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Wir lassen uns impfen!
Geschrieben:

Wir lassen uns impfen!
Nicht nur gegen Corona sondern auch gegen Myxomatose und RHD1+RHD2 (also die Kaninchen ;-)).
Morgen ormittag sind die Hoppler an der Reihe – dann geht es zum Tierarzt. Immerhin ein Teil von ihnen konnte heute eingefangen werden:
Der „Ureinwohner“ und Senior „Heuschreck“ (lebt schon seit 4 Jahren bei uns), Knoppke, Dark und der kleine Rex.
Lümmelinchen, Princess und Sky werden morgen gefangen, wenn sie sich nicht wieder meterweit „unter Tage“ verstecken.
Die Kaninchen leben in einem 150 m² Aussengehege mit vielen vielen Tunneln, und buddeln sich auch schon mal zu den Nachbarn durch.
Doch Impfen ist wichtig. Für Mensch und Tier.
Und Greta, das pfiffige Schaf, heute in einem unachtsamen Moment eingefangen 😉
Im Dunkeln, langsam angeschlichen, zugepackt. Klauen geschnitten und ne Tablette Panacur gegeben. Fand sie doof, muss aber auch sein.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Das nächste Biotop 😃😃🥳🥳🥳
Geschrieben:

Total klasse. 😃😃😃🤓😎🤩🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳🥳😄
Für eine Verpachtung einer neuen Fläche in Melle heute weitgehend handelseinig geworden.
4000 m², unweit des Lidl-Marktes an der Oldendorfer Straße, werden noch in diesem Jahr von unseren Schafen und Ziegen beweidet und zu einem weiteren Biotop ausgebaut.
Das Areal wurde in den letzten 4 Jahren als Blühwiese von uns gepflegt. Nun sind hier (je nachdem, wie unsere Projektanträge bewilligt werden) „größere“ Dinge möglich. Eine Einzäunung und die Anlage einer Streuobstwiese (+ Erhalt der Blühwiese) sind noch für 2021 auf jeden Fall vorgesehen.
Ebenso die Anpflanzung vieler weiterer Klimaschutz-Baumsetzlinge.
Die Details werden nun mit den Flächenbesitzern ausgearbeitet (Pachtvertrag und dies und das). Eventuell folgen dort noch eine breite Vogelschutzhecke (3 Meter breit) mit vielen vielen Beerenfrüchten, eine Trockensteinmauer, Nisthilfen für unterschiedliche Vögel und ein Feuchtbiotop. Teile davon sollen im Rahmen von „Mitmachaktionen“ geschaffen werden.
Absolut genial: Die Tiere übernehmen die Biotoppflege (naja, einige Bereiche sind für diese nicht vorgesehen, die Baumsetzlinge z.B.) und um sie herum wird es summen, zwitschern und trappeln, dass es eine Freude ist. Ein Biotop, zentrumsnah, auf 4000 m², das ist schon was!
Unsere Schafe und Ziegen freuen sich sehr. Und nun, endlich (nach knapp 5 Jahren), ist ein Status Quo erreicht, der unsere Tiere auch dann nicht mehr in Gefahr bringt, wenn verschiedene Flächen mal nicht mehr verpachtet würden. Total gut, wir freuen uns sehr 🙂
Und gleichzeitig: Mit neuen Flächen sind wir für die nächsten 2 Jahre nahezu „voll“. Die Biotope wollen ja auch gestaltet werden. Aber wer weiss, was noch passiert.
Sofern noch absolute „Kracher-Areale“ zur Pacht angeboten werden könnte sich hier und dort noch etwas ergeben.
Gnadenhof Brödel
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Stichtag für die Meldungen an die Niedersächsische Tierseuchenkasse
Geschrieben:

Heute ist es mal etwas ruhiger.
Aber heute ist auch der 3. Januar, das bedeutet: Stichtag für die Meldungen an die Niedersächsische Tierseuchenkasse.
Die Meldung ordnungsgemäß durchgeführt und den Tag genutzt, um etliche Ohrmarken zu setzen (für Neuankömmlinge oder Tiere, die die Marken
im Laufe des Jahres verloren haben). Ab und an werden wir auch mal kontrolliert, da soll dann auch alles seine Richtigkeit haben.

Zudem heute alle Tiere entwurmt (die Winterentwurmung) und bei verschiedenen
Schafen die Klauen geschnitten. Danach sieht man aus, als hätte man Schlamm-Catchen durchgeführt (hat man ja auch irgendwie).

Danke an Margrit Schneider, die einen großen Sack Heucobs gespendet hat. Diese Belohnung im Augenwinkel ließen sich die
Wiederkäuer die Prozeduren gefallen.

Bis auf Ziege „Mobby Dick“ und das kleine Schaf „Greta“. Die beiden wollten sich partout nicht einfangen lassen.
Dann wird das nächstes Wochenende nochmal versucht – an diesen Behandlungen kommt keiner vorbei 😉

Gnadenhof Brödel
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SOWJET- Streu Obst Wiesen JETZT
Geschrieben:

Und heute noch im SOWJET-Sektor der Rebhuhnblik Ökotopia gearbeitet. 🧙🧙🧙🥊🥊🪀🪀🏓🎲🚒🚗⛽️☎️⏰🧯🩸🎈
Sowjet steht für „Streu Obst Wiesen JETZT“. Und da ist immer was zu tun, Stabilisierungspflöcke schlagen z.B..

Ökotopia wurde heute mit einem Grenzzaun versehen. Ein eigener Staat, der was auf sich hält, der braucht das irgendwie.
Wir müssen uns ja abgrenzen, gegen Neoliberalismus z.B., oder andere verrückte Schnapsideen…
Zumal: Was ist, wenn die FDP hier mal zu Besuch kommen will?
Heute dem Tourismus-Ministerium die Anordnung gegeben, den Schlagbaum in einem solchen Falle erstmal nicht zu öffnen…

Ausserdem greift dieses Jahr das neue Konzept der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, da müssen auch Schafe und Ziegen verstärkt ran.
Die Mahd schaffen wir sonst einfach nicht mehr. Also einen Zaun gebaut, der keine Rehe nach Innen (Schutz
vor subversiven Staatsfeinden, die unsere Bäume anknabbern wollen)
und keine Schafe und Ziegen nach aussen lässt (Wer in Ökotopia lebt, was soll der schon draussen wollen…!). Und einen Zaunsektor erstellt, in dem eine 6 Meter breite Wildgehölz-Vogelschutzhecke wachsen soll.
Quasi: Das Grenzgebiet, oder das Niemandsland von Ökotopia. Zur Sicherheit (der Bevölkerung) 5000-Watt-Strahler dort aufgestellt.
Und Schäferhunde patroullieren…
In meinem Staat darf nicht jeder einfach so machen, was er will.
Jetzt werden hier andere Register gezogen.

Zuvor die Staatsansprache bei Brigade Schaf und Brigade Ziege gehalten.
TamTamTam….

Liebe Genossinnen, Liebe Genossen,

große Aufgaben liegen vor uns allen. Im Sinne des 25. Parteibeschlusses der Internationalen Solidaritätsfraktion
habt auch Ihr die Ehre, im nächsten Jahr im SOWJET-Sektor verstärkt eingreifen zu dürfen.
Zum Wohle der sich international verbindenden Arbeiterklasse erwarte ich von Euch allen,
dass Ihr Euer Plansoll auf den Mahdflächen erfüllt – voller Tatendrang und stets gut gelaunt.
Seid Ihr bereit?“

„Immer bereit!!!“, hallt es aus Hunderten von Schafs- und Ziegenkehlen.

Etliche halten eine geballte Faust nach oben.
Mit einem schneidigen „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit!!“ galloppiert die Truppe ab.
Hier und da höre ich ein lautes: „Kampf dem Faschismus! Nie wieder Krieg!“
Na also, hier in Ökotopia sind die Einwohner noch auf Linie.

Wutschnaubend rast jedoch plötzlich Regina Rebhuhn auf mich zu.

„Mann, Präsi! Bist Du nicht ganz dicht??! Der Grenzzaun muss durchlässig für Fasane und Rebhühner sein!
Das ist auch unser Staat!!“ Und dann: „Die Mauer muss weg! Ich bin das Volk!!“.

„Aber, aber, die FDP….Wir müssen uns schützen!“, murmel ich konsterniert.

„Lass das mal meine Sorge sein!“, antwortet Regina Rebhuhn. „Für die habe ich mir etwas ganz Besonderes ausgedacht“ (ihre Augen funkeln, wie
ich noch nie Rebhuhnaugen so funkeln gesehen habe).

Okidoki, ich öffne den Zaun an mehreren Stellen, damit auch Kleinsäuger und Bodenbrüter durchschlüpfen können.
Recht hat sie. Bei einem gepfefferten „Dem Morgenrot entgegen“ trinken wir internationale Brüderschaft und sind uns sicher,
dass die Weltrevolution in Kürze bevorsteht. Zudem noch 50 Bäume im volkseigenen Staatswald gepflanzt.

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Das neue Konzept der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
Geschrieben:

2021 – Das neue Konzept der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe greift.

Mit diesem Jahr müssen wir leider zu einem neuen Konzept übergehen – ein bisschen Wehmut ist ja auch dabei.
Aber der Weg ist alternativlos. Heute letztmalig ein Biotop gemäht, auf dem in den letzten Jahren immer wieder mal gearbeitet wurde.
Eine Streuobstwiese von George Trenkler. Ein Paradies, wie man unschwer auf den Bildern erkennen kann.
Sehr viel Lebensräume für die unterschiedlichsten Arten. Nahezu alle Vogelkästen wurden dieses Jahr bezogen. Herrlich.
Und George gehört zu den Menschen, welche unsere Projekte
immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen und unterstützt haben und auch ganz aktiv jede Menge dazu beigetragen hat. Danke dafür 🙂

Dennoch haben wir gemerkt, dass die Biotop-Pflege (ganz allgemein) in den letzten Jahren einfach immer mehr wurde (und letztlich zu viel).
Wir schaffen das zeitlich nicht mehr und haben uns daher ein neues, anderes Konzept überlegt:

Bei künftigen Projekten (z.B. 500 AKA – 500 aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück [wenn es denn bewilligt wird]) wird gezielt
auf den verstärkten Mitmach-Effekt von Menschen gesetzt. So wird es gezielt Mitmach-Tage geben.
Auch auf unserem Gnadenhof planen wir das (sofern Corona es zulässt).
Und auch im Blumiger Landkreis Osnabrück-Projekt wird noch einmal ganz verstärkt auf „aktives Mitmachen“ gesetzt.
15 weitere Blühwiesen werden dieses Jahr angelegt, sofern die Flächeneigentümer die Pflege der Blühwiesen übernehmen.

Die Herausforderungen des Arten- und Klimaschutzes sind gigantisch. Wenn wir aber alle, und jeder ein Bisschen (ein großes Bisschen), gemeinsam dazu beitragen,
dann schaffen wir das!

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

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Einige Gedanken zur Mahd
Geschrieben:

Heute Streuobstwiese gemäht, Gedanken zur Mahd (ein Artikel eher für die ganz harten Blühwiesenfreaks)🐝🐛🦋🐞🌻🌼🌞

Das war ein Tag heute. Danke zunächst einmal an Karsten Wachsmuth (den Maschinengott),
der einen unserer Balkenmäher heute wieder flott gekriegt hat.
Mit dem Ding dann zu einer Streuobstwiese (George Trenkler) gefahren, um dort zu mähen.
Tja, und einmal nicht aufgepasst und schon rutschten und rutschten und rutschten Anhänger und Maschinen in den Straßengraben.
Da ging nichts mehr. Vielen lieben Dank an die Familie von YoNaMo’s kleiner Arche aus Oberholsten und eine weitere Person, welche zufällig gerade vorbeikamen
und „den Karren aus dem Dreck gezogen haben“ 🙂 לקריז דרפנם
🙂
Für die Mahd ist jetzt nicht gerade der optimale Zeitpunkt – musste jedoch trotzdem sein.
Gute Zeitpunkte sind Ende Oktober (da waren leider alle Mahdtermine „voll“) und Anfang April (da ist leider alles „voll“, weil dann die
nächsten Blühwiesen und Biotope angelegt werden).
Eine Mahd jetzt ist eigentlich eher „unglücklich“, denn jetzt haften viele „Insekten der nächsten Generation“ an Stängeln und Halmen.
Bei Jan Haft (dem Ersteller des Filmes „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“) auf Facebook den Trick mit den Mahdhalmbündeln gesehen.
Bündel von Stängeln werden zusammengeschnürt und können dann stehen bleiben. So können sich dort etliche Insekten entwickeln
und die Mahd-Bündel lassen sich im April ohne aufwändige Mahd entfernen. Zwar nur eine Not-Lösung, aber besser als Nichts.

Warum jetzt gemäht wurde?
Nun, zum Einen, wenn das Mahdgut abgeharkt und entfernt wird, dann magert die Wiese aus. Das ist elementar für ganz viele Wildblumenarten.
Zudem: Bei einer Nicht-Mahd werden Keimlinge im Frühjahr verschattet und in ihrer Entwicklung gehemmt/gehindert.

Dennoch ist das Thema der Stängelstreifen ein Punkt, der auch uns hier umtreibt. Nicht zuletzt seit einer Facebook-Diskussion mit Martin Robert Gach
und Heidi Nocus. Häufig lassen wir auf den Blühflächen 10% der Stängel stehen, für mehrere
Jahre. Denn für viele Insekten sind die Stängel erst im zweiten Jahr porös genug, um ihre Eier dort abzulegen.
Und: Von den hier vorkommenden Wildbienen sind übrigens etwa 7% Stängelbrüter.

Und gleichwohl gilt: Etliche Insekten(nachkommen) überwintern an Halmen und Stängeln. Nimmt man diesen bei einer Mahd der Blühwiesen nicht die Lebensgrundlage?
Und gleichzeitig gilt auch: Wird eine Blühwiese nicht im Herbst gemäht (ok, gilt nicht pauschal für alle Blühmischungen),
dann nimmt der Anteil blühender Pflanzen im nächsten Jahr signifikant ab. Der Grund ist,
dass das Saatgut dann auf Blätter und Halme fällt, vermodert oder z.B. von Mäusen gefressen wird.
Heißt: Es blüht dann im nächsten Jahr weniger, dafür jedoch bleiben „Infrastrukturen“ für Insektennachkommen stehen.

Wie nun also vorgehen?

Es gibt einige, auch wissenschaftlich recht gut belegte, Fakten:
* Eine Blühwiese, die nicht ein- bis zweimal im Jahr gemäht wird, nimmt im nächsten Jahr an Artenreichtum ab
* Eine Blühwiese darf im Sommer niemals zu 100% gemäht werden, da es ansonsten zu einem Massenaussterben kommt
* Eine Beweidung, kurz vor der Vegetationsperiode, fördert das Blütenreichtum
Und gleichfalls gilt: Eine Mahd nimmt auch Lebensräume

Auf zwei Testflächen werden wir nächstes Jahr einmal das „Zebra-Prinzip“ versuchen.
Keine Ahnung, ob es das schon gibt, klingt aber irgendwie cool und ist einen Versuch wert.
Das geht so:

Auf einem Areal von 1000 m² (z.B.) wird auf 50% die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ ausgesät. Diese Mischung ist eine regionale Brachenmischung, heißt: Es muss nicht ZWINGEND
eine Mahd dort stattfinden (so die Firma Rieger Hofmann). Dennoch: So unsere Erfahrung: Eine mindestens einmalige Mahd ist hier von Vorteil.
Auf der zweiten Hälfte wird z.B. der „Schmetterlings- und Wildbienensaum“ oder eine andere klassische Blühwiesemischung ausgesät.

Generell: 10% der Stängel werden nie gemäht (Blühende Landschaft Nord/Süd/West/Ost).
Im Sommer folgt eine 50%-Mahd (mit unbedingt notwendiger Abtragung des Mahdgutes) auf der Fläche mit dem klassischen Saatgut (Schmetterlings- und Wildbienensaum).
So bleiben noch 40% Blühwiese bis zum Oktober stehen (Blühende Landschaft Nord/Süd/West/Ost).

Im Herbst nun folgt eine Komplettmahd der Fläche, welche bereits im Sommer gemäht wurde.
Auf den nicht im Sommer gemähten 40% folgt das Zebra-Muster:
Heißt: 3 Meter breite Streifen werden gemäht, 3 Meter bleiben stehen, 3 Meter werden gemäht, drei Meter bleiben stehen….usw.

Im nächsten Jahr wird genauso vorgegangen, sodass auf der 40%-Zebra-Fläche 3 Meter breite Streifen 2 Jahre lang nicht gemäht werden (Gott, ist das kompliziert).
Auf diesen Streifen wird sich die Artenvielfalt der Wildblumen reduzieren.

Im 3. Jahr dann wird auf der Zebrafläche gegensätzlich gemäht. Heisst: Die Stängelstreifen kommen weg,
dafür wird auf den bisherigen Mahdstreifen nicht mehr gemäht. Damit auf den bisherigen Stängelstreifen wieder eine stärkere
Artenvielfalt entsteht, wird „geimpft“.
Heißt: Mahdgut der frisch gemähten Flächen/Streifen wird dort Ende Oktober für 2 bis 3 Wochen abgelagert, kann aussamen und für eine Neuanlage sorgen.
Klingt komplex, vielleicht gibt es dann schon? Weiß das jemand? Wird hier auf jeden Fall in den kommenden Jahren auf Testflächen mal versucht.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Bäume gepflanzt, Unterstände ausgebessert, tolle Spenden
Geschrieben:

Bäume gepflanzt, Unterstände ausgebessert, tolle Spenden
– Und noch ordentlich Betrieb auf dem „Transfermarkt“ für das Projekt
„500 AKA – 500 aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“. Finaler Antrag endlich abgegeben.

Was für ein Gewusel heute 🙂 Vielen lieben Dank für zwei tolle Spenden.
Danke an Anja Lange-Huber sowie eine nicht genannt werden wollende Familie.
Diese Spenden erweitern unsere Möglichkeiten, etwas für den Tier-, Arten- und Klimaschutz zu leisten.
Total klasse! Das Geld wird in weitere Arten- und Tierschutzmaßnahmen hier in Melle/Westerhausen/Föckinghausen investiert.

Heute wurden die Sturmschäden von „Hermine“ beseitigt. Zwei Unterstände für unsere Tiere waren betroffen,
da gab es schlussendlich nichts mehr zu Flicken. Heute nun die neuen Planen angebracht. Pony „Nika“
und einige aus der Ziegenbande findens toll 🙂 Trocken, warm, windstill und gemütlich.

Und etliche Bäume heute eingepflanzt. Leider mögen auch Wildkaninchen frische Setzlinge,
also etliche Drahthülsen um die Jungpflanzen gewickelt.
Schön ist immer das Erlebnis die Schutzdrähte aus dem letzten Jahr auszutauschen, weil die Setzlinge einfach zu groß geworden sind.

Klingt irgendwie schräg und schrullig, aber ein bisschen stolz ist man ja schon auf die Bäumchen, die ordentlich CO2 umgewandelt haben.
„Habt Ihr gut gemacht“, sag ich. Die Setzlinge nicken zufrieden und sagen: „Das zeichnet uns aus.“
Ich nicke anerkennend.

Die Streuobstwiese an der Straße „Am Wulberg“ ist heute abgeschlossen worden. Ca. 70 Obstbäume werden hier
einen beträchtlichen Effekt gegen das Artensterben leisten.
Auch an der „Vinckenaue“ ging es heute weiter. Hier wachsen aktuell 35 Obstbäume, 10 Hochstammbäume folgen noch im Februar.
Dann ist auch diese Fläche „voll“.

Apropos Flächen: Kurz vor Abgabeschluss für den finalen Antrag (Verhandlungsrunde 3) für das Projekt „500 AKA – 500 aktiv für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück“
ist noch ordentlich Bewegung auf dem Flächen-Transfermarkt entstanden.
Eine „20-Jahres-Fläche“ ist leider kurz vor knapp abgesprungen.
Dafür sind weitere Areale (in Melle/Oldendorf, Melle/Mitte und Georgsmarienhütte) dazu gekommen (siehe Karte).
Heute früh noch Abschlussverhandlungen geführt, vermutlich werden wir nächste Woche
sogar noch eine Fläche pachten. Damit ist der Pachtbedarf vorerst gedeckt (kostet ja auch alles Geld).
Der Verhandlungsrunden-3-Antrag liegt bei 34 Seiten…Weg damit!
Wer jetzt nicht dabei ist, der ist leider wohl nicht dabei. Letztlich sind auch wir an Fristen gebunden
und knapp 5 Hektar Biotope müssen auch erstmal gestaltet werden.

Bei diesen Projekten ist es schon immer so eine Sache. So dermassen viele Interessen müssen berücksichtigt werden.
Da hilft es ungemein, wenn man ein echter Anti-Diplomat ist (also ich):

„Wir machen es genau so, wie ich es sage!! Wem das nicht passt, der kann nach Hause gehen!!“

Irritierte Blicke, Stirnrunzeln…

„Ok. Dann machen es genau so, wie Sie es sagen!! So und nur so! Wem das nicht gefällt, der soll verschwinden!“

Wohlwollendes Nicken.

Na also, geht doch. Mann muss auch mal flexibel sein können.

Und unsere Tiere kriegen heute jede Menge Heu bis zum Abwinken (erstklassiges Bio-Heu, eine Spende
duch die Firma „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“). Ich hoffe, dass diese um Mitternacht gut schlafen.
Sicherheitshalber werden wir heute um 0.00 dennoch dort mit Drahtschneidern vor Ort sein.
Einige wenige Raketen können dafür sorgen, dass die Herde in völliger Panik in die Zäune rennt, sich verletzt und verheddert.

Naja, wird schon…
Allen einen guten Rusch und ein gesundes neues Jahr.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Zum Zwischenstand des „Nach uns die Sintflut-Preises“
Geschrieben:

Zum Zwischenstand des „Nach uns die Sintflut-Preises“ für die schlechteste umweltpolitische Entscheidung in Bezug auf Stadt- bzw. Landkreis Osnabrück

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/gesucht-preistraeger-innen-2021-fuer-schlechteste-umweltpolitische-entscheidung-in-stadt-und-oder-landkreis-osnabrueck/

Es kommen fast täglich Vorschläge herein (aktuell sind es 38) mit unterschiedlicher Komplexität und unterschiedlicher Qualität.
2 Vorschläge wurden wegen wüster Beschimpfungen von LokalpolitikerInnen gelöscht.

Interessant ist: Nahezu das gesamte Parteienspektrum wurde bislang tangiert.
Auch eine Entscheidung der GRÜNEN z.B. wurde hier bislang nicht nur einmal genannt.

Prinzipiell gilt: Nach Ablauf der Bewerbungsfirst (bis zum 28. Februar können Vorschläge per Email an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
eingereicht werden). Anschließend wird geprüft und recherchiert und dann irgendwann entschieden.

Unkommentiert sollen hier nun 3 Vorschläge im Original präsentiert werden:

* Beschluss der GRÜNEN-Bundestagsfraktion zum beschleunigten Ausbau der Windenergie und damit verbundene Naturschutz-Ausnahmen

Dieser Beschluss birgt ein hohes Risiko. Populationen könnten dadurch nicht länger geschützt werden. Dieser Beschluss kann dazu führen,
dass einzelne Lebewesen bedrohter Arten nicht mehr als wichtig eingestuft werden, wenn diese in Ausweisgebieten für Windkraftanlagen leben.
Den Ausgleich von Eingriffen – und was das für Lebewesen bedeutet, kennen wir. Ausgleichsmaßnahmen sind nicht dafür geeignet, Schäden wieder zu beheben.
Für bedrohte Arten wird es damit auch im Landkreis Osnabrück noch gefährlicher, als es eh schon ist.

* Bau der A33 Nord
Die A33 Nord wurde mit der Begründung, dass es den Verkehr in der Stadt Osnabrück und umliegenden Ortschaften verringern und den Weg von Richtung Bielefeld nach Richtung Bremen beschleunigen soll, in den Bundesverkehrswegeplan für 2030 aufgenommen. Eine wirkliche Zeitersparnis liegt jedoch nicht vor, da man alternativ über die A30 beim Autobahnkreuz Lotte auf die A1 Richtung Bremen fahren kann. Und auch auf das Verkehrsaufkommen in besagten Regionen hätte die neue Autobahn keinen merklichen Einfluss. Ganz im Gegenteil wäre mit einem erhöhten Gesamtverkehrsaufkommen zu rechnen.
Der Landschaftsverbrauch des Baus wäre mit 52 Hektar unverhältnismäßig hoch. Zudem sollen auf 9,3 Kilometern Länge 12 Brücken gebaut werden. Dies greift übermäßig in die Natur ein und gefährdet womöglich das Grundwasser. Und obendrein durchschneidet die geplante Trasse ein vorhandenes FFH-Schutzgebiet auf einer Länge von 2,4 Kilometern und stellt für bodengebundene Tieren ein unüberwindbares Hindernis dar.
Nicht zuletzt ist in den letzten Jahren mehr als deutlich geworden, dass der Klimawandel bereits in vollem Gange ist und eine tatsächliche Verkehrswende, wie wir sie für eine realistische Bekämpfung des Klimawandels dringend benötigen, keine weiteren Autobahnen vorsieht. Und trotzdem wird an dem Bau der Autobahn festgehalten, der alleine für den Bau ein Unterfangen von 168 Mio. € bedeutet. Verkehrswende jetzt! stellen wir uns anders vor.

* Flughafen Münster/Osnabrück
Der Flughafen Münster/Osnabrück ist nicht erst seit gestern ein Sorgenkind der regionalen Kommunen. Die Stadt Osnabrück hält etwa 17% der Anteile an dem Flughafen und ist somit drittgrößter Anteilseigner des internationalen Flughafens. Und das „international“ gehört auch betont, denn im Gegensatz zu den anderen Flughäfen Paderborn, Kassel und Dortmund kann man von dem FMO noch in TourstInnenhochburgen wie Mallorca, Ägypten und in die Türkei fliegen. Was dabei verschweigen wird, ist, dass der Flughafen für den Haushalt der Stadt Osnabrück eine große Belastung darstellt. Im November entschied der Stadtrat mit einer Mehrheit aus FDP, SPD, CDU und BOB (UFO), dass wegen der Gewinnausfälle im Coronajahr 2020 7 Millionen Euro bereitgestellt werden, um dem Flughafen aus den ganz tiefroten Zahlen herauszuhelfen. Dabei schrieb dieser Flughafen nie schwarze Zahlen und war immer schon defizitär.
Die meisten Flüge vom FMO hatten 2018 ein Ziel in Deutschland. Das sind Wege, die problemlos mit der Bahn zurückgelegt werden können. Die Klimaschäden, die der Flughafen erzeugt, haben deshalb in unseren Augen schon lange keine Rechtfertigung mehr (wenn sie sie je hatten) und stehen in keinster Weise im Verhältnis zum Nutzen des Flughafens. Mit dem Erhalten des Flughafens über die Coronakrise hinweg wird der Zukunft der Rücken zugewandt und ein wirkliches Anpacken der Klimakrise weiter hinausgezögert.

Gesucht werden die politischen Entscheidungen bzw. öffentlichen politischen Positionierungen
(unabhängig ob “Politiker-Einzelperson”, Fraktion, Partei, Ausschuss etc., unabhängig ob auf kommunaler Ebene,
landes-, bundes- oder europaweit) die nach Meinung der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf Stadt und/oder Landkreis
Osnabrück den größten Umweltschaden angerichtet haben bzw. dazu beitragen, einen Umweltschaden in der Zukunft zu verursachen
(bezogen auf Arten-, Natur- und/oder Klimaschutz).
Vorschläge per Email an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Allgemein
Machs gut, Emil
Geschrieben:

So mancher Tod ist schwer zu ertragen. 😞😔🙁
Ziegenbock Emil hat sich leider heute verabschiedet.
Gestern wirkte er schon etwas angeschlagen, lief jedoch immerhin noch im Krankenzelt herum. Und heute ging alles leider ganz schnell. Auch die Tierärztin konnte nicht mehr helfen.
Heute früh ihn noch wärmeisolierend mit Handtuch und Heu eingepackt – und wie immer hatte er ein sanftes Lächeln auf den Lippen.

Mitte 2018 kam der kleine Kerl zu uns. Er hatte immer den Schalk im Nacken, war einer der zahmsten Tiere hier, sehr anhänglich und hat sogar einmal für Nachwuchs hier gesorgt.
Er hatte einen „Gendefekt“ und deshalb keine Hörner entwickelt, dafür jedoch war er deutlich schlauer als die meisten seiner Artgenossen.

Bei den „Prominenztreffen“, wenn hier mal „hoher Besuch“ kam, war er stolz wie Oskar dabei, und immer mit einem fröhlichen Gesicht.

Manchmal jedoch, da soll es nicht sein. Machs gut, kleiner Mann…
Du warst einer der ganz Großen!

Für einige Tage stellen wir die Social-Media-Berichterstattung ein…

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Danke für die schöne Hundehütte
Geschrieben:

Vielen lieben Dank an Familie Krombrink-Lübbe (Anke Kombrink Lübbe) für zwei tolle Hunde- und Katzenkissen und eine erstklassige
Hundehütte. Hund Merlin und Chaos-Katze „Sam“ haben diese gleich neugierig inspiziert. Die Hütte wird jedoch zu einem weiteren kleinen Hühnerstall umgebaut, damit im Frühjahr hier noch einige arme Wesen aus der Massentierhaltung einziehen können.

Ein guter Unterstand, eine warme und trockene Hütte wünscht sich doch jedes Lebewesen, insbesondere in diesen Zeiten.
Durch den Wind der letzten Tage hat es auch das Krankenzelt bei uns ganz schön durcheinander gewirbelt und einige Planen zerrissen.
Heute notdürftig geflickt, damit es die aktuell erkrankten Ziegen Emil und Karamba auch muckelig warm haben.
Und morgen wird eine dicke LKW-Plane geliefert.
Ziege Emil hat aktuell ein tränendes Auge, Durchfall und frisst kaum etwas. Wenn es morgen früh nicht besser ist,
dann wird ein Termin beim Arzt vereinbart. Ziege Karamba, sehr anfällig für Moderhinke, traut sich kaum
in die Nässe raus und hält seine anfälligen Klauen lieber im Trockenen. Ziegen sind nicht dumm.
Und dann ist da noch der Senior „Kuno“. Kuno ist eigentlich garnicht krank,
er leistet einfach nur seinen beiden Kumpels Gesellschaft 🙂

Und auch die Warzenenten sitzen eng aneinander gekuschelt im Einstall-Gehege. Schiet-Wetter, scheiss Einstallpflicht.
Immerhin haben sie es noch besser getroffen als knapp 25.000 Puten, die heute im Landkreis Cloppenburg wegen der Vogelgrippe „gekeult“ werden :-(.

Gnadenhof Brödel
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