Frohe Weihnachten für Alle 🙂 💞🦋🦋🕺💃🐞🐞🎄🎄🎄🎄
Frohe Weihnachten insbesondere für all unsere Paten/Innen 🙂
Wir sind ja in diesem Jahr etwas größer geworden und haben nun mehrere Gnadenhof-Teams. Die Umstrukturierung, still und heimlich im Hintergrund´vollzogen, ist geglückt.
Auch unsere Paten/Innen werden nun unterschiedlich betreut.
Ihr bekommt zu Weihnachten (wird/wurde vorgestern/gestern/heute/morgen/übermorgen versendet) entweder ein liebevolles Foto oder aber leckere tierleidfreie Schokolade
(In dem Film zu sehen mit Kung-Fu-Kater Sam).
Unsere „angespülte“ Katze Sam (Crazy-Sam) saß ja vor zwei Wochen laut jammernd, spindeldürr, zerstrubbelt und völlig aufgelöst mitten auf der Straße „Am Wulberg“. Zahlreiche Autos haben zum Glück einen Bogen um ihn gemacht. Naja, eigentlich wollten wir definitiv und auf keinen Fall noch eine Katze aufnehmen, aber Sam (der kleine Kater) hat sich mitten ins Herz miaut, da wurden wir butterweich :-)….
Frohe Weihnachten!
Wir haben noch ganz ganz viel vor: Die Welt retten wir alle gemeinsam! 🎄🤝💪🐾🐾🐾🦔🦔🐿🥊
Landkreis Osnabrück: 500 Menschen gemeinsam für Klima- und Artenschutz
Die Großaktion läuft an!!!
Bitte teilen und verbreiten!!!
16. Mai 2020, ab 10.00 Uhr in Melle/Oldendorf
Die ersten Firmen haben sich schon mit Absichtserklärungen für eine Unterstützung gemeldet.
Vermutlich werden auch verschiedene Naturschutz- und Fridays-for-Future-Gruppen aus dem gesamten Landkreis dabei sein.
Das kann eine große Sache werden!!!! Die ersten EMails trudeln ein.
Mit 500 Menschen, die gemeinsam ca. 2 Stunden rödeln und danach noch nett bei tierproduktfreien
Bio-Speisen + Bio-Getränken zusammensitzen, können wir die Welt (im Kleinen) tatsächlich verändern und lebenswerte Strukturen schaffen
Eine gepachtete 7000 m²-Fläche möchte gerne artenreich und klimaschonend werden.
Das machen wir doch gerne.
Die Fläche ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Bahnhof Melle/Westerhausen entfernt, also gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen.
Folgendes wird realisiert:
* Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
* Anlage einer Streuobstwiese
* Schaffung von zwei kleinen Feuchtbiotopen
* Schaffung von Trockenmauern
* Schaffung von Totholzbeständen
* Schaffung von Heckenstrukturen
* Setzen von Nisthilfen
* Anlage von artenreichen Blühwiesen
* Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung zu ermöglichen.
* Platzierung entsprechender Infotafeln
* Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
* Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien Bio-Lebensmitteln
* Die Schaffung wertvoller Biotopstrukturen und die Verpflegung der Akvististen ist nicht ganz günstig.
Anmeldungen (Absichtserklärungen) bitte unter http://info@umweltschutz-und-lebenshilfe.de
Im Rahmen des Aktionstages wird es auch eine Protestaktion gegen die Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) auf einen Meter in Naturschutzgebieten geben (Entscheidung der Osnabrücker Kreistagsmehrheit von CDU + FDP).
Wir protestieren so lange, bis die Entscheidung rückgängig gemacht wird oder der politische Preis ins Unermässliche steigt.
Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
Ort: Gepachtete Fläche in Melle/Westerhausen, 7000 m², Hinter dem „Assmann-Parkplatz“, Vinckenaue
Wann: 16. Mai 2020, ab 10.00 Uhr (am 20. Mai findet hier der offizielle Blühwiesen-Lückenschluss des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück statt).
Großaktion für Klima- und Artenschutz in Planung
Gemeinsame Aktion: 500 Menschen für Klima- und Artenschutz im Landkreis Osnabrück
Liebe Leute,
wir als kleine Naturschutzgruppe planen am 16. Mai 2020 ein größeres Projekt:
Landkreis OS: 500 Menschen entwickeln Biotop für Klima- und Artenschutz
Hierbei ist folgendes geplant:
* Anlage eines Klimaschutzwäldchens (ca. 400 bis 500 Bäume)
* Anlage einer Streuobstwiese
* Schaffung eines kleinen Feuchtbiotops
* Schaffung von Trockenmauern
* Setzen von Nisthilfen
* Anlage von artenreichen Blühwiesen
* Einzäunung von Teilbereichen um eine naturschutzgerechte Beweidung zu ermöglichen.
* Platzierung entsprechender Infotafeln
* Schaffung von Gehölzstrukturen an Gewässerrandstreifen
* Protestaktion zur Reduzierung von Gewässerrandstreifen (Pestizidschutzstreifen) auf einen Meter in Naturschutzgebieten durch die nach wie vor unglaubliche Entscheidung der Kreistags-CDU + FDP
Protestpetition: http://artensterben-aufhalten.de
* Verpflegung aller Teilnehmer mit tierleidfreien Bio-Lebensmitteln
Ort: Gepachtete Fläche in Melle/Westerhausen, 7000 m², Hinter dem Assmann-Parkplatz, Vinckenaue
Wann: 16. Mai 2020, ab 10.00 Ihr (am 20. Mai findet hier der offizielle Blühwiesen-Lückenschluss des Projektes Blumiger Landkreis Osnabrück statt).
Vielleicht wäre das für den Einen oder anderen ja auch interessant? Teilnahme und Verpflegung natürlich kostenlos.
Weitere Infos folgen in Kürze, gerne den Termin vormerken.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen, Klimaerwärmung aufhalten
http://blumiger-lkos.de
Der Dritte Advent ist traditionell bei uns der Zeitpunkt für eine vorgezogene Bescherung für alle unsere Tiere
sowie einen kleinen Jahresrückblick und Ausblick auf kommende Aktivitäten im Jahre 2020.😀😍🐝🐛🦋☃️☃️⛄️⛄️🐝🐝🐝🐞🐞🐞
Anbei einige Bilder von heute und vom letzten Jahr.
Danke auch an Johanna Walper und ihre Familie.
Die drei haben heute eine Liegewanne für unsere Enten und Gänse vorbeigebracht.
Total nett 🙂
Unsere Tiere haben sich heute einmal mehr mit Obst und Gemüse den Bauch vollschlagen können.
Meerschweinchen lieben Kaki-Früchte (gibt es aber nur 1 bis zwei Mal im Jahr).
Unsere Ziegen freuen sich scheinbar über das weihnachtliche Tannengrün genauso wie über frischen Salat (wir haben es nicht übers Herz gebracht eine Tanne zu schlagen, die brauchen
wir gegen die Klimaerwärmung).
Nun, was ist auf dem Gnadenhof letztes Jahr passiert? Sehr Sehr viel Gutes, aber auch manch Trauriges.
Sehr schön war und ist:
* Alle Schafe, Ziegen, Ponys und Schweine haben Paten gefunden. Das erleichtert hier unglaublich viel. Danke 😍😍
* Wir konnten 7 Flächen dazu gewinnen (insgesamt ca. 15.000 m²) auf denen unsere Tiere grasen können
* Eine ganze Menge Blühwiesen aus dem Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wurden durch unsere Mannschaft schonend gepflegt
* Letztes Jahr haben wir (glaube ich) etwa 45 Tiere beherbergt. In diesem Jahr sind es über 80.
Kurz vor Weihnachten kommen noch einige Hühner aus der Massentierhaltung zu uns, und lernen dann Tageslicht, Gemüse und die Möglichkeiten zu scharren kennen.
* Die Unterstützungswelle innerhalb der Bevölkerung war gigantisch. Viele Besuche, ein großes Sommerfest mit über 100 Teilnehmern,
viele Menschen konnten sich an den ruhigen und beschaulichen Tieren erfreuen.
* Ein Sachkundenachweis wurde bestanden (Schafe und Ziegen)
Sehr traurig war:
* 2 Kaninchen sind in unserem Kaninchen-Außengehege trotz Vollimpfung an der Chinaseuche verstorben
Das hat dazu geführt, dass wir keine Kaninchen mehr aufnehmen. Eventuell wird 2020 an einem anderen Standort eine neue Station aufgebaut
* 1 Kaninchen ist an Altersschwäche gestorben und friedlich eingeschlafen (Möhre)
* Zwei Ziegen sind an Altersschwäche verstorben (Herr von und zu, Strolch)
* Eine Ziege (Einstein) und ein Schaf (Bobby) sind während bzw. in Folge einer Kastration verstorben.
Dieses hat dazu geführt, dass wir unser Tierarztteam nun um eine auf Schafe und Ziegen spezialisierte Ärztin erweitert haben.
Gesamtkosten im Jahr 2019 für den Gnadenhof: Ca. 15.000 Euro (grob geschätzt).
Was kommt im nächsten Jahr?
* Mindestens eine weitere Fläche wird noch für eine Beweidung dazukommen und eingezäunt werden.
* Mindestens drei Sachkundenachweise nach §11 Tierschutzgesetz werden absolviert (Hühner, Schweine, Kleinsäuger)
* Auch das Naturschutzprojekt mit der Stadt Melle (Gründlandpflege durch Tiermahd) wird fortgeführt
* Diverse Blühwiesen werden schonend beweidet
* Wir erhalten die UN-Auszeichnung „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ (was für ein großartiges Ereignis)
* Im Januar kommen 3 weitere Schafe zu uns (Kamerunschafe, schon etwas älter)
* Vermutlich werden noch weitere Tiere aufgenommen, das wird in der Regel spontan, je nach Lage, Versorgungsmöglichkeit etc. entschieden
* Am 20. Mai wird der Blühwiesenkorridor (Stufe 1, Basisgerüst) zwischen Melle und Hagen a.T.W. geschlossen (35 Kilometer, nach 4 Jahren Arbeit)
* Ausbesserungen unserer Ställe und Paddocks stehen an
* Gewässerrandstreifen im Landkreis Osnabrück: Je nach Handlungen, Änderungen, Anpassungen der Landkreis CDU an der absurden 1-Meter-Randstreifen-Entscheidung
halten wir die Füße still und machen ganichts, oder aber wir zünden noch ein paar ordentliche, laute Medial-Kracher. 🐸🐸 Ein Dialog mit der CDU ist immer möglich (sehr gut!).
* Verschieden Streuobstwiesen werden angelegt
* Weitere Klimaschutz-Areale werden Baumpflanzungen erhalten
* Ach ja, und dann planen wir noch einen Mega-Hammer, ein absolutes Leuchtturm-Vorzeige-Projekt mit großer Natur- und Klimaschutz-Strahlwirkung.
Mehr wird noch nicht verraten, wissen ja auch noch nicht zu 100% ob es klappt, vermutlich jedoch schon irgendwie (klappt meistens irgendwie). 🥰😜🤓😎✌️✌️✌️🦹♂️🦹♂️🐰🦆🐥🐾🐾🐾🕊🦔🎼🎹🎸🎻🎺🎷🎯🎯🎯
Wer für uns spenden möchte (Krombacher gibt 25% dazu):
https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck
Heute 70 Bäume gepflanzt – das deckt die Flugzeug-CO2-Emissionen EINER (!) Person von Düsseldorf nach Mallorca (Flugzeug, hin- und zurück)
Und 1: Kritik am Weihnachtsmann
Und 2: Einige Gedanken zur Wahrnehmung von Klimaschutzaktivitäten in der Gesellschaft
Von Zögerlichkeiten, Entscheidungen in einem komplexen Gesamtgefüge und Komplettidiotie
Heute die Bäume 830 bis 900 eingepflanzt. 30 folgen noch in diesem Jahr.
70 Stück, 2 Stunden gemeinsam mit einer sehr netten Person in Melle/Oldendorf heute etwas Praktisches für den Klimaschutz geleistet.
Ein Zaun gegen Rehfrass errichtet und auf etwa 300 m² (am Fuße eines größeren Anhöhe, es ist dort also vergleichsweise feucht) südeuropäische und heimische Arten angepflanzt.
Lärche, Peka- und Schwarznuss, Blutbuche, Rotbuche, Hainbuche, Roteiche, Zerreiche, Mittelmeer-Zypressen, Douglasien,
Heimische Kiefer, Mittelmeerkiefer, Manna-Esche, Spitzahorn, Erlen….
Hat Spaß gemacht, ist aber im nasskalten Wetter immer auch ein wenig Maloche. Darf es auch ruhig sein, immerhin geht es darum Beiträge gegen die Klimaerwärmung zu leisten. Hier wird in einem Mikrowäldchen jede Menge CO2-gespeichert werden.
Bei 70 Bäumen: Etwa 700 Kg/Jahr. Das deckt den CO2-Verbrauch (Flugzeug) einer Einzelperson von Düsseldorf nach Mallorca (hin- und zurück).
Auf dem Rückweg nach Hause den Weihnachtsmann getroffen, auch schwer am Ackern.
„Ey, Santa! Jetzt weiß ich was ich mir wünsche! Ich wünsche mir, dass jeder Mensch der mit dem Flugzeug fliegt, durch Kraft seiner Hände seine eigenen CO2-Emissionen durch Baumpflanzungen kompensiert.
Einmal Malle und zurück, 70 Bäume, 300 m² Fläche nötig, 4 Stunden Arbeit, etwa 200 Euro Investment. Für sich selber und die Zukunft. Watt meinste? Geht da was??“
„HoHoHoHoHoHo….“…..lacht sich der Weihnachtsmann halbtot.“ Du glaubst wohl auch an den Weihnachtsmann, was???“, brüllt er ganz heiser vor Lachen.
Ich bin irritiert. Mit wem rede ich denn hier schließlich….?`
Trotzdem antworte ich: „Watt is? Ich denke Du kannst Wunder vollbringen und so?“
„Ja, aber doch nicht SOLCHE WUNDER!!!Wünsch Dir doch gleich, dass die Erde eine Scheibe ist! HoHoHoHoHoHo….. Ihr Menschen habt echt Humor.“ Eines der Rentiere sagt: „Ey, Chef, die Idee ist gut. Das wäre doch mal was!“
Santa: „Ruhe! IHR seid NUTZTIERE, ihr sollt den Menschen einen NUTZEN bringen!“
Ich schüttel mit dem Kopf. „Ts Ts Ts, und solche Aussagen von DIR? Du Held meiner Kindheit. Und wenn Du mal wieder im Kamin stecken bleibst, soll ich Dich rausholen, oder was?“
Ich bin etwas frappiert, fühle mich nicht ernst genommen.
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Heute mal einige Gedanken zu Hemmnissen, Zögerlichkeiten, Nicht-genügend-Mut-und-Herzblut-Entscheidungen und Komplettidiotien gemacht.
Verschiedene (kleine und große) Hemmnisse des Umschwunges, des Wandels hin zu einer nachhaltigen Klimapolitik
…was hätten wir denn da (ohne hierarchische Wertung)?
a) Die Nörgler an den Fridays-for-Future-Demonstranten:
Mimimimi….So geht das aber nicht. Werden selbst im SUV von ihren Eltern zu den Demos gefahren. Mimimimimi….interessiert die doch garnicht. Die wollen doch nur blau machen. (Schon etwas aggressiver): DIE SOLLEN ZUR SCHULE GEHEN!! WIR (!!!) sind IMMER zur Schule gegangen (das Pendant zu „die sollen sich die Haare schneiden und arbeiten gehen“ in den 60ern). Können denn die Demos nicht am Wochenende stattfinden? Und die lassen den ganzen Müll da liegen, die sollen lieber was Sinnvolles machen.
Senioren betreuen, Bäume pflanzen…MiMiMiMi….Durch Ihre Handys und ihre Urlaubsreisen, da machen die doch alles kaputt…
Sollen mal sich besser bilden und arbeiten gehen. Die sind doch auch nicht perfekt, also sollen die mal ganz ruhig sein. Und diese Greta da,
die ist doch eine Marionette…will uns vorschreiben, wie wir zu leben haben…als 16jährige!!
Die ist auch nicht perfekt! Also wer nicht perfekt ist, der darf auch nicht demonstrieren.
Und ich selber mache da erstmal garnichts!! Also ich beteilige mich da nicht. Ich fliege jetzt nach Kreta, und im Flugzeug eß ich ein schönes Rindersteak.
So ein Blödsinn. NeNeNe, so geht es aber nicht.
Randbemerkung 1:
Kurzübersicht über (z.B.) Aktionen, die weit über den Protest hinausgehen und von „Fridays for Future“-Gruppen praktiziert werden:
https://www.facebook.com/fridaysforfuture.de/photos/a.2016788798413822/2629017013857661/?type=3&theater
Randbemerkung 2:
Ob die häufige Blödsinns-Kritik an den Fridays-for-Future-Demos wirklich hilfreich ist? Wohl kaum. Falsche Prioritäten, aber ganz falsche.
Die Folgen der Klimaerwärmung (nur einige) in den nächsten 20 Jahren:
Die Klimazonen verschieben sich. Ganze Landstriche (z.B. im nördlichen Afrika) werden unbewohnbar. Eine Fülle von Menschen wird fliehen
(das ist ihr gutes Recht) und versuchen, einen lebenswerten Ort zu finden. Gleichzeitig werden die „lebenswerten Orte“ immer geringer.
Nordafrika wird die neue Wüste Sahara. Spanien wird das neue Marokko. Deutschland das neue Italien. Die Flächen, auf denen Menschen noch leben können, verlieren an Umfang durch den Anstieg des Meeresspiegels und durch massive Trockenheit.
„Arides Klima“ lautet das unschöne Zauberwort, welches wie ein Damoklesschwert über uns allen (gemeinsam) schwebt, ähnlich wie „klimatisch bedingte Extremkatastrophen“. Es wird Tote geben, auch in Europa.
In einem Spiegel-Online-Artikel (11.12.2019, „Die Natur schickt keine Unterhändler“) steht fokussiert: „…hat sich unsere Lebenswelt in der Wirklichkeit längst zu verändern begonnen. Den Terminplan kennen wir nicht genau, aber sicher ist: Eine Frist läuft, nach deren Ablauf nur noch ein kleiner Teil der Menschheit wird existieren können – wenn überhaupt. Die Natur schickt auch keine Emissäre, mit
denen sich möglicherweise ein wenig Aufschub aushandeln ließe, oder mildere Auswirkungen an dieser oder jener Stelle.“
Ergo: Wir dürfen uns alle glücklich schätzen, dass es ENDLICH eine Bewegung für Klimaschutz und Nachhaltigkeit gibt. Endlich!
Randbemerkung 3: Weniger Kritik an jungen Demonstranten, die sich weit über ihre Demos hinaus organisieren, wäre gut.
Noch besser: Vielleicht selber aktiver werden?
Und ein Anfang: Das eigene Hirn ordentlich durchpusten und etwas mehr Licht reinlassen…das hilft auch beim Schreiben.
b) Klimawandelleugner
Komplettidiotie par Excellence. Für jeden Menschen leicht ersichtlich gibt es eine Fülle von unabhängigen, nationalen, supranationalen, internationalen Studien, welche nur einen Rückschluss lassen:
Der Mensch beeinflusst das Klima durch sein eigenes Handeln in einem erschreckenden Maße. Wir sind an einem Punkt angelangt, an welchem auch unsere Generation massiv von den Folgen betroffen sein wird.
c) Zögerliche Politik, Zögerliche Entscheidungen, Wirtschaftsgehorsam und „Bloß keine Verbote“-Mentalitäten
Insgesamt ein ganz schwieriger Punkt und definitiv ein sehr komplexes Gesamtgefüge. In diesem Sinne sollen hier auch keine
Aussagen „verurteilt“ sondern eher im Kontext des sehr wichtigen Diskurses „Was können wir gemeinsam machen? Und was müssen wir gemeinsam ändern?“ gesehen werden.
Die AFD und FDP werden hierbei absichtlich als (scheinbar) hoffnungslos überforderte Parteien bei Fragen des Klima- und Artenschutzes außer Acht gelassen und innerhalb des Diskurses nicht mehr berücksichtigt (Die AFD wird selbstverständlich auch unabhängig von diesen Fragen nicht ernsthaft berücksichtigt, ein symbolischer Tritt in den Hintern ist die einzige sinnvolle Antwort auf deren Politik).
Interessanter sind da schon z.B. SPD und CDU, die an dieser Stelle durchaus noch „ernst genommen“ werden können.
Was fällt auf?
Immer wieder sind Aussagen wie: „Bloß keine Verbote! Keine Verbote und neue Gesetze für den Klimaschutz. Das muss auch freiwillig gehen!
Oder wir schaffen Anreize über den Markt, sich nachhaltig zu verhalten. Keine neuen Gesetze!“ (Ungefähr so, in je nach Gusto leicht abgeänderter Form).
In der Meller Quintessenz (Ausgabe 3/November 2019) (das Medium hat einen klasse Start hingelegt. Großes Lob an Anita Agarius und Bernd Thye)
ist z.B. von Dr. André Berghegger (CDU/Mdb) zu lesen:
„Als CDU/CSU setzen wir uns insbesondere dafür ein, Anreize für den Verbraucher zu schaffen. Diese sollen es erleichtern, den Umweltschutz besser in den Alltag zu
integrieren. Statt mit Verboten, möchten wir auf diese Weise zu einem nachhaltigen Konsum- und Kaufverhalten beitragen.“
Allright, klingt vordergründig ganz gut. Nur was ist mit der Hintergründigkeit? Grundsätzlich natürlich auch hier: In einem Vorwort, einer Kolumne ist es niemals möglich alle inhaltlichen Präzisierungen – die für ein umfassendes Verständnis nötig sind – hervorzubringen.
Daher die Frage: Welche konkreten Anreize sind denn hier gemeint? Ist denn nicht der „State-of-the-art“-Anreiz häufig der Preis?
Und wenn z.B. das Schnitzel nur Cent-Beträge kostet (oder das Steak nur wenige Euro, oder die Butter, die pro Kilo für 25kg CO2 verantwortlich ist (Äquivalenzwert),
wie soll denn dann ein nachhaltiges Konsumverhalten für den Klimaschutz entstehen? Und wenn der Flug nach Malle, Kreta, Kapstadt, Teneriffa so absurd günstig ist,
welcher Marktanreiz GENAU, soll denn in diesen Zusammenhängen (Ernährung, Verkehr) für ein nachhaltiges Konsumverhalten sorgen? Frage an Herrn Dr. Berghegger….?
Und auch: Sind denn nicht schärfere Ge- und Verbote, Auflagen und Gesetze (wir haben weit über Gebühr gelebt) nötig, um die Klimaziele noch zu erreichen?
Oder sind mit Marktanreizen „umgekehrte Anreize“ gemeint, also Verteuerungen von Produkten mit einer schlechten Klimabilanz? Das wiederum wäre plausibel.
Ähnlich ist in diesem Sinne z.B. auch die Aussage von Andreas Quebbemann (CDU, Kreistagsmitglied des Landkreises Osnabrück) zu hinterfragen.
Gemäß NOZ-Artikel:
https://www.noz.de/lokales/osnabrueck/artikel/1897083/osnabruecker-kreistag-geschlossen-fuer-mehr-klimaschutz
Text: Laut CDU-Kreistagsmitglied Andreas Quebbemann war der Klimaschutz den Christdemokraten schon immer ein wichtiges Anliegen [subjektiver Einwurf: Ok, das wurde vielleicht nicht immer in Gänze deutlich genug kommuniziert 😉 ]
Für den parlamentarischen Geschäftsführer der CDU-Kreistagsfraktion ist es wichtig, dass es keine Verbote und Bevormundungen für den Klimaschutz gibt. Er betonte:
„Wir werden das Klimaschutzproblem nur lösen, wenn wir auf neue Technologie setzen.“
Allright auch hier! Neue Technologien sind definitiv ein ganz wichtiges Medium.
Und sonst? KEINE VERBOTE UND BEVORMUNDUNGEN BITTE! (so die Aussage (auch Zeitungstexte können natürlich nicht, so vermutlich auch hier, die ganze Bandbreite der inhaltlichen Aussagen und Verknüpfungen darstellen)…
Es ist anzunehmen, dass Politiker/Innen die Klimakonferenz in Madrid rege verfolgen und sich auch fachlich in angemessener Form mit den Fakten auseinandersetzen.
Nun somit dazu eine Frage an Herrn Quebemann und eine subjektive Ansicht zur Diskussion:
Gemäß Umweltbundesamt lagen die Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland (CO2-Äquivalenz-Wert) im Jahr 2017 im Durchschnitt bei etwa 11 Tonnen (pro Bürger bzw. Bürgerin).
BürgerInnen-Haushalte/Kleinverbraucher machen etwa 17% des Gesamt-CO2-Voluments aus.
Wenn ein ernsthafter Versuch gestartet werden soll, die Klimakatastrophe (mit gigantischen Fluchtbewegungen, Hitzesommern, Ernteausfällen, Tausenden von Toten, Starkregen, Meeresspiegelanstieg, Artensterben, heftige gesundheitliche Auswirkungen und sozialen Unruhen) noch zu verhindern, dann reicht eine freiwillige Selbstbeschränkung noch nicht einmal ansatzweise.
Wollen wir den Temperaturanstieg um mehr als zwei Grad in diesem Jahrhundert verhindern, so ist es nötig, im Jahr 2050 bei lediglich 1 Tonne CO2-Äquivalent pro Kopf zu landen. Ergo: In 30 Jahren jährlich auf etwa 9 % der Emissionen zu kommen,
welche wir Bürgerinnen und Bürger AKTUELL [!] (im Durchschnitt) zu verantworten haben.
Konkret: Wie soll das ohne Ge- und Verbote funktionieren? Welche technischen Innovationen (die es ja noch nicht einmal gibt, sonst wären es ja auch keine Innovationen) sollen denn allen Ernstes dazu in der Lage sein, binnen 30 Jahren diese Herkulesaufgabe zu lösen (Frage an Herrn Quebbemann)?
Und einmal eine Einordnung in einen größeren Kontext:
„Wieso eigentlich keine neuen Regelungen, Ver- und Gebote?!“, soll hier laut gefragt (und auch gefordert) werden… Im Straßenverkehr, im gesellschaftlichen Miteinander, in so ziemlich allen Lebensbereichen gibt es Gesetze und Normen. Ist das schlecht? Natürlich nicht! Es ist zwingend notwendig, um ein stabiles Gerüst des gemeinsamen Lebens zu schaffen. Da liegt es doch nahe bei der größten
Herausforderung der Menschheit ever (eben der Klimaerwärmung) deutlich schärfere Regelungen und Vorgaben zu erlassen!
In der Meller Quintessenz (nächste Ausgabe) wird es zu dieser Ver- und Gebotsangst einen größeren Beitrag geben.
Denn (eine subjektive Sichtweise):
Angesichts dessen, wie schlampig wir alle mit eben der Verantwortung gegenüber den Folgen der Klimaerwärmung und den Auswirkungen auf uns selber (und unsere Nachkommen) umgehen, ist der Widerstand gegen jede Form von Regulierung unverständlich.
Wer vor dem Hintergrund der Klimaauswirkungen (es wird in den zuerst betroffenen Ländern zu gesellschaftlichen Komplettzusammenbrüchen kommen –
und der Countdown läuft schon lange) von einer Einschränkung der Freiheit und einer Vorliebe für eine Verbotskultur (oder sogar einer „Ökodiktatur“)
schwadroniert, der/die ist schlicht naiv und sieht die Gesamtzusammenhänge nicht (diese Aussage bezieht sich nicht auf die in diesem Absatz zitierten Personen, sondern
eher auf die vehementen Verfechter der „Es-geht-nur-ohne-Verbote“-Kultur.
Natürlich und ohne jede Frage, brauchen wir für den Klimaschutz Verbote, Regeln, Gebote, Auflagen und und und.
Als PolitikerIn kann man das schlecht „äußern“ (?), es könnte ja WählerInnen verprellen (??)-
Etwas mehr Mut und eine schonungslosere Analyse der aktuell stattfinden Prozesse wären schon schön (Wunsch an den Weihnachtsmann).
„Okidoki“, röhrt es aus dem Off. Unklar ob das Santa himself oder seine Rentier-Kollegen waren.
Und noch eine subjektive Ansicht: Das Klimaschutzprogramm der Bundesregierung ist kein seriöses diesbezügliches Programm. Es ist nicht einmal ein Progrämmchen. Es ist ein Offenbarungseid, welcher nicht einmal in Ansätzen den Erfordernissen der Zukunft genügt.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Spenden: https://www.startnext.com/blumiger-landkreis-osnabrueck
Enten in Freiheit – da gehören sie hin,
und nicht zu Weihnachten in den Kochtopf oder in den Backofen.
Kaninchen, Hasen, Gänse, Rehe, Wildschweine & Co. haben den selben Wunsch (und es ist ihr einziger!). Vor Weihnachten sind sie alle nervös! Letzte Woche kam hier eine EMail rein, ob wir nicht auch Tiere zur Schlachtung verkaufen würden? Da hatte wohl jemand etwas missverstanden (freundlich aber bestimmt „Nein“ gesagt). Wer hier lebt, der bleibt auch hier, bis er/sie irgendwann alt und grau ist und schlussendlich an Altersschwäche verstirbt.
Letzte Woche haben wir ja unsere 2 Laufentenkolonien auf einem Areal zusammengeführt.
Tja, und dann: Nach einigen Tagen haben 5 von ihnen entschieden, dass sie wieder „nach Hause wollen“
und haben eine Strecke über 500 Meter, die sie noch nie zuvor gewatschelt sind, zurückgelegt.
Da haben wir nicht schlecht gestaunt, als sie da plötzlich wieder vor uns standen 🙂
Nun aber die Zusammenlegung Teil 2. Das Sitzen in der Falle fanden sie extrem doof, offen gesagt: Sie hatten panische Angst.
Um so glücklicher sind sie nun, als es wieder raus in die Freiheit ging.
Dank eines Freikaufes durch nette Tierschützer wurden ja die Gänse „Wee“, „Wanna“ und „Liff“
vor dem weihnachtlichen Backofen gerettet.
Alle drei wurden mittlerweile mit „Concurat“ entwurmt.
Spitzenfutter, zugesetzt durch ordentlich Bierhefe, zwei Mal am Tag frisches und sauberes Trink- und Badewasser.
Die drei Gänse haben nun endlich auch intensiver die Möglichkeit, sich zu waschen (Gänse sind sehr reinliche Tiere).
Die Gans Liff jedoch humpelt immer noch etwas.
Zum Glück haben wir ganz in der Nähe (Schledehausen/Bissendorf) Esther Noël von der Naturheilpraxis für Vögel
(http://naturheilpraxis-fuer-voegel.de). Esther hatte auch unsere Humepelgänse in kurzer Zeit geheilt. Danke auch für die interessanten Kursunterlagen zur Gefiedergesundheit. Sollte es bei Liff
(wir nehnen Sie mittlerweile Liffi) nicht besser werden, dann wird sie dort einmal vorstellig werden.
Zunächst haben wir sie, wie damals auch unsere Humpe-Enten, heute mit Salicyl-Vaseline behandelt (ordentlich einmassiert)
und etwas Thuja auf die Unterseite der Füße gerieben. Liffi wird schon wieder. Lebensfreude hat sie jedenfalls für 3 🙂
Und unsere Ponys haben ihre regelmäßige Hufbehandlung hinter sich. Danke an Nino Niño Escher (https://www.hufbeschlag-ninoescher.de).
Auch ohne seine Dienstleistungen wären wir aufgeschmissen. Es ist schon gut einige Profis für bestimmte Herausforderungen hier in der Nähe zu wissen.
„Nika“ und „Chayenne“ freuen sich, zum Fest wieder schön gemachte Füße zu haben. Dazu gab es heute für jeden eine Möhre
und jede Menge Heucobs (Danke an Ele Luise Haine). Da fing der Morgen doch ganz ausgzeichnet an 🙂
Wir haben soeben eine sehr erfreuliche Nachricht erhalten.
Das Projekt „Blumiger Landkreis Osnabrück“ wird als Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ der Vereinten Nationen (UN) ausgezeichnet.
Die offizielle Auszeichnung wird feierlich im nächsten Frühjahr übergeben.
Dadurch erhalten die Aktivitäten noch ein etwas stärkeres „Gewicht“, wir freuen uns sehr darüber 🙂 🙂
Zugleich ist es ein weiterer Ansporn nächstes Jahr den Blühwiesenkorridor (Stufe 1, Basisgerüst) zwischen Melle, Bissendorf,
Georgsmarienhütte, Kloster Oesede und Hagen a.T.W. im südlichen Landkreis Osnabrück fertigzustellen.
Blumiger Landkreis Osnabrück
Artenvielfalt steigern, Insektensterben stoppen
http://blumiger-lkos.de
Herzlichen Dank an die Manuela Beeck und die GELBE GARAGE Werbeagentur OHG. http://gelbegarage.de
Wir freuen uns sehr über eine eingegangene Spende für unseren Gnadenhof Brödel.
Von dem Geld wird insbesondere unsere Schaftruppe profitieren (aktuell haben wir 12 Stück). Diese freuen sich über verbessere Unterstände, kaliumfreie Mineralsteine
und Rücklagen für mögliche Tierarztkosten. Am 5. Januar nehmen wir noch drei ältere Kamerunschafe auf (welche mutmaßlich ansonsten ins Nirvana gehen müssten). Denen bereiten wir nun einen guten Einstieg bei uns vor.
Noch 161 Tage bis zum „Tag A“ (A wie Artensterben stoppen, A wie Artenvielfalt fördern, A wie „Auch Geäwsserrandstreifen sind wichtig“)
und zur Fertigstellung des Blühwiesenkorridors im Landkreis Osnabrück (Stufe 1, das Basis-Gerüst))
Dank Eurer Spenden konnten wir einen neuen Fräsaufsatz kaufen. Vielen Vielen Dank!!! So ein Ding liegt bei schlappen 800 Euro.
Damit können wir in kürzerer Zeit größere Flächen fräsen und damit für Blühwiesen vorbereiten.
In der Praxis sieht das ungefähr so aus (King Karsten Wachsmuth): https://www.youtube.com/watch?v=-OJAPMJso0s
Nachdem wir in der ersten Projektphase gerade einmal eine Mini-Fräse mit 6,5 PS zur HJilfe hatten,
so haben wir nun mittlerweile 2 Stück mit insgesamt 28 PS.
Jetzt kann uns Niemand mehr stoppen 😉
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