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Allgemein
Wir sind vorbereitet
Geschrieben:

Silvester: Wir sind vorbereitet
Und: Danke an IKEA Osnabrück

Soll wohl werden alles…
Taschenlampen sind aufgeladen, Drahtknipsen (falls ein Tier in Panik in einen Zaun rennt) sind genügend vorhanden. Im Wagen sind zwei Plätze für Tiere zurecht gemacht, falls diese verletzt abtransportiert werden müssen.

Zum Glück konnte Gans „Trude“ heute trotz ihrer Verletzung schon wieder ins Aussenlager (noch 1-2 Tage Ruhe).
Gestern ist sie, vermutlich in Panik ob eines Böllerknalles, in einen Zaun geflogen und hat dort ein Bein und ihren Flügel verletzt. Sie humpelt noch etwas, aber in einigen Tagen wird das wieder verheilt sein.

Unsere Tiere sind hypernervös. Ponys, Schafe, Ziegem rennen jetzt schon zuweilen panisch über die Wiesen. Sie haben gerade noch jede Menge Leckerlies bekommen.
Danke an IKEA Osnabrück.
Heute dort z.B. Gemüse und altes Brot abgeholt. Eine willkommene Abwechslung für viele Tiere und in kleinen Mengen problemlos.
Zudem jede Menge Kaffeesatz abgeholt, die nächsten Klimaschutzpflanzungen sind in Vorbereitung (irgendwelche Pflanzen müssen ja den Feinstaub aus der Luft filtern, der heute da reingeböllert wird). Vielen lieben Dank auch an Angela Bens für eine gesunde Abendfütterung für die Tiere.
Zudem heute etliche Trüffelbäumchen eingezäunt. Kaninchen lieben diese, sollen sich aber lieber andere Setzlinge suchen. 😉

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

Allgemein
Erste Opfer von Silvester
Geschrieben:

Oh wei, das kann ja was werden.
Die Böllerei erzeugt ihre ersten Opfer.

In unserer Straße ist heute schon ein Hund entlaufen.
Nach langem Suchen haben die Besitzer ihn dann völlig verängstigt in einem Gestrüpp gefunden.

Und eine unserer Kanadagänse ist heute scheinbar in Panik in einen Zaun geflogen.
Kopfüber nach unten hängend und am Flügel verletzt musste sie vorhin rausgeschnitten werden.
Ans Fliegen ist vorerst nicht zu denken. Mit „Ach und Krach“ konnte sie noch über die Wiese robben und ist völlig und komplett erschöpft.

Sie gehört zu den Tieren, die vor 2 Jahren zu weihnachten „freigekauft“ wurden.
Eigentlich dreht sie mit ihren 2 Gänsekumpels hier rund um den Gnadenhof ihre Runden (und kommt immer wieder zurück).
Nun muss sie wohl erstmal einige Tage ins Krankenlager.
Eigentlich hat sie eine eigene Sitzschale (mit kleinem Badezimmer), hat sich dann aber entschieden, den Meerschweinchen Gesellschaft zu leisten (diese wurden dann vorsorglich umgesiedelt).
Salat, frisches Wasser und Körner stellen heute ihre Abendmahlzeit dar.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck?

Allgemein
Auf gehts!
Geschrieben:

Auf gehts! 😎✊✊
Ärmel hochkrempeln. Zeit haben wir keine, wenn wir Artensterben und Klimaerwärmung in den Griff bekommen wollen!
Das nächste Ding wird nun angeschoben (eine erste Anfrage wurde verschickt, jetzt gibt es kein zurück mehr :-))
Etliche der 500 AKA-Spenden aus dem Dezember werden dafür eingesetzt.

Heute ein Grobkonzept und eine entsprechende Anfrage an eine Kommune im südlichen Landkreis OS geschickt.
Vielleicht haben wir Glück. Vielen Dank zudem an einen namentlich noch nicht erwähnt werden wollenden Politiker, der die Aktion unterstützt.
Die Umsetzung des Biotopes soll gemeinsam mit Itze Riemeyer und teutotrueffel.de sowie allen Menschen, die ein Interesse
an Klima- und Artenschutz haben, geschehen. Wir halten Euch über die Entwicklung auf dem Laufenden.
1500 m²-Flächen findet man, zugegebener Weise, nicht einfach so…
Aber bis Herbst 23 ist ja noch etwas Zeit.

Gesucht wird:

Gesucht wird eine kostenlos nutzbare ca. 1500 m²-Fläche zur Gestaltung eines
„Klimaschutz-Artenvielfalts-Trüffel-Biotopes“. Im Optimalfalle ist die Fläche sonnig
gelegen und relativ „basisch“ (hoher pH-Wert des Bodens). Es besteht ein Interesse an einer
20jährigen Nutzung.

Geplantes Vorhaben:
Nach Erteilung einer Genehmigung durch die UNB (Untere Naturschutzbehörde) werden auf der
Fläche ca. 80-100 „Trüffelsetzlinge“ verpflanzt. Unter „Trüffelsetzlinge“ werden hier Setzlinge
verstanden, deren Wurzeln mit Trüffel-Sporen (Sommer-, Burgundertrüffel) „geimpft“ wurden
(Mykorrhizierung).

Folgende Baum- bzw. Gehölzarten werden hier verwendet:
Rotbuche (Fagus sylvatica), Hainbuche (Capinus betulus), Haselnuss (Corylus avellana),
Baumhasel (Corylus colurna), Stieleiche (Quercus robur), Traubeneiche (Quercus petraea)

Auf dem Areal soll zudem eine insektenfreundliche Blühwiese (Regio-Saatgut) sowie eine
Vogelschutzhecke angelegt werden (Weissdorn, Pfaffenhütchen, Schlehe, Holunder, Hundsrose,
Traubenkirsche, Faulbaum, Kornelkirsche, Kupfer-Felsenbirne). Das Areal soll durch einen ca.
120 cm hohen Wildzaun eingezäunt werden.

Die Pflanzungen werden innerhalb einer öffentlichen Gemeinschaftsaktion durchgeführt (Herbst
2023). Hierbei ist zudem eine kostenlose Wein- und Trüffelverköstigung geplant (BIO-Brot mit
Trüffelmargarine). Angeboten wird der köstliche Wein eines Landwirtes aus Bad Iburg.

Zudem werden allen Teilnehmer*Innen kostenlos weitere BIO-Getränke und ein
pflanzenbasierter Eintopf angeboten.

Wirkung:
Die Vogelschutzhecke sowie die Blühwiese sollen einen kleinen Beitrag gegen das Artensterben
leisten. Das Wachstum der Trüffelbäume/-gehölze soll einer Einlagerung von CO2 dienlich sein.
Der Trüffelpilz an den Wurzeln der Gehölze versorgt die Bäume zusätzlich mit Feuchtigkeit,
sodass diese relativ robust gegen die Folgen der Klimaerwärmung werden. Nach etwa 7 Jahren
können Fruchtkörper der Trüffelpilze geerntet werden (ab dann jährlich). Diese werden verschenkt
(vorrangig an Personen aus der Bevölkerung, die sich an der Pflege der Fläche beteiligen bzw.
an den Pflanzungen beteiligt haben, Nachbarn des Areals etc.).

Finanzierung und Pflege
Die Finanzierung der Maßnahmen geschieht aus Mitteln der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
sowie verschiedener Sponsoren. Auch die Pflege des Biotopes (mindestens einmalige Mahd der
Blühwiese inklusive Abtragung des Mahdgutes; ggf. wiederkehrende Kalkung der Trüffelbäume,
Schaffung einer Zuwegung des Areals, Bewässerung der Trüffelbäume mittels Tröpfchen-
Bewässerung) wird kostenlos durch die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe umgesetzt. Versucht
wird zudem, Personen aus der Bevölkerung zu motivieren, sich an den Betreuungsmaßnahmen
des Biotops zu beteiligen.

Sehr intererssant in diesem Zusammenhang ist ein Interview im SPIEGEL von gestern:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/biodiversitaet-in-deutschland-das-artensterben-gefaehrdet-unseren-wohlstand-a-c01ef36a-2818-4b1a-b949-3284ffd2ebb4

„Beim Klimawandel geht es darum, wie die Menschheit überlebt, beim Artenschutz, ob sie das überhaupt kann, sagt die Biologin Katrin Böhning-Gaese.“

Und:
„Böhning-Gaese: Wenn man das Ganze bis zum Ende durchdenkt, ist der Verlust von Biodiversität eine riesige Bedrohung. In gewisser Weise bestimmt der Klimawandel, wie wir als Menschheit in Zukunft auf der Erde leben. Das Artensterben bestimmt dagegen in letzter Konsequenz darüber, ob wir als Menschheit auf der Erde überleben. Denn fast alle Güter und Dienstleistungen, die wir benötigen, kommen aus der Natur. Die Biodiversität ist der Maschinenraum der Natur. Und wir nehmen diese Naturleistungen für selbstverständlich. Das Fundament für unser Überleben zerrinnt uns damit gerade zwischen den Fingern und wir bekommen das noch nicht einmal richtig mit.“

Und auch:

Böhning-Gaese: Die politischen Reflexe ähneln sich. Allerdings gehen die Krisen nicht weg, wenn man sie ignoriert. In der Klimakrise gibt es vielleicht noch technische Lösungen, die ich im Notfall anwenden kann, obwohl auch diese fraglich sind. Aber bei der Biodiversität rollt eine Welle auf uns zu, die immer größer wird, je länger wir sie nicht beachten. Eine angeblich kurzfristige Sicherung der Ernährung kann langfristig die Ernährungssicherheit gefährden.

SPIEGEL: Beim Klimaschutz gibt es bereits Fortschritte wie den Kohleausstieg oder die Umstellung auf grüne Energiequellen – auch wenn alles viel zu langsam geht. Gibt es solche Hoffnungsschimmer auch für die Artenvielfalt in Deutschland?

Böhning-Gaese: Es gibt bereits einen Bewusstseinswandel in der Bevölkerung. Immer mehr Menschen werden Vegetarier oder sogar Veganer. Es sind auch immer mehr vegane Produkte oder Fleischersatz verfügbar. Doch an den großen Schrauben der Veränderung muss die Politik drehen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Mit großer großer Sorge blicken wir auf Silvester.
Geschrieben:

Mit großer großer Sorge blicken wir auf Silvester.
Die besten Freunde in dieser Nacht werden mit Sicherheit Drahtzange und Taschenlampe sein, um ggf. in Panik geflohene Tiere aus den Zäunen zu schneiden. Vor 4 Jahren hatten wir das schonmal.
Die Menge an Feuerwerk, die in diesem Jahr in die Luft gejagt wird, wird nicht unerheblich sein. Na das kann ja heiter werden. Wir berichten wieder mit einem kleinen Film.

Gnadenhof Brödel
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Für ein Lebewesen strahlt heute die Sonne besonders hell
Geschrieben:

Ein grauer Depritag ist das heute. Doch für ein Lebewesen strahlt heute die Sonne besonders hell 🙂 😍🥰🙂😀
Ein neues Leben für Hahn „ZickeZacke“.
Vor einigen Wochen ist hier ein Hahn aus Altersgründen verstorben, somit hatten wir also wieder ein Plätzchen frei. Heute zog der Neuling ein.
Eine Tiervermittlerin fuhr 2 Stunden, um ihn in ein neues zu Hause zu bringen.
Genügend Platz ist da und auch genügend Hennen, die „Zickezacke“ gleich neugierig beäugten. Aus seinem alten zu Hause musste er weg, weil sich Menschen durch ihn gestört fühlten.
An dem Hahnenkampf mit Chefhahn „Uwe“ kommt er nicht vorbei. Wenn das geklärt ist, dann ist Ruhe.
Gnadenhof Brödel
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Ein Königreich, ein Königreich für ein neues Konzept!!
Geschrieben:

Ein Königreich, ein Königreich für ein neues Konzept!!
…für Klima- und Artenschutz!! 🤪👑👑👑🏡🏡🌳🌳🌳
Und: Omnipräsente Kritik an der „letzten Generation“ (selbst „Steini“ hat sich nicht lumpen lassen)

Seit der letzten Mitmachaktion ist eine Menge Zeit vergangen.
Als nahezu gesichert gilt, dass im Herbst 2023 ein oder zwei weitere Mitmachaktionen folgen.

Insgesamt jedoch muss ein neues Konzept her, denn:

Es waren 1061 Personen, die sich zwischen April 21 und Dezember 22 an diversen Mitmachaktionen beteiligt haben
(es waren glaub ich 35 öffentliche Aktionen und etwa 10 „geschlossene“ Events).

1061/45= im Schnitt also 23 Personen pro Aktion.
Das ist nicht schlecht, wir müssen jedoch schneller, mehr, aktiver und einfach pfiffiger werden, um in kürzerer Zeit mehr zu erreichen!!

Es gab bei den Mitmachaktionen auch Veranstaltungen, da kamen nur 3 oder 4 Personen und jedes Mal (wirklich JEDES MAL)
musste ordentlich „getrommelt“ werden, damit genügend Personen dabei waren.
Auf Dauer irgendwie auch ganz schön ermüdend.

Das schmälert das Engagement der vielen Aktiven, die dabei waren, nicht, im Gegenteil!
Gerade weil es nicht ganz einfach ist Menschen für Klima- und Naturschutzaktionen
zu gewinnen war es umso wertvoller, wenn sich Menschen dafür aktiv stark gemacht haben!

Aktuell dominiert ein Geist in den (sozialen) Medien, der zeigt, dass Menschen sich die „Klimakleber“ als „die Bösen“
auserkoren haben. Das steht selbstverständlich ja auch jedem frei, das so zu sehen, ist ja (zum Glück) ein freies Land.
Ich persönlich verstehe das in Teilen auch zumindest ansatzweise, naja, zumindest ein bisschen, ein ganz kleines bisschen,
dass diese Aktionen keine Begeisterung hervorrufen. So richtig viel Applaus kriegt die „last Generation“ hier auch nicht. Ausgepfiffen wird sie (hier) jedoch dennoch nicht. Der Stachel in der (gesellschaftlich) notwendigen Wunde ist nicht mehr und nicht weniger als ein Stachel in einer (gesellschaftlich) notwendigen Wunde.

Und auch 1: Die Argumente der AktivistInnen sind stichhaltig und decken sich nahezu 100% mit den Argumenten vieler WissenschaftlerInnen !

Und auch 2:
Schon in etwa 15 Jahren (ich verwette jeden Penny auf meinem Konto dafür) wird es gesellschaftlich als „unerklärlich“
gelten (ob der klimabedingten Katastrophen, die uns alle dann regelmässig umgeben), wie man „damals“ etwas gegen Klimaaktivisten sagen konnte (die zugegebenerweise
„Gesetze“ überschreiten (etwas, was die Bundesrepublik Deutschland gemäß Bundesverfassungsgericht in Bezug auf Klimamaßnahmen übrigens auch tut)). Das auch in unserem „altbekannten“ System ein Fehler steckt ist offensichtlich (und keine Schande!). Systeme ändern sich und müssen das auch tun! Ändern sie sich nicht, dann saufen sie ab.

Und auch soll angemerkt werden: Die Klimaerwärmung wird alle Grenzen sprengen, in denen wir bislang gedacht haben!
Die „Hinterfragung“, die bereits spürbar begonnen hat, wird Dimensionen annehmen, die sich viele Menschen (offensichtlich) aktuell lieber nicht vorstellen wollen.

Mir ist insgesamt (noch) nicht in Gänze klar, warum sich so viele auf die „Letzte Generation“ einschießen.
Trotzdem ist es hier immer wieder gut Diskussionen zu führen mit Menschen, die die „letzte Generation“ vehement ablehnen.
Diese Diskussionen bringen weiter, ohne Frage, alle Beteiligten. Ich finde so etwas immer spannend und nehme es Menschen (die sich selber engagieren) auch
nicht übel. Denn bei aktiven Menschen, die sich SELBER gegen die Klimaerwärmung engagieren, findet dann eine Diskussion auf Augenhöhe statt.

Es ist jedoch schwer mit Menschen zu diskutieren, die selber NICHT (!) gegen die Klimaerwärmung vorgehen und dann
auch noch über AktivistInnen meckern. Trotzdem wird hier (manchmal, immer mal wieder) versucht, die Gründe dieser Ablehnung zu verstehen.
Manchmal jedoch ärgere ich mich über diese Menschen, die nach harten Maßnahmen gegen die „letzte Generation“ schreien.
Oft genug stellt sich in den sozialen Medien dann die Frage: „Ok, ok…findest Du nicht gut, allright! Und was tust Du im SPEZIELLEN gegen
die Klimaerwärmung?“
Viel zu oft ist dann die Antwort: „Ich bin ja kein Klimaaktiviast. Warum sollte ich etwas tun?“
Das Gespräch/Die Diskussion ist dann schnell beendet. Was für eine saublöde Antwort! (Kopfschütteln)…

Ein Stau auf der Autobahn aufgrund eines Unfalles ist also „ok“ und „normal“, aufgrund einer Protestaktion (die juristisch entsprechend sanktioniert wird) scheinbar eher nicht.
Konnte mir bis heute auch niemand erklären, warum das so ist.

Nach der Theorie der „radikalen Flanke“ (und dem entsprechenden Windschatten) ist „letzte Generation“ übrigens ein absoluter Segen für Gruppen wie uns oder scheinbar auch
Fridays for Future. Es ist seitdem viel viel leichter geworden, Argumente zu platzieren, sich Gehör zu verschaffen, Termine zu bekommen…
Ohne die „radikale Flanke“ wäre das kaum möglich gewesen.

Hier wurden nun die ersten Gespräche mit einem potenziellen Großsponsor begonnen. Es geht nicht nur um CO2-Bindung
durch Baumpflanzungen sondern sogar um CO2-Einlagerung durch Schaf- und Ziegenbeweidung. Das Wurzelwerk von Beweidungsflächen
ist, bei bestimmten Beweidungsformen, in der Lage gigantische Mengen an CO2 zu binden. Auch das gilt es zu fördern.

Und hier wird an einem neuen Konzept gebastelt.
Immer wieder neu Menschen motivieren, sich aktiv zu beteiligen, das reicht (nach Meinung von hier) nicht (mehr).
Wir erreichen zu wenige!
Eine Lösung könnte Folgendes sein:

Zwei mal haben wir in Projekten (Blumiger Landkreis Osnabrück: Damals wurde Blühwiesen-Saatgut für 50m² verschenkt; 500 AKA: die
Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG spendete 3000 Baumsetzlinge) erlebt, wie viel Engagement Menschen zeigen, wenn
es etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz „umsonst“ gibt, für den eigenen Garten, für den eigenen „Hood“…
Es war hier teilweise eine Volksfeststimmung bei den Abholorten.
Das ist keineswegs despektierlich gemeint, im Gegenteil. Genau DAS (!) ist eine riesige Chance!

Wenn nun Pflanzaktionen (Bäume, Obstbäume, Wildgehölze, Blühwiesen) für ganze Siedlungen, mehrere 100 Personen, vorbereitet würden,
kostenlos bereitgestellt werden….
Inklusive Gemeinschaftsessen und Trinken…
Unter Umständen liessen sich gleich dreistellige Personenzahlen gewinnen, die ihre eigenen Gärten (Siedlungen) klimaresistenter gestalten. 😍☺️ Pro Klimaschutz, Pro Artenvielfalt! 🦋🐝🦉🦇🦋🐌 Und wir arbeiten an einem Konzept um Land zu kaufen, für „Mitmachbiotope“, an/auf denen sich Menschen persönlich um „ihre“ Bäume kümmern können. Denn einen Baum zu pflanzen reicht nicht mehr, es muss auch gewässert werden.

An dieser Idee wird hier getüftelt. Vermutlich für 2024 soll ein entsprechender Projektantrag auf die Reise gehen…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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2 Streifen Trüffelbäume angelegt
Geschrieben:

Wenn man keine Lust auf das ganze „Weihnachtsgedöns“, dann kann man z.B. prima Bäume pflanzen. 😊 Heute 2 Streifen Trüffelbäume angelegt. Die unterschiedlichsten Sorten.
Diese werden zusammen mit einem Trüffelsubstrat eingegraben.
Anschließend kommt dann ein Kalk-Schottergemisch (Langzeitkalkung) auf die Pflanzstandorte, zudem eine Feinkalkmischung für die sofortige Kalkung des Bodens. Heute Setzlinge für 120 Kg CO2-Speicher eingegraben. In 7 Jahren gibt es Trüffel zu Weihnachten 🙂

Das Thema boomt und boomt und boomt.
Heute ist zudem ein Artikel über Trüffelanbau in der NOZ:
https://www.noz.de/lokales/hagen/artikel/zwei-lienener-bewirtschaften-trueffelplantagen-in-der-region-43737589
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Fröhliche Weihnachten, Teil 2
Geschrieben:

Fröhliche Weihnachten, Teil 2 😍🦋🐌

Vielen Dank an Alexander Schröder und an Christian Biehl von „Redfield Record“ (https://www.facebook.com/redfieldrecords) für eine sehr hohe Spende.
Ein Teil des Geldes werden wir für ein aussergewöhnliches Biotop für Artenvielfalt und Klimaschutz einsetzen, welches es in Sich hat (und eine längere Vorlaufzeit benötigt). Juristisch, politisch und kulturhistorisch!
In Melle planen wir im Herbst 2023 eine Trüffel-Klimaschutz-Artenvielfaltfläche (mit Blühwiese, Greifvogel-Ansitzstangen, klimaresistenten Pflanzen wie z.B. der Haselnuss).
Hierfür wird eine entsprechende Genehmigung des Landkreises nötig sein.
Vielen Dank an einen Politiker aus dem Rat der Stadt Melle (er möchte noch nicht erwähnt werden), der sich dafür stark machen wird, dass eine Fläche dafür in Melle gefunden wird.

Trüffelflächen haben eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen die Klimaerwärmung, aufgrund der sich bildenden Mykorrhiza-Pilze. Verschiedene Tuber-Pilze gelten aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes als „streng geschützt“ (nicht ganz sinnvoll, man findet diese im Landkreis Osnabrück auf kalkhaltigen Böden „an jedem dritten Baum“).
Dazu kommt eine starke kulturhistorische Komponente. Der Trüffelanbau (und das Wissen darüber) wurde von den Nationalsozialisten im 3. Reich ausgelöscht (damals war eine Menge des Wissens in jüdischer Hand).
Es ist ein Verdienst einer kleiner Handvoll Menschen im Landkreis (z.B. Itze Riemeyer, „TeutoTrüffel“ (https://www.teutotrueffel.de/) und Thomas Wittich (https://trueffeljule.de/), dass dieses Wissen nun, über 75 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges, nun wieder in den Fokus gerät und an Bedeutung zunimmt.
Das entsprechende Wissen werden wir für die Plantage einsetzen. Das Biotop soll im Rahmen einer öffentlichen Mitmach-Aktion umgesetzt werden.
Mit Trüffel- und Weinverköstigung. 🙂
Vielen vielen Dank und ein frohes und beschauliches Weihnachtsfest wünschen wir allen Menschen und anderen Lebewesen da draussen 🙂

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Fröhliche Weihnachten auf dem Gnadenhof Brödel
Geschrieben:

Fröhliche Weihnachten, Teil 1 😍☃️🎄

Ein ereignisreiches, turbulentes und nicht immer ganz einfaches Jahr geht zu Ende

Vielen vielen vielen Dank für die vielen hundert Menschen, die sich auch in diesem Jahr in
unseren Klima- und Artenschutzprojekte sowie für unseren Gnadenhof in unterschiedlicher Form engagiert haben!
Das war bärenstark! Gemeinsam können wir die Herausforderungen der Welt in unser aller (kleinem) Umfeld bewältigen und dagegen vorgehen, wenn wir es wirklich wollen (mit jeder Faser unseres Körpers)!

In den letzten Tagen kamen viele Anfragen rein: „Macht ihr dieses Jahr wieder die Weihnachtsbescherung für Eure Tiere? Können wir dabei sein?“

Heute nun war es soweit. Mit immerhin nahezu 10 Teilnehmern, es entwickelt sich ein kleiner Kult daraus 🙂
“The same procedure as every year, James.”

Zwar etwas grippelädiert (ein heisses Bier wird heute Abend helfen),
aber dennoch mit vielen vielen Gaben für die Tiere (sogar in der Küche werkelten einige Menschen)….

Es ist wichtig, dass es Weihnachten allen Lebewesen gut geht. Es ist das Fest der Liebe, nicht nur für Menschen. Für Menschen und Tiere gleichberechtigt. Menschen und Tieren gleichermaßen. Wichtig ist es, dass Tiere die für sie große Bedrohung „Weihnachten“ nicht nur lebendig überstehen, sondern dass an diesen Tagen noch einmal gesondert ein Schutz für sie bereitgestellt wird.
Alle (also alle Tiere) haben heute zusätzliche Ballen Stroh bekommen, damit es auch schon gemütlich warm ist.

Auf dem Menüzettel standen:

Für die Schweinchen: Gekochte Kartoffeln mit einer Prise Salz und Ruccola-Salat in Leinöl (Omega-3-Fettsäuren),
Gackene Bananen mit Feigen und Ei.
Dazu Getrocknete Mandarinen, Erdnüsse, Walnüsse, Honigmelone

Für die Ponys: Verschiedene Pferdeleckelies (z.B. „Honig-Lebkuchen“, „Möhren-Apfel-Löwenzahn-Mix“, „Pferdebussis“), Äpfel, Salat, Möhren, Heucobs (in Leinöl getränkt), Apfelmüsli. Erstklassiges 2.Schnitt-Sommerheu.
Shetty „Nika“ ist bei uns ein Hufrehe-Kandidat. Das bedeutet, dass die Ernährung bei Ihr sehr wichtig ist: Einen Apfel, Salat, Heucobs in Leinöl und Möhren-Apfel-Löwenzahn-Mix gab es aber trotzdem in einer kleinen Menge.

Schafe/Ziegen: Salat (sie lieben Eisbergsalat), Äpfel, Verschiedene Pferdeleckerlies (insbesondere Honig-Lebkuchen und „Wiesenbussis“ sind hoch im Kurs), Erstklassiges 2.Schnitt-Wiesenheu, Weintrauben

Hühner/Enten/Gänse: Doppelte Portion Futter, Salat, Honigmelone, Paprika, Äpfel, Weintrauben

Kaninchen/Meerschweinchen: Gurke/Möhre/Blattsalat/Knabberstangen/Haferhalme/Äpfel

Frohe und friedliche (und insbesondere lebendige) Weihnachten an alle Menschen und Tiere, egal wo sie sind 🙂

Gnadenhof Brödel
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Wintersonnenwende und die 12 Rauhnächte
Geschrieben:

Ein Mystischer Tag! Eine mystische Nacht! 👻👽😲😮🤩
Wintersonnenwende, jetzt beginnen die 12 Rauhnächte (auch Raunächte genannt) – für den Tierschutz nicht ganz unbedeutend
Heute zu diesem besonderen Anlass 12 Hühner freigekauft
Danke an Angela von Brill Fotografin für eine hohe Spende.
Heute ist ein ganz besonderer Tag: Die längste Nacht des Jahres. Danach wird es wird wieder länger hell. Und: Die 12 Rauhnächte beginnen.👻👽😲
Mir persönlich bedeutet dieser Tag / diese Nacht weitaus weitaus weitaus mehr als z.B. Weihnachten. Heute ist eine ganz besondere Nacht.
Über die 12 Rauhnächte (auch Raunächte) gibt es viele viele Geschichten und Mythen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Raunacht

Z.B.: „Die Raunächte sind eine Zeit, die seit der frühen Neuzeit für Geisteraustreibung oder -beschwörung, den Kontakt mit Tieren oder wahrsagerische Praktiken geeignet sein soll.“

Oder auch: „Zur Mitte der Zwölfnächte, nämlich zu Silvester, soll die Wilde Jagd aufbrechen. In dieser Zeit stehe das Geister­reich offen und die Seelen der Verstorbenen sowie die Geister haben Ausgang. Dämonen können Umzüge veranstalten oder mit der Wilden Jagd durch die Lande ziehen.
Bis in die jüngere Zeit war in weiten Teilen Europas der Glaube verbreitet, dass sich zauberkundige Menschen, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hatten, zu dieser Zeit in Werwölfe verwandelten und in dieser Gestalt Mensch und Vieh bedrohten, …“

Oder: „Angeblich sind die Raunächte auch für das Befragen von Orakeln geeignet. Im Silvesterbrauchtum wird dieser Glaube – wenngleich in erster Linie aus Geselligkeit – in Form des Bleigießens oder auch des Wachsgießens bis heute weiter gepflegt.
Der Zwiebelkalender dient der Wetterprognose. Tiere im Stall sollen um Mitternacht mancher Raunächte die menschliche Sprache sprechen und über die Zukunft erzählen – wer die Tiere allerdings sprechen höre, sterbe unmittelbar danach. Mancherorts dürfen sich die Tiere bei einem Hausgeist (als Einbruch der Heidenwelt in die Christfestlichkeiten, aber auch in einer christianisierten Entsprechung) über ihren Herrn beschweren: Hat er sie im letzten Jahr schlecht behandelt, wird er bestraft.“

Am heutigen Abend 12 Hühner von einem Landwirt freigekauft. Diese werden hier nun auf 3 unserer Gnadenhofstationen „urmelalt“ werden können (ansonsten hätten diese im Februar ein Schicksal als Suppenhuhn gehabt).
Für jede Rauhnacht (oder jeden Monat des kommenden Jahres) ein Huhn, das geschützt wird und viel Glück gehabt hat, und dieses auch auf den Gnadenhof „umleiten“ soll (ein bisschen Aberglaube schadet nie).
Gesichert weiß ich jedoch: Um Mitternacht der Rauhnächte werde ich die Ställe nicht betreten. Ich hab noch zu viel vor 😉

Der Landwirt, von dem die Tiere freigekauft wurde, hat sich sehr gut um seine Hühner gekümmert. Sie sind in einem guten Zustand. Er hat sogar eine kleine Führung durch seinen Stall gegeben. Diese Transparenz finde ich gut.
Nachdem die Hühner allerdings für die Eiablage aufgrund ihres Alters nicht mehr so recht geeignet sind, würden diese nun als Fleischprodukt enden. Ich mache dafür Niemandem einen Vorwurf, das System ist dafür „zu komplex“.

Damit die Tiere noch 3 bis 4 Jahre frei und selbstbestimmt leben können jedoch die Tiere heute „freigekauft“ (selbes Konzept wie z.B. von „Rettet das Huhn e.V.“).
Vielen Dank an Angela von Brill, die uns heute eine hohe Spende zukommen lassen hat. Ein Teil des Geldes wurde für den Freikauf verwendet. Ein anderer Teil wird für Artenschutzmaßnahmen im nächsten Jahr eingesetzt.

Gnadenhof Brödel
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