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Allgemein
Klauenschneiden und CO2 umwandeln
Geschrieben:

Jede Menge Klauen wurden heute bei Schafen und Ziegen geschnitten. Diverse weitere Tiere folgen in den nächsten 2 Wochen. Ganz wichtig: Bei dem gefühlt 6monatigen Regen ist eine Fusspflege eminent wichtig, damit keine Krankheiten entstehen. Die Klauen der Tiere werden, je nach Tier unterschiedlich, 3 bis 6 mal im Jahr geschnitten.

Ausserdem jede Menge Bäume und Gehölze in Pflanztöpfe gesteckt. Von der „Mehr Bäume jetzt“-Aktion sind noch ca. 200 Setzlinge übergeblieben. Da dort, wo aktuell der Treehub ist, demnächst wieder Schafe und Ziegen weiden, werden die Setzlinge in Pflanztöpfe umgesiedelt.

Ausserdem viel im „Klimaschutz-Garten“ gewirbelt. Hier werden aus Saatgut Bäume großgezogen. Eicheln kaufen international. Besondere Eichen, Eicheln und anderes Saatgut für Sammler und Pflanzenbegeisterte. Viele klimaerwärmungsresistente Arten. Viele Klimabäume. Z.B. Saatgut von Platanen, Pinien, Zypressen und mehr…https://quercus.guru/.

Im Augenblick ist Zwischensaison, der Verkauf startet erst wieder im Herbst. Heute z.B. Castanea Sativa (Esskastanie), Korkeichen (Quercus suber) und Traubeneichen gepflanzt. Macht jede Menge Spaß, und die Arten werden auch 1,5 Grad überleben.

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Fertigstellung Miyawaki-Wald und weitere Blühwiesen
Geschrieben:

Miyawaki Wald Nummer 6 in Melle ist abgeschlossen. Heute vormittag folgte noch die Abdeckung mit Heu, damit die Nährstoffe möglichst nur den
eingepflanzten Gehölzen und Bäumen zugute kommen.
Insgesamt wurden nun (in den letzten 3 Jahren) mit dem weiteren Tiny forest in Bad Essen sieben Stück angelegt.
Das ist schon garnicht so übel. 7 Kleinflächen mit Urwaldcharakter und einem riesengroßen Nutzen für die Artenvielfalt und für den Klimaschutz.
Generationen von Insekten und Wildtieren werden hier eine neue Heimstätte finden. Gesichert!

Vielen lieben Dank an dieser Stelle nochmal an die EUROPA MÖBEL Umweltstiftung aus Bayern.

Eigentlich war geplant, dieses Jahr einige Blühwiesen weniger anzulegen. Es meldet sich dann jedoch sofort das schlechte Gewissen.
Nicht zu handeln bedeutet die aktuelle Situation zu akzeptieren. Und die Situation der Artenvielfalt ist nach wie vor bescheiden.
Also ging es heute weiter. Insgesamt 900 m² Blühwiese, auch an einem der Standorte unterhalb eines Storchenhorstes in Melle/Föckinghausen.
Gebrütet wird dort schon, doch einmal kurz wurde dann doch geschaut, was die Menschen da unten so treiben.

Unterhalb des Storchenhorstet leben zudem einige Hühner und ein Hahn, die kurzfristig umgesiedelt werden mussten.
Irgendwie jedoch findet sich immer noch ein Plätzchen auf dem Gnadenhof, hier wird niemand allein gelassen.

Zu Ostern haben wir zudem eine große Tonne Gemüsereste erhalten. Das gab einen Festschmaus der besonderen Art.
Wieder viel geschafft für die Artenvielfalt und auch ein bisschen für den Klimaschutz. Geht doch!
Und die Tierchen geniessen wunderschöne friedliche Ostern.

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Miyawaki-Wald Nummer 6 ist geschafft. Morgiges Pflanztreffen fällt aus.
Geschrieben:

In Arbeitstermin Nummer 3 heute den Miyawaki-Wald Nummer 6 (dieses Mal in Melle Niederholsten) gepflanzt. Artenvielfalt pur auf 100 m².

Eigentlich war für morgen ein Pflanztreffen angesagt, es hatte sich jedoch niemand angemeldet. Manchmal ist das so. Mal kommen 10, mal 40, mal 70 Leute, und manchmal eben niemand.

Schlimm ist das nicht. Auch in Kleinstteams lässt sich viel viel viel für die Artenvielfalt bewegen. Vielen Dank an die EUROPA MÖBEL-Umweltstiftung aus Bayern, die diesen Miyawaki-Wald großzügig unterstützt hat.

Eichen, Buchen, Schlehe, Weissdorn, Holunder und viele viele Arten mehr wurden heute gepflanzt. Auch die Heckenrose, Ginster und die Kartoffelrose. Die Insekten jubilierten heute schon. Gedüngt wurde mit Tiermist des Gnadenhofes Brödel sowie mit einer großen Tonne Kaffeeprütt von IKEA. 8000 Kompostwürmer sorgen zudem dafür, dass die Nährstoffe schnell verarbeitet werden und den Pflanzen zur Verfügung stehen.

Morgen folgt noch eine dicke Mulchschicht aus Heu und Stroh und dann ist es geschafft. In den ersten 3 Jahren wird der Miyawaki gegossen, dann kann er sich selbst überlassen werden. Ein hochgradig wertvolles Refugium für die Artenvielfalt und natürlich auch gegen die Folgen der Klimaerwärmung. Wieder 100 m² auf der Welt, die lebenswerter geworden sind und für viel viel Nahrung für allemöglichen Tierchen sorgen.

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Einfach mal nix tun
Geschrieben:

Manches Mal ist es auch ganz schön, einfach mal nix zu tun. Das kalte Wetter verleitet dazu, sich im warmen Wohnzimmer vor dem Ofen aufzuhalten. Und die Tiere auf dem Gnadenhof lassen es heute auch ganz ruhig angehen.

 

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Vorbereitung von Miyawaki-Wald Nummer 6 sowie weiterer Blühflächen
Geschrieben:

Heute war Großkampftag. Die Vorbereitung für den Miyawaki-Wald Nummer 6 (Melle Niederholsten) ist abgeschlossen. Der Boden wurde mehrfach durchgefräst und umzäunt. In Kürze werden hier Kaffeeprütt, Tierdung sowie 8000 Kompostwürmer eingebracht. Anschließend folgen 500 heimische Setzlinge, die ein weiteres wertvolles Biotop gegen Artensterben und Klimaerwärmung leisten werden. Melle wird noch irgendwann zur Miyawaki-Hauptstadt 🙂

Zudem heute an mehreren Standorten etwas für Wildblumenwiesen vorbereitet. So zum Beispiel im insektenfreundlichen Gemeinschaftsgarten in Bissendorf und auf weiteren Flächen in Melle/Föckinghausen.

Das Artensterben hat nicht abgenommen in den letzten Jahren, im Gegenteil. Ohne Aktivitäten wird es weiterlaufen und beängstigende Ausmaße annehmen. Heute jedoch war ein guter Tag. 6 Stunden Hardcoremaloche, bin irgendwie auch nix mehr gewohnt…

 

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Maschine Schrott: Forever! Mit Ersatzgerät ging es heute weiter für die Artenvielfalt
Geschrieben:

Nichts mehr zu machen. Unseren 4000 Euro-Einachser hat es endgültig zerlegt. Da geht nichts mehr! Der ist hin, weit über 1000 Stunden ist er gelaufen und wurde schon zigmal repariert. Die Insekten können da aber auch nichts für, die brauchen Wildblumenwiesen so dringend wie eh und jeh. Mit einer uralten Ersatzmaschine und einer rostigen Fräse ging es heute weiter. 3 Kleinflächen angelegt, damit die Artenvielfalt nicht noch weniger wird und sich Insektenbestände lokal weiter stabilisieren können.

 

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Gnadenhof bedeutet Abschied nehmen
Geschrieben:

Einen Gnadenhof zu betreiben bedeutet leider immer wieder auch Abschied zu nehmen.

Vor 3 Jahren kam „Lucky“ zu uns, er war damals schon 14 Jahre alt und hatte all seine anderen Kumpels überlebt.Siehe dazu den Ankunftsbericht von vor 3 Jahren:

Eure Majestät König Lucky

Bei uns erhielt er ein neues zu Hause. Die ersten zwei Jahre lebte er meist irgendwie als Eigenbrödler. Vor etwa einem Jahr jedoch freundete er sich mit der weiblichen Ziegenoma „Pippi Lotta“ an.

Die beiden haben sich aufgrund ihres hohen Alters nicht viel bewegt. Mal vom Unterstand zur Wasserquelle oder zum Mineralstein und dann wieder retour, gerne jedoch lagen sie zusammen in der Sonne.

Es ist sehr schön, dass Lucky in den letzten zwei Wochen das Liegen in der Sonne noch einige Male erleben durfte. Das Ende war absehbar, schon seit Monaten. Dank guten Futters jedoch konnte er den Winter noch einmal überstehen und den Neuanfang eines frischen Frühlings erleben.

Heute nun ist er in eine andere Welt gegangen, machs gut, Junge! Es war sehr schön, drei Jahre mit Dir verbringen zu dürfen.

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Biotoppflege in Ostercappeln und Planung eines größeren Klimaschutzprojektes mit der Gemeinde
Geschrieben:

Gestern aktiv auf einer Blühwiese in Ostercappeln/Venne gewesen. Eine kleine Saatgutauffrischung war notwendig. Zudem einen abgebrochenen Obstbaum an einer dort angelegten Streuobstwiese ersetzt. Eine alte Kirschsorte wurde dort gestern gepflanzt.
Die Fläche an der Straße „Im Diebusch“ ist magisch. Ich persönliche kenne im Landkreis nur ganz wenige Areale mit einer solchen Schmetterlings-Artenvielfalt.
Beeindruckend zudem: Eine stetig größer werdende Population des „Landkärtches“ (Araschnia levana, gehört zur Familie der Edelfalter) (fällt auf durch unterschiedliche Frühlings- und Sommerkleider, siehe Fotos).
2021 wurden hier (grob geschätzt) 15 Exemplare gezählt. Im Sommer 2023 waren es schon nahezu 30 (mir ist im Landkreis kein Areal bekannt, auf denen so viele Tagfalter dieser Art leben). Dieses Jahr wird versucht
einige Individuen einer anderen Population aus Bissendorf nach Ostercappeln überzusiedeln (und vice versa), um den genetischen Austausch zu fördern und damit die Population zu stabilisieren.

Ein gutes Gespräch gab es zudem mit dem Bürgermeister Erik Ballmeyer und dem Klimaschutzmanager Frank Bening. Wohl den Gemeinden, die solche Aktiven haben!
Auch dank Erik Ballmeyer konnte das „500 AKA“-Projekt im Jahr 2021 viel Gestaltungsspielraum in Ostercappeln/Venne finden. Mittlerweile haben hier etwas über 100 Personen an unterschiedlichen Biotopaktionen teilgenommen.

Und Herr Bening war kürzlich in seiner Privatzeit bei einer Wochenendaktion von „Mehr Bäume jetzt“ in Melle (https://mehrbaeume.jetzt/) (auch keine Selbstverständlichkeit). Daraus resultiert: Nun wird gemeinsam überlegt, ob vielleicht in diesem Themenfeld eine größere Aktion im Herbst in Ostercappeln stattfinden kann. Mit verschiedenen Akteuren. Sollten diese Überlegungen tatsächlich realisiert werden können, so werden wir berichten. Die Gestaltung von Artenvielfalt und Klimaschutz haben wir selbst in der Hand.

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Vielen Dank an die Wissinger Mühle und die vielen SpenderInnen
Geschrieben:

Zu Weihnachten gab es eine sehr schöne Aktion von der „Wissinger Mühle“ in Bissendorf (danke an Carsten Nieragden) 🙂 Gegen Abgabe einer Spende an den Gnadenhof Brödel wurde ein Kalender von „Tier Total“ herausgegeben.

Und viele viele Menschen haben gespendet. Vielen lieben Dank.

Uns freut das sehr, denn die Kosten, die für den Gnadenhof aufzubringen sind, die sind nicht ohne. Konkret kaufen wir von dem Geld Futter für unsere Tiere und bezahlen die Tierarztkosten für die kleine Ziege Mambo (diese braucht immer mal wieder verschiedene Spritzen, da sonst eine Hautkrankheit bei ihr durchbricht, man sieht es am Halsansatz auf dem Foto). Sie ist dadurch chronisch in Behandlung, und, da die Krankheit aktuell recht gut im Griff ist, gut gelaunt und freut sich ihres Lebens – und sagt fröhlich Danke. 🙂

 

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Herrlicher Frühlingstag und eine Woche Urlaub
Geschrieben:

Was macht man im Urlaub? Biotope pflegen und anlegen 🙂

Ein herrlicher Tag war es. Ca. 200 heimische Bäume gepflanzt, dazu die Baum-Aufzuchtstation ausgebaut. In Tausenden von Töpfen werden kleine Bäumchen hochgezogen. Gegen die Klimaerwärmung muss man sich etwas einfallen lassen.

Und unsere beiden Störche sind da. Hatte mir schon Sorgen gemacht. Storchi 1 landete vor 4 Tagen, heute früh war dann Storchi 2 da. Große Erleichterung. Auch an den Hauswänden werden immer mehr Nistkästen bezogen. Auf der Ost-Seite bauen aktuell ein Starenpaar, ein Meisenpaar und ein Spatzenpaar ihre Nestchen aus. Besonders über die Stare habe ich mich sehr gefreut. Natürlich hängen die Brutkästen eigentlich viel zu dicht beisammen, 2/3 sind dennoch jedes Jahr besetzt.

Auch auf der West-Seite (eigentlich sagt man: da nisten Vögel nicht so gerne…) klappt es ganz gut. Ein Meisenpärchen und ein Spatzenpaar bauen munter in den Kästen herum.

Damit die Vögel auch genügend Nahrung haben heute die Blühwiesensaison gestartet. Auf einer Fläche insgesamt 3 Blühinseln (jeweils ca. 40 m²) angelegt. Regio-Saatgut, blühende Landschaft Nord. Da werden sich die Insekten freuen, und die Vögel auch. 🙂