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Allgemein
Blühwiesen-Epizentrum geschaffen
Geschrieben:

Fertig!!! Blühwiesen-Epizentrum und Blühwiesen-Begehungsfläche in Melle-Oldendorf geschaffen.
An einem Samstag im Juni werden wir das Areal einmal für die Öffentlichkeit begehbar machen. Auch Blumen pflücken (aber nur von den Rändern ;-)) wird erlaubt sein.

So, fertig! Heute noch ein Teilstück ausgesät.
Auf insgesamt etwa 12.000 m² (direkt neben dem Hotel Restaurant Hubertus Wiesehahn) haben wir nun mehrere größere und kleinere Blühflächen angelegt.
Die unterschiedlichsten Mischungen: Feldblumenwiese, Sand-Magerrasen-Blumen, Schmetterlings- und Wildbienensaum, Verkehrsinselmischung, Osnabrücker Mischung,
Bunter Saum, Blumen- und Kräuterrasen, Blühende Landschaft Nord etc. etc.
Auch „Deutschlands Naturwunder 2018“ liegt hier (https://www.sielmann-stiftung.de/artikel/blumenwiese-in-niedersachsen-ist-deutschlands-naturwunder-2018/)
(siehe das Bild im Anhang mit der Eiche; hier haben wir eine Vielzahl von Stängeln als Nisthilfe stehen gelassen).

Gepflegt werden die Areale von unseren Gnadenhof-Tieren (http://gnadenhof-melle.de).
Die Blühwiesen werden in diesem Jahr in ihrer 1., 2. und 3. Saison blühen, haben somit also nicht nur durch die Saatgutzusammenstellung völlig unterschiedliche Erscheinungsbilder.

An einem Samstag im Juni werden wir die Flächen (als Ausnahme) für die Öffentlichkeit begehbar machen (gegen eine (freiwillige) kleine Spende).
Natürlich nicht „quer durch die Blühwiesen hindurch“ sondern auf separaten Wegen.
Somit kann sich jeder einmal einen Eindruck davon verschaffen, welche Mischung z.B. für den eigenen Garten geeignet wäre.
Garniert wird das ganze in diesem Jahr noch durch Totholz-Nisthilfen, welche eine wichtige Bruthilfe für viele Insekten sind).
Zudem existieren durch die Tiermahd viele sandige Offenstellen, in welche die Wildbienen sich zurückziehen.

Das Kartenbild (Anhang) spricht Bände. Hier wissen die Insekten garnicht, wo sie zuerst hinfliegen sollen 🙂
http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen-2/

Blumiger Landkreis Osnabrück
http://insektenrettung.de
http://blumiger-lkos.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen

Allgemein
„innogy“-Storchenmast
Geschrieben:
Die Vorbereitungen für den nächsten Storchenkorb fanden heute statt.
Eigentlich sollte dieser heute schon aufgerichtet werden, der Sturm in der kommenden Nacht hat diesen Part jedoch noch etwas verschoben
(der Mast wird aufgrund der zu erwartenden Last einbetoniert und Beton braucht drei Tage, bis er trocken ist).
Wird nun also nächste Woche umgesetzt.
Auch einige Kaninchen fanden das Projekt ziemlich spannend (naja, ging so) 😉
So ein Storchennest wird übrigens im Vorfeld mit weißer Farbe bekleckst. Nach dem Motto: Hier war schon mal wer, muss also super sein.
Der Korb wird den Namen „innogy-Storchenkorb“ tragen.
 
Offizielle Meldung:
 
 
Der Korb, der auf einem 9 Meter hohen Holzmast installiert wird, stellt auf einer Länge von 200 Metern
die dritte errichtete Nisthilfe dar.
 
Kai Behncke, ehrenamtlicher Geschäftsführer der gUG Umweltschutz und Lebenshilfe: „Wir danken der Firma Innogy für diese
Unterstützung des Artenschutzes. Es ist generell nicht einfach, Holzmasten mit der nötigen Länge zu finden.
Innogy hat hier schnell und unkompliziert geholfen. Wir freuen uns sehr darüber.
Eines der nächsten Projekte wird nun die Schaffung eines Feuchtbiotopes (basierend auf Lehm) in Oldendorf sein,
damit auch die Nahrungssituation der Störche weiter verbessert wird.
Der Lehmboden kann zudem Schwalben als wertvolle Nisthilfe dienen. Ein Bauantrag wird in Kürze gestellt.“
 
Rainer Oesting, innogy-Kommunalmanager für die Stadt Melle äußert sich zu dem Projekt: „Es ist toll zu sehen, wie sehr sich die Bürger in Melle für den Umwelt- und Artenschutz vor Ort engagieren.
Sehr gern haben wir geholfen, dieses Projekt zu ermöglichen.“
 
Der Storchenkorb selber wurde von einer Osnabrücker Firma erstellt, welche auch die Nisthilfen für die dortige Storchenstation produziert.
Die Aufrichtung geschieht durch ein lokales Meller Gartenbauunternehmen (ASSMANN Garten- & Landschaftsgestaltung), welches auch die bisherigen Storchenmasten installiert hat.
 
Anmerkung: Übrigens sehr zu empfehlen. Sehr professionell und gut geplant. Mit der Firma werden wir wohl noch weitere Natur- und Artenschutzprojekte umsetzen.
 
Die Errichtung des 3. Storchenmastes „Am Wulberg“ ist als ein Baustein verschiedener dortiger Naturschutzmaßnahmen zu sehen.
Ergänzend wurden und werden auf nahezu 5000 m² unterschiedliche Blühwiesenmischungen ausgesät, um dadurch Insekten zu helfen.
Diese sind wichtig für die Aufzucht von Storchen-Jungen und zudem Nahrung für Mäuse und Amphibien – welche dann wiederum als Storchennahrung dienen.
 
Gleichzeitig schaffen die auf den Flächen temporär lebenden Blühwiesen-Beweidungstiere des Gnadenhofes Brödel Strukturen, welche dem Ziel des Artenschutzes dienlich sind.
 
In diesem Fühjahr wird auf einer der Wulberg-Flächen zudem ein Schul-Mitmach- und Lerngarten eröffnet (der „Storchengarten“).
Hier wird Kindern der umliegenden Schulen gezeigt, wie sich biologisch wertvoll
Gemüse anbauen lässt. Die Kinder lernen durch ihre aktive Mitarbeit dabei nicht nur etwas über die Bedeutung von Lebensmitteln sondern auch,
wie deren nachhaltige Produktion einen Beitrag für den Naturschutz leisten kann.
 
Simone Brockmann, Leiterin des Schul-Gartens:
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen und bin sehr gespannt wie die Kinder in diesem Projekt aufgehen.
Es ist so wichtig, dass alles in bzw. aus der Natur wertgeschätzt wird. Klasse, dass die Schulen diese Themen aktiv angehen.“
 
Kai Behncke: „Störche sind ein echter Sympathieträger. Wenn es im Sommer hier in allen Farben blüht, die Schulkinder ihr eigenes Gemüse mit nach Hause nehmen und gleichzeitig noch ein Storchenpaar brütet,
dann haben wir auf kleinem Raum ein wertvolles Idyll geschaffen.“
 
 
Im Anhang ein Lageplan:
Legende
Rot=Zaunführung (innerhalb der eingezäunten Tiere weiden ab und zu/gelegentlich einige unserer Gnadenhoftiere)
Gelb=Bereits angelegte Blühwiesen (basierend auf unterschiedlichen Saatgutmischungen)
Blau= Geplantes Feuchtbiotop (in 2020)
Orange= Ökologischer Gemüseanbau, Lehr-, Lern- und Mitmachfläche für Schulen [„Storchengarten“] (wird im April/Mai 2019 umgesetzt)
Grün=Storchenkörbe
1= Bereits errichtet (sponsored bei Jens & Catrin)
2= Bereits errichtet [„OKI-Storchenkorb“] (unterstützt durch die der Ost & Koch Immobilen GmbH, Osnabrück)
3= Errichtung 8. März [„innogy-Storchenkorb“] (unterstützt durch die innogy SE)
Allgemein
DANKE :-) !!!
Geschrieben:

Was für ein glorreicher Tag 🙂 🙂 Jubel!!!!!

Gerade die Post geöffnet. Die Haarmann Stiftung Umwelt und Natur fördert „Blumiger Landkreis Osnabrück (+) plus“
mit einem hohen Betrag. Danke!!!
Im Rahmen des Projektes werden ja unsere Tiere zur schonenden Mahd von Blühwiesen eingesetzt.
Das Projekt gibt uns zudem die Möglichkeit, weitere Tiere vor dem Schlachthof zu retten und gleichzeitig Ziegen, Ponys und Schafe
wertvolle Naturschutzarbeit leisten zu lassen.

Naturschutzprojekte umsetzen bedeutet immer auch Zocken. Selbst im März weiß man noch nicht
welche Förderungen reinkommen – ob mal wieder ein Privatkredit aufgenommen werden muss oder wie es weitergeht.
Während das früher schlaflose Nächte bereitet hat werden wir langsam etwas „abgebrühter“ und „abgezockter“.
Der Beitrag von der Haarmann-Stiftung ist ein Segen und löst ganz ganz viele Fragezeichen in Luft auf.
Jetzt werden bald Zäune bestellt, Wildblumensaatgut bestellt, mobile Unterstände gekauft…

Habs gerade den Tieren erzählt. Die Ponys tanzten vor Freude Pogo, die Ziegen eine ziemlich wilde Polonaise und die Schafe schlugen einen Purzelbaum nach dem Anderen.
Eine Sektflasche nach der anderen köpfen die gerade, hoffentlich haben die morgen keine Kopfschmerzen.
Frische Wiesen, mit Wildblumen und Wildkräutern, was für ein Fest!!

Blumiger Landkreis Osnabrück (+) plus & Insektenrettung.de
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
Schonende Blühwiesenpflege durch Gnadenhoftiere
http://blumiger-lkos.de,
http://insektenrettung.de
http://gnadenhof-melle.de

 

Allgemein
Kooperation mit der Stadt Melle
Geschrieben:

Heute ein nettes Gespräch mit einem Vertreter des städtischen Umweltamtes (Herr Lichy) sowie zwei Anrainern der kommunalen Fläche neben der Bushaltestelle Schürenort
(Osnabrücker Straße) gehabt. Hier werden ja einige unserer Gnadenhoftiere für eine natürliche Beweidung sorgen.
Verschiedene Bedenken wurden diskutiert, Anregungen aufgenommen, die geplante Situation besprochen und der Zaunverlauf geklärt.
Ein recht großes städtisches Areal wird dann zwei Mal im Jahr durch ein ausgewähltes Team (nur die Besten!) des Gnadenhofes beweidet.
Eingesetzt werden die beiden Ziegen-Lämmer „Mabel“ und „Hope“ (siehe Foto, habs den beiden gerade erzählt…)

„Können wir da auch schön in der Sonne liegen und es uns gut gehen lassen?“, fragten sie.
„Logo, natürlich!“, sagte ich. „Dann sind wir dabei!! Aber nur wenn Mama auch mitkommt“
Mutter Cindy, Vater Emil und die beste Freundin der Familie,
die Waliser Schwaarzhalsziege „Elli“ werden das Ziegen-Team komplettieren. „Cool“, sagten die beiden Lämmer. „Die ganze Familie + Elli zusammen. Das wird toll!“

Dazu kommen die beiden Minischafe und beste Freundinnen „Hermine“ und „Kunigunde“.

Je nach Brut- und Gelegesituation auf der Fläche wird ab Mai/Juni das Areal eingezäunt.
Mit der Stadt Melle wird nun ein formeller Nutzungsvetrag geschlossen.
Wer hat was davon?
* Die Stadt Melle spart die Ausgaben für eine ansonsten notwendige maschinelle Pflege
* Unsere Tiere freuen sich über eine ganz frische und zuvor nicht beweidete Wiese mit vielen Gräsen, Zweigen und Ästen
* Wir freuen uns, dass wir für das Areal keine Pacht zahlen
* Diverse Insekten freuen sich über entstehende Kleinstrukturen (Offenstellen im Boden, Tierpfade). Es wird dort aber keine großflächige Blühwiese ausgesäht
(vielleicht kleine regionale Streifen am Rande),
die zielgerichtete Beweidung wird jedoch auch ohne Einsaat dafür sorgen, dass dort Wildblumen wieder wachsen können.
* Vielleicht freuen sich auch bald einige Orchideen, denn vor einigen Jahren wuchsen dort welche.

Wird ein schönes Projekt.
Gnadenhof Brödel und Blumiger Landkreis Osnabrück
http://gnadenhof-melle.de, http://blumiger-lkos.de

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Weitere Blühwiesen im Landkreis
Geschrieben:

Neue Blühwiesen im Landkreis Osnabrück 2019

Liebe Leute, vielen Dank für eine Vielzahl von Flächenangeboten für Blühwiesen, das ist Top!!
Aufgrund einer begrenzten Menge an Saatgut und Maschinen können wir leider nicht alle Anfragen erfüllen und
sind aktuell komplett ausgelastet (eventuell wird sich im Laufe der nächsten Monate nochmal eine weitere Möglichkeit ergeben, aber aktuell sind unsere Planungen abgeschlossen).

Wir planen ja zielgerichtet die Anlage weiterer Blühflächen, um eine Biotopvernetzung (mit etwa bereits 100 bestehenden Blühwiesen) auf 35 Kilometern insbesondere zwischen Hagen a.T.W. und Melle bis nach Rödinghausen zu schaffen.

Der aktuelle Stand (wo werden neue Blühwiesen entstehen?):

Melle: 4 Stück
Rödinghausen: 2 Stück
Bissendorf & Schledehausen: 4 Stück
Venne/Ostercappeln: 2 Stück
Osnabrück: 1
Georgsmarienhütte: 2
Hagen a.T.W.: 2
Bad Essen: 1

Ihr wollt selbst aktiv werden? Ne Fräse kann man sich leicht im Baumarkt leihen 😉

http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de

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2 kleine Winzlinge erblicken das Licht der Welt
Geschrieben:

Mal wieder total schön. Zwei weitere Lämmer auf dem Gnadenhof Brödel geboren.
Mutter „Cindy“ und (mittlerweile) kastrierter Vater „Emil“ sind „stolz wie Oskar“.
Und drollig ist: Der Ziegenbock Emil sieht ja schon ein klein wenig „schräg“ aus, das Erbgut hat er scheinbar weiter gegeben 🙂
Und eine Ziehtante haben die beiden Winzlinge auch: Ponny Hanni weicht kaum von deren Seite.
Die beiden Zwerge sind wohlauf, trinken munter und wurden gerade in den warmen Stall gebracht.
Mutter Cindy lässt dort außer Pony Hanni niemanden herein.

Auch Namen haben wir schon gefunden: Olaf und Einstein.

Die beiden kleinen Fressmaschinen setzen wir als kongeniale Landschaftspfleger in unserem Projekt
„Blumiger Landkreis PLUS – Blühwiesenpflege durch Weidetiere“ ein, können die beiden Zwerge mal zeigen, was sie so drauf haben.
Aber erstmal sollen sie in den nächsten Monaten viel schlafen und viel Milch von der Mutter trinken, und mit Pony Hanni durch den Frühling flitzen.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de

Falls jemand den einen oder anderen Euro für Futter spenden möchte…
Geht auch: https://www.betterplace.org/de/projects/61174-gnadenhof-melle-brodel-melle-westerhausen

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Webanwendung zur Planung von Blühwiesen online
Geschrieben:

Es ist soweit, eine neue Plattform zur Anlage und Planung von Blühwiesen geht online:

http://insektenrettung.de

Viele vermittelte Informationen dieser Seite stammen aus den Erfahrungen unterschiedlicher lokaler/regionaler Insektenschutzprojekte aus dem gesamten Bundesgebiet.
Dieses Portal vermittelt praktische Tipps und Informationen zur Anlage von Blühwiesen, Blühstreifen und Blühinseln sowie Insekten-Nisthilfen.
Bundesweites Planungsinstrument

Ein wichtiger Baustein sind die programmierten Kartenanwendungen (siehe http://insektenrettung.de/den-standort-einer-bluehwiese-planen/).
Durch diese schaffen wir ein kostenloses und ständig erweitertes Planungsinstrument (für BürgerInnen, Naturschutzgruppen, Schulen, Firmen, Kommunen, Landkreise etc.) damit räumlich gezielt überall im Lande insektenfreundliche Blühwiesen (basierend auf den passenden Saatgutmischungen) angelegt werden.
Durch eine hohe (floristische) Artenvielfalt können wir die Vielfalt der Insekten (und somit vieler weiterer Spezies) unterstützen und gegen das katastrophale und massive Artensterben aktiv werden…
Wofür sind die Kartenanwendungen wichtig?

Im Sinne eines Insektenschutzes ist es wichtig, lokale/regionale „Blühbänder“/“Blühkorridore“ anzulegen und Biotope zu vernetzen.
Natürlich ist auch eine „Insellage“ von Pollen- und Nektarflächen hilfreich (sind diese doch innerhalb einer oftmals „auf- und ausgeräumten“ (monotonen) Kulturlandschaft wichtige Rettungsinseln). Das Ziel muss es jedoch sein, einen regionsübergreifenden genetischen Austausch zu fördern. Dieser genetische Austausch ist elementar für eine Arterhaltung. Heißt: Wir müssen lokale/regionale Schutz-Korridore schaffen, damit Insekten von Blühfläche zu Blühfläche fliegen können. Dieses kann jedoch nur dann funktionieren, wenn wir wissen WO bereits Blühareale angelegt wurden, um somit das „Blüh-Netzwerk“ zu erweitern. Durch die Verortung von Blühwiesen in der Karte wird sichtbar, WO WELCHE Blühwiesen (WELCHER Größe?, basierend auf WELCHEM Saatgut?) vorhanden sind, um somit dort in der Nähe weitere Flächen zu schaffen. Zu bedenken ist: Gerade Wildbienen haben einen geringen Flugradius (etwa bis zu 2 Kilometern). Viele dieser Arten schaffen sogar nur eine Distanz von 500 Metern.
Ein weiterer Nutzen dieser Karte: Per Mausklick wird deutlich, welcher Bodentypus in Deiner Region vorhanden ist. Diese Information kann an den Saatgutlieferanten gesendet werden, damit Du auch die richtige Mischung aussähst.
Die Planungs-Anwendung kann somit bei der Umsetzung des „Volksbegehrens Artenvielfalt“ (großartige Sache!!) in Bayern helfen, und genauso z.B. von Landwirt Asmus Asmussen in Schleswig Holstein zur Planung von Blühstreifen eingesetzt werden.

Die Programmierung dieser Blühwiesen-Web-Software geschah innerhalb vieler (ehrenamtlich-nächtlicher) Stunden aber auch und maßgeblich unterstützt durch Gelder aus der gewonnenen „Google Impact Challenge 2018“ (https://impactchallenge.withgoogle.com/deutschland2018/charities/pro-insektenschutz). Ein hervorgehobener Dank für diese Förderung soll an dieser Stelle ausgesprochen werden.

Nach wie vor wissen wir (leider) nur sehr wenig über das Verhalten vieler Insekten. Somit an die WissenschaftlerInnen: Du kennst eine wissenschaftliche Studie z.B. über die räumlichen Auswirkungen von Blühflächen, Schutzzonen etc.? Du weißt von einer Untersuchung über die Akzeptanz von Blüharealen unterschiedlicher Größe, Saatgutzusammenstellung etc. bei verschiedenen Insekten? Dann schreib uns gerne an. Wir werden versuchen, die Ergebnisse der Untersuchung in unseren räumlichen Algorithmus einfließen zu lassen.
Du hast Erfahrungen bei der Anlage einer Blühwiese gemacht? Schicke uns gerne auch diese Informationen. Du hast bereits eine Blühwiese angelegt? Dann hilf uns dabei ein (flächendeckendes?) Monitoring umzusetzen und trage diese gerne hier ein:
http://insektenrettung.de/bluehwiese-bluehinsel-in-die-karte-eintragen/

Euch fehlen Funktionen in den Kartenanwendungen, um die Planungen von Blühwiesen zu vereinfachen? Meldet Euch gerne. Wir setzen diese um. Ehrenamtlich und kostenlos – sofern wir es zeitlich irgendwie geregelt kriegen.

Werden wir aktiv gegen das Insektensterben. Für eine hohe biologische Vielfalt!

Allgemein
Spenden- und Aktionsaufruf
Geschrieben:

SPENDEN- und/oder AKTIONSAUFRUF

Liebe Leute,

die gestern veröffentlichte Studie zum Insektensterben macht es deutlich.
DAS PROBLEM IST GRAVIERENDER ALS ANGENOMMEN.
Wenn nicht ganz ganz schnell ganz ganz viel passiert, dann wird die Katastrophe kommen. Mit allen Konsequenzen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/insektensterben-wir-muessen-jetzt-sofort-handeln-a-1252867.html

Das erfolgreiche Volksbegehren (eines der erfolgreichsten in der Geschichte der Bundesrepublik) in Bayern ist ein klarer Aufruf zum sofortigen Handeln auf allen Ebenen:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/bayern-was-hinter-dem-erfolg-des-bienenschutz-volksbegehrens-steckt-a-1253062.html

Das Beste was man machen kann: Selbst aktiv werden. Wildheit in Gärten und auf Balkonen schaffen. Totholz-Nisthilfen anlegen,
Blühwiesen anlegen etc. etc.
Wer dazu keine Zeit oder Gelegenheit hat, der kann auch uns gerne mit einer Spende unterstützen, denn der Frühling naht und unsere Projekte sind nach
wie vor noch nicht in Gänze finanziert:

Z.B. Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt durch Blühwiesen schaffen, Insektensterben stoppen
https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

Und insbesondere: Blumiger Landkreis Osnabrück (PLUS)
Schonende Blühwiesenpflege durch Gnadenhoftiere:
https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere?utm_source=project_widget&utm_medium=project_66360&utm_campaign=widget

Die Abbildung zeigt, was wir in den letzten 3 Jahren geschaffen haben (gemeinsam mit der BUND-Kreisgruppe Osnabrück)

Rot eingefärbt heisst: Eine ganze Menge Blühwiesen
Müssen aber noch viel viel mehr werden, unbedingt!! Stillstand ist nicht. Dafür ist die Lage zu brisant.
Wir brauchen dringend Schutzkorridore, innerhalb welcher die Insekten von Gemeinde zu Gemeinde
fliegen können (fördert den so wichtigen genetischen Austausch). Jeder Euro hilft uns dabei. Wir bringen Euros zum Blühen.
In diesem Sinne also: Spendet gerne „Bleuros“ 🙂

https://www.betterplace.org/de/projects/61252-blumiger-landkreis-osnabruck?utm_source=project_widget&utm_medium=project_61252&utm_campaign=widget

https://www.betterplace.org/de/projects/66360-insektensterben-stoppen-bluhwiesen-anlegen-pflege-durch-gnadenhoftiere?utm_source=project_widget&utm_medium=project_66360&utm_campaign=widget

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Ein neues Leben für Knoppke und Fips Asmussen
Geschrieben:

Ein neues Leben fängt jetzt für Knoppke (weiße Nase) und Fips Asmussen an.
Gestern wurden die beiden geimpft und können jetzt schon einmal in einem separaten Gehege umherflitzen.
Endlich mal Sonne kennenlernen, deutlich mehr Platz, können endlich buddeln und und und.
Wenn sie dann kastriert sind, dann werden sie mit den anderen Kaninchen vergesellschaftet
Vielen Dank an dieser Stelle an Sonja Giesecke für eine Spende. Das erleichtert uns die nötigen Impfungen, danke 🙂

Einmal mehr bist Du jetzt in der Hall of Fame:
http://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/hallo-of-fame-spenden/

Die beiden Hoppler erkunden neugierig ihr neues Gehege, vorerst 8 m² „Quarantänegehege“.
Morgen nehmen wir ein weiteres Kaninchen auf. Ein etwas älterer kastrierter und geimpfter Bock dessen Begleiterin leider verstorben ist.
Kaninchen sind Gesellschaftstiere, welche viel viel Platz benötigen.
Eine Einzelhaltung oder eine Haltung in einem kleinen Käfig sind (leider) alles andere als optimal und können schwere Schäden bei den Tieren anrichten.

Aufgrund der Neuzugänge haben wir das Gehege heute nochmal um etwa 20 m² erweitert. Jetzt haben die Hühner und Kaninchen sogar Zugang zu einem kleinen Teich 🙂

Ja, wer kennt sie nicht, diese Bilder? 1000sende Kaninchen hoppeln friedlich grasend durch die endlose Steppe. Treue Begleiter von Giraffen, Zebras und Antilopen.
Zwischendurch längere Erholungspausen an gut gefüllten Wasserlöchern. Delphinartig schwimmen die Hoppelhasen durch die Fluten, tauchen mehrere Meter tief, auf der Jagd nach Sardinenschwärmen und Makrelen. Geht alles bei uns 🙂
Naja, fast ;-/

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OKI-Storchennest steht
Geschrieben:

Der „OKI-Storchenkorb“ steht nun in Melle „Am Wulberg“.
Vielen Dank an die Ost & Koch Immobilien GmbH Osnabrück (https://ostundkoch.de),
welche diese Maßnahme zur Wiederansiedlung der Störche maßgeblich gefördert hat.
Das ist aktiver Artenschutz!!
Auf einer Länge von 200 Metern werden ja mit Beteiligung unterschiedlicher Partner insgesamt 3 Körbe errichtet.
Korb 1 (mit der Gnadenhof- + „Umweltschutz und Lebenshilfe“-Flagge, unterstützt durch Catrin und Jens) steht ja schon seit einem Jahr.
Nun kam Nummer 2 dazu.
Es ist garnicht so einfach ein Unternehmen zu finden, welches solche Körbe installieren kann bzw. sich in der Lage sieht, die 9 Meter hohen Masten aufzurichten.
Die Firma „Assmann Gartengestaltung“ aus Melle (http://www.assmann-gartengestaltung.de) jedoch kann so etwas, und wie!! Top!

Sieht absolut super aus. Danke auch an die Stadtwerke Osnabrück, welche ebenfalls den Aufbau der Körbe fördern (https://www.stadtwerke-osnabrueck.de).
In einigen Wochen folgt Korb Nummer 3.
Die ersten Störche in der Region werden schon in einer Woche erwartet, mal sehen, ob eine der Wohnungen dann belegt wird.
Wenn Korb Nummer 3 abgeschlossen ist, dann geht es weiter mit der Verbesserung der Lebensbedingungen. Ein weiteres Feuchtbiotop soll auf jeden Fall
in Melle/Oldendorf geschaffen werden, schließlich benötigen Störche ja auch einiges an Nahrung.
Übrigens sind auch Blühwiesen sehr hilfreich, denn dort finden sich viele Kleintiere wie Mäuse oder (wenn es nass genug ist) auch Fösche und Kröten wieder.