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Allgemein
Wildblumen-Magerarten-Mischung ausgesät
Geschrieben:

Endlich sind nach etlichen Jahren Ausmagerung vier weitere Flächen so nährstoffverarmt,
dass sie für eine hochgradig wertvolle Wildblumen-Magerarten-Mischung geeignet sind. ☺️🦋
Heute war es nun soweit. Bodenvorbereitung und Aussaat (die klassische Spätsommer-Einsaat).
Viele dieser Wildblumen sind nur ganz klein und winzig und hätten gegen hochwachsene Gräser keine Chance.
Z.B. die Rundblättrige Glockenblume, Heidenelke, Kleines Habichtskraut, Silber-Fingerkraut, Scharfer Mauerpfeffer,
Kleiner Klappertopf, Acker-Veilchen

Magerarten-Wiesen beherbergen eine Fülle oft hochgradig bedrohter Arten.
Gemeinsam mit dem Sozialstunden-Jugendlichen heute diverse Kleinareale geschaffen.
Der Jugendliche scheut keine Arbeit und Mühe. Irrsinnigerweise muss er Sozialstunden für eine „Fehlleistung“ auf einem Klimaacamp
leisten. So kommen Politik an der Basis und „direktes Anpflanz-Handeln an der Basis“ zusammen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
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Allgemein
Es wird Zeit dem Planeten, so wir ihn kannten, „lebe Wohl“ zu sagen, mit Würde, Anstand und Haltung!
Geschrieben:

Am Abend weitere Ausmagerung einer Blühwiese…🦋🦋
Es wird Zeit dem Planeten, so wir ihn kannten, „lebe Wohl“ zu sagen, mit Würde, Anstand und Haltung!🧟‍♀️🧟‍♀️👋😓😭🌳🔥🔥🔥🔥
Und: Wo sind die Politiker:innen, die dem Arten- und Klimaschutz die angemessene Bedeutung geben, welche diese Themen verdienen?🚑🔥🔥🔥🔥

In Melle am Schürenort nun einen Großteil der neulich durchgeführten Mahd weggeharkt und an einige Weidetiere verfüttert.
Etliches von dem Saatgut konnte austrocknen und zurück auf die gemähten Streifen fallen. Wichtig für die Artenvielfalt, die hier weiter steigen wird.
Ein Teil des Mahdgutes wird von den dort ansässigen Ziegen gefuttert (aktuell: Alfred, Toni, Olaf) und „kommt hinten wieder raus“.
Auch das sorgt für eine Wildblumenverteilung. Morgen folgen weitere Ziegen auf die herrlich schattige Fläche in Melle Oldendorf. Und jede Menge Wiesenfenchel auf einer anderen Blühwiese geerntet. So ein tolles Kraut!

Der Planet, so wie wir ihn kannten, liegt im Sterben, auf der Palliativstation. 💔💔💔
Das Jahr 2022 spricht eine deutliche Sprache (wie auch schon 2018-2021 übrigens auch!!). Was gibt es da noch großartig „um den heißen Brei herumzureden“…
Die Zahlen liegen klar auf dem Tisch. Etliche Temperaturrekorde wurden gebrochen (je nach Region teilweise gleich um ganze Gradzahlen!),💥
und auch die Niederschlagsdefizite lassen ob ihrer Interpretation nicht großartig mit sich verhandeln.

Wir Menschen sind die Wurzel des Übels für den aktuellen Status, das ist nichts Neues.
Ein Mindestmaß an Würde, Haltung und Respekt gebietet es, nun zumindest etwas (ein kleines Bisschen) für den Fortbestand des Planeten zu leisten.
Er geht ja nicht direkt morgen unter oder implodiert – er wird nur in deutlich größeren und schnelleren Schritten als gedacht, lebensunwerter. 🔥🔥🔥🔥
Mit allem was dazu kommt. Nahrungs- und Wassermangel, Flüchtlingsströme (kann man Niemandem verübeln!), Platzmangel, längere Hitze- und Dürreperioden, Demokratiekorrosionen, Werteverluste,
Armutsausbreitungen…Gesellschaftszusammenbrüche, weitere militärische Konflikte im Überlebenswettkampf…🔥

Gleichwohl können/könnten wir immer noch ein kleines bisschen Handeln, Pflanzen, schützen, Änderungen anschieben…
Menschen können/könnten (fast) alles, wenn sie wollen/wollten…Wollen wir nur eben leider nicht!

Wenn es nun für das „große Ganze“ nicht sein soll 🔥🔥, so wäre es doch nett, sich individuell mit etwas Würde (einer eigenen Schaffensaktion) zu verabschieden…

Auswirkungen des Klimawandels:
Wo sind die Politiker:innen, die schonungslos darauf aufmerksam machen? Die das z.B. in ihren Wahlkämpfen schonungslos betonen?
Gibt es sie? Wer kennt jemanden?
Immer wieder, und wieder neu, werden andere Themen vorgezogen. Corona hat gezeigt, was möglich ist, wenn „Handeln“ (auf Symptomebene)
möglich ist.
Die Klimaerwärmung jedoch wird die Corona-Todeszahlen um einen hohen Faktor übersteigen. Wird sie deswegen angemessen behandelt? Wohl kaum!

Der aktuelle Mangel an Energie ist eine massive Herausforderung. Auch hier möglich: Demokratiekorrosionen, Armutsausbreitungen…
Die Klimaerwärmung wird jedoch zu wirtschaftlichen Zusammenbrüchen führen, gegen welche die Gaskrise mutmaßlich ein Spaziergang ist.
Wird deswegen entsprechend gehandelt? Ich sehe es nicht!

Um nicht falsch verstanden zu werden:
Es ist kein Vorwurf, dass es keine (?), kaum (?) Politiker:innen gibt, die mit aller Konsequenz auf die Folgen der Klimakrise aufmerksam machen…
Denn es widerspricht jeder Logik eines positiven Marketings auf die kommenden Wähler:innen-Stimmen.
Mit Hiobsbotschaften lassen sich keine Wahlen gewinnen.
Mit Wahrheiten, also den Aussagen zu nötigen Einschränkungen und Entbehrungen der Gesellschaften erst Recht nicht. In gewisser Weise ein Systemfehler!🔥🔥🔥

Die Wahrheiten sind brutal! Fliegen wird massiv eingeschränkt werden müssen (solange es keine klimaneutralen Antriebsstoffe gibt),
in Bezug auf Fleischverzehr und Tierhaltung gibt es eine ganze Menge zu sagen, Mobilität, Tempolimit, Zersiedelung,
Wohlstandsverlust, Wohlstandsverlust, Wohlstandsverlust, Verkehrssysteme, Wasserhaushaltung in Privatgärten und und und…
Alles Dinge, die niemand hören will, und die dennoch gesagt werden müssen…

Und jetzt laut im Chor: „W O H L S T A N D S E R O S I O N“ 🔥🔥
Die Klimaerwärmung wird zu aller Erst zu einem massiven Verlust von Wohlstand führen !!

Und trefflich gilt auch: Fehlerfrei ist niemand, ganz sicher nicht!
Diese Erkenntnis hilft jedoch nicht, wenn der Patient auf der Palliativstation liegt und vor sich hinröchelt…🔥🔥🔥

Mit kleinen Aktionen, im heimischen Garten, auf angepachteten Flächen, auf Kommunalflächen,
können wir alle mit etwas Würde und Anstand zumindest noch den Ausklang des Planeten in der Form, wie wir ihn lange Jahre kannten
(und uns großzügig immer und gerne im „Supermarktregal Erde“ bedient haben), begleiten.

Wenn wir uns selber, unser alltägliches und politisches Handeln, nicht – aller Unbequemlichkeit zum Trotz – der Klimakrise als primäre (!!) Handlungsmotivation unterordnen,
dann fliegen wir mit Sicherheit als nächstes aus dem „Supermarktregal Erde“, und landen irgendwo auf dem Grabbeltisch oder
der Resterampe der Evolution. Und dann wird was los sein! 🔥
Wir sind auch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Ob uns das gefällt oder nicht spielt dabei keine Rolle. Nicht im Geringsten!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Allgemein
Tropenwaldatmosphäre in Melle-Neuenkirchen
Geschrieben:

Klimaschutz im Landkreis! ☺️👍Wer sagt denn, dass wir nichts tun können?
Tropen-Wald in Melle/Neuenkirchen? 🌱🌳🐍🐊
Und: Zusammenarbeit mit „Citizens Forests“ (https://www.citizens-forests.org/).

Der Miyawaki-Wald in Melle Schiplage-St. Annen ist ein Volltreffer!!
Vielen Dank insbesondere an Eike Krystosek und Uwe Krystosek, für den unermüdlichen Einsatz!

Hier wurden auf 200 m² lediglich 200 kg Dung eingesetzt, also gerade einmal 1 Kg / m².
Die Strohschicht betrug hier etwa 30 cm (tendentiell auch hier etwas zu wenig, genau wie in unserem Miyawaki-Wald in Melle/Föckinghausen).
Eingesetzt wurden 50 Kompostwürmer pro m². Weder vom Dung noch von den Würmern ist noch etwas zu sehen, ergo:
Mutmaßlich alles verarbeitet.

Konkret als Dung kamen hier die sog. HK-Päds zum Einsatz (ein Bio-Langzeitdünger) [https://hagemann-krystosek.de/].
Gegossen wurde hier insgesamt etwa 60.000 Liter.
Die Wuchshöhe der Pflanzen ist intergalaktisch. Ein Zuwachs von 1,2-1,5 Meter!
Gemäß https://urban-forests.com/wp-content/uploads/2020/05/Urban-Forests-report-The-Miyawaki-method-%E2%80%93-Data-concepts.pdf
, S. 3 lautet die Wachstumsrate bei Miyawaki-Wäldern wie folgt:

Growth rate: 1.5 m/year [rainforest], 1 m/year [temperate forest], 0.3 m/year [Mediterranean forest]

Somit ist klar! Schiplage-St.Annen besitzt Regenwald-Atmosphäre!

Um das alles zu verstehen extra einmal eine Bodenkarte hinzugeladen.
Der Boden ist nicht der Allerschlechteste (im Gegenteil), gemäß BGR (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe)
ein sehr hoher Löss-Anteil!
Und zudem haben offensichtlich das Gießen der Pflanzen (6 Setzlinge pro m²) und der BIO-Langzeitdünger HK-Päds einen beträchtlichen Teil dazu beigetragen.
Wow!

Zum Vergleich: In Melle/Föckinghausen/Westerhausen:
Dungeinsatz: 25 Kilo Dung pro m²
Kompostwürmer: 50 Stück pro m²
Wasserzugabe: 0 Liter
Setzlinge: 6 pro m²
Boden: Sandig, nährstoffarm
Wachstum: 60 cm bis 1 Meter
Strohschicht: 20 cm

Vergangenen Montag wurde eine Zusammenarbeit mit Citizens Forests aus Norddeutschland vereinbart: https://www.citizens-forests.org/
CF haben den ersten Miyawaki-Wald überhaupt in Deutschland gepflanzt. Es wurden viele Infos, Tipps und Tricks ausgetauscht und Strategien besprochen.
CF planen in den nächsten Jahren die Realisierung/Begleitung von vielen vielen weiteren Tiny forests in ganz Deutschland.
So werden wir auch im November in Melle/Neuenkirchen bei dem nächsten Miyawaki-Wald zusammenarbeiten.

Gut im Gedächtnis ist mir der Satz von Pascal Girardot von CF geblieben: „Waldpflanzung als gesellschaftliche Chance und Aufgabe“.
Genau das ist es! Für einen Mini-Wald braucht es nur 100 m², gerne mitten in der Innenstadt,
und dann können Mini-Urwälder in den Städten geschaffen werden. Mit bis zu 40 Arten (Baumarten und Wildgehölze).
Mit Wachstumsraten von 1,5 Meter pro Jahr (z.T. 10 mal schneller als klassische Wälder).
Mit einer Dichte, die etwa 30 mal größer ist, als ein „klassischer Wald“.
Mit einer hohen Filterung von Schadstoffen, mit einer sehr starken Kühlung von Flächen…
Mit einer sehr hohen Einlagerung von CO2. Mit einer Biodiversität, die bis zu 18 mal höher ist, als bei einem
„klassischen Wald“. Mit einem Entwicklung, die jeder Mensch „von Monat zu Monat“ live nachverfolgen kann.
Insbesondere durch den Einsatz von einer hohen Anzahl vom Kompostwürmern werden „Schwammböden“ geschaffen, die Nährstoffe und Wasser „festhalten“.

Klimaresilienz in Siedlungsgebieten schaffen. Das geht unter Anderem mit diesem Konzept!

Ach ja: Im November wollen wir hier einen (kleinen) Rekord schaffen:
Über 100 Menschen, die sich hier lokal an einer Klimaschutzmaßnahme beteiligen.
Vom Reden wird es nämlich nicht besser! Ausschließlich Handeln zählt, alles andere geht unter oder wird in der Sonne geglüht…

26.11., Melle-Neuenkirchen, ab 11.00 Uhr.
Schaffung weiterer 200 m² Miyawaki-Wald.
Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/

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Große Freude auf dem Gnadenhof
Geschrieben:

Vielen Dank an das Hotel/Gasthaus Hubertus/Wiesehahn für eine große Tonne altes Brot. :-)😊🥨🥖🍞
Die Tiere bekommen davon kleine Mengen und lieben es.
Große Freude bei der Fütterung 🙂
Dazu noch frisches und kühles Wasser und der entspannte Feierabend ist perfekt.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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35 Jahre in Deutschland leben und dennoch abgeschoben werden?
Geschrieben:

35 Jahre in Deutschland leben und dennoch abgeschoben werden?

An dieser Stelle ein Aufruf zur Unterstützung einer Onlinepetition:

https://www.openpetition.de/petition/online/nach-35-jahren-in-sachsen-familie-pham-nguyen-muss-bleiben
Familienvater Pham Phi Son kam 1987 als DDR-Vertragsarbeiter nach Deutschland und lebt inzwischen über 35 Jahre in Sachsen. Drei Jahrzehnte arbeitet er, zahlt Steuern und wohnt seit einigen Jahren mit seiner Partnerin in Chemnitz.

2017 kommt die gemeinsame Tochter Emilia zur Welt und Pham Phi Son besitzt eine unbefristete Niederlassungserlaubnis. Weil er sich zuvor im Jahr 2016 mehr als sechs Monate in Vietnam aufhält, wird ihm diese und seiner Frau entzogen.

Die Familie darf nicht mehr berufstätig sein und ist fortan auf finanzielle Unterstützung von Bekannten angewiesen, obwohl Jobangebote für beide Elternteile bestehen. Dabei war der Grund für den verlängerten Aufenthalt im Herkunftsland lediglich die notwendige medizinische Behandlung einer alten Kriegsverletzung.

In Deutschland ausgestellte ärztliche Atteste bestätigen diese Schilderungen. Dennoch lehnte sowohl das Verwaltungsgericht Chemnitz als auch die Härtefallkommission ab, der Familie das Bleiberecht zuzusichern.

Nun droht die Ausländerbehörde Chemnitz mit einer Abschiebung und im Rahmen dieser Pläne, kann auch eine Familientrennung nicht ausgeschlossen werden. Das Vorgehen ist ein Skandal, da hier eine vollständig integrierte Familie bedroht wird, die ausreichend Arbeitsangebote besitzt, um sich selbstständig zu versorgen. Wir sehen in diesem Fall den per Artikel 6 im Grundgesetz zugesicherten Schutz der Familie in Gefahr. Die zuständigen Behörden erkennen außerdem weder die jahrelange Lebens- noch die Integrationsleistung von Familie Nguyen/Pham an. Eine mögliche Abschiebung wäre somit konträr zum Inhalt des neuen Migrationspaketes der Bundesregierung.

Deshalb fordern wir, dass die Pläne der Abschiebung sofort gestoppt werden und der gesamten Familie erneut eine unbefristete Niederlassungserlaubnis durch die Ausländerbehörde Chemnitz ausgestellt wird!

Gesamttext unter:
https://www.openpetition.de/petition/online/nach-35-jahren-in-sachsen-familie-pham-nguyen-muss-bleiben

Allgemein
Ohrmarken gesetzt, die Schafe machen einen tollen Job
Geschrieben:

Die Schafe machen weiter einen Spitzenjob – Ohrmarken gesetzt, die nächste Kontrolle kommt bestimmt ☺️

Wo die Schafe die (Blüh)-Wiesen beweiden, da sind es mittlerweile aus wie in der Steppe.
Etliche Tiere heute zum Campingplatz Ludwigsee umgesiedelt, da gibt es noch frisches Gras.
Auch auf der Thomas-Philipps-Fläche wird die Artenvielfalt durch die vielen kleinen Saatgut-Taxis im nächsten Jahr beträchtlich zunehmen.
Chef ist hier der kleine Bock „Zorro“.
Heute wurden einmal wieder Klauen geschnitten und diverse Ohrmarken gesetzt.
Die nächste Kontrolle der Landwirtschaftskammer kommt bestimmt.

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Allgemein
Naturschutz bedeutet immer auch: Neues schaffen und Altes bewahren
Geschrieben:

Naturschutz bedeutet immer auch: Neues schaffen und Altes bewahren ☺️
…und sich auf den Winter vorbereiten

Auf einer der betreuten Flächen steht ein uralter Obstbaum.
Der „Stamm“ (oder was davon übrig ist) ist schon ganz porös, löchrig, gespalten.
Der Baum wird vermutlich dieses Jahr das letzte Mal tragen. Hab nie und nirgendwo sonst solches Obst gegessen.
Eine Mischung aus Apfel und Birne, köstlich süß, ab Mitte August reif…Ein Traum. ☺️
Damit das „Alte“ bewahrt wird, soll nun versucht werden, aus den Kernen neue Bäume großzuziehen.

Und: Dank der vielen vielen Wildblumenwiesen fällt es nicht schwer, sich gegen verschiedene WehWehchen im Winter vorzubereiten.
Tee aus Leinkraut, Schafgarbe, Johanniskraut, Königskerze, Wiesenfenchel, Wiesenflockenblume und und und..
Die Kräuter wurden eine ganze Weile im Dunkeln getrocknet und nun in Teedosen abgefüllt.

Allgemein
Höhere Artenvielfalt wird nach einigen Jahren Arbeit auffällig
Geschrieben:

Freitag Nachmittag, wieder Zeit für aktiven Klima- und Naturschutz „im Feld“☺️🦋

Gemeinsam mit dem jugendlichen Klimaaktivisten, der hier aufgrund eines Regelverstosses seine Sozialstunden ableistet, heute ordentlich malocht.
Der junge Mensch macht seine Sache sehr gut. Heute hat er gelernt, wie man einen Balkenmäher für eine Wiesenmahd bedient.
Hat gut geklappt.👍

Eine Wiese heute ausgemagert, damit diese auch im nächsten Jahr ein absoluter Artenvielfaltshotspot
bleibt. Es wimmelt dort nur so vor unterschiedlichen Grashüpfern und verschiedenen Tagfaltern,
die eine hohe Artenvielfalt auf einem kontinuierlich ausgemagerten Boden sehr zu schätzen wissen.

Zudem heute in Melle am Schürenort gewerkelt. Personenhohe Brennnesseln gemäht sowie einen Blühstreifen
neben einer Beweidungsfläche.
Auch hier wird die Vielfalt von Jahr zu Jahr höher.
Der Blutweidereich, ein Magnet z.B. für den Kohlweißling, wächst hier mittlerweile auf ca. 700 m²!! Vor 4 Jahren waren es vielleicht noch 200 m².
Die temporäre Beweidung der Tiere sorgt hier scheinbar für eine hohe Artenausbreitung.
Und endlich, endlich, endlich, nach 6 Jahren Ausmagerung,
hat sich neben der Beweidungsfläche auch eine signifikant steigende Blütenvielfalt eingefunden.
Z.B. der Hornklee lockt hier Insekten aller Art an.

Anschließend die Tiere versorgt. Großer Jubel über Weidenäste, lecker Körnchen und frisches Trinkwasser.
Die Hühner lieben es zu buddeln, zu scharren…im Schatten zu liegen. Ein kleines Paradies.

Nach 4 Stunden Maloche dieser Art merkt man jedoch auch, was man getan hat.
Doch was sind schon 4 Stunden, wenn man gesichert weiß, dass sowohl schon in diesem Jahr als auch (insbesondere) im Jahre 2023
auf den bearbeiteten Flächen die Artenvielfalt noch weiter zunehmen wird? Genial!
Und mal wieder ein Schuh auseinandergfallen, macht nichts, pro Saison gehen 5 Paar davon drauf…

Eine hohe Artenvielfalt sorgt für stabilere Strukturen, eine erhöhte Resilienz gegenüber den steigenden Temperaturen.
Das alles bringt jedoch nur dann etwas, wenn die Treibhausgas-Emissionen endlich auch signifikant sinken.
Ab Herbst werden wieder Schutzpflanzen eingepflanzt, um weiteres CO2 zu binden und das Mikroklima zu kühlen.

Unbedingt wollen wir erstmals eine über 100-Personen-Mitmachaktion im Landkreis OS veranstalten.
Anlage eine Miyawaki-Waldes für Klima- und Artenschutz:

26.11., Melle-Neuenkirchen:
Zur Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/

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Allgemein
Über 100 Menschen für Natur- und Klimaschutzaktion?
Geschrieben:

Allrighty, mittlerweile ist es zweifelsfrei angekommen, dass gehandelt werden muss. 😒😌🤝
Hoffentlich reduziert sich dieses Bewusstsein nicht, wenn es kühler und nässer wird, denn: Der nächste Sommer kommt bestimmt.
Für eine Aktion im November, gemeinsam mit Eike Krystosek, streben wir an erstmalig über 100 Menschen für die Schaffung einer Klimaschutzmaßnahme zu mobiliseren.

Konkret: Anlage eines Miyawaki-Waldes in Melle-Neuenkirchen
Und aktuell sieht es nicht schlecht aus: Schon viele viele Anmeldungen.

Gerne noch mehr. You will never walk alone (egal, wo Du herkommst oder wie Deine Meinung aussieht, das spielt mittlerweile, im Kampf gegen die Klimaerwärmung einfach keine Rolle mehr) !

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/26-11-ab-11-00-uhr-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest/
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Allgemein
Vermisst jemand ein kleines Kaninchen?
Geschrieben:

Katze Yemi ist immer noch nicht zu Hause.
Dafür befindet sich am Standort „Kreimerhof“ urplötzlich ein Tier mehr: Ein kleines Kaninchen. 😌

Falls dieses von Jemandem vermisst wird: Bitte per PN melden.
Ansonsten müssen wir davon ausgehen, dass einmal mehr ein Tier hier einfach „entsorgt“ wurde.
Nun, zugegebener Weise: Besser als an der Autobahn oder im Wald, aber dennoch nicht ganz der optimale Weg :-/

Bitte berücksichtigt: Es ist kein Zufall, dass wir keine Tiere mehr aufnehmen und den Gnadenhof auf natürliche Art und Weise auslaufen lassen.
Es fehlt schlichtweg an Geld und Zeit.

Natürlich versuchen wir das Tier einzufangen und werden uns dann um eine externe Lösung kümmern.
Ich habe es „Kawasaki“ getauft. Bis auf 3 Meter kann man sich ihm nähern, dann flitzt es ab wie die Post (siehe Bild) 🙂
Heute Abend saß es ziemlich gelangweilt auf dem Gelände und schaute den Hühnern hinterher.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck