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Allgemein
Zwei tolle Lebensmittelpakete, die für Freude sorgen
Geschrieben:

Zwei tolle Lebensmittelpakete, die Freude machen
Und: Nachdenklichkeit, wegen eines neu entstehenden Schweinestalles (für über 1000 Tiere)
Droht eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene in Melle/Oldendorf?

Bei Familie Lau (solidarische Landwirtschaft in Melle, siehe dazu:
https://www.solidarische-landwirtschaft.org/solawis-finden/auflistung/solawis/)

….heute wieder tolles Gemüse abgeholt. Große Portionen, man kann sich sogar davon überzeugen, wie diese angebaut werden. Absolut nachhaltig, BIO, regional produziert, gerantiert CO2-arm hergestellt.
Der Anblick lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Geht auch beim Elshof in Melle:
https://elshof-melle.com/

Hier wurden die Zeichen der Zeit verstanden. Es handelt sich hier um wegweisende Projekte, deren Modelle
nachhaltig, ökologisch und zukunftsträchtig sind.

Genau so große Freude wie bei uns über die hohe Gemüsevielfalt gab es heute bei unseren Tierchen.
Danke an den nah&frisch Markt Breeck (Melle Gesmold).
Danke an Ulli Breeck und Nathalie Könemann.
So werden nicht mehr verkaufbare Produkte einem sinnvollen Zwecke zugeführt. Total gut, so geht es auch!!
Es werden immer mehr, die sich Gedanken über unseren Planeten machen.
Bei den Kaninchen, Schweinchen, Enten und Co. gab es heute eine große Salatparty 🙂

————–
Und nicht so schön:

Gleichzeitig sehr nachdenklich wegen eines neu in Melle-Oldendorf entstehenden Schweinestalles für über 1000 Tiere.
Ist das noch zeitgemäß?

Schaut man sich den gestrigen Bericht des Weltklimarates an:
https://www.de-ipcc.de/254.php?

…dann lautet die klare Antwort: Definitiv und ohne wenn und aber Nein!

Die Produktion von Nahrungsmitteln fleischlicher Herkunft sorgt für immense Massen an CO2, Metahn und Lachgas (obwohl es gar kein witziges Gas ist).
Gleichzeitig, wenn man sich den aktuellen Wasserstand des Oldendorfer Mühlenbaches anschaut, wächst durch die entsprechende
Wasswerentnahme die große Gefahr, dass der Bach irgendwann schlichtweg austrocknet – mit katastrophalen Folgen für Flora und Fauna.
Nun wurde an dieser Stelle keine empirische Studie über die Folgen zusätzlicher Wasserentnahmen angestellt.
Wer „1 + 1“ zusammenzählen kann, dem wird klar dass Wasserentnahmen auf lokaler Ebene von mehreren Kubikmetern pro Tag nciht mehr funktionieren können…

Der Landkreis Osnabrück hat in diesem Sommer klar und deutlich gemacht, „dass unbefugte Wasserentnahmen“ drastisch bestraft werden können:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1816970/landkreis-osnabrueck-verbietet-wasserentnahme-aus-baechen-und-fluessen
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1812009/phase-zwei-des-wassersparens-gilt-weiter-bussgeld-bei-wasserentnahme-droht#comments-jump-to
Zitat: „Wird bei der Trockenheit Wasser aus einem Fließgewässer entnommen, bedroht das Tiere und Pflanzen, die dort leben.“

Wie kann es sein, dass trotz der omnipräsenten Klimaerwärmung einfach „weiter so wie bisher“ gemacht wird?
Von dem schlimmen Tierleid einmal abgesehen (und dieses nur als Randnotiz abzutun wäre fatal).
Eine ökologische Katastrophe auf lokaler Ebene droht (viele Frösche, Libellen,
wasserbenötigende Kleinsäuger, Vögel etc. werden an dieser Stelle beipflichten. Ihnen droht der Verlust ihres Refugiums. Anders formuliert: Viele werden einfach sterben. Die Artenvielfalt sinkt. Noch mehr!!!).

Im Jahre 2019 hat ein solcher Bau schlichtweg keine Berechtigung mehr, noch schlimmer: Eine entsprechende Haltung sorgt für einen immensen gesellschaftlichen Schaden, auf allen Ebenen…

Und gleichzeitg: Landwirte sind einem hohen finanziellen Druck ausgesetzt, das Höfesterben ist ebenfalls und gleichzeitig eine Katastrophe.
Nun „nach der Politik schreien“ (es gibt zweifelsfrei viele PolitikerInnen, die einen guten Job machen“)?
Zu wenig!
Den Stimmzettel (oder das Votum für nachhaltige-ökologische Produltion) können wir an der Ladentheke abgeben.
In dem wir das kaufen, was wir kaufen (oder eben nicht kaufen).

Und gleichzeitig: Wir leben nun einmal in einer Marktwirtschaft. Der Marktwirtschaft war es immer schon immanent, dass jene, welche sich nicht an veränderte Rahmenbedingungen anpassen (z.B. den Klimawandel in diesem speziellen Falle) irgendwann einmal nicht mehr auf dem Markt existieren. Das klingt hart (und ist hart, es ist brutal!), aber es ist eben so….Wenn durch ein „Produkt“ hohe gesellschaftliche Folgeschäden entstehen, dann ist man geneigt zu sagen: „So ist es eben. Hat keine Berechtigung mehr auf dem Markt“. Auch das ist Marktwirtschaft, auch wenn sie weh tut (insbesondere den vielen Arten, welche (vielleicht) kein Wasser mehr im Oldendorfer Mühlenach finden werden….)…

Allgemein
Neuer Kunst- und Architekturstil: Twolefthand-Upcyclimismus
Geschrieben:

Neuer Kunst- und Architekturstil ins Leben gerufen:
Twolefthand-Upcyclimismus.

Danke an die Zentrale Autoglas GmbH aus Melle für eine Spende nützlicher Baustoffe.
Im Sinne der Kunst ein pragmatisches Kunstwerk geschaffen, welches zudem Artenvielfalt und CO2-Einsparung fördert.

Konkret: In diesem Falle wurde ein brilliantes, kaum zu übertreffendes Schutzgatter gebaut, um die entstehende Streuobstwiese vor den Ziegen zu schützen.

Walter Gropius, Mies van der Rohe, Daniel Libeskind waren große Architekten und Künstler.
Hundertwasser, Paul Klee, Kandinsky sowieso.
Ein neuer Kunst- und Architekturstil wurde heute in Melle am Gnadenhof Brödel gegründet.
Upcyclimismus.
Aus nicht mehr benötigten Reststoffen kunstvolle pragmatische Artensch- und Klimaschutzobjekte erstellen.
Die Ziegen sind etwas „angefressen“ wiel sie die entstehende Streuobstwiese nicht abfressen dürfen.
Kann nun mal nicht jeder machen was er will.
Wir sind froh und dankbar, weil wir dank der nicht mehr benötigten Holzpaletten Gelder einsparen können
und echte „Peripherie-Twolefthand-Upcyclimismus-Kunst“ entwickeln können.
Grandios!

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Vorstellung der Tiere des Gnadenhofs Brödel, Heute: Joel
Geschrieben:

Nachdem die Tiere an den „Wulberg-Stationen“ nahezu alle vorgestellt (und auch viele Patenschaften schon vergeben) wurden,
folgen nun die Tiere am Standort „Kreimerhof“.

Heute: Joel
Zu uns gekommen: August 2017
Quessant-Schaf
Absolut lieb und neuigierig, manchmal fast schon verschmust
Frisst fast alles, besonders gerne aber Gras und frisches Heu
Zusammen mit seiner Freundin „Leonie“ ein unschlagbares Team
Gehört auch zu den Teiren, welche im Weideprogramm von Blumiger Landkreis Osnabrück
die Insekten (und die Welt als Ganzes) retten.
Standort aktuell: Am Zwickenbach, Melle
Hauptwohnsitz und Postadresse: „Am Kreimerhof“ (Gnadenhof Hauptquartier) in Melle/Oldendorf

Allgemeines zu unseren Patenschaften:
https://www.umweltschutz-und-lebenshilfe.de/patenschaften/

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht
Geschrieben:

Das Konzept der Blühwiesen greift. Insektenhotels hoffnungslos ausgebucht. Zwar ist es „nur“ Symptomkuriererei (ohne eine umfassend-nachhaltige Landwirtschaft (die wir durch den Kauf von Bio-Produkten unterstützen können) wird
der Insektenschutz nicht funktionieren), aber Blühwiesen sind weit mehr als „nichts“
und für viele Arten eine echte Überlebenschance (auf kleinem Raum).
Heute eine besonders schöne Wiese begutachtet (blüht mittlerweile im dritten Jahr). Wegwarte, Rainfarn, Wild Möhre, Königskerze und und und….

Und Blühwiesen sind ansteckend: Auf der gegenüberliegenden Strassenseite hat der Landwirt eine Sonnenblumen-Ringelblumen-Mischung ausgesät.
Sieht auch toll aus.
Und an den Insektenhotels ist ein echtes Gedränge. Viele Niströhren sind hoffnungslos ausgebucht.
An Wildbienen-Strand setzt sich das Gedränge fort. Jede Menge unterschiedliche Insekten liegen dort faul in der Sonne rum,
hören dem Meeresrauschen zu und freuen sich ihres Daseins.
„Eiiiiisssssscrrrreeeeme, möchte jemand Eiiiiisssssscrrrreeeeme?“ brüllt ein kleiner Buchfink.
„Hier!“, „Hier!“ und „Hier!“ (eine dicke Hummel paddelt eilig auf ihrer kleinen Luftmatraze zum Strand hin).
„Ich möchte 8 Kugeln, mit Sahne und Wiesenflockenblumenpollen!!! Kann ich mit Karte zahlen?“
„Logo!“, zwitschert der Buchfink fröhlich.
Was für ein Gedränge. Insekten im Urlaub, es lohnt sich, sich das mal anzuschauen.
Geht sehr gut an Blühwiesen.

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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3 Streuobstwiesen werden geschaffen
Geschrieben:

Die Planung für den Herbst ist abgeschlossen. Heute 35 Obstbäume (Apfel, Birne, Kirsche, Zwetschke) aus dem 850-Jahre-Programm der Stadt Melle
geordert. Drei Streuobstwiesen werden damit in diesem Jahr angelegt (z.T. gemeinsam mit Schulklassen), welche dann durch unsere Schafe beweidet werden.
Von Streuobstwiesen können, je nach Gestaltung, bis zu 5000 Arten profitieren. 35 Bäume speichern zudem (ca.) 350 Kilo CO2 im Jahr.
Wir werden diese mit Blühwiesen kombinieren um kleine „Hotspots“ der Artenvielfalt zu schaffen.

Blumuiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Danke an den nah&frisch Markt Breeck aus Melle/Gesmold
Geschrieben:

Was für ein WELTKLASSE-Tag! Danke an Ulli Breeck und den nah&frisch Markt Breeck aus Melle/Gesmold
Obst-, Gemüse- und Brotreste für unsere Tiere bekommen wir von dort nun kostenlos geliefert.
So geht es auch! Müll wird vermieden und unsere Tiere freuen sich, als ob Weihnachten und Ostern auf eine Tag fallen.

Gerade dort schwer beladen mit dem ersten Sack angekommen (für Kaninchen, Meerschweinchen, Schweine, Hühner und Enten).

Zunächst gab es ungläubiges Staunen, dann hier und da eine kleine Träne der Rührung in den winzigen Augen der Tiere,
dann stehende Ovationen (das sieht bei Kaninchen und Meerschweinchen ausserordentlich drollig aus) und schlussendlich ein Festgelage,
wie es die Tiere nur selten erleben.

Melone, Erdbeeren, Weintrauben, Kirschen, Salatblätter, Kohlrabie und und und.
Kaninchen und Hühner lagen sich vor Freude in den Armen.
Das eine oder andere Bäuerchen hab ich auch schon gehört….
Danke!
Und wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist: Schweinchen Speedy strahlt bis über beide Ohren und freut sich über eine leckere Birne.

https://www.breeck.de/markt/

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Danke sehr! Und wie geht es weiter?
Geschrieben:

Noch ein großes Dankeschön für die schöne Gnadenhof-Blühwiesenfeier. Und: Wie geht es weiter in unseren Projekten?

Heute schon eine ganze Menge aufgeräumt.
Es gab sehr schöne Geschenke gestern und viele viele Unterstützungsangebote.

Der Bericht in der Zeitung: https://www.noz.de/lokales/melle/artikel/1830217/feiern-und-dabei-das-klima-in-melle-schonen

Im Bewusstsein der Unvollständigkeit:

Danke an Nora und Till Habeck. Die beiden haben an der 20Nations-Chayrity-Rally teilgenommen (https://20nations.com/)
und in diesem Zusammenhang viele viele Spenden für unsere Projekte gesamelt. Dankeschön 🙂

Danke an Catrin und Jens R., welche namentlich lieber im Hintergrund bleiben, uns aber schon sehr lange fördern und unterstützen.

Danke an Thomas Täger, der uns die Nachricht verkündet hat, dass wir ruhig mal wieder einen Förderantrag beim Ortsrat Oldendorf stellen können.

Danke an Mirco Bredenförder, welcher uns eine schöne Vogelbeeren-Eberesche geschenkt hat. Der Baum wurde heute noch eingepflanzt (auch hier haben wir Schafwolle
an die Wurzeln gesetzt, damit das Wasser nicht „in einem Guss“ durch den sandigen Boden rauscht. So können die Wurzeln das Wasser aus dem „Wollschwamm“ nach und nach aufsaugen).
Der Baum wird das Mikroklima begünstigen und vielen Tieren
als Vitamin C-Spende helfen. Entgegen des Volksglaubens sind die Beeren übrigens nicht giftig und wurden früher auf Seefahrt sogar gegen Skorbut eingesetzt:
https://de.wikipedia.org/wiki/Vogelbeere

Danke an Philip Ufer und Johanna, die uns für die entstehende Streuobstwiese einen Apfelbaum mitgebracht hatten. Auch dieser wurde heute sofort eingepflanzt und angegossen.
Gelernt: Pferdemist soll garnicht so gut sein, um Bäume anzupflanzen.

Das Essen war hypergalaktisch, tierleidfrei, massiv CO2-reduziert und einfach unglaublich gut und lecker.
Danke an Simone Brockmann, Julia Behncke und Sandra Hielscher, welche in einer eine Extra-Nachtschicht voller Magie und Kreativität einiges hervorgezaubert haben.

Danke für die vielen tollen Fotos von Sabine Kö und Christian (die 360GradBilder laden wir über Nacht herunter und posten diese dann morgen):

Danke an Sebastian Kluge, der eine schicke Insektentränke aus Kronkorken gebastelt hat. Die Tränke wurde heute noch gefüllt und in den Boden gesetzt.
Eine total gute Idee, wie aus Reststoffen etwas für die Natur getan werden kann.

Danke an den TSV Westerhausen, der ja ebenfalls sehr aktiv im Natur- und Umweltschutz ist.
Danke an Frank Strötzel und Stefan (?, grosses Sorry, mein Namensgedächtnis ist definitiv ausbaufähig)
Ein schönes Vogelhaus haben wir erhalten. Dieses wurde heute an einem der Storchenmasten angebracht (Innogy-Storchenmast).
Oben können dann die Riesenvögel brüten und einige Stockwerke tiefer die kleinen Meisen.
Insekten gibt es dank der vielen Wildblumen jedenfall noch einige.

Danke an George Trenkler für eine schöne Wasser-Minze-Pflanze. Diese wird auf jeden Fall im Uferbereich des Feuchtbiotops am Kreimerhof angepflanzt.
Danke an Anja Lange-Huber für eine hohe Spende und ein schickes Frosch-Schaf (wird auch am Kreimerhof aufgestellt und unter Schafen und Fröschen für neugierige Blicke sorgen. „Wer bist denn Du?“ :-))

Danke an Eike Stolzenburg, Conny und Georgs Bioladen, welche eine ganze Menge Getränke gesponsert haben 🙂

Danke an die vielen vielen netten Menschen, welche Spenden hinterlassen haben. Spitze! So können wir solche Events stemmen.
Danke auch an die netten Personen der „Tierhilfe Knabbernuss Osnabrück“.

…………

Und auch einige Tiere freuen sich über neue Paten.
Viele unserer Kaninchen (bis auf „Mandy“, die hatte schon eine Patenschaft) freuen sich über die Patin Valentina Andreev.
Danke auch für die Futterspende.

Danke an Karin Kattner-Tschorn. Unsere Ziege Kuno (eines der ersten Tiere, welches bei uns im Jahre 2016 eingezogen ist) freut sich sehr.

Danke an Laura im Namen des Ponys Nika.

Danke an Sabine Kö im Namen von „Neptun“ (die entsprechenden Unterlagen bekommst Du morgen zugeschickt) 🙂

Danke an Meike Bdm, welche eine Patenschaft für Olaf übernommen hat.

Es kann gut sein, dass ich im Eifer dees Gefechts leider jemanden vergessen habe? Bitte kurz anschreiben und mich noch einmal dran erinnern 😉

Alle Patenschafts-Unterlagen werden morgen bzw. übermorgen digital verschickt.
Zudem bauen wir eine Seite auf, wo sich unsere Tiere auf Ihrer „Gras-Eating-Naturschutz-Förderungs-Tournee“ gerade befinden, damit ihr immer wisst, wo Ihr sie
besuchen könnt. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Was großartig ist: Das, was aktuell passiert (schon auch in den Projekten „Blumiges Melle“ und „Blumiger Landkreis“) zeigt, wenn VIELE Menschen sich beteiligen, dann kann schnell etwas
GROSSES daraus entstehen. Die Fläche, auf welcher gestern gefeiert wurde, wollen wir in den nächsten Jahren weiter umgestalten und zu einem Hotspot der Artenvielfalt umwandeln.

—————————-

Wie geht es weiter?
Durch die immer stärker werdende Unterstützungswelle ist es jetzt so, dass wir nahezu 50% der Gnadenhofkosten mittlerweile durch Spenden abdecken können (der Rest kommt aus privaten Eigenmitteln oder zuweilen auch von Stiftungen).
Das ist sehr sehr sehr viel. Danke! Und es gibt uns neue Möglichkeiten (verbesserte Ställe, weitere Aufnahmen von Tieren in Not, ggf. sogar die Pacht einer weiteren Fläche)

Die nächsten (Klein-/Mittel-/Groß-)-Projekte:

* Diese Woche: Erneuerung des Paddocks für die Ponys basierend auf nicht mehr benötigtem Holz der Firma „Zentrale Autoglas GmbH“ Melle.
Klassisches Upcycling. Nicht mehr benötigte Stoffe sorgen für viel Freude bei uns

* Diese Woche: Pilotprojekt „Kommando Tierische Rasenmäher“
Unsere Tiere werden zur Rasenpflege künftig auch mietbar sein. Eingesetzt werden diese jedoch nur auf Flächen im Umkreis von maximal 2 Kilometern rund um Melle-Westerhausen/Oldendorf.
Uns ist es wichtig, dass wir sowohl morgens und Abends einmal nach den Tieren schauen können (sicher ist sicher)
Mitte der Woche werden diese in einem Pilotprojekt einen Privatgarten an der Eisenbahnstrasse abweiden.

* Demnächst:
Hauptquartier Kreimerhof:
Ausbau eines Freilaufgeheges für die dort lebenden Schweine, welche bislang (noch) im Stall leben

* Herbst:
Anlage und Ausbau von zwei Streuobstwiesen (Melle/Buer und Melle/Oldendorf)

Blühwiesenmahd verschiedener Flächen, damit dort nächstes Jahr wieder eine tolle Artenvielfalt zu sehen ist

* Bis Sommer 2020:
Fertigstellung des Blühwiesen-Korridors von Melle nach Hagen a.T.W. (35 Kilometer, bundesweit der erste seiner Art (nach aktuellem Wissensstand)
Die Eröffnung wird mit großem „TamTam“ stattfinden.

Danke auch an George Trenkler, welcher durch seine Kontakte Flächen dort vermitteln konnte, wo wir bislang noch „Lücken“ haben

Eigentlich hatten wir ja im nächsten Jahr noch „ein dickes Ding“ geplant. Das jedoch haben wir verschoben.
Wir mussten dann doch auch ,al einsehen, dass wir uns zeitweilig (mal wieder) ein wenig übernommen hatten. Dann lieber 2 Gänge runterschalten.

Wer für den Gnadenhof und die Blühwiesen- und Streuobstwiesen-Projekte spenden möchte.
Das geht. Steuerlich absetzbar:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

Allgemein
Ein schönes Fest war es
Geschrieben:

Sommerfest 2019 des Gnadenhofs Brödel und offener Brief an die Menschheit (insbesondere in Melle, im Landkreis OS und umzu)

Liebe Leute, was für ein schönes
Sommerfest heute. Es ist schier unmöglich, sich nanemtlich bei allen Anwesenden bedanken zu können.
Der zum Scheitern verurteile Versuch hier trotzdem:
Danke an Simone Brockmann, sandra Sandra Hielscherr
, Julia Behncke für die tollen Co2-reduzierten Gerichte.
Danke an Philipp Horstmann für die tatkräftige Unterstützung.
Danke an Mirco Bredenförder und Philip Ufer & Johanna für 2 weitere Baumspenden (sehr sehr wichtig im Zeitalter der Klimaerwärmung).
Danke an Anja Lange-Huber für die finanzielle Förderung, Danke an Karin Kattner-Tschorn für eine Patenschaft (Ziege Kuno freut sich).
Danke an Valentina Andreev und Meike Bdm für die Patenschaften. Danke an Susann und Jörg.
Danke an Georgs Bioladen (z.B. an Eike Stolzenburg) und George Trenkler, Felicitas und insbesondere Conny.
Danke an Benno & Ute Hellige
Danke an Till Habeck und Nora (eine gesonderte Meldung für Euer wochenlanges Engagenment folgt noch)
Danke an Thomas Täger und den Ortsrat Oldendorf,
Danke an Philip Ufer & Johanna
Danke an den TSV Westerhausen.
Danke an die Tierhilfe Osnabrück Knabbernuss.
Danke an Sebastian Kluge (ein separater Bericht folgt noch)
Danke an Heidrun für das Sammeln der Spenden, grossartig!

Leider sind zum derzeitigen Zeitpunkt (00:35) noch nicht alle Dankesbotschaften klar definiert sind.
Es tut uns leid, wenn wir Personen hier namentlich (noch) nicht erwähnen.

Es war ein großartiger Abend. Die Presse war vor Ort und weit über 100 BesucherInnen.
Das Essen war gigantisch (vegan, oder vegetarisch).
Es knistert im Gebälk. Es passiert etwas hier. Hier in Melle und hier auf diesem Planten. Menschen tun sich zusammen,
egal von welcher Partei, egal welcher Herkunft, und überlegen gemeinsam, was WIR ALLE, gemeinsam (!!!) TUN können,
um dem Artensterben Einhalt zu gebieten, um der Klimaerwärmung etwas entgegen zu setzen.
Handeln, aktiv werden, einfach nur TUN – heute haben wir hier vielle positive Beispiele erlebt.

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Der offene Brief:
Wie mir mit unserer Ernährung den Planeten retten können
Oder: Warum gibt es hier das zu Essen / zu Trinken, was es gibt?

Überall auf der Welt werden Hitzerekorde gebrochen. Letzte Woche ist eine umfassende Studie in der „Nature“ erschienen, in welcher klar und deutlich steht, dass es sich hierbei nicht um „Wetter-Phänomene“ sondern um einen globalen Temperaturanstieg handelt (sprich: Klimaerwärmung).
Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz verkündete diese Woche recht präzise, dass auch in Niedersachsen das Wasser knapper werden wird und der aktuelle Stand „nur ein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen wird“.
Deutlich wird gesagt: Beim Wasserverbrauch in Niedersachsen wird es künftig zu Konflikten kommen.
Viele Lebensmittel (und deren Produktions- bzw. Anbauweisen) sind hochgradig mitverantwortlich, für den Treibhauseffekt und das Artensterben (das größte Artensterben seit 66 Millionen Jahren). Wir selber haben es in der Hand so zu handeln, dass wir gegensteuern, dass wir helfen und einen lebenswerten Planeten „zurückbekommen“. Wir wollen Niemandem vorschreiben, was er / sie essen soll. Einige Informationen, welche jedoch nicht unwichtig sind, werden an dieser Stelle einmal veröffentlicht:
In Kürze die Co2-Bilanz einiger Lebensmittel:
(von den viel schädlicheren Treibhausgasen wie Methan und Distickstoffmonoxid mal ganz zu schweigen):
https://www.co2spiegel.de/heidelberg/co2_spiegel.pdf
Ein Kilogramm Schweinefleisch: ca. 3000 Gramm Co2 (und etwa 10.000 Liter Wasser für die Futterbereitstellung)
Ein Kilogramm Rind: ca. 13000 Gramm Co2 (und etwa 15.000 Liter Wasser !!)
Ein Kilogramm Butter: ca. 23000 Gramm Co2 (!!!)
Ein Kilogramm Kartoffeln (frisch): ca. 197 Gramm
Ein Kilogramm Gemüse (frisch): ca. 150 Gramm
Zum Vergleich: Ein gepflanzter Baum speichert im Jahr ca. 10 kg Co2 (wenn er denn „groß ist“)
…und nicht zu vergessen beim Fleischkonsum: Das schlimme, grausame Tierleid, welches in der intensiven Massentierhaltung täglich und millionenfach stattfindet.

Übrigens: Der Bio-Landbau verursacht rund 20% weniger Co2 und Methan als der konventionelle Landbau. Dass unweit von hier (ca. 4 Kilometer) ein neuer Massen-Schweinestall für mehrere Tausend Tiere gebaut wird, ist im Zeitalter der Klimaerwärmung ein Doppelt-Schlechter-Witz und schlichtweg ignorant und hochgradig verantwortungslos…
Wo wir einkaufen, was wir essen, können wir alle selber entscheiden.
Bio-Produkte (z.B. von Georgs Bioladen in Melle) tragen oftmals zu einer hohen Artenvielfalt bei (anders als Pestizide in der intensiven Landwirtschaft, welche auch durch ihre Monokulturen hauptverantwortlich für das Artensterben ist).
Produkte aus der solidarischen Landwirtschaft (auch in Melle gibt es zwei Anbieter, siehe https://www.solidarische-landwirtschaft.org), welche nachhaltig arbeiten und tolle ökologisch-wertvolle Produkte anbieten (bei einem sind wir selbst Kunde). Dort wird derart gearbeitet, dass sogar Hot-Spots der Artenvielfalt entstehen.
Weg vom Fleisch, mehr Gemüse, tut auch der eigenen Gesundheit gut und schont das Klima.
Und nun: Guten Appetit (reinen Gewissens) [Klingt ein wenig wie Klugscheisserei, soll aber nicht so gemeint sein]

Gnadenhof Brödel Melle, „Blumiger Landkreis Osnabrück“ und gUG Umweltschutz und Lebenshilfe, Melle im August 2019

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Vorbereitung Gnadenhof-Party (Teil 3)
Geschrieben:

Vorbereitung für das Gnadenhof-Blühwiesen-Sommerfest (Tag 3) 🦆🌻🐝🍏🐸🌺🌸🌼🌻🌳🌳🌳🌳
Morgen gehts los (Am Wulberg 31, Melle, Ab 16:00 Uhr)
Ist schon ne ganz schöne Action das Ganze, zum Glück helfen viele viele Menschen auch aus der Nachbarschaft mit
Es ist überhaupt mittlerweile gigantisch, wie viele Nachbarn das Projekt mittlerweile mittragen, z.T. sogar BIO-Futter für die Hühner kaufen, Danke!!!!

Danke an dieser Stelle an Jens und Catrin R., welche die Unkosten durch eine hohe Spende subventioniert haben.
Danke an Philipp Horstmann, der viel Unterstützung angeboten und bereits tatkäftig beim Umzug der Tiere geholfen hat.
Danke an Jörg und Susann, welche die Stromversorgung morgen sicherstellen und sich rührend um die Hühner kümmern..
Danke an Simone Brockmann, Sandra Hielscher und Julia Behncke, welche seit gefühlt drölfunddreissig Stunden dabei sind großartige Köstlichkeiten zuzubereiten.
Unser Öko-Garten wurde heute erst einmal leer geräumt. Garantiert BIO-Gemüse, frei von Pestiziden und absolut regional (um genau zu sein:
Gewachsen etwa 100 Meter vom Ort der Feier entfernt).
Gesessen wird morgen hauptsächlich auf Strohballen. Für Menschen, welche jedoch damit z.B. körperliche Schwierigkeiten haben, sind natürlich auch „normale“
Sitzplätze vorhanden.
Toiletten gibt es natürlich auch.

Wir haben zwar auch einige Parkplätze für Menschen, die mit dem Auto anreisen,
Ihr könnt aber auch mit dem Zug kommen (Bahnhof Westerhausen).
Vom Bahnhof aus sind es zu Fuß etwa 5 Minuten bis zur Party.

Morgen bereiten wir „den letzten Schliff“ vor und werden noch zwei mobile Weidehütten rübertragen (falls es regnet). 4 Obstbäume für den Beginn einer Streuosbtweise und um die anfallenden CO2-Emissionen auszugleichen, werden wohl schon morgen früh auf dem Gelände gepflanzt. Heute noch einige Zäune repariert, die Infrastruktur aufgebaut, aufgeräumt (ist ja schon des öfteren etwas Kuddel-Muddel bei uns ;-)),
eingekauft und und und….
Essen und Getränke sind morgen für alle kostenlos. Über kleine Spenden jedoch würden wir uns freuen (absolut freiwillig). Bei der Verpflegung achten wir darauf, dass es CO2-reduziert ist, BIO (wichtig für den Artenschutz) und tierleidfrei.

Gnadenhof Brödel Melle
http://gnadenhof-melle.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck

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Besuch der Bingo! Umweltstiftung Niedersachsen
Geschrieben:

Heute hatten wir hohen Besuch. VertreterInnen der Niedersächsischen Bingo! Umweltstiftung waren vor Ort
um sich über das Insektenschutzprojekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“und die Tierbeweidung des Gnadenhofs Brödel zu informieren.
Auch Herr Franken vom Meller Kreisblatt war dabei.
Wir fühlen uns geehrt. Blumiger Landkreis Osnabrück sei, so wurde uns gesagt, das umfassendste Insektenschutzprojekt, welches bislang in Niedersachsen umgesetzt wurde.
Und ein tolles Geschenk gab es auch (Danke an dieser Stelle z.B. an Frau Wilmes, Herrn Behr und Herrn Thürnau ).

Wir bekommen einen neuen Motoreinachser (mit richtig PS) inkl. neuem Balkenmäher. Und wir erhalten eine Teilfinanzierung
für eine mobile Heupresse. Das wird uns unglaublich viel Zeit sparen und etliche Arbeiten viel effektiver werden lassen.
Danke :-). Das sind wirklich tolle Nachrichten 🐝🙂👑🎪🎁🎁🎁🎁🎁

Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Steuerlich absetzbare Spenden immer willkommen:
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck