Der Hahn „Ringo“ (Standort Kreimerhof) ist gestern Nacht leider friedlich eingeschlafen.
Sein genaues Alter ist unklar (ca. 5-6 Jahre). Gesichert lässt sich sagen: Er hatte in den letzten Jahren ein prächtiges Leben.
Im Sand baden, wann immer er wollte, eine große Schar Hühner um ihn herum, in der Sonne liegen, Körner picken.
Wir werden ihn würdig in Erinnerung behalten – oft genug hat er uns mit seinem Gekrähe den Tag versüßt. Und er war ein prächtiges Alpha-Tier.
Und alle Vergänglichkeit bedeutet immer auch ein Nachrücken.
Der Junghahn „Manni Morgenrot“ (siehe Bild) ist heute Abend vom Wulberg zum Kreimerhof gezogen.
Begleitet wird er von seinen Ladies „Eiscreme“ und „Britney“. Manni hat am Wulberg versucht sich eine eigene Scharr aufzubauen, hat jedoch immer wieder auch ordentlich Lack von den Althähnen bekommen.
Eiscreme und Britney wichen jedoch nie von seiner Seite. Nun komplettieren sie die Mannschaft am Kreimerhof.
Herzlich willkommen 🙂
Was macht die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe eigentlich so mit ihren Spenden? 😉😌
Die Bilanz für 2020 ist fertig (Danke an die Kanzlei Buermeyer aus Osnabrück).
Schnelle Autos, teure Armbanduhren, luxuriöse Hotelaufenthalte kommen darin nicht vor.
Die Bilanz ist unter https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/transparenz/ einsehbar (Punkt Acht)
2020: Umsatz: 82.374,88 Euro
Gnadenhofkosten: Etwa 37.000 Euro
Der Verwaltungsaufwand (Steuerberater, Notar, Bürobedarf, Fortbildung etc.) liegt bei etwa 10%.
Gezahlte Löhne: 0 Euro
Klauen schneiden bei Schafen und Ziegen auf dem Gnadenhof Brödel 😊
4-6 mal im Jahr (je nach Tier und Untergrund, auf dem die Klauen abgewetzt werden können) ist es nötig, damit die Tiere an den Füßen keine Krankheiten bekommen.
Heute war es wieder soweit, und ein gut gelaunter „Sir Henry“ ist heiss darauf, YouTube-Star zu werden 😉
Heute einen kleinen Südeuropa-Hain angelegt. 🌵🌳🌴🌱🌿☘️🌵☀️☀️☀️☀️
Ein etwas anderes Konzept, als bei Miyawaki-Wäldern.
Im kleinen Südeuropa-Hain wurden heute z.B. Steineiche, Europ. Hopfenbuche, Zerreiche, Serbische Fichte (ein Werbegeschenk einer Gärtnerei) und natürlich
auch etliche heimische Arten angepflanzt. Das Konzept ist etwas anders als bei Miyawaki-Wäldern, bei denen ausschließlich
heimische Arten gepflanzt werden.
Bei Südeuropa-Anpflanzungen wird oftmals als Grundlage gesetzt, dass in 10-15 Jahren die globale Temperaturerhöhung
deutlich höher als bei 1,5 Grad liegen wird, eher bei 1,7 oder 1,8 Grad.
Dann wird es für viele heimische Arten massiv kritisch. In der Theorie wird davon ausgegangen, dass die Kombination der Arten
zu einem gegenseitigen Schutz durch ein entsprechendes Mikroklima führen wird. Ob diese Theorie aufgeht? Das weiss kein Mensch.
Nächsten SAMSTAG; 12. März, beenden wir die Pflanzsaion mit einer gemeinsamen Miyawaki-Wald-Anlage in Melle-Neuenkirchen.
Über 1000 heimische Setzlinge kommen in den Boden. Dieser wird zudem spezifisch vorbereitet (z.B. mit Pferdemist und den HK-PÄDs, https://hagemann-krystosek.de/)
und mit Stroh abgedeckt. Eine
echte Maloche, und zugleich ein großer Spaß, und eine sinnvolle Wochenendbeschäftigung.
Wir würden uns sehr über noch mehr Anmeldungen freuen:
Samstag, 12.3. 11.00-14.00 Uhr. Lange Straße 92 (Melle/St.Annen) Baumpflanzaktion, Miyawaki-Wald-Anlage (Tiny Forest), Leckeres Essen
Zum derzeitigen Zeitpunkt wird die Aktion finanziell durch folgende Gelder bezuschusst:
Spendenlauf der IGS Melle, Die E.ON Energie Deutschland GmbH, Stadt Melle, Familie Krystosek (Uwe Krystosek, Eike Krystosek)
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
Wenn die Temperaturen steigen, dann erwacht auf unserem Gnadenhof das pralle Leben. 🥰
Wie man sieht: Insbesondere die gefüllten Wasserbecken sorgen für große Freude. Manche Enten wollen am liebsten mit einem Köpfer
ins kühle Nass abtauchen, und die Gänse lieben es, sich gründlich zu waschen.
Und auf einem der Fotos: Schaf „Molly“, die ihren Kopf auf Ziege „Theo“ ablegt, um sich ein bisschen die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen…
Frieden kann so einfach sein – wenn alle mitmachen.
Unser (winzig) kleiner Beitrag für ein bisschen Zerstreuung und Ablenkung:
Wir werden allen Ukraine-Flüchtlingen in Melle das Angebot machen, jederzeit mit ihren Kindern
auf das Gnadenhof-Gelände zu gehen. Die Tiere füttern (entsprechendes Futter wird zur Verfügung stehen), mal ein Huhn auf den Arm zu nehmen, mal ein Schaf zu streicheln.
Vielleicht sorgt es zumindest bei den Kindern (zumindest für einige Minuten) dafür, dass das der schlimme Krieg etwas in den
Hintergrund rückt.
Eine weitere Fläche ist endlich frühlingsfertig für die Artenvielfalt.
6700 m², inklusive Streuobstwiese, sind nach einigen Wochen Arbeit nun abgeschlossen. 😊🙂🌼🌻🌞🌺🌸
Und: Weitere hochgradig bedrohte Arten ausgesät.
Die Fläche hinter dem „Assmann“-Parkplatz ist endlich final vorbereitet. Die Ausmagerung konnte
heute (im 6. Jahr in Folge) abgeschlossen werden. Einige Stängelstreifen bleiben dauerhaft stehen und werden nie gemäht (erst nach etwa 2 Jahren sind viele Stängel porös genug,
damit Stängelbrüter ihre Eier dort ablegen), weitere Streifen werden erst Mitte April gemäht (an der Aussenhaut der Stängel befinden sich aktuell noch etliche Insekten in Winterruhe).
Die Streuobstwiese und die dieses Jahr im 6. Jahr blühende Blühwiese sind pikobello bearbeitet und warten nun auf steigende Temperaturen.
Interessant übrigens: Im 4. Jahr der Ausmagerung (also 2020) haben sich hier etliche „Wilde Karden“ angesiedelt (siehe Foto). Vielleicht durch Windflug oder Tiere…
Erdhummeln und Schwebfliegen freuen sich sehr darüber! Dr Bestand hat sich letztes Jahr hervorragend ausgedehnt.
Die Blätter der Wilden Karde sind am Stil zusammengewachsen und bilden so etwas ähnliches wie einen Becher. Hier sammelt sich das Regenwasser und ist
für viele Insekten eine hilfreiche Wasserquelle.
Auf einigen Bereichen der genannten Fläche wurden mittlerweile so viele Nährstoffe rausgezogen, dass auch hier dieses Jahr
der Versuch der Ansiedlung hochgradig bedrohter Arten umgesetzt wird.
In diesem Jahr (siehe Bild 1) das Saatgut des Tausengüldenkrautes (der feine rötliche Staub), Arnika (links mitte), Silberdistel (rechts mitte)
und 2 Varianten des Adonisröschens (links unten, rechts oben). Insgesamt wird auf 5 Flächen (insgesamt 25 Sektoren) dieser Versuch gestartet.
Manchmal schmerzt die eigene Ohnmacht für Frieden und Lebensvielfalt in der Welt zu sorgen. Zumindest auf betreuten „Eigenflächen“ soll
jedoch alles dafür gegeben werden.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Etwa zwischen Mitte Februar bis Mitte März ist dieses es möglich (wichtig: Die Birken dürfen auf keinen Fall bereits Blätter gebildet haben).
Es gibt dabei unterschiedliche Techniken und Vorgehensweisen. Manche Menschen schwören drauf, ein kleines, strohhalmgrosses
Loch in den Stamm zu bohren (wenige Millimeter) und dann einige Tage das Wasser ablaufen zu lassen (anschließend das Loch mit Baumharz verschliessen).
Eine etwas schonendere Alternative ist das Schneiden eines kleinen Astes (etwa so dick, dass er noch in einen Flaschenhalt passt).
Anschließend eine Flasche drüber stülpen und 1 bis 2 Tage warten (hier war es so, dass pro Tag und Baum etwa 0,1 Liter Wasser entnommen wurde).
Anschließend den Ast mit Baumwachs oder Baumharz verschliessen, er wird dann wieder austreiben.
Bitte beachten: Natürlich handelt es sich um einen Eingriff in den Energiehaushalt des Baumes. Es ist wichtig nur geringe Mengen Wasser zu entnehmen (weniger als 0,5 Lieter pro Baum)
und die Baumwunden zu schließen. Der Stamm sollte unbedingt mindestens 20 cm Durchmesser aufweisen.
Eine bereits sehr dicke Birke mit etwa 50 Zentimeter Durchmesser liefert übrigens bis zu 10 Liter Birkensaft pro Tag.
Das Wasser schmeckt leicht süsslich. Es gilt als entzündungshemmend und chloesterinsenkend. Nachgesagt wird Birkenwasser zudem eine Wirkung gegen Gicht und Rheuma.
Es gilt zudem als entgiftend und entschlackend. Aber Obacht: Birkenwasser ist nicht lange haltbar.
Die Nutzung von Birkenwasser ist uralt. Bereits Germanen und Wikinger nutzten dieses.
Insbesondere in Skandinavien und einigen Osteuropäischen Ländern wird Birkenwasser im Frühling genutzt.
Heute ist er veröffentlicht worden, der neue Bericht des Weltklimarates.
Ehrenpräsident des Technischen Hilfswerks THW warnt vor Hitzwellen…
Nächste Miyawaki-Wald-Anlage in Melle. Wir benötigen etwa 60 Freiwillige.
Albrecht Broemme, Ehrenpräsident des Technischen Hilfswerks THW, äussert:
„In Deutschland haben wir noch nicht verstanden, dass wir nun in einer neuen Zeit leben – genauso wie wir nicht begriffen haben, wie fragil der Frieden in Europa ist, unterschätzen wir auch die Klimakrise.“…
Der deutsche Katastrophenschutz müsse sich ernsthaft mit den Folgen der Klimakrise beschäftigen und die Worst-Case-Szenarien einmal durchspielen. Etwa eine Hitzewelle mit dauerhaft 40 Grad, die drei Monate dauert. »Dann gibt es eine Kettenreaktion von Ausfällen, die wir derzeit wohl kaum managen könnten«, glaubt Broemme. Bei einer solchen Hitzewelle würde es einen Dominoeffekt geben: Erst sinken die Flusspegel, dann müssen die Kraftwerke wegen mangelndem Kühlwasser runterfahren und schließlich muss der Strom rationiert werden. »Was passiert, wenn wir Räume nicht mehr kühlen können oder alte Menschen in ihren Wohnungen verdursten?«, fragt der Katastrophenexperte.
Das alles ist laut Broemme – und dem heute veröffentlichten Bericht – längst keine Schwarzmalerei. Es ist eher eine Frage der Zeit, wann so ein Szenario auch in Deutschland eintritt.
Die Menschen müssten auch lernen, sich bei solchen Extremsituationen um ihre Nachbarn zu kümmern: »Der Staat kann sich in einer solchen Extremsituation nicht um alles kümmern«. Doch dafür müsse die Realität der Klimakrise erst mal bei allen ankommen.
Im Bericht des Weltklimarates geht es auch um Anpassungsstrategien von Siedlungen.
Es gibt viele viele Möglichkeiten, sich zu wappnen und die Klimakrise einzuschränken.
Z.B.:
Samstag, 12.März, 11.00 bis 14.00 Uhr, Melle/Neuenkirchen. Lange Strasse 92
Um auf 200 m² einen Miyawaki-Wald anzulegen werden etwa 60 Freiwillige benötigt.
1000 Setzlinge kommen in die Erde, der Boden wird mit Kompostwürmern und Nährstoffen angereichert und mit Stroh abgedeckt.
Pro Jahr (über einen Zeitraum von 20 Jahren) werden hier hdurchschnittlich etwa 700 kg CO2 umgewandelt.
Die Aktion wird (aktueller Stand) durch Gelder des Spendenlaufes der IGS Melle, des Unternehmens E.ON Energie Deutschland GmbH, der Stadt Melle (Förderung „Naturnahes Melle“) sowie der Familie Kystosek finanziert.
Es ist eine schlimme und traurige Welt, in der wir uns befinden.
Ein Blick in die Nachrichten sorgt für Angst und zuweilen fast schon ungläubige Schockstarre… 😔😞😕
Unabhängig von den jeweiligen Katastrophenherden.
Das kleine Bisschen, was wir leisten und tun können, erscheint zuweilen wie ein Staubkörnchen im Wind, und doch ist es da…
Morgen erscheint der Weltklimabericht des Weltklimarates IPCC.
Das globale Wohlbefinden wird am morgigen Montag mutmaßlich nicht unbedingt besser als heute sein.
Um überhaupt IRGENDWAS zu tun, heute weiter an der Ausmagerung einer Fläche gearbeitet.
Die Streuobstwiese an der Assmann-Fläche in Westerhausen steht kurz vor der Entfaltung.
So viele Bäume entwickeln neue Knospen…Manchmal muss man sich an Kleinigkeiten erfreuen…
Sämtliche 300 Bäume der von uns betreuten Wiesen im Osnabrücker Land sind geschnitten und vorbereitet.
Noch wenige 1000m² Blühwiese müssen ausgemagert werden, damit sich hier eine hohe Artenvielfalt und das pralle Leben einfindet.
Weitere 1500 m² heute geschafft…Auch hier findet in Kürze der Versuch statt, einige Samen massiv unter Bedrohung stehender Pflanzen auszusäen.
Das Areal wurde jetzt im 6. Jahr in Folge extensiviert, jetzt könnte es klappen.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Emotionen unter Tieren!
Wer jetzt noch glaubt, Ziegen würden keine emotionale Verbundenheit empfinden, dem sei dieser kleine Film von heute ans Herz gelegt.
Danke an unsere Tierärztin Frau Böhne für die gute Behandlung (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/).
Nelly ist wieder gesund. Doch seht selbst:
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