Population des Kleinen Wiesenvögelchens entdeckt

Ruhiger Tag, heute bei einigen Blühwiesen “nach dem Rechten geschaut”, den Kräutervorrat für den Winter begonnen aufzufüllen
und auf einer betreuten Wiese eine Population des “kleinen Wiesenvögelchens” (Schmetterling) entdeckt 😍😍😍🦋

Eine Blühwiese inmitten von Melle (Kantstraße) macht sich ganz ausgezeichnet!
Noch in diesem Frühsommer (Anfang Juni) wurde hier gemeinschaftlich 2 Tage lang geackert, ausgemagert, auf Teilen neu eingesät.
Die Arbeit hat sich gelohnt. Wohl der dichteste “Wilde Möhre”-Wald, den ich jemals gesehen habe, wächst hier. Zerreibt man diese Wildblume mit den Fingern, dann riecht es intensiv nach Karotte.
Auch Rotklee, Schafgabe, Ackersenf, Büschelschön, Pastinaken (höchstwahrscheinlich), Stockrosen (?, vielleicht…(?) keine Ahnung, wie hier hier hinkommen) blühen hier in vollem Glanz. Artenvielfalt par excellence.

Auf einer andere Wiese begonnen den Kräutervorrat für den Winter aufzufüllen: Schafgarbe, Köngiskerze, Leinkraut, Wiesenflockenblume,
Rainfarn, Johanniskraut, Wilde Malve…werden im Winter sicherlich hier und dort benötigt werden. Ausserdem ist es dann immer wieder ein “Hauch von Sommer”, der als Tee dem Körper zugeführt wird.

Auf einer der angelegten Blühwiesen heute eine größere Kolonie des “kleinen Wiesenvögelchens” entdeckt.
Eines der Exeplare saß gerade auf einer Blüte und quatschte, in Sichtweite einer kleinen Gesellschaft der “Rundblättrigen Glockenblume” (wow!!) mit ner Amiese (siehe Bild).
Als es mich sieht faucht es: “Watt denn, watt denn?? Noch nie nen kleines Wiesenvögelchen gesehen? Was glotzt Du so blöde?”
Ich so: “Deine Mudda!! Nee, noch nie gesehen! Ausserdem fliegt Du hier auf dem von mir gepachteten Land!”
Es: “Ah, das ist etwas anderes!” flötet es und macht sich mit seinen Hinterfühlern die Haare schön. “Dann berichte mal von uns! Mach mal Fotos, Junge!
Wir lieben magere und sonnige Standorte, z.B. mit Johanniskraut, Schafgarbe, Wiesen-Flockenblume. Ich lebe hier
auf einem Gebiet von knapp 200 m², nicht sehr groß. Wir sind eine kleine Truppe von vielleicht 15-20 Individuen. Die nächste Blühwiese ist aber schon etwa 300 m² entfernt, dort herrscht eine ähnliche Pflanzenvielfalt vor. Noch ein, zwei Mal ausmagern, dann ist es wie hier…”

“Geht klar, Blödarsch!”, sage ich.

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