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Allgemein
Torfabbbau und -verkauf stoppen! Wurmhumus ist die bessere Alternative (und diese kann jeder selber herstellen)!
Geschrieben:

Gegen die Klimaerwärmung bedarf es für etliche Baumarten auch eines guten Bodens, ggf. eines guten Bodendüngers, damit Bäume schnell und rasant anwachsen und möglichst auch ein Bodensubstrat genießen, welches sehr sehr viel Feuchtigkeit zurückhält. 😊💦🪱🌳

Unsäglich als Bodendünger ist immer wieder Torf, denn Torfabbau beschleunigt den Klimawandel rasant. 💥💥💥🔥🔥🔥
Anders formuliert: Heute noch Torf abzubauen oder aber zu kaufen ist schlichtweg eine Umweltsünde. Da gibt es leider nicht viel zu diskutieren.

Da gibt es etwas besseres: Wurmhumus, und das lässt sich mit überschaubarem Geldeinsatz dauerhaft erzeugen:
6000 Kompostwürmer (Wurmarten Eisenia Foetida, Eisenia Hortensis & Eisenia Andrei)
der Firma „Alpenwurm“ https://www.alpenwurm.at/ sind heute gliefert worden. Diese sorgen nun für eine Turbokompostierung von
gut abgelagertem Kuh- und Pferdemist (wichtig! Muss mindestens 3 Monate abgelagert sein, sonst versterben die Würmer zumeist wegen des Amonniakgehaltes).
Sie lieben alternativ zu Tiermist auch Küchenabfälle (keine Zitrusfrüchte), Pappe (ohne Farbaufdrucke) und sorgen für einen perfekten Nährboden.
Im Herbst wird das entstandene Substrat für die Anpflanzung weitere Klimaschutzsetzlinge eingesetzt.
Im Frühjahr werden wir das Substrat für einen Gemüseanbau nutzen.

Durch Wurmhumus und Kompostwürmer tut man dem Boden einen großen Gefallen.

Wichtig: Kompostwürmer sind keine Regenwürmer. Sie leben in der Regel in nährstoffreichen Boden-Oberschichten.
Ohne Nährstoffzufuhr wandern sie ab oder versterben.

Wenn die Wurmfarm-Tonnen betreut werden, dann sind einige Hühner unseres Gnadenhofes nicht weit und hoffen, dass etwas für sie zurückbleibt. Bleibt es auch meist…:-)

Gemäß http://www.regenwuermer.info/wurmhumus/ besteht „durchschnittlicher Wurmhumus“ (Obacht: Natürlich ist für das „Endprodukt“ immer das Verwertungsmaterial entscheidend) aus:

49 Prozent organische Substanzen
39 Prozent Wasser
3,8 Prozent Huminsäuren
1,9 Prozent Stickstoff
3,2 Prozent Phosphor
1,3 Prozent Kalium
0,8 Prozent Magnesium
0,7 Prozent Eisen
763 mg/kg Mangan
304 mg/kg Zink
211 mg/kg Kupfer

Sein pH-Wert liegt mit 6,5 leicht im Sauren. Den besonderen Wert des Wurmhumus macht aber sein Reichtum an Enzymen und Mikroorganismen aus. Sie tragen massiv zur natürlichen Entgiftung der Böden bei und wirken zugleich schützend gegen pathogene Mikroorganismen.

Wer Wurmhumus hat, der kann auf Torf locker verzichten und damit etwas für das Klima UND den Boden tun.
Und: Wer es halbwegs intelligent anstellt, der kauft sich einmal Kompostwürmer (1 Kilo liegt etwa bei 35 Euro) und reduziert damit dauerhaft seinen Bio- und Papierabfall um riesige Mengen.
Und erhält kostenlos ein perfektes Bodensubstrat für heimischen Obst- oder Gemüseanbau und die Pflanzung von kühlenden Bäumen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Kurz vor dem Nordderby noch schnell Schafe umgesiedelt
Geschrieben:

Kurz vor dem Nordderby (in wichtigen Spielen pflegen wir in der Regel die andere Mannschaft gewinnen zu lassen, Erfolg wird etwas überbewertet in der heutigen Gesellschaft ;-))
noch schnell die Schafe umgesiedelt 😉 🖤🤍💙(Nur der HSV!)

Auf der Kompensationsfläche der Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG hat ein Teil der Tiere im Sommer ganze Arbeit geleistet.
Knapp 7000 m² beweidet, davon etwa 2000 m² Blühwiese abgegrast und das entsprechende Saatgut überall verteilt,
für Offenstellen im Boden gesorgt (wichtig für viele Wildbienen). Die Insekten danken es ihnen 🙂

Heute nun die Tiere zu einer anderen Wildblumenwiese in der Innenstadt gebracht. Hier haben sie noch viel zu tun.
Die dortige Streuobstwiese entwickelt sich gut, z.B. sind einige Exemplare der Sorten „Erwin Baur“ und „Osterkamps Renette“ reif.
„Erwin Baur“ ist eine alte Apfelsorte aus dem Jahr 1955. Herrlich lecker, leicht süßlich, und etwa bis März lagerfähig.
„Osterkamps Renette“ stammt etwa aus der Region Vechta. Erstmalig erwähnt etwa 1920. Ein Winterapfel, leicht säuerlich, sehr sehr aromatisch!

Eine Trockensteinmauer wurde hier bereits gebaut und nun folgt noch ein Feuchtbiotop. Den Aushubkrater sieht man schon recht gut.
Ein kleiner Meteorit stürzte neulich vom Himmel, genau an die Stelle, wo nun ein Wasserbiotop angelegt wird. Geht doch! Intergalaktische Fügung.

Die Artenvielfalt müssen wir steigern, wenn wir trotz Klimaerwärmung noch länger etwas davon haben wollen.
Und besonders schwierig ist es eigentlich nicht, zumal es noch Spaß macht und leckeres Obst gibt es auch noch 🙂

Und jetzt Fussball. Nur der HSV!

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Bewerbungsvideo für taz-Panter-Preis ist fertig
Geschrieben:

Vielen Dank an die taz. 🙂
Der 500 AKA-Bewerbungsfilm zum taz-Panter-Preis ist fertig:

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Totholz ist nicht gleich Totholz
Geschrieben:

Die Klimaerwärmung sorgt für neue Märkte. 🌵🌵🌵🌵🌵🌳🌳🌳🌴🌴🌴🌴
Und Totholz ist nicht gleich Totholz.

Allerorts finden Laubbaumarten aus Südeuropa reissenden Absatz, zu einem sehr sehr stolzen Preis. Für einen Zerr-Eiche-Setzling aus Südfrankreich zahlt man schonmal deftige 7 Euro.
Auch wir haben ein bisschen Saatgut aus Südeuropa bestellt:
Flaumeiche, Korkeiche, Steineiche, Pyrenäen-Eiche… etc.

Für die Pflanzung im Wald sind diese Arten nicht geeignet. Für Miyawaki-Wälder z.B. aufgrund der Orientierung an Potenzielle Natürliche Vegetation garnicht.
Das Bundesnaturschutzgesetz ist diesbezüglich sehr eindeutig.
Im heimischen Garten jedoch sind diese Arten erlaubt. Die Klima-Zonen verschieben sich (leider) schneller als gedacht…

Ja, und dann gibt es noch die Diskussion, wie Wälder „brandschutzsicher“ gestaltet werden können.
Die „Totholz“-Thematik ist ein großes Thema.
Wie üblich eine Symptom-Diskussion, die nicht an die Treibhausgas-Ursachen herangeht (hauptsache der tägliche Lebensstil wird nicht beeinflusst)…
Vielleicht ist es dafür auch mittlerweile schon zu spät. Aber vielleicht ist es auch einfach ein Zeichen von Lethargie, von Veränderungs-Unwillen, von „Wir machen doch!, aber unser Lebensstil!“…

Zweifelsfrei ist richtig, dass z.B. Borkenkäfer-Fichten wie Fackeln brennen können. Gesichert ist jedoch auch richtig, dass verstorbene Laubbäume (auch Totholz)
eine Menge Feuchtigkeit speichern, auch der Boden rund um diese Totbäume besitzt viel Feuchtigkeit.

Totholz ist nicht gleich Totholz.

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Egon holt langsam auf
Geschrieben:

So ein Schaf in der Wohnung sorgt doch für die richtige Landluft 🙂

Der kleine Egon, ein Kümmerling, hat nun 6 Wochen mit seiner Mutter Heidi auf der Wiese gelebt.
Häufig ist er bereits fit und agil umhergerast, hat sich munter im Springen geübt und holt seine Defizite ganz langsam auf.

Vorgestern jedoch knickten seine Beinchen einmal wieder um und er hatte Probleme, sich aufzurichten (er hat „Gummiknochen“
und ziemliche X-Beine). Heute zum Tierarzt. Eine ausführliche Untersuchung folgte und eine Vitamin D-Spritze. Zudem bekommt er als Therapie Calcium.
Seine Gelenke sind nicht mehr so aufgedunsen, das ist schonmal sehr gut.
Zudem wird er jetzt 2 Tage etwas aufgepäppelt. Er liebt Fenchel und Schafgarbe und pupst vergnügt vor sich hin.
Naja, wenns ihm dadurch besser geht, warum nicht 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Weitere Blühstreifen + Feuchtbiotop
Geschrieben:

Feuchtbiotop Nummer 8 und 100-Punkte-Artenvielfaltsfläche 😀🙂

Auch das Feuchtbiotop Nummer 8 wurde begonnen. Ganz wichtig für eine Klima-Widerstandsfähigkeit, eine Wasserversorgung vieler Lebewesen, eine Kühlung der direkten Umgebung. Auf der Fläche nähe Melle Bakum befindet sich zudem bereits eine Trockensteinmauer, eine kleine Streuobstwiese, ein Blühstreifen
und eine Vogelschutzhecke. Freie Wahl (Wohnraum + Nahrung) für ganz viele Arten auf dieser 100-Punkte-Artenvielfaltsfläche.

Heute zudem rund um den entstehenden Kleinteich 3 unterschiedliche Regio-Blühmischungen ausgesät.
Z.B. die Osnabrücker Mischung und eine Sand-Mager-Variation.
Die Fläche ist relativ nährstoffarm und wurde bereits 2 mal ausgemagert, das könnte funktionieren, dass sich hier Magerarten ansiedeln.

Die Streuobstwiese wurde vor 2 Jahren angelegt. Einige wenige Mispeln und Birnen wachsen schon, zudem knapp 15 Zwetschgen.
Die erste Erwähnung dieser urururalten Obstsorte erfolgte Ende des 17. Jahrhunderts.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Mit Stolz und Demut
Geschrieben:

Mit Stolz und Demut: Ab dem 17.9. kann für den taz-Panter-Preis abgestimmt werden. Es ist uns eine hohe Ehre, unter den 6 Nominierten zu sein:

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Streuobstwiesenpflege in Ostercappeln/Venne – ein „Landkärtchen“ (Schmetterling) entdeckt!
Geschrieben:

Streuobstwiesenpflege in Ostercappeln/Venne – ein „Landkärtchen“ (Schmetterling) entdeckt! 😍😍😍
Und: Maschinenschaden Nummer 3.423.301 + X 🫤🫤🫤

Weiter ging es mit der Blühwiesenmahd und Streuobstwiesenpflege auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.
Die Streuobstwiese hat es defintiv geschafft! Von 15 Hochstammbäumen, die letztes Jahr eingesetzt wurde, sehen 14 sehr gut aus. Einer kämpft noch ein bisschen (wird es aber schaffen).
Heute gemäht, gemäht und gemäht. Das Schnittgut trocknet jetzt bis zum kommenden Wochenende aus, damit noch jede Menge Wildblumensamen herausfallen. Dann wird es abgeharkt.

Die Staffelmahd klappt hier ganz ausgezeichnet. Vor ungefähr 8 Wochen wurden 50% der Blühwiesen schon einmal gemäht und abgetragen.
Dort hat sich eine neue frische Blühwiese entwickelt, vorrangig aus Malven, wenige Ringelblumen, einzelne Margeriten (!).
Würde man eine Blühwiese komplett mähen wäre das ein Todesurteil für viele Insekten.
Etliche Wildbienenarten haben nur geringe Flugradien (unter 250 Meter) und würden verhungern.
Es wäre quasi so, als ob der nächste Supermarkt nicht einen Ort weiter wäre, sondern in Norwegen (oder so).

Ich bin ja im Landkreis auf vielen Flächen unterwegs. Die Artenvielfalt unter den Insekten hier auf der Mühleninsel ist weit
überdurchschnittlich hoch (subjektiver Eindruck). Irgendein Kracher ist bei fast jedem Besuch dabei. 🤗👑💥
Heute sogar (mit hoher Wahrscheinlichkeit) ein „Landkärtchen (Sommerform)“ (Schmetterling) gesehen (siehe Bild).
Sieht man auch nicht alle Tage. Die Raupen der Landkärtchen benötigen übrigens unbedingt Brennnesseln.

Tja, und dann mal wieder ein Maschinenschaden. Mal wieder ein Stahlteil, das einfach so durch die Luft fliegt.
Saust plötzlich mit ungefähr 200 Km/h an meinem Ohr vorbei. Bestimmt ein Anschlag von Weltuntergangsfanatikern. Schon das 2. Mal!
Nach dem Motto: „Hört auf Euch zu engagieren! Wir wollen dass die Welt endlich untergeht!“

„Ist nicht, Leute, könnt Ihr vergessen!“

Umweltschutz ist ein gefährliches Pflaster. Gestern eine zerfledderte Hand, heute das.

Zum Glück war zuvor schon etwa 90% der Arbeit schon erledigt. Die Maschine muss nun in die Werkstatt und ein Ersatzteil aus Italien wird benötigt. Geht nicht anders.
Dauert sicherlich 2-3 Monate. Jedoch haben wir hier noch eine weitere Schrottmaschine, die wir sicherlich irgendwie nochmal zusammenfriemeln können.

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Feuchtbiotop Nummer 7
Geschrieben:

Weiter gehts mit der Entwicklung von Feuchtbiotopen in Melle 😊🐸💦
Danke an Karsten Wachsmuth und die IGS Melle.

Das wäre dann Feuchtbiotop Nummer 7.
Die Kleinteiche sollen für eine steigende Klimaresilienz, für eine Kühlung des Mikroklimas sorgen und zudem in Hitzeperioden dringend benötigtes Trinkwasser für Wildtiere bereitstellen.
In diesem Dürresommer sind jedoch 2 Teiche komplett ausgetrocknet. Wir werden im November nun eine ganze Menge verschattende Pflanzen setzen, damit die Verdunstung verringert wird, anders wird es wohl nicht funktionieren.

Das neue Feuchtbiotop wird auf einem Privatgelände an der Oldendorfer Straße, gegenüber des Kombimarktes
angelegt. Karsten war bereits in voller Aktion und man sieht schon sehr gut was es wird 🙂
Danke an die IGS Melle und den „lila Jahrgang“ für die Bereitstellung von Spenden.
Das Biotop erhält noch eine wasserrückhaltende Teichplane und eine geeignete Bepflanzung.
Und dann wird dieser Ort zu einer weiteren wichtigen Wasserquelle in kommenden Hitzejahren.

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Schwalbenschwarm als Begleiter bei der Mahd
Geschrieben:

Streuobstwiesenmahd und wundervolles Naturschauspiel ☺️🍐🍏
20 Schwalben als stetige Begleiter 🐦🦇

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen von Streuobstwiesen-Pflege.
Heute Abend in Melle aktiv gewesen, morgen und am Sonntag ist Ostercappeln dran.

Der Balkenmäher ist wieder flott gemacht. Jedoch: Eine Sekunde nicht aufgepasst, da zerfleddert er schon mal die Hand.
Zum Glück wächst auf der Wiese sehr viel Schafgarbe, ein ganz ausgezeichnetes Wundheilkraut. Also einen Korb mit nach Hause genommen. ☺️
Daraus wird heute ein Sud gekocht, der dann auf die Wunden unter dem Verband kommt. Morgen ist die Hand wieder repariert.
Wie neu! 🙂

Die Artenvielfalt auf der heute gemähten Streuobstwiese (in Kombination mit einer Blühwiese) wird durch die heutige Mahd gesteigert. Wie üblich: Das Schnitt gut austrocknen lassen, dann abharken.
Die Fläche ist seit 2016 in Betreuung zund mittlerweile ein absoluter Wildbienen-Hotspot. Deshalb in 60-70 Meter Entfernung immer wieder Blühinseln stehen gelassen, damit die Insekten auch bis Anfang November noch Pollen und Nektar finden.
Zudem werden etwa 1500 m² garnicht gemäht, damit auch die Stängelbrüter ein Rückzugsgebiet haben.

Und heute ein Naturschauspiel sondergleichen erlebt. Etwa 20 Schwalben flogen konstant im Radius von vielleicht 100 Metern rund um den Balkenmäher herum, kamen teilweise bis zu einen Meter heran.
Zuweilen wie ein Schwarm von Fledermäusen. So etwas hab ich noch nicht erlebt :-).

Und das obwohl der Mäher unglaublioch laut ist (ohne Gehörschutz geht da garnichts). Die Vermutung:
Durch eine Mahd werden natürlich immer auch viele viele Insekten aufgewirbelt, insbesondere auf dieser herrlichen Blühwiese.
Wie ein Buffet für die Schwalben, die sich scheinbar heute reichlich bedient haben. Die Kamera konnte einige von ihnen einfangen.

Die Streuosbtwiese ist noch sehr sehr jung, aktuell bilden sich Mispeln und Birnenquitten heraus. Nächstes Jahr können bestimmt immerhin 1-2 Kisten Obst gepflückt werden.

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