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Allgemein
Vorbereitungen für Gnadenhof- und Klimaschutzfest laufen auf Hochtouren
Geschrieben:

Heute nen Tag Urlaub: Vorbereitungen für Gnadenhof- und Klimaschutzfest laufen auf Hochtouren 😊🦋✌😛🏃‍♀️🏃🏃‍♂️🏃‍♀️🏃🏃‍♂️🏃‍♀️🏃🏃‍♂️🏃‍♀️🏃🏃‍♂️🌳🌳🌳
Am 6.11. finden Filmaufnahmen statt. Wer das nicht möchte: Bitte frühzeitig Bescheid geben…
Mit dem ersten Sonnenstrahl ging es los. Aufräumen am Standort „Am Wulberg 31“ (endlich wird der Saustall mal wieder begehbar ;-)).
Die 300 m²-Miyawaki-Wald-Fläche gefräst und diverse Diamanten vergraben (in Überraschungseiern). Wer einen findet, der kann diese gegen tolle Nisthilfen (z.B. für Sperlinge, Meisen, Kleiber) eintauschen. Damit keine Kinder leer ausgehe, weil vielleicht kein Schatz gehoben wird: Extra auf einer Kleinfläche noch einmal etliche Goldmünzen und Diamonds verbuddelt. Soll ja keiner traurig nach Hause gehen… Dafür werden wir (ggf. spontan) schon sorgen.
Zudem jede Menge Schnittgut, Stroh, altes Heu am Rand der Miyawaki-Fläche abgelagert. Damit der „Schnellwachs-Wald“ funktioniert ist eine dichte Bodenbedeckung (ca. 15 cm) nötig.
Hunderte Setzlinge für wertvolles Artenreichtum sind bereits geliefert worden (von der Heckenrose über den Hartriegel bis zur Schlehe). In den nächsten Tagen kommen noch einmal Hunderte Baumsetzlinge, z.B.:
Salweide, Purpurweide, Korbweide, Feldulme, Feldahorn, Rotbuche, Esche, Eberesche, Sandbirke, Stieleiche, Wildkirsche. Alle Setzlinge werden natürlich kontinuierlich benässt und abgedeckt.
Die Klimaerwärmung schaut ziemlich belämmert um die Ecke. Damit hat sie nicht gerechnet, das dumme Aas.
Auf der Schatzsucher-Fläche haben sich heute ziemlich schnell diverse Gänse, Enten und Hühner eingefunden. Leckere Regenwürmer…
An alle Teilnehmer*innen:
Die Schatzsuche startet um 14.00 Uhr. Bitte, bei der Schatzsuche und dem Umgraben des Bodens, auch etwas Tierdung, Laub, Kompostwürmer, HKPäds untermischen (alles vorhanden :-)).
Schätze heben und Klima retten, das geht 🙂
Und: Bitte, wenn möglich, Schaufeln, Spaten, Arbeitshandschue und Schubkarren (!) mitbringen.
Tolles Essen (kostenlos, gegen freiwillige Spende) gibt es ab 16.30 Uhr.
P.S. Wir werden am 6.11. nur ein sehr kleines Orga-Team sein, kann also sein, dass es ab und an etwas unorthodox-strukturiert abläuft.
Macht aber nichts: Kreativität schlägt Struktur 😉
Und: Wir sind im Finale des „EON – Das WIR bewegt mehr“-Preises. Bitte stimmt hier für uns ab:
https://www.eon.de/de/pk/service/energie/niedersachsen/jugendkonferenz.html (es kann mehrfach abgestimmt werden, alle paar Stunden wieder neu :-))…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz🌳🌳

Allgemein
Blühwiese in Gmhütte gemäht
Geschrieben:

Heute das letzte Mal eine Blühwiese in Georgsmarienhütte gemäht und abgetragen. 🦋🦋🦋😇In diesem Jahr ist es leider an der Zeit einigen Flächen „lebe wohl“ zu sagen (zeitlich einfach nicht mehr händelbar). Danke aber an Tobias Demircioglu von den GRÜNEN aus Georgsmarienhütte, der die Wiese weiter betreuen wird.

Das Areal wurde nun im zweiten Jahr in Folge ausgemagert. Definitiv (von allen bislang gesehenen Blühwiesen im Landkreis) ein HotSpot für verschiedene
Arten der Bläulingsfamilie. Manchmal sind es nur (ganz allgemein auf das Artensterben bezogen) kleine Inseln, die nur noch Restpopulationen beherbergen.
Dieses Szenario ist auch im Landkreis Osnabrück keineswegs ausgeschlossen.
Die Arten der Bläulinge haben etwas Magisches an sich…(hier nur Symbolbilder)

Die Artenvielfalt auf Blühwiesen ist immer wieder enorm. Wie man sieht: Im November blühen noch z.B. die Wiesenflockenblume und die Wilde Möhre.
Sogar ein Kohlweißling tummelte sich dort heute noch. Warum ist das so?
Gemeinsam mit den GRÜNEN aus GMHütte wurde dort im Sommer ein Sommerschnitt durchgeführt (und das Schnittgut abgetragen). Eine neue, frische Blühwiese entwickelt sich, mit Pollen und Nektar bis in den
Herbst. Deswegen sind die Sommerschnitte so wichtig. Auf den anderen 50% der Wiese war bereits fast alles ausgeblüht.

Sehr schön: Ein kleiner Falke (ich glaube zumindest, dass es einer ist) begleitete die Mahd und Ausmagerung nahezu über die gesamte Zeit.
Wo gemäht wird, da sind auch Mäuse zu finden. Er holte sich während der Arbeit bestimmt 5 oder 6 Stück. Clever, der Kollege.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Allgemein
Handeln und Druck machen
Geschrieben:

In Glasgow laufen die Verhandlungen auf dem Klimagipfel. 🤔🤔🌳🌳🌳🌴Nun soll man natürlich nicht frühzeitig
die Hoffnung aufgeben. Vielleicht kommt ja etwas Gescheites dabei raus. Auf dem G20-Gipfel hat das nicht so recht funktioniert-
die Beschlüsse blieben vage. Viel zu vage!

Die NOZ schreibt: „UN-Klimakonferenz startet mit schwerer Hypothek“
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/2465018/cop26-un-klimakonferenz-startet-mit-schwerer-hypothek
Gemäß der Weltwetterorganisation waren 2015 bis 2021 die wärmsten Jahre seit Beginn der Klimamessungen:
https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/2464795/wmo-2015-bis-2021-wohl-sieben-waermste-jahre-seit-aufzeichnung

In einem kleinen Rahmen lassen sich in diesem Herbst und Winter auf lokaler Ebene Veränderungen einleiten.
Dank an dieser Stelle an diverse Landwirte, die dafür Aktivitäten unterstützen bzw. anbieten.
So kann z.B. ein Hektar Land von Gabriele Mörixmann im November artenreich aufgeforstet werden, in einer Gemeinschaftsaktion.
Hier geht es zum Link zu den Mitmachaktionen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Hochgradig besorgniserregend auch das Artensterben aufgrund der Klimaerwärmung.
Nachweislich flüchten seit Jahren viele viele Arten nach Norden!

Siehe dazu: Handbuch Biotopverbund
https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/handbuch-biotopverbund-vorschau/?wc=21745, S.29

Heute ist auf der Arbeitsstelle „Feiertag“ (Westfalentag).
Gleich geht es nach Georgsmarienhütte. Eine Blühwiese dort will ausgemagert werden, ein Hotspot dort für viele Bläulingsarten.
Retten, was noch irgendwie zu retten ist. Zu spät jedoch ist es noch nicht. Wenn wir handeln und den „Nicht-Handelnden“ Druck machen, ist es noch schaffbar!

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Wir würden uns über mehr Spenden für das Projekt freuen:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Gnadenhoffest + Schatzsuche + Miyawaki-Wald-Pflanzung + Klimawald-Pflanzung + Anlage einer Vogelschutzhecke + Bau einer Trockensteinmauer + Ausmagern einer Blühwiese
Geschrieben:

Gnadenhoffest + Schatzsuche + Miyawaki-Wald-Pflanzung + Klimawald-Pflanzung + Anlage einer Vogelschutzhecke + Bau einer Trockensteinmauer + Ausmagern einer Blühwiese 🦋😊🥰

Die Veranstaltung ist voll belegt. 100 Personen (trotzdem weisen wir natürlich niemanden ab, der noch kommen möchte; bitte jedoch unbedingt per PN melden, da wir ansonsten nicht genügend Essen vor Ort hätten).
Vielen herzlichen Dank für die vielen Menschen, die am 6.11. mitmachen werden…

Wer Lust hat mitzuwirbeln:
Bitte Schaufeln, Spaten, Handschuhe, gerne auch Schubkarren mitbringen.

Wie läuft die Veranstaltung ab?

6.11., ab 14.00 Uhr, Melle, Am Wulberg 31 (Fussweg vom Bahnhof Westerhausen: 4 Minuten, falls Ihr mit dem Auto kommt: Bitte an der Straße parken).
Jeder Mensch kann und soll natürlich selber entscheiden, ob er einfach nur schauen möchte, etwas essen (ab 16.30 Uhr) und trinken (alles kostenlos, gegen freiwillige Spende),
vielleicht ein paar Tiere versorgen oder auch bei den angebotenen Aktivitäten mitwirbeln möchte. Es braucht sich da niemand „verpflichtet“ zu fühlen.
Gleichzeitig ist es natürlich auch eine Chance, etwas für Artenvielfalt und Klimaschutz umzusetzen.

Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?
Auf dem Lageplan (Quelle: Google Earth) eingezeichnet:

A: Bereits gemähte Blühwiesen.
Das Schnittgut trocknet dort aktuell noch aus und kann an dem Tage abgeharkt werden. Es wird dann zur Abdeckung der Miyawaki-Wald-Pflanzung eingesetzt.
Blühwiesen müssen mindestens einmal im Jahr gemäht und abgetragen werden, damit sich die Artenvielfalt dort hält oder sogar noch ausdehnt.

B: Streifen zur Anlage einer ca. 2 Meter breiten Vogelschutzhecke basierend auf etwa 300 unterschiedlichen Setzlingen (von der Heckenrose bis zum Hartriegel).
Viele der Heckenpflanzen liefern wertvollen Pollen und Nektar für Insekten sowie Beeren für viele Vogelarten.

C: Ausbau eines Klimaschutzhaines mit heimischen und Süd-Europäischen Bäumen
Genügend Baumsetzlinge sind vorhanden. Die Bäume müssten jedoch nach der Pflanzung mittels Kaninchendraht eingezäunt werden, da dort auch 14 Gänse herumlaufen. Die machen da sonst Kleinholz draus.
Faustregel: Ein Baum wandelt pro Jahr (ab einer gewissen Größe) etwa 10 Kg CO2 um. Ein Flug nach Mallorca (hin- und zurück, eine Person), liegt etwa bei 700 kg CO2-Emissionen, also 70 Bäume.

D: Fläche für Miyawaki-Wald-Anlage
Auf etwa 300 m² wird mit Unterstützung aus der Landwirtschaft ein artenreicher (30 Arten) Miyawaki-Schnell-Wachs-Wald geschaffen. Eingepflanzt werden etwa 1500 Setzlinge.
Der Boden wird angereichert mit Wiesen-Schnittgut, Tierdung, Blättern, Ästen, Stroh. Eingesetzt werden zudem 20.000 Kompostwürmer, um eine schnelle Nährstoffverfügbarkeit zu gewährleisten. Auch die sog. „HKPäds“ (ein BIO-Dünger aus Pferdemist) von Familie Krystosek aus Melle werden eingesetzt.
100 m² Miyawaki-Wald wandeln etwa 7 Tonnen CO2 (in 20 Jahren) um.

Zur Bodenbearbeitung findet eine Schatzsuche (insbesondere für Kinder) statt: Zuvor werden etwa 70 „Diamanten“ und „Goldmünzen“ dort vergraben.
Wer etwas findet, der kann dieses gegen tolle Nisthilfen und Futterhäuser (für Eichhörnchen, Mauersegler, Sperlinge, Baumläufer, Fledermäuse, Meisen, Kleiber, Rotkehlchen & Co.) eintauschen.

E: Tüddel-Wiese. Hier wird eine Blühwiese schonend durch verschiedene Tiere beweidet. An dem Tage werden dort ausschließlich „kindertaugliche“ Tiere weiden. Einige zahme Ziegen, Schafe, 2 Ponys (hinter einem zusätzlichen Schutzzaun).
Diese können gerne betüddelt und mit Heu, Möhrenstücken & Co. gefüttert werden. Zudem können gerne auch Ställe ausgemistet werden, um einmal zu zeigen, welche Arbeiten ein Gnadenhof so beinhaltet.

F: Je nach Anzahl der Aktiven besteht noch die Möglichkeit, eine Trockensteinmauer zu schaffen

Insgesamt werden an dem Tage auf dem Areal Schafe, Ziegen, Gänse, Enten, Hühner (und einige Schweinchen) anwesend sein und freuen sich auf neugierige Aufmerksamkeit.

Essen & Trinken:
BIO, tierleidfrei, CO2-arm
Getränke ab 14.00 Uhr, Essen ab 16.30 Uhr
Bier, Saft, Wasser, Glühwein, Kinderpunsch & Co.
Es gibt einen leckeren Erbseneintopf. Die Zutaten werden bei „Georgs Bioladen“ gekauft, das Essen vom Gasthaus Hubertus zubereitet.

WC-Anlagen: Die WC-Anlagen vom Gasthaus Hubertus/Wiesehahn können genutzt werden. Diese befinden sich etwa 400 Meter entfernt.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Mobiles KrisenReaktionsKommando „Maus“
Geschrieben:

Heute in Melle-Wetter in Aktion gewesen.
Mobiles KrisenReaktionsKommando „Maus“ (Mehr Artenvielfalt durch AusMagern).
Das dort gemähte Blühwiesenschnittgut konnte eine Woche austrocknen und wurde nun mit Heurechen zusammengeharkt.
Kommt man ganz schön ins Schwitzen dabei. Hilfreich dann Bio-Alster (alkfrei) und BIO-Apfelsaft.
So wird aus dem Kommando „Maus“ das Sonderkommando „Apfel“ (ArtenPflielfalt ever living).

Und „ever living“ will auch der Schachbrettfalter (hier nur ein Symbolfoto). Die Fläche in Wetter kann durch das Ausmagern (es sind hunderte Kilo Biomasse, die ihr entzogen werden), mit etwas Glück im nächsten Jahr Bereiche enthalten,
die einer Magerwiese entsprechen (in diesem Jahr glaube ich im 3. Jahr ausgemagert). Das wird auch dem Schachbrettfalter gefallen.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Helle Seite des Mondes, Teil 2
Geschrieben:

Nach viel „dunkler Seite“ und „heller Seite“ des Mondes…innerhalb des Natur- Klima- und Tierschutzes und einigen sehr deutlichen und klar fokussierten Worten…nun eine sehr positive Nachricht: 🥰🥰🥰😊

Die Miyawaki-Wald-Anlage (mit Schatzsuche und intensiver Unterstützung durch verschiedene Landwirte) + Gnadenhoffest + Setzen eine Totholzhecke + Anlage einer Trockensteinmauer ist komplett voll.

100 Anmeldungen! Mehr geht leider nicht. Heute beginnen die Vorbereitungen dafür, wird extra ein Tag Urlaub genommen, um das alles zu stemmen. Super Essen gibt es erneut vom Gasthaus/Hotel Hubertus/Wiesehahn.

Am 6.11. ist alles möglich. Wer nur zuschauen möchte, der kann gerne auch „nur“ zuschauen, wer mitwirbeln möchte: gerne auch das 🙂
Auf einer Fläche von 6000 m² wird (im Kleinen) die Welt verändert. Viel für den Arten- und Klimaschutz getan, unter Mitwirkung vieler. Tiere tätscheln, mal ein Pony an der Leine führen, mal eine kleine Ziege auf den Arm nehmen, einen Stall ausmisten, Schweinchen füttern…

Es gibt aber noch viele schöne andere Aktionen:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Die dunkle Seite des Mondes
Geschrieben:

Die „dunkle Seite des Mondes“ im Natur- und Klimaschutz. The darc side of the moon…und Onkel Willis Geburtstag 😫🥺🥺😢😭🥶

Was hätten wir denn da? Komplettfrustration durch einen Teil/Teile der Kommunalpolitik. 💔💔🆘🆘⚠️⚠️

Wenn z.B. Terminanfragen und Zusagen sich wiederholt (immer wieder neu) als unzuverlässiges, substanzloses Gequatsche erweisen (einen massiven Vertrauensverlust inbegriffen),
die Erkenntnis schon vor den anstehenden Aufgaben fest zementiert ist: Gemeinsamer gesamtgesellschaftlicher Kraftakt für Klima- und Artenschutz in „unserem Melle“?
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit aufgrund der sich konstant wiederholenden Negativerfahrungen ohne „uns unser“! in dieser Form machen wir nicht mit!
Also dann eher „Euer Unser Melle“…Ein bisschen wie „Vater Euer“ oder wohl eher „Mutter Euer im Himmel“, …oder wie im Fussball, „Uns Uwe“,
also das Korrektiv, in diesem Falle „Euch Uwe“…
Das (gemeinsame) Tempo ist plötzlich, bevor es losgeht, bei Null…
Viel mehr Respektlosigkeit geht zuweilen nicht – völlige Fassungslosigkeit über so in Teilen noch (anderswo) nie so erlebte Dinge.
Dunkle Grüße in Richtung: „Schönrednerei-Krater – ohne Ernsthaftigkeit für Natur- und Klimaschutz“ auf the darc side of the moon…
Zum Glück haben wir da noch „Uns Unser Netzwerk….“…so wird es auch auf der dunklen Seite des Mondes einen Weg zum Lichtschalter geben.

Was hätten wir da noch?
Großes Kino auch immer wieder die „Naturbewusstseins-Studie“. Gilt als gesamtgesellschaftlicher Gradmesser für das Verhalten der Gesellschaft „zur Umwelt“.

Gemäß einer groß angelegten Bevölkerungsumfrage zu Natur und biologischer Vielfalt, der „Naturbewusstseinsstudie 2019“ (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare
Sicherheit & Bundesamt für Naturschutz 2019 II) ärgern sich 91 Prozent der Deutschen darüber, dass viele Menschen sorglos mit der Natur umgingen. Die Zahl derjenigen, die sich stark
empören, ist in den letzten zwei Jahren signifikant gestiegen: 2017 waren es 47 Prozent, 2019 sind es 63 Prozent (S.8).
Der Anteil derjenigen, die klar davon überzeugt sind, dass die biologische Vielfalt auf der Erde abnimmt, ist in den letzten Jahren kontinuierlich angewachsen (2015: 26 Prozent, 2017: 36
Prozent, 2019: 43 Prozent). Der Klimawandel wird im Jahr 2019 von 90 Prozent der Befragten als Bedrohung für die biologische Vielfalt wahrgenommen (S. 13).
Die hervorgehobene Bedeutung, die Umwelt- und Klimaschutz insbesondere unter Jugendlichen einnimmt, wird zudem in der am 27.4.2021 veröffentlichten Studie „Jugend-Naturbewusstsein
2020“ deutlich (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit & Bundesamt für Naturschutz 2021).

Mal auf der Zunge zergehen lassen:
„Die Zahl derjenigen, die sich stark
empören, ist in den letzten zwei Jahren signifikant gestiegen: 2017 waren es 47 Prozent, 2019 sind es 63 Prozent (S.8).“

….schön, schön. Etwas auf dem Sofa rumärgern? In den Kissen flätzen und die Fernbedienung in der Hand? Auf der dunklen Seite des Mondes? In dem „Auf-dem-Sofa-Ärger-Krater“?
„Jetzt sollten die ANDEREN aber wirklich mal??“, ja? So in etwa? Wo sind sie denn, wenn es um Mitmachaktionen geht (völlig egal von wem)??

Stellen wir uns vor: Onkel Willi hat Geburtstag. Der gute alte Onkel Willi. Er wird 80, Gott sei ihm selig, und er lädt ein zu Speis und Trank und Tanz.
30 Leute sind eingeladen, einige können nicht, sagen natürlich alle vorher ab, wie sich das gehört, bis auf „Joint-Paule“, der hats mal wieder verpeilt, aber nimmt ihm keiner übel…“Joint-Paule“ ist halt so…

Wie ist es auf der darc side of the moon im Naturschutz? Nun, die Naturbewusstseinstudie weckt Hoffnung. Stark!! Mehr tun, mehr Handeln, mehr Verantwortung??! Die Bedrohung angehen! Wir schaffen das! Gemeinsam!
Uns unser Planet und so…

Eine klassische Veranstaltung. Sagen wir mal: „Eine Hecke pflanzen für Arten- und Klimaschutz“.
30 Anmeldungen. Ok, völlig klar, es kann immer was dazwischen kommen, kein Ding. Dann sagt man ab.
Der Regelfall: Einem Drittel aller selber (!) angemeldeten Personen kommt etwas dazwischen. All right! Das kann im Einzelfall vorkommen. Wäre es bei Onkel Willis Geburtstag auch passiert? Trotzdem ok: Es wird abgesagt, das ist ok.
Damit kann man planen. Auf der dunklen Seite des Mondes jedoch sagen immer wieder ca. 10 Personen (zwischen 25% und 35%) NOCH NICHT EINMAL ab…. Heisst: Sie melden sich an. Wir organisieren Essen (das kostet Geld), planen Pflanzgut (das kostet Geld).
Plötzlich fehlen 10 Leute, das Pflanzgut muss in die Erde, und zwar schnell…Pflanzgut ist schlecht lagerbar. Wer hilft? Mutter Euer im Himmel? Uns Uwe? Oder „Euch Niemand“? Geht nicht, absolut respektlos!
Respektlos gegenüber den Aktiven des Naturschutzes, die sich den Hintern aufreissen!
Sogar eine Verursachung unnötiger Kosten, also: Ein Schaden…Sich garnicht anmelden wäre dann besser (dann lieber etwas auf dem Sofa ärgern!).

Ich bin Programmierer. Programmierer lieben Zahlen und Mathematik.
In der Statistik gibt es den „t-Test“. Der t-Test ist ein Begriff aus der mathematischen Statistik, er bezeichnet eine Gruppe von Hypothesentests mit t-verteilter Testprüfgröße.
Wikipedia: Der Einstichproben-t-Test (auch Einfacher t-Test; engl. one-sample t-test) prüft anhand des Mittelwertes einer Stichprobe, ob der Mittelwert einer Grundgesamtheit
sich von einem vorgegebenen Sollwert unterscheidet. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Daten der Stichprobe einer normalverteilten Grundgesamtheit entstammen bzw.
es einen genügend großen Stichprobenumfang gibt, so dass der zentrale Grenzwertsatz erfüllt ist.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es lassen sich statistisch mathematische Ereignisse dahingehend überprüfen, ob sie mit Blick auf eine „normalverteilten Grundgesamtheit“ (z.B. ein Auszug aus der Gesellschaft)
systematisch oder aber ein Zufall (Varianz-Steuung) sind.

Anders formuliert (bei so ziemlich jeder Mitmach-Aktion der Fall
!): 1/3 aller Anmelder kann aus gesundheitlichen Gründen dann doch nicht mehr teilnehmen. Ist das immer wieder ein statistischer Ausreisser?
Oder eine Streuung, die auch in der Gesellschaft vorkommt? Gibt es bei „allgemein gestreuten“ Veranstaltungen gleichfalls einen gesundheitsbedingten Ausfall von 33% ??
Hat Onkel Willi, wenn er seine Geburtstage feiert, ebenfalls mit einer Absagequote von 30 Prozent zu kämpfen? Wie in aller (Euer) Hergottsnamen soll Onkel Willi dann vernünftig und angemessen seinen Geburtstag planen??
Diese Frage stellt sich Onkel Willi manchmal nachts ganz traurig im Dunklen, auf der dunklen Seite des Mondes. Im „Onkel-Willi-plötzlich-krank-geworden-Krater“….

Nach Euch die Sintflut! In Uns Eurem Melle + Landkreis Osnabrück!

Und bitte etwas mehr Verbindlichkeit und Respekt gegenüber Naturschutz- und Klimaschutzaktionen! Diese retten Uns/Euch allen Ihren/Unseren/Euren Arsch!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Allgemein
Die „helle Seite des Mondes“
Geschrieben:

Naturschutz hat definitiv zwei sehr stark ausgeprägte Seiten (so mein Empfinden).
Wenig Mittelmaß. Heute vormittag/mittag war die positive Seite dran. Die „helle Seite des Mondes“…😊☺️😊

Mitmach-Aktion in Melle/Gerden. Anlage einer artenreichen Vogelschutzhecke.

28 Personen angemeldet, 9 haben abgesagt, 10 sind ohne Absage nicht gekommen.
Dafür sind 3 weitere Personen dazu gestoßen. Somit waren wir 12 Leute und haben ordentlich was gerissen.
Nieselregen aber volle Action. Vielen vielen Dank an alle Beteiligten! Danke z.B. Detlev Kröger , Fine Schacht und alle weiteren…Eine sehr nette Truppe war das 🙂

Auf einer 100 Meter langen Strecke (6 Meter breit) die ersten etwa 600 Heckensetzlinge eingepflanzt und das Areal gegen Wildverbiss eingezäunt.

Z.B. Schlehen, Kreuzdorn, Pfaffenhütchen, Haselnuss, Faulbaum, verschiedene Wildrosenarten, Hartriegel etc.
In Kürze wird die Hecke weiter ausgebaut (insgesamt sollen auf den 600 m² etwa 1200 Setzlinge gepflanzt werden), zudem folgt direkt daneben eine Streuobstwiese.

Hier entsteht ganz ganz viel Nahrung und Lebensraum für Insekten und viele weitere Arten.
Zudem wandelt eine setzlingsreiche Hecke, mit vielen unterschiedlichen Arten, näherungsweise so viel CO2 um, wie ein Wald auf gleicher Fläche…

Vielen Dank auch erneut ein Dank an das Hotel Gasthaus Hubertus Wiesehahn https://www.hubertus-melle.de/. Es gab eine phänomenale tierleidfreie, BIO-Kürbissuppe sowie einen tollen Kartoffel-Linsen-Eintopf (jeweils sehr sehr geringe CO2-Werte).
Das tat gut. Und toller Glühwein und herrliche Biodrinks. Wie immer top zuverlässig und gut organisiert.

Hat viel Spaß gemacht. Die „helle Seite des Mondes“ im Naturschutz. Besonders gut: Auf zwei Arealen in der Nähe der Fläche werden in naher Zukunft noch weitere Obstbäume sowie eine Blühwiese geschaffen. Auch eine Form von Biotopverbund (in kleinen Schritten).

Vielen Dank zudem auch an Jens und Catrin für eine sehr hohe Spende.
Diese wird den Planeten noch ein bisschen artenreicher machen 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Klimaerwärmung? Schuld sind IMMEr nur DIE ANDEREN!!!
Geschrieben:

Klimaerwärmung, na und? Den eigenen Arsch hochkriegen??! So`n Quatsch! Neeee……😳🥵😱😳🥵😱 Ich handele trotzdem nicht (Zitat: „ich mache auch so schon genug, das muss doch wohl reichen (!), sollen die Anderen auch mal…“)!
Genau: „Is mir doch egal! Schuld sind IMMER! die Anderen!“
Ziemlich interessant. Im Spiegel steht heute Abend: https://www.spiegel.de/politik/klima-forscher-gerald-haug-es-geht-um-die-bewohnbarkeit-des-planeten-a-eeebbcbf-3f16-4050-9c43-72a40155d45a

„Wir haben keine Erkenntnislücke mehr, sondern ein Defizit bei der Umsetzung des Klimaschutzes.“
Nur: Wo sind sie, die Menschen, die aktiv handeln wollen? Die auch bereit sind, mal in Gummistiefeln etwas einzupflanzen? Die auch bereit sind (ausser (maximal manchmal) zu protestieren – was selbstredend auch sehr wichtig ist!) etwas zu gestalten? Etwas zu kreieren? Ihre eigene Klima-Bilanz durch Pflanzung von Setzlingen aufzubessern?

Die z.B. durch eigenes Handeln ihre Flugreisen kompensieren? Tja, so sind sie eigentlich??? Vielleicht auf dem Sofa? Oder im Solarium? Im Aquarium? Oder im Planetarium? Oder im Besser-Wissarium (dort tummelt sich eine erstaunlich große Menge)? Scheiß Einstellung!

Ersichtlich werden könnten sie hier: https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/mitmachen/

Anmelden, gestalten, positiv nach vorne gehen!
Am 31.10. startet die UN-Klimakonferenz in Glasgow. Und Millionen Menschen lehnen sich entspannt zurück…und sitzen dann hektisch an der Tastatur: „Das kann ja wohl nicht wahr sein! Die machen nicht genug! Wie soll der Planet das wohl überstehen?“. Tja, und den eigenen Arsch hochkriegen? „Neeee, gibt da nun doch wirklich Wichtigeres! Ich muss ja noch…Sollen DIE ANDEREN! mal…“.

Manchmal denke ich: Fuck you (mit einigen Ausnahmen), stupid idiots (fuck!!)!!! Dann soll es wohl nicht sein!
Empörung ist (wenn sie ausschließlich bei Empörung bleibt) etwas für Vollidioten! Und „wir-tun-mal-ein-bisschen-so-als-ob-uns-Klimaschutz-auch-interessiert“…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Luke und sein Senioren-Kumpel Philipp
Geschrieben:

Vielen herzlichen Dank an das LVM-Versicherungsbüro von Frank Strötzel (https://stroetzel.lvm.de/agenturhomepage/). 🙂🙂👍👍😃
Nicht nur, dass hier alle unsere Versicherungsfälle hochgradig professionell betreut werden…das Büro hat sogar noch eine Patenschaft für das Pony „Luke“
übernommen. Heute mittag gab es ein gegenseitiges Kennenlerntreffen – sehr harmonisch.
Luke und sein Senioren-Kumpel Philipp haben sich über den Besuch gefreut „wie Bolle“, und beide haben sich prächtig eingelebt. Eine Einzelhaltung ist für ein Pferd häufig eine Quälerei.
Die beiden sind froh, dass sie sich gegenseitig haben. Sie gehen mittlerweile gemeinsam in den Stall, lieben Heucobs und ab und an (gibt es aber nur selten) mal eine Möhre über alles.
Sie können hier nun gemeinsam ur-alt werden und werden immer mal wieder unterschiedliche Flächen beweiden.

Danke auch an unsere Tierärztin Eva Stenschke. Wie gewohnt heute in aller Frühe eine gute Behandlung. Auch Philipp hat heute eine erste Impfung gegen Tetanus bekommen.
Und beide Ponys wurden gechippt, sodass sie nun Pferdepässe erhalten (ist eine Pflicht in Deutschland).

Das war ein ganz schöner Trubel, bis alles in „geordneten Bahnen“ lief. Jetzt liegen die beiden auch gerne mal in der Sonne, machen sich über die Ziegen lustig und geniessen das Leben.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck