Winterpause vorbei und alle Steuerunterlagen bei unserer Steuerberaterin.
Also ENDLICH !!! wieder Outdoor-Action.
Die ersten Vorbereitungen für unsere Aktion „500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz“ (Landkreis Osnabrück)
begonnen, siehe dazu http://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de
….und weitere Blühwiesen-Maßnahmen heute durchgeführt.
Jede Menge Mahdgut aus dem Herbst heute abgeharkt (besser spät als nie).
Das ist wichtig, um Flächen kontinuierlich auszumagern und so die Artenvielfalt zu fördern (Blühwiesen benötigen nährstoffarme Böden).
Das Mahdgut wird am Rande der Fläche aufgeschichtet und wird somit Unterschlüpfe für Kleintiere zur Verfügunjg stellen.
Zudem einige 100 Pestizid-Warnschilder geliefert bekommen.
Benötigen wir für Protestaktionen gegen die Entscheidung der Kreistagsmehrheit des Landkreises Osnabrück (CDU + FDP),
Pestizidschutzstriefen in Naturschutzgebieten auf einen Meter zu begrenzen.
Da kommt noch was 😉
Die Protestpetition dazu: http://artensterben-aufhalten.de
Die kürzlich eingezogene Gans „Liff“ bereitet uns große Sorgen – Der Zustand ist definitiv sehr kritisch.
Sie kam aus der Massenhaltung bereits ziemlich geschwächt zu uns, in den letzten Tagen hat sich ihr Zustand verschlechtert
und heute früh konnte sie nicht mehr eigenständig aufstehen.
Danke an Esther Noel von der Naturheilpraxis für Vögel aus Bissendorf (http://naturheilpraxis-fuer-voegel.de/), welche sich (trotz eines eigenen Fußbruches!)
sofort auf den Weg gemacht hat.
Liff bekommt jetzt eine Intensivbehandlung und wurde nun bei uns auf die geschützte Krankenstation (schön warm) gebracht und in eine Decke gehüllt
(der Schnabel war schon leicht bläulig angelaufen). Eine Spritze hat sie bekommen, einige Medikamente und nun zusätzlich aufgeweichte Haferflocken
mit Vitamintropfen.
Auch in einer Welt, in welcher „alternative Fakten“ scheinbar von vielen als ausreichend empfunden werden
(Trumpsche Politik, Bolsonaro (Brasilien), Scott Morrison (Australien),
Kreistagsmehrheit des Osnabrücker Landkreises zur Gewässerrandstreifenentscheidung)
…müssen wir uns dennoch weiterbilden. In unterschiedlichen Medien, über wissenschaftliche Artikel,
Monographien etc.). Die besseren Fakten haben wir!
Bernd Ulrich ist übrigens niemand geringeres als der stellvertretender Chefredakteur der Wochenzeitung „Die Zeit“.
Sein Buch „Alles wird anders – Das Zeitalter der Ökologie“ äusserst lesenswert, mehr dazu in Kürze.
Da leider nicht immer wissenschaftliche Fakten in der Politik hinreichend herangezogen werden:
Zur Protestpetition gegen die Entscheidung im Landkreis Osnabrück, Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) in Naturschutzgebieten auf einen Meter zu begrenzen
(so brauchen wir uns über das Artensterben nicht zu wundern)….
Das Warmup für 2020 hat begonnen, 2021, vor der Kommunalwahl, wird es hitziger (vergessen wird bis zur nächsten Wahl erstmal ganrichts!!):
Leider gehört das zum Leben auf einem Gnadenhof dazu.
Eines der Hühner („Klarinetta“), welche im Frühherbst 2018 aus der Massentierhaltung zu uns kamen,
ist heute Nacht verstorben.
Dank einer intensiven Bierhefekur jedoch hast Du dich schnell erholt und hattest
nach etwa 2 Monaten wieder ein schneeweisses Federkleid.
Dein Gegurre und Gegacker war immer etwas melodischer als bei Deinen Artgenossen – folglich hast Du hier den Namen „Klarinetta“ erhalten.
15 Monate hast Du bei uns gelebt und bist hier munter umher gelaufen.
Deine Lieblingsbeschäftigung war es, in der Sonne ein ausgiebiges Staubbad zu nehmen und dabei wie eine Klarinette vor sich hinzuflöten.
Heute morgen nun haben wir Dich leblos und mit verschlossenen Augen im Stall gefunden.
Machs gut, Klarinetta.
Klarinetta bekommt ein Grab auf unserem Gelände (verstorbene Tiere lassen wir in der Regel von der Tierkadaverbeseitung des Landkreises abholen). Bei Klarinetta
machen wir eine Ausnahme. Auf dem Grab haben wir eine Roteiche gepflanzt. Wenn der Baum größer ist, dann wird er den nachfolgenden Hühnergenerationen hier Schatten spenden.
An leicht windigen, sommerlichen Abenden wird man, vermutlich ganz leise, das melodische
Gurren von Klarinetta durch die Blätter klingen hören.
Der nächste große Schritt steht kurz bevor.
Und: Wir bemerken ein massives Umdenken in der Gesellschaft.
Eigentlich ist es sehr sehr sehr schwierig, neue Flächen zu pachten. Doch seitdem Artensterben und Klimaerwärmung in aller Munde sind hören wir oft:
„Ihr schon wieder, Ok! Wenn Ihr da etwas für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung macht, dann verpachten wir das an Euch.“
Oftmals sogar dann „für nen Appel und nen Ei“.
Karsten Wachsmuth hat einen sehr netten Kontakt geschlossen.
Wenn alles klappt, dann pachten wir in Kürze eine weitere Großfläche (fast 7000 m²), auf welcher
dann Gnadenhoftiere weiden können, Projekte für die Artenvielfalt umgesetzt werden und auch Baumanpflanzungen gegen die Klimaerwärmung
möglich sein werden. Wo? In Melle/Oldendorf. Wo genau da? Verraten wir noch nicht 😉
Heute ordentloich rangeklotzt. Nochmal 700 Zwiebeln gesetzt (Wildtulpen, Narzissen, Krokusse, Schachbrettblumen), damit
die Insekten auch im April schon Pollen und Nektar finden.
Und nochmal 50 Bäume gepflanzt (Heimische Kiefern, Douglasien, Manna-Eschen, Roteiche, Spitzahron, Erlen (zwar auf magerem Boden, aber immer noch besser, als
sinnlos in der Einfahrt vor sich hinzuvegetieren (man beachte den Wortwitz ;-))).
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterbenstoppen
http://blumiger-lkos.de
Jede Spende wird von Krombacher um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck
Schweinchen Speedy ist endlich angekommen 😀😀🐷🐷🐷🐽🐽🐽
Wenn man sich etwas Zeit für die neu eingetroffenen Tiere nimmt und einem Tier auch die Zeit gibt, sich einzuleben, dann werden sie (fast) alle irgendwann zahm. Schweine sind schlau und liebenswert, wie Hunde. Oft sind sie sogar sehr zuneigungsbedürftig und anhänglich. Sie gehören überall hin, nur nicht in Massenhaltungsanlagen oder auf den Teller.
Die beeindruckendste Entwicklung in diesem Jahr hat vermutlich unser Schwein „Speedy“ genommen.
In den ersten Monaten war es nur möglich, das Gehege mit Schutzkleidung und Schutzschild zu betreten (kein Witz).
2 derbe Bisswunden, eine etwa 8 cm lang und derbe tief, einmal einen ganzen Morgen auf dem Hühnerstall gesessen (die grimmige „Speedy“ ließ mich da einfach nicht runter)
und auch der zweimalige Versuch einer Vergesellschaftung mit unseren anderen Schweinchen war ein schmerzhaftes Fiasko für diese.
Mittlerweile ist es jedoch möglich sich innerhalb im Gehege ohne Schutz aufzuhalten. Speedy lässt sich kraulen und tätscheln (naja, ein gewisser Grundrespekt
ist dennoch vorhanden. Wo ein Schwein hinbeisst, da wächst kein Gras mehr).
Mittlerweile fühlt sie sich sauwohl, kleiner Film folgt gleich…
Ein guter Tag war heute, doch gleich folgt das Grauen, Teil 72
Heute sehr netten Besuch von Danja Krampe gehabt.
Vielen herzlichen Dank für die nette Spende von Dir und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Firma
Kompass – Schulung & Beratung im Gesundheitswesen GbR (https://www.kompass-gesundheitswesen.de/). 😊😊🎁🙂😊
Wir freuen uns sehr darüber und sehr sehr gut kann es sein, dass wir in der Zukunft noch das eine oder andere Projekt gemeinsam machen.
Sehr gerne…verschiedene Vorbereitungen für kommende Aktivitäten laufen seit einigen Tagen mit Vehemenz an.
Danke auch an Marcus Herrmann und Svenja Kreusel von Roller-Service a.T.W. (hat nicht durch Zufall bei Google
eine Durchschnittsbewertung von 4,8). Die beiden haben mit ihren Kids schon bei den Baumpflanzaktionen tatkräftig mitgeholfen und nun – wohlgemerkt am 2. Weihnachtsfeiertag – den blauen Brummer repariert (nein, nicht den Kai, sondern sein Quad). Danke dafür. 👍💪🔦🔌🔧
So lassen sich bestimmte Aktivitäten dann doch leichter bewerkstelligen.
Denn: Karamba hat wieder einen Moderhinkeschub. Die arme kleine Ziege humpelt wieder (seit gestern) und liegt traurig im Unterstand herum.
Die letzten Wochen waren großartig. Er hat endlich Anschluss gefunden, ist munter mit den anderen Ziegen herumgetrollt
und jetzt das. Frau Inge Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/) war heute da.
Er bekommt jetzt eine Intensivbehandlung mit Draxxin. Zuweilen ist es so, dass scheinbar garnicht die Böden der „Hauptwirt“
des Moderhinke-Bakteriums sind sondern das Tier selber. 3 Spritzen im Abstand von 10 Tagen, danach kann er wieder flott mit den anderen herumflitzen. 💊💉💉🧬⛑😉
Danke zudem an Karsten Wachsmuth, der heute einen Riesenballen Heu vorbeigebracht hat.
Und sonst noch so? Heute 500 Zwiebeln von Krokussen und Wildtulpen eingepflanzt. Nach den Weidenkätzchen
stellen diese das erste Futter für Insekten dar, noch weit bevor die Blühwiesen anfangen zu blühen.
Pollen und Nektar können wir garnicht genug schaffen.
Kaninchen „Mandy“ lebt jetzt 3 Tage bei den Meerschweinchen. So kriegen wir die leichte Bindehautentzündung besser in den Griff.
Sie wäre zwar lieber bei ihrem Schweine-Kumpel „Speedy“, aber Meerschweinchen sind ja irgendwie auch Schweinchen….
Und: Einen unserer Anhänger hat das Zeitliche gesegnet. Nicht mehr für den Transport geeignet, ziemlich defekt, kommt auch Never Ever (so wurde uns gesagt)
nochmal durch den TüV. All right. Liebevoll den Vorschlaghammer und das Brecheisen herausgeholt und daraus einen mobilen Hühnerstall fabriziert.
Von unseren Nachwuchs-Küken wird eines ein stattlicher Hahn. Der alteingesessene Chef „Rudolph“ jedoch findet das garnicht gut, ab und an
gibt es da schon ordentlich Stress. Sein Kompagnon („Diego Armando Maradona“ ⚽️⚽️⚽️⚽️) wird nun bald (räumlich getrennt) der Aufpasser seiner eigenen Hühnerschar werden (jene,
aus der Massentierhaltung, wenn die Federn nachgewachsen sind). Noch einige Wochen, solange müssen die beiden Hähne noch irgendwie miteinander auskommen.
Die Enten und Gänse heute begonnen umzusiedeln, haben extra nen eigenen Pool bekommen.
War noch keiner drin, aber Huhn Tusnelda testet schonmal die Wassertemperatur.
Mit etwas Sorge blicken wir auf Silvester und das Geböller.
Letztes Jahr ging alles gut, aber nur weil wir Drahtknipsen dabei hatten. Eines der Ponys hatte sich in Panik im Zaun verfangen.
Wird schon… Weil alles schon wird, irgendwie.
Und gleich folgt das Grauen Teil 72.
Die Steuererklärung (Vorbereitung für die Steuerberaterin) für die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe (Träger des Gnadenhofes, der Blühwiesenprojekte etc.).
Seit Ewigkeiten sitzen wir da dran, 2018 war sechsstellig (wir sind garnicht mehr so klein und winzig, wow!),
mit einem Verwaltungsaufwand (finanziell), der deutlich deutlich unter 10% der Ausgaben liegt
(darauf sind wir irgendwie auch stolz).
Um etwas mehr Transparenz in unsere Bilanzen zu bringen (diese sind ja öffentlich einsehbar im Bundesanzeiger)
werden wir dazu in einiger Zeit einige „Facts and Figures“ veröffentlichen.
Heute standen Impfungen, Gesundheitskontrollen und eine Augenbehandlung des Kaninchens „Mandy“ beim Tierarzt an (trotz eines zugluft-dichten Stalles hat sie
eine leichte Bindehautentzündung). Alles gut verlaufen.
Die Kaninchenseuche bricht in Melle immer mal wieder aus, es gibt da keinen 100%igen Schutz, aber die üblichen Impfauffrischungen
wurden heute durchgeführt.
Schweinchen Speedy hat sich sehr gefreut, dass Mandy wieder da war. Sie liegt ja oft in seiner Bauchkuhle und schläft auch schonmal auf seinem Rücken in der Sonne ein.
Zur Belohnung gab es für alle erstmal frische Möhren.
Einen schönen 2. Weihnachtstag wünschen unser Schwein Speedy und Kaninchen „Mandy“.
Warum ausgerechnet die beiden alles gemeinsam machen ist uns ein Rätsel.
Sie schlafen zusammen in einem Stall, frühstücken gemeinsam, liegen gemeinsam in der Sonne….
Und flitzen gemeinsam durchs Gehege.
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