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Allgemein
Herzlich willkommen, Molly
Geschrieben:

Herzlich willkommen, Molly 🙂

Heute ist das Schaf Molly (Coburger Fuchsschaf) zu uns gekommen. Molly ist mit 8 Jahren schon etwas älter und hat lange Zeit in einer Kleinherde bei Hannover gelebt.
Mit der Zeit jedoch sind ihre Gefährten (bis zu 16 Jahre alt geworden) dann leider verstorben und die ältere Dame, welche Molly zuletzt betreute, ist mittlerweile schon 80 Jahre alt.
Eine Tierärztin hat das Schaf heute gebracht. Molly ist entwurmt, kerngesund und hat Top-Klauen.
Die Vergesellschaftung ging ganz schnell, sie hat sofort Anschluss bei unseren 4 kleinen Quessant-Schafen gefunden und trabte gemütlich mit denen in den Stall.
In einigen Wochen nehmen wir ein weiteres alleinstehendes Schaf auf, die werden bestimmt gute Kumpels.
Für zwei weitere Tiere haben wir noch „grünes Licht“ gegeben, danach sind wir leider voll und können leider niemanden mehr aufnehmen.

Molly ist sogar fast zahm und von beeindruckender Größe (fast so groß wie unsere beiden Ponys). In den nächsten Tagen gibt es noch eine Ohrmarke, da muss sie durch. 🙂

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Nilsthilfen geschaffen für Kleinsäuger
Geschrieben:

Und auch heute wieder Klasseeinsatz von Karsten Wachsmuth, Julia Biegall, Joel und Leonie. Große Klasse!! Weitere Blühwiesen bearbeitet. Die Fläche an der Oldendorfer Straße in Melle gehört zu den Arealen, welche wissenschaftlich untersucht wurden: https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wildbienenmonitoring_endbericht_blumiges_melle.pdf

Dort wurde in der Mitte der Blühwiese nun ein großer Haufen Schnittgut geschaffen, um Insekten und anderen Tieren eine Überwinterungsmöglichkeit zu bieten z. b. Igeln und anderen Kleinsäugern.
Im Frühjahr werden Rebhühner und Fasane dort eine gute Deckung und Futter für die Aufzucht der Jungen finden (wenn die Blühwiese wieder wächst (dann schon im dritten Jahr :-))

Ähnliches wurde heute auch in Melle am Zwickenbach praktiziert. Durch Nährstoffe, welches durch das Schnittgut in den Boden gelangen, bilden sich zumiest Brennesseln. Diese sind außerordentlich wertvoll für viele Raupen von Schmetterlingen.

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Erste Kletterhilfe am Kreimerhof
Geschrieben:

Ein kleiner Tag für die Menschheit, für unsere Ziegen im Naturpark Kreimerhof /Gnadenhof Brödel Hauptstelle aber eine Riesensache.
Der erste Baumstamm als Kletterhilfe ist nun auch dort vorhanden. Vielen vielen Dank für die Unterstützung.
Neugierige Blicke und Riesenfreude 🙂

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Blühwiesenwunder in Vorbereitung
Geschrieben:

Das Insektensterben wird auch im nächsten Jahr eine massiv zentrale Aufgabe bleiben.
Danke an Karsten Wachsmuth und Julia Biegall. Die beiden haben in Bissendorf bei der Firma Runge 5000 m² gemäht und abgetragen, wow! Das ist Einsatz!
So wird auch im Folgejahr wieder eine tolle Blühwiese entstehen.

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Blühwiesenpflege notwendig
Geschrieben:

Karsten Wachsmuth in Action. Weitere 1000 m² Insektenwiese wurden gestern gemäht. Starker Einsatz. Auch in Melle am Zwickenbach wird
nächstes Jahr wieder ein farbenfrohes, brummendes und summendes Paradies entstehen.

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Meerschweinchen-Krankenstation
Geschrieben:

Medizinische Behandlung unserer Meerschweinchen

Puh, das wird dauern. Die Pilzerkrankung ist keine schöne Sache. So etwas passiert, wenn Meerschweinchen schlecht gehalten werden (zu wenig Auslauf, zu wenig Stallhygiene etc. etc.).
Vor einigen Tagen haben wir die drei Tröten auf unserem Gnadenhof Brödel Melle aufgenommen.
Diverse Wochen werden sie jetzt auf Pappe und Zeitungspapier leben müssen, damit die Pilzsporen schnell entsorgt werden können.
Behandelt werden sie auf Anraten eines unserer Tierärzte mit „Itrafungol“ (nicht ganz billig, eine kleine Flasche kostet da schon mal über 60 Euro), welches hauptsächlich gegen Pilzerkrankungen bei Katzen eingesetzt wird
(geht aber auch bei Kaninchen und Meerschweinchen).
Das Mittel ist „scharfes Zeug“, bei der Dosierung muss man aufpassen und auch immer wieder Zeiträume ohne Verabreichung einhalten.
Die Kleinen sehen ganz schön lädiert aus und haben das Medikament auch ohne zu Murren eingenommen.
Wird schon Jungs, Geduld, das kriegen wir doch hin….:-)

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Heute Kaninchengehege ausgebessert
Geschrieben:

Heute das Kaninchengehege auf dem Gnadenhof Brödel Melle ausgebessert.
Ursprünglich liefen unsere Zwergkaninchen auf 60 m² umher, mit Möglichkeiten zum Buddeln, Sonnenplätzen, geschützt gegen Greifvögel etc. etc.
Allerdings: Das war denen wohl zu wenig. Also haben sie wie wild Tunnel gegraben und sich eines Nachts verdünnisiert.
Naja, nicht ganz, sie halten sich um Umkreis von ca. 300 Metern um ihr „Stammlokal“ auf und kommen immer wieder mal vorbei, schlafen einige Nächte im Stall, und sind dann wieder einige Tage unterwegs.
Leider gräbt unser Frechdachs Ringo gerne auch mal Löcher in den Gärten der Nachbarschaft. Das war so nicht geplant, sorry :-/
Also heute das Gehege ausgebessert. Jetzt haben sie 150 m², viele Zäune wurden eingegraben, potentielle Schlupflöcher geflickt.
Nach und nach werden sie nun wieder dem Gehege zugeführt.

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Projektbericht Wildbienenmonitoring „Blumiges Melle“
Geschrieben:

Um dem Insektensterben Einhalt zu bieten ist es unabdingbar wissenschaftliche Untersuchungen zur Bestandsentwicklung von Insekten
zu fördern. Ein Beitrag dazu wurde innerhalb des Projektes „Blumiges Melle“ geleistet.

Den entsprechenden Bericht findet Ihr nun unter folgendem Link:

https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/wildbienenmonitoring_endbericht_blumiges_melle.pdf

Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals bei allen UnterstützerInnen.

Auch unabhängig von dem Report einige zentrale Erfahrungen aus der Projektlaufzeit:

* Viele, viele Menschen wollen aktiv werden, „trauen“ sich aber nicht so recht
(weil sie oft „Angst“ haben, etwas falsch zu machen).
Nimmt man sie „an der Hand“ (und nimmt ihnen die Sorge), dann sind sie oftmals mit sehr hohem persönlichen Einsatz dabei

* Auch Blühwiesen, welche im ersten Jahr nicht so wachsen wie erhofft, können bei einer entsprechenden Pflege (Mahd und Mahdgut abtragen)
im zweiten Jahr ein „Volltreffer“ sein

* Blühwiesen sind nur ein Teil eines Insektenschuztes. Erst durch das Zusammenspiel mit Nisthilfen im nahen Umfeld leisten diese einen maßgeblichen Beitrag.

* Durch das Monitoring festgestellt: Eine im zweiten Jahr wachsende Blühwiese zieht eine höhere Artanzahl, als im ersten Jahr an

* Diverse gefährdete Arten profitieren von Blühwiesen, angelegt mit regionalem Saatgut

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Strenge Quarantäne für die Meerschweinchen
Geschrieben:

Medizin-Check der Meerschweinchen
Und: Aus logistischen Gründen können wir aktuell leider keine weiteren Tiere aufnehmen

Auch das gehört dazu, gestern der Rundum-Check der Meerschweinchen bei einem unserer Tierärzte.
Alle drei leiden an einer arglistigen Pilzerkrankung,
bleiben also die nächsten Wochen in Quarantäne.
Da der Pilz auf andere Tiere und Menschen übertragbar ist (im Fachjargon auch Zoonose genannt), dürfen diese nicht damit in Berührung kommen bzw.
wird nach einer Berührung sofort desinfiziert (das Keim-Bakterien-Pilz-Abtöt-Zeugs haben wir literweise hier).
Die Meerschweinchen werden jetzt mit einem strengen Medikament behandelt.
Das gesamte Stroh, Heu, Restfutter wird entsorgt.
Gemäß Rat des Tierarztes werden die drei in den nächsten Wochen auf Zeitungspapier leben müssen. Auch Holzgegenstände sind tabu,
Sie ziehen also vorübergehend in ein Plastikhaus, welches regelmäßig mit 60 Grad heißem Wasser abgewaschen wird.
Der kleinste der Dreien (Manni Kaltz) wiegt nur etwas über 300 Gramm. Der kriegt jeden Tag eine Extraportion Futter in einem separaten Bereich.
Indiana Jones und Kät’n Ahab (beide über 400 gramm) sind ob der Situation schon etwas am Mosern, da müssen wir wir jetzt alle gemeinsam durch, Jungs!
Probleme lösen wir im Vorwärtsgang und ohne nach hinten zu schauen 😉

Aufgrund einer Vielzahl an Anfragen:
Leider können wir keine weiteren Tiere aufnehmen.
Unsere Ställe sind voll und eine angemessene Betreuung benötigt Zeit, Platz und Geld. Da sind wir leider in allen drei Bereichen am Limit.
Auf unserer Großtier-Weide wird am Montag noch ein alleinstehendes Schaf (sie heißt Molly) aufgenommen und vergesellschaftet.
Zusagen für 3 weitere Weide-Tiere haben wir bereits gegeben (auch mit Blick auf die im nächsten Jahr folgende Blühwiesenbeweidung als Insektenschutzprojekt).
Diese nehmen wir im November auf.
So leid es uns tut, aber mehr können wir leider nicht beherbergen und versorgen.

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Meerschweinchen-TV
Geschrieben:

Die kleinen Meerschweinchenflitzer rasen neugierig durch die Gegend.
Dafür, dass die eigentlich krank sind, ganz munter 🙂
Unser Hund Merlin ist begeistert, wedelt mit dem Schwanz und versucht die kleinen Dinger erfolglos zu hypnotisieren (keine Sorge, Kleintiere kennt er schon.
Er bellt die nicht an und jagt die nicht). Für ihn ist das wie Fernsehen. Auf Kanal 1 Meerschweinchen, Kanal 2: Meerschweinchen, Kanal 3: Meerscheinchen etc. etc.
Super Programm 🙂 Fehlt nur noch ne Packung Hundechips…