Weiter geht der Sport. Heute früh ca. 200 Liter Wasser verteilt. Das wird ein heißer Tag heute.
Hoffentlich kommen die Tiere gut über die Runden. Die Starkregen, welche ab und an anfallen, sind ein Segen für uns.
Das Wasser wird in Regen-Containern gespeichert, ca. 600 Liter haben wir noch.
Danke an Sandra Hielscher, welche den Tieren ein Waikiki-Sun-Beach-Areal geschaffen hat.
Komm ich gerade zu den Meerschweinchen, liegen die da am Beach in kleinen Liegestühlen. Meerschwein Motzeflocke liest die Zeitung.
„Boris Johnson ist Premierminister. Diese gottverdammten Tories. Tritt in die Fußstapfen von Margaret Thatcher.
Vielleicht sollten wir zusammenlegen und ihm eine Fahrt im Cabrio sepndieren. So wie 1963, Dallas, ihr wisst schon….“
Seine Meerschweinchenfrau Matilda verdreht die Augen: „Du schon wieder…“.
Mich faucht sie an: „Garcon, steht da nicht so dumm rum sondern mach Dich mal nützlich. Hol mal „Batida de Coco“
für alle, sonst mach ich Dir Beine. Und vergiss das Eis nicht, aber flott!“. Zu ihrem Mann: „Also die haben hier ein Personalproblem. Wofür zahlen wir denn das alles hier? Ich flipp hier gleich aus.“
Ich glaube, ich hab mich verhört. Militante Meerschweinchen am frühen morgen. Ich folge besser und überlege, ob ich den Staatsschutz anrufe.
Unsere Tiere kriegen aktuell tatsächlich sogar Kühlschrank- bzw. Tiefkühlfachgekühltes (für die Schweine) Gemüse.
Irgendwie müssen wir die Stinker ja auch trotz Klimaerwärmung bei Laune halten.
Schweinchen Bärbel (Danke an Patin Laura Geisler) freut sich über eiskalte Himbeeren, Ziege Theo (Danke an Merlin Dumke)
ist glücklich über einen kühlen Apfel, Popstar Emil, Cindy, Minte und Co. freuen sich über Kohlgemüse aus dem Kühlschrank (Danke an Tanja Menke, Danke an Ulrike Zinn, Danke an Maike Niemann, Danke an Ella Propella, Danke an Diana Thomas, Danke an Lara Art, Danke an Thomas Allewelt, Danke an Lara Art, Danke an Marco Helm, ).
Auch Elli ist glücklich über die Urlaubsatmosphäre (Danke an Ele Luise Haine).
Gestern nach der Arbeit zum Sport. Nach Feierabend noch eine Blühwiese geheut.
So wie früher, alles händisch abgeharkt und eingelagert.
Sind wir gut ins Schwitzen gekommen. So ist das aber bei Tier- und Naturschutzprojekten.
Etwa 80% der Tätigkeiten sind Maloche.
Unsere Tiere werden im Winter herrliches Wildblumenheu genießen können.
Alter:
Theo: Etwa 7 Jahre alt
Kuno: Ca. 5-6 Jahre alt
Lieblingsfutter: Beide lieben Hafer und Äpfel
Patenschaften: Noch keine
Geschichte:
Theo kam im Januar 2018 zu uns:
https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D363373900802510%26id%3D100013897084623
Theo: Eine liebe Tierschützerin aus Ibbenbüren (Stefanie Brüggemann) hatte ihn bei sich aufgenommen.
Dort lebte er übergangsweise alleine und suchte immer wieder menschlichen Anschluss (sprich: Er wollte ins Haus hinein).
Ziegen sind (meist) Gesellschaftstiere.
Als er dann zu uns kam war er zunächst völlig verängstigt und verschüchtert (versteckte sich in der letzten Ecke im Stall).
Das hat sich aber gelegt. Mittlerweile stromewrt er mit seinen Ziegenkumpels zufrieden über die Weide.
Theo ist aber relativ scheu und braucht sehr lange, um zutraulich zu werden. Dann frisst er ejdoch auch schonmal aus der Hand.
Kuno: Kuno lebt schon seit Mai 2016 bei uns. Definitiv der Anführer unter den Ziegen und immer (sofort) da, wenn es etwas zu futtern gibt.
Er weiss wie man sich durchsetzt und lässt sich von Niemanden etwas sagen oder vormachen.
Kletterkönig „par Excellence“ und kaum ein Zaun ist hoch genug für ihn.
Ein ganzer Haufen kleiner Laufenten bilden jetzt den biologischen Abwehrschirm in
unserem Schul-Öko-Garten und sorgen dafür, dass keine Schnecken ans Gemüse kommen.
Laufenten sind dafür prädestiniert. Sie lassen das Gemüse in Ruhe, stürzen sich aber auf Körnchen, Schnecken, Würmer etc.
Zwei gemütliche Unterstände haben sie bekommen und natürlich auch einen Badeteich, aus dem sie bequem raus und in den sie bequem reinkommen.
Herzlich willkommen 🙂
Im Winter kriegen sie natürlich einen kälteisolierten Schutzstall und können hier leben solange sie wollen.
Bier trinken für nen Gnadenhof und ein Insektenschutzprojekt
🍻🍺🌻🌻🌺🌹🐑🦎🐝🐛🦋🦋🦋🐥🐴
Wir geben ja immer alles, um unseren (ehrenamtlich geführten) „Gnadenhof Brödel Melle“ (http://gnadenhof-melle.de) und das von uns ehrenamtlich betriebene Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de)
nach vorne zu bringen.
Zum Beispiel trinken wir beim Veltins-Gewinnspiel „Megachance“ jede jede Menge Bier(…jedoch:gebracht hat es BISLANG: Nichts)
Denn wir würden gerne dort ein Auto gewinnen (um es dann zu verkaufen und das Geld in unsere Tier- und Naturschutzprojekte zu stecken).
Doch was passiert? Wir trinken und trinken – und ziehen eine Niete nach der anderen.
Auch bei anderen Marken haben wir es schon probiert: Niete, Niete, Niete, Niete.
In der Verzweifelung: Sogar im Extremfalle schon Dosen probiert (nicht umweltfreundlich, nicht zur Nachahmung empfohlen). Auch dort:
Kein Gewinn!
Bei Veltins, Warsteiner, Barre, Herforder und und und: BISLANG (!) nur NIETEN.
Naja fast, neulich haben wir einen Euro gewonnen (immerhin) und auch schon mal 4 Ausgaben der Bild am Sonntag, ok.
Aber: Auf unserem Gnadenhof Brödel (an verschiedenen Standorten in Melle) leben mittlerweile über 60 Tiere (Meerscheinchen, Kaninchen, Hühner, Ponys, Schafe, Ziegen, Schweine),
welche (zum Teil) vor dem Schlachthof gerettet wurden und nun ein glückliches Leben führen dürfen.
Die haben regelmässig Hunger und die Ausstattung finanziert sich auch nicht von alleine.
Tiere verdienen ein Leben in Würde und NICHT in grausamen Mastanlagen, um schlussendlich als Billiprodukt im Supermarktregal zu landen.
Und dann wäre da noch das Insektensterben, welches eine Vielzahl von Arten (unter anderem uns Menschen) in ernste Schwierigkeiten bringt.
Auch unser Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ kostet ein „Schweinegeld“ (OinkOink)
Hier sind wir seit dem Frühjahr 2017 zu Gange und legen in Niedersachsen einen Blühwiesenkorridor für Insekten von Melle bis nach Hagen a.T.W. an (35 Kilometer)
(bislang etwa 5000 Stunden im Ehrenamt).
Das bislang erreichte (gemeinsam mit Vereinen, Schulklassen, Stiftungen, Privatpersonen, Gemeinden, Firmen, Kirchengemeinden etc. etc.) seht ihr hier: http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=915031&mlon=6847523&zoom=12
Geschaffenb wurden (stand jetzt): 141 Blühwiesen im Umfang von etwa 280.000 m².
Eine Besonderheit: Wir setzen unsere Schafe, Ziegen und Ponys für eine schonende, naturschutzgerechte Beweidung von Blühwiesen ein: http://blumiger-lkos.de/blkos_plus.pdf
Um den Blühwiesenkorridor im Jahre 2020 fertigzustellen, fehlen uns jedoch noch etwa 12.000 Euro (für Saatgut, Maschinen etc.).
Die Finanzierung des Gnadenhofes liegt pro Jahr im unteren 5stelligen Bereich.
Will sagen: Jeder Euro hilft!!!
Das Geld wird NICHT für Menschen ausgegeben, wir finanzieren uns selber über unsere „normalen“ Jobs, nein, das Geld fließt in unsere ehrenamtlichen Tier- und
NaturschutzProjekte.
Zum Beispiel haben wir letztes Jahr den Titel „Deutschlands Naturwunder 2018 – Letzte Refugien für Insekten“ der Heinz Sielmann Stiftung gewonnen.
Oder z.B. den Niedersächsischen Umweltpreis (Platz 3) sowie den Niedersächsischen Engagementpreis „unbezahlbar und freiwillig) (Platz 1 im Bereich Umwelt).
Was werden wir also (unter Anderem) tun, um unsere Tier- und NAturschutzprojekte nach vorne zu bringen?
Weiter hart und viel (mit viel Enthusiasmus und ungebremster Kreativität) und kontinuierlich arbeiten.
Und: Weiter Bier trinken (mit und ohne Alkohol). In der Hoffnung auf einen Hauptgewinn. Da muss doch wohl endlich mal der 100.000-Euro-Bierdeckel kommen!!!
Es wird Zeit 😉
Wer uns unterstützen möchte: Sendet uns gerne Eure Gewinndeckel (z.B.) von der Veltins-Megachance.
Gnadenhof Brödel Melle / Behncke
Am Wulberg 15
49324 Melle
Viele Viele Infos zum ehrenamtlichen „Blumiger Landkreis Osnabrück“-Projekt:
http://blumiger-lkos.de
Was auch geht: Kauft unser biologisch abbaures und EINPFLANZBARES (kein Witz) Naturschutzbuch, aus dessen Buchdeckel ein Fleckchen Blühwiese erwächst:
http://das-einpflanzbuch.de
1/3 des Gewinns geht an den Gnadenhof und an unsere Insektenschutzmaßnahmen.
Danke und Prost!
Und: NIEMALS aufgeben! Unser Schicksal (und das Schicksal dieses Planeten und all seiner Lebewesen) können WIR ALLE jeden (!!!) Tag POSITIV gestalten.
Es gibt sie, diese langen Tage, die gut enden
Heute noch vor dem ersten Hahnenschrei aufgestanden, einen Zwischenbericht für eine unterstützende Stiftung erstellt.
Dann die Tiere versorgen, dann ins Büro.
Nach Feierabend gehts weiter: Tiere versorgen, der Tierarzt schaut nach dem Rechten.
Und dann am Ende des Tages ein schönes Erlebnis:
Diverse Hühner (darunter „Hinkelotta“, „Henriette“, „Rasante“ (klingt wie „Rosinante“ bei Don Quichotte) und „Pauline“ (z.B.)) und der Hahn „Rudolph“
haben ein neues zu Hause gefunden.
Danke an Kerstin Menke und Jens Lührmann (sorry, mein Namensgedächtnis ist nicht so dolle, da waren auch noch zwei sehr nette weitere Helferinnen dabei), welche
die Rasselbande zu uns gebracht haben. Die ganze Hühner-Bande kann hier weiterleben, sich frei bewegen, fudtern, was immer sie wollen und Eier legen.
Hier wurde genau richtig gehandelt. Das gibt Karmapunkte 🙂
Danke an Tanja Menke, welche eine Patenschaft für die Ziege Emil übernommen hat, da kommt die Tage noch ein seperater Bericht 🙂
Danke 🙂
Ohne eingehende Spenden und ohne verlässliche Patenschaften könnten wir die Anzahl der Tiere nicht vernünftig durchbringen, das soll
an dieser Stelle einmal gesagt werden.
Wir buttern zwar auch jede Mange Privatgeld rein, aber die Spenden sorgen dafür, dass wir Tierärzte, Ausrüstung, Futter etc. jederzeit
zuverlässig bezahlen können.
Tiere gehören nicht ins Supermarktregal (denn durch intensive Massentierhaltung tragen sie z.B. erheblich zum Treibhauseffekt bei, und das ist nur eines der großen Defizite, welche dadurch verursacht werden)
sondern in Gemeinschaft auf Wiesen, weiden und oder in ausgiebige Ställe+Gehege.
Zwei weitere Blühwiesen werden schonend von unseren Gnadenhoftieren beweidet.
Danke auch an die Firma „Zentrale Autoglas“, wo unsere Tiere ein sehr artenreiches Blühwiesen-Refugium finden.
Die Insekten gröhlen: „Da seid Ihr ja endlich. Immer schön abfuttern, damit auch nächstes Jahr wieder was wächst“.
Ein Grashüpfer klatscht mit „Sir Henry“, unserem großen Ziegenbock ab.
Herrlich das zu sehen. So lässt sich tatsächlich ein nachhaltiger Insektenschutz erreichen.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spendenmöglichkeit:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck
Vorstellung unserer Tiere auf dem Gnadenhof Brödel (Teil 6 + 7)
Heute: Nika (blaues Halfter) und Chayenne (rotes Halfter)
Bei uns seit: 2016
Patenschaft: Noch keine
Lieblingsfutter: Eindeutig Äpfel
Alter: Nika (7 Jahre, Chayenne (13 Jahre)
Geschichte: Wir wissen kaum etwas über die beiden
Besonderheiten: Die beiden Shettlandponys sind unzertrennlich und (meist) ruhigen Gemüts.
Gemächlich traben sie über die Wiesen, immer im Duo.
Manchmal jedoch, meist wenn sie auf eine neue frische Fläche kommen, dann „sticht sie der Hafer“ und sie galoppieren
los wie verrückt.
Drollig: Ab und an werden die beiden auch mal gewaschen. Was tun sie danach?
Sofort im Dreck wälzen:
Und wenn ihnen ein Paddock mal nicht gefällt, dann sind sie schlauer als ein Fuchs und brechen aus mit allen Tricks:
Eigentlich sind die beiden Lammfromm, wenn man sich Zeit nimmt.
Wehe aber man ist hektisch. Die Hektik überträgt sich sofort und die beiden werden nevös.
Dann kann es auch schon mal sein, dass sie austreten.
Wenn sie einen Schreck bekommen oder es zu Futterneid kommt sowieso, dann sollte man besser einige Meter Abstand nehmen.
Nika, die kleinere, ist etwas zahmer und zutraulicher als ihre Freundin.
Auch unser Schweinchen Speedy hat nun eine Patin.
Vielen lieben Dank an Ella Propella.
Auch Dir wurde natürlich etwas zugeschickt und auch Du erhältst in Kürze das entsprechende Formular für ein Besuchsrecht.
Speedy ist definitiv eine spezielle Type
Alter: 3 Jahre
Lieblingsfutter: Melone und Bananen
Bei uns seit etwa 8 Wochen
Besonderheiten: Ein bisschen launisch, wird aber zunehmend zahmer.
Sie liebt es gekrault und gestreichelt zu werden, aber man sollte sich nie „zu sicher“ sein.
In Sekundenschnelle kann ihre Stimmung kippen.
Am Anfang sind wir nur mit massiver Schutzkleidung zu ihr rein (derbe Bisswunden davon getragen, kein Witz),
mittlerweile reicht ein Polizeischutzschild und eine erhöhte Wachsamkeit
Ist ja aber auch kein Wunder. Sie musste ihr zu Hause aufgeben und eine Eingewöhnung dauert nunmal.
In der Anfangszeit hat sie alles um sie herum gejagt und ohne eine Sekunde zu zögern angegriffen. Was Angst eben so mit Tieren machen kann.
Stetiges Training hat das aber deutlich gebessert.
An heissen Tagen blubbert sie gerne mit ihrem Rüssel in ihrem kleinen Privatteich.
Geschichte: Hat zuvor in der Nähe von Hannover in einer Art Kindergarten gelebt.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.