Heute ging es mit Ente „Edda“ zur Tierärztin.
Edda ist schon älteren Semesters und stammt aus einem Animal-Hording-Fall.
Ihr Auge ist eitrig und entzündet (keine Sorge, die knall-gelbe Farbe stammt von der Behandlung, ganz so schlimm ist es dann doch nicht). Insgesamt leidet sie an einem Infekt, hat aber zumindest noch einen guten Appetit.
5 Tage lang bekommt sie jetzt morgens Medizin und zwei Mal am Tag eine Augensalbe.
Und immerhin: Sie hat jetzt vorübergehend einen Pool nur für sich alleine 🙂
Das 500 AKA-Projekt hat eine Dynamik erreicht, mit der wir „never ever“ gerechnet hätten.
Richtig gut ist:
Das Projekt bildet „Side-Projekte“ (starke Seitenäste, die aus dem Ursprungskern entstehen, dank vieler unterschiedlicher Akteure).
Immer wieder in höchster Weise beeindruckend: Von der ersten Idee bis zum fertigen Konzept dauert es meist nur wenige Wochen.
Und dann geht es oft schon direkt los. Diese Schnelligkeit ist elementar.
Da hätten wir z.B. das Side-Projekt:
A) „Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen“
Gemeinsam mit Landwirten aus dem Ortslandvolk Gesmold und z.B. Gabriele Mörixmann (Aktivstall für Schweine) finden im
Herbst gemeinsame Baumpflanzungen – auch für die Öffentlichkeit – statt. Vielen Dank auch an das Unternehmen „Thomas Philipps GmbH & Co. KG für die tolle Unterstützung.
Gemeinsam zeigen: WIR ALLE können etwas tun. Ein Baum wandelt im Jahr (ab einer gewissen Größe) etwa 10 Kg CO2 um.
Alle die mitwirken werden mit tollem Essen versorgt. Darunter viele explizite BIO-Produkte, tierleidfrei und mit geringen CO2-Äquivalenzwerten.
Und:
B)“Landwirtschaft – Naturschutz -Gesellschaft“
Danke an viele Landwirte aus Georgsmarienhütte (z.B. Marcel Bolte), die SPD Georgsmarienhütte, den Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes (HOL)
sowie die Thomas Philipps GmbH & Co. KG.
Gemeinsam schaffen wir artenr3eiche, mehrjährige Blühwiesen, basierend auf regionalem Saatgut.
Die Landwirte werden für Ihre Leistungen bezahlt und die Einnahmeverluste entschädigt. Sehr wichtig! Und wir als Naturschützer z.B. profitieren zudem
von einem Know-how, das wir so nicht haben. Und bei der Mahd werden Schulen, Bürgerinnen und Bürger eingebunden, um gemeinsam etwas zu erreichen.
Und:
C) Insekten- und Menschenwohlfühloase im Businnespark Netter Heide in Osnabrück
Vielen Dank an die “Ost & Koch Gruppe” (https://ostundkoch.de/)
und die “BONI Kaffeerösterei” (https://www.boni-kaffeeroesterei.de) (z.B. Jens Strebe, Ute Ost).
11.000 m² Blühwiese (darunter z.B. auch die „Osnabrücker Mischung“), eine Trockensteinmauer, ein Feuchtbiotop, Totholz, artenreiche Heckenstrukturen und und und…
Kombiniert mit einem Insektenlehrpfad mit vielen Hinweistafeln.
Das zeichnet ein Projekt aus: Es wächst wie ein Baum, hier ein Ast, dort ein Ast…Viele Blätter, die Schatten spenden und Sauerstoff liefern.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Weiter ging es heute mit der Biotopgestaltung bei der Thomas Philipps GmbH & Co. KG am Ochsenweg. 🐞🐛🦋🐌🐞
Duell zwischen Fräse „Miracolo Blu“ und landwirtschaftlichem Großtrecker.
Und: Ganz herrliche Blühwiesen blühen
Die 9700m² von der Thomas Philipps GmbH & Co. KG werden Schritt für Schritt artenreicher gestaltet.
Bald auch z.B. mit deren Azubis. Das Unternehmen hat mittlerweile sogar Inhalte des Umweltschutzes im Ausbildungsvertrag
integriert.
Heute ging es weiter mit der Vorbereitung für eine 2000 m² große Wildblumenwiese (Osnabrücker Mischung).
Im Herbst folgt dort zudem eine Streuobstwiese.
Gute Maloche heute, wenn die Puste ausgeht, dann hilft Biosaft 🙂
Die Fläche hat bereits etliche wertvolle Bestandteile für die Artenvielfalt.
An einer Stelle blühen Schwertlilien. Ein alter Baumbestand ist vorhanden und sehr viel nützliches Totholz.
Heute mal etwas durch die Bäume geklettert.
Neben der Blühwiese wurde heute gemäht. Ein schönes Duell zwischen Einachser „Miracolo Blu“ und einem
Hochleistungstrecker. Ich gebe zu, es war ein knappes Rennen. Zwischendurch dachte ich..“Oh Oh…ob wohl der Trecker gewinnt?“.
Am Ende hatte Miracolo natürlich die Nase vorn 😉
Im Ernst: Gerade für Wildblumenwiesen ist es wichtig, mit „leichtem Gerät“ zu arbeiten. Etwa 75% aller Wildbienen nisten im Boden.
Schwere Maschinen würden diesen so stark verdichten, dass die Insekten Schwierigkeiten hätten, ihre Gänge zu bauen.
Mit dem Landwirt noch einen netten Plausch über Maschinen, Wiesen und Wiesennutzung gehalten, total interessant.
Immer wieder beeindruckend: Landwirte kennen ihre Flächen häufig m²-genau.
Die entstehende Blühwiesenfläche z.B. ist der trockenste Bereich des Areales. Na also, alles richtig gemacht.
Die Fläche ist auch deswegen so wertvoll, weil die Blühwiese den Flugkorridor zwischen Melle-Mitte unde Melle-Oldendorf erweitert (siehe Karte).
Zudem heute noch etliche Wildblumenwiesen besucht. Es blüht in Hülle und Fülle und allen Farben. Herrlich.
Magneten für so viele Tiere und auch viele spezialisierte Insekten.
Der „blaue Natternkopf“ blüht (siehe Bild). Eine ganz wichtige Pflanze.
Über 30 Wildbienenarten fliegen diese Blume an. Darunter auch die „Natternkof Mauerbiene“ (Osmia adunca). https://www.wildbien.de/natternkopf-mauerbiene-direkthilfe/
Ist diese Pflanze nicht mehr vorhanden – dann stirbt die Wildbienenart aus.
Deswegen ist es so wichtig, artenreiche und mehrjährige Blühwiesen zu schaffen.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Dieses Projekt gehört zu den Großprojekten für den Artenschutz, die „das Herz berühren“.
Der Anfang in Osnabrück wurde heute geschaffen.
Danke an die netten und aktiven Aktiven (darunter z.B. auch Herrn Koch) die heute tatkräftig mitgewirbelt haben.
Zunächst einmal auf etwa 1600 m² eine Blühwiese geschaffen (Mischungen: Regiozertifiert „Osnabrücker Mischung“
und regional angelehnt „Blühende Landschaft Nord“).
Und das ist nur der Anfang! Im Businesspark Netter Heide entsteht eine Wohlfühloase für Menschen und Insekten, das ist der besondere Charme
dieses Projektes. Nächste Woche werden weitere 10.000 m² Blühwiese geschaffen. Im Stadtgebiet von Osnabrück!
Es folgen: Trockensteinmauer (ganz wichtig für viele Arten), ein Feuchtbiotop, Anpflanzung einer artenfreundlichen Wildhecke, Totholz, eventuell ein „Sandarium“ (Brutstätte für verschiedene Wildbienenarten)
und etliche „Insekten-Lehrpfad-Tafeln“ (Umweltbildung ist wichtig!). Ein Insekten-Lehrpfad für alle. Ein Leuchtturm-Projekt!
Zudem wurden heute einige Bäume (z.B. Walnüsse) geplanzt.
Zuweilen kommt hier der Glaube an „die Menschheit“ zurück.
Wir haben viele Arten verloren. Der Uhrzeiger steht auf „halb eins“…doch dank solcher Projekte
können wir Arten stabilisieren und vielleicht sogar den Uhrzeiger zurückdrehen.
Der beste Zeitpunkt für einen Handlungsbeginn ist jetzt! Zeigen wir doch einfach mal gemeinsam, „was wir so drauf haben“!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Weitere Biotope in Ostercappeln! Großartig! 🙂🐞🐛🐝🙂🙃
Heute in Venne südlich der Mühleninsel an der Straße „Im Diebusch“ gearbeitet.
Auf zwei Teilflächen (600 m² und 400 m²) die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ ausgesät.
Ein kleiner Hund („Sonja“) kam ganz begeistert vorbei gehüpft 🙂
Erik Ballmeyer legt vor seinem Unternehmen gleichfalls einen Blühstreifen an, top! Die Vernetzung wächst und wächst.
Das Unternehmen Häcker Küchen erstellt in Kürze 15.000 m² (in der Karte schon eingetragen), darunter etwa 7000 m² Osnabrücker Mischung.
Eine möglichst engmaschige Vernetzung von Wildblumenflächen ist herausragend wichtig.
Einige Wildbienenarten legen für eine Futtersuche sogar deutlich weniger als 150 Meter zurück.
Siehe dazu z.B.: https://idw-online.de/de/news750256
Werden Wildblumenwiesen komplett gemäht und in direkter Nähe ist keine Alternative: Dann sieht es schlecht aus.
Viele Wildbienenarten haben Flugradien unterhalb von 500 Metern. Honigbienen z.B. schaffen Distanzen von etwa 5-6 Kilometern.
Mitte Juni ist die Blühwiesen-Anlage vorbei.
Dann beginnt die Trockensteinmauer-Saison. Herausragend wichtig als Brutstätte für etliche Insekten. Toll auch für Reptilien, Kleinsäuger, Amphibien…
Auf der Mühleninsel werden insgesamt ca. 160 Tonnen Steine, Kalkschotter und Sand (für sog. „Sandariums“ (Wildbienen-Brutstätten)) abgelagert und dann in Mitmach-Aktionen verbaut.
Dann sind alle gefragt! Gemeinsam etwas für die Artenvielfalt leisten.
Tolle Verpflegung für alle (ausschließlich Bio, ausschließlich tierleidfrei, ausschließlich geringe CO2-Äquivalenzwerte) werden wir dafür vom „Venner Grill“ (Martina Thomas) erstellen lassen.
Das tolle Konzept und die hohe Kreativität haben uns überzeugt. Somit wird beim „Venner Grill“ für alle Mitmachaktionen in Venne die Verpflegung geordert 🙂
Hoffentlich lässt Corona das bald zu. Wir freuen uns schon!
Auch gemeinsam mit Familie Elabor (Michael Elabor) ist diesen Sommer die Schaffung von 20 Meter Trockensteinmauer unweit ihrer Blühwiese (in Nähe des Geburtshauses von Ludwig Windthorst) geplant. Die Artenvielfalt holen wir uns zurück!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Der gesellschaftliche Wandel ist in vollem Gange! Überall im Landkreis schießen Projekte für Artenvielfalt und Klimaschutz wie Pilze aus dem Boden – was für ein erhabenes Gefühl diesen Wandel live miterleben zu dürfen!!🐛😊🙃🐸🦉🦇🦋🐞
Projekt vom TSV Westerhausen/Melle, Nächste Blühwiese in Ostercappeln, XXL-Wohlfühloase + Insektenlehrpfad in Osnabrück.. und und und..
Heute früh ganz kurz etwas Blühwiesensaatgut bei Frank Strötzel und dem TSV Westerhausen (Melle) abgegeben. Komme ich da um 8.30 Uhr hin, läuft der Schweiss dort schon in Strömen, gigantisch!
Der TSV legt dort eine Gemüsegarten an, eine Blühwiese und: Westerhausens erster Weinberg wird geschaffen 🙂 Prost!
Die Leute sind mit Eifer bei der Sache. Es ist eine sehr sehr gelungene Kooperation, den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. als Partner im 500 AKA-Projekt zu haben. An der Turnhalle sind Nisthilfen für Fledermäuse geplant.
Heute ist insgesamt Großkampftag. In Ostercappeln wird die nächste Blühwiese geschaffen (etwa 500 Meter vom Parkplatz an der Mühleninsel entfernt).
In Osnabrück wird heute am späten Nachmittag im Rahmen von 500 AKA der erste Spatenstich für eine Wohlfühloase (11.000 !!! m² Blühwiese, Trockensteinmauer, Totholzhaufen, Feuchtbiotop, Nistkästen, Wildbienen-Sandarium, Insektenlehrpfad, Lehrschilder …werden dort entstehen) für Insekten und Menschen gesetzt.
Ort: Boni Kafferösterei, Netter Platz, https://www.boni-kaffeeroesterei.de/. Unterstützt durch die Ost & Koch Unternehmensgruppe.
Man kann sagen: Der gesellschaftliche Umbruch hat ein irrsinniges Tempo aufgenommen.
An Klima- und Artenschutz kommt keiner mehr vorbei.
In Osnabrück hat sich mit dem „Osnabrücker Weltacker“ ein neues Projekt gebildet. Spitze!! https://osnabrueckerweltacker.de/
Mehrere Bürgerinitiativen haben sich gegründett. Dabei geht es nicht „nur“ um Kritik (auch Kritik ist wichtig!) sondern oftmals auch explizit darum, selber zu gestalten und zu schaffen. Das Nonsusplusultra!!!
Vom 500 AKA-Projekt werden am 11. Juni Hunderte Tonnen Kalkschotter und Trockensteine geliefert. Zudem jede Menge Sand. An etwa 10 Orten entstehen Trockensteinmauer – wertvoll für viele Insekten, Reptilien und Kleinsäuger. Auch Amphibien profitieren.
Wir alle haben in der Vergangenheit dem Planeten auf die eine oder andere Art geschadet.
Leider praktizieren dieses immer noch etwas zu viele Menschen. Die überzeugen wir alle auch noch! Keine Sorge 😉
Jetzt heisst es: Reparieren wir den Planeten gemeinsam!
Und:
In diesem Jahr führt das Umweltforum Osnabrücker Land e.V. – wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt – eine breit angelegte Kampagne zur Rettung der „Grünen Finger“ in Osnabrück durch. Zentrales Instrument ist dabei eine Unterschriftensammlung als Petition an den Osnabrücker Stadtrat
Nähere Informationen zur Kampagne findet ihr unter:
http://www.umweltforum-osnabrueck.de/gruene-finger.html
https://www.instagram.com/gruenefingerosnabrueck/
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2327215/streit-um-gruene-finger-hat-das-zeug-zum-wahlkampfthema-nummer-eins
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Westfalentag – schwere Ausschreitungen im Baumarkt 😑😑😐😬🤥
Dennoch ging es heute weiter auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.
Die üblichen Maschinen-Schaden-Erfahrungen schrecken uns schon lange nicht mehr. Gestern ist unser Frickel-Balkenmäher-Anbauteil zersprungen. Vermutlich für immer! Hat aber auch 5 Jahre seinen Dienst getan. Der Balkenmäher für unseren neuen Star „Miracolo Blu“ liegt noch in irgendeinem Container in Italien. Ein Ersatzteil für einen weiteren Balkenmäher ist seit 4 Wochen nicht zu kriegen. Ein weiteres neues Gerät (Detlev Kröger, so lange dauert es leider noch) wird erst Ende Juni erwartet.
Also heute mit ner guten alten Motorsense gearbeitet. Dafür heute (am „Westfalentag“) in den Baumarkt gerast. Apokalyptische Szenen. Menschen reißen sich gegenseitig die Rasenmäher aus den Händen. Security, Polizei, 2 Autos brennen. „Die Westfalen nehmen uns unsere Parkplätze weg!“ hallt es aus vielen Kehlen. „Westfalen raus aus Niedersachsen! Wir wollen keine Fremden!“
Ist mir egal. Ich komme auch mit Westfalen gut klar. Im Baumarkt vorbei an der Rasenmäher-Abteilung. Schlimme Szene. Kinder weinen. Ein Westfale hält etliche Niedersachsen mit einer großen Heckenschere in Schach. Flammen lodern aus einem Regal. „Rasenmäher sind für Anfänger!“, denke ich.
Weit am Ende des Ganges sehe ich sie! Eine Motorsense! Die letzte im Baumarkt verbliebene! Mit Honda 4-Takt-Motor! Für den Notfall reicht das! Ich MUSS einen Schröpfschnitt auf der Mühleninsel in Ostercappeln durchführen! Ne Motorsense ist besser als nichts. Wie von Sinnen rase ich durch den Baumarkt. Sicherheitshalber eine Uzi-Maschinenpistole mitgenommen.
Plötzlich, direkt bei der Sense, taucht ein 2 Meter-Hüne vor mir auf. Ein Westfale! Nennen wir ihn „Machinegun Maik“.
„Pech gehabt!“, sagt er. „Ist jetzt meine!“
„Ich hab sie zuerst gesehen!“, brülle ich und gebe sofort einen Warnschuss aus meiner Knarre ab.
„Schwirr ab!“, sagt er. Und: „Ihr seid Niedersachsen, klein, dumm und verwachsen!“
Ich kenne diese Spielchen. Wer zuerst zuckt hat verloren. Nicht mit mir, Sportsfreund! Nicht mit mir! Bämm, Bämm, Bämm, Bämm!!!! …landen 4 Schuss aus meiner Maschinenpistole in seinem Oberschenkel. Wenn Argumente nicht helfen…
Glücklich und zufrieden latsche ich mit der Honda 4-Takt-Motor-Sense zur Kasse und schüttele schmunzelnd den Kopf über die Niedersachsen und Westfalen, die sich im Kampf um Rasenmäher gegenseitig traktieren. „Ihr Anfänger! Rasenmäher!!!“
Der Schröpfschnitt auf der Mühleninsel ist wichtig! Auf 1400 m² läuft mit der Blühwiese alles nach Plan. Auf 1600 m² überwuchert Gras die Wildblumen. Diese Ecke ist viel viel zu nährstoffreich und muss zwingend weiter ausgemagert werden. Zudem war es zu kalt. Ein Schröpfschnitt wird Besserung bringen.
Über ein Spinnenforum ist es gelungen, Infos über die Tausenden von Spinnen zu bekommen, die sich auf einem unbearbeiteten Stück auf der Mühleninsel herumtreiben. Hier wird auch keine Blühwiese angelegt. Dieses Habitat soll auf keinen Fall umgewandelt werden. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um „Pardosa amentata“ (Dunkle Wolfsspinne, auch Ufer-Wolfsspinne genannt). Gehört zu den Lauerjägern, die ihre Beute ohne Netze fangen. Mit dieser Info kann man bei einem schönen Spaziergang auf der Mühleninsel mit Sicherheit mächtig beeindrucken.
Auf dem Rückweg kaufe ich einen Blumenstrauß für den Westfalen „Machinegun Maik“. Ich besuche ihn im Krankenhaus und erläutere, warum ich ihm in den Oberschenkel schießen musste. „Der Schröpfschnitt musste sein, verstehst Du! Wir müssen alle Opfer für die Artenvielfalt bringen“.
Machinegun äußert Verständnis. Ja, er beglückwünscht mich sogar zu dem erfolgreichen Schröpfschnitt. Ein schönes Beispiel für inter-föderales Verständnis in der Bundesrepublik. Es geht nur miteinander!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
Abends bei zwei Blühwiesen einen sog. „Schröpfschnitt“ durchgeführt. 🦋🐌🐞🐝🐛 Melle-Westerhausen (Heroldweg) und „am Schürenort“ in Melle/Oldendorf.
Bedeutet: Auf einem Teil der Wiese wird alles bis zu einer Höhe von 6-7 cm gekappt. Notwendig ist so etwas zuweilen, wenn es (wie in diesem Jahr) sehr lange kühl und nass war. Wenn dann noch bestimmte Areale recht nährstoffreich sind, dann „gewinnt“ das Gras gegen die Wilblumen. Ein Schröpfschnitt sorgt dafür, dass wieder Gleichstand herrscht und auch die Wildblumen die Sonne sehen können. Jetzt, in Kürze, können viele Blumen zur Blüte kommen. In Melle-Westerhausen am Heroldweg wurde scheinbar in den letzten Jahren sehr viel Grünabfall dort abgeladen. Die Folge: Viele Nährstoffe und Brennnesselkulturen (gut für viele Schmetterlingsraupen). Ist aber keineswegs so aussichtslos, wie es auf den Bildern erscheint. Also dort jede Menge geschnitten. Insbesondere der herrlich gelb blühende Ackersenf wird sich in den nächsten 4-5 Tagen entfalten können. Am Ackersenf einige Käfer in zeimlich eindeutiger Pose gesichtet, naja, geht mich ja nichts an… An der Bushaltestelle Schürenort in Melle/Oldendorf, neben der Wiese unserer Schafe, wurde vor 2 Monaten ein 200m²-Blühstreifen angelegt. Durch das abschüssige Gelände und die starken Regenfälle jedoch massiv mit Nährstoffen überfrachtet. Die kalte Witterung tat ihr Übriges.
Die Wildblumen hatten hier Null Chance. Alles heute radikal auf 1 cm runtergemäht und erneut abgemagert. Mit etwas Glück wird das dieses Jahr noch etwas. Immerhin: In direkter Nähe blüht der Streifen, der vor 2 Jahren angelegt wurde. Wiesen-Margerite, Kuckucks-Lichtnelke, scharfer Hahnenfuss. Belohnung für die Arbeit. Und die Schafe und Ziegen haben sich über frisches Schnittgut gefreut. Die Wiese ist nahezu abgegrast, in Kürze ziehen die Tiere weiter.
Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Im Rahmen von 500 AKA haben unser Filmteam „Jannes und Michel“ erste Aufnahmen gemacht. 🙂📹🎥📽🎥📹
Alles aus dem Landkreis Osnabrück (insbesondere Melle, Bissendorf und Ostercappeln, vieles aus dem Meller Ortsteil „Oldendorf“)
Genau das! was Ihr in dem Film sehr, sind die Gründe, warum es wichtig ist, sich für eine hohe Artenvielfalt einzusetzen 🙂
Die Biologische Vielfalt ist es, die unser Leben maßgeblich bestimmt. Wir alle können dazu beitragen.
Aktueller Stand im 500 AKA-Projekt: Bislang 102 Beteiligte (Corona ließ bislang noch nicht mehr zu)
Fahrplan: Knapp 400 Tonnen (!!) Bruchsteine (Piesberg), Kalkschotter und Sand (wichtig für sog. „Sandariums“, ganz wertvolle Brutstätten für viele Wildbienenarten)
sind bestellt. Wenn alles gut geht, dann wird am 11. Juni geliefert.
Anliefer-Schwerpunkte sind Melle, Osnabrück und Ostercappeln. Die Trockensteinmauern werden ein anderes Mikroklima (Sonnenspeicher) ermöglichen,
von dem viele Lebewesen profitieren werden. An einigen Standorten sind gezielte „Trockenstein-U“s geplant. Die Mauern werden U-förmig gen Süden ausgerichtet.
In der Mitte der „Us“ ist noch tief in der Nacht eine deutlich höhere Temperatur zu messen, als in der Umgebung.
Insbesondere Reptilien lieben diese Mauern, auch viele Kleinsäuger, Amphibien und Mengen von Insekten fühlen sich hier wohl.
Je nach Corona schauen wir, was an Gemeinschaftsaktionen möglich ist.
Ggf. auch im Sommer: Anlage von Feuchtbiotopen
Nahezu sicher im Herbst: Gemeinsame Einpflanzaktion für alle.
Motto: Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen
Maßgeblich organisiert durch verschiedene Landwirte (z.B. Ortslandvolk Gesmold, Gabriele Mörixmann) wird aufgeforstet.
Je mehr Menschen mitwirken, desto besser. Danach: Verpflegung für alle 🙂
Und: Vogelschutzhecken, Streuobstwiesen werden erstellt…
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Jan hat mit seiner Kamera den Gnadenhof besucht und etliche tolle Aufnahmen gemacht.
Insbesondere der „Rehbesuch“ ist toll geworden.
Es sind mittlerweile etliche Wildtiere, die hier immer mal wieder vorbei schauen 🙂
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