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Allgemein
Die Märkte bestimmen wir alle
Geschrieben:

Steuer für 2019, Dankeschöns an unsere SpenderInnen – und noch mehr arme Hühnerseelen
Und 2021 ist Wahlkampf – Zeit entsprechende Zeichen zu setzen

Puhhhh…Ewig an der Steuervorbereitung für das letzte Quartal 2019 gesessen.
2019 liegen unsere Ein- und Ausgaben bei etwa 80.000 Euro.
Für Arten- und Klimaschutz und für den Gnadenhof. 2021 wollen wir erstmalig sechsstellig werden.

Danke an unsere Kanzlei „Buermeyer“ (https://kanzlei-buermeyer.de) welche uns durch viele viele juristische Tipps und Tricks
berät und auch die Steuererklärung durchführt. Eine gemeinnützige UG (sehr leicht zu gründen) ist ähnlich wie ein Verein.
Der administrative Steueraufwand ist jedoch (mittlerweile) gigantisch. Es sind 4 große Kartons mit Hunderten von Belegen,
welche eingereicht wurden.
Sobald die Erklärung fertig ist (sicherlich erst im März) werden alle Zahlen erneut hier veröffentlicht:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/transparenz/

Dadurch kann jeder einsehen, welche Spenden wohin gegangen sind.

In den nächsten (ca.) 4 Wochen verschicken wir wieder kleine Dankeschöns.
Ausschließlich tierleidfrei und ausschließlich in BIO-Qualität, und nachwachsendes Saatgut (Mittelmeerkiefer) ist auch dabei.
Dauert ein büschen, wir sind etwas „overloaded“ zur Zeit.

Und: Wir sind (leider) viel zu wenige im Landkreis Osnabrück (oder wo auch immer), die sich organisatorisch
um Tierrettung, Arten- und Klimaschutz kümmern.
Falls jemand Lust hat, selber was aufzuziehen:
Gerne melden. Tipps und Tricks zur Gründung von gemeinnützigen UGs (es braucht nur EINE Person) können wir geben.
Und dann ist es letztlich ganz simpel etwas gemeinnütziges zu Gründen, unabhängig von Vereinsstrukturen.

Esther Noel hat wieder viele arme Hühnerseelen aufgenommen. Auch wir wollen im Februar nachziehen
und zumindest einer kleinen Anzahl an Tieren ein schönes zu Hause, weit weg von der Massentierhaltung anbieten.
Der Stall für die armen Seelchen ist bereits fertig.

Machen wir uns nichts vor. Wir alle sind durch unser Ernährungs- und Konsumverhalten verantwortlich,
für das fürchterliche Tierleid, welches uns (oft im Verborgenen) umgibt.
Wir können jeden Euro gebrauchen, Esther Noel genauso.
2021 werden wir noch viel stärker die CO2-Äquivalenzwerte von Nahrungsmitteln „unter die Lupe“ nehmen.
Denn – und da liefert die Wissenschaft klare und eindeutige Zahlen – Nahrungsmittel
können nicht nur Tierleid produzieren oder verhindern, sondern auch die Klimaerwärmung befeuern (oder löschen).
Da müssen wir alle gemeinsam hin (also zum Löschen).
Und 2021 ist kommunaler Wahlkampf – eine prima Gelegenheit diese Themen auch politisch noch stärker auf die Agenda zu bringen.

Esther kann jeden Euro sehr sehr gut gebrauchen, um vielen lieben Lebewesen zu zeigen, dass Menschen nicht
nur gierig und barbarisch sind sondern auch ganz anders können.
Denn während wir gleich ins Bett gehen spielen sich unweit von uns, in unterschiedlichen Ställen, fürchterliche Dramen ab, jetzt in diesem
Augenblick (die bei vollem Bewusstsein niemand von uns sehen oder essen möchte). Oftmals ohne Hoffnung. Einfach so, weil wir die Märkte so schaffen und gestalten, wie sie sind.

Spenden an Esther über Paypal:
stamnoel@aol.com

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden
Geschrieben:

Auf Flächen Mosaike für Arten- und Klimaschutz bilden

Weiter ging es heute in Ökotopia. Der Staat braucht eine Aussengrenze.
Insgesamt faßt Ökotopia eine Fläche von 6700 m² und einen Umfang von etwa 700 Metern.
Zäune zu ziehen (gegen Wildverbiss) ist definitiv eine Angelegenheit, die wenig Spaß macht.
Weitere 150 Meter heute geschafft und noch einige Obstbäume stabilisiert.
Der kalte und emsige Januarwind würde diese sonst zur Seite neigen.

Etliches Saatgut in kleinen Pflanztöpfen ausgebracht, insbesondere die Orient-Platane.
Nachdem gemäß GALK bereits die ahornblättrige Platane auf die Klimaerwärmung mit verschiedenen Problemen reagiert,
könnte das (vielleicht) eine Alternative werden
(https://www.galk.de/arbeitskreise/stadtbaeume/themenuebersicht/strassenbaumliste/galk-strassenbaumliste).

Ökotopia ist in verschiedene Zonen eingegrenzt (siehe Karte).
Eine Streuobstwiesenzone, zwei Blühwiesen (verschiedene Arten), an den Rändern Wildgehölz-Hecken (mit zu 6 Meter breit),
verschiedentliche Stängelzonen, in denen keine Mahd stattfindet, ein großes Sandmagerrasen-Areal,
eine Baumzone und eine Extensivierungs-Zone, die zu einer Magerfläche entwickelt werden soll.

Josef Settele (2020, Die Triple-Krise. Artensterben, Klimawandel, Pandemien) beschreibt es sehr interessant.
Er weist darauf hin, dass trotz Klimaerwärmung und höherer Lufttemperaturen ein Szenario entstehen kann, welches
für einzelne Insekten „negativ“ sein kann.
Mehr Pflanzen -> Mehr Schatten -> Weniger Erwärmung der Bodenoberfläche -> Schlecht für unzählige wärmeliebende Schmetterlingsarten.

Interessant auch seine Ausführungen zu den Wiesenknopf-Ameisenbläulingen.
Diese bräuchten offenes Grünland und seien stark von einer Beweidung oder Mahd abhängig. Ihre Hauptflugzeit läge im Juli/August. In dieser Zeit
legen sie ihre Eier auf dem „Großen Wiesenknopf“ ab. Eine Mahd zum falschen Zeitpunkt könne die Eiablage verhindern.
Und ohne Mahd komme dieser Schmetterling nicht aus, weil entweder andere Pflanzen den Wiesenknopf verdrängen oder eine zu dichte Vegetation das
Mikroklima zu sehr beeinflussen würde.
Ergo: Auf diesen Flächen sei eine Mahd bis Ende Juni unbedingt abzuschließen und eine Zweitmahd im August durchzuführen.

Genau dieser Mahdrhythmus kann aber dazu führen, dass sich wiederum verschiede andere Wildpflanzen nicht so recht entwickeln können.

Wie man es macht, macht man es falsch (aus einer Sicht) oder richtig (aus einer anderen Sicht).
Auf Ökotopia werden wir dieses Jahr einmal versuchen, auf unterschiedlichen Teilbereichen (Blühwiese 1, Blühwiese 2, Sandmagerrasen)
zeitlich versetzte Mahdschnitte durchzuführen.

Settele schreibt: „Wie also soll man das alles unter einen Hut bringen? Die Lösung heisst: Habitatmosaike. Sie bestehen aus unterschiedlich genutzten Teilflächen, die jeweils anderen
Arten gerecht werden. Unterschiedlich nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit […]“.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Winterheu – und Baumsetzlinge schützen ✌️👮‍♀️👮👩‍✈️🧑‍🦹🦹🐑🐑🐑🐏🐏🐏🐏🐏
Geschrieben:

Winterheu – und Baumsetzlinge schützen ✌️👮‍♀️👮👩‍✈️🧑‍🦹🦹🐑🐑🐑🐏🐏🐏🐏🐏

Ein kalter Wintertag, unsere Tiere freuen sich besonders in dieser kühlen Witterung
über große Mengen Bioheu. Und das duftet so herrlich 🙂
Es ist großartig die Tiere dabei zu beobachten und zuzuhören, wie sie ihr Frühstück genießen.
Das beruhigt und entspannt. Und herrlich ist es, jeden Morgen von der Oldie Ziege „Kuno“ und dem Oldieschaf „Lotta“
begrüsst zu werden. Sie sind immer (und wirklich IMMER) die ersten an der Pforte und freuen sich dann über einige Besonderheiten (wie z.B. Ruccola-Salat).
Selber dazu nen heißen Kaffee trinken und ran ans Werk.
Irgendwas zu tun ist gleichfalls immer. Und wenn man hinten fertig ist kann man vorne wieder anfangen.
Hält den alten Kadaver (also mich) aber auch irgendwie fit, und macht definitiv (fast immer) auch jede Menge Spaß.

Zudem heute noch jede Menge Baumsetzlinge eingezäunt.
Die Einstallpflicht für Geflügel dürfte (hoffentlich) in einigen Wochen vorbei sein. Dann kommen unsere Hühner, Enten und Gänse wieder
auf eine (ca.) 2000 m² große Auslauffläche. Ohne Einzäunung werden die Baumsetzlinge von ihnen „zu Kleinholz gemacht“.
Seit letztem Jahr wachsen hier schon diverse Winzig-Bäumchen. Dieses Jahr sind noch etliche dazu gekommen.
Die Fläche ist im Sommer (ausserhalb der Schattenplätze) die „brennende Hölle“. Kann man nicht anders sagen, das ist kein Genuss dort.
Und in den nächsten 20 Jahren wird das nicht besser, wenn man sich nicht „wappnet“.
Letztes Jahr dort schon etwa 50 Obstbäume gepflanzt, um für eine Verbesserung zu sorgen.
Um das Mikroklima noch einmal etwas kühler zu gestalten wurden (im Süden) in den letzten Wochen noch einmal etliche Hochstamm-Obstbäume gesetzt.
Und dahinter (ohne Obstbäume) noch einmal 70 „Klimaschutzbäume“, die unterschiedlichsten
Arten. Von der Mittelmeerkiefer über die Steineiche und Douglasie zum Feldahorn, Rotbuche, Sandbirke, Flatterulme, Lärche etc.
Der „Gänsewald“ enthält etwa 25 Baumarten, die auf dem Areal dafür sorgen sollen, dass es etwas schattiger und kühler wird.
Dabei sind auch Olivenbäume, Dattelpalmen und Feigenbäume (alle bereits hier im zweiten Jahr), die jetzt mit Stroh gegen die Kälte geschützt werden

Und gleichzeitig: Des einen Freud, des anderen Leid.
Gerade viele Insekten benötigen unverschattete Offenflächen.
Wir versuchen hier auf den Arealen, Teilbereiche zu lassen wie sie sind (ohne Verschattung),
und andere Bereiche, auf denen (oder deren Schattenrändern) sich die Gnadenhoftiere tummeln, deutlich sonnengeschützter und kühler zu gestalten.
Heute schon an Morgen (und an das nächste Jahrzehnt) denken…

Gnadenhof Brödel
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Vegane Hausschuhe und Schoko
Geschrieben:

Vielen lieben Dank an die Leute von „Anifree Shoes“ (Vegan Lifestyle)
„https://www.anifree-shoes.de/, https://www.facebook.com/AnifreeShoes
für eine tolle Spende. Ein Teil des Umsatzes eines Wochenendes ist hier bei uns gelandet.
Gekauft wird davon Zaun, um weitere Gnadenhofflächen einzuzäunen und unsere Tiere
wertvolle Naturschutz-Mahd übernehmen zu lassen.
Ein großer Vorteil: Durch das Wandern der Tiere von Weide zu Weide wird gleichzeitig
eine aktive Weidehygiene betrieben. Flächen können sich „erholen“ (z.B. falls die Tiere einmal Würmer haben sollten, was
schon einmal vorkommt). Und dazu kommt: Die Tiere beweiden ja viele Blühwiesen mit einem hohen Kräuteranteil (z.B. Wiesenkümmel, Koriander, Eisenkraut, Schafgarbe, Wegerich), was gleichfalls für deren Gesundheit sehr gut ist.
Und ganz wichtig: Die Tierhinterlassenschaften sorgen für wertvolle Nahrung für diverse Insekten.
Am Ende der Mahd wird der Tiermist jedoch zusammengeharkt, damit die Areale nicht eutrophieren.

Selber bei dem Shop vegane Hausschuhe erworben. Das Innenfutter besteht aus Bio-Baumwolle.
Und das Obermaterial sowie die Sohle aus recycelten PET-Flaschen, pfiffige Idee.
Und jetzt einfach mal im feinsten Zwirn (in der guten mehrere Jahre alten Jogginghose und mit Hausschuhen) auf dem Sofa gammeln, Schoko in mich reinschaufeln und gleich ne Tiersendung kucken.
Schönen Feierabend und schönes Wochenende 🙂

Gnadenhof Brödel
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Zusammenarbeit mit „Fridays for Future Osnabrück“
Geschrieben:

Update zum „Nach uns die Sintflut“-Preis für die schlechteste umweltpolitische Entscheidung/Positionierung in Bezug auf Stadt- bzw. Landkreis Osnabrück der letzten 3 Jahre

Zusammenarbeit mit „Fridays for Future Osnabrück“

Fest steht nun: Es werden 3 Preise verliehen.
Einen der Preisträger bestimmt das Plenum von „Fridays for Future Osnabrück“, einen Preisträger bestimmt die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle
und einen der Preisträger bestimmt das Publikum.

Aktueller Stand: 41 Einreichungen
3 Vorschläge wurden wegen unflätiger Beschimpfungen von LokalpolitikerInnen gelöscht und werden aufgrund der Wortwahl gänzlich abgelehnt.

Häufig genannt worden sind bislang Entscheidungen, Positionierungen und Personen (diesbezüglich sehr häufige Nennungen von FDP-, CDU- und z.T. auch von SPD-PolitikerInnen bzw. den Gesamtparteien)
zu unterschiedlichen Themen wie z.B. dem Flughafen Münster/Osnabrück, zur A33 Nord oder zur Gewässerrandstreifenthematik in Melle und im Artland.
Genannt worden sind auch Entscheidungen und verschiedene Positionierungen zu Schotter- und Steingärten (Nennungen hier von CDU, FDP und SPD), zur Nicht-Förderung von Lastenrädern auf Landkreisebene
(eingereicht wurde hier eine Kritik an den GRÜNEN), zur „Entnahme“ von Wölfen (FDP), zur Fällung von Bäumen, zur Nicht-Begrünung von Bauprojekten,
zum Beschluss der GRÜNEN-Bundestagsfraktion zum beschleunigten Ausbau der Windenergie und damit verbundenen Naturschutz-Ausnahmen und und und und…

Bis Ende Februar werden noch Vorschläge angenommen.

Gesucht werden die politischen Entscheidungen bzw. öffentlichen politischen Positionierungen
(unabhängig ob “Politiker-Einzelperson”, Fraktion, Partei, Ausschuss etc., unabhängig ob auf kommunaler Ebene,
landes-, bundes- oder europaweit) die nach Meinung der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf Stadt und/oder Landkreis
Osnabrück in den letzten 3 Jahren den größten Umweltschaden angerichtet haben bzw. dazu beitragen, einen Umweltschaden in der Zukunft zu verursachen
(bezogen auf Arten-, Natur- und/oder Klimaschutz).Vorschläge per Email an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Bei dem Nach-Uns-Die-Sintflut-Preis“ geht es um eine Ermunterung von Bürgerinnen und Bürgern, sich konstruktiv mit dem politischen Alltagsgeschehen, auch auf kommunaler Ebene auseinanderzusetzen. Eine aktive Teilhabe an einer politischen Diskussion wird dadurch gefördert. Es gilt, die wichtige demokratische Rolle, die jeder einzelne Bürger bzw. jede einzelne Bürgerin hat, aktiv zu leben und mit Argumenten zu füllen. Zudem wird deutlich gemacht, dass im Zeitalter des globalen Artensterbens und der Klimaerwärmung
noch einmal etwas genauer hingeschaut werden muss, welche Politentscheidungen ggf. negative Auswirkungen auf den Naturhaushalt in unserer Region haben.
Nach dem positiven Preis „Ausgezeichnete Landwirtschaft für die Artenvielfalt im Landkreis Osnabrück“ soll nun auch ein Negativpreis vergeben werden – um auf die Dringlichkeit einer deutlich zu steigernden Wertschätzung und Durchführung von Maßnahmen des Klima- und Artenschutzes in Teilen der Politik hinzuweisen. Und gleichzeitig gilt: Politik sind wir alle! JedEr einzelne Bürger/in!

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Nisthilfen mit Kameras bestücken
Geschrieben:

Eines der Sub-Projekte von „500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“
geht demnächst an den Start. 😊🙆‍♀️🙆🦅🦉🦇📸📹🎥🎥🎥🎥🎥🎥🎥📽📽📽📽📽📽📽🕹📷🎙🎙🎙🎙🎙📺📺📺📟
In den letzten Monaten ordentlich getüftelt, gebastelt und getestet.
Es hilft manchmal auch im Naturschutz, wenn man sich für Technik begeistern kann.

Etliche Nisthilfen (für: Fledermaus, Waldkauz, Rabenkrähe, Steinkauz, Kleiber, Baumläufer, Specht, Star, Sperlinge, Schwalben, Meisen und Eichhörnchen)
werden an den kommenden Wochenenden aufgehangen.
Und: Diverse der Nisthilfen werden mit Kameras und Infrarot-Sensoren-bestückt, so, dass die Bewohner nicht gestört werden.
In England gibt es eine Firma, die sich auf solche Systeme spezialisiert hat (https://green-backyard.com/).
Teilweise werden die Kameras mit Powerbank und Solarpanelen gespeist und die Aufnahmen ohne Internet direkt auf eine Mini-SD-Karte gesichert.

Warum das Ganze? Um zu demonstrieren, mit welch einfachen Mitteln letztlich etwas für den Erhalt der Artenvielfalt geleistet
werden kann. Und wenn man dann sieht, dass in einer Nisthilfe etliche neue Lebewesen heranwachsen…wenn das keine Motivation ist, sich zu engagieren, ja was denn dann? Und Nisthilfen sind das Eine, eine Verbesserung der Lebensbedingungen das Andere.
Denn kleine Vogelküken brauchen (oft) z.B. Insekten – die kommen auch nicht von alleine ;-).

Wenn beides stimmt, dann kann man auch mal einen Kleiber, einen Baumläufer oder sogar einen Steinkauz über eine Minikamera bei der Aufzucht seiner Jungtiere
beobachten. Und genau darum geht es: Beobachten, sich identifizieren, sein Herz an den Naturschutz verlieren….Wenn viele mitmachen, dann passiert etwas Großes 🙂

500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück
http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Impfmarathon beginnt
Geschrieben:

So, die erste Impfrunde wäre geschafft. 😊😊🤓
5 unserer Kaninchen können nun mit guten Voraussetzungen in ein neues Jahr starten.
Danke an die Tierärztin Frau Jordan aus der Tierarztpraxis Weinert (https://tierarztpraxis-weinert.de)
für eine gewohnt gute Behandlung.

Weitere Impfungen folgen…, und am Freitag steht die Auffrischung der Ponys gegen Tetanus an.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Wir lassen uns impfen!
Geschrieben:

Wir lassen uns impfen!
Nicht nur gegen Corona sondern auch gegen Myxomatose und RHD1+RHD2 (also die Kaninchen ;-)).
Morgen ormittag sind die Hoppler an der Reihe – dann geht es zum Tierarzt. Immerhin ein Teil von ihnen konnte heute eingefangen werden:
Der „Ureinwohner“ und Senior „Heuschreck“ (lebt schon seit 4 Jahren bei uns), Knoppke, Dark und der kleine Rex.
Lümmelinchen, Princess und Sky werden morgen gefangen, wenn sie sich nicht wieder meterweit „unter Tage“ verstecken.
Die Kaninchen leben in einem 150 m² Aussengehege mit vielen vielen Tunneln, und buddeln sich auch schon mal zu den Nachbarn durch.
Doch Impfen ist wichtig. Für Mensch und Tier.
Und Greta, das pfiffige Schaf, heute in einem unachtsamen Moment eingefangen 😉
Im Dunkeln, langsam angeschlichen, zugepackt. Klauen geschnitten und ne Tablette Panacur gegeben. Fand sie doof, muss aber auch sein.

Gnadenhof Brödel
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Das nächste Biotop 😃😃🥳🥳🥳
Geschrieben:

Total klasse. 😃😃😃🤓😎🤩🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳😄
Für eine Verpachtung einer neuen Fläche in Melle heute weitgehend handelseinig geworden.
4000 m², unweit des Lidl-Marktes an der Oldendorfer Straße, werden noch in diesem Jahr von unseren Schafen und Ziegen beweidet und zu einem weiteren Biotop ausgebaut.
Das Areal wurde in den letzten 4 Jahren als Blühwiese von uns gepflegt. Nun sind hier (je nachdem, wie unsere Projektanträge bewilligt werden) „größere“ Dinge möglich. Eine Einzäunung und die Anlage einer Streuobstwiese (+ Erhalt der Blühwiese) sind noch für 2021 auf jeden Fall vorgesehen.
Ebenso die Anpflanzung vieler weiterer Klimaschutz-Baumsetzlinge.
Die Details werden nun mit den Flächenbesitzern ausgearbeitet (Pachtvertrag und dies und das). Eventuell folgen dort noch eine breite Vogelschutzhecke (3 Meter breit) mit vielen vielen Beerenfrüchten, eine Trockensteinmauer, Nisthilfen für unterschiedliche Vögel und ein Feuchtbiotop. Teile davon sollen im Rahmen von „Mitmachaktionen“ geschaffen werden.
Absolut genial: Die Tiere übernehmen die Biotoppflege (naja, einige Bereiche sind für diese nicht vorgesehen, die Baumsetzlinge z.B.) und um sie herum wird es summen, zwitschern und trappeln, dass es eine Freude ist. Ein Biotop, zentrumsnah, auf 4000 m², das ist schon was!
Unsere Schafe und Ziegen freuen sich sehr. Und nun, endlich (nach knapp 5 Jahren), ist ein Status Quo erreicht, der unsere Tiere auch dann nicht mehr in Gefahr bringt, wenn verschiedene Flächen mal nicht mehr verpachtet würden. Total gut, wir freuen uns sehr 🙂
Und gleichzeitig: Mit neuen Flächen sind wir für die nächsten 2 Jahre nahezu „voll“. Die Biotope wollen ja auch gestaltet werden. Aber wer weiss, was noch passiert.
Sofern noch absolute „Kracher-Areale“ zur Pacht angeboten werden könnte sich hier und dort noch etwas ergeben.
Gnadenhof Brödel
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Stichtag für die Meldungen an die Niedersächsische Tierseuchenkasse
Geschrieben:

Heute ist es mal etwas ruhiger.
Aber heute ist auch der 3. Januar, das bedeutet: Stichtag für die Meldungen an die Niedersächsische Tierseuchenkasse.
Die Meldung ordnungsgemäß durchgeführt und den Tag genutzt, um etliche Ohrmarken zu setzen (für Neuankömmlinge oder Tiere, die die Marken
im Laufe des Jahres verloren haben). Ab und an werden wir auch mal kontrolliert, da soll dann auch alles seine Richtigkeit haben.

Zudem heute alle Tiere entwurmt (die Winterentwurmung) und bei verschiedenen
Schafen die Klauen geschnitten. Danach sieht man aus, als hätte man Schlamm-Catchen durchgeführt (hat man ja auch irgendwie).

Danke an Margrit Schneider, die einen großen Sack Heucobs gespendet hat. Diese Belohnung im Augenwinkel ließen sich die
Wiederkäuer die Prozeduren gefallen.

Bis auf Ziege „Mobby Dick“ und das kleine Schaf „Greta“. Die beiden wollten sich partout nicht einfangen lassen.
Dann wird das nächstes Wochenende nochmal versucht – an diesen Behandlungen kommt keiner vorbei 😉

Gnadenhof Brödel
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