Auch unser Schweinchen Speedy hat nun eine Patin.
Vielen lieben Dank an Ella Propella.
Auch Dir wurde natürlich etwas zugeschickt und auch Du erhältst in Kürze das entsprechende Formular für ein Besuchsrecht.
Speedy ist definitiv eine spezielle Type
Alter: 3 Jahre
Lieblingsfutter: Melone und Bananen
Bei uns seit etwa 8 Wochen
Besonderheiten: Ein bisschen launisch, wird aber zunehmend zahmer.
Sie liebt es gekrault und gestreichelt zu werden, aber man sollte sich nie „zu sicher“ sein.
In Sekundenschnelle kann ihre Stimmung kippen.
Am Anfang sind wir nur mit massiver Schutzkleidung zu ihr rein (derbe Bisswunden davon getragen, kein Witz),
mittlerweile reicht ein Polizeischutzschild und eine erhöhte Wachsamkeit
Ist ja aber auch kein Wunder. Sie musste ihr zu Hause aufgeben und eine Eingewöhnung dauert nunmal.
In der Anfangszeit hat sie alles um sie herum gejagt und ohne eine Sekunde zu zögern angegriffen. Was Angst eben so mit Tieren machen kann.
Stetiges Training hat das aber deutlich gebessert.
An heissen Tagen blubbert sie gerne mit ihrem Rüssel in ihrem kleinen Privatteich.
Geschichte: Hat zuvor in der Nähe von Hannover in einer Art Kindergarten gelebt.
Unser kleines Schaf Lotti hat eine Patin gefunden.
Danke an Ele Luise Haine 🙂
Auch Du bekommst selbstverständlich in Kürze eine kleine Aufmerksamkeit zugeschickt und natürlich auch zugesichertes Besuchsrecht
(das entsprechende Formular bekommst Du in den nächsten Tagen digital).
Lotti
Alter: ca 1 Jahr
Bei uns seit: Ostern 2019
Lieblingsfutter: Gras jeglicher Art und getrocknete Rübenstrreifen (Rübenschnitzel)
Besonderheiten:
Hat ein kaputtes Horn durch einen Streit mit einer Ziege. Das Horn wächst jetzt wieder nach.
Allerbeste Freunin von unsem Riesenschaf „Molly“.
Geschichte: Lotti hat riesiges Glück gehabt.
Eigentlich sollte sie Ostern als Osterlamm auf dem Tisch landen.
Sie hat in ihrer Vergangenheit wohl alleine gelebt und freut sich jetzt umsomehr über eine ganze Menge Artgenossen.
2 liebe Tierfreunde (Brigitte Bergmann ,Alegra Cassano), haben dafür gesorgt, dass die freigekauft und zu uns gebracht wird.
Seitdem rennt sie hier quietschfidel mit ihrer Freundin Molly über die Wiesen.
Ok, sie sieht im Augenblick ein wenig „schräg“ aus, aber macht ja nichts.
Sie ist noch etwas scheu, doch wenn man sich viel Zeit nimmt, dann kommt sie auch zu einem und frisst dann sogar aus der Hand.
Und täglich, und Grüssen, und Murmeltier und so…
Heute Tierarzt und Kaninchen grüssen….
Danke an Julia Behncke.
Die kleinen Hoppelhasen Möhre, Princess und Eisberg haben heute ihre Impfauffrischung
gegen RHD1+RHD2+Myxomatose bekommen.
Danke auch an Herrn Weinert (einer unserer Tierärzte). Wie gewohnt gute Arbeit.
Princess hat sich jedoch, wie man sieht, mit allen Mitteln dagegen gewehrt.
Jetzt sind sie wieder in ihren Auslauf-Bereichen und erholen sich bei frisch gezupftem Klee.
Für ein Jahr ist bei den dreien damit erstmal Ruhe.
Vorstellung unserer Tiere auf dem Gnadenhof Brödel (Teil 5), Heute: Möhre und Bertram
Möhre (rotweiss) und Bertram (grau-gesprenkelt)
Möhre lebt bei uns seit ca. 6 Monaten, Betram seit etwa 10 Wochen
Möhre stammt aus guter Haltung und ist bei uns gelandet, weil sein Partner verstorben ist.
Da ist das einzig Richtige passiert. Kaninchen in Einzelhaltung erleiden als Gesellschaftstiere schlimme Qualen.
Bertram (Mix aus Wild- und Hauskaninchen) lebte zuletzt im Tierheim Bünde. Dort, als halbes Wildkaninchen,
sprang er immer wieder gegen Gitterstäbe und war kaum zu bändigen.
Die beiden haben sich hier angefreundet. Bertram (buddelt für sein Leben gern) hat seiner Freundin und sich einen Gang zu den Tomaten
im Gewächshaus gebuddelt. Dort leben die beiden nun häufig (mit neuem Zaun). Wenn es ihnen zu warm wird, dann geht es auf die Aussenterasse.
Bertram hat bei uns schon die Katakomben von San Bernardo nachgebuddelt (ist aber ok, das soll ja auch so sein und ist ein Zeichen, dass er munter unterwegs ist).
Beide lieben Gurken und Möhren und vor allen Dingen Äpfel.
Irgendwas ist immer, definitiv immer.
Und wenn man glaubt, jetzt ist erstmal Ruhe, dann kommt wieder was…
Macht aber nix, könnte mir kein schöneres Hobby (naja, wird wohl so langsam eher zur Berufung) vorstellen, auch wenn es hauptsächlich und meistens
knüppelharte Maloche unter Zeitdruck ist (das Tätscheln und „Tütütü hier, Tütütü da“ kommt ganz zum Schluss, ganz am Ende, wenn alles erledigt und die Grundlagen geschaffen sind).
Und es ist auch nicht immer NUR lustig….WErd mal demnächst nen Antrag stellen, dass ein Tag ab jetzt 28 Stunden hat, soll ja wohl möglich sein.
Diesmal ist es „Käptn Ahab“.
Nachdem Anfang des Jahres sein Kollege „Indiana Jones“ eine derbe Augenverletzung hatte (vermutlich durch Einstreupartikel hervorgerufen)
hat es nun den Käptn erwischt (in der Aussenhaltung und ohne Einstreu).
Das Auge ist schlimm entzündet. Heute bei einem unserer Tierärzte (Herrn Weinert) gewesen.
Wieder eine sehr gute und intensive Behandlung. Der kleine Seebär hat eine Salbe bekommen, welche das geschwollene Auge heilen soll.
Im Wartezimmer hat er mächtig gezittert, die Behandlung aber erstklassig gemeistert. In zwei Tagen sehen wir weiter.
Als er wieder im Gehege war ist er sofort zu seinen Kumpels geflitzt, unter die Holzpalette. Diese Aufregung reicht erstmal.
Vorstellung unserer Tiere auf dem Gnadenhof Brödel Melle (Teil 4). Heute Kaninchen „Heuschreck“
Name: Heuschreck
Alter: 5 bis 6 Jahre alt
Patenschaft; Noch Keine
Lieblingsfutter: Er leibt eine Grassorte ganz besonders: Das wollige Honiggras (Holcus Lanatus), weil dieses
einen süsslichen Geschmack hat. Ansonsten liebt er Gurkenstückchen.
Lebt seit etwa über 2 Jahren bei uns.
Besonderheit: Der größte Flitzer in unserem 140 m²-Gehege. Unzertrennlich mit seiner Kaninchendame „Princess“ (wird ein anderes Mal vorgestellt).
Bei Regen sieht man die beiden oft aneinandergekuschelt unter einem der Unterstände.
Erliebt es in der Sonne zu liegen und schläft, wenn es warm ist, auch gerne mal lange.
Sehr lebendig, äüßerst neugierig, sehr fidel und sieht total schick aus (seine Augen kucken manchmal etwas „wirr“, ein bisschen wie ein verrückter Professor).
Auf dem Foto neben ihm: Kaninchen Eisberg, auch eine Freundin von ihm.
Geschichte:
Heuschreck hat es nicht leicht gehabt. Wir haben zwar nicht viele Infos zu seiner Vergangenheit,
sicher ist aber, dass er mindestens ein Jahr lang alleine in einem 1,20 m²-Plastik-Käfig vor sich hinvegetierte (absolute Tierquälerei).
Eine solche Haltung kann schnell dazu führen, dass sich Muskeln abbauen und auch Gelenke in Mitleidenschaft gezogen werden.
Als er dann zu uns kam hat er sogar eine Aufbauspritze erhalten.
Vorstellung der Tiere auf dem Gnadenhof Brödel Melle, Teil 3
Heute: Molli
Coburger Fuchsschaf
Alter: Ca. 6-7 Jahre
Lieblingsfutter: Eindeutig Möhren und Kopfsalat
Besonderheiten: Oft sehr scheu, wenn man sich aber sehr viel Zeit nimmt und sich sehr ruhig verhält, dann frisst sie sogar aus der Hand und lässt sich streicheln
Geschichte: Molli hat sehr sehr viel Glück gehabt.
Zuletzt stand sie bei Hannover und wurde von einer älteren Dame betreut.
Molli hat dort alle anderen Schafe überlebt.
Als die Besitzerin sich altersbedingt nicht mehr kümmern konnte wurde es sehr problematisch.
Molli war dann aus Mangel an Alternativen so weit wir wissen für eine Schlachtung vorgesehen. „Kurz vor Knapp“
wurde sie von einer Tierärztin gerettet und in deren Privatwagen den langen weiten Weg zu uns gebracht.
Dort war sie zunächst sehr sehr ängstlich (und war für mehrere Wochen auch hier das einzige Schaf). Dann kamen jedoch mehrere Quessant-Schafe zu uns
und im April schließlich ihre nun allerbeste Freundin „Lotti“. Die beiden sind unzertrennlich und traben fröhlich grasend über die Wiesen.
Vorstellung der Tiere auf dem Gnadenhof Brödel Melle, Teil 2:
Heute: Elli
Alter: ca. 5 Jahre
Walliser Schwarzhalsziege
Herkunft: Hatte zuvor in der Nähe von Bad Oeyenhausen gelebt
Lieblingsfutter: Brennesseln (man beachte das Foto), da bleiben nur noch die Stängel übrig
Patenschaft: Noch niemand gefunden
Besonderheit: Ruhig und ausgeglichen, sehr zahm. Kann sich mit ihren riesigen Hörnern am Hintern jucken.
Schon aufgrund ihrer Größe und ihrer Gelassenheit sorgt sie für Respekt bei anderen Tieren.
Geschichte:
Elli kam im letzten Herbst zu uns. Wir wissen nicht viel über sie, ausser, dass sie zuvor schon in
einer Herde gelebt hat und es ihr auch dort recht gut ging. Die Herde wurde dann
jedoch verkleinert und wir haben das zottelige und liebenswerte Tier aufgenommen.
ungefähr seit Januar stellen wir eine deutlich gestiegene Anfrage nach gemeinsamen Naturschutzprojekten
fest. Hatten sich zuvor schon viele Privatpersonen und Schulen gemeldet und auch mit Kommunen bereits das Eine oder Andere Projekt stattgefunden, so
ist neu, dass es in diesem Jahr auch sehr viele Firmen sind, welche gemeinsam etwas in die Wege leiten wollen.
Da wird noch einiges kommen. Machen wir gerne, wenn es zeitlich irgendwie geht (gegen eine Spende).
Total gut ist definitiv, dass ganz offensichtlich gesellschaftlich etwas passiert (ist).
Und mit Sicherheit noch mehr passieren wird…Nur so kann es gehen.
Es ist wieder „chique“ Umwelt- und Naturschutz zu betreiben. Nicht nur die Wahlergebnisse der GRÜNEN zeigen dieses.
Und es ist auch dringend nötig, sofern auch unsere Kinder
noch ein akzeptables Leben auf diesem Planeten führen wollen.
Um nichts weniger geht es. Es geht nicht um Profite, es geht darum, dass Leben und seine Lebewesen zu erhalten.
Von der Sandbiene bis zum Menschen – ein „Way out“ existiert nicht, für Niemanden. Noch haben wir es selbst in der Hand, einige Jahre ist eine
Umkehr (weg von der Katastrophe) noch möglich.
Eines unserer Projekte trägt im wahrsten Sinne des Wortes Früchte – der Öko-Garten – frei von Pestiziden.
Nach den Sommerferien wird hier die IGS Melle etliches Gemüse ernten.
Schon jetzt platzt dort die Ernte aus allen Nähten.
Ein kongenialer Deal mit unseren Gnadenhoftieren (Kaninchen-, Ziegen-, Schafs-, Meerschweinchen-, Hühner- und Pferdemist werden getauscht gegen
„für den Zweck dieses Areals ungewünschte Beikräuter“).
Unsere Schlaufuchs-Ziege Kuno regelt das.
„Ok, hier die wöchentliche Lieferung unseres Mistes. Feinste Ware, wie immer. Kennste ja. Die Hühnis hatten wenig Hunger diese Woche, da ist es etwas weniger.
Trotzdem müssen wir Euch diesmal etwas mehr berechnen, weil das Gras aufgrund der Trockenheit schwerer zu verdauen ist. Ihr versteht?
Also fast die selbe Menge wie immer gegen 20 % mehr für den Zweck eures Öko-Gartens unerwünschte Beikräuter, ok?“
„Ok“, brummel ich. Kunos Fragen sind keine Fragen sondern Aussagen.
Ziege Kuno ist ein Meister im Handeln, da feilsche ich nicht lange. Ausserdem besitzen die Tiere hier im Umkreis ein Mist-Monopol.
Wer da nicht spurt, der kriegt auch nix.
So freuen sich auf jeden Fall Zucchinis, Kartoffeln, Bohnen und und und…
Heute so viel geerntet, dass ein Teil davon in der Nachbarschaft verschenkt wurde.
Zum Abendessen gibt es Spinat-Mangold-Salat mit Erbsen und Nudeln, herrlich 🙂
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