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Allgemein
Morgen ist ein Festtag!
Geschrieben:

Morgen ist es soweit. Endlich!😍🤩🥳🥳🥳
Atomausstieg, das wars! Der Kampf hat sich gelohnt! Ein Festtag!

Selber die erste massive Politisierung durch die Proteste in Gorleben erfahren.
Und ordentlich was „auf die Hucke“ bekommen (kein Vorwurf an die Exekutive, diese ist bei solchen Einsätzen generell in einer schwierigen Situation).
Der Typ links auf dem Bild, das bin dann wohl ich (mit 21 Jahren) (Bild: Spiegel, Mai 1996).
Wenn Menschen wie Söder (CSU) oder Kubicki (FDP) (Ewiggestrig bleibt ewiggestrig!) den Ausstieg als Fehler bezeichnen (und die GRÜNEN kritisieren), dann wäre
ein geringfügiges Geschichtsbewusstsein hilfreich (wer hat denn den Ausstieg beschlossen?).

Populismus pur (!!) und ein mangelhafter Bezug zu vergangenen politischen Entscheidungen lassen grüssen.
Und gleichzeitig soll diesen Personen die Frage gestellt werden: Wie wäre denn ein Endlager in Ihrem Landkreis?

Der Atomausstieg wird die Entwicklung erneuerbarer Energieträger zusätzlich fördern. Das ist positiv! Sehr sehr gut sogar!

Und eine Frage nach Bayern: Wie kann es sein, dass in den ersten 3 Monaten dieses Jahres nur fünf neue Windräder in Betrieb genommen wurden?
Im Vergleich zur Fläche stehen in keinem anderen Flächenland weniger Windräder pro Quadratkilometer als in Bayern.

Allgemein
Ein bisschen Nachwuchs
Geschrieben:

Viele viele unserer Federtiere versuchen aktuell ihren Nachwuchs auszubrüten.
Wenn man sieht, wie emsig und pflichtbewusst sie dabei sind und es immer wieder versuchen, dann fällt es schon sehr schwer, die Gelege zu entfernen.
Leider geht es nicht anders, sonst hätten wir irgendwann ein Platzproblem.
Etwa 40-50 Eier werden pro Woche „rückverfüttert“.

In dieser Saison wird jedoch bei 3 Gänsedamen eine Ausnahme gemacht.
Sie dürfen 2-3 Eier ausbrüten. Es ist herzzerreissend, wie sie sich um Nestbau, Eiabdeckung und Nestbewachung kümmern.
Ok, dann soll es also so sein.

Gans Trude ist alleinerziehend und mag es garnicht, wenn sie gestört wird.
Sie ist eigentlich sehr zahm. Silvester flüchtete sie, aufgeschreckt durch einen Böller vom Gnadenhofgelände
und kam erst etwa 2,5 Monate später wieder angeflogen. So sollen ihr nun 3 Eier gewährt werden.

Das Gänsepaar „Inga“ und „Ingemar“ lebt hier seit Beginn des Gnadenhofes, also schon seit 7 Jahren.
Auch sie sollen nun 2 Eier ausbrüten können.

Ebenso die kleine „Stinkabelle“. Ihr Mann „Zoodirektor“ ist stolz wie Bolle.
Sie gehören zu der kleinen Truppe, die vor einiger Zeit durch Zoo-Mitarbeiter vermittelt wurden.
Das Team hatte sich geweigert, diese zur Schlachtung freizugeben.

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck

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Diese Erfahrungen machen wieder Mut
Geschrieben:

Ein bisschen Mut macht es ja doch! 😏✊

Viele viele viele Nachfragen nach Blühwiesen, Feuchtbiotopen, Trockenmauern, Klima- und Artenschutzmaßnahmen!! 😍
Bis März 2024 nehmen wir als ehrenamtliche „mittelgroße“ Klima- und Naturschutzgruppe tatsächlich nichts Neues mehr an (wäre nicht mehr zu händeln, mit hoher Wahrscheinlichkeit werden noch kleinere Projekte bewilligt werden, für die im Jahresverlauf Zeitfenster freigehalten werden). Anfragen sind somit (leider) zwecklos.

Insbesondere das Interesse nach Wildblumenwiesen ist dieses Jahr massiv. Vielen Dank z.B. an Silke Depker (SPD), die in Bad Essen mit anderen Menschen gemeinsam eine Wildblumenwiese anlegen wird.
Vielen Dank an die Zahnarztpraxis Maaske aus Melle/Westerhausen, die ebenfalls aktiv wird. Vorhin noch schnell Saatgut dort vorbeigebracht. 😊🦋

Blühwiesensaatgut für maximal 100 m² pro Person wird übrigens kostenlos von uns am 6. Mai auf dem Meller Klimaschutzfest verteilt.

Ist schon so eine Sache: Aktuell nimmt man medial vielfach ein gesellschaftliches Aufstöhnen wahr, wenn es um Maßnahmen für mehr Klimaschutz und/oder Artenschutz geht.
Die ungenügenden Handlungen, die Aufweichung des Klimaschutzgesetzes
(bzw. Verschleierungen von Emissionen durch die Aufhebung der sektoralen CO2-Deklaration) durch die Ampel-Regierung (Bundesebene) liegen hier sehr sehr sehr schwer im Magen (eins sei gewiss:
Der Inhalt wird zum nächsten Wahlkampf wieder hervortreten!) – und haben natürlich auch Einfluss auf die Gesellschaft.

Da tut es sehr sehr sehr gut auf lokaler und regionaler Ebene ganz andere Erfahrungen zu machen. Es gibt die Menschen, die handeln wollen. Selbstständig!
Und es sind mehr als je zuvor!!☺️
Früher war es so, in den ersten beiden Jahren (2017 + 2018), dass wir Blühwiesen angelegt haben und kaum jemand hat dabei mitgeholfen (es gab viele argwöhnische und skeptische Blicke).

Von 2019 bis 2022 war es so, dass kaum noch Wiesen von uns geschaffen wurden, OHNE dass sich Menschen bei der Einsaat oder Ausmagerung beteiligt haben. Hah! 😁
2023 ist es nun so, dass wir nicht einmal ansatzweise eine Chance haben, die vielen Interessensbekundungen nach dem Einsatz einer Fräse / eines Balkenmähers zu bedienen. Null Chance!

Natürlich legen wir weiterhin auch selber an, aber tendenziell ist es eher so: Wir sorgen „ruckizucki“ für (kostenloses) Regio-Saatgut, mehrjährig, verweisen auf unsere Tipps und Tricks & Fehler:
http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/, und auf die Möglichkeit, sich Fräsen im Baumarkt auszuleihen 🙂

Und auch schön heute:
Ein weiterer „Bio-Abwehrriegel“ für unseren Mitmachgarten (mittlerweile übrigens auch völlig ausgebucht und voll belegt)
ist geliefert worden. Tagetes! Eine Blume, die den Befall von Gemüse durch Nematoden verhindert.
Viele heimische Insekten lieben Tagetes übrigens.
Siehe: https://bienen.info/moegen-bienen-tagetes-pflanzen/

Ja, nur eines klappt (fast) überhaupt nicht mehr.
Wo sind sie, die schwerreichen Philantrophen, die einige Moneten loswerden wollen?

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Film: Herzlichen Glückwunsch, liebe Irmgard
Geschrieben:

Die ersten Filmaufträge sind da 🙂 🤩🤩🤩🥳🥳🥳

Auf Wunsch von Henning & Natalie, Frauke & Jan, Britta, Jannik, Noah, Lena, Freija:

***** Herlichen Glückwunsch zum Geburtstag, liebe Irmgard *****

Wie Du in diesem kleinen Film sehen kannst: Auch etliche Tiere des Gnadenhofes Brödel freuen sich über Deinen Jahrestag.
Alle bekommen heute, zur Feier des Tages, eine kleine Besonderheit.
Wie unschwer zu erkennen: Pony „Nika“ kann sich kaum halten vor Freude 🙂
Alles Gute auch von hier 🙂

Dein Film auf YouTube:

******************************************************

Wer auch einen Glückwunsch-Film (z.B.) erstellen lassen möchte:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/shop/

Einige Anregungen zudem hier:

Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de

Spenden:
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Startschuss des insektenfreundlichen Gemeinschaftsgartens
Geschrieben:

Insektenfreundliches Gemeinschaftsgärtnern: Heute fiel der Startschuss 🙂
Und: Blühwiese 249 geschaffen!
Das hat Spaß gemacht. Mit netten Leuten in einer (noch) kleinen Runde ging es los.
Eigenes Gemüse anbauen, für Menschen und auch die Tiere unseres Gnadenhofes, und gleichzeitig eine Menge für die Artenvielfalt schaffen.
Zunächst basierend auf Regio-Saatgut einen großen Streifen Blühwiese rund um den Garten angelegt.
Top für die Vielfalt und auch die Gemüsebestäubung. Man muss den konstant weniger werdenden Insekten schon etwas bieten, wenn
man ihre Leistungen in Anspruch nehmen möchte.

Und viele viele Kartoffelsorten eingepflanzt: Von der heimischen Sieglinde, über Sorten aus der Lüneburger Heide,
den Niederlanden, einige alte Sorten aus Süddeutschland, Südfrankreich und den Kanaren.
Spinat, Mangold, Möhren, Radieschen, Salat, Knoblauch, Schalotten….und und und. Das werden kulinarische Hochgenusse.
Es ist herrlich mit netten Menschen an der frischen Luft zu arbeiten, den Wind zu spüren, den Boden zu riechen.

So richtige „Gartenprofis“ sind wir alle nicht. Macht auch nichts. Es geht darum, etwas zu versuchen, Spaß zu haben und Erfahrungen zu sammeln. Irgendwas wird schon bei rauskommen.
Und den Insekten soll es gut gehen.
Bei der Gemüseanpflanzung wird eine Flächenrotation nach John Seymour gewählt.
Kartoffeln, Leguminosen, Kohlpflanzen und Wurzelgemüse wechseln jährlich die Flächen.

Damit das Gemüse auch ordentlich an Masse zulegt wurde auch heute der Boden mit Kaffeeprütt von IKEA Osnabrück gedüngt.
ZWei große Tonnen wurden dafür heute früh extra noch abgeholt. Kaffeesatz enthält ca. 2 %Stickstoff,
0,8 % Kalium und 0,4 % Phosphor.
Stickstoff fördert das Wachstum, Kalium stärkt die Zellstruktur der Pflanzen und damit ihre Widerstandskraft und
Phosphor unterstützt die Photosynthese und damit wiederum das Wachstum.

Und die „Schädlingsbekämpfung“ geschieht hier auf dieser Fläche gänzlich ohne Chemie.
Heute wurden Tausende (!) von Ringelblumen ausgesät. Ganze Verteidigungslinien wurden damit gezogen.
Ringelblumen locken Nematoden (Fadenwürmer) an, die sich dann nicht am Gemüse zu schaffen machen.
Sie sind zudem hilfreich gegen Tomatenhornwürmer, Erbsenwickler und Kartoffelkäfer, die den Geruch
der Ringelblume nicht ausstehen können. Ausserdem sehen sie toll aus und etliche Insekten stehen drauf.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück

Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Großer Tag für einige unserer Schafe
Geschrieben:

Großer Tag für einen Teil unserer Schafe. Von der Streuobstwiese Eisenbahnstraße (Winterquartier)
ging es heute auf eine frische Wiese. 🥰
Das Winterlager soll sich jetzt einige Monate lang erholen. Hier wurde zudem in den letzten 2 Wochen
viel Blühwiesensaatgut ausgesät, welches die Schafe fleissig in die Erde getrampelt haben. Gelungene Arbeitsteilung.

Auf dem ersten Bild Schaf „Lotti“. Vor einigen Jahren sollte sie als Osterlamm enden und wurde von einer Tierschützerin freigekauft.
In dieser Truppe leben etliche „alteingesessene“ Schafe zusammen. Z.B. Molly (seit 5 Jahren bei uns), Schaf „Lotta“ (ist schon eine Ur-Ur-Oma),
Schaf „Schafi“ (ist im letzten Jahr dank einer guten Tierarztbehandlung dem Tode von der Schippe gesprungen) und Schaf „Fussel“ (z.B.).
In zwei Transporten wurden sie umgesiedelt.
Als Transport 2 auf der Wiese ankam gab es ein riesiges Geblöcke und Gespringe.
„Wir haben den Winter überstanden!! Kuck mal, frisches Grün, überall“.

Gnadenhof Brödel
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Kostenlos Gemüse anbauen
Geschrieben:
Danke für den schönen Artikel in der NOZ.
Morgen geht es los! Wer kostenlos eigenes Gemüse anbauen möchte (jede Menge Saatgut ist vorhanden, darunter 18 Kartoffelsorten) und dabei gleichzeitig etwas für die Artenvielfalt tun möchte, der schreibe gerne eine Mail an info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
 
 
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Blühwiese Nummer 248
Geschrieben:

Blühwiese Nummer 248 ist geschafft! Nicht mehr weit bis zur magischen 250. ☺️🐝🦋
Angelegt in Melle-Buer.
Vielen lieben Dank an Dirk für die tatkräftige Unterstützung. Dirk hatte letzten Samstag schon bei der Baumverteilung sehr stark mitgeholfen.
Danke zudem an die Familie, die beschlossen hat, ihren Garten artenreich zu gestalten. So gut!
Insgesamt 200 m² Regio-Saatgut wurde heute eingesät. Die Fräse tuckerte und tuckert vor sich hin, erfüllt ihren Dienst
nach wie vor mit einer emsigen Entschlossenheit.
In ca. 10-12 Wochen wird es hier in allen Farben leuchten. Viele Insekten werden Nektar und Pollen finden
und ihre Bestände vergrößern können. Das wiederum kommt Vögeln, Amphibien, Reptilien, Kleinsäugern und letztlich natürlich auch uns Menschen zu Gute.


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
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Appell für mehr und schnelleren Klimaschutz
Geschrieben:

Sehr sehr gut! Solche Appelle machen Hoffnung. 🥰😍👍👍👍🤝🤝🤝
Letzte Generation:
„Eine überparteiliche Initiative ruft den Kanzler zu mehr Klimaschutz auf. Unterzeichnet haben Vertreter der CDU ebenso wie Linke – und ein Geistlicher, der schon an Straßenblockaden teilgenommen hat.“

Auf SPIEGEL-online ist ganz aktuell zu lesen, dass es offensichtlich parteiübergreifend etlichen PolitikerInnen in Deutschland zu langsam beim Klimaschutz voran geht. Das trifft es exzellent auf den Punkt!

„Eine Gruppe von mehr als 240 Politikern von Union bis Linke, Wissenschaftlerinnen, Geistlichen, Intellektuellen und Aktivistinnen fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) in einem offenen Brief zu mehr Klimaschutz auf. »Je länger wir zögern, desto drastischer sind die Konsequenzen unseres Abwartens. Jetzt zu handeln, ist unsere Pflicht«“

Gut formuliert auch:
„»Wir alle gehören zur ersten Generation, die die Folgen der Erderhitzung spürt. Wir sind die Generation, die es so weit hat kommen lassen. Und wir gehören zur letzten Generation, die aufhalten kann, was uns droht: der globale Verlust unserer Kontrolle über die menschengemachte Klimakrise.«“

Etliche PolitikerInnen der CDU, GRÜNEN, SPD und Linken sind dabei.

»Klima ist kein ›Thema‹. Klima ist eine parteiübergreifende, staatstragende und historisch beispiellose Aufgabe«, heißt es in dem Schreiben, das scharfe Angriffe auf die Regierung vermeidet und in einem versöhnlichen Ton verfasst ist. »Lassen Sie uns unsere gemeinsame Verantwortung wahrnehmen. Wir sind bereit, wirksame Klimapolitik mitzutragen und zu verteidigen.«
Die Anpassung der Infrastruktur sei eine Mammutaufgabe, heißt es weiter. »Für diesen gewaltigen Umbau ist es wichtig, dass wir jetzt enorm an Tempo zulegen.« Es gehe darum, Energieversorgung auf Strom, auf Sonne, Wind und Speicher umzustellen, Gebäude zu dämmen, Mobilität ohne fossile Brennstoffe zu ermöglichen und Energie zu sparen: »Sofortiges, umfassendes, entschlossenes Handeln ist erforderlich. Dieses Handeln möchten wir als Unterzeichnerinnen und Unterzeichner von Ihnen als politisch Verantwortliche sehen«, steht in dem Papier.

Und trotz des versöhnlichen, gesellschaftsübergreifenden Briefes ist (durchaus angemessen) ein kleiner Seitenhieb dabei:

„Nur an einer Stelle findet sich auch ein Verweis auf die aktuelle politische Lage – die Ampel hatte sich im Koalitionsausschuss vergangene Woche geeinigt, die Verantwortung der einzelnen Ministerien für die Erreichung der Klimaziele in ihren Sektoren aufzuweichen: »Bei diesem Zeitdruck darf sich niemand verstecken. Wir brauchen die jahresscharfe Verantwortlichkeit und Verantwortliche explizit in allen Sektoren.“

Und ein guter, richtiger und sinnvoller Beitrag zur „Letzten Generation“:
„Auffällig ist auch das Bemühen der Verfasserinnen und Verfasser, mit ihren Bezügen zur »Letzten Generation« den Konflikt zwischen der Aktivistengruppe und der Öffentlichkeit zu entschärfen. »Statt Klimaproteste zu verunglimpfen, erwarten wir, dass der Job gemacht wird, den wir als letzte Generation jetzt noch vollbringen können«, sagt der CDU-Mann Strößenreuther. Zu den Erstunterzeichnern gehört auch der Nürnberger Jesuitenpater Jörg Alt, der der »Letzten Generation« nahesteht und sich bei Aktionen schon von der Polizei hat abtransportieren lassen.“

Im Original vor etwa 20 Minuten veröffentlicht, sehr lesenswert:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/klima-appell-an-olaf-scholz-letzte-generation-die-aufhalten-kann-was-uns-droht-a-29afb92a-daff-4bee-b781-112d1f026890

Allgemein
Frühling voller Tatendrang
Geschrieben:

Herrlich, der Frühling ist endlich da.
Und der Osterurlaub beginnt voller Tatendrang 🙂

Dieses Jahr ist geplant weitere Blühwiesen auszubessern und anzulegen. Die magische Zahl von „250“ (seit 2017) wird nun endlich erreicht werden.
Die Störche basteln an ihrem Korb wie die Weltmeister und schleppen jede Menge Nistmaterial heran. Das wird Nachwuchs geben.

Weitere insektenreiche Blühwiesen + Weitere Feuchtbiotope (2 weitere werden in naher Zukunft angelegt) = Noch mehr Störche!
Und Katze Yemi geniesst die Sonnenstrahlen.

Und noch ein bisschen Saatgut für ein etwas verschrobenes Hobby ist angekommen. Eichenarten aus Hitze- und Trockengebieten in kleinem Rahmen hochziehen.
Einige Eicheln von „Quercus ithaburensis subsp. macrolepis“ (Die Valonia-Eiche). Hyper selten, kosten ein Vermögen.
Für 4 Stück legt man schon mal nen Zwanni hin. Kommt von Südostitalien, West-Griechenland bis in die Region Palästina vor.
Das wäre dann Eichenart Nummer 14. Was man nicht so alles sammeln und hochziehen kann. 🙂
Zumindest ein schwacher Trost: Wenn in 80 Jahren die 4 Grad erreicht werden, dann haben diese Arten ganz gute Überlebensmöglichkeiten.
Und in 4 Jahren haben diese eine Wertsteigerung von etlichen 100%. Wird unserem Gnadenhof und den Projekten gut tun.