aus Sicht von hier ist eines klar: Der Einsatz für den Klimaschutz, für eine hohe Artenvielfalt, für einen aktiven Tierschutz durch einen Gnadenhof darf auf keinen Fall
ins Hintertreffen geraten. Komme, was da wolle! Denn wenn diese Grundlagen (Klimaschutz/Artenvielfalt) nicht mehr da sind, dann sind rudimentäre Dinge nicht mehr möglich!
Und falls es Menschen gibt, die auf den Goldbarren unter ihren Kissen schlecht schlafen können (soll ja doch ziemlich hart sein):
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