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Allgemein
Anhänger durch den TÜV gekommen – Weiter gehts
Geschrieben:

Endlich ist der Anhänger wieder fit – und durch den TÜV gekommen 🙂 🍒🍒🌷🌷🌻🌻🌻🥳🏎🏎🏎🚠🚠🚠
Danke an die Firma Werges, welche die notwendigen Schritte durchgfeführt hat.
Weiter geht es in den Projekten.

Also heute erst mal jede Menge Futter für die Tiere bei der Wissinger Mühle besorgt. Die Menge auf dem Bild reicht etwa für 3 Wochen.
Viele Wiesen sind mitlerweile schon sehr abgegrast bzw. ausgemagert. Da ist etwas Zusatzfutter eine willkommene Abwechslung.

Und die Blühwiese am „Grünen Markt“ blüht in allen Farben und Variationen.
Natternkopf, Wilde Möhe, Moschusmalve, Färberkamille, Leimkraut, Berufkraut, Ackerwitwenkraut, Schafgarbe, die Wiesenflockenblume und und und…
Viel Betrieb hier. Die Insekten starten und landen im Sekundentakt. Ein Volltreffer für die Artenvielfalt. Regionale Wildblumen für die Biodiversität.

Morgen geht es weiter mit der Mahd auf einigen Flächen.
Das Insektensterben gewährt keine Pause. Eine Mahd in der Sonne, bei frischem Wind und inmitten herrlicher Natur
ist aber gleichzeitig immer auch Entspannung und Ablenkung vom stressigen Alltag.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

González-Romero-Blühwiesenkorridor Blumiger Landkreis Osnabrück
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Sadness ist Madness
Geschrieben:
Heute war ein trauriger Tag – und scheinbar benötigen wir die mediale Unterstützung unserer Tiere
 
Unsere Gans „Liffi“ (aus der Massentierhaltung stammend) ist heute früh an einem Herzversagen gestorben. Trotz intensivster (!) Behandlung hat sie die Folgen der „Industriezucht“ nicht überlebt (Anfang der Woche hat ein Tierarzt noch eine Herzschwäche diagnostiziert)
 
Und: Ziege „Emil“ hat seine Pressewirksamkeit vielfach unter Beweis gestellt ,war dieser nicht nur in verschiedenen TV-Beiträgen ein gern gesehener Naturschutz-Gast sondern wurde z.B. sogar vom vormaligen Landrat Lübbersmann bei Presseterminen mehrfach in der Öffentlichkeit gezeigt..
Emil weiß wo der mediale Hase lang läuft.
 
Heute kamen Anfragen vom „Greenpeace Magazin“ rein und auch in der „Funk Uhr“ (vermutlich weniger bekannt als „Kampfblatt“ der Naturschutz- und Tierschutzszene) soll ein Beitrag über den Blühwiesenkorridor stattfinden. Da benötigen wir Emils Know-how zwingend…
 
Unsere Gänse (wir reichen das beim Streuobstwiesen-Wettbewerb des Landkreises Osnabrück ein) sind ein liebenswerter Partner bei der Beweidung einer frisch angelegten Streuobstwiese (Schafe würden Gefahr laufen die fragilen Baumsetzlinge (trotz Drahtschutz) zu beschädigen. Und Ziege „Emil“ (und seine Eat-Machine-Kumpels) muss/müssen sich da noch etwas gedulden…
 
Da (offensichtlich) die Zeit der Vorwärmphase des nächsten Wahlkampfes 2021 begonnen hat (es wird mutmaßlich insbesondere aufgrund der Klimaerwärmung ein „heißer“ Herbst) so sollen, in einem gesamtgesellschaftlichen Rahmen, einige wenige (subjektive) Diskursfragmente an dieser Stelle hinausposaunt werden.
Im letzten Winter haben wir drei Gänse aus der Massenhaltung übernommen.
Liffi ist heute (mutmaßlich an den Folgewirkungen) verstorben.
Seine Freunde „Wee“ und „Wanna“ humpeln (intensive Behandlungen haben keine Verbesserungen gebracht), da die „In-kürzester-Zeit-egal-wie!-Nehmt-an-Gewicht-für das-Weihnachtsfest-zu“-Mast dazu geführt haben, dass Gelenke verkümmern.
 
Während Santa Claus aktuell auf Hochtouren für die Dezemberüberraschung arbeitet, so stellt sich zwingend die Frage, ob das „Fest der Liebe“ es wirklich beinhalten darf, Lebewesen aufgrund eines kurzfristigen kulinarischen Experimentes solche Qualen zuzumuten. Die „Bewahrung der Schöpfung“ sieht definitiv anders aus!
 
Und leider, so muss hier geäußert werden, hat dieses ethische NICHT-Verhalten auch auf politischer Ebene System. Und auch GENAU DAS, muss bei Öffnung gegenüber einer gesamtgesellschaftlichen Handlungsstrategie zwingend geäußert werden.
 
Die FDP Osnabrück z.B. fiel in der Vergangenheit diesbezüglich durch die Veranstaltung eines jährlichen „Gänse-Schmauses“ im November negativ auf.
Nun mag nicht jedeR die Bedürfnisse von Tieren nachvollziehen können, in diesem Sinne die Anmerkung: Gänse sind außerordentlich soziale Tiere. Veränderungen in ihrem Sozialverbund sorgen für massiven Stress und Trauer. Gänse können über 20 Jahre alt werden und sind oftmals verpflichtend treu gegenüber ihren PartnerInnen.
 
Gleichzeitig mag der Tod von Liffi hier wie eine „Instrumentalisierung“ wirken. All jenen, die genau das meinen, sei als kleine Bettlektüre das Werk „Stürmische Ernte“ von John Steinbeck empfohlen (aus den 50er Jahren).
 
Wie so oft, wenn Kritik geäußert wird, so klingt das wie „Klugscheißerei-die-sind-doch-selber-mit-Fehlern-behaftet!“.
Das mag häufig stimmig sein. Nicht wenige TierschützerInnen haben viel Zeit gebraucht, um zu erkennen, dass in ihrem Verhalten viel schief lief („here we are!“).
 
Ein gutes Beispiel sind die „Wir-zeigen-mal-unser-Tierheim-und-bieten-Würstchen-an“-Sommerfeste („Miau-Miau und Wuff-Wuff“ müssen wir schützen. „Oink-Oink“ interessiert nicht!“. Und auch bei der gerechtfertigten Tönnies-Kritik (Das-DARF-nicht-sein!!!), endet die eigene Hinterfragung oft schon beim Bratwurst-Stand am nächsten Bahnhofskiosk. Ja,, und der mit Vorliebe „mit Schmackes“ hinausgestreckte Ziegefinger („Die! Die! Die!), war/ist bei so manch Einem/Einer/uns (Aktuell oder in der Vergangenheit) auf der eigenen Nasenspitze ausgezeichnet aufgeboben.
 
Um es mal klar zu sagen: Wir sind alle keine Engel, (fast) jedEr von uns hat (Tier-)leichen im Keller.
Bei manchen PolitvertreterInnen (z.B. jenen, die ein offizielles Gänse-Essen in der Vorzeit des „Festes des Liebe“ frönen ) hat das jedoch leider „förderndes System“:
 
 
…romantisch ist dabei gar nichts!!
 
Dennoch müssen „wir“ „uns allen“ die Chance geben zu lernen und uns weiterzuentwickeln. Denn eine Politik „Erst-der-kurzfristige-Profit“ (und ja: Ihr von der FDP seid da leider GANZ weit vorne!!!!) „….und dann irgendwann die Nachhaltigkeit..darf aber nichts kosten“ (Vorsicht: Ansätze von Polemik!)…
…ist eine Sackgasse, in der letztlich auch unsere Lebensbedingungen (aufgrund des Klimawandels) schlachthausreif werden.
Das ist an dieser Stelle nur eine subjektive Meinung – ohne gesellschaftliche Round-Up-Anspruch.
 
Wer dazu etwas zu schreiben hat, der/die möge dieses hier nun tun…
 
Gnadenhof Brödel Bissendorf Melle
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Den Mutigen gehört die Welt
Geschrieben:

Heute am Rumgammeltag mit 3 Km/h über verschiedene unserer Flächen getapert. 🍒🍒🥳🌻😉🐢🐢🐢🐢
Die Obstbäume auf den Streuobstwiesen bzw. Streuobststreifen sind gut angewachsen, heute sogar schon 8 Kirschen geernet 🙂
Die Kombination mit den Blühwiesen scheint zu greifen. Jede Menge los hier.
Und klasse ist: Auf den geschaffenen kleinen Klimaschutzarealen haben es viele Bäume geschafft (etwa 90%).
Roteichen, heimische Buchen, die Europäische Hopfenbuche (mächtig stolz, dass das geklappt hat), Steinkiefer, Schwarzkiefer, Platanen,
Manna-Eschen, einige Atlas-Zedern, Edeltannen. Zudem wachsen hier mittlerweile diverse Speierlinge (an den Rändern der Anpflanzungen, der Speierling braucht viel Licht und Platz).
Es dauert nicht mehr lange, dann startet das Speierling-Projekt gemeinsam mit Gabriele Mörixmann,
aktuell wird noch im Hintergrund vorbereitet und koordiniert. Auch der genetisch beste Kumpel des Speierlings wächst hier:
Die Elsbeere (drei Setzlinge davon wachsen hier aktuell in den Himmel).
Herrlich zu sehen ist es, wie sich Weiden-Stecklinge entwickeln. Einfach einen Stock im Herbst in den Boden setzen. Jetzt im Juli treiben diese bereits nach allen Seiten aus.
Und Weiden sind im Frühjahr eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Insekten. Und überraschend gut wachsen auch die Setzlinge des Loorbeerbaumes an.
Riecht immer ein bisschen so, wie in einem orientalischen Restaurant, wenn man dran vorbei geht 🙂

Ansonsten gestern hier an einem Antrag geschrieben, geschrieben, geschrieben und geschrieben. „Wir sind da was am Planen dran“ (mit verschiedenen Akteuren),
wo wir selber noch nicht genau wissen, was draus wird (ist aber immer so). Wird sich in den nächsten
2 Wochen zeigen. Auf zu neuen Ufern, bereit machen für neue Erfahrungen und ferne Galaxien.
Den Mutigen gehört die Welt und ohne Visionen werden wir den Kampf gegen Artensterben und Klimaerwärmung verlieren.

Gnadenhof Brödel Bissendorf Melle
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Die Rasenmäherbande im Einsatz
Geschrieben:

Unsere vier Quessantschafe Noisette, Kunigunde, Schocki und Lola sind heute in den Sommerurlaub auf eine herrliche Blühwiese mit Obstbaumbestand bei Familie Lülf nach Melle-Oberholsten gezogen. 🍒🍐🌻🥰🐛🐝🦋🐌🐞🌻🌷
Hier haben sie es gut und lernen mal eine ganz frische Fläche kennen, auf der sie nicht von Ziegen geärgert werden.
Das Gelände ist abschüssig und wirkt wie eine Alm in den Bergen. Herrlich ist es hier 🙂 Eine Artenvielfalt, die beeindruckend ist.
Die 4er-Bande fühlt sich sichtlich wohl und übernimmt nun die Pflege der Blühwiese.
Zusätzlich zu dem frischen Grün gibt es natürlich immer ausreichend Heu und erstklassiges Trinkwasser.
Fröhliche Gesichter bei Mensch und Tier, auch der Hund findet es spannend 🙂

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Kaninchen Bertram auf dem Wege der Gesundung
Geschrieben:

Neues aus der Krankenstation 🚑🚑🚑🚓🏋️‍♀️🍼🍨🐰🐰🐰

Kaninchen Bertram ist auf dem Wege der Besserung.
Nach 9 Tierarztterminen (2 davon in der Tierklinik Markendorf) tut sich nun etwas.
Danke insbesondere an Tierärztin Inge Böhne.
Blut- und Urinproben, ein Röntgenbild, spezielles Futter, verschiedene Antibiotika, Schmerzmittel.
Morgendliches und abendliches Waschen und Föhnen – wochenlang. Zeitweilig waren beide Hinterläufe von dem kleinen Stinker gelähmt.
Zwischenzeitlich kam es zu einer drastischen Gewichtsabnahme.

Es ist schwer zu erklären, aber man „merkt“, wenn sich ein Tier nicht aufgibt. Bertram war immer neugierig, hat sich durch seinen Stall geschleppt (dieser konnte nun mit einem
besonderen Bodenbelag erweitert werden, damit sich die Muskulatur langsam wieder aufbaut), und letztlich dann auch immer wieder gefuttert.
Möhrenkraut aus dem Garten, eine spezielle Aufbaupaste, Gemüse in verschiedenen Variationen und genau abgestimmtes Kraftfutter.
Einen seiner Hinterläufe kann er mittlerweile wieder bewegen. An beiden verletzten Füßchen wächst nun endlich auch wieder Fell.
Und morgen kommt er in Beobachtung in ein kleines Laufgehege im Garten und etwas Vitam D zu tanken.
Dazu wird mit ihm eine spezielle Bewegungstherapie durchgeführt.

Die Behandlung war sehr gut aber auch (in der Breite) nicht ganz günstig. 700-Euro-Möhren sind bestimmt an Behandlungskosten angefallen.
Aber das ist es wert. Aufgeben ist nicht. Wenn alles gut läuft und nichts Unvorhergesehenes dazwischen kommt, dann kann er bald wieder hoppeln und springen.

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Die Streuobstwiese entwickelt sich
Geschrieben:

In Gemeinschaft kann man mehr erreichen – Die Streuobstwiese entwickelt sich 🌻🥳🥳🍉🌳🐝🦋🐛🍎🍐🍒🍊🍋🥥🍍🍆🥑🥕🥯
Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland….

Letztes Jahr gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen, der Firma „Thomas Philipps“ (Uwe Rummel) und der Stadt Melle (George Trenkler)
eine Streuobstwiese geschaffen. Das Unternehmen „Thomas Philipps“ hat eine Fülle von Bio-Obstbäumen zur Verfügung gestellt, ebenso die Stadt Melle
aus ihrem 850-Bäume Projekt. Die Kids haben diese dann begeistert in die Erde gesetzt.

Und alle Bäume sind angegangen 🙂 🙂 Herrlich….
Die entstehende Streuobstwiese wird aktuell noch von unseren Gänsen beweidet, da die Stämme (eingezäunt gegen Fraßschäden)
für Schafe noch etwas zu dünn sind. Die Hinterlassenschaften werden regelmäßig entfernt, damit der Boden ausmagern kann. Auch hier entwickelt sich
eine Blühwiese. Einzelne Exemplare des Natternkopfes, des Bergsandglöckchens (sehr sehr selten!!), Reiherschnabel, der Königskerze blühen hier.
Und der erste Obstbaum trägt sogar schon einige Kirschen. Ein paar Jahre wird es noch dauern, bis die 30 Bäume eine „richtige“ Streuobstwiese bilden, von
welcher dann bis zu 5000 Arten profitieren können.
Da auch bie diesem Biotop das Umfeld maßgeblich ist haben wir an den Rändern 2 kleine Feuchtbiotope geschaffen, schließlich wollen die vielen
Lebewesen, die hier eintrudeln, sich ja auch mal einen Schluck Wasser genehmigen.
An den Rändern der Streuobstwiese wachsen Nussbäume und Schlehen. Eine zum Sommerfest 2019 mitgebrachte Eberesche (Danke dafür an Mirco Bredenförder)
steht nun in einem kleinen Verbund, denn auch die Vogelbeere spendet wertvolle Nahrung (Vitam C-reich) für die Artenvielfalt. Und auch hier
sind die ersten Früchte schon reif. Große Klasse!!! Und um die Streuobstwiese herum – Wildblumen und Kluturblumen (z.B. die Ringelblume). Artenvielfalt pur!

Hier entsteht ein herrliches Kleinod. In etwa 2 Jahren werdfen dann unsere Schafe die Streuobstwiese beweiden.

Und wie es in dem Gedicht von Fontane so schön heisst:

So klagten die Kinder. Das war nicht recht –
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Mißtrauen gegen den eigenen Sohn,
Der wußte genau, was er damals tat,
Als um eine Birn‘ ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sproßt heraus.

Gnadenhof Brödel
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Ein herzlicher Dank geht an Carsten Nieragden von der Wissinger Mühle
Geschrieben:

Ein herzlicher Dank geht an Carsten Nieragden von der Wissinger Mühle (https://wissinger-muehle.de/, Bahnhofstr. 11a, Wissingen/Bissendorf) für eine hohe Spende an „Blumiger Landkreis Osnabrück“ – das Geld wird in den Kauf eines dringend benötigten zweiten Balkenmähers fließen, um mehr Blühwiesen pflegen zu können.

Auch an der Wissinger Mühle haben wir eine Blühwiese basierend auf regionalem Saatgut angelegt, welche von Tag zu Tag schöner wird.
Die Wissinger Mühle ist übrigens einer unserer Stammläden, wenn wir Futter für den Gnadenhof Brödel oder Werkzeug kaufen. Beeindruckend ist: Im Zeitalter von Großunternehmen und Handelsketten besteht hier seit vielen vielen Jahren ein Traditionsgeschäft als Familienunternehmen. Lohnt sich da mal reinzuschauen.

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Als einzelner Bürger kann man ja doch nichts ändern….????
Geschrieben:

Wird ja immer doller hier. Heute kam die Anfrage rein, als Gast in ner Fernsehsendung zu sitzen. Vielleicht ist es an der Zeit mal nen Rhetorikkurs zu besuchen. Soviel zu der Aussage: „Als einzelner Bürger kann man ja doch nichts ändern.“. Wir leben in einer Demokratie. Als einzelne BürgerInnen können wir mit Machen und Tun und ner Meinung jede Menge bewirken. Vorzugsweise im Kleinen. Und das ist es was zählt!! Wer von seinem eigenen freien Handeln und seiner Meinung – nach bestem Wissen und Gewissen – auf Basis von eigener Beobachtung, wissenschaftlichen Studien und Einschätzung individueller Möglichkeiten, keinen Gebrauch macht, NUR !!! der/die wird nicht gehört!! Schwächen und Fehler und Defizite haben wir alle, darauf basierend ein Nicht-Handeln zu begründen ist zu wenig.

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Bergsandglöckchen – Was für ein Erfolg
Geschrieben:

Die Sternstunden des Naturschutzes – Gehe ich heute über eine unserer Blühwiesen in Melle und denke ich sehe nicht richtig…🤓🤓🤓🧐🤩🤩🤩🤩🥳🥳🥳

Bergsandglöckchen!!!!!

(in NRW z.B. als gefährdet auf der roten Liste, https://nrw.nabu.de/tiere-und-pflanzen/pflanzen/portraets/bergsandgloeckchen/index.html)
Insgesamt sehr selten geworden: https://de.wikipedia.org/wiki/Berg-Sandgl%C3%B6ckchen

Fassungslos vor Begeisterung halte ich inne, balle dann die Hand zur Becker-Faust und brülle:

„Bergsandglöckchen!! Geil das Ihr da seid!!!“

Im Bewusstsein dessen etwas Besseres zu sein heben die Sandglöckchen die Nase hoch in die Luft. Wer so selten ist, der darf auch arrogant sein.
Ich verstehe und reagiere sofort.

„Entschuldigung, wenn ich Sie anspreche, Eure Durchlaucht. Im Namen aller Naturschützer möchte ich mich höflichst und hochachtungsvoll für Ihr Erscheinen bedanken….“

Die meisten Sandglöckchen halten die Nase weiter hoch in die Lüfte. Immerhin eines lässt sich dazu herab, mit mir zu reden:

„Na gut. Du darfst hier 10 Minuten verweilen und kucken. Aber dann – husch husch – weiter….“

Nach 9 Minuten und 58 Sekunden dackel ich ab.

Um auf die bedrohliche Lage aufmerksam zu machen wurde das Bergsandglöckchen 1990 zur Blume des Jahres auserkoren.

Und es zeigt, dass sich immer wiederkehrender Einsatz lohnt.
Das Areal wurde von uns in den letzten Jahren wieder und wieder abgemagert. Gemäht, Nährstoffe abgetragen. Von Schafen und Ziegen beweidet,
die Hinterlassenschaften der Tiere entfernt, sodass
der Standort immer magerer wurde. Und nun sind sie da, die Prinzessinen der Biodiversität. Nicht schlecht, Herr Specht.

Anschließend heute noch weiter an der Bifurkation das Schnittgut abgetragen.
Diese Blühwiesenarbeit ist Fluch und Segen zugleich. Manchmal ist es einfach sooo viel, dass schon ein schiefer Blick ausreicht, um krawanig zu werden.
Wenn aber genügend Zeit da ist und wir nicht nur von einer Fläche zur nächsten hetzen, dann ist es herrlich.
Das Mahdgut duftet so toll, nach Kräutern, Bewegung an der frischen Luft, viele viele Arten um einen herum.
Paradiesisch!

Abends eine Riesensause gefeiert (heimlich immer wieder zu den Bergsandglöckchen rübergeschielt).
Zu 5! Meine beiden Schuhe, Hund Merlin, ein alkoholfreies Lammsbräu und ich.
Später kam noch ein Tross Ziegen vorbei. Mann muss die Feste feiern wie sie fallen.

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Kongeniale Partner des Naturschutzes
Geschrieben:

Und die nächste Blühwiese wird beweidet. 🦎🐸🐛🐝🦋🐌🐞🦔🐿🐾🌼🌸🌺🥀🌹🌷🌞🌞🌞🌻🌻🌻Aufgrund eines Nachbarschaftsstreites (Tiere seien zu laut und würden übel riechen)
haben wir ja auf unseren Flächen in Melle-Westerhausen „Am Wulberg“ mit der Stadt einen fairen Kompromiss ausgehandelt. Zwei Mal im Jahr dürfen die Tiere hier für mehrere Wochen weiden (ist dann auch ok, wenn ein Kompromiss für Frieden und Ruhe sorgt, dann soll es ebend so sein).

Für viele Anrainer ist es dann eine entschleunigende und fröhliche Zeit. Diese sitzen dann zuweilen mit einem Kaffee oder einem Glas Wein am Zaun und schauen den Tieren
beim gemütlichen Futtern zu.

Die Ponys, Schafe und Ziegen tragen das Saatgut der Pflanzen an Fell, Wolle und Klauen weiter und arbeiten es in den Boden ein,
sodass sich die Blühwiese natürlich vergrössert. Die Blühwiesen werden schonend beweidet. Die Lebewesen in der Wiese haben eine Chance davon zu hüpfen oder zu fliegen,
ohne kleingehäckselt zu werden.
Die Hinterlassenschaften der Tiere (natürlich äppeln wir auch ab) sorgen dafür, dass wiederum neue Nahrung für Insekten geschaffen wird.
Davon profitieren eine Menge Arten, welche eine magnetische Wirkung auf Fledermäuse haben, die dann in den Abendstunden aus dem Wald zum Imbiss kommen.
Das unterschiedliche Fressverhalten der Tiere sorgt dafür, dass im Boden Offenstellen entstehen (das A und O für viele Wildbienenarten)..
Insbesondere Letzteres ist ganz ganz wichtig, damit Wildbienen eine Chance haben dort ihre Eier für die Nachzucht abzulegen.

Die Schafe, Ziegen und Ponys freuen sich bei jeder Fläche über frische Pflanzen und Kräuter, was für die Gnadenhof-Jungs und -Deerns zudem gesundheitsfördernd ist.
Wenn man bedenkt, dass einige Schafe und Ziegen schon „mit einem Bein im Schlachthof waren“, dann ist es ein Wunder, was hier geschieht.
Und viel Nachbarn freuen sich über ruhige und entspannende Zeitgenossen.

Insbesondere für unsere Ponys war es heute ein großer Tag (Leny Simon). Nika hatte sich im Frühjahr eine leichte Hufrehe eingehandelt. Bei strenger Diät mussten beide
24 Stunden am Tag bei trockenem Heu und wasser im Paddock stehen. Jetzt dürfen sie zumindest ab Nachmittags wieder auf die Wiese, da die Sonne
den Eiweissgehalt der Pflanzen reduziert hat.

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