Heute bei der Firma Häcker Küchen GmbH & Co. KG in Rödinghausen gewesen und etwas für deren Nachhaltigkeitsfilm erzählt.🌻🌷🌼😎🌱🌿🌳 Mit Häcker haben wir schon gemeinsam verschiedene Projekte gestaltet. Ohne deren Unterstützung hätte auch das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ nie die Grösse erreicht, die mittlerweile erreicht wurde. Die Förderung von und aktive Beteiligung an Massnahmen zur Erhöhung der Artenvielfalt ist stark!!! Und initiiert wurden die Kooperationen übrigens durch Karsten Wachsmuth, der dort in der Fertigung arbeitet :-)…soll nochmal jemand sagen, Einzelpersonen können keine grossen Dinge anschieben ;-).
Häcker hat auf seinem eigenen Firmengelände eine 2,5-Hektar(!!)Blühwiese angelegt, basierend auf mehrjährigem, artenreichen und regionalen Saatgut. Es blüht in allen Farben und Formen und das unterschiedliche Summen und Sirren ist Musik in den Ohren.
Viele Bäume wurden zudem gepflanzt und wir überlegen nun, was wir am Standort Venne gemeinsam umsetzen können.
Einige Sand-Lehm-Haufen, welche dort ursprünglich für den Bau des Erweiterungswerkes vorgesehen waren, beherbergen mittlerweile Schwalbenarten, die dort vielfach brüten.
Beeindruckend auch: Bei der Verpflegung der Mitarbeiter werden viele regionale und saisonale Produkte eingesetzt. Sogar ein eigener Kräutergarten für die Küche ist angedacht. Das sind Dimensionen der Nachhaltigkeit, die herausragend sind.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
http://blumiger-lkos.de
Heute vor der Arbeit noch einmal nach der Elsbeeren geschaut (die werden es packen)
und die kleinen und seltenen Bergsandglöckchen aufgerichtet (leben jetzt ziegensicher im Fort-Knox).
Dabei an den kongenialen Edmund (Eddy) Stoiber gedacht, der in einem amüsantem Interview (Freudscher Versprecher?;-) schon mal betonte,
jeden Tag morgens im Garten eine Blume hinzurichten 😅😅😂😂🤣🤣🌺
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
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Damit es weitergeht:
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck
Eine tolle Holzspende haben wir heute Abend von Wolfgang Lampkemeyer erhalten.
Vielen herzlichen Dank dafür. 😄😄
Wolfgang ist der Chef der Dackdeckerei Mentrup aus Georgsmarienhütte: http://www.dach-mentrup.de/.
Jede Menge erstklassige Paletten, aus denen wir im August (dann ist endlich Urlaub)
z.B. Sitzbänke bauen und Zäune erneuern werden.
Als kleines Dankeschön retour einige Baumsetzlinge (Speierling, Schwarzkiefer)
und eine riesige Sonnenblume übereicht 🙂
Ein großer Antrag wurde heute Abend beim Umweltbundesamt eingereicht
In den letzten Wochen wurde hier geschrieben, geschrieben und geschrieben und viele viele Kooperationsgesprächte geführt.
Ein Antrag für 2 XXL-Insektenbiotope mit allem „Zipp und Zapp“ (Feuchtbiotope, Streuobstwiesen, Totholzhecken,
Blühwiesen, Klimaschutzhaine, Staudenanpflanzungen, Trockensteinmauern, Wildgehölz (Wildobst)-Hecken und und und
ist nun fertig geworden.
Die beiden Riesenbiotope sollen in Melle/Oldendorf geschaffen werden (in Ostenwalde an der Holzhausener Straße und in Oldendorf
in der Nähe „Gelbe Riede“/“Lerchenweg“).
Das Besondere dabei: Die Biotope sollen innerhalb von großen Mitmach- und Aktionstagen gestaltet werden.
Für alle Teilnehmer ist zudem eine tierleidfreie, CO2-arme Bio-Verpflegung beantragt.
Durch unsere Ernährung können wir einen hohen Einfluss auf unsere Umgebung nehmen, und natürlich benötigen Landwirte höhere und faire Preise, um nachhaltige Anbaumethoden umzusetzen.
Eine Vielzahl von Firmen, Unternehmen und Gruppierungen haben eine Unterstützungsbereitschaft zugesagt.
Danke z.B. an den TSV Westerhausen (Frank Strötzel), die Firmen Assmann Büromöbel GmbH & Co. KG, Thomas Philipps GmbH & Co. KG (Uwe Rummel),
die Werges GmbH, Hotel – Restaurant Hubertus (Mareile Wiesehahn) und Beteiligte aus dem Umfeld von „Melle For Future“ (Ute Werges).
Danke an die Deutschland summt-Initiative (Corina Holzer), die gleichfalls mit im Boot ist.
Danke auch an verschiedene politische VertreterInnen wie z.B. Wiebke Schnebel-Hindersmann (ÖDP),
George Trenkler und Alfred Reehuis (GRÜNE) sowie Karin Kattner-Tschorn (SPD).
Was nun draus wird?
Das steht in den Sternen.
Die Erfolgswahrscheinlichkeit für sog. „Big-Fish“-Anträge ist nie besonders hoch, in diesem Falle vielleicht bei 15%.
Das ist nicht besonders viel aber auch nicht „Nichts“.
Und wer es nicht versucht, der wird auch nie die Möglichkeit bekommen, Visionen umzusetzen.
Wenn es gut läuft, dann werden wir dieses Mega-Projekt sogar 2,5 450-Euro-Stellen (für 24 Monate) geschaffen.
Eine für den TSV Westerhausen und 1,5 für die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.
Vermutlich im Januar 2021 wissen wir mehr 🙂
Zuweilen schmerzt es ja sehr, 50% der Blühwiesen abmähen zu müssen. Will man diese erhalten und eine neue Blüte bis tief in den Oktober schaffen, dann geht es nicht anders. Das herrliche Blühwiesenmahdgut bleibt einige Tage liegen und wird dann zu Heu für unsere Tiere.
Weiter gings heute am „Tag des Herrn“. Gott ist das egal. „Macht was Ihr für richtig haltet. Aber bewahret die Schöpfung, ansonsten schicke ich Euch noch ein paar mehr Plagen an den Hals! Im Portfolio hätte ich noch ein krasses Baumsterben, einige spannende Pandemien und jahrelange Dürrezustände. Naaa, wie gefällt Euch das??! Und: Gemeint ist NICHT die einzig und alleinige monetäre Werschöpfung, Ihr Arschgeigen!“
Hätten wir mal schon früher die Zeichen erkannt…
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Olivenbäume und Feigen wachsen jetzt auch in Melle ☀️☀️☀️☀️🌤⛅️🎄🌱🌲🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵🌵
Die Zahlen sind dramatisch.
Zwischen 1881 und 2015 hat sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland um etwa 1,5 Grad erwärmt.
Allein in den letzten 5 Jahren stieg diese im Mittel um 0,3 Grad an.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-deutschland-hat-sich-bereits-um-1-5-grad-erwaermt-a-1298283.html
Auf einem unserer Klimaschutzareale am Schlochterner Weg/Hornstraße haben wir ja letzten Herbst mit vielen vielen Menschen gemeinsam Baumsetzlinge (heimische und südeuropäische Arten, Laub-, Nadel- und Obstgehölze) eingepflanzt.
In der Südeuropaecke wächst es ganz hervorragend. Die Feigen haben viele neue Blätter entfaltet, die Olivenbäume machen einen guten Eindruck.
Heute dort jede Menge Brombeeren geschnitten, welche ansonsten die Setzlinge überwuchern würden. Die ersten 2,3 Jahre benötigen die Bäume noch etwas Starthilfe, damit sie dann auch langfristig jede Menge CO2 speichern können.
Und direkt daneben blüht eine herrliche Blühwiese für die Artenvielfalt.
gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Heute ist großer Mahdtag der Blühwiesen –
und eine dicke moppelige Riesenhummel (was für ein Kaliber!) entdeckt…🌻🌻🌻🌻🐝🐝🐝🐝🐝🐝🦋
Es ist immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Blühwiesen (trotz änlichen Saatgutes)
entwickeln. Eine Wiese heute gemäht mit sehr starkem Besatz von Blutweiderich, auf einer anderen sehr viel Kornblumen und Schafgarbe gesehen, ja, und
dann war da heute noch eine Fläche mit Königskerzen bis zum Horizont.
Königskerzen sind für Unmengen von Insekten interessant.
Heute dort eine Riesen-Moppel-Hummel entdeckt, was für ein Kaliber, fast schon adipös.
Ich so zu der Königskerze hin, mache begeistert einige Fotos von der Moppelhummel.
Sie dann: „Ey, hast Du Sprühsahne sabei?“
„Sprühsahne??“
„Man, frag doch nicht so doof! Sprühsahne! Du weisst schon. Hast Du nun oder hast Du nicht?“
Als guter Naturschützer habe ich natürlich immer auch einige Dosen Sprühsahne dabei.
Sie hält den Rüssel in die Öffnung, drückt mit ihrem Watschelprankenfuß auf den Drücker und ein mordsmäßiges Sauggeraüsch entsteht.
Nach einigen Sekunden ist die Dose halb leer.
Ich bin beeindruckt.
Die Adipositas-Hummel ist nun noch runder als zuvor. „Geiles Zeug“, sagt sie.
„Pollen der Königskerze und Sprühsahne, das habe ich am Liebsten. Sag mal: Hast Du ne Schwarzwälder Kirschtorte dabei?“
Ich verdrehe die Augen nach oben.
„Nein!! Leider habe ich ganz zufällig gerade jetzt KEINE Schwarzwälder Kirschtorte dabei!“
„Schade!“, sagt die Moppelhummel. „Egal. Dann gib mir die Sprühsahne nochmal…“
Was tut man nicht alles für die Insekten.
Dann heute noch in Melle-Wetter bei einem sehr netten Naturschützer eine Blühwiese bearbeitet.
Der vormalige Besitzer der Bäckerei Schiermeyer (mittlerweile über 80 Jahre alt) verfügt über ein exzellentes Wissen über die heimische Tierwelt.
Mit seiner Kamera macht er tolle Aufnahmen von hiesigen Schmetterlingsarten.
Dieses Frühjahr wurde dort eine Blühwiese angelegt.
Wenn man inmitten von Scharfgarbe, Sonnen- und Kornblumen steht, dann ist das ein Privileg.
Die Hälfte der Wiese heute gemäht und zusammengeharkt. Die andere Hälfte folgt erst im Herbst, denn viele Wildbienen fliegen für eine Futtersuche nur wenige Hundert Meter weit.
Wird alles „auf einen Schlag“ gemäht, dann ist das für viele Insekten der sichere Tod.
Das Mahdgut wird zusammengeharkt (um einen Großteil der Fläche auszumagern). Am Rande des Mahdgut-Haufens werden sich Brennnesselkulturen entwickeln. Von diesen profitieren
viele viele Schmetterlingsraupen.
Auf dem Rückweg eine artenreiche Wiese entdeckt, die Teil eines anderen tollen Projektes ist.
Ein Landwirt hat hier ein Paradies für Insekten gschaffen. Anstatt eine Mais-Monokultur anzubauen wird das Schnittgut
im Rahmen des Projektes „Bunte Biomasse“ (https://lebensraum-brache.de/projekte/bunte-biomasse)
in Biogasanlagen in Energie umgewandelt (Regina Haase).
Zitat: „Die Flächen bieten Bodenbrütern im Frühjahr Nistmöglichkeiten und das langanhaltende und vielfältige Blütenangebot verbessert die Nahrungsressourcen für Bienen und Schmetterlinge,
wovon wiederum viele Vogel- und Fledermausarten profitieren. Gleichzeitig produzieren ertragreiche
Wildpflanzenmischungen bis zu 45 t Frischmasse je Hektar“
Es passiert etwas. Überall, und das ist hervorragend.
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Endlich ist der Anhänger wieder fit – und durch den TÜV gekommen 🙂 🍒🍒🌷🌷🌻🌻🌻🥳🏎🏎🏎🚠🚠🚠
Danke an die Firma Werges, welche die notwendigen Schritte durchgfeführt hat.
Weiter geht es in den Projekten.
Also heute erst mal jede Menge Futter für die Tiere bei der Wissinger Mühle besorgt. Die Menge auf dem Bild reicht etwa für 3 Wochen.
Viele Wiesen sind mitlerweile schon sehr abgegrast bzw. ausgemagert. Da ist etwas Zusatzfutter eine willkommene Abwechslung.
Und die Blühwiese am „Grünen Markt“ blüht in allen Farben und Variationen.
Natternkopf, Wilde Möhe, Moschusmalve, Färberkamille, Leimkraut, Berufkraut, Ackerwitwenkraut, Schafgarbe, die Wiesenflockenblume und und und…
Viel Betrieb hier. Die Insekten starten und landen im Sekundentakt. Ein Volltreffer für die Artenvielfalt. Regionale Wildblumen für die Biodiversität.
Morgen geht es weiter mit der Mahd auf einigen Flächen.
Das Insektensterben gewährt keine Pause. Eine Mahd in der Sonne, bei frischem Wind und inmitten herrlicher Natur
ist aber gleichzeitig immer auch Entspannung und Ablenkung vom stressigen Alltag.
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Heute war ein trauriger Tag – und scheinbar benötigen wir die mediale Unterstützung unserer Tiere
Unsere Gans „Liffi“ (aus der Massentierhaltung stammend) ist heute früh an einem Herzversagen gestorben. Trotz intensivster (!) Behandlung hat sie die Folgen der „Industriezucht“ nicht überlebt (Anfang der Woche hat ein Tierarzt noch eine Herzschwäche diagnostiziert)
Und: Ziege „Emil“ hat seine Pressewirksamkeit vielfach unter Beweis gestellt ,war dieser nicht nur in verschiedenen TV-Beiträgen ein gern gesehener Naturschutz-Gast sondern wurde z.B. sogar vom vormaligen Landrat Lübbersmann bei Presseterminen mehrfach in der Öffentlichkeit gezeigt..
Emil weiß wo der mediale Hase lang läuft.
Heute kamen Anfragen vom „Greenpeace Magazin“ rein und auch in der „Funk Uhr“ (vermutlich weniger bekannt als „Kampfblatt“ der Naturschutz- und Tierschutzszene) soll ein Beitrag über den Blühwiesenkorridor stattfinden. Da benötigen wir Emils Know-how zwingend…
Unsere Gänse (wir reichen das beim Streuobstwiesen-Wettbewerb des Landkreises Osnabrück ein) sind ein liebenswerter Partner bei der Beweidung einer frisch angelegten Streuobstwiese (Schafe würden Gefahr laufen die fragilen Baumsetzlinge (trotz Drahtschutz) zu beschädigen. Und Ziege „Emil“ (und seine Eat-Machine-Kumpels) muss/müssen sich da noch etwas gedulden…
Da (offensichtlich) die Zeit der Vorwärmphase des nächsten Wahlkampfes 2021 begonnen hat (es wird mutmaßlich insbesondere aufgrund der Klimaerwärmung ein „heißer“ Herbst) so sollen, in einem gesamtgesellschaftlichen Rahmen, einige wenige (subjektive) Diskursfragmente an dieser Stelle hinausposaunt werden.
Im letzten Winter haben wir drei Gänse aus der Massenhaltung übernommen.
Liffi ist heute (mutmaßlich an den Folgewirkungen) verstorben.
Seine Freunde „Wee“ und „Wanna“ humpeln (intensive Behandlungen haben keine Verbesserungen gebracht), da die „In-kürzester-Zeit-egal-wie!-Nehmt-an-Gewicht-für das-Weihnachtsfest-zu“-Mast dazu geführt haben, dass Gelenke verkümmern.
Während Santa Claus aktuell auf Hochtouren für die Dezemberüberraschung arbeitet, so stellt sich zwingend die Frage, ob das „Fest der Liebe“ es wirklich beinhalten darf, Lebewesen aufgrund eines kurzfristigen kulinarischen Experimentes solche Qualen zuzumuten. Die „Bewahrung der Schöpfung“ sieht definitiv anders aus!
Und leider, so muss hier geäußert werden, hat dieses ethische NICHT-Verhalten auch auf politischer Ebene System. Und auch GENAU DAS, muss bei Öffnung gegenüber einer gesamtgesellschaftlichen Handlungsstrategie zwingend geäußert werden.
Die FDP Osnabrück z.B. fiel in der Vergangenheit diesbezüglich durch die Veranstaltung eines jährlichen „Gänse-Schmauses“ im November negativ auf.
Nun mag nicht jedeR die Bedürfnisse von Tieren nachvollziehen können, in diesem Sinne die Anmerkung: Gänse sind außerordentlich soziale Tiere. Veränderungen in ihrem Sozialverbund sorgen für massiven Stress und Trauer. Gänse können über 20 Jahre alt werden und sind oftmals verpflichtend treu gegenüber ihren PartnerInnen.
Gleichzeitig mag der Tod von Liffi hier wie eine „Instrumentalisierung“ wirken. All jenen, die genau das meinen, sei als kleine Bettlektüre das Werk „Stürmische Ernte“ von John Steinbeck empfohlen (aus den 50er Jahren).
Wie so oft, wenn Kritik geäußert wird, so klingt das wie „Klugscheißerei-die-sind-doch-selber-mit-Fehlern-behaftet!“.
Das mag häufig stimmig sein. Nicht wenige TierschützerInnen haben viel Zeit gebraucht, um zu erkennen, dass in ihrem Verhalten viel schief lief („here we are!“).
Ein gutes Beispiel sind die „Wir-zeigen-mal-unser-Tierheim-und-bieten-Würstchen-an“-Sommerfeste („Miau-Miau und Wuff-Wuff“ müssen wir schützen. „Oink-Oink“ interessiert nicht!“. Und auch bei der gerechtfertigten Tönnies-Kritik (Das-DARF-nicht-sein!!!), endet die eigene Hinterfragung oft schon beim Bratwurst-Stand am nächsten Bahnhofskiosk. Ja,, und der mit Vorliebe „mit Schmackes“ hinausgestreckte Ziegefinger („Die! Die! Die!), war/ist bei so manch Einem/Einer/uns (Aktuell oder in der Vergangenheit) auf der eigenen Nasenspitze ausgezeichnet aufgeboben.
Um es mal klar zu sagen: Wir sind alle keine Engel, (fast) jedEr von uns hat (Tier-)leichen im Keller.
Bei manchen PolitvertreterInnen (z.B. jenen, die ein offizielles Gänse-Essen in der Vorzeit des „Festes des Liebe“ frönen ) hat das jedoch leider „förderndes System“:
Dennoch müssen „wir“ „uns allen“ die Chance geben zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Denn eine Politik „Erst-der-kurzfristige-Profit“ (und ja: Ihr von der FDP seid da leider GANZ weit vorne!!!!) „….und dann irgendwann die Nachhaltigkeit..darf aber nichts kosten“ (Vorsicht: Ansätze von Polemik!)…
…ist eine Sackgasse, in der letztlich auch unsere Lebensbedingungen (aufgrund des Klimawandels) schlachthausreif werden.
Das ist an dieser Stelle nur eine subjektive Meinung – ohne gesellschaftliche Round-Up-Anspruch.
Wer dazu etwas zu schreiben hat, der/die möge dieses hier nun tun…
Heute am Rumgammeltag mit 3 Km/h über verschiedene unserer Flächen getapert. 🍒🍒🥳🌻😉🐢🐢🐢🐢
Die Obstbäume auf den Streuobstwiesen bzw. Streuobststreifen sind gut angewachsen, heute sogar schon 8 Kirschen geernet 🙂
Die Kombination mit den Blühwiesen scheint zu greifen. Jede Menge los hier.
Und klasse ist: Auf den geschaffenen kleinen Klimaschutzarealen haben es viele Bäume geschafft (etwa 90%).
Roteichen, heimische Buchen, die Europäische Hopfenbuche (mächtig stolz, dass das geklappt hat), Steinkiefer, Schwarzkiefer, Platanen,
Manna-Eschen, einige Atlas-Zedern, Edeltannen. Zudem wachsen hier mittlerweile diverse Speierlinge (an den Rändern der Anpflanzungen, der Speierling braucht viel Licht und Platz).
Es dauert nicht mehr lange, dann startet das Speierling-Projekt gemeinsam mit Gabriele Mörixmann,
aktuell wird noch im Hintergrund vorbereitet und koordiniert. Auch der genetisch beste Kumpel des Speierlings wächst hier:
Die Elsbeere (drei Setzlinge davon wachsen hier aktuell in den Himmel).
Herrlich zu sehen ist es, wie sich Weiden-Stecklinge entwickeln. Einfach einen Stock im Herbst in den Boden setzen. Jetzt im Juli treiben diese bereits nach allen Seiten aus.
Und Weiden sind im Frühjahr eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Insekten. Und überraschend gut wachsen auch die Setzlinge des Loorbeerbaumes an.
Riecht immer ein bisschen so, wie in einem orientalischen Restaurant, wenn man dran vorbei geht 🙂
Ansonsten gestern hier an einem Antrag geschrieben, geschrieben, geschrieben und geschrieben. „Wir sind da was am Planen dran“ (mit verschiedenen Akteuren),
wo wir selber noch nicht genau wissen, was draus wird (ist aber immer so). Wird sich in den nächsten
2 Wochen zeigen. Auf zu neuen Ufern, bereit machen für neue Erfahrungen und ferne Galaxien.
Den Mutigen gehört die Welt und ohne Visionen werden wir den Kampf gegen Artensterben und Klimaerwärmung verlieren.
Wer unsere Arbeit unterstützen möchte:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck
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