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Allgemein
Samstag, 23. Juli, Ostercappeln, ab 11.00 Uhr: Ein Tag für Superfrauen und Supermänner!
Geschrieben:

Samstag, 23. Juli, Ostercappeln, ab 11.00 Uhr: Ein Tag für Superfrauen und Supermänner! ☺️🦹🦹‍♀️
Für Super-Erwachsene und Superkinder! Werd auch Du ein Teil dieser Super-Aktion! Werd auch Du ein SUPERHELD!! 😃
Na bitte, schon 16 Anmeldungen für die Artenvielfaltsaktion (Trockensteinmauer) am kommenden Samstag in Ostercappeln – Schaffen wir die 25?
Gerne noch anmelden und ein Teil der lokalen Vorbeugemaßnahmen gegen die Klimaerwärmung werden, und vielleicht sogar einen Einkaufsgutschein gewinnen 🙂
Du wolltest schon immer Z.B. nachhaltig produzierte T-shirts, gefärbt mit Pflanzenfarben, Gürtel aus Kork, Hausschuhe mit Sohlen aus recycelten Autoreifen, Kautschuk oder PET-Flaschen etc. gewinnen? Vielleicht ist es am Samstag soweit 🙂
Und: Rufe nach Umbaumaßnahmen von Kommunen als Folge der Klimaerwärmung werden lautet, da können wir einige Erfahrungen weitergeben…😎

Sehr gut! Die Anmeldezahlen steigen! Total gut bei diesen Aktionen ist: Teilnehmer:innen aus vielen Spektren.
In Bezug auf kommenden Samstag werden z.B. Personen von CDU und GRÜNEN dabei sein. Sowas ist immer top!
Danke schon jetzt an alle, die dabei sein (Superhelden, definitiv!)!

Samstag, 23.7. Ostercappeln/Venne, Mühleninsel, 11.00-13.30 Uhr, Fortsetzung der Trockensteinmauer
Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-23-7-ostercappeln-venne-muehleninsel-fortsetzung-der-trockensteinmauer/
Aktuell werden sie aus berechtigtem Anlass lauter: Rufe nach massiven Umbaumaßnahmen auf kommunaler Ebene,
um gegen die Klimaerwärmungsfolgen stärker gewappnet zu sein.

Dazu werden wir demnächst einmal einen Extra-Post bringen.
Die letzten 7 Jahren haben diesbezüglich viele Erfahrungen gebracht („Was klappt gut? Was klappt nicht gut?“).
Gemäß des Weltklimarates (IPCC) müssen Klimaerwärmung und Artenschutz übrigens viel stärker zusammengedacht werden:

https://www.bne-portal.de/bne/de/news/ipcc_weltklimarat_sachstandsbericht.html
Zentrale Aussage: Funktionierende ökologische Zusammenhänge und Netze sind nötig, damit Arten- und Umweltzusammenhänge durch die Erderwärmung nicht zusammenbrechen.
Die Aktionen auf der Mühleninsel am Samstag in Venne gehören definitiv dazu. Hier existiert z.B. kühlendes Wasser, ein gut gepflegter Bauerngarten,
viele viele Obstbäume, 3 Blühwiesen und eben auch „Deutschlands schönste Trockensteinmauer“ (subjektiv von einer inoffiziellen Jury ausgewählt).

Samstag, 23.7. Ostercappeln/Venne, Mühleninsel, 11.00-13.30 Uhr, Fortsetzung der Trockensteinmauer
Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-23-7-ostercappeln-venne-muehleninsel-fortsetzung-der-trockensteinmauer/
Auch für Familien geeignet, mit Seifenblasen für Kinder…

Die Aktion kann man sich ungefähr so vorstellen:
https://www.youtube.com/watch?v=o7sR9oLVpig
Am Samstag werden unter allen Teilnehmer*innen zudem 2 Gutscheine (je 50 Euro) für den „Avocadostore“ verlost:
https://www.avocadostore.de/ (Marktplatz für Eco Fashion & Green Lifestyle)
Z.B. nachhaltig produzierte T-shirts, gefärbt mit Pflanzenfarben, Gürtel aus Kork, Hausschuhe mit Sohlen aus recycelten Autoreifen oder PET-Flaschen, Wellness-Accessoires, Essen & Trinken, Artikel für Haustiere und Garten

Und natürlich gibt es für alle Aktiven wieder ein superleckeres Essen/Getränke vom „Venner Grill“.
BIO und ohne Tierbestandteile, und dadurch extrem CO2-arm und somit klimaschonend und biodiversitätsfördernd…Finanziert wird die Verpflegung für alle von der
„Häcker Küchen GmbH & Co. KG“. Vielen vielen Dank dafür 🙂

Mitmachen und ein Teil von etwas Besonderem werden 🙂

Oder anders formuliert: Ein SUPERHELD sein! 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Kommt nach der Hitzwelle jetzt ein Überschwemmungschaos im Landkreis Osnabrück?
Geschrieben:

Kommt nach der Hitzwelle jetzt ein Überschwemmungschaos im Landkreis Osnabrück? 😟😟😟💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧💧
Soeben schnell noch Schutzcontainer zu den Tieren gebracht.
Und: 2 Kugeln Eis gewonnen!

Die NOZ warnt bereits vor Starkregen:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/wetter-in-osnabrueck-gewitter-am-donnerstag-21-juli-2022-42565000

„Bis zu 60 Liter pro Quadratmeter, die innerhalb weniger Stunden als Niederschlag runterkommen könnten – davon geht der DWD aktuell aus.“
Und: „Dass die Region Osnabrück betroffen sein wird, ist aber wahrscheinlich. Insbesondere im Gebiet westlich der Weser werde es gewittern und heftig regnen, so Schmidt. „Osnabrück liegt in diesem Schwerpunktgebiet.“

Interessant:
* Bei 20 bis 35 Litern innerhalb von sechs Stunden Regen pro Quadratmeter spricht der DWD von „Starkregen“.
* Zwischen 35 und 60 Litern innerhalb dieser Zeit, ist die Rede von „heftigem Starkregen“.
* Wenn mehr als 60 Liter innerhalb von sechs Stunden fallen, heißt der Niederschlag bei den Wetterexperten „Extrem heftiger Starkregen“.

Das Regenradar (Obacht: Ganz genau lässt es sich nicht vorhersagen) meldet große Niederschläge für den Landkreisbereich.

Hoffentlich wird es nicht zu schlimm. Die Vorhersage für das Ahrtal übrigens (topographisch allerdings nicht vergleichbar) lautete damals übrigens: 200 Liter pro m² innerhalb mehrerer Tage

Tja, nachdem es in Südeuropa nun Flammeninferno unbeschreiblicher Art gegeben hat, nachdem es in den letzten 2 Tagen auch häufig in Deutschland und in der Region gebrannt hat…
ist meinungstechnisch immer noch alles beim Alten!

In den Kommentarspalten über die Hitze heisst es oft lapidar: „Ist doch nicht bei uns, was soll die Panikmache! Ist halt Sommer! Wollt Ihr uns auch noch die Freude am Sommer nehmen? Sommer ist doch wunderbar!“

Oder zu Greta Thunberg oder Luisa Neubauer (wenn die mal mit ner Plastikflasche erwischt werden): „SIEEEEHHSTEEE! Ich Wusste es!!!
Die sind garnicht zu 100% korrekt!!! Die sind nicht zu 100% korrekt, also haben sie in Gänze und vollkommen Unrecht – und ich mache weiter garnichts!!!“

Oder zu den Baumbesetzern in Bezug auf die A33 Nord:
https://www.noz.de/lokales/wallenhorst/artikel/ausbau-der-a33-nord-die-waldbesetzer-von-waldi-45-42558786

…dominieren natürlich Aussagen wie „Die sind vermummt! Das darf nicht! Das sind keine legitimen Protestler!“
(hat mir immerhin heute durch eine Wette 2 Kugeln Eis eingebracht. Heute früh (noch VOR (!!) den Kommentaren)
mit Angaben der Namen der Kommentierenden gewettet, wer diesen Inhalt im Laufe des Tages posten würde. Thank you!
Es gab zwei mal Vanille!
Das nächste Mal wette ich auf: „Die sollen erstmal arbeiten gehen!“

Anstatt sich hier mit unwichtigen Feinheiten aufzuhalten können man ja auch in den (zugegebenerweise konträren) Diskurs zum Ausbau von Verkehrswegen einsteigen.
Ein Sachargument gegen den Bau der A33 Nord:

Dummer (2020) zitiert in der Wirtschaftswoche (Aufruf am 5.6.2021) Professor Kuhnimhof,
Professor am Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr der RWTH Aachen:
„Was im Volksmund gilt, ist mittlerweile auch unter Verkehrsforschern unbestritten. (…) Wer
Straßen sät, wird Verkehr ernten.“ Die Fachwelt spricht in diesem Zusammenhang von induziertem Verkehr. Ein Ausbau straßenbasierter Verkehrssysteme führt also dazu, dass es
mehr Verkehr gibt. Das lässt sich seit Jahrzenten beobachten. Entsprechende Aussagen finden sich in verschiedenen Fachpublikationen zuhauf (vgl. z.B: Duranton, Turner 2011, TFA
2020).

Frey (2020) schreibt: „Empirisch finden sich einige gewichtige Gründe, die gegen den Neu und
Ausbau von Fernstraßen sprechen. Am bekanntesten ist das Paradoxon des induzierten Verkehrs, das der britische Straßenbauingenieur John Joseph Leeming in den Sechzigern formulierte. Ihm war aufgefallen, dass neue Straßen mehr Autos anzogen. Das Angebot ließ also die Nachfrage steigen.“

Der Verkehrsökologe Udo Becker (TU Dresden) erläutert, dass anders als auf den ersten Blick erwartet werden könne, mehr Fahrspuren oder gar gänzlich neue Autobahnen langfristig kaum
für Entlastung sorgen würden. Das genaue Gegenteil geschehe. „Wir sollten aufhören, Autobahnen zu bauen.“

Auch Becker führt das Phänomen des „induzierten Verkehrsaufkommens“ an. Menschen würden durch eine neugebaute Autobahn zunächst Zeit einsparen, somit würden sie auch
häufiger und weitere Wege mit dem Auto zurücklegen. In der Folge kippt der positive Effekt eines Neubaus. „Das ist besonders bei Autobahnen so.“, sagt Becker (vgl. FOCUS online
2020, siehe auch Fey 2020).
Genau das darf aber mit Blick auf die Klimaerwärmung auf keinen Fall geschehen.

Tja, und wenn dann doch heute Nacht große Starkregenereignisse kommen (hoffentlich nicht!)?
Dann schreien alle nach dem Solidarprinzip (ist ja generell auch keineswegs falsch).
Solidarischer jedoch wäre es sich so zu verhalten, dass Emissionen garnicht erst entstehen, solidarischer wäre ein Verhalten, dass
die Auswirkungen der Klimakrise massiv bearbeitet – nicht nur die Folgen.

Diese Klimakrisen-Verursacher, die sich überhaupt nicht um ihr eigenes Verhalten scheren:
Die sollen erstmal Arbeiten gehen! Oder sich mal die Haare schneiden und aufhören Beat-Musik zu hören!
Diese Rowdies!

Und: Sommer verbieten! Werde morgen mal nen Antrag bei Petrus stellen! Damit haben die Klima-Nicht-Handler sich selbst einen Bärendienst erwiesen!
Sowas kommt von sowas!!

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Samstag 23.7.: Ein Teil von etwas Besonderem werden
Geschrieben:

Auf gehts: Im Urlaub einmal 2 Stunden etwas für die Artenvielfalt leisten und (auf immer und ewig)
Teil von etwas Besonderem werden
Mit Verlosung von Einkaufsgutscheinen, Seifenblasen für Kinder und leckerem (kostenlosen) BIO-Essen/BIO-Drinks für alle Mitmacher*innen (all you can eat & drink)

— Bitte teilen und verbreiten — wir benötigen noch dringend einige Aktive mehr —

Für die Naturschutzaktion am kommenden Samstag würden wir uns sehr über noch einige Teilnehmer mehr freuen.

Samstag, 23.7. Ostercappeln/Venne, Mühleninsel, 11.00-13.30 Uhr, Fortsetzung der Trockensteinmauer
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-23-7-ostercappeln-venne-muehleninsel-fortsetzung-der-trockensteinmauer/
Vielen Dank an den Ortsbürgermeister Wilhelm Tiemeyer, der in der Woche mit schwerem Gerät vieles für die Aktion vorbereitet hat.
So kann am kommenden Samstag ein weiterer Ausbau der Trockensteinmauer stattfinden.
Und es ist etwas Besonderes!! Die Trockensteinmauer, nach dem Friesenwall-Prinzip gebaut, kann bis zu 250 Jahre halten.
Wer sich daran beteiligt, der schafft für ganze Dekaden eine Heimstätte für Amphibien, Reptilien und Insekten.
Wer sich daran beteiligt, der kann mit Stolz in der Brust sagen: Ich habe ein Langzeitprojekt für die Biodiversität mitgestaltet.
Und welche Kommune kann schon von sich sagen: „Wir haben eine 75 meter lange Trockensteinmauer, die im Rahmen eines ehrenamtlichen Mitmachprojektes gestaltet wurde“?
Auch für Familien geeignet, mit Seifenblasen für Kinder.

Die Aktion kann man sich ungefähr so vorstellen:
https://www.youtube.com/watch?v=o7sR9oLVpig

Am Samstag werden unter allen Teilnehmer*innen zudem 2 Gutscheine (je 50 Euro) für den „Avocadostore“ verlost:
https://www.avocadostore.de/ (Marktplatz für Eco Fashion & Green Lifestyle)
Z.B. nachhaltig produzierte T-shirts, Hausschuhe mit Sohlen aus recycelten PET-Flaschen, Wellness-Accessoires, Essen & Trinken, Artikel für Haustiere und Garten

Und natürlich gibt es für alle Aktiven wieder ein superleckeres Essen/Getränke vom „Venner Grill“.
BIO und ohne Tierbestandteile, und dadurch extrem CO2-arm und somit klimaschonend und biodiversitätsfördernd…Finanziert wird die Verpflegung für alle von der
„Häcker Küchen GmbH & Co. KG“. Vielen vielen Dank dafür 🙂

Mitmachen und ein Teil von etwas Besonderem werden 🙂

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Biotop-Triage beginnt
Geschrieben:

Die Trockenheit und die Hitze sind dann doch zu mächtig – Hier beginnt jetzt die Biotop-Triage ☠️☠️☠️☠️💀💀
Und: Werden Gesellschaften infolge der Klimaerwärmung zerbrechen?

Manchmal muss man anerkennen, dass Dinge einfach zu mächtig sind.
Morgens und Abends stehen wir aktuell vor der Herausforderung:
Wasser für alle Tiere + trockenheitsgeschädigte Baumsetzlinge giessen + Feuchtbiotope auffüllen

Gleichwohl: Die Zeit reicht nicht für alles, also wird nun eines der Feuchtbiotope verlanden (Oldendorf, Kreimerhof, keine Sorge, das nächste
Wasserbiotop ist nur 15 Meter entfernt; beachtlich dennoch: 2018 haben wir das Feuchtbiotop dort angelegt, diese Jahr ist das erste Mal, dass es austrocknet).
Für das nächste Jahr wird ein verändertes Bewässerungskonzept greifen, mit Staubassins & Co.
Zudem wurden rund um die Feuchtbiotope bereits Bäume gepflanzt. Die Verschattung wird dafür sorgen, dass weniger Feuchtigkeit verdunstet.

Hier macht sich (aktuell) eine gewisse Apathie breit.
Einsatz für die Artenvielfalt? Genial: Man sieht nach einigen Jahren echte Erfolge, kann die Biotopstandorte trefflich pflegen und
ganze Arten-Gesellschaften dauerhaft über die Runden bringen.

Klimaerwärmung? Mir persönlich fängt es (fast) an egal zu werden. Die Widerstände und Hemmnisse von Verbesserungen
sind so gigantisch. Das „Alltagsverhalten“ (vom abendlichen Würstchen grillen (ein MUSS! Scheiß auf die CO2-Bilanz) bis zur Flugreise bis zum Giessen des ökologisch völlig unnützen Millimeter-Rasens bis zur Autobahn bis zur „Es ist meine Freiheit so zu handeln, wie ich es für richtig halte“)
ist gesellschaftlich so massiv tief zementiert, so tief verankert, dass es nicht reichen wird…
Es herrscht ein solch massives Blockade-Denken vor, welches Veränderungen verunmöglicht.
Wir haben scheinbar ja so viel zu verlieren, wenn wir uns Änderungen öffnen…
Falsch: Die Verluste werden aberwitzig gigantisch (!) sein, wenn wir nicht handeln!

Baerbock sprach heute davon, dass wir noch 8 Jahre hätten, das Ruder umzureissen.
Die Wissenschaft spricht in unterschiedlichen Studien von 3-8 Jahren (je nach Untersuchung).
Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, António Guterres, sprach heute von „kollektivem Klima-Selbstmord“. Also in weitestem Sinne ein unfreiwilliger Selbstmord.

In Gesamtbetrachung der Situation ist es allerdings doppelt blöd, dass die Menschen, die auf Veränderungen „im großen und Ganzen scheißen“ die Menschen
in den kollektiven Selbstmord mitnehmen, die sich bereits massiv in ihrem Verhalten angepasst haben. Also quasi ein „Mit-in-den-Selbstmord-reissen“. Also in weitestem Sinne ein unfreiwilliger Selbstmord.

Vielleicht bin ich gerade in einer pessimistischen Phase, aber ich glaube nicht, dass diese Verhaltensänderungen kommen werden.
Immer mehr denke ich: „Scheiß drauf, dann halt jeder für sich!!“ (und wenn die Wälder brennen und die Starkregen alles überschwemmen,
dann wird laut geschrien nach Hilfe und Unterstützung. Um anschließend so weiterzumachen wie immer…Den eigenen Beitrag für die Klimakrise thematisieren? Lieber nicht!).
Ich persönlich glaube offen gesagt: Gesellschaften werden kippen, auseinanderdröseln, zu Asche verfallen, wie ein Baumstumpf nach einem Hitzefeuer in Brandenburg…
Zielkonflikte werden massiv. Und dann wird es wirklich heissen: Jeder für sich: „Mein Wasser! Mein Gemüse! Mein schattenspendender Baum!“

Naja, vielleicht denke ich nächste Woche wieder anders.
Und doch: Welchen Sinn macht es Bäume zur CO2-Einlagerung zu pflanzen?
Ein Flugzeug von Düsseldorf nach Malle (pro Tag gehen von Düsseldorf nach Mallorca 19 Flieger) mit sagen wir mal 60 Personen spuckt etwa so viel CO2 aus, wie 4200 Bäume (pro Jahr) umwandeln können.
Im 500 AKA-Projekt haben wir 20.000 Wildgehölz- und Baumsetzlinge gepflanzt, ergo: Etwa eine Flugkompensation für 4 Flieger nach Mallorca hin und zurück.
Und andererseits: Für die jeweiligen Standorte sind Bäume eine echte Wohltat, eine große Chance, ein Beitrag zur Klimaresilienz. Auch das darf nicht vergessen werden.

Ich danke Gott, dass ich schon 47 Jahre alt bin. Wäre ich jetzt 17, dann würde ich mit ziemlicher Sicherheit mit passivem Widerstand Gesetze brechen
und gegen Demokratische Strukturen verstoßen (oft genug habe ich das selber gemacht. war ganz schön teuer, 2 mal ne Nacht in einer Zelle verbracht. Aber es MUSSTE sein.). Und gleichwohl: Es sind die „Falschen“, die in einem solchen Falle dann die „Suppe auslöffeln müssen“ und die Protestaktionen auflösen müssen. Auch das muss gesagt werden.

So kann ich noch sagen: Ist mir doch egal! Ich komme schon irgendwie durch, vielleicht…irgendwie (wenn ich im Alter genug Wasser trinke). Nach mir die Sintflut! Was interessieren mich die jetzt 5-10-20-30jährigen der Gesellschaft? Ich habe damit nichts zu tun.

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Die Klimaerwärmung sorgt für sehr große Sorgen und „Alarmstufe Rot“
Geschrieben:

Die Klimaerwärmung sorgt für sehr große Sorgen und „Alarmstufe Rot“ – Nicht nur in Südeuropa ⚠️⚠️⚠️⚠️
In Spanien verdurstet Vieh – weil Landwirte wegen der Waldbrände nicht mehr auf ihre Höfe können.
In Italien „verbrennt“ Obst und Gemüse auf den Feldern. Der Bauernverband warnt dort vor Ernteverlusten von gebietsweise bis zu 70%..
Eine ganze Welle von Temperaturrekorden wird in den nächsten Tagen, mit nahezu 100%tiger Wahrscheinlichkeit, gebrochen.

Ein Vorgeschmack, auf das, was noch kommt, steht nun auch „uns“ in den kommenden Tagen bevor.
Wohlgemerkt: Aktuell liegt die Erderwärmung bei 1,2 Grad. Voraussichtlicht 2031/32 werden die 1,5 Grad erreicht.

Aktuell heisst das: Wasser schleppen, Wasser schleppen, Wasser schleppen, weitere Sonnensegel setzen,
Feuchtbiotope künstlich füllen…Und viele viele Bäume wässern. Die „Vertrocknungsquote“ der angepflanzten Setzlinge ist deutlich höher als in den Vorjahren.
Danke an den Meller Landwirt Hendrik Binkmeyer, der gestern eine gemeinsam angelegte Streuobstwiese mit einem 1000-Liter-Fass gewässert hat.
Da kommt die nächsten Jahrzehnte etwas auf uns zu, und es wird nicht angenehm!

Bereits jetzt kostet die Hitze in Deutschland Menschenleben:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/jahrhundertsommer-kostete-tausende-das-leben-wie-hitzetote-von-der-politik-ignoriert-werden/28449742.html
Und zusätzlich: Sie gefährdet Existenzen! Insbesondere in der Landwirtschaft. Auch bereits in Deutschland:

https://taz.de/Landwirtschaft-in-Klimakrise/!5865074/
Im Spiegel ist zu lesen:
„»Es wird unterschätzt, welche heftigen Folgen der Klimawandel für Deutschland hat«“
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klima-anpassung-in-deutschland-es-wird-unterschaetzt-welche-heftigen-folgen-der-klimawandel-fuer-deutschland-hat-a-89b365d0-a48c-45b6-9a2c-d9e8c387a7cb
Der Ärzteverband „Marburger Bund“ fordert einen nationalen Hitzeschutzplan:
https://www.spiegel.de/panorama/wetter-hitzewelle-kommt-nach-deutschland-in-spanien-stirbt-manna-auf-offener-strasse-an-hitzschlag-a-b653b304-9b57-4bbf-b968-db62fe756c0e

Wir selbst werden im Frühjahr beginnen, eine Selbstversorgung zu starten. Gemüse aus eigenem Anbau.
Einfach, weil die nächsten Jahre (Jahrzehnte) eine massive Teuerung der täglichen Bedarfes bedeuten werden.
Da rollt etwas auf uns zu…

Allgemein
Vorbereitung für die nächste Artenschutzaktion in Ostercappeln/Venne
Geschrieben:

Vorbereitung für die nächste Artenschutzaktion in Ostercappeln/Venne ☺️🦎🦎
Vielen Dank an den Ortsbürgermeister von Venne, Wilhelm Tiemeyer 👍
Vielen Dank an das Unternehmen „Häcker Küchen GmbH & Co. KG“ 👍
Weiter ging es heute. Etwa 6 Kastenwagen-Ladungen Blühwiesenschnittgut abtransportiert.
Die Wiesen an der Straße „Im Diebusch“ sind nun zu 50% gemäht und das Mahdgut abgetragen.
Verbaut wurde es in den Totholzhecken gegenüber des Parkplatzes in Venne.
Ab Spätherbst werden diese Strukturen eine wertvolle Winterschlaf-Stätte für viele Arten bilden.

Danke zudem an Wilhelm Tiemeyer, der die Fläche der Trockenmauern perfekt für die nächste Gemeinschaftsaktion gemäht hat.
Etwas über 50 Meter Mauer wurden bereits geschaffen. Kommenden Samstag geht es weiter.
Mit Seifenblasen für Kinder und tollem Essen vom Venner Grill (All you can eat and drink für alle Mitmacher:innen).
BIO, mit geringen CO2-Äquivalenzwerten.
Vielen Dank an das Unternehmen „Häcker Küchen GmbH & Co. KG“, das die Verpflegungskosten für alle Beteiligten übernimmt.

Folgender Film von gestern (Melle) bverdeutlicht, wie viel Spaß eine gemeinsame Naturschutzaktion machen kann:

Samstag, 23.7. Ostercappeln/Venne, Mühleninsel, 11.00-13.30 Uhr, Fortsetzung der Trockensteinmauer
Zur Anmeldung:

Samstag, 23.7. Ostercappeln/Venne, Mühleninsel, Fortsetzung der Trockensteinmauer

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Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Allgemein
Film zum Bau der Trockensteinmauer in Melle
Geschrieben:

Anbei der Film zur wirklich tollen Trockensteinmauer-Aktion für die Artenvielfalt in Melle von gestern. ☺️☺️
Viel Schaffenskraft, viel gute Laune – ein schönes Refugium für viele viele Lebewesen ist dort entstanden.
Doch seht selbst:

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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28 Personen bauen neue Trockensteinmauer in Melle
Geschrieben:

Das war eine richtig gute Aktion 🙂 😃☺️28 Personen waren heute gutgelaunt dabei, eine neue Trockensteinmauer in Melle zu bauen.
Die Bilder sprechen für sich 🙂

Und tolles Essen gab es auch. Danke an das Hotel/Gasthof Hubertus/Wiesehahn. Eine Terrine Bio-Nudeleintopf hat gerade einmal einen CO2-Äquivalenzwert von 35 gramm.
Danke an Melle for Future und die vielen Menschen, die heute tatkräftig mitangepackt haben.
Zudem sind diese Treffen immer sehr gut, um neue Ideen und neue (mögliche) Projekte anzudenken.
Sehr gut!

Eine weitere hilfreiche Lebensinsel für die Artenvielfalt ist entstanden. Eine Trockenmauer, neben einer Streuobst- und Blühwiese und einer Vogelschutzhecke.
Das nächste Projekt auf dem Areal wird ein Feuchtbiotop sein.

Ein Film zu der heutigen Aktion wird morgen Abend (Sonntag) auf YouTube veröffentlicht.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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Protest gegen A33-Nord
Geschrieben:

Sieh mal einer an!
Der A33-Anschluss ist (zugegebenerweise) einer der konträrsten Umwelt-Themen im Landkreis Osnabrück.
Gleichzeitig ist ziviler Ungehorsam nach wie vor eine legitime Protestform in einer Demokratie (solange es friedlich bleibt).

Link zum Artikel:
https://www.noz.de/lokales/wallenhorst/artikel/protest-gegen-a33-nord-waldstueck-bei-bramsche-besetzt-42538862
Link zur Besetzer:innen-Gruppe:
Website: https://waldi45.blackblogs.org/

Hier ein Artikel, der letztes Jahr gemeinsam von uns und Fridays for Future OS veröffentlicht wurde:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wp-content/uploads/2021/07/a33nord_final.pdf

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Vielen Dank an die helfenden FÖJler*innen des TSV Westerhausen: Celine Altehoff, Nick Altehoff und Tobit Sobtzick
Geschrieben:

Vielen Dank an die helfenden FÖJler*innen des TSV Westerhausen: Celine Altehoff, Nick Altehoff und Tobit Sobtzick 😊👍👍👍

Heute war ihr letzter Arbeitstag. Das haben sie alle drei SEHR GUT gemacht. Ein entsprechendes Arbeitszeugnis (1,0) haben sie natürlich auch erhalten.

Ein Jahr lang haben sie 5 Tage die Woche auf dem Gnadenhof Brödel geholfen. Bei Wind und Wetter, egal ob es drückend war warm, klirrend kalt oder in Strömen geregnet hat. Tiere mit Wasser und Futter versorgen, Tiere einfangen und umsiedeln, ggf. auch mal eine medizinische Behandlung. Die fleißigen Hummeln und Bienen auf den Bildern haben sich an den Dreien ein Beispiel genommen :-).
Man kann mit Fug und Recht sagen, dass dank ihrer Arbeit überhaupt so viele Tiere hier versorgt werden konnten und nun glücklich über unterschiedliche Weiden stromern.

Vielen Dank auch für die Vermittlung an Frank Strötzel und den TSV Westerhausen-Föckinghausen e.V. Die Finanzierung der anteiligen FÖJ-Tätigkeiten erfolgte über die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe.
Wer generell ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert, der sticht schon positiv aus der Gesellschaft hervor.
Wer es dann noch durchhält, die wirklich z.T. schwere Maloche hier zu überstehen, den kann nichts mehr schrecken.
Danke an Euch drei für die wirklich sehr gute Arbeit!

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de