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Insektenhotspot bei der Firma Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG in Osnabrück geschaffen
Geschrieben:

Insektenhotspot bei der Firma Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co. KG in Osnabrück geschaffen 😁🏋🐜🌼🌼🦋🦋🐞🐝

Im Rahmen der Projekte „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“
heute einen echten Insektenhotspot an der Lengericher Landstraße geschaffen. Die Blühwiesen Nummer 216, 217 und 218.

Die wertvolle Vernetzung lässt sich gut in der Karte erkennen:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=886095&mlon=6843383&zoom=13

Die Firma Avermann hat hier zudem schon eine artenreiche Streuobstwiese geschaffen.
Was für ein Leben dort, herrlich!!
Bei der Anlage einer der Blühwiesen gab es einen kleinen Disput mit einem Grasfrosch
und einer Rötelmaus (glaube ich). Als diese jedoch ohne Schaden umgesetzt werden konnten – und ihnen erklärt wurde,
dass es hier bald NOCH MEHR Insekten gibt, waren sie schon etwas wohlgesonnener.
Zudem taperten einige Kanadagänse mit ihren Lütten neugierig vorbei.

Auf dem Nachhauseweg noch an verschiedenen in den letzten Jahren geschaffenen Wildblumenwiesen vorbei gefahren.
Jede Stunde Arbeit „im Matsch“ ist es das wert! Was für ein Leben! Was für eine Vielfalt!
Weitermachen!

„Blumiger Landkreis Osnabrück“ und „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück“
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden, damit es weitergeht:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Vielen Dank an die Firma EnRa GmbH & Co. KG aus Hopsten/Schale
Geschrieben:

Heute bei herrlichem „Hamburger Wetter“ Blühwiese Nummer 215 geschaffen. 🌼🐜😊🦋🐝🐛
Vielen Dank an die Firma EnRa GmbH & Co. KG aus Hopsten/Schale.
Das Unternehmen stellt nicht nur Hundefutter her: https://www.ich-will-futter.de/

…sondern hat uns letztes Jahr mit einer sehr hohen Spende bedacht.
Heute war es Zeit, sich zu revanchieren 🙂
300 m² blühen in ca. 10-12 Wochen herrlich bunt für die Insektenvielfalt 🙂

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

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Schwarz, Grün, Rot, Gelb, Orange, Blau, Violett, Grau
Geschrieben:

Gestern kam der Brief von Dr. André Berghegger (MDB) (CDU) hier an. Zudem hat die CDU Oldendorf angekündigt, unserem Gnadenhof demnächst einen Besuch abzustatten und sich z.B. über das Projekt „500 AKA“ zu informieren. 😊👍👍👍

Zeit (mal wieder) für ein nachdenkliches Zwischenfazit.

Im erweiterten Rahmen dieser Petition https://weact.campact.de/petitions/osnabruck-land-sagt-s-dem-bundestag-wir-wollen-mehr-klimaschutz-1 wurden etliche Fragen zu Klima- und Naturschutz öffentlich an Herrn Berghegger gestellt.

Zunächst einmal soll ausdrücklich ein Dank für die lange Antwort (z.T. unter Bezugnahme auf KollegInnen im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft) ausgesprochen werden. Well done! Das ist ein guter und wichtiger Beitrag für sachliche Diskussionen innerhalb eines komplexen Themenfeldes. Zudem zeugt es von Rückgrat und Demokratiebewusstsein. Well done again!

Die Situationen, in denen sich die Gesellschaft befindet, sind zugegebener Weise so vielschichtig, dass es unmöglich ist, als Naturschutzgruppe (als einzelner PolitikerIn, als einzelne Fraktion etc.) in Gänze zu sagen, was „richtig“ oder „falsch“ ist.

Dass Meinung im Pluralismus divergieren ist nicht neu – genau das ist ja das belebende Moment innerhalb einer Demokratie. Einige Aussagen des erhaltenen Briefes wie z.B. „Die Union setzt dabei in erster Linie auf einen CO2-Preis, um klimafreundliche Technologien noch attraktiver zu machen“ oder z.B. „Die Fraktion setzt sich für die Digitalisierung der Landwirtschaft ein. Hierdurch können Landwirte Pflanzenschutz- und Düngemittel effizienter und bedarfsgerecht einsetzen“, „Aus Bundesmitteln werden Forschungsaktivitäten zum Schutz der Insekten unterstützt. Damit sollen vor allem bestehende Wissenslücken über Systemzusammenhänge des Artenverlustes geschlossen (…) werden“, „Artenschutz kann es nur mit unseren Landwirten geben. Denn sie sind die Fachleute der Landnutzung (…)“, „Unser Mittel der Wahl ist der Vertragsnaturschutz (…)“ haben definitiv positive Entwicklungen umgesetzt und können als positiv eingestuft werden (neben etlichen weiteren Aussagen).

Im Text wird deutlich, dass es der CDU um Anreize und Innovationen geht, anstelle Ver- und Gebote durchzusetzen (letztere werden aus Sicht von hier eher als „strukturbildende Vorgaben für eine sinnvolle Nachhaltigkeitsentwicklung“ bezeichnet).

Über diesen Punkt lässt sich trefflich streiten und diskutieren. Wie viel „Freiheit“ können wir uns im Zeitalter der nahenden Klimakatastrophe und des Artensterbens (noch) leisten?
Das Bundesverfassungsgericht hat zum Klimapaket der Bundesregierung eine klare Entscheidung veröffentlicht:
https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html
Die Freiheit von uns JETZT bedeutet die Einschränkung künftiger Generationen.

In dem Antwortschreiben von Herrn Berghegger ist auch zu lesen:

„Die Bewahrung der Schöpfung ist Markenkern der CDU/CSU-Fraktion“.

Hmm…ok…“Bewahrung der Schöpfung“ ist zugegebener Weise ein dehnbarer Begriff. Es ist (mir, also dem Kai) leider nicht möglich, diesen Satz nicht zu kommentieren.

Mit Blick auf etliche CDU-Positionierungen in der (jüngeren) Vergangenheit und den (noch lebenden) Überbleibseln so mancher Massentierhaltung, die hier auf unserem Gnadenhof „mehr schlecht als recht“ angespült werden (und nicht immer den Sprung in ein neues Leben schaffen) muss an diesem Satz ein gewisser Zweifel geäußert werden (bei allem Respekt). Aus dem Stegreif können hier locker-flockig eine zweistellige Anzahl von politischen CDU-Entscheidungen/Positionierungen auf unterschiedlichen Handlungsebenen benannt werden, die zu diesem Satz in einem, sagen wir mal, gewissen Widerspruch stehen.

Eine Diskussion zu diesem Punkt ist aus einer ethisch-moralisch und insbesondere christlichen Weltanschauung sicherlich sinnvoll. Die Bewahrung der Schöpfung beinhaltet maßgeblich die Lebensqualität aller Tiere (egal wo). Von der Sandbiene und ihren Lebensraumansprüchen bis zum Mastschwein, das sich sein Leben in der Regel sicherlich irgendwie etwas anders vorgestellt hat.

Ganz interessant anbei: Pro Einwohner der Bundesrepublik (vom Neugeborenen bis zum Greis) werden in Deutschland etwa 9 Tiere (pro Jahr) getötet.
Und: Jedes Jahr landen (ja nach Studie) ca. 13 Millionen Schweine in Deutschland im Müll.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/nottoetungen-in-der-schweinemast-qual-fuer-den-profit-a-1290250.html
Maßgeblich verantwortlich ist dafür ein System der Billig-Preise. Und ja: Es gibt (leider) eben auch eine Fülle unterschiedlicher CDU-Positionierungen, die sich damit gegen die Bewahrung der Schöpfung richten („Der Herr ist mein Hirte“…).

Konsequenter Weise soll auch bei der Aussage: „Mit zehn Millionen Euro jährlich wird ein neu geschaffener Wildnisfonds für die Sicherung von Gebieten sorgen, die sich in einem ursprünglichen Zustand befinden. Ziel ist es, dass sich auf zwei Prozent unserer Landesfläche die Natur wieder nach ihren eigenen Gesetzesmäßigkeiten entwickeln kann“ angemerkt werden, dass aktuell in der Republik gerade einmal ein Prozentsatz von 0,6 % erreicht wird. Dieses liegt jedoch maßgeblich auch in der Verantwortung der Länder. Die EU-Kommisson hat Deutschland kürzlich aus diesem Grunde vor dem EuGH verklagt.

Uneingeschränkt zuzustimmen ist dem Satz „Artenschutz ist ein starker Pfeiler der Umweltpolitik. Er erfordert einen gesamtgesellschaftlichen Ansatz, der sich quer durch alle Politikfelder zieht.“
Die Herausforderungen sind in der Tat so dermaßen gigantisch, dass wir diese nur gemeinsam lösen können. Alles andere ist chancenlos. Und völlig klar ist auch, dass eine einzelne Fraktion, PolitikerIn etc. nicht die ganze Welt retten kann. So weit so gut.

Neben Zweifeln und Kritik ist es immer(!) auch wichtig, positive Dinge hervorzuheben.
Z.B. das Engagement von Herrn Berghegger für die Erneuerung von zwei Meller Parks unter Klimagesichtspunkten.

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2168759/groenenbergpark-und-friedensgarten-in-melle-werden-klimasaniert

Oder der Vorschlag der Meller CDU, von Landwirten angelegte Blühstreifen an Gewässern zu fördern (2019):
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1867733/cdu-melle-jetzt-fuer-bluehstreifen-an-gewaessern

Völlig richtig war aus Sicht von hier auch der (auf den ersten Blick) recht hoch anmutende Preis von 30 Cent/m². Oder anders: Mit Unverständnis wurde (von hier) darauf reagiert, dass VertreterInnen anderer Parteien diesen Preis als zu hoch empfanden (?).
Eine Rechnung:
Für einen Hektar Land sind je nach regiozertifiziertem und mehrjährigem Saatgut Kosten von etwa 1200 bis 2000 Euro nötig. Dazu kommen (in Bezug auf Einnahmekompensationen für Landwirte (in einem guten Jahr)) bei Mais etwa 1600 Euro.
Die „Gretchenfrage“ ist dann, welche Zusatz-Pflege-Maßnahmen im Preis enthalten sind bzw. noch dazu kommen. Ein Preis von 30 Cent ist für hochwertige Saat-Mischungen (z.B. die „Osnabrücker Mischung“) sogar noch zu niedrig angesetzt.

Positiv auch der Vorschlag der Meller CDU, „Mini-Wiesen“ auf Bushaltehäuschen anzulegen.
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2315949/werden-meller-bushaltestellenhaeuschen-bald-zu-mini-wiesen
Total interessiert und mit äußerster Neugierde (und großem Wohlwollen) wird aktuell auch die Strömung der „Klimaunion“ in der CDU aufgenommen. Es passiert etwas in der Gesellschaft. Und es gibt kein politisches Erbrecht auf Klima- und Artenschutz.

In Bezug auf das 500-AKA-Projekt, welches aktuell eines der ganz ganz wenigen (viel viel viel zu wenigen!!) Mitmach-Projekte für Arten- und Klimaschutz im Landkreis ist, gibt es übrigens nur eine einzige politische Ortsgruppe (CDU Oldendorf, z.B. Anja Lange-Huber), die das Projekt schon vor der Realisierung unterstützt hat.

Und um den Fakten die Ehre zu erweisen: Wäre nicht der hohe Einsatz einiger CDU-Vertreter (z.B. Rainer Ellermann, Erik Ballmeyer) aus Ostercappeln gewesen, so hätten wir mehrere hundert Stunden Vorbereitungszeit und riesige Bündel Antragspapier mit hoher Wahrscheinlichkeit „die Toilette hinunterspülen können“.
Über dieses Engagement haben wir uns hier sehr gefreut.

Gleichwohl zeigt die „neue gesellschaftliche Strömung“ (wir brauchen mehr Klima- und Artenschutz) an der Basis auch ihre „Schattenseiten“ (Klagen auf hohem Niveau).
Es gibt ZU WENIGE Mitmachprojekte!

Bedeutet: Wir „saufen ab“ vor lauter Anfragen und stehen mittlerweile (manchmal) etwas ausgepumpt vor Erschöpfung irgendwo im freien Feld – und quatschen dort mit Wildbienen, Schmetterlingen und bedrohten Wildpflanzen („Wir schaffen das!“).
Und dennoch in Richtung einiger (schadenfroher) Personen und ihrer Unkenrufe (welch Wortwitz im Sinne des Naturschutzes) gerichtet: „Da braucht Ihr gar nicht so schlumpfig zu grinsen! Ihr werdet schon sehen!“

Dennoch und gleichwohl (trotz des Positiven, dass die CDU in verschiedenen Hinsichten mit Blick auf Klima- und Artenschutz leistet) ist die Wahrscheinlichkeit nicht ganz gering, dass auch eine CDU-Nennung (auf sachlicher Ebene) bei der Verleihung der „Nach-uns-die-Sintflut“-Preise (gemeinsam mit FFF Osnabrück) für politische Entscheidungen mit dem mutmaßlich negativsten Einfluss auf Klima- und Artenvielfalt in Stadt- und/oder Landkreis Osnabrück thematisiert werden könnte.

Und wer unzufrieden rumnörgelt (mannomann,  hat das hier zuweilen geknallt):
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/eine-subjektive-lebens-abrechnung-eines-aktiven-naturschuetzers-mit-der-cdu-fdp/

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/genervt-frustriert-und-veraergert-ueber-mich-selber-den-papst-die-gruenen-die-politische-lage-in-mazedonien-das-artensterben-meine-frisur/

…der darf auch gerne mal gute und tolle Initiativen benennen:

Denn: Es gibt etliche gute Anträge und Entscheidungen von so ziemlich allen Parteien: Sehr positiv wurde hier z.B. das Ansinnen der UWG nach einem Verbot von Schotter- und Steingärten aufgenommen (https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2083996/uwg-melle-gegen-schottergaerten-antrag-an-stadt-soll-reduzierung-erwirken).
Sehr sehr gut! Denn völlig richtig ist: Alle Fakten zu diesen „Gärten des Grauens“ laufen seit Jahren in den Medien rauf und runter. Individuelle Veränderungsbereitschaft? Viel zu gering! Da helfen dann „strukturbildende Vorgaben für eine sinnvolle Nachhaltigkeitsentwicklung“ (siehe oben) massiv. Und wenn es zu wenig Kontroll- und Sanktionierungs-Organe gibt. Zur Not kommen wir in Birkenstock-Sandalen und wild mit den Augen rollend (Dinkel-Müsli-kauend) gerne dazu und helfen…:-/ (war jetzt nicht ganz ernst gemeint ;-)).

Total gut und klasse auch etliche Anträge der GRÜNEN.
Z.B.:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2315656/nachfrage-riesig-foerderung-von-lastenraedern-in-melle-ein-erfolg

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/2316948/so-koennen-hausbesitzer-in-melle-ihr-regenwasser-besser-nutzen

Förderung von Lastenrädern, Förderung von Regenwasser-Reservoirs, das Programm „Naturnahes Melle“ (ENDLICH!! ein Förderprogramm, dass es verstanden hat. Wo man nicht erst nächtelang 100derte Seiten ausfüllen muss, einen Eigenanteil von blablabla aufbringen und einen weiteren Eigenanteil erst nach 200.000 Jahren zurückbekommt. Ein Programm, bei dem man nicht seinen Reisepass abgeben und die Unterhosenfarbe seiner Oma angeben muss. – Einige (etliche) andere Fördermöglichkeiten (ganz allgemein) sind für ehrenamtlich tätigende Gruppen völlig praxisfremd und ungeeignet – das erklärt, warum es so wenige Mitmachprojekte an der Basis gibt).

Auch die SPD hat (z.B.) im Kontext der Gewässerrandstreifenthematik einen ausgezeichneten Vorschlag gemacht. Und Jutta Dettmann und Karin Kattner-Tschorn z.B. gehören zu den UnterstützerInnen des 500 AKA-Projektes der „ersten Stunde“ (siehe dazu auch: https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/services/). Auch die ÖDP ist hier vertreten und hat schon einiges Sinnvolles verbreitet. Leider hört (liest) man (aktuell) nicht soooo viel von ihnen. Vermutlich wie im Naturschutz: Es fehlen die Akteure?
Und die AFD? Sollen verschwinden! Raus aus allen Gremien und Parlamenten, so schnell es geht!

Tja, so gehen die Jahre ins Land…Vielleicht ist es für ein Umdenken ja doch (noch) nicht zu spät.
Vermutlich werden wir alle uns dafür noch ganz gehörig strecken müssen…
Subjektive Meinung: Anreize und Innovationen sind dafür (vermutlich) zu langsam. Noch mehr „strukturbildende Vorgaben für eine sinnvolle Nachhaltigkeitsentwicklung“ dürfen es gerne sein.
Aber was weiß ich (Kai) denn schon?

gUG Umweltschutz und Lebenshilfe
http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de

Spenden für unsere Arbeit:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Machs gut Elli
Geschrieben:

Wer das Leben mag, der darf vor „Tod und Teufel“ keine Angst haben.
Beides gehört untrennbar zusammen.

Machs gut Elli! Viele Jahre warst Du bei uns und es war schön, Dich kennengelernt zu haben.
Du warst eine tolle Leitziege, hast hier alles geregelt und dafür gesorgt, dass jeder zu seinem Recht kam.
Beim Futter warst Du immer die Erste. Und Du warst die einzige Ziege, die sich mit ihren Hörnern am Hintern kratzen konnte.
Du hast für viel gute Laune gesorgt, und für Gerechtigkeit in der Truppe.
Wenn es sein musste, dann hast Du Deine Tiere vehement verteidigt. Friedlich bist Du eingeschlafen. Du wirst uns fehlen.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

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Rocking all over the world“-Football-day
Geschrieben:

Heute war von morgens bis abends ein absoluter“rocking all over the world“-Football-day ⚽️⚽️⚽️⚽️⚽️🏋️‍♀️
(übrigens einer der Football-Songs von Niemand geringerem als dem FC Millwall (English Championship))…
Und endlich gibts es nächstes Jahr wieder ein/zwei/drei Nord-Derby(s). Und die zweite Liga ist irgendwie neuerdings die Champions-League.

Puh…also heute bei echtem „Hamburger Wetter“ sehr laut summend/singend/johlend/gröhlend durch den Landkreis gezogen.
Futter geholt, Müll entsorgt.
Die Laufenten zeigen einem schonungslos seine eigene Minderintelligenz auf.
Wie üblich durch irgendwelche Zaunlöcher geflüchtet – die blöden Arschlöcher!
Ergo: Zäune reparieren und sich blöde von der Seite anschnattern lassen.
Die Ponys haben keine Lust auf den Schutzpaddock gegen die Hufrehe-Krankheit.
Also haben sie das Ding erstmal „plattgemacht“.
Geht so nicht! Freunde der Nacht! Also repariert!

Medizinische Klauenbehandlung einer Ziegen.
Eine grossartige Möglichkeit, die eigene Hand zu Hackfleisch zu verarbeiten. Naja, den Ziegen geht es besser.

Mega gut ist: Aus dem Speierlingprojekt (gemeinsam mit der Landwirtschaft und Gabriele Mörixmann) haben trotz der -20 Grad im Februar
einige Exemplare überlebt! Wow! Neue Blätter werden gebildet. Ergo die Pflanzen heute mit einem Doppelzaun versehen.
Wer es als Speierling schafft, Extremwetterlagen zu überwinden: Der wird ab jetzt persönlich bewacht!!
(Grobschätzung: Von 100 Setzlingen haben hier etwa 8 oder 9 die Dürrezeiten und die Kälteperiode überlebt).

Dann nach Glandorf. Next Blühwiese!
Und Werder Bremen ist Zweitligist. Na bitte (klar und deutlich als HSV-Fan: offensichtliche Schadenfreude! Ohne irgendwelche Bemühungen das zu verstecken…)
Nächstes Jahr eine sagenhafte 2. Liga mit Schalke, VFL Osna, HSV, Werder, Nürnberg, Pauli, Rostock, Hannover, Dresden etc.
Kein Mensch braucht die Champions-League! Da spielen eh nur blöde Angeber!
Morgen MUSS es der VFL schaffen!

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Blühwiese gemeinsam mit der Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung geschaffen
Geschrieben:

Vielen Dank an Frank Tietz, Jürgen Lindemann und die Mitgliederinnen der
Niedersächsisch-Westfälischen Anglervereinigung e. V. 🐝🐝🐞🐛🦋🐜

1000 m² Blühwiese heute gemeinsam angelegt (die Nummer 214). Bärenstark!
Ausgesät wurden die Mischungen „Blühende Landschaft Nord“, „Schmetterlings- und Wildbienensaum“
sowie eine Sand-Mager-Mischung (diese wird von uns im Landkreis nur ganz ganz selten ausgesät). Mit etwas Glück blühen hier demnächst einige „Rote-Liste-Arten“.
Das hat viel Spaß gemacht, wieder ein ganz besonders wertvolles Refugium zur Unterstützung der Artenvielfalt.
Total gut, dass so viele mitangepackt haben.

Ausgesät wurde an den Heideseen. Herrlich ist es hier. Viele viele wertvolle Biotope,
Totholzstapel, demnächst entsteht hier eine Eisvogel-Wand.
Man hat hier sofort das Gefühl, „in einer anderen Welt“ zu sein. Biologische Vielfalt überall.

Im letzten Jahr wurde das Basisgerüst des „Blühwiesen-Korridors Osnabrücker Land“ geschaffen.
Wenn das Tempo so weiterläuft, wenn weiterhin so viele mitmachen,
dann ist in 2 Jahren ein Korridor geschaffen, der (hoffentlich) in einigen Regionen merklich gegen
das Insektensterben helfen kann.
Für 2023 streben wir an, dass sich dann 280 Wildblumenwiesen durch das Osnabrücker Land ziehen.
Die aktuelle Vernetzungskarte:
http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=913503&mlon=6822109&zoom=11
Wie zu erkennen ist:
Die Lage an den Heideseen ist ein wichtiges Element um die Wildblumenwiesen zwischen Glandorf
und Dissen zu verbinden.
Warum ist das wichtig?

Erst durch eine Vernetzung von Blühwiesen wird ein wichtiger genetischer Austausch von Insekten gefördert.
Viele hochgradig bedrohte Wildbienen haben geringe Flugradien (oft unter 1000 m).
Leben diese auf Blühwiesen in Insellagen, dann kommt es zu Inzest und zur Verarmung der genetischen Vielfalt (mit dem Endergebnis
des Aussterbens). Eine „Fluglinien-Vernetzung“ durch viele viele Blühflächen zwecks genetischem Austausch ist elementar.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Farbexplosionen
Geschrieben:

Nur noch wenige Tage und ein paar mehr Grad – dann geht die Farbenexplosion los. 🐝🐝🌞🐞😊
Die Blühwiesen stehen in den Startlöchern. Färber-Waid, die ersten Wiesen-Margeriten,
Inkarnatklee, Ackersenf, die Acker-Witwenblume, Rote Lichtnelke…

Wiesen-Margeriten sind ein Schlüsselindikator: Sobald die ersten blühen, dann weiß man: In wenigen Tagen beginnen paradiesische Zustände.
Verblühen die ersten, dann ist es Zeit die ersten 50% einer Blühwiese zu mähen.

Interessant ist: Wenn man sich um die Pflege der Wildblumenwiesen kümmert, dann wird von Jahr
zu Jahr die Artenvielfalt im direkten Umfeld immer größer.
Immer mehr Nistkästen werden bewohnt, Amphibien, Reptilien. Man sollte dann aufpassen, wohin man tritt. 🙂
Es ist so, als ob man sich einen eigenen Kosmos auf seine Fläche (+ Umgebung) holt.

P.S. Heute noch ein großer Augenblick: Die erste Flatterulme treibt aus 🙂

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Flügel spannen und flattern
Geschrieben:

Allright, here we go. Flügel spannen und flattern!
Am 28. Mai starten wir ein tolles Gemeinschaftsprojekt mit der Landwirtschaft. 🐝🐞😊🚜🚜
Danke an die beteiligten Landwirte aus dem südlichen Landkreis, PolitikerInnen der SPD Georgsmarienhütte,
den Hauptverband des Osnabrücker Landvolkes und die Thomas Philipps GmbH & Co. KG.

15.000 m² werden mit mehrjährigem und sehr artenreichem Saatgut
(z.B. Osnabrücker Mischung, Schmetterlings- und Wildbienensaum) gestaltet, ohne Bodenumbruch & Co..
So können sich Insektenbestände entwickeln und stabilisieren.
Angedacht sind (nach Corona) z.T. Mahdtermine z.B. mit der allgemeinen Bevölkerung/Schulklassen etc.

Uns als Naturschutzgruppe geht es dabei insgesamt um mehrere Dinge:

* Förderung einer nachhaltigen Artenvielfalt unter Einbeziehung ganz unterschiedlicher Akteuere
* Würdigung des Engagements von Landwirten und eine allgemeine Bewusstseinsbildung, wie teuer (insbesondere für Landwirte) Naturschutz eigentlich ist (Aufwand für Saatgut, Zeit, Maschinen, Einnahmeverluste)
Und Nein: Ein einzelner Landwirt kann häufig eben nicht „einfach so“ auf mehrere 1000 m² Land für die Produktion verzichten um ehrenamtlich und unbezahlt dort Naturschutz durchzuführen.
* Durchaus einmal einen kleinen aufklärenden Diskurs mit der „Gesellschaft“ führen. Es ist zu einfach, „den Landwirten“ die „Schuld“ am Artensterben zuzuschreiben. Nach dem Motto: „Die Schuldigen sind gefunden. ICH SELBER trage dafür keine Verantwortung!“. Genau diese „einfachste Logik“ ist ein großer Hemmschuh für allgemeingesellschaftliche Aktivitäten für den Artenschutz.
Wir alle tragen (z.B.) mit unserem Kaufverhalten zur Misere bei. Und ganz wichtig: Das (politische) „Konsum-und Handels-System“ (geiz ist geil + Verdrängung kleinerer Betriebe durch eine (in Teilen) sinnfreie Landwirtschafts- und Handelspolitik, das Paradigmum des „Noch mehr Wettbewerb über alles“) sind (aus unserer Sicht) gleichfalls zu nennen.
Dieses führt nachweislich dazu, dass verschiedene Produktionsformen eben nicht „einfach mal so“ umgestaltet werden können.

Neben dem Artensterben verzeichnen wir ein Höfesterben. Beide Dinge lassen sich nur in Einklang zueinander lösen.

In 10 Tagen geht es los.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Jetzt ist Frühling
Geschrieben:

131 Hufe (Ziege Apollon hat nur 3) tippeln glücklich über die städtische Wiese am Schürenort in Melle-Oldendorf. Herrliches Gras, viele Kräuter, etliche Wildblumen. 😊😍🐝🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐🐐
Und die Insekten können sich – wenn sich Schaf und Ziege nähern – noch rechtzeitig auf die Blühstreifen hinter dem Zaun begeben.

Das Feuchtbiotop (noch aus „alten Zeiten“) dort ist gut gefüllt. Auf einem der Bilder sieht man noch recht gut das Gerüst eines alten Wikingerschiffs.
Vor Hunderten von Jahren lag das Osnabrücker Land noch auf dem Boden eines gigantischen Ozeans.

JETZT ist auch für uns endlich Frühling. Alle Wiederkäuer erleben jetzt Monate in Saus und Braus.
Für Ziegen ist es ganz ganz wichtig, dass diese einen windgeschützten Trockenplatz haben.
Man sieht es auf einem der Bilder (ganz schönes Gedränge).
Damit sich niemand beschwert heute noch 2 Extra-IBC-Container platziert und ausgepolstert.
Zuweilen teilen sich diese sogar 3 bis 4 Tiere in der Nacht.

Interessant ist: Ziegen haben eine sehr sehr (!) starke Mutter-Kind-Bindung. Ziege Njörda (auf einem der Bilder verkleidet als Catweazle) und ihre Tochter Leni kuscheln auch nach zwei Jahren
noch jede Nacht zusammen.

Die Schafe sind, in Bezug auf Witterungsverhältnisse, etwas robuster.
Schafen ist Schietwetter (meist) schiet-egal.
In Bezug auf das Verhältnis zu ihren Kindern aber ähnlich wie Ziegen.
Heute bei einem Transport ein Mutterschaf („Big-Blök“) und Kind („Karla Klabauter“) versehentlich getrennt. 10 Minuten Dauergeblöke, dass mit
die Ohren wegflatterten….Alter!

Und: Die Enten „Tristan“ und „Isolde“ (endlich ein Stück Weltliteratur auf lokalem Gebiet) haben sich bei uns niedergelassen. Keiner weiß, von wo sie kommen.
Sie stibitzen den Gänsen die Körnchen weg und fühlen sich offenbar ziemlich wohl….

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Gemeinsam einen „Leuchtturm“ bauen
Geschrieben:

Dank, Unterstützungs- und Mobilisierungsaufruf 🐝🐞😊🥴🥴🥴🥴🥴🥴🥴
Auch die Stiftunglife (Celle) https://stiftunglife.de/ sowie die „Postcode Lotterie“ https://www.postcode-lotterie.de)
haben angekündigt, Erweiterungsprojekte des „500 AKA“-Projektes zu fördern.
Damit ist hier ein Punkt erreicht, der uns sehr glücklich macht – aber die Herausforderungen nicht kleiner gestaltet.
Wir haben jetzt gemeinsam die Chance, vielfältige Umsetzungen für den Arten- und Klimaschutz zu gestalten – in unserem Landkreis!
Hotspots werden (z.B. gemeinsam mit der Landwirtschaft) in Georgsmarienhütte, der Stadt Melle, in Osnabrück sowie der Gemeinde Ostercappeln liegen.
Es liegt nun an uns allen – einen Leuchtturm für Artenvielfalt und aktive Klimaschutzmaßnahmen zu bauen!
Völlig klar ist: Alleine stoßen wir unsere Grenzen (das Limit ist, offen gesagt, in Sichtweite). Zum Glück ist das Projekt ein offenes Mitmach- und Aktionsprojekt!
Recht bald veröffentlichen wir hier auf Facebook und auf der Seite https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/,
welche aktiven Mitmachmöglichkeiten bestehen – sofern es Corona (endlich) zulässt.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz