Heute stand „Anbaden Teil 2“ bei den kleinen Warzenenten-Küken an. 🥰🥰🥰🥰
Von ursprünglich 13 geschlüpften Winzlingen haben es 7 geschafft.
Diese wurden heute erstmalig in ein „grosses“ Wasserbecken (unter Aufsicht) gesetzt.
Nachdem dann sowohl im als auch ausserhalb des Beckens Ein- und Ausstiegssteine gesetzt wurden, war es dann etwas leichter für die Zwerge.
Bei 33 Grad ist Kühlung sehr hilfreich, aber aufgeregt waren sie alle…
Die Vorbereitungen für den nächsten Miyawaki-Wald laufen auf Hochtouren. 😊🥰
Das Interesse ist überdurchschnittlich hoch. Anfragen aus Osnabrück, Halle, von der Hochschule Münster: Wie geht das? Was ist zu beachten?
Genau richtig. Der nächste Miyawaki wird im November (genaues Datum noch nicht ganz klar) in Melle gepflanzt.
Letztlich ist es doch so: Dieser Sommer hat gezeigt: Ohne Handeln wird es schwierig. Zu spät jedoch ist es keineswegs.
Danke an Uwe Krystosek und Eike Krystosek, die einen sehr hohen zeitlichen Aufwand betrieben haben, um Stiftungen für das Unterfangen zu begeistern (hat geklappt!, sehr gut!). Danke auch an Melle for Future, die sich beteiligen wollen. Wir versuchen einen Redakteur+ Kamerateam eines TV-Senders von der hohen gesellschaftlichen Relevant dieser Aktivitäten zu überzeugen.
Mit etwas Organisation, einigen Ausgaben und etwas Planung ist es ohne Probleme möglich, Strukturen zu schaffen, die dem Klimawandel trotzen.
Heute die entsprechenden Unterlagen des Bundesamtes für Naturschutz studiert, damit auch die geeignete heimische Vegetation gepflanzt wird.
Durch die Strukturen von Miyawaki-Wäldern (Tierdung) + die Erweiterung durch Kompostwürmer ist ein Konzept machbar, das
die Einsickerung von Nährstoffen ins Grundwasser verhindert und zugleich eine Bodenstruktur schafft, die jedes Tröpfchen Feuchtigkeit bindet und
den Wildgehölzen + Bäumen (ein Miyawaki besteht keineswegs nur aus Bäumen) bereitstellt.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
Der Wahlkampf hat uns wieder 😁. Ich (persönlich) habe (mittlerweile) keinerlei Parteiaffinität mehr (soll jede:r selber wissen…)..
Heute ganz parteineutral jede Menge Wiesenfenchel geerntet, was für ein Duft!! Ebenso Körbeweise Leinkraut.
10-15 % der Pflanzen werden geernet, der Rest ist für Insekten, die haben es nötiger (die Standorte werden als heiliges Geheimnis nicht bekannt gegeben, es ist ein Segen was auf einigen angelegten Blühwiesen los ist, ein Traum!).
Gemeinsam mit Thomas Uhlen (Kandidat der CDU) wird in diesem Herbst eine wertvolle Streuobstwiese angelegt. ☺️
Z.B. mit dem „Stuttgarter Gaishirtlen“, einer Birnensorte aus dem Jahre 1760, von der es Bundesweit nur noch etwa 100 Altbäume gibt.
Da sich Klimazonen rasant nach Norden verschieben, wird diese köstlich und seltene Obstsorte hier im Landkreis gute Bedingungen vorfinden.
Bislang wurden hier etwa 35 dieser Bäume gepflanzt, sie wachsen und gedeihen prächtig und sind ein einzigartiges Kulturgut mit einem hohen Nutzen für die Artenvielfalt.
Zudem wurden wir gebeten eine schöne Aktion der GRÜNEN zu verbreiten ☺️:
Am Donnerstag, den 18. August um 19:00 Uhr ist Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete und Bundesumweltministerin, in Osnabrück
bei der Diskussionsveranstaltung „Klimafolgenanpassung und Rettung der Artenvielfalt – Herausforderung für Stadt und
Land, Mensch und Natur“ zu Gast. Ebenfalls dabei sind die GRÜNE Landesvorsitzende und Osnabrücker Direktkandidatin
Anne Kura und der im Landkreis antretende GRÜNE Direktkandidat Claus Kanke. Die Moderation übernimmt die regionale
Bundestagsabgeordnete Filiz Polat. Wir laden herzlich dazu ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und mitzudiskutieren.
Veranstaltet wird die Diskussion in der Lagerhalle (Rolandsmauer 26) im Spitzboden. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Blühwiese in Melle/Wetter bei der ehemaligen Bäckerei Schiermeyer wird fortgeführt – Danke an den Landwirt Jan Frederik Berger 😊😃
Und: Heute Naturschutzaktivitäten gemeinsam mit der Jugendgerichtshilfe
Eine tolle Nachricht vorab. Die Blühwiese in Melle/Wetter wird fortgeführt. Vielen vielen Dank an den Landwirt Jan frederik Berger,
der sich nach dem Facebook-Post neulich bereit erklärt hat, hier die Mahd und die Pflege zu übernehmen. Top! Viele viele Insekten und etliche Folgenutzer werden es danken.
Die Fläche wurde heute noch einmal abgemagert – im nächsten Jahr ist diese „reif“ für eine Neueinsaat von Magerarten. Mitten in Melle/Wetter
wird somit ein wertvolles Kleinod für die Artenvielfalt entstehen.
Heute am letzten Urlaubstag Wiesen mit einem Jugendlichen bearbeitet. Der junge Mann wurde im Rahmen einer juristischen Grenzüberschreitung bei einer
Klimaschutzaktion (Demo) zu 30 Sozialstunden „verdonnert“. Diese leistet er nun hier ab.
Hat heute einiges über Miyawaki-Wälder, klimaresistente Baumarten und Blühwiesen gelernt.
Auch die Fläche am Meller Ludwigsee ist jetzt komplett manuell abgeharkt. Auch diese ist nun „Ready for Magerarten“. Hier wird gesichert ein absoluter Vielfaltsmagnet entstehen.
Danke für den guten Einsatz!
Wiesenschnitt abharken ist Knochenmaloche. Und gleichzeitig war es total interessant. Der junge Mann macht es (bis auf die juristischen Grenzüberschreitungen) goldrichtig, fährt jetzt z.B. zum Klima-Protestcamp nach Hamburg.
Und: Ich habe im Leben noch keinen 16jährigen kennengelernt, mit dem ich mich über die Lage der Kurden im Nordirak austauschen konnte.
Hohes politisches Bewusstsein, hohes politisches Engagement. Diese Menschen wird es in den nächsten Jahrzehnten brauchen,
um Artensterben und Klimaerwärmung in Schach zu halten.
Morgen ist der Urlaub vorbei. Dann haben Arten- und Klimaschutz leider erstmal Pause.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Ein kleines Wunder – der „verlorene Sohn“ ist wieder da 😃😎😍🫡🫡🫡🫡🐔🐔🐔🐔
Vielleicht erinnert Ihr Euch noch daran: Vor ca. 6,7 Wochen mussten etliche Hähne (genau genommen 11) umgesiedelt werden.
Es war einfach zu laut.
Um die Brisanz etwas zu entschärfen wurde etliche davon, gemeinsam mit 20 Hühnern, so schnell wie möglich auf einer Fläche „im Nirgendwo“ zwischengeparkt.
5 Hähnen und 7 Hühnern gelang zwischendurch aus dem Zwischenlager die Flucht in ein Hecken- und Waldstück.
Der Großteil konnte nach wenigen Tagen wieder eingefangen werden.
Ein Hahn jedoch (er trägt jetzt den Namen „Silvester Stallohne“, also ausgesprochen wie „Stall“ + „ohne“, einfach weil er Rambo 3-mäßig offensichtlich der perfekte Nah- und Überlebenskämpfer ist)
ließ sich partout nicht fangen. 6 Wochen lebte er in der Wildnis und hielt sich meist in einem undurchsichtigem Gelände an der Bahnlinie Westerhausen – Osnabrück auf.
Natürlich wurden dort auch kleine Wasser- und Körnerschalen aufgestellt, damit er nicht verhungert oder verdurstet.
Ein Netz von Wildkameras berichtete regelmässig davon, dass er noch lebt und zu welcher Uhrzeit er häufig an welchem Ort ist.
Hier ein Beispiel einer solchen Wildkamera-Sequenz:
Heute früh in der Morgendämmerung war es dann soweit. SEK-mässig: „Zugriff“!!!! – jetzt ist er wieder zu Hause und wird unter Garantie auch niemals wieder umgesiedelt, das hat er sich wahrlich verdient.
Er hat derbe gelitten. Sicherlich 1 Kilo Gewicht verloren, ist fürchterlich zerrupft und zertottelt und weist auch eine Bissspur auf.
Trotzdem gockelt er durch die Gegend als ob er der allercoolste und allergrößte Hahn sei, den die Welt je gesehen hätte.
Offen gesagt: Ich glaube, das ist er auch! ☺️🐔
Was für ein Kämpfer! Jetzt wird er erstmal mit ordentlich abgelaufenem Obst und Gemüse aufgepäppelt, viel viel frisches Wasser, Körnerfutter mit Calcium, zerdetschte Eier.
Er ist noch ziemlich verhaltensauffällig, aber das wird schon. Und er hat schon jetzt eine riesengroße Hühnerschar als Fanclub.
Willkommen zurück, Stallohne!
Uff: Wenn ein Tier, für das man die Verantwortung übernommen hat, sich irgendwo in einer Grauzone zwischen Überleben und Gefressen-werden befindet, das geht einem nahe.
Zur (nicht schönen) Wahrheit gehört leider auch: 3 Tiere, die aus der Zwischenstation ausgebrochen sind, haben es wohl nicht überlebt.
Ein Hühner- und ein Hähnegerippe wurden auf offenem Feld gefunden (vermutlich Opfer von Greifvögeln, die natürlich auch Hunger haben),
ein Hahn ist komplett und spurlos verschwunden.
Auch solche Erfahrungen können leider zum Betrieb eines Gnadenhofes dazugehören.
Ruhiger Tag, heute bei einigen Blühwiesen „nach dem Rechten geschaut“, den Kräutervorrat für den Winter begonnen aufzufüllen
und auf einer betreuten Wiese eine Population des „kleinen Wiesenvögelchens“ (Schmetterling) entdeckt 😍😍😍🦋
Eine Blühwiese inmitten von Melle (Kantstraße) macht sich ganz ausgezeichnet!
Noch in diesem Frühsommer (Anfang Juni) wurde hier gemeinschaftlich 2 Tage lang geackert, ausgemagert, auf Teilen neu eingesät.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Wohl der dichteste „Wilde Möhre“-Wald, den ich jemals gesehen habe, wächst hier. Zerreibt man diese Wildblume mit den Fingern, dann riecht es intensiv nach Karotte.
Auch Rotklee, Schafgabe, Ackersenf, Büschelschön, Pastinaken (höchstwahrscheinlich), Stockrosen (?, vielleicht…(?) keine Ahnung, wie hier hier hinkommen) blühen hier in vollem Glanz. Artenvielfalt par excellence.
Auf einer andere Wiese begonnen den Kräutervorrat für den Winter aufzufüllen: Schafgarbe, Köngiskerze, Leinkraut, Wiesenflockenblume,
Rainfarn, Johanniskraut, Wilde Malve…werden im Winter sicherlich hier und dort benötigt werden. Ausserdem ist es dann immer wieder ein „Hauch von Sommer“, der als Tee dem Körper zugeführt wird.
Auf einer der angelegten Blühwiesen heute eine größere Kolonie des „kleinen Wiesenvögelchens“ entdeckt.
Eines der Exeplare saß gerade auf einer Blüte und quatschte, in Sichtweite einer kleinen Gesellschaft der „Rundblättrigen Glockenblume“ (wow!!) mit ner Amiese (siehe Bild).
Als es mich sieht faucht es: „Watt denn, watt denn?? Noch nie nen kleines Wiesenvögelchen gesehen? Was glotzt Du so blöde?“
Ich so: „Deine Mudda!! Nee, noch nie gesehen! Ausserdem fliegt Du hier auf dem von mir gepachteten Land!“
Es: „Ah, das ist etwas anderes!“ flötet es und macht sich mit seinen Hinterfühlern die Haare schön. „Dann berichte mal von uns! Mach mal Fotos, Junge!
Wir lieben magere und sonnige Standorte, z.B. mit Johanniskraut, Schafgarbe, Wiesen-Flockenblume. Ich lebe hier
auf einem Gebiet von knapp 200 m², nicht sehr groß. Wir sind eine kleine Truppe von vielleicht 15-20 Individuen. Die nächste Blühwiese ist aber schon etwa 300 m² entfernt, dort herrscht eine ähnliche Pflanzenvielfalt vor. Noch ein, zwei Mal ausmagern, dann ist es wie hier…“
„Geht klar, Blödarsch!“, sage ich.
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Besteht die Blühwiese in Melle/Wetter nun doch fort? 😊🐞🦋
Am Abend gemeinsam mit dem liebenswerten Herrn Schiermeyer in Melle/Wetter seine Wiese ausgemagert.
Von Hand sehr viel Blühwiesenschnittgut geharkt. So werden die Nährstoffe aus der Fläche gezogen. Das Potenzial ist nun, nach 4 Jahren Arbeit, da, dass sich hier eine
hochgradig wertvolle Magerwiese entwickelt. Nach getanem Werk, wie sich das für Blühwiesenmaloche gehört: Ein perfekt gebrautes, eiskaltes Helles getrunken 🙂
Und eventuell, es könnte sein, besteht die Blühwiese in Melle/Wetter doch noch fort, das wäre großartig! 😊🐞🦋
Gestern hat sich jemand gemeldet der unter Umständen bereit wäre, die Pflege der Fläche fortzuführen (Mahd der Fläche + Ausmagerung).
Das wäre genial! In einem solchen Falle würde hier im Frühjahr noch einmal eine hochgradig spannende Magerwiesenmischung mit vielen vielen bedrohten Arten, ausgesät.
Überhaupt: Jetzt, nach 7 Jahren Ausmagerungsarbeit, nach Beendigung der Projekte „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“, beginnt endlich die Blühwiesenphase 2. Jetzt werden viele viele ausgemagerte (extensivierte) Flächen mit bedrohten Magerwiesenarten aufgewertet.
Herr Schiermeyer zeigt heute seine Sammlung wertvoller Fotos und auch gefundener Vogeleier sowie ausgestopfter Tiere. Mit seiner Erlaubnis dürfen die Fotos hier gepostet
werden (Betonung: Es handelt sich bei den Tieren um Totfunde und bei den Eier um Brucheier und Eier aus verlassenen Nestern). So wertvoll und beeindruckend!
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Heute Vormittag eine 9-Punkte Blühwiese gemäht (von 10 möglichen Punkten) – Vielfalt egal wo man hinschaut. 🦋 ☺️ Großartig!
Im Rahmen von Sozialstunden: Jugendlicher wird uns helfen
Die Wiese wurde 2017 angelegt, in Sichtweite des Campingplatzes Ludwigsee, direkt neben einer Streuobstwiese.
So viele unterschiedliche Arten: Wiesenflockenblume, Schafgarbe, Rainfarn, Natternkopf, Johanniskraut, Wilde Möhre, Wiesen-Skabiose, Lichtnelken, Leimkraut, Wegwarte, Königkerze und und und…
Oft wurde das Areal bereits ausgemagert und Nährstoffe entzogen (Schnittgut entfernt), auch diese Fläche ist mittlerweile sehr sehr sehr nah an dem „heiligen Gral“ der Artenvielfalt, eine Magerwiese. Nächstes Jahr könnte dieser Zustand erreicht werden.
Montag wird die Fläche ausgemagert. Ein Jugendlicher, der vom Gericht zu Sozialstunden „verdonnert“ wurde, wird hier helfend aktiv werden. Etwa 150 m² der Blühwiese wurden bei der Mahd nicht angetastet, ansonsten würde es hier zu einer Hungersnot kommen und die Insekten hätten keine Möglichkeit mehr, sich zu ernähren.
Heute vormittag gegen 11.00 Uhr waren es etwa 30 Grad. Im inneren der Wiese jedoch hielt sich noch etwas Feuchtigkeit.
Es sind soooo viele Insekten auf der Fläche (z.B. Bläulinge (könnte der Hauhechel-Bläuling sein, oder der Geißklee-Bläuling ?), Ochsenaugen, Heupferde, eine Fülle von Wildbienen, Grashüpfer, verschiedene Fliegenarten)
dass es auch von Amphibien dort nur so wimmelt. Die Höhenschiene des Balkenmähers auf einige Zentimeter eingestellt, so können die Tiere noch in Sicherheit gebracht werden.
Auf den Bildern: Erdkröten und ein Grasfrosch (vermutlich, ich glaube der Schläfenfleck ist ein Indiz dafür). Will ich die Erdkröten aus der Gefahrenzone bringen: Da pinkelt mir das eine Viech auf die Hand (genau genommen gibt sie ein Giftsekret aus Drüsen ab (sehr giftig), würde man es einnehmen, dann kann es sein, dass es halluzinogen wirkt).
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Die nächste Blühwiese gemäht und abgemagert ☺️🦋🐛
Und leider Zeit dieser Wiese „lebewohl“ zu sagen 😐
Heute in Melle/Wetter bei einem Naturfreund ein weiteres Mal eine Blühwiese gemäht.
Morgen wird abgeharkt (durch die Trockenheit wird viel Saatgut herausfallen) und ausgemagert.
Seit 2018 wird diese Wiese betreut.
Damals war die Fläche noch einigermaßen nährstoffreich, sogar „(halb)Fettgräser“ wie Weidelgras und Glatthafer wuchsen hier.
Diese sind durch die Ausmgerung mittlerweile fast gänzlich verschwunden. Federgräser und Ruchgras haben sich stark entwickelt. Sehr gut! 😊
Große Gesellschaften aus Johanniskraut, Schafgarbe
und auch gewöhnlichem Natternkopf finden sich mittlerweile vor. Wilde Möhre und Wilde Malve – Ein gedeckter Tisch für Insekten.
Einige nährstoffreiche Wiese wurde hier mittlerweile zu einer (ansatzweise) Magerwiese umgewandelt. Für die Artenvielfalt ist das von hohem Nutzen.
Der 5000-Euro-Balkenmäher wurde heute durch ein 50-Cent-Drahtstück funktionstüchtig gehalten. Wenn der Gras-Wickelschutz nicht funktioniert, dann umwickeln die hohen Gräser
die Reifenstangen. Selbst 10 PS helfen dann nicht mehr. Das Gras hat dann eine Sperrkraft wie ein Stahlseil, da hilft dann nur noch Ausbrennen (musste einmal hier gemacht werden, bei den jetzigen Temperaturen auf trockenen Wiesen keine
gute Idee).
Leider ist die Betreuung dieser Wiese in Melle/Wetter dieses Mal das letzte Mal durchgeführt worden. Auch das Ehrenamt ist endlich – die Zeit ist einfach viel viel zu knapp (es fehlt Zeit an allen
Ecken und Enden).
Es musste hier gelernt werden, dass nur noch eine reduzierte Menge an Wiesen betreut werden kann. Eigentlich sehr schade, denn gerade jetzt wird es artentechnisch interessant,
aber Zeit kann niemand aus dem Hut zaubern :-/
Immerhin konnte die Fläche auch (zumindest) noch ein Jahr nach dem Projektende von „Blumiger Landkreis Osnabrück“ betreut werden.
Mit Sicherheit kann gesagt werden: Generationen von Insekten konnten sich hier entwickeln.
Falls jemand Zeit und Möglichkeiten hat, dieses wunderbare entstehende Biotop fortzufüren: Gerne melden…
Ein Kontakt kann hergestellt werden…
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