Ein herrlicher frischer Morgen, ein Tag um (im kleinen Rahmen) Geschichte zu schreiben. 😊🙂😉🌳
Definitiv wird heute ein Rekord gebrochen. Eine Mitmachaktion mit über 100 Personen, klasse!! Richtig gut!!!
Gnadenhoffest und Klimaaktionstag in Melle/Föckinghausen
Zunächst Frühstück mit Katze Yemi. Sie versteht die ganze Aufregung nicht.
Der erste Miyawaki-Wald im Landkreis wird angelegt. 5 Setzlinge pro m², 30 Arten.
Eine Vogelschutzhecke wird geschaffen, eine Wiese wird ausgemagert.
Wenn Lust besteht wird zudem noch eine Trockensteinmauer gebaut.
Das Wetter ist herbstlich. Heisser BIO-Glühwein und Kinderpunsch sowie ein leckerer Erbseneintopf (BIO) sind heute genau das Richtige (alles vorhanden).
Zudem gerade noch einige Tiere rübergebracht. Wir machen aus dem Tag jetzt ein offenes Happening.
Ab 14.00 Uhr geht es los! Boden umgraben und Schatzsuche…
Am Wulberg 31, Melle/Föckinghausen. Und dann: pflanzen, pflanzen, pflanzen… Und Tiere tüddeln…
Die Welt (in Kleinen) verändern wir gemeinsam durch aktives Handeln
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Uff!! Die wesentlichen Vorbereitungen für das Klimaschutz- und Gnadenhoffest morgen sind geschafft. 🥳😊🏃😁🙃🍓
Offen gesagt: Das war hartes Tempo in den letzten 2 Wochen! Tausende von Setzlingen für eine Vogelschutzhecke und einen Miyawaki-Klimawald stehen bereit.
Über 20 Tonnen Gestein für eine Trockensteinmauer. Und natürlich kann auch jeder einfach nur zum Tiere füttern und tüddeln kommen.
Kommt gerne morgen vorbei (Am Wulberg 31, Melle/Föckinghausen/Westerhausen) (14.00 Uhr beginnt die Schatzsuche, 16.30 gibt es Essen)…
Einiges Werkzeug ist da (bitte bringt jedoch, wenn möglich, Schaufeln, Spaten, Feste Schuhe (Gummistiefel), Handschuhe und Schubkarren mit. Schätze sind vergraben, etwa 60 Nistkästen warten morgen darauf (bei einem Fund von Diamanten + Goldmünzen), ihren Besitzer zu wechseln. Steine und Schotter für eine Trockensteinmauer liegen bereit. Über 100 Personen sind angemeldet.
Schweinchen, einige Ziegen (weitere Ziegen sowie Schafe folgen morgen noch), 2 Ponys und viel viel Federvieh wartet neugierig auf den morgigen Besuch.
Vielen Dank an Jürgen Sixtus der heute noch Hühner- und Pferdemist geliefert hat. Für die Miyawaki-Schnell-Wachswälder eine große Hilfe.
Noch sehr nett unterhalten…Es ist schon interessant: Vor noch 10 Jahren standen sich manchmal Landwirt*innen und Naturschützer*innen zuweilen sehr polarisierend gegenüber (ich selbst bin dafür leider kein gutes Beispiel :-/, naja, man lernt ja dazu mit der Zeit). Mittlerweile jedoch hat sich vieles geändert. Viele viele Kooperationen, Diskussionen, gegenseitig Zuhören, Sich selbst hinterfragen, Ausreden lassen, Bedenken äussern, Sich selbst hinterfragen, Gemeinsamkeiten feststellen…Gemeinsame Ideen entwickeln…sorgen für einen enormen Wandel!
Aus subjektiver Sicht: Der Lerneffekt für den Naturschutz ist aufgrund verschiedenes Know-hows vieler Landwirte sehr hoch. Etliche Informationen werden hier aufgesogen, wie bei einem Schwamm.# Gleichzeitig gilt: Eigene Ziele niemals vergessen und im Zweifelsfalle hart dafür zu kämpfen (ein Pitbull ist nichts dagegen)!
Und: Auch wenn die Sorgen, Nöte und Herausforderungen von Naturschützer*innen/Landwirt*innen in vielen Teilen sicherlich unterschiedlich sind:
Es gibt erstaunlich viele Gemeinsamkeiten. Der Einsatz gegen die Klimaerwärmung ist nur ein Teil davon. Eine große Herausforderung ist zudem (von beiden Seiten) die Mitnahme und „Aktivierung“ der Gesellschaft: Handeln, bereit sein, einen angemessenen Preis zu zahlen, bereit sein, sich zu engagieren…!
Genau das ! ist eine ganz zentrale Aufgabe: „Die Gesellschaft“ motivieren!!… vor der sowohl Landwirtschaft als auch Naturschützer*innen stehen.
Etwas „scharf“ an „die Gesellschaft“ formuliert: Nur schreien: „Ihr müsst aber! Für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung … hat aber xyz …so zu sein!“, das reicht nicht!
Angemessen positiv formuliert: „Morgen werden etwa 100 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen zeigen, wie es auch geht. Eine handelnde Demonstration!“
Als ein kleines Beispiel, wie es funktionieren kann, wird morgen der erste Miyawaki-Wald im Landkreis Osnabrück angelegt. Wesentlich initiiert durch ein Brainstorming gemeinsam mit „der Politik“, wesentlich unterstützt durch verschiedene Landwirte, wesentlich umgesetzt durch viele viele Menschen, die sich aktiv für den Artenschutz und gegen die Klimaerwärmung einbringen.
Heute zudem noch (gefühlt) etliche Kubikmeter Reststoffe zur Müllkippe gebracht.
Tja, und dann gab es noch einen „Kontakt“ mit der Exekutive:
Leider nicht ganz zu Unrecht wurde moniert, dass das Profil von zwei Reifen des Quads etwas „suboptimal“ sei. Ich habe noch verzweifelt versucht, zwei 50-Euro Scheine fallen zu lassen und etwas orientierungslos geraunt: „Könnten gleich Ihnen gehören…“
Keine Reaktion! Das Raunen verhallte ungehört. Heisst: Eigentlich sollten morgen mit dem Quad + Anhänger noch zwanzig 3-Meter-Pfosten geholt werden (um bei strömendem Regen mittels einer Plane einen Schutz zu bewirken). Eine richterliche Schnellverfügung für eine Weiterfahrerlaubnis erscheint unklar.
Ergo: Sollte es regnen, so gibt es immer noch 2 Unterstände der Ziegen und Ponys (bestimmt witzig, wenn sich 100 Menschen da drängeln), entsprechende Kleidung, gute Laune und mitgebrachte Regenschirme ;-).
Unlösbar ist garnix!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
Volle Action für Klima-, Tier- und Naturschutz 😊🥰😊😎😎🥳🥳
Da geht das Herz auf. Am späten Abend hier noch viele unterschiedliche Menschen in Aktion. Genau SO! muss es gehen. Nicht: „Was kann der Naturschutz für mich leisten?“, sondern: „Was können WIR für den Naturschutz leisten!“
Danke an den Landwirt Leon Grote, der wertvollen Kuhmist für den am Samstag entstehenden Miyawaki-Wald geliefert hat.
Top! Auf 300 m² werden Samstag 1500 Setzlinge gepflanzt. Ein schönes Pilotprojekt gegen die Klimaerwärmung, gemeinsam mit verschiedenen Landwirten.
Bei der Nährstoffanreicherung wird dafür gesorgt, dass nicht zu viele Nährstoffe in den Boden gelangen. 20.000 Kompostwürmer
sorgen dafür, dass diese schnell verarbeitet werden und vor allen Dingen, durch eine veränderte Bodenstruktur, nicht ins Grundwasser gelangen. Tja, und wer kennt das nicht? Einmal nicht aufgepasst, das Licht in dem Raum, in dem die Würmer gelagert werden, ausgemacht… Und 8000 Stück machen sich erstmal auf die Reise…
Wilde Wurm-Party. Einige jedoch wurden durch 2 Hühnerdamen verspeist. Der Rest konnte aber wieder eingefangen werden. Ein Pfiff, und sie flitzen zurück in die Eimer.
Danke zudem an Maike Haske, vom https://tierheim-melle.de/, die am Abend noch den Hahn „Ralle“ zu uns gebracht hat.
Ralle hat Glück im Unglück. Als einsames und verlassenes Fundtier ist er ins Tierheim gebracht worden.
Und hier auf dem Gnadenhof wurden gestern 20 Hühner angeliefert…. Durch die Kreimerhof-Erweiterung hatten wir wieder Platz für Tiere.
Ralle ist jedoch vorerst (fast) der letzte Einzug. Es folgen noch 2 Schafe + 2 Ziegen und vielleicht ein Schwein. Dann ist das Ultimo
für den Augenblick erreicht. Mehr geht nicht, so leid es dann im Einzelfalle auch immer tut.
Ralle lernte heute schon 4 hübsche Hühnerdamen kennen und freut sich, hier eine neue Schar zu gründen (insgesamt 8 Hühner).
Gemeinsam mit dem Tierheim Melle ein Leben gerettet 🙂
Danke an Familie Arensmann, die heute viele Obstbäume und Heckensetzlinge geholt hat. Die Hälfte der Hecke wurde ja bereits am letzten Wochenende fertiggestellt.
Die Famile wird nun pflanzen, pflanzen und pflanzen.
Das Ergebnis: Eine 100 Meter lange und 6 Meter breite Vogelschutz- und Insektenschutzhecke in Melle-Gerden. Und eine weitere Streuobstwiese,
Allein in Melle werden diesen Herbst 3 komplett neue Streuobstwiesen mit insgesamt 95 Obstbäumen entstehen.
Die Artenvielfalt holen wir uns zurück! Und bei der Klimaerwärmung haben wir noch ein Wörtchen mitzureden.
Durch aktives Handeln und viel viel Engagement vieler Beteiligter. Danke!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Herzlich willkommen 20 neue Hühner. Ich habe sie a,b,c,d,e.,f,g,h,i,j, usw.. genannt. 😊🙂🙃
Und Gespräche wegen Aufnahme einer kleinen Wildschwein-Omi laufen.
Zudem: Über 1000 Baumsetzlinge geliefert worden….
20 Hühner sind heute aufgrund eines vorherigen Platzproblems bei uns eingezogen (verteilt auf 2 Flächen).
Zunächst sind sie noch recht schüchtern und bleiben in dichten Trauben zusammen.
Vorhin, nach der Abendfütterung, haben sich 13 (!!) in einen 1m x 0,8m-Stall gequetscht.
Die Damen dann noch einmal etwas „entzerrt“. Sie leben jetzt in 4 unterschiedlichen Ställen, z.T. mit Hahnbegleitung, schön warm und trocken auf frischem Stroh. Morgen lernen sie die neue Umgebung kennen.
Besuch vom Veterinäramt des Landkreises gab es heute auch. Es geht um die Aufnahme einer kleinen Wildschwein-Omi (11 Jahre alt) (hier nur Symbol-Fotos). Ganz gute und konstruktive Gespräche.
Da müssen wir noch etwas an den Zäunen nachbessern. Wird erledigt, binnen 2 Wochen. Mit etwas Glück kann die kleine Dame dann hier einziehen.
Und über 1000 Baumsetzlinge geliefert worden. Absolute Geheimwaffe gegen die Klimaerwärmung.
Zudem heute von einer Fläche innerhalb des 500AKA-Projektes getrennt. Das war dann wohl „die Woche des eisernen Besens“. Zum Glück bedeutet die eigene Freiheit, dass man nicht alles „mitmachen“ muss.
Projekte werden auch gerne mal weidlich ausgenutzt, sozusagen, als „Fass ohne Boden“…(zumindest für die Organisatoren). Seit „Operation neue Härte“ sind all diese Fälle nun Geschichte.
Vielen lieben Dank an die Leute von „http://bio-obstbaeume.de„. 😊😊🍏🍎🍐🍒🍓
150 Obstbäume (Hoch- & Halbstamm) sind heute geliefert worden. Wie immer erstklassige Ware und top zuverlässig. Viele viele alte Sorten.
Etliche Sorten aus den Jahren 1800x – einige davon sind vom Aussterben bedroht.
In Kürze wird gepflanzt – erneut mit Unterstützung des TSV Westerhausen. Einige Standorte werden „100 Punkte“-Biotope (Blühwiese + Trockensteinmauer +
Vogelschutzhecke + Streuobstwiese + Feuchtbiotop), z.B. bei Daniela Bischoff . Von diesen Fleckchen Erde gibt es nur ganz ganz wenige im Landkreis Osnabrück.
Das werden dort Lebensinseln, auf denen es summt und brummt und kreucht und fleucht.
Und: Wir sind im Finale des „EON – Das WIR bewegt mehr“-Preises. Bitte stimmt hier für uns ab:
https://www.eon.de/de/pk/service/energie/niedersachsen/jugendkonferenz.html (denn ohne Moos nix los, es kann mehrfach abgestimmt werden :-))…
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Heute nen Tag Urlaub: Vorbereitungen für Gnadenhof- und Klimaschutzfest laufen auf Hochtouren 😊🦋✌😛🏃♀️🏃🏃♂️🏃♀️🏃🏃♂️🏃♀️🏃🏃♂️🏃♀️🏃🏃♂️🌳🌳🌳
Am 6.11. finden Filmaufnahmen statt. Wer das nicht möchte: Bitte frühzeitig Bescheid geben…
Mit dem ersten Sonnenstrahl ging es los. Aufräumen am Standort „Am Wulberg 31“ (endlich wird der Saustall mal wieder begehbar ;-)).
Die 300 m²-Miyawaki-Wald-Fläche gefräst und diverse Diamanten vergraben (in Überraschungseiern). Wer einen findet, der kann diese gegen tolle Nisthilfen (z.B. für Sperlinge, Meisen, Kleiber) eintauschen. Damit keine Kinder leer ausgehe, weil vielleicht kein Schatz gehoben wird: Extra auf einer Kleinfläche noch einmal etliche Goldmünzen und Diamonds verbuddelt. Soll ja keiner traurig nach Hause gehen… Dafür werden wir (ggf. spontan) schon sorgen.
Zudem jede Menge Schnittgut, Stroh, altes Heu am Rand der Miyawaki-Fläche abgelagert. Damit der „Schnellwachs-Wald“ funktioniert ist eine dichte Bodenbedeckung (ca. 15 cm) nötig.
Hunderte Setzlinge für wertvolles Artenreichtum sind bereits geliefert worden (von der Heckenrose über den Hartriegel bis zur Schlehe). In den nächsten Tagen kommen noch einmal Hunderte Baumsetzlinge, z.B.:
Salweide, Purpurweide, Korbweide, Feldulme, Feldahorn, Rotbuche, Esche, Eberesche, Sandbirke, Stieleiche, Wildkirsche. Alle Setzlinge werden natürlich kontinuierlich benässt und abgedeckt.
Die Klimaerwärmung schaut ziemlich belämmert um die Ecke. Damit hat sie nicht gerechnet, das dumme Aas.
Auf der Schatzsucher-Fläche haben sich heute ziemlich schnell diverse Gänse, Enten und Hühner eingefunden. Leckere Regenwürmer…
An alle Teilnehmer*innen:
Die Schatzsuche startet um 14.00 Uhr. Bitte, bei der Schatzsuche und dem Umgraben des Bodens, auch etwas Tierdung, Laub, Kompostwürmer, HKPäds untermischen (alles vorhanden :-)).
Schätze heben und Klima retten, das geht 🙂
Und: Bitte, wenn möglich, Schaufeln, Spaten, Arbeitshandschue und Schubkarren (!) mitbringen.
Tolles Essen (kostenlos, gegen freiwillige Spende) gibt es ab 16.30 Uhr.
P.S. Wir werden am 6.11. nur ein sehr kleines Orga-Team sein, kann also sein, dass es ab und an etwas unorthodox-strukturiert abläuft.
Macht aber nichts: Kreativität schlägt Struktur 😉
Und: Wir sind im Finale des „EON – Das WIR bewegt mehr“-Preises. Bitte stimmt hier für uns ab:
https://www.eon.de/de/pk/service/energie/niedersachsen/jugendkonferenz.html (es kann mehrfach abgestimmt werden, alle paar Stunden wieder neu :-))…
Heute das letzte Mal eine Blühwiese in Georgsmarienhütte gemäht und abgetragen. 🦋🦋🦋😇In diesem Jahr ist es leider an der Zeit einigen Flächen „lebe wohl“ zu sagen (zeitlich einfach nicht mehr händelbar). Danke aber an Tobias Demircioglu von den GRÜNEN aus Georgsmarienhütte, der die Wiese weiter betreuen wird.
Das Areal wurde nun im zweiten Jahr in Folge ausgemagert. Definitiv (von allen bislang gesehenen Blühwiesen im Landkreis) ein HotSpot für verschiedene
Arten der Bläulingsfamilie. Manchmal sind es nur (ganz allgemein auf das Artensterben bezogen) kleine Inseln, die nur noch Restpopulationen beherbergen.
Dieses Szenario ist auch im Landkreis Osnabrück keineswegs ausgeschlossen.
Die Arten der Bläulinge haben etwas Magisches an sich…(hier nur Symbolbilder)
Die Artenvielfalt auf Blühwiesen ist immer wieder enorm. Wie man sieht: Im November blühen noch z.B. die Wiesenflockenblume und die Wilde Möhre.
Sogar ein Kohlweißling tummelte sich dort heute noch. Warum ist das so?
Gemeinsam mit den GRÜNEN aus GMHütte wurde dort im Sommer ein Sommerschnitt durchgeführt (und das Schnittgut abgetragen). Eine neue, frische Blühwiese entwickelt sich, mit Pollen und Nektar bis in den
Herbst. Deswegen sind die Sommerschnitte so wichtig. Auf den anderen 50% der Wiese war bereits fast alles ausgeblüht.
Sehr schön: Ein kleiner Falke (ich glaube zumindest, dass es einer ist) begleitete die Mahd und Ausmagerung nahezu über die gesamte Zeit.
Wo gemäht wird, da sind auch Mäuse zu finden. Er holte sich während der Arbeit bestimmt 5 oder 6 Stück. Clever, der Kollege.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
In Glasgow laufen die Verhandlungen auf dem Klimagipfel. 🤔🤔🌳🌳🌳🌴Nun soll man natürlich nicht frühzeitig
die Hoffnung aufgeben. Vielleicht kommt ja etwas Gescheites dabei raus. Auf dem G20-Gipfel hat das nicht so recht funktioniert-
die Beschlüsse blieben vage. Viel zu vage!
In einem kleinen Rahmen lassen sich in diesem Herbst und Winter auf lokaler Ebene Veränderungen einleiten.
Dank an dieser Stelle an diverse Landwirte, die dafür Aktivitäten unterstützen bzw. anbieten.
So kann z.B. ein Hektar Land von Gabriele Mörixmann im November artenreich aufgeforstet werden, in einer Gemeinschaftsaktion.
Hier geht es zum Link zu den Mitmachaktionen: https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/
Hochgradig besorgniserregend auch das Artensterben aufgrund der Klimaerwärmung.
Nachweislich flüchten seit Jahren viele viele Arten nach Norden!
Heute ist auf der Arbeitsstelle „Feiertag“ (Westfalentag).
Gleich geht es nach Georgsmarienhütte. Eine Blühwiese dort will ausgemagert werden, ein Hotspot dort für viele Bläulingsarten.
Retten, was noch irgendwie zu retten ist. Zu spät jedoch ist es noch nicht. Wenn wir handeln und den „Nicht-Handelnden“ Druck machen, ist es noch schaffbar!
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Wir würden uns über mehr Spenden für das Projekt freuen:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
Gnadenhoffest + Schatzsuche + Miyawaki-Wald-Pflanzung + Klimawald-Pflanzung + Anlage einer Vogelschutzhecke + Bau einer Trockensteinmauer + Ausmagern einer Blühwiese 🦋😊🥰
Die Veranstaltung ist voll belegt. 100 Personen (trotzdem weisen wir natürlich niemanden ab, der noch kommen möchte; bitte jedoch unbedingt per PN melden, da wir ansonsten nicht genügend Essen vor Ort hätten).
Vielen herzlichen Dank für die vielen Menschen, die am 6.11. mitmachen werden…
Wer Lust hat mitzuwirbeln:
Bitte Schaufeln, Spaten, Handschuhe, gerne auch Schubkarren mitbringen.
Wie läuft die Veranstaltung ab?
6.11., ab 14.00 Uhr, Melle, Am Wulberg 31 (Fussweg vom Bahnhof Westerhausen: 4 Minuten, falls Ihr mit dem Auto kommt: Bitte an der Straße parken).
Jeder Mensch kann und soll natürlich selber entscheiden, ob er einfach nur schauen möchte, etwas essen (ab 16.30 Uhr) und trinken (alles kostenlos, gegen freiwillige Spende),
vielleicht ein paar Tiere versorgen oder auch bei den angebotenen Aktivitäten mitwirbeln möchte. Es braucht sich da niemand „verpflichtet“ zu fühlen.
Gleichzeitig ist es natürlich auch eine Chance, etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz umzusetzen.
Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?
Auf dem Lageplan (Quelle: Google Earth) eingezeichnet:
A: Bereits gemähte Blühwiesen.
Das Schnittgut trocknet dort aktuell noch aus und kann an dem Tage abgeharkt werden. Es wird dann zur Abdeckung der Miyawaki-Wald-Pflanzung eingesetzt.
Blühwiesen müssen mindestens einmal im Jahr gemäht und abgetragen werden, damit sich die Artenvielfalt dort hält oder sogar noch ausdehnt.
B: Streifen zur Anlage einer ca. 2 Meter breiten Vogelschutzhecke basierend auf etwa 300 unterschiedlichen Setzlingen (von der Heckenrose bis zum Hartriegel).
Viele der Heckenpflanzen liefern wertvollen Pollen und Nektar für Insekten sowie Beeren für viele Vogelarten.
C: Ausbau eines Klimaschutzhaines mit heimischen und Süd-Europäischen Bäumen
Genügend Baumsetzlinge sind vorhanden. Die Bäume müssten jedoch nach der Pflanzung mittels Kaninchendraht eingezäunt werden, da dort auch 14 Gänse herumlaufen. Die machen da sonst Kleinholz draus.
Faustregel: Ein Baum wandelt pro Jahr (ab einer gewissen Größe) etwa 10 Kg CO2 um. Ein Flug nach Mallorca (hin- und zurück, eine Person), liegt etwa bei 700 kg CO2-Emissionen, also 70 Bäume.
D: Fläche für Miyawaki-Wald-Anlage
Auf etwa 300 m² wird mit Unterstützung aus der Landwirtschaft ein artenreicher (30 Arten) Miyawaki-Schnell-Wachs-Wald geschaffen. Eingepflanzt werden etwa 1500 Setzlinge.
Der Boden wird angereichert mit Wiesen-Schnittgut, Tierdung, Blättern, Ästen, Stroh. Eingesetzt werden zudem 20.000 Kompostwürmer, um eine schnelle Nährstoffverfügbarkeit zu gewährleisten. Auch die sog. „HKPäds“ (ein BIO-Dünger aus Pferdemist) von Familie Krystosek aus Melle werden eingesetzt.
100 m² Miyawaki-Wald wandeln etwa 7 Tonnen CO2 (in 20 Jahren) um.
Zur Bodenbearbeitung findet eine Schatzsuche (insbesondere für Kinder) statt: Zuvor werden etwa 70 „Diamanten“ und „Goldmünzen“ dort vergraben.
Wer etwas findet, der kann dieses gegen tolle Nisthilfen und Futterhäuser (für Eichhörnchen, Mauersegler, Sperlinge, Baumläufer, Fledermäuse, Meisen, Kleiber, Rotkehlchen & Co.) eintauschen.
E: Tüddel-Wiese. Hier wird eine Blühwiese schonend durch verschiedene Tiere beweidet. An dem Tage werden dort ausschließlich „kindertaugliche“ Tiere weiden. Einige zahme Ziegen, Schafe, 2 Ponys (hinter einem zusätzlichen Schutzzaun).
Diese können gerne betüddelt und mit Heu, Möhrenstücken & Co. gefüttert werden. Zudem können gerne auch Ställe ausgemistet werden, um einmal zu zeigen, welche Arbeiten ein Gnadenhof so beinhaltet.
F: Je nach Anzahl der Aktiven besteht noch die Möglichkeit, eine Trockensteinmauer zu schaffen
Insgesamt werden an dem Tage auf dem Areal Schafe, Ziegen, Gänse, Enten, Hühner (und einige Schweinchen) anwesend sein und freuen sich auf neugierige Aufmerksamkeit.
Essen & Trinken:
BIO, tierleidfrei, CO2-arm
Getränke ab 14.00 Uhr, Essen ab 16.30 Uhr
Bier, Saft, Wasser, Glühwein, Kinderpunsch & Co.
Es gibt einen leckeren Erbseneintopf. Die Zutaten werden bei „Georgs Bioladen“ gekauft, das Essen vom Gasthaus Hubertus zubereitet.
WC-Anlagen: Die WC-Anlagen vom Gasthaus Hubertus/Wiesehahn können genutzt werden. Diese befinden sich etwa 400 Meter entfernt.
Heute in Melle-Wetter in Aktion gewesen.
Mobiles KrisenReaktionsKommando „Maus“ (Mehr Artenvielfalt durch AusMagern).
Das dort gemähte Blühwiesenschnittgut konnte eine Woche austrocknen und wurde nun mit Heurechen zusammengeharkt.
Kommt man ganz schön ins Schwitzen dabei. Hilfreich dann Bio-Alster (alkfrei) und BIO-Apfelsaft.
So wird aus dem Kommando „Maus“ das Sonderkommando „Apfel“ (ArtenPflielfalt ever living).
Und „ever living“ will auch der Schachbrettfalter (hier nur ein Symbolfoto). Die Fläche in Wetter kann durch das Ausmagern (es sind hunderte Kilo Biomasse, die ihr entzogen werden), mit etwas Glück im nächsten Jahr Bereiche enthalten,
die einer Magerwiese entsprechen (in diesem Jahr glaube ich im 3. Jahr ausgemagert). Das wird auch dem Schachbrettfalter gefallen.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
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