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Allgemein
Weitere 700 Zwiebeln eingepflanzt
Geschrieben:

Der nächste große Schritt steht kurz bevor.
Und: Wir bemerken ein massives Umdenken in der Gesellschaft.

Eigentlich ist es sehr sehr sehr schwierig, neue Flächen zu pachten. Doch seitdem Artensterben und Klimaerwärmung in aller Munde sind hören wir oft:
„Ihr schon wieder, Ok! Wenn Ihr da etwas für die Artenvielfalt und gegen die Klimaerwärmung macht, dann verpachten wir das an Euch.“
Oftmals sogar dann „für nen Appel und nen Ei“.
Karsten Wachsmuth hat einen sehr netten Kontakt geschlossen.
Wenn alles klappt, dann pachten wir in Kürze eine weitere Großfläche (fast 7000 m²), auf welcher
dann Gnadenhoftiere weiden können, Projekte für die Artenvielfalt umgesetzt werden und auch Baumanpflanzungen gegen die Klimaerwärmung
möglich sein werden. Wo? In Melle/Oldendorf. Wo genau da? Verraten wir noch nicht 😉

Heute ordentloich rangeklotzt. Nochmal 700 Zwiebeln gesetzt (Wildtulpen, Narzissen, Krokusse, Schachbrettblumen), damit
die Insekten auch im April schon Pollen und Nektar finden.
Und nochmal 50 Bäume gepflanzt (Heimische Kiefern, Douglasien, Manna-Eschen, Roteiche, Spitzahron, Erlen (zwar auf magerem Boden, aber immer noch besser, als
sinnlos in der Einfahrt vor sich hinzuvegetieren (man beachte den Wortwitz ;-))).

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterbenstoppen
http://blumiger-lkos.de

Jede Spende wird von Krombacher um 25% erhöht:
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck

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Ein kleiner Film vom Schweinchen Speedy
Geschrieben:

Schweinchen Speedy ist endlich angekommen 😀😀🐷🐷🐷🐽🐽🐽

Wenn man sich etwas Zeit für die neu eingetroffenen Tiere nimmt und einem Tier auch die Zeit gibt, sich einzuleben, dann werden sie (fast) alle irgendwann zahm. Schweine sind schlau und liebenswert, wie Hunde. Oft sind sie sogar sehr zuneigungsbedürftig und anhänglich. Sie gehören überall hin, nur nicht in Massenhaltungsanlagen oder auf den Teller.


Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Schwein Speedy fühlt sich sauwohl
Geschrieben:

Die beeindruckendste Entwicklung in diesem Jahr hat vermutlich unser Schwein „Speedy“ genommen.
In den ersten Monaten war es nur möglich, das Gehege mit Schutzkleidung und Schutzschild zu betreten (kein Witz).
2 derbe Bisswunden, eine etwa 8 cm lang und derbe tief, einmal einen ganzen Morgen auf dem Hühnerstall gesessen (die grimmige „Speedy“ ließ mich da einfach nicht runter)
und auch der zweimalige Versuch einer Vergesellschaftung mit unseren anderen Schweinchen war ein schmerzhaftes Fiasko für diese.

Mittlerweile ist es jedoch möglich sich innerhalb im Gehege ohne Schutz aufzuhalten. Speedy lässt sich kraulen und tätscheln (naja, ein gewisser Grundrespekt
ist dennoch vorhanden. Wo ein Schwein hinbeisst, da wächst kein Gras mehr).
Mittlerweile fühlt sie sich sauwohl, kleiner Film folgt gleich…

Gnadenhof Brödel Melle
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Ein guter Samstag, doch gleich folgt das Grauen (Teil 72)
Geschrieben:

Ein guter Tag war heute, doch gleich folgt das Grauen, Teil 72

Heute sehr netten Besuch von Danja Krampe gehabt.
Vielen herzlichen Dank für die nette Spende von Dir und den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Firma
Kompass – Schulung & Beratung im Gesundheitswesen GbR (https://www.kompass-gesundheitswesen.de/). 😊😊🎁🙂😊
Wir freuen uns sehr darüber und sehr sehr gut kann es sein, dass wir in der Zukunft noch das eine oder andere Projekt gemeinsam machen.
Sehr gerne…verschiedene Vorbereitungen für kommende Aktivitäten laufen seit einigen Tagen mit Vehemenz an.

Danke auch an Marcus Herrmann und Svenja Kreusel von Roller-Service a.T.W. (hat nicht durch Zufall bei Google
eine Durchschnittsbewertung von 4,8). Die beiden haben mit ihren Kids schon bei den Baumpflanzaktionen tatkräftig mitgeholfen und nun – wohlgemerkt am 2. Weihnachtsfeiertag – den blauen Brummer repariert (nein, nicht den Kai, sondern sein Quad). Danke dafür. 👍💪🔦🔌🔧
So lassen sich bestimmte Aktivitäten dann doch leichter bewerkstelligen.

Denn: Karamba hat wieder einen Moderhinkeschub. Die arme kleine Ziege humpelt wieder (seit gestern) und liegt traurig im Unterstand herum.
Die letzten Wochen waren großartig. Er hat endlich Anschluss gefunden, ist munter mit den anderen Ziegen herumgetrollt
und jetzt das. Frau Inge Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/) war heute da.
Er bekommt jetzt eine Intensivbehandlung mit Draxxin. Zuweilen ist es so, dass scheinbar garnicht die Böden der „Hauptwirt“
des Moderhinke-Bakteriums sind sondern das Tier selber. 3 Spritzen im Abstand von 10 Tagen, danach kann er wieder flott mit den anderen herumflitzen. 💊💉💉🧬⛑😉
Danke zudem an Karsten Wachsmuth, der heute einen Riesenballen Heu vorbeigebracht hat.

Und sonst noch so? Heute 500 Zwiebeln von Krokussen und Wildtulpen eingepflanzt. Nach den Weidenkätzchen
stellen diese das erste Futter für Insekten dar, noch weit bevor die Blühwiesen anfangen zu blühen.
Pollen und Nektar können wir garnicht genug schaffen.
Kaninchen „Mandy“ lebt jetzt 3 Tage bei den Meerschweinchen. So kriegen wir die leichte Bindehautentzündung besser in den Griff.
Sie wäre zwar lieber bei ihrem Schweine-Kumpel „Speedy“, aber Meerschweinchen sind ja irgendwie auch Schweinchen….

Und: Einen unserer Anhänger hat das Zeitliche gesegnet. Nicht mehr für den Transport geeignet, ziemlich defekt, kommt auch Never Ever (so wurde uns gesagt)
nochmal durch den TüV. All right. Liebevoll den Vorschlaghammer und das Brecheisen herausgeholt und daraus einen mobilen Hühnerstall fabriziert.
Von unseren Nachwuchs-Küken wird eines ein stattlicher Hahn. Der alteingesessene Chef „Rudolph“ jedoch findet das garnicht gut, ab und an
gibt es da schon ordentlich Stress. Sein Kompagnon („Diego Armando Maradona“ ⚽️⚽️⚽️⚽️) wird nun bald (räumlich getrennt) der Aufpasser seiner eigenen Hühnerschar werden (jene,
aus der Massentierhaltung, wenn die Federn nachgewachsen sind). Noch einige Wochen, solange müssen die beiden Hähne noch irgendwie miteinander auskommen.
Die Enten und Gänse heute begonnen umzusiedeln, haben extra nen eigenen Pool bekommen.
War noch keiner drin, aber Huhn Tusnelda testet schonmal die Wassertemperatur.

Mit etwas Sorge blicken wir auf Silvester und das Geböller.
Letztes Jahr ging alles gut, aber nur weil wir Drahtknipsen dabei hatten. Eines der Ponys hatte sich in Panik im Zaun verfangen.
Wird schon… Weil alles schon wird, irgendwie.

Und gleich folgt das Grauen Teil 72.
Die Steuererklärung (Vorbereitung für die Steuerberaterin) für die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe (Träger des Gnadenhofes, der Blühwiesenprojekte etc.).
Seit Ewigkeiten sitzen wir da dran, 2018 war sechsstellig (wir sind garnicht mehr so klein und winzig, wow!),
mit einem Verwaltungsaufwand (finanziell), der deutlich deutlich unter 10% der Ausgaben liegt
(darauf sind wir irgendwie auch stolz).
Um etwas mehr Transparenz in unsere Bilanzen zu bringen (diese sind ja öffentlich einsehbar im Bundesanzeiger)
werden wir dazu in einiger Zeit einige „Facts and Figures“ veröffentlichen.

Gnadenhof Brödel Melle
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Heute Impfungen aufgefrischt
Geschrieben:

Heute standen Impfungen, Gesundheitskontrollen und eine Augenbehandlung des Kaninchens „Mandy“ beim Tierarzt an (trotz eines zugluft-dichten Stalles hat sie
eine leichte Bindehautentzündung). Alles gut verlaufen.
Die Kaninchenseuche bricht in Melle immer mal wieder aus, es gibt da keinen 100%igen Schutz, aber die üblichen Impfauffrischungen
wurden heute durchgeführt.
Schweinchen Speedy hat sich sehr gefreut, dass Mandy wieder da war. Sie liegt ja oft in seiner Bauchkuhle und schläft auch schonmal auf seinem Rücken in der Sonne ein.
Zur Belohnung gab es für alle erstmal frische Möhren.

Gnadenhof Brödel Melle
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Dreamteam Speedy und Mandy
Geschrieben:

Einen schönen 2. Weihnachtstag wünschen unser Schwein Speedy und Kaninchen „Mandy“.
Warum ausgerechnet die beiden alles gemeinsam machen ist uns ein Rätsel.
Sie schlafen zusammen in einem Stall, frühstücken gemeinsam, liegen gemeinsam in der Sonne….
Und flitzen gemeinsam durchs Gehege.

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Heute 400 Tulpen, Osterglocken und Narzissen gepflanzt
Geschrieben:

Auch an Weihnachten gehen die Routinen auf dem Gnadenhof Brödel natürlich weiter wie immer.
Heute 400 Tulpen, Narzissen und Osterglocken gepflanzt – gegen das Insektensterben sind diese sehr hilfreich.
Und: Quad kaputt: Fuck! Also muss die gute alte Muskelkraft her.

Heute mal wieder die Weide abgeäppelt, ganz ganz wichtig, um Krankheitserregern vorzubeugen.
Dabei das angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Überall, wo ein Haufen Pferdemist lag, wurden Tulpen, Krokusse und
Osterglocken gepflanzt. Wichtiger Pollen und Nektar füpr die Insektenwelt.
Die Arbeit dafür hat schon irgendwie was Meditatives.

Ja, und dann hat das Quad seinen Geist aufgegeben, muss mal wieder in die Werkstatt.
Die Schafe und Ziegen jedoch können nicht warten.
Also zum guten alten Handkarren gegriffen und eine Riesenladungheu „irgendwo durchs Nirgendwo“ mit 0,3 PS
zum Lager am Campingplatz Ludwigsee transportiert.
Kann man auch positiv sehen, Bewegung, herrliche frische Luft.
Auf dem Weg dahin im Nirgendwo eine Truppe Wildgänse getroffen:

„Hopp Hopp Hopp, Schweinchen im Galopp“, johlen sie.
Hahahahahahah, wohl in ne Kiste Witze gefallen, murmel ich.
Unbeirrt, mit stoischer Ruhe setze ich den Weg fort.
Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss.

Am Campingplatz begrüsste mich Ziege Emil mit „Naaaa, du alter Ackergaul!Wurd aber auch Zeit!“
„Oh gern geschehen, braucht Euch nicht bedanken, alles gut, ist doch eine Selbstverständlichkeit“. Undank ist der Welten Lohn, Ihr Eatmachines!

Dann den Weg zurück, vorbei an den Wildgänsen.
Zuhause auf dem Sofa stopfe ich alles an Keksen und Plätzchen in mich rein.
„Schweinchen im Galopp“! Ich glaub ich spinne.

Gnadenhof Brödel Melle
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Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Bescherung auf dem Gmadenhof Brödel in Melle
Geschrieben:

The same procedure as every year.
Die Weihnachtsbescherung auf dem Gnaddenhof Brödel.
5 grosse Säcke mit Obst und Gemüse.
Ziege Cindy spielt mal wieder, dass ihre Möhre eine dicke Zigarre sei.
Die Schweine kriegen Bananen, Mango und Granatapfel.
Auch die Kaninchendame „Mandy“ (beste Freundin vom Schwein Speedy, sie machen alles gemeinsam) ist ganz aus dem Häuschen. Brockoli und diverse Salate.
Die Hühner können in einem Berg aus abgelaufenem Obst wühlen, sogar Himbeeren sind dabei 🙂
Dazu jede Menge frisches Stroh für eine angenehm kuschelige trockene Tracht.

Und Katze Yemi und Sam freuen sich über Katzenmilch und Malzpaste. Was für ein Tag. Alle glücklich und zufrieden und der Kamin strahlt eine angenehme Wärme aus.

Frohe Weihnachten.

Gnadenhof Brödel Melle
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An Weihnachten – das Leben in Freiheit auf dem Gnadenhof Brödel hat begonnen
Geschrieben:

Heute war es soweit. Die 7 ziemlich gerupften Hühner konnten das erste Mal in Freiheit die Welt erkunden. Viel viel Platz, die ersten Körnchen (zunächst aber nur ganz wenige).
Und die „Neuen“ trinken und futtern, als ob sie etwas nachzuholen hätten.
Kellner und Kellnerinnen sind mächtig unter Strom. Gastronomie mal anders.

Eines der Hühner, welches im Spätsommer 2018 aus der Massentierhaltung kam, leistete ihnen ab und an Gesellschaft (also nicht den Servicekräften sondern den Hühnern).
„Bediiiieeeennnuung!!“, brüllt sie, wenn die Bierhefe mal wieder alle ist.

Wir sind klitschnassgeschwitz, wollen uns aber auch nicht nachsagen lassen, wir leben in der „Servicewüste Deutschland“.
„Na also, für Euer Trinkgeld müsst ihr auch was tun“, lobt Ex-Massentierhaltungs-Huhn KingKarlotta. Hühner-Dj „Miss Marple“ dreht die Anlage auf, hier gibt es kein Halten mehr, unter johlendem Gegacker servieren wir eine Köstlichkeit nach der Anderen. Tierschutz kann irgendwie auch anstrengend sein (fluche ich innerlich).

Eine neue Hühnerschar ist immer auch eine neue Chance für „gemobbte“ Tiere. Auf einer unserer Flächen haben wir ein Huhn (Big Berta), welches von ihrer Truppe verstossen wurde (Hühner können leider auch sehr grausam sein, bis zum Tod der „nicht gewollten“ Artverwandten). Big Berta musste zuletzt immer wieder einsam und allein nachts in einer der dafür vorgesehenen Notbuchten Platz nehmen, ohne dass sie (vermutlich) wusste wieso.
Nun aber kann sie den Neuankömmlingen alles zeigen, was ein Huhn in Freiheit so machen kann. Aktuell ist sie die neue Chefin der Truppe, scheint sie gut zu finden. 🙂
Gnadenhof Brödel Melle
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Unsere Weihnachtsgeschichte 2019
Geschrieben:

Und da ist sie, unsere Weihnachtsgeschichte 2019
🎁👑🥰😢😩🙂🐥🌞⭐️🌠🌠🌠🌠🌠🌠

Jedes Jahr hoffen Millionen von Tieren zu Weihnachten auf ein Wunder. Wusstet Ihr, dass allein in Deutschland jedes Jahr
ca. 800.000.000 Millionen Tiere geschlachtet werden (pro Einwohner etwa 9)? Sie leben unter unwürdigen Bedingungen, erleiden Höllenqualen, die kein normaler Mensch (eigentlich)
seinem „schlimmsten Feind“ wünschen würde, sind oftmals nicht einmal eine Ziffer im System. Ja, sie vegetieren mit „ach und krach“ so dahin, bis irgendwann der Exitus kommt. Fremdbestimmt.
Einfach so!
Das Schicksal von Millionen Nutztieren. Und: Hunderttausende landen irgendwann schlichtweg als Abfall auf dem Müll. Das ist leider Realität – überall auf der Welt.
Insbesondere durch das „Weihnachtsgeschäft“.

Ja, und dann gibt es da einen Massenbetrieb irgendwo im Sauerland. 1500 Hühner.
Sie haben so gehofft, dass ihr Leid aufhört, sie einmal die Sonne sehen dürfen, ein Leben in Freiheit und vor allen Dingen:
Nicht jeden Tag und jede Nacht mit etwa 10-20 Tieren auf einem Quadratmeter leben zu müssen, etwas Würde, ein kleines bisschen artgerechtes Leben – ist das denn zu viel verlangt, so haben sie jeden Tag und jede Nacht gebangt und gehofft,
und offen gesagt: aufgegeben.

Und das Wunder nun hat der Verein „Rettet das Huhn“ heute verschafft (https://www.rettet-das-huhn.de).
1500 Tiere wurden in den letzten Tagen ausgestallt. Viele viele schwer verwundete und schwache Tiere
wurden in Pflegestellen vermittelt. Viele Tierarzttermine folgen.
Die Tiere wurden dann über ein Verteilungsnetz an diverse Stellen in Deutschland gebracht, wo diese dann wiederum von lieben Menschen weitertransportiert wurden.
Danke an Tanja Bültermann und Karsten Bültermann, welche heute diverse Tiere aus Leopoldshöhe abgeholt haben.

Wir haben nun 7 Hühner auf dem Gnadenhof Brödel aufgenommen (Esmeralda, Kamelita, Rosalita, Rosemarie, Britney, Kylie und Shennandoa).
Wenn jemand sagen würde, dass diese gut und gesund aussehen, so wäre es eine vermaledeite Lüge, aber es geht noch schlimmer.
Die Hühner mit besonders wenig Federn erhalten kleine Wärmejäckchen (kein Witz). Diese Jäckchen sind in der Hühnerrettung tatsächlich „State of the art“.

In den Massentierstallungen herrschen oft Temperaturen um 20 Grad vor, in dieser Nacht in Melle sind es gerade einmal 2 Grad.
Und das für ein geschwächtes Huhn ohne Federn – das kann, wenn es schlecht läuft – das Ende bedeuten.
Die Hühnerdamen wurden nun eingekleidet und eine Wärmelampe sorgt für die nötige Temperatur.
Sitzstangen in unterschiedlicher Höhe, viel viel Trinkwasser (die Hühner haben vorhin kaum aufgehört zu trinken),
Legepallets mit ganz viel Bierhefe und endlich einmal zumindest ansatzweise Platz.

Hahn „Rio Reiser“ wird in einigen Tagen auf die Hühnerschar aufpassen.
Und morgen passiert das Vorweihnachtswunder:

Das erste Mal sich in der Sonne frei bewegen, mehrere Hundert m², hier scharren, dort scharren, langsam zu Hause ankommen, kein Federpicken mehr,
Salat, die freie Entscheidung, wo man sich aufhalten möchte, mal nach im Sand baden, einfach mal Huhn sein.
Es sind nur wenige, ganz wenige, die dieses Glück erleben dürfen. Wir alle können frei entscheiden, was wir im Supermarkt einkaufen.
Treffen wir alle doch gemeinsam die richtige Wahl (das ganze Jahr über).
Und jetzt sowieso: Es ist Weihnachten! Das Fest der Liebe bedeutet Leben zu schaffen, und das ist nicht schwer.
Frohes Fest an alle. Gackgackgackgackgack und Kikerickieeeee.

Gnadenhof Brödel Melle
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