Rödeltag für die Artenvielfalt (Teil 2) 🐝🕷🐜😊✌️✌️
„Big player“ für die Artenvielfalt sind unsere Tiere. Schafe und Ziegen sowieso.
Aber auch Schweinchen und Ponys. Viele viele Insekten profitieren vom Mist der Tiere, und für die entstehenden Miyawaki-Wäldchen ist dieser pures Gold.
Wo viele Insekten sind (Blühwiesen) da tummelt sich das Leben in voller Pracht.
Und dann sind Behausungen plötzlich Mangelware. Also heute noch diverse Sperlingshäuser und viele viele Fledermauskästen aufgehangen.
Dracula und seine Kumpels werden sich freuen.
Hinter dem Gasthof/Hotel Hubertus/Wiesehahn die Fläche gemäht (einen Teil hatten schon Schafe und Ziegen übernommen). Dabei jedoch darauf geachtet, dass immer noch Teilflächen mit vielen Wildblumen stehen bleiben.
Hier herrscht ein Insekten-Hotspot vor. 🐝🐝🐝🕷🐛🦋🐞🦟🦗
Die erste Flächenbearbeitung fand hier im März 2017 statt, jedes Jahr wurde dann 2 mal ausgemagert. Das Areal ist seit jeher schon relativ mager und sandig gewesen.
Die ersten Anzeichen einer Magerwiese waren dann 2020 zu erkennen. In diesem Jahr bestimmt schon 800 m².
Im nächsten Jahr dürften noch etliche Hundert m² dazu kommen. Wieder und wieder ausmagern rettet Hunderte von Arten.
Eine Magerwiese umgeben von vielen Obstbäumen. Herrlich ist das!
Viele Böden sind viel zu nährstoffreich, dann haben eine Menge Wildblumenarten kaum eine Chance. Hier sieht es aber schon ganz gut aus 🙂
Blumiger Landkreis Osnabrück +++ & 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Bei herrlichem Wetter ein Rödeltag für die Artenvielfalt (Teil 1)
Weiter gehts am Kreimerhof 😊🐝🕷😄🐜
Zunächst eine ausgeblühte Wiese im beschaulichen Oldendorf gemäht.
Bereits im 4. Jahr ausmagert. Und herrliche Äpfel wachsen dort, das finden dort auch die Schmetterlinge 🙂
Am Standort Kreimerhof jeute gleichfalls eine Mahd durchgeführt. Auch bei ausgeblühten Wiesen ist eigentlich Ende Oktober der Optimalzeitpunkt,
aber ab und an ist es schlichweg eine reine Zeitfrage. Das Schnittgut bliebt nun einige Tagen liegen, damit es aussaamen kann.
Anschließend wird es auf Bündeln zusammengeharkt und wird ein herrliches Winterquartier für einige
Tierarten darstellen.
Jetzt im November werden am Kreimerhof noch einige Obstbäume sowie etliche Setzlinge für Vogelschutzhecken gepflanzt. Mit vielen Beeren, die noch im Winter hilfreiche Nahrung darstellen.
Das Feuchtbiotop dort ist eine Quelle für so viele Arten. Zahlreiche Libellen schwirren dort herum. Mit unserem Bagger „Kleiner Maulwurf“ werden hier noch Ausbesserungen vorgenommen.
An der Straße „Gelbe Riede/Lerchenweg“ zudem eine Streuobstwiese gemäht. Sehr viel blauer Lein wächst hier.
Und alle Bäume sind angewachsen. Der nächste Hotspot für die Artenvielfalt wächst hier heran.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/
Ein frischer Morgen und voller Tatendrang! 😀🐛🦋🐞🐝
Demonstrationen für den Klimaschutz wie am gestrigen Tag pushen die Motivation ungemein.
Waren es 400.000? 600.000? Oder eine DreiViertelmillion?
Eine Demonstration ist eine aktive Beteiligung an der Gesellschaftsverbesserungund ein sehr wichtiges Zeichen der
Willensbekundung. Und es zeigt: „Viele wollen etwas!“ Auch das ist für die Eigenmotivation eine gute Sache
Gleichzeitig ist es irgendwie auch passiv: „Handelt mal! Handelt IHR mal! IHR müsst jetzt aber mal handeln!“
Freude und ein fader Beigeschmack liegen da immer sehr nah beinander finde ich.
Die Aufforderung, dass (in der Regel: DIE Politiker) handeln sollen, ist natürlich nachvollziehbar, aber viel viel viel zu wenig.
Irrsinnig dabei: Wenn sich Politiker*innen gute Ideen einfallen lassen (egal ob z.B. Anna Kebschull oder Frank Vornholt ), dann gibt es immer wieder gleich
einen Haufen Menschen, die aus dem Hintergrund krakehlen: „Die Idee hat aber nicht die richtige Farbe!!! Die Idee mag gut sein, ABER: DIE FARBE!!!! DIE FARBE stimmt nicht, also muss auch an der IDEE etwas krumm sein!!“
Ich finde diese Haltung ganz ganz fürchterlich! Wahlweise ist diese Idee dann (je nach politischer Richtung) „ideologisch prägt“ oder „Greenwashing“. Die Heuchelei hinter dieser Kritik ist zuweilen jedoch ganz fatal.
Ab und an sogar ein Armutszeugnis.
Manchmal hab ich hier den Eindruck (das bezieht sich auf beide Richtungen) es hier mit Sekten zu tun zu haben. Vielleicht wäre da ein Ausstiegsprogramm
der Bundesregierung mal ganz gut (die Politiker sollten mal!). Bei einer Person wurde das Ausstiegsprogramm durch die Blockier-Taste etwas beschleunigt.
Wer meckert, meckert und meckert….ohne sich Diskussionen zu stellen oder eine inhaltlich-aktive Auseinandersetzung zu führen und/oder auf Argumente einzugehen: Der fliegt raus! Danke an Facebook, dass so etwas machbar ist.
Und:
Es rattert und rattert und rattert hier in der Birne. Wenn es doch möglich ist, dass 500.000 Mensachen auf die Straße gehen, wieso sind es dann oft so wenige
bei den Mitmach-Aktionen? Das Zwischenfazit nach 6 Monaten 500 AKA ist zweifelsfrei: Menschen wollen (vermehrt) etwas machen. Das Angebot an Flächen, die Anfragen nach Projekten steigen in den Himmel (sind leider
zumindest von uns aus zeitlichen Gründen nur noch rudimentär zu bedienen. Wir brauche mehr Natur- und Klimaschutzgruppen!!!).
Gleichzeitig sind die Beteiligungszahlen gegenüber
Demonstrationsteilnahmen winzig. Wir liegen insgesamt (nach 6 Monaten) bei etwa 350 Aktiven.
Für den Herbst + Winter werden hier noch einige verschiedene Modelle ausprobiert.
* Eine Pflanzaktion als Weihnachtsfeier (Ute Werges) mit Baum schmücken, Bio-Keksen, Kinderüberraschungen, Weihnachts-Ponys vom Gnadenhof
* Eine Gemeinschaftspflanzung als märchenhafte Adventsaktion, mit Märchenerzähler, Glühpunsch, Wunderkerzen, Stockbrot überm Lagerfeuer etc. etc.
* Eine weitere Pflanzaktion als Verbindung eines (in Teilen) ungewohnten Kooperationsmodelles (Gabriele Mörixmann) (Landwirtschaft + Naturschutz, Gnadenhof + Schweinehaltung). Bei dieser Aktion kann
dann bei der Verpflegung z.B. zwischen Fleischprodukten und Veganprodukten gewählt wereden. Extrem-Anhänger können sich dann gegenseitig mit Brat- oder Tofuwurst verprügeln. Die Kamera läuft – Das wird eine Gaudi!
* Eine Schatzsuche zum Zwecke der Bodenvorbereitung ( 😉 Es wird vieeeeeel gebuddelt werden müssen. Schatzsucher*innen, die was auf sich halten, werden für die Schatzhebung einiges tun müssen. Bringt Schaufeln und Spaten mit!).
Erstellt wird dabei Melles erster Miyawaki-Wald (Frank Vornholt, Gabriele Mörixmann , Uwe Krystosek , Eike Krystosek ) mit lokalen BIO-Düngemitteln (https://hagemann-krystosek.de/).
* Weitere Ideen werden folgen.
* Tolle Aktionen sind zudem in öffentlichen und nicht öffentlichen Aktionen noch geplant mit: Jana Broeker-Stockhoff, der Lindenschule Buer, verschiedenen Landwirten (z.B. Ortslandvolk GMHütte), Firmen (z.B. der MSO Osnabrück), dem SV Wissingen Oliver Niekamp SV Wissingen,
Privatpersonen (eine Person feiert ihren Geburtstag, indem eine Streuobstwiese angelegt wird) und und und. Es MUSS möglich sein, noch mehr Aktive zu gewinnen.
Hier der Anmeldelink zu verschiedenen Aktionen (in Kürze werden weitere Termine eingestellt):
Hier geht es heute ans Aufhängen von Nisthilfen. Viele Fledermäuse stehen hier schlange und müssen bereits unter Brücken schlafen. Das kann nicht gewollt sein 🙂
Also ran ans Werk. Und zwei Wiesen werden gemäht. Eine der Wiesen wird dann (nach 6 Jahren Ausmagerung und einer tollen Entwicklung) im nächsten Jahr gesichert den Status einer Sand-Magerwiese bekommen.
Die Heide-Nelke (Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Heide-Nelke#/media/Datei:Heide-Nelke_(Dianthus_deltoides)_(2).jpg) und das Berg-Sandglöcken waren dieses Jahr schon rege vertreten.
Ist im Naturschutz etwa sowas wie der „Heilige Gral“ oder auch die Meisterschale. Kann man erreichen, indem man selber aktiv wird. Braucht man keine Anderen für. Auch eine „eigene“ Wiese lässt sich durch genügend Engagement finden und gestalten. Wir haben keine Zeit mehr für Ausreden.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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1000 m² Blühwiese in Melle-Mitte (Kantstraße). 🌺🙂🐛🦋🐌🐞🐜
2 Personen, 2,5 Stunden, heute gemäht und abgeharkt, im Film einmal im Zeitraffer.
Die Wiese blühte dieses Jahr noch nicht soooo dolle (3 von 10 möglichen Punkten), nächstes Jahr wird besser 🙂
Vielen Dank an Jürgen für die tatkräftige Unterstützung, richtig gut. Das war eine Knochenmühle heute.
So eine Blühwiesenmahd ist herrlicher Sport an der frischen Luft. Zudem bestimmt noch 700 Kalorien oder so verbrannt, angenehmer Nebeneffekt.
Eigentlich ist Ende Oktober der optimale Zeitpunkt für eine Mahd, der Terminkalender ist jedoch leider etwas zu voll in diesem Jahr, sodass die Mahd bei einigen Wiesen leider etwas vorgezogen werden muss.
Ab Anfang November bis Ende Januar finden die Klimaschutz-, Vogelschutz- und Insektenschutz-Streuobstwiesen-Pflanzungen statt. Alles andere muss bis dahin erledigt sein.
Und eine Ausmagerung von Blühwiesen ist zwingend notwendig, will man die Artenvielfalt dort erhöhen. Nächste Jahr wird es hier – mitten in einer Siedlung – blühen und brummen, dass es ein Hochgenuss sein wird.
Viele Insekten freuen sich jetzt schon drauf.
So schön das hohe Interesse an Natur- und Klimaschutz auch ist. Wir kommen nicht mehr hinterher.
Der häufigste Satz hier ist: „Tut uns sehr leid, wir sind komplett voll. Keine Kapazitäten mehr, leider:-( “
Von 10 Anfragen, die hier reinkommen, müssen wir leider mittlerweile 8 absagen. Einige der Blühwiesen betreuen wir aber noch weiterhin.
Geht auch garnicht anders, bei dem Herzblut, was da über Jahre hineingeflossen ist.
6-7 Gruppierungen mehr, dann ließe sich in südlichen Landkreis Osnabrück so richtig richtig was reißen!
Es bleibt vermutlich wohl ein Wunschtraum. 😔😞😒
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Starkes Engagement vom SV Wissingen 08 (Oliver Niekamp SV Wissingen) gegen die Klimaerwärmung. 😀👍👍👍🌳🌴🌱🌿
Original-Zitat: „und die Kleinen sollen mehr lernen bei uns, als nur Fussball…“.
Absolut gut und eine echte Vorbildfunktion, die der Verein vermittelt.
Hintergrund: Für jedes neue Jugendmitglied werden etliche Bäume gepflanzt.
Über 100 Setzlinge sind bereits zusammengekommen (siehe dazu: https://www.sv28wissingen.de/fussball/2021/09/19/was-macht-unsere-baumpflanzaktion-jugendfussball-und-viel-spass/).
Es werden für die Aktion noch weitere Sponsoren gesucht.
Eine Fläche in der Nähe von Wissingen wurde durch Initiative des Vereins gefunden. Danke dafür an Guido Halfter, den Bürgermeister von Bissendorf. Die Bäume werden gemeinsam mit den Kids gepflanzt.
Richtig stark! Das sind Aktionen, die das Herz berühren.
Im Januar geht es los. Gepflanzt werden eine Vielzahl unterschiedlicher Arten (etwa 20 Stück), um Monokulturen vorzubeugen und gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt zu leisten.
Die Klimaerwärmung gehen wir gemeinsam an! Bange machen gilt nicht!
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
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Übermorgen wird Geschichte geschrieben, ein wichtiger Tag für die Bundesrepublik. ✊⚠️⚠️⚠️🆘🆘⚠️⚠️🆘🆘⚠️⚠️ Eine der grössten Klimademos in der Geschichte des Landes findet statt.
Bundesweit wird mittlerweile mit über 400.000 Teilnehmer*innen gerechnet. Insgesamt sind knapp 450 Veranstaltungen angemeldet. https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/
Im Hinblick auf die Bundestagswahlen sogar ganz maßgeblich!!
Die Programme der (aktuell in den Umfragen) „großen“ Parteien sind ungenügend mit Blick auf die Erreichung des 1,5 Grad Zieles.
Treffpunkte hier in der Region z.B.:
Freitag, 24.9.2021:
Melle: Treffpunkt 15 Uhr am Meller Bahnhof
Osnabrück: 15.00 Uhr, Willi-Brandt-Platz
Die Demonstration richtet sich an die Gesamtheit aller Parteien. Vor der Bundestagswahl soll noch einmal ein deutliches Zeichen für mehr Klimaschutz gesetzt werden. Zentrale Forderungen lauten:
* Kohleausstieg bis 2030
* Stopp von neuen Autobahnprojekten
* Ende der Neuzulassung von Verbrennungsmotoren vor 2030
* Einsatz für eine klima- und umweltfreundliche Landwirtschaft mit fairen Preisen für Erzeuger*innen sowie eine artgerechte und flächengebundene Tierhaltung
Freitag etwas früher Feierabend machen… Ich selber werde vermutlich in Osnabrück mitlaufen. Die erste Demo seit 14 Jahren glaub ich… Die Kirchen rufen zu einer Teilnahme auf, viele Unternehmen, eine riesige Fülle unterschiedlicher Gruppierungen…
Laut, bunt, friedlich, vehement. Mitmachen, ab auf die Straßen!
Das Wunder vom Schürenort 🙂
😀☘☘😇😇😊☘
Es gibt eine Ausprägung der Durchfallerkrankung bei Schafen und Ziegen, bei der wir mittlerweile wissen:
„Oh oh, das sieht nicht gut aus!“
Die Mortalitätsrate liegt dann bei (gefühlt) 90%.
Trotz Ultraschalluntersuchung beim Tierarzt, verschiedensten Medikamenten, den unterschiedlichsten Behandlungen. Es war in der letzten Jahren schier hoffnungslos.
Nicht jedoch bei Ziege Kuno. Was für ein Kämpfer!
7 Tage wurde er hier mehrfach Tag und Nacht mit einer Elektrolytlösung und Pansenstabilisator versorgt. Zudem, wurden ihm (ob er wollte oder nicht) immer wieder Birkenkohle-Tabletten eingepresst.
Colosan rundete die Behandlung ab. Zudem gab es mehrfach am Tag eine Extra-Portion Lämmermüsli.
Und heute früh lässt sich sagen: Das Schlimmste hat er überstanden, puh!! 🙂
Er sieht zwar stark abgemagert und struppig aus (ist mittlerweile auch schon ein alter Herr), nimmt aber sowohl an Form und Gewicht wieder zu.
Absolut beeindruckend!
Kuno ist einfach der Coolste. Uneingeschränkter Anführer der legendären Chaos-Ausburch-Truppe, immer neugierig und definitiv immer der erste, wenn es irgendwo Futter oder Schabernack gibt.
Vor Jahren mussten ihm an einer Kieferseite sämtliche Zähne gezogen werden (Hakenzähne, er konnte kein Heu mehr schlucken). Auch damit hat er sich arrangiert.
Wenn es gut läuft, dann hat er noch einige Sommer hier 🙂
Erstbesiedlung der Biotopfläche bei Thomas Philipps.
Die Schafe sind im Paradies 🙂 😊😊🦋🐞🐛🌻🌼🌸🌺
Auf dem Areal wurde in diesem Jahr bereits die „Osnabrücker Mischung“ ausgesät sowie eine kleine Parzelle „Blühende Landschaft Nord“.
Und wie man sieht: Es blüht noch so einiges. Etliche Insekten sind noch unterwegs.
Die Flugsaison endet auch erst Ende Oktober.
Einige der Kollegen haben heute noch die Klauen geschnitten bekommen und wurden entwurmt.
Mittlerweile leben hier 40 Schafe und Ziegen, da bliebt ein bisschen Arbeit nicht aus.
Das schöne ist: Fast jedes Tier hat ganz besondere Eigenarten. Man erkennt sie zuweilen tatsächlich an ihrem Verhalten.
Und fröhlich zuckelten sie dem Sonnenuntergang entgegen, mit einem beruhigenden „Mampf…Mampf…Mampf…Mampf“.
Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Vielen Dank an die Unternehmen Hagemann Krystosek GmbH (https://hagemann-krystosek.de/) (z.B. Uwe Krystosek Eike Krystosek Wiebke Krystosek – Arens ) sowie Familie Mörixmann (https://aktivstall-fuer-schweine.de) für die Unterstützung der gemeinsamen Miyawaki-Wald-Idee (zusammen mit Frank Vornholt ).☘🙋👍👍😀
Schatzsuche für alle im Januar, mit Gnadenhof-Winterfest und CO2-armer BIO-Verpflegung. 🙂
Mit Herrn Krystosek wurde gestern Abend noch vereinbart, dass eine intensive Zusammenarbeit hinsichtlich der HK-Päds und der „Mini-Wälder“ angestrebt wird.
Die Päds sind ein Dünger aus Pferdemist, der seine Nährstoffe langsam an die Pflanzen abgibt. Kürzlich wurde der Dünger zertifiziert für den ökologischen Landbau.
Warum ist ein solcher Dünger so wertvoll?
Viele städtische Flächen sind hoffnungslos verdichtet und degradiert – zudem sind diese ökologisch nahezu tot!!
Zurechtgestutzte Parkgewächse und kurz gemähte Grünstreifen mögen dem Ordnungssinn des Menschen schmeicheln. Ihr ökologischer Nutzen aber ist bei Null, der Aufwand ihrer Pflege enorm, vor allen Dingen enorm teuer!
Damit die Wälder entsprechend wachsen können (etwa 10mal schneller als ein herkömmlicher Wald) ist eine massive Bodenbearbeitung notwendig.
Eine vielschichtige Düngung ist hier ein Muss (Kompost, unterschiedliche Mistformen, Stallmist, Grünschnitt) die in den Boden eingearbeitet wird.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir auf jeder Fläche noch einmal etliche Regenwürmer einbringen, die als Unterstützer von unten fungieren werden.
Miyawaki-Wälder werden in der Regel im Kleinformat angelegt, weil eine grossflächige Umsetzung viel zu arbeitsintensiv wäre, in der Praxis kaum machbar.
Um einen Anreiz für die Miyawaki-Gestaltung im Januar zu setzen, führen wir auf der Fläche eine Schatzsuche durch. Bitte dann Spaten mitbringen 🙂
Im Boden werden zuvor etliche Überraschungseier mit Losen vergraben. Auf den Losen erfahrt Ihr dann, was Ihr bei der Schatzsuche gewonnen habt
(z.B: palettierte HK-Päds, Nisthilfen, Baumsetzlinge, BIO-Aufstriche). Um die Eier zu finden wird vieeeeellll gebuddelt werden müssen. Seeeehr viel. Der Boden musss gut durchgegraben werden. Und dann nochmal und nochmal. 😆
Und seinen Schatz bekommt nur, wer auch ab und an eine Schubkarre Kompost oder Tierdung aufträgt 🙂
Miyawaki-Wälder gelten als „grüne Rettungsinseln“ und „natürliche Klimaanlagen“.
Wenn wir das in Melle hinkriegen, gemeinsam, dann profitieren alle. Es gibt bei solchen Projekten nur Gewinner – auf allen Seiten.
Ein hochinteressantes neues Projekt für Melle: Angepasste „Miyawaki“-Wälder (auch bekannt als „tiny forests“) 🙋🐛🦋🌳🌴🌱🌿☘️
Gemeinsam mit dem Bürgermeisterkandidaten Frank Vornholt wird in Melle an verschiedenen Standorten ein neues Projekt gegen die Klimaerwärmung begonnen. Gepflanzt werden sog. „Miyawaki-Wälder“ (auch bekannt als tiny forests oder Mini-Wälder). Beteiligte Mitgestalter sind die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, verschiedene Landwirte sowie die Ratsschule in Melle-Mitte, die Wilhelm-Fredemann-Schule in Neuenkirchen und die Lindenschule in Buer. Das Projekt wird ehrenamtlich umgesetzt.
Immer wieder kommt es hier mit Herrn Vornholt zu gegenseitigen Brainstormings. „Was können wir für die Artenvielfalt und den Klimaschutz gemeinsam umsetzen?“ Es wird viel hin und her überlegt, unterschiedliche Anregungen besprochen, überlegt, welche Schritte in welcher Form praktikabel sind. Welche Maßnahmen wären wie teuer? Wie können Menschen in die Gestaltung eingebunden werden? Wie schaffen wir Strukturen, damit sich Menschen mit „der Natur“ identifizieren, sich für diese ganz praktisch im städtischen Raum engagieren?
Ich finde das gut, sehr gut sogar! Ist dieses doch ein Weg der Menschen mitnimmt und ganz praktisch einlädt, gemeinsam Dinge zu gestalten. Darum geht es doch im Arten- und Klimaschutz: Miteinander reden, gemeinsam Dinge anschieben und umsetzen. Beeindruckend dabei: Es werden ganz konkrete und direkt vorstellbare Ideen entwickelt, Top!
Der japanische Botaniker Akira Miyawaki entwickelte Anfang der 1970er-Jahre eine Methode, mit der sich selbst kleinste Brach- oder Rasenflächen erstaunlich schnell in Waldwildnis verwandeln lassen. Vorreiter in Europa sind die Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Im Zuge der Klimaerwärmung gibt es dazu mittlerweile erste kleine Projekte auch in Deutschland – Melle wird dabei sein. Für einen kleinen „Miyawaki-Wald“ reichen schon 100 m².
Frank Vornholt: „In Melle können die Kleinstwälder für Kühlung sorgen, die Luftqualität verbessern, das Wohlbefinden steigern und Vögeln, Insekten und Kleinsäugern neuen Lebensraum bieten. Das Besondere an dem Konzept: Mitmach-Aktionen: Menschen können praktisch mitanpacken und den Lebensraum in Melle durch ihr eigenes Handeln aufwerten.“
Kai Behncke: „Wir müssen schneller werden und auch ungewöhnliche Ideen umsetzen. Siedlungsräume laufen Gefahr in den nächsten Jahrzehnten zu gefährlichen Hitzeinseln zu werden. Die Miniwälder helfen dagegen als natürliche Klimaanlagen. Zudem wird im Vorfeld der Bepflanzung der Boden so bearbeitet, dass hier eine natürliche Humusschicht entsteht. Diese bindet sehr viel CO2.“
Für „Miyawaki-Wälder“ werden häufig artenarme Rasenflächen genutzt. Zunächst findet eine intensive Aufwertung des Bodens, beispielsweise durch Stallmist, statt. Die landwirtschaftlichen Betriebe der Familien Krystosek Uwe Krystosek und Mörixmann haben zugesagt, eine erste Testfläche durch Anlieferung von Tierdung zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Große Klasse! Hier wird etwas Beeindruckendes für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung entstehen.
Anschließend werden in einer sehr hohen Dichte heimische Pflanzen in großer Vielfalt kombiniert. Die Orientierung findet an natürliche Pflanzengesellschaften in der Region statt. Die Dichte der Pflanzen lässt diese durch eine starke Konkurrenz in die Höhe schießen. Nur etwa 3 Jahre müssen die „Mini-Wälder“ gepflegt werden, anschließend werden sie weitgehend sich selbst überlassen. Das Wachstum eines solchen Waldes ist etwa 10mal schneller als im Normalfall. Zudem sind diese Flächen etwa 30mal dichter als herkömmliche Wälder.
Verschiedene wissenschaftlichen Untersuchungen haben im Vergleich zu klassischen Vergleichswäldern eine überdurchschnittliche hohe Artenvielfalt festgestellt. Die CO2-Speicherkapazit der Biomasse auf einer 100 m²-Miyawaki-Fläche wird auf etwa 7 Tonnen in 20 Jahren beziffert. Dazu kommt die CO2-Speicherung durch eine veränderte Bodenbearbeitung und die Entwicklung einer Humsschicht.
Eine erste Umsetzung eines solchen Waldes findet noch in diesem Winter auf einem Areal im Meller Stadtteil Oldendorf statt.
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