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Allgemein
Kraftakt im Winter
Geschrieben:

Aktuell sind unsere Gnadenhoftiere auf 6 verschiedene Orte verteilt.
Zeitlich ist das zuweilen schon ein ganz schönes Geraffel, aber das ist es wert 🙂 🌻😀❤️

Um die Tiere im Zeitalter massiver Preissteigerungen über den Winter zu bringen wird ein Kraftakt sondergleichen nötig sein.
Aber das schaffen wir!
Helfen soll dabei der „taz-Panter-Preis“, der mit 5000 Euro dotiert ist.
3500 Euro des Preisgeldes würden im Falle eines Gewinns in die Winterversorgung fliessen.
Morgen Abend veröffentlichen wir den Abstimmungslink.

Auf den Bildern sieht man übrigens einen Teil der Mannschaft, die im Finale im Berlin auf dem Platz stehen wird.
Kaninchen „White Rabbit“ (Dribbelkünstler und Hakenschläger), Pony Nika, Schaf Brutus, der bierkistenkleine Egon, Schweinchen Dodi (das Abwehrgenie) und Ziege Theo (Kopfballungeheuer).

Ach ja, und die Warzenenten „Lundula Lause“ und „Laus Leber“ haben Nachwuchs bekommen.
Nachdem beide es nun schon zum 6. Mal versucht haben, wäre es nicht vermittelbar gewesen, ihnen erneut die Eier wegzunehmen.
Also durfte jede vier Stück ausbrüten. Die Zwerge sind im Abstand von 3 Tagen geschlüpft.
Total drollig ist: Die Muttis und die Lütten haben sich zusammengetan und watscheln nun gemeinsam durch die Gegend. 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
And here we go! Vorbereitung für das Pokalfinale in Berlin:
Geschrieben:

And here we go! Vorbereitung für das Pokalfinale in Berlin:

Film mit Inhalt und wodrum geht es denn eigentlich?

Der Abstimmungslink (bitte für uns voten) wird Samstag Abend bekannt gegeben.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Neues Projekt „Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen“
Geschrieben:

Und das Wunder geht weiter! ☺️🐳💦
Neues Projekt namens „Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen“ startet in Melle.
Feuchtbiotope und ein weiterer Miyawaki-Wald.
Vielen vielen Dank an die R+V-Versicherung und das übergeordnete Projekt „MissionMiteinander“:
https://www.mission-miteinander.de/

Für unser Anliegen erhalten wir eine hohe Spende.
Konkret geht es darum, die lokale Umgebung durch Feuchtbiotope klimaresilienter zu gestalten.
Vor allen Dingen geht es um Wasserquellen, die auch lange lange Hitzephasen überstehen und nicht austrocknen –
und Lebensräume für viele Wassertiere schaffen bzw. Wasserquellen für viele Wildtiere.

Zudem schaffen wir lokal einen weiteren Miyawaki-Wald (das wäre dann die Nummer 5). Setzlinge sind bereits bestellt.
Auch wird wieder Kuhdung von Landwirten erworben sowie die Bio-HK-Päds der FIrma „Hagemann Krystosek“ (https://hagemann-krystosek.de/).
Ebenso natürlich wieder Kompostwürmer und alles, was man so für einen Miyawaki-Wald braucht.

Für den weiteren Miyawaki-Wald werden erneut etwa 15.000 Kompostwürmer erworben. Wichtig ist es die Düngemittel-Verordnung einzuhalten. Die Kompostwürmer sorgen wissenschaftlich nachweisbar dafür, dass innerhalb kürzester Zeit der Dung verarbeitet wird und im Boden ein „Schwamm-Zustand“ erreicht wird, der Wasser und Nährtoffe zurückhalt und verhindert, dass diese in das Grundwasser gelangen.

Inhalt des Projektes:
https://www.mission-miteinander.de/projekte/die-klimaerwaermung-kann-sich-warm-anziehen
Das Projekt hat bereits begonnen. Erste Feuchtbiotope sind an der Oldendorfer Straße in der Nähe des Kombi-Marktes (unterstützt durch Spenden des „lila Jahrgangs“ der IGS Melle) sowie an der Gelben Riede/Lerchenweg in Arbeit.
Weitere werden folgen.

Ganz konkret:
Welches Problem möchte das Projekt lösen?

Durch die Klimaerwärmung kommt es auch auf kommunaler Ebene zu Hitzeperioden, welche die Lebensqualität vieler Lebewesen massiv einschränken oder ihr Leben sogar gefährden. Ursache dafür kann z.B. ein entstehender Wassermangel sein, der dazu führt, dass viele Wildtiere in der Natur verdursten oder aber gefährliche Strassenüberquerungen auf der Suche nach Wasser eingehen müssen.

Insbesondere in Siedlungsgebieten kann es zudem zur Bildung von „Hitzeinseln“ kommen. Verbaute Strukturen speichern Wärme und geben diese an die Umgebung ab. Während längerer Hitzezeiten entstehen hier Temperaturen, die auch für Menschen ein beträchtliches Gesundheitsrisiko darstellen. Insbesondere ältere Menschen können dadurch gesundheitlich stark gefährdet sein.
Klimaerwärmungsbedingte Hitzephasen führen dazu, dass Wildtiere ihre angestammten Biotope verlassen müssen und sorgen dafür, dass Siedlungsstrukturen ein lebensfeindliches Umfeld darstellen können.

Wie löst das Projekt das Problem?

Das Projekt setzt an einer natürlichen Kühlung und Wasserversorgung durch den Aufbau von versickerungsfreien Feuchtbiotopen an. Kleinere Flächen (20 – 30 m²) werden mit Teichfolie, sowie Ton und Lehm gestaltet, sodass Wasser nicht versickern kann. Durch eine gezielte schattenspendende Anpflanzung von Bäumen wird der Verdunstungsfaktor begrenzt. Diese Wasser-Biotope sorgen für eine Kühlung der Umgebung und gleichzeitig für eine lebenserhaltende Versorgung vieler Tierarten.

Die zweite Komponente ist die Anpflanzung von Klimaschutz-Mischhainen, sogenannten „Tiny forests“ (Miyawaki-Wälder), die durch ihre natürliche Verdunstung und ihren Schattenwurf für eine Temperaturreduzierung der Umgebung sorgen. Zudem wandeln diese Anpflanzungen beträchtliche Mengen CO2 um. Ganz gezielt werden diese Anpflanzungen in Siedlungsgebieten umgesetzt. Vorgesehen ist außerdem, dass diese „Klimaresilienz-Strukturen“ in Gemeinschaftsaktionen mit Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden.

Wer spenden möchte. Gerne für das übergeordnete „500 AKA“-Projekt:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
Geschrieben:

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! ☺️👍🏃‍♂️🦋🦹🌳🌳

In 2 Tagen beginnt die Abstimmung für den taz-Panter-Preis.
Die Ehrung findet dann im November statt. Die Nerven sind jetzt schon zum Zerreissen gespannt: Geheimtraining, Extra-Schichten,
Einüben von Flankenläufen, Ernährungsumstellung….Wir geben alles!

Der taz-Panter-Preis ist eine der hächsten Auszeichnungen für ehrenamtliches und sozialkritisches Engagement in der Bundesrepublik. 🌟🏆
Kommt im Grunde direkt nach dem Alternativen Nobelpreis….

6 Gruppen stehen im Finale. Eigentlich haben wir keine Chance. Die Kooperative SuperCoop, ein weiterer Titelkandidat hat etwa 900
MitgliederInnen. Die BioBoden-Genossenschaft hat etwa 6000.
Die „Mahnwache Lützerath“ ist ein viellfach beachtetes Projekt mit einer starken, fast schon genialen Aussenwirkung.

Naja, und dann sind da noch wir. Wir sind zu dritt. Haben aber als Unterstützer etwa 120 Tiere unseres Gnadenhofes und viele viele Menschen, die uns auf unseren Social-Media-Kanälen oder direkt in unseren Projekten begleiten.
Und dann gibt es da noch die konspirative Untergruppe der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, das Aktionskollektiv „Wilde 13 + Bei Nacht sind alle Katzen grau“.

Wir fahren als krasser Aussenseiter nach Berlin, werden aber in den nächsten Wochen ganz massiv für Stimmen werben.
Und völlig chancenlos sind wir nicht.

Unsere Taktik steht:
90 Minuten Defensiv-Riegel

Im Tor: Gans „Trude“ (fischt mit ihren Flügeln jeden Ball weg)
In der Abwehr: Schweinchen Dodi, ich, Pony Luke (haut alles weg, was dem Strafraum näher als 10 Meter kommt), Schaf „Brutus“ (flitzt die Seite entlang wie ein Wirbelwind)

Mittelfeld: Kaninchen Sid (auch „White Rabbit“ genannt), Ziege Theo, Hahn Konstantin, Pony Nika (strammer linker Schuss)

Sturm: Huhn Risotto (schlauer als der Rest der Welt) und Schaf „Egon“ (so groß wie eine Bierkiste).

Auf der Ersatzbank wird es dünn: Gans „Carlsquell“ hat nur ein Auge (aber das Herz einer Löwin), Ziege „Apollon“ hat nur 3 Klauen (ist aber eine Kampfsau), und Huhn „Carmelita“ ist meistens etwas durcheinander…kann auch ein Vorteil sein. Und wir haben noch „KWR“!

In der 85 Minute wechseln wir dann „KWR“ ein (Kompost-Wurm Rudi).
Er hat den Geheimauftrag, sich unterirdisch zu einem geheimen Punkt zu buddeln und dort einen Freistoß oder eine Ecke rauszuholen.
Und dann, 90. Minute: Abgefälschter Ball von Kaninchen Sid (oder jemand anderem), Tor!!!
Der Rest ist pure Ekstase!!

Im Ernst: Alle 6 Projekte sind grandios: Hier sind sie in der Vorstellung:
https://taz.de/Panter-Preis-Nominierte-im-Film/!5881019/
Und unser neuer Vorstellungsfilm für das Pokalfinale ist seit heute online (Vorsicht Inhalt, denn ganz genau darum geht es!):
Brandneu, jetzt kucken (und mitmachen, und ab Samstag abstimmen, Link wird dann bekanntgegeben):

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Nicht die Rettung der Welt, aber eine kleine Verbesserung des Gebietes, in dem wir leben :-)
Geschrieben:

Nicht die Rettung der Welt, aber eine kleine Verbesserung des Gebietes, in dem wir leben 🙂 Und darum geht es doch! Wir freuen uns. ☺️

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Sich gegen die Krise wappnen, weitere Standbeine aufbauen
Geschrieben:

Brilliante Idee gefunden, wie sich mit dem Pflanzen von Bäumen Geld verdienen lässt, vielleicht sogar viel Geld (wenn man denn etwas Geduld hat und Mühe und Aufwand nicht scheut)!! Wir brauchen andere und neue Lösungen um Menschen zu ermuntern, Bäume gegen die Klimaerwärmung zu pflanzen. Wenn sich dadurch noch etwas für den eigenen Geldbeutel tun lässt: Win Win! Mehr dazu am Sonntag.

Ist allerdings keine besonders neue Idee, hat es alles schonmal gegeben. Manchmal verschwindet gesellschaftliches Wissen ja auch und muss reaktiviert werden.

Nachdem, wenn man das 1+1 der Klimaerwärmung + Artensterben zusammenzählt, deutlich wird, dass es wohl eher zu einem Auseinanderdriften von Gesellschaften als zu einem Miteinander führen wird (man sieht es sehr gut in den Staaten, in denen es „bereits so weit ist“), macht es Sinn, sich etwas vorzubereiten, erstmal „an sich“ zu denken, Lösungen „für sich“ zu entwickeln. Bittere Erkenntnis und gesellschaftlichg fatal. Völlig fatal sogar. Aber in der Krise kommt es wie es kommt: „tunica propior pallio“. Der Mantel ist einem näher als der Rock.

Sind solche Aussagen „Schwarzmalerei“ oder wissenschaftlch (in Teilen) belegbar? Nun, niemand geringeres als der Club of Rome und Johan Rockström, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, weisen auf die Folgen hin.

Siehe dazu: https://www.n-tv.de/politik/Forschergruppe-fordert-internationale-Kehrtwende-Menschheit-lege-Saat-fuer-Zusammenbruch-article23556507.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

…macht also Sinn, sich vorzubereiten und weitere Standbeine aufzubauen. Und möglichst massiv gegen das Auseinanderdriften von Gesellschaften gegensteuern. Noch ist das möglich. Irgendwann  nicht mehr. Dann ist es zu spät.

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Löwenzahn blüht im September (??)
Geschrieben:

Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne auf den Blühwiesen bzw. der Streuobstwiese an der Straße „Im Diebusch“.😊🦋🌺

Die Arbeit dort ist immer wieder ein Highlight. Knapp 3 Stunden Schnittgut zusammengeharkt und von der Fläche gezogen. So wird die Artenvielfalt hier noch größer werden, als sie eh schon ist.
Nach einem solchen Einsatz ist man klitschnass geschwitzt (echt guter Sport, echt gute Bewegung). Der Zufriedenheitsgrad liegt dann auf einer Skala von 1 bis 10 liegt bei 11.

Das Beeindruckende: 50 % der Blühwiese wurden ja bereits vor 9 Wochen gemäht und ausgemagert. Jetzt, am heutigen Septembertage, blühen dort gleichzeitig
Schafgarbe, Löwenzahn (What the fuck??), Margeriten (??), Malven, Ackersenf, Weiße Lichtnelke, Wiesen-Flockenblume, Buchweizen, Ringelblumen, Wegwarte, irgendwas Luzerne-artiges…, Schaf-Skabiose (Jetzt??).

Wir Naturschützer sind ja Hardcore-Nerds und könnten uns stundenlang über solche Phänomene unterhalten (Strahlend: „Ihr glaubt nicht, was ich heute gesehen habe!!!“,
Rekation: Mitleidiges Augenverdrehen: „Ist ALf endlich gelandet? Mork vom Ork?“ (Lautes Gelächter).

Im Ernst: Hat jemand eine Ahnung, kann jemand erklären, warum z.B. Löwenzahn dort JETZT blüht, oder Mageriten, Schaf-Skabiose (auch bekannt als Acker-Witwenkraut)?
Zeitlich „passt“ das doch garnicht, eigentlich? Über jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar.

Auch mein Kumpel das Landkärtchen (Sommerausprägung) war heute wieder vor Ort.🦋🦋🦋
Ich so (ganz hektisch): „Haste gesehen? Löwenzahn blüht! Und gleichzeitig die Wiesenblockenblume, was ist hier los??“

Das Landkärtchen hatte scheinbar gerade ein Nickerchen gemacht…öffnet müde ein Auge: „Ich hab Hunger! Haste Pommes mitgebracht? Mit Ketchup?“

Gemeinsam teilen wir die Pommes + Ketchup und diskutieren wild die Phänologie auf der Mühleninsel.

Übrigens: Ich selber kenne im gesamten Landkreis gerade einmal 4 Standorte, auf dem das Landkärtchen vorkommt.
Umso wichtiger ist die dortige Pflege, der Erhalt der dortigen Umgebung, die Stabilisierung der floristischen Rahmenbedingungen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Danke an IKEA Osnabrück
Geschrieben:

Vielen Dank an IKEA Osnabrück 😀
Unterstützung eines wertvollen Bodenverbesserers und dadurch eines weiteren Miyawaki-Waldes

Total gut! Heute zwei riesige Tonnen „Kaffeeprütt“ von IKEA Osnabrück abgeholt.
Auch so wird nachhaltiges Handeln unterstützt 🙂

Bei IKEA in Osnabrück hat sich ein Nachhaltigkeitsteam entwickelt. Eine sehr gute Idee dieses Teams war es, Kaffee-Reste zu sammeln
und z.B. für die Anpflanzung von Klimaschutzprojekten zur Verfügung zu stellen.
Und genau das passiert jetzt. Ein Teil des „braunen Goldes“ wird auf unserer neu belebten Wurmkompostierungs-Farm zu brilliantem und hochwertigem
Bodenverbesserer verarbeitet.
„Kaffeeprütt“ beinhaltet viele viele Nährstoffe, die nun verarbeitet werden und im November für Pflanzungen zur Verfügung stehen.
Ein Teil der Kaffeereste wird auch direkt, ohne vorherige Wurmkompostierung, für die Anlage eines weiteren Miyawaki-Waldes eingesetzt.

Für den entstehenden Miyawaki-Wald in Melle/Neuenkirchen werden wir auch einen Teil der Geldspende von IKEA einsetzen.
Ende November planen wir hier erstmalig eine Veranstaltung mit dreistelliger TeilnehmerInnen-Zahl:

26.11.22, ab 11.00 Uhr, Melle-Neuenkirchen, Miyawaki-Wald-Anlage (Tiny Forest)
Gerne anmelden:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/
Und eines unserer Hühner, die kleine „Risotto“ ist etwas schlauer, als alle anderen. Wenn sie sieht, dass ich
mich zur Wurmfarm bewege, dann rast sie mit etwa 30 Km/h dorthin, in der Hoffnung, einige Würmer abzukriegen.
Ist dann meist auch so 🙂

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Torfabbbau und -verkauf stoppen! Wurmhumus ist die bessere Alternative (und diese kann jeder selber herstellen)!
Geschrieben:

Gegen die Klimaerwärmung bedarf es für etliche Baumarten auch eines guten Bodens, ggf. eines guten Bodendüngers, damit Bäume schnell und rasant anwachsen und möglichst auch ein Bodensubstrat genießen, welches sehr sehr viel Feuchtigkeit zurückhält. 😊💦🪱🌳

Unsäglich als Bodendünger ist immer wieder Torf, denn Torfabbau beschleunigt den Klimawandel rasant. 💥💥💥🔥🔥🔥
Anders formuliert: Heute noch Torf abzubauen oder aber zu kaufen ist schlichtweg eine Umweltsünde. Da gibt es leider nicht viel zu diskutieren.

Da gibt es etwas besseres: Wurmhumus, und das lässt sich mit überschaubarem Geldeinsatz dauerhaft erzeugen:
6000 Kompostwürmer (Wurmarten Eisenia Foetida, Eisenia Hortensis & Eisenia Andrei)
der Firma „Alpenwurm“ https://www.alpenwurm.at/ sind heute gliefert worden. Diese sorgen nun für eine Turbokompostierung von
gut abgelagertem Kuh- und Pferdemist (wichtig! Muss mindestens 3 Monate abgelagert sein, sonst versterben die Würmer zumeist wegen des Amonniakgehaltes).
Sie lieben alternativ zu Tiermist auch Küchenabfälle (keine Zitrusfrüchte), Pappe (ohne Farbaufdrucke) und sorgen für einen perfekten Nährboden.
Im Herbst wird das entstandene Substrat für die Anpflanzung weitere Klimaschutzsetzlinge eingesetzt.
Im Frühjahr werden wir das Substrat für einen Gemüseanbau nutzen.

Durch Wurmhumus und Kompostwürmer tut man dem Boden einen großen Gefallen.

Wichtig: Kompostwürmer sind keine Regenwürmer. Sie leben in der Regel in nährstoffreichen Boden-Oberschichten.
Ohne Nährstoffzufuhr wandern sie ab oder versterben.

Wenn die Wurmfarm-Tonnen betreut werden, dann sind einige Hühner unseres Gnadenhofes nicht weit und hoffen, dass etwas für sie zurückbleibt. Bleibt es auch meist…:-)

Gemäß http://www.regenwuermer.info/wurmhumus/ besteht „durchschnittlicher Wurmhumus“ (Obacht: Natürlich ist für das „Endprodukt“ immer das Verwertungsmaterial entscheidend) aus:

49 Prozent organische Substanzen
39 Prozent Wasser
3,8 Prozent Huminsäuren
1,9 Prozent Stickstoff
3,2 Prozent Phosphor
1,3 Prozent Kalium
0,8 Prozent Magnesium
0,7 Prozent Eisen
763 mg/kg Mangan
304 mg/kg Zink
211 mg/kg Kupfer

Sein pH-Wert liegt mit 6,5 leicht im Sauren. Den besonderen Wert des Wurmhumus macht aber sein Reichtum an Enzymen und Mikroorganismen aus. Sie tragen massiv zur natürlichen Entgiftung der Böden bei und wirken zugleich schützend gegen pathogene Mikroorganismen.

Wer Wurmhumus hat, der kann auf Torf locker verzichten und damit etwas für das Klima UND den Boden tun.
Und: Wer es halbwegs intelligent anstellt, der kauft sich einmal Kompostwürmer (1 Kilo liegt etwa bei 35 Euro) und reduziert damit dauerhaft seinen Bio- und Papierabfall um riesige Mengen.
Und erhält kostenlos ein perfektes Bodensubstrat für heimischen Obst- oder Gemüseanbau und die Pflanzung von kühlenden Bäumen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Kurz vor dem Nordderby noch schnell Schafe umgesiedelt
Geschrieben:

Kurz vor dem Nordderby (in wichtigen Spielen pflegen wir in der Regel die andere Mannschaft gewinnen zu lassen, Erfolg wird etwas überbewertet in der heutigen Gesellschaft ;-))
noch schnell die Schafe umgesiedelt 😉 🖤🤍💙(Nur der HSV!)

Auf der Kompensationsfläche der Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG hat ein Teil der Tiere im Sommer ganze Arbeit geleistet.
Knapp 7000 m² beweidet, davon etwa 2000 m² Blühwiese abgegrast und das entsprechende Saatgut überall verteilt,
für Offenstellen im Boden gesorgt (wichtig für viele Wildbienen). Die Insekten danken es ihnen 🙂

Heute nun die Tiere zu einer anderen Wildblumenwiese in der Innenstadt gebracht. Hier haben sie noch viel zu tun.
Die dortige Streuobstwiese entwickelt sich gut, z.B. sind einige Exemplare der Sorten „Erwin Baur“ und „Osterkamps Renette“ reif.
„Erwin Baur“ ist eine alte Apfelsorte aus dem Jahr 1955. Herrlich lecker, leicht süßlich, und etwa bis März lagerfähig.
„Osterkamps Renette“ stammt etwa aus der Region Vechta. Erstmalig erwähnt etwa 1920. Ein Winterapfel, leicht säuerlich, sehr sehr aromatisch!

Eine Trockensteinmauer wurde hier bereits gebaut und nun folgt noch ein Feuchtbiotop. Den Aushubkrater sieht man schon recht gut.
Ein kleiner Meteorit stürzte neulich vom Himmel, genau an die Stelle, wo nun ein Wasserbiotop angelegt wird. Geht doch! Intergalaktische Fügung.

Die Artenvielfalt müssen wir steigern, wenn wir trotz Klimaerwärmung noch länger etwas davon haben wollen.
Und besonders schwierig ist es eigentlich nicht, zumal es noch Spaß macht und leckeres Obst gibt es auch noch 🙂

Und jetzt Fussball. Nur der HSV!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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