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Weitere Biotope in Ostercappeln
Geschrieben:

Weitere Biotope in Ostercappeln! Großartig! 🙂🐞🐛🐝🙂🙃

Heute in Venne südlich der Mühleninsel an der Straße „Im Diebusch“ gearbeitet.
Auf zwei Teilflächen (600 m² und 400 m²) die Mischung „Blühende Landschaft Nord“ ausgesät.
Ein kleiner Hund („Sonja“) kam ganz begeistert vorbei gehüpft 🙂

In der Blühwiesenliga (http://bluehwiesenliga.de) steht Ostercappeln mittlerweile auf Platz 10!
Siehe http://insektenrettung.de/karte/oltest/dist/pollenversorgung2.html?mlat=913238&mlon=6868430&zoom=12

Erik Ballmeyer legt vor seinem Unternehmen gleichfalls einen Blühstreifen an, top! Die Vernetzung wächst und wächst.
Das Unternehmen Häcker Küchen erstellt in Kürze 15.000 m² (in der Karte schon eingetragen), darunter etwa 7000 m² Osnabrücker Mischung.

Eine möglichst engmaschige Vernetzung von Wildblumenflächen ist herausragend wichtig.
Einige Wildbienenarten legen für eine Futtersuche sogar deutlich weniger als 150 Meter zurück.
Siehe dazu z.B.: https://idw-online.de/de/news750256

Werden Wildblumenwiesen komplett gemäht und in direkter Nähe ist keine Alternative: Dann sieht es schlecht aus.
Viele Wildbienenarten haben Flugradien unterhalb von 500 Metern. Honigbienen z.B. schaffen Distanzen von etwa 5-6 Kilometern.

Mitte Juni ist die Blühwiesen-Anlage vorbei.
Dann beginnt die Trockensteinmauer-Saison. Herausragend wichtig als Brutstätte für etliche Insekten. Toll auch für Reptilien, Kleinsäuger, Amphibien…
Auf der Mühleninsel werden insgesamt ca. 160 Tonnen Steine, Kalkschotter und Sand (für sog. „Sandariums“ (Wildbienen-Brutstätten)) abgelagert und dann in Mitmach-Aktionen verbaut.
Dann sind alle gefragt! Gemeinsam etwas für die Artenvielfalt leisten.
Tolle Verpflegung für alle (ausschließlich Bio, ausschließlich tierleidfrei, ausschließlich geringe CO2-Äquivalenzwerte) werden wir dafür vom „Venner Grill“ (Martina Thomas) erstellen lassen.
Das tolle Konzept und die hohe Kreativität haben uns überzeugt. Somit wird beim „Venner Grill“ für alle Mitmachaktionen in Venne die Verpflegung geordert 🙂
Hoffentlich lässt Corona das bald zu. Wir freuen uns schon!

Auch gemeinsam mit Familie Elabor (Michael Elabor) ist diesen Sommer die Schaffung von 20 Meter Trockensteinmauer unweit ihrer Blühwiese (in Nähe des Geburtshauses von Ludwig Windthorst) geplant. Die Artenvielfalt holen wir uns zurück!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Der gesellschaftliche Wandel ist in vollem Gange
Geschrieben:

Der gesellschaftliche Wandel ist in vollem Gange! Überall im Landkreis schießen Projekte für Artenvielfalt und Klimaschutz wie Pilze aus dem Boden – was für ein erhabenes Gefühl diesen Wandel live miterleben zu dürfen!!🐛😊🙃🐸🦉🦇🦋🐞
Projekt vom TSV Westerhausen/Melle, Nächste Blühwiese in Ostercappeln, XXL-Wohlfühloase + Insektenlehrpfad in Osnabrück.. und und und..
Heute früh ganz kurz etwas Blühwiesensaatgut bei Frank Strötzel und dem TSV Westerhausen (Melle) abgegeben. Komme ich da um 8.30 Uhr hin, läuft der Schweiss dort schon in Strömen, gigantisch!
Der TSV legt dort eine Gemüsegarten an, eine Blühwiese und: Westerhausens erster Weinberg wird geschaffen 🙂 Prost!
Die Leute sind mit Eifer bei der Sache. Es ist eine sehr sehr gelungene Kooperation, den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. als Partner im 500 AKA-Projekt zu haben. An der Turnhalle sind Nisthilfen für Fledermäuse geplant.
Heute ist insgesamt Großkampftag. In Ostercappeln wird die nächste Blühwiese geschaffen (etwa 500 Meter vom Parkplatz an der Mühleninsel entfernt).
In Osnabrück wird heute am späten Nachmittag im Rahmen von 500 AKA der erste Spatenstich für eine Wohlfühloase (11.000 !!! m² Blühwiese, Trockensteinmauer, Totholzhaufen, Feuchtbiotop, Nistkästen, Wildbienen-Sandarium, Insektenlehrpfad, Lehrschilder …werden dort entstehen) für Insekten und Menschen gesetzt.
Ort: Boni Kafferösterei, Netter Platz, https://www.boni-kaffeeroesterei.de/. Unterstützt durch die Ost & Koch Unternehmensgruppe.

Man kann sagen: Der gesellschaftliche Umbruch hat ein irrsinniges Tempo aufgenommen.
An Klima- und Artenschutz kommt keiner mehr vorbei.

In Osnabrück hat sich mit dem „Osnabrücker Weltacker“ ein neues Projekt gebildet. Spitze!! https://osnabrueckerweltacker.de/
Mehrere Bürgerinitiativen haben sich gegründett. Dabei geht es nicht „nur“ um Kritik (auch Kritik ist wichtig!) sondern oftmals auch explizit darum, selber zu gestalten und zu schaffen. Das Nonsusplusultra!!!
Vom 500 AKA-Projekt werden am 11. Juni Hunderte Tonnen Kalkschotter und Trockensteine geliefert. Zudem jede Menge Sand. An etwa 10 Orten entstehen Trockensteinmauer – wertvoll für viele Insekten, Reptilien und Kleinsäuger. Auch Amphibien profitieren.

Wir alle haben in der Vergangenheit dem Planeten auf die eine oder andere Art geschadet.
Leider praktizieren dieses immer noch etwas zu viele Menschen. Die überzeugen wir alle auch noch! Keine Sorge 😉
Jetzt heisst es: Reparieren wir den Planeten gemeinsam!

Und:
In diesem Jahr führt das Umweltforum Osnabrücker Land e.V. – wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt – eine breit angelegte Kampagne zur Rettung der „Grünen Finger“ in Osnabrück durch. Zentrales Instrument ist dabei eine Unterschriftensammlung als Petition an den Osnabrücker Stadtrat
Nähere Informationen zur Kampagne findet ihr unter:
http://www.umweltforum-osnabrueck.de/gruene-finger.html
https://www.instagram.com/gruenefingerosnabrueck/
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/2327215/streit-um-gruene-finger-hat-das-zeug-zum-wahlkampfthema-nummer-eins

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Westfalen-Chaos-Tag
Geschrieben:

Westfalentag – schwere Ausschreitungen im Baumarkt 😑😑😐😬🤥
Dennoch ging es heute weiter auf der Mühleninsel in Ostercappeln/Venne.

Die üblichen Maschinen-Schaden-Erfahrungen schrecken uns schon lange nicht mehr. Gestern ist unser Frickel-Balkenmäher-Anbauteil zersprungen. Vermutlich für immer! Hat aber auch 5 Jahre seinen Dienst getan. Der Balkenmäher für unseren neuen Star „Miracolo Blu“ liegt noch in irgendeinem Container in Italien. Ein Ersatzteil für einen weiteren Balkenmäher ist seit 4 Wochen nicht zu kriegen. Ein weiteres neues Gerät (Detlev Kröger, so lange dauert es leider noch) wird erst Ende Juni erwartet.

Also heute mit ner guten alten Motorsense gearbeitet. Dafür heute (am „Westfalentag“) in den Baumarkt gerast. Apokalyptische Szenen. Menschen reißen sich gegenseitig die Rasenmäher aus den Händen. Security, Polizei, 2 Autos brennen. „Die Westfalen nehmen uns unsere Parkplätze weg!“ hallt es aus vielen Kehlen. „Westfalen raus aus Niedersachsen! Wir wollen keine Fremden!“

Ist mir egal. Ich komme auch mit Westfalen gut klar. Im Baumarkt vorbei an der Rasenmäher-Abteilung. Schlimme Szene. Kinder weinen. Ein Westfale hält etliche Niedersachsen mit einer großen Heckenschere in Schach. Flammen lodern aus einem Regal. „Rasenmäher sind für Anfänger!“, denke ich.

Weit am Ende des Ganges sehe ich sie! Eine Motorsense! Die letzte im Baumarkt verbliebene! Mit Honda 4-Takt-Motor! Für den Notfall reicht das! Ich MUSS einen Schröpfschnitt auf der Mühleninsel in Ostercappeln durchführen! Ne Motorsense ist besser als nichts. Wie von Sinnen rase ich durch den Baumarkt. Sicherheitshalber eine Uzi-Maschinenpistole mitgenommen.
Plötzlich, direkt bei der Sense, taucht ein 2 Meter-Hüne vor mir auf. Ein Westfale! Nennen wir ihn „Machinegun Maik“.
„Pech gehabt!“, sagt er. „Ist jetzt meine!“
„Ich hab sie zuerst gesehen!“, brülle ich und gebe sofort einen Warnschuss aus meiner Knarre ab.
„Schwirr ab!“, sagt er. Und: „Ihr seid Niedersachsen, klein, dumm und verwachsen!“
Ich kenne diese Spielchen. Wer zuerst zuckt hat verloren. Nicht mit mir, Sportsfreund! Nicht mit mir! Bämm, Bämm, Bämm, Bämm!!!! …landen 4 Schuss aus meiner Maschinenpistole in seinem Oberschenkel. Wenn Argumente nicht helfen…

Glücklich und zufrieden latsche ich mit der Honda 4-Takt-Motor-Sense zur Kasse und schüttele schmunzelnd den Kopf über die Niedersachsen und Westfalen, die sich im Kampf um Rasenmäher gegenseitig traktieren. „Ihr Anfänger! Rasenmäher!!!“

Der Schröpfschnitt auf der Mühleninsel ist wichtig! Auf 1400 m² läuft mit der Blühwiese alles nach Plan. Auf 1600 m² überwuchert Gras die Wildblumen. Diese Ecke ist viel viel zu nährstoffreich und muss zwingend weiter ausgemagert werden. Zudem war es zu kalt. Ein Schröpfschnitt wird Besserung bringen.
Über ein Spinnenforum ist es gelungen, Infos über die Tausenden von Spinnen zu bekommen, die sich auf einem unbearbeiteten Stück auf der Mühleninsel herumtreiben. Hier wird auch keine Blühwiese angelegt. Dieses Habitat soll auf keinen Fall umgewandelt werden. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um „Pardosa amentata“ (Dunkle Wolfsspinne, auch Ufer-Wolfsspinne genannt). Gehört zu den Lauerjägern, die ihre Beute ohne Netze fangen. Mit dieser Info kann man bei einem schönen Spaziergang auf der Mühleninsel mit Sicherheit mächtig beeindrucken.
Auf dem Rückweg kaufe ich einen Blumenstrauß für den Westfalen „Machinegun Maik“. Ich besuche ihn im Krankenhaus und erläutere, warum ich ihm in den Oberschenkel schießen musste. „Der Schröpfschnitt musste sein, verstehst Du! Wir müssen alle Opfer für die Artenvielfalt bringen“.
Machinegun äußert Verständnis. Ja, er beglückwünscht mich sogar zu dem erfolgreichen Schröpfschnitt. Ein schönes Beispiel für inter-föderales Verständnis in der Bundesrepublik. Es geht nur miteinander!
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Blühwiesen-Schröpfschnitte
Geschrieben:

Abends bei zwei Blühwiesen einen sog. „Schröpfschnitt“ durchgeführt. 🦋🐌🐞🐝🐛
Melle-Westerhausen (Heroldweg) und „am Schürenort“ in Melle/Oldendorf.

Bedeutet: Auf einem Teil der Wiese wird alles bis zu einer Höhe von 6-7 cm gekappt. Notwendig ist so etwas zuweilen, wenn es (wie in diesem Jahr) sehr lange kühl und nass war. Wenn dann noch bestimmte Areale recht nährstoffreich sind, dann „gewinnt“ das Gras gegen die Wilblumen. Ein Schröpfschnitt sorgt dafür, dass wieder Gleichstand herrscht und auch die Wildblumen die Sonne sehen können.
Jetzt, in Kürze, können viele Blumen zur Blüte kommen. In Melle-Westerhausen am Heroldweg wurde scheinbar in den letzten Jahren sehr viel Grünabfall dort abgeladen.
Die Folge: Viele Nährstoffe und Brennnesselkulturen (gut für viele Schmetterlingsraupen).
Ist aber keineswegs so aussichtslos, wie es auf den Bildern erscheint. Also dort jede Menge geschnitten. Insbesondere der herrlich gelb blühende Ackersenf wird sich in den nächsten 4-5 Tagen entfalten können.
Am Ackersenf einige Käfer in zeimlich eindeutiger Pose gesichtet, naja, geht mich ja nichts an…
An der Bushaltestelle Schürenort in Melle/Oldendorf, neben der Wiese unserer Schafe, wurde vor 2 Monaten ein 200m²-Blühstreifen angelegt. Durch das abschüssige Gelände und die starken Regenfälle jedoch massiv mit Nährstoffen überfrachtet. Die kalte Witterung tat ihr Übriges.

Die Wildblumen hatten hier Null Chance. Alles heute radikal auf 1 cm runtergemäht und erneut abgemagert. Mit etwas Glück wird das dieses Jahr noch etwas. Immerhin: In direkter Nähe blüht der Streifen, der vor 2 Jahren angelegt wurde.
Wiesen-Margerite, Kuckucks-Lichtnelke, scharfer Hahnenfuss.
Belohnung für die Arbeit. Und die Schafe und Ziegen haben sich über frisches Schnittgut gefreut.
Die Wiese ist nahezu abgegrast, in Kürze ziehen die Tiere weiter.

Blumiger Landkreis Osnabrück + 500 AKA
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

http://blumiger-lkos.de
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Erste Bilder vom 500 AKA-Filmteam
Geschrieben:

Im Rahmen von 500 AKA haben unser Filmteam „Jannes und Michel“ erste Aufnahmen gemacht. 🙂📹🎥📽🎥📹
Alles aus dem Landkreis Osnabrück (insbesondere Melle, Bissendorf und Ostercappeln, vieles aus dem Meller Ortsteil „Oldendorf“)

Genau das! was Ihr in dem Film sehr, sind die Gründe, warum es wichtig ist, sich für eine hohe Artenvielfalt einzusetzen 🙂
Die Biologische Vielfalt ist es, die unser Leben maßgeblich bestimmt. Wir alle können dazu beitragen.

Aktueller Stand im 500 AKA-Projekt: Bislang 102 Beteiligte (Corona ließ bislang noch nicht mehr zu)

Fahrplan: Knapp 400 Tonnen (!!) Bruchsteine (Piesberg), Kalkschotter und Sand (wichtig für sog. „Sandariums“, ganz wertvolle Brutstätten für viele Wildbienenarten)
sind bestellt. Wenn alles gut geht, dann wird am 11. Juni geliefert.

Anliefer-Schwerpunkte sind Melle, Osnabrück und Ostercappeln. Die Trockensteinmauern werden ein anderes Mikroklima (Sonnenspeicher) ermöglichen,
von dem viele Lebewesen profitieren werden. An einigen Standorten sind gezielte „Trockenstein-U“s geplant. Die Mauern werden U-förmig gen Süden ausgerichtet.
In der Mitte der „Us“ ist noch tief in der Nacht eine deutlich höhere Temperatur zu messen, als in der Umgebung.
Insbesondere Reptilien lieben diese Mauern, auch viele Kleinsäuger, Amphibien und Mengen von Insekten fühlen sich hier wohl.

Je nach Corona schauen wir, was an Gemeinschaftsaktionen möglich ist.
Ggf. auch im Sommer: Anlage von Feuchtbiotopen

Nahezu sicher im Herbst: Gemeinsame Einpflanzaktion für alle.
Motto: Die Klimaerwärmung kann sich warm anziehen
Maßgeblich organisiert durch verschiedene Landwirte (z.B. Ortslandvolk Gesmold, Gabriele Mörixmann) wird aufgeforstet.
Je mehr Menschen mitwirken, desto besser. Danach: Verpflegung für alle 🙂

Und: Vogelschutzhecken, Streuobstwiesen werden erstellt…

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Vielen herzlichen Dank an Jan Engelhardt
Geschrieben:

Vielen herzlichen Dank an Jan Engelhardt 🙂👍👍
http://instagram.com/jan_vgn

Jan hat mit seiner Kamera den Gnadenhof besucht und etliche tolle Aufnahmen gemacht.
Insbesondere der „Rehbesuch“ ist toll geworden.
Es sind mittlerweile etliche Wildtiere, die hier immer mal wieder vorbei schauen 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

Allgemein
Speedy und ihre Weintrauben
Geschrieben:

In der letzten Zeit standen häufig recht lange inhaltliche Texte im Vordergrund (ein ziemlich wichtiger Job einer Naturschutzgruppe).
Jetzt wirds aber auch mal wieder Zeit für ein bisschen Tüddelkrams…🙂🐷🐷🐽🐽

Von unserem Schwein Speedy z.B. 🙂 Oink, Oink, Ist zahm wie ein Hund, ausserordentlich pfiffig, unterhält sich gerne, freut sich, wenn sich jemand mit ihr beschäftigt, lässt sich gerne kraulen und liebt Weintrauben 🙂

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Sehr angenehmes Treffen mit der CDU
Geschrieben:

Heute Besuch von der CDU gehabt. 🙂🙃🙂
Vielen Dank für den netten und interessanten Austausch.
Danke z.B. an den Meller Bürgermeisterkandidaten Frank Vornholt, an Dr. André Berghegger (MdB), Anja Lange-Huber, Lars Albertmelcher, Dorothee Kellermann von Schele, Osman Balkaya, Heiko Grube (Namen nach bestem Wissen und Gewissen gemerkt, sorry, dass mein Namensgedächtnis nicht das Stärkste ist, …mea Culpa, dass ich mir nicht alle Namen merken konnte).
Hoch interessant war das heute. Mit ein bisschen Nervosität und gleichzeitig hoher Vorfreude dem Besuch der CDU heute entgegengefiebert.
Ich kann sagen: Es hat sehr viel Spaß gemacht, war ein sehr interessanter Austausch und durch und durch positiv.
Bürgermeisterkandidat Frank Vorholt ließ einen sehr positiven, sehr engagierten (man merkt eine Macher-Mentalität) und sympathischen Eindruck zurück – wie alle anderen Beteiligten übrigens auch.
Auf die Frage, welchen Beitrag die Stadt Melle für eine höhere Artenvielfalt leisten könnte, wurde ganz klar geantwortet:
„Flächen für Mitmachprojekte zur Verfügung stellen“.
Das können gerne auch Kompensationsflächen sein. Geld wollen wir für die Arbeit auch nicht haben, darum geht es nicht. Geld verdienen wir durch unsere „normalen Jobs“. Es geht um „Gemeinsame Aktionsfelder“, um gemeinsame Gestaltungsmöglichkeiten.
Eine große Herausforderung von Kompensationsflächen ist die nachhaltige Pflege und Erhaltung. Leider leider existieren etliche Beispiele, wo Kompensation im Allgemeinen sehr kurzfristig gestaltet wird. Das ist bei dem Flächenhunger des Natur- und Klimaschutzes gleichzeitig eine hohe Chance!
Dieses – vielleicht erst einmal als Testballon – in Gemeinschaft mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern gestalten, wäre ein interessantes Anliegen.

Vielen Dank auch für das Angebot von Frank Vornholt und dem CDU-Stadtverband Oldendorf, bei den kommenden Gestaltungsaktionen des Projektes „500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück. Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.“ https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/ …aktiv dabei zu sein, ggf. auch maschinelle Unterstützung zu vermitteln. Stark! Sehr gut!
Als „Manchmal-Meckerfritze“ kann man auch mal applaudieren!
Wer jetzt sagt: „Klar! Ist ja Wahlkampf!“,
der sei daran erinnert, dass der CDU-Ortsverband Oldendorf das 500 AKA-Projekt schon unterstützt hat, als eine Genehmigung noch nicht in Sichtweite war.
Und das ist etwas, was interessant ist:
Als kleine Querulanten-Naturschutzgruppe zählt für eine Genehmigung von Naturschutzprojekten (es geht häufig um viel Geld für Materialien) ganz ganz viel:

Z.B.:
* Ein hart fundiertes wissenschaftliches Gestaltungskonzept
* Ein Pressespiegel
* Empfehlungsschreiben
* Unterstützungen von Prominenten
* Ein Nachweis einer Basisfinanzierung

Einmal, in einem Telefonat original erlebt:
O-Ton: „Eine CDU-Ortsgruppe unterstützt Ihr Naturschutz-Vorhaben?? Wie haben Sie DAS !! denn geschafft??“
Das ist der Moment in dem man sich entspannt zurück lehnt und weiß: Hah! Kannste mal sehen! Es geht bald los :-). Weiß extern kaum jemand: Aber symbolische Unterstützungsaktionen von Gruppierungen können für die Entscheidung pro und contra von Projekten das „Zünglein an der Waage“ sein. Nicht das erste Mal erlebt!
Vor einiger Zeit eher selber noch massiv in Schubladendenken gedacht. Kann ich als ehemaliger Hausbesetzer und langjähriger Linksautonomer nicht anders sagen (lang lang lang ist es her). Und dann kommen Erfahrungen, die das eigene Selbstbild massiv hinterfragen. Puh! Anstrengend! Und nötig! Der Gedanke, nicht in allen Dingen immer „goldrichtig“ gelegen zu haben, war durchaus Energien freisetzend. Das gelingt einem auch noch mit Mitte 40. Enttäuschungen der einstmals eigenen „Haus-und Hof-Partei“ (ist aber auch vergessen, „Schwamm drüber“, geht gemeinsam weiter :-)) und Überraschungen aus anderen Spektren. Und das ist eine Chance!

Es ist soooo dermaßen produktiv mit (z.B.) GRÜNEN, SPD, CDU….Projekte umzusetzen. Man MUSS nicht immer eine Meinung sein. Man kann auch Allianzen bilden, ohne generell SÄMTLICHE Inhalte zu teilen. Die Mauern im Kopp bröseln sich bei manch einem erst spät in Luft auf. Auch bei sehr sehr emotionalen Themen ist ein Grundrespekt so wichtig, um an Ziele zu kommen (und diese Erkenntnis ist in der Theorie einfach und in der Praxis manchmal nicht leicht. Natur- und Klimaschutz, Tier- und Artenschutz fußt an der Basis aller Emotionen).

Auch das Gespräch mit André Berghegger war sehr angenehm und interessant. Es gab etliche Übereinstimmungen (z.B. dass Landwirte zwingend und unbedingt für Einnahmeverluste (im Sinne des Naturschutzes) entschädigt werden müssen. Es gab zu 100% Übereinstimmung, dass eine Kritik an Landwirten („Ihr seid schuld am Artensterben!“) in dieser Form maximaler Blödsinn ist.
Ein kleiner Film von unserem kleinen Gemeinschaftsprojekt in dieser Hinsicht (2 Tage alt):

Auch kann und soll seine Meinung anerkannt und respektiert werden, das Insektenschutzgesetz der Bundesregierung (aus Gründen nicht konkret benannter Entschädigungszahlen für Landwirte) so nicht unterstützen zu wollen. Dennoch wurde an Herrn Berghegger die dringliche Bitte geäußert, sich unbedingt für einen Kompromiss zur Verabschiedung dieses Gesetzes einzusetzen.
Gegenseitige Wertschätzung: Wichtig! Anerkennung von unterschiedlichen Meinungen: Wichtig!
Dennoch: Das Insektenschutzgesetz der Bundesregierung ist DAS DING!! vieler Natur- und Umweltschutzgruppen in der gesamten Republik! Es MUSS in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden ! (nach Meinung von hier)! Wir können „never ever“ weiter warten.

Und wenn der Kompromiss, der im Koalitionsvertrag ausdrücklich vermerkt ist, scheitert:
Frei nach „Werner Beinhart“: „O hauahaua hah!“ Oder nach Martin Luther: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“ Aber so weit ist es ja noch nicht…Wir bleiben hoffnungsfroh.
Nachweislich ist der Landkreis Osnabrück zumindest ein Blühwiesen-Hotspot des Insektenschutzes. Für uns der nachdrücklich hervorgehobene Wunsch ist, dass dieses auch durch ein Bundesgesetz unterstützt wird.

Ganz witzig am Rande war, dass die Diskussion über „Anreize und Freiwilligkeit“ und „Verordnungen und Verbote“ (die Meinung von hier, Freiwilligkeit reicht einfach nicht) in einem humorvollen (und durchaus wertschätzenden) Gesamtdialog mündete, in dem von hier immer wieder und immer mehr
die Begrifflichkeiten: „Verordnungen, Gesetze, strukturbildende Gesetzesmäßigkeiten, Gebote, Verpflichtungen“ in den Diskurs integriert wurden. Genauso humorvoll und satirisch angemessen stieg die Betonung der Worte: „Anreize, Freiwilligkeit, eigene Entscheidungen, Freiheit des Individuums“ der „anderen Seite“. Auch eine sehr charmante Vorgehensweise mit unterschiedlichen Auffassungen umzuegehn. Well done 🙂

Trotz (zuweilen) unterschiedlicher Meinungen: So lässt sich trefflich gemeinsam gestalten! Die Herausforderungen gemeinsam angehen. Andere Meinungen respektieren.
Wir stehen vor Jahrhundertaufgaben – der gemeinsame Geist heute war gut. Sogar sehr gut!
Und entscheidend ist: NATÜRLICH !! können wir auf lokaler und regionaler Basis die Zukunft des Planeten gestalten! Wir alle, jeDer einzelnEr! Wo denn sonst? In Kathmandu? Am Nordkap? In Nowosibirsk?

Die Gräben werden kleiner – die Aufgaben umso leichter lösbar.
Danke an alle heute Beteiligten.
Ein sehr schönes Beispiel wie sich (von zuweilen politisch unterschiedlichen Seiten) die Demokratie nach vorne bringen lässt.
Hat auch aus einer ganz persönlichen Sicht sehr viel Spaß gemacht. 😊

Allgemein
DRINGEND (!) gesucht: Macherinnen und Macher!!!
Geschrieben:

DRINGEND (!) gesucht: Macherinnen und Macher!!! 🤓😎🦹🦹‍♀️🎷🎺🎸🆘🆘🆘🆘🆘🆘🆘🆘⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️⚠️✅✅✅
Pro Tier-, Arten-, Natur-, Klima- und Umweltschutz!
Lang lebe die Insektenvielfalt!

Und: Perfekte Instrumente der Stressbewältigung…

Stressbewältigung ist mittlerweile hier ein ganz wichtiges Thema geworden – die eigene Gesundheit lässt grüßen!

„Normaler Job“, Gnadenhof, Blumiger LKOS, 500 AKA, die Unfähigkeit – sich zu politischen Themen nicht äußern zu können.
Hier Zoff, da Zoff (ist bei diesen Themen manchmal unumgänglich, ohne dieses wäre das eigene Rückgrat irgendwann nicht mehr spürbar, dann kann man auch gleich aufhören),
neue Anfragen, neue Projekte, sich ärgern über bezahlte Unterstützungs-Kräfte, die trotzdem nicht kommen, keine Zeit haben, Projekte eher als „Hobby“ und weniger als „Vision“
oder „Chance“ sehen…
Ärgern über Unzuverlässigkeiten…oder Wetterabhängigkeit von HelferInnen (zu kalt, zu heiss, zu trocken, zu nass, zu staubig, zu viel Pollenflug, zu wenig Pollenflug,
zu mühselig, zu spontan, zu kurzfristig, zu langfristig, zu teuer….zu wasweissichdenn….).

Ne ganze Weile war das ja ganz witzig…auf Dauer jedoch nicht machbar (und in dieser Form auf Dauer auch nicht mehr gewollt).
Und das TROTZ vieler vieler Menschen, die im Hintergrund mitwirbeln (dafür ein riesiger Dank! Ohne Euch wären die letzten 5 Jahre NIE (!) möglich gewesen! Champions-League!!).
Und NATÜRLICH gibt es auch Menschen direkt vor Ort, die trotz vieler Hemm- und Hindernisse mitwirbeln (Danke z.B. an Zofia Heitmann von den Meller GRÜNEN).

Blumiger LKOS läuft im August aus und wird dann im Projekt „500 AKA“ fortgeführt (schließlich sind wir ja noch nicht fertig.
Fertig is, wenns fertig ist!
„No sleep till Insektenrettung“! Komme, watt da wolle)…

Relativ wahrscheinlich jedoch: Ab 2023 wird es hier dennoch etwas ruhiger.
Es wird dann etwas mehr Platz geben für andere Akteure…(offen gesagt, wenn man sich so umschaut: Es ist AUCH JETZT noch so dermaßen viel Platz für PRODUKTIVE Gestaltung
vorhanden. Voll super bereits z.B.: SON Melle, TSV Westerhausen, BUND, NABU, FFF, Melle for Future, Esther Noel, Lebenshof Bunte Wiese, Valentina Andreev, Naturpark Kreimerhof,
Naturfreunde Glandorf, Osnabrücker Weltacker…(ok, längst nicht alle Akteure sind bekannt, sorry, für eine Nichtnennung, das ist eher dann Ausdruck von Unkenntnis als von Despektierlichkeit. Die Nennung bezieht sich eher auf konkrete institutionen für die ganz oben genannten Herausforderungen)
…

Gesucht werden Macherinnen und Macher: Ihr wollt eine Veränderung pro Tier-, Arten-, Natur-, Klima- und Umweltschutz!?
Gründet doch eine gemeinnützige UG! Benötigt wird EINE Person und eine Stammeinlage von 1000 Euro.
Ihr erstellt über einen Notar einen Gesellschaftsvertrag, z.B. so:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/gesellschaftsvertrag2.pdf

…und könnt dann als gemeinnützige One/TWO/THREE-Person….Orga loslegen.
Anträge schreiben, ab geht die Post. Und Ihr seid berechtigt, Spendenquittungen zu erstellen…

Sicht von hier: Vereinstrukturen können sehr sehr stark sein, und die Welt verändern.
Sie können aber auch blockieren und frustrieren.
Also: Eine gUG gründen. Dann seid Ihr Euer eigener Verein!

Und:

Gute Maßnahmen für Stressbewältigung:
a) Bestimmung von Pflanzen und Insekten mittels Relikten aus der Vorzeit (Sie nannten es Bücher….).

b) Schafen und Ziegen beim Grasen zuschauen. Herrlich!
Die geretteten Schafe und Ziegen beim Grasen beobachten. Ein Traum! Genau dafür lohnt sich die ganze Scheiße.
Herrlich zu sehen: Die kleine Ziege „Mamba“ hat ihre schlimme Hautkrankheit fast überwunden.
Und der Eindruck der ersten Begegnung (Ziege „Lucky“ und „Mamba“ hatten sich schnell ineinander „verkuckt“)
hat sich nachhaltig gefestigt. Auch für einen knurrigen und kauzigen Naturschutz-Meckerfritzen wie mich, ein Augenblick, der das Herz berührt 🙂

Und von den Tieren auf den Fotos wären vermutlich eine ganze Menge tot. Nicht mehr existent – ausgelöscht.
Mit allen damit verbundenen Emotionen.
….wenn es verschiedene Projekte nicht mehr gebe.

Also Auf GEHTs! SELBER und MACHEN!

Gnadenhof Brödel
http://gnandenhof-broedel.de

Spenden:
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Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3.
Geschrieben:

Weiter ging es heute in Ostercappeln/Venne. Blühwiese auf Fläche 1, Teil 3. 🙂🦗🦗🐛🐝
Noch mal 1000 m² ausgesät („Blühden Landschaft Nord“). Zuvor wurde die Fläche bereits vor einiger Zeit gemeinsam mit Erik Ballmeyer ausgemagert.
Dabei erneut eine ganze Armada von Fröschen vorsichtig umgesetzt.

Ist schon beeindruckend, wie viele Ehrenamtliche am Wochenende auf der Museumsinsel aktiv sind.
Da kann man direkt neidisch werden. Einige Menschen pflegen den Bauerngarten, andere kümmern sich um das Gelände rund um die Schmiede, und und und…
Vorzeigecharakter! Ein schönes Beispiel, und gleichzeitig eine Anregung, selber so etwas (in einem viel viel kleineren Rahmen vielleicht erstmal) umzusetzen.

Die in diesem Jahr neu geschaffenen Blühwiesen sind (verglichen mit bereits erstellen Wiesen aus dem letzten Jahr)
„um etwa 5 Wochen zurück“. Dazu kommt: Es war im April und Mai viel zu kalt (und zu hohe Niederschläge – also für Wildblumenwiesen wohlgemerkt).
Resultat: Das Gras ist deutlich schneller gewachsen als die Wildblumen. Auch dafür gibt es ein Mittel: In den nächsten zwei Wochen
wird auf einigen Flächen ein sog. „Schröpfschnitt“ durchgeführt. Bis auf 7 cm wird alles runtergeschnitten, der Wettlauf von Gras und Wildblumen beginnt dann erneut.

Auf einem Teil der Fläche der Mühleninsel (gegenüber des Parkplatzes) wird von uns keine Biotopveränderung umgesetzt.
Hier leben Tausende von Spinnen. Naturschutz muss immer auch Augenmaß bewahren. Bei artenarmen Grünlandflächen fällt eine Veränderung leicht.
Bei bereits dicht besiedelten Biotopen wären eine Umgestaltung natürlich kontraproduktiv.

Offen gesagt: Ich bin ein lausiger Spinnenbestimmer (auch einer der Sätze, von dem ich nie gedacht hatte, ihn
einmal zu schreiben). Möglich, dass die Exemplare zur Familie der Wolfsspinnen gehören, wird demnächst mal in einem Spinnenforum ermittelt.
Fragen, denen man nachgehen muss…

Wer Naturschutz betreut, der braucht auch eine Stärkung. Vor der Arbeit also zum Bioladen „Dicke Eiche“ in Bissendorf gefahren.
Hier können Lebensmittel direkt vom Landwirt abgenommen werden. Und es gibt Bio-Cola 🙂

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