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Allgemein
Gemeinsame Projekte
Geschrieben:

Ein sehr schönes Kennenlerntreffen gab es heute auf dem „Hof Hagemann-Krystosek“.
Danke z.B. an Uwe Krystosek , Eike Krystosek , Rita Sixtus, Jürgen Sixtus …😊🙂👍👍👏
Zudem war das Treffen auch gleichzeitig ein interessantes Brainstorming, was sich gemeinsam mit Menschen
aus der Landwirtschaft für den Klima- und Artenschutz umsetzen lässt. Das hat wirklich Spaß gemacht :-).
Es ist immer wieder beeindruckend, wie viele Ideen und Initiativen direkt aus der Landwirtschaft für diese Themenfelder kommen.
Top!

Zunächst das erste Miyawaki-Wald-Projekt am 6.11. in Melle besprochen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/6-11-melle-foeckinghausen-baumpflanzaktion-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest-gnadenhoffest-anlage-einer-vogelschutzhecke/

Auf den Bildern hier sieht man übrigens einige Miyawakis (vorher/nachher). Man beachte die schnelle Entwicklung, die hier möglich ist!
Interessant ist: Plötzlich wird Tierdung zu einem wertvollen Produkt gegen die Klimaerwärmung.
Denn: Miyawaki-Wälder (Mini-Forests) brauchen einen sehr nährstoffreichen Boden, um das überdurchschnittlich schnelle Wachstum
der Setzlinge zu ermöglichen. Diesen Tierdung aber (wichtig!) darf und soll es nicht zum Nulltarif geben, schließlich ist
dieses ein wertvolles Substrat, welches zudem eine Humusbildung des Bodens (und damit eine CO2-Anreicherung) unterstützen wird.
Tierdung hat das Potenzial ein Rohstoff zu werden, der gegen die Klimaerwärmung und für eine Steigerung der Artenvielfalt helfen kann.

Darüber gesprochen, dass am 6.11. z.B. Hühnermist, Schweinemist (Famile Mörixmann, Gabi Gabriele Mörixmann ) und Pferdemist eingearbeitet wird.
Die sog. „HK Päds“ (Pallets aus Pferdemist mit Bio-Siegel) werden damit eine entscheidende Rolle spielen:
Siehe z.B. https://hagemann-krystosek.de/HK-PAeDs-3-kg-Blumenduenger-Tomatenduenger-Rosenduenger
Ein besonderer Dank gilt zudem Frank Vornholt . Ohne dessen Initiative wäre dieses Projekt nicht angeschoben worden.
Ebenso der „Meller Biotopverbund“, der seine ersten (kleinen) Babyschritte in Kürze gehen wird.
Schon absolut beachtlich, was schon ein Wahlkampf für konstruktive Ergebnisse erzeugen kann.

Um einen „richtigen“ Biotopverbund zu schaffen wird jedoch ohne Zweifel ein 7stelliger Förderbeitrag notwendig sein.
Macht aber nichts, klein anfangen zählt auch im Leben.

Im „Handbuch Biotopverbund“ des BUND (https://www.bund.net/lebensraeume/handbuch-biotopverbund/)
ist zu lesen:
„In der heutigen Nutz- und Kulturlandschaft sind die Standorte mit besonderen Eigenschaften wie Nährstoffarmut, Nässe, Trockenheit
und Steilheit mittlerweile selten geworden. Die kleinen natürlichen und halbnatürlichen Restflächen ursprünglicher Wälder, Moore,
Riede, Feuchtwiesen und magerer Wiesen sind oftmals zu klein, zu weit verstreut und/oder so tiefgreifend verändert, dass sie ihrer
Funktion für viele ihrer Bewohner nicht mehr nachkommen können.“

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Unter anderem der Stickstoffgehalt in der Luft spielt dabei eine Rolle.
In diesem Sinne heute im 5. Jahr in Folge eine Wiese ausgemagert (direkt hinter dem Hotel/Gasthof Hubertus/Wiesehahn).
Heidenelke und Bergsandglöckchen blühen aktuell noch, richtig gut. Im nächsten Jahr dürfe hier endlich der Status „Sand-Magerwiese“
erreicht werden. Ist schon interessant.
Auf Standorten für Blühwiesen ist eine Ausmagerung von Böden elementar.
Auf Flächen für Miyawakis jedoch ist eine Eutrophierung unbedingt gewollt.

Wir haben große Aufgaben vor der Brust. Gemeinsam!
Mitmachen:

Mitmach-Aktionen

Allgemein
Die Ausserirdischen machen hier was sie wollen….
Geschrieben:

Okidoki,
die Ausserirdischen machen hier was sie wollen…. 🥳🥳🥳🤷🤩
Verstecken sich unter Planen, im Gebüsch, in kleinen Winkeln…und kommen dann nach einigen Wochen mit Verstärkung wieder zum Vorschein.
Naja…habe festgestellt, dass sie in friedlicher Absicht hier gelandet sind. Also können sie bleiben. Als Ausserirdischer hat mans auch nicht immer ganz leicht.🙃😉

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Einige Aufnahmen von Schweinchen Speedy und friends…
Geschrieben:

Einige Aufnahmen von Schweinchen Speedy und friends…

Sie ist anhänglich und neugierig, wie ein Hund – und gleichzeitig eine launische Diva.
Wachsamkeit ist angesagt, sofern man seine Finger behalten möchte.

Zu Artgenossen hat sie nach wie vor nur Kontakt durch einen Zaun, bisherige Versuche der Vergesellschaftung haben böse Verletzungen erzeugt.
Jedoch: Mit ihren Kumpels kommt sie gut aus 🙂
Und morgens und Abends ist es ein festes Ritual, etwas Zeit mit Ihr zu verbingen, zu quatschen und die Ohren zu kraulen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Neues Klimaschutzevent – speziell auch für Familien, Tierfreunde und Schatzsucher
Geschrieben:

Neues Klimaschutzevent – speziell auch für Familien, Tierfreunde und Schatzsucher 🙂🧙🐣🦆🌴🌳🌱

Samstag, 6.11., 14.00 – 17.00 Uhr. Melle/Föckinghausen. Am Wulberg 31. Baumpflanzaktion, Miyawaki-Wald-Anlage (Tiny Forest) mit Schatzsuche, Gnadenhoffest, Anlage einer Vogelschutzhecke

Achtung: Nur 50 Plätze!
Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/6-11-melle-foeckinghausen-baumpflanzaktion-miyawaki-wald-anlage-tiny-forest-gnadenhoffest-anlage-einer-vogelschutzhecke/
Aktion für etwa 50 Personen, natürlich auch für Familien mit Kindern geeignet!
Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen! ☃️☃️☃️🌲🌳🌲🌳🌴🌱🌵🌵🌵
Wenn möglich bitte Schaufeln, Spaten und eine Schubkarre mitbringen.

Einmal sehen, wie der Betrieb eines Gnadenhofes funktioniert? Schafe, Ziegen und Ponys füttern und streicheln, Schweinchen, Enten, Gänsen und Hühnern einen schönen Tag gestalten? Kommt gerne vorbei.

Und gemeinsam etwas gegen die Klimaerwärmung leisten: Gemeinschaftlich werden einige Hundert Bäume und Heckensetzlinge gegen die Klimaerwärmung gepflanzt.
Das Ziel ist es, dass am Ende des Tages Strukturen geschaffen sind, die etwa 2 Tonnen CO2 pro Jahr umwandeln werden.

Das Besondere: Melles erster Miyawaki-Wald (Tiny Forest) entsteht. Mit Schatzsuche!
Auf etwa 400 m² wird dieser Wald gepflanzt. Danke an die Familien Mörixmann und Krystosek, die die Bodenaufwertung dafür mit Tierdung unterstützen. Danke an Frank Vornholt für die gemeinsame Gestaltung dieser Idee.

Der japanische Botaniker Akira Miyawaki entwickelte Anfang der 1970er-Jahre eine Methode, mit der sich selbst kleinste Brach- oder Rasenflächen erstaunlich schnell in Waldwildnis verwandeln lassen. Vorreiter in Europa sind die Niederlande, Belgien, Frankreich und Großbritannien. Im Zuge der Klimaerwärmung gibt es dazu mittlerweile erste kleine Projekte auch in Deutschland – Melle wird dabei sein. Für einen kleinen „Miyawaki-Wald“ reichen schon 100 m².In Melle können die Kleinstwälder für Kühlung sorgen, die Luftqualität verbessern, das Wohlbefinden steigern und Vögeln, Insekten und Kleinsäugern neuen Lebensraum bieten. Das Besondere an dem Konzept: Mitmach-Aktionen: Menschen können praktisch mitanpacken und den Lebensraum in Melle durch ihr eigenes Handeln aufwerten.

Für „Miyawaki-Wälder“ werden häufig artenarme Rasenflächen genutzt. Zunächst findet eine intensive Aufwertung des Bodens, beispielsweise durch Stallmist, statt. Die landwirtschaftlichen Betriebe der Familien Krystosek Uwe Krystosek und Mörixmann haben zugesagt, eine erste Testfläche durch Anlieferung von Tierdung zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank dafür! Große Klasse! Hier wird etwas Beeindruckendes für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung entstehen.

Anschließend werden in einer sehr hohen Dichte heimische Pflanzen in großer Vielfalt kombiniert. Die Orientierung findet an natürliche Pflanzengesellschaften in der Region statt. Die Dichte der Pflanzen lässt diese durch eine starke Konkurrenz in die Höhe schießen. Nur etwa 3 Jahre müssen die „Mini-Wälder“ gepflegt werden, anschließend werden sie weitgehend sich selbst überlassen. Das Wachstum eines solchen Waldes ist etwa 10mal schneller als im Normalfall. Zudem sind diese Flächen etwa 30mal dichter als herkömmliche Wälder.

Verschiedene wissenschaftlichen Untersuchungen haben im Vergleich zu klassischen Vergleichswäldern eine überdurchschnittliche hohe Artenvielfalt festgestellt. Die CO2-Speicherkapazit der Biomasse auf einer 100 m²-Miyawaki-Fläche wird auf etwa 7 Tonnen in 20 Jahren beziffert. Dazu kommt die CO2-Speicherung durch eine veränderte Bodenbearbeitung und die Entwicklung einer Humsschicht.

Quellen zu Miyawaki-Wäldern allgemein:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/mini-waelder-in-der-stadt-so-sollen-miyawaki-waelder-das-stadtklima-verbessern-a-e9bfd722-0002-0001-0000http://urban-forests.com/wp-content/uploads/2020/05/Urban-Forests-report-The-Miyawaki-method-%E2%80%93-Data-concepts.pdf
https://creatingtomorrowsforests.co.uk/blogs/news/the-miyawaki-method-for-creating-forests

Wissenschaftliche Quellen:
https://link.springer.com/article/10.1007/s11355-010-0117-0
https://www.nationalgeographic.com/environment/article/why-tiny-forests-are-popping-up-in-big-cities
https://research.wur.nl/en/publications/tiny-forest-zaanstad-citizen-science-and-determining-biodiversity

Um einen Anreiz für die Miyawaki-Gestaltung zu setzen, führen wir auf der Fläche eine Schatzsuche durch. Im Boden werden zuvor etliche Überraschungseier mit Losen vergraben.
Auf den Losen erfahrt Ihr dann, was Ihr bei der Schatzsuche gewonnen habt (z.B: palettierte HK-Päds, Nisthilfen, Baumsetzlinge, BIO-Aufstriche).
Um die Eier zu finden wird vieeeeellll gebuddelt werden müssen. Seeeehr viel. Der Boden musss gut durchgegraben werden. Und dann nochmal und nochmal. Und seinen Schatz bekommt nur, wer auch ab und an eine Schubkarre Kompost oder Tierdung aufträgt Miyawaki-Wälder gelten als “grüne Rettungsinseln” und “natürliche Klimaanlagen”.

Für alle Personen wird es eine tolle Verpflegung geben (tierleidfrei, mit geringen CO2-Werten, BIO). Alle Drinks (Säfte, Tee, Limonade, Bier etc.) sind gleichfalls BIO.
Die Produkte werden über „Georgs Bioladen“ in Melle erworben. Das Essen wird vom Gasthof/Hubertus Wiesehahn zubereitet.

Ein Teil der Verpflegung wird aus Projektmitteln bezuschusst. Dennoch wird bei allen Teilnehmern um eine (freiwillige) Spende in Höhe von 4,20 Euro (420 Cent) gebeten.
420 ppm beträgt aktuell die Menge CO2 in der Erdatmosphäre. Über große Teile der vorindustriellen Epoche bis etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts lag dieser Wert noch im
Bereich von 280 ppm. Zudem: Die Nahrungsmittel sind hochwertig, qualitativ auf Champions-League-Niveau.

Dafür ist auch ein entsprechender Preis für die Landwirtschaft angemessen. Da müssen wir hin: Faire und angemessene Preise für ökologisch hochwertvolle Lebensmittel an die Landwirtschaft zahlen.

Und ja: Es darf und MUSS auch gerne preislich etwas höher liegen. Zum Wohle von Artenvielfalt und Landwirtschaft gleichermaßen :-).

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Bei herrlichem Schmuddelwetter heute gemeinsam mit einigen Landwirten Blühstreifen in Gmhütte und Oesede angelegt
Geschrieben:

Bei herrlichem Schmuddelwetter heute gemeinsam mit einigen Landwirten Blühstreifen in Gmhütte und Oesede angelegt. 🙂😃🐝🐛🦋🐌🐞
Vielen Dank an Marcel Bolte und Mathias Suttmeyer vom Ortslandvolk Georgsmarienhütte, große Klasse!
Im Regen, auf einen Sonntag, im wahrsten Sinne des Wortes gemeinsam „geackert“.

Auf einigen Flächen wird es im nächsten Frühjahr artenreicher und bunter. Gemeinsam die regionale Blühmischung „Blühende Landschaft Nord“ mit 40 Arten ausgesät.
Da eine Fläche Grünland nicht einfach komplett umgebrochen werden darf, wurden hier nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde mehrere Streifen angelegt.
Durch Windflug wird sich das Saatgut verbreiten und die Wildblumenanteile werden wachsen.

Projekte mit der Landwirtschaft machen immer wieder Spaß. Als Naturschützer profitiert man von deren Wissen. Es sind sooo viele Menschen aus dem Landwirtschafts-Sektor, die sich mittlerweile für die Artenvielfalt engagieren.
Entscheidend ist: Es geht nur miteinander! Die Zeit der „Grabenkämpfe“ ist mittlerweile (fast) vorbei [auch wenn es auf Seiten einiger Naturschützer und auch einiger Landwirte nach wie vor „Extrempersonen“ gibt,
die sich einer Kooperation verschliessen].
Ich finde es immer wieder spannend, wie viele Ideen und Initiativen Landwirte entwickeln und ergreifen. Marcel Bolte erzählte heute z.B. von einem ersten Testversuch eines
„Fischzucht-Salatzucht“-Projektes auf seinem Hof. Der Salat reinigt das Wasser, in dem die Fische leben. Die Ausscheidungen der Fische sorgen dafür, dass z.B. Salat, Gurken etc. wachsen können.

Im Winter entwickeln wir ein kleines Konzept, damit auch die „Voll-Blühwiesen“ (also keine Streifen sondern Komplett-Blühwiese) langfristig bestehen können.
Auch diese haben einige Landwirte aus Hütte/Oesede angelegt.
Durch solche Wildblumenwiesen jedoch haben Landwirte logischerweise Ernteausfälle, die selbstverständlich kompensiert werden müssen.
Neben dem Artensterben gibt es auch ein Höfesterben.
Danke an dieser Stelle an die Firma „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“, aus deren Spende wir aktuell die Kompensationszahlungen tätigen.
Im Winter mehr zu dem Konzept…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Heute viel am Kreimerhof-Biotop in Oldendorf gewerkelt
Geschrieben:

Heute viel am Kreimerhof-Biotop in Oldendorf gewerkelt 🐜👍🙂✌🙂

Wenn ein Biotop nicht gepflegt wird, dann verliert es seinen Status. Mit schlimmen Folgen für viele tierische Bewohner, insbesondere Insekten und andere Kleinsttiere.
Für die Insektenvielfalt im Jahre 2022 ist jedoch dort nun (fast) alles vorbereitet. Das Blühwiesenschnittgut wurde heute zusammengeharkt. Die Wiese ist damit erneut ausgemagert.
Nächstes Jahr folgt vermutlich noch auf einigen Streifen eine Neuaussaat. 2022 kann kommen. Viele Wildbienen und Schmetterlinge werden am Kreimerhof weiterhin im Paradies leben.

Die beiden vom Regenwasser des Schuppens gespeisten Feuchtbiotope machen sich auch recht gut.
Aktuell wird an einer Lösung gearbeitet, damit das Wasser auch direkt in das (oft ausgetrocknete) Feuchtbiotop Nr. 3 fliessen kann.
Wasser wird in den kommenden Jahren für viele Arten zu einem knappen Gut, ein ganz massives Problem für viele heimische Tierarten.
Insbesondere aus diesem Grunde steht in 2022 die Anlage vieler Feuchtbiotope auf der Agenda.
Wichtig: Wenn Feuchtbiotope mit einem Zaun versehen sind: Unbedingt Schlupflöcher freischneiden. Ansonsten haben Igel & Co. keine Chance, an das Wasser zu gelangen. Heute etliche Löcher geschaffen.

Zudem heute noch viele Heckensetzlinge gesetzt, z.B. Sanddorn, Weissdorn, Haselnuss.
Und da ich kein Interesse daran habe, dass unsere Tiere in den Sommermonaten lebendig gegrillt werden:
Viele viele Baumsetzlinge eingepflanzt. Heute standen klimaerwärmungsresistente Arten auf der Agenda. Z.B. Roteiche, Manna-Esche, Ess-Kastanie, Stieleiche, und die Zerreiche.

Die Zerreiche entwickelt sich zum Geheimfavoriten!!🌳🌳🌳🌳🌳☀️☀️☀️☀️⭐️⭐️🌟 Viele Pflanzen haben die -20 Grad im Februar überstanden.
Ihr natürliches Verbreitungsgebiet liegt in Südfrankreich, Italien, Südosteuropa und auf der Balkanhalbinsel bis zum Westrand des Schwarzen Meeres, sie kommt also auch mit wenig Wasser und grosser Hitze klar. Jedoch: Ihr Nutzen für die Artenvielfalt hier wird vermutlich gering sein. Immerhin jedoch spendet sie Schatten und Kühlung, wenn heimische Arten in den nächsten 20 Jahren „die Segel streichen“.

Ach ja: Und erste (winzige) Ernteerfolge auf einer unserer Streuobstwiesen: 12 Äpfel und eine Birne. Mega-Lecker. Komplett frei von Pestiziden und auch sonst ein Hochgenuss!

Unseren Schafen gehts auch gut. Sie erfüllen ihren Job und beweiden verschiedene Biotopflächen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Biotoppflege in Hasbergen
Geschrieben:

Vielen Dank an Brigitte Kennepohl, die heute Abend tatkräftig bei der Biotoppflege in Hasbergen geholfen hat. 🙂😊🌸🐝🦗🐜
Vor 2 Jahren wurde in einer großen Gemeinschaftsaktion (einige Bilder davon hier noch einmal) ein „Mehrzonen-Biotop“ angelegt.
Totholz, ein kleines Feuchtbiotop, Insektenhotels, eine Benjeshecke, mehrere Trockensteinmauern und eine Blühwiese.

Es hat ein bisschen gedauert, doch dieses Jahr hat es sehr schön geblüht – und blüht immer noch.
Das Orangerote Habichtskraut, Natternkopf, die Kronen-Lichtnelke.
Sogar Lavendel wächst dort (vor Jahren gehörte das Gelände scheinbar einem Autohändler, der dieses hier angepflanzt hatte).
Viele Wildbienen nutzen das Totholz, die Trockensteinmauern und auch Lehmsteine und haben dort kleine Gänge für ihre Nachzucht eingegraben.
Rund um die Trockensteinmauern, scheinbar aufgrund der Wärme (?), wachsen Monatserdbeeren.
Auf den Trockensteinmauern hat sich allerlei angesiedelt.
Interessant ist (zumindest wenn man ein Faible dafür hat): Etliche Kleinsäuger nutzen scheinbar die Mauern und haben dort diverse Löcher gebuddelt.
Die abgebende Wärme der Steine kann in kalten Nächten überlebenswichtig sein.

Damit das Biotop nicht verbuscht und verwächst heute dort gemäht und alles abgeharkt.
Zudem jede Menge Müll von der Fläche entfernt.
Gesichert wird hier auch 2022 wieder sehr viel Nahrung für Insekten bereitstehen.

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Gemeinsam für mehr Klimaschutz
Geschrieben:

In wenigen Wochen geht es los! 🐛🦋🌱🌳🍄🌻🌸
Tausende Heckenstecklinge, Baumsetzlinge und über 200 Obstbäume (hauptsächlich alte Sorten) sind bestellt. „Miyawaki“-Wäldchen, Streuobstwiesen, artenreiche Baumanpflanzungen.

Jeder m² artenarmes Grünland bzw. vom Borkenkäfer zerfressener Wald wird bepflanzt. Naja, jeder m², der hier zur Verfügung steht 😉 Insgesamt werden das etwa 4 Hektar sein, die artenreich und klimaschützend umgestaltet werden.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Schüler*innen der IGS Melle, die durch ihren Spendenlauf wesentlich zur Finanzierung der Klimaschutzprojekte beigetragen haben.
Dafür gibt es ein Extra-Schild 🙂

Meldet Euch gerne für die Mitmachaktionen an. Ist natürlich kostenlos und gibt lecker Essen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

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Die entstehende Streuobstwiese an der Straße „Gelbe Riede/Lerchenweg“ heute extensiviert
Geschrieben:

Die entstehende Streuobstwiese an der Straße „Gelbe Riede/Lerchenweg“ heute extensiviert. 🐝🦗🐝🐜😊
Das Fleckchen Erde liegt inmitten von relativ nährstoffreichen Flächen.
Damit sich die Artenvielfalt dort erhöht wurde das gestern gemähte Schnittgut heute an den Rand der Fläche geharkt.
So kehren keine Nährstoffe in den Boden zurück und die Vielfalt wird von Jahr zu Jahr zunehmen.
Das Mahdgut dient potenziell als Winterquartier.

Etliche Blühwiesen erstrahlten heute in vollem Glanz. Noch reger Betrieb dort. Auf diesen Wiesen (häufig Areale, die Ende Juni gemäht wurden)
wird dann erst Ende Oktober der nächste Schnitt stattfinden. In diesem Jahr unglaublich viele Kornraden gesehen, ein gutes Zeichen!

Unsere Enten geniessen den sonnigen Somnntag mit einem Bad, noch einige Schafe behandelt und dann auf den Schultern ins Transportfahrzeug getragen.
Auf der Wiese von „Thomas Philipps“ kümmern diese sich jetzt um eine schöne Extensivierung.
Die Insektenvielfalt holen wir zurück – mit einfachen Mitteln.

Blumiger Landkreis Osnabrück +++

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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