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JedEr für sich selbst entscheiden!
Geschrieben:

Endlich!! Denkt sich das kleine Huhn „Hermine“ 🦹🙂🎼🎹
Und: Die Schweine kämpfen um die Meinungsvorherrschaft zwischen Vegan, Strategie, Tierschutz und „JedEr soll es für sich selbst entscheiden“

Das kleine Huhn „Hermine“ aus der Massentierhaltung ist eine unglaubliche Kämpferin.
Zunächst die Massenhaltung überlebt, dann eine Krankheit – und schlussendlich noch einen Angriff ihrer Artgenossen.

Nach 10 Tagen in Einzelquarantäne strotzt Hermine nur so vor Kraft.
Heute nun ist sie in eine neue Truppe gekommen (Geflügelpest-Sicher eingestallt).
Gemeinsam mit Hahn Fred, SUPERHuhn Harriet und weiteren Artgenossen (das schneeweisse Huhn auf einem der
Bilder stammt gleichfalls aus der Massenhaltung und ist 2018 hier gelandet). Hermine ist noch etwas ängstlich,
aber ihre neuen Begleiter sind schon etwas älter und gemächlicher, keine Gefahr. Und ihre Federn wachsen – herrlich.

Gemeinsam mit den Schweinis heute zusammengesessen.
Natürlich durfte Schwein Speedy nicht fehlen.

„Na, Alder! Hast Du die Ware dabei?“

Ich weiß nicht, ob sie glaubt ich wäre ein professioneller Dope-Händler, aber ihre „Ware“ (einen Apfel und eine Banane)
habe ich natürlich dabei.

„Alder! Gut. Wie war der Kurs? Dürfen wir bleiben? Hab gehört, Du hast Dich in den sozialen Netzwerken nicht genügend empört
über Kastenstände und Sauenfixierung?“

Ich verdrehe die Augen…“Weiß nicht. Was soll ich dazu denn groß sagen? Das die Welt ein Massivproblem hat ist doch klar, oder? Noch mehr Empörung als Empörung geht nicht. Und Empörung wird auch schnell langweilig. Zumindest wenn es immer wieder die selben Reflexe sind.“

SUPERHuhn Harriet, kompromisslose Hardcore-Veganerin grätscht dazwischen: „Du MUSST Dich MAXIMAL empören! „Soll jeder für sich selbst entscheiden!“, Hast Du ne Macke?“

Hahn Fred grinst.

„Laber mich nicht voll!“, antworte ich. „Dass viele Tierhaltungsformen grausam sind steht ausser Frage. Jede Tierhaltung, welche die Tiere als „Produkt“ sieht
hat eine Grausamkeit. Kein Lebewesen möchte existieren, um im Schlachthof zu landen. „Lebewesen als Objekt“ ist immer grausam. Und soll man jetzt alle Bekämpfen, die Tiere essen oder produzieren?
Wie soll das gehen? Ich entscheide für mich – und nur und ausschließlch für mich. Für „ANDERE“ können nur die jeweils „ANDEREN“ entscheiden. Auch wenn ich der Meinung bin,
dass einige deutlich härte Gesetze unbedingt hilfreich und notwendig wären.“

Harriet: „Klar positionieren! GO VEGAN! Nur VEGAN rettet die Welt! Die einzigen konsequenten Tierschützer sind VEGANER. Und bei bestimmten Bildern
ist eine Empörung zwingend und ein Muss! Wer nicht VEGAN ist, darf keine Tiere retten!“

Schwein Speedy zuckt mit seinem linken Ohr und äussert:
„Jede Verbesserung ist gut! Egal in welchem Bereich: Jede Verbesserung ist gut! Jede Verbesserung verdient Applaus!“

Ich erwidere: „Es ist eine Frage der Strategie! Wenn ich alle Menschen anschreie mit „GO VEGAN“ und nur diese Meinung zulasse – Was passiert dann mit meinem
Gesprächspartner?“

Harriet klatscht eine Fliege an die Wand, die gerade im Wald ein Stück Aas angeknabbert hat.
„So, das miese Schwein frisst kein Fleisch mehr! Mit Fleischessern möchte ich meine Atemluft nicht teilen!
Nur VEGAN hat ein Existenzrecht! Es ist unmöglich sich hier nicht klar zu positionieren“

Ich: „Meine Güte! Ich habe doch nichts gegen VEGAN. Ich rede aber auch mit Menschen, die Fleisch essen.“

Schwein Speedy zuckt mit seinem rechten Ohr und äussert:
„Jede Verbesserung ist gut! Egal in welchem Bereich: Jede Verbesserung ist gut! Jede Verbesserung verdient Applaus!“

Ich: „Bei der Verpflegung der Teilnehmer unserer Aktivitäten achten wir darauf, dass die Ernährung vegan ist. Und die Gnadenhof-Paten/innen
bekommen nahezu ausschließlich vegane Dankeschön-Produkte. Der Begriff „vegan“ ist jedoch für eine veränderungsorientierte
Politik ziemlich „verbrannt“ – auch wenn viele Menschen auf dieses Wort schwören. Wir nehmen lieber das Wort „tierleidfrei“ – bei „vegan“
gehen bei vielen Menschen sofort die Scheuklappen runter. Die ereichen wir dann nicht mehr.
Und offen gesagt hat das seine Gründe. Wenn ich ständig und immer wieder schreie: „Go vegan!“ und dann Menschen beschimpfe, was passiert dann wohl?“

Schwein Dodi kuckt um die Ecke und grunzt: „Alder, Du bist doch selber garnicht vegan!“

Ich nicke.
„Stimmt, wird aber besser. Nur noch wenig Käse. Und jetzt starten wir mal durch in den Diskurs!“

Dodi: „Häh?“


Harriet: „Dodi, Du fetter Fleischklops! Fleisch ist die Ursache allen Übels – Du Fleischtonne!! Go Vegan!“
Dodi schaut etwas irritiert…

Ich: „Vegan ist super! Vegetarisch ist auch super! Und Fleisch-Esser können auch super Sachen machen (auch wenn es mir PERSÖNLICH
und SUBJEKTIV lieber wäre, es würde kein Fleisch mehr verspeist)!“

Schwein Speedy zuckt mit seinem rechten Beinchen und äussert:
„Jede Verbesserung ist gut! Egal in welchem Bereich: Jede Verbesserung ist gut! Jede Verbesserung verdient Applaus!“

Hahn Fred: „Rettung von Tieren durch Ernährung ist super! Doch was ist mit Lebewesen, die garnicht von Massenhaltung
abhängig sind? Was ist mit Wildtieren? Was ist mit Insekten?“

Harriet:“ Wird das jetzt hier WhatAboutismus oder was? Armselig! GO VEGAN!“

[WhatAboutismus: Eine Person wie z.B. Greta Thunberg leistet z.B. erstklassige Arbeit gegen die Klimaerwärmung. Hat sie jedoch eine
Plastikflasche in der Hand, dann wird geschrien: „What about Plastikflasche!! Nicht korrekt! Also ist die ganze „Idee“ schlecht!“
Schwachsinn, oder? Das ist (verkürzt) WhatAboutismus]

Ich: „Blödsinn! Es geht darum zu sehen, dass positive Verbesserungen auf vielen Ebenen geschehen! Vegane Ernährung ist und bleibt toll!
Aber wir brauchen viel viel mehr!“

Hahn Fred: „Wir brauchen viel mehr Naturschutz! Tiere verrecken elendig, weil sie verhungern! Mangels Nahrung! Da müssen wir AUCH
ran! UNd INSBESONDERE DA müssen wir ran! Tiere verlieren Lebensräume aufgrund der Klimaerwärmung und krepieren! Menschen sterben aufgrund des Weltwirtschaftssystems, da müssen wir ran!
Der ganze Planet brennt! In so ziemlich allen Bereichen!“

Harriet (etwas leiser): „Go VEGAN! Nur das zählt!“

Schwein Speedy: Definitv KEIN WhatAboutismus! Und ich möchte ergänzen:
„Jede Verbesserung ist gut! Egal in welchem Bereich: Jede Verbesserung ist gut! Jede Verbesserung verdient Applaus!“

Harriet: „Wieso Weltwirtschaftssystem? Häh? Naturschutz? Ich esse doch keine Insekten – Häh? Mein Hund frisst auch kein „richtiges“ Fleisch,
eher so Abfallprodukte? Also die stammen doch granicht von „richtigen“ Schweinen oder Hühnern? Oder! Häh!!!..das geht doch!“

Fred: „Katzen sind ein großes Problem mittlerweile. Die Vogelvielfalt wird massiv durch Katzen reduziert!“

Ich: „MEINE Katze frisst KEINE Vögel. Hat sie NIE gemacht!“ (Was nicht sein darf, das nicht sein kann (völlige Schnappatmung!)).

Vor einigen Jahren meldete sich die Journalistin Katharina Schwirkus mit einem Artikel
zum Thema „Klimakiller Haustier“ zu Wort.
Unabhängig davon, dass wir (hier) selbstverständlich unsere zwei Katzen und zwei Hunde niemals deswegen abgeben würden, hat sie (aus einer wissenschaftlichen Persepektive)
völlig Recht! Carnivore Haustiere sind (in der Regel) Klimakiller! Genau wie wir Menschen auch!
In Klammern und subjektiver Ergänzung: „Also MEIN Hund ist doch kein KLIMAKILLER“.
Und in den sozialen Netzwerken: „Der Mensch ist VIEL schlimmer! VIEL schlimmer! Also mein Haustier doch nicht! NeNeNe, diese Kritik lasse ich nicht zu! Also ERSTMAL MUSS der Mensch lernen,und dann…“

Oh…ok, Sorry! Danke für die Stellungnahme. Lieber nicht zu komplex werden lassen…das könnte hier ausarten…das kann nicht gewollt sein [???].

Und ergänzend also auch (zuweilen) die Frage: „Woher kommen eigentlich fleischbasierte Ernährungsprodukte für Katzen und Hunde?“

…mal vorweggenommen: „Also MEINE Katzen und Hunde, DIE…..und so weiter“.

Und the next Step for Verbesserung of Life:

Geht es nicht bei einer Verbesserung der Welt um das „große Ganze“? Bei manch Einem: Nicht ganz so beliebt wie Haustiere…
Migranten!

„Also, unser Boot ist voll!“, „Wir können nicht alle retten!“, „Der Planet ist begrenzt! Das ist nun mal so!“
Ist ja auch nun mal so… Die Frage ist: Wie weit denken wir unser aller Empörung von Anfang an bis zum Ende?
Wo ist der subjektive „Stopp“? Mitten im Mittelmeer? Wie weit geht die Ursachensuche und Ursachen(Symptom)(Be)handlung?
Haben nicht in den letzten Jahrzehnten die Politik der WTO (Welthandelsgesellschaft), des IWF (Internationaler Währungsfonds) und die Weltbank dafür gesorgt, dass strukturelle Ungleichheiten auf der Welt gefördert werden. Durch Programme wie GATT, TRIPS & Co? Sind nicht sogar die strukturellen Ungleichheiten sogar ein Problem, was zu einer massiven Tierausbeutung führt?

Das soll nun aber wirklich jeder selbst entscheiden, nicht wahr? Ist doch so! Oder?

Und Empörung ist weniger von Bildern abhängig, sondern eher von Entscheidungen…“Bilder“ sind „einfach“ (trotzdem ist es ja nicht „falsch“ sich drüber aufzuregen). Sinnvoller jedoch wäre es (zumindest manchmal), sich über die Entscheidungen zu erregen, die zu den Bildern führen. Nur Vorsicht: Das kann dazu führen, dass man viele viele Texte lesen muss. Vielleicht sogar sehr lange Texte.
Es geht nicht um „Whataboutismus“, es geht um das „Große Ganze“!

Das soll nun aber wirklich jeder selbst entscheiden, nicht wahr? Ist doch so! Oder?

Und Empörung ist weniger von Bildern abhängig, sondern eher von Entscheidungen…“Bilder“ sind „einfach“ (trotzdem ist es ja nicht „falsch“ sich drüber aufzuregen). Sinnvoller jedoch wäre es (zumindest manchmal), sich über die Entscheidungen zu erregen, die zu den Bildern führen. Nur Vorsicht: Das kann dazu führen, dass man viele viele Texte lesen muss. Vielleicht sogar sehr lange Texte.
Es geht nicht um „Whataboutismus“, es geht um das „Große Ganze“!

Schwein Speedy äussert:
„Ich persönlich kenne NIEMANDEN, der/die da nicht noch besser werden kann! Und dennoch möchte ich sagen: Also MEINE…(was-weiss-ich)…der/die ist jedenfalls NICHT für die Misere verantwortlich..und so weiter und so weiter…“

Aber das muss natürlich jedEr für sich selbst entscheiden!

 

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Morgendliche Privilegien
Geschrieben:

Bevor es ins Büro geht:
Die morgendliche Fütterrunde bei Storchengeklapper!
Was für ein Privileg 🙂
Auch wenn das Füttern und Wasser schleppen manchmal ganz schön auf die Knochen geht:
Es gibt Privilegien im Leben, die sind mit Geld nicht zu bezahlen. Augenblicke wie diese heute früh: Es gibt kaum etwas Schöneres 🙂
Drei Störche sind es, die hier zwischen den drei Körben hin und herpendeln.
Mal sind sie einige Stunden weg, dann ist hier wieder Wohnungsbesichtigung.

Naja, ein Nest bauen sie zwar nicht, ist aber trotzdem ein grossartiger Augenblick.

Gnadenhof Brödel
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Spannender Schweine-Lehrgang
Geschrieben:

Total interessanter §11-Sachkunde-Lehrgang zu Schweinen. 🙂🙂
Und: Einmal nicht zu Hause, schon landen zwei Störche bei uns….

Diese Lehrgänge für die §11-Sachkundenachweise sind immer wieder total interessant.
Vieles ist zwar für Gnadenhöfe nicht so ganz relevant – spannend ist es aber trotzdem.
Schweinehaltung ist so dermaßen komplex.
Der Lehrgang geht über Monate verteilt 6 Tage, es könnten auch 60 sein, so viel
gibt es zu lernen.

Tja: Und einmal einige Tage weg von zu Hause, da informiert mich die Nachbarin, dass zwei Störche
bei uns in Föckinghausen gelandet sind. Wow! 🙂
In der Vergangenheit sind sie meist nur ein bis zwei Tage geblieben und dann weitergezogen,
vielleicht haben wir ja dieses Mal Glück.

Gnadenhof Brödel
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Wir können nur sagen: „Danke!!!!“ 😀😀🐝😄🌺🐌🐝🐥☀️☀️☀️🎹🎷🥁🎺🎸🎻
Geschrieben:

Wir können nur sagen: „Danke!!!!“ 😀😀🐝😄🌺🐌🐝🐥☀️☀️☀️🎹🎷🥁🎺🎸🎻
Pressemeldung – Hohe Spende für Klima- und Artenschutz in der Region.
Das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG und dessen Geschäftsführer, Herr André Philipps, spenden insgesamt
30.000 Euro für das Projekt
„500 AKA – 500 Aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“

Das Unternehmen Thomas Philipps GmbH & Co. KG aus Bissendorf hat am 26.
März beschlossen, das 500 AKA -Projekt mit 25.000 Euro zu fördern. Weitere 5000 Euro legt Geschäftsführer André Philipps privat dazu.

André Philipps:
„In dem Projekt werden in Stadt und Landkreis Osnabrück binnen 2 Jahren
25 Flächen mit insgesamt 72.000 m²
für eine hohe biologische Vielfalt mit unterschiedlichen Biotoptypen aufgewertet.
Angelegt werden Trockensteinmauern, Blüh- und Streuobstwiesen, Feuchtbiotope, Klimaschutzhaine, Vogelschutzhecken und Totholzhaufen.
Das Projekt versteht sich als ein aktives Mitmachprojekt. Auch wir werden das Projekt aktiv mitgestalten.“

Die Firma Thomas Philipps GmbH & Co. KG stellt eine große Fläche in Melle zur Biotopgestaltung bereit.

André Philipps:
„Je nach Pandemie-Situation werden die ersten großen Mitmachaktionen für die Bevölkerung in Melle und Ostercappeln im Sommer oder Herbst realisiert.
Die Biotopgestaltungen sind auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Mitmach-Events sind für Teilnehmerzahlen im unteren dreistelligen Bereich ausgelegt.“

Kai Behncke, Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Ich bedanke mich bei Herrn Philipps und der Thomas Philipps GmbH & Co. KG.
Durch die sehr hohe Spende wird der Artenschutz in der Region in hohem Maße profitieren.
Gemeinschaftlich werden wertvolle Rückzugsräume für viele Lebewesen entstehen. Das ist phantastisch. Von der Spende werden Abertausende Lebewesen einen Nutzen haben, die Artenvielfalt im Landkreis wird maßgeblich aufgewertet.“

Frank Strötzel, Vorsitzender des hervorgehobenen Projektpartners TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V.:
„Ich bin überwältigt von der großen Unterstützung aus allen Bereichen.
Eine Steilvorlage für den Klima- und Umweltschutz. Firma Phillips spielt den entscheidenden Pass. Dafür meinen allerherzlichsten Dank!! Ich hoffe das wir viele Mitstreiter in der Region und im Verein finden, um die vielen Ideen umzusetzen bzw. mit dem Klima- und Naturschutz in Führung zu gehen! Ich wünsche mir ein klares 1:0 für den Natur- und Umweltschutz. Nie waren die Chancen so groß….“

In einem 500 AKA-Ablegerprojekt ist zudem geplant, mit Landwirten aus der Region mehrjährige und artenreiche Blühwiesen basierend auf regionalem Saatgut zu schaffen. Standorte werden Georgsmarienhütte und Melle sein.
Ein wichtiges Anliegen ist es dem Projekt, die Landwirte für ihren Einsatz auch angemessen zu bezahlen.

Nina Albrecht, gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Viele Landwirte leisten bereits eine ganze Menge für die Artenvielfalt. Wenn wir eine Eindämmung des Artensterbens wünschen, dann müssen wir bereit sein, Landwirte für Naturschutzmaßnahmen auch angemessen zu bezahlen. Die finanzielle Situation vieler Bauern in der Region ist dramatisch – wir müssen Landwirtschaft und Artenvielfalt gleichzeitig fördern.
Zum Beispiel durch angemessene Preise für Lebensmittel oder durch Bezahlung landwirtschaftlicher Artenschutzaktivitäten. Diese Maßnahmen bergen ein hohes Potenzial für eine zusätzliche Einnahmequelle. Das ist definitiv auch angemessen.
Wenn Landwirte auf Teile ihrer Flächen zu Gunsten des Arten- und Klimaschutzes verzichten, dann haben sie einen Einnahmeverlust. Hier müssen wir alle bereit sein, uns finanziell einzubringen.“

Nachdem das Projekt ursprünglich lediglich im Landkreis Osnabrück verortet sein sollte, ist dieses durch die aktuelle Entwicklung bereits kassiert.

Kai Behncke: „Auch aus der Stadt Osnabrück haben sich in der letzten Woche viele Privatpersonen, Träger und Unternehmen gemeldet. Somit werden durch das Projekt auch hier artenreiche Biotope geschaffen.
Mittlerweile haben wir über 7 Hektar zusammen und sind bis Ende 2022 ausgebucht. Wir nehmen aber noch Flächen an, auf denen wir Klimaschutzhaine in Form von kleinen und artenreichen Mischwäldern anlegen können.“

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

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Jahresbericht 2019 online
Geschrieben:

Was macht die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe eigentlich so mit ihren Spendeneinnahmen? 😊😊🎷🎷🥁🥁🎹🎹🎼🎼

Der Jahresbericht für das Jahr 2019 ist fertig! 🙂 Viele viele schöne Fotos:

https://umweltschutz-und-lebenshilfe.de/jahresbericht_2019.pdf

Und auch unsere Bilanz ist jetzt öffentlich einsehbar:

Einnahmen 2019 (aus unterschiedlichen Quellen): 72.445,05 Euro
Ausgaben: Ist hier genau aufgelistet: https://umweltschutz-und-lebenshilfe.de/bilanz2019.pdf

Anlagespiegel:
https://umweltschutz-und-lebenshilfe.de/anlagespiegel2019.pdf

Und erneut erfüllen wir die Auflagen der „Initiative Transparente Zivilgesellschaft“:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/transparenz/

Na also, wieder was von der Liste gestrichen 🙂

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de

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Sachkundekurs nach § 11, Tierschutzgesetz: Schweinehaltung
Geschrieben:

Einige Tage Urlaub – und endlich ist es so weit.
Sachkundekurs nach § 11, Tierschutzgesetz bei der Landwirtschaftskammer NRW.
Schweinehaltung. Der Kurs findet in 2 Blöcken statt. 3 Tage jetzt, 3 Tage im Mai.
Für den Gnadenhof benötigen wir dieses Zertifikat, eine durchaus berechtigte Auflage des Veterinäramtes.

Ich mache mich gerade mit den Schweinen bekannt. Rechts im Bild das Bunte Bentheimer Schwein beim Ablammen, kurz nach der Mauser.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Die kleine Kohlmeise Trixie schläft in ihrer Wohnung
Geschrieben:

Was macht eigentlich Kohlmeise „Trixie“? 🙂😄🐣🐥🐥🐦🐤
Kontinuierlich baut sie den Nistkasten zu einem
kleinen Palast aus. Groß genug ist er ja. Wie man auf dem Foto sieht (folgt gleich unterhalb des Postings), wurde für
das Kamerasystem extra ein „Zusatzanbau“
erstellt.

Total drollig: Die Meise schläft bereits in ihrem Nest. 🙂
19.00 Uhr ist scheinbar Bett-Geh-Zeit. Die Tage sind ja auch lang und anstrengend.
Und letzte Nacht war es sehr kalt: Man sieht sehr gut, wie sich Trixie gegen die Kälte „aufplustert“.

Und: Meisen lieben Insekten. Sorgen wir also dafür, dass in unserem und ihrem Umfeld auch genügend Insekten leben können. Denn ohne Insekten: Keine Trixie…Und vorsichtig: Ist die Nahrung durch Insektizide vergiftet, dann sterben die Jungvögel. Insbesondere bei der ersten Brut im Frühjahr passiert das leider häufig! Ergo: Keine Chemie im heimischen Garten einsetzen!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Newcastle Impfung durchgeführt
Geschrieben:

Hühnerimpfung und verflixte Vogelgrippe

Vielen Dank an den Rassegeflügelzuchtverein Westerhausen und Umgebung von 1932 e.V.,
der heute gewohnt professionell die Impfstoffausgabe organisiert hat. 🙂🙂👍👍🌺

All unsere Hühner haben nun erneut die Newcastle Impfung (atypische Geflügelpest) (eine Pflichtimpfung für Hühnerhalter)
erhalten. Gegen die „klassische“ Geflügelgrippe hilft das leider nicht.

Mittlerweile steht fest, dass die Geflügelgrippe der aktuellen Phase (seit November) den schlimmsten
Ausbruch in der Geschichte der Bundesrepublik darstellt.
Nachdem wir regelmässig die Unterstände vergrößert hatten, haben wir mittlerweile viele Tiere
zusätzlich in Verschlägen, Zusatzstallungen und abgedichteten Zelten untergebracht. Es kommt hier durch die lange
Einstallphase vermehrt zu Übergriffen untereinander. Nun jedoch leben nur noch relativ wenige Tiere
auf, naja, „verhältnismässig viel“ Platz (was eben bei einer Einstallung so möglich ist) – so werden die nächsten Wochen zu überstehen sein.

Auch die 5 Hühner aus der Massentierhaltung leben noch.
Hier kam es jedoch gleichfalls letzte Woche zu einem Übergriff.
Hühner können grausam sein. Nachdem ein relativ schwaches Huhn („Hermine“) in die Gruppe zurückgeführt wurde,
wurde es im Laufe des Tages massiv attackiert, wies einige schlimme Wunden und einen stark blutenden Flügel auf.
Unter Hühner ist Kannibalismus in Stresssituationen weit verbreitet. Leider tritt das Attackieren anderer Hühner (in seltenen Fällen) auch dann auf, wenn genügend Platz vorhanden ist. Blutet in der Massentierhaltung ein Huhn, so ist das häufig sein Todesurteil.
Also den Bestand in dem Stall noch etwas verringert und die kleine zitternde Hermine wieder in
ein Einzelgehege gebracht. Zum Glück kann durch die steigenden Temperaturen auch endlich in den Ställen eine zusätzliche Lufttür geöffnet werden.

Hermine saß in dem „Attackier-Stall“ völlig verstört und ganz eng an die Wand gedrückt um ihren Flügel zu schützen und bloß keine
Angriffsfläche zu geben. Nun wird sie wieder aufgepäppelt, bekommt Bierhefe, Tomaten, Champignons und Körner so viel sie will. Anschließend kommt sie in eine andere Hühnertruppe mit sehr gemächlichen, schon etwas älteren Hühnern.
Hoffentlich ist die Einstallpflicht bald vorbei. Mit der jetzigen Platz-Entzerrung wird es aber gehen.

Gnadenhof Brödel
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Nummer 198
Geschrieben:

Blühwiese Nummer 198 und:
Bei bestem „Hamburger Wetter“ jede Menge Basisarbeit 🐝😊🤺🐞🐓🌻🌻🌼🌺

Die Nummer 198 ist geschafft. Ca. 200 m², unweit des Erlenwegs im Meller Stadtteil Oldendorf.
Gemütliches „Hamburger Wetter“, ein gutes Klima um richtig aufzudrehen 😉

Das restliche Schnittgut an der Oldendorfer Straße (gegenüber vom Lidl) entfernt und zu einer Stängel-Vogelschutzhecke
aufgeschichtet. Mit etwas Glück zieht hier (z.B.) der Zaunkönig ein.
Und einen weiteren Totholz-Stapel geschaffen, ein ganz wichtiges Biotop für ganz viele Insekten.
Zudem fürchterlich viel Müll zur Müllkippe gebracht – mittlerweile ist das Chaos hier sogar mir zu viel (und das soll was heissen) 😉

Unsere Tiere sind „jut druff“ – der Frühling kann kommen. Die vor dem Schlachthaus geretten Schafe flitzen wie verrückt durch die Gegend.
Herrlich zu sehen 🙂

Sturm „Klaus“ hat neulich einige dicke Äste auf unsere Zäune geworfen.
Diese werden nun genüsslich von Schafen und Ziegen abgenagt.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

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