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Allgemein
Vergesellschaftung der Shettys auf dem Gnadenhof Brödel
Geschrieben:

Vor etlichen Wochen wurde „Alfi“ kastriert.
Nun stand die Vergesellschaftung mit den anderen beiden Shetty an.
Alle Beteiligten waren ganz schön aufgeregt, man eiß ja nie…

Naja, anfänglich ging es schon recht wild zu, hat sich dann aber nach einiger Zeit deutlich entspannt. 🙂
Dennoch wird die Dauervergesellschaftung in mehreren Episoden ablaufen.
Vorläufig können sich die drei erstmal getrennt durch einen Zaun beschnuppern. Morgen kommt Alfi dann etwas länger zu den Damen.
Insgesamt lief es aber garnicht so schlecht 🙂

 

Gnadenhof Brödel
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Nächste Blühwiesen-Sommermahd
Geschrieben:

Nächste Blühwiesenpflege (am Campingplatz Ludwigsee Melle/Bissendorf) 🥰 Wieder eine 50%-Sommermahd.
Diese Wiese ist etwas ganz Besonderes. Sie wird schon seit 2017 betreut und hat eine tolle Entwicklung hinter sich. 😃
Zunächst war es eher eine Art „Fett-Blumenwiese“.
Durch kontinuierliches Ausmagern (zumeist 2 mal im Jahr) wurden ihr mittlerweile so dermaßen viele Nährstoffe entzogen, dass sich nun auch etliche Magerarten etabliert haben.
Vielen Dank insbesondere an Seppel Pabst, dem das Stück gehört und der regelmäßg tatkräftig mithilft.
Seine Kunstwerke auf der Wiese zeigen den Insekten auch plastisch sehr klar, wo es sich lohnt, sesshaft zu werden.

Heute bei einem Schnellmonitoring entdeckt: Wiesen-Pippau, Johanniskraut, Rote und Weiße Lichtnelke, Leinkraut, Taubenkropf-Leimkraut, Mohn, Kornblume, Wilde Malve, Wegwarte, Labkraut,
Schafskabiose, Schafgarbe (passt ja auch gut, nebenan ziehen Schafe friedlich ihre Runden), Wilde Möhre, Wiesenflockenblume, Königskerze, Rainfarn, Hornklee…..und viele viele Insekten.
Und wo viele Insekten sind, da freuen sich oft auch Amphibien über genügend Nahrung.
Auf 1000 m² ein aussergewöhnliches Kleinod. 🙂

Und eine kleine Population Hasenklee entdeckt (Trifolium arvense). Ein ausgezeichneter Indikator dafür, dass sich die Fläche zu einem artenreichen Magerrasen entwickelt.
Davon gibt es (noch) viel zu wenige. Es ist schön zu sehen, dass man durch aktives Handeln (über die Jahre) eine Fläche in diese Richtung bringen kann.
Die Vielfalt dankt es.


500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
Gemeinsam den Planeten retten. Wir alle. Lokal und regional.

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Intensivbehandlung für Schweinchen Schnitzel
Geschrieben:

Tierärztliche Intensivbehandlung für Schweinchen Schnitzel.
Vielen Dank an die Tierarztpraxis Böhne (https://www.tierarztpraxis-boehne.de/). ☺️
Termin 1 hat „Schnitzi“ heute schon geschafft. Ein starkes Schmerzmittel und Penicilin gab es.
Zudem erhält es jetzt auch bei der Abendfütterung noch ein Schmerzmittel.
Haferflocken, Melone, Banane, sogar ein kleiner Schuss Speiseöl, damit die kleine Schweinedame wieder zu Kräften kommt.

Mittwoch steht Termin 2 an, Freitag Termin 3.
Eventuell, wenn ihre Entzündung im Mundbereich abgeklungen ist, muss sie vielleicht auf den OP-Tisch.
Sie erträgt das alles mit Fassung und hat einen Bärenhunger; es scheint ein großes Fest zu sein, wenn sie ihre Spezialnahrung bekommt.

Gnadenhof Brödel
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Didi Dachs und Mighty Mouse in Melle
Geschrieben:

Melle ist einfach eine tolle Stadt zum Leben. Warum? Vieles in der Natur ist noch herrlich intakt.
Es gibt hier sogar Dachse!! 🥰🥰🥰
Was für eine Ehre, ein solches Tier entdecken zu dürfen.
Ein kleiner Film: In den Hauptrollen „Didi Dachs“ und „Mighty Maus“—

Neulich bei der Pilzsuche in einem Wald im Meller Stadtteil Oldendorf (soll geografisch nicht näher genannt werden) Dachsspuren entdeckt.
„Da könnte man mal genauer hinschauen“, noch so gedacht, als sich plötzlich, wenige Minuten später, ein riesiges Geflecht eines Multikomplex-Dachsbaus (mindestens 20 Eingänge) offenbarte.😲

Interessant: Vor einem Eingang lagen, wild verstreut, viele Heidelbeeren, obwohl diese erst in ca. 50 Meter Entfernung wachsen.

Und siehe da: Die Wildkamera offenbarte: Kurze Zeit nach der Geisterstunde zeigte ein Dachs sein edles und selten sichtbares Antlitz.
Das erste Mal in meinem Leben so ein Tier in der Natur entdeckt. Fast schon ein magischer Augenblick.
Scheinbar teilt er sich den Bau (oder einen Teil dessen) mit einer Mäusefamilie (die offen gesagt etwas gefährlich lebt).

Dachse sind „ultraaszinierend“. Sie leben teilweise über deutlich mehr als hundert Jahre generationsübergreifend in ihren architektonisches Kunstwerken.
Wikipedia schreibt z.B.:

„Der Dachs gräbt sich im Waldboden einen Bau, der meist größer als beim Fuchs ist. Dachsbaue können Jahrzehnte alt sein und enorme Ausmaße mit mehreren Etagen annehmen. Dachse gehen gern in die Tiefe. In etwa fünf Meter Tiefe liegt der Wohnkessel, der über zahlreiche Gänge mit der Oberfläche verbunden ist. Diese Gänge dienen der Luftzufuhr und als Ein- und Ausgänge. Im Gegensatz zum Fuchs polstert der Dachs den Kessel seines Baues mit trockenem Laub, Moos oder Farnkraut aus.
Ein Dachsbau kann über sehr lange Zeit benutzt werden. Jede Generation dehnt ihn weiter aus und fügt weitere Wohnkammern hinzu. Ein in England untersuchter Dachsbau umfasste 50 Kammern und 178 Eingänge, die durch insgesamt 879 Meter Tunnel miteinander verbunden waren. In einem bei Malchin in Mecklenburg-Vorpommern untersuchten Bau wurden mindestens 13.000 Jahre alte Knochenreste gefunden.

Die Unterscheidung eines Dachsbaues von einem Fuchsbau ist insofern einfach, als sich in der Nähe von Dachsbauen regelmäßig so genannte Dachsabtritte befinden. Der Dachs setzt seinen Kot nämlich in dafür von ihm gegrabene kleine Erdlöcher. Typisch ist auch die ausgetretene Rinne (Geschleif) am Eingang zum Bau, die in einen deutlich erkennbaren Pfad (Dachs-Pass) übergeht. Nicht selten werden die Baue aber auch von Fuchs und Dachs gemeinsam bewohnt. “

Und zur Ernährung: „Im Unterschied zu anderen Mardern ist der Dachs kein ausgesprochener Fleischfresser, sondern nimmt überwiegend pflanzliche Kost zu sich, zu denen Wildobst, Wurzeln, Beerenobst, Samen und Pilze zählen. Als Allesfresser zählen jedoch auch kleine Tiere, wie Würmer, Schnecken, Kleinsäuger und Insekten, sowie Nestlinge und Eier von bodenbrütenden Vögeln, zu seinem Nahrungsspektrum.
Bei der pflanzlichen Kost, die vor allem in Sommer und Herbst eine Rolle spielt, wird das jahreszeitliche Angebot genutzt, das aus Getreide, Mais und Feldfrüchten aller Art, Obst, Beeren, Sämereien, Wurzeln und Knollen bestehen kann. Insbesondere im Mais kann Wildschaden entstehen. In Mastjahren werden Eicheln intensiv als Nahrung genutzt.
Einen großen Anteil der tierischen Nahrung machen, neben Regenwürmern, Insekten aus, wobei insbesondere die Imagines von Hautflüglern, Larven von Mai- und Mistkäfern, Nachtfaltern sowie Laufkäfer beliebt sind. Weitere Wirbellose wie Schnecken oder Muscheln spielen eine untergeordnete Rolle. Bei den Kleinsäugern sind mit einem großen Anteil vor allem Wühlmäuse vertreten. Seltener gehören Spitzmäuse, Maulwürfe oder junge Wildkaninchen zur Beute.

Als natürliche Feinde des Igels sind Dachse in der Lage, diese mit ihren Krallen aufzurollen und zu verzehren, wobei sie ihre Schnauze in die kleine Lücke an der Bauchseite des zusammengerollten Stacheligels stecken. Daher zählen sie in Mitteleuropa neben den Uhus zu deren größten Fressfeinden.

Größere Säugetiere werden allenfalls als Aas aufgenommen. Amphibien, Reptilien oder Fische sind eher Zufallsbeute, können aber auch mancherorts einen hohen Gewichtsanteil an der Nahrung ausmachen.“

Das Dachsgelände wird demnächst noch vorsichtig mit weiteren Nacht-Kameras begleitet. So etwas zu sehen ist herrlich. Es funktinoniert insbesondere in gut strukturierten, artenreichen Wäldern.
Da haben Eigentümer und Förster sehr gute Arbeit geleistet! Großes Lob – und vor allen Dingen Dank!

Beteiligen wir uns. Machen wir weiter. Geben wir nicht auf!

500 AKA – 500 Menschen aktiv für Klima- und Artenschutz in Stadt und Landkreis Osnabrück
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„La Familia“ zu Besuch
Geschrieben:

Heute Besuch von „La Familia“ aus Hamburg…☺️
Die Städter sind schon so eine Sache.
Der Städter an sich fährt ja den ganzen Tag, von morgens bis Abends, Auto. Wenn er müde ist, dann fährt er zu McDonalds, danach gehts in die Poofe.
Morgens startet er dann wieder seine Karre, und los gehts über den Asphalt, bis tief in die Dämmerung. Dann zu „Mäckes“.
Den nächsten Tag wieder das selbe. Das ganze Leben lang. Ein elendiges Hamsterrad.

Hab denen heute gezeigt, was es noch so gibt.
Als die Ponys erblickt werden: „Mit was laufen die denn? Diesel? Super?“
Ich so: „Neee, das sind E-Pferde, hier auf dem Land haben wir alle E-Pferde…“

Die Lütten sind begeistert: „E-Pferde! Mama, die haben E-Pferde!!“
Danach gab es kein Halten mehr. Rauf- und Runterrenen, longieren und all das. Ein Anti-Milben-gegen-Juckreiz-Shampoo-Bad gab es auch.
Alle sind zufrieden.
Pony „Alfi“ wollte gerne was vom Apfelkuchen, hat dann aber immerhin eine Möhre bekommen. Fand er auch gut.

Zudem mit „La Familia“ eine Blühwiese ausgemagert. Das ganze Schnittgut muss runter, sonst hat sich das mit der Artenvielfalt bald erledigt.
„Fa Familia“ ist mit Feuereifer bei der Sache. 600 m² Wiese sind nun bereit für weitere Insektenvielfalt, sehr schön 🙂

Den Städtern erklärt, dass es hier auf dem Land kein MacDonalds gibt.
„Wir Landeier graben gerne jeden Abend in der Erde. Fast immer findet man unter den Grassoden, in etwa 10 cm Tiere, Tomaten, Zuchinix und Kartoffeln. Manchmal auch Pilze (Braunkappen).
Wenn Ihr in Hamburg mal mit ner Spitzhacke die Straßen bearbeiten würdet und dann etwas buddeln….(und so weiter und so fort).😁

Hier auf dem Land erlebt man was. Die Städter sind massiv beeindruckt! 🙂

Gnadenhof Brödel
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Gemüse-Tausch-Börse bei IKEA
Geschrieben:

Heute bei der Gemüsetauschbörse von IKEA Osnabrück gewesen. 😃
Total gute Idee, die vom hauseigenen Nachhaltigkeitsteam organisiert wurde.
Danke insbesondere an Carrie-Ann Heinz für die professionalle Umsetzung.

Find ich immer wieder stark. Die Ideen dort kommen nicht „von oben“ sondern werden von etlichen unterschiedlichen Personen aus der Belegschaft ins Leben gerufen.
Eine Kiste Kartoffeln aus dem insektenfreundlichen Gemüsegarten in Bissendorf mitgebracht, gedüngt mit dem IKEA-Kaffeeprütt.
Naja, ich gebe zu. Meine gärtnerischen Fähigkeiten sind irgendwie limitiert…ich denke immer eher an Schmetterlinge, Käfer, Schnecken und Insekten.
Trotzdem, ein bisschen was zu Ernten gab es dennoch.
Im Austausch leckeres Knoblauchgras mitgenommen.
Hab ich noch nie gesehen sowas. Kommt heute Abend in ein wohlschmeckendes Pilzsüppchen mit Braunkappen 🙂

Dazu wieder 2 große Mülltonnen mit Kaffeeresten mitgenommen. Diese werden für die Anlage des Miyawaki-Waldes (offen für alle) am
Donnerstag, 26.10. , ab 10.30 Uhr eingesetzt. Auch dort wird das IKEA-NAchhaltigkeitsteam dabei sein 🙂

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/donnerstag-26-10-artenschutzaktion-mit-dem-ikea-nachhaltigkeitsteam-melle/

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Noch 6 mal schlafen…
Geschrieben:

Der kleine Alfi ist schon ganz ganz aufgeregt. ☺️
Noch 6 mal Schlafen, dann findet endlich die Vergesellschaftung mit unseren anderen beiden Shetty-Stuten statt.
Dann liegt die Kastration lange genug zurück und es wird keinen Pony-Nachwuchs geben.

Er langweilt sich aktuell ein bisschen, doch auch mit ihm werden ab und an Spaziergänge durch den Wald gemacht. Und bald hat er es geschafft.
Die anderen Tierchen hier schließen schon Wetten ab.
Kaninchen „Sky“ zu Schweinchen „Speedy“: „Mit Sicherheit werden die sich gut verstehen, ich wette 5 Blätter Löwenzahn“.
Speedy: „Ich könnte 200 Körnchen Mais dagegen setzen, mache ich aber nicht.“
Und auch die Nachbarskatze „Killer“ schaut der Angelegenheit sehr entspannt entgegen.


Pony Chayenne hat ab und an etwas Juckreiz und ist sehr sensibel für Milbenbefall.
Da hilf ein entsprechendes Spray, eine Anti-Juckreit-Salbe und ein ordentliches Shampooing.
Es wollen ja auch alle zufrieden sein und hübsch aussehen, wenn die Vergesellschaftung stattfindet.

Wir werden mit einem kleinen Film berichten.

Gnadenhof Brödel
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Weiterer Miyawaki-Wald in Melle
Geschrieben:

Nächste Mitmachaktion, gerne anmelden 🙂 (Oktober 2023)
Weiterer Miyawaki-Wald in Melle 😃

Gemeinsam mit IKEA Osnabrück, dem Verein per se! e.V. Verein Sozialer Dienste und vielen weiteren Freiwilligen.

Sehr sehr gut!! Bei IKEA in Osnabrück hat sich vor längerer Zeit aus der Belegschaft heraus ein Nachhaltigkeitsteam gebildet.
Menschen, die dort arbeiten, in völlig unterschiedlichen Bereichen, und sagen:
„Wir wollen etwas tun, sodass sich unser Unternehmen nochmehr für Klima- und Artenschutz einsetzt. Und dafür sind wir bereit, uns zu engagieren. Im Unternehmen und darüber hinaus!“
Im letztes Jahr gab es bereits ein schönes Projekt (Trockensteinmauer)….
Schön ist: Von der kleinen Basis (ein Standort) zum „Großen“ (CEO Deutschland) kommen solch lokale Initiativen auf das Spielfeld „größerer Entscheidungen“.
Die Initiativen vom Standort Osnabrück sind bereits „nach oben getröpfelt“ (mit noch ungewissem Ausgang)…

Die Vision:
Was wäre, wenn sich alle 55 IKEA-Standorte in Deutschland mit solchen Projekten einbringen könnten? Oder alle Standorte in Europa?

Am Donnerstag, 26.10., ab 10.30 Uhr (Melle, Gnadenhof Brödel, Am Wulberg 31)
geht es diesbezüglich zur Sache. Anlage eines weiteren Miyawaki-Waldes.
Für alle Mitmach-Menschen gibt es zudem tolles Essen und tolle Getränke:

Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/donnerstag-26-10-artenschutzaktion-mit-dem-ikea-nachhaltigkeitsteam-melle/

Der Miyawald wird zudem mit IKEA-Kaffeesatz gedüngt. Zum Einsatz kommen auch wieder (never change a winning team) die HK-Päds aus Melle (https://hagemann-krystosek.de/)
[Eike Krystosek, Uwe Krystosek].

Die Aktion ist offen, für jedE/n , der /die mitmachen möchte. Es wird an diesem Tage ein professionelles Filmteam dabei sein,
um die Aktion auch als Überzeugungsarbeit für andere Standorte zu nutzen. Wichtig ist dabei: Wer dabei sein möchte, der müsste bitte an dem Tage vor Ort
eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass er oder sie auch auf dem Film abgebildet werden kann (einzige Bedingung für eine Mitwirkung).

Miyawaki-Wälder schießen aktuell wie Pilze aus dem Boden (in ganz Europa).
Sie wachsen etwa 10mal schneller als „klassische Wälder“, sind etwa 20mal dichter und weisen eine ca. 30mal höhere Biodiversität auf.
Trotzdem sind sie etwas ganz ganz anders als „herkömmliche Wälder“ (und können diese auch niemals annähernd ersetzen).
Es handelt sich um „Miniwälder (10*10 bis 10*40 m²) um insbesondere in Siedlungsgebieten die Folgen der Klimaerwärmung abzumildern.

Siehe auch die Artikel in der NOZ:
https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/was-sind-miyawaki-waelder-mini-waelder-und-tiny-forests-20986446

https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/neuer-miyawaki-wald-in-melle-will-halle-westfalen-auch-43668931

Mit dem Klimaanpassungsgesetz der Bundesregierung (https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-verabschiedet-erstes-bundesweites-klimaanpassungsgesetz)
werden sie ziemlich gesichert ins Portfolio wirksamer Maßnahmen gegen Hitzeinseln, als wertvoller Beitrag für Schwammstädte,
als hilfreicher Beitrag für eine Bodenaufwertung und Steigerung der Artenvielfalt in Siedlungsgebieten aufgenommen werden.

Was sind Miyawaki-Wälder (Tiny forests)?
Siehe: http://umweltschutz-und-lebenshilfe.de/praesentation_miyawaki2.pdf

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Waldspaziergänge mit den Ponys
Geschrieben:

Für unsere Ponys ist es ja manchmal etwas langweilig…😒
Sie werden aus medizinischen Gründen (Hufrehe) ausschließlich noch im Paddock gehalten. Selbst die früher üblichen „2-Stunden-am-Tag-ab-und-zu-in-der-Woche“-Weidegänge sind weggefallen.
Damit sie auch mal etwas anderes sehen werden jedoch regelmässige Spaziergänge gemacht. Im Homeoffice z.B. in der Mittagspause, oder am Wochenende.
Dann geht es in den Wald, durchaus auch mal querfeldein. Sie genießen das förmlich. 😄 Ein anderes Geläuf, ein anderer Boden, ganz neue Gerüche. Mal durchs Laub, mal über Schotterwege, mal über Moos…
Und zumindest ein kleines bisschen Grasen dürfen sie dann auch.

Dank der Futterspende von letztem Freitag (Maiskörner) zudem den Ziegen und Schafen heute eine Freude gemacht.
Kleine Mengen davon dürfen sie essen. Eine große Partie war das. Popcorn 🙂

Gnadenhof Brödel
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Vorbereitung der nächsten Mitmachaktion
Geschrieben:

Konkrete Mitmachkation für eine stärkere Widerstandsfähigkeit gegen die Klimaerwärmung 🙂
Vorbereitung des nächsten Feuchtbiotopes, Mitmachaktion in Bissendorf am 14. Oktober

Um besser gegen die Klimakrise gewappnet zu sein müssen wir uns (als Gesellschaft) etwas einfallen lassen.
Siedlungsgebiete kühlen, Abflussreservoirs für Starkregen schafen etc. etc.

Die nächste Mitmachaktion findet in Bissendorf/Jeggen (Stadtweg 8) statt.
Anlage eines Feuchtbiotopes. Auch für Familien mit Kindern geeignet. Bitte schaufeln und Spaten mitbringen.

Zur Anmeldung:
https://500-aktiv-fuer-klima-und-artenschutz.de/events/samstag-14-10-bissendorf-jeggen-gemeinsame-anlage-eines-feuchtbiotopes-zur-foerderung-der-klimaresilienz/

Für lecker Essen und Trinken wird gesorgt.
Das Gelände gehört zum „Projeggt“ https://projeggt.org.
Es ist herrlich verwinkelt, überall kleine Häuschen, Blühwiesen, Hühner und Hähne. Es ist schlön zu sehen, dass es Menschen mit Visionen gibt, die ihre Visionen zudem auch umsetzen.
Klasse!

Und:
Das Klimaanpassungsgesetzt kommt. Das Kabinett hat es bereits verabschiedet und es wird eine Herkulesaufgabe für Städte und Gemeinden sein, und zugleich auch eine große Chance.

Siehe:
https://www.bmuv.de/pressemitteilung/bundesregierung-verabschiedet-erstes-bundesweites-klimaanpassungsgesetz

Finanzvolumen: Für Länder, Kreise und Kommunen wird es auf 55 Mrd. Euro geschätzt, einen Bedarf taxiert der Deutsche Städtetag auf 16.200 Stellen.

Was soll umgesetzt werden?? Städte sollen kühler und grüner werden, Schwammstädte sollen gebildet werden. Es geht um sog. „grüne“ und „blaue“ Infrastruktur. Eine neue „blaue“ Struktur wurde heute vorbereitet. Die Ränder werden „grün“.

Maßnahmen: Z.B. Regenrückhaltebecken, Weniger Versiegelung, Miyawaki-Wälder, mehr Grünflächen, Feuchtbiotope, Fassadenbegrünung, Dachbegrünung, Stakregenabpufferung durch Wasserspeicherung des Dachabflusses….etc.

In dioesem Falle also: Ein schönes neues Feuchtbiotop 🙂
Es wird viel Raum für Leben für ganz unterschiedliche Arten bereitstellen.
Und es wird das Mikroklima kühlen und bei Starkregen einen kleinen Puffer darstellen.
Gerne mitmachen 🙂

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