Heute eine 3000m²-Fläche gemeinsam mit Karsten Wachsmuth mit Zaunpfosten versehen.
Unter anderem auf diesem Areal werden wir in den nächsten Wochen heimische Baumarten mit südeuropäischen Bäumen kombinieren, in der Hoffnung,
dass diese Kombination resistenter gegen das klimaerwärmungsbedingte Baumsterben ist (wir benötigen dringend mehr CO2-Speicher. und zwar sofort).
Wer Lust hat am 2. November beim Einpflanzen dabei zu sein (etwa 150 Meter entfernt vom „Schlochterner Weg 40“ in Melle).
Schreibt uns gerne eine Mail an info [at] umweltschutz-und-lebenshilfe.de oder eine PN.
Wir sorgen dann für Bio-Verpflegung für alle.
Und alle Teilnehmer können einen Setzling aus der Auswahl: Roteiche, Manna-Esche, Waldkiefer, Lärche, Weide
Na also, Novo-Virus besiegt und endlich raus aus dem Krankenbett.
Das Artensterben kann sich warm anziehen!!!
Die Firma Thomas Phillips spendet uns 70 erstklassige Hochstamm-Bio-Obstbäume für tolle Streuobstwiesen. Vielen lieben Dank,
das ist große Klasse!
Und: Endlich wieder eine Blühwiese gemäht. Die Schnittgut-Stängel werden zu Stängelhaufen aufgeschichtet.
Hier werden eine ganze Menge Kleintiere einen muckeligen Platz im Winter finden.
Innerhalb der aufgeräumten Kulturlandschaft fehlt das leider oft.
Blumiger Landkreis Osnjabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
https://www.betterplace.org/de/projects/71760-gnadenhof-brodel-melle-artenschutzprojekt-blumiger-landkreis-osnabruck
Kurz vor der Kommunalwahl 2021 werden diese Stimmen dann an die CDU/FDP-Fraktionen des Kreistages übergeben, welche die Entscheidung zu verantworten haben.
Diese geschieht im Zuge der Verleihung des „Nach uns die Sintflut-Preises“.
Der „Nach-uns-die-Sintflut-Preis“ wurde aus der Empörung über die Gewässerrandstreifen-Entscheidung ins Leben gerufen.
Er wird fortan im Landkreis Osnabrück einmalig während der jeweiligen Legislaturperioden an Gremien, PolitikerInnen, Ausschüsse oder Parteien vergeben.
Maßgeblich für den Erhalt des Preises sind Entscheidungen mit:
• einem hohen Schaden für biologische Vielfalt und/oder Klimaschutz
• ein hohes Maß an wissenschaftlicher Ignoranz
• ein „Alleinstellungs-„ oder „Randstellungs-Merkmal“ innerhalb eines umweltpolitischen Kontextes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland
Karsten, Simone und Valentina haben heute viel Zeit investiert und 460 Kilo Zement verarbeitet. Massive Pfosten sichern das Schqweinchen-Aussengehege (nach langen Gesprächen mit dem Veterinäramt so vereinbart). Die Schweinchen freuen sich schon, fanden es aber beim nasskalten Wetter im gemütlichen Stall auch nicht schlecht.
Liebe Leute, in den letzten Tagen, sind offenbar eine Fülle von unseren Posts Facebook gemeldet und anschließend gesperrt worden (in der Regel mit der Thematik „Reduzierung von Pestizidschutzstreifen in FFH-Gebieten im Landkreis Osnabrück“). Ein Schelm, der Böses dabei denkt 🐝🐝🐸🐸🐸💥
Dieses kann ggf. auch Eure Kommentare betreffen. In der Regel werden diese jedoch wieder frei geschaltet, wenn Ihr bei Facebook eine Überprüfung beantragt (kostet nur wenige Mausklicks).
Wird Zeit die verdammte Grippe zu besiegen. Demnächst startet unser Streuobstwiesen/Klimaschutzwald-Programm in Melle. Ende der kommenden Woche werden auch wir noch einmal investieren und etwa 450 Bäume erweben. Danke auch an die Stadt Melle sowie die „Thomas Philipps GmbH & Co KG“. Anbei schon einmal das (vorläufige) Schild unseres genialen Grafikers Mark Hamburger.
Scheisstag, seit Tagen mit Grippe ans Bett gefesselt. Vielleicht auch ein Polonium-Anschlag der Kreistags CDU/FPD.
Dieses nix tun und ohne Aktivitäten rumliegen und abwarten ist „Burning Hell in Head“.
Unsere Ziege „Herr von und zu“ wird die Krankenstation heute wieder verlassen können.🥰😊 Trotz seines biblischen Alters
hat die Behandlung ganz ausgezeichnet angeschlagen und er futtert munter seinen „Ich bin zwar zahnlos, das Essen schmeckt aber trotzdem“-Brei. Total gut!
Danke an unseren Tierarzt Herrn Weinert und an unsere Nachbarin Sandra Hielscher.
Etwas Sorgen macht uns noch der Senior „Strolch“, Auch er ist schon über 15 Jahre alt und dank der Medizin immerhin schon fitter als gestern.
Gegen die Nässe und Kälte hat er zwei Decken bekommen und soeben noch etwas „Kälberbooster“.
Schafe und Ziegen sind ein Phänomen. Wir hatten schon einige Fälle bei denen wir (egal ob jung oder alt) traurig gedacht haben: „Zum Leben gehört auch der Tod“.
Trotzdem kriegen sie dann noch eine Spritze, und noch eine, und noch etwas Selen und etwas Booster. und plötzlich, wie ein Wunder, flitzen sie
dann wieder über die Wiese. In etwa 2 Wochen haben wir dazu den nächsten Weiterbildungskurs. Wird spannend.
Und an der Heuraufe, am Frühstucksbuffet: Großes Gedränge. Guten Morgen an alle.
Die kleine Senioren-Kaninchendame „Mandy“ kann nach drei Wochen endlich wieder die Krankenstation verlassen.
Dafür ziehen nun die Ziegen-GrandPas „Strolch“ und „Herr von und zu“ (beide etwa 15 Jahre alt) dort ein.
Was für eine Freude. Nach mehreren Wochen hat „Mandy“ ihr entzündetes Auge überstanden. Endlich wieder im Aussengehege hoppeln.
Eine etwas merkwürdige Freundschaft hat sich dort mit dem Schweinchen „Speedy“ entwickelt. Sofort saßen die beiden im Stall und haben sich über Möhren gefreut.
Ja, und „Strolch“ und „Herr von und zu“ haben Probleme mit dem Wetter-Umschwung.
Danke an Sandra Hielscher, welche sich heute tagsüber rührend um die beiden gekümmert hat.
Den ganzen Tag im Unterstand, mit Decke, die beiden waren richtig am zittern. Auch der Tierarzt kam heute und beide erhielten eine Aufbauspritze.
Herr von und zu (hat keine Zähne) mehr hat sich Abends dann über ordentlich aufgeweichten Futterbrei gefreut.
Strolch hat eine ordentliche Magenverstimmung und mümmelte derweil etwas an tollem Blühwiesenheu herum.
Irgendwas ist immer.
Trotz der hanebüchenen Entscheidung der Kreistags-CDU/FDP zur Beeinträchtigung von FFH-Gebieten. Jetzt erst Recht! Große Unterstützungswelle für Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“
Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises!
Bitte massiv teilen und verbreiten!
Den Kopf nicht in den Sand stecken (insbesondere nicht an Gewässerrandstreifen (würden viele Wildbienen sagen))
Bei allem „nicht so Schönen“ (gemeint ist nicht nur das fatale Signal für den Arten- und Naturschutz sondern auch die direkten Auswirkungen eingesetzter Pestizide),
was die Entscheidung der CDU/FDP mit sich bringt:
Wir erleben ein selten dagewesenes Unterstützungsangebot aus der Bevölkerung (z.B. kostenlose Bereitstellung von Flächen für den Insektenschutz):
Im Februar 2018 hatten wir zu Beginn des Projektes „Blumiger Landkreis Osnabrück“ durch einen Artikel in der NOZ….
binnen drei Wochen etwa 200 Flächenangebote (von Firmen, Privatpersonen, Schulen, Kirchengemeinden etc.) offeriert bekommen.
Bis jetzt wurden uns seit dem Wochenende bereits 80 (!) weitere Areale für den Insektenschutz angeboten.
Gut ist: Wir stellen in eingehenden Mails und Gesprächen eine hohe Empörung vieler Bürgerinnen und Bürger und eine intensive „Jetzt-erst-Recht-Stimmung“ fest.
Aufgrund der knappen Einsaat-Zeit (März bis Mitte Juni nächsten Jahres) können wir jedoch nur einen kleinen Teil der angebotenen Flächen mit wertvollem, regionalem Saatgut bestücken. Bitte bedenkt: Das Projekt läuft ehrenbamtlich, nach unserer eigentlichen Lohnarbeiten im Büro etc.
Hier wollen wir im nächsten Mai 2020 ein bundesweit bislang einmaliges Projekt fertigstellen, welches es auch Insekten mit geringen Flugradien ermöglichen soll,
sich regional genetisch auszutauschen. Ein regionsübergreifender genetischer Austausch ist elementar für eine Arterhaltung.
Wir fühlen uns von der CDU und der FDP des Kreistages durch die Randstreifenentscheidung im Einsatz gegen das Insektensterben im Stich gelassen. Wir empfinden diese sogar als ganz massive Behinderung zur Erreichung der gesellschaftlich wichtigen Ziele für eine Artenvielfalt. DEr Begriff „Verantwortungslosigkeit“ war selten passender als jetzt.
Das Insektensterben stellt nicht nur ein großes Problem für die Biodiversität sondern durch ihre kontinuierlich sinkende Bestäubungsleistung auch eine Massivherausforderung für die Landwirtschaft dar.
Eine Vielzahl von Bürgerinnen und Bürgern haben sich in den vergangenen Jahren gegen das Insektensterben im Landkreis eingesetzt.
Die Entscheidung der CDU und FDP ist hanebüchen und soll an dieser Stelle als Entscheidung außerhalb von Raum und Zeit bezeichnet werden.
Der Beschluss des Kreistages muss in Bezug auf die FFH-Gebiete als umweltpolitisches Massivversagen gewertet werden.
Die 1-Meter-Randstreifen werden das Artensterben im Kreis weiter forcieren. Nun rufen wir alle Bürgerinnen und Bürger
in sämtlichen Kommunen des Landkreises dazu auf, mit großer Vehemenz alles zu unternehmen, um dem Artensterben Einhalt zu gebieten.
Auf unserer Seite „Blumiger Landkreis Osnabrück“ (http://blumiger-lkos.de) haben wir soeben eine intensive Anleitung veröffentlicht, wie jeder Mensch z.B. durch Blühwiesen aktiv für eine Versorgung vieler bedrohter Lebewesen beitragen kann. http://insektenrettung.de/eine-bluehwiese-anlegen/
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