I am on the rock and then I check a stock
I have to run like a fugitive to save the life I live
I’m gonna be Iron like a Lion in Zion
I’m gonna be Iron like a Lion in Zion
Iron Lion Zion
Frei nach Bob Marley
Heute Löwen an der Oldendorfer Savanne „Am Schürenort“ eingefangen.
Kamerun-Löwen zu kriegen ist alles andere als einfach. Diese sind so scheu und so flink unterweges, dass wir 4 Personen dafür benötigt haben.
Danke an Ralf Bollmann, Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann. Und zuvor natürlich auch an Katja Birgitta, welche unseren Ziegen-Eumels
beim Wohnungsumzug geholfen hat, Danke 🙂
Echte nervliche Belasung und definitiv ein Kraftakt – für alle Beteiligten, Menschen und Löwen. Danach gabs erstmal nen Pils (zwar kein Bio, aber unter dem Bierdeckel könnte als Belohnung ein Auto-Gewinn lauern,
wird sofort gegen eine Heupresse eingetauscht).
Die Löwen King, Lola, Charlotte, Hugo und Ilse weiden nun „Am Wulberg“ die nächste Savanne ab.
Hugo ist übrigens ein Popstar, war schonmal in der Zeitung: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/887880/lamm-hugo-fuehlt-sich-auf-gnadenhof-in-melle-wohl
Auch in unserem Öko-Schulgarten geht es munter voran.
Heute eine extra Session investiert und „für den Zweck dieses Areals ungewünschte Beikräuter“ entfernt.
Böse Zungen würden „Unkräuter“ sagen…
„Unkraut“ klingt wie „Unhold“, „Unschön“, „Unheimlich“ oder „Unerträglich“,
das passt irgendwie nicht.
Es gibt keine „Unkräuter“…
„Für den Zweck dieses Areals ungewünschte Beikräuter“ klingt irgendwie besser (und geht auch lockerer von der Zunge).
Unsere Kaninchen und Meerschweinchen haben eine Freuden-Polonaise gestartet, diese freuen sich nämlich ausserordentlich über
die entfernten (und als Abendbrot gelieferten) Wegerich-Pflanzen.
In dem Öko-Garten wird „Null Komma Null“ Chemie eingesetzt.
Um „für den Zweck dieses Areals ungewünschte Würmchen“ fernzuhalten werden biologische Schutzwälle an Tagetes, Ringelblume und Ysop gepflanzt. Klappt recht gut.
Radieschen und Rettich wurden heute munter geerntet.
Nach den Sommerferien werden wir noch einmal die Schul-AG der IGS Melle einladen, damit diese „die Früchte ihrer Arbeit ernten“
(selten war ein Sprichwort so passend wie jetzt),
z.B. Zucchini und Kartoffeln (Danke an die Lehrerin Vera Rem und Simone Brockmann). Auch dieSchülerInnen haben viel Zeit investiert, das soll natürlich auch belohnt werden.
Das Gemüse kann einen ganzen Strassenzug ernähren: Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Salat, Radieschen, Spinat, Kohl, Bohnen, Mangold, Gurken und und und.
Gedüngt wird auf dem sandigen Boden mit den Hinterlassenschaften unserer Ponys, Ziegen und Schafe.
Gegossen wird hauptsächlich aus den Tanks unserer Regenwasser-Reservoirs. So viele Tropfen wie möglich leiten wir von Hausdächern und Garagen ab.
Wird jedoch unbedingt Zeit, dass mal wieder was runterfällt, sonst wird es knapp.
Und nebenan: Blühen die Blühwiesen, damit auch genügend Insekten die Bestäubung übernehmen (ist nämlich im Jahre 2019 keine Selbstverständlichkeit mehr). Selbstverständlich ist eigentlich im Jahre 2019 garnichts mehr.
Der Dschungel in Melle/Oldendorf am Schürenort ist abgeweidet und entwickelt sich zur Steppe, im Winter ähnelt es dann dort vermutlich der Tundra..
Klimazonenveränderung. Der heisse Sommer macht es möglich.
Die Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Melle lief sehr gut, danke an dieser Stelle an Klaus Lichy und Thilo Richter.
So macht es Spaß!
Die erste Beweidungsperiode „am Schürenort“ ist nun abgeschlossen.
Man beachte die Vorher-Nachher-Bilder.
Ziegen und Schafe ziehen nun auf andere Flächen um, insbesondere um Teile von Blühwiesen schonend zu beweiden.
Auch die mobile Hütte im Verlauf der nächsten Woche entfernt.
Zum Deal mit der Stadt gehört ja auch, dass wir die Ränder mähen. Ist zwar ein wenig Sport aber für das Mahdgut haben wir
inklusive Kaninchen und Meerschweinchen über 50 hungrige (kleine) Mäuler zu stopfen.
Im kalten Winter sind wir über jeden Heuhalm froh, den wir jetzt ins Heulager fahren.
Die Kavallerie wird zurück gefahren!
Winzige 1-Meter-Pestizid-Schutzstreifen in Meller FFH-Gewässern (bzw. in Gewässern des Landkreis Osnabrück) ???
Der Spuk ist zum Glück vorbei.
Und unsere Kampagne? Braucht zum Glück garnicht erst gestartet werden
Tja, das war ein Aufschrei. Auf Empfehlung des Landrates Michael Lübbersmann entschieden die CDU/SPD-Fraktionen des Kreistages,
dass ein winziger 1-Meter-Pestizid-Schutzstreifen an geschützten (!) FFH-Gewässern im Landkreis Osnabrück völlig ausreichend wären.
Welche faktenfremder Wahnsinn! Ein Irrsinn „hoch zehn“. Völlig zu Recht viel gescholten z.B. von WissenschaftlerInnen der Uni Osnabrück, der Öffentlichkeit, eigentlich so ziemlich allen,
die sich auch nur ansatzweise mal mit der Thematik intensiver beschäftigt haben.
Nun, Landrat Lübbersmann revidierte diese Entscheidung kurz vor der Stichwahl zum Landrat und plädierte für einen 5-Meter-Schutzstreifen und eine Entschädigung der betroffenen Landwirte.
Wahlkampf hin oder her. Es ist nicht verwerflich eine „sachlich falsche“ Entscheidung
zu revidieren, im Gegenteil, das ist durchaus auch ein Zeichen von Größe. Und nicht zu vergessen: Wenn sich der alte „Lobby-Fuchs“ Schulte to Brinke vom Landvolk Niedersachsen
(pro Nur-1-Meter-Schutzstreifen) aktiv einbringt: Der Druck von Seiten der „Agrar-Lobby“ ist dann auf einmal massiv.
Und dennoch: Erstmalig nach 70 Jahren CDU-Landräten (immer Männer)
wurde nun mit Anna Kebschull eine Grüne zur Landrätin gewählt – so ist es nun.
Lirum-Larum, durch Anna Kebschull dürfte die 1-Meter-Schutzstreifen-Entscheidung endgültig in das Reich der „‚Hirnrissigkeit“ verbannt werden – sehr gut!
Zum Glück! Uns erspart es viel Arbeit und hohe Kosten. Und der Sommer dürfte ausschließlich klimatisch heiß aber nicht klima-politisch „heiß“ werden
(ok, eine leichte Vorfreude darauf gab es hier bei dem Einen oder Anderen schon durchaus. „Politische Empörung“ und gezielt eingesetzter Zoff gehören selbstverständlich zum kleinen 1X1 eines jeden Aktivisten/in)…
Offen gesagt: Im Juli hätten wir begonnen direkt nach Starkregen an bestimmten Punkten Gewässerproben zu nehmen.
2 Analyseinstitute standen bereits „Gewehr bei Fuß“.
Einen hohen vierstelligen Betrag für die Gewässer-Analysen konnten wir schlussendlich durch SpenderInnen aquirieren.
Politisch interessant dabei: Von den unterstützenden Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück haben sich drei bereit erklärt eine ganze Menge Geld
für die Finanzierung der Proben „in die Hand zu nehmen“. Unisono jedoch haben alle erklärt: „Wir spenden das weil wir die Thematik und auch „Blumiger Landkreis“ wichtig finden und wollen aber AUF KEINEN FALL
öffentlich bei dem Gewässer-Thema genannt bzw. mit der Probenunterstützung in Verbindung gebracht werden.“
Sagt auch etwas aus (und irgendwie auch verständlich). 2 Privatpersonen (Danke Peter, Danke Anja) haben den Rest bezahlt.
Eine (ansatzweise) empirisch Messreihe wäre somit möglich gewesen – ein mutmaßlicher (politischer) Skanal inklusive (vielleicht…?).
Das Geld wurde nun zurückgezahlt – Friede, Freude, Eierkuchen (?).
Unsere Kavallerie (auf dem Bild Black Beauty) kann somit zurückgepfiffen werden.
Das bunte Ding an der geballten Faust ist unser Grashüpfer (oder so ähnlich?) „Klopfer“.
Die Zeit, welche ansonsten in die mit Sicherheit nicht nur aufgrund der sommerlichen Temoeraturen „hitzige“ Debatte investiert worden wäre,
kann nun für die Blühwiesenmahd einfliessen, sehr sehr gut!
Ach ja: Und dann wäre da noch der Abgeordneten-Watch auf Regionalebene
Es gehört zum „Guten Ton“ einer Demokratie, dass vom Volk gewählte VertreterInnen sich auch mal zu ihren Entscheidungen
äußern oder aber „ihnen auf die Finger geschaut wird“.
Nun…., schaut man sich die CDU/SPD-Vertretung des Kreistages so an, dann wird deutlich, dass auch diverse VertreterInnen
der CDU/SPD aus Melle kommen, somit also offensiv sogar für eine Schutzstreifen-Verknappung in ihrem eigenen Wahlbezirk gestimmt haben.
Etwas härter fomuliert: „Ich lebe dort zwar auch, meine WählerInnen ebenso, aber ein Pestizid-Schutzstreifen in Naturschutzgebieten meines Heimatkreises kann doch wohl nicht sooooooooo wichtig sein“.
Doch Vorsicht: Nicht automatisch bedeutet eine CDU/SPD-Kreistags-Zugehörigkeit, dass auch tatsächlich für eine solche Verknappung gevotet wurde!
(Denn: Vor der Abstimmung haben auch einige VertreterInnen den Abstimmungs-Saal verlassen).
Nun wäre es schon interessant zu wissen, WER GENAU denn nun den für den Blödsinn gestimmt hat (so als mündige/r Wähler/in besteht daran ja ein berechtigtes Interesse).
Und dennoch: Die Entscheidung ist hinfällig, obsolet, in diesem Sinne also „Schwamm drüber“?
Und den vermeintlichen „Kadavergehorsam“ einzelner Lokal-VertreterInnen beinfach so akzeptieren?
Natürlich „hört man sich so um“: „Wer war denn dabei? Wer hat denn den Saal nicht verlassen?“
Aber das sind und bleiben letztlich Gerüchte – und Gerüchte sind riskant und gefährlich – weil sie eben nicht auf Fakten beruhen.
Als lokaler Umweltaktivist bleibt diese Frage dennoch mindestens so interessant wie Anfang der 70er die
Steiner-Wienand-Affäre für die CDU [https://de.wikipedia.org/wiki/Steiner-Wienand-Aff%C3%A4re].
Aber letztlich: Irgendwann ist alles Geschichte! Ist dann eben so…
In diesem Sinne:
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Heute nen Tag Urlaub um mal dies und das zu erledigen.
Etwas Zeit für die Blühwiesenmahd sitzt auch drin.
Heuernte (das beste Blühwiesenheu ever). Fällt ja wirklich schwer, gerade jetzt, wo die Blühwiesen in allen Farben blühen, diese zur Hälfte abzumähen.
50% müssen aber runter (nur 50%, ansonsten haben die Insekten ein massives Nahrungsproblem), damit die Wiese dann eine zweite Blühperiode bekommt.
Das Schnittgut bleibt einige Tage liegen und wird dann, so wie früher, zusammengeharkt (spart man sich das Fitnessstudio).
Es landet dann als feinstes Blühwiesenheu in unseren Heu-Lagern, um im Winter an unsere Gnadenhoftiere verfüttert zu werden.
Egal wo man hinsieht. Die Blühwiesen blühen in allen Farben.
Und das Leben tummelt sich dort, so toll :-). Das ist die Bezahlung für viele viele Stunden Arbeit.
Und mit der Anlage der „letzten Blühwiese 2019“ beginnt dann auch gleich die „erste Mahd 2019“.
Wir haben dafür extra eine der bislang teuersten Investitionen in unserem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ever getätigt.
Einen XXL-Hänger für ca. 1 Million Euro, um größere Maschinen damit transportieren zu können, insbesondere aber auch das Blühwiesen-Mahdgut (Heu).
Unser Maschinenwart Karstens Karsten Wachsmuth hegt und pflegt das Ding „wie seinen eigenen Nachwuchs“ 🙂
Das Ding eröffnet uns (endlich) ganz neue Möglichkeiten, weil wir nicht mehr alles „in einer Puppen-Schubkarre“ transportieren müssen.
Die erste Mahd wurde dann heute auch durchgeführt.
Bei der Mahd ist es wichtig, zunächst nur die Hälfte der Blühwiese zu mähen und erst in ca. 6-8 Wochen, wenn die andere Hälfte blüht,
die weiteren 50 %.
Ansonsten würde auf den Flächen für Insekten eine Hungersnot ausbrechen (ernsthaft, würde alles vernichten, was mühsam aufgebaut wurde).
Das Schnittgut bleibt dann erst mal 2-3 Tage liegen, damit die Samenstände bei der Trockenheit herausfallen können.
Erst dann wird es als Heu abtransportiert und kommt dann auf unserem Gnadenhof Brödel (Melle) im Winter als Futter zum Einsatz.
Zu empfehlen ist es auch etwa 10% der Stängel garnicht zu mähen und etwa 2 Jahre stehen zu lassen (erst im zweiten Jahr legen die Stängelbrüter dort
ihre Eier ab, im ersyten Jahr sind die Stängel noch nicht brüchig genug).
Blumiger LAndkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Gestern stand die Kastration unserer 3 kleiner Ziegenböcke an.
Durch die Betäubung warenb die zunächst ganz schön schachmacht gesetzt. Nach etwa drei Stunden jedoch konnten sie schon wieder wackelig über die Wiesen traben.
Auf zwei der Flächen blüht gerade ganz herrlich das Ferkelkraut.
Unsere Schafe sind nun alle geschoren und sehen aus, als wären sie 50 Kilo leichter.
Coburger Fuchsschaf Molly (Philipp Horstmann) und ihre beste Freundin Lotti strahlen vor Freude um die Wette (Brigitte Bergmann, Alegra Cassano).
In den nächsten Tagen werden auch die 4 auf eine andere Wiese umziehen, damit sich die Weiden einmal komplett erholen können.
Damit diese wurmfrei werden ist es wichtig, dass Flächen mehrere Wochen beweidungsfrei gehalten werden.
Vielen Dank an Philipp Horstmann, Merlin Dumke, Petra Holtkamp, Daniela Urban und MArco Helm für eingegangene Spenden.
Das Geld wird für Tierarztkosten und die Bezahlung einer Blühwiesen-Saatgut-Rechnung verwendet.
Die Blühwiesen blühen und blühen und blühen (Kornrade und Ringelblume heute gesichtet).
Und im Öko-Garten wachsen Radieschen mit Kartoffeln um die Wette. Frei von Chemie, pestizidfrei, mit natürlicher „Schädlings-Abwehr“.
Geht alles wenn man will.
Man war das ein Scheißtag heute.
Hassmails und Bedrohungen haben nicht aufgehört und dann mehren sich auf einmal auch ominöse
1-Punkt-Bewertungen (ohne Begründung) auf Google:
Unsere Kaninchenbande sagt klar: Diese Bewertungen sind Meinungsmache nach der Wahl. Das gehört verboten!
Auch AKK wird uns vermutlich zustimmen.
Ich sage dann: „Jungs, das ist Meinungsfreiheit! Jeder kann posten was er will!“, wobei etwas mehr Inhalt sicherlich ganz nett wäre
(sonst bleibt es eine Negativbewertung ohne jeglichen konstruktiven Ansatz und wir wissen nicht wohin damit?).
Der Witz (oder die Ironie) an der Sache (wenn es nicht so ein Scheißtag wäre, dann würde ich lachen).
Die Hass-Mail-Bedrohungs-Geschichte (auf der einen Seite) ist nun ein Rechtsfall (so!!!!). Bedeutet:
Auf einmal gerät auch das Drumherum in den Fokus. Oder anders formuliert: 1-Punkt-Bewertungen ohne
Kommentar (auf der anderen Seite) stehen auf einmal in einem ganz besonders „delikaten“ Gesamt-Kontext und werden auch so behandelt (bzw. von uns direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet).
Das heisst was? Nun, im Besten Falle klopft demnächst einmal die Exekutive an der Tür und sagt:
„Ihre IP-Adresse ist aber in der letzten Zeit sehr auffällig gewesen. Dürfen wir einmal eintreten?“
Tja, so isset manchmal.
Heute einfach mal SELBER sehr nett bei einer mutmaßlichen Bewerterin angerufen und höflich gefragt, was es denn zu optimieren gäbe?
Kann aber auch falscher Alarm gewesen sein („Nein, also ich habe NIEEEEEEE eine Bewertung abgegeben“). Durchaus möglich, dass dem so ist.
Generell: 1-Punkt Bewertungen sind kein Verbrechen. Nachfragen auch nicht.
1-Punkt-Bewertungen schaden uns dennoch in vielerlei Hinsicht, so ist das in der offenen digitalen Welt.
Kannste nix machen (ausser mal nachfragen und auf den Hausbesuch der Exekutive hoffen).
Na die Gesichter möchte ich sehen (wer zuletzt lacht, höhöhö (mittelmäßig lautes Lachen))…
Scheißtag!
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