Die Zufallsfotos sind die Besten. 😃😄
Heute Morgen auf dem Gnadenhof Brödel (Melle, Niedersachsen). Minus 11 Grad.
Anstehen für heissen Tee. 😃😃😄⛄⛄❄❄🌬🌬☕️☕️🍵🍵
Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
Spenden für neue Teebeutel:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
Die Nacht wird rattenkalt. Minus 15 Grad werden erwartet.
Die Lösung ist: Dicke Lagen Heu und Stroh, möglichst viele Tiere auf engem Raum und Wärmelampen.
Schweinchen Speedy hat gerade schon geratzt und geschnarcht 🙂
Die Situation ist eine Massivherausforderun.
Es hat heute Nacht weiter geschneit. Der nächste Unterstand (dieses Mal für das Geflügel) ist in sich zusammen gesackt.
Trotzdem Glück im Unglück. Es hat sich eine Art Katakombensystem mit mehreren Schutzblasen gebildet.
Die Eichenholzpfeiler machen es möglich. Gerade eben munter durch die Katakomben gekrabbelt und drei mal gezählt. Scheinen noch alle da zu sein.
Jetzt leben sie noch ein bisschen enger zusammen, was für die nächsten Nächte vermutlich ganz gut ist.
Die Wasserversorgung funktioniert per Handkarren und geht nur noch meterweise voran.
Die Tiere stürzen sich förmlich auf das lauwarme Trinkwasser.
Die Situation ist krass, aber irgendwie kommen wir durch. Es ist ein Kraftakt, aber gut fürs Herz-Kreislauf-System ;-).
Nach einer Fütterung ist man schweissgebadet und die bräsigen Kalorien in einem drinnen lösen sich in Luft auf.
Den Schafen und Shetland-Ponys macht das Wetter nicht viel aus. Die Ziegen scheinen sich
irgendwie zu arrangieren. Dann machen wir das auch so 🙂
Wir haben uns gut vorbereitet.. Die Lager sind voll mit Kraft- und Körnerfutter. Das Heu stapelt sich bis zur Decke.
Wir kriegen die Tiere schon durch die Schneekatastrophe hindurch.
Es wird Zeit, dass in diesem gottverdammten Irrenhaus mal wieder etwas Normalität einkehrt.
Die neue Ziege „Stina“ hat noch große Angst, zu den anderen Tieren in die Stallungen zu gehen.
Häufig steht sie noch in einem Windschutz davor oder liegt in einem der isolierten Wasserkanister („Schneebunker“).
Heute Nacht mag das noch gut gehen, aber die kommenden Nächte würde sie ohne vernünftigen Unterstand
und die wärmende Heerde vermutlich nicht schadlos überstehen.
Also eingefangen, ob sie nun will oder nicht, und zu den anderen Tieren gesteckt. Türen zu und
die Isolierplane runtergezogen. Hier ist es mollig warm, insbesondere weil auch die viel Wärme abstrahlenden Schafe Molly und Lotta dabei sein.
Die anderen 4 Neuzugänge „Pippi Langstrump“, „Boy“, „Queeny“ und „Lilly“ machen es genau richtig.
Zu viert in einem „Schneebunker“, auf einer dicken Lage Stroh. Gegenseitig wärmen. Mehrere Planen rübergezogen, gute Nacht 🙂
Morgen früh gibt es lauwarmes Trinkwasser.
Was für eine Nacht, was für ein Kampftag!! 🙋😊🐾🐾✊✊👏👏🦹🦹🦹♀️🦹♀️🦸♀️🦸♀️🦸🦸♂️🧙♂️🧙
Es ist noch viel viel „härter“ als gedacht – aber wir werden durchkommen!
Danke an Julia Behncke 👩❤️👨💖💝.
Ganz schön „uppe“ mittlerweile, zeitweilig zitterten sogar schon die Beine. Energieriegel und heißer Kaffee schaffen Abhilfe.
Das Gröbste ist jedoch geschafft. Ständig die Dächer der Stallungen von der Schneelast befreit.
Einen Unterstand haben Schnee und Wind dennoch zu Kleinholz verarbeitet. Zum Glück ist kein Tier zu Schaden gekommen.
Viel viel Schnee dringt in die Weidezelte und Stallungen ein. Immer wieder Holzbretter angeschraubt, Risse abgedichtet, zusätzliche Planen gespannt.
Die Schneelast ist enorm.
Der Straßenverkehr war heute Morgen hier zeitweilig zum Erliegen gekommen.
Sogar unser Quad hat seinen „Meister“ gefunden. Nicht schlimm, dann kommen Schubkarre und Handkarren zum Einsatz, mit 0,25 PS.
Allerdings: Alles dauert jetzt sehr sehr lange. Während eine Einzelfütterung sonst bei ungefähr 1,5 Stunden liegt sind es jetzt eher 3,5 – 4 Stunden.
Kanisterweise Warmwasser ist zu den Flächen zu schleppen. Die Tiere süppeln das aus den gefrorenen Trinkkisten teilweise in einem Zug weg.
Große Mengen „Heucobs“ werden verfüttert. Diese geben viel Energie an die Tiere. Die kleinen Quessant-Schafe und Zwergziegen stehen
mittlerweile bis zum Bauch im Schnee.
Lirum, Larum, Löffelstiel, Letztlich kommt es auch ein bisschen auf die Einstellung drauf an:
Ziemlich derbe alles, never ever so etwas erlebt, und völlig klar: Es geht „ans Eingemachte“. Aber ist ja auch irgendwie ein kleines Abenteuer 🙂
Mit dieser Einstellung wird es leichter.
Säckeweise Vogelfutter-, Hühnerfutter und und und rund um den Gnadenhof verteilt.
Die Gnadenhoftiere durchzukriegen wird schon irgendwie gehen.
Und rund um die Futterstellen sammeln sich Hunderte unterschiedlicher Vögel.
Schwärme von Amseln, Finken, Meisen, Tauben, Raben – sogar etliche Spechte hier heute gesehen.
Eine große Kiste mit abgelagerten Äpfeln heute früh verfüttert. Bestimmt 50 Kilogramm. Heute Abend war nichts mehr davon zu sehen.
Ansonsten Mehlwürmer, Heimchen, Rosinen, viel viel Fettfutter…
Auch in den Tiefen des Waldes zwei Futterstellen eingerichtet. Eine für Vögel und eine zweite für Vögel und Rehe.
Zudem diverse Wildkameras aufgestellt, um mal zu schauen, was sich so rumtreibt.
Puhhh…Frühling wäre jetzt schön.
Schneekatastrophe im Landkreis. ❄️❄️❄️🌨🌨🌨☃️🌪🌪🌪🌬🌬💨🙋♀️🙋
Puh…die Nervosität steigt (und die Abenteuerlust auch ;-)).
Durchaus möglich, dass das alles Andere als ein Spaziergang heute Nacht wird.
Wir harren der Dinge, die da kommen. Die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Alle Tiere haben die dreifache Menge Stroh im Vergleich „zu Normal“ bekommen, es wird schließlich auch rattenkalt.
Wie man sieht wärmen sich einige Ziegen (noch relativ unaufgeregt) schon gegenseitig 🙂
Schweinchen Speedy und ihre Kollegen „Bärbel“ und „Dodi“ haben sich schon saugemütliche Strohbuchten gebaut.
Doppelfutter gegen die Kälte. Und viele eisige Nischen und Löcher in den Ställen verschlossen.
Schafe und Ziegen haben „Bunker“ bekommen. Gut gepolsterte, aufgeschnittene Wasserkanister, die nicht unter der Schneelast zusammenbrechen werden.
Alle Unterstände haben nun eine Doppelplane und wurden zudem mit Sturmhaken gesichert.
Heute Nacht wird kontinuierlich auf den Flächen geschaut und immer wieder die Schneelast auf den Haupt-Unterständen
mit einem Schieber reduziert. Extra schonmal alle Taschenlampen aufgeladen.
Die kleine Ziege „Stina“ hat sich übrigens prächtig eingelebt (Tanja Menke), sie hat schon die ersten Freundschaften geschlossen. Ich persönlich glaube jedoch nicht, dass
sie trächtig ist (bin aber auch kein Ziegenflüsterer). Stina ist eine coole Socke und sieht mit ihren Hörnern ein bisschen aus, als ob sie gerade zum Mars funkt.
Vielen Dank an Ele Luise Haine für ganz tolle Heupallets sowie an Jana Raabe 🙂
Die Heupallets wurden heute in großen Mengen verspeist. 🙂
Ja… und dann ist es ja so, dass wir nicht nur die Verantwortung für die „Gnadenhof-Tiere“ übernommen haben sondern damit auch für mehrere Hundert Wildvögel.
Bei den Fütterungen fällt immer auch mal etwas runter, bleibt etwas liegen.
Wir haben hier 2 Haussperlings-Kolonien (jeweils etwa 70 Tiere), eine Rabenkrähentruppe (40), diverse Tauben (mindestens 50), Grünfinken-Kommandos (zu etwa 10-15 Tieren), Amseln, Meisen,
Kleiber, die sich alle über Hühner-, Enten- und Gänsefutter freuen und ständig rund um die Flächen rumlungern.
Heute extra noch bei der Wissinger Mühle jede Menge Vogelfutter besorgt. Hungern soll hier keiner, auch nicht bei 20 bis 30 cm Schnee.
Der Futterschuppen bleibt aus diesem Grunde die nächsten Tage sogar gezielt geöffnet, damit sich die Tiere nehmen was sie brauchen (wird natürlich auch immer mal wieder gereinigt).
Und dann hätten wir da noch einen Sozialverbund von etwa 5-7 Rehen, die hier ab und zu mal reinschauen.
Auch die werden es bei 25 cm Schnee schwer haben.
Zum Glück ist deren „Hauptquartier“ im Wald bekannt (wird aber nicht verraten ;-)).
Definitiv werden da heute Nacht noch einige Ballen Heu hingebracht.
Heute Nacht kommen vielleicht noch einige Jack-London-Abenteuer-Berichte 😉
Ist doch ganz einfach: Menschen und Tiere sind da ähnlich. Alle haben Hunger und alle wollen gerne „über die Runden kommen“.
Leben und Leben lassen! Im gegenseitigen Einverständnis.
Kurz vor dem Schneesturm. Danke an Micha Strötzel und Frank Strötzel, Danke an Tine Meyer und Christian.
Die tolle Spendenaktion der LVM-Versicherung von Frank Strötzel (für jede abgeschlossene KFZ-Versicherung
wurde Geld für Klima- und Artenschutz gespendet) sorgt für den Auf- und Ausbau von 3-4 Biotopen.
Für viele viele Lebewesen werden hier hilfreiche Strukturen entstehen – und der Meller Stadtteil „Oldendorf“ (Westerhausen/Föckinghausen/Oldendorf)
wird noch artenreicher.
Heute am Ebbergeweg eine Vogelschutzhecke angelegt.
Unter anderem mit der Traubenkirsche, Weissdorn, Heckenrose, Kartoffelrose, Haselnuss, Hartriegel und dem Traubenholunder.
Verschiedene der Früchte sind hilfreich, um die Tiere über den Winter zu bringen.
Und gemeinsam ein kleines Waldstück aufgeforstet. Extra darauf geachtet, dass es sehr artenreich wird, so ist es robuster
gegen schädliche Einflüsse. Hauptsächlich heimische Arten (Lärche, Bergahorn, Rotbuche, Latschenkiefer,
Edelkastanie (Marone), Eberesche, Sandbirke, Flatterulme, Weisstanne, Pappel) aber auch einige „klimaerwärmungs-resistentere“ Arten wie die Roteiche,
Traubeneiche und die Schwarz-Kiefer eingepflanzt.
Ganz interessant. Neulich bei Settele (2020, Die Triple Krise) gelesen:
Er schreibt (S. 60): „Pflanzen und Tiere, die keine größere Toleranz gegenüber Temperaturschwankungen haben, werden den Planeten verlassen. Wir Menschen müssen uns
darauf einstellen und sowohl bei Renaturierungen auf dem Land als auch in Stadtparks Pflanzen ausbringen, die mit erwarteten Temperaturanstiegen besser umgehen können.“
Für die Artenvielfalt, ohne Frage: Möglichst heimische Pflanzen nehmen. Zudem: Gebietsfremde Arten können invasiv sein, sich ausbreiten,
und dadurch die biologische Vielfalt gefährden.
Von Rot- und Traubeneiche sowie Schwarzkiefer ist das eher nicht bekannt. Die Theorie: Baumarten einbringen, die auch bei 40 Grad
noch ein kühlendes Mikroklima schaffen und dadurch die Existenz heimischer Arten unterstützen.
Vielen vielen Dank insbesondere, dass uns dort heute eine tolle Fläche zur Gestaltung zur Verfügung gestellt wurde.
Eine Flächenverfügbarkeit ist das allergrösste Problem von Naturschutz- und Klimaprojekten – viele Projekte scheitern aus genau diesem Grund.
In Kürze folgen dort noch einige Obstbäume (alte Sorten) und zwei Blühwiesen.
Weitere Biotopflächen, die von der LVM-Aktion profitieren, sind Flächen gegenüber vom Lidl (Oldendorfer Str.), hinter dem Assmann-Parkplatz
sowie „Am Wulberg“. Hier wird es von Insekten und Vögeln nur so wimmeln. Und CO2 wird auch noch umgewandelt.
Danke 🙂
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
Gestern Abend kam hier noch ein Notfallanruf rein. 🚒🚒🚒🚒🚒🩺🩺🩺🆘🆘🆘💖💖💖💖
Stina, eine schon etwas ältere Ziege, wurde wochenlang von ihrer Herde gemobbt.
Das gibt es leider manchmal, dass Ziegen da gnadenlos sind und eine Einzelziege wegdrängen,
verstoßen, nicht mehr in die Herde aufnehmen. Der Vorbesitzer konnte das nicht mehr mit ansehen und hat genau richtig gehandelt.
Stina hat bislang etwas Pech im Leben gehabt. Der Vorbesitzer erzählte, dass sie vor ihm wohl in einem Streichelzoo lebte. Da ihre Hörner jedoch
etwas nach vorne gebogen sind, durfte sie dort nicht bleiben.
Die Vergesellschaftung gerade eben hat ganz gut geklappt. Neugierig wurde sie von den anderen Tieren beschnuppert
und bislang gut akzeptiert.
Stina ist zahm und frisst, wie man sieht, aus der Hand.
Und eine (mutmaßliche) Besonderheit: Es kann durchaus sein, dass sie trächtig ist. 🙂
Eventuell gibt es hier in den nächsten Monaten Nachwuchs.
Schweinischer Schweinewitz! 😂😂😅🐽🐽🐽🐽🐽🐷🐷🐷🙈🙈
Im Stall bei der alten Kommunistensau „Speedy“, GRÜNEN-Realo-Fred und GRÜNEN-Fundi-Klimalisten-Sympathisantin SUPERHuhn Harriett.
Speedy: „Alder, da biste ja? Hast Du die Ware dabei?“
Speedy sagt zu seinem Apfel und seiner Banane immer „Ware“, als ob es sich um
Schmuggelgut aus dem Kolumbianischen Medellin-Gebiet handelt.
Die Ware habe ich dabei. Speedy ist zufrieden und stopft sich gleich die Südfrucht rein.
„Alder, geht immer gut ab hier, was? Diplomatie kommt hier immer erst ganz zum Schluss, wa? Find ich gut.
Klare Kante zeigen, der einzige sinnvolle Weg, um morgens ohne Baumgrummeln aufzuwachen.“
Ich sehe das genauso und starte gleich gut gelaunt in die Offensive. Liebevoll brülle ich GRÜNEN-Realo „Fred“ ein „Lusche! Lusche!
Pseudo! Pseudo! Bloß keine Meinung haben, um nicht die Mitte zu verschrecken!“ ins Ohr.
Fred lacht und antwortet mit: „Judas! Judas! Vollidiot! Vollidiot!“. Ich amüsiere mich gleichfalls.
Es gab hier ein paar Telefonate mit einigen GRÜNEN-PolitikerInnen. Total gut. Einmal (Name egal) haben wir uns gegenseitig ziemlich
durch den Hörer gezogen – zeitsparend ohne langwierigen Austausch von Höflichkeiten…“Wow“, dachte ich danach. „Voll gut!“.
Das hat mich beeindruckt und mir imponiert. Genau die richtige Atmosphäre, um „mit Schmackes“ Inhalte zu diskutieren. Das Ende
des Gespräches war weniger laut – wurde sogar ne Menge zusammen gelacht und ganz spannende Dinge überlegt.
Interessant, wie viel Energie das gibt und Batterien wieder auflädt. Reibung erzeugt Energie – und was für welche!! Nach Stufe 1 kommt Stufe 2.
Mit einem Herren (Name auch egal) ein hochinteressantes Gespräch über die Entwicklung der GRÜNEN geführt. Persönliche Ansichten ausgetauscht.
Überlegt, was Sinn macht, was keinen Sinn macht. Wie man sich „treu“ bleiben kann, wo „Abgrenzung“ beginnt und wo diese aufhört.
Vielen Dank an den Herren – hammermäßige Denkanstöße, die hier so noch nicht platziert wurden!
Mit einer anderen Person (Name wieder egal) überlegt, dieses Jahr gemeinsam mit einem GRÜNEN Ortsverband in einer Gemeinde im Landkreis
ein Biotop anzulegen. Voll gut! So bin ich mit den GRÜNEN groß geworden. Streiten, meckern, sich in den Hintern treten, lachen, machen – und ab auf die Straße!
Barrikaden bauen und Hecken pflanzen. Gemeinsam MACHEN und EINFORDERN – auf allen Ebenen, ohne Ausnahme. Und es „denen da oben“ zeigen.
Naturschützer sind keine billigen Hilfsgärtner, die die Drecksarbeit übernehmen, für die sich manche scheinbar zu „was weiß ich denn“ sind.
Diese „Aktiv-Denke“ haben dann scheinbar doch noch einige verinnerlicht, sehr gut!
„Na also“, sage ich zu Speedy. „Das !! sind „Die GRÜNEN“, die ich kenne. Es gibt sie noch!
Voller Elan, heißblütig, laut – nicht nur so ein „Pseudo-Mimimimimimi-ich-ducke-mich-mal-weg“, wie es bei so vielen dann geäußert wird,
wenn Fragen zu PRAKTISCHEM, EIGENEM Natur- und Klimaschutz gestellt werden. Wenn Fragen gestellt werden, „die weh tun“ (Aufwand, Geldausgabe, Geldverlust, Kosten, Arbeit, Mühe).
Speedy kann gerade nicht antworten und mampft munter auf seinem Appel rum. Er nuschelt nur irgendwas von
„Ernst Thälmann“…und irgendwie „…keine Zeit für so ne weichgespülte Kacke“, reckt dann seine kleine Schweinepranke in die Höhe und ruft:
„Mutig voran!!“
Ich erzähle: „Ist schon komisch, wenn man so an seine Kindheit denkt, woran man sich erinnern kann. Mein Vadder hat mich mit 8 mal zu einer
Sitzung der GRÜNEN mitgenommen, in Hamburg damals noch. Ich weiß sogar noch das Thema: Irgendwas mit Fischsterben in der Elbe.
Da saßen lauter coole Leute rum, Strickpullover, Bärte, wilde zerzauste Haare, es gab Schmalzbrote mit Salz, an den Geschmack
kann ich mich noch gut erinnern?“
Speedy sagt: „Schmalzbrot? Du Arsch!“
Unbeirrt: „Und es ging zur Sache, aber so was von. Die wollten irgendwie das gleiche
aber haben ordentlich rumgeschrien. Ich hab das nicht verstanden. Min Vadder hat mir dann erklärt, dass es weniger um „die Sache“
ging als vielmehr „um den Weg“ dahin. Das fand ich gut.“
Hahn Fred kuckt mich zufrieden an: „Bei den Wahlen werden wir mega-mäßig absahnen. Sowas von!“
Ich grinse und sage: „Gönne ich Euch doch, macht mal! Vielleicht überholen wir Euch noch mal am grünen UTOPISTENrand. Vielleicht fehlt es auch an der Zeit dafür, in den nächsten Wochen entscheidet sich, was aus dem 500 AKA-Projekt wird.
Wenn Ihr ganz ganz ganz viel Glück habt, dann lassen wir Euch die Stimmen! Dann könnt Ihr Gott danken, für das Glück, das Ihr habt!“
Fred verdreht lachend die Augen fragt: „Wie war denn sonst die Woche? Läuft die grüne Revolte endlich, von der Du Tag-ein, Tag-aus schwadronierst? Wann isset denn so weit, Du superkluger Alles-Immer-Irgendwie-Vermeintlich-Besser-Als-Andere-Wisser?“, und schmunzelt.
Ich grinse.
„Diese Woche sind unglaublich viele Baum- und Heckensetzlinge geliefert worden. Von allem, was für Insekten und Vögel wertvoll ist.
Der halbe Hof steht voll. Heute wurden zwei Flächen in Melle-Westerhausen für Blühwiesen angeboten, mal sehen, was draus wird. Die Biotopgestaltung
mit einem GRÜNEN-Ortsverband (siehe oben) aus dem Landkreis ist angedacht. Und eine Kommune aus dem Landkreis hat wegen eines Umweltbildungs-Projektes angefragt.
Mit dem Waldorf-Kindergarten in Melle ist ein Projekt in Planung, ebenso mit einem Hort aus Osnabrück.
Also wenn Du mich so fragst: Wir befinden uns am Vorabend der grünen Revolution!“
Lautes Gelächter von allen.
SUPERHuhn Harriett: „Sehr gut! Ist doch egal, von welcher Partei. Ist doch nur Beiwerk irgendwie.“
Wir nicken.
Schwein Speedy: „Alder, soll ich mal nen hammergeilen Schweinewitz erzählen?“
„Lass hören!“.
„Ok, Donald Trump und sein Fahrer düsen so durch Arizona. Der Fahrer überfährt dabei fast ein Huhn, das vor Schreck ohnmächtig umkippt
und am Straßenrand liegt. Donald Trump sagt: „Fahrer! Ich bin der Präsident der USA, ich kläre das mit dem Landwirt, mach Dir keine Sorgen…“
Donald Trump macht sich auf den Weg zum nahe gelegenen Bauernhaus. Wenig später sieht man, wie ein Bauer mit Mistgabel in der Faust wütend hinter Trump her rennt.
Gerade noch schafft es der Präsident ins Auto zu steigen und mit seinem Fahrer davon zu düsen.“
SUPERHuhn Harriett, Hahn Fred und ich hören mit großen Augen zu.
„Kurze Zeit später überfährt der Fahrer fast ein Schwein. Das Schweinchen kriegt so einen Schreck, dass es ohnmächtig am Strassenrand liegen bleibt.
Der Fahrer sagt: „Donald, diesmal kläre ich das!“…und macht sich auf den Weg zum Bauernhaus. Er kommt und kommt nicht wieder.
Nach etwa einer Stunde dann sieht man ihn langsam, schon leicht schwankend, dem Auto entgegenschlendern. In der Hand einen Geschenkekorb mit Obst und Gemüse.
Kaltes Bier, Wein, frisch gebackenes Brot…alles was das Herz begehrt.
Donald Trump: „Wie kann das sein? Wie hast Du das gemacht? Wieso kriegst Du Geschenke und mich wollte der Bauer lynchen?“
Der Fahrer:“ Ich weiß auch nicht. Ich habe gesagt, ich bin der Fahrer von Donald Trump und habe das Schwein überfahren!““
Lautes Gelächter im Stall, hier gibt es kein Halten mehr.
In diesem Sinne: Wer zuletzt lacht… 🙂
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
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