Traditionelles Weihnachtsessen auf dem Gnadenhof Brödel

Traditionelles Weihnachtsessen für die Tiere auf dem Gnadenhof Brödel

Same procedure as every year. Auch heute vormittag gab es wie gewohnt die Bescherung für unsere Tiere.
Traditionell erhalten diese an diesem Tag Leckereien, die es sonst in der Menge und Viefalt nur selten im Jahr gibt.

Die Ponys haben erstklassiges Heu bis zum Abwinken, Möhren, Äpfel und ein ganz besonders tolles Kräutermüsli erhalten.
Die Ziegen und Schafe ebenso. Unsere kleinen Lämmer (jetzt fast eine Woche alt) haben vor Freude schon zu Klettern begonnen.
Natürlich gab es auch noch eine Extra-Portion Salat und die Mineral-Tankstelle ist nun auch fertig.

Die Meerschweinchen freuen sich über getreidefreie Leckerlis, Spitzenheu und einen zünftigen Grünzeug-Mix, ebenso wie die Kaninchen.
Die haben nachher vielleicht einen vollen Magen 🙂 Die Hühner haben altes Brot und einen tollen Körnermix mit Bierhefe bekommen.
Und unsere Schweinchen jubeln, weil es endlich mal wieder Kiwis und Bananen gibt, natürlich auch die tollen Futter-Pelletes, die sie nur zu besonderen
Anlässenbekommen.

Und unser Liebespaar Elli und Emil freuen sich zusätzlich, dass sie sich gefunden haben. Unzertrennlich die Beiden 🙂

Fröhliche Weihnachten an alle 🙂

Namen für unsere Lämmer gefunden

Namen für unsere Lämmer gefunden

Wir konnten uns vor Patenschaftsanfragen kaum retten – Danke :-).
Auch das hat Tradition bei uns: Wer eine Patenschaft eines neuen Tieres übernimmt, der bestimmt auch den Namen.
Das kleine braune Lamm (mit dem weißen Fleck auf dem Kopf) wird den Namen „Catrinchen“ tragen. Vielen vielen Dank an Jens an dieser Stelle.
Jens gehört zu den Menschen, welche uns schon mehrfach unterstützt haben, Danke 🙂

Das zweite Lamm (weiß braun) wird den Namen Leni tragen (danke an eine anonyme Patenschaftsträgerin).
Die beiden Lämmer sind kerngesund, topfit und flitzen munter durch die Gegend.

Trotzdem sind die Facebook-Abstimmungsnamen ja nicht „aus der Welt“ (aufgeschoben ist nicht aufgehoben) 😉
Im Rahmen von zwei Facebook-Accounts wurde ja zur Namensfindung aufgerufen.
Bei Account Nr.1 wurde der Name „Hope“ gewählt (Beate F.).
Bei Account Nr. 2 der Name „Mabel“ (Sabine G.)

Die nächsten Tiere, die wir aufnehmen, werden dann Eure Namen tragen.
Leider haben es zwei der Lämmer nicht geschafft.
Auch der Tierarzt war vor Ort, aber Lotte ging es von einem Moment auf den anderen leider ganz ganz schlecht.
Eine richtige Erklärung konnte leider nicht gefunden werden.
Einige Kinder haben für die beiden Winzlinge nun zwei Gedenksteine bemalt, die dann am Kreimerhof als Erinnerung dienen werden.

JAHRHUNDERTBLÜHWIESE liegt an Grenze zwischen Melle und Bissendorf

JAHRHUNDERTBLÜHWIESE liegt an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf
Im Rahmen von „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis Osnabrück“ haben sich ja eine Vielzahl ganz ausgezeichneter Blühwiesen entwickelt.
Insgesamt wurden knapp 100 Areale angelegt.
Nun haben wir von all diesen Flächen die JAHRUNDERTBLÜHWIESE gewählt.
Diese liegt an der Grenze zwischen Melle und Bissendorf, in Sichtweite des Campingplatzes „Grönegau-Park Ludwigsee“ (https://www.camping-ludwigsee.de/).

Warum diese Blühwiese?
Zunächst einmal besticht sie in ihrer Größe. Der Betreiber des Campingplatzes hat hierfür ein Areal von 6000 m²
zur Verfügung gestellt.
Dazu kommt, dass diese Fläche ein wertvolles Bindeglied zwischen den Blühbiotopen in Bissendorf und Melle darstellt.
Außerordentlich beeindruckend ist insbesondere aber die Vielfalt der sich hier entwickelnden Blühpflanzen.
Während es im Jahre 2018 auf einigen Flächen aufgrund der hohen Trockenheit relativ artenarm blieb, so konnten wir hier
eine Biodiversität entdecken, welche ihresgleichen sucht. Ein weiteres Kriterium zur Wahl der JAHRHUNTERTBLÜHWIESE ist die Lage an einem touristisch gut genutzten Radweg. Durch das Schild sollen hier viele Spaziergänger und Radfahrer auf die Wichtigkeit des Insektenschutzes aufmerksam gemacht werden.
Besonders positiv hervorhebenswert ist zudem das ehrenamtliche Engagement des Campingplatzbetreibers Peter Grothaus, welcher das Areal ehrenamtlich mäht und pflegt.
Von verschiedenen Naturbeobachtern wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Fläche tatsächlich eine Art „Rettungsinsel“ inmitten „grüner Wüsten“ darstelle. Insbesondere die Schmetterlingsvielfalt sei hier beachtlich.
Ein Ornithologe wies uns im Herbst darauf hin, dass ein ganzer Schwarm Stare auf seinem Zug nach Süden die Fläche
als „Energiespende“ aufgesucht hätte. Das ist großartig!!

Im Frühling, wenn es dort wieder blüht (man wird sich kaum „sattsehen“ können) wird die Fläche im Rahmen einer offiziellen Veranstaltung
(mit Presse) ausgezeichnet und das Schild (natürlich DIN-A0) eingeweiht.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

Namensfindung für unsere Weihnachtslämmer auf dem Gnadenhof Brödel

Namensfíndung für unsere Weihnachts-Lämmer auf dem Gnadenhof Brödel, Melle.
Gebt gerne Vorschläge ab, die Vorschläge, welche die meisten „Likes“ erhalten, werden angenommen (Abstimmung bis zum 24.12., 18.00 Uhr möglich)

Das kleine schwarzweisse Lamm hat bereits einen Namen. Sie wird Lotte heissen.
Auch die anderen beiden Lämmer sind weiblich.

Welchen Namen soll das Lamm (temporär „Weiß Braun gescheckt mit schwarzen Herzchen an den Knien“ genannt) tragen?

Und welcher Name könnte zu dem braunen Lamm (mit weißem Fleck auf dem Kopf) passen?

Grundsätzlich ( weil ab und an Nachfragen kommen). Wir geben keine Tiere ab.
Wer bei uns landet oder hier geboren wird, der bleibt auch hier 🙂

Das kleine Lämmchen, welches es leider nicht geschafft hat, wird an unserer Gnadenhof-Hauptstation „Am Kreimerhof“ in Melle/Oldendorf begraben.
Es erhält hier einen Erinnerungsstein und rund um diesen werden viele viele Wildblumen ausgesäht.

Für den Fall, dass jemand noch eine Weihnachtsspende abgeben möchte, so ist auch das möglich:

https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

Die Verewigung in der Hall of Fame ist Euch sicher:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Wir haben den Umwelt- und Naturschutzpreis der Teutoburger Energie Netzwerk eG gewonnen!!!

Wir haben den Umwelt- und Naturschutzpreis der Teutoburger Energie Netzwerk eG gewonnen!!!
„Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurde gestern Abend offiziell ausgezeichnet.
Vielen Dank an die TEN eG (https://www.ten-eg.de) sowie die Volksbank GMHütte-Hagen-Bissendorf eG.

Simone Brockmann und Karsten Wachsmuth nahmen gestern in Bad Iburg den Preis entgegen.
Wir freuen uns sehr. Im Rahmen einer Online-Abstimmung fielen 42 % der Stimmen auf unser Projekt.
Vielen Dank an alle, die für „Blumiger Landkreis Osnabrück“ abgestimmt haben,

Mit dem Geld werden wir z.B. in Hagen a.T.W. sowie in weiteren Gemeinden/Städten des südlichen Landkreises Osnabrück Blühwiesen anlegen.
Das ehrgeizige Ziel: Bis 2020 wollen wir einen Flugkorridor für Wildbienen schaffen, der von Hagen a.T.W. bis nach Melle reicht (siehe Bild, Rot= Blühwiese 2017 angelegt,
Gelb= Blühwiese 2018 angelegt).
Wildbienen weisen geringe Flugradien auf (maximal 2000 Meter, oftmals sogar deutlich weniger, je nach Art).
Das Ziel soll es sein, Schutzzonen und Rettungsinseln (Blühwiesen) zu schaffen, auf welchen unsere Insekten Pollen und Nekar finden.
Gleichzeitig gilt es für die Erhaltung der Arten einen genetischen Austausch zu fördern.
Dieser kann nur dann sinnvoll stattfinden, wenn er auch über größere Distanzen ermöglicht wird.
Zudem wollen wir zusätzliche Nisthilfen durch Totholz anbieten.
Zwar nisten ca. 75 % aller Wildbienen in Bodensubstraten, jedoch gibt es auch diverse Arten, welche z.B. in Stängeln oder eben in altem, vertrocknetem Holz ihre Nachzucht ablegen.

Wir alle können diesbezüglich aktiv werden. Im Garten Wildblumen aussähen, Nisthilfen schaffen. Jeder Beitrag zählt.
Unsere Tiere des Gnadenhofes Brödel (Melle) freut das auch, werden diese doch im nächsten Jahr beginnen sehr schonend Blühwiesen zu beweiden.
Durch die dadurch stattfindende Mahd (bei Blühwiesen für eine langfristige Erhaltung sehr wichtig) werden kaum
Insekten oder Kleintiere in Mitleidenschaft gezogen.

Wir freuen uns und sagen Danke!!!

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Blühwiesen schonend beweiden durch Gnadenhoftiere.
http://blumiger-lkos.de

3 Weihnachtslämmer auf dem Gnadenhof Brödel sind wohlauf

Freude und Trauer liegen eng beinander
3 Lämmer sind wohlauf – eines hat es leider nicht geschafft

Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann haben gekäpft wie die Löwen,
aber eines der Lämmer kam von Anfang an viel zu klein und schwach auf diese Welt.
Leider, und es gehört leider dazu, mussten wir von ihm Abschied nehmen.
Das ist eine Traurigkeit, gegen welche man machtlos ist.

Eine der Mutterziegen (Minte) mit ihren beiden Lämmern ist wohlauf. Die Kleinen strotzen nur so vor Energie, trinken und trinken und trinken und trinken und erkunden ganz langsam die Welt.
Minte hat vorhin erst einmal eine 4fach-Portion Kraftfutter, Doppelt Kräutermix und Zusatz-Mineralfutter bekommen.

Ja, und Mutterziege Njörda ist immer noch sehr geschwächt von der Geburt.
Auch sie hat aber immerhin das Kraftfutter und den Mineral-Mix gefuttert und trinkt sehr viel Wasser.
Ihr nun noch allein verbliebenes Lämmchen kann mittlerweile stehen (ein gutes Zeichen) und hat einen großen Durst.
Milch scheint zum Glück genügend vorhanden zu sein.
Es fällt jedoch auf, dass das kleine Lamm im Vergleich zu den beiden anderen sehr sehr wackelig auf den Beinen ist.
Alle Tiere stehen nun in einem geschützten Bereich, sodass sie nicht gestört werden können, und werden mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufgepäppelt.
Danke an Karsten und Simone für ihren 24h-Rund-um-die-Uhr-Einsatz.

Ein Weihnachtswunder: 4 Weihnachtslämmer auf dem Gnadenhof Brödel

Ein Vorweihnachtswunder…
Heute 4 Ziegenlämmer geboren worden.
Ja, so ist das manchmal, da wurden gerade 2 Böcke auf unserem Gnadenhof kastriert
und zwei Ziegen, die wir vor einigen Wochen aufgenommen hatten (Njörda und Minte) haben heute Lämmer geboren.

Schon irgendwie unglaublich, offenbar haben sie sich abgesprochen. Fast zeitgleich (vielleicht 30 Minuten Differenz) haben beide Zwillinge gekriegt.
Ganz überraschend kam es nicht, in den letzten Tagen saßen die zwei Mutter-Ziegen oft bewegungsarm zusammen im Stroh herum, es wirkte manchmal, als ob sie ein Nest bauen wollen.
Und heute war es dann soweit. Die beiden Lämmer der weißen Ziege (Minte) waren ganz schnell wohlauf.
Schon nach kurzer Zeit konnten sie laufen und haben einen gesegneten Appetit.

Ja, und wo Leben ist, da ist es leider auch so, dass es manchmal traurig werden kann.
Bei Njörda sind die beiden Jungen deutlich deutlich kleiner. Auch nach drei Stunden (ca.) trinkt nur eines der Beiden.
Das andere ist winzig winzig klein, hat keinen Saugreflex und kann nach wie vor nicht stehen.
Wir haben nun das lebenswichtige Kollostrum (wenn Lämmer dieses in den ersten Stunden nach einer Geburt nicht bekommen, dann haben sie kaum
eine Chance) abgemolken und das winzige Lamm bereits zweimal, trotz nicht vorhandenem Saufgreflex, zwangsernährt…
Das Kollostrum ist massiv nährstoffreich und sorgt dafür, dass sich schon nach kurzer Zeit bei den Neugeborenen Antikörper gegen allerlei Krankheiten entwickeln.
Normale „Lämmer-Aufzuchtmilch“ würde da leider nicht reichen. Wir warten jetzt mal ab, ob auch das vierte Lamm noch „die Kurve kriegt“.
Es kann noch gut enden, aber der erste (und auch der zweite) Eindruck sagt leider etwas Anderes 🙁 🙁
Das gehört leider dazu. Wer einen Gnadenhof betreibt, der darf auch vor dem Tod nicht bange sein.

Die anderen drei Lämmer jedoch bewegen sich schon wackelig auf den Beinchen und erkunden ihre noch recht dunkle Umgebung. Die beiden Mutter-Ziegen haben schon jede Menge Wasser getrunken,
futtern Heu und erhalten eine Portion Kraftfutter.
Ja, eine Geburt (auch wenn es irgendwie nicht so recht geplant war) sorgt für viel Freude und gleichzeitig kann es auch Traurigkeit bedeuten.

Krümel ist bei uns eingezogen

Gestern ein weiteres Kaninchen aufgenommen

Dank einer Spende (Danke an Eileen :-)) haben wir das Kaninchengehege um weitere 20 m² vergrößern können.
Bedeutet: Ein weiteres kleiner Flitzer (Krümel, ein kastrierter Bock) konnte gestern hier einziehen (damit sind wir dann wieder voll belegt).
Krümel ist mit 8 Jahren schon ein gesetzter „grand seigneur“. Natürlich ist er gegen die gängigen Gefahren geimpft.
Die Vergesellschaftung funktionierte 1a. Mit der „alteingesessenen“ Bande versteht er sich prima.

Mittlerweile besteht das Gehege aus drei räumlich verbundene Teilflächen, abgesichert durch Zäune (an den meisten Stellen auch im Boden eingegraben)
sowie 4 unterschiedliche Stallungen, die den Kaninchen zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich (wie sollte es auch anderes sein?) hat Wühlkönigin Princess zielsicher die eine Stelle gefunden, an welcher noch kein Zaun eingegraben ist (da kommt dann wohl besser
noch einer rein)
und gräbt ein Katakombensystem, welches komplexer als die Katakomben von San Sebastiano sind.

Danke auch an eine anonyme Spenderin, welche für die Tierbeweidung innerhalb „Blumiger Landkreis Osnabrück“ gespendet hat.
Davon haben wir eine Klauenzange und Desinfektionsspray gekauft.
Damit Ziegen und Schafe auch reibungslos laufen können müssen die Klauen regelmässig gekürzt werden, das geht jetzt einfacher als zuvor 🙂
Danke 🙂
Natürlich seid auch Ihr Beide in der Hall of Fame:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Umstellung der Mineral-Versorgung für Ziegen und Schafe

Umstellung der Mineral-Fütterung

Vielen Dank an Anja Lange-Huber für eine tolle Stroh- sowie eine Zusatzspende.

Stroh ist unserer „Arbeitsstoff“ Nummer 1. Alle Ställe müssen im Winter eine dicke Strohschicht zur Verfügung haben, damit Nässe und Kälte aus dem Boden nicht hochziehen.
Unsere Tiere muckeln sich dort in der Nacht gemütlich ein und freuen sich scon in der Dämmerung auf ein kuscheliges Strohbett.
Natürlich muss das Material auch regelmäßig ausgetauscht werden.
Stroh, durchmischt mit den Hinterlassenschaften von Pferden, Ziegen und Schafen besitzt ein verwertbares C/N Verhältnis (Massenverhältnis des Gesamtkohlenstoffs (C)
zum Gesamtstickstoffs (N)).
Da wir auf der Fläche „Am Wulberg“ im nächsten Jahr gemeinsam mit Schulklassen auf ökologische Art und Weise Gemüse anbauen
ist das sehr gut. Der Boden dort (leicht sandig) wird auf jeden Fall eine Düngung benötigen. Verrotteter Stallmist mit Stroh weist ein C/N-Verhätnis von etwa 25-30 auf
Zusätzlich lagern wir dort noch gezielt Pferde- und Hühnermist (ohne Stroh) ab (dadurch werden wir ein C/N Verhältnis von etwa 20 hinbekommen),
sodass einem tollen Wachstum von Gurken, Tomaten und Zuchinis nichts mehr im Wege steht :-).

Von Anjas Zusatzspende werden wir unsere MineralStein-Tankstelle umbauen bzw. noch entsprechende Mineralsteine erwerben.

Das Thema ist, wie so oft, etwas komplizierter als man denkt.
Bei Ponys wird unbedingt empfohlen, dass diesen einen ROTEN Mineralleckstein zur Vefügung haben (enthält in der Regel Calcium, Natrium und Magnesium sowie u.a. kleine
Mengen Mangan, Eisen und Zink, Jod, Selen).

Zwergziegen jedoch sollen überhaupt KEIN Calcium zu sich nehmen.
Grund: Dieses kann (leider sehr oft) zu Harn- und Blasensteinen führen, an welchen insbesondere männliche, kastrierte Ziegen leider elendig zugrunde gehen (eine Behandlung ist kaum möglich) :-(.
Bei einer Kastration wird oftmals die Harnröhre verengt, naja, weitere Details erspare ich…

Für größere Ziegen ist Calcium in sehr kleinen Mengen ok (Vorsicht, auch hier kann bei größreren Mengen das genannte Problem auftreten).
Ziegen benötigen also eher einen WEISSEN Mineralleckstein (enthält hauptsächlich Salz) (und gerne zusätzlich kalziumfreies Mineralfutter).

Ja, und natürlich benötigen Schafe wieder ganz was anderes.
Für Schafe wird eine Schafleckschale empfohlen (ohne Kupfer, mit Selen (letzteres kann lebenswichtig sein, ein Mangel kann zum Tod führen)).

Wir werden die „Minereal-Tankstelle“ nun so umbauen, dass die roten Steine in großer Höhe angebracht werden, sodass die kleinen Ziegen da
überhaupt nicht ran kommen. Da unsere Zwerge aus unerfindlichen Gründen die Schafleckschale ignorieren, können sich die Tiere dann „höhenspezifisch“ ihre Mineralration holen.

Danke 🙂
In der Hall of Fame steht Du jetzt auch:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Wir feiern den 3. Advent mit unseren Tieren

Adventsfeier mit unseren Tieren auf dem Gnadenhof Brödel

Und heute wurde dann auch zünftig, wie sich das gehört, mit den Tieren der 3. Advent gefeiert.
Die Tiere konnten es kaum erwarten und „standen Schlange“, bevor es losging 🙂
Und dann wurde gespachtelt, was das Zeug hält…
Super Heu, Möhren (Ziege Cindy raucht auf einem der Bilder eine orangene Zigarre), Äpfel, Gurke und Salat.
Und Schafe und Ziegen lieben Tanne. Nichts gegen den Weihnachtsbrauch Tannenbäume zu fällen (muss ja jeder selber wissen),
wenn die Dinger weiterwachsen können ist das aber auch nicht schlecht.
Somit haben die Tiere heute lediglich einige Äste bekommen (davon wird nichts übrigbleiben. Wie man sieht geben die Tiere alles, um da ran zu kommen).

Einen kleinen Film von der Adventsfeier gibt es hier:

Der kastrierte Ziegenbock Emil ist immer noch etwas schwach auf den Beinen. Nicht mal seine Freundin Elli konnte ihn überreden, aus dem Stall zu kommen.
Also gabs für ihn dort einige Möhren und einen ganzen Kopf Salat. Fand er gut.
Unsere Schweine und Hühner bekamen etwas von der tollen Maisspende von heute Mittag (danke nochmal an Mike Reule).
Kaninchen und Meerschweinchen freuen sich über frischen Salat und herrliches Wiesenheu.
Die Vorweihnachtszeit ist schon schön 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de