2 richtige tolle Aktionen für den Klimaschutz in Melle kurz hintereinander!
Dienstag, 29.11.:
„Zieht euch warm an, es wird heiß!“. Weatherfrog Sven Plöger kommt ins Meller Sparkassenforum! 29.11. 19:30 Uhr. Freier Eintritt, reserviert Euch schnell Plätze! https://ticketshop.pitmodule.de/shop/ksk-melle/event/210743
Und:
Samstag, 26.11.:
Großaktion für den Klimaschutz am 26.11. in Melle. 😊🦹♀️😎🦹
Einige Plätze sind noch frei.
Danke an:
Melle for Future, Citizens Forests e. V., PSC Grönegau e.V., Volksbank Melle, Sparkassen Bürgerstiftung Melle,
Haarmann Umweltstiftung Osnabrück, Naturschutzstiftung Osnabrücker Land,
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Rahaus Oberflächentechnik, Eike Krystosek & Uwe Krystosek (Absolut genial, wie die beiden im Hintergrund wirbeln, ackern und vorbereiten!)
Das ist genial, wer sich alles beteiligt! So, und nur so geht es!!🤩👍💝🤝
Ab 11.00 Uhr geht es los: Schaffung eines Miyawaki-Waldes gegen die Klimaerwärmung und für eine hohe Artenvielfalt.
Bis zu 2000 Setzlinge können am Samstag gepflanzt werden.
Bringt Handschuhe und Spaten mit. Auch für Familien geeignet. Es gibt leckeres Essen. Z.B. pflanzenbasiert, vegetarisch,
vieles vieles vom Biohof Lübke.
Die Globale Klimakonferenz in Ägypten ist vorbei, die Resultate sind mau.
Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt. Scharfe Kritik kam von UN und EU.
„Unser Planet ist in der Notaufnahme“, unterstrich der UN-Generalsekretär Guterres die Dramatik der Lage. “
Wir müssen die Emissionen drastisch verringern und dies anzugehen hat die Klimakonferenz versäumt.“
Umso wichtiger ist es, von der Basis an einen Umschwung einzuleiten. Wenn „von oben“ zu wenige Entscheidungen kommen (Klimakonferenz),
dann müssen halt die Entscheidungen auf lokaler Ebene verstärkt werden. Emissionen einsparen, wo immer es geht, vielleicht sogar durch Selbstverzicht (hört man nicht so gerne).
Und wenn Verzicht nicht sein soll: Dann halt CO2 binden, z.B. durch Wildgehölze und Hecken.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Wir gehen in den Untergrund und führen unsere Arbeiten dort fort 😉
Social Media, Stufe 3 Zusätzlich zu den bestehenden Social Media-Kommunikationskanälen wird nun also noch eine private, geschlossene Gruppe für alle Menschen erstellt, 😊 die an den Informationen, dem Klamauk, Chaos, Tohoubawohou, Streitereien, Aktivitäten, Wissenschaftlichen Informationen, Full-Time-Actions, Tierberichten, Naturschutzfotos, Klimaschutzweisheiten etc. etc. teilhaben wollen.
Mit Umfragen: Zu welchem Tier wollt Ihr ein Video sehen? Wo soll das nächste Biotop geschaffen werden? Und was für eins soll es sein? Somit mehr Mitsprache- und Gestaltungsrecht. Gerne anmelden.
Auf kurz oder lang, vermutlich irgendwann nächstes Jahr, werden wir unsere Kommunikation ausschließlich in diesen Raum verlagern. Bereits jetzt werden in dieser Gruppe Inhalte veröffentlicht werden, die nur dort einsehbar sind. Insgesamt werden wir etwa ab Frühling ein ganz neues Kommunikationsmodell wählen (Instagram z.B. wird dann komplett abgeschaltet).
Zwischenstand: Suche eines Pferdes (möglichst ein schon älterer Wallach, kann Shetty oder Großpferd sein)
**** Gerne auch ein Pferd, das von der Schlachtung bedroht ist !!! ****
—- Bitte teilen und verbreiten —–
Etwas „Handfestes“ gibt es leider noch nicht zu verkünden.
Nach wie vor suchen wir einen Kumpel für Pony Luke (möglichst schon etwa älter, möglichst ein Wallach,
kann ein Shetty oder ein Großpferd sein). Auch das Veterinäramt des Landkreises Osnabrück wird jetzt prüfen, ob ggf.
ein beschlagnahmtes Pferd (aus schlechten Verhältnissen) zur Verfügung gestellt werden kann.
Für einen Transport zu uns würden wir, je nach Entfernung, bis zu 500 Euro zahlen.
Für das Pferd wären wir bereit bis zu 300 Euro zu zahlen.
Das Pferd erwartet hier einen Offenstall und die Begleitung unseres 38jährigen Ponys Luke.
Gutes Futter, genügend Auslauf (für die Aufnahme wird der Standort „Kreimerhof“ unseres Gnadenhofes umgebaut, sodass
mehrere Tausend m² zur Verfügung stehen), zudem eine sehr gute Tieräztin und ein sehr guter Hufschmied.
Zudem laufen Ziegen sowie Hühner und Enten hier herum 🙂
Kontaktaufnahme bitte per Mali: info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Großaktion für den Klimaschutz am 26.11. in Melle. 😊🦹♀️😎🦹
Einige Plätze sind noch frei.
Danke an:
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Haarmann Umweltstiftung Osnabrück, Naturschutzstiftung Osnabrücker Land,
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Rahaus Oberflächentechnik, Eike Krystosek & Uwe Krystosek (Absolut genial, wie die beiden im Hintergrund wirbeln, ackern und vorbereiten!)
Das ist genial, wer sich alles beteiligt! So, und nur so geht es!!🤩👍💝🤝
Ab 11.00 Uhr geht es los: Schaffung eines Miyawaki-Waldes gegen die Klimaerwärmung und für eine hohe Artenvielfalt.
Bis zu 2000 Setzlinge können am Samstag gepflanzt werden.
Bringt Handschuhe und Spaten mit. Auch für Familien geeignet. Es gibt leckeres Essen. Z.B. pflanzenbasiert, vegetarisch,
vieles vieles vom Biohof Lübke.
Tja, seit heute ist es fast schon „amtlich“. Vieles deutet darauf hin, dass der erste Klima-Kipppunkt erreicht ist.
Eine erste Studie sagt, dass das Schmelzen der Eisschilde in Grönland nicht/kaum noch aufzuhalten ist. Für Städte wie Hamburg, Jakarta und New York ist das allerdings nicht so erfreulich. https://www.noz.de/deutschland-welt/panorama/artikel/klimawandel-kipppunkt-in-der-arktis-erreicht-43602196
Umso wichtiger ist es, jetzt gemeinsam aktiv zu werden.
Die Globale Klimakonferenz in Ägypten ist vorbei, die Resultate sind mau.
Ein Abschied von Öl und Gas wird nicht erwähnt. Scharfe Kritik kam von UN und EU.
„Unser Planet ist in der Notaufnahme“, unterstrich der UN-Generalsekretär Guterres die Dramatik der Lage. “
Wir müssen die Emissionen drastisch verringern und dies anzugehen hat die Klimakonferenz versäumt.“
Umso wichtiger ist es, von der Basis an einen Umschwung einzuleiten. Wenn „von oben“ zu wenige Entscheidungen kommen (Klimakonferenz),
dann müssen halt die Entscheidungen auf lokaler Ebene verstärkt werden. Emissionen einsparen, wo immer es geht, vielleicht sogar durch Selbstverzicht (hört man nicht so gerne).
Und wenn Verzicht nicht sein soll: Dann halt CO2 binden, z.B. durch Wildgehölze und Hecken.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Das Gold in Melle liegt in der Erde 🙂 ☺️👑👑👑
Als Blühwiesenpfleger merkt man immer wieder, dass sich floristische Strukturen auf verschiedenen Flächen linienförmig ausbreiten.
Immer wieder stellt sich hier die Frage: „Was ist da los im Untergrund?“
Dass (z.B.) der dreissigjährige Krieg (1618-1648) auch hier Spuren hinterlassen hat, ist altbekannt.
Münzen, Kanonenkugeln, Artefakte etc. liegen insbesondere hier auf verschiedenen Flächen im Boden. Westerhausen ist diesbezüglich alles andere als uninteressant.
Ergo gab es zuletzt ein Treffen mit dem Stadt- und Kreisarchäologen in Osnabrück.
Inklusive einer Anmeldung für eine Genehmigung mittels Metallsonden der Sache auf die Spur zu gehen.
Verschiedene Kurse für eine entsprechende Genehmigung werden dazu in 2023 belegt.
Nachdem kürzlich auf einer Fläche nach einem Sturm unterhalb der rausgerissenen Baumwurzel Pferdeknochen gefunden wurden
scheint es ja nun doch einige heisse Spuren zu geben.
Umweltschutz und Artenschutz kann somit einen Beitrag zur Archäologie leisten.
Und gänzlch „irre“ ist das nicht. Etliche Funde (die Varusschlacht lässt grüssen, insbesondere auch etliche Goldfunde in der Republik)
wurden von Sondengängern aufgespürt.
Wenn nun also das „Nerd-Freak-Thema“ Blühwiesenanlage nun plötzlich das Bernsteinzimmer fände, so wäre das irgendwie doppelt sinnstiftend 🙂
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Der Winter ist eingezogen.
Rattenkalt ist es, morgens müssen die Wasserbehälter für die Tiere von Eis befreit werden. 🥶😶🌫️❄️❄️❄️⛄️⛄️⛄️🌬🌬🌬
All unsere etwa 100 tierischen Bewohner erhalten in Tagen, an denen es unter 0 Grad ist, doppelte Futterrationen.
Wer glaubt, dass Schweinchen nicht jubeln können, der schaue sich die Bilder von der heutigen Morgenfütterung an :-)🤣
Nach eiskalten Nächten wie diesen werden zudem Leckerlis (Schafe, Ziegen, Ponys, Schweinchen LIEBEN z.B. die „Erdbeer-Blumen“-Leckerlis der Wissinger Mühle)
und Zusatzpotionen Kraftfutter verteilt.
Wir sind auf den Winter vorbereitet. Alle Ställe und Unterstände sind gut mit Stroh ausgepolstert (insbesondere für Ziegen ganz wichtig).
Viele viele Möglichkeiten, sich wind- und wasserdicht und muckelig in der Nacht gegenseitig zu wärmen.
Für die Schafe (diese halten sich als „Fluchttiere“ ungern in geschlossenen Räumen auf) sind gegen extreme Witterungeinfälle
Schutzcontainer aufgestellt worden (wenn es aus Eimer giesst oder brutaler Schneefall eintritt, dan gehen sogar Schafe dort hinein). Mittlerweile sind auch (fast) alle in ihre Winterquartiere eingezogen.
Auch Huhn Lieselotte wurde heute umgesiedelt, denn wenn 10 Hühner in einem Stall auf der Stange sitzen, dann ändert das die nächtliche Raumtemperatur ganz erheblich.
Auch diese Arbeiten sind tief tief tief befriedigend. 😍😍
Wir Menschen fragen uns oft nach dem „tieferen Sinn“ unseres begrenzten Daseins.
Diese Frage muss jeder Mensch für sich selbst beantworten.
Nicht alle der tierischen Bewohner hier hatten ihrem vorherigen Leben Glück.
Manche haben Schlimmes erlebt. Umso schöner ist es, wenn diese nun gesichert eine sorgenfreie Zukunft haben, mit ordentlich Futter, guten Tierärzten und viel viel Platz.
Na bitte, geht doch! 2023 kann kommen!
Nahezu alle Insektenschutzflächen sind vorbereitet. Lediglich eine Schutzzone in Osnabrück steht noch aus.
7000 m² an der Grenze zu Bissdendorf und 3000 m² nahe Melle Mitte sind nun auch endlich fertig.
Abgeweidet, gemäht, abgeharkt, ausgemagert.
In diesem Jahr sogar 6 Wochen eher als im vorherigen Jahr.
Es sind mittlerweile Tonnen an Biomasse, die in den letzten 7 Jahren hier rausgezogen wurden.
In der Regel wird diese an den Flächengrenzen abgelagert, wo sich folgerichtig mittlerweile Brennnesselbestände entwickeln.
Für Tagfalter sind das kleine Paradiese.
Perfekt für viele viele bedrohte Arten. Echte Rettungsinseln.
Es ist ein tief befriedigendes Gefühl, wenn diese Arbeiten erledigt sind.
Einfach auch deshalb, weil die Auswirkungen schon nach wenigen Jahren sichtbar sind.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Während bei der Klimakonferenz in Ägypten scheinbar, gemäß Abschlusserklärung, nicht allzuviel herausgekommen ist (https://regionalheute.de/un-klimakonferenz-einigt-sich-auf-abschlusserklaerung-1668928926/), sind
hier die ersten 15.000 Helfer für die nächste Aktion gegen die Klimaerwärmung schon angekommen.
15.000 Kompostwürmer, die bei der gemeinsamen Anlage des Miyawaki-Waldes helfen sollen, den Boden aufzuwerten
und vor allen Dingen auch „Schwammstrukturen“ zu schaffen, um auch bei Starkregen möglichst viel Feuchtigkeit im Boden zu halten.
Naja, eine Handvoll Würmer hat Huhn Lieselotte gerade zum Frühstück verputzt.
Samstag, 26.11., Melle/Neuenkirchen. Ab 11.00 Uhr. Gerne anmelden. Auch für Familien geeignet.
Mit lecker Essen für alle. Gemeinsame Anlage eines Miyawaki-Waldes für eine hohe Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung.
Bringt Schaufeln und Spaten mit.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Endlich wieder Arbeit an der Basis: Insektenschutzaktion in Ostercappeln/Venne 😊🦋
Und: Nachtrag zu den Klimaklebern (und dann ist aber auch mal alles gesagt)
Ostercappeln/Venne, Mühleninsel
Einen Teil der Fläche heute gemäht und das Mahdgut von der Fläche verbracht. Ganz wichtig ist die Ausmagerung der Areale, ganz wichtig für verschiedene bedrohte Elemente von Flora und Fauna.
Das Areal an der Straße „Im Diebusch“ ist ein Hotspot für Schmetterlingsarten.
Jedes Mal ist es ein Highlight z.B. das „Landkärtchen“ dort zu sehen (siehe Bilder). Im Landkreis tummel ich mich seit 7 Jahren auf unterschiedlichen Wiesen. Fast 250 Blühwiesen haben wir geschaffen. Ich kenne jedoch nur 4 Areale, an dem diese schöne Art in stabilen Populationen vorkommt.
Das „Landkärtchen“ ist eine ziemlich coole Socke. Im Jahresverlauf haben die Individuen ein unterschiedliches Erscheinungsbild. Es gibt es in der „Sommerausprägung“ und in der „Frühjahrsausprägung“. Sieht komplett und gänzlich unterschiedlich aus (wie man unschwer erkennt, lange wurde gedacht, es würde sich um unterschiedliche Arten handeln).
Mit sehr sehr großer Wahrscheinlichkeit wird die kleine Population des Landkärtchens auch im nächsten Jahr noch hier leben. Die Chancen sind sogar garnicht schlecht, dass sich die Population noch ausdehnt. 😊🥰
Ein Teil der Blühwiese wurde bewusst nicht gemäht. Etliche Insekten überwintern an Halmen und Stängeln.
Ein großes Problem für viele Insekten ist die Verschmutzung des Planeten durch Stickoxide aus dem Verkehrsaufkommen. Mich ärgert das sehr. Gleichzeitig fahre ich selber Auto, bin also ein Teil des Problems. Mittlerweile sind so viele Stickoxide in der Luft, dass Flächen auch ohne Düngung nährstoffreicher werden. Werden diese nährstoffreicher, dann dominieren irgendwann wenige Grasarten. Viele Wildblumen haben keine Chance. Sie bleiben weg. Insekten sterben aus.
Ganz gut ist dieses im folgendem kostenfreien Artikel erklärt:
„5 Jahre Krefeld-Studie: Was hat sich beim Insektensterben getan?“
https://www.spektrum.de/news/5-jahre-krefeld-studie-was-hat-sich-beim-insektensterben-getan/2070240
Zitat:
„Autoverkehr, Industrie und Landwirtschaft stoßen so viel Stickstoff aus, dass auf jeden Hektar Land in Deutschland so viel Dünger allein aus der Luft niedergeht, wie ein Bauer in den 1950er Jahren in Form von Stallmist auf seine Felder brachte. Für die meisten heimischen Pflanzen ist das ein Problem, denn sie sind an karge Bedingungen gewohnt. Wenn man die Flächen sich selbst überlässt, werden diese Hungerkünstler schnell von Pflanzen mit großen Stickstoffhunger verdrängt wie Brennnesseln oder fetten Gräsern. Mit den genügsamen Pflanzen verschwinden die Insekten, die sich auf diese Gewächse spezialisiert haben. Wenn man die Vielfalt der Vielfalt der Flora und Zahl und Artenreichtum der Insekten erhalten will, muss man Naturschutzflächen also »künstlich« mager halten.“
Leider ist es nach wie vor so: Die Reduzierung der Bio-Masse der Insekten wird auf etwa 1% pro Jahr geschätzt….
Bei vielen Blühwiesen im öffentlichen Raum ist das „Erscheinungsbild“ ein Thema. Auch in Venne gab es immer mal wieder kleinere (aber sehr nette) Diskussionen mit Anrainern. Auf sehr angenehmem Niveau. Zwar ging es auch immer um „visuelle Ordnung“ und „optische Sauberkeit“, gleichzeitig aber auch um Pollen- und Nektarvolumen von Pflanzen und Stauden, die Entwicklung der Arten, die Möglichkeiten ihnen zu helfen. Letztes Jahr haben wir nach der Diskussion sogar gemeinsam Eis gegessen
🙂
Mittlerweile bringe ich den beiden Anrainern bei jedem Venne-Besuch ein Pflänzchen mit. Heute z.B. einen Setzling, dessen Wurzeln mit Trüffelsporen geimpft sind. Auch auf diesem Wege kann man Diskussionen führen, sich austauschen und gemeinsam eine Lösung für Herangehensweisen für mehr Artenvielfalt finden. Wenn Menschen gegenseitig diskussions- und kompromissbereit sind macht das sogar noch Spaß :-)🙃
Ja, ich ärgere mich gesamtgesellschaftlich über die Art und Weise wie mit unserem Planeten umgegangen wird. Die Verschmutzungen stoßen mir übel auf.
Zu den Klimaklebern wurde landauf-, landab, und auch von hier in der letzten Woche, viel viel geschrieben. Ein bisschen verstehen kann ich durchaus auch, dass sich Menschen über die Klimakleber ärgern. Diese Protestform ist irgendwie, sagen wir mal, nicht so richtig genial. Ich kann verstehen, wenn Menschen das als Nötigung sehen. Ich kann verstehen, wenn Menschen davon genervt sind und ich kann verstehen, wenn Menschen sagen, dass diese Protestform der Klimabewegung schadet. Auch zählt das Argument, dass man ja nicht unbedingt Bilderrahmen beschädigen muss. Okidoki, alles nachvollziehbar.
Grundsätzlich muss gesagt werden: Diese Formen des Protestes sind ein Ausdruck zivilen Ungehorsams. Ziviler Ungehorsam ist im Rechtssystem von Demokratien klar geregelt. Er wird juristisch sanktioniert. Wer diese Protestformen betreibt, der kann zu hohen Geldstrafen oder auch mit Freiheitsentzug bestraft werden (genau das passiert ja aktuell auch in Deutschland mit den „Klimaklebern“).
Ziviler Ungehorsam ist eine Stärke von Demokratien. Das müssen diese aushalten können, sonst sind sie irgendwie wie Katar.
Ein sehr schöner Beitrag dazu in der Zeit: https://www.zeit.de/campus/2022-11/luetzerath-raeumung-protest-kohle?utm_referrer=https%3A%2F%2Fgetpocket.com%2Frecommendations
Ziviler Ungehorsam wurde z.B. für die Abschaffung der Sklaverei ausgeübt. Für den Kampf von mehr Bürgerrechten der farbigen Menschen (z.B. nach dem nicht in Worte zu fassendem Schicksal von Emmet Till, https://de.wikipedia.org/wiki/Emmett_Till, Rosa Parks, Martin Luther King). Das Frauenwahlrecht wurde durch zivilen Ungehorsam erstritten. Gandhi hat diesen angewandt.
In der Geschichte der Bundesrepublik war ziviler Ungehorsam gleichfalls immer ein legitimes Mittel (welches ggf. juristisch sanktioniert wurde).
Anti-Atomkraft, die APO, und und und. So sind die Spielregeln!
Wem das nicht gefällt, der muss halt die Spielregeln ändern (Einzelne Personen von CSU und FDP versuchen das gerade, ich finde das völlig und absurd falsch!), oder nach Katar ziehen…
Was ich nicht verstehen kann ist die unverhältnismässig überbordende Empörung über die Aktivist:innen, die Vergleiche mit der RAF empfinde ich als völlig und komplett lächerlich (Alexander Dobrindt von der CSU hat im Geschichtsunterricht offenbar nicht gut aufgepasst, oder diesen gleich komplett geschwänzt), und ich kann nicht verstehen, dass sich über eine „Protestverpackung“ so massiv aufgeregt wird, das Erregungsniveau über den Zustand des Planeten (oft) von selbigen Personen oft einem Achselzucken gleicht (Neeee…ist auch nicht gut, kann man aber nichts machen…🤷♂️).
Die Klimaerwärmung wird ihre eigene Terrororganisation sein, nur leider kann man nicht mit ihr verhandeln. Sie arbeitet nach dem Motto: „Gewarnt wurde genug! Jetzt ist Zahltag! Und nächstes Jahr nochmal, und dann nochmal…..und so weiter….).
Manchmal diskutiere ich nur so zum (zweifelhaften) Spaß in Foren von Fridays for Future oder „Der letzten Generation“. Ganz klar muss gesagt werden: Es gibt dort Angreifer/innen, denen es garnicht um Argumente geht. Es gibt tatsächlich einen Teil der Gesellschaft, der nicht bereit ist, sich den Anforderungen der Klimaveränderung zu stellen und der noch nicht mal ansatzweise bereit ist, bestehende Verhaltensweisen und Lebensformen zu hinterfragen, ja noch nicht einmal zu diskutieren!
Da kann man dann leider nichts machen.
Diese Menschen werden brutal verlieren. Und wenn sie auf dem Weg der Veränderung nicht mitgenommen werden können, dann bleiben sie halt zurück.
Gleichzeitig fängt ENDLICH !! ein Diskurs an, der sich mit den vielen vielen Ursachen der Klimaerwärmung auseinandersetzt. Hat lange gedauert und nach wie vor ist die Empörung über die „Protestverpackung“ (leider) viel größer als die Empörung über die „Protestursachen“, doch es kommt etwas in Bewegung.
Die Umweltverbände und die Evangelische Kirche haben sich hinter die Klimakleber gestellt: https://taz.de/Umweltverbaende-hinter-Klimaaktivismus/!5894768/
Ein wichtiges Zeichen!
Und auch in den sozialen Netzwerken wird wild über die Ursachen diskutiert. Das ist gut!
Der Prozess der Klimaerwärmung wird lang und schmerzlich sein. Lang geglaubte Weisheiten lösen sich auf. Alles verändert sich. Aber besser jetzt über Ursachen und Lösungswege gegen die Klimaerwärmung diskutieren (und sich trefflich streiten, Streit ist keine Schande) und entsprechend handeln, als sich fortwährend über das Verpackungsmaterial (die Form) der Proteste aufzuregen.
Naja, und vor allen Dingen: Handeln, aktiv werden! Einsparen!
Bäume pflanzen ist super, wird als Lösung jedoch nicht mal ansatzweise reichen! Da muss einfach mehr kommen. Ob es uns Menschen nun passt oder nicht.
Mega! Persönlicher Brief von Stephan Weil (ich darf jetzt „Weili“ sagen).
Wann immer es hier noch zu externen Störungen im Betriebsablauf kommen wird (gerade gab es (mal wieder) eine anonyme Beschwerde „wegen dies und das“, sodass sich (mal wieder) eine staatliche Behörde hier meldete)
werde ich diesen Brief herausholen. „Wenden sie sich an Herrn Weil, wenn Sie was stört. Schützende Hand über uns…Sie verstehen…(und dann etwas leiser) „Aufsichtsrat VW, viel Geld im Spiel, internationale Interessen, legen Sie sich nicht mit dem Falschen an, nur ein Hinweis…“.
Im Ernst: Auch wenn ich gerne alles und jeden durch den Kakao ziehe, natürlich freut solch eine Überraschung am frühen Morgen.
Auch solche Dinge können motivieren.
Gleich gehts aber los: Heute steht die „Operation Rettung Landkärtchen“ (Ein Schmetterling) in Ostercappeln auf der Agenda.
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