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Allgemein
Nettes Treffen mit Jutta Dettmann
Geschrieben:

Heute ein sehr nettes Treffen mit Jutta Dettmann gehabt. 👍😊💃🌺🌹
Auch Jutta wird bei der Wahl des/der künftigen Meller Bürgermeisters/in wählbar sein. Schon absolut bemerkenswert, wie viel Zeit und Energie PolitikerInnen ehrenamtlich aufbringen.
Da ist Jutta mit Sicherheit ganz vorne dabei. Ich finde so etwas stark! Nachhaltig positiv beeindruckend zudem:
Als in Thüringen der „Kemmerich-Skandal“ ganz frisch begann (5. Februar 2020, Thomas Kemmerich (FDP) ließ sich mit Stimmen der AFD zum Ministerpräsidenten küren und nahm die Wahl an) –
überlegten viele viele PolitikerInnen noch, wie es sich zu positionieren gelte (zuweilen ließ sich da schon ein gewisser Attentismus hinter vermuten).
Frau Dettmann jedoch zeigte bereits nach wenigen Minuten schon „klare Kante“. In den sozialen Medien postete sie bezugnehmend auf die Wahl ein klares und unmissverständliches Statement gegen Rechtsextremismus. Das hat hier für sehr viel aufrichtige Anerkennung und Applaus gesorgt! Danke dafür noch einmal 🙂

Die Meller SPD plant für den Wahlkampf etwas sehr Schönes! Eine ökologische Positiv-Kompensation der Wahlplakate. Ein ganz toller Ansatz! 😊
Gemeinsam haben wir heute überlegt, was sich realisieren lässt. Wir werden da zusammen auf jeden Fall etwas machen und eine Teilfläche für entsprechende Maßnahmen bereitstellen. Gemeinsam mit der SPD Melle werden die Maßnahmen dann innerhalb eines Arbeitseinsatzes umgesetzt.
Politische Inhalte in die Bevölkerung bringen ist wichtig. Wenn sich damit zudem noch etwas für den Klimaschutz und die Artenvielfalt gestalten lässt:
Noch besser! Wir werden berichten 🙂 🌳🌳🌳🌿🌱

——————-
Grundsätzlich: Wir arbeiten generell sehr gerne mit allen Parteien zusammen (mit Ausnahme der AFD & ähnlichen Strömungen) und sprechen auch keine Empfehlung für eine/n Bürgermeisterkandidaten/in aus. Das sollen die WählerInnen selber entscheiden. 🙂
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe

Allgemein
Nino de Angelo – Godfather of Umweltschutz
Geschrieben:

Das Insekten-XXL-Biotop in Osnabrück in der Netter Heide (Danke an die Firmen Ost & Koch, (https://ostundkoch.de/) und Boni Kafferösterei (https://www.boni-kaffeeroesterei.de) nimmt Formen an. Heute staubige Wirbelstürme durchlebt…😷👻🌬🌬🌬💨💨💨

Am Abend einen Hektar Fläche im Norden von Osnabrück gefräst.
Warum macht man das? Nächsten Dienstag folgt (kurz vor Ende der Saison) die Einsaat.
Das Saatgut benötigt einen aufgelockerten Boden.
Gleichzeitig ist es wichtig, diesen nicht zu sehr mit schweren Maschinen zu bearbeiten.
75% aller Wildbienen nisten im Erdreich.

Gefräst, gefräst und gefräst. Das gibt Zeit, über das Leben nach- und sich selber allgemein ein paar spinnerte Geschichten auszudenken.
Im Radio kurz zuvor „Nino de Angelo“ und „Jenseits von Eden“ gehört (Merlin Dumke).

Und plötzlich wurde alles klar, was damals nach Lektüre der BRAVO noch unklar war.
Nino de Angelo ist so etwas wie ein musikalischer Godfather des Umweltschutzes.

„Wenn wir nicht fühlen
Die Erde, sie weint
Wie kein andrer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt…“

Versteckte Botschaften? Völlig klar: Es geht um Naturschutz!
Ich latsche also mit meinen kongenialen Schuhpartnern über die Fläche und träller gut gelaunt DEN! Song, also quasi die „MUTTER aller Umweltsongs“!
Plötzlich höre ich ein genervtes Seufzen von unten.

Einer meiner Schuhe spricht mit mir: „Mann Chef, wir tragen Dich ja durch dick und dünn. Aber höre bitte auf mit Deinem Gequäke!“

Ich (etwas verdattert): „Wieso? Wieso? Was ist denn an DEM Song falsch?“

Der linke Schuh meldet sich: „Mann, dann sing Arbeiterlieder. Was für die Gewerkschaft! Oder Hannes Wader oder so…Aber nicht sone Schulze“

Ich: „Du hast es nicht begriffen!
Hör mal: „Wenn selbst ein Kind nicht mehr lacht wie ein Kind
Dann sind wir jenseits von Eden
Wenn wir nicht fühlen
Die Erde, sie weint
Wie kein andrer Planet
Dann haben wir umsonst gelebt!“

Die Botschaft ist doch klar! DARUM GEHT ES DOCH! Nachhaltigkeit! Was willst Du eigentlich??!“

Der rechte Schuh: „Dann sing nen zünftigen Marsch. Oder was von Kraftwerk. Oder was Konservatives. Was von Modern Talking. Oder Nicole! Nicht auszuhalten Dein kümmerliches Gefiepe!“

Ich (trotzig und lauter):
„Lass uns jeden Tag das Leben endlos spüren
Und uns niemals unsre Ehrlichkeit verlieren
Wenn uns gar nichts mehr zusammenhält
Verlöscht vielleicht das letzte Licht der Welt!“

Der linke Schuh verdeht die Augen: „Gott, wie konnte das passieren. Wieso hast Du und so einem Vogel zugeordnet??! Wieso keinen Jogger oder Spaziergänger?? Aber Nicole? Genial!“

Ich: „Die schlechtesten Reime aller Zeiten.
Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne,
auf dieser Erde, auf der wir wohnen…Was soll das sein?
Sonne reimt sich auf Wonne, wohnen reimt sich auf was? Mohnen? Pizza Calzonen? Annionen und Kationen? Das ist stümperhaft!“

Beide Schuhe kündigen an: „Staubige Wüste! Sandsturm! Latschen und Latschen, Schnauze voll!! Und Dein Gequäke. Wir streiken!“

Ich merke: Ich muss reagieren.
Und somit singen wir zu dritt:

„Ein bisschen Frieden, ein bisschen Sonne, Auf dieser Erde, auf der wir wohnen. 3 Pizzen Calzonen, es blühen die Mohnen, wir lieben Annionen und Kationen!“

Puh. Streik abgewendet. Es geht weiter. Die Trockensteine sind auch schon da.
Summer of „Artenvielfalt zurückholen“ geht zur Not auch mit Nicole.

Blühwiese 226. Wenn diese ausgesät ist, dann haben wir (seit 2017) etwa 445.000 m² geschafft – mit regionalem und mehrjährigem Saatgut.
Wenn die „500.000“ geschafft ist, dann lade ich (trotzdem) Nino de Angelo ein!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden für unsere Arbeiten (und Schuhe mit besserem Musikgeschmack):
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Herausforderungen annehmen
Geschrieben:

Weiterer Schröpfschnitt auf Fläche in Melle/Westerhausen am Heroldweg. 😲😲🐛🐝🦋🐌
Und: Vorbereitung für Aktivitäten unseres Artenschutz-Spezialkommandos

Das Areal in Melle/Westerhausen am Heroldweg ist durch regelmäßige Nutzung vieler Siedlungsbewohner als Grünabfall-Sammelplatz hoffnungslos eutrophiert.
Keinerlei Chance dort „einfach so“ eine Blühwiese wachsen zu lassen. So etwas habe ich in der Form noch nie gesehen!

Auf nährstoffreichen Flächen dominiert generell die Brennnessel.
Für viele viele Schmetterlingsraupen ist diese Pflanze herausragend wichtig.
Dennoch würde es ja reichen, wenn diese vielleicht eher am Rande wachsen würde, damit Blühpflanzen noch eine Chance haben.

Genau solche Herausforderungen jedoch machen Spaß, weil man sich etwas überlegen muss. 🙂 😊✌️
Heute zunächst mit dem Freischneider wieder einen Schröpfschnitt durchgeführt.
Ein Novum in unserer „Blühwiesengeschichte“. 2 Schröpfschnitte, damit die Wildblumen Sonne und Licht bekommen, hatten wir noch nie.
Dennoch wird die Blühvielfalt in diesem Jahr noch sehr begrenzt bleiben.

Immerhin: Es setzen sich (langsam) Ackersenf und Phacelia durch. Der Schnitt heute wird (etwa in der nächsten Woche) noch viel Gelb und Lila
auf die Fläche bringen. Und wie man sieht: Etliche Insekten freuen sich über Pollen und Nektar.

Dennoch müssen hier Spezialkräfte ran.
Schafe und Ziegen sind in der Lage, Artenviefalt ganz beträchtlich zu fördern. Diese sollen im Juli eine erste Teilmahd übernehmen.
Die Hinterlassenschaften der Tiere werden dann abgeharkt, damit die Fläche langsam ausmagert. Heute die ersten 30 Zaunpfosten eingeschlagen.
Arten zurück in Siedlungsräume bringen!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden für unsere Aktivitäten:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Kleine Sternstunde der Artenvielfalt
Geschrieben:

Heute eine kleine Sternstunde der Artenvielfalt 😃🙃🙂😲😲🐦🐦🐦

Heute die Blühwiese 225 bei der Firma „Thomas Philipps“ fertiggestellt.
2000 m². Ich fräse und pfeif so vor mich hin, was seh ich da?

Einen komischen Vogel mit riesigem, knall-orangem Schnabel. Noch nie hier gesehen.
Eigentlich generell noch nie gesehen?? Watt is dat?

Kurze Zeit später kommen der vormalige Besitzer der Fläche und später noch der direkte Nachbar.
Wir halten einen netten Schwatz und es stellt sich heraus: Ein Austernfischer!

Eigentlich ein Bewohner der Nordseeküste. Bekannt ist, dass er vor allem entlang der größeren Stromtäler von Rhein, Ems, Weser und Elbe tief ins Binnenland vordringt.
Aber in Melle? Wow! In den letzten Jahren wurde in der Gegend scheinbar immer mal wieder ein Pärchen gesehen.
Die klassische Nahrung des Austernfischers (im Binnenland) ist der Regenwurm. Das erklärt auch, warum er munter auf der gefrästen Fläche herumhopste.

Total gefreut. Interessant auch: In der letzten Zeit wieder vermehrt Kiebitze gesehen.
Vielleicht bringen die Artenschutzaktivitäten von vielen unterschiedlichen Beteiligten langsam doch etwas 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden für unsere Aktivitäten:
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Erste Nacht gut überstanden
Geschrieben:

Klein-Samba hat die erste Nacht gut überstanden. 🙂🙃🐤🐔 Das Geflügel lebt aktuell in einem
abgezäunten Bereich, zusammen mit den 12 Gänsen. Das Gebiet hier ist Katzen-Epizentrum,
aber in das Areal der Gänse trauen sie sich nicht rein.

Mutter Helga passt auf wie ein Schießhund. Und dann wäre da noch die Laufente „Tante Trude“,
die auf zwei Eiern brütet. Samba liebt es, auf Trude herumzuklettern und in ihren Federn zu wühlen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
100derte Tonnen Steine für den Artenschutz
Geschrieben:

Ufff…platt wie ne Flunder. Die Hochsaison und „The Summer of Artenvielfalt zurück holen“ beginnt. 🐛🐞😊😊🖐🖐🦹🦹‍♀️🧙
Bald Großaktionen in Melle und Ostercappeln.

Nen Tag Urlaub begonnen um heute Teil 1 der Trockenstein-Lieferungen zu begleiten.
Die restlichen Lieferungen folgen vermutlich nächste Woche.
In Ostercappeln auf der Mühleninsel z.B. werden noch etwa 100 weitere Tonnen Gestein und Schotter geliefert.

Organisiere mal nen Transport von 100erten Tonnen Trockensteinen quer durch den Landkreis, Alter Schwede!

Ein hervorgehobener Dank für die erstklassige, generalstabsmässige Vorbereitung, Planung und Durchführung geht an:

* Gartengestaltung Wloch Ostercappeln, https://gartenbau-wloch.de/
* Transportunternehmen Wesseler, Melle, https://www.wesseler.de/
* B & L Dienstleistungs-GmbH & Co. KG, http://balgenort-lingemann.de/ (Danke an Luca, jemand der mitdenkt, hoch professionell! Sehr gut!)
* Piesberger Steinindustrie GmbH & Co KG in Osnabrück

Das war spitze heute!

Große Klasse ist: Etliche Personen haben ja innerhalb von 500 AKA unterschiedliche Flächen zur Verfügung gestellt.
Dort entstehen sie, die großen Schätze des Lebens, die herausragenden Rettungsinseln für so viele Arten.
Danke an die Menschen dahinter. Lichtgestalten für einen produktiven Naturschutz!

Und ab (ca.) Mitte/Ende nächster Woche (wenn alles klappt) wird es möglich sein, sich für Mitmach-Aktionen anzumelden 🙂
Die Planungen und Vorbereitungen dafür starten kommende Woche.

Eine größere Mitmachaktion ist diesem Sommer in Melle geplant.
Die Verpflegung dafür (BIO + tierleidfrei + geringe CO2-Äquivalenzwerte) wird dafür beim Hotel/Gasthof Hubertus Wiesehahn (Volker Wiesehahn) angefragt und erworben.
Vereinbart wurde zudem, dass die Lebensmittel und Getränke dafür bei Georgs Bioladen (http://georgs-bioladen.de) eingekauft werden.

Eine weitere größere Aktion in diesem Sommer wird in Ostercappeln staattfinden.
Die Verpflegung dafür (BIO + tierleidfrei + geringe CO2-Äquivalenzwerte) wird vom Venner Grill bezogen (Martina Thomas).

—————
Häufig werden auf den Biotop-Komplex-Arealen mehrere Bestandteile kombiniert.
Z.B. Blühwiesen, Trockensteinmauern, Feuchtbiotope, Vogelschutzhecken, Streuobstwiesen etc. etc.

Angeliefert wurden heute Trockensteine in

Melle:

* Melle (Mitte),Oldendorfer Straße (gegenüber vom Kombi-Markt):
Wird kombiniert mit Vogelschutzhecke, Blühwiese, Feuchtbiotop, Streuobstwiese, Beweidung durch Ziegen und Schafe

* Melle, Oberholsten, Bad Essener Straße I, Yonamo`s kleine Arche:
Wird kombiniert mit Vogelschutzhecke, Blühwiese, Feuchtbiotop, Streuobstwiese

* Melle, Oberholsten, Bad Essener Straße II (400 Meter von BAd Essener Straße I),
Wird kombiniert mit Vogelschutzhecke, Blühwiese, Feuchtbiotop, Streuobstwiese, Beweidung durch Schafe

* Melle, Föckinghausen, Am Wulberg 31:
Wird kombiniert mit allem, was man sich vorstellen kann. Künftiges Unesco-Weltnaturerbe. Künftige Pilgerstätte für Öko-Touristen aus aller Welt.

* Melle, Heidestraße (Grenze Stadtteil Oldendorf und Mitte), Fläche der Thomas Phillips GmbH & Co. KG:
Wird kombiniert mit Blühwiese, Streuobstwiese, Wildgehözhecke, Extensive Beweidung durch Schafe

* Melle, Gerden. Wittelohweg. Wird kombiniert mit Vogelschutzhecke (100 Meter lang, 6 Meter breit!!) und Streuobstwiese

Osnabrück:

Businesspark Netter Heide, direkt neben „Bonis Kaffeerösterei“, Netter Platz 6
XXL-Insektenparadies. Wird kombiniert mit nahezu allem, was das Insektenherz höher schlagen lässt.
Wohlfühloase auch für Menschen. Umweltbildungs-Lehrpfad.

Ostercappeln, Mühleninsel in Venne
XXl-Trockensteinmauer, knapp 100 Meter lang

Wird kombiniert mit Blühwiese, Totholzhecke, Streuobstwiese, Klimaschutzhain…

Die Artenvielfalt holen wir uns zurück! Wir alle!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Wir haben noch SEHR viel vor und freuen uns immer über Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Helga und Samba
Geschrieben:

Passend zum Beginn von „Summer of Artenvielfalt zurück holen“ (innerhalb des 500 AKA-Projektes) hat Wyandotten-Huhn Helga ein Küken ausgebrütet (ein Ei wurde ihr gestattet). Ich hab es „Samba“ getauft 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_71760&utm_campaign=widget

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Blühwiese 224
Geschrieben:

Blühwiese 224 (bei der Firma Thomas Philipps) heute zu 40% fertig gestellt. 🐞🐛🙋‍♀️🙋🐸🦉🦇
Die Aussaat-Saison neigt sich dem Ende. Heute noch einige Päckchen Saatgut im Landkreis verschickt. Das Lager ist komplett leer.

Die Vernetzungskarte der Blühwiesenstandorte (von vielen Akteuren) im Landkreis ist gigantisch!
Hier das Ergebnis nach 5 Jahren. „Blumiges Melle“, „Blumiger LKOS“, „500 AKA“, „Naturnahes Melle“, Aktivitäten mit und von Landwirten etc., Verschicktes Saatgut aus dem Projekt an Privatpersonen….

http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12
Doch Vorsicht: Ganz so toll wie es aussieht ist es dann doch nicht.

Zuletzt mal stichprobenartig Wiesen besucht, die von unserer Kleingruppe angelegt wurden.
Ca. 30-35% der Wiesen wurden dann leider von den Flächenbesitzern nicht gepflegt.
Bedeutet: Die Vielfalt nimmt ganz schnell ab und verschwindet irgendwann wieder in artenarmen Grasbewuchs.

Kann man aber auch positiv sehen: Von 10 angelegten Wiesen werden ca. 6,5 – 7 von den Besitzern nachhaltig betreut. Ist doch auch was 🙂

Das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ läuft Ende August aus.
Auch nicht schlecht, weil der „Druck“ dann abnimmt und keine Haftungspflicht mehr besteht.
Puh…Geht auf Dauer doch an die Substanz…Aber „watt mutt, dat mutt“

Blühwiesen werden aber auch im 500 AKA-Projekt noch angelegt werden. 🙂

Die Wiese bei Thomas Philipps wird noch vollendet, und natürlich beim tollen Insektenlehrpfad
in Osnabrück. Und Freitag werden Hunderte Tonnen Steine geliefert.
Dann beginnt die Trockenmauer-Saison. Und Corona ist (hoffentlich) bald Geschichte.
Für die Aufschichtung der Mauern wird dringend Schwarm-Hilfe benötigt- Termine werden bald bekannt gegeben.
Wir reden (zunächst) über 300 Tonnen Steine.
Also 300.000 Kilogramm…Für Reptilien, Insekten, Kleinsäuger, Amphibien…
Das wird ein Spaß :-). Wer Artenvielfalt will, der darf auch ruhig mal ins Schwitzen kommen 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Mit Ente „Edda“ zur Tierärztin
Geschrieben:

Heute ging es mit Ente „Edda“ zur Tierärztin.
Edda ist schon älteren Semesters und stammt aus einem Animal-Hording-Fall.

Ihr Auge ist eitrig und entzündet (keine Sorge, die knall-gelbe Farbe stammt von der Behandlung, ganz so schlimm ist es dann doch nicht). Insgesamt leidet sie an einem Infekt, hat aber zumindest noch einen guten Appetit.
5 Tage lang bekommt sie jetzt morgens Medizin und zwei Mal am Tag eine Augensalbe.

Und immerhin: Sie hat jetzt vorübergehend einen Pool nur für sich alleine 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Side-Projekte von 500 AKA
Geschrieben:

Das 500 AKA-Projekt hat eine Dynamik erreicht, mit der wir „never ever“ gerechnet hätten.
Richtig gut ist:
Das Projekt bildet „Side-Projekte“ (starke Seitenäste, die aus dem Ursprungskern entstehen, dank vieler unterschiedlicher Akteure).
Immer wieder in höchster Weise beeindruckend: Von der ersten Idee bis zum fertigen Konzept dauert es meist nur wenige Wochen.
Und dann geht es oft schon direkt los. Diese Schnelligkeit ist elementar.

Da hätten wir z.B. das Side-Projekt:

A) „Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen“
Gemeinsam mit Landwirten aus dem Ortslandvolk Gesmold und z.B. Gabriele Mörixmann (Aktivstall für Schweine) finden im
Herbst gemeinsame Baumpflanzungen – auch für die Öffentlichkeit – statt. Vielen Dank auch an das Unternehmen „Thomas Philipps GmbH & Co. KG für die tolle Unterstützung.
Gemeinsam zeigen: WIR ALLE können etwas tun. Ein Baum wandelt im Jahr (ab einer gewissen Größe) etwa 10 Kg CO2 um.
Alle die mitwirken werden mit tollem Essen versorgt. Darunter viele explizite BIO-Produkte, tierleidfrei und mit geringen CO2-Äquivalenzwerten.

Und:
B)“Landwirtschaft – Naturschutz -Gesellschaft“
Danke an viele Landwirte aus Georgsmarienhütte (z.B. Marcel Bolte), die SPD Georgsmarienhütte, den Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes (HOL)
sowie die Thomas Philipps GmbH & Co. KG.

Gemeinsam schaffen wir artenr3eiche, mehrjährige Blühwiesen, basierend auf regionalem Saatgut.
Die Landwirte werden für Ihre Leistungen bezahlt und die Einnahmeverluste entschädigt. Sehr wichtig! Und wir als Naturschützer z.B. profitieren zudem
von einem Know-how, das wir so nicht haben. Und bei der Mahd werden Schulen, Bürgerinnen und Bürger eingebunden, um gemeinsam etwas zu erreichen.

Das Projekt hat bereits begonnen:
https://www.youtube.com/watch?v=1eWqWnY0KGA

Und:
C) Insekten- und Menschenwohlfühloase im Businnespark Netter Heide in Osnabrück
Vielen Dank an die “Ost & Koch Gruppe” (https://ostundkoch.de/)
und die “BONI Kaffeerösterei” (https://www.boni-kaffeeroesterei.de) (z.B. Jens Strebe, Ute Ost).

11.000 m² Blühwiese (darunter z.B. auch die „Osnabrücker Mischung“), eine Trockensteinmauer, ein Feuchtbiotop, Totholz, artenreiche Heckenstrukturen und und und…
Kombiniert mit einem Insektenlehrpfad mit vielen Hinweistafeln.

Das zeichnet ein Projekt aus: Es wächst wie ein Baum, hier ein Ast, dort ein Ast…Viele Blätter, die Schatten spenden und Sauerstoff liefern.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz