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Serie: Bäume gegen die Klimaerwärmung, Teil 2
Geschrieben:

Serie: Klimaschutz und Bäume: Was ist schaff- und machbar? Teil 2 🌳🌳🌳
Und: Ernster als ernst! Abschlussbericht des Weltklimarates ist heute erschienen!

Total gut. Die „Hasepost“ (https://www.hasepost.de/im-kampf-gegen-klimaerwaermung-7-000-baeume-in-melle-zu-verschenken-358058/)
und die „Osnabrücker Rundschau“ (https://os-rundschau.de/featured/7-000-baeume-kostenlose-baumsetzlinge-fuer-buergerinnen-und-buerger/) haben bereits über die kostenlose Baumverteilungsaktion berichtet.

Im Rahmen der „Kostenlos-Baum-Verteilung“ macht es Sinn, einmal genauer auf die Möglichkeiten und Grenzen von Bäumen im Kampf gegen die Klimaerwärmung zu schauen.

Bäume sind ein wirksamer Umwandler von CO2 und damit neben ihrer Verschattung, Kühlung, ihrer Stabilisierung der Artenvielfalt
und ihrem Erosionsschutz ein wichtiges Element, um etwas gegen die Klimaerwärmung zu leisten.

Vielfach scheinen Menschen jedoch zu glauben, dass die Anpflanzung von Bäumen ein „On-Top“-Mittel sei, welches neben den vom Klimarat geforderten Maßnahmen „zusätzlich“ etwas bewirkt. Nach dem Motto: „Der Weltklimarat sagt, wir sollen handeln! Wenn wir jetzt Bäume pflanzen, dann wird es
vielleicht nicht so schlimm….“
Dieses ist leider nicht so. In nahezu sämtlichen Klimaszenarien ist ein CDR-Vorgehen
(Carbon Dioxide Removal – Die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre) bereits (zum Teil ganz massiv!) einkalkuliert. Dazu gehört natürlich auch eine Einlagerung in Biomasse, wie eben auch Bäume.
Ohne das Handeln von vielen vielen Freiwilligen werden die Klimaszenarien nicht einhaltbar sein.

Die Frage ist: Was können Bäume in Bezug auf CO2-Einlagerungen eigentlich erreichen? Ist es realistisch, die Welt milliardenfach mit Bäumen zu bepflanzen und dadurch
eine CO2-Neutralität zu schaffen?

Nehmen wir hierfür einmal die Einwohnerzahl und die Flächengröße der Stadt Melle.
Die Stadt Melle weist etwa 46.000 Einwohner auf
einer Fläche von 254 km² auf. Der durchschnittliche CO2-Verbrauch pro Person liegt aktuell (Bundesweit) bei
etwa 10 Tonnen/Jahr = 460.000 Tonnen = 460.000.000 Kilogramm CO2. Ein einzelner Baum wandelt
nach einigen Jahren etwa 10 kg CO2/Jahr um. Somit müssten etwa 46.000.000 Bäume (46 Millionen für eine mittelgroße Stadt wie Melle) zur
Kompensation anwachsen. Nimmt man eine Grundfläche von 1 m² pro Baum an (und missachtet
dabei natürliche Verdrängung und Sukzession), so müssten 46 km² in Melle ausschließlich aus
Bäumen bestehen, die im Abstand von einem Meter zueinander in die Höhe wachsen. Ein völlig
unrealistisches Szenario.

Bezieht man Verdrängung und Sukzession eines artenreichen
Mischwaldes mit ein, so ist mit etwa 25 m² pro Baum zu rechnen. In diesem Falle wäre eine
Gesamtfläche von 1150 km² notwendig (Melle weist aber nur 254 km² auf), um die Emissionen
der Meller EinwohnerInnen zu kompensieren.
Anders formuliert: Man müsste die Stadtfläche von Melle mit 4,5 multiplizieren und dort einen artenreichen Mischwald anlegen, um sämtliche CO2-Emissionen
der hiesigen BürgerInnen vorübergehend zu kompensieren. Jedoch (und völlig klar): Nach einem Absterben der Bäume werden die Emissionen wieder in die Atmosphäre entweichen.

Bäume können somit nur ein zusätzliches Mittel gegen die Klimaerwärmung sein. Es ist jedoch immerhin ein sehr naheliegendes und einfaches Mittel.

Heute ist zudem der Abschlussbericht des Weltklimarates erschienen:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/abschlussbericht-des-weltklimarates-es-ist-fast-noch-nicht-zu-spaet-a-9c903870-1837-46bb-bbf8-8564f78e0649

https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/weltklimaratohne-drastische-schritte-wird-15-grad-ziel-verfehlt-44375681

Im SPIEGEL steht z.B. „»Die Entfernung von CO₂ aus der Atmosphäre ist Bestandteil aller IPCC-Szenarien, sei es durch Aufforstung oder Direct Air Capture [Anm. d. Red.: Direktabscheidung von CO2 aus der Umgebungsluft] mit geologischer Speicherung«, sagt Geden. Um den Temperaturanstieg zu beenden, egal auf welchem Niveau, müssten die Emissionen auf Netto-Null.
»Da es in Industrie und Landwirtschaft immer eine gewisse Menge an Restemission geben wird, muss man in gleichem Maße CO₂ aus der Atmosphäre ziehen und dauerhaft speichern.«“

Zu lesen ist auch: „Das Ziel des Pariser Weltklimavertrags, die durchschnittliche Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, wird nicht zu halten sein. Selbst im besten Falle mit einer ehrgeizigen Klimaschutzpolitik wird es »wahrscheinlich« und in allen anderen Szenarien mit weniger Klimaschutz »wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich« überschritten.“

Die Meldung der DPA (ersichtlich in der Neuen Osnabrücker Zeitung) lautet:
„Ohne drastische Minderungen der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen noch in diesem Jahrzehnt wird das 1,5-Grad-Ziel der Erderwärmung bereits in den 2030er Jahren überschritten. Das macht der Weltklimarat (IPCC) in seinem Synthesebericht vom Montag so deutlich wie nie zuvor.

Und:
„Der Weltklimarat geht selbst in den beiden optimistischsten Szenarien mit sehr deutlicher Emissionsminderung davon aus, das die Erwärmung 1,5 Grad vorübergehend überschreiten dürfte, und dies für mehrere Jahrzehnte. Warum, ist klar: „Öffentliche und private Finanzströme für fossile Brennstoffe sind immer noch größer als die für Klimaanpassung und Klimaschutz“, hieß es in dem Bericht.“


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

 

 

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In 3-4 Wochen ist es soweit
Geschrieben:

In wenigen Wochen (3-4) ist es soweit. Dann startet unsere (noch nie dagewesene) Idee, den Gnadenhof (trotz Inflation, trotz Spendeneinbrüchen)
mit einer ganz neuen Finanzierungsform über die Runden zu bringen. Das wird ein großer Spass und ein Aufbruch in ein völlig neues Zeitalter. 😍😄😂🤣

Und ganz wichtig: Diese „neue Idee“ werden wir auch allen bisherigen SpenderInnen/Paten/Innen der Projekte „Blumiger Landkreis Osnabrück“, „500 AKA“
und des Gnadenhofs Brödel zukommen lassen, um auch etwas zurückzugeben und unserer Wertschätzung Ausdruck zu verleihen.
Insbesondere die Aufmerksamkeiten für unsere Paten/Innen haben wir zuletzt sträflich vernachlässigt. Das soll nun (bald) wieder gut gemacht werden. 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Serie: Klimaerwärmung und Bäume. Heute: Fremde Arten
Geschrieben:

Serie: Klimaschutz und Bäume: Was ist schaff- und machbar?
Welche Leistungen sind möglich? Was ist zu erwarten oder zu beachten? Wo liegen die Grenzen von CO2-Umwandlungen und Klimaschutz durch Bäume? 🌳🌳🌳🌳

Im Zuge der am 25.3. stattfindenden Aktion: „7000 Bäume werden für den Klimaschutz kostenlos an Menschen aus Stadt und Landkreis verschenkt“
soll an dieser stelle eine kleine Serie zu Bäumen, Klima- und Artenschutz begonnen werden.

Zur kostenlosen Baumverteilaktion für alle EinwohnerInnen: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/grossaktion-baeume-fuer-alle/

Heute: Aufzucht gebietsfremder Arten, die (unter Garantie) eine hohe Resistenz gegen die Klimaerwärmung haben.

Teilweise wurde hier Saatgut von „kleinen Sammlern“ aus Südeuropa über Ebay gekauft.
Im letzten und diesem Jahr wurde mit der Stratifizierung (Keimermöglichung) von Baumsaatgut aus „Südgefilden“ (Südeuropa, Nordafrika, Südlicher Teil der USA)
begonnen. Und wie man sieht: Die Keimung hat begonnen! Ein Riesenerfolg! Sogar unser Storch/unsere Störchin hat dieses mit einem Klappern begrüsst.

Arten: Z.B. Ungarische Eiche, Steineiche, Zerreiche, Pyrenäeneiche, Europ. Hopfenbuche, „Laurel-Eiche“, Korkeiche, Pinie, Orientalische Buche,
Orientalische Platane, Türkische Tanne etc.

Nutzen: Es ist (fast) ausgeschlossen, dass sich die Gesamtheit von Flora und Fauna an die irrsinnigen, menschengemachten Temperatursteigerungen anpassen kann.
Die Erderwärmung ist um ein Vielfaches zu schnell. Es gibt etliche heimische Baumarten, die wir (mutmaßlich) in 30-40-50 Jahren hier kaum noch vorfinden werden.
Die obene angeführten Baumarten sind zumindest ein sicherer „Abwehrriegel“ für eine Verschattung und partielle Kühlung der Umgebung.

Nachteil: Die oben aufgeführten Arten werden kaum einen Nutzen für die Artenvielfalt haben. Hiesige Arten sind einfach kaum/nicht an diese Bäume gewöhnt.
Gleichwohl gibt es mittlerweile Studien (beispielsweise zur italienischen Manna-Esche), die darauf hinweisen, dass etliche heimische Arten auch von
einer „Fremdart“ profitieren (können). Dennoch gilt als klar: Heimische Flora für heimische Fauna!

Grundsärtzlich besteht immer auch ein Risiko, dass fremde Arten die „Vorherrschaft“ übernehmen können, und sogar einen Schaden für die heimische Artenvielfalt anrichten.
Auch dafür gibt es eine Vielzahl von Beispielen und Belegen.

Juristisch ist die Möglichkeit des Aussäens, Anzüchtens und der Anpflanzung „fremder“ Arten klar im Bundesnaturschutzgesetzt geregelt.
Z.B. in §40 „Ausbringen von Pflanzen und Tieren“

Euch die EU hat eine entsprechende Verordnung ins Leben gerufen:
https://www.bmuv.de/themen/naturschutz-artenvielfalt/artenschutz/nationaler-artenschutz/invasive-gebietsfremde-arten

Die hier stattfindende Anzucht geschieht somit absolut rechtskonform.

Insgesamt ist festzustellen, dass viele „fremdländische“ Arten so oder so bereits in etlichen Parkanlagen, Botanischen Gärten etc. wachsen.
Auch entlang von „Handelsrouten“ (Eisenbahnstrecken, Autobahnen) sind diese häufig anzutreffen.

Gleichzeitig gilt dennoch eine Abwägung.

Grundsätzlich: Wenn die Möglichkeit besteht heimische Bäume zu pflanzen (und bei steigender Dürre und Trockenheit) auch zu wässern,
so ist dieses unbedingt vorzuziehen.

In der heimischen Forstwirtschaft findet mittlerweile (in Teilen) eine Durchmischung heimischer Arten mit etlichen „Fremdarten“ statt,
um für einen gegenseitigen Schutz von Baumarten zu sorgen.

Das kann eine Möglichkeit sein (These und Theorie).
Etliche heimische Arten werden mit einem kleinen Teil von hitz- und dürrebständigen Arten kombiniert, damit die Verschattung die heimischen Arten stabilisiert.
Insgesamt ist dieses ein Thema, welches hitzig und vehement und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Ansichten diskutiert wird.


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

Allgemein
Bohmte wird artenreicher
Geschrieben:
Heutiger großer Rödeltag für Klima- und Naturschutz, Teil 4/4
Vorbereitungen für eine Artenschutzaktion in Bohmte/Stirpe 😊😊
Vielen Dank an den Ortsbürgermeister Dieter Klenke sowie an Anette Lange.
Das nenne ich wirklich mal eine gute und gelungene Kooperation!
Gemeinsam mit einer Schulklasse und einem Kindergarten wird hier demnächst eine große, große Blühwiese geschaffen. 750 m², zudem noch etliche Stauden für den Insektenschutz.
Auf diese Art und Weise wird der Ort artenreicher und auch viele viele Vogelarten werden davon profitieren.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Großaktion: Bäume für alle!
Geschrieben:

**** Bitte intensiv teilen und verbreiten ****

Heutiger großer Rödeltag für Klima- und Naturschutz, Teil 3/4
Die Verhandlungen sind abgeschlossen! Großaktion für den Klimaschutz im Landkreis Osnabrück.
Hier die Pressemeldung (mit anschließenden weitergehenden Informationen)

7.000 Bäume
Kostenlose Baumsetzlinge für Bürgerinnen und Bürger

Ob Gärten oder Grünflächen, Schulhof, Firmengelände oder Bauernhof: Stadt und Landkreis Osnabrück haben noch viel Platz für Bäume!
Die Setzlinge sind etwa 3 Jahre alt und weisen Größen zwischen 50 cm und 1,50 m auf.

Die Baumverteilung beginnt am 25. März zwischen 9 und 13 Uhr auf dem Meller Marktplatz. Eine weitere Ausgabestelle ist auf einer Fläche des Gnadenhofs Brödel in Melle Föckinghausen (Am Wulberg 31), fußläufig 400 Meter vom Bahnhof Westerhausen entfernt. Die Ausgabe beginnt hier ab 10 Uhr (bis 15.00 Uhr).

Wo kommen die Setzlinge her?
Die Gemeinschaftsaktion der niederländischen Kampagne „Meer Bomen Nu / Mehr Bäume jetzt“ (https://mehrbaeume.jetzt/), des Projektes „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“ sowie Melle for Future verschenkt Bäume aus der Natur für die Natur.
Jeder Baum bringt jedes Jahr Hunderte von Setzlingen hervor, von denen die meisten nicht überleben können. Diese Setzlinge werden gerettet, um sich an anderer Stelle entfalten zu können und die Biodiversität zu fördern.

Aktion für Klima und Biodiversität
Die Meller Initiator*innen haben kurzfristig beschlossen, Partner des Baumprojektes zu werden und Setzlinge im Gesamtwert von ca. 25.000 Euro zu verteilen.
Patin der Aktion ist die Meller Bürgermeisterin Jutta Dettmann. Ausdrücklich könenn auch BürgerInnen aus anderen Gemeinden Bäume abholen.

Frans Timmermans, Vizepräsident der Europäischen Kommission und Unterstützer des „Mehr Bäume jetzt“-Projektes:
„Bäume sind vielleicht unsere besten Verbündeten im Kampf gegen Klima- und Biodiversitätskrisen. Ein Baum liefert saubere Luft und Kühlung, bietet ein Zuhause für Insekten und andere Tier- und Pflanzenarten und bindet Kohlenstoff aus der Luft.
MehrBäumejetzt hat einen kreativen, zirkulären Weg gefunden, mehr Bäume wachsen zu lassen, indem wir Setzlinge dort entfernen, wo sie unerwünscht sind, und sie an anderer Stelle wieder einpflanzen.
Dieser einfach und nachhaltige Ansatz ist ein perfektes Beispiel dafür, wie wir gemeinsam Millionen und bald Milliarden weiterer Bäume in der EU pflanzen können.“

„Es handelt sich vor allem um einheimische Arten: Lärchen, Buchen.
Dazu kommen noch Exemplare der Serbischen Fichte, der Hemlocktanne und der Schwarzkiefer.“, erläutert Katja Rasmus, Organisatorin bei „Melle for Future“.

„Die Klimaerwärmung nimmt an Geschwindigkeit zu, während gesellschaftliche und politische Maßnahmen hinterherhinken. Dieses Jahr wird aus Klimasicht weitere Rekorde brechen.
Der Rhein z.B. wird 2023 mutmaßlich einen historischen Tiefstand erreichen, mit allen damit verbundenen Folgen für Flora, Fauna, Trinkwasser und Wirtschaft.
Wir müssen schneller Emissionen einsparen und im Handeln deutlich entschlossener sowie aktiver werden. Bäume im heimischen Garten leisten dabei einen wertvollen Beitrag zur Unterstützung der Klimaresilienz eigener Grundstücke“, erklärt Kai Behncke, Organisator des Projektes „500 AKA“.

Die Aktion „7.000 Bäume“ ist eine „Seitenast-Maßnahme“ des Projektes „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“. Zudem ist das Gemeinschaftsprojekt ein Vorläufer des „Meller Klimafestes“ am 6. Mai rund um Klimalösungen.

Pro Person können maximal 100 Bäume abgeholt werden (solange der Vorrat reicht). Die Ausgabe geschieht ehrenamtlich, die Aktiven freuen sich über Spenden für weitere Klima- und Artenschutzmaßnahmen.

Als Gegenleistung wird erbeten: Die Pflanzenden setzen einen kleinen Beitrag mit Fotos auf Facebook, Instagram oder TikTok ab, mit einer Begründung, warum sie etwas gegen die Klimaerwärmung tun.

**************

Informationen über die Presseerklärung hinausgehend:

Weitere Baumverteilungsaktionen (in Niedersachsen, NRW und Brandenburg) sind auf der Seite von https://mehrbaeume.jetzt/ einsehbar.

Je älter und größer ein Baum, desto besser. Dieses hat wesentliche Einflüsse auf die CO2-Bindung pro Jahr
(im Schnitt wandelt ein Baum etwa 10 kg CO2/Jahr um) sowie insbesondere auf den Kühl- und Verdunstungseffekt.

Gemäß der TU München (Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Prof. Stephan Pauleit) ist es in etwa wie folgt:
„Eine 20 Jahre alte Linde verdunstet über ihre Blätter Wasser im Volumen von 32 Badewannen, während es bei einer 80 Jahre alten Linde 320 Badewannen sind.
Noch deutlicher: Der junge Baum kühlt wie 21, der alte wie 208 Kühlschränke.“

Quellen:
Rötzer T., Reischl A., Rahman M., Pretzsch H., Pauleit S., 2020. Leitfaden zu Stadtbäumen in Bayern. Handlungsempfehlungen aus dem Projekt Stadtbäume – Wachstum, Umweltleistungen und Klimawandel. Zentrum Stadtnatur und Klimaanpassunghttps://www.zsk.tum.de/fileadmin/w00bqp/www/PDFs/Leitfaeden/leitfaden_stadtbaeume_in_bayern_einzelseiten_web.pdf

Grundlage der Berechnungen ist ein Artikel in Science of the Total Environment (Rötzer et al. 2019).

Rötzer T., Rahman R.A., Moser-Reichl A., Pauleit S., Pretzsch H., 2019. Process based simulation of tree growth and ecosystem services of urban trees under present and future climate conditions. Science of the Total Environment 676: 651–664. https://doi.org/10.1016/j.scitotenv.2019.04.235

Die Vergleiche mit Badewannen, Kühlschränken, etc. entstammen vom Projekt „Klimaerlebnis Würzburg“ und von verschiedenen Vorträgen.

Achtung: Gebietsfremde Arten dürfen gemäß Bundesnaturschutzgesetz „nicht einfach so“ in der freien Landschaft angepflanzt werden (im eigenen Garten jedoch kein Problem):
Siehe dazu bitte: https://dejure.org/gesetze/BNatSchG/40.html


Natur- und Klimaschutz lässt sich nur umsetzen, wenn Spenden reinkommen. Ohne Moos nichts mehr loooos…
Z.B. hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Heckenschutz in Ostercappeln
Geschrieben:
Heutiger großer Rödeltag für Klima- und Naturschutz, Teil 2/4
Ein großes Dankeschön an den Landwirt Henning Aumund aus Ostercappeln/Schwagstorf. 🙂🦋🦹🌳
Danke an die vielen Aktiven, die heute mitgewirkt haben, z.B. die Jägerschaft Hunteburg, die Jägerschaft Schwagstorf, die Sozialtherapeutische Einrichtung „Auf`m Hof“ (http://www.aufmhof.info/) mit PädagogInnen und KlientInnen, verschiedene NaturschützerInnen.
Und auch „neue Gesichter“ waren dabei 🙂
Was für ein geniales Erlebnis! Das war ein „WOW“-Effekt. Insbesondere die Technik, neue Wildschutzzäune zu ziehen hat beeindruckt (ohne Zäune hätten die Setzlinge NULL Chance).
Und auch beeindruckend ist es immer wieder wie viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen zusammenfinden, um etwas für das Wohl des Planeten zu leisten. Danke an den „Venner Grill“ für die gewohnt erstklassige Verpflegung. Selbst „irgendwo im Nirgendwo“ („mitten in der Wallachei“) wird ein hervorragender Gaumenschmaus geliefert. Perfekter Service!
Auch hier war der Journalist der Zeitschrift „Natur“ vor Ort und interviewte die Anwesenden für einen Artikel sowie (eventuell) mögliche Radiobeiträge für den WDR und das Deutschlandradio. Thema: „Engagement für die Natur & soziale Medien. Wie lassen sich Menschen mobilisieren?“
Wir waren heute z.B. am Windpark Schwagstorf an der Schulstraße aktiv.
Etliche Hundert Meter Hecke wurden hier gepflanzt. Bestehend z.B. aus Eichen und Feldahorn, Pfaffenhütchen, Hartriegel, Kornelkirsche, Haselnuss, Schneeball und und und…
Die Umwandlung von Treibhausgasen durch diese Hecke ist absolut stark.
Der Nutzen für die Artenvielfalt ist riesig.
Der Schutz der Ackerfläche herausragend.
Wie man auf den Bildern sieht: Hecken fehlen in der dortigen Landschaft. Die Klimaerwärmung interessiert das nicht.
Dürresommer sorgen für eine Austrocknung von Böden und eine Starkregen- und Winderosion. Heisst: Wertvolle Ackerboden „löst sich in Luft auf“ oder wird weggeschwemmt. Hecken jedoch sorgen für einen Erosionsschutz. Sie halten Feuchtigkeit, verschatten und kühlen den Boden und sorgen für viel viel viel Leben in der Landschaft.
Eine Person aus der Jägerschaft Hunteburg hat es tatsächlich geschafft, eine kleine Rebhuhnpopulation dort wiederanzusiedeln.
Das grenzt an ein kleines Wunder! Rebhühner brauchen und lieben Heckengehölze. Insofern also auch etwas für die Wiederansiedlung dieser Art geschaffen.
Ein Radfahrer, der zufällig vorbei fuhr meinte: „Ich habe heute diverse Personen gesehen, die Bäume gefällt haben, ihr seid die Ersten, die ich sehe, die welche anpflanzen“.
Auch hier wurde jede Menge Regiosaatgut für Blühwiesen verteilt. Kiloweise! Sehr gut!
Klimaerwärmung und Artensterben kriegen wir in den Griff: Wenn wir gemeinsam handeln!
Natur- und Klimaschutz lässt sich nur umsetzen, wenn Spenden reinkommen. Ohne Moos nicht mehr loooos…
Z.B. hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
 
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Kostenlose Saatgutverteilung für die Artenvielfalt
Geschrieben:


Großer Rödeltag für Klima- und Naturschutz, Teil 1/4

Jede Menge Blühwiesensaatgut konnte heute verteilt werden. Regiosaatgut und mehrjährig.
Danke an die Menschen, die heute mit Eimern, Töpfen und Tupperdosen vorbeikamen. Aus allen möglichen Gemeinden kamen sie heute vorbei. Sehr gut!
Viele viele Kilogramm konnten heute verteilt werden und werden etliche Gärten zum Blühen und Summen bringen.
Genau so geht es. Immer wieder schön ist es auch, ganz „neue“ Gesichter zu sehen.
Die Bereitschaft gegen das Artensterben zu handeln wächst und wächst und wächst.

Sehr erfreulich war auch, dass ein Journalist der Zeitschrift „Natur“ heute anwesend war.
Er versucht zudem Radiobeiträge beim WDR und beim Deutschlandradio zu platzieren.
Thema: „Engagement für die Natur & soziale Medien. Wie lassen sich Menschen mobilisieren?“

Dazu wurden heute hier vor Ort viele Interviews mit den Menschen geführt, die sich Saatgut abgeholt haben.
War ein richtig guter Vormittag, hat absolut Spaß gemacht:-)

Naturschutz lässt sich nur umsetzen, wenn Spenden reinkommen. Ohne Moss nichts mehr los.
Z.B. hier:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?



500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

 

 

Allgemein
7000 Bäume werden kostenlos verteilt
Geschrieben:

Ok, jetzt geht es los!
Ca. 7000 Bäume:
Kostenlose Baumsetzlinge für Bürgerinnen und Bürger aus Stadt und Landkreis Osnabrück (und darüber hinaus)

Ob Gärten oder Grünflächen, Schulhof, Firmengelände oder Bauernhof: Stadt und Landkreis Osnabrück haben noch viel Platz für Bäume! 7000 Bäume kostenlos für Menschen aus dem Landkreis Osnabrück (und natürlich auch für Menschen umliegender Gemeinden).
Heute hatten wir das finale Gespräch mit https://mehrbaeume.jetzt/, eine Riesenorganisation aus den Niederlanden,
die seit Jahren schon Bäume in großem Stil verschenken (im Millionen-Bereich). Die Organisation arbeitet u.a. mit Franz Timmermanns (Vizepräsident der Europäischen Kommission) zusammen.

Aktuell liegen dort noch 150.000 Setzlinge vor. Mit mehreren LKWs werden diese nach Deutschland zu kostenlosen Verteilaktionen gebracht.
Eine Pressemeldung dazu wird am Wochenende veröffentlicht.
Danke für das gute Gespräch an https://mehrbaeume.jetzt/ sowie an Annette Twenning von Melle for Future.

Verteilt werden ca. 7000 Setzlinge der Arten:
Hainbuche, Europ. Lärche, Hemlocktanne, Serbische Fichte und Schwarzkiefer.
Die Setzlinge weisen Größen zwischen 50 cm und 1,5 Meter auf. Der monetäre Wert liegt etwa bei 25.000 Euro.

Verteilt werden die Setzlinge kostenlos am Samstag, 25. März auf dem Marktplatz in Melle (zwischen 9 und 13 Uhr)
sowie am BlühwiesenBeweidungs-Winterquartier des Gnadenhof Brödels (Am Wulberg 31, Melle Föckinghausen) zwischen 10.00 und 15.00 Uhr.

Es gilt das Windhundprinzip: Solange der Vorrat reicht.
Pro Person werden maximal 50 Setzlinge verschenkt.

Als Gegenleistung wird erbeten: Die Pflanzenden setzen einen kleinen Beitrag mit Fotos auf Facebook, Instagram oder TikTok ab, mit einer Begründung, warum sie etwas gegen die Klimaerwärmung tun.

Weitere Infos in den nächsten Tagen.

Wir suchen noch Menschen, die ehrenamtlich bei der Ausgabe der Bäume helfen. Gerne über PN melden 🙂

 

Allgemein
Kostenlos etwas für die Natur leisten
Geschrieben:

Kostenlos etwas für die Natur leisten? Das geht!
Noch 2 Tage: Letzte Infos zur kostenlosen (!!) Blühwiesensaatgut-Verteilaktion in Melle und Ostercappeln 😍🦋🐞
Und: in Ostercappeln/Schwagstorf 1700 Meter Vogelschutzhecke gegen Klimaerwärmung und Artensterben anpflanzen, auch für Familien mit Kindern geeignet


Am Samstag (18.3.), zwischen 10.00 und 12.00 Uhr wird kostenlos regionales Blühwiesensaatgut verteilt.
Mehrjährig, 40 Arten, pro Person maximal 100 gramm (reicht für 50 m²).
Diese Mischung:
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment-shop/mischungen/mischungen-fuer-die-land-und-forstwirtschaft/23-bluehende-landschaft-fruehjahrsansaat-mehrjaehrig/detailansicht-bluehende-landschaft-fruehjahrsansaat-mehrjaehrig.html?tt_products%5BbackPID%5D=175&tt_products%5Bproduct%5D=62

Bitte Behälter für den Transport mitbringen.
Wo? Melle, Föckinghausen. Am Wulberg 31. Winterstandort des Gnadenhof Brödel.
Bitte nicht an der Hausnummer 31 klingeln sondern rechts vom Haus auf die Wiese gehen.
Bitte an der Straße parken und nicht direkt vor dem Haus Nummer 31 (wir wohnen dort nicht).

Bei der Anlage einer Blühwiese ist einiges zu beachten:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Das selbe Saatgut wird auch in Ostercappeln/Schwagstorf kostenlos verteilt.
Wo? Bei einer Heckenpflanzaktion.
Treffpunkt für diese Aktion ist am Samstag, 18.3. der Grashornhof (Grashornstraße 3a), 11.00 Uhr. Jeder ist herzlich eingeladen 🙂
Anschließend wird von dort zu den Heckenpflanzungen gefahren.
Das Saatgut wird etwa gegen 13.00 Uhr kostenlos verteilt (höchstwahrscheinlich dann in der Ecke „Auf dem Kerlfelde/Grenzweg“).

Für alle Mitmachenden: Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Ausdrücklich auch für Familien mit Kindern geeignet.

Telefonnummer für die Heckenpflanzaktion:
Henning Aumund: 0160-97672464

Für die Saatgut-Verteilaktion:
Kai Behncke: 0176-84019660

Die Saatgutverteilaktion ist Bestandteil des Projektes:
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

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Dieter (oder Naddel) ist da :-)
Geschrieben:

Na also, pünktlich wie ein Uhrwerk ist er heute gelandet. 😁
Storch Dieter (oder ist es Naddel?). Dann fehlt jetzt nur noch Naddel (oder Dieter?).

Begeistert renne ich auf ihn zu (fliege dabei zwei mal mit dem Gesicht voraus in den Schlamm): „Alder, da biste ja…!!!“…und wir quatschen eine ganze Weile.
Über den Flug, die Klimaerwärmung, Aufwinde, die Überquerung der Alpen und der Pyrenäen, die Angeber-Kraniche und ihre albernen Flugformationen, und all das eben so…

„Kollega“, brülle ich euphorisch hoch. „Weisste schon, dieses Jahr noch ein weiteres Feuchtbiotop hier in Föckinghausen. Mehr Frösche und Kröten und so…“
Dieter lacht sich halb tot, kugelt sich fast im Storchenhorst.
„Was hast Du gerade gesagt?“, japst er lachend nach Luft?
Ich so: „Häh? Frösche, Kröten?“
„Nee, davor!“. Er kringelt sich vor lauter Gejohle, lässt sich auf seinen dicken Storchenhintern fallen und wirft die langen Beine in die Luft…

Ich ahne was er meint und verdrehe die Augen. Großartig! Ein Storch mit niedrigschwelligem Humor. War ja klar!

„Fö-cking-hau-sen?“ frage ich laut und deutlich, ohne eine Miene zu verziehen.

„Whahahahahahahahahah“?, japst der Storch. „Das glaubt mir kein Mensch! Ich hab die ganze Welt zur Auswahl und lande in einem Ort namens „Fuckinghausen“, whahahahaha“.

„Ja, witzig, hahahah“, sage ich kopfschüttelnd. „Auf diesen Wortwitz ist ja noch niemand gekommen. Bist der Erste. Hast wohl nen Clown gefrühstückt?“

Dieter (oder Naddel) hebt grienend und kichernd ab: „Hihihihih…Fuckinghausen! Hihihhi…“, und dann lauthals lachend: „HarHarHarHarwhahahaha!!!!!“, schaut sich dann aber doch den
Platz für das neue Feuchtbiotop breit grinsend an.

Immerhin: Auf einer Strecke von 800 Metern viele Blühwiesen (Insekten sind wichtig für die Aufzucht der Lütten),
3 Storchenmasten auf einer Strecke von 350 Metern und bald zwei Feuchtbiotope. Das wird die Population etwas stabilisieren.
Zudem Streuobstwiesen und weitere Teiche in der nahen Umgebung.

Und das in: Fö-cking-hau-sen!

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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