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Allgemein
Vorstellung der Tiere auf dem Gnadenhof Brödel Melle (Teil 1)
Geschrieben:

Mehrfach die Woche stellen wir fortan einmal unsere Gnadenhof-Bande vor.
Wir beginnen mit Lola („Lola-Laola“):

Alter: 2 Monate und 2 Wochen
Quessant-Schaf (Tochter von Kunigunde)
Herkunft: Bei uns geboren (auch das gibt es auf einem Gnadenhof)
Lieblingsfutter: Eindeutig (und immer noch) Flaschen-Milch, ist aber auch gerne Spitzwegerich
Patenschaft: Dankenswerter Weise übernommen von Lara Art
Besonderheit: Kann unglaublich laut blöken (da flattern einem die Ohren weg) und ist schnell wie eine Gazelle
Und: Schiefe Zähnchen 😉

Geschichte:
Als die kleine Lola vor etwa 80 Tagen geboren wurde haben wir ihr eigentlich keinerlei Überlebenschancen eingeräumt.
Sie war zu schwach zum Trinken und zum Stehen (häufiges Zeichen von Selen-Mangel). Nachdem sie etwa 2 Stunden nach der Geburt
einen Tropfen reines Selen und 3 Tage lang „Kälberbooster“ zwangseingeflösst bekam, besserte sich ihr Zustand deutlich.
Die ersten 10 Tagen jedoch war sie nicht in der Lage eigenständig bei der Mutter zu trinken.
Also: Flaschenfütterung. Am Anfang alle 4 Stunden, 30 bis 40 Milliliter.
Eine weitere Besonderheit: Sie war in den ersten Wochen taub, hörte nichts, reagierte auf keine Geräusche.
Von Woche zu woche wurde Lola stabiler und schneller. In den ersten Wochen war es noch kein Problem sie zu fangen und
ihr das Frühstück, Mittagessen und Abendbrot zu geben. Nach etwa 4 Wochen sah das schon anders aus. Ohne Kescher ging da nichts.
Mit der Zeit jedoch wurde sie immer zutraulicher und kommt jetzt, auch wenn die Gabe von Milch eigentlich nicht mehr unbedingt nötig ist,
von alleine angeflitzt, um schonmal 400 ml auf ein Mal zu verputzen.
Mittlerweile reagiert sie auch auf Töne, die Taubheit scheint sich deutlich gebessert zu haben.

Putzmunter, gesund, zahm und laut. Nicht die schlechtesten Eigenschaften für ein Leben auf dem Gnadenhof.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
Spenden (steuerlich absetzbar) sind jederzeit gerne gesehen:
https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

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Sitzblockade an Blühwiese – Derber Zoff heute
Geschrieben:

Sitzblockade an Blühwiese – Derber Zoff heute

Heute sollte eigentlich eine weitere Blühwiese zu 50% gemäht werden
(damit diese auch im nächsten Jahr wieder blühen kann).

Doch so einfach war es dann doch nicht.

Komme an die Blühwiese an der Oldendorfer Straße in Melle
gefahren und lade den Balkenmäher ab. Beginne zu mähen und vor mich hin zu pfeifen.
Plötzlich klopft eine offensichtlich stinksaure Wildbiene an mein linkes Brillenglas.

„Ey, du Wichser!!! Bist Du nicht ganz dicht oder was??“

Ich stelle verdattert den Motor aus. Die Wildbiene fängt derweil an das Brillenglas mit Kung-Fu-Tritten zum Splittern zu bringen.

„Wäh?“, frage ich?

„‚Wäh‘ ist keine inhaltliche Frage, Du blödes Arschloch! Du mähst hier gerade unser lebenswichtiges Refugium ab, Du Vollarschkrampe!!“

„Moment mal“, entgegne ich. „Gemeinsam mit dem Karsten haben wir das Ding hier überhaupt erst angelegt. Ausserdem mähe ich doch nur 50%,
der Rest wird erst gemäht, wenn auf der anderen Hälfte was nachgewachsen ist und wieder blüht“.

„Du hälst Dich wohl für nen ganz Schlauen, was!!!“, brüllt die Wildbiene.
„Meine Familie und ich, wir leben aber hier auf DIESEN 2 m², die Du gerade mähen willst. Und jetzt verpiss Dich, sonst mach ich Dir Beine….“

Etwas irritiert halte ich inne. Ich registriere, dass mich Hunderte von Wildbienen, Florfliegen, Grashüpfern, kleinen bunten Käfern ziemlich aggressiv anschauen.
Ich vernehme einen kleinen Sprachchor: „Hau ab, Hau ab, Hau ab, Hau ab!!“

„Aber Moment mal, ich MUSS hier mähen! Wenn hier nicht gemäht wird, dann ist es nächstes Jahr viel zu verschattet. Es wachsen keine Keimlinge mehr.
Der Boden muss ausgemagert werden.“

„Hömma, Professor Doktor Superschlau. Ich zähle jetzt bis 10, und dann bist Du weg. Ansonsten mache ich Hackfleisch aus Dir!“, die Wildbiene fletscht bösartig ihre
Zähne. „Unser Biotop, wir bestimmen wo es langggeht. Diese 2 m² werden nicht gemäht, BASTA. Fuck Off!“

Die ersten Insekten beginnen mich mit winzigen Erdklumpen zu bewerfen. Eine fulminante Sitzblockade rund um die 2m²-Blühfläche-inmitten-der-1000m²-Blühwiese hat sich gebildet.
Schmetterlinge, Erdhummeln, Grashüpfer, sogar einige Blindschleichen sind dabei.
Lang lebe der Widerstand. Sich nicht alles gefallen lassen.
Widerstand ist bunt und wichtig!

Ich respektiere das und mähe die 2m²-Insel nicht. Unter Hohn-und-Spottrufen zuckel ich ab.
Warum genau diese Insel so wichtig sein soll?
Keine Ahnung. Was weiß ich denn schon schon?

Gemäht wurde heute somit nur 49,8 %.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Löwenjagd in der Melle Savanne
Geschrieben:

I am on the rock and then I check a stock
I have to run like a fugitive to save the life I live
I’m gonna be Iron like a Lion in Zion
I’m gonna be Iron like a Lion in Zion
Iron Lion Zion
Frei nach Bob Marley

Heute Löwen an der Oldendorfer Savanne „Am Schürenort“ eingefangen.
Kamerun-Löwen zu kriegen ist alles andere als einfach. Diese sind so scheu und so flink unterweges, dass wir 4 Personen dafür benötigt haben.
Danke an Ralf Bollmann, Karsten Wachsmuth und Simone Brockmann. Und zuvor natürlich auch an Katja Birgitta, welche unseren Ziegen-Eumels
beim Wohnungsumzug geholfen hat, Danke 🙂

Echte nervliche Belasung und definitiv ein Kraftakt – für alle Beteiligten, Menschen und Löwen. Danach gabs erstmal nen Pils (zwar kein Bio, aber unter dem Bierdeckel könnte als Belohnung ein Auto-Gewinn lauern,
wird sofort gegen eine Heupresse eingetauscht).
Die Löwen King, Lola, Charlotte, Hugo und Ilse weiden nun „Am Wulberg“ die nächste Savanne ab.
Hugo ist übrigens ein Popstar, war schonmal in der Zeitung:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/887880/lamm-hugo-fuehlt-sich-auf-gnadenhof-in-melle-wohl

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Es blüht im Öko-Schulgarten
Geschrieben:

Auch in unserem Öko-Schulgarten geht es munter voran.
Heute eine extra Session investiert und „für den Zweck dieses Areals ungewünschte Beikräuter“ entfernt.
Böse Zungen würden „Unkräuter“ sagen…
„Unkraut“ klingt wie „Unhold“, „Unschön“, „Unheimlich“ oder „Unerträglich“,
das passt irgendwie nicht.
Es gibt keine „Unkräuter“…
„Für den Zweck dieses Areals ungewünschte Beikräuter“ klingt irgendwie besser (und geht auch lockerer von der Zunge).
Unsere Kaninchen und Meerschweinchen haben eine Freuden-Polonaise gestartet, diese freuen sich nämlich ausserordentlich über
die entfernten (und als Abendbrot gelieferten) Wegerich-Pflanzen.
In dem Öko-Garten wird „Null Komma Null“ Chemie eingesetzt.
Um „für den Zweck dieses Areals ungewünschte Würmchen“ fernzuhalten werden biologische Schutzwälle an Tagetes, Ringelblume und Ysop gepflanzt. Klappt recht gut.
Radieschen und Rettich wurden heute munter geerntet.
Nach den Sommerferien werden wir noch einmal die Schul-AG der IGS Melle einladen, damit diese „die Früchte ihrer Arbeit ernten“
(selten war ein Sprichwort so passend wie jetzt),
z.B. Zucchini und Kartoffeln (Danke an die Lehrerin Vera Rem und Simone Brockmann). Auch dieSchülerInnen haben viel Zeit investiert, das soll natürlich auch belohnt werden.

Das Gemüse kann einen ganzen Strassenzug ernähren: Erbsen, Bohnen, Kartoffeln, Salat, Radieschen, Spinat, Kohl, Bohnen, Mangold, Gurken und und und.
Gedüngt wird auf dem sandigen Boden mit den Hinterlassenschaften unserer Ponys, Ziegen und Schafe.

Gegossen wird hauptsächlich aus den Tanks unserer Regenwasser-Reservoirs. So viele Tropfen wie möglich leiten wir von Hausdächern und Garagen ab.
Wird jedoch unbedingt Zeit, dass mal wieder was runterfällt, sonst wird es knapp.

Und nebenan: Blühen die Blühwiesen, damit auch genügend Insekten die Bestäubung übernehmen (ist nämlich im Jahre 2019 keine Selbstverständlichkeit mehr). Selbstverständlich ist eigentlich im Jahre 2019 garnichts mehr.

Blumiger Landkreis Osnabrück
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Dschungel in Melle wird zur Steppe
Geschrieben:

Der Dschungel in Melle/Oldendorf am Schürenort ist abgeweidet und entwickelt sich zur Steppe, im Winter ähnelt es dann dort vermutlich der Tundra..
Klimazonenveränderung. Der heisse Sommer macht es möglich.
Die Zusammenarbeit mit dem Umweltamt der Stadt Melle lief sehr gut, danke an dieser Stelle an Klaus Lichy und Thilo Richter.
So macht es Spaß!
Die erste Beweidungsperiode „am Schürenort“ ist nun abgeschlossen.
Man beachte die Vorher-Nachher-Bilder.
Ziegen und Schafe ziehen nun auf andere Flächen um, insbesondere um Teile von Blühwiesen schonend zu beweiden.
Auch die mobile Hütte im Verlauf der nächsten Woche entfernt.

Zum Deal mit der Stadt gehört ja auch, dass wir die Ränder mähen. Ist zwar ein wenig Sport aber für das Mahdgut haben wir
inklusive Kaninchen und Meerschweinchen über 50 hungrige (kleine) Mäuler zu stopfen.
Im kalten Winter sind wir über jeden Heuhalm froh, den wir jetzt ins Heulager fahren.

Gnadenhof Brödel Melle
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Der FFH-Spuk ist vorbei
Geschrieben:

Die Kavallerie wird zurück gefahren!
Winzige 1-Meter-Pestizid-Schutzstreifen in Meller FFH-Gewässern (bzw. in Gewässern des Landkreis Osnabrück) ???
Der Spuk ist zum Glück vorbei.
Und unsere Kampagne? Braucht zum Glück garnicht erst gestartet werden

Tja, das war ein Aufschrei. Auf Empfehlung des Landrates Michael Lübbersmann entschieden die CDU/SPD-Fraktionen des Kreistages,
dass ein winziger 1-Meter-Pestizid-Schutzstreifen an geschützten (!) FFH-Gewässern im Landkreis Osnabrück völlig ausreichend wären.
Welche faktenfremder Wahnsinn! Ein Irrsinn „hoch zehn“. Völlig zu Recht viel gescholten z.B. von WissenschaftlerInnen der Uni Osnabrück, der Öffentlichkeit, eigentlich so ziemlich allen,
die sich auch nur ansatzweise mal mit der Thematik intensiver beschäftigt haben.

Nun, Landrat Lübbersmann revidierte diese Entscheidung kurz vor der Stichwahl zum Landrat und plädierte für einen 5-Meter-Schutzstreifen und eine Entschädigung der betroffenen Landwirte.
Wahlkampf hin oder her. Es ist nicht verwerflich eine „sachlich falsche“ Entscheidung
zu revidieren, im Gegenteil, das ist durchaus auch ein Zeichen von Größe. Und nicht zu vergessen: Wenn sich der alte „Lobby-Fuchs“ Schulte to Brinke vom Landvolk Niedersachsen
(pro Nur-1-Meter-Schutzstreifen) aktiv einbringt: Der Druck von Seiten der „Agrar-Lobby“ ist dann auf einmal massiv.

Und dennoch: Erstmalig nach 70 Jahren CDU-Landräten (immer Männer)
wurde nun mit Anna Kebschull eine Grüne zur Landrätin gewählt – so ist es nun.

Lirum-Larum, durch Anna Kebschull dürfte die 1-Meter-Schutzstreifen-Entscheidung endgültig in das Reich der „‚Hirnrissigkeit“ verbannt werden – sehr gut!

Zum Glück! Uns erspart es viel Arbeit und hohe Kosten. Und der Sommer dürfte ausschließlich klimatisch heiß aber nicht klima-politisch „heiß“ werden
(ok, eine leichte Vorfreude darauf gab es hier bei dem Einen oder Anderen schon durchaus. „Politische Empörung“ und gezielt eingesetzter Zoff gehören selbstverständlich zum kleinen 1X1 eines jeden Aktivisten/in)…
Offen gesagt: Im Juli hätten wir begonnen direkt nach Starkregen an bestimmten Punkten Gewässerproben zu nehmen.
2 Analyseinstitute standen bereits „Gewehr bei Fuß“.
Einen hohen vierstelligen Betrag für die Gewässer-Analysen konnten wir schlussendlich durch SpenderInnen aquirieren.

Politisch interessant dabei: Von den unterstützenden Unternehmen aus dem Landkreis Osnabrück haben sich drei bereit erklärt eine ganze Menge Geld
für die Finanzierung der Proben „in die Hand zu nehmen“. Unisono jedoch haben alle erklärt: „Wir spenden das weil wir die Thematik und auch „Blumiger Landkreis“ wichtig finden und wollen aber AUF KEINEN FALL
öffentlich bei dem Gewässer-Thema genannt bzw. mit der Probenunterstützung in Verbindung gebracht werden.“
Sagt auch etwas aus (und irgendwie auch verständlich). 2 Privatpersonen (Danke Peter, Danke Anja) haben den Rest bezahlt.
Eine (ansatzweise) empirisch Messreihe wäre somit möglich gewesen – ein mutmaßlicher (politischer) Skanal inklusive (vielleicht…?).
Das Geld wurde nun zurückgezahlt – Friede, Freude, Eierkuchen (?).

Unsere Kavallerie (auf dem Bild Black Beauty) kann somit zurückgepfiffen werden.
Das bunte Ding an der geballten Faust ist unser Grashüpfer (oder so ähnlich?) „Klopfer“.
Die Zeit, welche ansonsten in die mit Sicherheit nicht nur aufgrund der sommerlichen Temoeraturen „hitzige“ Debatte investiert worden wäre,
kann nun für die Blühwiesenmahd einfliessen, sehr sehr gut!

Ach ja: Und dann wäre da noch der Abgeordneten-Watch auf Regionalebene

Es gehört zum „Guten Ton“ einer Demokratie, dass vom Volk gewählte VertreterInnen sich auch mal zu ihren Entscheidungen
äußern oder aber „ihnen auf die Finger geschaut wird“.
Nun…., schaut man sich die CDU/SPD-Vertretung des Kreistages so an, dann wird deutlich, dass auch diverse VertreterInnen
der CDU/SPD aus Melle kommen, somit also offensiv sogar für eine Schutzstreifen-Verknappung in ihrem eigenen Wahlbezirk gestimmt haben.
Etwas härter fomuliert: „Ich lebe dort zwar auch, meine WählerInnen ebenso, aber ein Pestizid-Schutzstreifen in Naturschutzgebieten meines Heimatkreises kann doch wohl nicht sooooooooo wichtig sein“.

Doch Vorsicht: Nicht automatisch bedeutet eine CDU/SPD-Kreistags-Zugehörigkeit, dass auch tatsächlich für eine solche Verknappung gevotet wurde!
(Denn: Vor der Abstimmung haben auch einige VertreterInnen den Abstimmungs-Saal verlassen).

Nun wäre es schon interessant zu wissen, WER GENAU denn nun den für den Blödsinn gestimmt hat (so als mündige/r Wähler/in besteht daran ja ein berechtigtes Interesse).
Und dennoch: Die Entscheidung ist hinfällig, obsolet, in diesem Sinne also „Schwamm drüber“?
Und den vermeintlichen „Kadavergehorsam“ einzelner Lokal-VertreterInnen beinfach so akzeptieren?

Natürlich „hört man sich so um“: „Wer war denn dabei? Wer hat denn den Saal nicht verlassen?“
Aber das sind und bleiben letztlich Gerüchte – und Gerüchte sind riskant und gefährlich – weil sie eben nicht auf Fakten beruhen.

Als lokaler Umweltaktivist bleibt diese Frage dennoch mindestens so interessant wie Anfang der 70er die
Steiner-Wienand-Affäre für die CDU [https://de.wikipedia.org/wiki/Steiner-Wienand-Aff%C3%A4re].
Aber letztlich: Irgendwann ist alles Geschichte! Ist dann eben so…

In diesem Sinne:
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Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Das beste Kräuterheu ever
Geschrieben:

Heute nen Tag Urlaub um mal dies und das zu erledigen.
Etwas Zeit für die Blühwiesenmahd sitzt auch drin.
Heuernte (das beste Blühwiesenheu ever). Fällt ja wirklich schwer, gerade jetzt, wo die Blühwiesen in allen Farben blühen, diese zur Hälfte abzumähen.
50% müssen aber runter (nur 50%, ansonsten haben die Insekten ein massives Nahrungsproblem), damit die Wiese dann eine zweite Blühperiode bekommt.
Das Schnittgut bleibt einige Tage liegen und wird dann, so wie früher, zusammengeharkt (spart man sich das Fitnessstudio).
Es landet dann als feinstes Blühwiesenheu in unseren Heu-Lagern, um im Winter an unsere Gnadenhoftiere verfüttert zu werden.

Viele Tipps und Tricks zur Mahd findet Ihr hier:

Eine Blühwiese anlegen

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Jede Spende hilft uns weitere Blühwiesen anzulegen:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck

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Eine Blühwiese schöner als die andere
Geschrieben:

Egal wo man hinsieht. Die Blühwiesen blühen in allen Farben.
Und das Leben tummelt sich dort, so toll :-). Das ist die Bezahlung für viele viele Stunden Arbeit.

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Um im nächsten Jahr weitere Blühwiesen anzulegen würden wir uns über Spenden freuen:
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Große Investition für die Blühwiesenmahd getätigt
Geschrieben:

Teuerste Investition ever getätigt 🎷👑🌻🌻🌺🥀🚘🎇🎇🎁🎁♥️

Und mit der Anlage der „letzten Blühwiese 2019“ beginnt dann auch gleich die „erste Mahd 2019“.
Wir haben dafür extra eine der bislang teuersten Investitionen in unserem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ ever getätigt.
Einen XXL-Hänger für ca. 1 Million Euro, um größere Maschinen damit transportieren zu können, insbesondere aber auch das Blühwiesen-Mahdgut (Heu).
Unser Maschinenwart Karstens Karsten Wachsmuth hegt und pflegt das Ding „wie seinen eigenen Nachwuchs“ 🙂
Das Ding eröffnet uns (endlich) ganz neue Möglichkeiten, weil wir nicht mehr alles „in einer Puppen-Schubkarre“ transportieren müssen.
Die erste Mahd wurde dann heute auch durchgeführt.
Bei der Mahd ist es wichtig, zunächst nur die Hälfte der Blühwiese zu mähen und erst in ca. 6-8 Wochen, wenn die andere Hälfte blüht,
die weiteren 50 %.
Ansonsten würde auf den Flächen für Insekten eine Hungersnot ausbrechen (ernsthaft, würde alles vernichten, was mühsam aufgebaut wurde).
Das Schnittgut bleibt dann erst mal 2-3 Tage liegen, damit die Samenstände bei der Trockenheit herausfallen können.
Erst dann wird es als Heu abtransportiert und kommt dann auf unserem Gnadenhof Brödel (Melle) im Winter als Futter zum Einsatz.
Zu empfehlen ist es auch etwa 10% der Stängel garnicht zu mähen und etwa 2 Jahre stehen zu lassen (erst im zweiten Jahr legen die Stängelbrüter dort
ihre Eier ab, im ersyten Jahr sind die Stängel noch nicht brüchig genug).

Blumiger LAndkreis Osnabrück
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Kastration unserer 3 Ziegenböcke
Geschrieben:

Gestern stand die Kastration unserer 3 kleiner Ziegenböcke an.
Durch die Betäubung warenb die zunächst ganz schön schachmacht gesetzt. Nach etwa drei Stunden jedoch konnten sie schon wieder wackelig über die Wiesen traben.
Auf zwei der Flächen blüht gerade ganz herrlich das Ferkelkraut.

Eine Besonderheit: Dieses blüht nur an sonnigen Tagen und nur vormittags:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gew%C3%B6hnliches_Ferkelkraut

Finden die kleinen Böcke gut und scheint gut zu schmecken 🙂

Gnadenhof Brödel Melle
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