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Vielen Dank an die Menschen aus Bohmte. Blühwiese Nummer 250
Geschrieben:
Vielen Dank an die Menschen aus Bohmte, insbesondere den Ortsrat Herringhausen-Stirpe-Oelingen und den Initiator dieses schönen Projektes Dieter Klenke. ☺️🦋🐝🐛🌺🌸🌞🌼 Vielen Dank an die städtische Mitarbeiterin Frau Lange.
Vielen Dank an die BuSch CONNECT GmbH aus Bohmte https://www.busch-connect.de/.
Vielen Dank an LehrerInnen und SchülerInnen der Grundschule Herringhausen sowie an den örtlichen Kindergarten und eine aktive Tagesmutter. Sehr sehr gut! Vielen Dank an den Bauhof der Gemeinde Bohmte, der die Blühwiese pflegen wird.
 
Ein historischer Tag! Blühwiese Nummer 250 (seit 2017) im Landkreis Osnabrück ist geschafft!! 😍😍 750 m² an der Langen Straße in Bohmte-Stirpe. Die 250 Wildblumenwiesen (seit 2017, ausschließlich Regio-Saatgut und mehrjährig) verteilen sich nun auf ca. 470.000 m² im Landkreis Osnabrück.
 
Es zeigt was möglich ist, wenn viele Menschen mitanpacken. Herr Klenke hatte im letzten Jahr schon einmal versucht, eine gemeinsame Blühwiese zu initiieren, jetzt hat es geklappt 😊.
 
Wohl den Gemeinden, die einen solch stark verwurzelten Ortsrat, solche aktive Macher und Macherinnen, solch gute Netzwerke vor Ort, solch gute städtische MitarbeiterInnen haben. Die Planung und Vorbereitung der Aktion fand gemeinschaftlich und generalstabsmässig-perfekt statt. Offen gesagt: Das gibt es so nicht oft. Ich kenne vielleicht (im ganzen Landkreis) 4-5 Ortsrat-Zusammenhänge (+ Erweiterung) wo das so gut läuft. Großes Kompliment!
 
Heute wurde nun noch einmal gefräst sowie gesät und gewalzt. Dank der Spende der BuSCH CONNECT konnte für die SchülerInnen ein Bus gechartet werden, der diese an den Gestaltungsort brachte. Gesät und das Saatgut angewalzt und „angehüpft“. 🙂 Zudem wurden noch etliche insektenfreundliche und klimaerwärmungsangepasste Stauden gepflanzt: Z.B. Kugeldistel, Fetthenne, Grasnelke, Sonnenhut.
 
An alle Aktiven wird demnächst noch Saatgut geschickt. Die Kids sind jetzt Profis und können den Eltern zeigen, wie das geht.😄🦋🦋 Schön auch: Wie (fast immer) bei solchen Mitmachaktionen wurden keine Handschuhe ausgegeben und auch Gerätschaften minimiert. Das Ziel: Die TeilnehmerInnen sollen ruhig ordentlich mit den Händen im Boden wühlen. Das fördert die Naturverbundenheit und das Zufriedenheitsgefühl, wenn man sieht, wie es in 10-12 Wochen blüht.
 
Sehr schön auch: Etliche in den vergangenen Jahren aktive NaturschützerInnen haben dort schon tolle Arbeit geleistet. Es existiert eine kleine (aber sehr feine!) Streuobstwiese und viele viele Nistkästen für die Vogelwelt.
 
Die Blühwiese wird nun dafür sorgen, dass es darüber hinaus noch summt und brummt und in allen Farben leuchtet, und somit einen kleinen Beitrag für ein zusätzliches Wohlbefinden im Ort leisten.
 
Etwas in eigener Sache: Wir sind müde, platt, ko, leer, ausgelaugt, und offen gesagt, auch etwas traurig (zuweilen konsterniert und entvisioniert) und gesundheitlich etwas „angeschlagen“. Die letzten 8 Jahren und das dauerhafte „Tanzen auf mehreren Hochzeiten“ haben ihren Tribut gefordert – und dieser wird nun gezahlt. Wir nehmen also keine neuen Projekte mehr an. Insgesamt 3 Blühwiesen werden wir dieses Jahr noch erstellen – und werden dann eine längere Pause einlegen. Weitere Blühwiesen (auch in 2024) werden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr angelegt. Wir bitten um Verständnis.
 
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. [https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/](https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/) Spenden: [https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz](https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz)
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Die Batterien sind (zur Zeit) leer. Vielleicht ist es doch an der Zeit für eine Abschiedstournee…Zumindest nehmen wir erstmal (und erstmalig seit 7 Jahren) eine mehrwöchige Pause
Geschrieben:
Ja Ja, das Hobby „Klimaschutz“ + „Naturschutz“ + „Tierschutz“ hinterlässt irgendwie doch Spuren.☹️🫡😵‍💫😵
Immer mal wieder (und immer öfter) kommt es dann doch zu Zeiten von Leere, Lustlosigkeit und der Hinterfragung „Wofür das ganze eigentlich?“ (Wenn z.B. die FDP für ein Nicht-Handeln im Klimaschutz innerhalb der Regierung sogar durch die Auflösung der Sektorziele belohnt wird…wenn das Klimaschutzgesetz per Koalitionsbeschluss aufgeweicht wird, warum soll dann die Zivilbevölkerung sich noch „ihren Arsch aufreissen“?)…Vielleicht muss man einfach akzeptieren, dass es demokratisch garnicht gewollt ist, genügend für Arten- und Klimaschutz zu leisten…Es ist nicht schaffbar, sich dagegen zu erwehren. Das Signal der Regierungskoalition soll als fatal, falsch und handlungsdemotivierend par excellence bezeichnet werden. Das ist jedoch nur ein (kleiner) Teil des großen Ganzen (nur die Spitze des Eisbergs).
 
Die Hemmnisse und Hindernisse sind am Ende des Tages zuweilen absurd hoch, und immer öfter stellt sich hier die Frage,
ob dieser Lebensentwurf eigentlich „sinnvoll“ ist. Geld ranschaffen für Projekte, eigenes Privatgeld einbringen (in den letzten 7 Jahren ungefähr 70.000 – 80.000 Euro), Anträge stellen, Projektberichte schreiben, Maßnahmen umsetzen, Spendenkampagnen entwerfen, Abwehrdiskussionen führen, Angriffsdiskussionen fokussieren, immer „unter Hochspannung“, Ruhe gibt es nicht, Urlaub auch nicht, nen normalen Job jedoch schon, Maßnahmen hier, Maßnahmen da, Reparaturen dort. Und riesengroß ist das Team hier nicht. 🤐Sehr frustrierend auch: Für viele (den Großteil, zum Glück jedoch nicht alle 😊) sind die Beiträge hier auf Facebook nur Entertainment, sonst nichts! Sich mal an Mitmachprojekten beteiligen oder mal eine Spende tätigen? Lieber nicht. Oder ein eigenes Projekt umsetzen? Auch lieber nicht. Zum Glück sind nicht alle so 😉
 
Es wird jedoch immer klarer, dass es an der Zeit ist, die Abschiedstournee einzuläuten (aus purem Egoismus, meine Zeit, mein Geld, meine Energie, meine Gesundheit)…was hiermit geschehen soll (Körper und Geist wollen und können nicht mehr so richtig (das ist ein Teil), es fehlt zudem schlichtweg ein Motivationsschub auf „höherer Ebene“ (das ist ein anderer Teil))…Vielleicht war das alles auch einfach nur eine bescheuerte, selbstgewählte Idee…Die Idiotie des Ganzen: Die Idee und das Konzept waren selbst gewählt. Und so ist das eben mit Suppen, die man sich selbst einbrockt.
 
Sich einzugestehen, dass die eigene Vision letztlich gescheitert ist, das fällt nicht leicht…aber was soll man groß „um den heißen Brei herumreden“…Beantragte und bewilligte Projekte werden natürlich zu Ende gebracht…Erstmal nehmen wir, erstmalig in den letzten 7 Jahren, eine kleine Pause. Das hat es hier auch noch nicht gegeben und ist definitiv höchste Zeit.
 
Naja, spätestens am Abend, bei der Fütterung der Tiere, ist klar, dass die Fokussierung mittelfristig/kurzfristig auf dem Gnadenhof liegen wird. Trotz der Krisen bringen wir die Tiere gesichert „nach Hause“…
Herrlich, diese friedlichen und zufriedenen Gesichter. Jedes Tierchen hat hier seinen Platz.
Und Granatencool ist das Huhn „Sektor D“. Bei den Fütterungen springt „Sektor D“ gerne in den Kastenwagen hinein und durch die Fahrerluke auf den Beifahrersitz.
Gerne sitzt sie dann auf dem rechten Türgriff, schaut aus dem Fenster und lässt den Kamm im Fahrtwind wehen (demnächst folgen da mal einige Bilder :-)).
 
Gnadenhof Brödel
http://gnadenhof-broedel.de
 
Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-broedel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabrueck?
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Feuchtbiotop bepflanzt
Geschrieben:

Heute ein Feuchtbiotop mit jeder Menge Wasserpflanzen bestückt.
Damit Wasserbiotope Sauerstoff anreichern können (und Nährstoffe verringern) ist eine vielschichtige Bepflanzung wichtig.
Gepflanzt wurden z.B.: Grünes Tausendblatt, Quellmoos
Wasserpest, Wasserschlauch, Schilfrohr, Ästiger Igelkolben
Hechtkraut, Rohrkolben, Wasser-Schwertlilie, Sumpf-Vergißmeinnicht,
Zottiges Weidenröschen, Flatter-Binse, Sumpf-Wolfsmilch
Blutweiderich, Sumpfdotterblume, Wasser-Minze, Froschlöffel
Schwanenblume, Riesensimse, Teichsimse, Flechtsimse
Schwimmfarn, Seekanne, Wasser-Knöterich, Schwimmlöffel


Stabile Feuchtbiotope werden im Zeitalter der Klimaerwärmung überlebenswichtig für eine Fülle von Arten sein.


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?

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Es ist vorbei wenn es vorbei ist
Geschrieben:

Mit Spenden ist das in Zeiten der Inflation so eine Sache…(siehe Betterplace-Statistik zu unserem Projekt „500 AKA“)…😟
Verständlicherweise sind die Geldbeutel „eng geschnürt“. ☹️

Gleichzeitig nimmt die Klimaerwärmung massiv an Fahrt auf.
Der Sommer in Europa war im letzten Jahr so heiß wie nie zuvor:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/copernicus-bericht-klimawandel-der-sommer-2022-war-so-heiss-wie-keiner-davor-a-758d178d-cd77-4a72-a584-b799d84a2a8c

Der Artenvielfalt geht es (leider) im negativen Sinne ähnlich. Keine neuen Biotope = Verschärfung der Krise.

Falls jemand noch einige Euros überhat, gerne hier spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

Andernfalls ist hier bald Schluss mit Klima- und Artenschutzmaßnahmen.
Für das eigene Zeitportfolio könnte man auch daraus etwas „Positives“ ableiten..für den Erhalt der Artenvielfalt und für Maßnahmen gegen die (lokale) Erderwärmung jedoch leider nicht.
Alles wird so sein, wie es sein soll…


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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Miyawaki-Wald in Bad Essen
Geschrieben:

Weitere Klimaschutzmaßnahme in Bad Essen ☺️

Es ist oft garnicht so einfach, langfristig Flächen auf öffentlichem Grund, in Siedlungsgebieten, für Miyawaki-Wälder (Tiny forests) zu finden, in Bad Essen hat es jetzt geklappt 🙂🙃☺️🌳🌳.
In diesem Herbst wird gemeinsam mit SchülerInnen und LehrerInnen des Gymnasiums Bad Essen ein solcher Wald angelegt,
ein hoher Nutzen für Artenvielfalt und Klimaschutz inklusive. 🦋🐝🐣🐦Schlussendlich reden wir über „Urwälder“ mitten im urbanen Bereich.

Was ist ein Miyawaki-Wald?
Siehe dazu hier:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/praesentation_miyawaki.pdf

Im Vergleich zu „klassischen“ Wäldern wachsen Miyawaki-Wälder etwa 10 mal schneller, sind etwa 30 mal dichter und weisen etwa 20 mal mehr Biodiversität auf.

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

Spenden:
https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz

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Pressemeldung: Einsatz der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr pro Artenvielfalt in Melle
Geschrieben:

Pressemeldung: Einsatz der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr pro Artenvielfalt in Melle
Blühwiese stellt zugleich Anpassungsmaßnahme an die Klimaerwärmung dar

Auf Initiative des Geschäftsbereiches Osnabrück und der Straßenmeisterei Bad Iburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
kommt es in Melle – Insingdorf zur Anlage einer 3500 m² großen Blühwiese.

Im Zuge des Radwegneubaus entlang der L701 zwischen Melle und Neuenkirchen und weiterführend von Neuenkirchen nach Hengstenberg wurde eine Ausgleichsfläche an der Gerdener Straße erworben, die nach Abschluss des Radwegeneubaus von Neuenkirchen nach Hengstenberg als Kompensationsmaßnahme aufgeforstet werden soll.
Aktuell liegt diese Fläche noch für unbestimmte Zeit – die Schätzungen liegen bei einigen Jahren – brach.
Um diesen temporären Übergangszustand sinnvoll zu überbrücken, wandten sich der Leiter der Straßenmeisterei Bad Iburg, Henning Lohmann, sowie Martin Lembert vom Sachgebiet Landschaftsplanung an die gUG Umweltschutz und Lebenshilfe aus Melle.
Vereinbart wurde, dass diese Fläche kostenfrei für eine temporäre Nutzung zur Verfügung gestellt wird und im Gegenzug ehrenamtlich
die Anlage und mehrjährige Pflege einer mehrjährigen Blühwiese, basierend auf regionalem Saatgut, umgesetzt wird.

Zitat Henning Lohmann: „Aufgrund der immer weiter schwindenden Artenvielfalt kommt es sowohl im privaten als auch beruflichen Umfeld immer häufiger zu Gesprächen hierüber. Dank eines Artikels in einer Zeitschrift, in dem es um Blühkorridore und Insektensterben ging, machte mich meine Freundin auf Herrn Dr. Behncke und seine Initiative für Artenschutz und Naturschutz aus Melle aufmerksam und suchte nach Möglichkeiten, diese zu unterstützen. Aus diesem Grund und aufgrund eines Anliegers, der uns auf die Brachfläche hinwies, wurde überlegt, wie man die Fläche an der L701, bis diese zur Ausgleichsfläche für einen zukünftigen Radwegeneubau wird, einem guten Nutzen zuführen kann und dieses zugleich mit Natur- und Artenschutz verbinden kann. Eines ergab das andere und ich freue mich sehr, dass die Fläche nun einem guten Zweck zugutekommt, man Bewirtschaftung und Artenschutz so einfach verbinden kann und man so für die Allgemeinheit etwas Gutes bewirken kann.“

Zitat Martin Lembert: „Die Landesbehörde unterstützt gerne privates Engagement im Naturschutz und mit diesem Projekt gestalten wir eine aktuelle „Natur auf Zeit“-Fläche. Damit unterstützen wir das ausgezeichnete Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“.

Zitat Kai Behncke (gUG Umweltschutz und Lebenshilfe): „Ein großer Dank geht an die beteiligten Personen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr.
Das ist eine sehr sinnvolle Idee, die durchaus Schule machen kann.
Auf diesem Wege kann ein Wartezustand mit einem hohen Nutzen für die Artenvielfalt verbunden werden.
Wildblumenwiesen fördern zugleich die Resilienz gegen die Klimaerwärmung. Durch den Bewuchs der vielen unterschiedlichen Blühpflanzen ist der Boden gut verschattet und deutlich kühler als beispielsweise gemähte Flächen. Hier hält sich selbst an sehr heißen Sommertagen noch sehr lange eine Restfeuchtigkeit, von der beispielsweise viele Amphibien profitieren. Etliche Insekten, Reptilien, Kleinsäuger, Amphibien und Vogelarten haben einen hohen Nutzen von solchen Wildblumenwiesen.“

Auf der Fläche wird eine mehrjährige Regiomischung mit insgesamt etwa 40 Kultursorten und Wildpflanzen ausgesät.
Neben beispielsweise der Sonnenblume, Koriander und Inkarnatklee werden auch Königskerzen, Kleiner Wiesenknopf, die Acker-Witwenblume, Mohn, Natternkopf, Wiesen-Salbei und das Seifenkraut enthalten sein.
Bei der Pflege wird darauf geachtet, dass immer genügend Nahrung und Rückzugsraum für besiedelnde Tierarten zur Verfügung steht.
Zudem wird dauerhaft ein Stängelstreifen stehen bleiben, damit auch die Stängelbrüter unter den Insekten eine Brutmöglichkeit haben.
Etwa 75% aller Wildbienenarten nisten im Boden. Somit werden gezielt Offenstellen als Brutmöglichkeiten angelegt, ggf. durch temporären Einsatz von Ziegen und Schafen des Gnadenhofs Brödel aus Melle.

Startschuss des Blühwiesenprojektes ist der 29. April.

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Meller Klimaschutzfest
Geschrieben:

Bahnbrechend und wegweisend, was Melle for Future da mit vielen vielen Menschen und Gruppierungen auf die Beine stellt. ☺️😍👍👍👍
Richtig gut! So etwas gab es im Landkreis bislang noch nicht. Hut ab!
Meller Klimafest am 6. Mai, Grönenbergpark Melle (12.00 bis 18.00 Uhr).

Auch wir werden dabei sein und verteilen kostenlos Blühwiesensaatgut und hitzeresistente heimische Wildgehölze.🦋🐝

Blühwiesensaatgut: Pro Person maximal 100 gramm (reicht für 50 m²), Regiomischung „Blühende Landschaft Nord“, mehrjährig. Mit Kultursorten und vielen Wildblumen. Nur solange der Vorrat reicht.

Wildgehölze: Wir verschenken für insgesamt 600 Pflanzen heimischer Wildgehölze, die auch mit längeren Trockenperioden bzw. Hitzephasen umgehen können.
Maximal 3 Gehölze pro Person (nur solange der Vorrat reicht). Die Gehölze leisten nicht nur einen kleinen Beitrag gegen die Klimaerwärmung, sie sind auch äusserst nutzvoll für eine höhere Artenvielfalt in heimischen Gärtenn 🙂

Folgende Arten:
* Schlehe
* Weissdorn
* Felsenbirne
* Hartriegel
* Kornelkirsche
* Wolliger Schneeball
* Pfaffenhütchen
* Holunder
* Haselnuss
* Berberitze
* Sanddorn

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Weitere 2 Lebewesen auf dem Planeten
Geschrieben:

Vielleicht erinnert sich noch jemand an das Foto der winzigen Eichhörnchen?
Beim Saubermachen eines Schleiereulenkastens (Anfang März) lagen ein paar etwa 2-Euro-Stück-große Stinker in einem gemütlichen Nest.
Den Kasten schnell wieder verschlossen, das Saubermachen musste noch etwas warten.
Gehe ich heute, 6 Wochen später, an dem Nistkasten vorbei und höre jede Menge Gerumpel.
Da sitzen 2 der Lütten auf dem Kastenvorsprung in der Sonne und üben raus- und reinklettern.
Wieder zwei Lebewesen, die es geschafft haben 🙂


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/

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https://www.betterplace.org/de/projects/75774-landkreis-osnabrueck-500-menschen-im-einsatz-fuer-klima-und-artenschutz?