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Allgemein
Sehr guten Fotokurs heute besucht
Geschrieben:

Heute Teil 1 (Theorie) eines sehr guten Fotographie-Kurses bei Angela von Brill in Osnabrück belegt (www.AngelavonBrill.de).🙂👍👍🦋🐛🐝📸📷🎥
Sehr zu empfehlen. Viel über das Verhältnis von ISO-Werten, Belichtungszeit und Foto-Blende sowie der Brennweite und Tiefenschärfe (z.B.) gelernt.
Morgen kommt Teil 2 (Praxis).
„Gute“ Fotos zu machen ist ein echtes Handwerk und auch ein Stück weit Kunst.
Mit dem klassischen Smartphone kommt man da auf Dauer nicht weit. Auch für uns gilt unbedingt: Ständige Weiterbildung! Ohne diese bleiben wir stehen.

Im 500 AKA-Projekt ist es ja das Ziel die Ergebnisse der Biotopgestaltungen zu präsentieren.
Dazu gehören natürlich auch Makro-Aufnahmen von Insekten und Pflanzen sowie Aufnahmen mittel Teleobjektiv von all dem, was sich in den zahlreichen Biotopen
so ansiedelt. Das wird ein aufregendes Jahr 2022.

Mitmachtermine (weitere folgen demnächst):
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

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Heute Storchenmasten gewartet
Geschrieben:

Vielen Dank an das Unternehmen „Schröder Baumdienst“ aus Melle (https://www.baumkletterei.de). 🙂👏🐤🐥🐣🐤🐥🐣
Der Frühling ist nahe, also wurden heute die Storchenmasten gewartet, neu befüllt und haben zusätzlich einen Ring aus Birkenreisig bekommen.
Alles hat wunderbar geklappt, drei „First-Class-Suiten“ sind erstellt 🙂
In den letzten Jahren flogen die Störche die Körbe munter an, haben bislang jedoch nicht gebrütet.
Dadurch, dass im Radius von einem Kilometer weitere Feuchtbiotope entstehen, ist die Chance nicht schlecht, dass sich das dieses oder nächstes Jahr ändert. 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Große Sorgen um unser Schaf „Sally“. Wir sind sehr beunruhigt!
Geschrieben:

Große Sorgen um unser Schaf „Sally“. Wir sind sehr beunruhigt!

Heute bei der „Schafflüsterin“ Inge Böhne gewesen (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/).
Jetzt wissen wir auch, warum sämtliche Lippengrind-Behandlungen nicht so richtig angeschlagen haben (die bräunliche Färbung
der Schnute von Sally ist auf ein Jodspray zurückzuführen).
Verdacht auf Hautkrebs. Einige Abstriche wurden heute ins Labor geschickt.

Bei Hautkrebs gibt es nicht viel zu machen. Es würde dann nur noch darum gehen, den Zeitpunkt abzupassen, wann
Schmerzen die Lebensqualität von Sally so massiv beeinträchtigen, dass eine Einschläferung nötig ist.
Aber so weit ist es noch nicht. Noch flitzt Sally munter durch die Gegend, futtert viel und blökt munter mit ihren Artgenossen um die Wette.
Die Quarantäne-Zeit wurde heute beendet.
Sie bekommt jetzt täglich ein desinfizierendes Spray mit einem Antibiotikum sowie (sicherheitshalber) ein Schmerzmittel.

Gnadenhof Brödel
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Nächster Miyawaki-Wald in Melle (Melle Buer)
Geschrieben:

Nächster Miyawaki-Wald in Melle (Melle Buer)
Danke an die Lindenschule Buer.
Danke an das Unternehmen „Redfield Records“ (https://redfield-records.com/) (z.B. Alexander Schröder) für die hohe Spende, die
das ermöglicht.

Heute an der Lindenschule Buer das Unterfangen besprochen. Die Stadt Melle hat ihr „Ok“ gegeben (sehr gut!).
Auf 100 m² werden (voraussichtlich im Februar) ca. 500 Setzlinge gepflanzt. Heimische Wildgehölze, heimische Baumarten.

Der Boden wird mit Tierdung angereicht (z.B. Kuhmist von Leon Grote , z.B. die HKPäds von Uwe Krystosek , Eike Krystosek ).
Etwa 10.000 Kompostwürmer der Firma „Nordwurm“ sorgen dafür, dass sehr schnell Nährstoffe für die Pflanzen bereitstehen.
Das Areal wird mit ca. 10cm Biomasse (Stroh, Heu) bedeckt und mit einem Zaun eingezäunt (große Schlupflöcher am Boden, damit Tiere sich in das Innere des Waldes bewegen können).

Dadurch entsteht folgendes: Durch die hohe Konkurrenz schiessen die Setzlinge in die Höhe.
Durch die Belegung mit Biomasse kommt kein Sonnenstrahl an den Boden, somit können ausschließlich die gepflanzten Setzlinge wachsen.
Unter der Biomasse entwickeln sich höhere Temperaturen, welche die Kompostwürmer „auf Betriebstemperatur“ bringen.
Die Nährstoffe werden somit rasend schnell den Pflanzen verfügbar gemacht – was für einen Turboantrieb sorgt. Es entwickelt sich ein Humusboden, der bei Starkregen wie ein Speicherschwamm
wirkt. 100 m² Miyawaki leisten nicht nur enorm viel für die Artenvielfalt (Pollen, Nektar, Beeren, Nistmöglichkeiten)
sondern wandeln in 20 Jahren etwa 7 Tonnen CO2 um. Zudem entfernen sie Feinstaub und sorgen für eine frische, kühle Luftzirkulation.

Der Miyawaki-Wald wird gemeinsam mit ca. 25 Schülern der Lindenschule angepflanzt, dadurch lernen junge Menschen
ganz praktisch etwas für den Arten- und Klimaschutz zu leisten.
Im Inneren der Miyawakis ist die Temperatur in heißen Sommermonaten etwa 2-3 Grad kühler (durch die Verdunstung der Pflanzen).
Geplant ist, einen kleinen Pattweg anzulegen, damit Menschen die direkte Auswirkung auf Hitze im inneren der Wälder direkt „erspüren“ können.

https://biotopverbund-melle.de/
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Meller Biotopverbund wächst und wächst…
Geschrieben:

Meller Biotopverbund wächst und wächst… 🙂🌿🐝🙂🧚‍♀️🧚🧚‍♂️
Weitere Baustelle heute geschlossen – an der Oldendorfer Straße (gegenüber des Kombimarktes) sind dieses Jahr tolle Dinge möglich
Und: Nächstes Biotop in der Meller Innenstadt entsteht (Meyer zum Gottesberge Straße)

Endlich Zeit gefunden jede Menge Schnittgut von der Blühwiese an der Oldendorfer Straße zu entfernen. Diese Fläche wird jetzt damit
im 6 Jahr kontinuierlich ausgemagert. Im Sommer und Herbst haben Schafe und Ziegen die Fläche beweidet.
Gemeinsam mit der UWG wurde dort zudem eine prächtige Trockensteinmauer gebaut. Das Schnittgut wurde heute wieder zu Stängelhaufen aufgeschichtet.
Harken, Harken, Harken…Mit der Heugabel schichten, Harken, Harken usw. Super für die Herzkranzgefäße :-).
Unter dem vormaligen Schnittgut werden (fast sicher) einige Tierchen ihren Winterschlaf in muckeligen Höhlen halten.
Die Fläche ist mittlerweile so nährstoffarm, dass es auch hier in diesem Jahr gewagt wird, einige massiv bedrohte Arten hier anzusiedeln.
Auch ein Feuchtbiotop entsteht hier.

Und der Meller Biotopverbund wächst und wächst. Mitten in der Innenstadt (Meyer zum Gottesberge Straße) entsteht eine 2500 m²
große Blühwiese, basierend auf 3 Regiomischungen (Blühende Landschaft Nord, Schmetterlings- und WIldbienensaum, Osnabrücker Mischung).
Die Fläche ist auch deswegen so interessant, weil in unmittelbarer Nähe (z.B. in 30 Meter Entfernung, Ellerkamp, Sabine Waldhelm)
bereits eine erstklassige Blühwiese (Volltreffer!) die Artenvielfalt erhöht. Nach Norden und Südwesten sind es nur wenige Hundert Meter Flugdistanz.
Im April geht es hier los.
Auch das Modell ist brilliant (die Zeit des Vorturnens ist vorbei):
Die Blühwiese wird von uns angelegt. Der Flächenbesitzer pflegt das Areal durch zwei Mahd-Durchführungen im Jahr.
2 Landwirte holen das Schnittgut ab (der hohe Kräuteranteil hat einen Mehrwert für viele Tiere) und sorgen damit für eine Ausmagerung!
Perfekt!!

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Arbeit an einem Kindheitstraum
Geschrieben:

Chaosbeseitigung, Teil 3 😁😁😎🥳
Und 1: Naturschutztätigkeiten am Kreimerhof sowie Arbeit an einem Kindheitstraum
Und 2: Setzlinge für die SPD Melle-Pflanzaktion sind eingetroffen (Fine Schacht)

Aufräumen, Aufräumen, Aufräumen, leere Futterkisten und Futtersäcke, Pappkartons, kaputte Pflanztöpfe…
Bei der Awigo bin ich mittlerweile Stammgast. „Wie immer?“, werde ich gefragt, wenn ich mit dem Quad auf den Hof brausen.
„Wie immer…“, nicke ich zufrieden.
Die Gnadenhofstandorte und Projekte sorgen immer wieder auch für Müll.
3 Tage „Augen zu und durch“ und den ganzen Scheiß endlich wegbringen.

Aufräumen macht keinen Spaß, also muss das durch etwas „Schönes“ kompensiert werden.
Heute jede Menge am Kreimerhof gewerkelt. Ein bisschen mit den Ponys Luke und Philipp gequatscht, und natürlich mit Ziege
Apollon (Marei Dtm). Apollon ist hier der ungekrönte Ziegenkönig, mit seiner Lässigkeit und Entspanntheit sorgt er sofort dafür, dass
auch arbeitsreiche Tage sofort entspannter werden.
Im Herbst wurde hier am Kreimerhof eine kleine Streuobstwiese angelegt (12 Obstbäume, fast alles Hochstamm). Das wird gesichert für viele
Insekten sorgen. Und wo Insekten sind, da zwitschert es und tiriliert.
Also jede Menge Nisthilfen heute angebracht, denn auch Wohnraum ist für viele Vogelarten knapp.
Das jedoch (auch das!) lässt sich ändern.

Und an einem Kindheitstraum gearbeitet: In der ersten Klasse wurden wir damals gefragt, was denn
ein großer Wunsch von uns wäre?

Die meisten Kumpels sabbelten damals was von „Astronaut werden“, oder „Bundesligaprofi“ (mein schräger Kumpan
Helmut wollte eine Woche alleine im Coca-Cola-Zentrallager ein Zelt aufschlagen, um alle Flaschen auszutrinken ).
Und mein Wunsch: „Ich will einmal auf einer eigenen Fläche Schwalben brüten sehen!“ (ungefähr so…)

Und jetzt: 40 Jahre später, steht es (vermutlich) 0:0:0:0…
Heute einige Schwalbennisthilfen aufgehangen, wollen wir doch mal sehen…

Diverse Setzlinge für die SPD-Klimaschutzaktion (CO2-Kompensation des Kommunal-Wahlkampfes der SPD Melle)
sind eingetroffen. Garnicht so einfach im Augenblick, an Ware zu kommen. Ein bisschen wie auf dem Schwarzmarkt (tausche goldene Uhr gegen 20 Flatterulmen). Viel viel Heimisches wird gepflanzt (95%). Z.B. die Rotbuche, roter Hartriegel, Eberesche (passend zu den Parteifarben ;-)).
Felsenbirne, Schlehe, Sanddorn, Feldahorn, Bergahorn…aber in einer kleinen Ecke auch einige (mögliche) Gewinner der Klimaerwärmung:
Schwarznuss, Schwarz-Kiefer, Serbische Fichte.

Am Nachmittag noch beim LVM-Versicherungsbüro gewesen ( Frank Strötzel ).
Von unserer Tier- und Umweltschutzgruppe lassen wir mittlerweile alle Versicherungen über dieses Büro laufen.
Immer eine sehr gute Beratung, ein hoher Einsatz und vor allen Dingen jemand, der selber weiß, mit welchen Chancen und Hürden man
als Ehrenamtlicher man im Alltag zu tun hat. Top! 🙂

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Tierdung: Fluch und Segen
Geschrieben:

Tierdung: Fluch und Segen 😎🙂🙁
Heute jede Menge Tiermist „abgeäppelt“.

Eine Woche Urlaub, Zeit, eine Menge Chaos aufzuräumen, das sich im Winter so angesammelt hat.
Heute stand zudem das regelmässige „Abäppeln“ einiger Wiesen hat.
Der Tiermist wird entfernt; elementar für die Tiergesundheit – insbesondere dort wo Pferde weiden.
Zu viel Nährstoffanreicherung ist einer der Gründe des Artensterbens. Auf sehr stark mit Tierdung angereicherten Flächen
ist eine Artenvielfalt schier unmöglich. Einerseits!
Und andererseits:
Gleichzeitig ist es hoch interessant, wie sich Tiermist für die Artenvielfalt nutzen lässt.
In einem Kuhfladen z.B. kann sich 250 gramm Insekten-Biomasse bilden.
Das ist ein Thema, welches dieses Jahr hier vermehrt angegangen wird. Ein Weidesystem entwickeln, welches Insekten von dem
Tiermist profitieren lässt und gleichzeitig für ein starkes Wurzelwachstum sorgt.
Genau dann nämlich können Unmengen von CO2 eingelagert werden.
Anita Idel schreibt in: „Die Kuh ist kein Klima-Killer“ dass durch eine gezielte, nachhaltige Weidehaltung Kohlenstoff als Humus im Boden gespeichert wird.
Eine Tonne Humus, so schreibt sie, entlastet die Atmosphäre um ca. 1,8 Tonnen CO2.
Dieses Thema wird in diesem Jahr hier noch deutlich intensiver verfolgt, als bisher.
Die „Wahrheit“ ist (wie immer) komplexer als sie scheint.

Aktuell landet der Tiermist entweder als Dünger an den Bäumen der Streuobstwiesen – oder auf der im November angelegten
Miyawaki-Tiny-Forest-Fläche (siehe dazu auch: https://www.youtube.com/watch?v=KJ0q3Ith0nU).
Auf 300 m² wurden knapp 1200 Setzlinge eingepflanzt. Zudem wurde im Boden Tiermist und Kompostwürmer im fünfstelligen Bereich eingebracht.
Die Jungs und Mädels sorgen dafür, dass Hühnermist, Enten- und Gänseshit, Schafsköttel, Kuhfladen und Pferdeäppel rasend schnell verarbeitet werden
und den Pflanzen zur Verfügung stehen. Auch dadurch bekommt der „Tiny-forest-Wald“ seinen Turboantrieb und wächst etwas 10 mal schneller als „herkömmlicher Wald“.

Gnadenhof Brödel
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Aufgeregte Nagetiere
Geschrieben:

Große Aufregung bei zweien unserer Nagetiere. 😳😳🙂🙃
Kaninchen Sid bekommt heute nun endlich seine Impfungen.
Und auch Meerschwein-Kollege „Teddy Wong“ wird einmal beim Tierarzt vorstellig.
Wird schon, Jungs. Bald ist Frühling.

Gnadenhof Brödel
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Film zur Klimaschutzaktion des SV Wissingen
Geschrieben:

Vielen Dank an die Menschen, die heute in Bissendorf die Pflanzaktion des SV 28 Wissingen aktiv unterstützt haben. 👏👏👏😊👏👏🦋🐛🐝🐛🌳🌴🌱🌿
Große Klasse! So entstehen Verbesserungen direkt vor Ort, von denen Menschen und Tiere gleichermaßen profitieren!

Das Video gibt es auch auf YouTube:
https://youtu.be/nOehGz2XWuQ

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Gelungene Klimaschutzaktion in Bissendorf/Wissingen
Geschrieben:

Klima und Artenschutzaktion in Bissendorf prima verlaufen! 🙂🌿😃🤝🤝👏👏
So werden Flächen widerstandsfähig gegen die Klimaerwärmung!

Danke an die vielen Menschen die heute mitgewirbelt haben. Danke an den SV 28 Wissingen, insbesondere Oliver Niekamp SV Wissingen
Danke an die Gemeinde Bissendorf und den Bürgermeister Guido Halfter. Danke an den lokalen Forstwirt Sebastian Langen
(http://www.baumhirten.de/) für die gute Beratung. Danke an das Hotel/Gasthaus Hubertus/Wiesehahn für die tolle Verpflegung.

Vielen Dank an die Sponsoren: die Firmen „American Base“ aus Osnabrück, die „Solarlux GmbH“,“Camina & Schmid Feuerdesign und Technik GmbH & Co. KG“, „Danwood (Vertriebsbüro Sprockhövel)“, die „Wissinger Mühle Nieragden GmbH“ (Carsten Nieragden), „Hundefriseur Anni’s Fellstübchen“, Rolf Niekamp und Michael Lange.
Heute am späten Abend (oder morgen im Laufe des Tages) folgt noch ein kleiner Film mit verschiedenen Interviews dazu.

Im Neubaugebiet Wissingen Nord wurden heute gemeinschaftlich einige Hundert Baum- und Wildgehölzsetzlinge eingepflanzt,
um gemeinsam etwas gegen das Artensterben und die Klimaerwärmung zu leisten. Etwa 25 Personen waren vor Ort.
Die Initiative und Vorbereitung dieser Aktion ging vom SV 28 Wissingen (Oliver Niekamp) aus (mega gut!!).
Ein Dank gebührt zudem der Gemeinde Bissendorf und Bürgermeister Guido Halfter, die sich für eine Flächenbereitstellung stark gemacht haben.
Danke auch an Herrn Halfter, der einen Großteil der Verpflegungskosten für alle Beteiligten heute übernommen hat. 😃🤝👍🍯🍯🍯🍴🍽🥣🍹

Eingepflanzt wurden:
Baumhasel, Wildkirsche, Roteiche, Bergahorn, Flatterulme, Esche, Feldahorn, Vogelbeere, Traubenkirsche, Besenginster, Weissdorn, Faulbaum, Felsenbirne, Heckenrose, Gemeiner Schneeball
Heckenkirsche, Kornelkirsche, Kupfer-Felsenbirne, Roter Hartriegel

Nach einigen Jahren wird das Areal etwa 3-4 Tonnen CO2 binden und zudem viel viel Nahrung und Unterschlupfmöglichkeiten für viele Tierarten bieten.
Die Faustgregel: 1 Baum bindet (nach einigen Jahren) etwa 10 kg CO2 pro Jahr.
Der CO2-Durschnittswert eines Bürgers der Bundesrepublik liegt (je nach Studie) zwischen 9 und 11 Tonnen CO2.
Bedeutet: Eigentlich müsste jeder Mensch (egal ob Kleinkind oder Greis) 900 bis 1100 Bäume pflanzen…

Richtig gut: Mit dem SV Wissingen und Guido Halfter bereits die nächsten Überlegungen für weitere Projekte besprochen:
Blühwiese, Trockensteinmauer, Streuobstwiese – da wird noch in diesem Jahr einiges passieren, woran sich Mensch und Tier erfreuen können.

Die Klimaschutzpflanzung wird noch durch 30 Edel-Kastanien (Maronen) ergänzt. Dann können in etlichen Jahren Menschen im Herbst
die Kastanien ernten und sich etwas Leckeres im Ofen backen.
Zum Glück jedoch haben wir im Vorfeld „mit ach und krach“ noch (fast) alle Setzlinge erhalten.
Sebastian Langen berichtete heute davon, dass „große“ Baumschulen pro Standort teilweise über eine Million Eichensetzlinge in diesem Jahr verkauft haben.
Die Klimaerwärmung und das Fichtensterben haben dazu geführt, dass der Markt fast leergefegt ist…
Baum- und Gehölzsetzlinge sind (völlig zu Recht) ein sehr kostbares Gut (geworden).

Auch das Essen und die Getränke (alles BIO, und damit auch preislich hochwertig) war wieder spitze. Erneut der leckere Traditions-Erbseneintopf vom Gasthaus Hubertus.
Ohne Tierprodukte. Eine Terrine Eintopf liegt ca. bei 40 gramm CO2.

Grundsätzlich gilt selbstverständlich: Jeder Mensch soll selber entscheiden, was er/sie essen möchte. Durch unsere Ernährung jedoch haben wir einen maßgeblichen Einfluss auf den Klimahaushalt.

Dazu einige Vergleichswerte:

1 Bratwurst (120 gramm) = ca. 350 gramm CO2 = 8-9 Terrinen Eintopf.

Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr hohen CO2-Äquivalenzwerten:

1 Kg Butter: Erzeugt etwa 24 Kilogramm CO2-Äquivalente

1 Kg Rindfleisch: Erzeugt etwa 13 Kilogramm CO2-Äquivalente

1 Kg Käse: Erzeugt etwa 8 Kilogramm CO2-Äquivalente

1 Kg Schweinefleisch/Hühnerfleisch: Ca. 3,3 Kilogramm CO2-Äquivalente

Einige Beispiele für Lebensmittel mit sehr geringen CO2-Äquivalenzwerten:

1 Kg Margarine: Erzeugt etwa 1,3 Kilogramm CO2-Äquivalente

1 Kg Kartoffeln: Erzeugt etwa 0,13 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (130 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich weniger)

1 Kg Tomaten: Erzeugt etwa 0,09 (!!) Kilogramm CO2-Äquivalente (90 Gramm) (im Bio-Anbau sogar noch deutlich! weniger (30 Gramm)!)

Generell: Sämtliche Lebensmittel variieren in ihren CO2-Äquivalenten abhängig von Haltung, Fütterung und Anbauweise

Interessant jedoch auch: Eine extensive Weidehaltung beispielsweise durch Rinder hat einen sehr sehr hohen Nutzen für die Artenvielfalt.
Pro Kuhfladen können sich 200 bis 300g Insektenmasse entwickeln. Auch das gilt es zu berücksichtigen (Danke an Andrea Funcke ).
Zudem gilt: Eine Beweidung kann dazu führen, dass sich unterhalb des Grases eine massive Wurzelmasse mit einer hohen CO2-Speicherung entwickelt.
Heute dazu erstmal einige Studien und etwas Literatur bestellt, z.B. von Anita Idel (Die Kuh ist kein Klimakiller).
https://smile.amazon.de/dp/3731614634?psc=1&smid=A3JWKAKR8XB7XF&ref_=chk_typ_imgToDp

Insgesamt ist das Essen, das auf 500 AKA-Veranstaltungen angeboten wird, deutlich deutlich teuer als Produkte (z.B.) im Billig-Discounter.
Auch darum geht es: Märkte fördern! Wollen wir nachhaltige Anbauweisen, die zudem den Produzenten (Landwirten) ein höheres Salär ermöglichen? Anbauweisen, die oftmals die Artenvielfalt unterstützen?
Dann müssen wir (alle) dafür tiefer in die Tasche greifen! Das ist es wert, für eine höhere Artenvielfalt und ein verändertes
Konsumverhalten.

Die Bundesregierung strebt an, den Anteil des ökologisch orientierten Landbaus massiv in die Höhe zu schrauben.
Das geht nur über erweiterte Märkte, einen erweiterten Absatz und einen entsprechenden Konsum. Z.B. bei lokalen Klimaschutzveranstaltungen.

Aktueller Zwischenstand im 500 AKA-Projekt: Seit April 2021: 640 aktive Personen dabei.

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