Und los gehts. Melles zweite Klimaschutz-Baumaufzuchtstation wird dieses Wochenende gegründet (ein sog. „Baumhub“). Danke an Melanie Schnieder-Arends . Weitere werden folgen. Auch auf diesem Wege (kleine Setzlinge und Eicheln hochziehen) lässt sich Nachschub gegen die Erderwärmung organisieren. Für ziemlich genau 0 Euro. Viele viele Bäumchen können dadurch an Menschen verschenkt werden. 😊
Einen Baumhub zu gründen ist kinderleicht. Man braucht nur eine kleine Fläche im Garten (vielleicht 7-8 m²) und sollte bereit sein aktuell Eicheln zu sammeln (liegen ja überall rum). Etliche Pflanztöpfe können von hier kostenlos verschenkt werden.
Mann Mann Mann, der Hass der aktuell gegen die GRÜNEN durchs Netz wabert ist schon irgendwie irre. 🙄😬 Und offen gesagt: unangemessen! (und das schreibt jemand, der auch schonmal ordentlich über „die“ GRÜNEN geschimpft hat).
Grundsätzlich: Man könnte es ja mal mit Fakten, Positionen, Ausführungen etc. versuchen…anstatt mit irgendwelchen AFD-gesteurten (?) Schwachsinns-Memes…(?) [wil lsagen: Sich selber konstruktiv am Denken beteiligen und SELBER Inhalte in die Tasten zu schreiben…]. Natürlich macht es in Bezug auf Parteien Sinn, Kritik zu üben. Aber doch nicht soooo….(inflationär/unreflektiert).
Es wird ja so getan, als ob alles Elend dieser Welt durch eine Umweltpartei heraufbeschworen wurde…was für ein grandioser Quatsch!! Faktenfern, völlig gaga, Bildzeitungsniveau (+ AFD-Hetze) (oder auch FDP-Klassenkampf ?). Man „muss“ ja diese Partei nicht lieben, man könnte aber durchaus auch mal anerkennen, was diese Partei für ein gesellschaftliches und ökologisches Miteinander in den letzten 40 Jahren geschaffen hat (dasselbe würde ich, mit anderen Themenschwerpunkten, übrigens auch in Bezug auf SPD und CDU schreiben).
Manchmal hat man hoffnungslos den Eindruck, die Gesellschaft (oder ein Teil davon) ist auf ihrer politischen Bildungsreise irgendwie hinter einen Bibliotheksschrank gefallen (und schafft es nicht mehr, an der Schrankwand hochzukrabbeln). Kurze „Zusammenhänge“, wenig Kausalbeziehungen, krude Logiken, und viel „ich ich ich“ (ähnlich wie Fruchtfliegen, die in ihrer kurzen Lebensdauer in einer Küche einmal an einer Kiwi knabbern wollen). Plötzlich jedoch ist die Party vorbei, die Kiwi ist weg, es wird plötzlich kühl… und dann ist das Geschrei groß! (alle Fruchtfliegen plötzlich umgefallen! Tot!) (schreibt übrigens jemand, der bei der nächsten Wahl wohl trotzdem die „Partei Mensch Umwelt Tierschutz“ wählen wird).
Dennoch ist das inflationäre Rumgehacke auf den GRÜNEN einfach einer Demokratie und ihrer „ach so mündigen Bürgern“ unwürdig. Wer hat angefangen? Die BLÖD-Zeitung. AFD findets super! FDP scheinbar manchmal auch. Und viele Fruchtfliegen latschen johlend in die Klebefallen und wundern sich, dass es dort keine Kiwis gibt (und sie nicht mehr fliegen können). Und wenn man die Diskussion um den Eintrag von Robert Habeck in das „Goldene Buch“ der Stadt Wernigerode so verfolgt, so gilt das leider auch für einige Teile der CDU. Das finde ich zusätzlich sehr schade.
Baumverteilungsstationen einzurichten macht glücklich 🙂 😍 Beim Spazierengehen in unterschjiedlichen Wäldern im Landkreis werden immer mal wieder einige Eicheln gesammelt. Eicheln der Stieleiche, Roteiche, Traubeneiche…und anschließend in Töpfen eingepflanzt.
Ein herrliches Hobby. Mittlerweile wachsen hier schon knapp 500 potenzielle Bäumchen heran. Im letzten Jahr damit begonnen. Etliche Individuen haben schon 10 cm geschafft. Das wird noch ausgedehnt. 3000 bis 4000 Bäumchen sollen es schon sein. Diese werden dann, wenn sie etwas größer sind, im Rahmen von Baumverteilungsaktionen verschenkt oder innerhalb von Projekten eingepflanzt. Auch so lässt sich etwas gegen die Klimaerwärmung tun.
500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional. https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/
Ganz ganz langsam kündigt sich der Herbst an. Das bedeutet, dass vermehrt Stroh zum Einsatz kommt. 🙂 Unser Senioren-Ziegenbock „Lucky“ hat mittlerweile eine Einzelsuite bezogen und freut sich sehr über die warme Unterlage.
Das passiert sehr oft, dass ältere Tiere sich vermehrt von der Herde absondern und einfach nur ihre Ruhe haben wollen. Das lässt sich machen. Wenn es mal in Strömen regnen sollte, dann liegt Lucky in seinem konfortablen Einzelzimmer, hört dem Regen zu und schaut zufrieden nach draußen.
Und auch die kleinen Meerschweinchen freuen sich über eine zusätzliche warme Unterlage. 2-3 Wochen leben sie noch im Aussengehege, dann gehts es in einen Innenraum.
Die kleine Ziege Stina Von einem Angstlebewesen zu einer selbstbewussten Ziegendame 🥰
Solche Geschichten lassen „das Herz aufgehen“. Manchmal sind es die „kleinen Wunder“ (in dieser völlig bescheuert gewordenen Welt!) die einen zusätzlichen Motivationsschub bringen.☺️
Stina lebt am Standort Kreimerhof (in Melle/Oldendorf) und ist seit etwa 3 Jahren hier. Ursprünglich war sie einmal in einem Zoo eine Ziege in einem Streichelgehege. Als sich jedoch ihre Hörner nach vorne bogen „musste sie weg“ (Verletzungsgefahr für Kinder). Wäre nicht ein fürsorglicher Zoo-Mitarbeiter gewesen, der sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion zunächst bei sich zu Hause aufnahm und dann zu uns brachte, sie wäre in der Schlachtung gelandet. Falls er es jetzt liest: Danke Dir nochmal! Die kleine Motte hat einfach ein schönes Leben verdient. 🙂
Die ersten Monate hatte sie vor allem und jedem Angst. Vor Hühner, vor Enten, vor anderen Ziegen, vor Menschen sowieso.
Über die Jahre jedoch hat sich etwas entwickelt. Sie ist immer selbstbewusster geworden. Eventuell hat es geholfen, dass sie eine feste Bezugsziege (Theo) gefunden hat. Auch mit ihren Mitbewohnern „Karamba“ und „Neptun“ kommt sie gut klar. Sie lässt sich sogar (manchmal) füttern und hat das Vertrauen in die Welt scheinbar wiedergefunden. Es ist eine große Ehre dabei etwas mithelfen zu können.
Etwas bekloppt: Eigentlich haben die 4 einen erstklassigen Bauwagen, in dem sie die Nächte verbringen können. Was jedoch machen sie? Sie leben nachts UNTER dem Bauwagen. 😂Naja, ist ihre Sache.
Ähnlich wie eine Mäusefamilie im Schweizer Käse haben sie es geschafft einen Gang in das Heulager zu fressen. Manchmal schlafen sie auch einfach im Essen. Muss schon sehr bequem sein, in einem großen Schokoladenkuchen oder eine großen Pizza :-)🥳🤩
Manchmal hört man (an Seine Ohren gelangend) Begrifflichkeiten wie „Unkraut“ und „Ordnungsamt“ und dann wird klar: In dieser zuweilen befremdlichen Welt ist es mal wieder Zeit zu handeln.
Heute mal Einfahrt und Hof pickobello aufgeräumt, es sieht jetzt aus „wie geleckt“. Man könnte vom Boden essen (wenn man das denn will).
Wer für sich selber meint, er müsse „Unkräuter“ (so etwas gibt es nicht, es sind wertvolle Wildpflanzen) aus Fugen und Nischen rauskratzen, wegspritzen oder rausbrennen, der soll das tun (was geht mich das an?). Ich persönlich halte von derlei Unterfangen allerdings persönlich überhaupt nichts. Und sehe auch absolut keinen Grund so etwas Komisches zu tun! Das Artensterben ist so brutal umfassend, etwas Wildheit bringt viel Leben zurück.
In der Einfahrt haben es sogar Natternkopf, Wegwarten, Wiesen-Margeriten und wilde Malven geschafft, zu wachsen und zu gedeihen. Heute auch eine blühende Tagetes gefunden und mich gefreut. Die Pflanzen heben die Pflastersteine an und sorgen dafür, dass dort wertvolle Nischen für Lebewesen entstehen.
In diesem Frühjahr und Sommer hatten wir erstmalig ein Erdhummelnest unter der rückseitigen Eingangstreppe. Herrlich, ein Geschenk so etwas erleben zu dürfen. Man muss aber auch etwas dafür tun.
In der Regel läuft das so ab:
Ein Hummel-Wohnraum-Auswahlkomitee kommt irgendwann zur Inspektion vorbei. Man hört dann ein leises Klopfen an der Tür. Direkt an der Schwelle stehen dann vier bis fünf proppere Erdhummeln, einige tragen Brillen, kleine Aktenkoffer und haben natürlich Papier und Bleistift dabei. Sie kucken einen mit großen Augen an: „Komitee-Kontrolle! Wir wollen hier einziehen!“ Dann wird ein gemeinsamer Rundgang gemacht. Kritisch (sehr kritisch) wird das Gelände und der Garten beäugt und man muss auch mit fordernden Fragen rechnen („Welche Pflanzen haben Sie, die auch im Juli für Pollen und Nektar sorgen? Würden Sie zur Not auch eine Zuckerschale mit Wasser aufstellen?“). Wehe dem, der auch nur eine Frage falsch beantwortet. Hat zum Glück geklappt. Ohne Wildpflanzen in Fugen und Nischen jedoch wird das schwierig.
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Feierabend bei den Tieren ist immer wie ein Eintauchen in eine andere Welt. 😊 Nach 10 Minuten ist der Stress des Tages vergessen. Die Tiere freuen sich über leckeres Abendessen und viel frisches Wasser. Erstmal wird jede Menge geplappert: „Naaaaa, wie war der Tag so?“ Dann erschallt ein munteres Quaken, Gackern, Wiehern, Blöken und Grunzen. Offensichtlich ganz gut. 🙂
Manchmal ist sogar noch Zeit für einen kleinen Spaziergang. Wenn man weiß wo man suchen muss, dann findet man jede Menge Heilpilze, hier z.B. Zunderschwamm und Birkenporling. Knapp ein Kilogramm, das dürfte für den Winter reichen.
Unsere Tiere genießen die letzten warmen Tage des Jahres. 🙂 Man weiß nicht, wer sich mehr freut: Die kleinen Enten, die ein Bad nach dem anderen nehmen, die Hühner (scharren glücklich im warmen Sand), Schafe und Ziegen (Essen…Schlafen….Essen….Schlafen), Gänse oder Ponys (haben sich sehr heute über gutriechendes Blühwiesenheu gefreut) 🙂
Und das Huhn, das schon die kleine Wildente ausgebrütet hat, hat es nun (diesmal heimlich) irgendwie hinbekommen, dass 2 tennisballgroße Nachkömmlinge übers Gelände flitzen.😁
In Melle Föckinghausen an der Eisenbahnstraße gemeinsam mit dem Flächenbesitzer eine Spätsommermahd durchgeführt. Vielen Dank für den Einsatz! Die Blühwiese (mitten im Siedlungsgebiet, letztes Jahr angelegt) war ein schöner Erfolg. 🌸🥀🌷🌻 Es wimmelte von Korn- und Mohnblumen. Zudem helfen Blühwiesen nachweislich dabei, Temperaturen in versiegelten Bereichen zu reduzieren und Feuchtigkeit zu halten. Der Besitzer der Fläche (200 m²) erzählte ganz stolz, dass ein Bienenvolk aus der Nachbarschaft hier regelmäßig ein „All you can eat-Festival“ veranstaltet. Die Mahd durchgeführt und das Schnittgut abtransportiert. Es wird nun einige Tage trockenen und dann unseren Ziegen am Standort „Am Wulberg“ zugeführt. Dies fördert nicht nur die Tiergesundheit (hoher Kräuteranteil) sondern ist zugleich eine sog. „Impfung“ einer Weidefläche. Viel viel viel Saatgut wird dort aus den Kapseln fallen und im nächsten Jahr auf der Weidefläche die Vielfalt unterstützen. Auch so sparen wir Geld und brauchen kein neues Saatgut kaufen 🙂
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Auffrischung einer besonderen Blühfläche in Melle Föckinghausen (direkt hinter dem Gasthaus Hotel/Hubertus Wiesehahn). Diese Blühwiese wird bereits seit 2017 betreut. Sie ist das Heimatgelände vieler Bläulingsarten, z.B. auch einer „Feuerfalter“-Art (siehe Bild). Über die Jahre hat die Blühvielfalt etwas abgenommen, daher heute einen 3 Meter breiten und 30 Meter langen Streifen mit einer Spätsommersaat nachgebessert.
Spenden für die Artenvielfalt haben sich seit dem Russland-Krieg drastisch reduziert, also muss man sich etwas einfallen lassen. „Einfach so“ Saatgut zu kaufen ist etwas zu teuer geworden. Also den Streifen an der windzugewandten Seite der Fläche angelegt. Der Windflug wird dafür sorgen, dass viele Samen auch in die Mitte und den anderen Rand der Fläche wehen (an die Stirn getippt: „Hier muss mans haben“ 😎😂).
Die Fläche ist floristisch und faunistisch sehr interessant, zumal sie schon seit so vielen Jahren bearbeitet wird. Es sind zwar „nur “ 800 m², dafür aber prall gefüllt mit Leben.
(gut zu erkennen der Ur-Opa des heute fotografierten Feuerfalters). Es ist wichtig Traditionen zu bewahren und Ahnenreihen auch von Insekten zu ermöglichen… Dem kleinen Tagfalter heute das Video gezeigt. Er so: „Ach! DAS ist also Ur-Opa!“😁
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