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Allgemein
Hah! Es ist soweit. 2 kleine Störche sind geschlüpft.
Geschrieben:

Hah! Es ist soweit. 2 kleine Störche sind geschlüpft.
Das Storchenpärchen „Brother Louie“ und „Cherry Cherry Lady“ aus Melle/Westerhausen hat es geschafft.
Ein kleiner „Diedda“ und eine kleine „Naddel“ sind geschlüpft.

Film online ab 5.6.2022, 12:30 Uhr:

Gesund und munter und neugierig, auf das, was die Welt zu bieten hat.

Um ihnen den Start etwas zu erleichtern ist die Schaffung weiterer Feuchtbiotope geplant.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Schafe und Lämmer machen Blödsinn
Geschrieben:

Seht Euch diesen Film an 🙂 Genau DAS (!) zeichnet einen Gnadenhof aus. Tiere können machen was sie wollen, wann sie wollen, wo sie wollen, solange sie wollen. Oftmals machen sie dann jede Menge Unfug und freuen sich ihres Lebens 😊😁🤣

Wir habens tatsächlich geschafft! 1000 Abonennten auf YouTube!!!
Ab jetzt dürfen wir ganz groß im Showgeschäft mitwirken und lassen uns natürlich mit dem folgenden Film nicht Lumpen. 😁😂🙃🙂🤣

Was machen Schafe und Schiegenlämmer (ungewollte Kreuzung aus einer Thüringer Waldziegen und etlichen Schafen), wenn sie sich unbeobachtet fühlen?
Jede Menge Remmidemmi und Blösinn 🙂

Wer Schafe hat, der braucht keinen Fernseher mehr.
Die Remmidemmi-Sternstunde beginnt ab 22.00 Uhr, daher die schwarz-weiss-Aufnahmen aus den Wildkameras.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden jederzeit willkommen:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Wunderschöne Artenvielfalt in einer Meller Siedlung
Geschrieben:

Puh… gemeinsam mit dem Flächenbesitzer Jürgen heute knapp 4 Stunden hart malocht. Eine Blühwiese in einer Siedlung (Kantstraße, Nähe Neuerostraße) ordentlich aufgemotzt. 🥲☺️😊🐛🦋🐌🐝

Die 2-Meter-Randstreifen (hier wurde letztes Jahr eine Feldblumenmischung von der Firma „Rieger Hofmann“ ausgesät) ist schon ein echtes Paradies.
Wer Artenvielfalt „par excellence“ erleben möchte, der möge sich das dort einmal anschauen.
Es summt und brummt, und blüht, in allen Farben. Die Anzahl der Kornrade-Exemplare ist fabelhaft, und das inmitten einer Siedlung!

Dennoch gab es einen Teil der Wiese, der fast nur aus Gräsern bestand.
Mittlerweile, in weiteren zwei intensiven Arbeitseinsätzen (Knochenmühle!!) dort über 1,5 Tonnen Biomasse rausgezogen und
abgetragen. Mehr als hier kann für das Gelingen einer Wildblumenwiese eigentlich nicht geleistet werden.
Ein Teil des Schnittgutes wurde heute, mangels Alternative, in einem Kleinwagen abtransportiert.

Je Nährstoffärmer eine Wiese, desto artenreicher wird sie.
Den Boden heute mit unserem Schweiß gewässert.

Etliche m² gemäht, abgetragen, gefräst und neu eingesät. Eine regionale Mischung, die zu 90% aus Wildblumen/-kräutern besteht.
500 gramm kosten schlappe 100 Euro, aber das ist es wert.
Z.B. enthalten sind Braunelle, Mohn, Leinkraut, Schafgarbe, Ferkelkraut und und und…

Jede Blühwiese ist anders, jede ist einzigartig. Hier ist ein Sammeltreffpunkt für Marienkäfer vorhanden, mitten in einer Siedlung.

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Der Nachwuchs macht sich bereit
Geschrieben:

Der kleine (ungewollte) Nachwuchs entwickelt sich prächtig. 😊☺️🙃🙂
Bald werden sie auf unseren Blühwiesen als „Saatguttaxi“ dafür sorgen, dass sich Samen von A nach B verlagern,
und auch von Fläche 1 nach Fläche 2 nach Fläche 3…und damit einen großen Dienst für die Artenvielfalt entwickeln.

Das kleine Lamm „Rainbow“ (weißer Bauch, komische Ringe um die Augen, sieht aus wie ein Waschbär) hat ausschließlich Blödsinn im Kopp.
In den nächsten Tagen folgt dazu ein Film auf YouTube.

Hammer ist! Wir haben es fast geschafft 1000 Abonnenten für unseren Kanal zu gewinnen (hat lange lange gedauert),
dort könnt Ihr Rainbow und Konsorten dann in Action erleben. Unglaublich, wir werden Influenza!

Abonnement: https://www.youtube.com/c/GnadenhofBrödel

Die Aufrufzahlen schießen ENDLICH in die Höhe, so wie es sein soll.

Auch Schiege „Mini“ und auch die kleine „Else“ haben es geschafft. So schön. Sie flitzen hier durch Gegend und Wohnung und freuen sich ihres Daseins.
Einige Zeit kriegen sie noch die Flasche, dann gehts ans „Halme kauen“ (klappt auch jetzt schon immer besser).

Gnadenhof Brödel
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Nächste Blühwiese (Nummer 242) ist fertig!
Geschrieben:

Und die nächste Blühwiese (Nummer 242) ist fertig – und die nächste Pachtfläche für den Gnadenhof kündigt
sich an. ☺️😊🦋🐌🐝🐝🐝

Ein kleines Areal, 1000 m² in Bissendorf, soll nun als weiterer Magnet für die Artenvielfalt
herhalten. Für ein Jahr können wir dieses bereits nutzen, vielleicht auch bald für länger 🙂

Heute auf knapp 300 m² Schnittgut abgetragen (die Wiese ausgemagert), gefräst und eine regionale Mischung (90% Blühanteil, 10 % Gräser)
ausgesät. Es ist herrlich nach Feierabend auf Wiesen aktiv zu sein.
Der Wind weht, es zwitschert und piept, und all das mit dem Wissen, dass es hier bald noch ordentlich summt und brummt.

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Weitere Blühwiese hat sich gut entwickelt
Geschrieben:

Herrlich, so gut! 😀🪱🐛🦋🐌
Die Blühwiese bei der Firma „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ hat sich prächtig entwickelt.
Im letzten Jahr wurde dort die „Osnabrücker Mischung“ ausgesät. Der Blüherfolg im ersten Jahr war „so lala“.
Jetzt im zweiten Jahr, nach einer Beweidung durch Schafe, sieht es schon ganz anders aus.

Z.B. Etliche Kornblumen, Mohn, Acker-Witwenblume, Margeriten, und einige Kleinbestände der Wiesen-Glockenblume.
Glockenblumen sind wichtig für einen Arterhalt der „Glockenblumen-Scherenbiene“ (Chelostoma rapunculi).
Verliert die Kulturlandschaft diese Glockenblumen-Arten, dann reduziert sich auch
die Anzahl der genannten Wildbienenart. Diese ist auf Glockenblumen angewiesen.

Und noch etwas Schönes: Die Fläche ist ein HotSpot des „Kleinen Fuchses“ (Schmetterling). Er kommt dort in großen Beständen vor.
Allein auf der dortigen Trockensteinmauer sonnten sich eine Handvoll Exemplare. 🙂

Auch die Blühwiese an der Eisenbahnstraße (angelegt mit Kathrin Möller und den „Hobby Horse Kids“) wächst und gedeiht.
Der Ackersenf blüht schon (rege besucht von einigen Insekten), in etwa einer Woche wird sich ein lilafarbener Farbton durch Gesellschaften von „Büschelschön“ präsentieren.
Und auch diverse Ringelblumen kündigen sich schon an. Im Feuchtbiotop, 30 Meter entfernt, blüht aktuell das Sumpfvergissmeinicht.

Wunderbar auch: Zwei der Vogelkästen waren belegt (Kohlmeisen). Sind alle mittlerweile ausgeflogen.

So erhalten wir die Artenvielfalt 🙂

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Blühwiesenvielfalt inmitten einer Siedlung
Geschrieben:

Auch nach 7 Jahren Blühwiesenpflege – ich werde sie nie verstehen.
Am heutigen Abend in Melle in einer Siedlung (Schäferhof/Kanstraße, Nähe Neuerostraße) aktiv gewesen. 😊🐛🦋🐝🐜🐞

Blühwiesen in Siedlungen sind ein „heisses Pflaster“, weil von vielen Seiten reingeredet werden kann.
Von „das sieht nicht aus…“ bis „Endlich mal Vielfalt, nicht mähen, unbedingt stehenlassen!“ ist alles dabei.

Diese Fläche dort ist ein Phänomen, wie ich es bislang noch nicht gesehen habe.
Letztes Jahr wurde eingesät (von Rieger Hofmann: Blühende Landschaft Nord, Osnabrücker Mischung, sowie deren einjährige Feldblumenmischung).
Der Blüherfolg im ersten Jahr war mau.

In diesem (zweiten Jahr) ist es durchwachsen (witziges Wortspiel).
Einerseits große Bestände der Margerite, der Acker-Witwenblume, des Wiesen-Klees (Trifolium pratense).
Andererseits große Flächen, auf denen nichts, rein garnichts blüht.

Einerseits eine fast schon irre anmutende Vermehrung vieler einjähriger Arten (aus dem letzten Jahr) (z.B. Mohn, Kornblume)
und ein Rekordbestand der Kornrade (Agrostemma githago) (wohlgemerkt eigentlich einjährig!).
Ich drehe im Normalfalle schon komplett durch, wenn ich mal 10-15 Exemplare dieser leider selten gewordenen Wiesenpflanze entdecke.
Hier jedoch sind es auf 6-7 m² nahezu 60! Völlig unglaublich, mitten in einer Siedlung!!

Ein Rätsel auch: Viele nährstoffliebende Arten / Stickstoffanzeiger (z.B. der Rotklee oder Rainfarn)
wachsen hier in direkter Nähe mit „Mageranzeigern“ (z.B. Schafgarbe).
Und Exemplare der (mutmaßlich) „echten“ Kamille entdeckt. Was für ein intensiver Duft! Und die Wiesenflockenblume sowie etliche Malven stehen kurz vor der Blüte.
Ein Segen für die Insektenvielfalt!

Eine Teil der Fläche heute gemäht (dort wo nahezu nichts blühte).
Das Schnittgut wird am Samstag abgetragen und dann (dort) noch einmal neu eingesät.

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Wo sind all die Insekten hin? Kaum Vielfalt auf den Blühwiesen?
Geschrieben:

Wo sind all die Insekten hin? Kaum Vielfalt auf den Blühwiesen? 🤔🤔🤔

Blühwiese Nummer 242 begonnen (in Bissendorf). Diese liegt im Grenzgebiet zwischen Bissendorf und Melle
und soll die dortige Vernetzung der Blühareale ausbauen.
500 m², in Sichtweite eines Storchenhorstes, gemäht. Hier wird am Wochenende abgetragen, gefräst
und eine artenreiche regionale Mischung ausgebracht.
Auch für Störche (insbesondere für die Aufzucht der Jungen) sind Insekten elementar.

Sehr förderlich für viele Insekten ist übrigens Tiermist. Diese Riesenansammlung von Fliegen (siehe Foto) heute früh auf einer unserer Schafwiesen entdeckt.
Futter für viele viele Vogelküken.

Dieses Jahr ist es dennoch merkwürdig. Auf einigen wenigen Blühwiesen, die schon seit etlichen Jahren betreut werden (und oft schon einen Magerstatus aufweisen),
ist zwar einiges los, auf vielen „realtiv neuen“ Wildblumenwiesen ist jedoch (bislang) kaum Vielfalt zu entdecken, trotz vieler vieler Blüten-
Liegt es am Wetter?
Oft werden nur einige Generalisten erspäht (z.B. der Kohlweißling, das Tagpfauenauge, einige Hummelarten, einige Honigbienen),
aber die große Vielfalt (subjektiver Eindruck) macht sich (bislang) rar.
Die „Generalisten“ unter den Insekten können von nahezu jeder Blüte leben, dennoch schwinden auch diese Arten.
Die „Spezialisten“, die auf bestimmte Arten oder Pflanzengattungen angewiesen sind, haben es ungleich schwerer.

Eine sehr neue Studie (April 2022, Originalstudie: https://www.nature.com/articles/s41586-022-04644-x) schreibt: Klimawandel verstärkt Insektensterben

Klimawandel verstärkt weltweites Insektensterben

Die Welt stehe vor einem verheerenden „versteckten“ Rückgang von Insektenarten, der auf die doppelte Bedrohung durch den Klimawandel und den Verlust von Lebensräumen zurückzuführen ist. Das UCL (University College London) Centre for Biodiversity & Environment Research hat eine der bisher umfangreichsten Untersuchungen des weltweiten
Insektenrückgangs durchgeführt und dabei eine dreiviertel Million Proben von rund 6.000 Standorten ausgewertet.

Insekten sind durch die „zwei apokalyptischen Reiter“ Klimawandel und Lebensraumverlust in nie gekanntem Maße bedroht. Die Forscher wollten verstehen, wie die biologische Vielfalt von Insekten in Gebieten beeinflusst wird, die von beiden Herausforderungen am stärksten betroffen sind: „Wir wissen, dass beide Faktoren nicht isoliert voneinander wirken: Der Verlust von Lebensräumen kann die Auswirkungen des Klimawandels noch verstärken, indem er
beispielsweise den verfügbaren Schatten begrenzt, was zu noch wärmeren Temperaturen in diesen gefährdeten Gebieten führt.

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Unsere Schweinchen „Schnitzel“, „Bratwurst“ und „Sancho Pancho“ freuen sich, dass das Wetter wieder besser wird.
Geschrieben:

Unsere Schweinchen „Schnitzel“, „Bratwurst“ und „Sancho Pancho“ freuen sich, dass das Wetter wieder besser wird. 😃🌞
Aktuell leben sie in einem großen Gehege mit Doppelzaun (vom Veterinäramt genehmigt) und haben zu dritt etwa 70 m² Platz, viel Stroh,
einen schönen Schutzraum und jede Menge Möglichkeit in der Sonne zu liegen.
Bei Bedarf kann das Gehege noch einmal um 150 m² erweitert werden.

Schnitzel liebt es im Wasser zu planschen (im Sommer folgt davon mal ein Video). Hält man ihr einen Schlauch über den Rüssel, dann kann sie garnicht genug davon kriegen, quietscht vor Freude und suhlt sich mit Begeisterung im Schlamm.
Zwischen den Zäunen sind jede Menge Bäume und Sträucher gepflanzt. Aktuell dominiert zudem der Wiesenkerbel,
den finden sie gut und mampfen ihn mit Vergnügen auf.
Die drei sind mittlerweile nicht mehr die Jüngsten. 7 oder 8 Jahre sind sie bestimmt schon alt, aber 2, 3 Jährchen haben sie noch.

Gnadenhof Brödel
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Ziegen/Schafe für die Artenvielfalt
Geschrieben:

Die kleine „Else“ kämpft wacker, und wir haben langsam Ringe unter den Augen 😵‍💫😵‍💫😵‍💫
Ausserdem: Ausbruchsicherung der Weidehaltung

Das winzige Fellknäuel „Else“ kämpft und kämpft.
Sie versucht mittlerweile immer wieder bei ihrer Mutti anzudocken, klappt aber noch nicht.
Also bekommt sie alle paar Stunden die Flasche,
die sie dann auch „auf Ex“ wegballert. Mittlerweile ist sie zweieinhalb Tage alt.
Wenn sie 5 Tage schafft, und immernoch einen guten Durst hat, dann wird es vermutlich klappen.
Wird vielleicht das nächste Lamm dass uns auf den Spaziergängen mit den Hunden begleitet. 🙂

Siehe: https://www.youtube.com/watch?v=HRuz6KB1RvY

Wenn wir dann anderen Spaziergängern begegnen, dann kucken die manchmal etwas schräg.
Ich kucke dann genau so schräg zurück und denke mir: „Wieso? Das ist ein Wolf? Habt Ihr keinen Wolf (??!), das gehört doch mittlerweile zum guten Ton, mit einem Wolf spazieren zu gehen?“ 😂😎

Lamm Mini hat sich mittlerweile klar positioniert. Sie schaut lieber TV mit uns und den Hunden, kaut dabei Weidenzweige, rülpst vor sich hin, köttelt die Bude voll und will eigentlich nicht bei ihren Artgenossen sein.
So sympathisch ihr Verhalten auch immer sein mag:
Trotzdem wird sie jeden Tag einige Stunden an die „richtige“ Herde gewöhnt.

Zudem heute eine Ziegenweide ausbruchsicherer gemacht.
Gleicht mittlerweile etwas einem atomaren Endlager. Mit Streben und Gegenstreben und Zusatzdrahtverbindungen.
Hier leben „Alfred und Toni“ (Deutsche Edelziegen). Diese wiegen etwa 70mal so viel wie die kleine Else und haben Kraft wie ein Bär, oder ein Ochse.
Haben gestern Abend einen Ausbruchversuch gestartet, gemeinsam mit „Sir Henry“.

Ist überhaupt irre, welche Sozialverbunde sich bei Ziegen bemerkbar machen.
Die Thüringer Waldziegen „Max und Moritz“ z.B. machen permanent alles gemeinsam.
Als Moritz neulich zum Tierarzt musste rannte Max eine Stunden fast panisch auf der Weide herum und suchte angsterfüllt seinen Kumpel.

Und Tierbeweidung ist ein Segen für die Artenvielfalt. Große Bestände der Kuckucks-Lichtnelke (z.B.) und der Zaunwicke entwickeln sich hier.

Gnadenhof Brödel
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