Total interessanter §11-Sachkunde-Lehrgang zu Schweinen. 🙂🙂
Und: Einmal nicht zu Hause, schon landen zwei Störche bei uns….
Diese Lehrgänge für die §11-Sachkundenachweise sind immer wieder total interessant.
Vieles ist zwar für Gnadenhöfe nicht so ganz relevant – spannend ist es aber trotzdem.
Schweinehaltung ist so dermaßen komplex.
Der Lehrgang geht über Monate verteilt 6 Tage, es könnten auch 60 sein, so viel
gibt es zu lernen.
Tja: Und einmal einige Tage weg von zu Hause, da informiert mich die Nachbarin, dass zwei Störche
bei uns in Föckinghausen gelandet sind. Wow! 🙂
In der Vergangenheit sind sie meist nur ein bis zwei Tage geblieben und dann weitergezogen,
vielleicht haben wir ja dieses Mal Glück.
Wir können nur sagen: „Danke!!!!“ 😀😀🐝😄🌺🐌🐝🐥☀️☀️☀️🎹🎷🥁🎺🎸🎻
Pressemeldung – Hohe Spende für Klima- und Artenschutz in der Region.
Das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG und dessen Geschäftsführer, Herr André Philipps, spenden insgesamt
30.000 Euro für das Projekt
„500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“
Das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG aus Bissendorf hat am 26.
März beschlossen, das 500 AKA -Projekt mit 25.000 Euro zu fördern. Weitere 5000 Euro legt Geschäftsführer André Philipps privat dazu.
André Philipps:
„In dem Projekt werden in Stadt und Landkreis Osnabrück binnen 2 Jahren
25 Flächen mit insgesamt 72.000 m²
für eine hohe biologische Vielfalt mit unterschiedlichen Biotoptypen aufgewertet.
Angelegt werden Trockensteinmauern, Blüh- und Streuobstwiesen, Feuchtbiotope, Klimaschutzhaine, Vogelschutzhecken und Totholzhaufen.
Das Projekt versteht sich als ein aktives Mitmachprojekt. Auch wir werden das Projekt aktiv mitgestalten.“
Die Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG stellt eine große Fläche in Melle zur Biotopgestaltung bereit.
André Philipps:
„Je nach Pandemie-Situation werden die ersten großen Mitmachaktionen für die Bevölkerung in Melle und Ostercappeln im Sommer oder Herbst realisiert.
Die Biotopgestaltungen sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Mitmach-Events sind für Teilnehmerzahlen im unteren dreistelligen Bereich ausgelegt.“
Kai Behncke, Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Ich bedanke mich bei Herrn Philipps und der Thomas Philipps GmbH & Co. KG.
Durch die sehr hohe Spende wird der Artenschutz in der Region in hohem Maße profitieren.
Gemeinschaftlich werden wertvolle Rückzugsräume für viele Lebewesen entstehen. Das ist phantastisch. Von der Spende werden Abertausende Lebewesen einen Nutzen haben, die Artenvielfalt im Landkreis wird maßgeblich aufgewertet.“
Frank Strötzel, Vorsitzender des hervorgehobenen Projektpartners TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.:
„Ich bin überwältigt von der großen Unterstützung aus allen Bereichen.
Eine Steilvorlage für den Klima- und Umweltschutz. Firma Phillips spielt den entscheidenden Pass. Dafür meinen allerherzlichsten Dank!! Ich hoffe das wir viele Mitstreiter in der Region und im Verein finden, um die vielen Ideen umzusetzen bzw. mit dem Klima- und Naturschutz in Führung zu gehen! Ich wünsche mir ein klares 1:0 für den Natur- und Umweltschutz. Nie waren die Chancen so groß….“
In einem 500 AKA-Ablegerprojekt ist zudem geplant, mit Landwirten aus der Region mehrjährige und artenreiche Blühwiesen basierend auf regionalem Saatgut zu schaffen. Standorte werden Georgsmarienhütte und Melle sein.
Ein wichtiges Anliegen ist es dem Projekt, die Landwirte für ihren Einsatz auch angemessen zu bezahlen.
Nina Albrecht, gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Viele Landwirte leisten bereits eine ganze Menge für die Artenvielfalt. Wenn wir eine Eindämmung des Artensterbens wünschen, dann müssen wir bereit sein, Landwirte für Naturschutzmaßnahmen auch angemessen zu bezahlen. Die finanzielle Situation vieler Bauern in der Region ist dramatisch – wir müssen Landwirtschaft und Artenvielfalt gleichzeitig fördern.
Zum Beispiel durch angemessene Preise für Lebensmittel oder durch Bezahlung landwirtschaftlicher Artenschutzaktivitäten. Diese Maßnahmen bergen ein hohes Potenzial für eine zusätzliche Einnahmequelle. Das ist definitiv auch angemessen.
Wenn Landwirte auf Teile ihrer Flächen zu Gunsten des Arten- und Klimaschutzes verzichten, dann haben sie einen Einnahmeverlust. Hier müssen wir alle bereit sein, uns finanziell einzubringen.“
Nachdem das Projekt ursprünglich lediglich im Landkreis Osnabrück verortet sein sollte, ist dieses durch die aktuelle Entwicklung bereits kassiert.
Kai Behncke: „Auch aus der Stadt Osnabrück haben sich in der letzten Woche viele Privatpersonen, Träger und Unternehmen gemeldet. Somit werden durch das Projekt auch hier artenreiche Biotope geschaffen.
Mittlerweile haben wir über 7 Hektar zusammen und sind bis Ende 2022 ausgebucht. Wir nehmen aber noch Flächen an, auf denen wir Klimaschutzhaine in Form von kleinen und artenreichen Mischwäldern anlegen können.“
Einige Tage Urlaub – und endlich ist es so weit.
Sachkundekurs nach § 11, Tierschutzgesetz bei der Landwirtschaftskammer NRW.
Schweinehaltung. Der Kurs findet in 2 Blöcken statt. 3 Tage jetzt, 3 Tage im Mai.
Für den Gnadenhof benötigen wir dieses Zertifikat, eine durchaus berechtigte Auflage des Veterinäramtes.
Ich mache mich gerade mit den Schweinen bekannt. Rechts im Bild das Bunte Bentheimer Schwein beim Ablammen, kurz nach der Mauser.
Was macht eigentlich Kohlmeise „Trixie“? 🙂😄🐣🐥🐥🐦🐤
Kontinuierlich baut sie den Nistkasten zu einem
kleinen Palast aus. Groß genug ist er ja. Wie man auf dem Foto sieht (folgt gleich unterhalb des Postings), wurde für
das Kamerasystem extra ein „Zusatzanbau“
erstellt.
Total drollig: Die Meise schläft bereits in ihrem Nest. 🙂
19.00 Uhr ist scheinbar Bett-Geh-Zeit. Die Tage sind ja auch lang und anstrengend.
Und letzte Nacht war es sehr kalt: Man sieht sehr gut, wie sich Trixie gegen die Kälte „aufplustert“.
Und: Meisen lieben Insekten. Sorgen wir also dafür, dass in unserem und ihrem Umfeld auch genügend Insekten leben können. Denn ohne Insekten: Keine Trixie…Und vorsichtig: Ist die Nahrung durch Insektizide vergiftet, dann sterben die Jungvögel. Insbesondere bei der ersten Brut im Frühjahr passiert das leider häufig! Ergo: Keine Chemie im heimischen Garten einsetzen!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Vielen Dank an den Rassegeflügelzuchtverein Westerhausen und Umgebung von 1932 e.V.,
der heute gewohnt professionell die Impfstoffausgabe organisiert hat. 🙂🙂👍👍🌺
All unsere Hühner haben nun erneut die Newcastle Impfung (atypische Geflügelpest) (eine Pflichtimpfung für Hühnerhalter)
erhalten. Gegen die „klassische“ Geflügelgrippe hilft das leider nicht.
Mittlerweile steht fest, dass die Geflügelgrippe der aktuellen Phase (seit November) den schlimmsten
Ausbruch in der Geschichte der Bundesrepublik darstellt.
Nachdem wir regelmässig die Unterstände vergrößert hatten, haben wir mittlerweile viele Tiere
zusätzlich in Verschlägen, Zusatzstallungen und abgedichteten Zelten untergebracht. Es kommt hier durch die lange
Einstallphase vermehrt zu Übergriffen untereinander. Nun jedoch leben nur noch relativ wenige Tiere
auf, naja, „verhältnismässig viel“ Platz (was eben bei einer Einstallung so möglich ist) – so werden die nächsten Wochen zu überstehen sein.
Auch die 5 Hühner aus der Massentierhaltung leben noch.
Hier kam es jedoch gleichfalls letzte Woche zu einem Übergriff.
Hühner können grausam sein. Nachdem ein relativ schwaches Huhn („Hermine“) in die Gruppe zurückgeführt wurde,
wurde es im Laufe des Tages massiv attackiert, wies einige schlimme Wunden und einen stark blutenden Flügel auf.
Unter Hühner ist Kannibalismus in Stresssituationen weit verbreitet. Leider tritt das Attackieren anderer Hühner (in seltenen Fällen) auch dann auf, wenn genügend Platz vorhanden ist. Blutet in der Massentierhaltung ein Huhn, so ist das häufig sein Todesurteil.
Also den Bestand in dem Stall noch etwas verringert und die kleine zitternde Hermine wieder in
ein Einzelgehege gebracht. Zum Glück kann durch die steigenden Temperaturen auch endlich in den Ställen eine zusätzliche Lufttür geöffnet werden.
Hermine saß in dem „Attackier-Stall“ völlig verstört und ganz eng an die Wand gedrückt um ihren Flügel zu schützen und bloß keine
Angriffsfläche zu geben. Nun wird sie wieder aufgepäppelt, bekommt Bierhefe, Tomaten, Champignons und Körner so viel sie will. Anschließend kommt sie in eine andere Hühnertruppe mit sehr gemächlichen, schon etwas älteren Hühnern.
Hoffentlich ist die Einstallpflicht bald vorbei. Mit der jetzigen Platz-Entzerrung wird es aber gehen.
Blühwiese Nummer 198 und:
Bei bestem „Hamburger Wetter“ jede Menge Basisarbeit 🐝😊🤺🐞🐓🌻🌻🌼🌺
Die Nummer 198 ist geschafft. Ca. 200 m², unweit des Erlenwegs im Meller Stadtteil Oldendorf.
Gemütliches „Hamburger Wetter“, ein gutes Klima um richtig aufzudrehen 😉
Das restliche Schnittgut an der Oldendorfer Straße (gegenüber vom Lidl) entfernt und zu einer Stängel-Vogelschutzhecke
aufgeschichtet. Mit etwas Glück zieht hier (z.B.) der Zaunkönig ein.
Und einen weiteren Totholz-Stapel geschaffen, ein ganz wichtiges Biotop für ganz viele Insekten.
Zudem fürchterlich viel Müll zur Müllkippe gebracht – mittlerweile ist das Chaos hier sogar mir zu viel (und das soll was heissen) 😉
Unsere Tiere sind „jut druff“ – der Frühling kann kommen. Die vor dem Schlachthaus geretten Schafe flitzen wie verrückt durch die Gegend.
Herrlich zu sehen 🙂
Sturm „Klaus“ hat neulich einige dicke Äste auf unsere Zäune geworfen.
Diese werden nun genüsslich von Schafen und Ziegen abgenagt.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Projekt 500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
nimmt langsam an Fahrt auf. Im April werden (coronakonform in ganz kleiner Runde) die ersten Maßnahmen
umgesetzt.
Heute bei dem Unternehmen „Thomas Philipps GmbH & Co. KG“ gewesen und verschiedene Schritte besprochen.
Die Firma wird eine sehr sehr hohe Spende (die Bezeichnung „sehr hoch“ wäre untertrieben gewesen) dem Projekt zu Gute kommen lassen.
Bei der Nachricht habe ich im ersten Augenblick gedacht, ich hätte mich verhört! Danke!! Danke insbesondere an André Philipps!
Das erweitert die Projekt-Möglichkeiten noch einmal ganz beträchtlich.
Offen gesagt: Ich wäre fast vom Stuhl gefallen.
Eine solch hohe Unterstützungssumme haben wir in der Geschichte der gUG Umweltschutz noch nie erhalten.
Es wird zu dieser Förderung noch demnächst eine gemeinsame Pressemeldung geben. Hammer!
Was hier aktuell passiert ist gigantisch! Zudem erhalten wir eine Fülle von Materialien gespendet.
Hab mich gerade noch mal extra „gezwickt“, ist aber alles wahr…Wow!
Sobald Corona es zulässt, werden dann auch größere Gemeinschaftsaktionen stattfinden. Z.B. in Ostercappeln/Venne und insbesondere
im Meller Stadtteil Oldendorf. Auch eine sehr große Fläche (im Besitz der Thomas Philipps GmbH & Co. KG)
wird zu einem XXL-Biotop umgestaltet.
Nach den Gemeinschaftsaktionen gibt es vom 500 AKA-Projekt und den involvierten Caterer-Unternehmen Speis und Trank. Ausschließlich BIO und ausschließlich tierleidfrei.
Die CO2-Äquivalenzwerte von Fleisch sind unserer Meinung nach einfach zu hoch. Und ausserdem (subjektive Meinung): Tiere gehören
in die Freiheit, und nicht auf den Teller.
Natürlich (und grundsätzlich) soll und muss aber jeder Mensch selber entscheiden, was er essen möchte.
Wir wollen nicht missionieren und niemanden überreden – wir vermitteln nur Informationen.
Aber: Bestimmte Produkte werden halt im Rahmen von 500 AKA nicht angeboten, kann man mal vegane Alternativen kennenlernen. Und Bio-Schnaps
ist auch sehr lecker 😉
Zudem sind aktuell zwei sehr schöne sog. „Side-Projekte“ im Rahmen von „500 AKA“ in Planung. Denn das Artensterben bekommen wir nur reguliert,
wenn wir auch Landwirte und Landwirtinnen unterstützen. Neben dem Artensterben verzeichnen wir auch ein Höfesterben.
In zwei Gemeinden (Georgsmarienhütte & Melle) ist es aktuell angedacht, mit Landwirten sehr artenreiche Blühflächen, basierend auf Regio-Saatgut anzulegen.
Die Flächen werden nicht umgebrochen (75% aller Wildbienenarten nisten im Boden). Blühwiesen werden erst über die Jahre artenreich,
wenn Böden „in Ruhe gelassen werden“.
Zudem wird darauf aufmerksam gemacht, was viele Landwirte bereits für die Artenvielfalt leisten. Das ist nicht wenig! Auch das gilt es zu vermitteln.
Wichtig jedoch: Flächen sind das Betriebskapital von Landwirten (viele von ihnen stehen finanziell „mit dem Rücken zur Wand“).
Der einzig logische Schritt muss sein: Landwirte werden für ihre Arbeit für den Artenschutz und die Bereitstellung von Flächen bezahlt.
Der Plan ist: Auf zunächst insgesamt 1,5 Hektar werden gemeinsam Blühflächen geschaffen und von den Landwirten betreut.
Bezahlt werden diese mit 10% mehr Salär als z.B. Mais an Ertrag erwirtschaftet + Zusatzvergütungen für Mehraufwände.
Es fängt ganz ganz langsam an hier und dort durchzublitzen. In den nächsten Jahren (Jahrzehnt?) wird es vermehrt so kommen. Naturschutzmaßnahmen werden
zu einem finanziellen Ertragsmodell in der Landwirtschaft werden. Und das ist auch gut und richtig so!
Denn der Nutzen für die Gesellschaft ist (neben der Lebensmittelproduktion) bei den „neuen Modellen“ und auch jetzt bereits schon bestenden Kooperations-Maßnahmen bombastisch hoch.
Für Blühflächen wird es möglich sein, Patenschaften abzuschließen. Zum Geburtstag mal 300 m² Hummelwiese verschenken? Mit Ortsangabe und Bild und auch mal einer Pflückmöglichkeit?
Solche Wege werden aktuell gemeinsam mit unterschiedlichen Personen angedacht.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Hammer! Der erste Sensor hat Signale gemeldet.
Herrlich, ein Nistkasten bei uns im Garten 🙂
Sieht schon sehr gemütlich aus.
Ich hab die Meise „Trixie“ getauft.
Das Datum auf dem Sensor ist noch falsch eingestellt. Die Aufnahmen sind von heute.
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