Einen schönen 2. Weihnachtstag wünschen unser Schwein Speedy und Kaninchen „Mandy“.
Warum ausgerechnet die beiden alles gemeinsam machen ist uns ein Rätsel.
Sie schlafen zusammen in einem Stall, frühstücken gemeinsam, liegen gemeinsam in der Sonne….
Und flitzen gemeinsam durchs Gehege.
Auch an Weihnachten gehen die Routinen auf dem Gnadenhof Brödel natürlich weiter wie immer.
Heute 400 Tulpen, Narzissen und Osterglocken gepflanzt – gegen das Insektensterben sind diese sehr hilfreich.
Und: Quad kaputt: Fuck! Also muss die gute alte Muskelkraft her.
Heute mal wieder die Weide abgeäppelt, ganz ganz wichtig, um Krankheitserregern vorzubeugen.
Dabei das angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Überall, wo ein Haufen Pferdemist lag, wurden Tulpen, Krokusse und
Osterglocken gepflanzt. Wichtiger Pollen und Nektar füpr die Insektenwelt.
Die Arbeit dafür hat schon irgendwie was Meditatives.
Ja, und dann hat das Quad seinen Geist aufgegeben, muss mal wieder in die Werkstatt.
Die Schafe und Ziegen jedoch können nicht warten.
Also zum guten alten Handkarren gegriffen und eine Riesenladungheu „irgendwo durchs Nirgendwo“ mit 0,3 PS
zum Lager am Campingplatz Ludwigsee transportiert.
Kann man auch positiv sehen, Bewegung, herrliche frische Luft.
Auf dem Weg dahin im Nirgendwo eine Truppe Wildgänse getroffen:
„Hopp Hopp Hopp, Schweinchen im Galopp“, johlen sie.
Hahahahahahah, wohl in ne Kiste Witze gefallen, murmel ich.
Unbeirrt, mit stoischer Ruhe setze ich den Weg fort.
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.
Am Campingplatz begrüsste mich Ziege Emil mit „Naaaa, du alter Ackergaul!Wurd aber auch Zeit!“
„Oh gern geschehen, braucht Euch nicht bedanken, alles gut, ist doch eine Selbstverständlichkeit“. Undank ist der Welten Lohn, Ihr Eatmachines!
Dann den Weg zurück, vorbei an den Wildgänsen.
Zuhause auf dem Sofa stopfe ich alles an Keksen und Plätzchen in mich rein.
„Schweinchen im Galopp“! Ich glaub ich spinne.
The same procedure as every year.
Die Weihnachtsbescherung auf dem Gnaddenhof Brödel.
5 grosse Säcke mit Obst und Gemüse.
Ziege Cindy spielt mal wieder, dass ihre Möhre eine dicke Zigarre sei.
Die Schweine kriegen Bananen, Mango und Granatapfel.
Auch die Kaninchendame „Mandy“ (beste Freundin vom Schwein Speedy, sie machen alles gemeinsam) ist ganz aus dem Häuschen. Brockoli und diverse Salate.
Die Hühner können in einem Berg aus abgelaufenem Obst wühlen, sogar Himbeeren sind dabei 🙂
Dazu jede Menge frisches Stroh für eine angenehm kuschelige trockene Tracht.
Und Katze Yemi und Sam freuen sich über Katzenmilch und Malzpaste. Was für ein Tag. Alle glücklich und zufrieden und der Kamin strahlt eine angenehme Wärme aus.
Heute war es soweit. Die 7 ziemlich gerupften Hühner konnten das erste Mal in Freiheit die Welt erkunden. Viel viel Platz, die ersten Körnchen (zunächst aber nur ganz wenige).
Und die „Neuen“ trinken und futtern, als ob sie etwas nachzuholen hätten.
Kellner und Kellnerinnen sind mächtig unter Strom. Gastronomie mal anders.
Eines der Hühner, welches im Spätsommer 2018 aus der Massentierhaltung kam, leistete ihnen ab und an Gesellschaft (also nicht den Servicekräften sondern den Hühnern).
„Bediiiieeeennnuung!!“, brüllt sie, wenn die Bierhefe mal wieder alle ist.
Wir sind klitschnassgeschwitz, wollen uns aber auch nicht nachsagen lassen, wir leben in der „Servicewüste Deutschland“.
„Na also, für Euer Trinkgeld müsst ihr auch was tun“, lobt Ex-Massentierhaltungs-Huhn KingKarlotta. Hühner-Dj „Miss Marple“ dreht die Anlage auf, hier gibt es kein Halten mehr, unter johlendem Gegacker servieren wir eine Köstlichkeit nach der Anderen. Tierschutz kann irgendwie auch anstrengend sein (fluche ich innerlich).
Eine neue Hühnerschar ist immer auch eine neue Chance für „gemobbte“ Tiere. Auf einer unserer Flächen haben wir ein Huhn (Big Berta), welches von ihrer Truppe verstossen wurde (Hühner können leider auch sehr grausam sein, bis zum Tod der „nicht gewollten“ Artverwandten). Big Berta musste zuletzt immer wieder einsam und allein nachts in einer der dafür vorgesehenen Notbuchten Platz nehmen, ohne dass sie (vermutlich) wusste wieso.
Nun aber kann sie den Neuankömmlingen alles zeigen, was ein Huhn in Freiheit so machen kann. Aktuell ist sie die neue Chefin der Truppe, scheint sie gut zu finden. 🙂
Gnadenhof Brödel Melle
Http://gnadenhof-melle.de
Und da ist sie, unsere Weihnachtsgeschichte 2019
🎁👑🥰😢😩🙂🐥🌞⭐️🌠🌠🌠🌠🌠🌠
Jedes Jahr hoffen Millionen von Tieren zu Weihnachten auf ein Wunder. Wusstet Ihr, dass allein in Deutschland jedes Jahr
ca. 800.000.000 Millionen Tiere geschlachtet werden (pro Einwohner etwa 9)? Sie leben unter unwürdigen Bedingungen, erleiden Höllenqualen, die kein normaler Mensch (eigentlich)
seinem „schlimmsten Feind“ wünschen würde, sind oftmals nicht einmal eine Ziffer im System. Ja, sie vegetieren mit „ach und krach“ so dahin, bis irgendwann der Exitus kommt. Fremdbestimmt.
Einfach so!
Das Schicksal von Millionen Nutztieren. Und: Hunderttausende landen irgendwann schlichtweg als Abfall auf dem Müll. Das ist leider Realität – überall auf der Welt.
Insbesondere durch das „Weihnachtsgeschäft“.
Ja, und dann gibt es da einen Massenbetrieb irgendwo im Sauerland. 1500 Hühner.
Sie haben so gehofft, dass ihr Leid aufhört, sie einmal die Sonne sehen dürfen, ein Leben in Freiheit und vor allen Dingen:
Nicht jeden Tag und jede Nacht mit etwa 10-20 Tieren auf einem Quadratmeter leben zu müssen, etwas Würde, ein kleines bisschen artgerechtes Leben – ist das denn zu viel verlangt, so haben sie jeden Tag und jede Nacht gebangt und gehofft,
und offen gesagt: aufgegeben.
Und das Wunder nun hat der Verein „Rettet das Huhn“ heute verschafft (https://www.rettet-das-huhn.de).
1500 Tiere wurden in den letzten Tagen ausgestallt. Viele viele schwer verwundete und schwache Tiere
wurden in Pflegestellen vermittelt. Viele Tierarzttermine folgen.
Die Tiere wurden dann über ein Verteilungsnetz an diverse Stellen in Deutschland gebracht, wo diese dann wiederum von lieben Menschen weitertransportiert wurden.
Danke an Tanja Bültermann und Karsten Bültermann, welche heute diverse Tiere aus Leopoldshöhe abgeholt haben.
Wir haben nun 7 Hühner auf dem Gnadenhof Brödel aufgenommen (Esmeralda, Kamelita, Rosalita, Rosemarie, Britney, Kylie und Shennandoa).
Wenn jemand sagen würde, dass diese gut und gesund aussehen, so wäre es eine vermaledeite Lüge, aber es geht noch schlimmer.
Die Hühner mit besonders wenig Federn erhalten kleine Wärmejäckchen (kein Witz). Diese Jäckchen sind in der Hühnerrettung tatsächlich „State of the art“.
In den Massentierstallungen herrschen oft Temperaturen um 20 Grad vor, in dieser Nacht in Melle sind es gerade einmal 2 Grad.
Und das für ein geschwächtes Huhn ohne Federn – das kann, wenn es schlecht läuft – das Ende bedeuten.
Die Hühnerdamen wurden nun eingekleidet und eine Wärmelampe sorgt für die nötige Temperatur.
Sitzstangen in unterschiedlicher Höhe, viel viel Trinkwasser (die Hühner haben vorhin kaum aufgehört zu trinken),
Legepallets mit ganz viel Bierhefe und endlich einmal zumindest ansatzweise Platz.
Hahn „Rio Reiser“ wird in einigen Tagen auf die Hühnerschar aufpassen.
Und morgen passiert das Vorweihnachtswunder:
Das erste Mal sich in der Sonne frei bewegen, mehrere Hundert m², hier scharren, dort scharren, langsam zu Hause ankommen, kein Federpicken mehr,
Salat, die freie Entscheidung, wo man sich aufhalten möchte, mal nach im Sand baden, einfach mal Huhn sein.
Es sind nur wenige, ganz wenige, die dieses Glück erleben dürfen. Wir alle können frei entscheiden, was wir im Supermarkt einkaufen.
Treffen wir alle doch gemeinsam die richtige Wahl (das ganze Jahr über).
Und jetzt sowieso: Es ist Weihnachten! Das Fest der Liebe bedeutet Leben zu schaffen, und das ist nicht schwer.
Frohes Fest an alle. Gackgackgackgackgack und Kikerickieeeee.
An Weihnachten schon an morgen denken. 🎁🐾🐛🌍🌎🌈☀️🌤🌞🌷🌹🐿🐝🦋🐞
Ein neuer Weihnachtsbrauch entsteht, global natürlich, heute von Franjo Heilemann in Ibbenbüren gestartet.
Nachgezogen und vorhin Weihnachtskugeln in Form von „Weihnachts“-Tulpen, Krokussen, Narzissen in die Erde gesetzt.
Die Klimaerwärmung macht es möglich. Im Frühjahr werden sich viele viele Insekten darüber freuen.
Und: Nachwachsende Weihnachtsbäume mit roten Weihnachtskugeln gepflanzt und eine der begonnenen Streuobstwiesen erweitert.
Sieht hammergeil aus! Erzeugt noch echte Weihnachtsstimmung und viele viele rote kleine Christbaumkugeln mitten im Sommer.
Da freut sich die Artenvielfalt 🙂 [von Streuobstzwiesen profitieren bis zu 5000 Arten]. Auch ein einzelner Baum abewr hilft schon enorm!
Frohes Fest!
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Frohe Weihnachten für Alle 🙂 💞🦋🦋🕺💃🐞🐞🎄🎄🎄🎄
Frohe Weihnachten insbesondere für all unsere Paten/Innen 🙂
Wir sind ja in diesem Jahr etwas größer geworden und haben nun mehrere Gnadenhof-Teams. Die Umstrukturierung, still und heimlich im Hintergrund´vollzogen, ist geglückt.
Auch unsere Paten/Innen werden nun unterschiedlich betreut.
Ihr bekommt zu Weihnachten (wird/wurde vorgestern/gestern/heute/morgen/übermorgen versendet) entweder ein liebevolles Foto oder aber leckere tierleidfreie Schokolade
(In dem Film zu sehen mit Kung-Fu-Kater Sam).
Unsere „angespülte“ Katze Sam (Crazy-Sam) saß ja vor zwei Wochen laut jammernd, spindeldürr, zerstrubbelt und völlig aufgelöst mitten auf der Straße „Am Wulberg“. Zahlreiche Autos haben zum Glück einen Bogen um ihn gemacht. Naja, eigentlich wollten wir definitiv und auf keinen Fall noch eine Katze aufnehmen, aber Sam (der kleine Kater) hat sich mitten ins Herz miaut, da wurden wir butterweich :-)….
Frohe Weihnachten!
Wir haben noch ganz ganz viel vor: Die Welt retten wir alle gemeinsam! 🎄🤝💪🐾🐾🐾🦔🦔🐿🥊
Landkreis Osnabrück: 500 Menschen gemeinsam für Klima- und Artenschutz
Die Großaktion läuft an!!!
Bitte teilen und verbreiten!!!
16. Mai 2020, ab 10.00 Uhr in Melle/Oldendorf
Die ersten Firmen haben sich schon mit Absichtserklärungen für eine Unterstützung gemeldet.
Vermutlich werden auch verschiedene Naturschutz- und Fridays-for-Future-Gruppen aus dem gesamten Landkreis dabei sein.
Das kann eine große Sache werden!!!! Die ersten EMails trudeln ein.
Mit 500 Menschen, die gemeinsam ca. 2 Stunden rödeln und danach noch nett bei tierproduktfreien
Bio-Speisen + Bio-Getränken zusammensitzen, können wir die Welt (im Kleinen) tatsächlich verändern und lebenswerte Strukturen schaffen
Eine gepachtete 7000 m²-Fläche möchte gerne artenreich und klimaschonend werden.
Das machen wir doch gerne.
Die Fläche ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Melle/Westerhausen entfernt, also gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.
Folgendes wird realisiert:
* Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
* Anlage einer Streuobstwiese
* Schaffung von zwei kleinen Feuchtbiotopen
* Schaffung von Trockenmauern
* Schaffung von Totholzbeständen
* Schaffung von Heckenstrukturen
* Setzen von Nisthilfen
* Anlage von artenreichen Blühwiesen
* Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung zu ermöglichen.
* Platzierung entsprechender Infotafeln
* Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
* Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien Bio-Lebensmitteln
* Die Schaffung wertvoller Biotopstrukturen und die Verpflegung der Akvististen ist nicht ganz günstig.
Anmeldungen (Absichtserklärungen) bitte unter http://info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Im Rahmen des Aktionstages wird es auch eine Protestaktion gegen die Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) auf einen Meter in Naturschutzgebieten geben (Entscheidung der Osnabrücker Kreistagsmehrheit von CDU + FDP).
Wir protestieren so lange, bis die Entscheidung rückgängig gemacht wird oder der politische Preis ins Unermässliche steigt.
Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
Ort: Gepachtete Fläche in Melle/Westerhausen, 7000 m², Hinter dem „Assmann-Parkplatz“, Vinckenaue
Wann: 16. Mai 2020, ab 10.00 Uhr (am 20. Mai findet hier der offizielle Blühwiesen-Lückenschluss des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück statt).
Großaktion für Klima- und Artenschutz in Planung
Gemeinsame Aktion: 500 Menschen für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück
Liebe Leute,
wir als kleine Naturschutzgruppe planen am 16. Mai 2020 ein größeres Projekt:
Landkreis OS: 500 Menschen entwickeln Biotop für Klima- und Artenschutz
Hierbei ist folgendes geplant:
* Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
* Anlage einer Streuobstwiese
* Schaffung eines kleinen Feuchtbiotops
* Schaffung von Trockenmauern
* Setzen von Nisthilfen
* Anlage von artenreichen Blühwiesen
* Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung zu ermöglichen.
* Platzierung entsprechender Infotafeln
* Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
* Protestaktion zur Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) auf einen Meter in Naturschutzgebieten durch die nach wie vor unglaubliche Entscheidung der Kreistags-CDU + FDP
Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
* Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien Bio-Lebensmitteln
Ort: Gepachtete Fläche in Melle/Westerhausen, 7000 m², Hinter dem Assmann-Parkplatz, Vinckenaue
Wann: 16. Mai 2020, ab 10.00 Ihr (am 20. Mai findet hier der offizielle Blühwiesen-Lückenschluss des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück statt).
Vielleicht wäre das für den Einen oder anderen ja auch interessant? Teilnahme und Verpflegung natürlich kostenlos.
Weitere Infos folgen in Kürze, gerne den Termin vormerken.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klimaerwärmung aufhalten
http://blumiger-lkos.de
Der Dritte Advent ist traditionell bei uns der Zeitpunkt für eine vorgezogene Bescherung für alle unsere Tiere
sowie einen kleinen Jahresrückblick und Ausblick auf kommende Aktivitäten im Jahre 2020.😀😍🐝🐛🦋☃️☃️⛄️⛄️🐝🐝🐝🐞🐞🐞
Anbei einige Bilder von heute und vom letzten Jahr.
Danke auch an Johanna Walper und ihre Familie.
Die drei haben heute eine Liegewanne für unsere Enten und Gänse vorbeigebracht.
Total nett 🙂
Unsere Tiere haben sich heute einmal mehr mit Obst und Gemüse den Bauch vollschlagen können.
Meerschweinchen lieben Kaki-Früchte (gibt es aber nur 1 bis zwei Mal im Jahr).
Unsere Ziegen freuen sich scheinbar über das weihnachtliche Tannengrün genauso wie über frischen Salat (wir haben es nicht übers Herz gebracht eine Tanne zu schlagen, die brauchen
wir gegen die Klimaerwärmung).
Nun, was ist auf dem Gnadenhof letztes Jahr passiert? Sehr Sehr viel Gutes, aber auch manch Trauriges.
Sehr schön war und ist:
* Alle Schafe, Ziegen, Ponys und Schweine haben Paten gefunden. Das erleichtert hier unglaublich viel. Danke 😍😍
* Wir konnten 7 Flächen dazu gewinnen (insgesamt ca. 15.000 m²) auf denen unsere Tiere grasen können
* Eine ganze Menge Blühwiesen aus dem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurden durch unsere Mannschaft schonend gepflegt
* Letztes Jahr haben wir (glaube ich) etwa 45 Tiere beherbergt. In diesem Jahr sind es über 80.
Kurz vor Weihnachten kommen noch einige Hühner aus der Massentierhaltung zu uns, und lernen dann Tageslicht, Gemüse und die Möglichkeiten zu scharren kennen.
* Die Unterstützungswelle innerhalb der Bevölkerung war gigantisch. Viele Besuche, ein großes Sommerfest mit über 100 Teilnehmern,
viele Menschen konnten sich an den ruhigen und beschaulichen Tieren erfreuen.
* Ein Sachkundenachweis wurde bestanden (Schafe und Ziegen)
Sehr traurig war:
* 2 Kaninchen sind in unserem Kaninchen-Außengehege trotz Vollimpfung an der Chinaseuche verstorben
Das hat dazu geführt, dass wir keine Kaninchen mehr aufnehmen. Eventuell wird 2020 an einem anderen Standort eine neue Station aufgebaut
* 1 Kaninchen ist an Altersschwäche gestorben und friedlich eingeschlafen (Möhre)
* Zwei Ziegen sind an Altersschwäche verstorben (Herr von und zu, Strolch)
* Eine Ziege (Einstein) und ein Schaf (Bobby) sind während bzw. in Folge einer Kastration verstorben.
Dieses hat dazu geführt, dass wir unser Tierarztteam nun um eine auf Schafe und Ziegen spezialisierte Ärztin erweitert haben.
Gesamtkosten im Jahr 2019 für den Gnadenhof: Ca. 15.000 Euro (grob geschätzt).
Was kommt im nächsten Jahr?
* Mindestens eine weitere Fläche wird noch für eine Beweidung dazukommen und eingezäunt werden.
* Mindestens drei Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz werden absolviert (Hühner, Schweine, Kleinsäuger)
* Auch das Naturschutzprojekt mit der Stadt Melle (Gründlandpflege durch Tiermahd) wird fortgeführt
* Diverse Blühwiesen werden schonend beweidet
* Wir erhalten die UN-Auszeichnung „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ (was für ein großartiges Ereignis)
* Im Januar kommen 3 weitere Schafe zu uns (Kamerunschafe, schon etwas älter)
* Vermutlich werden noch weitere Tiere aufgenommen, das wird in der Regel spontan, je nach Lage, Versorgungsmöglichkeit etc. entschieden
* Am 20. Mai wird der Blühwiesenkorridor (Stufe 1, Basisgerüst) zwischen Melle und Hagen a.T.W. geschlossen (35 Kilometer, nach 4 Jahren Arbeit)
* Ausbesserungen unserer Ställe und Paddocks stehen an
* Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück: Je nach Handlungen, Änderungen, Anpassungen der Landkreis CDU an der absurden 1-Meter-Randstreifen-Entscheidung
halten wir die Füße still und machen ganichts, oder aber wir zünden noch ein paar ordentliche, laute Medial-Kracher. 🐸🐸 Ein Dialog mit der CDU ist immer möglich (sehr gut!).
* Verschieden Streuobstwiesen werden angelegt
* Weitere Klimaschutz-Areale werden Baumpflanzungen erhalten
* Ach ja, und dann planen wir noch einen Mega-Hammer, ein absolutes Leuchtturm-Vorzeige-Projekt mit großer Natur- und Klimaschutz-Strahlwirkung.
Mehr wird noch nicht verraten, wissen ja auch noch nicht zu 100% ob es klappt, vermutlich jedoch schon irgendwie (klappt meistens irgendwie). 🥰😜🤓😎✌️✌️✌️🦹♂️🦹♂️🐰🦆🐥🐾🐾🐾🕊🦔🎼🎹🎸🎻🎺🎷🎯🎯🎯
Wer für uns spenden möchte (Krombacher gibt 25% dazu):
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck
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