Egal wo man hinsieht. Die Blühwiesen blühen in allen Farben.
Und das Leben tummelt sich dort, so toll :-). Das ist die Bezahlung für viele viele Stunden Arbeit.
Und mit der Anlage der „letzten Blühwiese 2019“ beginnt dann auch gleich die „erste Mahd 2019“.
Wir haben dafür extra eine der bislang teuersten Investitionen in unserem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ever getätigt.
Einen XXL-Hänger für ca. 1 Million Euro, um größere Maschinen damit transportieren zu können, insbesondere aber auch das Blühwiesen-Mahdgut (Heu).
Unser Maschinenwart Karstens Karsten Wachsmuth hegt und pflegt das Ding „wie seinen eigenen Nachwuchs“ 🙂
Das Ding eröffnet uns (endlich) ganz neue Möglichkeiten, weil wir nicht mehr alles „in einer Puppen-Schubkarre“ transportieren müssen.
Die erste Mahd wurde dann heute auch durchgeführt.
Bei der Mahd ist es wichtig, zunächst nur die Hälfte der Blühwiese zu mähen und erst in ca. 6-8 Wochen, wenn die andere Hälfte blüht,
die weiteren 50 %.
Ansonsten würde auf den Flächen für Insekten eine Hungersnot ausbrechen (ernsthaft, würde alles vernichten, was mühsam aufgebaut wurde).
Das Schnittgut bleibt dann erst mal 2-3 Tage liegen, damit die Samenstände bei der Trockenheit herausfallen können.
Erst dann wird es als Heu abtransportiert und kommt dann auf unserem Gnadenhof Brödel (Melle) im Winter als Futter zum Einsatz.
Zu empfehlen ist es auch etwa 10% der Stängel garnicht zu mähen und etwa 2 Jahre stehen zu lassen (erst im zweiten Jahr legen die Stängelbrüter dort
ihre Eier ab, im ersyten Jahr sind die Stängel noch nicht brüchig genug).
Blumiger LAndkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden: https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Gestern stand die Kastration unserer 3 kleiner Ziegenböcke an.
Durch die Betäubung warenb die zunächst ganz schön schachmacht gesetzt. Nach etwa drei Stunden jedoch konnten sie schon wieder wackelig über die Wiesen traben.
Auf zwei der Flächen blüht gerade ganz herrlich das Ferkelkraut.
Unsere Schafe sind nun alle geschoren und sehen aus, als wären sie 50 Kilo leichter.
Coburger Fuchsschaf Molly (Philipp Horstmann) und ihre beste Freundin Lotti strahlen vor Freude um die Wette (Brigitte Bergmann, Alegra Cassano).
In den nächsten Tagen werden auch die 4 auf eine andere Wiese umziehen, damit sich die Weiden einmal komplett erholen können.
Damit diese wurmfrei werden ist es wichtig, dass Flächen mehrere Wochen beweidungsfrei gehalten werden.
Vielen Dank an Philipp Horstmann, Merlin Dumke, Petra Holtkamp, Daniela Urban und MArco Helm für eingegangene Spenden.
Das Geld wird für Tierarztkosten und die Bezahlung einer Blühwiesen-Saatgut-Rechnung verwendet.
Die Blühwiesen blühen und blühen und blühen (Kornrade und Ringelblume heute gesichtet).
Und im Öko-Garten wachsen Radieschen mit Kartoffeln um die Wette. Frei von Chemie, pestizidfrei, mit natürlicher „Schädlings-Abwehr“.
Geht alles wenn man will.
Man war das ein Scheißtag heute.
Hassmails und Bedrohungen haben nicht aufgehört und dann mehren sich auf einmal auch ominöse
1-Punkt-Bewertungen (ohne Begründung) auf Google:
Unsere Kaninchenbande sagt klar: Diese Bewertungen sind Meinungsmache nach der Wahl. Das gehört verboten!
Auch AKK wird uns vermutlich zustimmen.
Ich sage dann: „Jungs, das ist Meinungsfreiheit! Jeder kann posten was er will!“, wobei etwas mehr Inhalt sicherlich ganz nett wäre
(sonst bleibt es eine Negativbewertung ohne jeglichen konstruktiven Ansatz und wir wissen nicht wohin damit?).
Der Witz (oder die Ironie) an der Sache (wenn es nicht so ein Scheißtag wäre, dann würde ich lachen).
Die Hass-Mail-Bedrohungs-Geschichte (auf der einen Seite) ist nun ein Rechtsfall (so!!!!). Bedeutet:
Auf einmal gerät auch das Drumherum in den Fokus. Oder anders formuliert: 1-Punkt-Bewertungen ohne
Kommentar (auf der anderen Seite) stehen auf einmal in einem ganz besonders „delikaten“ Gesamt-Kontext und werden auch so behandelt (bzw. von uns direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet).
Das heisst was? Nun, im Besten Falle klopft demnächst einmal die Exekutive an der Tür und sagt:
„Ihre IP-Adresse ist aber in der letzten Zeit sehr auffällig gewesen. Dürfen wir einmal eintreten?“
Tja, so isset manchmal.
Heute einfach mal SELBER sehr nett bei einer mutmaßlichen Bewerterin angerufen und höflich gefragt, was es denn zu optimieren gäbe?
Kann aber auch falscher Alarm gewesen sein („Nein, also ich habe NIEEEEEEE eine Bewertung abgegeben“). Durchaus möglich, dass dem so ist.
Generell: 1-Punkt Bewertungen sind kein Verbrechen. Nachfragen auch nicht.
1-Punkt-Bewertungen schaden uns dennoch in vielerlei Hinsicht, so ist das in der offenen digitalen Welt.
Kannste nix machen (ausser mal nachfragen und auf den Hausbesuch der Exekutive hoffen).
Na die Gesichter möchte ich sehen (wer zuletzt lacht, höhöhö (mittelmäßig lautes Lachen))…
Scheißtag!
Was ist eigentlich aus „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ in Melle/Westerhausen geworden? 🎉🌸🐑🦙🐎🌻🌻🌼🌸🌺🏆🏆🥇
Im letzten Jahr hatten wir ja dank vieler vieler Menschen, die für uns abgestimmt haben,
diesen Preis der Heinz Sielmann Stiftung erhalten: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/titel-fuer-melle-wird-greifbar-deutschlands-naturwunder-2018-letzte-refugien-fuer-insekten/
Dieser Preis, das kann man ganz klar so sagen, hat unseren Gnadenhof gerettet.
Und letztlich irgendwie auch unsere Projekte. Eine Räumung hätten wir (damals) vermutlich kaum überstanden.
Heute sieht das zum Glück anders aus. Wir konnten seit diesem Titel Strukturen weiter ausbauen, weitere Allianzen bilden, neue Projekte anschieben, weitere Areale pachten….
Damals stand es „auf Messers Schneide“.
Dank dieses Preises konnten wir über politische Meinungsbildung dafür sorgen,
dass ein Großteil unserer Pachtflächen zumindest temporär beweidet werden darf.
Zur Erinnerung: Gemäß der Stadt Melle hatte sich eine Anwohnerin über die Geräusche und den Geruch der Tiere beschwert, sodass
eine Räumung der Areale (Weideverbot!! – wäre einer Auflösung des Gnadenhofes gleich gekommen) im Raume stand (zum Glück alte Kamellen, das Verhältnis
zur Stadt hat sich seitdem wieder deutlich gebessert, mittlerweile machen wir ja sogar gemeinsame Projekte :-))
Dank des obigen Titels (nochmal DANKE!!! an alle, die damals abgestimmt haben) und unseres guten Anwaltes
konnten wir aushandeln, dass die Areale ab Ende Juni und auch im Herbst wieder schonend beweidet werden dürfen.
Heute eine kleine (Nachmittags-)Ausnahme gemacht, da unsere Ziegen und Ponys gerne Margeriten mögen.
Es blüht in allen Farben (vorzugsweise weiß), Insekten und Tiere sind happy und wir auch.
Es lohnt sich für Ideale einzustehen und auch mal ordentlich „auf die Pauke zu hauen“.
Heute am Schürenort Schafe geschoren und eine mobile Hütte für Ziegen und Schafe aufgebaut (diese werden ja dort einige Wochen
eine naturschutzgerechte Beweidung durchführen und so eine natürliche Artenvielfalt herbeiführen).
Danke an Simone Brockmann und Katja Birgitta.
Wolle ist eine gute Sache. Ich hab mir ein Toupet gebastelt und meine Halbglatze ist Geschichte.
Sieht ausserdem hammermässig gut aus und ein neuer Modetrend beginnt ab heute hier (geschaffen auf dem Land in Melle/Oldendorf).
Hier wird Geschichte geschrieben.
Die Menschen hier sehen noch ganz natürlich aus und wissen, wie man modisch aus dem Haus geht.
Immer wieder kamen heute mal einige Nachbarn vorbei und erkundigten sich nach den Namen der Tiere.
Die große Ziege mit den zotteligen Haaren heisst Elli und ist ein echter Hingucker – von ihr haben wir offen gesagt den Modetrend übernommen.
Trés chique. Wenn wir gemeinsam durch die Diskotheken zotteln, dann ist das Handy danach voll mit neuen Telefonnummern, wie sollte es auch anders sein 😉
Ist aber chancenlos, bin glücklich verheiratet mit Julia Behncke.
Und Ziege Ellis fester Freund ist die Ziege Emil.
Die Schafe sind froh, dass sie die Hitze besser überstehen.
Wir freuen uns über die Wolle, die nach mehrfachen Waschgängen dann einen Kissenbezug befüllen wird und die Ziegen finden es super, bei Regen nun ein Dach über dem Kopf zu haben.
Eine weitere Großfirma dehnt ihre Umwelt- und Naturschutzaktivitäten in Melle weiter aus.
Heute ein Treffen bei „Thomas Philipps“ an deren Logistikzentrum gehabt.
Auch dort wurde gemeinsam eine Blühwiese angelegt, obwohl, ehrlich gesagt,
mit unserer kleinen Handwalze kam ich mir ja ein wenig verloren vor.
Die haben mal gezeigt, wie eine „richtige“ Walze aussieht.
Dass diese aber wirklich schneller war akzeptiere ich erst, wenn ich den Videobeweis gesehen habe 😉
In Ernst: In Windeseile ca. 1000 m² ausgesät und angewalzt, so geht das mit dem richtigen Equipment.
Die Firma „Thomas Philipps“ hat nahezu alles in Eigenregie gemacht und auch das Saatgut gesponsert, sehr gut und vielen Dank!!!!
Eventuell werden noch weitere gemeinsame Projekte folgen.
An ihrem Standort in Halbe (Brandenburg) überlegt „Thomas Phillips“ eventuell 20 Hektar (ja, Hektar, unglaublich!!) gemeinsam mit uns
anzulegen. Das ist mal Einsatz für eine Artenvielfalt, phänomenal!!!
Das Unternehmen hatte übrigens auch im Jahre 2017, als das Projekt „Blumiges Melle“ noch in den Kinderschuhen steckte,
das Projekt mit einer Spende unterstützt.
Die Blühwiese hilft bei der Flug-Vernetzung zwischen Melle-Bakum, Melle-Oldendorf und Melle-Westerhausen (siehe Karte).
Spitze!!!
Noch ca. 7-8 Wochen, dann wird es in vielen Farben blühen, ähnlich wie auf einer etwa 2 Kilometer entfernten Fläche an der Oldendorfer Straße.
Dort brauchen sich Insekten nicht um Ihr Wohlergehen sorgen. 10% der Stängel werden nicht gemäht, es liegt Totholz herum und blüht und blüht und blüht bis zum Horizont….
Vielen Dank für eine Spende an Anja Lange-Huber und noch einige Impressionen von unseren Blühwiesen
(Danke an Katja Birgitta und Simone Brockmann).
Anjas Spende wird verwendet für eine Schafschermaschine. Vermutlich am Wochenende ist es soweit – die Schafe freut das sehr.
Dann werden diese geschoren. Es ist sonst einfach viel viel zu warm, die armen Tiere sind ganz schön am Pumpen. Die Wolle wird mehrfach gewaschen
und erhält dann in einem Kissenbezug eine sinnvolle Verwendung.
Auf den Wiesen blüht es in allen Farben. Die puschelige Blume dürfte die Acker-Witwenblume sein.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Ein großer Tag heute. Das Fernsehen hat über „Blumiges Melle“ & „Blumiger Landkreis Osnabrück“
berichtet.
Heute kam der NDR vorbei (nicht der MDR, wie zuvor geschrieben) und hat einen Bericht über unsere Blühwiesenprojekte gedreht.
Danke an Simone Brockmann, Katja Birgitta, Sandra Hielscher, Karin Kattner-Tschorn, Anja Lange-Huber (beide vom Ortsrat Oldendorf),
Karsten Wachsmuth, Seppel Pabst und Peter Grothaus. Das war klasse heute!
Die ersten Szenen wurden gemeinsam mit unseren Gnadenhoftieren gedreht. Es hat sich rumgesprochen (und ist wissenschaftlich belegbar),
dass die Blühwiesenpflege durch Weidetiere einer Vielzahl von Insekten und anderen Kleintieren das Leben rettet (eine Mäh-Maschine würde
leider hier sehr viel Schaden anrichten).
Dann wurde die JAHRHUNDERTBLÜHWIESE von Peter Grothaus (Nähe des Campingplatzes Ludwigsee) besucht und mit einer Drohne beflogen.
Peters Engagement erhält nun eine Niedersachsenweite Aufmerksamkeit, sehr gut!! 🙂
Schlussendlich haben wir alle gemeinsam noch ein Teilstück eine Blühwiese mit Sensen gemäht (eine Mahd ist bei Blühwiesen zwingend erforderlich, um diese
langfristig erhalten zu können). Danke insbesondere auch an Anja Lange-Huber und Karin Kattner-Tschorn vom Ortsrat Oldendorf,
welche das Projekt übrigens schon lange und auf unterschiedliche Art und Weise unterstützen.
Hat Spaß gemacht und ist ja irgendwie auch sehr schön, dass Melle im Bereich von Natur- und Umweltschutz eine besondere Rolle einnimmt.
Auf den Punkt gebracht:
In der Bundesweiten Blühwiesenliga (http://bluehwiesenliga.de) liegt Melle in Bezug auf die Anzahl der Flächen unangefochten auf Platz 1.
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