Vielen Dank an die Menschen aus Bohmte. Blühwiese Nummer 250
Geschrieben:







Die Stimmung in den letzten Wochen war nicht gut, ich glaub jetzt geht es wieder aufwärts.
Heute früh aus einer Ritze zwischen 2 Heuballen gekrabbelt. ![]()

















Heute ein Feuchtbiotop mit jeder Menge Wasserpflanzen bestückt.
Damit Wasserbiotope Sauerstoff anreichern können (und Nährstoffe verringern) ist eine vielschichtige Bepflanzung wichtig.
Gepflanzt wurden z.B.: Grünes Tausendblatt, Quellmoos
Wasserpest, Wasserschlauch, Schilfrohr, Ästiger Igelkolben
Hechtkraut, Rohrkolben, Wasser-Schwertlilie, Sumpf-Vergißmeinnicht,
Zottiges Weidenröschen, Flatter-Binse, Sumpf-Wolfsmilch
Blutweiderich, Sumpfdotterblume, Wasser-Minze, Froschlöffel
Schwanenblume, Riesensimse, Teichsimse, Flechtsimse
Schwimmfarn, Seekanne, Wasser-Knöterich, Schwimmlöffel
Stabile Feuchtbiotope werden im Zeitalter der Klimaerwärmung überlebenswichtig für eine Fülle von Arten sein.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?









Mit Spenden ist das in Zeiten der Inflation so eine Sache…(siehe Betterplace-Statistik zu unserem Projekt „500 AKA“)…😟
Verständlicherweise sind die Geldbeutel „eng geschnürt“. ☹️
Gleichzeitig nimmt die Klimaerwärmung massiv an Fahrt auf.
Der Sommer in Europa war im letzten Jahr so heiß wie nie zuvor:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/copernicus-bericht-klimawandel-der-sommer-2022-war-so-heiss-wie-keiner-davor-a-758d178d-cd77-4a72-a584-b799d84a2a8c
Der Artenvielfalt geht es (leider) im negativen Sinne ähnlich. Keine neuen Biotope = Verschärfung der Krise.
Falls jemand noch einige Euros überhat, gerne hier spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz
Andernfalls ist hier bald Schluss mit Klima- und Artenschutzmaßnahmen.
Für das eigene Zeitportfolio könnte man auch daraus etwas „Positives“ ableiten..für den Erhalt der Artenvielfalt und für Maßnahmen gegen die (lokale) Erderwärmung jedoch leider nicht.
Alles wird so sein, wie es sein soll…
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Weitere Klimaschutzmaßnahme in Bad Essen ☺️
Es ist oft garnicht so einfach, langfristig Flächen auf öffentlichem Grund, in Siedlungsgebieten, für Miyawaki-Wälder (Tiny forests) zu finden, in Bad Essen hat es jetzt geklappt 🙂🙃☺️🌳🌳.
In diesem Herbst wird gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen des Gymnasiums Bad Essen ein solcher Wald angelegt,
ein hoher Nutzen für Artenvielfalt und Klimaschutz inklusive. 🦋🐝🐣🐦Schlussendlich reden wir über „Urwälder“ mitten im urbanen Bereich.
Was ist ein Miyawaki-Wald?
Siehe dazu hier:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/praesentation_miyawaki.pdf
Im Vergleich zu „klassischen“ Wäldern wachsen Miyawaki-Wälder etwa 10 mal schneller, sind etwa 30 mal dichter und weisen etwa 20 mal mehr Biodiversität auf.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz



Pressemeldung: Einsatz der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr pro Artenvielfalt in Melle
Blühwiese stellt zugleich Anpassungsmaßnahme an die Klimaerwärmung dar
Auf Initiative des Geschäftsbereiches Osnabrück und der Straßenmeisterei Bad Iburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
kommt es in Melle – Insingdorf zur Anlage einer 3500 m² großen Blühwiese.
Im Zuge des Radwegneubaus entlang der L701 zwischen Melle und Neuenkirchen und weiterführend von Neuenkirchen nach Hengstenberg wurde eine Ausgleichsfläche an der Gerdener Straße erworben, die nach Abschluss des Radwegeneubaus von Neuenkirchen nach Hengstenberg als Kompensationsmaßnahme aufgeforstet werden soll.
Aktuell liegt diese Fläche noch für unbestimmte Zeit – die Schätzungen liegen bei einigen Jahren – brach.
Um diesen temporären Übergangszustand sinnvoll zu überbrücken, wandten sich der Leiter der Straßenmeisterei Bad Iburg, Henning Lohmann, sowie Martin Lembert vom Sachgebiet Landschaftsplanung an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.
Vereinbart wurde, dass diese Fläche kostenfrei für eine temporäre Nutzung zur Verfügung gestellt wird und im Gegenzug ehrenamtlich
die Anlage und mehrjährige Pflege einer mehrjährigen Blühwiese, basierend auf regionalem Saatgut, umgesetzt wird.
Zitat Henning Lohmann: „Aufgrund der immer weiter schwindenden Artenvielfalt kommt es sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld immer häufiger zu Gesprächen hierüber. Dank eines Artikels in einer Zeitschrift, in dem es um Blühkorridore und Insektensterben ging, machte mich meine Freundin auf Herrn Dr. Behncke und seine Initiative für Artenschutz und Naturschutz aus Melle aufmerksam und suchte nach Möglichkeiten, diese zu unterstützen. Aus diesem Grund und aufgrund eines Anliegers, der uns auf die Brachfläche hinwies, wurde überlegt, wie man die Fläche an der L701, bis diese zur Ausgleichsfläche für einen zukünftigen Radwegeneubau wird, einem guten Nutzen zuführen kann und dieses zugleich mit Natur- und Artenschutz verbinden kann. Eines ergab das andere und ich freue mich sehr, dass die Fläche nun einem guten Zweck zugutekommt, man Bewirtschaftung und Artenschutz so einfach verbinden kann und man so für die Allgemeinheit etwas Gutes bewirken kann.“
Zitat Martin Lembert: „Die Landesbehörde unterstützt gerne privates Engagement im Naturschutz und mit diesem Projekt gestalten wir eine aktuelle „Natur auf Zeit“-Fläche. Damit unterstützen wir das ausgezeichnete Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.
Zitat Kai Behncke (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe): „Ein großer Dank geht an die beteiligten Personen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Das ist eine sehr sinnvolle Idee, die durchaus Schule machen kann.
Auf diesem Wege kann ein Wartezustand mit einem hohen Nutzen für die Artenvielfalt verbunden werden.
Wildblumenwiesen fördern zugleich die Resilienz gegen die Klimaerwärmung. Durch den Bewuchs der vielen unterschiedlichen Blühpflanzen ist der Boden gut verschattet und deutlich kühler als beispielsweise gemähte Flächen. Hier hält sich selbst an sehr heißen Sommertagen noch sehr lange eine Restfeuchtigkeit, von der beispielsweise viele Amphibien profitieren. Etliche Insekten, Reptilien, Kleinsäuger, Amphibien und Vogelarten haben einen hohen Nutzen von solchen Wildblumenwiesen.“
Auf der Fläche wird eine mehrjährige Regiomischung mit insgesamt etwa 40 Kultursorten und Wildpflanzen ausgesät.
Neben beispielsweise der Sonnenblume, Koriander und Inkarnatklee werden auch Königskerzen, Kleiner Wiesenknopf, die Acker-Witwenblume, Mohn, Natternkopf, Wiesen-Salbei und das Seifenkraut enthalten sein.
Bei der Pflege wird darauf geachtet, dass immer genügend Nahrung und Rückzugsraum für besiedelnde Tierarten zur Verfügung steht.
Zudem wird dauerhaft ein Stängelstreifen stehen bleiben, damit auch die Stängelbrüter unter den Insekten eine Brutmöglichkeit haben.
Etwa 75% aller Wildbienenarten nisten im Boden. Somit werden gezielt Offenstellen als Brutmöglichkeiten angelegt, ggf. durch temporären Einsatz von Ziegen und Schafen des Gnadenhofs Brödel aus Melle.
Startschuss des Blühwiesenprojektes ist der 29. April.


Bahnbrechend und wegweisend, was Melle for Future da mit vielen vielen Menschen und Gruppierungen auf die Beine stellt. ☺️😍👍👍👍
Richtig gut! So etwas gab es im Landkreis bislang noch nicht. Hut ab!
Meller Klimafest am 6. Mai, Grönenbergpark Melle (12.00 bis 18.00 Uhr).
Auch wir werden dabei sein und verteilen kostenlos Blühwiesensaatgut und hitzeresistente heimische Wildgehölze.🦋🐝
Blühwiesensaatgut: Pro Person maximal 100 gramm (reicht für 50 m²), Regiomischung „Blühende Landschaft Nord“, mehrjährig. Mit Kultursorten und vielen Wildblumen. Nur solange der Vorrat reicht.
Wildgehölze: Wir verschenken für insgesamt 600 Pflanzen heimischer Wildgehölze, die auch mit längeren Trockenperioden bzw. Hitzephasen umgehen können.
Maximal 3 Gehölze pro Person (nur solange der Vorrat reicht). Die Gehölze leisten nicht nur einen kleinen Beitrag gegen die Klimaerwärmung, sie sind auch äusserst nutzvoll für eine höhere Artenvielfalt in heimischen Gärtenn 🙂
Folgende Arten:
* Schlehe
* Weissdorn
* Felsenbirne
* Hartriegel
* Kornelkirsche
* Wolliger Schneeball
* Pfaffenhütchen
* Holunder
* Haselnuss
* Berberitze
* Sanddorn




Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Foto der winzigen Eichhörnchen?
Beim Saubermachen eines Schleiereulenkastens (Anfang März) lagen ein paar etwa 2-Euro-Stück-große Stinker in einem gemütlichen Nest.
Den Kasten schnell wieder verschlossen, das Saubermachen musste noch etwas warten.
Gehe ich heute, 6 Wochen später, an dem Nistkasten vorbei und höre jede Menge Gerumpel.
Da sitzen 2 der Lütten auf dem Kastenvorsprung in der Sonne und üben raus- und reinklettern.
Wieder zwei Lebewesen, die es geschafft haben 🙂
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?




