Streuobstwiesenpflege in Ostercappeln/Venne – ein „Landkärtchen“ (Schmetterling) entdeckt! 😍😍😍
Und: Maschinenschaden Nummer 3.423.301 + X 🫤🫤🫤
Weiter ging es mit der Blühwiesenmahd und Streuobstwiesenpflege auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.
Die Streuobstwiese hat es defintiv geschafft! Von 15 Hochstammbäumen, die letztes Jahr eingesetzt wurde, sehen 14 sehr gut aus. Einer kämpft noch ein bisschen (wird es aber schaffen).
Heute gemäht, gemäht und gemäht. Das Schnittgut trocknet jetzt bis zum kommenden Wochenende aus, damit noch jede Menge Wildblumensamen herausfallen. Dann wird es abgeharkt.
Die Staffelmahd klappt hier ganz ausgezeichnet. Vor ungefähr 8 Wochen wurden 50% der Blühwiesen schon einmal gemäht und abgetragen.
Dort hat sich eine neue frische Blühwiese entwickelt, vorrangig aus Malven, wenige Ringelblumen, einzelne Margeriten (!).
Würde man eine Blühwiese komplett mähen wäre das ein Todesurteil für viele Insekten.
Etliche Wildbienenarten haben nur geringe Flugradien (unter 250 Meter) und würden verhungern.
Es wäre quasi so, als ob der nächste Supermarkt nicht einen Ort weiter wäre, sondern in Norwegen (oder so).
Ich bin ja im Landkreis auf vielen Flächen unterwegs. Die Artenvielfalt unter den Insekten hier auf der Mühleninsel ist weit
überdurchschnittlich hoch (subjektiver Eindruck). Irgendein Kracher ist bei fast jedem Besuch dabei. 🤗👑💥
Heute sogar (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein „Landkärtchen (Sommerform)“ (Schmetterling) gesehen (siehe Bild).
Sieht man auch nicht alle Tage. Die Raupen der Landkärtchen benötigen übrigens unbedingt Brennnesseln.
Tja, und dann mal wieder ein Maschinenschaden. Mal wieder ein Stahlteil, das einfach so durch die Luft fliegt.
Saust plötzlich mit ungefähr 200 Km/h an meinem Ohr vorbei. Bestimmt ein Anschlag von Weltuntergangsfanatikern. Schon das 2. Mal!
Nach dem Motto: „Hört auf Euch zu engagieren! Wir wollen dass die Welt endlich untergeht!“
„Ist nicht, Leute, könnt Ihr vergessen!“
Umweltschutz ist ein gefährliches Pflaster. Gestern eine zerfledderte Hand, heute das.
Zum Glück war zuvor schon etwa 90% der Arbeit schon erledigt. Die Maschine muss nun in die Werkstatt und ein Ersatzteil aus Italien wird benötigt. Geht nicht anders.
Dauert sicherlich 2-3 Monate. Jedoch haben wir hier noch eine weitere Schrottmaschine, die wir sicherlich irgendwie nochmal zusammenfriemeln können.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Weiter gehts mit der Entwicklung von Feuchtbiotopen in Melle 😊🐸💦
Danke an Karsten Wachsmuth und die IGS Melle.
Das wäre dann Feuchtbiotop Nummer 7.
Die Kleinteiche sollen für eine steigende Klimaresilienz, für eine Kühlung des Mikroklimas sorgen und zudem in Hitzeperioden dringend benötigtes Trinkwasser für Wildtiere bereitstellen.
In diesem Dürresommer sind jedoch 2 Teiche komplett ausgetrocknet. Wir werden im November nun eine ganze Menge verschattende Pflanzen setzen, damit die Verdunstung verringert wird, anders wird es wohl nicht funktionieren.
Das neue Feuchtbiotop wird auf einem Privatgelände an der Oldendorfer Straße, gegenüber des Kombimarktes
angelegt. Karsten war bereits in voller Aktion und man sieht schon sehr gut was es wird 🙂
Danke an die IGS Melle und den „lila Jahrgang“ für die Bereitstellung von Spenden.
Das Biotop erhält noch eine wasserrückhaltende Teichplane und eine geeignete Bepflanzung.
Und dann wird dieser Ort zu einer weiteren wichtigen Wasserquelle in kommenden Hitzejahren.
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Streuobstwiesenmahd und wundervolles Naturschauspiel ☺️🍐🍏
20 Schwalben als stetige Begleiter 🐦🦇
Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen von Streuobstwiesen-Pflege.
Heute Abend in Melle aktiv gewesen, morgen und am Sonntag ist Ostercappeln dran.
Der Balkenmäher ist wieder flott gemacht. Jedoch: Eine Sekunde nicht aufgepasst, da zerfleddert er schon mal die Hand.
Zum Glück wächst auf der Wiese sehr viel Schafgarbe, ein ganz ausgezeichnetes Wundheilkraut. Also einen Korb mit nach Hause genommen. ☺️
Daraus wird heute ein Sud gekocht, der dann auf die Wunden unter dem Verband kommt. Morgen ist die Hand wieder repariert.
Wie neu! 🙂
Die Artenvielfalt auf der heute gemähten Streuobstwiese (in Kombination mit einer Blühwiese) wird durch die heutige Mahd gesteigert. Wie üblich: Das Schnitt gut austrocknen lassen, dann abharken.
Die Fläche ist seit 2016 in Betreuung zund mittlerweile ein absoluter Wildbienen-Hotspot. Deshalb in 60-70 Meter Entfernung immer wieder Blühinseln stehen gelassen, damit die Insekten auch bis Anfang November noch Pollen und Nektar finden.
Zudem werden etwa 1500 m² garnicht gemäht, damit auch die Stängelbrüter ein Rückzugsgebiet haben.
Und heute ein Naturschauspiel sondergleichen erlebt. Etwa 20 Schwalben flogen konstant im Radius von vielleicht 100 Metern rund um den Balkenmäher herum, kamen teilweise bis zu einen Meter heran.
Zuweilen wie ein Schwarm von Fledermäusen. So etwas hab ich noch nicht erlebt :-).
Und das obwohl der Mäher unglaublioch laut ist (ohne Gehörschutz geht da garnichts). Die Vermutung:
Durch eine Mahd werden natürlich immer auch viele viele Insekten aufgewirbelt, insbesondere auf dieser herrlichen Blühwiese.
Wie ein Buffet für die Schwalben, die sich scheinbar heute reichlich bedient haben. Die Kamera konnte einige von ihnen einfangen.
Die Streuosbtwiese ist noch sehr sehr jung, aktuell bilden sich Mispeln und Birnenquitten heraus. Nächstes Jahr können bestimmt immerhin 1-2 Kisten Obst gepflückt werden.
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Biotoppflege am Abend und hohes Medieninteresse am 500 AKA-Projekt 😊
Zudem: Weiteres Feuchtbiotop ausgetrocknet 😞💥
Zum 500 AKA-Projekt gehört auch viel viel Pflege der Biotope. Z.B. heute Abend an der Eisenbahnstrasse in Westerhausen.
Jede Menge Killeralgen aus dem Wasser geholt, die ansonsten einfach zu viel Sauerstoff entnehmen würden.
Ein Teil des Biotopes dort ist völlig ausgetrocknet, es gibt aber noch Stellen, an denen das Wasser etwa 10 cm tief ist.
Frösche (einen kleinen Froggy Frog sieht man etwas verschwommen (Vorsicht Wortwitz!) auf dem Foto), Schnecken, Wasserkäfer, Libellen tummeln sich dort. Wunderbar 🙂
Und vermutlich einige Reiherspuren gesichtet.
Die dort angelegten Blühstreifen und Blühweisen haben sich unterschiedlich entwickelt. Der Blühstreifen ist ein Rohrkrepierer. Die Blühwiesen sind – angesichts der geringen
Niederschläge, ganz ok. Die Baumpflanzungen sind in Ordnung, allerdings sind auch etwa 60-70 Setzlinge in der Sonne „verbrannt“.
Von den 50 Obstbäumen haben es 40 gesichert geschafft. 6 kämpfen noch, kommen aber nächstes Jahr vermutlich wieder. 4 sind tot und werden ausgetauscht.
Von 5 Nisthilfen waren 3 besetzt.
Ein weiteres Feuchtbiotop (Am Wulberg) ist komplett trocken gefallen. Somit sind 2 der geschaffenen Wasserbiotope aktuell völlig ausgetrocknet. 😔
Wir sind mit dem Wässern von Bäumen und Biotopen schlichtweg nicht nachgekommen, die Klimaerwärmung ist schon jetzt zu mächtig. Schlichtweg nicht schaffbar.😶🌫️🥵
Allerdings: In den nächsten Jahren werden Sträucher und Bäume eine entsprechende Höhe erreicht haben, um durch ihre Verschattung die Wasserverdunstung zu minimieren.
Ausserdem arbeiten wir gerade intensiv an einer ziemlich trickreichen Wasserzufuhr (mehr dazu in einigen Wochen). Hoffentlich reicht das. Und wenn nicht?😥
Das Medieninteresse am 500 AKA-Projekt ist aktuell sehr hoch, uns freut das. 🙂
Nach der TAZ https://taz.de/Panter-Preis-Nominierte-II/!5875690/
hat sich vor einigen Tagen auch ein Journalist des Deutschlandfunkes gemeldet. Mit etwas Glück gibt es dort einen Radiobeitrag.
Einerseits ist das der absolute Hammer und eine echte Wertschätzung der geleisteten Arbeit der vielen Menschen, die sich bereits beteiligt haben.
Andererseits soll man den Scheinwerfer auch nicht heller drehen, als es angemessen wäre…
Denn: Bei tief stehender Sonne werfen selbst wir Zwerge lange Schatten…
Offen gesagt: In der Bundesreoublik gibt es (grob geschätzt) etwa 400-600 aktiv pflanzende Natur- und Klimaschutzgruppen.
Geht man davon aus, dass pro Gruppe vielleicht 5 Personen wirklich regelmäßig und permanent aktiv sind, dann kommen wir auf eine Summe von
2000 – 3000 regelmäßig permanent aktiv pflanzender Natur- und Klimaschützer. Ca. 3000 von knapp 90..000.000 Menschen in Deutschland, das ist nicht viel.
Die Anzahl ist so dermaßen fürchterlich gering, ein so dermaßen kleiner Tropfen aus den immer heisser werdenden Stein von Artensterben und Klimaerwärmung.
Warum ist das so? Hat jemand eine Idee?
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Gibt so Tage, da läuft es einfach nicht. 🤨
Nach der Arbeit zum Runterkommen zu ner Streuobstwiese gefahren und die Mahd begonnen. Fällt der Balkenmäher ab. Stahl ist auch nicht mehr, was es mal war…Immerhin eine Menge Kräuter für den Wintervorrat geerntet. Leinkraut, Schafgarbe, Johanniskraut, Königskerze.
Und die Streuobstwiese hat sich toll entwickelt. Nächstes Jahr gibt es vielleicht sogar ein bis zwei Kisten Obst dort zu ernten.
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Bei einer Sportveranstaltung ist etwas Obst übrig geblieben, das wurde unseren Tieren heute gespendet.
Bananen, Birnen und Äpfel bekommen die Tiere wegen des Fruchtzuckers nur relativ selten, und wenn es so etwas gibt, dann ist was los!
Die Ponys verarbeiten die Birnen noch in der Schnute zu Birnensaft und Gänse, Enten und Hühner können sich kaum noch halten.
Die Ziegen und Schafe sind heute einmal leer ausgegangen, sind gerade alle auf unterschiedliche Flächen umgesiedelt worden, um zum Sommerende die Artenvielfalt noch etwas anzukurbeln. Die kriegen
das nächste Mal was :-).
Guter Malochetag heute. 😊🦹
Einmal mehr war es angemessen einen Geschenkekorb abzugeben. Ziegen-Ausbrecherkönige haben sich in einem nachbarlichen Gemüsegarten bedient :-/
Dazu heute ausgemistet (die Tiere freuen sich jedesmal unglaublich darüber, ein sauberer Stall, mit einigen frischen Ästen ist doch herrlich :-)), abgeäppelt und den wertvollen Tiermist für eine weitere Kompostierung vorbereitet.
Bereits sehr gut abgelagerter (sehr wichtig !) Dung (Pferde-, Schafs, Ziegenmist) wurde heute mit Erde und sehr viel Pappe (Kompostwürmer (es keine Regenwürmer!) lieben Pappe) gemischt.
In Kürze kommen hier ca. 6000 Kompostwürmer an, die aus dem Mix, natürlich gut mit Wasser befeuchtet, wertvollen Wurmhumus machen werden.
Das Miyawaki-Wald-Experiment in Melle/Föckinghausen hat es gezeigt: Auf sandigem Boden, sehr viel Wurmhumus, trotz des Dürresommers keinen Tropfen Wasser gegossen:
Die Pflanzen haben überlebt, und haben ordentlich an Wuchshöhe zugelegt.
Das Phänomen ist nicht besonders neu, es gibt Bundesweit eine Fülle von Firmen, die Wurmhumus gezielt anlegen und für viel Geld verkaufen.
Neulich gelesen dass Hunderte von Tonnen in die Türkei exportiert werden, um degradierte Böden wieder fit für den Gemüseanbau zu machen.
Wir werden das Zeug jetzt in mittlerem Stil selber umwandeln und im Herbst für die Anpflanzung weiterer Klimaschutzbäume nutzen.
Der Kreislauf klappt: Tiere werden vor dem Schlachthof gerettet, weiden schonend Blühwiesen ab, hiterlassen Dung, dieser wird umgewandelt
und für Klimaschutz-Pflanzungen genutzt. Geht doch!
Und unsere Tiere freuen sich tierisch, dass sie etwas für den Umweltschutz leisten können (auch wenn natürlich klar ist, dass auch sie Methan ausstossen,
der Tiermist, wenn er frisch ist, Ammoniak enthält etc., so wird zumindest versucht, eine „Patt“-Situation zu erreichen).
Und am Kreimerhof jubelt die verrückte kleine Laufententruppe, dass bislang alle 5 Küken überlebt haben 🙂
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WOW!!! Was sagt man dazu??!!!!😊😁🌳🌳🌳
Bundesweite Aufmerksamkeit für das Projekt
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Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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In der Wochenendausgabe der taz ist im Vorfeld des taz-Panter-Preis-Finales ein großer Bericht über das Projekt.
So muss es sein! Es ist wichtig, sich mit aller Macht gegen den fürchterlichen Zustand des Planeten zu stemmen.
Und es ist noch nicht zu spät – auch wenn es oft so erscheint.
Eben WEIL es oft so aussichtslos wirkt ist es umso wichtiger, zu handeln!
Knapp 1000 Menschen haben sich bereits beteiligt, und es geht weiter!!
Die Situation der Klimaerwärmung und des Artensterbens ist desaströs, sorgt zuweilen für Verzweiflung
und Ohnmacht. Doch den Kopf in den (ausgetrockneten) Sand zu stecken macht keinen Sinn!
Es liegt an uns allen selbst, wie wir die Situation verbessern.
Endlich sind nach etlichen Jahren Ausmagerung vier weitere Flächen so nährstoffverarmt,
dass sie für eine hochgradig wertvolle Wildblumen-Magerarten-Mischung geeignet sind. ☺️🦋
Heute war es nun soweit. Bodenvorbereitung und Aussaat (die klassische Spätsommer-Einsaat).
Viele dieser Wildblumen sind nur ganz klein und winzig und hätten gegen hochwachsene Gräser keine Chance.
Z.B. die Rundblättrige Glockenblume, Heidenelke, Kleines Habichtskraut, Silber-Fingerkraut, Scharfer Mauerpfeffer,
Kleiner Klappertopf, Acker-Veilchen
Magerarten-Wiesen beherbergen eine Fülle oft hochgradig bedrohter Arten.
Gemeinsam mit dem Sozialstunden-Jugendlichen heute diverse Kleinareale geschaffen.
Der Jugendliche scheut keine Arbeit und Mühe. Irrsinnigerweise muss er Sozialstunden für eine „Fehlleistung“ auf einem Klimaacamp
leisten. So kommen Politik an der Basis und „direktes Anpflanz-Handeln an der Basis“ zusammen.
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Am Abend weitere Ausmagerung einer Blühwiese…🦋🦋
Es wird Zeit dem Planeten, so wir ihn kannten, „lebe Wohl“ zu sagen, mit Würde, Anstand und Haltung!🧟♀️🧟♀️👋😓😭🌳🔥🔥🔥🔥
Und: Wo sind die Politiker:innen, die dem Arten- und Klimaschutz die angemessene Bedeutung geben, welche diese Themen verdienen?🚑🔥🔥🔥🔥
In Melle am Schürenort nun einen Großteil der neulich durchgeführten Mahd weggeharkt und an einige Weidetiere verfüttert.
Etliches von dem Saatgut konnte austrocknen und zurück auf die gemähten Streifen fallen. Wichtig für die Artenvielfalt, die hier weiter steigen wird.
Ein Teil des Mahdgutes wird von den dort ansässigen Ziegen gefuttert (aktuell: Alfred, Toni, Olaf) und „kommt hinten wieder raus“.
Auch das sorgt für eine Wildblumenverteilung. Morgen folgen weitere Ziegen auf die herrlich schattige Fläche in Melle Oldendorf. Und jede Menge Wiesenfenchel auf einer anderen Blühwiese geerntet. So ein tolles Kraut!
Der Planet, so wie wir ihn kannten, liegt im Sterben, auf der Palliativstation. 💔💔💔
Das Jahr 2022 spricht eine deutliche Sprache (wie auch schon 2018-2021 übrigens auch!!). Was gibt es da noch großartig „um den heißen Brei herumzureden“…
Die Zahlen liegen klar auf dem Tisch. Etliche Temperaturrekorde wurden gebrochen (je nach Region teilweise gleich um ganze Gradzahlen!),💥
und auch die Niederschlagsdefizite lassen ob ihrer Interpretation nicht großartig mit sich verhandeln.
Wir Menschen sind die Wurzel des Übels für den aktuellen Status, das ist nichts Neues.
Ein Mindestmaß an Würde, Haltung und Respekt gebietet es, nun zumindest etwas (ein kleines Bisschen) für den Fortbestand des Planeten zu leisten.
Er geht ja nicht direkt morgen unter oder implodiert – er wird nur in deutlich größeren und schnelleren Schritten als gedacht, lebensunwerter. 🔥🔥🔥🔥
Mit allem was dazu kommt. Nahrungs- und Wassermangel, Flüchtlingsströme (kann man Niemandem verübeln!), Platzmangel, längere Hitze- und Dürreperioden, Demokratiekorrosionen, Werteverluste,
Armutsausbreitungen…Gesellschaftszusammenbrüche, weitere militärische Konflikte im Überlebenswettkampf…🔥
Gleichwohl können/könnten wir immer noch ein kleines bisschen Handeln, Pflanzen, schützen, Änderungen anschieben…
Menschen können/könnten (fast) alles, wenn sie wollen/wollten…Wollen wir nur eben leider nicht!
Wenn es nun für das „große Ganze“ nicht sein soll 🔥🔥, so wäre es doch nett, sich individuell mit etwas Würde (einer eigenen Schaffensaktion) zu verabschieden…
Auswirkungen des Klimawandels:
Wo sind die Politiker:innen, die schonungslos darauf aufmerksam machen? Die das z.B. in ihren Wahlkämpfen schonungslos betonen?
Gibt es sie? Wer kennt jemanden?
Immer wieder, und wieder neu, werden andere Themen vorgezogen. Corona hat gezeigt, was möglich ist, wenn „Handeln“ (auf Symptomebene)
möglich ist.
Die Klimaerwärmung jedoch wird die Corona-Todeszahlen um einen hohen Faktor übersteigen. Wird sie deswegen angemessen behandelt? Wohl kaum!
Der aktuelle Mangel an Energie ist eine massive Herausforderung. Auch hier möglich: Demokratiekorrosionen, Armutsausbreitungen…
Die Klimaerwärmung wird jedoch zu wirtschaftlichen Zusammenbrüchen führen, gegen welche die Gaskrise mutmaßlich ein Spaziergang ist.
Wird deswegen entsprechend gehandelt? Ich sehe es nicht!
Um nicht falsch verstanden zu werden:
Es ist kein Vorwurf, dass es keine (?), kaum (?) Politiker:innen gibt, die mit aller Konsequenz auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen…
Denn es widerspricht jeder Logik eines positiven Marketings auf die kommenden Wähler:innen-Stimmen.
Mit Hiobsbotschaften lassen sich keine Wahlen gewinnen.
Mit Wahrheiten, also den Aussagen zu nötigen Einschränkungen und Entbehrungen der Gesellschaften erst Recht nicht. In gewisser Weise ein Systemfehler!🔥🔥🔥
Die Wahrheiten sind brutal! Fliegen wird massiv eingeschränkt werden müssen (solange es keine klimaneutralen Antriebsstoffe gibt),
in Bezug auf Fleischverzehr und Tierhaltung gibt es eine ganze Menge zu sagen, Mobilität, Tempolimit, Zersiedelung,
Wohlstandsverlust, Wohlstandsverlust, Wohlstandsverlust, Verkehrssysteme, Wasserhaushaltung in Privatgärten und und und…
Alles Dinge, die niemand hören will, und die dennoch gesagt werden müssen…
Und jetzt laut im Chor: „W O H L S T A N D S E R O S I O N“ 🔥🔥
Die Klimaerwärmung wird zu aller Erst zu einem massiven Verlust von Wohlstand führen !!
Und trefflich gilt auch: Fehlerfrei ist niemand, ganz sicher nicht!
Diese Erkenntnis hilft jedoch nicht, wenn der Patient auf der Palliativstation liegt und vor sich hinröchelt…🔥🔥🔥
Mit kleinen Aktionen, im heimischen Garten, auf angepachteten Flächen, auf Kommunalflächen,
können wir alle mit etwas Würde und Anstand zumindest noch den Ausklang des Planeten in der Form, wie wir ihn lange Jahre kannten
(und uns großzügig immer und gerne im „Supermarktregal Erde“ bedient haben), begleiten.
Wenn wir uns selber, unser alltägliches und politisches Handeln, nicht – aller Unbequemlichkeit zum Trotz – der Klimakrise als primäre (!!) Handlungsmotivation unterordnen,
dann fliegen wir mit Sicherheit als nächstes aus dem „Supermarktregal Erde“, und landen irgendwo auf dem Grabbeltisch oder
der Resterampe der Evolution. Und dann wird was los sein! 🔥
Wir sind auch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Ob uns das gefällt oder nicht spielt dabei keine Rolle. Nicht im Geringsten!
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